Kalender

Ausstellungen

Sep
21
Fr
ganztägig Ausstellung »Der Weg in die Revo...
Ausstellung »Der Weg in die Revo...
Sep 21 2018 – Mrz 17 2019 ganztägig
Ausstellung »Der Weg in die Revolution. Soziale Bewegungen in Jena 1869 bis 1918« im Stadtmuseum Jena @ Stadtmuseum Jena | Jena | Thüringen | Deutschland
1869 trifft August Bebel erst­mals in Jena ein. Die Saa­le­stadt ist damals noch ein beschau­li­ches „Uni­ver­si­täts­dorf“, wie Ernst Haeckel sie lie­be­voll-iro­nisch nannte. Die rasante Expan­sion der Zeiss- und Schott­werke im letz­ten Drit­tel des 19. Jahr­hun­derts[...]
Nov
10
Sa
ganztägig Ausstellung »Grimms Märchen… und...
Ausstellung »Grimms Märchen… und...
Nov 10 2018 – Mrz 3 2019 ganztägig
»Grimms Mär­chen… und kein Ende – Euro­päi­sche Kunst­mär­chen« Die Aus­stel­lung doku­men­tiert die Ent­wick­lung vom roman­ti­schen Kunst­mär­chen zum rea­li­täts­ver­bun­den Wirk­lich­keits­mär­chen. Neben und nach den Brü­dern Grimm hat es in der euro­päi­schen Kul­tur­ge­schichte zahl­rei­che wei­tere Mär­chen­samm­ler und[...]
Dez
5
Mi
ganztägig Ausstellung »Knecht Ruprecht. Il...
Ausstellung »Knecht Ruprecht. Il...
Dez 5 2018 – Mrz 17 2019 ganztägig
Klaus Ensi­kat zählt zu den ange­se­hens­ten Buch­künst­lern der Gegen­wart. Das Lite­ra­tur­mu­seum »Theo­dor Storm« zeigt vom 5. Dezem­ber 2018 bis zum 17. März 2019 eine große Aus­wahl sei­ner Arbei­ten. Ensi­kats akri­bisch gezeich­nete und prä­gnant kolo­rierte Kin­der­buch­sze­nen[...]
Jan
18
Fr
ganztägig Ausstellung »Schätze des Goethe-...
Ausstellung »Schätze des Goethe-...
Jan 18 – Apr 7 ganztägig
Das Bau­haus-Jubi­läum 2019 führte zur Idee, die neue Folge der Schätze-Reihe des Goe­the- und Schil­ler-Archivs dem Thema Rund um Jubi­läen zu wid­men. So wer­den in der Aus­stel­lung neben einem Brief des Bau­haus­meis­ters Was­sily Kan­din­sky und[...]
Jan
25
Fr
ganztägig <span class="dquo">»</span>Dada ...
<span class="dquo">»</span>Dada ...
Jan 25 – Mrz 13 ganztägig
»Dada trifft Bauhaus« – Ausstellung in der Galerie »C. Keller« in Weimar @ Galerie »C Keller«
Das achte The­men­jahr der Dada-Dekade 2012–2022 beleuch­tet die Bezie­hun­gen, die es zwi­schen Dada und dem Bau­haus gab. Aus die­sem Anlass ist vom 25. Januar bis 13. März in der Wei­ma­rer Gale­rie Markt 21 eine Aus­stel­lung[...]
Jan
26
Sa
ganztägig Ausstellung »Ernst Hardt in Weim...
Ausstellung »Ernst Hardt in Weim...
Jan 26 – Mai 19 ganztägig
Ausstellung »Ernst Hardt in Weimar« im Stadtmuseum Weimar
Ernst Hardt. Ein Wei­ma­rer Dich­ter schreibt Rund­funk­ge­schichte »Neues Wei­mar« – Deut­sches Natio­nal­thea­ter – Natio­nal­ver­samm­lung – Bau­haus – Rund­funk­pio­nier   Kura­tor: Dr. Alf Röß­ner, Direk­tor des Stadt­mu­se­ums Wei­mar. Im Jubi­lä­ums­jahr 2019 plant das Stadt­mu­seum Wei­mar eine[...]
Feb
6
Mi
ganztägig Ausstellung »100 Frauen und 100 ...
Ausstellung »100 Frauen und 100 ...
Feb 6 – Mrz 10 ganztägig
Erst seit 100 Jah­ren dür­fen Frauen wäh­len. Bis es dazu kam war es ein lan­ger, stei­ni­ger Weg. Noch heute kämp­fen Frauen in allen Tei­len der Welt um Aner­ken­nung und Gleich­be­rech­ti­gung. 65 Illus­tra­to­rin­nen haben für das[...]
Feb
8
Fr
ganztägig Ausstellung »Die Welt als Buch« ...
Ausstellung »Die Welt als Buch« ...
Feb 8 – Mrz 30 ganztägig
Aus­stel­lung »Nor­bert Hin­ter­ber­ger ›Die Welt als Buch‹« in Wei­mar   Nor­bert W. Hin­ter­ber­ger, em. Pro­fes­sor für Freie Kunst an der Fakul­tät Gestal­tung von 1993 bis 2015, zeigt seine groß­for­ma­ti­gen Künst­ler­bü­cher »Die Homi­ni­den-Evo­lu­tion«, »Das Buch über[...]
Mrz
22
Fr
ganztägig Ausstellung »Fotografien von Dir...
Ausstellung »Fotografien von Dir...
Mrz 22 – Apr 13 ganztägig
Das Gedicht & sein Dou­ble. Die zeit­ge­nös­si­sche Lyrik­szene im Por­trait – Foto­gra­fien von Dirk Skiba   Der opu­lente Bild­band „Das Gedicht & sein Dou­ble“ der edi­tion AZUR gibt dem Lyrik-Genre ein Gesicht. Oder bes­ser: 100[...]
Apr
11
Do
ganztägig Ausstellung »Die Bauhausbücher« ...
Ausstellung »Die Bauhausbücher« ...
Apr 11 – Jul 28 ganztägig
»Die Bau­haus­bü­cher« – Ein euro­päi­sches Publi­ka­ti­ons­pro­jekt des Bau­hau­ses 1924–1930   Die Aus­stel­lung basiert auf der durch die Uni­ver­si­täts­bi­blio­thek in den ver­gan­ge­nen Jah­ren so gut wie voll­stän­dig zusam­men­ge­tra­ge­nen Kol­lek­tion der Bau­haus­bü­cher, ergänzt um Exem­plare aus der[...]
Apr
19
Fr
ganztägig Ausstellung »›Poetische Perlen‹ ...
Ausstellung »›Poetische Perlen‹ ...
Apr 19 – Jul 21 ganztägig
1819 erschien erst­mals Goe­thes ›West-öst­li­cher Divan‹ – und machte Epo­che. Das weit­aus größte Gedicht­en­sem­ble in Goe­thes Gesamt­werk wirkt bis heute, indem es den kul­tu­renüber­grei­fen­den Dia­log poe­tisch ver­wirk­licht. Die Aus­stel­lung macht den Besu­chern erfahr­bar, wie die[...]
Mai
17
Fr
ganztägig Zeichnungen und Druckgraphik von...
Zeichnungen und Druckgraphik von...
Mai 17 – Jul 20 ganztägig
Erfur­ter Salon der Kunst »Über das Ver­mes­sen der Erin­ne­run­gen« Zeich­nun­gen & Druck­gra­phik von Rolf Escher   Trotz minu­tiö­ser Detail­schil­de­run­gen geht der Rea­lis­mus Rolf Eschers weit über das bloß Sicht­bare hin­aus. Seine Dar­stel­lun­gen stil­ler Räume und[...]
Dez
31
Di
ganztägig Dummy
Dummy
Dez 31 2030 – Dez 30 2044 ganztägig
 
Nov
6
Di
Literaturland Thüringen unterwegs … in Oldenburg
Nov 6 um 19:30

»Nichts halb zu tun ist edler Geister Art«
Lesung mit Klaus Manger und Peter Neumann

 

  • Begrü­ßung: Prof. Dr. Tilo Wesche, Uni­ver­si­tät Olden­burg
  • Ein­füh­rung: Chris­toph Schmitz-Schole­mann, Thü­rin­ger Lite­ra­tur­rat e.V.

 

»Dog­ma­tis­mus con­tra Kos­mo­po­li­tis­mus. Wie­lands Abde­ri­ten im Streit« – Lesung mit Klaus Man­ger

Bekannt­lich fin­det die Streit­kul­tur der Abde­ri­ten dadurch ein Ende, dass sie in einem Exo­dus ohne­glei­chen ihre Stadt räu­men. Wie aber kommt es zu den Strei­te­reien, in denen sich ihr Abde­ri­tis­mus, diese Son­der­form des Dog­ma­tis­mus, nicht ein­mal mehr mit den Heil­kräf­ten ver­nünf­ti­ger Welt­bür­ger besänf­ti­gen las­sen will? Das soll bei­spiel­haft an der Frosch­ver­eh­rung der Abde­ri­ten ver­an­schau­licht wer­den.

Klaus Man­ger, gebo­ren 1944 in Pöß­neck; Stu­dium der Theo­lo­gie, Phi­lo­so­phie, Ger­ma­nis­tik und Geschichte in Würz­burg, Hei­del­berg, Göt­tin­gen und Aachen; 1976 Dr. phil.; 1984 Habi­li­ta­tion; 1986 Pro­fes­sor für Neuere deut­sche Lite­ra­tur an der Uni­ver­si­tät Erlan­gen-Nürn­berg; seit 1992 Pro­fes­sor für Neuere deut­sche Lite­ra­tur an der Fried­rich-Schil­ler-Uni­ver­si­tät Jena; 1998–2006 Spre­cher des Son­der­for­schungs­be­reichs 482: Ereig­nis Wei­mar-Jena. Kul­tur um 1800; seit 2007 Pro­jekt­lei­ter der His­to­risch-kri­ti­schen Wie­land-Edi­tion (Oßmann­sted­ter Aus­gabe); seit 2015 lei­tende Funk­tion beim Pro­jekt »Pro­py­läen. For­schungs­platt­form zu Goe­thes Bio­gra­phica«; seit 2003 Mit­glied der Säch­si­schen Aka­de­mie der Wis­sen­schaf­ten zu Leip­zig; seit 1992 Mit­glied der Aka­de­mie gemein­nüt­zi­ger Wis­sen­schaf­ten zu Erfurt, seit 2010 deren Prä­si­dent. Zuletzt erschien von ihm Band 10 der »Wie­land-Stu­dien«, hg. vom Wie­land-For­schungs­zen­trum Oßmann­stedt, dem Wie­land-Archiv Biber­ach und von Klaus Man­ger. Uni­ver­si­täts­ver­lag Win­ter, Hei­del­berg 2017.

 

»Jena 1800. Die Repu­blik der freien Geis­ter« – Lesung mit Peter Neu­mann

Mit den Ideen der Fran­zö­si­schen Revo­lu­tion gerie­ten nicht nur die poli­ti­schen Ver­hält­nisse in Europa ins Wan­ken. Eine ganze Genera­tion von jun­gen Dich­tern und Phi­lo­so­phen beschloss, die Welt neu zu den­ken. Die füh­ren­den Köpfe – unter ihnen Schle­gel, Schel­ling, Nova­lis – tra­fen sich in Jena, um eine »Repu­blik der freien Geis­ter« zu errich­ten. Far­big und lei­den­schaft­lich erzählt Peter Neu­mann von die­ser unge­wöhn­li­chen Denk­er­kom­mune, die nicht weni­ger vor­be­rei­tete als den geis­ti­gen Auf­bruch in die Moderne.

Peter Neu­mann, gebo­ren 1987 in Neu­bran­den­burg, Stu­dium der Phi­lo­so­phie, Poli­tik und Wirt­schaft in Jena und Kopen­ha­gen; Dr. phil.; lebt als freier Schrift­stel­ler in Wei­mar und lehrt Phi­lo­so­phie an der Fried­rich-Schil­ler-Uni­ver­si­tät Jena. Neben ande­ren Aus­zeich­nun­gen erhielt er zuletzt im Früh­jahr 2018 das Lite­ra­tursti­pen­dium »Harald Ger­lach« des Frei­staats Thü­rin­gen. Zuletzt erschien von ihm der Gedicht­band »areale & tage«, edi­tion AZUR, Dres­den 2018 und »Jena 1800. Die Repu­blik der freien Geis­ter«, Sied­ler Ver­lag, Mün­chen 2018.

 

Eine Ver­an­stal­tung der Uni­ver­si­tät Olden­burg, der Karl-Jas­pers-Gesell­schaft Olden­burg und des Thü­rin­ger Lite­ra­tur­ra­tes mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei.

Nov
7
Mi
»Paul Celans Czernowitz« – Ein Abend mit Helmut Böttiger in Jena
Nov 7 um 19:30

»Paul Cel­ans Czer­no­witz« – Ein Abend mit Hel­mut Böt­ti­ger

 

Mode­ra­tion: Peter Her­mann Braun.

 

Bereits in den frü­hen 1990er Jahre reiste der Publi­zist und Lite­ra­tur­kri­ti­ker Hel­mut Böt­ti­ger nach Czer­no­witz, um den Ort der Kind­heit und Jugend Paul Cel­ans in Augen­schein zu neh­men. Er suchte nach bio­gra­phi­schen Spu­ren und ging der Geschichte und der Kul­tur die­ser Stadt am Rande des Habs­bur­ger Reichs nach, um deren Ein­fluss auf die Lyrik Cel­ans ermes­sen zu kön­nen. Seit­dem hat sich Hel­mut Böt­ti­ger in meh­re­ren Büchern mit dem Leben und Werk Paul Cel­ans aus­ein­an­der­ge­setzt, zuletzt in „Wir sagen uns Dunk­les – die Lie­bes­ge­schichte zwi­schen Inge­borg Bach­mann und Paul Celan“ aus dem Jahr 2017.

Der Abend wird Lesung und Gespräch mit­ein­an­der ver­bin­den. Chris­tine Hans­mann wird außer­dem Pas­sa­gen der Kind­heits­er­in­ne­run­gen von Ilana Shmu­eli vor­tra­gen, einer Jugend­freun­din Cel­ans aus Czer­no­witz.

Lesung mit Heinz Strunk in Suhl
Nov 7 um 19:30

Heinz Strunks Geschich­ten. Lange, kurze, ganz kurze. Zum Teil knüp­fen sie an bekannte Strunk’sche The­men­wel­ten an, Ein­sam­keit, Sexu­al­not, Kör­per­ver­fall, Alko­hol, Über­ge­wicht. Sie sind aber anders geschrie­ben als Strunks vor­he­rige Bücher: immer poin­tiert, aber oft nicht komisch, manch­mal abson­der­lich, traum­lo­gisch, düs­ter, gro­tesk, so zum Bei­spiel die Geschichte von dem DDR-Bür­ger, der durch poli­ti­sche Ver­fol­gung so gebro­chen wird, dass er die Wende als per­fi­des Zer­set­zungs­ma­nö­ver des Regimes miss­ver­steht und seine graue Zonen­woh­nung nie mehr ver­lässt. In ande­ren Stü­cken ver­ab­re­den sich Klein­wa­gen zum Auf­stand gegen die Men­schen, erlebt Axl Rose von „Guns n‘ Roses“ auf dem Ham­bur­ger Kiez seine Höl­len­fahrt, ver­wan­delt sich eine Schön­heits­kö­ni­gin durch Arbeit im Schnell­im­biss in eine alte Vet­tel, wird ein Mann an der Auto­bahn auf einem Wind­rad gekreu­zigt, gerät eine Wil­helm-Busch-Exper­tin im Radio kom­plett aus der Fas­sung.

Vor eini­gen Jah­ren hat Heinz Strunk eine Samm­lung mit Erzäh­lun­gen von Botho Strauss her­aus­ge­ge­ben; die kurze Form liegt ihm am Her­zen. Dies ist mit­hin kein Neben­werk, keine Samm­lung von Gele­gen­heits­tex­ten, son­dern ein Buch, in dem Heinz Strunk als Autor wie­der ein Stück wei­ter zu sich kommt.

Lesung und Gespräch mit Helmut Böttiger in Jena
Nov 7 um 19:30 – 20:30

Paul Cel­ans Czer­no­witz. Ein Abend mit Hel­mut Böt­ti­ger. Mode­ra­tion: Peter Braun

Bereits in den frü­hen 1990er Jahre reiste der Publi­zist und Lite­ra­tur­kri­ti­ker Hel­mut Böt­ti­ger nach Czer­no­witz, um den Ort der Kind­heit und Jugend Paul Cel­ans in Augen­schein zu neh­men. Er suchte nach bio­gra­phi­schen Spu­ren und ging der Geschichte und der Kul­tur die­ser Stadt am Rande des Habs­bur­ger Reichs nach, um deren Ein­fluss auf die Lyrik Cel­ans ermes­sen zu kön­nen. Seit­dem hat sich Hel­mut Böt­ti­ger in meh­re­ren Büchern mit dem Leben und Werk Paul Cel­ans aus­ein­an­der­ge­setzt, zuletzt in »Wir sagen uns Dunk­les – die Lie­bes­ge­schichte zwi­schen Inge­borg Bach­mann und Paul Celan« aus dem Jahr 2017.

Der Abend wird Lesung und Gespräch mit­ein­an­der ver­bin­den. Chris­tine Hans­mann wird außer­dem Pas­sa­gen der Kind­heits­er­in­ne­run­gen von Ilana Shmu­eli vor­tra­gen, einer Jugend­freun­din Cel­ans aus Czer­no­witz.

Lesung und Gespräch mit Peter Graf in Erfurt
Nov 7 um 19:30

»Neu auf­ge­blät­tert«: Ulrich Alex­an­der Bosch­witz. Der Rei­sende

Unter dem Ein­druck der Novem­ber­po­grome 1938 in Deutsch­land schrieb Ulrich Alex­an­der Bosch­witz sei­nen Roman über Otto Sil­ber­mann, einen Kauf­mann, Groß­bür­ger und deut­schen Patrio­ten. Bin­nen weni­ger Tage wird Sil­ber­mann als Jude zum Aus­sät­zi­gen in Nazi-Deutsch­land, ver­liert alles und irrt quer durchs Land.

Bosch­witz’ Buch erschien 1939 in eng­li­scher Spra­che und liegt nun erst­mals auf Deutsch vor. Sowohl der Roman selbst als auch das Schick­sal des Autors, der 1942 bei einem deut­schen Tor­pe­do­an­griff auf das Pas­sa­gier­schiff Abosso, das Bosch­witz nach Eng­land brin­gen sollte, umkam, berüh­ren und ver­stö­ren glei­cher­ma­ßen.

Tors­ten Unger (MDR) im Gespräch mit dem Her­aus­ge­ber Peter Graf

In Koope­ra­tion mit den 26. Tagen der jüdisch-israe­li­schen Kul­tur in Thü­rin­gen

Hugen­du­bel Filiale im Thü­rin­gen Park: Nord­häu­ser­straße 73t, 99091, Erfurt
Mo-Sa: 10.00–20.00 Uhr

Buch­hand­lung Hugen­du­bel: Anger 62, 99084, Erfurt
Mo-Sa: 9.30–20.00 Uhr

Ticket Shop Thü­rin­gen: TA, OTZ, TLZ Pres­se­häu­ser/­Ser­vice-Part­ner/an­ge­schlos­sene Tou­rist Infor­ma­tio­nen
0361 227 5 227  www.ticketshop-thueringen.de

Herbst­lese-Geschäfts­stelle: Anger 37, 99084, Erfurt
Mo-Fr: 12.00 – 18.30 Uhr, Sa: 10.00 – 15.00 Uhr
0361 644 123 75  www.herbstlese.de

Nov
8
Do
Ein hochprozentiger Abend mit Ralf Schönfeld rund M. Kruppe auf Burg Ranis
Nov 8 um 19:30

Die Lite­ra­ri­sche Destille. Autoren und ihre liebs­ten Spi­ri­tuo­sen. Ein hoch­pro­zen­ti­ger Abend mit Ralf Schön­fel­der und M. Kruppe

Vier Schrift­stel­ler und ihre liebs­ten Spi­ri­tuo­sen. Hei­ner Mül­ler schrieb seine apo­ka­lyp­ti­schen Thea­ter­vi­sio­nen stets mit einem Glas Whis­key in greif­ba­rer Nähe. Ernest Heming­way ent­wi­ckelte auf der Basis kuba­ni­schen Rums einen eige­nen Dai­quiri-Cock­tail. Wene­dikt Jer­ofe­jew ging in sei­ner „Reise nach Petuschki“ auf die berühm­teste lite­ra­ri­sche Sauf­tour, bei der Unmen­gen Wodka geleert wer­den. Mal­colm Lowrys „Unter dem Vul­kan“ ist der wohl kom­ple­xeste Trin­ker­ro­man der Lite­ra­tur­ge­schichte; der Autor selbst liebte Gin über alles.

M. Kruppe und Ralf Schön­fel­der sind die lite­ra­ri­schen Som­me­liers des Abends. Sie lesen aus den Tex­ten der Autoren und erzäh­len humor­volle und ernste Anek­do­ten über die vier schrei­ben­den Trin­ker. Dazu wer­den edle Schnäpse kre­denzt: Whis­key, Rum, Wodka, Gin. Das Publi­kum ist ein­ge­la­den, mit­zu­trin­ken!

Ein hochprozentiger Abend mit Ralf Schönfelder und M. Kruppe auf Burg Ranis
Nov 8 um 19:30

Die Lite­ra­ri­sche Destille. Autoren und ihre liebs­ten Spi­ri­tuo­sen. Ein hoch­pro­zen­ti­ger Abend mit Ralf Schön­fel­der und M. Kruppe

 

Vier Schrift­stel­ler und ihre liebs­ten Spi­ri­tuo­sen. Hei­ner Mül­ler schrieb seine apo­ka­lyp­ti­schen Thea­ter­vi­sio­nen stets mit einem Glas Whis­key in greif­ba­rer Nähe. Ernest Heming­way ent­wi­ckelte auf der Basis kuba­ni­schen Rums einen eige­nen Dai­quiri-Cock­tail. Wene­dikt Jer­ofe­jew ging in sei­ner „Reise nach Petuschki“ auf die berühm­teste lite­ra­ri­sche Sauf­tour, bei der Unmen­gen Wodka geleert wer­den. Mal­colm Lowrys „Unter dem Vul­kan“ ist der wohl kom­ple­xeste Trin­ker­ro­man der Lite­ra­tur­ge­schichte; der Autor selbst liebte Gin über alles.

M. Kruppe und Ralf Schön­fel­der sind die lite­ra­ri­schen Som­me­liers des Abends. Sie lesen aus den Tex­ten der Autoren und erzäh­len humor­volle und ernste Anek­do­ten über die vier schrei­ben­den Trin­ker. Dazu wer­den edle Schnäpse kre­denzt: Whis­key, Rum, Wodka, Gin. Das Publi­kum ist ein­ge­la­den, mit­zu­trin­ken!

Lesung mit Heinz Strunk in Erfurt
Nov 8 um 19:30

Heinz Strunk: Das Tee­männ­chen. Erzäh­lun­gen
Heinz Strunks Geschich­ten knüp­fen an bekannte The­men­wel­ten des Autors wie Ein­sam­keit, Sexu­al­not oder Kör­per­ver­fall an und sind doch anders geschrie­ben als die vor­he­ri­gen Bücher: poin­tiert, aber nicht immer komisch, manch­mal abson­der­lich, düs­ter und gro­tesk.

So zum Bei­spiel die Geschichte von einem DDR-Bür­ger, der durch poli­ti­sche Ver­fol­gung so gebro­chen wird, dass er die Wende als per­fi­des Zer­set­zungs­ma­nö­ver des Regimes miss­ver­steht und seine Woh­nung nie mehr ver­lässt. Oder Klein­wa­gen ver­ab­re­den sich zum Auf­stand gegen die Men­schen, und eine Schön­heits­kö­ni­gin ver­wan­delt sich durch ihre Arbeit in einem Schnell­im­biss in eine alte Vet­tel.

Vor eini­gen Jah­ren hat Heinz Strunk eine Samm­lung mit Erzäh­lun­gen von Botho Strauss her­aus­ge­ge­ben; die kurze Form liegt ihm am Her­zen. Dies ist mit­hin kein Neben­werk, keine Samm­lung von Gele­gen­heits­tex­ten, son­dern ein Buch, in dem Heinz Strunk als Autor wie­der ein Stück wei­ter zu sich kommt.

Hugen­du­bel Filiale im Thü­rin­gen Park: Nord­häu­ser­straße 73t, 99091, Erfurt
Mo-Sa: 10.00–20.00 Uhr

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Mo-Sa: 9.30–20.00 Uhr

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0361 644 123 75  www.herbstlese.de

Nov
9
Fr
Schillertage 2018 in Jena
Nov 9 um 18:00

18.00 Uhr
Lesung aus dem Brief­wech­sel von Fried­rich Schil­ler und Wil­helm von Hum­boldt
mit Dr. Hel­mut Hühn, Nancy Hün­ger und Dr. Sven Schlot­ter
Uni­ver­si­täts­haupt­ge­bäude, Hör­saal 24, Fürs­ten­gra­ben 1

19.30 Uhr
Restau­rant ›Zur Noll‹, Ober­lau­en­gasse 19
Gesel­li­ges Bei­sam­men­sein

Anmeldung beim Schillerverein Weimar-Jena e.V.
Lesung mit Annette Leo in Jena
Nov 9 um 19:30

Annette Leo »Das Kind auf der Liste«

Berüh­rend und unver­gess­lich: Die Geschichte von Willy Blum und sei­ner Fami­lie. Willy Blum war sech­zehn Jahre alt, als er in Ausch­witz Bir­kenau ermor­det wurde. Von ihm blieb nur ein Name auf einer Liste, neben dem durch­ge­stri­che­nen Namen Jerzy Zweigs, der durch Bruno Apitz› Roman »Nackt unter Wöl­fen« welt­be­rühmt wurde. Über Willy Blum und seine Fami­lie wusste man bis­lang nichts. Annette Leo hat sich auf die Suche gemacht und erzählt die Geschichte der Fami­lie Blum und zugleich auch die Geschichte des Ver­schwei­gens einer Opfer­gruppe in der Nach­kriegs­zeit: die der Sinti und Roma.

Lesung mit Margot Käßmann in Erfurt
Nov 9 um 19:30

Mar­got Käß­mann: Schöne Aus­sich­ten auf die bes­ten Jahre

Mar­got Käß­mann macht ihren Lese­rin­nen Mut, die Lebens­phase ab Mitte 50 ent­schlos­sen und freu­dig anzu­ge­hen. Denn jetzt gilt es, auf Erfah­run­gen auf­zu­bauen und gleich­zei­tig Neues zu wagen.

Lächeln. Wei­ter­ge­hen. Die Best­sel­ler­au­torin weiß: Ich muss mich nicht mehr über alles auf­re­gen. Und man­ches kann ich mitt­ler­weile auch gelas­sen hin­neh­men. Natür­lich geht ab Mitte 50 man­ches nicht mehr so gut wie frü­her und man kann sich auch nicht alles schön­re­den. Von eini­gen lieb gewon­ne­nen Gewohn­hei­ten, aber auch von lang­jäh­ri­gen Weg­ge­fähr­ten gilt es Abschied zu neh­men.

Mar­got Käß­mann schreibt über tra­gende Freund­schaft, Fami­lie und Allein­sein. Sie erzählt von guten Gewohn­hei­ten, die Bestand haben, von Ver­än­de­rung, von per­sön­li­chem Glück und Schei­tern. Freut sich über die Frei­heit, Dinge beim Namen nen­nen zu kön­nen. Steht zu den abneh­men­den Kräf­ten und benennt Kraft­quel­len. So macht das Buch Lust, hoff­nungs­voll in die bes­ten Jahre zu star­ten!

Mode­ra­tion: Ulrike Greim (Rund­funk­be­auf­tragte der Evan­ge­li­schen Kir­che in Mit­tel­deutsch­land)

In Koope­ra­tion mit dem Katho­li­schen Forum im Land Thü­rin­gen

Hugen­du­bel Filiale im Thü­rin­gen Park: Nord­häu­ser­straße 73t, 99091, Erfurt
Mo-Sa: 10.00–20.00 Uhr

Buch­hand­lung Hugen­du­bel: Anger 62, 99084, Erfurt
Mo-Sa: 9.30–20.00 Uhr

Ticket Shop Thü­rin­gen: TA, OTZ, TLZ Pres­se­häu­ser/­Ser­vice-Part­ner/an­ge­schlos­sene Tou­rist Infor­ma­tio­nen
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Herbst­lese-Geschäfts­stelle: Anger 37, 99084, Erfurt
Mo-Fr: 12.00 – 18.30 Uhr, Sa: 10.00 – 15.00 Uhr
0361 644 123 75  www.herbstlese.de

Nov
10
Sa
LEA – Lesebühne Erfurter Autoren
Nov 10 um 19:30

LEA – Lese­bühne Erfur­ter Autoren

Das erste Mal auf einer Bühne ste­hen. Das erste Mal sei­nen Text und sich sel­ber prä­sen­tie­ren. Das Publi­kum war­tet gespannt. Ein­at­men, aus­at­men. Das erste Wort erklingt … Die offene Lese­bühne LEA – Lese­bühne Erfur­ter Autoren eröff­net Schrei­ben­den die Mög­lich­keit, ihre Texte öffent­lich vor­zu­tra­gen. Zehn Minu­ten auf der Bühne sind jedem und jeder gege­ben, die es zu fül­len gilt. Die Vor­tra­gen­den kön­nen die Text­art frei wäh­len, alles ist erlaubt und erwünscht. Unter­stützt wer­den sie von einem ein­ge­la­de­nen Autor und einem Musik-Act.

Alle, die sich auf die Bühne trauen und lesen möch­ten, mel­den sich bitte bei a.budzier@highslammer.de an.

LEA ist ein Gemein­schafts­pro­jekt des HIGHSLAMMER e.V. und der Lite­ra­ri­schen Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V. Mit der freund­li­chen Unter­stüt­zung der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei und der Erfur­ter Herbst­lese.

Links: www.highslammer.de, www.heft-online.de

Nov
11
So
Lesung mit Iny Lorentz in Jena
Nov 11 um 19:30

Iny Lorentz »Die Wan­der­hure und die Nonne«

Der siebte Band um die Wan­der­hure Marie vom Autoren­paar Iny Lorentz spielt im Thü­rin­ger Schie­fer­ge­birge. Da der neue Fürst­bi­schof von Würz­burg Kibitz­stein unter seine Herr­schaft zwin­gen will, geht die ehe­ma­lige Wan­der­hure Marie ein Bünd­nis mit dem thü­rin­gi­schen Gra­fen Ernst von Her­ren­roda ein. Als sie des­sen Ein­la­dung folgt, wird die Burg, auf der sie sich tref­fen, über­fal­len und alle Bewoh­ner bis auf Marie, ihre Toch­ter Trudi und eine mit dem Gra­fen ver­wandte, schwer ver­letzte Nonne umge­bracht. Den drei Frauen gelingt die Flucht in unweg­same Wäl­der. Doch als sie von Räu­bern gefan­gen genom­men wer­den, die mit dem Anfüh­rer des Über­falls in Ver­bin­dung ste­hen, begreift Marie das ganze Aus­maß der Kata­stro­phe. Sie sind mit­ten in die erbit­terte Fehde zweier Thü­rin­ger Adels­ge­schlech­ter gera­ten.

VVK in der Tou­rist-Infor­ma­tion Jena: 5,-€ / 7,-€

Nov
12
Mo
Lesung mit dem Schriftsteller Volker Müller in Greiz
Nov 12 um 19:00

Vol­ker Mül­ler liest Gedichte zu Dmi­tri Schosta­ko­witsch in einer Ver­an­stal­tung der Reihe „Pro­mi­nente im Gespräch“, die mit „Die Welt des Dmi­tri Schosta­ko­witsch“ über­schrie­ben ist und bei der Sarah Stam­bolt­syan (Kla­vier) sowie die Mit­glie­der der Vogt­land Phil­har­mo­nie Artas­hes Stam­bolt­syan (Vio­line) und Peter Manz (Vio­lon­cello) spie­len.

Lesung mit Heide Keller in Apolda
Nov 12 um 19:30

Heide Kel­ler: Traum­zeit und andere Tage. Erin­ne­run­gen

Mil­lio­nen von Fern­seh­zu­schau­ern ken­nen und lie­ben Heide Kel­ler in ihrer ZDF-Rolle als „Traumschiff“-Chefstewardess Bea­trice. Nun erzählt die Schau­spie­le­rin erst­mals über ihr beweg­tes Leben: von ihrer Kind­heit im Rhein­land und ihren bei­den Ehen. Und sie über­rascht: Ihre Kar­riere hat Heide Kel­ler nicht etwa im Fern­se­hen begon­nen, son­dern am Thea­ter mit Schil­ler, Shake­speare und Shaw.

Auf die­ser Lebens­reise ler­nen wir nicht nur das Erzähl­ta­lent Heide Kel­lers ken­nen, son­dern begeg­nen auch den bekann­tes­ten Namen des deut­schen Fern­se­hens und erhal­ten einen exklu­si­ven Blick hin­ter die Kulis­sen des Traum­schiffs.

In Koope­ra­tion mit der Spar­kasse Mit­telthü­rin­gen

Hugen­du­bel Filiale im Thü­rin­gen Park: Nord­häu­ser­straße 73t, 99091, Erfurt
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Lesung mit Yael Adler in Erfurt
Nov 12 um 20:15

Yael Adler: Dar­über spricht man nicht. Weg mit den Kör­per­ta­bus­Aus­ver­kauft

Yael Adler ist Ärz­tin für Haut- und Geschlechts­krank­hei­ten und als sol­che täg­lich mit Tabu­the­men ihrer Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten kon­fron­tiert. Seien es Inkon­ti­nenz, Erek­ti­ons­stö­run­gen, Unfälle mit Sex­spiel­zeug, Kör­per­ge­räu­sche – Frauen und Män­ner suchen bei ihr ärzt­li­chen Rat und ver­trauen sich auch dar­über hin­aus an.

Yael Adler weiß, was die Men­schen beschäf­tigt, was für viele völ­lig unmög­lich ist, öffent­lich aus­zu­spre­chen – und was doch Hun­dert­tau­sende gemein haben. In ihrem neuen Buch erzählt die Der­ma­to­lo­gin unver­krampft, humor- und ver­ständ­nis­voll von allen Tabu­zo­nen und Tabu­the­men des mensch­li­chen Kör­pers. Ein Buch, das infor­miert, unter­hält und allen aus der Seele spricht.

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Nov
13
Di
Lesung mit Günter Liebergesell in Heiligenstadt
Nov 13 um 16:00

Zum Tee bei Storm:

Gün­ter Lie­ber­ge­sell liest aus sei­nem Buch »Der lange Weg nach Ame­rika: Die Geschichte einer Aus­wan­de­rer­fa­mi­lie«.

Literaturland Thüringen – unterwegs in Wolfenbüttel
Nov 13 um 19:00

»Sehn­suchts­ort Biblio­thek« – Das Lite­ra­tur­land Thü­rin­gen stellt sich vor

 

Zwei Autoren aus Wei­mar prä­sen­tie­ren ihre neuen Bücher: Im Zen­trum von Annette See­manns »Junge Dame regiert in Wei­mar« steht Her­zo­gin Anna Ama­lia, gebo­ren in Wol­fen­büt­tel und Namens­pa­tro­nin der Wei­ma­rer Biblio­thek. Deren Direk­tor war Michael Kno­che von 1991 bis 2016. In sei­nem 2018 erschie­ne­nen Buch »Die Idee der Biblio­thek und ihre Zukunft« nimmt er poin­tiert und streit­bar zu der Frage Stel­lung, wel­che Funk­tio­nen Biblio­the­ken in Zei­ten des Inter­nets zukommt.

Dar­über spricht Wolf­gang Haak im Anschluss mit bei­den Autoren.

 

Eine Ver­an­stal­tung des Thü­rin­ger Lite­ra­tur­ra­tes in Koope­ra­tion mit der Her­zog August Biblio­thek Wol­fen­büt­tel. / Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei.

Lesung mit Heide Keller in Sömmerda
Nov 13 um 19:30

Heide Kel­ler: Traum­zeit und andere Tage. Erin­ne­run­gen

Mil­lio­nen von Fern­seh­zu­schau­ern ken­nen und lie­ben Heide Kel­ler in ihrer ZDF-Rolle als „Traumschiff“-Chefstewardess Bea­trice. Nun erzählt die Schau­spie­le­rin erst­mals über ihr beweg­tes Leben: von ihrer Kind­heit im Rhein­land und ihren bei­den Ehen. Und sie über­rascht: Ihre Kar­riere hat Heide Kel­ler nicht etwa im Fern­se­hen begon­nen, son­dern am Thea­ter mit Schil­ler, Shake­speare und Shaw.

Auf die­ser Lebens­reise ler­nen wir nicht nur das Erzähl­ta­lent Heide Kel­lers ken­nen, son­dern begeg­nen auch den bekann­tes­ten Namen des deut­schen Fern­se­hens und erhal­ten einen exklu­si­ven Blick hin­ter die Kulis­sen des Traum­schiffs.

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Lesung mit Sabine Ebert in Erfurt
Nov 13 um 19:30

Sabine Ebert: Schwert und Krone. Zeit des Ver­rats (Band 3)

März 1152 in Aachen: Gerade wurde Fried­rich, der bis­he­rige Her­zog von Schwa­ben und künf­tige Bar­ba­rossa, zum König gekrönt und will das von Krie­gen zer­rüt­tete Land erneu­ern. Ver­bün­dete gewinnt er, indem er ihnen Land und Titel zusagt, gegen Feinde geht er mit eiser­ner Hand vor. Doch vom ers­ten Tag an hat er eine starke Fürs­ten­op­po­si­tion gegen sich, der miss­fällt, dass auf ein­mal die wel­fi­sche Par­tei vom König bevor­zugt wird. Zudem sam­melt der neue König neue, junge Ver­bün­dete um sich wie den skru­pel­lo­sen Rai­nald von Das­sel. Die alten Mark­gra­fen Albrecht der Bär und Kon­rad von Mei­ßen fürch­ten um ihre Macht. Sie ris­kie­ren alles und ver­lie­ren viel. Und mit­ten­drin in die­sem gna­den­lo­sen Kampf um die Macht ste­hen junge Frauen wie Hed­wig, die künf­tige Mark­grä­fin von Mei­ßen, und die schöne Bea­trix von Bur­gund, der Bar­ba­rossa sofort mit Haut und Haa­ren ver­fällt.

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Nov
14
Mi
Musikalische Lesung mit Volker Müller in Erfurt
Nov 14 um 18:00

Vol­ker Mül­ler stellt sei­nen Gedicht­band »Ver­ges­sene Zen­ti­me­ter« vor und musi­ziert.

Lesung mit Dzevad Karahasan in Jena
Nov 14 um 19:30

Dze­vad Karaha­san „ Der Trost des Nacht­him­mels“

In Isfa­han, der Haupt­stadt des Sel­dschu­ken-Rei­ches, stirbt uner­war­tet ein hoch­an­ge­se­he­ner Mann. Der Sohn des Ver­stor­be­nen for­dert Auf­klä­rung. An den Ermitt­lun­gen nimmt auch der Hof­as­tro­nom Omar Chay­yam teil. Er kommt zu dem Schluss, dass der Mann ver­gif­tet wurde. Dabei hatte er ver­sucht, den Trau­ern­den davon zu über­zeu­gen, dass es bes­ser wäre, sich an den Vater zu erin­nern, wie er war, anstatt die­ses Bild durch Ermitt­lun­gen in Zwei­fel zu zie­hen. Was fan­gen sie nun mit die­ser Wahr­heit an? Kurz dar­auf ver­düs­tert sich der Hori­zont. Hof­in­tri­gen und soziale Span­nun­gen bedro­hen das Reich von innen, wäh­rend ihm Kreuz­rit­ter und Mon­go­len von außen gefähr­lich wer­den. Doch der Sul­tan lehnt die Grün­dung eines Nach­rich­ten­diens­tes zur Gefah­ren­be­kämp­fung ab. Ein ver­häng­nis­vol­ler Feh­ler. Als der berühmte Mathe­ma­ti­ker und Dich­ter Jahr­zehnte spä­ter Rechen­schaft über sein Leben ablegt, ist das Reich zer­fal­len. Eine Ter­ror­or­ga­ni­sa­tion, ange­führt von einem frü­he­ren Weg­ge­fähr­ten Omar Chay­yams, ver­setzt die Gegend in Angst.

Mode­ra­tion: Frau Prof. Dr. Andrea Meyer – Fraatz

VVK in der Tou­rist-Infor­ma­tion Jena: 4.- €/ 6,-€

Lesung mit Felicitas Hoppe in Erfurt
Nov 14 um 19:30

Feli­ci­tas Hoppe: Prawda. Eine ame­ri­ka­ni­sche Reise

Auf Expe­di­tion in einem unbe­kann­ten Ame­rika: Zehn­tau­send so komi­sche wie hoch­poe­ti­sche Mei­len reist die Büch­ner-Preis­trä­ge­rin Feli­ci­tas Hoppe von Bos­ton über San Fran­cisco bis Los Ange­les und zurück nach New York. Sie begibt sich als lite­ra­ri­scher Wir­bel­sturm auf die Spu­ren von Ilf und Petrow, zweier rus­si­scher Schrift­stel­ler, die 80 Jahre vor ihr dort unter­wegs waren und zu Kult­fi­gu­ren wur­den.

Hoppe besich­tigt mit ihnen die Ford-Werke und den ers­ten elek­tri­schen Stuhl, streicht neben­bei den Zaun von Tom Sawyer und trifft auf Quen­tin Taran­tino per­sön­lich. „Prawda“ (rus­sisch: Wahr­heit) lässt die Leser Dinge sehen, wie sie über das unglaub­lichste Land der Erde noch nie geschrie­ben wur­den: eine lite­ra­ri­sche Welt­ent­de­ckung.

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Nov
15
Do
Lesung mit Heide Keller in Erfurt
Nov 15 um 19:30

Heide Kel­ler: Traum­zeit und andere Tage. Erin­ne­run­gen

Mil­lio­nen von Fern­seh­zu­schau­ern ken­nen und lie­ben Heide Kel­ler in ihrer ZDF-Rolle als „Traumschiff“-Chefstewardess Bea­trice. Nun erzählt die Schau­spie­le­rin erst­mals über ihr beweg­tes Leben: von ihrer Kind­heit im Rhein­land und ihren bei­den Ehen. Und sie über­rascht: Ihre Kar­riere hat Heide Kel­ler nicht etwa im Fern­se­hen begon­nen, son­dern am Thea­ter mit Schil­ler, Shake­speare und Shaw.

Auf die­ser Lebens­reise ler­nen wir nicht nur das Erzähl­ta­lent Heide Kel­lers ken­nen, son­dern begeg­nen auch den bekann­tes­ten Namen des deut­schen Fern­se­hens und erhal­ten einen exklu­si­ven Blick hin­ter die Kulis­sen des Traum­schiffs.

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Traumberuf: Schriftsteller? – Martin Straub zu Gast im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Nov 15 um 19:30

Traum­be­ruf: Schrift­stel­ler? Eine Ver­an­stal­tungs­reihe für inter­es­sierte Schrei­bende und neu­gie­rige Leser

»Der Mara­thon­le­ser – Lese-Zei­chen set­zen im Thü­rin­ger Land« –
Zu Gast: Mar­tin Straub

Mode­ra­tion: Olaf Trunschke und Frank Qui­litzsch

 

Unter dem Titel »Traum­be­ruf: Schrift­stel­ler?« ver­an­stal­ten der Thü­rin­ger Schrift­stel­ler­ver­band und Lese-Zei­chen e.V. gemein­sam mit dem Kul­tur: Haus Dacheröden eine Folge von Gesprächs­run­den zu The­men rund um Bücher, vor allem zum Schrei­ben und Ver­öf­fent­li­chen. Ein­mal im Monat wer­den unter der Gesprächs­lei­tung von Ingrid Annel und Olaf Trunschke, pas­send zum jewei­li­gen Thema, Gäste von ihrer Arbeit am Schreib­tisch und den Erfah­run­gen im Lite­ra­tur­be­trieb berich­ten. In einer Kurz­le­sung stel­len die ein­ge­la­de­nen Autoren anschlie­ßend einige Werke frisch vom Schreib­tisch vor.

Mar­tin Straub ist ein Aus­dau­er­sport­ler: Nicht nur auf der Lauf­stre­cke, son­dern vor allem auch in der Lite­ra­tur­szene: Er hat 1998 den Thü­rin­ger Lese-Zei­chen e.V. mit­be­grün­det und war sein lang­jäh­ri­ger Geschäfts­füh­rer. Er enga­giert sich für die Kin­der­li­te­ra­tur­tage in Krölpa und unter­stützt das Thü­rin­ger Mär­chen- und Sagen­fest.

Der habi­li­tierte Ger­ma­nist för­dert Autoren und ihre Bücher. Erzäh­len, ana­ly­sie­ren und hin­ter­fra­gen, das prägt den Lite­ra­tur­wis­sen­schaft­ler und Autor. Wie viele Mei­len an Lite­ra­tur er gele­sen, rezen­siert, in Essays reflek­tiert hat, weiß viel­leicht Mar­tin Straub, inzwi­schen im 76. Lebens­jahr und vol­ler Pläne, selbst nicht zu 100 Pro­zent genau.

In Land­stri­chen, die bis dahin wenig Berüh­rung mit den Küns­ten hat­ten, ver­sucht er immer wie­der, Lese-Zei­chen zu set­zen. Dass dies gelin­gen kann, bewei­sen die jähr­li­chen Thü­rin­ger Lite­ra­tur­tage auf der Burg Ranis im Saale-Orla-Kreis.

Uns erwar­tet eine anek­do­ten­rei­che Wan­de­rung durch die Lite­ra­tur­land­schaft, vol­ler Begeg­nun­gen mit Büchern und ihren Autoren.

Nov
16
Fr
Lesung der Schreibgruppe »Passwort Pegasus« in Neusiß
Nov 16 um 18:00

»Bett­ge­schich­ten vorm Advent« – Lesung der Schreib­gruppe »Pass­wort Pega­sus« der VHS Arn­stadt im Geh­mein­de­haus Neu­siß

Pass­wort Pega­sus, die Schreib­gruppe der VHS Arn­stadt, stellt sich in Neu­siß vor. Eigens für die­sen Ort und Anlass sind Lime­ricks und Schüt­tel­reime ent­stan­den und natür­lich wird auch der »Brat­wurst­song« zu Gehör gebracht.

Lesung mit Harald Lesch in Erfurt
Nov 16 um 19:30

Harald Lesch: Wenn nicht jetzt, wann dann? Han­deln für eine Welt, in der wir leben wol­len

Geben wir unser Bes­tes für eine bes­sere Welt!

An jeder Ecke scheint es zu bren­nen: Die Men­schen haben einen dra­ma­ti­schen Kli­ma­wan­del in Gang gesetzt. Rück­sichts­los wer­den Mensch und Natur aus­ge­beu­tet. Das Leben ist bis zum Zer­rei­ßen durch­öko­no­mi­siert, die Gesell­schaft gespal­ten. Über­all ste­cken wir in läh­men­den Wider­sprü­chen. Rat­lo­sig­keit macht sich breit. Was kön­nen wir, was kann jeder Ein­zelne tun?

Wir haben keine Zeit zu ver­za­gen, sagt Harald Lesch. An zahl­rei­chen Bei­spie­len zeigt er, wie wir mit Wider­sprü­chen umge­hen kön­nen, und erör­tert mit nam­haf­ten Exper­ten wie Ott­mar Eden­ho­fer, Karen Pit­tel und Ernst Ulrich von Weiz­sä­cker Lösungs­an­sätze, Hand­lungs­mög­lich­kei­ten und Ideen für ein gedeih­li­ches Zusam­men­le­ben. Ein Weck­ruf und ein Mut­mach­buch!

In Koope­ra­tion mit der Bür­ger­Stif­tung

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Lesung mit Peter Neumann in Jena
Nov 16 um 19:30

»Jena 1800. Die Repu­blik der freien Geis­ter« – Lesung mit Peter Neu­mann

 

Jena 1800: Mit den Ideen der Fran­zö­si­schen Revo­lu­tion gera­ten nicht nur die poli­ti­schen Ver­hält­nisse in Europa ins Wan­ken. Eine ganze Genera­tion von jun­gen Dich­tern und Phi­lo­so­phen beschließt, die Welt neu zu den­ken. Die füh­ren­den Köpfe – dar­un­ter die Brü­der Schle­gel mit ihren Frauen, der Phi­lo­soph Schel­ling und der Dich­ter Nova­lis – tref­fen sich in der thü­rin­gi­schen Uni­ver­si­täts­stadt an der Saale, um eine „Repu­blik der freien Geis­ter“ zu errich­ten. Sie stel­len nicht nur gesell­schaft­li­che Tra­di­tio­nen in Frage, sie revo­lu­tio­nie­ren mit ihrem Blick auf das Indi­vi­duum und die Natur zugleich auch unser Ver­ständ­nis von Frei­heit und Wirk­lich­keit – bis heute. Far­big und lei­den­schaft­lich erzählt Peter Neu­mann von die­ser unge­wöhn­li­chen Denk­er­kom­mune, die nicht weni­ger vor­be­rei­tete als den geis­ti­gen Auf­bruch in die Moderne.

Lesung mit Carmen Maja Antoni in Suhl
Nov 16 um 20:00

Die für den 15. Novem­ber 2018 geplante Pro­vin­zschrei-Nach­lese mit Car­men Maja Antoni und Jen­ni­pher Antoni unter dem Titel „Von gro­ßen Män­nern und von gro­ßen Frauen und umge­kehrt“ wird auf Frei­tag, den 16. Novem­ber 2018, ver­scho­ben.

Alle bereits gekauf­ten Tickets behal­ten ihre Gül­tig­keit.

Nov
17
Sa
Musikalische Nanae-Aoyama-Lesung mit Katja Cassing, Kasumi Itokawa und Gustavo Eda in Weimar
Nov 17 um 17:00
Musikalische Nanae-Aoyama-Lesung mit Katja Cassing, Kasumi Itokawa und Gustavo Eda in Weimar @ Stadtbücherei Weimar | Weimar | Thüringen | Deutschland

Eigen­wet­ter- Meis­ter­hafte japa­ni­sche Lite­ra­tur von Nanae Aoyama

 

Lesung in deut­scher Spra­che mit Dr. Katja Cas­sing (cass ver­lag),

Kasumi Ito­kawa (Harfe) und

Gus­tavo Eda (Sha­mi­sen, Shakuha­chi).

Lesung mit Horst Evers in Erfurt
Nov 17 um 19:30

Horst Evers: Es hätte alles so schön sein kön­nen

Das Leben des sieb­zehn­jäh­ri­gen Marco ver­än­dert sich schlag­ar­tig, als er näch­tens zufäl­lig beob­ach­tet, wie ein rie­si­ger, in Leder geklei­de­ter Mann kopf­über aus dem Fens­ter des unweit sei­nes Hei­mat­dor­fes gele­ge­nen Land­bor­dells fliegt. Kurz dar­auf stürmt eine junge Frau aus dem Haus, und noch ehe Marco die ganze Situa­tion mal in Ruhe mit sei­nen Hor­mo­nen aus­dis­ku­tie­ren kann, ver­spricht er ihr seine Hilfe. Die bei­den beschlie­ßen, den toten Mann, den blut­über­ström­ten Stein, auf dem er auf­ge­schla­gen ist, und sei­nen Wagen ver­schwin­den zu las­sen. Jeweils in einem ande­ren Bun­des­land, um es den ermit­teln­den Behör­den mög­lichst schwer zu machen. Damit beginnt eine rasante Tour durch Deutsch­land, die für beide mehr Über­ra­schun­gen bereit­hält, als sie je erwar­tet hät­ten. Das viele Geld, das sie statt des Reser­ver­ei­fens im Kof­fer­raum fin­den, noch nicht mal mit ein­ge­rech­net.

Horst Evers erzählt von einem Aben­teuer, das seine bei­den Hel­den aus der zwar kru­den, aber immer­hin beschau­li­chen Idylle ihres Dor­fes gera­dezu in die Welt hin­aus­schleu­dert. Eine aber­wit­zige und doch abso­lut benei­dens­werte Reise eines sehr jun­gen Man­nes und einer schö­nen Frau – und zugleich ein herr­lich schrä­ger Roman über das Erwach­sen­wer­den zwi­schen Stadt und Land.

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Nov
19
Mo
Lesung mit Desirée Nick in Erfurt
Nov 19 um 19:30

Desi­rée Nick: Nein ist das neue Ja. Warum wir nicht alles abni­cken müs­sen

Ja-Sage­rei ist zum kol­lek­ti­ven Reflex gewor­den. Wir wol­len beliebt sein, bloß nicht anecken. Noble Streit­kul­tur ist uns völ­lig abhan­den­ge­kom­men, aber als die Nation der JA-Jun­kies, zu denen wir erzo­gen wur­den, kom­men wir nicht wei­ter!
Leute, lernt zu wider­spre­chen! Ob gegen­über dem Chef, in der Fami­lie, beim Shop­pen, in der Schule und als Mut­ter, Nein-Sage­rin Dési­rée erklärt uns scharf­zün­gig und anhand vie­ler per­sön­li­cher Anek­do­ten, warum wir ohne das ent­schlos­sene und bewusste NEIN nicht aus­kom­men.
Nein sagen heißt Ja sagen zu all den Din­gen, die uns wirk­lich am Her­zen lie­gen. Es ist der Schlüs­sel zu mehr Zeit, Liebe, Erfolg, Gesund­heit und per­sön­li­cher Ent­fal­tung! Wer Nein sagt, hat die Macht, trifft Ent­schei­dun­gen und steu­ert sein Schick­sal. Man muss schließ­lich nicht jeden Quatsch mit­ma­chen.

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Nov
20
Di
Lesung mit Burghart Klaußner in Erfurt
Nov 20 um 19:30

Burg­hart Klauß­ner: Vor dem Anfang

Ber­lin, April 1945: Die letz­ten Tage des Krie­ges. Doch für die Segel­flie­ger Fritz und Schultz fängt er jetzt erst rich­tig an. Sie erhal­ten den Auf­trag, die Kasse ihres Flug­ha­fens ins Luft­fahrt­mi­nis­te­rium zu brin­gen. Doch wie kann man an das andere Ende der Stadt gelan­gen, ohne beschos­sen zu wer­den? Die Schick­sals­ge­mein­schaft schwingt sich auf ihre Räder, und nun zeigt sich, dass man Kriege nicht nur mit Waf­fen, son­dern auch mit Gewitzt­heit und Dreis­tig­keit über­ste­hen kann. Bis zu dem Moment, als selbst Fritz sprach­los ist…

Dem Schau­spie­ler Burg­hart Klauß­ner, der für seine Rolle im Kino­film „Das weiße Band“ den Deut­schen Film­preis erhielt, ist in sei­nem ers­ten Roman ein aber­wit­zi­ges Schel­men­aben­teuer gelun­gen.

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Nov
21
Mi
Ein hochprozentiger Abend mit Ralf Schönfelder und M. Kruppe in Ilmenau
Nov 21 um 19:00

Die Lite­ra­ri­sche Destille. Autoren und ihre liebs­ten Spi­ri­tuo­sen. Ein hoch­pro­zen­ti­ger Abend mit Ralf Schön­fel­der und M. Kruppe

Vier Schrift­stel­ler und ihre liebs­ten Spi­ri­tuo­sen. Hei­ner Mül­ler schrieb seine apo­ka­lyp­ti­schen Thea­ter­vi­sio­nen stets mit einem Glas Whis­key in greif­ba­rer Nähe. Ernest Heming­way ent­wi­ckelte auf der Basis kuba­ni­schen Rums einen eige­nen Dai­quiri-Cock­tail. Wene­dikt Jer­ofe­jew ging in sei­ner »Reise nach Petuschki« auf die berühm­teste lite­ra­ri­sche Sauf­tour, bei der Unmen­gen Wodka geleert wer­den. Mal­colm Lowrys »Unter dem Vul­kan« ist der wohl kom­ple­xeste Trin­ker­ro­man der Lite­ra­tur­ge­schichte; der Autor selbst liebte Gin über alles.

M. Kruppe und Ralf Schön­fel­der sind die lite­ra­ri­schen Som­me­liers des Abends. Sie lesen aus den Tex­ten der Autoren und erzäh­len humor­volle und ernste Anek­do­ten über die vier schrei­ben­den Trin­ker. Dazu wer­den edle Schnäpse kre­denzt: Whis­key, Rum, Wodka, Gin. Das Publi­kum ist ein­ge­la­den, mit­zu­trin­ken!

Lesung mit Tatjana Meissner in Erfurt
Nov 21 um 19:30

Tat­jana Meiss­ner: Die pure Hor­mo­nie

In ihrem neuen Buch wid­met sich die Enter­tai­ne­rin Tat­jana Meiss­ner nichts Gerin­ge­rem als dem Fort­be­stand der Mensch­heit. Diese Bio- und Öko­n­erds in der Nach­bar­schaft ver­meh­ren sich per­ma­nent, woge­gen ihre Toch­ter mit über 30 noch kei­nen Gedan­ken an eige­nen Nach­wuchs ver­schwen­det. Die hor­mo­nelle Har­mo­nie der gesam­ten Fami­lie steht auf dem Spiel. Die Parole heißt: Hor­mo­nie! Mit allen Mit­teln!

Mit ihrer fron­tal-sym­pa­thi­schen Art meis­tert Tat­jana Meiss­ner den Balan­ce­akt zwi­schen Fri­vo­li­tät und Rea­li­tät, Selbst­iro­nie und Melan­cho­lie, Gän­se­haut und Lach­krampf – immer pro­fes­sio­nell, immer frech und vor allem immer ganz nah dran an ihren Zuschau­ern.

Tat­jana Meiss­ner zählt zu den erfolg­reichs­ten deut­schen Kaba­ret­tis­tin­nen und hat sich mit ihren humor­vol­len Roma­nen eine begeis­terte Leser­schaft erobert.

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Nov
22
Do
Literaturland Thüringen unterwegs … in Berlin
Nov 22 um 19:00

»Thüringer Weltenbummler«
Lesung mit Frank Quilitzsch und Landolf Scherzer

 

  • Begrü­ßung: Staats­se­kre­tär Malte Krückels, Bevoll­mäch­tig­ter des Frei­staats Thü­rin­gen beim Bund
  • Ein­füh­rung: Jens Kirs­ten, Thü­rin­ger Lite­ra­tur­rat e.V.
  • »Auf der Suche nach Wang Wei« – Lesung mit Frank Qui­litzsch
  • »Bue­nos días, Kuba« – Lesung mit Lan­dolf Scher­zer

 

Frank Qui­litzsch kehrte 2015 nach China zurück, um noch ein­mal jene Orte und Ein­rich­tun­gen auf­zu­su­chen, an denen er vor 25 Jah­ren unter­rich­tet hatte. Schon kurz nach der Lan­dung rie­ben sich die Erin­ne­run­gen an der bizar­ren chi­ne­si­schen Gegen­wart. Damals, 1989, war gerade der Stu­den­ten­auf­stand auf dem »Platz des Himm­li­schen Frie­dens« nie­der­ge­schla­gen wor­den, die Gesell­schaft wirkte gelähmt, und auf den Stra­ßen fuh­ren fast nur Fahr­rä­der. Jetzt boomte die Wirt­schaft, reck­ten sich Wol­ken­krat­zer in den Him­mel und ver­kehr­ten Express­züge zwi­schen den Mil­lio­nen­städ­ten. – Doch wie ging es den Men­schen? Eigent­lich suchte der Rück­keh­rer seine Stu­den­tin Wang Wei, eine aben­teu­er­li­che Reise begann. Der durch seine Viet­nam-Bücher und hei­te­ren Erin­ne­rungs­bände bekannte Autor und TLZ-Redak­teur lässt sich erneut von der asia­ti­schen Kul­tur und Poe­sie ver­zau­bern und wird vom moder­nen China über­wäl­tigt. Qui­litzsch ist per Fahr­rad, Bus und Trans­ra­pid unter­wegs, begeg­net Mao, Kon­fu­zius und Deng Xiao­pings Katze und lüf­tet das Rät­sel um die Kopie des Wei­ma­rer Goe­the-Schil­ler-Denk­mals in Anting.

Frank Qui­litzsch wurde 1957 in Halle an der Saale gebo­ren und wuchs teil­weise bei sei­nen Groß­el­tern im sach­sen-anhal­ti­schen Dorf Mühl­beck auf. Bedingt durch den Diplo­ma­ten-Beruf sei­nes Vaters besuchte er die Schule in Mos­kau, Pots­dam-Babels­berg und Fal­ken­see. Sein Ger­ma­nis­tik­stu­dium schloss er mit sei­ner Pro­mo­tion ab. 1987 bis 1988 unter­rich­tete er Deutsch an der Damas­kus-Uni­ver­si­tät in Syrien. Von 1989 bis 1990 folgte ein Auf­ent­halt als Lek­tor für Deut­sche Spra­che und Lite­ra­tur an der Uni­ver­si­tät Nan­jing in der chi­ne­si­schen Pro­vinz Jiang­tsu. Seit 1991 ist er Kul­tur­re­dak­teur der »Thü­rin­gi­schen Lan­des­zei­tung«; seit zwei Jah­ren bei der Medi­en­gruppe Thü­rin­gen.

 

Lan­dolf Scher­zer hat bei Rei­sen den Zufall auf sei­ner Seite. Kaum ist er auf Kuba, stirbt Fidel Cas­tro, und er erlebt er ein Land im Aus­nah­me­zu­stand. Um so drän­gen­der wird die Frage, wie die Ideale der Revo­lu­tion in der Gegen­wart bestehen.
Wer in Kuba viel fragt, dem wird wenig erlaubt, lernt Scher­zer schon am ers­ten Tag in Havanna. Also macht er es bei sei­nen Recher­chen wie die Kuba­ner, er geht Umwege und impro­vi­siert. Jede Bus­fahrt, jeder Ein­kauf, jeder Spa­zier­gang beschert ihm über­ra­schende Begeg­nun­gen und Lebens­be­richte. Er bewun­dert, wie unkon­ven­tio­nell die Kuba­ner den pro­ble­ma­ti­schen All­tag meis­tern und wie unge­bro­chen der Stolz auf die Revo­lu­tion und ihre Errun­gen­schaf­ten ist. Aber mit Schlitz­oh­rig­keit und Opti­mis­mus allein las­sen sich die Kon­flikte, die die Öff­nung Kubas mit sich bringt, nicht lösen. Was also muss bewahrt, was soll ver­än­dert wer­den?

Lan­dolf Scher­zer, 1941 in Dres­den gebo­ren, lebt als freier Schrift­stel­ler in Thü­rin­gen. Er wurde durch Repor­ta­gen wie »Der Erste«, »Der Zweite« und »Der Letzte« bekannt. Nach »Der Grenz­gän­ger« und »Immer gera­de­aus. Zu Fuß durch Euro­pas Osten« erschie­nen zuletzt viel­be­ach­tete Repor­ta­gen über China »Madame Zhou und der Fahr­rad­fri­seur« und über die aktu­elle Situa­tion in Grie­chen­land »Stürzt die Göt­ter vom Olymp«. 2015 erschien »Der Rote. Macht und Ohn­macht des Regie­rens.« Für seine lite­ra­ri­sche Arbeit erhielt er 2010 den Wal­ter-Bauer-Preis.

Corvus e.V.-Salonabend: Weihnachtsspecial in Pößneck
Nov 22 um 19:30

M. Kruppe und Freunde wer­den unge­wöhn­li­che Weih­nachts­texte zum Bes­ten geben. Man kann nur ver­mu­ten, ob sie irr­wit­zig, obskur, hei­ter oder besinn­lich sein wer­den. Oder irgendwo im Span­nungs­feld darin ver­schwim­men. Wird gut!

Ein­mal mehr unter­stützt von reich­hal­ti­gen Flüs­sig­kost­bar­kei­ten zwi­schen Saft, Wein, Bier, Likö­ren und inter­na­tio­na­len Whis­kys der Agen­tur Out­bird.

Der Herbstlese-Debütantensalon in Erfurt
Nov 22 um 19:30

Das erste Mal: Der Herbst­lese-Debü­tan­ten­sa­lon

Bereits zum 7. Mal gibt es den Debü­tan­ten­sa­lon, und wie­der wird Marion Brasch drei AutorIn­nen und ihre Bücher vor­stel­len. Am Ende küren Sie, lie­bes Publi­kum, das Debüt der Herbst­lese 2018.

Es ste­hen zur Wahl:

Wlada Kolo­so­was Roman „Flie­gende Hunde“, der vom Erwach­sen­wer­den zweier rus­si­scher Mäd­chen han­delt.

Anja Kamp­mann erzählt in „Wie hoch die Was­ser stei­gen“ von der Rück­kehr aus der Fremde, vom Ver­such, aus einer boden­lo­sen Arbeits­welt zurück­zu­fin­den ins eigene Leben.

Ulrich Treb­bin schickt in „Letzte Fahrt nach Königs­berg“ seine Hel­din Ella 1945 auf eine wag­hal­sige Reise in ihre zer­störte Hei­mat­stadt, berüh­rend und inspi­riert von sei­ner eige­nen Fami­li­en­ge­schichte.

Freuen Sie sich auf neue, inter­es­sante lite­ra­ri­sche Stim­men!

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Nov
23
Fr
Lyrik und Chansons mit Je+Scha und Frau Lehmann in Suhl
Nov 23 um 19:30

Klang­Ge­dan­ken – Som­mer­kin­der auf dem Weg ins Wir
Lyrik und Chan­sons mit Je+Scha und Frau Leh­mann
Mit ihren oft lächelnd-schwer­mü­ti­gen, aber auch trot­zig mot­zi­gen Gedich­ten nimmt Je+Scha alias Jenny Schau­er­ham­mer ihre Leser mit in eine Welt der Emo­tio­nen und farb­ge­wal­ti­gen Gedan­ken­bil­der. Wort­akro­ba­tik trifft auf Laut­ma­le­rei – und an man­cher Stelle lugt ein biss­chen Wahn­sinn um die Ecke.

Frau Leh­mann erzählt als Chan­so­nette und Lie­der­ma­che­rin große und kleine Geschich­ten aus ihrer Welt. Ob Laut oder leise, schwer­mü­tig ernst oder bei­ßend iro­nisch – sie führt ihre Zuhö­rer mit wan­del­ba­rer Stimme, beglei­tet vom Kla­vier, in kür­zes­ter Zeit durch die Höhen und Tie­fen des Seins.

Zusam­men machen sich die bei­den Frauen auf den Weg, mit Gedich­ten, Lie­dern und gemein­sam ver­ton­ter Lyrik im Gepäck. Zwei Stim­men und ein Kla­vier neh­men ihr Publi­kum mit auf die Reise durch zart anmu­tende Wel­ten aus Wut, Mut und klin­gen­der Melan­cho­lie. Wer sich dar­auf ein­lässt, wird viel­leicht mit Erkennt­nis belohnt. Viel­leicht aber auch nicht.

Nov
24
Sa
Gedichte von Inge Müller und Heiner Müller in der Dichterstätte »Sarah Kirsch« in Limlingerode
Nov 24 um 14:30

Gedichte von Inge Mül­ler und Hei­ner Mül­ler

Ich will alles von der Welt“ / “Vor mei­ner Schreib­ma­schine dein Gedicht …“

Seit 1997 erklin­gen Gedichte im Dorf, anfangs im Dorf­ge­mein­schafts­haus, in dem auch die Geburts­stunde der „Lim­lin­ge­röder Dis­kurse“ statt­fand.

Lesung und Gespräch mit Peter Wawerzinek & Florian Günther in Gera
Nov 24 um 20:00

Peter Wawer­zi­nek & Flo­rian Gün­ther zwi­schen Lesung & Talk

 

Bach­mann-Preis­trä­ger Peter Wawer­zi­nek, Ver­fas­ser so scho­nungs­lo­ser Romane wie „Raben­liebe“ und „Schluck­specht“, in denen er seine Heim­kind­heit und Alko­hol­sucht schmerz­lich erin­nert, trifft auf sei­nen Freund Flo­rian Gün­ther, Her­aus­ge­ber der „letz­ten les­ba­ren Zeit­schrift für Lite­ra­tur“ „Dreck­sack“ (Junge Welt) und in die­ser Funk­tion letz­ten leben­den Ver­tre­ter des Social Beats. Beide ver­leug­nen ihren Bezug zur Kunst und Lite­ra­tur der Straße nicht, beide sind ver­wur­zelt im lite­ra­ri­schen Urgrund.

In der Geraer Thea­ter­fa­brik wer­den Peter Wawer­zi­nek und Flo­rian Gün­ther Pas­sa­gen aus ihren Arbei­ten lesen und zwi­schen den Stü­cken den ein oder ande­ren Talk zum Jetzt zwi­schen Skep­sis und Sehn­sucht füh­ren.

Nov
26
Mo
Lesung mit Alexander Pehlemann in Jena
Nov 26 um 20:00

Alex­an­der Peh­le­mann »Vom Pra­ger Psy­che­de­lic Früh­ling zum War­schauer Punk Pakt. Eine sub­kul­tu­relle Zeit­reise durch den Ost­block«

Mit Alex­an­der Peh­le­mann, Her­aus­ge­ber von Zonic und diver­sen Büchern zur Ost­block-Sub­kul­tur, geht es in einem wil­den medial gestütz­ten Ritt ent­lang der Ent­wick­lungs­li­nien im Under­ground hin­term Eiser­nen Vor­hang. Wobei es um Kon­ti­nui­tät wie Brü­che geht, um Non­kon­for­mis­mus einer­seits und Kom­pro­miss­fel­der ande­rer­seits. Ent­lang der Weg­stre­cke lie­gen z.B. das Beat­ver­bot und die Ent­ste­hung gezähm­ten Staats-Rocks sowie der Auf­stieg des Free Jazz in der DDR oder der zur Charta 77 füh­rende Kul­tur-Wider­stand im tsche­chi­schen Under­ground um The Plastic People of the Uni­verse, am Ende aber auch neue radi­kale Ansätze mit Punk, die natür­lich genauso ihre Vor­ge­schichte haben.

Nov
27
Di
Lesung mit Jochen Voit und Hamed Eshrat in Erfurt
Nov 27 um 19:30

Jochen Voit & Hamed Eshrat: Nie­der mit Hit­ler! Oder: Warum Karl kein Rad­fah­rer sein wollte
Nach einer wah­ren Geschichte aus Erfurt.

Ost­ber­lin, 1960. In einem karg möblier­ten Raum sitzt Karl, starrt auf ein Ton­band­ge­rät, war­tet und erin­nert sich: Erst war er begeis­ter­ter Hit­ler­junge. Spä­ter ver­teilte er Flug­blät­ter gegen die Nazis und wurde dafür ein­ge­sperrt… Ein Mann betritt den Raum, ver­hört ihn, setzt ihn mas­siv unter Druck. Karl, mitt­ler­weile Pfar­rer in der DDR, muss sich ent­schei­den, ob er für die Stasi spit­zeln will oder nicht. Die Geschichte eines Man­nes, der in zwei Dik­ta­tu­ren den auf­rech­ten Gang gelernt hat.

Jochen Voit lei­tet die Gedenk­stätte Andre­as­straße in Erfurt. Zusam­men mit Hamed Eshrat hat er nun seine erste Gra­phic Novel ver­öf­fent­licht.

Mehr Infos zur Gra­phic Novel und zum gleich­na­mi­gen Doku­men­tar­film unter: www.nieder-mit-hitler.de

In Koope­ra­tion mit der Stif­tung Etters­ber­g/Ge­denk- und Bil­dungs­stätte Andre­as­straße

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Nov
28
Mi
Lesung mit Henning Westphal in Heiligenstadt
Nov 28 um 19:30

Hen­ning West­phal liest Hof­manns­thal Schach­no­velle.

Lesung mit Simone Buchholz in Erfurt
Nov 28 um 19:30

Simone Buch­holz: Mexi­ko­ring

In Ham­burg bren­nen die Autos. Jede Nacht, wahl­los ange­zün­det. Aber in die­ser einen Nacht am Mexi­ko­ring, einem Büro­hoch­häu­ser­ghetto im Nor­den der Stadt, sitzt noch jemand in sei­nem Fiat, als der anfängt zu bren­nen: Nouri Sarouk­han, der ver­lo­rene Sohn eines Clans aus Bre­men. War er es leid, vor sei­ner Fami­lie davon­zu­lau­fen? Hat die ihn in Brand set­zen las­sen? Und was ist da los, wenn die Gangs­ter­kin­der von der Weser neu­er­dings an der Als­ter ster­ben?
Staats­an­wäl­tin Chas­tity Riley taucht tief ein in die Welt der Clan-Fami­lien. Nach und nach erschlie­ßen sich ihr die weit­ver­zweig­ten kri­mi­nel­len Struk­tu­ren, die sich durch ganz Deutsch­land zie­hen. Und sie bekommt Ein­blick in Nouri Sarouk­hans Geschichte. Es ist die Geschichte eines Aus­bruchs zu einem hohen Preis. Und es ist die Geschichte einer Liebe: von Nouri und Aliza, die nicht zusam­men­kom­men durf­ten und in ein ande­res Leben türm­ten, das aber kein bes­se­res war. Weiß Aliza, was mit Nouri am Mexi­ko­ring pas­siert ist?

Simone Buch­holz’ Ham­burg-Kri­mis sind schon mit meh­re­ren Prei­sen aus­ge­zeich­net wor­den, u.a. dem Deut­schen Krimi Preis 2017.

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Nov
29
Do
Lesung mit Christoph Schmitz-Scholemann und Reinhard Böhner in Bienstädt
Nov 29 um 19:00

3. Bien­städ­ter Herbst­lese
mit Rein­hard Böh­ner und Chris­toph Schmitz-Schole­mann

 

Begrü­ßung: Mar­tin Fried­rich, Vor­sit­zen­der des Hei­mat­ver­eins Bien­städt

 

Rein­hard Böh­ner wird uns auch an die­sem Abend zum Auf­takt wie­der mit einer sei­ner hei­te­ren und zugleich tief­grün­di­gen Kurz­ge­schich­ten erfreuen. Anschlie­ßend liest Chris­toph Schmitz-Schole­mann aus sei­ner 2006 erschie­ne­nen Über­set­zung der Briefe des römi­schen Dich­ters Horaz. Die Briefe ent­hal­ten zeit­los gül­tige Betrach­tun­gen über städ­ti­sches und länd­li­ches Leben, über mensch­li­che Schwä­chen und gesell­schaft­li­che Fehl­ent­wick­lun­gen – und wie man sie mit Humor und Opti­mis­mus über­win­det. Schmitz-Schole­mann hat die Briefe des Horaz in ein gut ver­ständ­li­ches Deutsch über­tra­gen, so dass sie ihren tröst­li­chen Zau­ber auch im 21. Jahr­hun­dert ver­strö­men kön­nen.

 

Zu den Autoren:

Rein­hard Böh­ner ist Fach­arzt für Öffent­li­ches Gesund­heits­we­sen und prak­ti­ziert gegen­wär­tig als Fach­arzt für All­ge­mein­me­di­zin in Alach. Gebo­ren wurde er 1954 in Leip­zig. Dort stu­dierte er Medi­zin und pro­mo­vierte an der Fried­rich-Schil­ler-Uni­ver­si­tät Jena. Von 1994 bis1998 lebte er in Neu­see­land und wid­mete sich dem in der angel­säch­si­schen Lite­ra­tur so bedeu­ten­den Genre der lite­ra­ri­schen Kurz­ge­schichte am Hag­ley Com­mu­nity Col­lege in Christ­church. Mit sei­nen Erzäh­lun­gen ist Böh­ner in Zei­tun­gen, Zeit­schrif­ten und Antho­lo­gien ver­tre­ten. 2014 erschien seine Novelle »Der Land­strei­cher« als Buch. 2000 und 2002 war er Fina­list beim MDR-Lite­ra­tur­wett­be­werb. Rein­hard Böh­ner lebt in Vip­pa­che­del­hau­sen.

Chris­toph Schmitz-Schole­mann wurde 1949 in Solin­gen-Ohligs gebo­ren. 1968/69 war er Repor­ter beim Satire-Ver­lag Bär­meier & Nikel und trat in Spiel­fil­men auf. Er stu­dierte Nie­der­län­disch, Phi­lo­so­phie und Rechts­wis­sen­schaft. Von 1980 bis 2014 war er als Arbeits­rich­ter tätig, zuletzt beim Bun­des­ar­beits­ge­richt in Erfurt. Neben sei­ner juris­ti­schen Arbeit ist er seit Ende der 80er Jahre auch als Lyri­ker, Über­set­zer und Essay­ist u.a. für den Deutsch­land­funk tätig. Meh­rere Bücher. 1996 erhielt er den Essay­preis der Deut­schen Aka­de­mie für Spra­che und Dich­tung. Chris­toph Schmitz-Schole­mann ist Prä­si­dent des Dis­zi­pli­nar­ge­richts für Kir­chen­be­amte beim Bis­tum Mainz. Außer­dem ist er Vor­sit­zen­der des Thü­rin­ger Lite­ra­tur­rats e.V., Mit­glied des P.E.N.-Zentrums Deutsch­land und Kura­tor der Deut­schen Schil­ler­stif­tung von 1859. Er lebt in Wei­mar.

Lesung mit Bernhard Aichner in Erfurt
Nov 29 um 20:15

Bern­hard Aich­ner: Bös­land

Som­mer 1987. Auf dem Dach­bo­den eines Bau­ern­hau­ses wird ein Mäd­chen bru­tal ermor­det. Ein Drei­zehn­jäh­ri­ger schlägt mit einem Golf­schlä­ger auf seine Mit­schü­le­rin ein und rich­tet ein Blut­bad an. Drei­ßig Jahre lang bleibt diese Geschichte im Ver­bor­ge­nen, bis sie plötz­lich mit vol­ler Wucht zurück­kommt und alles mit sich reißt: Der Junge von damals mor­det wie­der.

Bern­hard Aich­ners „Totenfrau“-Trilogie stand mona­te­lang an der Spitze der Best­sel­ler­lis­ten und wird gerade in den USA ver­filmt. Bern­hard Aich­ner lebt als Schrift­stel­ler und Foto­graf in Inns­bruck. Für seine Arbeit wurde er mit meh­re­ren Lite­ra­tur­prei­sen und Sti­pen­dien aus­ge­zeich­net, zuletzt mit dem Burg­dor­fer Kri­mi­preis 2014, dem Crime Colo­gne Award 2015 und dem Fried­rich Glau­ser Preis 2017.

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Nov
30
Fr
Musikalische Lesung mit Thomas Rühmann und Tobias Morgenstern in Krölpa
Nov 30 um 20:00

»Seide« –  Eine Musi­ka­li­sche Lesung mit Tho­mas Rüh­mann und Tobias Mor­gen­stern

 

Eine west-öst­li­che Novelle von Ales­san­dro Baricco mit Lie­dern von Rio Rei­ser. Eine Geschichte vol­ler Leich­tig­keit, Ferne und Musik.

Erzählt wird die son­der­bare Reise des Sei­den­rau­pen­händ­lers Hervé Jon­cour bis ans Ende der Welt. Im Herbst 1861 bricht der süd­fran­zö­si­sche Sei­den­händ­ler Hervé Jon­cour auf zu einer beschwer­li­chen Reise nach Japan, um Sei­den­rau­pen zu kau­fen. Die Begeg­nung mit einer rät­sel­haf­ten Schön­heit erlaubt nur heim­li­che Bli­cke und eine kurze Bot­schaft – doch das reicht, um Her­vés Lei­den­schaft zu ent­fa­chen. Jahr für Jahr treibt es ihn fortan wie­der nach Japan. Doch nie­mals wird er auch nur die Stimme die­ses Mäd­chens hören. Erst viele Jahre spä­ter begreift er das Gesche­hen.

Der beliebte Schau­spie­ler Tho­mas Rüh­mann, bekannt u.a. aus »Tat­ort« und »In aller Freund­schaft« liest die Geschichte. Er wird musi­ka­lisch beglei­tet von Tobias Mor­gen­stern.

Dez
1
Sa
Lesung mit Thomas Thieme und Frank Quilitzsch in Jena
Dez 1 um 19:30

Tho­mas Thieme, Frank Qui­litzsch: »Ich Hoe­neß Kohl«

Tho­mas Thieme und Frank Qui­litzsch lesen aus Ihrem neuen Gesprächs­band, der zum 70. Geburts­tag des Schau­spie­lers erscheint. Sie sind wie Faust und Mephisto, wie Del­ling und Netzer, ein biss­chen auch wie Stat­ler und Wal­dorf, die bei­den Alten aus der Mup­pet-Show – der Schau­spie­ler Tho­mas Thieme und sein Kri­ti­ker Frank Qui­litzsch.

Vor zehn Jah­ren misch­ten sie mit ihrem ers­ten Band »Ich Faust – Tho­mas Thieme« die Thea­ter­welt auf. Nun folgt der zweite Streich, bei dem sich alles um Thie­mes Film­rol­len dreht und für den sie sogar zusam­men nach Mün­chen gefah­ren sind, um dort den Ball­künst­ler Gün­ter Netzer zu tref­fen. Denn natür­lich geht es, wie immer, auch um Fuß­ball.
Seit nun­mehr sieb­zehn Jah­ren »ver­hört« Kul­tur­re­dak­teur Frank Qui­litzsch den vom »Faust« beses­se­nen, fuß­ball­ver­rück­ten Wei­ma­rer Schau­spie­ler Tho­mas Thieme am Tele­fon: »Herr Thieme, wo sind Sie?« Die in loser Folge in der TLZ abge­druck­ten Inter­views beleuch­ten facet­ten­reich das Leben des Thea­ter- und Film-Stars. Vor allem Thie­mes Rolle als Kanz­ler der deut­schen Ein­heit, Hel­mut Kohl, und gefal­le­ner Fuß­ball­gott Uli Hoe­neß rücken ins Zen­trum der Befra­gung. In einem Nach­spiel mit Gün­ter Netzer jon­gliert er zwi­schen Faust und Fuß­ball.

VVK in der Tou­rist-Infor­ma­tion Jena: 10,-€/ 12,-€

Whisky & Words mit M. Kruppe und Tristan Rosenkranz Kupferhammer im Mühlengrund (b. Pößneck)
Dez 1 um 20:00

Whisky & Words

 

Gemein­sam mit dem Autoren und Rezi­ta­tor M. Kruppe und dem Kopf hin­ter den Whis­kys Tris­tan Rosen­kranz erle­ben Sie einen Abend zwi­schen höchst unter­halt­sa­mer Welt­li­te­ra­tur, Geschmackssin­fo­nien aus­er­le­se­ner Whis­kys und hand­ver­le­se­nem musi­ka­li­schen Rahmenprogramm.Unser wech­seln­des Whis­ky­sor­ti­ment setzt sich aus gro­ßen Destil­la­ten aus Schwe­den, Japan, Indien, Ita­lien, Tai­wan, hin und wie­der Schott­land, aber auch eini­gen her­vor­ra­gen­den deut­schen Trop­fen zusam­men. Eine Aus­wahl von sechs Whis­kys wird zu je 2 Cen­ti­li­ter gereicht, wäh­rend Sie mehr über Cha­rak­ter, Her­kunfts­land, Rei­fung und Geschmacks­no­ten erfah­ren.

Kruppe ver­bin­det die Her­kunft des jewei­li­gen Whis­kys mit Wer­ken bekann­ter Autoren, die dem edlen Getränk bekann­ter Maßen nicht abge­neigt waren. So kann es sein, dass da ein Jack Kerouac oder ein Henry Mil­ler, ein Ernest Heming­way oder ein Fran­cois Vil­lon, ein Mor­gen­stern, Kin­ski oder Erhardt von pikant bis hei­ter „dazwi­schen rut­schen“. Die Text­aus­wahl ist varia­bel, wobei Kruppe sich stets dem Publi­kum anzu­pas­sen weiß und das Auf­fan­gen der Stim­mung in sei­ner Dar­bie­tung und der Wahl der Texte ver­ar­bei­tet.

Gereicht wer­den zum hoch­pro­zen­ti­gen Genuss aller­lei Köst­lich­kei­ten. Und selbst­ver­ständ­lich sind auch andere Getränke erhält­lich.

Dez
2
So
Advent im Schillerhaus Rudolstadt − Geschichten von der Freude mit Annika Rioux
Dez 2 um 15:00

Advent im Schil­ler­haus − Geschich­ten von der Freude mit Annika Rioux

Fast geht sie im Tru­bel der Advents­zeit ver­lo­ren, die Freude, die aus der Kind­heit noch her­ein­scheint in jene Tage der Erwar­tung des Weih­nachts­fes­tes, eines Fes­tes voll der Freu­den – nicht nur über die Geschenke, son­dern auch über das Bei­sam­men­sein, die lieb­ge­won­ne­nen Rituale und vor allem über den weih­nacht­li­chen Segen. Schau­spie­ler des Thea­ter Rudol­stadt lesen an einem Advents­nach­mit­tag Weih­nachts­ge­schich­ten und spre­chen über ihr Weih­nach­ten und die gro­ßen und klei­nen Freu­den ihrer Arbeit und ihres Lebens. Dazu ser­vie­ren wir eine weih­nacht­li­che Spe­zia­li­tät.

Dez
3
Mo
Lesung mit Judith Schalansky in Erfurt
Dez 3 um 19:30

Judith Schalan­sky: Ver­zeich­nis eini­ger Ver­luste. Erzäh­lun­gen

Die Welt­ge­schichte ist vol­ler Dinge, die ver­lo­ren sind, mut­wil­lig zer­stört oder im Lauf der Zeit abhan­den­ge­kom­men. In ihrem neuen Buch wid­met sich Judith Schalan­sky dem, was das Ver­lo­rene hin­ter­lässt: ver­hallte Echos und ver­wischte Spu­ren, Aus­las­sungs­zei­chen und Phan­tom­schmer­zen. Aus­ge­hend von ver­lo­ren­ge­gan­ge­nen Natur- und Kunst­ge­gen­stän­den wie den Lie­dern der Sap­pho, dem abge­ris­se­nen Palast der Repu­blik oder einer aus­ge­stor­be­nen Tiger­art ent­wirft sie ein Ver­zeich­nis des Ver­schol­le­nen und Ver­schwun­de­nen, das seine erzäh­le­ri­sche Kraft dort ent­fal­tet, wo die her­kömm­li­che Über­lie­fe­rung ver­sagt.

Die Prot­ago­nis­ten die­ser Geschich­ten sind Figu­ren im Abseits, die gegen die Ver­gäng­lich­keit ankämp­fen. Ein Buch, das zeigt, dass der Unter­schied zwi­schen An- und Abwe­sen­heit womög­lich mar­gi­nal ist, solange es die Erin­ne­rung gibt und eine Lite­ra­tur, die erfahr­bar macht, wie nah Bewah­ren und Zer­stö­ren bei­ein­an­der­lie­gen.

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Sebastian ist krank – Lesebühne in Jena
Dez 3 um 20:00

Jenas junge, beste und ein­zige monat­li­che Lese­bühne.

 

Wir sind Slam-Poe­ten, Sto­ry­tel­ler, Lyri­ker, Pro­sais­ten und Ex-Grund­schü­ler.

Wir sind mehr­fach mit Prei­sen und Titeln über­schüt­tete Lite­ra­ten, die sich an schlech­ten Wort­spie­len ver­su­chen. Wir ent­fes­seln mal tosen­den Applaus, mal zum Zer­rei­ßen gespannte Stille und sind dabei stets min­des­tens so mit­tel. Wir sind Jenas junge, beste und ein­zige monat­li­che Lese­bühne. Wir sind Sebas­tian ist krank.

Wir? Das sind: Die sagen­um­wo­ge­nen Linn Ditt­ner und Flem­ming Witt, der legen­den­um­rankte Steve Kußin und der fabel­hafte Fried­rich Herr­mann. Und natür­lich Sebas­tian (Sebas­tian ist krank). Mit dabei sind wie­der Gäste.

 

Dez
5
Mi
»Hölderlin – Das halbe Leben. Eine poetische Biographie« – Buchpremiere mit Jürgen K. Hultenreich in Weimar
Dez 5 um 18:00
»Hölderlin – Das halbe Leben. Eine poetische Biographie« – Buchpremiere mit Jürgen K. Hultenreich in Weimar @ Studienzentrum der Herzogin Anna Amalia Bibliothek, Bücherkubus | Weimar | Thüringen | Deutschland

»Höl­der­lin – Das halbe Leben. Eine poe­ti­sche Bio­gra­phie«

Buch­pre­miere mit Jür­gen K. Hul­ten­reich

 

Begrü­ßung: Dr. Rein­hard Laube, Direk­tor der Her­zo­gin Anna Ama­lia Biblio­thek

Ein­füh­rung: Dr. Jens Kirs­ten, Thü­rin­ger Lite­ra­tur­rat

 

Der Schrift­stel­ler Jür­gen K. Hul­ten­reich stellt seine in der Ber­li­ner Edi­tion A. B. Fischer neu erschie­nene Höl­der­lin-Bio­gra­phie »Das halbe Leben« vor. Mit sei­nem Buch macht er den Weg frei für eine neue Sicht auf den gro­ßen Außen­sei­ter der deut­schen Dich­tung.

Hul­ten­reichs Ziel ist es, den Weih­rauch, der seit zwei Jahr­hun­der­ten bis in unsere Tage den Blick auf das würt­tem­ber­gi­sche Genie mit vie­len gut­ge­mein­ten Miss­ver­ständ­nis­sen ver­ne­belt, zu ver­trei­ben und dem Denk­mal Höl­der­lin einen neuen, rea­lis­ti­sche­ren Sockel zu errich­ten.

Das Bio­gra­phie ver­bin­det, wie schon das 2017 erschie­nene Buch über „Das Bam­berg des E.T.A. Hoff­mann“, akri­bi­sche Recher­che mit lite­ra­ri­scher Empa­thie.

 

Über den Dich­ter:

Fried­rich Höl­der­lin (1770–1843) gehört zu den Dich­tern, denen zu Leb­zei­ten die Aner­ken­nung ver­sagt blieb, die aber in einer ande­ren Zeit umso herr­li­cher auf­er­stan­den. Zwei­fel­los zählt er zu den gro­ßen deut­schen Dich­tern, auch wenn Goe­the sein unge­gen­ständ­li­ches Werk nicht schätzte und Schil­ler in ihm nur den klei­ne­ren Lands­mann sah. Wäh­rend des Theo­lo­gie-Stu­di­ums in Tübin­gen wohnte er mit Hegel und Schel­ling zusam­men auf einer Stube. Wie viele Ver­bin­dun­gen Höl­der­lin und sein Werk mit den ihn ver­ein­nah­men­den Roman­ti­kern – und spä­ter den west­deut­schen 68ern – in Wahr­heit hat, ist die Frage. Eher scheint er ein­ma­lig und ein­sam in der lite­ra­ri­schen Land­schaft zu stehn.

Schon früh benahm sich die­ser von vie­len als sanft geschil­derte Poet recht­ha­be­risch-tob­süch­tig und pflegte spä­ter geliebte Frauen unge­rührt zu ver­las­sen, wenn sie sei­nem Ehr­geiz im Wege stan­den. Nach­fol­ger fand Höl­der­lin keine, und wenn, dann nur im Wahn­sinn. Für die Einen war die­ser gespielt, für andere echt. Dar­über strei­ten sich die Exper­ten noch heute. Fest steht, dass Höl­der­lin an sei­ner gro­ßen, im Hype­rion ver­göt­ter­ten Liebe „Dio­t­ima“ zer­brach. Die Hälfte sei­nes Lebens – über 36 Jahre – ver­brachte er betreut von einem warm­her­zi­gen Schrei­ner­meis­ter als kran­ker Vor­zeige-Dich­ter in sei­nem Tübin­ger Turm.

 

Über den Autor:

Jür­gen K. Hul­ten­reich wurde 1948 in Erfurt gebo­ren. Er absol­vierte eine Lehre als Gebrauchs­wer­ber. Mitte der 1960er Jahre wurde er nach einem ille­ga­len Grenz­über­tritt in der ČSSR ver­haf­tet und ver­brachte ein hal­bes Jahr in Unter­su­chungs­haft der Staats­si­cher­heit, mit zeit­wei­li­ger Inter­nie­rung in der Psych­ia­tri­schen Kli­nik Pfaf­ferode bei Mühl­hau­sen. Anschlie­ßend war er Gele­gen­heits­ar­bei­ter und als Berufs­mu­si­ker Bas­sist in der Modern Blues Band. Spä­ter absol­vierte er ein Fach­schul­stu­dium für Biblio­theks­we­sen in Leip­zig, wo der B.-Traven-Forscher Rolf Reck­na­gel als Dozent für Welt­li­te­ra­tur zu sei­nen Leh­rern gehörte. Er war Jugend-DDR-Meis­ter im Hoch­sprung. Im Schach war er nicht nur Erfur­ter Stadt­meis­ter, son­dern 1996 auch Ber­li­ner A-Meis­ter. Seit 1985 lebt er in Ber­lin Wed­ding als frei­schaf­fen­der Schrift­stel­ler und bil­den­der Künst­ler. Seit­dem er sein zeich­ne­ri­sches Talent vor eini­gen Jah­ren wie­der für sich ent­deckte, ent­stan­den zahl­rei­che klein­for­ma­tige Tusche­zeich­nun­gen. Inzwi­schen sind es einige Tau­send, die er in meh­re­ren Aus­stel­lun­gen zeigte.

 

Eine Ver­an­stal­tung der Her­zo­gin Anna Ama­lia Biblio­thek mit dem Thü­rin­ger Lite­ra­tur­ra­tes e.V. und der Edi­tion A. B. Fischer, Ber­lin.

Dez
6
Do
Buchpremiere mit Annette Seemann in Weimar
Dez 6 um 19:00

Lich­ter­glanz und Tan­nen­grün. Eine Kul­tur­ge­schichte des Weih­nachts­baums. Buch­pre­miere mit Annette See­mann.

 

Waren es eigent­lich immer schon Tan­nen, die die weih­nacht­li­chen Stu­ben und Säle zier­ten? Glänz­ten auf ihren Zwei­gen von Anfang an Ker­zen? Oder womit schmückte man ansons­ten das Tan­nen­grün? Waren es ursprüng­lich wirk­lich ganze Bäume, die man zu Weih­nach­ten ins Haus holte?
Der Weih­nachts­baum ist im deut­schen Sprach­raum das wich­tigste Tra­di­ti­ons­ele­ment des Christ­fes­tes. Aber woher diese Tra­di­tion kommt, sich einen Baum ins Haus zu holen – sozu­sa­gen die Ver­ei­ni­gung von drau­ßen und drin­nen – ist eine teils noch umstrit­tene Frage. Annette See­mann geht die­ser Frage auf den Grund und erzählt eine kleine Kul­tur­ge­schichte des Weih­nachts­baums. Eine beson­dere Rolle spielt dabei Thü­rin­gen und vor allem Wei­mar, denn hier wurde 1815 der erste öffent­li­che Weih­nachts­baum auf­ge­stellt, drau­ßen auf dem Markt­platz. Ein Brauch, der sich bald über die Stadt­gren­zen hin­aus in alle Welt ver­brei­tete und ohne den unsere heu­ti­gen Weih­nachts­märkte undenk­bar wären.

 

Annette See­mann, Jahr­gang 1959, ist Lite­ra­tur­wis­sen­schaft­le­rin, Autorin und Über­set­ze­rin. Sie lebt in Wei­mar und arbei­tet und publi­ziert schwer­punkt­mä­ßig zur Kul­tur­ge­schichte Wei­mars des 18. und 19. Jahr­hun­derts.

LEA – Lesebühne Erfurter Autoren
Dez 6 um 19:30

LEA – Lese­bühne Erfur­ter Autoren

Das erste Mal auf einer Bühne ste­hen. Das erste Mal sei­nen Text und sich sel­ber prä­sen­tie­ren. Das Publi­kum war­tet gespannt. Ein­at­men, aus­at­men. Das erste Wort erklingt … Die offene Lese­bühne LEA – Lese­bühne Erfur­ter Autoren eröff­net Schrei­ben­den die Mög­lich­keit, ihre Texte öffent­lich vor­zu­tra­gen. Zehn Minu­ten auf der Bühne sind jedem und jeder gege­ben, die es zu fül­len gilt. Die Vor­tra­gen­den kön­nen die Text­art frei wäh­len, alles ist erlaubt und erwünscht. Unter­stützt wer­den sie von einem ein­ge­la­de­nen Autor und einem Musik-Act.

Alle, die sich auf die Bühne trauen und lesen möch­ten, mel­den sich bitte bei a.budzier@highslammer.de an.

LEA ist ein Gemein­schafts­pro­jekt des HIGHSLAMMER e.V. und der Lite­ra­ri­schen Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V. Mit der freund­li­chen Unter­stüt­zung der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei und der Erfur­ter Herbst­lese.

Links: www.highslammer.de, www.heft-online.de

Lesekonzert mit Ines Hommann auf Burg Ranis
Dez 6 um 19:30

»Roman­ti­sche Schau­er­ge­schich­ten« – Lese­kon­zert mit Ines Hom­mann

 
Wenn die Tage dunk­ler wer­den, lädt die Burg Ranis ein, sich zu gru­seln! Die Rezi­ta­to­rin Ines Hom­mann prä­sen­tiert ein Pro­gramm mit Schau­er­ge­schich­ten, dabei wird sie am Kla­vier beglei­tet.

Im spä­ten 18. Jahr­hun­dert ent­deckte eine junge Genera­tion von Lite­ra­ten und Künst­lern die Nacht­sei­ten der mensch­li­chen Psy­che. In deren Folge ent­stan­den Geschich­ten, die heute zur »schwar­zen Roman­tik« bezie­hungs­weise zur »Schau­er­ro­man­tik« zäh­len. Einige der bekann­tes­ten Ver­tre­ter die­ser Unter­strö­mung der Roman­tik sind Hein­rich von Kleist, Edgar Allan Poe oder Eleo­nore von Wal­len­rod. Umrahmt wer­den die Geschich­ten von Lie­dern, unter ande­rem von Franz Schu­bert, Robert Schu­mann und Fanny Hen­sel.

Lesung mit Ilka Bessin in Erfurt
Dez 6 um 19:30

Ilka Bes­sin: Abge­schminkt. Das Leben ist schön – von ein­fach war nie die Rede

Pink­far­be­ner Jog­ging­an­zug, ein Krön­chen auf der blon­den Locken­pe­rü­cke, dicke Schminke, Ber­li­ner Schnauze – und lang­zeit­ar­beits­los. Das war „Cindy aus Mar­zahn“, die ab 2005 eine steile Kar­riere hin­legte. Dann wurde ihrer Erschaf­fe­rin die Rolle jedoch zu eng; sie wollte mehr als „Cindy“ konnte. Seit 2016 ist die Kunst­fi­gur weg und hat Platz für ihre Erfin­de­rin gemacht: Ilka Bes­sin.

Jetzt erzählt sie erst­mals aus ihrem Leben: von der schwie­ri­gen Kind­heit über die Arbeits­lo­sig­keit bis hin zum gefei­er­ten Büh­nen­star.
Ihre bewe­gende Geschichte ist die einer Aus­nahme-Künst­le­rin und einer star­ken Frau, der am Tief­punkt ihres Lebens die ent­schei­dende Wende gelang.

Heute hat Ilka Bes­sin ein eige­nes Mode­la­bel und enga­giert sich für sozial benach­tei­ligte Fami­lien. Ilka Bes­sins Buch berührt, bringt immer wie­der zum Lachen und macht Mut!

Mode­ra­tion: Chris­tiane Weber (MDR)

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Dez
7
Fr
»Unweihnachten« mit Heikko Deutschmann und Manuel Munzlinger & oboe in jazz in Bad Tabarz
Dez 7 um 18:00

UNWEIHNACHTEN

 

  • Mit Heikko Deutsch­mann und Manuel Munz­lin­ger & oboe in jazz
  • Eine Kon­zert­le­sung mit Tex­ten von Harald Mar­ten­stein
  • und einer Jazz-Ver­sion des Weih­nachts­ora­to­ri­ums
  • mit 3-Gänge-Menü.
  • Mit­wir­kende: Heikko Deutsch­mann (Spre­cher)
  • Manuel Munz­lin­ger (Oboe, Lei­tung)
  • HD Lorenz (Bass)
  • Stan­ley Schätzke (Piano)

 

Hor­ror und Komik sind typi­sche Aspekte des Weih­nachts­fes­tes“

Harald Mar­ten­stein

 

Der preis­ge­krönte Kolum­nist Harald Mar­ten­stein defi­niert in sei­nen Weih­nachts­ge­schich­ten den Begriff Besinn­lich­keit neu. Mit sei­ner unver­wech­sel­ba­ren Komik betrach­tet er das Fami­li­en­fest von der skur­ri­len Seite. Er seziert mit über­ra­schen­den Poin­ten die Gebor­gen­heit und den häus­li­chen Frie­den. Weih­nach­ten ist „das sen­ti­men­talste Fest, das wir ken­nen, befrach­tet mit einer Sehn­sucht nach hei­ler Welt“. Diese unweih­nacht­li­chen Weih­nachts­ge­schich­ten leuch­ten mit viel Sar­kas­mus durch die Schrille Nacht.

Heikko Deutsch­mann ver­leiht mit sei­ner cha­ris­ma­ti­schen Stimme den schwarz­hu­mo­ri­gen Geschich­ten die beson­dere Würze. Der beliebte Schau­spie­ler, der erfolg­reich Kino, Fern­se­hen und Thea­ter bespielt, ist einer der gefrag­tes­ten Hör­buch­spre­cher. Er ver­steht es vor­treff­lich, Worte zu Bil­dern wer­den zu las­sen und die Zuhö­rer mit Timing und Tim­bre zu fes­seln. Er ist der per­fekte Inter­pret für den fein­sin­ni­gen Humor von Harald Mar­ten­stein.

Gemein­sam mit dem Obo­is­ten und Kom­po­nis­ten Manuel Munz­lin­ger wird aus dem Abend ein kon­zer­tan­tes Erleb­nis. Munz­lin­gers Kom­po­si­tio­nen illus­trie­ren die Sati­ren von Harald Mar­ten­stein musi­ka­lisch. Der Ber­li­ner Musi­ker, der auch für die Text­aus­wahl ver­ant­wort­lich ist, spielt an die­sem Abend mit sei­nem Ensem­ble oboe in jazz (Oboe, Bass und Piano) eine lus­tige Jazz-Ver­sion des Weih­nachts­ora­to­ri­ums von Johann Sebas­tian Bach und Werke von Ennio Mor­ricone, Anto­nio Vivaldi und Astor Piaz­zolla.

Lesung mit Martina Rellin in Suhl
Dez 7 um 19:30

»Garan­tiert ohne Schlips und Socken – Niko­laus für Erwach­sene« –
Lesung mit Mar­tina Rel­lin

 

Die Best­sel­ler-Autorin und Ex-Chef­re­dak­teu­rin der gerade bei Ost­deut­schen sehr belieb­ten Zeit­schrift „Das Maga­zin“ gestal­tet einen garan­tiert kalo­ri­en­freien und die Lach­mus­keln trai­nie­ren­den Niko­laus-Abend für Erwach­sene mit ihren Büchern „Göt­ter­gat­ten”, „Ich habe einen Lieb­ha­ber” und „Klar bin ich eine Ost-Frau!” Unter­halt­sa­mes und Denk­an­stöße zu Mann-Frau sowie gesell­schafts­po­li­ti­schen Fra­gen mischt Mar­tina Rel­lin auf ebenso kluge wie char­mante Weise. In Suhl ist die Autorin keine Unbe­kannte, mehr­fach war sie schon beim Pro­vin­zschrei oder im Frei­tags­sa­lon zu Gast und auch bei der Suh­ler Lese­nacht im Hein­rich­ser Rat­haus konnte das zahl­reich erschie­nene Publi­kum Mar­tina Rel­lin erle­ben.

Lesung mit Martina Rellin in Suhl
Dez 7 um 19:30

Die Best­sel­ler-Autorin und Ex-Chef­re­dak­teu­rin der Zeit­schrift Das Maga­zin gestal­tet einen garan­tiert kalo­ri­en­freien und die Lach­mus­keln trai­nie­ren­den Niko­laus-Abend für Erwach­sene mit ihren Büchern „Göt­ter­gat­ten”, „Ich habe einen Lieb­ha­ber” und „Klar bin ich eine Ost-Frau!” Unter­halt­sa­mes und Denk­an­stöße zu Mann-Frau und gesell­schafts­po­li­ti­schen Fra­gen mischt Mar­tina Rel­lin auf ebenso kluge wie char­mante Weise. In Suhl ist die Autorin keine Unbe­kannte, zuletzt eröff­nete sie 2013 die Suh­ler Lese­nacht im Hein­rich­ser Rat­haus – mit ihrer Lesung aus „Klar bin ich eine Ost-Frau”. Die fiel so kurz­wei­lig und span­nend aus, dass  das zahl­reich erschie­nene Publi­kum auch Steh-, Boden- und Trep­pen­plätze fröh­lich akzep­tierte.

In guter Nachbarschaft #19 – Lesung mit Michael Bittner in Weimar
Dez 7 um 20:00

In guter Nach­bar­schaft #19

Der Bür­ger mach sich Sor­gen.

Lesung & Gespräch mit Michael Bitt­ner.

 

Mode­ra­tion: Mario Oster­land

In sei­nem neuen Buch stürzt sich Michael Bitt­ner mit­ten hin­ein in unsere tur­bu­len­ten Zei­ten. Das Abend­land steht vor dem Unter­gang – doch wütende Bür­ger dro­hen, die Apo­ka­lypse im letz­ten Augen­blick noch abzu­wen­den. In der welt­um­span­nen­den Krise, die nicht enden will, sucht der­weil jeder woan­ders nach Ret­tung – bei Lie­bes­rat­ge­bern, im Schä­del von Karl Marx oder am Tre­sen bei bewuss­tem Bier­ge­nuss. Michael Bitt­ner blickt in sei­nen neuen Kolum­nen und Sati­ren auf die Ver­wir­run­gen die­ser Tage mit Lei­den­schaft, Hei­ter­keit und Skep­sis zugleich. Auch das eigene Leben spart er nicht aus, denn er weiß: Kri­tik ohne Selbst­kri­tik ist feige. (Ver­lags­an­kün­di­gung edi­tion AZUR)

 

Der Autor:

Michael Bitt­ner wurde 1980 als Sohn der Arbei­ter­klasse in Gör­litz gebo­ren. Seine Kind­heit ver­brachte er in Diehsa (Ober­lau­sitz). Er stu­dierte Ger­ma­nis­tik und Phi­lo­so­phie an der TU Dres­den und lebt heute als Lite­ra­tur­wis­sen­schaft­ler und Autor in Ber­lin.

 

  • Die unab­hän­gige Lese­reihe „In guter Nach­bar­schaft“ gehört zum fes­ten Bestand­teil der Thü­rin­ger Lite­ra­tur­szene. Sie ver­eint seit 2014 neue Lyrik und Prosa mit aktu­el­ler Musik. Über zahl­rei­che selbst orga­ni­sierte Ver­an­stal­tun­gen hin­aus wird die Lese­reihe von Kul­tur­ver­an­stal­tern im gesam­ten Frei­staat als zuver­läs­si­ger Part­ner für anspruchs­volle und unter­halt­same Lite­ra­tur geschätzt. Die Lese­reihe „In guter Nach­bar­schaft“ ist ein Pro­jekt der Lite­ra­ri­schen Gesell­schaft Thü­rin­gen e. V. und wird unter­stützt durch die Thü­rin­ger Staats­kanz­lei. Die künst­le­ri­sche Pro­jekt­lei­tung haben: Gorch Mal­t­zen, Peter Neu­mann, Mario Oster­land.
Dez
8
Sa
Weihnachtslesung des Thüringer Schriftstellerverbandes im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Dez 8 um 14:00 – 17:00

Ein Haus voller Geschichten für Jung und Alt –
Thüringer AutorInnen lesen zur Weihnachtszeit am 8. Dezember im Kultur: Haus Dacheröden 

 

Aus ganz Thü­rin­gen rei­sen Autorin­nen und Autoren des Thü­rin­ger Schrift­stel­ler­ver­ban­des an und brin­gen neue Bücher und Geschich­ten mit, die sie im Kul­tur: Haus Dacheröden aus­pa­cken. Drei Stun­den lang gibt es eine Viel­zahl von Lesun­gen: humor­voll, span­nend, mär­chen­haft, kri­mi­nell – für jeden Geschmack ist etwas dabei.

Lan­dolf Scher­zer erzählt, wie er als Under­co­ver-Autor beim Sup­pe­l­öf­feln im Restau­rant des Her­zens ent­tarnt wurde. Sieg­linde Mör­tel weckt mit hei­te­ren Geschich­ten »Baum­klau und Flüs­ter­stol­len« Erin­ne­run­gen an ver­gan­gene Zei­ten. Johanna Marie Jakob liest kurze Geschich­ten aus einem Buch mit äußerst bedenk­li­chem Inhalt. Jörg Diet­rich weiß, wie man sich Weih­nach­ten unge­liebte Ver­wandte vom Hals hält und den rich­ti­gen Weih­nachts­baum fin­det. Kurz und sati­risch berich­tet Mat­thias Bis­ku­pek vom Weih­nachts­witz und vom Wursch­t­pa­ket.
In drei Sälen des Hau­ses wird für Erwach­sene gele­sen, im Blauen Salon sind Kin­der herz­lich will­kom­men, wenn Verena Zelt­ner Weih­nachts­ge­schich­ten von Sam­son und Luise vor­liest oder Anne Gal­li­nat mit­hilfe von Mario­net­ten und gemein­sam mit den Zuschau­ern »Ein Schwanz, ein Huf, ein Hörn­chen« spielt.
Außer­dem lesen und erzäh­len: Vol­ker Hen­ning, Rudolf Köh­ler, Anke Engel­mann, Sieg­fried Nucke, Hol­ger Uske, Gerald Höfer, Frank Qui­litzsch, Jens-Fietje Dwars, Ingrid Annel, Ulf Annel, Rai­ner Hoh­berg und Hei­drun Jän­chen.

Die Lesun­gen sind so gestaf­felt, dass die Besu­cher – für ein­mal Ein­tritt – vier bis sechs Autoren nach­ein­an­der erle­ben kön­nen. Zwi­schen­durch kön­nen sie sich mit Kaf­fee & Kuchen der Kon­di­tor­meis­te­rin Ute Strucks­berg stär­ken oder am Bücher­tisch mit Büchern der anwe­sen­den Autorin­nen und Autoren ein­de­cken … – Dür­fen wir auch Sie am kom­men­den Sams­tag im Kul­tur: Haus Dacheröden begrü­ßen?

 

Foto & Gestal­tung: Anke Engel­mann.

Livelyrix – Best Of Poetry Slam Jena
Dez 8 um 20:45

VIER DER BESTEN POET*INNEN DES LANDES
IM POETISCHEN CAGEFIGHT

 

+++ ACHTUNG, DIESMAL AN EINEM SAMSTAG +++

Der Best Of Prin­zip hat Ein­zug in Jena gehal­ten: Vier der bes­ten Poet*innen des Lan­des tre­ten gegen­ein­an­der an. 4x 10 Minu­ten här­teste Poe­sie aus Wup­per­tal, Güs­trow, Herne oder Frank­furt. Das Publi­kum ist Chef und Ring­rich­ter. Zu gewin­nen gibt es Sekt, Schürf­wun­den und eine Bravo Hits 18.

Beim 2. Best Of in Jena dabei:
Sven Hen­sel (Bochum)
Lisa Maria Ols­za­kie­wiecz (Ber­lin)
Anna Lioba (Karls­ruhe)

Ein­lass: 20:00
Beginn 20:45

Dez
9
So
Advent im Schillerhaus Rudolstadt – Geschichten von der Freude mit Joachim Brunner
Dez 9 um 15:00

Advent im Schil­ler­haus − Geschich­ten von der Freude mit Joa­chim Brun­ner

Fast geht sie im Tru­bel der Advents­zeit ver­lo­ren, die Freude, die aus der Kind­heit noch her­ein­scheint in jene Tage der Erwar­tung des Weih­nachts­fes­tes, eines Fes­tes voll der Freu­den – nicht nur über die Geschenke, son­dern auch über das Bei­sam­men­sein, die lieb­ge­won­ne­nen Rituale und vor allem über den weih­nacht­li­chen Segen. Schau­spie­ler des Thea­ter Rudol­stadt lesen an einem Advents­nach­mit­tag Weih­nachts­ge­schich­ten und spre­chen über ihr Weih­nach­ten und die gro­ßen und klei­nen Freu­den ihrer Arbeit und ihres Lebens. Dazu ser­vie­ren wir eine weih­nacht­li­che Spe­zia­li­tät.

Dez
10
Mo
Lesung mit Volker Kutscher in Erfurt
Dez 10 um 19:30

Vol­ker Kut­scher: Mar­low. Der siebte Rath-Roman

Ber­lin, 1935. In der Fami­lie Rath geht jeder sei­ner Wege. Pfle­ge­sohn Fritz mar­schiert mit der HJ, Charly schlägt sich als Anwalts­ge­hil­fin und Pri­vat­de­tek­ti­vin durch, wäh­rend sich Gereon Rath mit den Todes­fäl­len befas­sen muss, die sonst nie­mand haben will.
Ein töd­li­cher Ver­kehrs­un­fall weckt sei­nen Jagd­in­stinkt, obwohl seine Vor­ge­setz­ten ihm den Fall ent­zie­hen.
Es geht um Her­mann Göring, der erpresst wer­den soll, um geheime Akten, Mor­phium und schmut­zige Poli­tik. Und um den Mann, mit dem Rath nie wie­der zu tun haben wollte: den Unter­welt­kö­nig Johann Mar­low.

Spä­tes­tens seit dem gro­ßen Erfolg der TV-Serie „Baby­lon Ber­lin“ avan­cierte Vol­ker Kut­schers Kom­mis­sar Gereon Rath zur Kult­fi­gur, „Mar­low“ ist sein sieb­ter Fall.

Hugen­du­bel Filiale im Thü­rin­gen Park: Nord­häu­ser­straße 73t, 99091, Erfurt
Mo-Sa: 10.00–20.00 Uhr

Buch­hand­lung Hugen­du­bel: Anger 62, 99084, Erfurt
Mo-Sa: 9.30–20.00 Uhr

Ticket Shop Thü­rin­gen: TA, OTZ, TLZ Pres­se­häu­ser/­Ser­vice-Part­ner/an­ge­schlos­sene Tou­rist Infor­ma­tio­nen
0361 227 5 227  www.ticketshop-thueringen.de

Herbst­lese-Geschäfts­stelle: Anger 37, 99084, Erfurt
Mo-Fr: 12.00 – 18.30 Uhr, Sa: 10.00 – 15.00 Uhr
0361 644 123 75  www.herbstlese.de

Dez
12
Mi
»Paul Celan als Übersetzer« – Vortrag und Lesung von Martin Stiebert in Jena
Dez 12 um 19:30

»Fremde Nähe«. Paul Celan als Über­set­zer
Vor­trag und Lesung von Mar­tin Stie­bert
Musi­ka­li­sche Beglei­tung: Oli­ver Räu­melt

 

Als Titel für eine Über­set­zungs­samm­lung notierte sich Celan ein­mal die Wen­dung »Fremde Nähe« – diese For­mu­lie­rung wählte das Deut­sche Lite­ra­tur­ar­chiv Mar­bach für seine große Aus­stel­lung zu Celan als Über­set­zer im Jahre 1997. Aus dem groß­ar­ti­gen Kata­log die­ser Aus­stel­lung bezieht Mar­tin Stie­bert viele Anre­gun­gen für sei­nen Vor­trag. Es wer­den Gedichte von Wil­liam Shake­speare, Jules Super­vielle, Giu­seppe Unga­retti und Ossip Man­del­stamm im Ori­gi­nal und ins Cel­ans Über­set­zung vor­ge­stellt.

Dez
14
Fr
Buchvorstellung mit Manfred Kubowsky in Weimar
Dez 14 um 19:00

»Vier auf einen Streich« – Buch­vor­stel­lung mit dem Gra­fi­ker und Schrift­stel­ler Man­fred Kubow­sky, der drei neue Bücher und die klein­for­ma­tige Reihe »Wei­ma­rer Hefte« vor­stellt. Hei­tere und sati­ri­sche Geschich­ten, vom Autor humor­voll illus­triert.

Den musi­ka­li­schen Rah­men setzt­zen Pro­fes­sor Wolf Gün­ter Lei­del und Dr. Wolf­gang Mül­ler (Kla­vier).

Dez
15
Sa
Lesung und Vortrag über Dichter und Engel in der Dichterstätte »Sarah Kirsch« in Limlingerode
Dez 15 um 14:30

»Dich­ter und Engel«

»Nur, wenn sie ihre Flü­gel brei­ten, sind sie die Wecker eines Winds …«

Seit 1997 erklin­gen Gedichte im Dorf, anfangs im Dorf­ge­mein­schafts­haus, in dem auch die Geburts­stunde der „Lim­lin­ge­röder Dis­kurse“ statt­fand.

Dez
16
So
Advent im Schillerhaus Rudolstadt – Geschichten von der Freude mit Rayk Gaida
Dez 16 um 15:00

Fast geht sie im Tru­bel der Advents­zeit ver­lo­ren, die Freude, die aus der Kind­heit noch her­ein­scheint in jene Tage der Erwar­tung des Weih­nachts­fes­tes, eines Fes­tes voll der Freu­den – nicht nur über die Geschenke, son­dern auch über das Bei­sam­men­sein, die lieb­ge­won­ne­nen Rituale und vor allem über den weih­nacht­li­chen Segen. Schau­spie­ler des Thea­ter Rudol­stadt lesen an einem Advents­nach­mit­tag Weih­nachts­ge­schich­ten und spre­chen über ihr Weih­nach­ten und die gro­ßen und klei­nen Freu­den ihrer Arbeit und ihres Lebens. Dazu ser­vie­ren wir eine weih­nacht­li­che Spe­zia­li­tät.

Dez
22
Sa
Avantgarde, erotische Literatur und Gedichte von Annerose Kirchner in der Geraer Galerie Carqueville
Dez 22 um 18:30
Avantgarde, erotische Literatur und Gedichte von Annerose Kirchner in der Geraer Galerie Carqueville @ Galerie Carqueville Gera | Gera | Thüringen | Deutschland

Weih­nach­ten unterm Palm­baum

Avant­garde, ero­ti­sche Lite­ra­tur und Gedichte von Anne­rose Kirch­ner

 

Die Thü­rin­ger Lite­ra­tur­zeit­schrift »Palm­baum« ver­eint beste Lite­ra­tur und Gra­fik aus Mit­tel­deutsch­land. Das aktu­elle Heft ist dem Thema Avant­garde gewid­met: Der Revo­lu­tion in den Küns­ten, die vor 100 Jah­ren dem Auf­ruhr in den Stra­ßen vor­aus­ging. Für den Ein­band hat Wolf­gang Petrovsky eine Col­lage in bes­ter Dada-Tra­di­tion geschaf­fen.

Chef­re­dak­teur Jens-Fietje Dwars (Jena) stellt das Heft am Sonn­abend, dem 22. Dezem­ber, in der Geraer Gale­rie Car­que­ville vor und liest die bes­ten Bei­träge zum Men­an­tes-Preis für ero­ti­sche Dich­tung, die der Palm­baum gemein­sam mit der Kirch­ge­meinde von Wan­derrs­le­ben ver­leiht. Ero­tik mit Kir­chen­se­gen, geht denn das? Und ob: Über­zeu­gen Sie sich selbst, wie pri­ckelnd und pfif­fig Lite­ra­tur sein kann.

Und noch eine Weih­nachts­über­ra­schung fin­den Sie unter dem Palm­baum: Die Geraer Lyri­ke­rin Anne­rose Kirch­ner stellt ihren neuen Gedicht­band »Belie­hene Zeit« vor. Ste­fan Knech­tel hat die biblio­phile Aus­gabe mit Holz­schnit­ten ver­se­hen und wird gleich­falls anwe­send sein. Ange­lika Bohn mode­riert Lesung und Gespräch.

  • Ver­an­stal­tungs­da­ten:
  • Sonn­abend, 22. Dezem­ber 2018
  • 18.30 Uhr
  • Gale­rie Car­que­ville, Hum­boldt­straße 26, Gera.
  • Ein­lass ab 18 Uhr. Der Ein­tritt ist frei.
Dez
23
So
Advent im Schillerhaus Rudolstadt – Geschichten von der Freude mit Hans Burkia
Dez 23 um 15:00

Fast geht sie im Tru­bel der Advents­zeit ver­lo­ren, die Freude, die aus der Kind­heit noch her­ein­scheint in jene Tage der Erwar­tung des Weih­nachts­fes­tes, eines Fes­tes voll der Freu­den – nicht nur über die Geschenke, son­dern auch über das Bei­sam­men­sein, die lieb­ge­won­ne­nen Rituale und vor allem über den weih­nacht­li­chen Segen. Schau­spie­ler des Thea­ter Rudol­stadt lesen an einem Advents­nach­mit­tag Weih­nachts­ge­schich­ten und spre­chen über ihr Weih­nach­ten und die gro­ßen und klei­nen Freu­den ihrer Arbeit und ihres Lebens. Dazu ser­vie­ren wir eine weih­nacht­li­che Spe­zia­li­tät.

Jan
7
Mo
Sebastian ist krank – Lesebühne in Jena
Jan 7 um 20:00

Sebas­tian ist krank – Jenas junge, beste und ein­zige monat­li­che Lese­bühne

 

Wir sind Slam-Poe­ten, Sto­ry­tel­ler, Lyri­ker, Pro­sais­ten und Ex-Grund­schü­ler.

Wir sind mehr­fach mit Prei­sen und Titeln über­schüt­tete Lite­ra­ten, die sich an schlech­ten Wort­spie­len ver­su­chen. Wir ent­fes­seln mal tosen­den Applaus, mal zum Zer­rei­ßen gespannte Stille und sind dabei stets min­des­tens so mit­tel. Wir sind Jenas junge, beste und ein­zige monat­li­che Lese­bühne. Wir sind Sebas­tian ist krank.

Wir? Das sind: Die sagen­um­wo­ge­nen Linn Ditt­ner und Flem­ming Witt, der legen­den­um­rankte Steve Kußin und der fabel­hafte Fried­rich Herr­mann. Und natür­lich Sebas­tian (Sebas­tian ist krank). Mit dabei sind wie­der Gäste.

Jan
16
Mi
Ein Lyrik-Abend für Paul Celan in der Villa Rosenthal in Jena
Jan 16 um 19:30

Ein Lyrik-Abend für Paul Celan. Mit Nancy Hün­ger, José Oli­ver, Tom Schulz und Lisa Gold­schmidt

Paul Cel­ans Lyrik beein­flusst die Lite­ra­tur bis in die Gegen­wart. An die­sem Abend tref­fen sich Dich­te­rin­nen und Dich­ter, die Paul Celan etwas ver­dan­ken: Inspi­ra­tion.

Nancy Hün­gers Gedichte streuen das Stau­nen, von dem die Poe­sie lebt, nicht leicht­sin­nig unters Volk. Erstau­nen ist bei ihr allein um den Preis des Ent-Set­zens unse­rer gewohn­ten, mehr und mehr ver­wohn­ten Umwelt zu haben. Im Jahr 2011 war sie Jenaer Stadt­schrei­be­rin in der Villa Rosen­thal.

José Oli­vers Gedichte befin­den sich „in einem Tran­sit-Zustand. [Es sind] Gedichte mit scharf­kan­ti­gen Zei­len­brü­chen, in denen Wör­ter zer­legt und neu kom­po­niert wer­den, Texte, die ›mund­neu­gie­rig‹ sind und inspi­riert von der Klang­her­kunft der ein­zel­nen Wör­ter.“ (Michael Braun)

Tom Schulz über­blen­det in sei­nen Gedich­ten die Erin­ne­rung an die Kind­heit in der DDR mit Sze­nen des bren­nen­den Dres­den und der Gegen­wart der Pegida-Auf­mär­sche. Er zeigt, dass das Stol­pern, das Inne­hal­ten, Bedin­gung ist für eine empa­thi­sche Wahr­neh­mung der Welt. Tom Schulz war 2016 Jenaer Stadt­schrei­ber in der Villa Rosen­thal.

Lisa Gold­schmidt ist die aktu­elle Sti­pen­dia­tin des „Raniser Debüts“. In ihren Gedich­ten beschäf­tigt sie sich mit der Frage der Ver­ein­bar­keit von Bio­lo­gie und Poe­sie. Dazu sagt sie selbst: „Ich will ein lyri­sches Hirn bio­lo­gisch den­ken und ein bio­lo­gi­sches Hirn lyrisch kar­to­gra­phie­ren.“

LEA – Lesebühne Erfurter Autoren
Jan 16 um 19:30

LEA – Lese­bühne Erfur­ter Autoren

Das erste Mal auf einer Bühne ste­hen. Das erste Mal sei­nen Text und sich sel­ber prä­sen­tie­ren. Das Publi­kum war­tet gespannt. Ein­at­men, aus­at­men. Das erste Wort erklingt … Die offene Lese­bühne LEA – Lese­bühne Erfur­ter Autoren eröff­net Schrei­ben­den die Mög­lich­keit, ihre Texte öffent­lich vor­zu­tra­gen. Zehn Minu­ten auf der Bühne sind jedem und jeder gege­ben, die es zu fül­len gilt. Die Vor­tra­gen­den kön­nen die Text­art frei wäh­len, alles ist erlaubt und erwünscht. Unter­stützt wer­den sie von einem ein­ge­la­de­nen Autor und einem Musik-Act.

Alle, die sich auf die Bühne trauen und lesen möch­ten, mel­den sich bitte bei a.budzier@highslammer.de an.

LEA ist ein Gemein­schafts­pro­jekt des HIGHSLAMMER e.V. und der Lite­ra­ri­schen Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V. Mit der freund­li­chen Unter­stüt­zung der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei und der Erfur­ter Herbst­lese.

Links: www.highslammer.de, www.heft-online.de

Lesung mit Kirsten Fuchs in Rudolstadt
Jan 16 um 19:30

Kirs­ten Fuchs liest aus »Signal­stö­rung«

 

Kirs­ten Fuchs begeis­tert als Lese­büh­nen­star schon seit lan­gem ihr Publi­kum, sie schreibt Thea­ter­stü­cke, und ihre viel­ge­lob­ten Romane gehen in locke­rem Ton die gro­ßen Fra­gen des Daseins an. Nun kann man sie als glän­zende, viel­sei­tige Geschich­ten­er­zäh­le­rin ent­de­cken: Ein Vater bekommt einen Herz­in­farkt, wäh­rend seine Toch­ter ver­sucht, auf dem Bal­kon eine Spinne zu ret­ten. Ein Typ wacht mit sei­nem Fahr­rad­schloss um den Hals auf, reimt sich die letzte Nacht zusam­men und ist für immer von Knei­pen kuriert. Kirs­ten Fuchs‘ mal komi­sche, mal ernste Sto­rys erzäh­len so ori­gi­nell von unse­rer Gegen­wart, wie es sel­ten gelingt, und erfas­sen wie neben­her das Wesent­li­che, das einem so beim Leben pas­sie­ren kann.

Eine Zusam­men­ar­beit des Schil­ler­hau­ses Rudol­stadt mit der Tha­lia-Buch­hand­lung Rudol­stadt.

Jan
17
Do
Lyrische Weltreise mit José Oliver und Lisa Goldschmidt auf Burg Ranis
Jan 17 um 19:30

José Oli­ver kehrt auf die Burg Ranis zurück! Sein ers­ter Auf­tritt blieb den Besu­chern unver­gess­lich: José Oli­ver las nicht nur seine Gedichte, er sang sie auch und erzählte ein­fühl­sam und herz­lich von sei­nem Leben zwi­schen Anda­lu­sien und Hau­sach. Der „noma­di­sche Hei­mat­dich­ter“ (Ilija Tro­ja­now) ist ein Welt­bür­ger mit fes­ten Wur­zeln im Schwarz­wald, ein rei­sen­der Poet und ein poe­ti­scher Rei­sen­der, ein Wand­ler zwi­schen den Kul­tu­ren und Spra­chen. In den letz­ten Jah­ren hat José Oli­ver u.a. Indien, Paki­stan, die Tükei besucht. Und über­all sieht er genau hin – und hört er genau hin. Das Ergeb­nis sind die Texte sei­nes neuen Buchs »wund­ge­währ«.

Die Gedichte von Lisa Gold­schmidt rei­sen dage­gen vor allem in innere Wel­ten. Ein Jahr lang hat die Autorin im Rah­men des Sti­pen­di­ums »Raniser Debüt« an ihrem ers­ten Buch gear­bei­tet. Nun erscheint der Band »Tage Frag­mente« und wird erst­mals auf Burg Ranis prä­sen­tiert. Hier schreibt eine junge Dich­te­rin mit einem gren­zen­lo­sen Ver­trauen auf die Lyrik als lite­ra­ri­sches Medium der Selbst­er­kennt­nis. Das Buch ist eine bewusst­seins­er­wei­ternde Lese­er­fah­rung: ambi­tio­niert, bild­mäch­tig, mit offe­nen Flan­ken zu kon­kre­ter Poe­sie und Sur­rea­lis­mus.

Das Sti­pen­dium »Raniser Debüt« wird von der Kre­sis­par­kasse Saale-Orla gestif­tet
Es mode­riert: Mario Oster­land.

Jan
19
Sa
Satirischer Jahresauftakt mit Ulf Annel und Jürgen Adlung im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Jan 19 um 16:00

Da hat sich eini­ges ange­sam­melt: Sati­ren, humo­ris­ti­sche Texte, fre­che Gedichte und vie­les mehr, was Ulf Annel vom Erfur­ter Kaba­rett „Die Arche“ geschrie­ben hat. Das muss raus! Ran ans Publi­kum! Wit­zig, unter­halt­sam, manch­mal auch ein biss­chen maka­ber und böse.

Und Annel hat immer auch sein neu­es­tes Buch dabei, dies­mal sind es sogar drei.

Damit das Publi­kum aber nicht zu viele Buch­sta­ben inha­lie­ren muss, spielt Mr. Speed­fin­ger – alias Pia­nist Jür­gen Adlung – an den rich­ti­gen Stel­len des Pro­gramms sehr flotte und nicht sel­ten fast fin­ger­bre­che­ri­sche Musik.

Jan
22
Di
Lesung mit Anne Seidel in Jena
Jan 22 um 20:00

In der Reihe »Jenaer Lyrik­ge­spräch«, einer stu­den­ti­sche Initia­tive der Fried­rich-Schil­ler-Uni­ver­si­tät, liest die Dich­te­rin Anne Sei­del, deren Debüt­band »Che­leb­ni­kow weint« (2016) von der Lyrik­werk­statt Ber­lin als eines von drei bes­ten Lyrik­de­büts aus­ge­zeich­net wurde.

Jan
23
Mi
Lesung mit André Herrmann in Jena
Jan 23 um 20:00

»Platz­wech­sel« – Lesung mit André Herr­mann

 

Eigent­lich hatte André gedacht, end­lich den Absprung aus sei­ner Hei­mat in der Pro­vinz Sach­sen-Anhalts geschafft zu haben. Weg von Klas­sen­tref­fen, Hoch­zei­ten und Ther­mo­mi­xen. Wären da nicht sein Groß­va­ter, der an Demenz erkrankt ist, ins Heim zieht und jeden Tag ein biss­chen mehr den Anschluss an die Welt ver­liert, und sein bes­ter Kum­pel Maik, der auf die furcht­bar gran­diose Idee kommt, André einen Job in der Hei­mat zu besor­gen …
André Herr­mann erzählt mit viel Humor von den weni­ger lus­ti­gen Sei­ten des Lebens: von Krank­hei­ten, Ängs­ten und vom Altern – aber auch von lebens­gro­ßen T-Rex-Skulp­tu­ren, von Tren­nungs­fei­ern und davon, was pas­siert, wenn man den eige­nen Eltern zu Weih­nach­ten einen Joint schenkt.

 

Über den Autor

André Herr­mann ist Schrift­stel­ler und Comedy-Autor. Er ist Grün­dungs­mit­glied der Lese­büh­nen „Schkeu­dit­zer Kreuz“ in Leip­zig sowie „Fuchs & Söhne“ in Ber­lin und war Teil des legen­dä­ren „Team Totale Zer­stö­rung“, das 2011 und 2012 die deutsch­spra­chi­gen Meis­ter­schaf­ten im Poe­try Slam gewann. Er kon­zi­piert Comedy-Pro­gramme und schreibt u.a. für das „Neo Maga­zin Royale“ (ZDF), „Olaf macht Mut“ (ARD), „[sla(m]dr)“ und „Comedy mit Kars­ten“ (MDR). 2015 erschien sein Debüt­ro­man „Klas­sen­kampf“ bei Voland & Quist.

Jan
24
Do
Lesung mit Bastian Ragas in Erfurt
Jan 24 um 20:00

»Schnul­ler, Sex und Kin­der­ka­cke« – Lesung mit Bas­tian Ragas.

Jan
26
Sa
Matthias-Claudius-Programm mit Karin Kisker in der Dichterstätte »Sarah Kirsch« in Limlingerode
Jan 26 um 14:30

Mat­thias Clau­dius, 1740–1815, – Leben als Haupt­be­ruf – … dass Sie gnä­digst geru­hen, ein Macht­wort zu spre­chen, wozu ich geschickt sein soll. (aus einem Bitt­schrei­ben an den Kron­prin­zen und Mit­re­gen­ten von Däne­mark)

Sein »Abend­lied« scheint heute berühm­ter als er selbst, denn er ist wie der von ihm besun­gene Mond nur halb im Bewusst­sein der Men­schen. Um diese für viele noch unbe­leuch­tete Seite sei­ner Dich­tung sicht­bar wer­den zu las­sen, hat Karin Kis­ker das Pro­gramm so kon­zi­piert, dass seine außer­ge­wöhn­li­che Per­sön­lich­keit durch das dich­te­ri­sche Wort hör­bar erlebt wer­den kann.

ENDE der Haus­ART Nr. 3/2018: Die Künst­le­rin Susanne Theu­mer begeg­net dem Dich­ter Gün­ter Kun­ert, z. B. mit »Späte Zeit« von 2013 – Ori­gi­nal­gra­fi­sches Buch mit 19 Kalt­na­del­ra­die­run­gen und einer Ein­band­ra­die­rung zu Gedich­ten von neun Dich­tern, dar­un­ter drei Gedichte von Kun­ert. / / »Am Fließ« von 2014 – Ori­gi­nal­gra­phi­sches Buch mit 13 Kalt­na­del­ra­die­run­gen zu Gedich­ten von Gün­ter Kun­ert, und 13 Kalt­na­del­ra­die­run­gen von 2018 zu wei­te­ren Wer­ken des Dich­ters. Dazu die 3-tei­lige groß­for­ma­tige Koh­le­zeich­nung von 2018, »BBS Geden­kend«.

Lange Ingeborg-Bachmann-Nacht im Theaterhaus Jena
Jan 26 um 18:00

Die Wahr­heit ist dem Men­schen zumut­bar –
Eine lange Inge­borg-Bach­mann-Nacht

 

Die öster­rei­chi­sche Dich­te­rin Inge­borg Bach­mann (1926–1973) hat wie kaum eine andere Künst­le­rin unter den Nach­wir­kun­gen des Natio­nal­so­zia­lis­mus gelit­ten. Sie hat mit ihrer Lyrik und Prosa einen ganz eige­nen Ton in die deutsch­spra­chige Lite­ra­tur des 20. Jahr­hun­derts ein­ge­bracht und hegte gegen­über ande­ren Küns­ten wie Musik und Male­rei eine große Affi­ni­tät. Den zu ihrer Zeit neuen Medien, wie Fern­se­hen und Rund­funk, stand sie auf­ge­schlos­sen gegen­über.

Wir wer­den den Film des Bay­ri­schen Rund­funks »Por­trät von Inge­borg. Ähn­lich­kei­ten mit Inge­borg Bach­mann« zum Aus­gangs­punkt von Wort-und Musik­bei­trä­gen neh­men. In Inter­views wer­den die Bach­mann-Bio­gra­fin Ina Hart­wig (Frank­furt a. M.) und der Bach­mann-Her­aus­ge­ber Prof. Dr. Hans Höl­ler (Salz­burg) zu erle­ben sein.

Das Wie­ner Künst­le­rin­nen-Duo »mara::juun« (Maren Rah­mann, Stimme, Performance/Juun, hori­zon­tale Sai­ten­in­stru­mente) wird mit sei­nem Pro­gramm »Ein Tag wird kom­men« gas­tie­ren. In span­nungs­ge­la­de­nen, geheim­nis­vol­len Klang­land­schaf­ten loten »mara::juun« die Wirk­mäch­tig­keit von Text, Instru­ment, Stimme, Inhalt und Emo­tion aus. Bach­manns zutiefst poli­ti­sche Texte spie­geln ihren und unser aller noch nicht rea­li­sier­ten Traum von einem Mit­ein­an­der der Völ­ker, Spra­chen und Kul­tu­ren wider. Das Schaf­fen, Erschaf­fen, For­men der Gegen­wart im Span­nungs­feld von Kom­po­si­tion und Impro­vi­sa­tion ist der Schwer­punkt des Duos.

Die Wei­ma­rer Spre­che­rin Chris­tine Hans­mann wird Gedichte und die Rosen­thal-Sti­pen­dia­tin Han­nah Zufall die Erzäh­lung »Undine geht« vor­tra­gen. Dazu wird die Jazz-Legende Ulrich Gum­pert meh­rere Impro­vi­sa­tio­nen bei­steu­ern.

Die Mez­zo­so­pra­nis­tin Ursula Thur­mair wird mit der Ver­to­nung des Bach­mann-Gedich­tes »Rosen« durch Annette Schlünz zu hören sein. Verena Krie­ger wird Tho­mas Hirsch­horns »Altar für Inge­borg Bach­mann« vor­stel­len. Den Aus­klang wird ein Pro­gramm des Wie­ner Duos »Laut Fra­gen« (Maren Rah­mann, Didi Disko) mit lite­ra­ri­schen Tex­ten und tanz­ba­rer Musik bil­den. »Laut Fra­gen« ist ein Elec­tro-Post-Punk-Duo, das 2014 von Maren Rah­mann und Didi Disko in Wien gegrün­det wurde. Auf ihrem ers­ten Album »Utopie+Untergang« ver­bin­den sie sozi­al­kri­ti­sche Texte mit expe­ri­men­tel­ler und tanz­ba­rer Musik. Für die »Lange Inge­borg-Bach­mann-Nacht« hat das Duo eigens vier Texte von Inge­borg Bach­mann ver­tont, die als Urauf­füh­rung erklin­gen wer­den.

Jan
27
So
Lesung mit Maxim Leo und Jochen-Martin Gutsch in Weimar
Jan 27 um 20:00

»Es ist nur eine Phase, Hase« – Lesung mit Maxim Leo und Jochen-Mar­tin Gutsch aus ihrem Trost­buch für Alters­pu­ber­tie­rende.

Jan
30
Mi
Poetry Slam #41 im Kulturzentrum »mon ami« in Weimar
Jan 30 um 20:15

Poe­try Slam #41

 

Neues Jahr, neue Vor­sätze und neuer Wochen­tag beim 41. Poe­try Slam.  Alles neu macht das neue Jahr 2019 und so star­ten wir mit dem Poe­try Slam an einem Mitt­woch. Ansons­ten bleibt alles wie es ist. Es tre­ten immer noch bekannte und unbe­kannte Poe­ten und New­co­mer auf die Bühne des mon ami und stel­len sich dem Publi­kum. Fein­füh­lige Verse tref­fen immer noch auf pri­ckelnde Prosa, tref­fen auf das beste Publi­kum Wei­mars und der Umge­bung in der stim­mungs­vol­len Atmo­sphäre des mon ami. Ihr ent­schei­det immer noch mit eurem Applaus, wer in die nächste Runde zieht und bestimmt somit euren Abend selbst. Wollt ihr ihn lus­tig, per­for­ma­tiv, nach­denk­lich, lyrisch, pro­sa­isch oder gerappt – ihr habt es immer noch in der Hand.

Jan
31
Do
Lesung mit Christine Hansmann, Christine Theml und Iris Geisler in Jena
Jan 31 um 19:00

Lesung mit Chris­tine Hans­mann, Chris­tine Theml und Iris Geis­ler (in der ehe­ma­li­gen Reihe »Lite­ra­tur im Flur«).

Feb
1
Fr
Martin Bertram & Trio Orange Embers im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Feb 1 um 19:00

Mar­tin Bertram & Trio Orange Embers: Hoba­lala. Auf der Suche nach dem ver­schwun­de­nen Gitar­ris­ten Joao Gil­berto

 

HOBALALA … Auf der Suche nach dem ver­schwun­de­nen Gitar­ris­ten Joao Gil­berto

Ein lite­ra­risch-musi­ka­li­scher Abend

Ein neu­gie­ri­ger Rei­sen­der, von der Sehn­sucht und der Liebe zur Bossa Nova infi­ziert. Die umtrie­bige Suche nach dem welt­be­kann­ten Musi­ker, der nicht gefun­den wer­den will. Zeit­reise und Zeu­gen­be­fra­gung zugleich. Und wäh­rend das Psy­cho­gramm des welt­be­kann­ten Gitar­ris­ten Joao Gil­berto ent­steht, wird die Frage nach dem Preis der Per­fek­tion in der Kunst gestellt.

Ein Schau­spie­ler und drei Musi­ker, die das Publi­kum auf eine Reise zu den Wur­zeln die­ser »Neuen Welle« nach Rio de Janeiro mit­neh­men. Der Stoff für die­sen
beson­de­ren lite­ra­risch-musi­ka­li­schen Abend sind Marc Fischers Repor­tage und die Bossa Nova-Klas­si­ker vom Beginn der 60er Jahre.

Ein Abend mit Mar­tin Bertram (Spre­cher) und dem Trio Orange Embers:

Cle­mens Appen­roth – Baß,
Hel­mar Kilian – Gitarre,
Viola Michae­lis – Stimme und Kon­zept

New Poetry Shorts – Kurzfilmabend & Heftrelease in Weimar
Feb 1 um 19:30

Ein Poe­try­film ist ein Kurz­film, der Lyrik und Film ver­bin­det. Was fas­zi­niert daran, Gedichte im Bewegt­bild zu inter­pre­tie­ren? Was macht einen Poe­sie­film span­nend? Und worin besteht über­haupt die Poe­sie des Films?

Neben inter­na­tio­na­len Poe­try­fil­men prä­sen­tie­ren wir einen neuen Film­essay von Paloma Llam­bías, der über das Genre nach­denkt und einen Blick zurück auf den letz­ten Weim­na­rer Poe­try­film­preis wirft. Außer­dem stel­len wir die neue Aus­gabe des Poe­try­film Maga­zins vor. Die Bei­träge des vier­ten Hefts fra­gen danach, was den Poe­sie­film zur Kunst macht.

Ende Mai ist es dann wie­der soweit: Auf dem 20. backup_festival der Bau­haus Uni­ver­si­tät fin­det der nächste Wei­ma­rer Poe­try­film­wett­be­werb statt. Wir wer­fen schon ein­mal einen Blick vor­aus auf das Pro­gramm.

Feb
4
Mo
Sebastian ist krank – Lesebühne in Jena
Feb 4 um 20:00

Sebas­tian ist krank – Jenas junge, beste und ein­zige monat­li­che Lese­bühne

 

Wir sind Slam-Poe­ten, Sto­ry­tel­ler, Lyri­ker, Pro­sais­ten und Ex-Grund­schü­ler.

Wir sind mehr­fach mit Prei­sen und Titeln über­schüt­tete Lite­ra­ten, die sich an schlech­ten Wort­spie­len ver­su­chen. Wir ent­fes­seln mal tosen­den Applaus, mal zum Zer­rei­ßen gespannte Stille und sind dabei stets min­des­tens so mit­tel. Wir sind Jenas junge, beste und ein­zige monat­li­che Lese­bühne. Wir sind Sebas­tian ist krank.

Wir? Das sind: Die sagen­um­wo­ge­nen Linn Ditt­ner und Flem­ming Witt, der legen­den­um­rankte Steve Kußin und der fabel­hafte Fried­rich Herr­mann. Und natür­lich Sebas­tian (Sebas­tian ist krank). Mit dabei sind wie­der Gäste.

Feb
5
Di
Buchvorstellung mit Prof. Dr. Ulrich Sieg in Weimar
Feb 5 um 18:00

Die Macht des Wil­lens. Eli­sa­beth Förs­ter-Nietz­sche und ihre Welt
Buch­vor­stel­lung mit Prof. Dr. Ulrich Sieg (Phil­ipps-Uni­ver­si­tät Mar­burg)

 

Zum Buch: Eli­sa­beth Förs­ter-Nietz­sche prägt bis heute das Bild ihres Bru­ders Fried­rich Nietz­sche. Neue Archiv­funde ent­hül­len die Abgründe ihres Lebens. Sie war intel­li­gent, durch­set­zungs­fä­hig und konnte Men­schen begeis­tern. Eli­sa­beth Förs­ter-Nietz­sche (1846−1935) aber ging in die Geschichte ein als die Frau, die die Schrif­ten ihres Bru­ders ver­fälschte und sein Den­ken den Natio­nal­so­zia­lis­ten andiente. Ulrich Sieg hat eine Viel­zahl unbe­kann­ter Doku­mente ent­deckt. Sie zei­gen eine Frau, die ihren Ehr­geiz nur in der Rolle der Schwes­ter aus­le­ben konnte. Höchst erfolg­reich publi­zierte sie den Nach­lass ihres Bru­ders. Das Nietz­sche-Archiv ent­wi­ckelte sich zu einem Treff­punkt der Gelehr­ten, frei­lich kam auch Hit­ler zu Besuch. Eine dra­ma­ti­sche Geschichte der Ideen, der Poli­tik – und eines höchst unge­wöhn­li­chen Geschwis­ter­paars. (aus der Buch­ankün­di­gung des Han­ser-Ver­lags, das Buch erscheint am 29. Januar 2019).

Zur Per­son: Prof. Dr. Ulrich Sieg ist His­to­ri­ker und außer­plan­mä­ßi­ger Pro­fes­sor für Neuere und Neu­este Geschichte an der Phil­ipps-Uni­ver­si­tät Mar­burg. Schwer­punkte sei­ner For­schungs- und Publi­ka­ti­ons­tä­tig­keit sind die Uni­ver­si­täts- und Wis­sen­schafts­ge­schichte im 19. und 20. Jahr­hun­dert und die Poli­ti­sche Ide­en­ge­schichte seit 1800. Für die Fried­rich-Schil­ler-Uni­ver­si­tät Jena fer­tigte er eine Exper­tise zu dem Band „Tra­di­tio­nen, Brü­che, Wand­lun­gen. Die Uni­ver­si­tät Jena 1850−1918“, den die Senats­kom­mis­sion zur Auf­ar­bei­tung der Jenaer Uni­ver­si­täts­ge­schichte im 20. Jahr­hun­dert im Jahr 2009 ver­öf­fent­licht hatte. Als Geschichts­ex­perte war er zur PEN-Jah­res­ta­gung 2018 in Göt­tin­gen zum Thema „Recht auf freie Mei­nungs­äu­ße­rung und die Neue Rechte“ auf dem Podium ein gefrag­ter Dis­kus­si­ons­part­ner. In den Büchern „Jüdi­sche Intel­lek­tu­elle im Ers­ten Welt­krieg. Kriegs­er­fah­run­gen, welt­an­schau­li­che Debat­ten und kul­tu­relle Neu­ent­würfe“ (2001) und „Deutsch­lands Pro­phet. Paul de Lagarde und die Ursprünge des moder­nen Anti­se­mi­tis­mus“ (2007) prä­sen­tierte er Ergeb­nisse aus sei­nen For­schungs­ge­bie­ten zur Geschichte des Anti­se­mi­tis­mus und der Geschichte des Juden­tums im Kai­ser­reich und der Wei­ma­rer Repu­blik. Im Jahr 2013 ver­öf­fent­lichte er mit dem Buch „Geist und Gewalt. Deut­sche Phi­lo­so­phen zwi­schen Kai­ser­reich und Natio­nal­so­zia­lis­mus“ eine Ide­en­ge­schichte über das Ver­hält­nis von Phi­lo­so­phie und Staats­macht zwi­schen Kai­ser­reich und Natio­nal­so­zia­lis­mus.

Marie-Rasch-Lesung mit Hugh Lorenz in Eisenach
Feb 5 um 18:30

Im Zen­trum des Mul­ti­vi­si­ons­vor­trags ste­hen vier Erzäh­lun­gen der 1920 ver­stor­be­nen Eisen­acher Autorin Marie Rasch. Hugh Lorenz, der Wahl­ei­sen­acher und Ehe­mann von Gabriele Demm­ler-Lorenz über­nahm als Ver­le­ger die hand­werk­li­chen Arbei­ten, so dass ein 100 Sei­ten star­kes Büch­lein her­aus­kam.

Literarischer Salon der Friedrich-Ebert-Stiftung im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Feb 5 um 19:00

»Mensch­heits­däm­me­rung – Die Lite­ra­tur der Wei­ma­rer Repu­blik«

 

Revol­tie­rende Matro­sen und Sol­da­ten hat­ten dem Ers­ten Welt­krieg ein Ende gesetzt. Der Kai­ser floh in die Nie­der­lande, Phil­ipp Schei­demann rief am 9. Novem­ber 1918 vom Fens­ter des Ber­li­ner Reichs­tags die Repu­blik aus. Ver­zweif­lung, Hun­ger und Elend herrsch­ten aller­or­ten, doch als­bald wuchs die Zuver­sicht: »Hoppla, wir leben!«

Künste und Wis­sen­schaf­ten blüh­ten auf. Für Lite­ra­tur, Musik, Ma­lerei und Archi­tek­tur begann eine gran­diose Epo­che der Meister­schaft und Krea­ti­vi­tät, vor allem in den Jah­ren zwi­schen 1924 und 1929, gele­gent­lich ver­klärt als »Die Gol­de­nen Zwan­zi­ger«.

Thea­ter- und Lite­ra­tur­kri­tik leb­ten auf. Kurt Tuchol­sky, Alfred Kerr, Her­bert Ihe­ring, Wal­ter Mehring und Carl von Ossietzky ar­tikulierten ihre Mei­nun­gen zum Zeit­ge­sche­hen: ein nie wie­der erreich­tes Niveau der kri­ti­schen Aus­ein­an­der­set­zung in Deutsch­land, das für einige Jahre ein geis­ti­ges und künst­le­ri­sches Zen­trum der Welt war. Die Nazis berei­te­ten dem 1933 ein Ende.

Im Lite­ra­ri­schen Salon in Erfurt wird an die gran­diose Lite­ra­tur der Wei­ma­rer Repu­blik erin­nert und dabei wer­den auch regio­nale Bezüge her­ge­stellt. Der Ger­ma­nist Prof. Dr. Lutz Götze ist für das Manu­skript ver­ant­wort­lich, die Schau­spie­le­rin Fran­ziska Bron­nen, Toch­ter Arnolt Bron­nens, leiht den ausgewähl­ten Tex­ten ihre ein­zig­ar­tige Stimme.

Feb
6
Mi
Heinrich-Heine-Lesung mit Gerd Erdmann in Heilbad Heiligenstadt
Feb 6 um 19:30

Gerd Erd­mann (Kiel) liest Hein­rich Hei­nes »Deutsch­land. Ein Win­ter­mär­chen«

Kein zwei­tes Werk Hei­nes hat die Leser bis in unsere Zeit zu so gegen­sätz­li­chen Urtei­len her­aus­ge­for­dert. Ableh­nung durch kon­ser­va­tive Kreise, Aner­ken­nung bei man­chen Libe­ra­len, Begeis­te­rung bei Fort­schritt­li­chen. Im Sep­tem­ber 1844 erschien »Deutsch­land. Ein Win­ter­mär­chen«, im Okto­ber 1844 wurde es in Preu­ßen ver­bo­ten. Kurz vor der Ver­öf­fent­li­chung wurde von deut­schen Behör­den ein Haft­be­fehl gegen Heine erlas­sen.

Nur wenige wis­sen es: Harry Heine – so sein Geburts­name – ließ sich am 28. Juni 1825 in Hei­li­gen­stadt evan­ge­lisch-luthe­risch tau­fen und gab sich den Vor­na­men Hein­rich. Das Storm­mu­seum erin­nert in einem Raum an seine Taufe und zeigt die Tauf­schale sowie die Fak­si­mi­les aller Tauf­do­ku­mente.

Hör­probe auf: http://www.hoerbuch-erdmann.de/cd-pages/heine_wintermaerchen.html

Feb
7
Do
Lesung und Diskussion mit Jana Hensel und Wolfgang Engler auf Burg Ranis
Feb 7 um 19:30

Wer wir sind. Lesung und Dis­kus­sion mit Jana Hen­sel und Wolf­gang Eng­ler

 

In ihrem Buch »Zonen­kin­der« beschrieb Jana Hen­sel ihre Erfah­run­gen mit der kul­tu­rel­len Anpas­sung der DDR-Jugend an die west­deut­sche Gesell­schaft nach der Wie­der­ver­ei­ni­gung. Wolf­gang Eng­ler publi­zierte zahl­rei­che Stu­dien über Lebens­for­men in Ost und West und kri­ti­sche Ana­ly­sen über die Moderne, u.a. »Die Ost­deut­schen als Avant­garde«.

In ihrem gemein­sa­men Buch »Wer wir sind« spre­chen Jana Hen­sel und Wolf­gang Eng­ler über Vor­ur­teile und Kli­schees der Frage nach der ost­deut­schen Erfah­rung.
Die »taz« schreibt: »Die­ses Buch ist befremd­lich, inspi­rie­rend, auf jeden Fall unge­wöhn­lich. Es ist ein Dis­kurs in Zim­mer­laut­stärke. Das ist gerade in einem Moment erfreu­lich, in dem die Mei­nungs­bass­bo­xen vibrie­ren.«

Feb
8
Fr
Lesung und Diskussion mit Jana Hensel und Wolfgang Engler in Jena
Feb 8 um 19:30

Wer wir sind. Lesung und Dis­kus­sion mit Jana Hen­sel und Wolf­gang Eng­ler

 

In ihrem Buch »Zonen­kin­der« beschrieb Jana Hen­sel ihre Erfah­run­gen mit der kul­tu­rel­len Anpas­sung der DDR-Jugend an die west­deut­sche Gesell­schaft nach der Wie­der­ver­ei­ni­gung. Wolf­gang Eng­ler publi­zierte zahl­rei­che Stu­dien über Lebens­for­men in Ost und West und kri­ti­sche Ana­ly­sen über die Moderne, u.a. »Die Ost­deut­schen als Avant­garde«.

In ihrem gemein­sa­men Buch »Wer wir sind« spre­chen Jana Hen­sel und Wolf­gang Eng­ler über Vor­ur­teile und Kli­schees der Frage nach der ost­deut­schen Erfah­rung.
Die »taz« schreibt: »Die­ses Buch ist befremd­lich, inspi­rie­rend, auf jeden Fall unge­wöhn­lich. Es ist ein Dis­kurs in Zim­mer­laut­stärke. Das ist gerade in einem Moment erfreu­lich, in dem die Mei­nungs­bass­bo­xen vibrie­ren.«

Feb
13
Mi
LEA – Lesebühne Erfurter Autoren
Feb 13 um 19:30

LEA – Lese­bühne Erfur­ter Autoren

Das erste Mal auf einer Bühne ste­hen. Das erste Mal sei­nen Text und sich sel­ber prä­sen­tie­ren. Das Publi­kum war­tet gespannt. Ein­at­men, aus­at­men. Das erste Wort erklingt … Die offene Lese­bühne LEA – Lese­bühne Erfur­ter Autoren eröff­net Schrei­ben­den die Mög­lich­keit, ihre Texte öffent­lich vor­zu­tra­gen. Zehn Minu­ten auf der Bühne sind jedem und jeder gege­ben, die es zu fül­len gilt. Die Vor­tra­gen­den kön­nen die Text­art frei wäh­len, alles ist erlaubt und erwünscht. Unter­stützt wer­den sie von einem ein­ge­la­de­nen Autor und einem Musik-Act.

Alle, die sich auf die Bühne trauen und lesen möch­ten, mel­den sich bitte bei a.budzier@highslammer.de an.

LEA ist ein Gemein­schafts­pro­jekt des HIGHSLAMMER e.V. und der Lite­ra­ri­schen Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V. Mit der freund­li­chen Unter­stüt­zung der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei und der Erfur­ter Herbst­lese.

Links: www.highslammer.de, www.heft-online.de

Feb
14
Do
Lesung mit Gerhard Goldmann in der Stadtbücherei Weimar
Feb 14 um 16:00

»Kie­sel rot-weiß – Merk-Wür­di­ges und Ergötz­li­ches aus Thü­rin­gen und Fran­ken« – Lesung mit Ger­hard Gold­mann

 

Der Rudol­städ­ter Autor Ger­hard Gold­mann liest aus sei­nem neu­es­ten Buch »Kie­sel rot-weiß«. Darin hat der zwei­fa­che Kri­mi­preis­trä­ger eine bunte Mischung aus Kurz­ge­schich­ten, Repor­ta­gen und Gedich­ten nie­der­ge­schrie­ben, die mal in Thü­rin­gen, mal in Fran­ken spie­len. So erklärt sich auch der Titel, der vom Rot und Weiß der jewei­li­gen Lan­des­far­ben abge­lei­tet ist. Auf­ge­sam­melt hat Gold­mann seine Themen-„Kiesel“ bei zahl­lo­sen Streifzügen durch beide Regio­nen, sei es als Orga­ni­sa­tor und Lei­ter von Fahr­rad­rei­sen, sei es als Vor­stands­mit­glied des Autoren­Ver­ban­des Fran­ken oder Mit­ar­bei­ter der Thü­rin­ger Natur­schutz­ver­wal­tung.

Prosa ver­mischt sich dabei mit Lyrik, Span­nung mit Zeit­ge­schichte und skur­ri­ler Komik.
Ganz neben­bei erfährt der Leser, wel­ches Stück­chen DDR im „Wes­ten“ lag, was das Fürstentum Schwarz­burg für den Natur­schutz in Deutsch­land bewirkt hat,
wieso Luther eine beson­dere Bezie­hung zum Thü­rin­ger Wald hatte und noch andere Merk-Wür­dig­kei­ten.

Der Ein­tritt zu der Ver­an­stal­tung ist kos­ten­los, frei­wil­lige Spen­den wer­den jedoch dank­bar ent­ge­gen­ge­nom­men und an zivile Kriegs­op­fer im Nahen Osten wei­ter­ge­lei­tet!

Feb
17
So
»Mein Lieblingsbuch« mit Franziska Biester im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Feb 17 um 15:00

Fran­ziska Bies­ter ist haupt­be­ruf­lich Con­tent Mana­ge­rin des Kul­tur- und Frei­zeit­ma­ga­zins „t.akt“.

Ihre Liebe zum Schrei­ben kom­pen­siert die 36-jäh­rige Erfur­te­rin außer­dem mit ihrem pri­va­ten Blog „Statt­stadt­mäd­chen“ und als freie Trau­red­ne­rin.

Ihre erste Nacht hat sie durch­ge­macht, als sie neun Jahre alt war. Was sie wach­ge­hal­ten hat? Ein Buch, das so span­nend war, dass es unter Zuhil­fe­nahme einer Taschen­lampe unter der Bett­de­cke zu Ende gele­sen wer­den musste.

Seit­dem sind fast 27 Jahre ver­gan­gen – die Lese­lust selbst jedoch nie. Sie ist geblie­ben in Zei­ten der Puber­tät, des E-Books und Zeit­man­gels.

Wel­che Bücher es in den knap­pen All­tag schaf­fen und warum mehr als eins offen in der Woh­nung ver­teilt liegt, ver­rät sie im Gespräch mit Dirk Löhr.

Ab 14.30 Uhr gibt es Kaf­fee & Kuchen von „Erste Sahne“-Konditormeisterin Ute Strucks­berg.

Feb
19
Di
Lesung mit Gerhard Maria Kirk im Literaturmuseum »Theodor Storm« in Heiligenstadt
Feb 19 um 16:00

Zum Tee bei Storm: Ger­hard Maria Kirk liest aus sei­nem Buch „Ein unheim­li­cher Schatz. Christ­li­che Feste des Jah­res­krei­ses im Volks­glau­ben“

Die Bedeu­tung christ­li­cher Feste für das Leben der Men­schen geht weit über den
Weih­nachts­mann und den Oster­ha­sen hin­aus! Im Laufe eines Kalen­der­jah­res macht sich der
Schatz an christ­li­chen Tra­di­tio­nen deut­lich sicht­bar. Kennt­nis­reich und unter­halt­sam wird
Ger­hard Maria Kirk die regio­na­len Aus­prä­gun­gen die­ses Glau­bens­wis­sens den Zuhö­rern
nahe­brin­gen.

Ger­hard Maria Kirk, geb. 1950, war nach dem Stu­dium der Geschichte und der Theo­lo­gie fast
vier Jahr­zehnte lang Redak­teur der Badi­schen Zei­tung. Er lebt mit sei­ner Frau in
Kirchzarten/Breisgau.

Feb
21
Do
Traumberuf: Schriftsteller? mit Marius Koity im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Feb 21 um 19:30

Eine Ver­an­stal­tungs­reihe für inter­es­sierte Schrei­bende und neu­gie­rige Leser
Unter dem Titel »Traum­be­ruf: Schrift­stel­ler?« ver­an­stal­ten der Thü­rin­ger Schrift­stel­ler­ver­band und Lese-Zei­chen e.V. gemein­sam mit dem Kul­tur: Haus Dacheröden eine Folge von Gesprächs­run­den zu The­men rund um Bücher, vor allem zum Schrei­ben und Ver­öf­fent­li­chen. Ein­mal im Monat wer­den unter der Gesprächs­lei­tung von Ingrid Annel und Olaf Trunschke, pas­send zum jewei­li­gen Thema, Gäste von ihrer Arbeit am Schreib­tisch und den Erfah­run­gen im Lite­ra­tur­be­trieb berich­ten. In einer Kurz­le­sung stel­len die ein­ge­la­de­nen Autoren anschlie­ßend einige Werke frisch vom Schreib­tisch vor.

Dies­mal zu Gast ist der Lyri­ker Marius Koity: Reim dich, oder … – Was ist ein gutes Gedicht?

Im pri­va­ten Umfeld von Marius Koity (gebo­ren 1966 in Großsanktnikolaus/Rumänien) hat man sich nach sei­nen ers­ten Ver­öf­fent­li­chun­gen ernst­haft die Frage gestellt, warum er denn Dich­ter gewor­den ist. „Dich­ter ster­ben doch so jung“, war eine sei­ner Cou­si­nen besorgt der Mei­nung. Die Epi­sode fand Ein­gang in eines sei­ner meist­ver­öf­fent­lich­ten und bei Lesun­gen gern dis­ku­tier­ten Gedichte – „weil alles irgend­wie aus dem Leben gegrif­fen ist“, wie ihm beschei­nigt wurde. Wie in sei­nem Haupt­be­ruf als Jour­na­list, ist ihm der All­tag auch in sei­ner Lyrik die Inspi­ra­ti­ons­quelle Nr. 1. Was ihm nach lan­gen Lokal­re­dak­teurs­ta­gen an Ein­drü­cken übrig bleibt, packt er manch­mal als Tele­gramm ins Tage­buch. Und von der einen oder ande­ren Ein­tra­gung ist er frü­her oder spä­ter über­zeugt, dass sie ein Gedicht ist. Das dem Leser Fra­gen auf­gibt. Oder Ant­wor­ten anbie­tet. Oder bei­des.

Marius Koity kam 1992 nach Deutsch­land, ist seit 1993 für die „Ost­thü­rin­ger Zei­tung“ tätig, lei­tet die Lokal­re­dak­tio­nen im Saale-Orla-Kreis und arbei­tet neben­be­ruf­lich als Urkun­den­über­set­zer und Gerichts­dol­met­scher. 2016 wurde er mit dem Thü­rin­ger Jour­na­lis­ten­preis geehrt.

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