Kalender

Ausstellungen

Jan
20
Fr
ganztägig Ausstellung »Charlotte von Stein...
Ausstellung »Charlotte von Stein...
Jan 20 – Mai 28 ganztägig
Charlotte von Stein gehört als wichtigste Bezugsperson Goethes in dessen erstem Weimarer Jahrzehnt, als Freundin Herzog Carl Augusts, Wielands, Herders, des Ehepaars Schiller und enge Vertraute der Herzogin Louise zu den zentralen Figuren des klassischen[...]
Mrz
4
Sa
ganztägig Ausstellung »Karoline von Günder...
Ausstellung »Karoline von Günder...
Mrz 4 – Mai 28 ganztägig
Karoline von Günderrode im Spiegel zeitgenössischer Künstlerinnen Als Karoline von Günderrode mit 24 Jahren unter dem Pseudonym »Tian« ihr erstes Buch, Gedichte und Phantasien, veröffentlichte, schrieb Goethe an die Dichterin: »Diese Gedichte sind eine wirklich[...]
Apr
5
Mi
ganztägig Ausstellung »Anja Seelke ›In ein...
Ausstellung »Anja Seelke ›In ein...
Apr 5 – Jun 18 ganztägig
Ausstellung »Anja Seelke ›In einem Gesicht lesen …‹ – Dichterporträts« Die Malerin Anja Seelke versucht in ihren Porträts, den jeweils gelungenen ‚Ausdruck‘ von Dichtern, Literaten, Künstlern und Freunden festzuhalten. Ihre in Öl gespachtelten, kleinformatigen Porträts[...]
Mai
4
Do
ganztägig Ausstellung »Weimarer Kinderbibe...
Ausstellung »Weimarer Kinderbibe...
Mai 4 – Jul 31 ganztägig
Weimarer Kinderbibel, VI. Jahrgang – Präsentation der Ergebnisse der 6. Staffel in der Stadtbücherei Weimar. Ausstellungsdauer: 04.05. – 31.07.2017. Weiterführende Informationen unter: www.weimarer-kinderbibel.de
Jun
17
Sa
ganztägig Ausstellung »Im Auftrag der Schr...
Ausstellung »Im Auftrag der Schr...
Jun 17 – Sep 30 ganztägig
Im Auftrag der Schrift. Die Sammlung Hartmann Arbeiten auf Papier, Holz und Leinwand · Skulpturen · Kassettenwerke   Das Lindauer Sammlerehepaar Brigitte und Gerhard Hartmann hat seit den 1970er Jahren eine umfangreiche Sammlung zeitgenössischer Druckgrafik[...]
Jun
25
So
ganztägig Ausstellung »Grafische Blätter z...
Ausstellung »Grafische Blätter z...
Jun 25 – Sep 30 ganztägig
Ausstellung »Grafische Blätter zu Jakob Michael Reinhold Lenz« von Susanne Theumer (Höhnstedt und Halle/Saale). Ausstellungsdauer: 25. Juni 2017 bis 30. September 2017 Öffnungszeiten: an den Wochenenden nach vorheriger telefonischer Anmeldung.
Jul
1
Sa
ganztägig Wanderlust oder die Sehnsucht na...
Wanderlust oder die Sehnsucht na...
Jul 1 – Okt 31 ganztägig
»Wanderlust oder die Sehnsucht nach dem Paradies« nähere Informationen folgen in Kürze! Öffnungszeiten: Mi-So u.a. ges. Feiertagen: 10-17 Uhr Ausstellungsdauer: 01. Juli 2017 bis 31. Oktober 2017
Sep
27
Mi
ganztägig Ausstellung »Aus dem Nachlass de...
Ausstellung »Aus dem Nachlass de...
Sep 27 – Dez 31 ganztägig
Ausstellung »Aus dem Nachlass des Kunstmalers Theodor Sander« (1858-1935), Ehemann der Storm-Tochter Lucie (1860-1935), geboren 1860 in Heiligenstadt. Anlässlich der Schenkung an das Literaturmuseum »Theodor Storm« durch einen Urenkel des Dichters. Ausstellungsdauer: 27.9. bis 31.12.2017.[...]
Okt
14
Sa
ganztägig Ausstellung »›Da bin ich‹ – Gesc...
Ausstellung »›Da bin ich‹ – Gesc...
Okt 14 2017 – Feb 19 2018 ganztägig
»›Da bin ich‹ – Geschichten für Kinder von Wilhelm Busch, F. K. Waechter, Volker Kriegel und Philip Waechter«.   Das weithin bekannte Kinderbuch »Max und Moritz« ist der Ausgangspunkt der Ausstellung mit Meisterwerken der Kinderbuchillustration.[...]
Mrz
21
Di
Lesung mit Robert M. Sonntag in Weimar
Mrz 21: 09:00 – 10:00

Robert M. Sonntag: Die Scanner – Lesungen für Schüler der 5. und 6. Klassen

In seinem Buch „Die Scanner“ entwirft der Autor Robert M. Sonntag eine Welt, die weitgehend technisiert und automatisiert ist. Die Menschen bewegen sich im Jahr 2035, dem Jahr, in dem die Handlung spielt, innerhalb eines Regelwerks, das wenig Raum für Individualität lässt und auf heutige Leser kalt und abschreckend wirkt. Die beiden Hauptfiguren Rob und Jojo sind junge Menschen Mitte zwanzig, tragen eine sog. »Mobril« – eine Computerbrille, die im Sinne einer Augmented Reality ihren Träger mit Informationen versorgt – und arbeiten als Buchscanner: Für einen großen Konzern namens Ultranetz sollen sie auf ihren Wegen durch die Stadt Bücher aufkaufen, damit diese von Ultranetz gescannt und im Netz jederzeit allen Interessierten kostenlos zugänglich gemacht werden können. Das große Problem dabei ist die Tatsache, dass der Konzern wohl schon die meisten Bücher in seinem Besitz hat und die Lage für Jojo und Rob schwierig wird – schließlich leben die beiden vom Erfolg und den dafür gezahlten Prämien. Eines Tages aber begegnen die beiden jungen Leute doch noch einem Leser, und mit der Jagd nach seinem Buch beginnt ein spannendes Abenteuer, das eine der Hauptfiguren nicht überlebt…
Robert M. Sonntag heißt eigentlich Martin Schäuble. Er arbeitete als Journalist, bevor er in Berlin, Israel und in den Palästinensergebieten Politikwissenschaften studierte und in Politik promovierte. Als Sachbuchautor beschäftigt er sich vor allem mit dem Spannungsfeld Politik, Kultur und Religion. Die auf seinen Recherchen in Krisengebieten gemachten Erfahrungen verarbeitet er auch als Romanautor.

Lesung mit Claudia und Nadja Beinert in Möhra
Mrz 21: 19:00

Claudia & Nadja Beinert: Die Mutter des Satans

Mütter und Väter prägen ihre Kinder. Mit dem Roman „Die Mutter des Satans“ gehen die Beinert-Zwillinge der Prägung Martin Luthers durch seine Eltern, insbesondere durch seine Mutter Margarethe, nach. Sie zeigen erzählerisch auf, welchen Einfluss sie auf den Sohn hatte, welche Fähigkeiten und Denkwege sie ihm durch ihre Erziehung ermöglichte und wie sie letztendlich damit einen wesentlichen Anteil an der Bewegung hatte, die zu einem weitreichenden Zusammenbruch einer jahrhundertealten, religiösen Lebensordnung führte: der Reformation.

Die Romanhandlung – Hinter jedem starken Mann steht eine liebevolle Mutter

Weniges und häufig Widersprüchliches liegt über Margarethe vor. Das einzig überlieferte Portrait von ihr zeigt sie als alte Frau und wurde vier Jahre vor ihrem Tod von Lukas Cranach d. Ä. im Jahr 1527 gemalt. Die Begegnungen zwischen Maler und Gemalter in den dafür notwendigen Atelier-Sitzungen stellen die Rahmenhandlung des Romans dar. Während dieser Sitzungen versucht der Maler in Gesprächen, das Wesen der Portraitierten zu erkunden, um ihre Geschichte und ihren Charakter malerisch wiederzugeben. Margarethe ihrerseits reflektiert das Gespräch und blickt in jeder der fünf Sitzungen auf eine Phase ihres Lebens und auf ihre Beziehung zu ihrem Sohn zurück, beginnend mit der Geburt in Eisleben. Der Leser sieht den Reformator neu und privat – durch die Augen seiner Mutter. Sie stand ihrem Sohn bei, als er als Satan beschimpft wurde. Sie war die Mutter des Satans und gleichzeitig auch die Mutter der Reformation.

Information zum Kartenkauf
Buchhandlung am Markt: Markt 7, 36433, Bad Salzungen
03695-603852

Lesung mit Franziska Troegner in Gera
Mrz 21: 19:30

Franziska Troegner: Fürs Schubfach zu dick

Die Schauspielerei wurde Franziska Troegner in die Wiege gelegt: Der Vater Kabarettist, die Mutter Sängerin, stand sie mit fünf Jahren zum ersten Mal auf der Bühne. Mit 15 Jahren begann sie im Jugendstudio des Berliner Kabaretts „Die Distel“ zu spielen und war dann viele Jahre an Brechts Berliner Ensemble als Schauspielerin tätig. Sie ist als grandiose Theater- und Brecht-Interpretin bekannt, wie auch durch ihre zahlreichen Filmrollen, z.B. im Tatort; sie spielte Kabarett an der Seite von Dieter Hallervorden und Wolfgang Stumph, feierte Erfolge in populären Serien wie dem „Landarzt“ und gewann das Herz der Kleinen als „unmöglich Mama“ in der Sesamstraße. 2004 rief sogar die Traumfabrik Hollywood! Unter der Regie von Tim Burton spielte sie an der Seite von Johnny Depp.

In ihrer warmherzig und humorvoll erzählten Autobiografie gibt die großartige Aktrice auch sympathisch-bescheiden über ihr Privatleben Auskunft, etwa ihre Ehe mit Ulrich Thein, und nimmt den Leser mit hinter die Bühnen der internationalen Theater- und Filmstudios.

Information zum Kartenkauf
Stadt- und Regionalbibliothek Gera: Puschkinplatz 7, 07545, Gera
0365-838 33 78  www.biblio-gera.de

Lesung mit Katharina Winkler in Erfurt
Mrz 21: 20:00

Katharina Winkler: Blauschmuck

Die Buchhandlung Hugendubel präsentiert die Gewinnerin des „Debütantesalons“ der Herbstlese 2016, Katharina Winkler, mit einer Sololesung.

Winklers Romandebüt erzählt von Filiz, die in einem kurdischen Dorf in der Türkei aufwächst und mit fünfzehn Jahren Yunus heiratet. Doch mit der Hochzeit platzen ihre Träume von Freiheit und Autonomie: Sie ist der körperlichen und seelischen Brutalität ihres Mannes ausgesetzt. Daran ändert auch die Emigration der Familie in den Westen nichts – vorerst. Denn irgendwann gelingt Filiz das vermeintlich Unmögliche: die Befreiung aus physischer und psychischer Abhängigkeit. Ein Buch, das unter die Haut geht.

 

Information zum Kartenkauf
Buchhandlung Hugendubel: Anger 62, 99084, Erfurt
Mo-Sa: 9.30–20.00 Uhr

Mrz
22
Mi
Lesung mit Katja Lange-Müller in Weimar
Mrz 22: 19:30

Katja Lange-Müller: Drehtür – Lesung und Gespräch mit der Autorin
Moderation: Angela Egli-Schmidt

Asta ist nach 22 Jahren im Dienst internationaler Hilfsorganisationen am Münchner Flughafen gestrandet. Von den Kollegen weggemobbt aus der Krankenstation in Nicaragua, wo sie zuletzt tätig war, steht sie neben einer Drehtür und raucht. Sie wollte eigentlich gar nicht zurück. Aber weil sich ihre Fehlleistungen häuften, bekam sie ein One-Way- Ticket geschenkt. Und nun weiß sie nicht, wie es weitergehen soll. Einigermaßen wohl fühlt sie sich nur, wenn sie gebraucht wird. Und wer könnte sie, die ausgemusterte Krankenschwester, jetzt noch brauchen?
Während Asta über sich nachdenkt, beobachtet sie ihre Umgebung – und meint, Menschen wiederzuerkennen, denen sie im Laufe ihres Lebens begegnet ist: den Koch der nordkoreanischen Botschaft, der eines Abends mit geschwollener Wange in einem Berliner Hauseingang hockte, ihre Kollegin Tamara, die ein glühender Fan von Tamara „Tania“ Bunke war, ihren Exfreund Kurt, mit dem sie turbulente Wochen in einer tunesischen Ferienanlage verbrachte, und viele andere mehr. Mit jeder Zigarette taucht Asta tiefer in ihre Vergangenheit ein – und mit jeder Episode variiert die Erzählerin ein höchst aktuelles und existenzielles Thema: das Helfen und seine Risiken. Katja Lange-Müller liefert mit diesem Roman einen weiteren Beweis ihrer großartigen Erzählkunst. Katja Lange-Müller, geboren 1951 in Ostberlin, Schriftsetzerlehre, Arbeit in Druckerei und Bild-Redaktion einer Zeitung, dann pflegerische Hilfskraft auf geschlossenen psychiatrischen Frauenstationen. 1979 – 1982 Studium am Institut für Literatur Johannes R. Becher in Leipzig; danach Studienaufenthalt in der Mongolischen Volksrepublik und bis Nov. 1984 Lektoratsmitarbeiterin im Altberliner Verlag, dann Übersiedlung nach Westberlin. Ab 1986 erste Veröffentlichungen, seither zahlreiche bedeutende Literaturpreise und Stipendien.

Lesung mit Claudia und Nadja Beinert in Erfurt
Mrz 22: 20:00

Lesung mit Claudia und Nadja Beinert: Die Mutter des Satans
Mütter und Väter prägen ihre Kinder. Mit dem Roman „Die Mutter des Satans“ gehen die Beinert-Zwillinge der Prägung Martin Luthers durch seine Eltern, insbesondere durch seine Mutter Margarethe, nach. Sie zeigen erzählerisch auf, welchen Einfluss sie auf den Sohn hatte, welche Fähigkeiten und Denkwege sie ihm durch ihre Erziehung ermöglichte und wie sie letztendlich damit einen wesentlichen Anteil an der Bewegung hatte, die zu einem weitreichenden Zusammenbruch einer jahrhundertealten, religiösen Lebensordnung führte: der Reformation.

Mrz
23
Do
Thüringen liest … auf der Leipziger Buchmesse
Mrz 23: 10:30 – 21:30

Dreifachmord in Thüringen

23. März 2017 | 10:30 – 11:00 Uhr

Mitwirkende: Julia Bruns

Veranstalter: Emons Verlag

Art der Veranstaltung: Lesung

Beschreibung: Witzig, originell und abgründig. Ein politisch unkorrekter Ost-West-Krimi

Ort: Literaturcafé Halle 4, Stand B600

 

 

Töne befragen – ihr Sosein erkunden

23. März 2017 | 11:30 – 12:00 Uhr

Mitwirkende: Klaus-Jürgen Kamprad, Christoph Sramek, Siegfried Thiele

Moderation: Helga Schmidt

Veranstalter: Verlag Klaus-Jürgen Kamprad

Art der Veranstaltung: Gespräch

Beschreibung: Eine Dokumentation zu Leben und Schaffen des Leipziger Komponisten Siegfried Thiele

Ort: Musikcafé Halle 4, Stand A401

 

 

Loreleys Lover

23. März 2017 | 12:30 – 13:00 Uhr

Mitwirkende: Detlef Ignasiak

Moderation: Jens-Fietje Dwars

Veranstalter: quartus Verlag

Art der Veranstaltung: Lesung und Gespräch

Beschreibung: Erotik mit Kirchensegen: der Menantes-Preis für erotische Dichtung

Ort: Forum Literatur Halle 5 Halle 5, Stand K600

 

 

Der Architekt und Baukünstler Otto Brückwald

23. März 2017 | 13:30 – 14:00 Uhr

Mitwirkende: Klaus-Jürgen Kamprad, Thomas Krakow, Thomas Strobel

Moderation: Michael Möller

Veranstalter: Verlag Klaus-Jürgen Kamprad

Beschreibung: Otto Brückwald (1841-1917): Ein vergessener Künstler und Architekt

Ort: Musikcafé Halle 4, Stand A401

 

 

Mörderische Volksfeststimmung

23. März 2017 | 14:30 – 15:00 Uhr

Mitwirkende: Katharina Schendel

Veranstalter: Emons Verlag

Art der Veranstaltung: Lesung

Beschreibung: Eine grausame Verbrechensserie im thüringischen Eisenach. Der „Sommergewinn“ ist in Gefahr.

Ort: Literaturcafé Halle 4, Stand B600

 

 

Die Kulturnacht von MDR THÜRINGEN

23. März 2017 | 15:00 – 16:00 Uhr

Moderation: Torsten Unger

Veranstalter: MDR

Art der Veranstaltung: Gespräch

Beschreibung: Literarische Neuerscheinungen aus Thüringen, präsentiert auf der Leipziger Buchmesse

Ort: MDR – Glashalle Stand 17

 

 

Eine Insel im roten Meer – Erinnerungen an das Theologische Seminar Leipzig

23. März 2017 | 15:00 – 16:00 Uhr

Mitwirkende: Christoph Dieckmann, Wolfgang Ratzmann, Thomas A. Seidel

Moderation: Stefan Seidel

Veranstalter: Kontaktstelle Kirche der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens, Evangelische Verlagsanstalt, Evangelische Akademie Sachsen-Anhalts e.V.

Art der Veranstaltung: Lesung und Gespräch

Beschreibung: Gespräch mit Wolfgang Ratzmann und Thomas A. Seidel (Herausgeber) und ZEIT-Autor Christoph Dieckmann

Ort: Leseinsel Religion Halle 3, Stand A200

 

 

200 Jahre Opernchor Leipzig

23. März 2017 | 17:00 – 17:30 Uhr

Mitwirkende: Klaus-Jürgen Kamprad, Hagen Kunze, Wolfram Protze, Ulf Schirmer, Stephan Wünsche

Moderation: Bettina Volksdorf

Veranstalter: Verlag Klaus-Jürgen Kamprad

Art der Veranstaltung: Präsentation

Beschreibung: Umfangreich bebildeter Sammelband zur Historie und Gegenwart des Chores der Oper Leipzig

Ort: Musikcafé Halle 4, Stand A401

 

 

Johannes Bobrowski und Litauen

23. März 2017 | 18:30

Mitwirkende: Helmut Böttiger, Andreas Degen, Cornelius Hell, Laurynas Katkus, Ingo Schulze

Veranstalter: Lithuanian Culture Institute, Deutsche Nationalbibliothek

Art der Veranstaltung: Podiumsgespräch

Beschreibung: Podiumsgespräch

Ort: Deutsche Nationalbibliothek, Deutscher Platz 1, 04103, Leipzig (Süd)

 

 

Das Brennen der Worte im Mund

23. März 2017 | 19:30

Mitwirkende: Gabriele Stötzer

Veranstalter: ARTE Fakt Galerie & Verlag , KTR Galerie

Art der Veranstaltung: Buchpremiere, Lesung, Signierstunde

Beschreibung: Die Autorin zeigt eindringlich, was staatliche Unterdrückung, Bespitzelung und Gewalt für den Einzelnen bedeuten.

Ort: KTR Galerie, Tschaikowskistraße 21, 04105, Leipzig (Nord)

 

 

L3 Lange Leipziger Lesenacht

23. März 2017 | 20:00

Mitwirkende: Nico Bleutge, Ron Winkler

Moderation: Ulrike Feibig

Veranstalter: ClaraPark, Leipziger Buchmesse, Moritzbastei , Schöffling & Co., C.H. Beck

Art der Veranstaltung: Lesung

Beschreibung: Die Nacht der jungen deutschsprachigen Literatur mit Ron Winkler und Nico Bleutge

Ort: Moritzbastei, Schwalbennest, Universitätstr. 9, 04109, Leipzig (Zentrum)

Eintritt: Abendkasse , 14,- Euro (erm. 10,- Euro) Vorverkauf: 10,- Euro

 

 

Weimar-Gedichte von Andreas Reimann

23. März 2017 | 20:00

Mitwirkende: Andreas Reimann

Moderation: Jens-Fietje Dwars

Veranstalter: quartus Verlag

Art der Veranstaltung: Lesung

Beschreibung: Frech und meisterhaft: die Weimar-Gedichte des Leipziger Lyrikers Andreas Reimann.

Ort: Museum der bildenden Künste, Beckmann-Saal, Katharinenstraße 10, 04109, Leipzig (Zentrum)

Mrz
24
Fr
Thüringen liest … auf der Leipziger Buchmesse
Mrz 24: 12:30 – 22:30

Karten aus Gebieten

24. März 2017 | 12:30 – 13:00 Uhr

Mitwirkende: Ron Winkler

Veranstalter: Schöffling & Co.

Art der Veranstaltung: Lesung

Beschreibung: Der neue Gedichtband des vielfach ausgezeichneten Lyrikers

Ort: Leseinsel Junge Verlage Halle 5, Stand G200

 

 

Neues aus der Weißen Reihe

24. März 2017 | 12:30 – 13:00 Uhr

Mitwirkende: Katrin Bibiella, Hans-Jörg Dost

Veranstalter: quartus Verlag

Art der Veranstaltung: Lesung und Gespräch

Beschreibung: Gedichte

Ort: Forum Literatur Halle 5 Halle 5, Stand K600

 

 

Lauter Leise e.V. Kunst und Demokratie in Sachsen

24. März 2017 | 13:30

Mitwirkende: Anna Kaleri, Franziska Wilhelm

Moderation: Ine Dippmann, Elia van Scirouvsky

Veranstalter: Text & Konzept Karen Arnold

Art der Veranstaltung: Lesung und Gespräch

Beschreibung: Anna Kaleri stellt die sächsische Autoreninitiative „Literatur statt Brandsätze“ vor. Franziska Wilhelm liest.

Ort: Buchhandlung Hugendubel, Petersstr. 12-14, 04109, Leipzig (Zentrum)

 

 

Zum Populismus in Österreich und Deutschland

24. März 2017 | 14:00 – 15:00 Uhr

Mitwirkende: Eva Menasse, Robert Misik, Ingo Schulze

Moderation: Joachim Güntner

Veranstalter: Literarisches Colloquium Berlin, Leipziger Buchmesse, Auswärtiges Amt

Art der Veranstaltung: Podiumsdiskussion

Beschreibung: Der Populismus ist auf dem Vormarsch. Mit den Schwerpunkten Österreich und Deutschland wird das Erstarken nationalistischer und antielitärer Stimmungen diskutiert.

Ort: Café Europa Halle 4, Stand E401

 

 

Die Kinetik der Lügen

24. März 2017 | 14:30 – 15:00 Uhr

Mitwirkende: Olaf Trunschke

Veranstalter: homunculus Verlag

Art der Veranstaltung: Lesung

Beschreibung: Die Entschlüsselung des Frankenstein-Mythos

Ort: Leseinsel Junge Verlage Halle 5, Stand G200

 

 

Buchkunst bei quartus: Marginalien

24. März 2017 | 15:00 – 15:30 Uhr

Mitwirkende: Ralph Aepler, Jens-Fietje Dwars, Egbert Herfurth

Veranstalter: Pirckheimer-Gesellschaft e.V. , quartus Verlag

Art der Veranstaltung: Lesung und Gespräch

Beschreibung: Deutschlands einzige Zeitschrift für Buchkunst und Bibliophilie

Ort: Leseinsel Buchkunst und Grafik Halle 3, Stand H400

 

 

Saale – Fluss der Grenzen und der Mitte

24. März 2017 | 17:00 – 17:30 Uhr

Mitwirkende: Constantin Beyer, Annette Seemann

Veranstalter: Verlag Schnell und Steiner

Art der Veranstaltung:  Bildervortrag

Beschreibung: Eine einzigartige Kulturlandschaft

Ort: Forum Sachbuch Halle 3 Halle 3, Stand E201

 

 

Saale – Fluss der Grenzen und der Mitte

24. März 2017 | 19:00

Mitwirkende: Constantin Beyer, Annette Seemann

Veranstalter: Verlag Schnell und Steiner

Art der Veranstaltung: Bildervortrag

Beschreibung: Eine einzigartige Kulturlandschaft

Ort: Wasser-Stadt-Leipzig e.V., Industriestrasse 72, 04229, Leipzig (West)

 

 

Weimar-Gedichte von Andreas Reimann

24. März 2017 | 19:00

Mitwirkende: Andreas Reimann

Moderation: Jens-Fietje Dwars

Veranstalter: quartus Verlag

Art der Veranstaltung: Lesung

Beschreibung: Frech und meisterhaft: die Weimar-Gedichte des Leipziger Lyrikers Andreas Reimann

Ort: Werkstattgalerie für Schmuckgestaltung, Kochstraße 9, 04275, Leipzig (Süd)

 

 

Schattenseiten

24. März 2017 | 20:00

Mitwirkende: Florian L. Arnold, Hendrik Otremba, Olaf Trunschke

Moderation: Wolfgang Frömberg

Veranstalter: UV – die Lesung der unabhängigen Verlage e.V., homunculus Verlag, Leipziger Buchmesse, Verbrecher Verlag, Lindenfels Westflügel , Topalian & Milani Verlag

Art der Veranstaltung: Lesung

Beschreibung: Hendrik Otremba: Über uns der Schaum (Verbrecher Verlag) Florian L. Arnold: Arno Tauriinen – Goldgefasste Finsternis (Topalian + Milani Verlag) Olaf Trunschke: Die Kinetik der Lügen (homunculus Verlag)

Ort: Lindenfels Westflügel, Saal, Hähnelstraße 27, 04177, Leipzig (West)

Eintritt: Abendkasse , 7,- Euro (erm. 5,- Euro)

 

 

Lesung der unabhängigen Verlage

24. März 2017 | 20:00

Mitwirkende: Róža Domašcyna, Eberhard Häfner, Nancy Hünger

Moderation: Sabine Franke

Veranstalter: UV – die Lesung der unabhängigen Verlage e.V., Leipziger Buchmesse, Verlagshaus Berlin, Lindenfels Westflügel , edition AZUR , poetenladen

Art der Veranstaltung: Lesung

Beschreibung: Eberhard Häfner: Narkotische Gewässer (Verlagshaus Berlin) Nancy Hünger: Ein wenig Musik zum Abschied wäre trotzdem nett (edition AZUR) Róža Domašcyna: Die dörfer unter wasser sind in deinem kopf beredt (poetenladen)

Ort: Lindenfels Westflügel, Café, Hähnelstr. 27, 04177, Leipzig (West)

Eintritt: Abendkasse , 7,- Euro (erm. 5,- Euro)

 

 

Lyrikbuchhandlung Freitagslesungen

24. März 2017 | 20:00

Mitwirkende: Nancy Hünger, Sascha Kokot, Margret Kreidl, Irme Payer, Lea Schneider, Hans Thill

Veranstalter: hochroth

Art der Veranstaltung: Lesung

Beschreibung: Es lesen u. a.: Imre Payer, Margret Kreidl, Nancy Hünger, Sascha Kokot, Hans Thill, Lea Schneider

Ort: Kunstraum D21 | Lyrikbuchhandlung, Demmeringstr. 21, 04177, Leipzig (West)

 

 

Der Schlüssel

24. März 2017 | 21:00

Mitwirkende: Jürgen Stalph

Moderation: Katja Cassing

Veranstalter: cass verlag

Art der Veranstaltung: Lesung

Beschreibung: Ein Ehepaar, zwei Tagebücher. Kassiber der Lust mit fatalen Folgen vom japanischen Altmeister der Erotik

Ort: Metropolis – Tabledance Lounge, Große Fleischergasse 4, 04109 , Leipzig (West)

Lesung mit Silke Scheuermann und Peter Neumann in Weimar
Mrz 24: 18:00

Lyrik im Glaspavillon auf dem Limona-Gebäude der Bauhaus-Universität mit Silke Scheuermann und Peter Neumann


Musik: Oliver Räumelt, Akkordeon

Moderation: Dr. Frank Simon-Ritz

„Hör mir zu: Dies ist die Zeit, / von der ich dir erzähle, / die träge aus der Zukunft fließende Zeit.“ Was Silke Scheuermann in ihrem Gedichtband SKIZZE VOM GRAS beschreibt, ist nichts weniger als eine „Zeit der Auflösung“, sie imaginiert das Ende aller Konventionen von Vergangenheit und Zukunft und entwirft Utopien wie diese: „Es war das Jahr, in dem sie das Ministerium für Pflanzen auflösten.“ Ihre Gedichte erzählen von einer neuen, einer „Zweiten Schöpfung“, lassen ausgestorbene Tierarten wieder aufleben – den Dodo, den Höhlenlöwen, den Säbelzahntiger. Eine Skizze ist ein Versuchsfeld, ein Bild, das die Geste der Arbeit noch in sich trägt; es geht um das Einfangen des Flüchtigen. In diesem Sinn sind auch Silke Scheuermanns Gedichte Versuchsfelder, zumal die Science-Fiction- Gedichte, die jene von Nicolas Born Anfang der siebziger Jahre erfundene Genrebezeichnung vom „utopischen Gedicht“ aufgreifen und weiterentwickeln. Die Autorin notiert Historien aus der Zukunft und knüpft dabei an den Verwerfungslinien der Gegenwart an: „Es ist wahr, man kann zu verträumt sein / zum Überleben.“ Silke Scheuermann, geboren 1973 in Karlsruhe, lebt bei Frankfurt am Main. Für ihre Gedichte, Erzählungen und Romane erhielt sie zahlreiche Stipendien und Preise. „Man möchte, wenn man Peter Neumanns Gedichte liest, sagen, dass nicht nur die darin vorkommenden Themen maritim sind, sondern auch die kühle Brise des Tons. Aber wenn auch das Wort maritim seiner Übersetzung nach genau das sagt, was man meint – nämlich den Einfluss des Meeres auf eine Poetik –, so trifft dieses Wort die Eigenart dieser Gedichte doch so gar nicht. Das Maritime gibt es in der Dichtung nicht, das Maritime ist gänzlich von blau-weiß gestreiften Pullovern und Seebadflair okkupiert. Es gibt nicht den Einfluss des Meeres auf die Dichtung, sondern die Dichtung entsteht aus dem Meer oder eben nicht. Insofern ist das Meer und noch viel mehr die Küste, die ostnorddeutsche Landschaft […] konstituierend für diese Gedichte. Grenzen, die nicht scharf gezogen sind, wie in gebirgigeren Gegenden, sondern unmerklich bleiben: die so veränderliche Land-Meer- Grenze, die Grenzen der sandigen Wege in die Kiefernwälder hinein, die niedrigen Zäune und ebenerdigen Hauszugänge, das nur locker besiedelte Ostseevorland. Und die Weite zum ziellosen ‚Ströpern’“. Daniela Danz, aus dem Nachwort von GEHEUER
Peter Neumann, geboren 1987 in Neubrandenburg, Studium der Philosophie, Politik und Wirtschaft in Jena und Kopenhagen, lebt in Weimar. Zurzeit wiss. Mitarbeiter an der Universität Jena, Schwerpunkt Klassische deutsche Philosophie. Arbeitsstipendium des Freistaates Thüringen 2012, Förderpreis des Jungen Literaturforums 2008 und 2009, Eobanus-Hessus- Preis der Stadt Erfurt 2008. Im Frühjahr 2014 erschien der Gedichtband geheuer bei der edition AZUR, Dresden. Mitorganisator der unabhängigen Lesereihe In guter Nachbarschaft.

Lesung mit Prof. Dr. Alfred Grosser in Erfurt
Mrz 24: 20:15

Alfred Grosser: Le Mensch. Die Ethik der Identitäten

Wer bestimmt, was der Mensch ist: als Individuum oder Amtsinhaber, als Angehöriger einer Gruppe, Religion oder Ethnie? Facettenreich und mit vielen persönlichen Rückblicken schreibt der Europäer Grosser über die Entstehung und Moral sozialer Identität. Dabei wehrt er sich gegen ein altes Grundübel, das aktueller ist denn je: Den Finger, der auf andere zeigt, das “schlimme DIE”: DIE Muslime, DIE Frauen, DIE Juden, DIE Deutschen, DIE Flüchtlinge… Ein großes Buch, das uns auffordert, auch in schwierigen Zeiten niemals unsere Menschlichkeit zu verlieren.

Klar in der Sprache und konkret in der Sache nimmt Alfred Grosser das Menschsein auf allen Feldern des gesellschaftlichen Lebens unter die Lupe: Kultur, Politik und Erziehung, Geschlecht, Geschichte und Religion, Geld und nationale Mythen – und natürlich unsere Identität in einem Europa mit Flüchtlingen oder ohne. Er warnt eindringlich vor Politikverachtung, und am Ende steht, dass wir “mehr Mensch” werden müssen und die Frage nach der Identität nicht ohne eine humane Ethik beantwortet werden kann.

In Kooperation mit dem Französischen Kulturbüro in Thüringen

Aufgrund des hohen Interesses an der Veranstaltung am 24. März mit Alfred Grosser wird diese in die Aula des evangelischen Ratsgymnasiums (Meister-Eckehart-Straße 6) verlegt. Beginn der Veranstaltung 20:15 Uhr!

Mrz
25
Sa
Thüringen liest … auf der Leipziger Buchmesse
Mrz 25: 10:30 – 22:00

Unter schwebender Last lauert der Tod

25. März 2017 | 10:30 – 11:00 Uhr

Mitwirkende: Ulrich Völkel

Moderation: Lutz Gebhardt

Veranstalter: RhinoVerlag

Art der Veranstaltung:  Lesung

Beschreibung: Unter der Plattform eines Lastenaufzugs wird ein Toter gefunden. Kommisar Ponte und sein Team ermitteln.

Ort: Forum Literatur Halle 5 Halle 5, Stand K600

 

 

Buchenwald. Ausgrenzung und Gewalt 1937 bis 1945

25. März 2017 | 11:00 – 11:30 Uhr

Mitwirkende: Andreas Jantowski, Birgit Klaubert, Rikola Gunnar Lüttgenau

Moderation: Gerlinde Sommer

Veranstalter: Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien (Thillm)

Art der Veranstaltung: Gespräch

Beschreibung: Begleitband zur Ausstellung, Gespräch zur Vor- und Nachbereitung des Lernortbesuchs

Ort: Messe Leipzig, CCL Seminarraum 13

 

Leiv-Kinderbuchverlag

25. März 2017 | 11:30

Mitwirkende: Egbert Herfurth, Lutz Rathenow

Moderation: Ine Dippmann, Elia van Scirouvsky

Veranstalter: Text & Konzept Karen Arnold, LeiV-Leipziger Kinderbuchverlag

Art der Veranstaltung: Lesung und Gespräch

Beschreibung: Lutz Rathenow und Egberth Herfurth lesen „Der Elefant auf dem Trampolin. Gedichte zum Größerwerden“

Ort: Buchhandlung Hugendubel, Petersstr. 12-14, 04109, Leipzig (Zentrum)

 

 

Annäherungen an Sammler und ihre Bibliotheken

25. März 2017 | 11:30 – 12:00 Uhr

Mitwirkende: Hartmut Andryczuk, Dieter Lehnhardt

Moderation: Jens-Fietje Dwars

Veranstalter: Pirckheimer-Gesellschaft e.V.

Art der Veranstaltung: Lesung und Gespräch

Beschreibung: Hartmut Andryczuk und Dieter Lehnhardt im Gespräch

Ort: Leseinsel Buchkunst und Grafik Halle 3, Stand H400

 

 

Wanderwelten – die Geschichte der Wanderbewegung in Thüringen, dem Wanderland Deutschlands

25. März 2017 | 12:00 – 12:30 Uhr

Mitwirkende: Reyk Seela

Moderation: Christine Lieberknecht

Veranstalter: Verlag Bussert & Stadeler , Verband Deutscher Gebirgs- und Wandervereine Landesverband Thüringen e. V.

Art der Veranstaltung: Gespräch

Beschreibung: Wie entstand und veränderte sich die Wanderbewegung unter verschiedenen politischen Bedingungen?

Ort: Forum Sachbuch Halle 3 Halle 3, Stand E201

 

 

Harte Schule – Präventionsarbeit mit Knastliteratur

25. März 2017 | 12:30 – 13:00 Uhr

Mitwirkende: Andreas Jantowski, Birgit Klaubert, Ronny Ritze, Uwe Strewe

Moderation: Carsten Tesch

Veranstalter: Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien (Thillm)

Art der Veranstaltung: Gespräch

Beschreibung: Text-Täter: ein Problemaufriss für alle, die mit jugendlichen Delinquenten zu tun haben

Ort: CCL Seminarraum 14/15

 

 

Für fünf Pfennige eine Botschaft. Originalgrafische Neujahrskarten 1981-2000

25. März 2017 | 13:00 – 13:30 Uhr

Mitwirkende: Matthias Biskupek

Moderation: Jens Henkel

Veranstalter: burgart-presse Jens Henkel

Art der Veranstaltung: Präsentation

Beschreibung: Jens Henkel stellt gemeinsam mit dem Autor Matthias Biskupek die Publikation vor.

Ort: Leseinsel Buchkunst und Grafik Halle 3, Stand H400

 

 

Man lernt ein Lesen lang: Fragen und Antworten

25. März 2017 | 13:30 – 14:00 Uhr

Mitwirkende:  Angela Galle, Andreas Jantowski, Birgit Klaubert, Eberhard Kusber

Moderation: Andrea Hoffmann

Veranstalter: Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien (Thillm)

Art der Veranstaltung: Gespräch

Beschreibung: Schulen und Bibliotheken haben eine gemeinsame Aufgabe: Vermittlung von Wissen und Lebensorientierung

Ort: Messe, CCL Seminarraum 14/15

 

 

Die Gesamteinspielung des Klavierwerkes von Marie Jaëll

25. März 2017 | 14:00 – 14:30 Uhr

Mitwirkende: Cora Irsen, Klaus-Jürgen Kamprad

Moderation: Beatrice Schwartner

Veranstalter: Verlag Klaus-Jürgen Kamprad

Art der Veranstaltung: Gespräch

Ort: Musikcafé Halle 4, Stand A401

 

 

Ich hab’s im Hermsdorfer Kreuz

25. März 2017 | 14:00

Mitwirkende: André Kudernatsch

Moderation: Ine Dippmann, Elia van Scirouvsky

Veranstalter: Text & Konzept Karen Arnold, Salier Verlag

Art der Veranstaltung: Lesung und Gespräch

Beschreibung: André Kudernatsch mit neuen Kolumnen aus Thüringen: „Ich hab’s im Hermsdorfer Kreuz“.

Ort: Buchhandlung Hugendubel, Petersstr. 12-14, 04109, Leipzig (Zentrum)

 

 

Wanderwelten – die Geschichte der Wanderbewegung in Thüringen, dem Wanderland Deutschlands

25. März 2017 | 16:00

Mitwirkende: Reyk Seela

Moderation: Christine Lieberknecht

Veranstalter: Verlag Bussert & Stadeler , Verband Deutscher Gebirgs- und Wandervereine Landesverband Thüringen e. V.

Art der Veranstaltung: Gespräch

Beschreibung: Wie entstand und veränderte sich die Wanderbewegung unter verschiedenen politischen Bedingungen?

Ort: Leipziger Stadtbibliothek, Grassisaal, Wilhelm-Leuschner-Platz 10, 04107, Leipzig (Zentrum)

 

 

Dirigenten

25. März 2017 | 16:00

Mitwirkende: Peter Gülke, Michael Schwalb

Veranstalter: Georg Olms Verlag

Art der Veranstaltung: Lesung und Gespräch mit Musik

Beschreibung: Dirigent und Schriftsteller Peter Gülke über große Vorbilder und Kollegen (Furtwängler, Toscanini, Karajan u.a.)

Ort: Schumann-Haus, Inselstr. 18, 04103, Leipzig (Ost)

 

 

Überall Stiche – Lesung mit edition AZUR und parasitenpresse

25. März 2017 | 16:00

Mitwirkende: Kathrin Bach, Nancy Hünger, Pablo Jofré, Sascha Kokot, Volker Sielaff, Kinga Tóth

Moderation: Adrian Kasnitz, Helge Pfannenschmidt

Veranstalter: edition AZUR , parasitenpresse

Art der Veranstaltung: Lesung

Beschreibung: Nancy Hünger, Kathrin Bach, Volker Sielaff, Sascha Kokot u. a. stellen ihre neuen Lyrikbände vor.

Ort: Black Box im Café bau bau Karl-Tauchnitz-Str. 9–11, 04107, Leipzig (Zentrum)

 

 

Das Leuchten des Globus – Lyrik und Prosa

25. März 2017 | 16:30 – 17:00 Uhr

Mitwirkende: Christine Hansmann, Stefan Petermann

Moderation: André Schinkel

Veranstalter: Wartburg Verlag

Art der Veranstaltung: Lesung

Beschreibung: Mit Gedichten von Christine Hansmann aus ihrem Band „Des Lichtes und der Schönheit halber“ sowie Erzählungen aus „Der weiße Globus“ von Stefan Petermann

Ort: Leseinsel Buchkunst und Grafik Halle 3, Stand H400

 

 

MDR SPUTNIK LitPop X

25. März 2017 | 18:00

Mitwirkende: Anna Basener, Justus Bender, Sandra Da Vina, Roman Ehrlich, Dietlind Falk, Olga Grjasnowa, Sven Hensel, Oli Hilbring, Michael Holtschulte, Friedemann Karig, Peter Kemper, Volker Kitz, Felix Lobrecht, Robert Löhr, Gesine Lötzsch, Christian Meyer, Hendrik Otremba, Franca Parianen, Lars Ruppel, Shahak Shapira, Nicole Staudinger, Eric Stehfest, Volker Surmann, Franziska Wilhelm, Ron Winkler, Jasna Zajcek, Myriam von M., Ronja von Rönne

Veranstalter: Mitteldeutscher Rundfunk, Rowohlt Verlag, Satyr Verlag, Aufbau Verlag, Leipziger Buchmesse, Verbrecher Verlag, be.bra verlag , emotion works , S. Fischer Verlag, Bastei Lübbe , Edel Books, Lektora Verlag, Stadt Leipzig, Kulturamt, Eulenspiegel Verlagsgruppe, Lappan Verlag, Ullstein Buchverlage

Art der Veranstaltung: Lesung

Beschreibung: Die Literaturparty der Leipziger Buchmesse mit Lesungen, Musik und Party im Neuen Rathaus in Leipzig LESUNGEN: Felix Lobrecht, Eric Stehfest, Sven Hensel, Olga Grjasnowa, Myriam von M., Shahak Shapira, Franca Parianen, Lars Ruppel, Volker Kitz, Ronja von Rönne, Robert Löhr, Oli Hilbring und Michael Holtschulte, Anna Basener, Gesine Lötzsch, Justus Bender, Hendrik Otremba und Nicole Staudinger, Roman Ehrlich, Jasna Zajcek, Ron Winkler, Peter Kemper, Dietlind Falk POETRY-SLAM: Volker Surmann, Sandra Da Vina, Friedemann Karig, Franziska Wilhelm

Moderation: Christian Meyer PARTY: Dead Disco, Preller + Mr. Olsen Kid Simius BAND: Fil Bo Riva, Mighty Oaks

Ort:  Neues Rathaus, Martin-Luther-Ring 4-6, 04109, Leipzig (Zentrum)

Eintritt: Abendkasse , Vorverkauf: 14,- Euro zzgl. VVK-Gebühr Abendkasse: 16,- Euro Vorverkaufsstellen: Culton Ticket, Ticketgalerie Leipzig , Fitness First, Lehmanns Media, Lehrbuchhandlung BuMerang

 

 

alles auf jetzt – Frauen Mitte 30 über Kinder, Sex und Selbstverwirklichung

25. März 2017 | 19:00

Mitwirkende: Christine Färber, Simone Unger

Moderation: Johanna Links

Veranstalter: Ch. Links Verlag

Art der Veranstaltung: Lesung und Gespräch

Beschreibung: Frauen Mitte 30: Wenn nicht jetzt, wann dann? Es ist ein Wendepunkt, der Fragen aufwirft.

Ort: Black Box im Café bau bau Karl-Tauchnitz-Str. 9–11, 04107, Leipzig (Zentrum)

 

 

Das lässt einen nicht los / Der Diversant / Neue Lyrik

25. März 2017 | 20:00

Mitwirkende: Nancy Aris, Andree Hesse, Nancy Hünger

Moderation: Lutz Rathenow

Veranstalter: Galerie ARTAe

Art der Veranstaltung: Lesung und Gespräch

Beschreibung: Politisches, Zeitgeschichte, Roman, Lyrik

Ort: Galerie ARTAe, Gohliser Str. 3, 04105, Leipzig (Nord)

 

 

Teil der Bewegung. Lyrik an Musik

25. März 2017 | 20:00

Mitwirkende: Kenah Cusanit, Michael Fehr, Orsolya Kalász, Maren Kames, Alexander Kappe, Gerhard Meister, Ronya Othmann, Steffen Popp, Cia Rinne, Andra Schwarz, Saskia Warzecha, Ron Winkler

Veranstalter: Schöffling & Co., Der gesunde Menschenversand , kookbooks, poetenladen , Edit e.V., Hochschule für Grafik und Buchkunst

Art der Veranstaltung: Lesung mit Musik

Beschreibung: Die Lyriknacht in Leipzig

Ort: Hochschule für Grafik und Buchkunst, Wächterstr. 11, 04107, Leipzig (Süd)

Eintritt: Abendkasse 5,- Euro

 

 

Thüringer Palmen

25. März 2017 | 20:00

Mitwirkende: Gunnar Decker

Moderation: Jens-Fietje Dwars

Veranstalter: quartus Verlag

Art der Veranstaltung: Lesung und Gespräch

Beschreibung: Thüringer Palmen, Venedig mit G. Decker und D. Goltzsche sowie Briefe von H. Hussel und G. Altenbourg

Ort: charlotte13 | Raum für Kunst +amp; Literatur , Charlottenstraße 13, 04317, Leipzig (Ost)

Lesung und Vortrag zum 100. Geburtstag von Johannes Bobrowski in der Dichterstätte Sarah Kirsch in Limlingerode
Mrz 25: 14:30

»Immer zu benennen: den Baum, den Vogel im Flug, den rötlichen Fels, wo der Strom zieht, grün …« – Lesung und Vortrag Johannes Bobrowski zum 100. Geburtstag unter Einbeziehung seiner Bekanntschaft mit Sarah Kirsch und deren drei Gedichte über ihn nach seinem Tod. Mit Heidelore Kneffel und Karin Kisker.

Lyrik und Jazz mit Daniela Danz, Christoph Schmitz-Scholemann und Frank Simon-Ritz in Weimar
Mrz 25: 19:30

Unterm Sternenzelt – Lyrik und Jazz mit Daniela Danz, Christoph Schmitz-Scholemann und Frank Simon-Ritz (Rezitationen) sowie Matthias Bätzel (Klavier), Bertram Burkert (Gitarre) und Matthias Eichhorn (Bass).

Es verspricht eine spannende Begegnung zu werden, wenn „unterm Sternenzelt“ klassische und moderne Gedichte auf zeitgenössisch interpretierte Jazzstandards treffen. Matthias Claudius und Joachim Ringelnatz werden in diesem Programm genauso zu Gehör gebracht wie George Gershwin und Thelonius Monk. Gedichte entfalten ihre Sprachmagie und der Jazz demonstriert seine Stärke, in Improvisationen Stimmungen aufzugreifen und sie zu variieren. Als Rezitarorin und Rezitatoren sind Nancy Hünger, Christoph Schmitz-Scholemann und Frank Simon-Ritz zu erleben. Die musikalischen Improvisationen werden von Matthias Bätzel (Klavier), Bertram Burkert (Gitarre) und Matthias Eichhorn (Bass) beigesteuert.

Mrz
26
So
Thüringen liest … auf der Leipziger Buchmesse
Mrz 26: 14:00 – 17:00

Gibt es falsche Erinnerungen?

26. März 2017 | 14:00 – 14:30 Uhr

Mitwirkende: Cornelia Lotter

Veranstalter: Selfpublisher-Verband e.V.

Art der Veranstaltung: Lesung

Beschreibung: Was tun, wenn die erwachsene Tochter ihren Vater beschuldigt, sie als Kind missbraucht zu haben?

Ort: Leseinsel Autorengemeinschaftspräsentation Halle 5, Stand D430

 

 

Der Schlüssel

26. März 2017 | 14:30 – 15:00 Uhr

Mitwirkende: Jürgen Stalph

Moderation: Katja Cassing

Veranstalter: cass verlag

Art der Veranstaltung: Lesung

Beschreibung: Ein Ehepaar, zwei Tagebücher. Kassiber der Lust mit fatalen Folgen vom japanischen Altmeister der Erotik Junichiro Tanizaki

Ort: Forum DIE UNABHÄNGIGEN Halle 5, Stand H309

 

 

alles auf jetzt – Frauen Mitte 30 über Kinder, Sex und Selbstverwirklichung

26. März 2017 | 15:00 – 15:30 Uhr

Mitwirkende: Christine Färber, Simone Unger

Moderation: Johanna Links

Veranstalter: Ch. Links Verlag

Art der Veranstaltung: Lesung und Gespräch

Beschreibung: Frauen Mitte 30: Wenn nicht jetzt, wann dann? Es ist ein Wendepunkt, der Fragen aufwirft.

Ort: Literaturcafé Halle 4, Stand B600

 

 

Die Zeit dazwischen

26. März 2017 | 16:30 – 17:00 Uhr

Mitwirkende: Marius Koity, Horst Samson, Barbara Zeizinger

Moderation: Traian Pop

Veranstalter: POP Verlag Ludwigsburg

Art der Veranstaltung: Preisverleihung

Beschreibung: Marius Koity und Barbara Zeizinger stellen ihre neuen Lyrikbände „Eine unvermeidliche Collage“ und „Wenn ich geblieben wäre“ vor. Im Anschluss wird der Prima Verba Debütpreis des POP-Verlages verliehen.

Ort: Forum Ost-Süd-Ost Halle 4, Stand E505

Mrz
27
Mo
Lesung mit Cherith Baldry & Marian Funk in Nordhausen
Mrz 27: 10:00

Cherith Baldry & Marian Funk: Warrior Cats – Leseshow

Die „Warrior Cats“ fauchen wieder. Erlenpfote und seine Schwester Funkenpfote aus dem DonnerClan machen
sich auf die gefährliche Suche nach dem verschollenen WolkenClan. Cherith Baldry, eine der Autorinnen, die
sich hinter dem Namen Erin Hunter verbirgt, wird zusammen mit der deutschen Stimme Marian Funk in einer
Mischung aus Lesung und Gespräch auf Englisch und  Deutsch die Wildkatzen zum Leben erwecken.

Eine Veranstaltung des Fördervereins der Stadtbibliothek „Nicolai in foro“ e.V.

 
Information zum Kartenkauf
Stadtbibliothek Nordhausen: Nikolaiplatz 1, 99734, Nordhausen
03631 69 62 67  bibliothek.nordhausen.de

Lesung mit Lucas Vogelsang in Jena
Mrz 27: 14:00

Lucas Vogelsang liest aus seinem Buch »Heimaterde. Eine Weltreise durch Deutschland«.

Eine Veranstaltung der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen in Kooperation mit dem Stadtteilbüro Jena-Winzerla.

Lesung mit Bodo Kirchhoff in Weimar
Mrz 27: 19:00

Bodo Kirchhoff: Widerfahrnis – Lesung mit dem Träger des Deutschen Buchpreises 2016
Moderation: Dr. Reinhard Laube

Reither, bis vor kurzem Verleger in einer Großstadt, nun in einem idyllischen Tal am Alpenrand, hat in der dortigen Bibliothek ein Buch ohne Titel entdeckt, auf dem Umschlag nur der Name der Autorin, und als ihn das noch beschäftigt, klingelt es abends bei ihm. Und bereits in derselben Nacht beginnt sein Widerfahrnis und führt ihn binnen drei Tagen bis nach Sizilien. Die, die ihn an die Hand nimmt, ist Leonie Palm, zuletzt Besitzerin eines Hutgeschäfts; sie hat ihren Laden geschlossen, weil es der Zeit an Hutgesichtern fehlt, und er seinen Verlag dichtgemacht, weil es zunehmend mehr Schreibende als Lesende gibt. Aber noch stärker verbindet die beiden, dass sie nicht mehr auf die große Liebe vorbereitet zu sein scheinen. Als dann nach drei Tagen im Auto am Mittelmeer das Glück über sie hereinbricht, schließt sich ihnen ein Mädchen an, das kein Wort redet, nur da ist …
Kirchhoff erzählt in seiner großartigen Novelle von der Möglichkeit einer Liebe sowie die Parabel von einem doppelten Sturz: in die Liebe, ohne ausreichend lieben zu können, und in das Mitmenschliche, ohne ausreichend gut zu sein. ‚Aber wo wären wir ohne etwas Selbstüberschätzung‘, sagt der Protagonist Reither, um sich Mut zu machen für den ersten Kuss mit Leonie Palm, ‚jeder wäre nur in seinem Gehäuse, ein Flüchtling vor dem Leben.‘ Bodo Kirchhoff, geboren 1948, lebt in Frankfurt am Main und am Gardasee. Zuletzt erschienen in der Frankfurter Verlagsanstalt seine von Kritik und Publikum gleichermaßen gefeierten Romane ‚Verlangen und Melancholie‘ (2014) sowie ‚Die Liebe in groben Zügen‘ (2012).

Lesung mit Andreas Altmann in Erfurt
Mrz 27: 20:00

Lesung mit Andreas Altmann: Gebrauchsanweisung für das Leben

Was für ein Übermut, ein Buch mit einem solchen Titel zu schreiben: „Gebrauchsanweisung für das Leben“. Wie soll ein Autor mit dem schwerwiegendsten, dem  geheimnisvollsten, dem unfassbarsten und sensationellsten Wort umgehen, das je in einer Sprache vorkam? Hinter welchen fünf Buchstaben stehen mehr Fragezeichen? Mehr Glück? Mehr Abgründe? Mehr Heldentaten und Niedertracht? Mehr Genialität und Irrsinn? Was ist teurer für den einen, und was könnte nicht billiger und wertloser sein für einen anderen? Das LEBEN, klar. Andreas Altmann hat es trotzdem versucht.

In zentralen Begriffen umkreist er das, was das Leben ausmacht. Es geht um nichts weniger als Liebe und Schmerz, um Abenteuer und Freundschaften, Einsamkeit, Religion und den Tod, um Heimat und Sprache. Und um das Reisen und die Erlebnisse, die der Autor auf der ganzen Welt gesammelt hat. Und was immer man in diesen Text hineinlesen will, am Ende jeder Seite erinnert er den Leser an etwas, was mancher so leichtsinnig vergisst: Das  Leben will belohnt werden, hat es doch gerade mich ausgesucht!

Mrz
28
Di
Lesung mit Lucas Vogelsang in Greiz
Mrz 28: 09:50

Lucas Vogelsang liest aus seinem Buch »Heimaterde. Eine Weltreise durch Deutschland«.

Eine Veranstaltung der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen in Kooperation mit der Stadt- und Kreisbibliothek Greiz.

Lesung mit Andreas Altmann in Neuhausen
Mrz 28: 19:30

Andreas Altmann: Gebrauchsanweisung für das Leben

Was für ein Übermut, ein Buch mit einem solchen Titel zu schreiben: „Gebrauchsanweisung für das Leben“.
Wie soll ein Autor mit dem schwerwiegendsten, dem  geheimnisvollsten, dem unfassbarsten und sensationellsten Wort
umgehen, das je in einer Sprache vorkam? Hinter welchen fünf Buchstaben stehen mehr Fragezeichen? Mehr Glück? Mehr Abgründe? Mehr Heldentaten und Niedertracht? Mehr Genialität und Irrsinn? Was ist teurer für den einen, und was könnte nicht billiger und wertloser sein für einen anderen? Das LEBEN, klar. Andreas Altmann hat es trotzdem versucht.

In zentralen Begriffen umkreist er das, was das Leben ausmacht. Es geht um nichts weniger als Liebe und Schmerz, um
Abenteuer und Freundschaften, Einsamkeit, Religion und den Tod, um Heimat und Sprache. Und um das Reisen und die Erlebnisse, die der Autor auf der ganzen Welt gesammelt hat. Und was immer man in diesen Text hineinlesen will, am Ende jeder Seite erinnert er den Leser an etwas, was mancher so leichtsinnig vergisst: Das  Leben will belohnt werden, hat es doch gerade mich ausgesucht!

Eine Veranstaltung des Födervereins der Stadtbibliothek „Nicolai in foro“ e.V.

Information zum Kartenkauf
Stadtbibliothek Nordhausen: Nikolaiplatz 1, 99734, Nordhausen
03631 69 62 67  bibliothek.nordhausen.de

Lesung mit Christian KUNO Kunert in Erfurt
Mrz 28: 20:00

Lesung mit Christian KUNO Kunert: Ringelbeats
Christian KUNO Kunert, Keyboarder, Gitarrist und Sänger bei der legendären Renft-Combo hat einen Roman geschrieben wie ein Rockkonzert. Obwohl er gar nicht in der Musikerwelt spielt. Es geht um den abgehalfterten Clown Cobu, dem sich eine ominöse Person an die Fersen heftet, die seine Biografie für sich beansprucht. „Ringelbeats“ ist eine unernste Tragödie, ein Märchen voller Realität, gewürzt mit etwas Irrsinn und dem unvermeidlichen Ernst des Lebens, ein Roman, der von einer Zeit erzählt, an die sich einige gern erinnern, andere mit Grausen, von der aber noch nicht abschließend geklärt ist, ob es sie wirklich gegeben hat.

Lesung mit Siegfried Schmidt-Joos in Ilmenau
Mrz 28: 20:45

Lesung mit Siegfried Schmidt-Joos – Ein Jazzfan im Kalten Krieg

Mit Livemusik des Jupp Geyer-Trio.
In diesem Buch erzählt der 1936 in Gotha geborene Siegfried
Schmidt-Joos seine Geschichte: als Jazzfan und Vertreter einer
Generation, die auf der Suche nach individueller Freiheit jenseits
der staatlich verordneten Kultur eine kulturelle Heimat im Jazz der
Zeit fand. Dabei entwirft er ein Panorama des gesellschaftlichen
Umbruchs und schildert die politischen Verwerfungen, in die
Musiker(innen) und Künstler(innen) – ob sie wollten oder nicht –
in der Zeit des Kalten Krieges hineingezogen wurden.
Siegfried Schmidt-Joos war schon als Teenager bekennender
Jazz-Fan und floh als Student 1957 aus der DDR. Nach seiner
Flucht arbeitete er zeitweise für ein Jazz-Magazin, das von der CIA
finanziert wurde. Danach arbeitete er als Musikredakteur bei Radio
Bremen, war Kulturredakteur beim „Spiegel“ und dann wieder
als Musikredakteur beim RIAS und beim SFB. Zum Bestseller und
Standardwerk wurde sein gemeinsam mit Barry Graves verfasstes
„Rock-Lexikon“ von 1973, das seitdem mehrfach neu aufgelegt
worden ist. „Die Stasi swingt nicht – Ein Jazzfan im Kalten Krieg“
ist sein packender Bericht über den Swing und die Rezeption des
Jazz in zwei deutschen Diktaturen und der jungen Bundesrepublik.
„Was in den ersten fünfundzwanzig Jahren meiner Lebenszeit,
von den Olympischen Spielen der Nazis in Berlin 1936 bis
zum Bau der Berliner Mauer 1961, in zwei deutschen Diktaturen
und der frühen Bundesrepublik mit dem Jazz geschah und wie ein
Junge aus Gotha dieses erlebte, davon handelt dieses Buch.“
Die Buchlesung ist verbunden mit einem Konzert. Das „Jupp Geyer-
Trio“ um den Saxophonisten Jupp Geyer mit Marco de Vries an der
Gitarre und Matthias „Matze“ Eichhorn am Bass ist ganz der Jazzära
des Bebop und des Hardbop verbunden. Melodiöse Linien,
laufende Viertel und schnelle Akkordfolgen lassen ganz schnell
vergessen, dass in dieser Besetzung kein Schlagzeug dabei ist.
Eine gute Mischung aus Standards und Eigenkompositionen lässt
dem Trio genug Freiraum auch solistisch zu glänzen.

Mrz
29
Mi
Lesung mit Lucas Vogelsang in Zeulenroda
Mrz 29: 18:00

Lucas Vogelsang liest aus seinem Buch »Heimaterde. Eine Weltreise durch Deutschland«.

Eine Veranstaltung der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen in Kooperation mit der Bücherstube Zeulenroda.

Lesung mit Siegfried Schmidt-Joos in Gotha
Mrz 29: 19:00

Lesung mit Siegfried Schmidt-Joos – Ein Jazzfan im Kalten Krieg

Moderation: Peter Reif-Spirek.

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In diesem Buch erzählt der 1936 in Gotha geborene Siegfried
Schmidt-Joos seine Geschichte: als Jazzfan und Vertreter einer
Generation, die auf der Suche nach individueller Freiheit jenseits
der staatlich verordneten Kultur eine kulturelle Heimat im Jazz der
Zeit fand. Dabei entwirft er ein Panorama des gesellschaftlichen
Umbruchs und schildert die politischen Verwerfungen, in die
Musiker(innen) und Künstler(innen) – ob sie wollten oder nicht –
in der Zeit des Kalten Krieges hineingezogen wurden.
Siegfried Schmidt-Joos war schon als Teenager bekennender
Jazz-Fan und floh als Student 1957 aus der DDR. Nach seiner
Flucht arbeitete er zeitweise für ein Jazz-Magazin, das von der CIA
finanziert wurde. Danach arbeitete er als Musikredakteur bei Radio
Bremen, war Kulturredakteur beim „Spiegel“ und dann wieder
als Musikredakteur beim RIAS und beim SFB. Zum Bestseller und
Standardwerk wurde sein gemeinsam mit Barry Graves verfasstes
„Rock-Lexikon“ von 1973, das seitdem mehrfach neu aufgelegt
worden ist. „Die Stasi swingt nicht – Ein Jazzfan im Kalten Krieg“
ist sein packender Bericht über den Swing und die Rezeption des
Jazz in zwei deutschen Diktaturen und der jungen Bundesrepublik.
„Was in den ersten fünfundzwanzig Jahren meiner Lebenszeit,
von den Olympischen Spielen der Nazis in Berlin 1936 bis
zum Bau der Berliner Mauer 1961, in zwei deutschen Diktaturen
und der frühen Bundesrepublik mit dem Jazz geschah und wie ein
Junge aus Gotha dieses erlebte, davon handelt dieses Buch.“

Lesungen mit Annette Scheibner in Meiningen
Mrz 29: 19:30

Annette Scheibner: Dünenmeer, Malvenweh

Annette Scheibner schreibt vom Meer, von der Landschaft an der Ostsee, am Darß. Bereits zu DDR-Zeiten
wurden die Texte von Annette Scheibner in der Reihe „Poesiealbum“ veröffentlicht. Die in Jena geborene
Lyrikerin ist im Landkreis Schmalkalden-Meiningen sesshaft geworden, hat als Zahnärztin gearbeitet und das
Schreiben nie aufgegeben. Ihre Gedichte in „Dünenmeer, Malvenweh“ erzählen von der Stille am Bodden, vom Abrieb
an der Steilküste und vom Künstlerort Ahrenshoop. Die immerwährende Sehnsucht nach Sand, Wind und
Meer spricht aus ihren Gedichten und weckt unsere Erinnerungen an Sommer und Meer.

Information zum Kartenkauf
Tourist-Information Meiningen: Ernestinerstraße 2, 98617, Meiningen
03693 44 65 0  www.meiningen.de

Lesung mit Axel Hacke in Gotha
Mrz 29: 20:00

Axel Hacke: Die Tage, die ich mit Gott verbrachte

Der begnadete Kolumnist Axel Hacke schildert seine Begegnung mit Gott, einem melancholischen alten Herrn, der unglücklich ist über die Unvollkommenheit der eigenen Schöpfung und ausgerechnet bei den Menschen Trost sucht: eine so großartige wie versponnene Geschichte voll seltsamster Ereignisse, heiter und ernst zugleich. Weil aber jeder Abend mit Hacke eine Wundertüte voll verschiedenster Geschichten ist, trifft man nicht nur Gott, sondern vermutlich auch den weißen Neger Wumbaba, den kleinen König Dezember und den traurigen Kühlschrank Bosch, man hört Weltbetrachtungen aller Art aus dem „Kolumnistischen Manifest“, und man begegnet Paola, der Ehefrau des Erzählers, sowie Luis, seinem Sohn.

Im Rahmen der Lesereihe „Lesen Live“ 2017

Information zum Kartenkauf
Ticket Shop Thüringen: TA, OTZ, TLZ Pressehäuser/Service-Partner/angeschlossene Tourist Informationen
0361 227 5 227  www.ticketshop-thueringen.de

Lesung mit Eugen Ruge in Weimar
Mrz 29: 20:00

Lesung mit Eugen Ruge: Follower.

Moderation: Beate Seidel.

Fünf Jahre nach dem internationalen Erfolg von „In Zeiten des abnehmenden Lichts“ entwirft Eugen Ruge eine Geschichte, die in Ton und Tempo kaum unterschiedlicher sein könnte und sich doch als überraschende Fortschreibung erweist. Ein Buch über die Zukunft, in der wir schon heute leben. Unter dem künstlichen Himmelsblau von HTUA-China ist ein Mann unterwegs, um die neueste Geschäftsidee seiner Firma zu vermarkten: „true barefoot running“ heißt das erstaunliche Produkt. Nio Schulz lebt mit Big Data, in einer Welt der Genderkameras, der technischen Selbstoptimierung.
Er schwimmt im Strom unaufhörlicher Information: In Australien wird die Klimabombe gezündet, seine Freundin in Minneapolis verhandelt mit ihm über Leihmutterkosten und @dpa meldet den Tod des einschlägigen Eigenbrötlers und Fortschrittsfeinds Alexander Umnitzer – seines Großvaters. Nio ist fortschrittlich. Schon neununddreißig, kämpft er darum, auf der Höhe der Zeit zu bleiben. Aber auf dem Weg zum Geschäftstermin verschwindet er vom Radar der Überwachungsbehörden. Voller überraschender Einfälle und Echos, mit sarkastischem Humor und auf distanzierte Weise mitfühlend, erzählt „Follower“ die Geschichte der nächsten Generation und zugleich, in einer aberwitzigen Ausholbewegung, die Vorgeschichte – von allem.
Eugen Ruge wurde 1954 in Soswa (Ural) geboren. Der diplomierte Mathematiker begann seine schriftstellerische Laufbahn mit Theaterstücken und Hörspielen. Für „In Zeiten des abnehmenden Lichts“ bekam er den Deutschen Buchpreis. Zuletzt erschienen der Roman „Cabo de Gata“, die Bände „Theaterstücke“ und „Annäherung. Notizen aus 14 Ländern“.

Lesung mit Wolf Wagner in Erfurt
Mrz 29: 20:00

Wolf Wagner: Ein Leben voller Irrtümer

Wolf Wagner, aus Westdeutschland stammend, ist in Thüringen kein Unbekannter. Von 1991 bis 2009 war er an der Fachhochschule Erfurt als Professor tätig, 2001 bis 2005 war er ihr Rektor.

Nun hat er seine Autobiographie geschrieben mit dem Titel „Ein Leben voller Irrtümer. Autobiographie eines prototypischen Westdeutschen.“ Er behauptet nämlich, dass Westdeutschland in der Nachkriegszeit, als er aufgewachsen ist, noch so tief in Nationalsozialismus und engstirniger Kirchlichkeit steckte, dass der Weg aus dieser festgefrorenen Zeit nur als ein Weg von Versuch und Irrtum möglich war. Und selbstverständlich überwogen die Irrtümer, aber mit oft wunderbaren und produktiven Folgen. Seine höchstpersönliche Geschichte erzählt er als die subjektive Ausprägung der Geschichte Westdeutschlands. Bei der Frühlingslese in Erfurt wird er von den Irrtümern in seiner Erfurter Zeit lesen.

In Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung/Landesbüro Thüringen

Mrz
31
Fr
Lesung mit Christoph Dieckmann in Erfurt
Mrz 31: 20:00

Christoph Dieckmann: Mein Abendland. Geschichten deutscher Herkunft

Christoph Dieckmanns Reportagen und Texte sind immer lebensprall, klug und politisch. In „Mein Abendland“ erzählt er Gegenwart als Herkunft aus Europas „Leitkulturen“ Nationalismus und Krieg. Er führt nach Verdun, in das frühere Jugoslawien und an die Gräber der Roten Armee. Er folgt den Brüdern Grimm, Rosa Luxemburg und Willy Brandt. Er fährt mit der Eisenbahn ins „Morgenland“, von Istanbul bis Teheran. Und er predigt auf der Wartburg über das Fremde. Ein Buch über unsere Identitäten, deutschkundig und weltoffen.

Apr
2
So
Lesung mit Dr. Meik Woyke in Weimar
Apr 2: 11:00

Meik Woyke (Hg.): Willy Brandt – Helmut Schmidt. Partner und Rivalen

Der Briefwechsel zwischen Willy Brandt und Helmut Schmidt aus den Jahren 1958 bis 1992 bietet neue Einblicke in das persönliche Verhältnis zweier herausragender Sozialdemokraten und Staatsmänner. Die beiden so unterschiedlichen Charaktere verband neben mancher Rivalität eine jahrzehntelange Partnerschaft. Ihre politischen Kontroversen über die eigene Partei, über die Nachrüstungsfrage sowie den Umgang mit der Ökologie- und Friedensbewegung machen den besonderen Reiz dieser Korrespondenz aus.

Moderation: Dietmar Herz

Lesung: Ullrich Reuscher und Alexander Terhorst

In Kooperation mit der Friedrich Ebert Stiftung/Landesbüro Thüringen

Information zum Kartenkauf
Buchhandlung Hugendubel: Anger 62, 99084, Erfurt
Mo-Sa: 9.30–20.00 Uhr

Apr
3
Mo
Lesung mit Paula Schneider in Weimar
Apr 3: 19:30

Paula Schneider: Bleib bei mir, denn es will Abend werden. Die Geschichte einer langen Liebe. Autorenlesung und Gespräch
Moderation: Sabine Brendel

Die Zeit vergeht, die Liebe bleibt. Ida und Ole sind ein Paar: seit fast 50 Jahren. Alt fühlen sie sich nicht. Auch einen Umzug wagen sie. Doch etwas schleicht sich ein ins Glück, etwas Abgründiges, Fremdes. Ida verstören Rufe, die manchmal zu ihr dringen – von Gegenüber wohl, aus einem Seniorenheim, einem Feierabendheim? Oder bringt etwas anderes sie so durcheinander? Lange ist weder Ole noch der großen Familie klar, was mit Ida geschieht. Bis sie vollends Richtung Abend fällt. Wie stark kann Liebe bleiben, wenn für den einen noch Tag herrscht, wo über den anderen schon Dämmerung und Demenz hereinbrechen?
Liebe im Alter – die preisgekrönte Autorin Paula Schneider erzählt davon emotional und poetisch. „Respektvoll und authentisch, in bildhafter Sprache und mit einem ganz persönlichen Zugriff bringt uns die Autorin dieses so relevante, heikle Thema nahe.“ So die Jury des „featurepreises“. Paula Schneider, 1976 in Leipzig geboren, hat ihre Kindheit in Berlin verbracht und 2003 ihr Diplom am Deutschen Literaturinstitut Leipzig abgelegt. Sie erhielt verschiedene Stipendien, u.a. im Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf und das Alfred-Döblin- Stipendium der Akademie der Künste. Seit 2007 schreibt sie regelmäßig Radiofeatures und Hörspiele, die vielfach ausgezeichnet wurden, zuletzt mit dem schweizerischen „featurepreis“ für „Bleib bei mir, denn es will Abend werden. Lieben im Altenheim“.

Apr
4
Di
Lesung mit Kathrin Schmidt in Weimar
Apr 4: 19:30

Lesung mit Kathrin Schmidt: Kapoks Schwestern

Moderation: Dr. Frank Simon-Ritz

Kathrin Schmidt greift weit aus: Entlang der spannungsreichen Beziehungen der Familien Kapok und Schaechter erzählt sie von Krieg, Flucht, Teilung, Bespitzelung und neuer Freiheit – und von Liebe, Freundschaft, Schuld und Glück. Die Siedlung Eintracht, einst direkt an der Berliner Mauer gelegen, hat ihre Abgeschiedenheit bewahrt. Jahrzehntelang hat Werner Kapok sein Elternhaus, in das seine Schwester Renate gezogen ist, gemieden. Stattdessen gründete er eine eigene Familie und verließ sie schnell wieder. Später gab er seine Professur auf und verschwand. Nun kehrt er zurück, und die Familiengeschichte holt ihn ein. Denn im Haus gegenüber wohnen immer noch die Schaechter-Schwestern Barbara und Claudia, mit denen er groß geworden ist und seine Sehnsüchte teilte. Dass sie ihn, jede für sich, in die Liebe einführten, haben sie einander bis heute verschwiegen. Als dann auch noch Werners verlorener Sohn auftaucht, kann nichts bleiben, wie es war. Alte Geheimnisse, vergessene Leidenschaften, noch immer schwelende Konflikte müssen ans Licht. Kathrin Schmidt erzählt eine große Geschichte aus kleinen Verhältnissen, führt ihre Leser in abgelegene Gegenden, vergangene Zeiten und in die deutsche und europäische Gegenwart. Kunstvoll, mit Gespür fürs Detail, große Gefühle und niedere Instinkte. Kathrin Schmidt, geboren 1958 in Gotha, arbeitete als Diplompsychologin, Redakteurin und Sozialwissenschaftlerin. Sie erhielt für ihre literarischen Arbeiten zahlreiche Preise. 1998 erschien ihr Roman „Die Gunnar-Lennefsen-Expedition“, 2009 der Roman „Du stirbst nicht“, 2010 erschien „Blinde Bienen. Gedichte“, 2011 der Erzählungsband „Finito. Schwamm drüber“. Sie lebt in Berlin.

Apr
6
Do
Lesung mit Bärbel Schäfer in Ilmenau
Apr 6: 19:30

Bärbel Schäfer: Ist da oben jemand? Weil das Leben kein Spaziergang ist

Ein zertrümmerter Wagen an der Autobahn, die Habseligkeiten des noch an der Unfallstelle verstorbenen Bruders, die Todesnachricht in der Nacht – Krise, Ausnahmezustand und die eine, die drängende Frage: Was tröstet? Und: Wie kann das Leben weitergehen? In ihrem Buch „Ist da oben jemand? Weil das Leben kein Spaziergang ist“ erzählt Bärbel Schäfer von ihrer Suche nach Sinn, denn Gott spielte bisher kaum eine Rolle für sie. Mit dem Tod des Bruders kommt sie an eine Grenze, die sie zweifeln und fragen lässt: Wie finden gläubige Menschen Halt in Lebenskrisen? Wie finde ich als Atheistin Trost in dieser traumatischen Lebenssituation? Sie gibt einen berührenden Einblick in ihre Seele, ihre Wut, ihren Schmerz und ihre Verzweiflung nach dem plötzlichen Schicksalsschlag. Offen und in einem sehr besonderen Ton beschreibt sie das Erlebte, ihre Skepsis und ihre überraschenden Begegnungen mit Menschen und deren Glauben, die ihr Loslassen begleiten.

 

Information zum Kartenkauf
Ilmenauer Bücherstube: Lindenstraße 26, 98693, Ilmenau
03677-202295

Ilmenau-Information: Am Markt 1, 98693, Ilmenau
03677-600300

Bibliothek Ilmenau: Bahnhofstraße 7, 98693, Ilmenau
03677-20 22 12  www.ilmenau.de

Lesung mit Christoph Dieckmann in Rudolstadt
Apr 6: 19:30

Lesung mit Christoph Dieckmann –
Mein Abendland − Geschichten deutscher Herkunft.

Nichts, was Christoph Dieckmann schreibt, ist erfunden. Dieser unermüdliche Chronist der „ZEIT“ erlebt sein „Abendland“. Ein Kind verschwindet, dann ein Staat. Die DDR-Nationalmannschaft ersteht, in Dresden demonstriert das Volk – wie 1989? Der greise Helmut Schmidt erklärt, er könne drei Jahrzehnte in die Zukunft blicken und ein Jahrtausend zurück. Auch Dieckmann erzählt Gegenwart als Herkunft aus Europas „Leitkulturen“ Nationalismus und Krieg. Er führt nach Verdun, Ex-Jugoslawien und an die Gräber der Roten Armee. Er folgt den Brüdern Grimm, Rosa Luxemburg und Willy Brandt. Er fährt mit der Eisenbahn ins „Morgenland“, von Istanbul bis Teheran. Zum Schluß predigt er auf der Wartburg über das Fremde. „Mein Abendland“ ist ein lebenspralles Buch über unsere Identitäten, deutschkundig und weltoffen. Christoph Dieckmann stellt, kurz nach der Premiere auf der Leipziger Messe, einzelne Auszüge seines Buches dem Rudolstädter Publikum vor.

Eine Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen.

Lesung mit Gregor Weber, Melanie Rabe und Ulf Torreck auf Burg Ranis
Apr 6: 19:30

Tatort Burg: Der Krimiabend mit Gregor Weber, Melanie Rabe und Ulf Torreck

Drei der besten und erfolgreichsten deutschen Krimiautoren garantieren einen spannenden Abend auf Burg Ranis! Gregor Weber, bekannt als saarländischer „Tatort“-Kommissar, erzählt in seinem Roman „Asphaltseele“ von einem knallharten Polizisten, der im Frankfurter Rotlichtmilieu ermittelt. Sein neuer Fall entpuppt sich als brandgefährlich – auch für sein eigenes Leben.

Melanie Raabe stammt aus Jena. Ihr Thriller „Die Falle“ wurde bislang in 21 Länder verkauft. TriStar Pictures sicherte sich die Filmrechte. Nun legt sie mit „Die Wahrheit“ ihren zweiten Roman vor: Ein reicher Geschäftsmann verschwindet spurlos während einer Südamerikareise. Sieben Jahre später erhält seine Frau die Nachricht, dass er noch lebt. Doch der Mann, der aus dem Flugzeug steigt, ist ein Fremder!

Ulf Torreck nimmt uns in seinem Roman „Fest der Finsternis“ mit ins Paris des Jahres 1805. Eine Mordserie an jungen Mädchen hält die Stadt in Angst. Der Polizist Louis Marais weiß, dass es ein Monster braucht, um ein Monster zu jagen. Er wendet sich an einen alten Bekannten, der hinter den Mauern eines Irrenhauses sein Leben fristet: den berüchtigten Marquis de Sade!

Eine Veranstaltung des Lese-Zeichen e.V. mit Unterstützung der GGP Media GmbH

Vortrag, Buchlesung und Gespräch mit Dr. Ulrike Müller in Weimar
Apr 6: 19:30

»Die Heygendorff spielte vortrefflich«. Caroline Jagemann – eine eigenwillige Künstlerin und die reichste Frau Weimars.

Vortrag, Buchlesung und Gespräch mit Dr. Ulrike Müller (Weimar) im Rahmen der Reihe »Hofgespräche«

 

Wer in Weimar kennt nicht ihren Namen, aber wird dieser jemals allein im Zusammenhang mit ihrer herausragenden Bedeutung als Schauspielerin und Sängerin genannt? Nein, doch stets zugleich in Verbindung mit ihrer Position als „Mädrässe“ des regierenden Herzogs. Etwas Anstößiges haftet an ihr, das sich schon zu ihren Lebzeiten auch durch die umsichtige Fürsorglichkeit Herzog Carl Augusts nicht beseitigen ließ. Es brachte Caroline Jagemann (1777-1848) dazu, gegen Ende ihres Lebens Bekenntnisse zu verfassen, um vor ihren Söhnen ihre Lebensentscheidung für den „Zweitberuf“ zu rechtfertigen.

Die Literaturwissenschaftlerin Dr. Ulrike Müller hat sich mit dem Leben und Wirken der Künstlerin beschäftigt und gemeinsam mit Martin Wagner ein Buch über Caroline Jagemann und deren Weimarer Wohnsitz und Salon, das Deutschritterhaus, geschrieben (2011). Dabei stehen mehrere Fragen im Mittelpunkt: zunächst die nach der persönlichen und musikalischen Entwicklung, dann auch nach dem künstlerischen und sozialen Umfeld. Die Gäste des Abends erwartet ein hochinteressante Lesung und anschließend das bewährte „Hofgespräch“ über eine über Weimar hinaus bedeutende Künstlerin auf der Schwelle von der Klassik zur Romantik.

Lesung mit Titus Müller in Erfurt
Apr 6: 20:00

Titus Müller: Der Tag X

Seit ihr Vater als Wissenschaftler zu einem Leben im fernen Russland gezwungen wurde, passt Nelly sich ihrer Ostberliner Umgebung immer weniger an. Sie engagiert sich in einer kirchlichen Jugendorganisation und wird im Frühjahr 1953 kurz vor dem Abitur von der Schule geworfen. Trost könnte sie bei dem jungen Uhrmacher Wolf Uhlitz finden, der sich in sie verliebt hat. Er will ihr helfen, legt sich dafür sogar mit seinem Vater an, entwendet staatliche Dokumente und landet im Gefängnis. Was Wolf nur vage ahnt: Die junge Nelly steht in einer geheimnisvollen Verbindung mit einem russichen Spion namens Ilja, der sie mit Nachrichten über ihren verschleppten Vater versorgt und den Austausch von Briefen mit ihm vermittelt. Wie Wolf träumt auch Ilja von einem Leben mit Nelly – aber als sich in Berlin und Halle die Unzufriedenheit mit dem Regime in Massendemonstrationen entlädt, hängt ihrer aller Leben an seidenen Fäden.

Ein packender Roman über den Aufstand am 17. Juni 1953, als 24 Stunden lang alles möglich schien.

Information zum Kartenkauf
Buchhandlung Hugendubel: Anger 62, 99084, Erfurt
Mo-Sa: 9.30–20.00 Uhr

Apr
7
Fr
Lesung mit Gregor Weber, Melanie Rabe und Ulf Torreck in Jena
Apr 7: 19:30

Tatort Villa: Der Krimiabend mit Gregor Weber, Melanie Rabe und Ulf Torreck

Drei der besten und erfolgreichsten deutschen Krimiautoren garantieren einen spannenden Abend in der Villa Rosenthal! Gregor Weber, bekannt als saarländischer „Tatort“-Kommissar, erzählt in seinem Roman „Asphaltseele“ von einem knallharten Polizisten, der im Frankfurter Rotlichtmilieu ermittelt. Sein neuer Fall entpuppt sich als brandgefährlich – auch für sein eigenes Leben.

Melanie Raabe stammt aus Jena. Ihr Thriller „Die Falle“ wurde bislang in 21 Länder verkauft. TriStar Pictures sicherte sich die Filmrechte. Nun legt sie mit „Die Wahrheit“ ihren zweiten Roman vor: Ein reicher Geschäftsmann verschwindet spurlos während einer Südamerikareise. Sieben Jahre später erhält seine Frau die Nachricht, dass er noch lebt. Doch der Mann, der aus dem Flugzeug steigt, ist ein Fremder!

Ulf Torreck nimmt uns in seinem Roman „Fest der Finsternis“ mit ins Paris des Jahres 1805. Eine Mordserie an jungen Mädchen hält die Stadt in Angst. Der Polizist Louis Marais weiß, dass es ein Monster braucht, um ein Monster zu jagen. Er wendet sich an einen alten Bekannten, der hinter den Mauern eines Irrenhauses sein Leben fristet: den berüchtigten Marquis de Sade!

Tickets sind im Ticket-Shop des Lese-Zeichen und außerdem im Vorverkauf in der Thalia-Buchhandlung in der Neuen Mitte und an der Abendkasse erhältlich.

Eine Veranstaltung des Lese-Zeichen e.V. mit der Villa Rosenthal und der Thalia Buchhandlung Jena mit freundlicher Unterstützung von ZEISS und der Sparkassenstiftung Jena-Saale-Holzland.

Lesung mit Matthias Brandt & Jens Thomas in Erfurt
Apr 7: 20:00

Matthias Brandt & Jens Thomas: LIFE – Raumpatrouille & Memory Boy

Seit Jahren stehen Matthias Brandt und Jens Thomas mit „Psycho“ und „Angst“ auf der Bühne. In „LIFE – Raumpatrouille & Memory Boy“ begegnen sich Matthias Brandts neues Buch und Jens Thomas’ neues Album, gleichzeitig entstanden und eng miteinander verbunden, auf der Bühne in einer Wort-Musik-Collage. Ihre Geschichten und Songs sind Reisen in einen Kosmos, den jeder kennt, der aber hier mit ganz besonderem Blick untersucht wird: den Kosmos der eigenen Kindheit.

Matthias Brandt, einer der bekanntesten deutschen Schauspieler, legt mit „Raumpatrouille“ sein Buchdebüt vor. Jens Thomas, Singer-Songwriter und Improvisationskünstler, studierte Jazz-Klavier.

 
Information zum Kartenkauf
Buchhandlung Hugendubel: Anger 62, 99084, Erfurt
Mo-Sa: 9.30–20.00 Uhr

Ticket Shop Thüringen: TA, OTZ, TLZ Pressehäuser/Service-Partner/angeschlossene Tourist Informationen
0361 227 5 227  www.ticketshop-thueringen.de

Herbstlese-Geschäftsstelle: Marktstraße 6, 99084, Erfurt
Mo-Fr: 12.00 – 17.00 Uhr
0361 644 123 75  www.herbstlese.de

Apr
8
Sa
Lesung mit Walther Plathe in Erfurt
Apr 8: 19:30

Walter Plathe: Ich habe nichts ausgelassen

Auf der Bühne gab er den verführerischen Liliom, den schelmischen Schwejk, den tragischen Professor Unrat. In Filmen spielte er komische und ernste Rollen, im Fernsehen war er siebzehn Jahre lang der bodenständig-sympathische „Landarzt“. So schillernd und vielseitig die Rollen, so geradlinig und direkt der Charakter dahinter. Walter Plathe – eine echte Berliner Pflanze, ein Typ mit Herz und Schnauze, ein Volksschauspieler, der festhält an seinem Credo: „Die Mutter vons Janze ist das Theater!“. Schon sein Großvater betrieb ein privates Volkstheater, doch die Familie warnte den Jungen vor der brotlosen Kunst. So lernte er erst Verkäufer in einer Zoohandlung, verschrieb sich aber schließlich mit Haut und Haar der Schauspielerei, denn: „Ich musste mich entscheiden zwischen meiner Tierliebe und der Lust auf Verstellung und Spiel“.

Wenn Walter Plathe aus seinem Leben erzählt, ist das, als würde er aus einem Drehbuch lesen. Das Genre? Komödie, Krimi, Romanze, Drama, Posse und Actionmovie in einem. Mit seiner trockenen Schlagfertigkeit und dem Temperament eines Urberliners spricht der Schauspieler über ein Leben voller Szenenwechsel und Kontraste. Plathe ist Schelm, Charakter und Herzensbrecher, sympathisch und herzlich, nachdenklich und komisch – nicht nur, wenn er in seine Rollen schlüpft, sondern auch als Mensch.

Eine Veranstaltung des Fördervereins der Stadtbibliothek „Nicolai in foro“ e.V.

Information zum Kartenkauf
Stadtbibliothek Nordhausen: Nikolaiplatz 1, 99734, Nordhausen
03631 69 62 67  bibliothek.nordhausen.de

Apr
9
So
Johannes-Bobrowski-Lesung mit Martin Stiebert in Krölpa
Apr 9: 17:00

„Eine Schlehe im Mund komme ich übers Feld“ Im poetischen Gespräch mit Johannes Bobrowski anlässlich seines 100. Geburtstags. Lesung mit Martin Stiebert

Eine Schlehe im Mund komme ich übers Feld – so beginnt eines der Drei Gedichte für Johannes Bobrowski, die Sarah Kirsch nach dessen Tod geschrieben hat.

In seinem Programm will Martin Stiebert zeigen, wie Bobrowskis Werk auch zu verstehen ist als Gespräch mit Vorgängern und Zeitgenossen – von Sappho bis Sarah Kirsch, von Adam Mickiewicz bis Günter Bruno Fuchs. Hinzu kommen die Musiker, die Bobrowski geliebt und deren Werke er gespielt hat von Buxtehude und Bach bis zu Béla Bartók. In Krölpa gibt es aber auch Gelegenheit, die bildende Kunst ins poetische Gespräch einzubeziehen: Während eines Urlaubs im September 1952, den der Dichter bei seiner Schwester im Pfarrhaus Krölpa verbrachte, kam er auch nach Unterwellenborn. Der Schnitzaltar der dortigen Kirche taucht in verwandelter Form im Roman Levins Mühle wieder auf.

Eine Veranstaltung des Lese-Zeichen e.V. mit der Evangelischen Gemeinde Krölpa.

Apr
11
Di
LEA – Lesebühne Erfurter Autoren
Apr 11: 20:00

Natürlich gibt es auch wieder ein neues Thema und die Möglichkeit einen Essensgutschein für zwei Personen in „Billes Restaurant“ zu gewinnen.

Moderiert wird LEA von Andreas Budzier.

Natürlich bleibt LEA offen und jeder, der auch so mitmachen möchte, kann sich sehr gerne melden. Wer als Lesender dabei sein möchte, kann sich einfach bei a.budzier(at)highslammer(dot)de melden.

LEA ist ein Gemeinschaftsprojekt des HIGHSLAMMER e.V. und der Literarischen Gesellschaft Thüringen e.V. Mit der freundlichen Unterstützung der Thüringer Staatskanzlei und der Sparkassenstiftung Erfurt.

Links: www.highslammer.de, www.heft-online.de

Sebastian ist krank #12 – Lesebühne in Jena
Apr 11: 20:00

Sebastian ist krank #12 – Lesebühne in Jena

Wir sind Slam-Poeten, Storyteller, Lyriker, Prosaisten und Ex-Grundschüler. Wir sind mehrfach mit Preisen und Titeln überschüttete Literaten, die sich an schlechten Wortspielen versuchen. Wir entfesseln mal tosenden Applaus, mal zum Zerreißen gespannte Stille und sind dabei stets mindestens so mittel. Wir sind Jenas junge, beste und einzige monatliche Lesebühne. Wir sind Sebastian ist krank.

Wir? Das sind: Die sagenumwogene Elli Linn, der legendenumrankte Steve Kußin und der fabelhafte Friedrich Herrmann. Und natürlich Sebastian (Sebastian ist krank). Mit dabei sind wieder Gäste.

Tickets gibt es nur an der Abendkasse: 6 €, ermäßigt schlanke 5 €.

Apr
16
So
Lesung mit Ulf Annel in Weimar
Apr 16: 10:30

»Annel-Sammelsurium« – Lesung mit Ulf Annel

Ulf Annel treibt es bunt. Im Laufe der Jahre hat der Erfurter »Arche«-Kabarettist einiges an humoristischen und satirischen Texten geschrieben – für das Kabarett, für Bücher, für die Schublade. Immer zur eigenen Freude und (bei Veröffentlichung) auch zur Freude des Publikums. Unterhaltsam, poetisch, blödelnd. Ein Annel-Sammelsurium. Yulia Martynova am Klavier unterbricht auf hinreißende Art den Annelschen Redefluss.

Der Preis beinhaltet ein köstliches 3-Gang-Brunchbuffet, Kaffee & Softgetränke.

Apr
19
Mi
Lesung mit Prof. Dr. Michael Tsokos in Erfurt
Apr 19: 20:00

Michael Tsokos: Zerbrochen

Es ist ein besonderer Tag für Dr. Fred Abel. Ein Dreivierteljahr, nachdem er durch den brutalen Überfall vor seinem Elternhaus lebensgefährlich verletzt worden war, tritt er erstmals wieder seinen Dienst bei der BKA-Einheit „Extremdelikte“ an. Abel hat eine neurochirurgische OP, einen vierwöchigen Klinikaufenthalt und ein halbes Jahr Reha hinter sich. Danach hat er sechs Wochen auf Guadeloupe verbracht und dort seine Kinder – die Zwillinge Manon und Noah – und deren Mutter Claire besucht, mit der er vor 17 Jahren eine kurze, leidenschaftliche Affäre hatte.

Nun sollen die Teenager die Sommerferien bei ihm und Lisa in Berlin verbringen. Aber es kommt anders: Wenige Tage nach ihrer Ankunft sind Manon und Noah in einem Café in Berlin-Mitte mit ihrem Vater verabredet. Abel verspätet sich; währenddessen erscheint am Treffpunkt ein Mann und gibt sich als Abels Assistent aus. Er solle Manon und Noah in die Senatsverwaltung für Justiz bringen, wo ihr Vater noch aufgehalten werde, behauptet er.

Die Jugendlichen gehen bereitwillig mit. Aber der Mann ist ein Krimineller, der die arglosen Teenager entführt. Als Abel kurz darauf das Café betritt, sind Manon und Noah spurlos verschwunden. Und es spricht einiges dafür, dass der ehemalige transnistrische Geheimdienstchef Juri Burkjanov nur auf diesen Moment gewartet hat, um Abel neuerlich unter Druck zu setzen …

Der dritte True Crime Thriller von Deutschlands bekanntestem Rechtsmediziner und Bestseller-Autor Michael Tsokos – basierend auf echten Fällen, authentischen Ermittlungen und Insider-Wissen.

 

Information zum Kartenkauf
Buchhandlung Hugendubel: Anger 62, 99084, Erfurt
Mo-Sa: 9.30–20.00 Uhr

Ticket Shop Thüringen: TA, OTZ, TLZ Pressehäuser/Service-Partner/angeschlossene Tourist Informationen
0361 227 5 227  www.ticketshop-thueringen.de

Herbstlese-Geschäftsstelle: Marktstraße 6, 99084, Erfurt
Mo-Fr: 12.00 – 17.00 Uhr
0361 644 123 75  www.herbstlese.de

Apr
20
Do
Lesung mit Ingrid Annel in Weimar
Apr 20: 10:00

»Von Riesen, Zwergen und versunkenen Schätzen. Thüringer Sagen und Märchen« – Autorenlesung mit Ingrid Annel.

Gruppen werden um Voranmeldung gebeten.

Lesung und Gespräch mit Annerose Kirchner
Apr 20: 15:00

Annerose Kirchner liest aus »Spurlos verschwunden«

Die Geraer Autorin erzählt die Geschichte von sechs Dörfern im Osten Thüringens und ihrer Bewohner, die dem Uranabbau weichen mussten. „Spurlos verschwunden“ erschien vor kurzem in der 2. Auflage.

Heikko Deutschmann liest im Nashornhaus des Zooparks Erfurt Geschichten von Rudyard Kipling
Apr 20: 19:30

»Höre und merk auf und lausche, denn dies geschah und ereignete sich und wurde und war, o mein Bestgeliebtes, als die zahmen Tiere wild waren.« In den ersten sechs Jahren seines Lebens, den glücklichen Jahren, wurde der in Bombay geborene Rudyard Kipling von einer indischen Kinderfrau erzogen. Diese muss eine außergewöhnliche Frau gewesen sein. Sie erzählte dem kleinen Rudyard, wie das Kamel zu seinen Höckern kam, das neugierige Elefantenkind zu seinem Rüssel und die wilde Katze zu ihrem Platz am Herd.

Als Erwachsener erzählte Rudyard Kipling diese Geschichten seiner kleinen Tochter Josephine, und weil er sie jeden Abend exakt so wie am Abend zuvor erzählen musste, heißen sie „Genau-so-Geschichten“. Es sind Schöpfungsmythen aus einer leuchtenden Zeit des Anfangs, voll Weisheit und schrulligem Humor und durchzogen von liebevollen Wendungen.

Davor liest Heikko Deutschmann die wunderbare Geschichte von Toomai und den Elefanten aus dem Dschungelbuch, in der der kleine Toomai Zeuge des legendären Tanzes der wilden Elefanten wird.

Apr
22
Sa
Highslammer XIII in Erfurt
Apr 22: 19:00

Am 22.04.2017 wird erneut die Crème de la Crème der deutschsprachigen Slam-Poeten nach Erfurt kommen. In der Landeshauptstadt werden die geladenen Gäste mit ihren Texten das Publikum verzaubern. Das Publikum bestimmt, wie der Abend verläuft, und wählt den besten Text durch Applaus.

Featured Artist ist der Gewinner des letzten Highslammers und Berlin/Brandenburgischer Poetry Slam-Meister: Nick Pötter.

Moderation: Andreas In der Au (AIDA)

In Kooperation mit dem Highslammer e.V.

Lesung mit Mario D. Richardt in Tabarz
Apr 22: 19:30

»Papa, jetzt bist du Prinzessin!« – Lesung Mario D. Richardt.

Apr
27
Do
Lesung und Gespräch zu Hilbig mit Martin Stiebert
Apr 27: 19:30

„draußen fällt regen draußen fällt licht“ –
Lesung und Gespräch zu Hilbig mit Martin Stiebert

 

… draußen fällt regen draußen fällt licht –. So endet das Gedicht „april ohne datum“ aus dem Jahre 1989. Natureingang von 2001 beginnt: „Ach wenn April mit milden Schauern / des Lebens dürre Adern bis zur Wurzel badet.“ Immer wieder erklingt das Motiv des Monats April in Gedichten Wolfgang Hilbigs. Martin Stiebert wird diese Texte vortragen und kommentieren und dabei auch auf weltliterarische Bezüge (Chaucer, T. S. Eliot) verweisen. Mit der zarten, frühlingshaften Poesie Wolfgang Hilbigs eröffnet der bekannte Rezitator in der Heimatstadt des Dichters das Internationale Wolfgang-Hilbig-Jahr 2016/17.

Martin Stiebert, 1963 in Dresden geboren, studierte Klassische Philologie und Archäologie, Kunstgeschichte und Germanistik in Jena. Als Vorleser und Rezitator, vor allem im Thüringer Raum, vermag er es, kurzweilig und kenntnisreich in die Texte anderer einzuführen.
Veranstalter: Lese-Zeichen e.V. und Schillers Gartenhaus Jena.

Apr
28
Fr
Lesung mit Hubert Schirneck in Heiligenstadt
Apr 28: 19:00

„Lügengeschichten des Baldur Borin“ – Lesung mit Hubert Schirneck

Hubert Schirneck, geboren 1962 in Gera, lebt als Schriftsteller in Weimar. Er ist Erzähler, Lyriker und Kinderbuchautor. Zudem ist er als Drehbuch- und Bühnenautor in Erscheinung getreten. Zu seinen Auszeichnungen gehören der Niederrheinische Literaturpreis, der Österreichische Staatspreis für Kinder- und Jugendliteratur und das Thüringer Literaturstipendium. Hubert Schirneck ist Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland. Seine Bücher wurden bisher in fünfzehn Sprachen übersetzt.

Eine Kooperation der Eichsfelder Kulturbetriebe mit dem Literaturmuseum „Theodor Storm“ und dem Theodor-Storm-Verein Heilbad Heiligenstadt und der Literarischen Gesellschaft Thüringen e.V.

Lesung mit Jörg Armbruster in Meiningen
Apr 28: 19:30

Jörg Armbruster: Syrien – Krieg ohne Ende?

Der Journalist Jörg Armbruster war Augenzeuge: Er hat von 1999 bis 2013 mit Unterbrechungen für verschiedene Fernsehsender als Nahost-Korrespondent gearbeitet, zuletzt für die ARD. Über seine Erfahrungen während dieser Tätigkeit hat er ein Buch geschrieben: „Brennpunkt Nahost. Die Zerstörung Syriens und das Versagen des Westens“. Jörg Armbruster war dabei – soweit das Regime in Damaskus das erlaubt hat -,  als der Syrienkonflikt begann. Er hat von verschiedenen Orten im Nahen Osten berichtet und wurde Leidtragender des Konflikts: 2013 wurde er bei den Dreharbeiten für einen Dokumentarfilm in Aleppo angeschossen und musste notoperiert werden. Armbruster hatte einen unmittelbaren Einblick in die damalige Situation in Syrien. Dennoch betrachtet er seine Einschätzungen heute im Nachhinein selbst kritisch. Mit Jörg Armbruster werden vor allem syrische Flüchtlinge und natürlich das Publikum ins Gespräch kommen. Denn viele syrischen Flüchtlinge und politisch wache Menschen hier in Deutschland treibt die Frage um, wie es zu diesem zerstörerischen Krieg in Syrien kommen konnte.

Welche politischen Kräfte wirken auf die Konflikte ein? Was denken und wollen die Menschen vor Ort? Darüber werden wir, werden Sie mit Jörg Armbruster an diesem Abend sprechen können.

Information zum Kartenkauf
Tourist-Information Meiningen: Ernestinerstraße 2, 98617, Meiningen
03693 44 65 0  www.meiningen.de

Lesung mit Marcus Roloff in Jena
Apr 28: 20:00

In guter Nachbarschaft mit der Jenaer Museumsnacht 2017.

Zu Gast: Marcus Roloff (Frankfurt/Main).

Musikalische Zwischenspiele.

Apr
29
Sa
Shakespeare-Lesung in der Dichterstätte Sarah Kirsch in Limlingerode
Apr 29: 14:30

»Soll ich dich mit einem Sommertag vergleichen / Er ist so lieblich nicht und lind …« – Shakespeares Sonette,  in unterschiedlicher Weise dargeboten von Heidelore Kneffel und Karin Kisker.

Lesung mit Arno Funke in Tabarz
Apr 29: 19:30

Der legendäre Kaufhauserpresser Dagobert (Arno Funke). Kennen Sie ihn noch? Nun kommt er nach Tabarz.

Satire-Lesung mit Karikaturen und natürlich ein kleiner Abstecher in die Vergangenheit von Arno Funke.

Mai
1
Mo
Poetry Slam in Gera – Thüringen gegen den Rest der Republik
Mai 1: 19:00

Poetry Slam: Thüringen gegen den Rest der Republik.

Kampf der Worte in der Bühne am Park. Ein neues Jahr, ein neuer Poetry Slam. Der Literaturwettstreit zu den SONGTAGEN ist Tradition, und wir haben uns wieder ein außergewöhnliches Motto überlegt: „Thüringen gegen den Rest der Republik“ – so lautet die Kampfansage. Im grünen Herzen Deutschlands finden wir genauso wundervolle Wortjongleure, treffsichere Texter und kolossale Künstler wie im Rest des Landes. Doch welches Team kann die Publikumsjury von sich überzeugen – die Thüringer, oder die weit Gereisten? Das staubige Wasserglas darf wie immer im Schrank bleiben, denn wir haben was Erfrischenderes. Auf das Publikum wartet Lyrik mit Tiefgang, die ganze Welten in Verse fasst, und humorvolle Prosa, die selbst den tristen Alltag zu einem Abenteuer macht. Wir wollen mit Euch lachen, weinen, nachdenken und abschweifen. Und wir wollen nicht nur das: wir wollen, dass Ihr ein Teil davon seid.

Die Protagonisten des Abends:

Team „Rest der Republik“
Felix Römer (Berlin)
Theresa Hahl (Hamburg)
Dominik Bartels (Helmstedt)
Team „Thüringen“

Aida (Erfurt)
Hannah Conrady (Weimar)
Arndt Ulrichsen (Jena)
Durch den Abend führt unsere Moderatorin Luise Frentzel. Und Ihr, das Publikum …

Die Regeln: 6 Künstler treten in einem vorgegebenen Zeitlimit mit Texten aus ihrer eigenen Feder gegeneinander an. Requisiten sind verboten. Erlaubt ist dafür alles, was das gesprochene Wort hergibt, und Ihr seid die Jury! Ihr entscheidet, welches Team die Bühne am Park als Sieger verlassen wird.

Sebastian ist krank #13 – Lesebühne in Jena
Mai 1: 20:00

Sebastian ist krank #13 – Lesebühne

Wir sind Slam-Poeten, Storyteller, Lyriker, Prosaisten und Ex-Grundschüler. Wir sind mehrfach mit Preisen und Titeln überschüttete Literaten, die sich an schlechten Wortspielen versuchen. Wir entfesseln mal tosenden Applaus, mal zum Zerreißen gespannte Stille und sind dabei stets mindestens so mittel. Wir sind Jenas junge, beste und einzige monatliche Lesebühne. Wir sind Sebastian ist krank.

Wir? Das sind: Die sagenumwogene Elli Linn, der legendenumrankte Steve Kußin und der fabelhafte Friedrich Herrmann. Und natürlich Sebastian (Sebastian ist krank). Mit dabei sind wieder Gäste.

Mai
2
Di
Vortrag von Tanja Kuchenbecker in Erfurt: »Marine Le Pen – Tochter des Teufels«
Mai 2: 18:00

Tanja Kuchenbecker: »Marine Le Pen – Tochter des Teufels. Vom Aufstieg einer gefährlichen Frau und dem Rechtsruck in Europa«

Frankreich ist zweifellos einer der wichtigsten Staaten der Erde. Nun steht das Land vor einem epochalen Einschnitt. Seit Marine Le Pen von ihrem antisemitischen Vater die Führung der ausländerfeindlichen, antiislamischen, rechtsextremistischen Front National (FN) übernommen hat, eilt die Partei von Erfolg zu Erfolg. Bei den Europawahlen 2014 erhielten sie die meisten Stimmen.

Fünf Tage vor dem zweiten und entscheidenden Wahlgang der französischen Präsidentschaftswahlen wird Tanja Kuchenbecker, die den beispiellosen Aufstieg Marine Le Pens über viele Jahre hautnah verfolgt hat, im EIZ Erfurt deren Biografie vorstellen. In ihrem Buch beschreibt sie anschaulich und detailliert Motive, Strategie und europäische Vernetzungen der französischen Rechtspopulistin. Sie zeigt, wie die gefährlichen Ziele und Werte Le Pens und des FN bis in die breite Gesellschaft hinein salonfähig wurden. Welche Chancen hat Marine Le Pen, französische Präsidentin zu werden? Wer stellt sich ihr mit welcher Politik entgegen? Diese Fragen und die Präsidentschaftswahlen von 2017 sind nicht nur für Frankreich von Bedeutung, denn Marine Le Pens Weg könnte sich zur Blaupause auch für ihre Partner in Deutschland, Österreich und ganz Europa entwickeln.

Mai
3
Mi
Lesung mit Heike Köhler-Oswald in Weimar
Mai 3: 19:00

Heike Köhler-Oswald liest aus ihrem Weimar-Krimi »Graue Witwen«.

Lesung mit Rainer Biesinger in Greiz
Mai 3: 19:00

„Brain Tattoos“. Ins Hirn gebrannte Worte und Bilder – Lesung mit Rainer Biesinger
Wir alle verfügen über mächtige, zunächst unsichtbare Gedankenbilder, sogenannte „Brain-Tattoos“, die sehr oft ungefragt, bedenkenlos und gnadenlos in unsere Gehirne tätowiert sind – durch unsere Erlebnisse, durch die Gesellschaft, die Politik oder die Medien. Inwieweit diese Gedankenbilder wirklich noch schön zu betrachten sind, kann man beim Blick auf diese zunehmend durchgeknallte Welt mehr und mehr bezweifeln, so Rainer Biesinger.

Der Heavy Metal Coach nimmt seine Leser mit auf einen knallharten Trip in die Welt der Brain-Tattoos und lässt durch die Analyse dieser tief ins Gehirn eingebrannten Gedankenbilder sowohl den gegenwärtigen Zustand der Menschheit als auch des eigenen Ichs und Lebens bewusstwerden. „Brain Tattoos“ befasst sich mit den Themen, die elementar sind, um die eigene Anschauung der materiellen Welt fundamental zu überdenken. Früher war Rainer Biesinger ein selbstzerstörerischer, drogen- und alkoholabhängiger, gewaltbereiter Underdog, heute ist der voll tätowierte Rocker einer der gefragtesten Persönlichkeitstrainer Deutschlands. Seinem Publikum zeigt der Heavy Metal Coach anhand seiner eigenen Erlebnisse, wie man sein Schicksal selbst in die Hand nehmen und sein Leben um 180 Grad wenden kann.

Biesinger legt gern den Finger in die Wunde, liefert aber gleichzeitig auch motivierende Botschaften und neue Denkansätze. Er polarisiert und provoziert, und das gnadenlos, knallhart und ohne Tabus. „Getreu dem Motto: Harder – faster – louder! Rainer Biesinger!

Mai
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Präsentation der Ergebnisse der 6. Staffel der Weimarer Kinderbibel 2017 in Weimar
Mai 4: 17:00

Präsentation der Ergebnisse der 6. Staffel der Weimarer Kinderbibel in der Stadtbücherei Weimar. Die Exponate können bis zum 31.07.2017 besichtigt werden.

Weiterführende Informationen unter: www.weimarer-kinderbibel.de

Reihe »Das politische Buch im Gespräch« – Prof. Dr. Yves Bizeul: Die Präsidentenwahl in Frankreich – Aufbruch in eine neue Republik?
Mai 4: 18:00

Die Präsidentenwahl in Frankreich wird für Europa, aber zuerst für Frankreich, richtungsweisend sein. Marine le Pen und Emmanuel Macron haben derzeit die besten Chancen, die Stichwahl am 7. Mai zu erreichen. Dann würde es erstmals in der V. Republik eine Präsidentin oder einen Präsidenten geben, der nicht aus dem Kreis der etablierten konservativen oder sozialistischen Parteien käme. Mit Le Pen würde sich Frankreich auf den Weg aus der EU machen, mit Macron bekäme Frankreich einen Kandidaten, der keine eigene Partei in der Nationalversammlung im Rücken hat, sondern von einer außerparlamentarischen Bewegung getragen wird. Der Aufbruch in eine neueRepublik scheint unvermeidlich – nur die Richtung ist wohl noch offen.
Prof. Dr. Yves Bizeul hat in Nancy und Paris Rechts- und Politikwissenschaft studiert. Er lehrt seit 1995 Politische Theorie an der Universität Rostock. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören u.a. die politische Kultur, ihre Mythen und Rituale in Frankreich und Deutschland.

Buchvorstellung mit Volker Müller und Peter Zaumseil in Greiz
Mai 4: 19:00

»Lob der Bäume«
Buchvorstellung mit dem Schriftsteller Volker Müller
und dem Grafiker Peter Zaumseil

 

Die Publikation des Verlags „Dreier Press“, die Greiz und dem ostthüringer Vogtland eng verpflichtet ist, vereint neun Farbholzschnitte des Elsterberger Künstlers Peter Zaumseil und 14 Gedichte des Greizer Autors Volker Müller. »Lob der Bäume« entstand in enger Zusammenarbeit mit dem Berliner Kunstverlag »Andante Handpresse«. Es gibt ein Unikatbuch und eine limitierte Ausgabe als Künstlerbuch mit originalen Farbholzschnitten in Handdruck. Zum anderen kann eine gedruckte Variante erworben werden, in der zusätzlich im Vorfeld zum Buch entstandene Skizzen und Entwürfe enthalten sind.

Lesung mit Kathrin Groß-Striffler in Saalfeld
Mai 4: 19:00

Kathrin Groß-Striffler liest „Mutters Fest“

Ein ganz normales Gasthaus in einer ganz normalen Kleinstadt. Mutters 60. Geburtstag ist der Anlass eines Familienfestes im engsten Kreis. In freudiger Erwartung sitzt da der Pater familias und Ehemann, Exponent des deutschen Wirtschaftswunders, dem die Schatten der Nazi-Vergangenheit noch nachhängen. Neben ihm der Sohn, der es zum Dorfapotheker gebracht, für die Alkoholsucht seiner Frau aber noch kein Medikament gefunden hat. Extra angereist ist die Tochter, nicht nur aufgrund ihres künstlerischen Berufes das schwarze Schaf der Familie. Es fehlt, und das ist die unerhörte Begebenheit dieser Novelle, die Jubilarin selbst. Luftschnappen wollte sie vor dem Essen. In der Gaststube geht indessen ein Kammerspiel über die Bühne, in dem so ziemlich alles an Fassaden, die sich diese Familie mühsam aufgebaut hat, niedergerissen wird. Meisterhaft gelingt es Kathrin Groß-Striffler in „Mutters Fest“, das Sittenbild einer scheinbar ganz normalen deutschen Familie zu zeichnen. Man liest es atemlos, bis zum letzten Satz, um dann tief Luft zu holen…

Kathrin Groß-Striffler lebt in Jena und wurde für ihre Arbeit mit dem Alfred-Döblin-Preis ausgezeichnet.

Eine Veranstaltung des Lese-Zeichen e.V. mit der Stadtbibliothek Saalfeld.

Lesung mit Saša Stanišić in Meiningen
Mai 4: 19:30

Saša Stanišić: Fallensteller

Ein vom Leben nicht sehr verwöhnter alter Mann hat eine Leidenschaft für die Magie. Er bittet um Ruhe für die Große Illusion. Aber die Gemeinde trinkt Kaffee und hält nicht still. Anders der Fremde, er ist geduldig. Er will helfen, sagt er und bietet Lösungen an: manche sind keine, manche tun weh, und manche haben Gitter aus gebogenem Draht. Zwei Freunde ziehen durch Europa, sie reden und meiden das Zuhören, sie lügen und stehlen, jagen mit Karacho und Geschick ihren Sehnsüchten hinterher: einer syrischen Surrealistin, einem bedrohten Vogel und Rebekka. Um nur ein paar zu nennen.

Diese acht Erzähungen von Saša Stanišić sind Geschichten über Menschen, die Fallen stellen, Menschen, die sich locken lassen, Menschen, die sich befreien – im Krieg und im Spiel, mit Trug und Tricks und Mut und Witz.

 

Information zum Kartenkauf
Tourist-Information Meiningen: Ernestinerstraße 2, 98617, Meiningen
03693 44 65 0  www.meiningen.de

Mai
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Fr
Reihe »Das politische Buch im Gespräch« – Verena Zeltner »Kornblumenkinder«
Mai 5: 19:00

»Nachdenklich betrachtete Jule das Buch in ihrer Hand. Der braune Ledereinband war ziemlich abgegriffen. Einen Moment lang zögerte sie noch. Was würde Großvater sagen, wenn er es wüsste? Doch dann siegte die Neugier über ihre Gewissensbisse. Sie schlug das Buch auf und begann zu lesen.
Am liebsten, stand auf der ersten Seite, hätte ich alles vergessen. Aber das war unmöglich. Schließlich habe ich entschieden, meine Erinnerungen aufzuschreiben. Vielleicht, dachte ich, kann man eines Tages über das, was damals geschehen ist, sprechen. Mit jemanden sprechen, ohne Angst haben zu müssen, ihn durch dieses Wissen in Konflikte zu stürzen oder ihn zu gefährden.
Hm, klingt aber merkwürdig, dachte Jule und blätterte weiter. Obwohl ihr Großvaters Schrift vertraut war, musste sie manches zweimal lesen, und trotz der Sommerhitze bekam sie eine Gänsehaut…«
»Kornblumenkinder« erzählt die spannende Geschichte einer ersten Liebe und eines Jungen, der alles verlor. Es ist gleichzeitig die bewegende Geschichte von Menschen, die im Herbst 1961 bei der sogenannten „Aktion Kornblume“ aus grenzna-
hen Gebieten der DDR zwangsumgesiedelt wurden.
Verena Zeltner, geboren und aufgewachsen in Thüringen. Nach der Ausbildung zur Industriekauffrau schloss sie ein Studium als Dipl.-Wirtschaftsingenieur ab. 1999 erste Veröffentlichungen, seit 2006 freiberufliche Autorin. Sie erhielt Stipendien des Thüringer Kultusministeriums (2010, 2015), und der Kulturstiftung Thüringen (2009, 2012). Verena Zeltner ist Mitglied des Verbandes Deutscher Schriftsteller (VS) und lebt
in Neustadt an der Orla.

Mai
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So
Lesung mit Ulf Annel in Nordhausen
Mai 7: 16:00

„Die unglaubliche Geschichte Thüringens“. Mit Ulf Annel und Musik von Jürgen Adlung

07.05.2017  – 16:00 Uhr
Der Erfurter „Arche“-Kabarettist Ulf Annel beweist in seinem Solo-Programm sehr humorvoll, dass Thüringen für viel mehr steht als für Kloß und Bratwurst. Er „lunst“ in helle und dunkle Ecken der Geschichte und stellt wichtige Fragen wie: Waren die Thüringer die Blaumacher des Kontinents? Wie wurde Thüringen die Samenbank der europäischen Königshäuser? Wo fand der erste Grand Prix de Eurovision statt? Was verbindet Luther, den Gartenzwerg und das Glasauge?

Ein amüsanter Surfkurs von der Urgesellschaft bis zur Wende. Alles wahr und trotzdem zum Lachen!

Musikalisch begleitet wird der Abend von Pianist Jürgen „Atze“ Adlung alias Mr. Speedfinger.

Eine Veranstaltung des Lese-Zeichen e.V. mit der Stadtbibliothek Nordhausen.

Poetische Jahreszeiten im Kulturgut Ulrichshalben
Mai 7: 17:00

Poetische Jahreszeiten – Frühling

Der Direktor des Musikgymnasiums Schloss Belvedere, der Dichter und Prosaautor Wolfgang Haak, hat in den letzten Jahren eine ganze Reihe von Büchern mit poetischer Prosa in Kurzform herausgegeben: „lebensumwege. prosastücke in kurzfassung“ wurde 2001 mit dem Reinheimer Satirelöwen ausgezeichnet und sein neuester Roman „Zeitumstellung“ erschien 2014 im Quartus Verlag Bucha. Wolfgang Haak liest »Prosaminiaturen und Gedichte«.

Die international hoch geschätzte Akkordeonvirtuosin und Professorin Claudia Buder tritt in einen fesselnden Dialog zu seinen Erzählungen.

Mai
8
Mo
Lesung mit Martin Stiebert in Jena
Mai 8: 20:00

Mit Franz Fühmann zu Gast in Ungarn

Lesung mit Martin Stiebert

Mai
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Reihe »Das politische Buch im Gespräch« – Michael Hartmann »Die Globale Wirtschaftselite. Eine Legende«
Mai 9: 18:00

Die globale Wirtschaftselite gibt es nicht. Die internationale Superelite, die die Fäden zieht und von den Großkonzernen aus die Welt regiert, gibt es nicht. Michael Hartmann entzaubert einen Mythos: Der Elitenforscher hat sich die tausend größten Unternehmen der Welt über viele Jahre hinweg angesehen, ebenso wie die weltweit tausend reichsten Personen.
Das Ergebnis: Wirtschaftseliten rekrutieren sich eher national, der globale Markt für Topmanager ist eine Legende. Stattdessen leben wir in einer zunehmend multipolaren Welt, in der die Interessen der Länder und Regionen auseinanderfallen.
Hartmann zeigt, dass die Sprache, kulturelle Traditionen, Ausbildungswege und nicht zuletzt die Steuerpolitik für diese Entwicklung verantwortlich sind.
Michael Hartmann war Professor für Soziologie an der TU Darmstadt. Sein Schwerpunkt ist Elitenforschung. Von ihm sind zahlreiche Bücher erschienen, darunter »Der Mythos von den Leistungseliten«, »Eliten und Macht in Europa« und »Soziale Ungleichheit. Kein Thema für die Eliten?«
Eine gemeinsame Veranstaltung mit dem Lehrstuhl Arbeits-, Industrie- und Wirtschaftssoziologie der Universität Jena

Reihe »Das politische Buch im Gespräch« – Anne Bezzel »Jenseits der Mauern die Freiheit«
Mai 9: 19:00

Nürnberg, 1525: In der freien Reichsstadt findet Martin Luthers Kritik an der Papstkirche viele begeisterte Anhänger. Als der Rat die Übernahme des reformatorischen Glaubens beschließt, scheint damit das Ende der Klöster besiegelt. Einzig Caritas Pirckheimer, die streitbare Äbtissin des Klarissenklosters und ihre Schwestern weigern sich, dem Willen des Rates zu folgen und ihren Konvent zu verlassen. In Dingen des Glaubens dürfe allein das Gewissen des Einzelnen entscheiden!
Anne Bezzel wurde 1976 in Franken geboren und schloss ihr Theologiestudium in Erlangen, Heidelberg, Neudettelsau und München 2003 mit dem 1. Theologischen Examen ab.Mehrere Preise und Förderstipendien. 2016 wurde die Biografie »Caritas Pirckheimer: Äbtissin und Humanistin« veröffentlicht. Die Theologin lebt in Erfurt, ist verheiratet und Mutter dreier Kinder.

Reihe »Das politische Buch im Gespräch« – Steffen Raßloff »Mitteldeutsche Geschichte. Sachsen – Sachsen-Anhalt – Thüringen«
Mai 9: 19:30

Was eint die drei Länder Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, was trennt sie? Diese Fragen beantwortet der Historiker Steffen Raßloff in seiner im Oktober 2016 erschienenen Gesamtdarstellung zur mitteldeutschen Geschichte. Von der Ur- und Frühgeschichte spannt er den Bogen bis in die jüngste Zeit, berichtet vom thüringischen Königreich und vom wettinischen Adelsgeschlecht. Er folgt den Spuren Luthers, Bachs und Goethes und beschreibt den Einfluss des Bauhauses, so dass historische Ereignisse lebendig und greifbar werden. In Zeiten, in denen immer wieder auch über ein Bundesland Mitteldeutschland und andere territoriale Neuordnungen nachgedacht wird, kann die Beschäftigung mit der Geschichte dieser Region zur Ausweitung der Argumentationsgrundlage in aktuellen Diskussionen beitragen.
Steffen Raßloff, Jahrgang 1968, lebt als freier Historiker, Publizist und Kurator in Erfurt. Nach dem Studium der Geschichte und Germanistik an der Universität Erlangen wirkte der promovierte Historiker langjährig als Dozent an der Universität Erfurt. Er ist Mitglied der Historischen Kommission für Thüringen. Als Autor zahlreicher Publikationen zur Geschichte Erfurts, Thüringens und Mitteldeutschlands wurde er mehrfach ausgezeichnet.

Mai
10
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Reihe »Das politische Buch im Gespräch« – Karen Krüger »Eine Reise durch das islamische Deutschland«
Mai 10: 19:00

Über vier Millionen Menschen islamischen Glaubens leben in Deutschland, aber kaum jemand kennt ihre Lebenswelt wirklich. Karen Krüger hat eine Reise in dieses unbekannte, das islamische Deutschland unternommen. Zu gläubigen und nichtgläubigen, zu gleichgültigen und strenggläubigen Muslimen, zu Frauen mit und ohne Kopftuch und Männern, die mindestens ebenso schwäbisch wie islamisch sind. Den deutschen Islam gibt es nicht; das zeigt diese Reise, sondern viele ganz unterschiedliche Ausprägungen, Farben und Facetten. Wermitreden möchte über die Frage, ob der Islam zu Deutschland gehört, muss erst wissen, wie er ist.
Karen Krüger, geboren 1975 in Marburg, wuchs im badischen Waldshut-Tiengen und in Istanbul auf, wo sie Abitur machte. Sie studierte Geschichte, Soziologie und Romanistik in Bielefeld, Berlin und Bordeaux und hatte mehrere Forschungsaufenthalte in Afrika. Heute ist sie Redakteurin im Feuilleton der »Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung«.

Salon français mit einer Lesung von Wilfried N’Sondé in Erfurt
Mai 10: 19:00

Salon français mit Wilfried N’Sondé – Autor von »Le coeur des enfants léopards« (2007)

2008 erschien der Roman unter dem deutshen Titel »Das Herz der Leopardenkinder«. Weitere seiner Werke sind » Fleur de béton« (2012) und »Berlinoise« (2015).

Wilfried N’Sondé spricht perfekt Deutsch, die Lesung wird in französischer und deutscher Sprache stattfinden.

Mercredi 10 mai à 19h, Salon français à Erfurt (Haus Dacheröden) avec Wilfried N’Sondé, auteur de Le cœur des enfants léopards (Actes sud 2007, prix de la francophonie), Le silence des esprits (Actes sud 2010), Fleur de béton (2012) et Berlinoise (2015, toujours chez Actes sud). Il parle parfaitement l’allemand, la lecture aura lieu dans les deux langues.

https://thueringen.institutfrancais.de

Mai
11
Do
Reihe »Das politische Buch im Gespräch« – Christina Seidal »Mütter ohne Wert. Scheidung in der DDR – Frauen berichten«
Mai 11: 15:00

Frauen erzählen. Ehrlich und schonungslos kritisch, teils bis in ihre Intimsphäre und soweit ihre Erinnerungen reichen. Christina Seidel hat sie befragt, weil sie eines gemeinsam haben: Sie wurden in der DDR geschieden, erhalten keinen Versorgungsausgleich wie westdeutsche Frauen und müssen mit einer Rente auskommen, die ihrem arbeitsreichen Leben nicht angemessen ist.
Ihre Schicksale berühren und lassen begreifen, wie Frauen am Druck familiärer Verhaltensmuster scheitern, wie sie versuchen, sich davon zu lösen, aus langem Unterdrücktsein herausfinden, oft mit sich hadernd und teils mit schlechtem Gewissen ihren Kindern gegenüber. Sie haben erstaun­liche Kräfte freigesetzt und hoffen auf späte Gerechtigkeit.
Dr. Christina Seidel, geb. 1952, promovierte Chemikerin, lebt in Halle (Saale), schreibt für junge Leser, aber auch Sachbücher, im Mitteldeutschen Verlag erschien von ihr u.a. »Marie Curie – ihr Leben in Tagebüchern und Briefen«.

Lesung mit Julia Bruns in Sömmerda
Mai 11: 19:30

Julia Bruns: Äpfel und Dirnen. Thüringen-Krimi

Die Kleinstadt Kindelbrück erlebt die schlimmste Mordserie ihrer Geschichte – gleich drei Leichen werden in dem sonst so ruhigen Städtchen im Thüringer Becken entdeckt. Das Kuriose: Die Toten stammen allesamt aus dem Nachbarort Bilzingsleben, sind splitternackt – und ihre Mägen mit Apfelsaft gefüllt. Die Kommissare Bernsen und Kohlschuetter glauben zunächst an einen verrückten Serientäter mit Vorliebe für Fruchtsäfte. Doch die Wahrheit erweist sich als weitaus pikanter …

Eintritt frei

Reihe »Das politische Buch im Gespräch« – Karen Krüger »Eine Reise durch das islamische Deutschland«
Mai 11: 19:30

Über vier Millionen Menschen islamischen Glaubens leben in Deutschland, aber kaum jemand kennt ihre Lebenswelt wirklich. Karen Krüger hat eine Reise in dieses unbekannte, das islamische Deutschland unternommen. Zu gläubigen und nichtgläubigen, zu gleichgültigen und strenggläubigen Muslimen, zu Frauen mit und ohne Kopftuch und Männern, die mindestens ebenso schwäbisch wie islamisch sind. Den deutschen Islam gibt es nicht; das zeigt diese Reise, sondern viele ganz unterschiedliche Ausprägungen, Farben und Facetten. Wer mitreden möchte über die Frage, ob der Islam zu Deutschland gehört, muss erst wissen, wie er ist.
Karen Krüger, geboren 1975 in Marburg, wuchs im badischen Waldshut-Tiengen und in Istanbul auf, wo sie Abitur machte. Sie studierte Geschichte, Soziologie und Romanistik in Bielefeld, Berlin und Bordeaux und hatte mehrere Forschungsaufenthalte in Afrika. Heute ist sie Redakteurin im Feuilleton der »Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung«.

Mai
12
Fr
Reihe »Das politische Buch im Gespräch« – Karen Krüger »Eine Reise durch das islamische Deutschland«
Mai 12: 19:00

Über vier Millionen Menschen islamischen Glaubens leben in Deutschland, aber kaum jemand kennt ihre Lebenswelt wirklich. Karen Krüger hat eine Reise in dieses unbekannte, das islamische Deutschland unternommen. Zu gläubigen und nichtgläubigen, zu gleichgültigen und strenggläubigen Muslimen, zu Frauen mit und ohne Kopftuch und Männern, die mindestens ebenso schwäbisch wie islamisch sind. Den deutschen Islam gibt es nicht; das zeigt diese Reise, sondern viele ganz unterschiedliche Ausprägungen, Farben und Facetten. Wer mitreden möchte über die Frage, ob der Islam zu Deutschland gehört, muss erst wissen, wie er ist.
Karen Krüger, geboren 1975 in Marburg, wuchs im badischen Waldshut-Tiengen und in Istanbul auf, wo sie Abitur machte. Sie studierte Geschichte, Soziologie und Romanistik in Bielefeld, Berlin und Bordeaux und hatte mehrere Forschungsaufenthalte in Afrika. Heute ist sie Redakteurin im Feuilleton der »Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung«.

Lesung mit Volker Braun in Jena
Mai 12: 20:15

Volker Braun liest „Handbibliothek der Unbehausten“.
Moderation: Mario Osterland.
Volker Braun hat sich mit seiner Lyrik, Prosa und Theaterarbeit längst in die deutsche Literaturgeschichte eingeschrieben. In Jena stellt er seinen neuen Gedichtband „Handbibliothek der Unbehausten“ vor.

Wovon spricht die Dichtung zu Beginn des 21. Jahrhunderts? Noch immer, oder nun erst, von der Wildnis der Gesellschaft.

Am Kilometer Null der Empörung, auf der Puerta del Sol in Madrid, sah Volker Braun die Handbibliothek, die seinem neuen Buch den Titel gibt. In ihm stehen die Gedichte wie in improvisierten Regalen, einzelne kleine Schriften, leicht herauszugreifen und zu benutzen. Und von Wanderwesen & Fabelarbeitern ist darin die Rede, den Nackten und den Vermummten, der ungesättigten Menge (ein Riß geht hindurch bis zum Bodensatz), der unbehausten Menschheit. Der Dichter sieht sich auf der warmen Erde, worin die Sohlen wohnen, eine Zuflucht der Sinne suchend und Lust, nicht Hoffnung ziehend aus dem Rohstoff. Die vier Sammlungen entstanden in zehn Jahren neben den Prosa- und Theatertexten.

„Gedichte sind der Kern der Arbeit, das beiläufige Eigentliche.“

Eine Veranstaltung des Lese-Zeichen e.V. mit der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen, der Thalia Universitätsbuchhandlung Jena mit freundlicher Unterstützung des Zeiss-Fonds und der Sparkassenstiftung Jena-Saale-Holzland.

Mai
13
Sa
Villon-Ginsberg-Bukwoski-Lesung in Jena
Mai 13: 20:00

Dilemma Nullzone. Poesie als Aufstand gegen die Endlichkeit. Villon, Ginsberg, Bukwoski … gelesen von Gerry X und M. Kruppe. Mit Musik von Uli Linberg.

Seit jeher probt die Poesie den Aufstand gegen die Endlichkeit! Dieser Abend feiert die großen Wilden, die Außenseiter, Existenzjäger, die trunkenen Schamanen der Dichtung. Das Spektrum reicht vom Mittealter bis in die Gegenwart.

François Villon war Dichter und Krimineller im Frankreich des 15. Jahrhunderts. Sein „Großes Testament“ gehört zu den einflussreichsten Werken französischer Lyrik. Klaus Kinski verschaffte ihm mit seiner Rezitation der Ballade „Ich bin so wild nach deinem Erdbeermund“ auch im 20. Jahrhundert zahllose Bewunderer. Allen Ginsberg gehört neben Jack Kerouac und William Burroughs zum Kerntrio der Beat Generation und mischte in den 50er Jahren die amerikanische Literatur mit seinem unsterblichen Poem „Howl / Das Geheul“ auf. Charles Bukwoski war der „Dirty Old Man“ der Literatur; seine Gedichte sind zärtlich und explosiv, ein Trip durch den amerikanischen Alptraum.

Die Texte lesen zwei Tausendsassa der deutschen Underground-Literatur. Gerry X ist ein moderner „Poèt Maudit“; er pflegt sein Image als traumversponnener Säufer, aus dessen Zeilen dionysische Lebensbejahung spricht. M. Kruppe portraitiert in seinen Büchern die Ausgestoßenen der Gesellschaft und geht der Frage nach, wie Stolz und Vorurteil das Leben von Menschen zerstört. Dazu gibt es Musik von Uli Linberg.

Lesung, Konzert, Performance. Auf der Suche nach dem Diesseits von Eden. Klamauk und Tragik. Genug ist nie genug!

Eine Veranstaltung des Lese-Zeichen e.V.

Mai
15
Mo
Lesung mit Henning Sußebach in Hermsdorf
Mai 15: 19:00

Henning Sußebach liest „Deutschland ab vom Wege“

In Deutschland sind etwa 6,2 Prozent des Bodens versiegelt: mit Straßen, Schienen, Gebäuden. Eine Fläche von der Größe des Landes Rheinland-Pfalz. Unser Leben spielt sich fast ausschließlich auf diesem Territorium ab – die restlichen 93,8 Prozent betreten wir so gut wie nie.

Was, wenn man das umkehrte? Der preisgekrönte „Zeit“-Journalist Henning Sußebach bricht auf in das fremde Land jenseits der Seitenstreifen – auf einen unentdeckten Kontinent gleich nebenan. Vom Darßer Leuchtturm an der Ostsee bis auf den Gipfel der Zugspitze durchwandert er Deutschland, geographisch von Nord nach Süd, soziologisch von Ost nach West. Er quert Äcker, durchstreift Wälder, richtet sich stets nach der Vorgabe, Asphalt und Beton nicht zu berühren, was ihn in Gegenden führt, die wir kaum kennen, obwohl sie vor unserer Haustür liegen. Er schläft bei Bauern, quert eine Marihuana-Plantage, geht durch Alleen alter Obstbäume und über wildschweinverwüstete Felder und verliert im Laufe der Wanderung sein städtisches Lebensgefühl und die damit verbundenen Gewissheiten.

Immer wieder begegnet er Menschen, zu denen er sonst keinen Zugang gefunden hätte: Er trinkt Bier mit AfD-Wählern, trifft Jungen, die Treckerfahren spannender als Minecraft-Spielen finden, sucht Unterschlupf bei Mönchen in einem entlegenen Kloster. Nach und nach reift eine Erkenntnis: Mit dem Verlassen der Straßen verlässt er auch gewohnte Denkbahnen. Henning Sußebach zeichnet ein großes Porträt unseres Landes, seiner vergessenen Gegenden und seiner wundersamen Menschen.

Eine Veranstaltung des Lese-Zeichen e.V. mit dem Freundeskreis Hermsdorfer Gespräche.

Lesung mit Barbara Köhler in Jena
Mai 15: 19:30

Die Gunst des Augenblicks – Lesung mit Barbara Köhler

Barbara Köhler wurde am 11. April 1959 in Burgstädt geboren, aufgewachsen ist sie im sächsischen Penig, besuchte die Oberschule in Plauen. Neben Gedichten, Essays und Übersetzungen schrieb sie Texte für Kunstzeitschriften und Kataloge entstehen neben diversen Zusammenarbeiten mit bildenden Künstlern.

Barbara Köhler veröffentlichte 2015 den Gedichtband „Istanbul, zusehends“, für den sie den renommierten Peter-Huchel-Preis erhielt. Aus der Begründung der Jury: „Mit dem doppelten Blick der Fotografin und Dichterin formuliert Barbara Köhler in ihrem Gedichtband „Istanbul, zusehends“ eine Liebeserklärung an eine Stadt, die ihr immer zugleich fremd und vertraut bleibt. Das Zusammenspiel von Sprache und Bild stiftet eine poetische Genauigkeit, in der mit Emphase und Empathie die Topographie der Stadt erkundet wird. Ihre Auseinandersetzung mit der eigenen Fremdheit am Bosporus zeigt, dass es keine Unschuld des Blicks gibt, aber dass die Betrachterin immer schon teilhat am Gesehenen. Ein raffiniertes Netz von Sprachbildern und Bildsprache knüpft einen fliegenden lyrischen Teppich, der ganz selbstverständlich im Alltag auch die Wucht des Politischen einfängt.“

Eine Veranstaltung der Literarischen Gesellschaft Thüringen e.V. mit dem Lese-Zeichen e.V. und der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

Mai
16
Di
Lesung mit Ingrid Annel in Ranis
Mai 16: 15:00

Ingrid Annel liest „Sagen aus Thüringen“

In Thüringen war viel los: In den Wäldern spukten allerlei Zwerge, Moosmännchen und Waldweiblein. In den Seen und Flüssen warteten Nixen darauf, Menschen in ihr Reich zu locken. Und in alten Ruinen leuchteten nachts Flämmchen an Stellen, wo wundersame Schätze versunken waren. Der Zwerg Elfried und die Schlangenkönigin kennen viele sagenhafte Geheimnisse. Ingrid Annel nimmt die Zuhörer mit auf eine spannende Reise kreuz und quer durch Thüringen. Muntere Texte weisen den Weg in die Welt der Sagen und erzählen viel über Thüringen.

Ingrid Annel wurde 1955 in Erfurt geboren, studierte Physik, Mathematik, Germanistik und Kunsterziehung. Sie arbeitete als Bauarbeiterin in der Ukraine, als Buchhändlerin, Dramaturgin fürs Kabarett, später für Kinder und Jugendtheater. Sie ist Lektorin, selbstständige Musiklehrerin und Bücherclown.

Eine Veranstaltung des Lese-Zeichen e.V. mit dem Mittendrin-in-Ranis e.V.

Reihe »Das politische Buch im Gespräch« – Philipp Winkler »HOOL«
Mai 16: 19:00

Jeder Mensch hat zwei Familien. Die, in die er hineingeboren wird, und die, für die er sich entscheidet. HOOL ist die Geschichte von Heiko Kolbe und seinen Blutsbrüdern, den Hooligans. Philipp Winkler erzählt vom großen Herzen eines harten Jungen, von einem, der sich durchboxt, um das zu schützen, was ihm heilig ist: Seine Jungs, die besten Jahre, ihr Vermächtnis. Winkler hat einen Sound, der unter die Haut geht. Mit HOOL stellt er sich in eine große Literaturtradition: Denen eine Sprache zu geben, die keine haben.
Philipp Winkler wurde 1986 geboren und wuchs in Hagenburg bei Hannover auf. Er studierte Literarisches Schreiben in Hildesheim und lebt heute in Leipzig. Auslandsaufenthalte führten ihn ins Kosovo, nach Albanien, Serbien und Japan.
Philipp Winkler veröffentlichte Texte in Literaturmagazinen und –anthologien. 2008 erhielt er den Joseph-Heinrich-Colbin-Preis und 2015 für Auszüge aus Hool den Retzhof-Preis für junge Literatur des Literaturhauses Graz. »HOOL« ist sein Debütroman, für den er 2017 mit dem ZDF aspekte Literaturpreis ausgezeichnet wurde und der 2017 auf der Shortlist zum Deutschen Buchpreis stand.

Lesung mit Barbara Köhler in Erfurt
Mai 16: 19:30

Die Gunst des Augenblicks – Lesung mit Barbara Köhler

Barbara Köhler wurde am 11. April 1959 in Burgstädt geboren, aufgewachsen ist sie im sächsischen Penig, besuchte die Oberschule in Plauen. Neben Gedichten, Essays und Übersetzungen schrieb sie Texte für Kunstzeitschriften und Kataloge entstehen neben diversen Zusammenarbeiten mit bildenden Künstlern.

Barbara Köhler veröffentlichte 2015 den Gedichtband „Istanbul, zusehends“, für den sie den renommierten Peter-Huchel-Preis erhielt. Aus der Begründung der Jury: „Mit dem doppelten Blick der Fotografin und Dichterin formuliert Barbara Köhler in ihrem Gedichtband „Istanbul, zusehends“ eine Liebeserklärung an eine Stadt, die ihr immer zugleich fremd und vertraut bleibt. Das Zusammenspiel von Sprache und Bild stiftet eine poetische Genauigkeit, in der mit Emphase und Empathie die Topographie der Stadt erkundet wird. Ihre Auseinandersetzung mit der eigenen Fremdheit am Bosporus zeigt, dass es keine Unschuld des Blicks gibt, aber dass die Betrachterin immer schon teilhat am Gesehenen. Ein raffiniertes Netz von Sprachbildern und Bildsprache knüpft einen fliegenden lyrischen Teppich, der ganz selbstverständlich im Alltag auch die Wucht des Politischen einfängt.“

Eine Veranstaltung der Literarischen Gesellschaft Thüringen e.V. mit dem Lese-Zeichen e.V. und der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

Lesung mit Inka Meyer in Ilmenau
Mai 16: 19:30

Inka Meyer: Kill me, Kate! Kabarett-Dramödie

Die Theatermacherin Inka Meyer hat ein Problem: Für die nächste Spielzeit wurde ihr das Shakespeare-Stück „Der Widerspenstigen Zähmung“ zur Inszenierung aufgebrummt. Doch ist es überhaupt möglich, 40 Jahre nachdem die ersten Frauen ihre BHs verbrannten, ein Stück mit derart mittelalterlichen Rollenbildern auf die Bühne zu bringen? Die Aufgabe wird für Inka schnell zur Bestandsaufnahme: Wie geht es den Frauen, die Kinder haben und arbeiten? Die keine Kinder haben und arbeiten? Die Kinder haben und nicht arbeiten? Weib oder Weibchen? Gleichgestellt oder zurückgestellt? Powerfrau oder Übermutter? Und wo stecken eigentlich die Männer? Wo sie vor 50 Jahren auch steckten – im Büro? Drei Viertel aller Väter nehmen nur zwei Monate Elternzeit – parallel zur Elternzeit ihrer Frau. Wer kocht also den Bio-Möhrenpastinakenbrei? Vater, Mutter oder Alnatura? Und wer kann uns bei diesen Fragen weiterhelfen? Etwa Germany’s Next Role-Model Heidi Klum? Oder Herzogin Kate, die ihr Studium in den Wind geschossen hat, um in Designerkleidchen neben Prinz William zu glänzen? Die Antworten darauf sind verblüffend, originell und höchst unterhaltsam. Zumindest bei Inka Meyer.

Es geht um Arbeit, Familie, Rente. Hochpolitisch – aber sehr, sehr komisch. Eine moderne Komödie über die Tragödie, heute eine Frau zu sein.

Lesung mit Martin Mosebach in Meiningen
Mai 16: 19:30

Lesung mit Martin Mosebach – Mogador

Mogador, die Hafenstadt an der Atlantikküste in Marokko, ist weit genug weg, um dem geflohenen Banker Patrick Elff, der sich an dubiosen Geschäften beteiligt hat, zum einstweiligen Verschwinden zu verhelfen. In Mogador taucht Elff, der sich in Düsseldorf mit einem Sprung aus dem Fenster aus einem modernen Bankerleben verabschiedet hat, ein in die alt-maghrebinische, mystische und manchmal ebenso betrügerische Welt der Seherin, Kupplerin und Geldverleiherin Khadija, bei der er Unterschlupf findet. Unterschiedlicher könnten diese beiden Welten auf den ersten Blick nicht sein, die eine rational, glamourös und auf die Maximierung von Profit und Genuss ausgerichtet, die andere geheimnisvoll, spirituell und an materiellen Gütern arm. Doch je länger der Leser Patrick Elff begleitet, umso ähnlicher scheinen diese Welten zu werden. „Mogador“ ist ein großes Lesevergnügen zwischen Thriller und Märchen.

Information zum Kartenkauf
Tourist-Information Meiningen: Ernestinerstraße 2, 98617, Meiningen
03693 44 65 0  www.meiningen.de

Mai
17
Mi
Lesung mit Christian Klein im Schillerhaus Rudolstadt
Mai 17: 19:00

Christian Klein: Kultbücher seit Goethes Werther

Kultbücher sind ein präsenter Bestandteil des literarischen Lebens. Sie zeichnen sich durch eine besondere Form der Rezeption aus, die dazu führt, dass die Bücher zum Leitfaden der Lebenspraxis ihrer Leser werden. Wie aber kommt es dazu? Dr. Christian Klein von der Universität Wuppertal hat sich erstmals systematisch der Frage gewidmet, welche Text-Strategien und sozialen Konstellationen dazu beitragen, dass ein Buch zum Kultbuch wird. In Auseinandersetzung mit Goethes „Die Leiden des jungen Werther“ legt er eine Definition des Kultbuchs vor.

In Zusammenarbeit mit der Goethe-Gesellschaft Rudolstadt.

Lesung mit Lucas Vogelsang in Gera
Mai 17: 19:30

Lucas Vogelsang: Heimaterde. Eine Weltreise durch Deutschland

Vietnamesen, die Zuwanderern Deutsch beibringen, Türken, die auf die Mittagsruhe pochen, Iraner, die ihre Gartenzwerge bemalen, oder ein Politiker mit palästinensischen Wurzeln, der dem Stammtisch erklärt, was Deutschsein heute bedeutet. Lucas Vogelsang fährt vom Berliner Wedding aus quer durch die Bundesrepublik und trifft Menschen, die von Herkunft und Identität erzählen. In Pforzheim, Rostock-Lichtenhagen oder Castrop-Rauxel. So reist er hinein in die Gegenwart unseres Landes – „Heimaterde“ stellt sich der großen Frage, wer wir sind.

In Kooperation mit der Landeszentrale für Politische Bildung

Eintritt frei

Reihe »Das politische Buch im Gespräch« – Lucas Vogelsang »Heimaterde. Auf Weltreise durch Deutschland«
Mai 17: 19:30

Vietnamesen, die Zuwanderern Deutsch beibringen, Türken, die auf die Mittagsruhe pochen, Iraner, die ihre Gartenzwerge bemalen, oder ein Politiker mit palästinensischen Wurzeln, der dem Stammtisch erklärt, was Deutschsein heute bedeutet. Lucas Vogelsang reist vom Berliner Wedding aus quer durch die Bundesrepublik und trifft Menschen, die von Herkunft und Identität erzählen. In Pforzheim, Rostock-Lichtenhagen oder Castrop-Rauxel. So reist er hinein in die Gegenwart unseres Landes – »Heimaterde« stellt sich der großen Frage, wer wir sind.
Lucas Vogelsang zählt zu den erfolgreichsten Reportern seiner Generation. Er hat u.a. für den Tagesspiegel, den Playboy und Die Zeit gearbeitet und ist heute Autor für Die
Welt und Die Welt am Sonntag. 2010 erhielt er den Henri-Nannen-Preis und 2013 den Deutschen Reporterpreis. Mit der Reportage über seinen Block im Berliner Wedding wurde er 2016 beim Hansel-Mieth-Preis ausgezeichnet.

Mai
18
Do
Lesung mit Jutta Voigt in Rudolstadt
Mai 18: 19:30

Jutta Voigt liest „Stierblutjahre. Die Bohème des Ostens“

Ein neues Meisterwerk der brillanten Feuilletonistin Jutta Voigt: Klug und unterhaltsam erzählt sie von der Sehnsucht nach einem anderen Leben in der DDR. Künstler, Bohemiens, am realexistierenden Sozialismus Gescheiterte – sie alle suchten das richtige Sein außerhalb der Kontrolle des falschen Systems.

Im Mittelpunkt des neuen Buches von Jutta Voigt steht eine Boheme, die ein elementares Interesse verfolgte: das andere Leben. In den frühen DDR-Jahren mit rebellischem Elitebewusstsein und Aufbruchspathos, zunehmend kritisch und reformerisch in den Siebzigern, distanziert bis gleichgültig in den Achtzigern. Die Künstler – von Brecht bis Müller, von Hacks bis Wawerzinek, von Berlau bis Krug, von Thalbach bis Schlesinger – wollten nur eins: als Individuen existieren, unkontrolliert sie selber sein dürfen. Besonders in den zerfallenden Mietshäusern des Prenzlauer Berg in Berlin, aber auch in Leipzig, in Dresden-Loschwitz und in der Altstadt von Halle entwickelte sich eine subkulturelle Szene zwischen Distanz, Skepsis und Hedonismus. Jutta Voigt wird in diesem Meisterwerk zur Chronistin derer, die das richtige Leben suchten. Radikal, humorvoll, oft betrunken und immer leidenschaftlich.

»Ein wunderbares Buch, sehnsüchtig, unverlogen, offen und diskret. Und schön!« Christoph Dieckmann, DIE ZEIT.

Eine Veranstaltung des Lese-Zeichen e.V. mit der Stadtbibliothek Rudolstadt.

Reihe »Das politische Buch im Gespräch« – Lucas Vogelsang »Heimterde. Auf Weltreise durch Deutschland«
Mai 18: 19:30

Vietnamesen, die Zuwanderern Deutsch beibringen, Türken, die auf die Mittagsruhe pochen, Iraner, die ihre Gartenzwerge bemalen, oder ein Politiker mit palästinensischen Wurzeln, der dem Stammtisch erklärt, was Deutschsein heute bedeutet. Lucas Vogelsang reist vom Berliner Wedding aus quer durch die Bundesrepublik und trifft Menschen, die von Herkunft und Identität erzählen. In Pforzheim, Rostock-Lichtenhagen oder Castrop-Rauxel. So reist er hinein in die Gegenwart unseres Landes – »Heimaterde« stellt sich der großen Frage, wer wir sind.
Lucas Vogelsang zählt zu den erfolgreichsten Reportern seiner Generation. Er hat u.a. für den Tagesspiegel, den Playboy und Die Zeit gearbeitet und ist heute Autor für Die
Welt und Die Welt am Sonntag. 2010 erhielt er den Henri-Nannen-Preis und 2013 den Deutschen Reporterpreis. Mitder Reportage über seinen Block im Berliner Wedding wurde er 2016 beim Hansel-Mieth-Preis ausgezeichnet.

Mai
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Fr
Reihe »Das politische Buch im Gespräch« – Lucas Vogelsang »Heimterde. Auf Weltreise durch Deutschland«
Mai 19: 19:00

Vietnamesen, die Zuwanderern Deutsch beibringen, Türken, die auf die Mittagsruhe pochen, Iraner, die ihre Gartenzwerge bemalen, oder ein Politiker mit palästinensischen Wurzeln, der dem Stammtisch erklärt, was Deutschsein heute bedeutet. Lucas Vogelsang reist vom Berliner Wedding aus quer durch die Bundesrepublik und trifft Menschen, die von Herkunft und Identität erzählen. In Pforzheim, Rostock-Lichtenhagen oder Castrop-Rauxel. So reist er hinein in die Gegenwart unseres Landes – »Heimaterde« stellt sich der großen Frage, wer wir sind.
Lucas Vogelsang zählt zu den erfolgreichsten Reportern seiner Generation. Er hat u.a. für den Tagesspiegel, den Playboy und Die Zeit gearbeitet und ist heute Autor für Die
Welt und Die Welt am Sonntag. 2010 erhielt er den Henri-Nannen-Preis und 2013 den Deutschen Reporterpreis. Mitder Reportage über seinen Block im Berliner Wedding wurde er 2016 beim Hansel-Mieth-Preis ausgezeichnet.

Reihe »Das politische Buch im Gespräch« – Martin Morgner »Grünes Herz unter roten Fahnen«
Mai 19: 19:00

Buchvorstellung mit anschließender Erwiderung von Katharina Kempken vom Thüringer Archiv für Zeitgeschichte »Matthias
Domaschk« – (ThürAZ)
Der historische Führer folgt den Spuren, die 40 Jahre »Realsozialismus« in den drei ehemaligen Bezirken Erfurt, Gera und Suhl hinterlassen haben. Dabei fördert der Autor Erstaunliches zutage: zeittypische Bauten und spannende Biografien, erregende Ereignisse und poetische Hinterlassenschaften eines untergegangenen Gesellschaftssystems. Mit diesem Reiseführer können heutige Zeitgenossen aus nah und fern in Wort und Bild entdecken, was von vier Jahrzehnten DDR-Sozialismus in Thüringen geblieben ist.
Unter dem Motto »Grünes Herz unter roten Fahnen« wird der Autor sein Buch vorstellen, die Historikerin Katharina Kempken das Dargestellte aus ihrer Sicht kommentieren.
Martin Morgner, geb. 1948 in Stollberg/Erzgeb., studierte Ökonomie in Berlin und Theaterwissenschaften in Leipzig; arbeitete als Puppenspieler, Regisseur und Journalist u.a. in Dessau, Gera und Berlin. Von 2005 an wissenschaftlicher Mitarbeiter, Ergänzungsstudium der Geschichte, Lehrauftrag und Promotion an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Mehrere Veröffentlichungen zur Zeitgeschichte.
Katharina Kempken hat in Saarbrücken »Interkulturelle Kommunikation mit Schwerpunkt Frankreich« studiert und anschließend den Masterstudiengang »Geschichte und Politik im 20. Jahrhundert« an der Friedrich-Schiller-Universität Jena absolviert. Zurzeit verantwortet sie die Bereiche Bildung sowie Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Thüringer Archiv für Zeitgeschichte »Matthias Domaschk« in Jena.

Lesung mit Eberhard Görner & Gojko Mitić in Nordhausen
Mai 19: 19:30

Eberhard Görner & Gojko Mitić: In Gottes eigenem Land

Sie erobern allerorten die Herzen des Publikums: der Autor Eberhard Görner und der für seine Indianerrollen berühmte Filmstar Gojko Mitić. In seinem historischen Roman „In Gottes eigenem Land. Heinrich Melchior Mühlenberg – der Vater des amerikanischen Luthertums“ erzählt Görner aus dem dramatischen Leben jenes Mannes, der als Patriarch des amerikanischen Protestantismus gilt. Mit der Figur des Delaware-­Häuptlings „Fliegender Pfeil“ hat er darüber hinaus eine Paraderolle für Gojko Mitić geschaffen, der bei den Lesungen eben diesen Part übernimmt. Gemeinsam entführen Görner und Mitić ihr Publikum auf eine ebenso unterhaltsame wie spannende Reise ins Amerika des 18. Jahrhunderts.

Eine Veranstaltung des Lutherforums Nordhausen

Information zum Kartenkauf
Stadtbibliothek Nordhausen: Nikolaiplatz 1, 99734, Nordhausen
03631 69 62 67  bibliothek.nordhausen.de

Mai
20
Sa
Lesung mit Tim Holland und Christian Schloyer in Weimar
Mai 20: 20:00

Lyrik, Landkarten, Videospiel. Textflächen von Tim Holland und Christian Schloyer.
Moderation: Mario Osterland.

Die Dichter Christian Schloyer und Tim Holland haben in den letzten Jahren – unabhängig voneinander – poetische Ansätze entwickelt, bei denen Lyrik und Grafik verschmelzen.

Christian Schloyer erhielt soeben für sein Gedicht „JUMP ‘N‘ RUN“ den Münchner Lyrikpreis. Er selbst beschreibt seinen Text als „lyrisches Retro-Computerspiel in Buchform“. Der Aufbau des Gedichts ähnelt dem Videospiel-Klassiker „Donkey Kong“. Die Worte sind über grafische Treppen und Leitern verbunden. Der Leser/Spieler kann von Ebene zu Ebene springen, bis er das nächste Level erreicht.

Tim Hollands Debütband „vom wuchern“ ist ein kleines bibliophiles Kunstwerk. Das Buch ist eigentlich eine Mappe, die eine Broschüre enthält mit dem Titel „Theorie des Waldes“ und eine Landkarte mit dem Titel „nachdernacht“. In „nachdernacht“ liegen die Gedichte wie Kontinente auf der Karte, die von der Plattentektonik ineinandergeschoben wurden. In der „Theorie des Waldes“ wuchern Textfragmente wild durcheinander.

Christian Schloyer und Tim Holland werden an diesem Abend ihre Arbeiten als Projektionen vorstellen und mit Mario Osterland über ihr poetischen Konzepte sprechen.

Eine Veranstaltung des Lese-Zeichen e.V. mit dem Iconotop Weimar.

Mai
21
So
Lesung mit Ingrid, Juliane und Ulf Annel in Meiningen
Mai 21: 11:00

»111 Museen in Thüringen«

Passend zum Auftakt des Internationalen Museumstages 2017 in Meiningen präsentiert das Erfurter Autorentrio Ingrid, Juliane und Ulf Annel am 21. Mai um 11 Uhr im Literaturmuseum Baumbachhaus sein Buch „111 Museen in Thüringen, die man gesehen haben muss“. Wer weiß, dass Ulf Annel „hauptberuflich“ Kabarettist ist, kann sich vorstellen, dass es sich hierbei um eine witzig erzählte Entdeckungsreise durch die Thüringer Museumslandschaft handelt. Bedacht wurden vor allem ungewöhnliche und wenig bekannte Häuser. Tochter Juliane hat dem Band 112 detailverliebte Fotos beigesteuert, die während des unterhaltsamen Programms im Baumbachhaus auf Leinwand projiziert erscheinen. Ingrid und Ulf Annel erzählen locker, manchmal ein bisschen frech und augenzwinkernd, über Ausstellungsstücke wie Korkenzieher, Glocken, Knöpfe und Musikmaschinen, über Goldwaschpfannen und Schillerlocken, alte Autos und natürlich über Kloßpressen und Bratwurstsaurier. Am Internationalen Museumstag gilt für alle Veranstaltungen der Meininger Museen ein einmaliger Sondereintrittspreis von 1 Euro.

Literarisch-musikalischer Abend mit Martin Stiebert und Ilga Herzog in Jena
Mai 21: 18:00

Literarisch-musikalischer Abend anlässlich des 100. Geburtstages von Johannes Bobrowski mit Martin Stiebert und Ilga Herzog (Flöte)

Mai
26
Fr
Lesung mit Martin Stiebert zum 150. Todestag von Wilhelm von Kügelgen in Dresden
Mai 26: 19:30

Wilhelm von Kügelen zum 150. Todestag

Aus den »Jugenderinnerungen eines alten Mannes«

Lesung mit Michael Stiebert und musikalischer Begleitung von Michael Hein am Klavier

Literaturland Thüringen‹ ist eine gemeinsame Initiative von
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