Kalender

Ausstellungen

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Fr
ganztägig Ausstellung »Adele Schopenhauer ...
Ausstellung »Adele Schopenhauer ...
Aug 2 – Dez 15 ganztägig
»Adele Scho­pen­hauer – ›Weil ich so indi­vi­du­ell bin‹«   Adele Scho­pen­hauer (1797–1849) wird oft bloß als Schwes­ter des Phi­lo­so­phen Arthur oder Toch­ter der Salo­nière Johanna wahr­ge­nom­men. Nur wenige ken­nen ihr künst­le­ri­sches und dich­te­ri­sches Werk, dem[...]
Aug
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ganztägig Ausstellung »Abenteuer der Vernu...
Ausstellung »Abenteuer der Vernu...
Aug 28 2019 – Jan 5 2020 ganztägig
Goethe und die Naturwissenschaften um 1800     Vom 28. August 2019 bis zum 05. Januar 2020 prä­sen­tiert die Klas­sik Stif­tung Wei­mar erst­ma­lig Goe­thes umfas­sende natur­wis­sen­schaft­li­che Samm­lung. Zwi­schen den Dis­kur­sen der sich for­mie­ren­den Natur­wis­sen­schaf­ten um[...]
Okt
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Sa
ganztägig Ausstellung »Mathilde von Freyta...
Ausstellung »Mathilde von Freyta...
Okt 12 2019 – Jan 12 2020 ganztägig
Ausstellung »Mathilde von Freytag Loringhoven - Malerin - Tierpsychologin - Kritikerin des Bauhauses« @ Stadtmuseum Weimar
Mat­hilde von Frey­tag-Loring­ho­ven stu­dierte ab 1879 als eine der ers­ten Frauen an der Wei­ma­rer Kunst­schule. Dem Spät­im­pres­sio­nis­mus ihres Leh­rers Karl Buch­holz (1849–1889), des­sen ein­zige Pri­vat­schü­le­rin sie war, blieb Frey­tag-Loring­ho­ven als Radie­re­rin, Landschafts‑, Por­trät- und Blu­men­ma­le­rin[...]
Okt
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ganztägig Ausstellung »Der Greifenverlag z...
Ausstellung »Der Greifenverlag z...
Okt 22 2019 – Jan 31 2020 ganztägig
Ausstellung »Der Greifenverlag zu  Rudolstadt« im Alten Rathaus Rudolstadt @ Altes Rathaus Rudolstadt
Vom Ver­lag des Wan­der­vo­gel zum Pri­vat­ver­lag im Sozia­lis­mus, von der Ver­staat­li­chung bis zur Abwick­lung. Aus­stel­lung zum 100. Grün­dungs­jahr im Alten Rat­haus Rudol­stadt vom 22. Okto­ber 2019 bis 31. Januar 2020.   Der bis­her umfang­reichs­ten und[...]
Nov
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ganztägig Ausstellung »Birger Jesch – Korr...
Ausstellung »Birger Jesch – Korr...
Nov 10 2019 – Feb 28 2020 ganztägig
Ausstellung »Birger Jesch – Korrespondenzen« im Romantikerhaus Jena @ Literaturmuseum »Romantikerhaus« Jena
Der Künst­ler Bir­ger Jesch begann 2007 unter befreun­de­ten ehe­ma­li­gen Akti­vis­ten der sub­kul­tu­rel­len Szene der DDR vor allem Hand­wer­ker und Künst­ler zu por­trä­tie­ren. Bir­ger Jesch’s Kor­re­spon­den­zen mit Freun­den und Künst­lern fin­det als Kom­mu­ni­ka­ti­ons­form Vor­bil­der bei den[...]
Nov
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Fr
ganztägig Ausstellung »Auf dem endlosen We...
Ausstellung »Auf dem endlosen We...
Nov 29 2019 – Feb 21 2020 ganztägig
Auf dem end­lo­sen Weg zum Hause des Nach­barn – Johan­nes Bob­row­skis Orte in den Foto­gra­fien von Dmitry Vys­he­mirsky   Johan­nes Bob­row­skis Stimme ist eine der mar­kan­tes­ten in der deutsch­spra­chi­gen Lite­ra­tur des 20. Jahr­hun­derts. In sei­nen[...]
Dez
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Di
ganztägig Dummy
Dummy
Dez 31 2030 – Dez 30 2044 ganztägig
 
Sep
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Sa
Buchvorstellung mit Heidelore Kneffel in der Dichterstätte »Sarah Kirsch« in Limlingerode
Sep 28 um 14:30

Hei­de­lore Knef­fel stellt den neuen Band »Kalei­do­skop V« des För­der­ver­eins Dich­ter­stätte »Sarah Kirsch« vor.

Der Band ver­eint neue Doku­mente zur Sarah-Kirsch-For­schung. Im Mit­tel­punkt steht ein Repor­ta­ge­text von 1963, mit dem Titel »Schule der guten Laune« über die Ger­hart-Haupt­mann-Schule in Wer­ni­ge­rode, die wegen ihres gemisch­ten Cho­res Ruhm erlangte, vor  allem wegen des Musik­leh­rers und Chor­lei­ters Fried­rich Krell, der, hoch­be­tagt, in Wer­ni­ge­rode lebt.

Neben einem Rück­blick auf die Sarah-Kirsch-Tage Anfang Juni 1997 in Nord­hau­sen und Lim­lin­ge­rode wird Sarah Kirsch am Ort ihrer frü­hen Kind­heit als Dich­te­rin für Kin­der vor­ge­stellt. Er ent­hält zudem den Brief­wech­sel Sarah Kirschs mit Hei­de­lore Knef­fel, die die Dich­ter­stätte Sarah Kirsch begrün­dete und seit vie­len Jah­ren lei­tet.

Sarah Kirschs Erin­ne­run­gen an die Fami­lie A. berei­chern den Band ebenso wie eine Suche nach Spu­ren Sarah Kirschs in Halle an der Saale und eine Exkur­sion »Als das Dich­ten sei­nen Anfang nahm« sowie neue Erkennt­nisse über den Band »La Page­rie« der Dich­te­rin.

Sep
29
So
Gerhard-Altenbourg-Vortrag von Dr. Roland Jäger im Lindenau-Museum Altenburg
Sep 29 um 15:00

Ger­hard Alten­bourg im Gespräch

 

 

Dr. Roland Jäger stellt das Ton­do­ku­ment eines Inter­views vor, das er am 1. April 1989 mit dem Künst­ler führte.

 

Eine Ver­an­stal­tung des Lin­denau-Muse­ums in Zusam­men­ar­beit mit der Ger­hard Alten­bourg Gesell­schaft.

Sep
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Buchpremiere mit Matthias Politycki und Andreas Urs Sommer in Weimar
Sep 30 um 18:00

Buch­pre­miere „Hal­tung fin­den. Wes­halb wir sie brau­chen und trotz­dem nie haben wer­den“ mit anschlie­ßen­dem Dis­kus­si­ons­abend

Mode­riert vom Lei­ter des Kol­legs, Hel­mut Heit.

Es debat­tie­ren die Autoren Mat­thias Poli­ty­cki und Andreas Urs Som­mer gemein­sam mit dem Publi­kum über die Not­wen­dig­keit, in den aktu­el­len poli­ti­schen, kul­tu­rel­len und sozia­len Tur­bu­len­zen eine eigene Hal­tung zu ent­wi­ckeln.

Ein Grü­ner der ers­ten Stunde, der den Lin­ken die Levi­ten liest, und ein iro­ni­scher Kon­ser­va­ti­ver, der dog­ma­ti­scher Erre­gung mit Gelas­sen­heit begeg­net – Poli­ty­cki und Som­mer dis­ku­tie­ren offen, zuwei­len auch pole­misch zuspit­zend, ihre Suche nach der rich­ti­gen Ein­stel­lung und den rich­ti­gen Reak­tio­nen im Umgang mit wirk­li­chen und gefühl­ten Pro­ble­men, mit Fil­ter­bla­sen und Echo­kam­mern, mit Poli­ti­cal Cor­rec­t­ness und anstän­di­ger Kom­mu­ni­ka­tion, mit Tages­schau, Europa und Frei­heit. Ihr Buch „Hal­tung fin­den. Wes­halb wir sie brau­chen und trotz­dem nie haben wer­den“ ist im J.B. Metz­ler Ver­lag erschie­nen.

Okt
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Di
Vortrag über Adele Schopenhauer von Francesca Müller-Fabbri in Weimar
Okt 1 um 18:00

Vor­trag von Fran­ce­sca Mül­ler-Fab­bri über »Spu­ren der Fami­lie Scho­pen­hauer in der Her­zo­gin Anna Ama­lia Biblio­thek«

 

Anhand von Aus­leih­jour­na­len, Ölge­mäl­den, Büchern und Stamm­bü­chern aus dem heu­ti­gen Bestand der Her­zo­gin Anna Ama­lia Biblio­thek schil­dert Fran­ce­sca Mül­ler-Fab­bri die wech­sel­volle Geschichte der Fami­lie Scho­pen­hauer. Seit Ihrer Ankunft im Jahr 1806 trat die reso­lute Witwe Johanna Scho­pen­hauer als gefei­erte Salon­nière auf und begann ab 1810 auch eine Kar­riere als Schrift­stel­le­rin. Für den Sohn Arthur, der sich hier als Stu­dent und dann als fri­scher Bac­ca­lau­reus auf­hielt, war die Ilm-Stadt ein wich­ti­ger Ort der Begeg­nung; beson­ders prä­gend waren seine persön­lichen Gesprä­che mit Goe­the.

Die Toch­ter Adele war erst neun Jahre alt, als die Fami­lie in die Resi­denz­stadt zog. Obwohl einer glück­li­chen Kind­heit eine nicht ganz so glän­zende Jugend folgte, blieb Wei­mar ihr den­noch „lieb“ wegen ihrer Her­zens­freun­din Otti­lie von Pog­wisch und des „lie­ben Vaters“ Goe­the.

 

Fran­ce­sca Mül­ler-Fab­bri hat Roma­nis­tik und Kunst­ge­schichte in Genua und Mar­seille stu­diert. Geför­dert durch die Klas­sik Stif­tung erforschte sie die gra­fi­sche Schen­kung von Sibylle Mer­tens-Schaff­hau­sen sowie den Nach­lass von deren Freun­din Adele Scho­pen­hauer. Zuletzt erar­bei­tete sie zusam­men mit Clau­dia Häf­ner die Aus­stel­lung „‚Weil ich so indi­vi­du­ell bin.‘ Adele Scho­pen­hauer“ im Goe­the- und Schil­ler-Archiv (02.08.– 15.12.2019) sowie die aus­stel­lungs­be­glei­tende Publi­ka­tion. Es ist die erste Schau über­haupt, die sich allein mit Adele Scho­pen­hauer sowie ihrem künst­le­ri­schen und dich­te­ri­schen Werk aus­ein­an­der­setzt. Die Aus­stel­lung prä­sen­tiert Ade­les Tage­bü­cher, von ihr ver­fasste Gedichte und Mär­chen ebenso wie ihre berühm­ten Sche­ren­schnitte, visio­nä­ren Ara­bes­ken und phan­ta­sie­vol­len Aqua­relle. Im Ori­gi­nal gezeigte Briefe geben zudem Ein­blick in das Ver­hält­nis zu ihrem Bru­der Arthur, die enge Bezie­hung zum „Vater“ Goe­the oder auch die Freund­schaft zum Schrift­stel­ler Immer­mann.

Die Ver­an­stal­tung im Stu­di­en­zen­trum der Biblio­thek ist Teil des Rah­men­pro­gramms zur aktu­el­len Son­der­aus­stel­lung „‚Weil ich so indi­vi­du­ell bin.‘ Adele Scho­pen­hauer“ im Goe­the- und Schil­ler-Archiv.

Lesung und Gespräch mit Michael von Hintzenstern und Jens-Fietje Dwars in Weimar
Okt 1 um 19:30

»Buch­künst­le­ri­sche Klein­ode« – »Edi­tion Orna­ment – Lite­ra­tur und Gra­fik«

 

Michael von Hint­zen­stern zele­briert Aus­schnitte aus Schwit­ters »Ur-Sonate« und Jens-Fietje Dwars, Her­aus­ge­ber und Gestal­ter der Reihe, liest aus wun­der­bar skur­ri­len Schwit­ters-Geschich­ten von Horst Hus­sel, des letz­ten Dada­is­ten und legen­dä­ren Buch­ge­stal­ters der DDR.

Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Kul­tur­di­rek­tion Wei­mar.

Okt
2
Mi
»Poetry-Slam-Meisterschaften U20« in Erfurt
Okt 2 – Okt 5 ganztägig

Poe­try Slam – die deutsch­spra­chi­gen Meis­ter­schaf­ten U20 in Erfurt.

 

Vom 2. bis 5. Okto­ber 2019 schlägt das grüne Herz Deutsch­lands für die jun­gen Poet*innen der deutsch­spra­chi­gen Poe­try-Slam-Szene. Aus Öster­reich, Süd­ti­rol, der Schweiz und Deutsch­land strö­men die viel­ver­spre­chends­ten Talente nach Erfurt, um sich in 5 Vor­run­den, 2 Halb­fi­nals und schließ­lich im gro­ßen Finale mit­ein­an­der zu mes­sen – diese Wett­kämpfe der lite­ra­ri­schen Super­la­tive ver­tei­len sich über die ganze Stadt und die belieb­tes­ten loka­len Büh­nen. Als ful­mi­nan­ter Höhe­punkt war­tet der legen­däre Kai­ser­saal, in dem sich das Leben eines jun­gen Men­schen für immer ver­än­dern wird, wenn der Titel der U20-Meis­ter­schaft 2019 ver­ge­ben wird. Erst­ma­lig in Erfurt: Der U20-Team­wett­be­werb.
Es wird groß. Es wird his­to­risch. Seid dabei!

Hier ein Über­blick über alle Events und Run­den:
(**VVK noch nicht gestar­tet!**)

MITTWOCH, 2.10.19
Highslam­mer XVIII – Die große Eröff­nungs­gala im Kai­ser­saal Erfurt mit allen ehe­ma­li­gen U20-Champs. Ca. 500 Tickets, Ticket­ver­kauf über die Erfur­ter Herbst­lese (herbstlese.de oder Tou­rist-Infor­ma­tion)

DONNERSTAG, 3.10.19
Vor­runde 1 & Team-Vor­runde in der FRANZ MEHLHOSE. Ca. 100 Tickets. Ticket­ver­kauf über den Ticket­shop der Mehl­hose (im Café oder über https://franz-mehlhose.de/tickets)

Vor­runde 2 & 4 im Kalif Storch. Ca. 100 Tickets. Ticket­ver­kauf über highticket.de und die Tou­rist-Info.

Vor­runde 3 & 5 im Pre­di­ger­kel­ler Erfurt. Ca. 80 Tickets. Ticket­ver­kauf über highticket.de und die Tou­rist-Info.

FREITAG, 4.10.19
Halb­fi­nale 1 & 2 hier: Evan­ge­li­sches Rats­gym­na­sium Erfurt.
Keine Tickets im öffent­li­chen Vor­ver­kauf. Exklu­si­ves Ange­bot für Schul­klas­sen, Lehr­kräfte und Workshopteilnehmer*innen, schreibt uns bei Inter­esse! 🙂

SAMSTAG, 5.10.19
Das große Finale & Team­fi­nale im Kai­ser­saal Erfurt. Ca. 500 Tickets, Ticket­ver­kauf über die Erfur­ter Herbst­lese (herbstlese.de oder Tou­rist-Infor­ma­tion)

»Thüringen liest!« – Lesung mit Frank Quilitzsch in Triptis
Okt 2 um 19:00

»Noch mehr Dinge, die wir ver­mis­sen« – Lesung mit dem Schrift­stel­ler Frank Qui­litzsch

Vortrag von Harald Lesch in Weimar
Okt 2 um 19:00

Gast­vor­trag zur Aus­stel­lung Aben­teuer der Ver­nunft. Goe­the und die Natur­wis­sen­schaf­ten um 1800

 

Der Astro­phy­si­ker, Natur­phi­lo­soph und Wis­sen­schafts­jour­na­list Harald Lesch spricht über „Die Geschichte der Natur“. Der Vor­trag mit anschlie­ßen­der Fra­ge­runde ist Teil des Rah­men­pro­gramms zur aktu­el­len Son­der­aus­stel­lung „Aben­teuer der Ver­nunft. Goe­the und die Natur­wis­sen­schaf­ten um 1800“ im Schil­ler-Museum.

Bahn­bre­chende wis­sen­schaft­li­che Ent­de­ckun­gen in Astro­no­mie, Phy­sik, Geo­lo­gie und Bio­lo­gie mar­kie­ren um 1800 den Beginn einer epo­cha­len Ent­wick­lung in der empi­ri­schen Natur­for­schung. Zum ers­ten Mal wurde tief­ge­hend unter­sucht, wie sich natur­wis­sen­schaft­li­che Erkennt­nisse und Gesetz­mä­ßig­kei­ten nicht nur auf unse­rer Erde son­dern auf alle Zei­ten und das gesamte Uni­ver­sum anwen­den las­sen. Seit­dem schreibt der Mensch an der Geschichte der Erde und des Lebens. In sei­nem Vor­trag wird Harald Lesch diese Geschichte epi­sodisch und gewohnt kurz­wei­lig erzäh­len.

Ein­tritts­kar­ten kön­nen an den Muse­ums­kas­sen der Klas­sik Stif­tung, am Kiosk vor dem Bau­haus-Museum und auf tickets.klassik-stiftung.de erwor­ben wer­den.

Okt
7
Mo
Sebastian ist krank – Lesebühne in Jena
Okt 7 um 20:00

Jenas junge, beste und ein­zige monat­li­che Lese­bühne mit Linn Ditt­ner, Fried­rich Herr­mann, Steve Kußin und Flem­ming Witt.

Ein­mal im Monat sprin­gen die drei Stage-Autoren Fried­rich Herr­mann, Linn Ditt­ner, Flem­ming Witt  und Steve Kußin auf Jenas Büh­nen und begeis­tern mit Team­tex­ten, Slam Poe­try, Kurz­ge­schich­ten, Inter­views und Lite­ra­tur­ex­pe­ri­men­ten.

Die Lese­show wird ergänzt durch wech­selnde Gast­au­toren aus ganz Deutsch­land und den prä­le­gen­därs­ten Musizi aus Thü­rin­gen.

Okt
8
Di
Vortrag von Reinhard Hahn in Weimar
Okt 8 um 18:00

»Die mit­tel­al­ter­li­che Lite­ra­tur Thü­rin­gens« – Vor­trag von Rein­hard Hahn.

Altenburger Buchquartett
Okt 8 um 19:00

Zwei pas­sio­nierte Lese­rin­nen und ein pas­sio­nier­ter Leser aus dem Alten­bur­ger Land wol­len ihre Lei­den­schaft öffent­lich machen und gemein­sam über aktu­elle Neu­erschei­nun­gen und Klas­si­ker spre­chen, die sie beson­ders gefan­gen­ge­nom­men haben. Alle drei haben in ihrem eigent­li­chen Beruf nicht unmit­tel­bar etwas mit Lite­ra­tur- und Sach­bü­chern zu tun, begeis­terte Leser sind sie trotz­dem und noch lie­ber reden und strei­ten sie über ihre Lese­früchte. Es han­delt sich um Dr. Kris­tin Jahn, die Super­in­ten­den­tin im Kir­chen­kreis Alten­bur­ger Land, Bir­git Sei­ler, Lei­te­rin des Fach­diens­tes Natur- und Umwelt­schutz beim Land­rats­amt Alten­bur­ger Land und Dr. Roland Krischke, den Direk­tor des Lin­denau-Muse­ums Alten­burg. Das Quar­tett wird kom­plet­tiert von einem Unbe­kann­ten oder einer Unbe­kann­ten, des­sen oder deren Iden­ti­tät erst am Abend des Buch­quar­tetts gelüf­tet wird.

Im Mit­tel­punkt aber ste­hen die Bücher. Am 8. Okto­ber wer­den die fol­gen­den Titel bespro­chen: Theo­dor Fon­tane: Der Stech­lin (1897), Teré­zia Mora: Alle Tage (2004), Anselm Oelze: Wal­lace (2019) und Saša Sta­nišić: Her­kunft (2019). Alle Lite­ra­tur­freunde sind herz­lich ein­ge­la­den zum Zuhö­ren und Mit­dis­ku­tie­ren.

Das „Alten­bur­ger Buch­quar­tett“ wird in loser Folge durch das Alten­bur­ger Land zie­hen, um mög­lichst vie­len Men­schen das Lesen wie­der schmack­haft zu machen.

Die vor­ge­stell­ten Bücher

Theo­dor Fon­tane: Der Stech­lin
Teré­zia Mora: Alle Tage
Anselm Oelze: Wal­lace
Saša Sta­nišić: Her­kunft

Das Alten­bur­ger Buch­quar­tett 

Dr. Kris­tin Jahn, gebo­ren 1976, hat evan­ge­li­sche Theo­lo­gie und Ger­ma­nis­tik in Jena stu­diert. Sie war von 2007 an als Pfar­re­rin in der Evan­ge­li­schen Kir­che in Mit­tel­deutsch­land tätig. Nach Sta­tio­nen in Mei­nin­gen und Wit­ten­berg ist sie seit 2017 Super­in­ten­den­tin im Kir­chen­kreis Alten­bur­ger Land.

Bir­git Sei­ler, gebo­ren 1964, hat Agrar­wis­sen­schaf­ten und Bio­lo­gie an der Uni­ver­si­tät Leip­zig sowie Ver­wal­tungs­recht an der Thü­rin­ger Ver­wal­tungs­hoch­schule in Gotha stu­diert. Von 2003 bis 2014 war sie Dozen­tin für Umwelt­recht an der Ost­thü­rin­ger Ver­wal­tungs­aka­de­mie. Seit 2014 ist sie Lei­te­rin des Fach­diens­tes Natur- und Umwelt­schutz beim Land­rats­amt Alten­bur­ger Land.

Dr. Roland Krischke, gebo­ren 1967, hat Roma­nis­tik, Sla­wis­tik, Phi­lo­so­phie und Ger­ma­nis­tik in Hei­del­berg, Müns­ter, Wien und Frank­furt am Main stu­diert. Nach Muse­um­s­tä­tig­kei­ten in Hei­del­berg, Mainz und Gotha ist er seit 2016 Direk­tor des Lin­denau-Muse­ums Alten­burg.

Zu jedem Alten­bur­ger Buch­quar­tett lädt das Leser­trio einen Unbe­kann­ten oder eine Unbe­kannte ein, der oder die eben­falls ein Buch vor­stel­len wird. Seine oder ihre Iden­ti­tät wird aber erst am Abend selbst gelüf­tet.

Vortrag von Gerhard Holzhey in der Weimarer Parkhöhle
Okt 8 um 19:00

Vor­trag im Rah­men der Aus­stel­lung „Aben­teuer der Ver­nunft“ –

Ger­hard Holz­hey spricht über Goe­thes Berg­rat J. C. W. Voigt und seine Samm­lun­gen von „Gebirgs­ar­ten“

 

Im Rah­men der Aus­stel­lung „Aben­teuer der Ver­nunft. Goe­the und die Natur­wis­sen­schaf­ten um 1800“ spricht Ger­hard Holz­hey über Goe­thes Berg­rat Johann Carl Wil­helm Voigt (1752–1821) und des­sen Samm­lun­gen von „Gebirgs­ar­ten“. Wäh­rend der Lauf­zeit der Aus­stel­lung „Aben­teuer der Ver­nunft“ im Schil­ler-Museum bie­tet die Klas­sik Stif­tung wegen des engen inhalt­li­chen Bezu­ges auch ein Kom­bi­ti­cket für das Schil­ler-Museum und die Park­höhle im Park an der Ilm an.

Der Name des Her­zog­lich Sach­sen-Wei­ma­ri­schen Berg­rats J. C. W. Voigt ist beson­ders mit dem Ver­such ver­knüpft, den Ilmen­auer Kup­fer­schie­fer­berg­bau unter Goe­thes Lei­tung ab 1784 wie­der­auf­zu­neh­men. Um die dort aber auch anderswo auf­tre­ten­den geo­lo­gi­sche Pro­bleme zu lösen, unter­nahm Voigt im her­zog­li­chen Auf­trag zahl­rei­che For­schungs­rei­sen. Die dar­aus gewon­ne­nen Erkennt­nisse bedeu­te­ten im aus­ge­hen­den 18. Jahr­hun­dert einen wesent­li­chen Wis­sens­zu­wachs für die Geo­wis­sen­schaf­ten. Dazu trug neben Voigts Rei­se­be­ob­ach­tun­gen auch das Sam­meln von Gesteins‑, und Mine­ral- bzw. Erz­pro­ben sowie Koh­le­pro­ben bei. Zusätz­lich zu sei­ner eige­nen umfang­rei­chen Samm­lung, die sich ab 1789 in sei­nem Wohn­ort Ilmenau befand, ent­stand dabei die betref­fende Samm­lungs­suite Goe­thes. Dar­über hin­aus war es ab etwa 1785 Voigts Absicht, kleine Kabi­nette von Gesteins­pro­ben („Gebirgs­ar­ten“) zum all­ge­mei­nen Erwerb sowie wei­tere regio­nal bezo­gene Samm­lun­gen zusam­men­zu­stel­len. Diese Samm­lun­gen fan­den gro­ßes Inter­esse weit über die Gren­zen Wei­mars hin­aus.

 

Ein­gang nahe Liszt-Haus und Mensa der Bau­haus-Uni­ver­si­tät.

Okt
12
Sa
Schiller-Programm in den Meininger Museen
Okt 12 um 19:00

Zu einem mehr­stün­di­gen Abend­pro­gramm rund um Fried­rich Schil­ler laden die Mei­nin­ger Museen in das Schloss Eli­sa­be­then­burg ein.

Schil­lers Locken“ heißt der Titel des dies­jäh­ri­gen Muse­ums­abends. Was hat es damit wohl auf sich? Ist die klas­si­sche Haar­tracht des Dich­ters gemeint? Oder will er vor sei­nem 260. Geburts­tag am 10. Novem­ber seine Gäste ins Mei­nin­ger Schloss locken? Viel­leicht, weil er sie nicht in sei­nem eins­ti­gen Bau­er­ba­cher Asyl emp­fan­gen kann? Weil sein dor­ti­ger Unter­schlupf gerade Bau­stelle und daher unzu­gäng­lich ist? Im Vor­aus sei so viel gesagt: Immer wie­der wird es um eine Drei­ecks­ge­schichte gehen: zwi­schen Bau­er­bach, Mei­nin­gen und Wei­mar, zwi­schen dem Dich­ter, sei­ner Schwes­ter und einem Schloss­bi­blio­the­kar. Auch ein Mei­nin­ger Her­zog spielt am Rande mit.

Das Pro­gramm beginnt mit einem Auf­tritt der Nach­wuchs­gruppe des Kin­der- und Jugend­thea­ters TOHUWABOHU Mei­nin­gen im Mar­mor­saal. Danach wird an glei­chem Ort Flo­rian Beck, wis­sen­schaft­li­cher Mit­ar­bei­ter des Thea­ter­mu­se­ums „Zau­ber­welt der Kulisse“ über Schil­lers  Bau­er­ba­cher Lek­türe und deren Fol­gen für die deut­sche Bühne spre­chen. Zeit­gleich laden Dr. Bet­tina Wer­che von der Klas­sik Stif­tung Wei­mar und Dr. Andreas Sei­fert, Lei­ter des Lite­ra­tur­mu­se­ums Baum­bach­haus, zu einer Zeit­reise durch das Bau­er­ba­cher Asyl des Dich­ters ein. Dies geschieht anhand von Ein­rich­tungs­ge­gen­stän­den aus dem dor­ti­gen Schil­ler­haus, die in der Art eines Schau­de­pots, begin­nend mit dem Muse­ums­abend, bis Ende März 2020 rund um den Schil­ler­wür­fel in der Mitt­le­ren Gale­rie gezeigt wer­den. Eine anschlie­ßende Pause ermög­licht es den Besu­chern, im Muse­ums­café u.a. Schil­ler­äp­fel, Schil­ler­lo­cken und Schil­ler­wür­fel zu ver­kos­ten. Den Muse­ums­abend beschließt ein lite­ra­risch-musi­ka­li­sches Pro­gramm mit dem Titel „Ich kann auch wit­zig sein“. Elke Büch­ner aus Mei­nin­gen, von der auch Idee und Kon­zep­tion des Pro­gram­mes stam­men, liest dann Hei­te­res von, mit und über Fried­rich Schil­ler. Die musi­ka­li­sche Beglei­tung über­nimmt die Mei­nin­ge­rin Renate Kubisch mit ihrem E‑Cello.

 

Am 10. Novem­ber 1759 war er in Mar­bach am Neckar zur Welt gekom­men: Fried­rich Schil­ler, neben Goe­the der meist­ge­nannte Ver­tre­ter der deut­schen Natio­nal­li­te­ra­tur. Seine Wirk­sam­keit ent­fal­tete der Dra­ma­ti­ker, His­to­ri­ker, Publi­zist und Bal­la­den­dich­ter jedoch im Thü­rin­gi­schen. Wei­mar, Jena und Rudol­stadt schmü­cken sich mit sei­nem Namen. Aber auch mit Bau­er­bach, Mei­nin­gen und sei­nem Resi­denz­schloss Eli­sa­be­then­burg sind Bio­gra­fie und Wir­ken Fried­rich Schil­lers mehr­fach ver­knüpft. Aus der Eli­sa­be­then­burg erhielt der junge Flücht­ling Schil­ler 1783 wich­tige Bücher und sie­ben Jahre spä­ter eine ebenso wich­tige Urkunde im Vor­feld sei­ner Hei­rat mit Char­lotte von Len­ge­feld. Im nahe­ge­le­ge­nen Dorfe Bau­er­bach fand der würt­tem­ber­gi­sche Deser­teur ein Asyl und viel Zeit zum Schrei­ben, Stu­die­ren – und Lie­ben. Letz­te­res lei­der nur in Gedan­ken. In Mei­nin­gen schließ­lich lebte Schil­lers dama­li­ger Busen­freund Rein­wald. Der wie­derum war Ursa­che dafür, dass Schil­lers Schwes­ter Chris­to­p­hine ins­ge­samt 55 Jahre in der Stadt zubrachte. Und schließ­lich wurde Mei­nin­gen die Stätte mus­ter­gül­ti­ger Auf­füh­run­gen von sei­nen Dra­men.

Okt
15
Di
Vortrag von Dr. Michael Knoche in Weimar
Okt 15 um 18:00

»›Tumult im feu­ri­gen Gemüte‹. Goe­the und Fried­rich Nico­lai im Wort­ge­fecht« – Dr. Michael Kno­che (Wei­mar).

Okt
17
Do
Vortrag von Ronny Teuscher in Weimar
Okt 17 um 17:00

Adele Scho­pen­hauer als emsige Beschaf­fe­rin rhei­ni­scher Alter­tü­mer für Goe­the

Vor­trag von Ronny Teu­scher M. A. (Plauen) zum Thema

  

Adele Scho­pen­hauer zeich­net mehr aus als eine melan­cho­lisch bewegte, nach Liebe dürs­tende Seele, wie sie aus ihren frü­hen Tage­bü­chern her­vor­scheint. Sie war eine kunst­sin­nige und wis­sen­schaft­lich inter­es­sierte Frau der ers­ten Hälfte des 19. Jahr­hun­derts. In Goe­thes spä­ten Lebens­jah­ren war sie die Mitt­le­rin zwi­schen Wei­mar und den rhei­ni­schen Kunst­samm­lun­gen und Gelehr­ten. So man­ches Objekt aus Goe­thes Samm­lun­gen, spe­zi­ell aus Goe­thes Anti­ken­samm­lung, geht auf Adele Scho­pen­hauer zurück. So traf im Früh­jahr 1829 am Frau­en­plan eine Sen­dung aus Köln ein, abge­schickt von Adele Scho­pen­hau­ers Freun­din Sibylle Mer­tens-Schaaff­hau­sen, die unter den Goe­the­schen Samm­lun­gen eine beson­dere Stel­lung ein­neh­men sollte.

Ronny Teu­scher, stu­dierte Archäo­lo­gie in Jena und Bam­berg. Er pro­mo­vierte im Fach Kunst­ge­schichte an der Uni­ver­si­tät Erlan­gen-Nürn­berg zu Aus­gra­bungs­fun­den aus Goe­thes Besitz. Seine Arbeit an der archäo­lo­gi­schen Samm­lung Goe­thes wurde 2018 mit dem Dr.-Heinrich-Weber-Preis des Freun­des­krei­ses des Goe­the-Natio­nal­mu­se­ums aus­ge­zeich­net. Sein Haupt­for­schungs­feld liegt im Bereich der Geschichte von Kunst‑, Anti­ken- und Natu­ra­li­en­samm­lun­gen des 18./19. Jh. sowie bio­gra­phi­schen Goe­the­stu­dien. – Er ver­fasste für das Begleit­heft zur Aus­stel­lung den Bei­trag „Goe­the, Adele Scho­pen­hauer und die rhei­ni­schen Alter­tü­mer“.

Die­ses Begleit­heft – im Archiv erhält­lich – beinhal­tet zahl­rei­che Aus­stel­lungs­ob­jekte wie Adele Scho­pen­hau­ers Tage­bü­cher sowie Manu­skripte von Gedich­ten, Mär­chen und Ita­li­en­auf­zeich­nun­gen, ihre fan­ta­sie­vol­len Sche­ren­schnitte, Aqua­relle und Ara­bes­ken. Sie wer­den kom­plet­tiert mit ori­gi­na­len Brie­fen, die Ein­blick geben in ihr Ver­hält­nis zum Bru­der, die enge Bezie­hung zum »Vater« Goe­the, die Freund­schaft zu wich­ti­gen Schrift­stel­le­rin­nen und Schrift­stel­lern wie Immer­mann und der Droste. Nicht zuletzt wird daran erin­nert, wie Adele Scho­pen­hau­ers viel­ge­stal­ti­ges Erbe durch ihre Freun­din­nen Otti­lie von Goe­the, All­wina From­mann und Sibylle Mer­tens-Schaaff­hau­sen nach Wei­mar gelangte.

Literaturverfilmung »Die Vermessung der Welt« im Lindenau-Museum Altenburg
Okt 17 um 18:30

Film­abend: „Die Ver­mes­sung der Welt“, D 2012

 

Ver­fil­mung des gleich­na­mi­gen Romans von Daniel Kehl­mann aus dem Jahr 2005. Der Film schil­dert das Leben des genia­len Mathe­ma­ti­kers Carl Fried­rich Gauß und des wiss­be­gie­ri­gen Natur­for­schers Alex­an­der von Hum­boldt.

Regie: Det­lev Buck

Vortrag von Dr. Gideon Haut in Heilbad Heiligenstadt
Okt 17 um 19:30

Vor­trag von Dr. Gideon Haut: „Ein Mör­der, zwei Detek­tive und die Kri­mi­nal­li­te­ra­tur des 19. Jahr­hun­derts.“

Gemein­same Ver­an­stal­tung mit dem Hei­li­gen­städ­ter Geschichts- und Muse­ums­ver­ein,

Okt
19
Sa
Puppenspiel für Kinder im Stadtmuseum Jena
Okt 19 um 15:00

»Ach, ich arme Jung­fer zart…« – Die Erfur­ter Pup­pen­spie­le­rin Ange­lika Hell­wig ent­führt die klei­nen und jung­ge­blie­be­nen Gäste auf König Dros­sel­barts Schloss.

 

Die Auf­füh­rung fin­det im Rah­men der 19. Thü­rin­ger Pup­pen­spiel­wo­che statt. Sie ist für Kin­der ab etwa drei Jah­ren geeig­net und dau­ert etwa 50 Minu­ten.

Vortrag zum 175. Geburtstag Nietzsches von Dr. Jens-Fietje Dwars in Jena
Okt 19 um 15:00 – 16:00

Vor­trag zum 175. Geburts­tag Nietz­sches von Dr. Jens-Fietje Dwars

 

Ich suchte meine schwerste Last, da fand ich mich.“ Nietz­sche in Jena

Nietz­sche war drei­mal in Jena und sei­ner Umge­bung, jeweils an Wen­de­punkte sei­nes Lebens: 1859 als Mus­ter­schü­ler, der einen Selbst­mord­ver­such als Bade­un­fall kaschierte, 1882 mit der Liebe sei­nes Lebens in Tau­ten­burg und 1889/90 in der Psych­ia­trie. Der Vor­trag folgt den Spu­ren der Auf­ent­halte und fragt, was Jena mit die­sem Erbe anfan­gen könnte. Der Vor­trag ist Ehrung zum 175. Geburts­tag Nietz­sches und zugleich Abschluss der Aus­stel­lung »Die F.N.-Schleife« mit Bil­dern von Tho­mas Zieg­ler.

Kerzenlichtführung durch das Schillerhaus Rudolstadt
Okt 19 um 21:00

Ker­zen­licht­füh­rung: All­tags­le­ben im 18. Jahr­hun­dert

 

Die Son­der­füh­rung mit Daniela Danz, der Lei­te­rin des Hau­ses, lässt die Muse­ums­räume wie­der leben­dig wer­den: Womit ver­trieb man sich im Beul­witz­schen Salon an lan­gen, dunk­len Win­ter­aben­den die Zeit; was waren die Freu­den des Som­mers; was hing im Klei­der­schrank und was gab es in der Küche – und wo war eigent­lich das Bade­zim­mer? Manch­mal trägt ein Gang über die Hin­ter­treppe auch dazu bei, einen Blick zu erha­schen, der für das Ver­ständ­nis der Lite­ra­tur des aus­ge­hen­den 18. Jahr­hun­derts eini­gen Auf­schluss bringt.

Okt
20
So
Führungen durch die Sonderausstellung: „Die F.N. –Schlaufe – Ernstes und Heiteres aus dem Leben des fabelhaften Friedrich Nietzsche“ im Romantikerhaus Jena
Okt 20 um 11:00

Öffent­li­che Füh­run­gen durch die Son­der­aus­stel­lung: „Die F.N. –Schlaufe – Erns­tes und Hei­te­res aus dem Leben des fabel­haf­ten Fried­rich Nietz­sche“

Am Sonn­tag, dem 20.10. besteht das letzte Mal die Mög­lich­keit, die Werke Tho­mas Zieg­lers und sei­ner „F.N.-Schlaufe“ im Roman­tik­erhaus zu sehen. An die­sem Tag wird es 11 & 15 Uhr jeweils eine öffent­li­che Füh­rung geben.

Die Zahl der Teil­neh­men­den ist jeweils auf 20 Per­so­nen begrenzt.

Führungen durch die Sonderausstellung: „Die F.N. –Schlaufe – Ernstes und Heiteres aus dem Leben des fabelhaften Friedrich Nietzsche“ im Romantikerhaus Jena
Okt 20 um 15:00

Öffent­li­che Füh­run­gen durch die Son­der­aus­stel­lung: „Die F.N. –Schlaufe – Erns­tes und Hei­te­res aus dem Leben des fabel­haf­ten Fried­rich Nietz­sche“

Am Sonn­tag, dem 20.10. besteht das letzte Mal die Mög­lich­keit, die Werke Tho­mas Zieg­lers und sei­ner „F.N.-Schlaufe“ im Roman­tik­erhaus zu sehen. An die­sem Tag wird es 11 & 15 Uhr jeweils eine öffent­li­che Füh­rung geben.

Die Zahl der Teil­neh­men­den ist jeweils auf 20 Per­so­nen begrenzt.

Okt
21
Mo
Weimarer Kontroversen – Tagung vom 20. bis 22. November 2019 in Weimar
Okt 21 um 10:00 – 21:00

10 – 18 Uhr Sym­po­sium: Zukunft / Bau­haus. Zukunfts­er­war­tun­gen und Erwar­tungs­ho­ri­zonte in 100 Jah­ren Bau­haus

Ort: con­gress cen­trum neue wei­ma­r­halle, Flügelsaal 1

 

10:00
Dr. Oli­ver Sukrow (Tech­ni­sche Uni­ver­si­tät Wien)
Begrü­ßung / Ein­füh­rung. Zukunfts­er­war­tun­gen und Erwar­tungs­ho­ri­zonte in 100 Jah­ren Bau­haus

I. UTOPIE / ZEITVORSTELLUNGEN

10:15 – 11:00
Prof. Dr. Kai Buch­holz (Hoch­schule Darm­stadt)
Lebens­re­form und Moderne – Alter­na­ti­ven zur tech­ni­schen Zivi­li­sa­tion

11:00 – 11:45
PD Dr. Rüdi­ger Graf (Zen­trum für Zeit­his­to­ri­sche For­schung Pots­dam)
Als die Uto­pie an die Wirk­lich­keit her­an­rückte. Anti­zi­pa­tio­nen der Zukunft in der Wei­ma­rer Repu­blik

11:45 – 12:30
Dr. Fer­nando Espo­sito (Uni­ver­si­tät Kon­stanz)
Fiat futura fascista. Worin sich Asmara und Wei­mar unter­schei­den

12:30 – 13:00
Dis­kus­sion

13:00 – 14:00
Mit­tags­pause

 

II. UTOPIE / RAUMGESTALTUNGEN / UTOPISCHE RÄUME

14:00 – 14:45
Prof. Dr. Debo­rah Ascher Barn­stone (Uni­ver­sity of Tech­no­logy Syd­ney)
The Colour of Uto­pia: Colour in 1920s Ger­man Avant-garde Archi­tec­ture

14:45 – 15:30
Prof. Dr. Anja Baum­hoff (Hoch­schule Han­no­ver)
Der »Neue Mann« und das Staat­li­che Bau­haus Wei­mar. Geschlech­ter­kon­zep­tio­nen und ihr Bezug zur Geschichte der Moderne

15:30 – 16:00
Kaf­fee­pause

16:00 – 16:45
Dr. Sonja Düm­pel­mann (Uni­ver­sity of Penn­syl­va­nia)
In der Luft und am Boden: Sicht­wech­sel in Stadt und Land­schaft der Moderne

16:45 – 17:30 Uhr
Prof. Dr. Joa­quin Medina Warm­burg (Karls­ru­her Insti­tut für Tech­no­lo­gie)
Umwelt und Moderne: Tomás Mal­do­na­dos Bau­haus­kri­tik als Wen­de­punkt zum »envi­ron­men­tal design«

17:30 – 18:00
Rückfragen/Diskussion

 

Bitte beach­ten: Orts­wechsel
Ort: Bau­haus-Museum Wei­mar, Pro­jekt­raum A (UG):

19:00 Eröff­nung der Instal­la­tion »ZENICA  TRILOGIE« von Prof. Danica Dakić (Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar)
Ein­füh­rung: Dr. Ulrike Best­gen (Klas­sik Stif­tung Wei­mar, Fach­be­reichs­lei­te­rin Bau­haus, Moderne und Gegen­wart)

 

Mode­ra­tion: Dr. Ulrike Best­gen (Wei­mar), Dr. Tho­mas Flierl (Ber­lin), Dr. Oli­ver Sukrow
 (Wien)

»JuLe-Treff im Leseladen« in Weimar
Okt 21 um 16:00

Junge Leser ab 12 Jah­ren tref­fen sich in der Ecker­mann-Buch­hand­lung!

Du bist zwi­schen 12–16 Jah­ren und liest gern?
Du bist neu­gie­rig auf aktu­elle Titel?
Du hast Lust, auch ande­ren einen Buch­tipp zu geben?
Dann bist Du bei uns als Testleser/in rich­tig!

Wir tref­fen uns ein­mal monat­lich zum Reden, Raten, Bewer­ten und Emp­feh­len. Auf uns war­tet ein Jahr vol­ler Lese­aben­teuer! Wir freuen uns auf Dich!

Sabine Arndt, Biblio­the­ka­rin
Johan­nes Stein­hö­fel und das Team der Ecker­mann-Buch­hand­lung
Sig­run Lüdde und die Lite­ra­ri­sche Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V.

Buchpremiere mit Annette Seemann und Constantin Beyer in der Herzogin Anna Amalia Bibliothek Weimar
Okt 21 um 18:00

Buch­pre­miere „Goe­thes Orte in Wei­mar“ mit Dr. Annette See­mann und Con­stan­tin Beyer.

»Thüringen liest!« – Lesung mit Sieglinde Mörtel in Wurzbach
Okt 21 um 19:00

»Dorf­ge­schich­ten« – Lesung mit Sieg­linde Mör­tel.

»Thüringen liest!« – Lesung mit Ulf Annel in Wiehe
Okt 21 um 19:00

»Die deut­sche Spra­che ist ein Witz« – Lesung mit dem Schrift­stel­ler und Kaba­ret­tis­ten Ulf Annel.

Hermsdorfer Gespräch mit Tanja Brandes
Okt 21 um 19:00

Herms­dor­fer Gespräch: Tanja Bran­des „Ost­frauen ver­än­dern die Repu­blik“

Wohin man auch hört, immer wie­der erklingt das Hohe­lied auf die ost­deut­schen Frauen: Sie sind berufs­mo­bi­ler, risi­ko­be­rei­ter und auf­stiegs­ori­en­tier­ter als die Män­ner. In der Tat: Ost­frauen sind häu­fi­ger berufs­tä­tig als West­frauen, keh­ren nach der Geburt eines Kin­des frü­her auf Voll­zeit­stel­len zurück und mischen in der Poli­tik kräf­tig mit. Die Ost­frauen haben dem ver­ei­nig­ten Deutsch­land ihren Stem­pel auf­ge­drückt. Aber warum?
Tanja Bran­des und Mar­kus Decker arbei­ten her­aus, was Ost­frauen in die deut­sche Ein­heit kon­kret ein­ge­bracht haben, und ver­mit­teln über­ra­schende neue Erkennt­nisse.

Vortrag über »Goethe und Großbritannien« von Prof. Dr. Christof Wingertszahn im Lindenau-Museum Altenburg
Okt 21 um 19:00

Käme ich nach Eng­land hin­über, ich würde kein Frem­der seyn“

Goe­the und Groß­bri­tan­nien

 

Der Direk­tor des Goe­the-Muse­ums Düs­sel­dorf, Prof. Dr. Chris­tof Win­gerts­zahn, ist auf Ein­la­dung der Goe­the-Gesell­schaft zu Gast in Alten­burg.

Der Bre­xit ist heute beherr­schen­des Thema in den Medien und spal­tet Bri­ten wie Nicht-Bri­ten. Zwi­schen Aner­ken­nung und Kopf­schüt­teln für das bri­ti­sche Volk war auch schon Johann Wolf­gang von Goe­the hin- und her­ge­ris­sen. Im Vor­trag der Goe­the-Gesell­schaft Alten­burg am Mon­tag, dem 21. Okto­ber 2019, beleuch­tet Prof. Dr. Chris­tof Win­gerts­zahn (Direk­tor des Goe­the-Muse­ums Düs­sel­dorf) für alle Inter­es­sier­ten das Ver­hält­nis des deut­schen Dich­ter­fürs­ten zu Groß­bri­tan­nien.

Am 10. Januar 1825 bemerkte Goe­the laut Ecker­mann: „Käme ich nach Eng­land hin­über, ich würde kein Frem­der seyn“. Der Klas­si­ker ist jedoch nie nach Groß­bri­tan­nien gereist. Aber seine Kennt­nis eng­li­scher Lite­ra­tur ist immens, und seine Äuße­run­gen über bri­ti­sche Kul­tur sind zahl­reich und im Grunde zustim­mend. Goe­the erlebte über einen lan­gen Zeit­raum das Insel­reich als Ort einer blü­hen­den Lite­ra­tur­szene und als füh­rende, tech­no­lo­gisch fort­ge­schrit­tene Han­dels- und See­macht. Er emp­fahl es den phi­lo­so­phie­ren­den Deut­schen einer­seits als vor­bild­li­ches Land der Selbst­be­stim­mung – der „com­plet­ten Men­schen“ und der “tüch­ti­gen der­ben Indi­vi­duen“ – , ande­rer­seits aber auch als Land der prak­ti­schen Ver­nunft. Die­ses Lob gilt aber nicht unein­ge­schränkt. Der bri­ti­sche Indi­vi­dua­lis­mus ist dem Wei­ma­rer Genie zufolge in der Lage, auch „com­plette Nar­ren“ her­vor­zu­brin­gen, und der Wirk­lich­keits­sinn der Insu­la­ner kann zur skru­pel­lo­sen Geschäf­te­ma­che­rei wer­den. Das Eng­land, über das sich Goe­the vor allem äußerte, ist das nach 1815, als Europa wie­der in ein Gleich­ge­wicht der Natio­nen umge­münzt wurde. Goe­the ver­folgte diese poli­tisch bewegte Zeit genau, die von radi­ka­len Strö­mun­gen und dem Ver­such einer Ver­fas­sungs­re­form geprägt war. Er regis­trierte durch­aus den inter­es­sen­ge­lei­te­ten „eng­li­schen Hoch­mut“ und beob­ach­tete, beson­ders vor dem Hin­ter­grund der Juli­re­vo­lu­tion von 1830, mit Sorge das Lon­do­ner Par­la­ment als einen Ort „gegen­ein­an­der wir­ken­der gewal­ti­ger Kräfte […], die sich para­ly­si­ren, und wo die große Ein­sicht eines ein­zel­nen Mühe hat durch­zu­drin­gen“.

Chris­tof Win­gerts­zahn wurde 1958 in St. Wen­del (Saar) gebo­ren. An der Uni­ver­si­tät des Saar­lan­des stu­dierte er Ger­ma­nis­tik, Phi­lo­so­phie und Kunst­ge­schichte (Magis­ter 1984). 1990 wurde er mit einer Arbeit über das erzäh­le­ri­sche Werk des Roman­ti­kers Achim von Arnim pro­mo­viert. 1993 bis 1996 war Win­gerts­zahn wis­sen­schaft­li­cher Mit­ar­bei­ter der Stif­tung Wei­ma­rer Klas­sik (Arnim-Aus­gabe, Nietz­sche-Archiv), danach lei­tete er bis 2013 die Arbeits­stelle „Kri­ti­sche Moritz-Aus­gabe« in der Ber­lin-Bran­den­bur­gi­schen Aka­de­mie der Wis­sen­schaf­ten (Ber­lin). 2008 Habi­li­ta­tion über den Goe­the-Freund Karl Phil­ipp Moritz. Seit 2013 ist der Lite­ra­tur­wis­sen­schaft­ler Direk­tor des Goe­the-Muse­ums Düs­sel­dorf. Er ist Mit­her­aus­ge­ber der Wei­ma­rer Arnim-Aus­gabe, der Kri­ti­schen Moritz-Aus­gabe und der Cle­mens-Bren­tano-Aus­gabe des Freien Deut­schen Hoch­stifts in Frankfurt/Main.

Okt
22
Di
»Thüringen liest!« – Lesung mit André Pfeifer
Okt 22 um 10:00

»Mär­chen für kleine und große Kin­der« – mit dem Mär­chen­er­zäh­ler Andreas vom Rothen­barth.

Ausstellungseröffnung »Der Greifenverlag zu Rudolstadt« mit Matthias Biskupek und Jens Henkel im Alten Rathaus Rudolstadt
Okt 22 um 18:00
Ausstellungseröffnung »Der Greifenverlag zu Rudolstadt« mit Matthias Biskupek und Jens Henkel im Alten Rathaus Rudolstadt @ Altes Rathaus Rudolstadt

Zur Aus­stel­lungs­er­öff­nung spre­chen Jens Hen­kel und Mat­thias Bis­ku­pek über die Geschichte des Grei­fen­ver­lags.

Musi­ka­li­sche Beglei­tung: Peter Klein­feld (Groß­koch­berg).

Vom Ver­lag des Wan­der­vo­gel zum Pri­vat­ver­lag im Sozia­lis­mus, von der Ver­staat­li­chung bis zur Abwick­lung. Aus­stel­lung zum 100. Grün­dungs­jahr im Alten Rat­haus Rudol­stadt vom 22. Okto­ber 2019 bis 31. Januar 2020.

Der bis­her umfang­reichs­ten und zugleich tief­grün­digs­ten Ver­öf­fent­li­chung über den Grei­fen­ver­lag zufolge (C. Wurm, J. Hen­kel, G. Bal­lon: Der Grei­fen­ver­lag zu Rudol­stadt 1919–1993. Ver­lags­ge­schichte und Biblio­gra­phie. Wies­ba­den 2001) ist das Rudol­städ­ter Buch­un­ter­neh­men zwar nicht zu den größ­ten und ein­fluss­reichs­ten in der Geschichte des Ver­lags­we­sens des 20. Jahr­hun­derts zu zäh­len, gleich­wohl aber zu einem der inter­es­san­tes­ten. Seine Grün­dung am 17./18. Okto­ber 1919 im säch­si­schen Har­ten­stein stand in engem Zusam­men­hang mit der Wan­der­vo­gel­be­we­gung, deren Schrif­ten in den zwan­zi­ger Jah­ren weit­ge­hend das Ver­lags­pro­fil bestimm­ten. Für den Namen stand das Wap­pen­tier des Wan­der­vo­gels Pate, der Greif. 1921 zog der Ver­lag nach Rudol­stadt um, wo er sei­nen Fir­men­sitz zunächst in der Schil­ler­straße 41 ein­rich­tete und ab 1926 bis zu sei­nem Ende im Okto­ber 1993 auf der Hei­decks­burg resi­dierte. Die wech­sel­volle Geschichte des Ver­la­ges ist untrenn­bar mit sei­nem Grün­der Karl Dietz (1890–1964) ver­bun­den, der das Pri­vat­un­ter­neh­men bis zu sei­nem Tode lei­tete. Unmit­tel­bar danach ging es in Staats­be­sitz über und war dem Minis­te­rium für Kul­tur der DDR unter­stellt. Die nach der Ver­ei­ni­gung bei­der deut­scher Staa­ten ein­set­zende Pri­va­ti­sie­rung der DDR-Ver­lage über­lebte der Grei­fen­ver­lag jedoch nicht. Mit der Eröff­nung des Insol­venz­ver­fah­rens im Okto­ber 1993 war sein Schick­sal besie­gelt. Sie­ben Jahr­zehnte lang waren es die Bücher mit dem Greif als Ver­lags­si­gnet, die zum Bekannt­heits­grad Rudol­stadt nicht unwe­sent­lich bei­tru­gen.

Die von der Gesell­schaft für Buch­kul­tur und Geschichte e.V. ver­an­stal­tete Aus­stel­lung will aus dem gege­be­nen Anlass die Bedeu­tung des bel­le­tris­ti­sche Buch­ver­la­ges für die kul­tu­relle Iden­ti­tät der Stadt wür­di­gen. Die Text- und Bild­ta­feln wur­den von Dr. Jens Kirs­ten (Wei­mar) und Jens Hen­kel (Rudol­stadt) erar­bei­tet. Die Leih­ga­ben, eine Aus­wahl von ins­ge­samt nahezu 1000 Ver­lags­er­zeug­nis­sen wie Bücher ver­schie­de­ner lite­ra­ri­scher Gen­res, Kalen­der und Alma­na­che oder Kunst­map­pen mit ori­gi­na­len Druck­gra­fi­ken, stam­men weit­ge­hend aus der His­to­ri­sche Biblio­thek der Stadt Rudol­stadt.

Öff­nungs­zei­ten: Diens­tag 9–16 Uhr, Don­ners­tag 9–18 Uhr, Frei­tag 9–12 Uhr sowie nach Vor­anmel­dung in der His­to­ri­schen Biblio­thek der Stadt Rudol­stadt (03672/486160 oder t.zober@rudolstadt.de).

Okt
23
Mi
»Thüringen liest!« – Märchen für Kinder mit Hansi von Märchenborn in Großbreitenbach
Okt 23 um 09:30

»Häs­chen und Karl­chen« – Mär­chen für Kin­der mit Hansi von Mär­chen­born.

»Thüringen liest!« – Lesung mit Hubert Schirneck in Kölleda
Okt 23 um 10:00

Kommt die Kuh aus Ku(h)ba? und andere Geschich­ten – Lesung mit dem Schrift­stel­ler Hubert Schirn­eck.

»Thüringen liest!« – Märchen für kleine und große Kinder mit Andreas vom Rothenbarth
Okt 23 um 10:00

Mär­chen für kleine und große Kin­der mit dem Mär­chen­er­zäh­ler Andreas vom Rothen­barth.

Vortrag von Thomas Kaufmann in Weimar
Okt 23 um 18:00

»›Neues von Cra­nachs Refor­ma­tion‹ – Beob­ach­tun­gen, Anfra­gen, The­sen und Kor­rek­tu­ren zu druck­gra­phi­schen Wer­ken Lucas Cra­nachs d. Ä. aus der Früh­zeit der Refor­ma­tion« – Vor­trag von Prof. Dr. Dr. theol. h.c. Dr. phil. h.c. Tho­mas Kauf­mann, Georg-August-Uni­ver­si­tät Göt­tin­gen

 

In sei­nem Vor­trag unter­zieht Tho­mas Kauf­mann die frühe druck­gra­phi­sche Pro­duk­tion Cra­nachs einer kri­ti­schen Ana­lyse. Die Rolle Luthers in Bezug auf Cra­nachs Werk sei unkla­rer, als bis­lang ange­nom­men. Das betreffe ins­be­son­dere die Illus­tra­tion zum Erst­druck des Neuen Tes­ta­ments und die Bild­tra­di­tion des „Jun­ker Jörg“. Dabei erweise sich Cra­nachs gra­phi­sches Schaf­fen als wich­tige Brü­cke zur früh­kon­fes­sio­nel­len Memo­ria Luthers.

Tho­mas Kauf­mann ist Pro­fes­sor für Kir­chen­ge­schichte an der Georg-August-Uni­ver­si­tät Göt­tin­gen. Zu sei­nen For­schungs­schwer­punk­ten zäh­len Mar­tin Luther und die Refor­ma­tion.

Buchpremiere mit Klaus Vieweg auf Schloss Ettersburg
Okt 23 um 19:00

Buch­pre­miere mit Klaus Vieweg – Hegel. Zum 250. Geburts­tag

LESUNG und ETTERSBURGER GESPRÄCH mit Peter Krause.


Das Grund­mo­tiv der Frei­heit durch­zieht den gesam­ten Denk- und Lebens­weg des bedeu­tends­ten Phi­lo­so­phen des 19. Jahr­hun­derts. Zu Hegels 250. Geburts­tag erscheint bei C.H.Beck die erste umfas­sende deutsch­spra­chige Bio­gra­phie die­ses Meis­ter­den­kers seit 175 Jah­ren. Klaus Vieweg zeich­net – Leben und Werk Hegels glei­cher­ma­ßen wür­di­gen­den – ein neues Bild des bedeu­tends­ten Ver­tre­ters des deut­schen Idea­lis­mus. Klaus Vieweg ist Pro­fes­sor für klas­si­sche deut­sche Phi­lo­so­phie an der Fried­rich-Schil­ler-Uni­ver­si­tät Jena und einer der inter­na­tio­nal füh­ren­den Hegel-Exper­ten.

Komödiantisch-musikalische Lesung mit Esther Esche und Andreas Greger in Suhl
Okt 23 um 19:30

Der Hase im Rausch spielt Cello

 

Esther Esche liest erfri­schend komi­sche Texte aus dem Leben ihres Vaters, der Schau­spiel­er­le­gende Eber­hard Esche, der seine Kar­riere einst am Mei­nin­ger Thea­ter begann. Andreas Gre­ger spielt dazu berau­schend Cello. Esche gehört zu denen, deren Ver­lust mit den Jah­ren immer emp­find­li­cher fühl­bar wird. Mag die Kunst des Schau­spie­lers flüch­tig sein, mit sei­nen Büchern hat er sich einen bedeu­ten­den Gedenk­stein gesetzt und den Nach­ge­bo­re­nen ein Werk der leben­di­gen Erin­ne­rung, einer gedie­ge­nen Kunst­auf­fas­sung und unbeug­sa­men poli­ti­schen Hal­tung hin­ter­las­sen. Seine auto­bio­gra­phi­schen Geschich­ten han­deln natür­lich vom Thea­ter, aber sie erzäh­len auch von den gesell­schaft­li­chen Zustän­den, unter denen Thea­ter blüht oder vege­tiert, und von den Leu­ten, die Thea­ter machen.

Esther Esche stu­dierte an der Hoch­schule für Schau­spiel­kunst „Ernst Busch“ Ber­lin. Ihr ers­tes Enga­ge­ment erhielt sie nach Abschluss ihres Stu­di­ums am Thea­ter Senf­ten­berg, wo sie zwei Jahre im Ensem­ble blieb. Anfang der 1990er Jahre kehrte sie nach Ber­lin zurück und gas­tierte in der Fol­ge­zeit u.a. am Deut­schen Thea­ter, dem Ber­li­ner Ensem­ble, der Volks­bühne und dem Maxim Gorki Thea­ter. Seit Mitte der 1990er Jahre ist Esther Esche vor­ran­gig in zahl­rei­chen Film- und Fern­seh­rol­len zu sehen. 2003 erhielt sie den Dar­stel­ler­preis als „Beste Schau­spie­le­rin“ des Euro­päi­schen Film­fes­tes in Brest. Sie arbei­tet als Dozen­tin für Schau­spiel an ver­schie­de­nen Schau­spiel­schu­len.

Andreas Gre­ger ist seit 1986 Solo­cel­list der Staats­ka­pelle Ber­lin. Er stu­dierte bei Joseph Schwab an der Hoch­schule für Musik „Hanns Eis­ler“ Ber­lin. Als Solist trat Andreas Gre­ger mehr­fach bei Rund­funk­auf­nah­men sowie bei Kon­zer­ten im In- und Aus­land in Erschei­nung und erspielte Preise bei natio­na­len und inter­na­tio­na­len Wett­be­wer­ben. Wei­tere Zwi­schen­sta­tio­nen waren die Staats­ka­pelle Ber­lin, das Ber­li­ner Sin­fo­nie-Orches­ter und das Große Rund­funk­or­ches­ter Ber­lin. Mit dem Streich­trio Ber­lin absol­viert er seit 1992 eine inter­na­tio­nale Kar­riere. Andreas Gre­ger ist Pro­fes­sor für Vio­lon­cello an der Hoch­schule für Musik »Hanns Eis­ler« Ber­lin.

Okt
24
Do
»Thüringen liest!« – Lesung mit Hubert Schirneck in Sonneberg
Okt 24 um 08:30

»Kommt die Kuh aus Ku(h)ba?« – Die reine Wahr­heit über die tolls­ten Erfin­dun­gen der Welt

Lesung mit dem Schrift­stel­ler Hubert Schirn­eck.

»Thüringen liest!« – Lesung mit Jens Reinländer in Meuselwitz
Okt 24 um 09:00

»Wieso machen A und O zwei Köche froh. Die fabel­hafte Ent­de­ckung der Buch­sta­ben« – Lesung mit Jens Rein­län­der.

»Thüringen liest!« – Lesung mit Angela Carl in Altenburg
Okt 24 um 09:30

»Kas­per unter­wegs im Mär­chen­land« – Lesung mit der Schrift­stel­le­rin Angela Carl.

»Thüringen liest!« – Lesung mit Michael Kirchschlager in Bad Klosterlausnitz
Okt 24 um 09:30

»Emil ret­tet Thü­rin­gen« – Lesung mit  Michael Kirch­schla­ger.

»Thüringen liest!« – Märchen mit Hansi von Märchenborn in Weimar
Okt 24 um 10:00

»Ei, ei, ei, das gibt’s doch nicht« – Mär­chen für kleine und große Leute mit Hansi von Mär­chen­born.

»Thüringen liest!« – Lesung mit Antje Babendererde in Ruhla
Okt 24 um 14:00

»Der Schnee­tän­zer« – Lesung mit Antje Baben­der­erde.

»Thüringen liest!« – Lesung mit Johanna Marie Jakob in Eisenberg
Okt 24 um 14:00

»Inhalt: Äußerst bedenk­lich« – Lesung mit Johanna Marie Jakob.

Heinrich-Heine-Vortrag von Alexander Finkel in Weimar
Okt 24 um 16:00

175 Jahre Hei­nes Win­ter­mär­chen“

 

Alex­an­der Fin­kel spricht Hein­rich Heine.

Ver­an­stal­tung in der Reihe »Grüne Aue«.

»Thüringen liest!« – Lesung mit André Kudernatsch in Neuhaus am Rennweg
Okt 24 um 19:00

Musik­le­sung »Ich hab’s im Herms­dor­fer Kreuz« mit André Kuder­natsch und Andreas Groß.

»Thüringen liest!« – Lesung mit Antje Babendererde in Stadtroda
Okt 24 um 19:00

»Der Schnee­tän­zer« – Lesung mit Antje Baben­der­erde.

»Thüringen liest!« – Lesung mit dem Schriftsteller Reinhard Böhner in Schwerstedt
Okt 24 um 19:00

»Das Glücks­schwein« – Rein­hard Böh­ner liest Kurz­ge­schich­ten.

»Thüringen liest!« – Lesung mit Frank Quilitzsch in Kannawurf
Okt 24 um 19:00

»Auf der Suche nach Wang Wei« – Lesung mit dem Schrift­stel­ler Frank Qui­litzsch

»Thüringen liest!« – Lesung mit Sieglinde Mörtel in Bad Tennstedt
Okt 24 um 19:00

»Bitte hin­ten anstel­len!« – Lesung mit Sieg­linde Mör­tel.

Literarisches Konzert mit Katharina Franck in Suhl
Okt 24 um 20:00

Kon­zert: Der Club der toten Dich­ter mit Katha­rina Franck „So und nicht anders“ – Fon­tane neu ver­tont.

Okt
25
Fr
»Thüringen liest!« – Lesung für Kinder mit Michael Kirchschlager in Bad Liebenstein
Okt 25 um 09:00

»Emil ret­tet Thü­rin­gen« – Lesung für Kin­der mit dem Schrift­stel­ler Michael Kirch­schla­ger.

»Thüringen liest!« – Literarisches Puppenspiel mit Angela Carl in Ebersdorf
Okt 25 um 09:30

»Kas­per unter­wegs im Mär­chen­land« – Lite­ra­ri­sches Pup­pen­spiel mit der Schrift­stel­le­rin und Pup­pen­spie­le­rin Angela Carl.

»Thüringen liest!« – Krimilesung mit Karl-Heinz Großmann in Roßleben
Okt 25 um 15:00

»Schwei­ne­trei­ben« – Kri­mi­le­sung mit dem Schrift­stel­ler Karl-Heinz Groß­mann.

Märchen mit Siliva Prüfer in Meiningen
Okt 25 um 17:00

»Ein Kof­fer vol­ler Mär­chen« – Mär­chen mit Siliva Prü­fer.

 

Eine Ver­an­stal­tung im Rah­men des Thü­rin­ger Mär­chen- und Sagen­fes­tes 2019.

»Hans im Glück« – Puppentheater in Meiningen
Okt 25 um 18:30

»Hans im Glück« – Pup­pen­thea­ter nach den Gebrü­dern Grimm von Falk Peter Uke.

Für Kin­der ab 4 Jah­ren und Erwach­sene.

»Thüringen liest!« – Lesung mit Cornelia Gutermann-Bauer in Bad Salzungen
Okt 25 um 19:00

»Das wahre Leben ist doch anders!« nach Anton Tsche­chow – Lesung mit Cor­ne­lia Guter­mann-Bauer.

Fontane-Live-Hörspiel von und mit Cornelia Bernoulli und E. Matthias Friedrich in Heilbad Heiligenstadt
Okt 25 um 19:30

Theo­dor Fon­tane: »Ein wei­tes Feld« – Ein Live-Hör­spiel von und mit Cor­ne­lia Ber­noulli und E. Mat­thias Fried­rich.

»Hans im Glück« – Puppentheater in Meiningen
Okt 25 um 20:00

»Hans im Glück« – Pup­pen­thea­ter nach den Gebrü­dern Grimm von Falk Peter Uke.

Für Kin­der ab 4 Jah­ren und Erwach­sene.

Okt
26
Sa
Bauhaus-Stadtführung in Jena
Okt 26 um 10:00

Gün­ter Her­zog führt mit vie­len weni­ger bekann­ten Infor­ma­tio­nen zu den Jenaer Monu­men­ten der Bau­haus-Archi­tek­tur.

Es han­delt sich um ein Ange­bot im Begleit­pro­gramm der bei­den Jenaer Aus­stel­lun­gen zum Bau­haus-Jubi­läum.

Die Teil­neh­mer­zahl ist auf 25 Per­so­nen begrenzt.

Kreatives Schreiben mit Anke Engelmann im Kultur:Haus Dacheröden Erfurt
Okt 26 um 11:00 – 17:00

Was wäre, wenn …? – Kreatives Schreiben am 26. Oktober 2019

 

Was ist wich­ti­ger: Frage oder Ant­wort? »Warum ist das so?«, fra­gen Kin­der in einem bestimm­ten Alter. Und wir? Haben wir schon alle Ant­wor­ten? Jemand, der alle Fra­gen beant­wor­ten kann, sollte miss­trau­isch machen. Zu fra­gen ist sub­ver­siv und man sollte es nicht ver­ler­nen. Wer fragt, bewegt sich und nimmt schein­bar Gege­be­nes nicht hin.
»Was wäre, wenn …«, ist die klas­si­sche Frage, in der alle Geschich­ten ihren Aus­gang haben. Mit Fra­gen kann man einen Plot ent­wi­ckeln oder die Hand­lung vor­an­trei­ben. Fra­gen wir nach dem Fra­gen, und haben wir den Mut, einige Fra­gen offen­zu­las­sen – ich freu mich drauf!

ACHTUNG, NICHT VERGESSEN: Wir begin­nen bereits um 10 Uhr!

Krea­ti­ves Schrei­ben mit Anke Engel­mann (Büro für ange­wandte Poe­sie).

 

 

»Thüringen liest!« – Lesung für Kinder mit dem Schriftsteller Hubert Schirneck in Jena
Okt 26 um 15:00

Kommt die Kuh aus Ku(h)ba? und andere Geschich­ten – Lesung für Kin­der mit dem Schrift­stel­ler Hubert Schirn­eck.

Lesung und Gespräch mit Thomas Thieme und Frank Quilitzsch in Suhl
Okt 26 um 15:00

Ich Hoe­neß Kohl“ – Lesung und Gespräch mit Tho­mas Thieme und Frank Qui­litzsch.

Papiertheater und Harfenspiel: Theodor Fontanes Roman „L’Adultera“ im Romantikerhaus Jena
Okt 26 um 15:00

Es spielt und singt die Sopra­nis­tin Ulrike Rich­ter.

Anläss­lich des 200. Geburts­jah­res Theo­dor Fon­ta­nes erlebt das Roman­tik­erhaus Jena eine außer­ge­wöhn­li­che Auf­füh­rung Fon­ta­nes 1879/80 ent­stan­de­nen Gesell­schafts­ro­mans „L’Adultera“, dar­ge­bo­ten als musi­ka­li­sches Papier­thea­ter von der Leip­zi­ger Sopra­nis­tin Ulrike Rich­ter.

Die junge Mela­nie van der Straa­ten wird von ihrem rei­chen, viel älte­ren Gat­ten ver­wöhnt und geliebt. Mit der Anschaf­fung einer Kopie des Bil­des „Die Ehe­bre­che­rin“ von Tin­to­retto offen­bart der Kunst­lieb­ha­ber van der Straa­ten seine Befürch­tun­gen für Kom­men­des, die er gern auch vor andern wie­der­holt und damit Mela­nie düpiert. Als der Sohn eines Geschäfts­freun­des ins Haus kommt, beginnt zwi­schen den jun­gen Leu­ten eine Lei­den­schaft, die genährt wird durch die Begeis­te­rung bei­der für die Musik Richard Wag­ners und durch die fort­dau­ern­den anzüg­li­chen Aus­las­sun­gen van der Straa­tens, die Mela­nie immer mehr von ihm ent­fer­nen. Das Unaus­weich­li­che geschieht, und die Schwan­gere ver­lässt Mann und Kin­der und flieht mit ihrem Gelieb­ten. Im Gegen­satz zu Effi Briest nimmt Mela­nie ihr Schick­sal am Ende selbst in die Hand. Ihre Ent­wick­lung zu einer star­ken, selbst­be­stimm­ten Per­sön­lich­keit gibt der Geschichte eine gera­dezu moderne Wen­dung und einen glück­li­chen Aus­gang.

Ulrike Rich­ter ver­webt aus­ge­wählte Sze­nen mit zeit­ty­pi­schen Bil­dern, u.a. von Adolph Men­zel, Carl Ble­chen und Max Lie­ber­mann. Sie singt und spielt auf der Harfe Wag­ner-Zitate und Lie­der u.a. von Robert Schu­mann.

Lesung mit Ulf Annel in Eisenach
Okt 26 um 16:00

»Das grüne Herz schlägt zurück« – Lesung mit Ulf Annel.

Vortrag über Friedrich Hebbel in der Dichterstätte »Sarah Kirsch« in Limlingerode
Okt 26 um 19:30

Als höchs­tes Wun­der, das der Geist voll­brachte, Preis ich die Spra­che …, Fried­rich Heb­bel, 1813–1863

Heb­bel, der haupt­säch­lich als Dra­ma­ti­ker bekannt ist, hin­ter­ließ neben sei­nen Büh­nen-wer­ken auch eine Viel­zahl lyri­scher Texte vol­ler Anmut und Tiefe in unter­schied­lichs­ten For­men. Dass er, der sich selbst als Lyri­ker im Neben­amt ver­stand, Bedeut­sa­mes in der Dicht­kunst des 19. Jahr­hun­derts schuf, stellt Stef­fen Adam vor.

Okt
27
So
»Alexander von Humboldt oder die Sehnsucht nach der Ferne« – Familienführung im Lindenau-Museum Altenburg
Okt 27 um 16:00

Alex­an­der von Hum­boldt oder die Sehn­sucht nach der Ferne

Fami­li­en­füh­rung

 

Wir gehen mit Alex­an­der von Hum­boldt auf For­schungs­reise. Aber nicht nur Tiere und Land­schaf­ten wol­len wir erfor­schen, son­dern auch den Him­mel. Gemein­sam mit dem Alten­bur­ger Astro­no­mie­ver­ein „Bern­hard Schmidt“ e.V. wol­len wir im Schloss­park die Sterne über Alten­burg beob­ach­ten. Bei schlech­ter Sicht fin­det ein Ersatz­pro­gramm statt.

 

Um Anmel­dung wird gebe­ten!

Okt
28
Mo
»Thüringen liest!« – Lesung mit Dorothee Herrmann in Nobitz
Okt 28 um 10:00

»Geschich­ten über Elfen, Feen und Kobolde« – Lesung mit Doro­thee Herr­mann.

Gespräch über Fußball und Theater mit Thomas Thieme, Frank Quilitzsch und Hans Meyer in Jena
Okt 28 um 19:03

Im Mit­tel­punkt des Ban­des „Ich Hoe­neß Kohl“, der zum 70. Geburts­tag des Schau­spie­lers Tho­mas Thieme erschien, steht das Ver­hält­nis zwi­schen Thea­ter und Fuß­ball. Thieme hat nicht nur mit gro­ßem Erfolg Faust, Mephisto, Molière und Hel­mut Kohl ver­kör­pert, son­dern auch den gefal­le­nen Fuß­ball­gott Uli Hoe­neß. Gün­ter Netzer zeigte sich von der Authen­ti­zi­tät des Rol­len­spiels beein­druckt. Zur Buch­pre­miere haben Tho­mas Thieme und Autor Frank Qui­litzsch bereits Ende 2018 in Jena gele­sen.

Die Jenaer Trai­ner­le­gende Hans Meyer musste damals kurz­fris­tig absa­gen, wes­halb das Match noch ein­mal neu ange­setzt wird – zusam­men mit dem FC Carl Zeiss-Fan­pro­jekt. Hans Meyer, der die Jenaer Elf einst ins Euro­pa­po­kal-Finale führte und als ein­zi­ger Trai­ner beide deut­schen Pokale gewann (den FDGB-Pokal mit dem FC Carl Zeiss Jena und den DFB-Pokal mit dem 1. FC Nürn­berg), kennt alle Höhen und Tie­fen sei­nes Jobs. Im Gespräch mit Tho­mas Thieme und Frank Qui­litzsch wird Meyer auf seine locker-unter­halt­same Art bezeu­gen, dass Fuß­ball und Thea­ter ein­an­der nicht aus­schlie­ßen, son­dern eine span­nungs­volle Ein­heit bil­den.

 

Ach­tung: Die Anfangs­zeit ist 19:03 Uhr, da der Club 1903 gegrün­det wurde! Der Wunsch der Fans ist den Autoren Befehl!

Okt
29
Di
»Thüringen liest!« – Lesung mit Anne Gallinat in Langenleuba-Niederhain
Okt 29 um 09:30

»Ein Schwanz, ein Huf, zwei Hörn­chen« – Lesung mit der Schrift­stel­le­rin Anne Gal­li­nat.

»Thüringen liest!« – Lesung mit Antje Babendererde in Auma
Okt 29 um 10:00

»Schnee­tän­zer« – Lesung mit Antje Baben­der­erde.

 

Als Jacob erfährt, dass sein Vater nicht, wie er die letz­ten 18 Jahre sei­nes Lebens geglaubt hat, eine flüch­tige Urlaubs­be­kannt­schaft sei­ner Mut­ter war, son­dern ein Cree-India­ner, macht er sich auf den Weg in den hohen Nor­den Kana­das. In den end­lo­sen Wäl­dern, zwi­schen Bären, Eis und Bäu­men, in einer Stadt und bei einem Volk, das Tra­di­tion und Moderne zu ver­ei­nen sucht, kommt er lang­sam sei­ner Geschichte auf die Spur. Mit Hilfe von Kimi und ihrem Zieh-Groß­va­ter fin­det Jacob nicht nur zu sei­nem Vater, son­dern erkennt auch, wer er selbst ist.

»Thüringen liest!« – Lesung mit Dorothee Herrmann in Leinefelde
Okt 29 um 10:00

»Geschich­ten über Elfen, Feen und Kobolde« – Lesung mit Doro­thee Herr­mann.

Gothaer Gespräche zur Buchkultur mit Ulrich Raulff und Andreas Platthaus auf Schloss Friedenstein
Okt 29 um 18:15

Ich packe meine Biblio­thek aus –  Gothaer Gesprä­che zur Buch­kul­tur

Ulrich Raulff im Gespräch mit Andreas Platt­haus

 

 

Prof. Dr. Ulrich Raulff, Kul­tur­wis­sen­schafl­ter, Jour­na­list und lang­jäh­ri­ger Direk­tor des Deut­schen Lite­ra­tur­ar­chivs Mar­bach, unter­hält sich mit dem Jour­na­lis­ten und His­to­ri­ker Andreas Platt­haus (F.A.Z.) über seine Pri­vat­bi­blio­thek. Wir freuen uns auf ein Gespräch über Lek­tü­re­er­leb­nisse, die begeis­tert haben und lebens­ver­än­dernd waren und über Begeg­nun­gen mit Büchern, Men­schen und Ideen.

Vortrag von Prof. Alexandra Ioannidou in Jena
Okt 29 um 19:00

Rezep­tion der bul­ga­ri­schen Lite­ra­tur in Grie­chen­land, mit Schwer­punkt Georgi Gos­po­di­nov – Vor­trag von Prof. Alex­an­dra Ioan­n­i­dou, Uni­ver­si­tät Make­do­nien in Thes­sa­lo­niki, Lehr­stuhl für sla­wis­ti­sche Lite­ra­tur­wis­sen­schaf­ten.

Okt
30
Mi
»Thüringen liest!« – Lesung mit Susanne Hoffmeister in Bad Lobenstein
Okt 30 um 09:30

»Geschich­ten der alten Mühle« – Lesung mit der Schrift­stel­le­rin Susanne Hoff­meis­ter.

»Thüringen liest!« – Lesung mit Anne Gallinat in Mühlhausen
Okt 30 um 10:00

»Ein Schwanz, ein Huf, zwei Hörn­chen« – Lesung mit Anne Gal­li­nat.

»Thüringen liest!« – Lesung mit Rainer Hohberg in Apolda
Okt 30 um 10:00

»Sagen­haf­tes Thü­rin­gen« – Lesung mit dem Schrift­stel­ler Rai­ner Hoh­berg.

»Thüringen liest!« – Lesung mit Anne Gallinat in Zella-Mehlis
Okt 30 um 16:00

»Ein Schwanz, ein Huf, zwei Hörn­chen« – Lesung mit Anne Gal­li­nat.

»Thüringen liest!« – Lesung mit Johanna Marie Jakob in Marksuhl
Okt 30 um 19:00

»Inhalt: Äußerst bedenk­lich« – Lesung mit Johanna Marie Jakob.

100 Jahre Greifenverlag – Vortrag von Justus H. Ulbricht im Schillerhaus Rudolstadt
Okt 30 um 19:30

100 Jahre Grei­fen­ver­lag – Aus der jugend­be­weg­ten Grün­der­zeit

Vor­trag von Jus­tus H. Ulb­richt

 

 

Von Anhän­gern der Wan­der­vo­gel­be­we­gung 1919 gegrün­det, erlebte der Rudol­städ­ter Grei­fen­ver­lag in den ver­gan­ge­nen 100 Jah­ren eine wech­sel­volle Geschichte. Was dort erschien, atmete den Geist einer bür­ger­li­chen Jugend, die sich selbst fin­den wollte, ohne all das zu erfül­len, was die Erwach­se­nen von ihr erwar­te­ten. Was Wan­der­vö­gel und Bün­di­sche dach­ten, lite­ra­risch und künst­le­risch schätz­ten und welt­an­schau­lich brauch­ten, lie­fer­ten ihnen Zeit­schrif­ten und Bücher – auch sol­che aus Rudol­stadt.  Der Vor­trag des Dresd­ner His­to­ri­ker Dr. Jus­tus H. Ulb­richt rekon­stru­iert die Ideen- und Gefühls­welt der Jugend­be­we­gung zwi­schen den Krie­gen kri­tisch und unter­nimmt den Ver­such, das Lebens­ge­fühl bür­ger­li­cher Söhne und Töch­ter als Spie­gel deut­scher Kul­tur im “Zeit­al­ter der Extreme” zu ver­ste­hen.

Schottische Sagen auf Scots und Deutsch in Jena
Okt 30 um 19:30

Schott­lands unheim­li­che Sagen. Erzählt auf Scots und Deutsch von Pat Lee und M. Kruppe

 

Die nebe­lige Land­schaft Schott­lands mit ihren Moo­ren und Ber­gen steckt vol­ler unheim­li­cher Sagen­ge­stal­ten. Und auch im Jenaer Glas­haus im Para­dies wird am Abend vor Hal­lo­ween Nebel auf­zie­hen, wenn Pat Lee und M. Kruppe einige der span­nends­ten schot­ti­schen Sagen prä­sen­tie­ren.

Ken­nen Sie die Kel­pies? Diese Was­ser­geis­ter tre­ten in Gestalt mäch­ti­ger Pferde auf und leben am Hofe des Mee­res­got­tes. Sie kön­nen sich aber auch in schöne Frauen ver­wan­deln, um Män­ner in eine Falle zu locken. Brow­nies sind Kobolde, die nachts Bau­ern­höfe besu­chen und häus­li­che Arbeit erle­di­gen. Belei­digt man sie jedoch, neh­men sie bit­tere Rache. Die Baob­han-Sith wirkt auf den ers­ten Blick harm­los; tat­säch­lich ist sie eine Vam­pi­rin, die hüb­schen Jüng­lin­gen den Tod bringt.

Pat Lee lebt in der Nähe von Glas­gow und erzählt in der alten schot­ti­schen Lan­des­spra­che, dem Scots. Der Thü­rin­ger Autor und Rezi­ta­tor M. Kruppe erzählt die Sagen auf Deutsch. Dazu wird köst­li­cher schot­ti­scher Whisky ange­bo­ten.

Nov
1
Fr
Podiumsgespräch mit Ludwig Morenz und Hansjörg Rothe im Goethe- und Schiller-Archiv Weimar
Nov 1 um 18:00
Podiumsgespräch mit Ludwig Morenz und Hansjörg Rothe im Goethe- und Schiller-Archiv Weimar @ Goethe- und Schiller-Archiv Weimar

West-öst­li­che Kul­tur­be­geg­nung als Gemein­schafts­leis­tung – von der Ent­ste­hung der Alpha­bet­schrift zur Auf­klä­rung

 

Podi­ums­dis­kus­sion mit Prof. Lud­wig Morenz (Uni­ver­si­tät Bonn) und Hans­jörg Rothe (Freier Deut­scher Autoren­ver­band)

 

Albert Schweit­zer berich­tet, dass die für die Auf­klä­rung so ent­schei­dende Leben-Jesu-Lite­ra­tur im Jahre 1601 begann – mit einem Text des Jesui­ten Jerome Xavier, geschrie­ben auf Per­sisch für den jun­gen Prin­zen am Hofe des Mughal-Khans Akbar in Nord­in­dien. Akbar war ein Nach­komme von Temür ibn Tarag­hai Bar­las (den Goe­the „Timur“ nennt) und hatte die Jesui­ten ein­ge­la­den. Er grün­dete meh­rere bedeu­tende Biblio­the­ken und liebte aus­führ­li­che Dis­kus­sio­nen mit den Anhän­gern der ver­schie­de­nen Buch-Reli­gio­nen, hatte selbst angeb­lich aber nie Lesen und Schrei­ben gelernt.

Die magi­sche Bezie­hung zu den Schrift­zei­chen, auf die Goe­the in den „Segens­pfän­dern“ abhebt („Amu­lette sind der­glei­chen Auf Papier geschriebne Zei­chen“) war also ent­schei­dend für die Ent­ste­hung einer Dis­kus­si­ons-Gemein­schaft, die ihrer­seits eine in Europa bis zum Beginn des 20. Jahr­hun­derts nach­wir­kende Lite­ra­tur­gat­tung und theo­lo­gi­sche For­schungs­rich­tung begrün­den sollte. Lud­wig Morenz argu­men­tiert, dass schon die erste Alpha­bet­schrift im Kon­text einer Kul­tur­be­geg­nung ent­stan­den ist, wenn auch die Begriffe westlich/östlich beim dama­li­gen Aus­tausch zwi­schen Ägyp­tern und Kanaa­ni­tern auf dem Sinai noch keine Bedeu­tung haben.

In einer erneu­ten Gemein­schafts­leis­tung mit dem hof­fent­lich zahl­rei­chen Publi­kum dis­ku­tiert Hans­jörg Rothe (Freier Deut­scher Autoren­ver­band Thü­rin­gen) diese Zusam­men­hänge in einer Podi­ums­dis­kus­sion mit Lud­wig Morenz (Pro­fes­sor für Ägyp­to­lo­gie an der Uni­ver­si­tät Bonn). Im Jubi­lä­ums­jahr von Goe­thes West-öst­li­chem Divan wird dabei die Bedeu­tung die­ses Werks für das Ver­ständ­nis der Auf­klä­rung unter­stri­chen.

 

  • Prof. Dr. Lud­wig Morenz stu­diert Ori­en­ta­li­sche Archäo­lo­gie, ins­be­son­dere Ägyp­to­lo­gie, Kop­to­lo­gie und Alt­ori­en­ta­lis­tik sowie Klas­si­sche Archäo­lo­gie in Halle an der Saale. Anschlie­ßend nahm er ein Pro­mo­ti­ons­stu­dium in den Fächern Ägyp­to­lo­gie, Alt­ori­en­ta­lis­tik und Reli­gi­ons­ge­schichte an der Uni­ver­si­tät Leip­zig auf. 1992 war er Teil­neh­mer einer Gra­bungs­kam­pa­gne in Tell Bubas­tis. 1994 wurde er mit einer Dis­ser­ta­tion über „Bei­träge zur ägyp­ti­schen Schrift­lich­keits­kul­tur des Mitt­le­ren Rei­ches und der Zwei­ten Zwi­schen­zeit“ pro­mo­viert. 2001 habi­li­tierte er sich an der Fakul­tät der Kul­tur­wis­sen­schaf­ten der Uni­ver­si­tät Tübin­gen, 2002 erfolgte eine Umha­bi­li­tie­rung an der Fakul­tät für Geschichte, Kunst- und Ori­ent­wis­sen­schaft der Uni­ver­si­tät Leip­zig. Siet 2009 lehrt er als Pro­fes­sor für Ägyp­to­lo­gie in Bonn.
  • Dr. Hans­jörg Rothe, gebo­ren 1966 in Leip­zig, nie­der­ge­las­se­ner Arzt in einer Dia­ly­se­pra­xis mit gene­ti­schem Labor in Sach­sen, prak­ti­zierte als Kran­ken­haus­arzt für Innere Medi­zin und Nephrolo­gie in Eng­land, Sach­sen-Anhalt und Bay­ern, arbei­tete in New York in der kli­ni­schen For­schung und hat einen Lehr­auf­trag für Bio­ana­ly­tik an der Hoch­schule für Ange­wandte Natur­wis­sen­schaf­ten Coburg. Er ist Mit­glied der Deut­schen und Öster­rei­chi­schen Gesell­schaf­ten für Nephrolo­gie, der Hip­po­kra­ti­schen Gesell­schaft Zürich und des Freien Deut­schen Autoren­ver­ban­des Thü­rin­gen.

 

Eine Ver­an­stal­tung des Thü­rin­ger Lite­ra­tur­ra­tes e.V. in Zusam­men­ar­beit mit dem Freien Deut­schen Autoren­ver­band und dem Goe­the- und Schil­ler-Archiv Wei­mar.

Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thü­rin­gen.

Nov
2
Sa
Puppenspiel in der Kunstsammlung Jena
Nov 2 um 15:00

»Schnee­weiß­chen und Rosen­rot« – Pup­pen­spiel mit dem Thea­ter Kokon

 

»Es war ein­mal vor lan­ger Zeit ein Haus, nahe dem Meer. Vor dem Haus zwei Bäum­chen, Rosen­stö­cke. Der eine trägt rote Rosen und der andere weiße. In dem Haus wohnt eine Frau, die eines Tages Zwil­linge bekommt. Im nahen Wald woh­nen ein bös­ar­ti­ger Zwerg, aber auch ein gut­mü­ti­ger Bär. Auf dem Fel­sen hin­ter dem Wald hat ein stol­zer Adler sei­nen Horst.
Was das alles mit­ein­an­der zu tun hat, will ich euch erzäh­len…«

Im Rah­men der 19. Thü­rin­ger Pup­pen­spiel­wo­che ent­sprin­gen einem Popup­buch die zau­ber­haf­ten Bil­der für die­ses Vier­jah­res­zei­ten­mär­chen bei die­ser Vor­füh­rung im Ver­an­stal­tungs­raum der Städ­ti­schen Museen Jena.

für Kin­der ab 4 Jahre

Dauer ca. 50 Minu­ten

Autor trifft Autor: Lesekonzert mit Schriftstellern und Komponisten im Kulturgut Ulrichshalben
Nov 2 um 19:30

Autor trifft Autor: Lese­kon­zert mit Schrift­stel­lern und Kom­po­nis­ten

 

Mit Chris­tian Rosenau und Falk Zen­ker (Gitarre) sowie Romina Niko­lić und Gior­dano Bruno do Nasci­mento (Kla­vier).
Was ent­steht dar­aus, wenn die Musik und das Wort auf­ein­an­der­tref­fen?

Ein abwechs­lungs­rei­cher und span­nungs­vol­ler Abend mit zwei Schrift­stel­lern und zwei Kom­po­nis­ten.
Die Autoren Chris­tian Rosenau und Romina Niko­lic lesen Aus­schnitte aus ihren eige­nen Büchern. Dazu erklingt live und selbst vor­ge­tra­gen, die extra dafür kom­po­nier­ten Werke der Musik­au­toren Falk Zen­ker und Gior­dano Bruno do Nasci­mento.

 

Eine Ver­an­stal­tung des via nova e.V. in Koope­ra­tion mit der Lite­ra­ri­schen Gesell­schaft Thü­rin­gen. Geför­dert durch das Bun­des­mi­nis­te­rium für Ernäh­rung und Land­wirt­schaft und die Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thü­rin­gen.

Nov
3
So
»Thüringen liest!« – Lesung mit Ingrid Annel in Großobringen
Nov 3 um 15:00

»Dorn­rös­chen und das kleine Gespenst« – Lesung für Kin­der mit der Schrift­stel­le­rin Ingrid Annel.

Was pas­siert, wenn du das Mär­chen­buch auf der fal­schen Stelle auf­schlägst? Plötz­lich erscheint die Küchen­magd, die gar keine Zeit für dich hat. Über­mor­gen soll Dorn­rös­chens Hoch­zeit sein. Aus der gan­zen Welt rei­sen die Gäste an und jeder möchte etwas essen. Die Küchen­magd rührt von mor­gens bis abends Suppe, backt Kuchen, schält Kar­tof­feln, knackt Nüsse. Warum hilft ihr denn der Zau­be­rer nicht? Sie würde doch viel lie­ber… Möch­test du wis­sen, wie es wei­ter geht? Das erzäh­len die Küchen­magd und ihr gro­ßer Koch­löf­fel allen Mär­chen­lieb­ha­bern zwi­schen 5 und 105 Jah­ren.

Nov
4
Mo
Sebastian ist krank – Lesebühne in Jena
Nov 4 um 20:00

Jenas junge, beste und ein­zige monat­li­che Lese­bühne mit Linn Ditt­ner, Fried­rich Herr­mann, Steve Kußin und Flem­ming Witt.

Ein­mal im Monat sprin­gen die drei Stage-Autoren Fried­rich Herr­mann, Linn Ditt­ner, Flem­ming Witt  und Steve Kußin auf Jenas Büh­nen und begeis­tern mit Team­tex­ten, Slam Poe­try, Kurz­ge­schich­ten, Inter­views und Lite­ra­tur­ex­pe­ri­men­ten.

Die Lese­show wird ergänzt durch wech­selnde Gast­au­toren aus ganz Deutsch­land und den prä­le­gen­därs­ten Musizi aus Thü­rin­gen.

Nov
5
Di
»Thüringen liest!« – Lesung mit Verena Zeltner in Quirla
Nov 5 um 08:00

»Ein India­ner weint doch nicht« – Lesung für Kin­der mit der Schrift­stel­le­rin Verena Zelt­ner.

 

Jeder Umzug bringt das Leben durch­ein­an­der – erst recht, wenn man aus Thü­rin­gen kommt und das neue Zuhause ein Feri­en­ort an der Ost­see ist. Zum Glück fin­det Moritz’ Mutti rasch eine Arbeit. Moritz kommt zwar mit Oma Erna und ihrem Dackel Käp­ten Blau­bär klar, doch von sei­nen Mit­schü­lern wird er gehän­selt. Das ändert sich, als Kalle sein bes­ter Freund wird – sein Freund und Bluts­bru­der.

Zu zweit träu­men sie davon, eines Tages nach Ame­rika zu rei­sen, dort­hin, wo die rich­ti­gen India­ner leben. Bis es soweit ist, üben sie sich schon mal im India­ner­sein: Bogen­schie­ßen, Frie­dens­pfeife rau­chen … Sie ret­ten ein wei­ßes Pony, das vom Zir­kus zurück­ge­las­sen wurde, und kön­nen nun sogar rei­ten.

Weil Bluts­brü­der keine Geheim­nisse vor­ein­an­der haben, erfährt Moritz, wie sehr Kalle für Char­lie schwärmt – Char­lie, das hüb­scheste und net­teste Mäd­chen der Klasse. Nun sitzt er in der Klemme: Soll er sei­nem Freund ver­ra­ten, wie sehr auch er Char­lie mag? Dass er sich sein Haar nur wach­sen lässt, um ihr zu gefal­len?

Moritz ist hin- und her­ge­ris­sen, als etwas geschieht, was sein Leben völ­lig aus der Bahn wirft. Er sieht nur einen Aus­weg: nichts wie weg von zu Hause – auf nach Ame­rika!

Wilhelm-Busch-Programm mit Carmen Barann und Mechthild Schäfer in Heilbad Heiligenstadt
Nov 5 um 16:00

Zum Tee bei Storm – Car­men Barann und Mecht­hild Schä­fer:

Max & Moritz“ – Wil­helm Busch rezi­tiert und mit Kla­vier­mu­sik beglei­tet.

»Palmbaum«-Gespräch mit Nancy Hünger, Micky Remann, Jens-Fietje Dwars und Janek Müller im ACC Weimar
Nov 5 um 19:00

Ende der Avant­gar­den!? – »Palmbaum«-Gespräch mit Nancy Hün­ger (Schrift­stel­le­rin), Micky Remann (Schrift­stel­ler und Medi­en­künst­ler), Jens-Fietje Dwars (u.a. Redak­teur), Janek Mül­ler (Dra­ma­turg und Aus­stel­lungs­ma­cher)

 

Über­all war im Bau­haus­jahr von Avant­garde und Moderne die Rede. Aber was ist das? Wie ging das Bau­haus mit Spra­che und Lite­ra­tur um? Gibt es eine Spra­che des NEUEN, gibt es das total NEUE über­haupt? Brau­chen wir eine neue Avant­garde? Und was fan­gen wir mit der alten an, die heute Klas­sik ist? Die Thü­rin­ger Lite­ra­tur­zeit­schrift „Palm­baum“ hat die­sen Fra­gen zwei Hefte gewid­met. Jens‑F. Dwars erin­nert darin an die „Geburt der Avant­garde aus dem Geist Nietz­sches“. Nancy Hün­ger rech­net mit dem aktu­el­len Lite­ra­tur­be­trieb und sei­nen Pseudo-Avant­gar­den ab und Micky Remann fragt nach Geis­tern, die das Bau­haus ver­gaß – wie Paul Scheer­b­art, des­sen lite­ra­ri­sche Glasphan­ta­sien junge Archi­tek­ten der Zeit beein­fluss­ten.

Zum Finale der ACC-Som­mer­aus­stel­lung „Spra­ch­er­neue­rung!“ laden „Palmbaum“-Redakteur Dwars und Kura­tor Janek Mül­ler am Diens­tag, dem 5. Novem­ber, zum Gespräch über das „Ende der Avant­gar­den“ ein.

Eine Ver­an­stal­tung der Thü­rin­gi­schen Literar­his­to­ri­schen Gesell­schaft Palm­baum, des Thü­rin­ger Lite­ra­tur­rats und der ACC Gale­rie Wei­mar.

Literatur und Jazz in Jena
Nov 5 um 20:00

Vom Atem der Städte. Lite­ra­tur und Jazz im Bau­haus-Jahr. Mit Japa­nic, Pina Ber­ge­mann und André Hin­der­lich

Diens­tag , 05.11.2019 , 20:00 Uhr, Mensa Phi­lo­so­phen­weg Jena

Wie keine andere Land­schaft hat die Stadt, beson­ders die gro­ßen Städte, mit der Wende vom 19. zum 20. Jahr­hun­dert vor allem auch z.Z. der Bau­haus­grün­dung die Künste geprägt und zu einem ver­än­der­ten Zeit­ge­fühl geführt. Wie in einem Brenn­glas greift die Lyrik die ganze scharfe Wider­sprüch­lich­keit städ­ti­schen Lebens auf und gibt zugleich einen Ein­blick in die wech­sel­volle Geschichte des 20./21. Jahr­hun­derts. Und so wird das Publi­kum Bekann­tes und Unbe­kann­te­res hören. Neben Tex­ten von Jakob van Hod­dis, Ber­tolt Brecht und Georg Heym wer­den Texte von Bau­häus­lern zu hören sein, Gedichte von Georg Trakl, Erich Käst­ner und Alfred Lich­ten­stein, bis hin zu Wulf Kirs­ten, Stef­fen Men­sching und Rolf Die­ter Brink­mann. Mit einer Mischung aus Jazz und Lyrik stel­len die Thü­rin­ger Jazz-Meile und der Lese-Zei­chen e.V. in bewähr­ter Zusam­men­ar­beit ihren Bei­trag zum Bau­haus-Jubi­läum vor.

Es wir­ken mit: die berühmte japa­ni­sche Jazz-Pia­nis­tin Aki Takase, mit ihrer Band „Japa­nic“. Die Schau­spie­le­rin­nen und Schau­spie­ler Pina Ber­ge­mann und André Hin­der­lich (Thea­ter­haus Jena). Der Akkor­deo­nist Oli­ver Räu­melt.

 

Orga­ni­sa­tor: Lese-Zei­chen e.V., Thü­rin­ger Jazz­meile, Thü­rin­ger Staats­kanz­lei

Nov
7
Do
»Thüringen liest!« – Lesung mit Astrid Seehaus in Ichtershausen
Nov 7 um 09:30

»Dra­chen in Opas Gar­ten« [oder »Pucki lässt das zau­bern nicht«] – Lesung mit Astrid See­haus.

Tischgesellschaft zur friedlichen Revolution 1989 in Weimar
Nov 7 um 19:00

Brü­cken statt Mau­ern

 

Tisch­ge­sell­schaft mit Claus Bach, Wolf­gang Haak, Rudolf Keß­ner, Bär­bel Kläss­ner, Andrea Rich­ter, Diet­lind Stein­hö­fel u.a.

In einem mode­rier­ten Gespräch am run­den Tisch wird an das Jahr 1989 in Wei­mar erin­nert und ein Bogen in die Gegen­wart gewagt.

Mode­ra­tion: Dr. Michael Kno­che

Eine Ver­an­stal­tung im Rah­men der Aus­stel­lung »1989. 30 Jahre fried­li­che Revo­lu­tion in Wei­mar« der Stadt Wei­mar.

Lesung mit Patrick Wilden und Kerstin Becker auf Burg Ranis
Nov 7 um 19:30

Lyrik im Kon­zert. Es lesen Patrick Wil­den und Kers­tin Becker. Mit Musik von den Lyri­schen Sai­ten

 

Das beliebte For­mat »Lyrik im Kon­zert« kehrt zurück auf die Burg Ranis! Die Lyri­schen Sai­ten, die sonst den Sound­track zu den Thü­rin­ger Lite­ra­tur­ta­gen spie­len, wer­den den Abend musi­ka­lisch rah­men. Kers­tin Becker und Patrick Wil­den lesen aus ihren Gedich­ten.

Kers­tin Becker erin­nert uns daran, woher wir kom­men – weni­ger im Sinne einer geo­gra­fi­schen Hei­mat als viel­mehr im Sinne von Her­kunft. Ihre kraft­vol­len Gedichte neh­men uns mit in die Wäl­der und auf die Äcker, unter die Tische der Erwach­se­nen, auf Dach­bö­den und in Koh­len­kel­ler, kurz: an all die Orte, an denen Kin­der Welt ver­in­ner­li­chen.

Außer­dem prä­sen­tie­ren wir die Buch­pre­miere des aktu­el­len Raniser Debüts! Patrick Wil­den arbei­tet im Rah­men des Sti­pen­di­ums an sei­nem ers­ten Lyrik­band, der den Arbeits­ti­tel „Alte Kar­ten von Flan­dern“ trägt. Darin sucht er eine Ant­wort auf die Fra­gen: Was lässt sich ergrün­den in einer Welt, die gezeich­net ist von Google Maps? Wel­che Tie­fen wer­den sicht­bar in einem von leuch­ten­den Ober­flä­chen design­ten Mit­ein­an­der, wo „Men­schen auf stumm gestellt“ sind?

 

Orga­ni­sa­tor: Lese-Zei­chen e.V., Jen­a­Kul­tur, Zeiss Fonds, Spar­kasse Jena-Saale-Holz­land

Nov
8
Fr
XVIII. Weimarer Lyriknacht – Lyrik und Jazz
Nov 8 um 20:00

Lyrik und Jazz – XVIII. Wei­ma­rer Lyrik­nacht

Mit Mar­gret Kreidl, Caro­lin Cal­lies, Sebas­tian Unger, Max Sess­ner sowie dem Jazz-Quar­tett AG Form Berlin/Köln (Drums, Bass, Gitarre, Gitarre/Synth).

Es mode­riert Nancy Hün­ger.

Die Wei­ma­rer Lyrik­nacht ist eine gemein­same Ver­an­stal­tung der Lite­ra­ri­schen Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V., des Lese-Zei­chen e.V., der Stadt Wei­mar und der Jazz­meile Thü­rin­gen mit der freund­li­chen Unter­stüt­zung der Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thü­rin­gen.

 

Die Ber­li­ner Band AG Form grün­dete sich im Früh­jahr 2015 und mel­dete sich im Dezem­ber des sel­ben Jah­res mit der EP „Lich­ten­berg“ erst­mals zu Wort. 2017 erschien mit „Com­mons“ das erste Album der Band. Sti­lis­tisch irgendwo zwi­schen Jazz, Pop und Post-Aller­lei erweist sich ihre Musik viel­leicht gerade darin als zeit­ge­mäß, dass sie die Gren­zen tra­di­tio­nel­ler Gen­res als musi­ka­li­sche
Gren­zen ver­wei­gert.

 

Die Wei­ma­rer Lyrik­nacht ist eine gemein­same Ver­an­stal­tung der Lite­ra­ri­schen Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V., des Lese-Zei­chen e.V., der Stadt Wei­mar und der Jazz­meile Thü­rin­gen mit der freund­li­chen Unter­stüt­zung der Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thü­rin­gen.

Nov
9
Sa
9. Kinder-Provinzschrei in Suhl
Nov 9 ganztägig

Am Sams­tag, dem 9. Novem­ber 2019, wird die Suh­ler Volks­hoch­schule auf den Kopf gestellt, denn dann zieht für einen Tag der Kin­der­Pro­vin­zschrei in das alte ehr­wür­dige und his­to­ri­sche Hein­rich­ser Rat­haus. Von 14.00 bis 18.00 Uhr gibt’s für alle klei­nen und gro­ßen Gäste kul­tu­relle Über­ra­schun­gen sowie selbst geba­cke­nen Kuchen von den Mit­glie­dern des Ver­eins Pro­vinz­kul­tur e.V.

In sei­ner neun­ten Auf­lage geht der Kin­der­Pro­vin­zschrei 2019 neue Wege und bespielt ab 14 Uhr die Volks­hoch­schule im Hein­rich­ser Rat­haus von oben bis unten, von links bis rechts und von lang bis quer. Es wird wackeln und knar­ren bis sich die Bal­ken bie­gen. Über den Nach­mit­tag gibt’s Work­shops für Kids, Buch­le­sung, Pup­pen­spiel, Film­vor­füh­rung und Lie­der vom Suh­ler Kna­ben­chor. Die Ver­eins­mit­glie­der sor­gen für das leib­li­che Wohl mit selbst­ge­ba­cke­nem Kuchen, Kaf­fee für die Eltern und Tee und Kakao für die klei­nen Pro­vin­zschreier.

Das Pro­gramm zum 9. Kin­der­Pro­vin­zschrei:

***15.30 Uhr / Buch­le­sung „Mau­er­spechte“ mit Rein­hard Grieb­ner

***16.30 Uhr / Pup­pen­spiel „Der kleine Prinz“ mit der LAG Pup­pen­spiel aus Erfurt

***ganz­tags Film­vor­füh­rung „Der kleine Maul­wurf“ mit dem Kino „Schauburg2go“

***ganz­tags: Suh­ler Kna­ben­chor

***ganz­tags Work­shops

- „Cal­li­gra­phie und Far­ben her­stel­len“ mit Ger­hard Ren­ner

- „Fil­zen und freies Gestal­ten mit far­bi­ger Wolle“ mit Bir­git Boden

- „Dru­cken“ mit Ange­lika Beu­ger

- „Papier­schröp­fen“ mit Ver­eins­mit­glie­dern von Pro­vinz­kul­tur

- „Trom­melses­sion“ mit Max Stro­bel

Nov
10
So
Vortrag von Cees de Boer im Lindenau-Museum Altenburg
Nov 10 um 16:00

Das Buch als Log­buch und Teil­nahme

Im Rah­men der Aus­stel­lung »her­man de vries – Ger­hard-Alten­bourg-Preis 2019« spricht Cees de Boer, Kura­tor und Publi­zist aus Ams­ter­dam und Tri­est, über her­man de vries’ Umgang mit dem Medium Künst­ler­buch.

45 Jahre in 45 Minuten – ein kurzer Gang durch Schillers Leben im Schillerhaus Rudolstadt
Nov 10 um 17:00

45 Jahre in 45 Minu­ten – ein kur­zer Gang durch Schil­lers Leben

mit dem Schau­spie­ler Tino Kühn

 

Was hätte Schil­ler noch alles geschrie­ben, wäre er nicht bereits mit 45 Jah­ren ver­stor­ben? Das Drama „Deme­trius“ blieb unvoll­endet, die „See­stü­cke“ und die „Poli­zey“ stan­den auf der Liste sei­ner Vor­ha­ben. Trotz­dem: welch ein viel­fäl­ti­ges und umfang­rei­ches Werk ist ihm in den Jah­ren sei­nes kur­zen Lebens gelun­gen. Grund genug, Schil­lers Leben schlag­licht­ar­tig Revue pas­sie­ren zu las­sen, an die­sem 10. Novem­ber, an dem sich sein Geburts­tag zum 260. Mal jährt. Der Schau­spie­ler Tino Kühn (Leip­zig) dra­ma­ti­siert Schil­lers Leben eigens für diese Ver­an­stal­tung und lädt danach die Gäste ein, sozu­sa­gen als Geburts­tags­ständ­chen, mit ihm gemein­sam bekannte Lie­der der Schil­ler­zeit zu sin­gen.

 

Eine Ver­an­stal­tung des För­der­ver­eins Schil­ler­haus Rudol­stadt e. V.
Wir dan­ken der Papier­fa­brik Adolf Jass GmbH Co. KG für die freund­li­che Unter­stüt­zung.

Nov
11
Mo
Vortrag von Dr. Thomas Frantzke im Lindenau-Museum Altenburg
Nov 11 um 19:00

»Goe­the und die Emp­find­sam­keit am Bei­spiel des Sing­spiels ›Lila‹«

Vor­trag von Dr. Tho­mas Frantzke

 

Die Goe­the Gesell­schaft Alten­burg lädt zu ihrem nächs­ten Vor­trags­abend in das Lin­denau-Museum Alten­burg ein. Der Leip­zi­ger Ger­ma­nist Dr. Tho­mas Frantzke wid­met sich am Bei­spiel des Sing­spiels „Lila“ Johann Wolf­gang von Goe­thes emp­find­sa­mer Seite.

Sing­spiele, Vor­läu­fer der Ope­ret­ten, erfreu­ten sich im letz­ten Drit­tel des 18. Jahr­hun­derts auf den deut­schen Büh­nen außer­or­dent­li­cher Beliebt­heit. Auch Goe­the pro­bierte sich trotz der Kri­tik der Freunde in die­ser Gat­tung mehr­fach aus. „Lila“ ent­stand anläss­lich des 20. Geburts­tags der Her­zo­gin Louise. Das Stück wurde am 30. Januar 1777 im Wei­ma­rer Lieb­ha­ber­thea­ter urauf­ge­führt.

Thema ist die Hei­lung eines an Wahn­vor­stel­lun­gen lei­den­den Men­schen durch Thea­ter­spiel. Bis 1778 fol­gen zwei wei­tere Bear­bei­tun­gen. Im Gewand einer schein­bar harm­lo­sen, auf Unter­hal­tung zie­len­den Gele­gen­heits­dich­tung setzt sich Goe­the mit einem hoch aktu­el­len Thema sei­ner Zeit aus­ein­an­der – Emp­find­sam­keit und Wert­her-Kult. Und mehr noch: Ist „Lila“ Goe­thes Ant­wort auf den „Wald­bru­der“ von Jacob Michael Rein­hold Lenz? Gar eine lite­ra­ri­sche Abrech­nung mit dem eins­ti­gen Jugend­freund?

Der Vor­trags­abend steht allen Inter­es­sier­ten offen. Nicht­mit­glie­der zah­len 3 Euro Ein­tritt. Alle Vor­trags­ter­mine des Goe­the Gesell­schaft Alten­burg e. V. sind unter www.goethe-altenburg.de zu fin­den.

Nov
13
Mi
Vortrag von Dr. Dirk Sangmeister in Weimar
Nov 13 um 18:00

Dr. Dirk Sang­meis­ter (Gotha) stellt den von ihm her­aus­ge­ge­be­nen Brief­wech­sel von Gar­lieb Mer­kel (1769–1850) vor

 

Der Schrift­stel­ler und Publi­zist Gar­lieb Mer­kel hat sich sei­ner­zeit mit einer ful­mi­nan­ten Streit­schrift über „Die Let­ten“ (1796) als küh­ner Vor­kämp­fer für die Befrei­ung der leib­ei­ge­nen Bau­ern in Liv‑, Est- und Kur­land um die Men­schen­rechte ver­dient gemacht, wird heute aber von Ger­ma­nis­ten auf­grund sei­ner frei­mü­ti­gen Bücher und kal­ku­liert pro­vo­kan­ten Kri­ti­ken aus sei­nen Jah­ren in Wei­mar und Ber­lin vor allem als hart­nä­cki­ger Wider­sa­cher Goe­thes und der Früh­ro­man­ti­ker erin­nert.

Aus Anlaß des 250. Geburts­ta­ges die­ses wir­kungs­mäch­tigs­ten Ver­tre­ters der Auf­klä­rung im Bal­ti­kum fächert die vor­lie­gende Edi­tion sei­ner weit­ge­hend unver­öf­fent­lich­ten Kor­re­spon­denz mit 140 Lite­ra­ten, Gelehr­ten und ande­ren Zeit­ge­nos­sen in Mit­tel- und Ost­eu­ropa gleich meh­rere bis­lang ver­nach­läs­sigte Kapi­tel von Literatur‑, Presse- und Zeit­ge­schichte auf.

Dirk Sang­meis­ter, Jahr­gang 1965, stu­dierte Ger­ma­nis­tik und Anglis­tik in Braun­schweig, Ham­burg und Hono­lulu. Er war Gast­pro­fes­sor an der Uni­ver­si­tät Zypern und Fel­low der Uni­ver­si­täts­bi­blio­thek Chi­cago und ist seit 2014 Mit­glied des For­schungs­zen­trums Gotha der Uni­ver­si­tät Erfurt. Er ist Mit­her­aus­ge­ber von Seu­mes „Brie­fen“ (2002), Edi­tor von Seu­mes „Apo­kry­phen“ (2013) und von Seu­mes Auto­bio­gra­phie „Mein Leben“ (2018) und war schon mehr­fach im Archiv zu Gast.

Vortrag von Prof. Dr. Dr. h. c. Heinrich Detering in Heilbad Heiligenstadt
Nov 13 um 19:30

Vor­trag von Prof. Dr. Dr. h. c. Hein­rich Dete­ring (Uni­ver­si­tät Göt­tin­gen):

»Die Rat­ten unterm Dach: Storms Außen­sei­ter«.

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