Kalender

Ausstellungen

Nov
10
Sa
ganztägig Aussellung »›Grimms Märchen… und...
Aussellung »›Grimms Märchen… und...
Nov 10 2018 – Jun 23 2019 ganztägig
Aussellung »›Grimms Märchen... und kein Ende‹ – Europäische Kunstmärchen zwischen Phantasie und Wirklichkeit« im Romantikerhaus Jena @ Literaturmuseum »Romantikerhaus« Jena
Die Aus­stel­lung doku­men­tiert die Ent­wick­lung vom roman­ti­schen Kunst­mär­chen zum rea­li­täts­ver­bun­den Wirk­lich­keits­mär­chen. Neben und nach den Brü­dern Grimm hat es in der euro­päi­schen Kul­tur­ge­schichte zahl­rei­che wei­tere Mär­chen­samm­ler und -dich­ter gege­ben, deren Schöp­fun­gen aller­dings eher dem Kunst­mär­chen[...]
Jan
26
Sa
ganztägig Ausstellung »Ernst Hardt in Weim...
Ausstellung »Ernst Hardt in Weim...
Jan 26 – Mai 19 ganztägig
Ausstellung »Ernst Hardt in Weimar« im Stadtmuseum Weimar
Ernst Hardt. Ein Wei­ma­rer Dich­ter schreibt Rund­funk­ge­schichte »Neues Wei­mar« – Deut­sches Natio­nal­thea­ter – Natio­nal­ver­samm­lung – Bau­haus – Rund­funk­pio­nier   Kura­tor: Dr. Alf Röß­ner, Direk­tor des Stadt­mu­se­ums Wei­mar. Im Jubi­lä­ums­jahr 2019 plant das Stadt­mu­seum Wei­mar eine[...]
Apr
11
Do
ganztägig Ausstellung »Die Bauhausbücher« ...
Ausstellung »Die Bauhausbücher« ...
Apr 11 – Jul 28 ganztägig
»Die Bau­haus­bü­cher« – Ein euro­päi­sches Publi­ka­ti­ons­pro­jekt des Bau­hau­ses 1924–1930   Die Aus­stel­lung basiert auf der durch die Uni­ver­si­täts­bi­blio­thek in den ver­gan­ge­nen Jah­ren so gut wie voll­stän­dig zusam­men­ge­tra­ge­nen Kol­lek­tion der Bau­haus­bü­cher, ergänzt um Exem­plare aus der[...]
Apr
19
Fr
ganztägig Ausstellung »›Poetische Perlen‹ ...
Ausstellung »›Poetische Perlen‹ ...
Apr 19 – Jul 21 ganztägig
1819 erschien erst­mals Goe­thes ›West-öst­li­cher Divan‹ – und machte Epo­che. Das weit­aus größte Gedicht­en­sem­ble in Goe­thes Gesamt­werk wirkt bis heute, indem es den kul­tu­renüber­grei­fen­den Dia­log poe­tisch ver­wirk­licht. Die Aus­stel­lung macht den Besu­chern erfahr­bar, wie die[...]
Mai
17
Fr
ganztägig Zeichnungen und Druckgraphik von...
Zeichnungen und Druckgraphik von...
Mai 17 – Jul 20 ganztägig
Erfur­ter Salon der Kunst »Über das Ver­mes­sen der Erin­ne­run­gen« Zeich­nun­gen & Druck­gra­phik von Rolf Escher   Trotz minu­tiö­ser Detail­schil­de­run­gen geht der Rea­lis­mus Rolf Eschers weit über das bloß Sicht­bare hin­aus. Seine Dar­stel­lun­gen stil­ler Räume und[...]
Jul
14
So
ganztägig Ausstellung ›Die F.N. –Schlaufe ...
Ausstellung ›Die F.N. –Schlaufe ...
Jul 14 – Okt 20 ganztägig
Ausstellung ›Die F.N. –Schlaufe – Ernstes und Heiteres aus dem Leben des fabelhaften Friedrich Nietzsche‹ im Romantikerhaus Jena @ Literaturmuseum »Romantikerhaus« Jena
Tho­mas Zieg­ler: Künst­le­ri­sche Arbei­ten eines Rebel­len und Roman­ti­kers   Der Künst­ler Tho­mas Zieg­ler setzt Fried­rich Nietz­sches phi­lo­so­phi­sches Leben ins Werk und gestal­tet mit Text und Bild den Schel­men­ro­man »Die F.N.-Schlaufe«. Das Werk ist eine toll­kühn[...]
Nov
10
So
ganztägig Ausstellung »Birger Jesch – Korr...
Ausstellung »Birger Jesch – Korr...
Nov 10 2019 – Feb 28 2020 ganztägig
Ausstellung »Birger Jesch – Korrespondenzen« im Romantikerhaus Jena @ Literaturmuseum »Romantikerhaus« Jena
Der Künst­ler Bir­ger Jesch begann 2007 unter befreun­de­ten ehe­ma­li­gen Akti­vis­ten der sub­kul­tu­rel­len Szene der DDR vor allem Hand­wer­ker und Künst­ler zu por­trä­tie­ren. Bir­ger Jesch’s Kor­re­spon­den­zen mit Freun­den und Künst­lern fin­det als Kom­mu­ni­ka­ti­ons­form Vor­bil­der bei den[...]
Dez
31
Di
ganztägig Dummy
Dummy
Dez 31 2030 – Dez 30 2044 ganztägig
 
Mrz
23
Sa
Thüringen liest auf der Leipziger Buchmesse – Lesung mit Jürgen K. Hultenreich
Mrz 23 um 12:30

Höl­der­lin – Das halbe Leben. Eine poe­ti­sche Bio­gra­fie

Lesung mit Jür­gen K. Hul­ten­reich

 

Mode­ra­tion: Bernd Fischer

Fried­rich Höl­der­lin (1770 –1843) blieb zu Leb­zei­ten die Aner­ken­nung ver­sagt; er zählt aber heute zwei­fel­los zu den gro­ßen deut­schen Dich­tern. Wäh­rend des Theo­lo­gie-Stu­di­ums in Tübingen wohnte er mit Hegel und Schel­ling zusam­men auf einer Stube und emp­fing viel­fäl­tige phi­lo­so­phi­sche Impulse. Schon bald löste sich sein dich­te­ri­sches Werk vom Ein­fluss der Roman­ti­ker und er ging völ­lig
eigen­stän­dige Wege.
Mit Höl­der­lins Gedicht­zeile „Wohin denn ich?“ arti­ku­liert sich das depri­mie­rende Unbe­haust­sein in einer als gna­den­los emp­fun­de­nen Welt – der Beginn der lite­ra­ri­schen Moderne? Sei­ner aus­weg­lo­sen Zer­ris­sen­heit ver­suchte er durch eine nicht zu ver­wirk­li­chende, idea­li­sierte Liebe zu ent­kom­men, um schließ­lich von einer unheil­ba­ren Geis­tes­krank­heit ein­ge­fan­gen und „geret­tet“ zu wer­den: „Wo aber Gefahr ist, wächst das Ret­tende auch.“
Jürgen K. Hul­ten­reich nähert sich der Bio­gra­fie des rät­sel­vol­len Dich­ters mit poe­ti­scher Emphase, stell­tihn vor den his­to­ri­schen und geis­tes­ge­schicht­li­chen Hin­ter­grund, lässt aber keine Zwei­fel am zwie­späl­ti­gen Cha­rak­ter die­ser viel­be­wun­der­ten Jahr­hun­dert­ge­stalt.

Thüringen liest auf der Leipziger Buchmesse – Lesung mit Michael Kirchschlager
Mrz 23 um 12:30

Emil aus der Dra­chen­schlucht – Lesung mit Michael Kirch­schla­ger

 

Taucht ein in die Welt des klei­nen Dra­chen Emils und beglei­tet ihn auf sei­nen Aben­teu­ern.

Der kleine Dra­che Emil wächst zwar ohne seine Eltern in der Dra­chen­schlucht im schö­nen Thü­rin­gen auf, doch so ganz allein ist er nie. Auf sei­nen span­nen­den Rei­sen lernt er nicht nur zahl­rei­che lie­bens­werte Tiere und Men­schen ken­nen, son­dern hilft sogar ech­ten Prin­zes­sin­nen in Not. Auch als Thü­rin­gen vom bösen Her­zog Hein­rich über­fal­len wird, scheint nur noch Emil hel­fen zu kön­nen. Und selbst bis ins Reich der Trolle dringt er vor, um seine Mama aus den Klauen des Troll­kö­nigs Frott zu ret­ten.
Wird es Emil gelin­gen seine Eltern wie­der­zu­fin­den? Seit bei der inter­ak­ti­ven Lesung von Michael Kirch­schla­ger dabei und erlebt gemein­sam die span­nen­den Aben­teuer des klei­nen Dra­chen Emils.

Thüringen liest auf der Leipziger Buchmesse – Lesung mit Christoph Eisenhuth
Mrz 23 um 13:00

Bio­gra­phie in Land­schaft. Gedichte – Lesung mit Chris­toph Eisen­huth

 

Chris­toph Eisen­huth, Jahr­gang 1949, reflek­tiert in sei­nen Gedich­ten vor allem ganz per­sön­li­che Ein­drü­cke von Künst­ler­per­sön­lich­kei­ten und deren Leben und Wer­ken.
Ganz ähn­lich wie in einem Kalei­do­skop tau­chen unter ande­rem Namen wie Paula Moder­sohn-Becker, Hanns Cibulka, Franz Kafka, Robert Schu­mann, Johan­nes Bob­row­ski in der bild­rei­chen Lyrik des Autors auf

Thüringen liest auf der Leipziger Buchmesse – Lesung mit Corinna Gutmann u.a.
Mrz 23 um 13:30

Kopf­Kino: Schrei­ben mit Gefan­ge­nen im Knast – Texte der Gefan­ge­nen, der Orga­ni­sa­to­rin (Blick von außen) und der Jus­tiz­voll­zugs­be­am­tin

 

Lasst uns ein Buch machen“ – Die­sen Auf­ruf brachte Anke Hart­mann, Frei­zeit­be­am­tin und Ver­traute in der JVA Hohen­leu­ben, unter die Gefan­ge­nen. Denn seit Mai 2012 ist Corina Gut­mann, Biblio­theks­lei­te­rin von Greiz, regel­mä­ßig im Knast mit unter­schied­lichs­ten Pro­jek­ten, Schrei­ben, Boxen, Lesen…so ent­stand auch eine RAP-CD und end­lich ein BUCH. Dazu hol­ten sie sich Work­shop-Part­ner wie Dali­bor Mar­ko­vic (Slam Poet) und Ronny Ritze (Autor). Und um die 15 Gefan­gene, Ronny, Dali­bor, Anke und Corina schrie­ben… Die­ser kleine Exkurs ist wich­tig, denn der Weg ist das Ziel…Anke Hart­mann und Corina Gut­mann lesen Texte aus „Kopf­Kino“. Knast­pro­jekte pola­ri­sie­ren immer. Darum sind Sie zu einer Dis­kus­sion dazu ein­ge­la­den.

Thüringen liest auf der Leipziger Buchmesse – Lesung mit Thomas Bärsch
Mrz 23 um 13:30

»Das große Ganze« – Über seine Kind­heit in der DDR der 70er und 80er Jahre

Lesung mit Tho­mas Bärsch

Mode­ra­tion: Ine Dipp­mann, Elia van Sci­rouvsky

Thüringen liest auf der Leipziger Buchmesse – Lesung mit Franziska Gehm
Mrz 23 um 14:00

Ratz und Mimi – Lesung mit Fran­ziska Gehm

 

Faul­tier Ratz hängt am liebs­ten faul herum und ratzt! Doch dann zieht Motte Mimi bei ihm ein…

Rapüüüüh… Faul­tier Ratz nacht sei­nem Namen alle Ehre. Am liebs­ten ratzt er, und zwar den gan­zen Tag! Doch dann zieht Motte Mimi bei ihm ein. Schluss mit Schnarch! Mimi dreht das Radio laut – und Ratz fällt vom Baum. Mit­ten hin­ein in ein gro­ßes Aben­teuer, in dem aus­ge­rech­net ER zum Held wird! Weil er näm­lich das magi­sche Tem­po­fon fin­det…

Thüringen liest auf der Leipziger Buchmesse – Buchpremiere Edition Muschelkalk 2019 mit Nele Heyse und Diana Hellwig
Mrz 23 um 14:30

Band 48: Nele Heyse – »Dop­pelt ver­dien­tes Glück, Geschich­ten und Gedichte«
Band 49: Diana Hell­wig – »Der lächelnde Hund, Erzäh­lun­gen«.

Lesung mit Nele Heyse und Diana Hell­wig.

Mode­ra­tion: André Schin­kel.

Thüringen liest auf der Leipziger Buchmesse – Lesung mit Michael Knoche u.a.
Mrz 23 um 18:00

Der deut­sche Gil Blas. Ein­ge­führt von Goe­the. Oder Leben, Wan­de­run­gen und Schick­sale Johann Chris­toph Sach­ses, eines Thü­rin­gers von ihm selbst ver­fasst

 

Mitwirkende/Autoren

  • Peter Graf,
  • Michael Kno­che

 

Wie­der­ent­de­ckung: die aben­teu­er­li­che Lebens­ge­schichte eines Biblio­the­kars­ge­hil­fen – hg. von Goe­the

Eine groß­ar­tige Wie­der­ent­de­ckung – vor­ge­stellt von Michael Kno­che, dem lang­jäh­ri­gen Direk­tor der Anna Ama­lia Biblio­thek und dem Her­aus­ge­ber Peter Graf.

1822 gab Johann Wolf­gang von Goe­the bei Cotta die Lebens­ge­schichte sei­nes Biblio­the­kars­ge­hil­fen Johann Chris­toph Sachse her­aus, der ab 1800 in der Anna Ama­lia Biblio­thek für ihn arbei­tete. Vor Sach­ses Ankunft in Wei­mar war sein von Schick­sals­schlä­gen gepräg­tes Leben sehr aben­teu­er­lich ver­lau­fen.

Stän­dig wech­selnde Anstel­lun­gen füh­ren ihn durch halb Deutsch­land, er gerät in die Wir­ren der franzö­sischen Revo­lu­ti­ons­kriege, seine Pläne, in Hollän­disch ­Ost­in­dien oder Ame­rika ein neues Leben zu begin­nen, schei­tern.
Sel­ten hat er Geld, und wenn doch, ver­liert er es bald wie­der. Er wird über­fal­len, gerät in die Hände be­trügerischer »See­len­ver­käu­fer«, befreit sich erneut und ver­dingt sich für eine wei­tere wenig ein­träg­li­che Anstel­lung. Sach­ses Auf­zeich­nun­gen schil­dern auf ebenso span­nende, ein­fa­che wie ein­dring­li­che Weise das Leben der unte­ren Stände in Deutsch­land Ende des 18. und Anfang des 19. Jahr­hun­derts.

In sei­nem Vor­wort for­mu­lierte Goe­the die Bedeu­tung des Buches so: »Selbst die obern Stände wer­den nicht ohne Erbau­ung das Büch­lein durch­le­sen, beson­ders wenn es ihnen auf­fällt: wie es wohl aus­se­hen möchte, wenn ihre Bedien­ten auch der­glei­chen Bekennt­nisse schrie­ben. Und so geste­hen wir denn eben­falls, daß wir, bei Lesung die­ses ziem­lich star­ken Ban­des, zu from­men Betrach­tun­gen ange­regt wor­den; denn man glaubt doch zuletzt eine mora­li­sche Welt­ord­nung zu erbli­cken.«

Lesung mit Birgit Vanderbeke in Weimar
Mrz 23 um 19:30

Bir­git Van­der­beke: „Alle, die vor uns da waren“ – Autoren­le­sung

Die Erzäh­le­rin in Bir­git Van­der­be­kes Roman erhält eine Ein­la­dung nach Achill Island. In das ehe­ma­lige Feri­en­haus des Schrift­stel­lers Hein­rich Böll. Ein Ort der Abge­schie­den­heit in der rauen Land­schaft Irlands, ohne Inter­net und Tele­fon. Wäh­rend sich um sie herum Zeit und Wirk­lich­keit zuneh­mend auf­lö­sen, ver­ge­gen­wär­tigt sie sich die Welt ihrer Kind­heit und Jugend. Mit gro­ßer Skep­sis fragt sie sich, wie diese Welt ein­mal für ihren Sohn und ihren Enkel aus­se­hen wird. Eines Abends begeg­net ihr Böll, der in sei­nem Arbeits­zim­mer sitzt und raucht. Und ihr etwas Tröst­li­ches sagt: Sie sind alle bei dir. Alle, die vor uns da waren. Im abschlie­ßen­den Teil ihrer beein­dru­cken­den Roman-Tri­lo­gie umkreist Bir­git Van­der­beke Fra­gen, die weit zurück­füh­ren und doch aktu­el­ler nicht sein könn­ten.

Lesung mit Nora Gomringer und Philipp Scholz im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Mrz 23 um 19:30

Nora Gom­rin­ger & Phil­ipp Scholz: PENG PENG PARKER

 

Doro­thy Par­ker war eine viel­schich­tige Frau: Dich­te­rin, Geliebte, Wer­be­tex­te­rin und Oscar-Nomi­nee. Ihr lyri­sches Werk ist wit­zig und lako­nisch, mal zart, mal hart. Nie­mand hat so seuf­zend, so ver­la­chend über die Liebe und das Ran­geln zwi­schen den Geschlech­tern geschrie­ben wie Doro­thy Par­ker und uns dabei Kari­ka­tu­ren und fein linierte Por­traits der Bou­le­vard­lö­wen und -löwin­nen ihrer Zeit hin­ter­las­sen. Ein New York der 20er Jahre ohne diese Ikone ist undenk­bar.

Aus der Fülle von Par­kers Spott-, Humor- und Lie­bes­ge­dich­ten für Kol­le­gen, Hunde und Män­ner haben Gom­rin­ger & Scholz, die in den letz­ten Jah­ren mit ihrer CD PENG PENG PENG für Furore gesorgt haben, erstaun­li­che Songs geschaf­fen. Melo­diös und rhyth­misch, wit­zig und eigen weicht das Duo jenes Schwarz­weiß alter Fotos und klin­gen­der Pia­no­t­as­ten auf zu Melo­dien, die schon lange zwi­schen den Zei­len ste­hen.
Das eng­li­sche Ori­gi­nal wie auch die kon­ge­nia­len Über­set­zun­gen durch Ulrich Blu­men­bach (»Denn mein Herz ist frisch gebro­chen«, Doer­le­mann 2017) wer­den dabei zu glei­chen Tei­len erklin­gen.

The com­po­ser wis­hes to thank the Natio­nal Asso­cia­tion for the Advan­ce­ment of Colo­red People for aut­ho­ri­zing the use of Doro­thy Parker’s work.

Thüringen liest auf der Leipziger Buchmesse – Lesung mit Katrin Bibiella
Mrz 23 um 20:00

Poe­sie im quar­tus-Ver­lag II

 

Die Gedichte von Kat­rin Bibi­ella haben einen ganz und gar eige­nen Ton. Die Kir­chen­mu­si­ke­rin und pro­mo­vierte Lite­ra­tur­wis­sen­schaft­le­rin aus Oppen­heim folgt Nova­lis in ihrem Glau­ben an einen Schöp­fer­geist, der sich in der Welt mani­fes­tiert, in einer Urschrift, die allen Din­gen zugrunde liegt. Lyrik ist für sie das Zur­spra­che­kom­men des ver­bor­ge­nen Urtex­tes, der Har­mo­nie aller Wesen. Es geht ihr um die „Wahr­neh­mung einer Stille, die hin­ter den Din­gen liegt und sie ver­eint“ – ihre ursprüng­li­che Ver­bun­den­heit wie­der fühl­bar macht. In ihrem Band „Raue Nächte“ fin­den sich sorg­fäl­tig kom­po­nierte Vers­ge­bilde, die in 14 Zei­len ein Äußers­tes an Strenge und Phan­ta­sie zugleich ver­ei­nen. Am Sams­tag liest sie aus dem Band in einem beson­de­ren Ambi­ente, das der Musi­ka­li­tät ihrer Verse im wahrs­ten Wort­sinn Raum gibt: im Musik­sa­lon des Men­dels­sohn-Hau­ses.

 

Mode­riert wird der Abend von Jens-Fietje Dwars.

Mrz
24
So
Lesung mit Franz Müntefering in Erfurt
Mrz 24 um 11:00

Franz Mün­te­fe­ring: Unter­wegs. Älter­wer­den in die­ser Zeit

 

Franz Mün­te­fe­ring hat mit 78 Jah­ren seine Betrach­tun­gen und Erfah­run­gen über das Älter­wer­den in unse­rer Zeit auf­ge­schrie­ben. Vor dem Hin­ter­grund sei­ner Bio­gra­fie ent­wi­ckelt er seine Gedan­ken zum Älter­wer­den im Ehren­amt, als Sozi­al­de­mo­krat, als Deut­scher, als Bücher­freund, das Älter­wer­den mit der Demo­kra­tie und mit Blick auf die Zukunft. Durch­weg opti­mis­tisch ist sein Buch nicht. Aber doch getra­gen von der Zuver­sicht in die Gestalt­bar­keit der Dinge, abhän­gig von der Bereit­schaft zum Enga­ge­ment und vom Mut zum Han­deln: in Poli­tik, Gesell­schaft und per­sön­lich.

Älter wer­den heißt leben. Eine span­nende Sache, die für die meis­ten von uns län­ger hält als je zuvor bei Men­schen. Und die uns Gele­gen­heit und Mit­ver­ant­wor­tung gibt, unter­wegs zu blei­ben und uns ein­zu­mi­schen. Zu sagen, wie es war, wie es ist und wohin die Reise gehen muss. Es geht um das all­täg­li­che Leben im Älter­wer­den, um Mobi­li­tät und Begeg­nung, um Gesund­heit und ums Ster­ben. Um Lau­fen und Ler­nen und Lachen. Um Soli­da­ri­tät zwi­schen Men­schen und mit beson­de­rer Dring­lich­keit um die Lebens­chan­cen der jun­gen Genera­tion. Um Europa! Und um unsere Demo­kra­tie.“ Franz Mün­te­fe­ring

In Koope­ra­tion mit der Fried­rich-Ebert-Stif­tung / Lan­des­büro Thü­rin­gen und dem Katho­li­schen Forum im Land Thü­rin­gen

Thüringen liest auf der Leipziger Buchmesse – Lesung mit Katja Cassing (Shugoro Yamamoto – Die Rache)
Mrz 24 um 11:00

 Die Ver­le­ge­rin Katja Cas­sing liest: Shu­goro Yama­moto – Die Rache

Das Duell eines Kochs mit dem berühm­tes­ten japa­ni­schen Schwert­kämp­fer aller Zei­ten: Miya­moto Musa­shi.

Nach­dem sein Vater bei einem Anschlag auf den berühmten Schwertkämpfer Miya­moto Musa­shi ums Leben gekom­men ist und sein Bru­der ihn des Hau­ses ver­wie­sen hat, beschließt der junge Iwata, Bett­ler zu wer­den. Da die Hütte, in die er sich zurückzieht, auf dem Weg zum fürst­li­chen Land­sitz liegt, dau­ert es nicht lange, bis Büttel der Stadt bei ihm auf­tau­chen, um ihn zu ver­trei­ben. Da aber geschieht etwas Selt­sa­mes. Als man hört, wer er ist, wird man höf­lich und zieht wie­der ab. Und vom nächs­ten Tag an kom­men stän­dig Besu­cher und brin­gen Geld und Geschenke. Offen­bar glaubt man in der Stadt, dass der junge Mann seine Hütte nicht zufäl­lig an dem Weg errich­tet hat, den Miya­moto Musa­shi zwei­mal am Tag beschrei­tet, son­dern in dem ehren­vol­len Ansin­nen, den übermächtigen Musa­shi für den Tod des Vaters zum Duell zu for­dern.

Ein Buch nicht nur für Japan-Lieb­ha­ber oder Samu­rai-Fans. Diese Geschichte ent­le­digt sich vie­ler Kli­schees und unter­hält bra­vou­rös. Wer das Bogen­schie­ßen beherrscht, Ori­ga­mis fal­ten kann und sich traut, als Gai­jin eine Lese­reise nach Japan zu unter­neh­men, der sollte her­aus­fin­den, warum der junge Bett­ler so reich beschenkt wird, was sich die schöne O-Kita vom gar nicht armen Iwata erhofft und wie diese Geschichte endet. Es lohnt sich. astrolibrium.wordpress.com

Autor Shu­goro Yama­moto (bür­ger­lich: Satomu Shi­mizu, 1903–1967), ging nach der Volks­schule in die Lehre bei einem Pfand­lei­her, des­sen Namen er spä­ter als Pseud­onym ver­wen­dete; sein schrift­stel­le­ri­sches Debüt gab er 1926 mit dem Roman Sum­a­dera fukin (In der Nähe des Sum­a­dera); Nihon fudoki (1942–1946) wurde für den Naoki-Preis nomi­niert, den Yama­moto aller­dings – wie alle fol­gen­den Preise auch – ablehnte. Yama­moto hin­ter­ließ ein umfang­rei­ches Werk; viele sei­ner Romane und Erzählungen wur­den für die Bühne adap­tiert oder ver­filmt, u.a. von Akira Kuro­sawa; er ist Namens­ge­ber des Yama­moto- Shu­goro-Lite­ra­tur­prei­ses. Die Rache ist die erste deut­sche Übersetzung eines sei­ner Werke.

Kein unab­hän­gi­ger Ver­lag in Deutsch­land hat in den letz­ten Jah­ren soviele lite­ra­ri­sche Neu­ent­de­ckun­gen von Welt­rang vor­ge­legt wie der cass-Ver­lag. (Anm. der Red.)

Thüringen liest auf der Leipziger Buchmesse – Lesung mit Heike Köhler-Oswald
Mrz 24 um 14:00

Mör­der im Schafs­pelz – ein neuer Grei­fen-Kri­mi­nal­ro­man

 

Ein Lei­chen­fund im Wei­ma­rer Land bringt düs­tere Geheim­nisse ans Licht. Der Grei­fen-Krimi ist zurück.

Der Fund einer ske­let­tier­ten Lei­che in einem klei­nen Dorf im Wei­ma­rer Land wirft Fra­gen auf. Nicht nur die Iden­ti­tät des Ske­let­tes ist schwer fest­zu­stel­len, auch gera­ten Kri­mi­nal­ober­kom­mis­sa­rin Vero­nika Vogel und ihr jun­ger Kol­lege Lukas Engel in ein ver­strick­tes Netz aus lang­jäh­ri­gen Geheim­nis­sen. Neben einem vor sechs­und­zwan­zig Jah­ren aus­ge­setz­ten Baby, auf­ge­häng­ten Tie­ren und ver­dräng­ten Ver­ge­wal­ti­gungs­vor­wür­fen, muss sich die Kom­mis­sa­rin auch noch mit ihren eige­nen Pro­ble­men aus­ein­an­der­set­zen. Eine ver­wor­rene Jagd nach dem Mör­der beginnt.

Mit Heike Köh­ler-Oswalds Buch „Mör­der im Schafs­pelz“ kehrt die tra­di­ti­ons­rei­che Reihe des Grei­fen-Kri­mi­nal­ro­mans zurück.

»Mein Lieblingsbuch« mit Tobias J. Knoblich in Erfurt
Mrz 24 um 15:00

»Mein Lieb­lings­buch« mit Dr. Tobias J. Knob­lich.

Ein­mal im Monat lädt das Kul­tur: Haus Dacheröden bekannte und weni­ger bekannte, immer aber inter­es­sante Men­schen ein, über jene Bücher zu spre­chen, die sie aktu­ell bewe­gen oder die sie viel­leicht schon ihr gan­zes Leben beglei­ten. Pas­send zum Sonn­tags­kaf­fee locken die
köst­li­chen Krea­tio­nen der Kon­di­tor­meis­te­rin Ute Strucks­berg.

Thüringen liest auf der Leipziger Buchmesse – Lesung mit Ingrid Annel
Mrz 24 um 15:30

Mär­chen­hafte Geschich­ten von ver­zau­ber­ten Magi­ern, den Pegasi und vom Glück – so blau wie der Him­mel

Ein Kleid, ganz aus Schnee – Lesung mit Ingrid Annel

 

Wozu mit einem Koch­lehr­ling auf den höchs­ten Gip­fel klet­tern? Ist die Traum­brille die Lösung aller Pro­bleme? Viel­leicht, denn auch die kleine Eis­ver­käu­fe­rin kann eine große Berühmt­heit auf der Bühne ver­wan­deln und dahin­schmel­zen las­sen.
Apfel und Glas­mur­mel, Flöte und Holz­pferd fin­den sich in den Taschen eines abge­leg­ten Man­tels – und mit ihnen begin­nen die Aben­teuer.
Öff­nen Dra­chen­zun­gen alle Wege? Oder schaf­fen dies nur der achte und der neunte Zwerg? Fin­det Dorn­rose tat­säch­lich ihr Glück?
Leise, mit Iro­nie und Poe­sie, manch­mal schräg und augen­zwin­kernd, locken uns Ingrid Annels Geschich­ten in unsere Wel­ten, die wir sonst bei­nahe über­se­hen hät­ten.

Mrz
25
Mo
Lesung mit Bernd Polster in Weimar
Mrz 25 um 19:00

Bernd Pols­ter: „Wal­ter Gro­pius. Der Archi­tekt sei­nes Ruhms“, Autoren­le­sung

Mode­ra­tion: Dr. Frank Simon-Ritz

100 Jahre Bau­haus: Die neue, umfas­sende Bio­gra­fie über Wal­ter Gro­pius ent­hüllt die wahre Geschichte der Archi­tek­ten-Legende.
Er zählt zu den Gro­ßen der moder­nen Archi­tek­tur: Was aber hat Wal­ter Gro­pius wirk­lich gebaut? Nicht viel. Und das ist nicht erstaun­lich, denn nach zwei Jah­ren Stu­dium war klar, dass ihm jedes Talent zum Archi­tek­ten fehlte. Doch er grün­dete ein Archi­tek­tur­büro, wo andere jene Bau­ten ent­war­fen, die heute als Iko­nen der Moderne gel­ten. In sei­nem Netz­werk tau­chen alle Namen auf, die in der Geschichte der Archi­tek­tur und des Designs im 20. Jahr­hun­dert eine Rolle spie­len. Wer wollte da an sei­ner Bedeu­tung zwei­feln? Bernd Pols­ter hat Gro­pius’ Leben akri­bisch erforscht – man wird es in Zukunft nicht mehr als Hel­den­ge­schichte, son­dern als Schel­men­ro­man erzäh­len.

Eine Ver­an­stal­tung in Koope­ra­tion mit der Lan­des­zen­trale für poli­ti­sche Bil­dung Thü­rin­gen e.V.

Lesung mit Bela B. Felsenheimer in Erfurt
Mrz 25 um 21:00

Bela B Fel­sen­hei­mer: Schar­now

 

In Schar­now, einem Dorf nörd­lich von Ber­lin, ist der Hund begra­ben. Schein­bar. Tat­säch­lich wird hier gerade die Welt gewen­det: Schüt­zen lie­gen auf der Lauer, um die Agen­ten einer Uni­ver­sal­macht zu ver­nich­ten, ein mord­lus­ti­ges Buch rich­tet blu­tige Ver­hee­rung an, und mit­ten­drin hat ein Pakt der Glück­li­chen plötz­lich kein Bier mehr. Wenn sich dann ein syri­scher Prak­ti­kant für ein Man­ga­mäd­chen stark macht, ist auch die Liebe nicht weit.

Mrz
26
Di
Lesung mit Monika Stenzel und Ulrike Jackwerth in Gotha
Mrz 26 um 19:00

He, du Glück­li­che! 29 Lebens­ge­schich­ten – Lesung mit Monika Sten­zel & Ulrike Jack­werth

 

Lesung und Gespräch mit Monika Sten­zel und Ulrike Jack­werth Fast vier­zig Jahre nach dem bahn­bre­chen­den Inter­view-Buch »Guten Mor­gen, du Schöne« von Maxie Wan­der befrag­ten die Autorin­nen Monika Sten­zel und Ulrike Jack­werth ost­deut­sche Groß­müt­ter, Töch­ter und Enke­lin­nen, wie sie heute ihr Leben meis­tern, was sie glück­lich macht, was Hei­mat für sie bedeu­tet. Wie haben sie die umwäl­zen­den gesell­schaft­li­chen Ver­än­de­run­gen nach 1989 erlebt, wie sich in der »west­li­chen Rea­li­tät« zurecht­ge­fun­den? Und was bedeu­ten die gesell­schaft­li­chen und bio­gra­fi­schen Umbrü­che für die nach­fol­gende Genera­tion? In span­nen­den, unter­halt­sa­men und oft­mals berüh­ren­den Por­träts wer­den die Frauen und ihre Geschich­ten vor­ge­stellt, kann man Anteil neh­men an ihren Erfah­run­gen und Erleb­nis­sen. Monika Sten­zel, gebo­ren in Halle (Saale). Abschluss an der Hoch­schule für Schau­spiel­kunst »Ernst Busch«. 1981 stellte sie einen Antrag auf Aus­reise und ver­ließ 1984 mit ihrer Fami­lie die DDR. Seit­dem lebt sie in Ber­lin und arbei­tete als freie Schau­spie­le­rin an ver­schie­de­nen Thea­tern der Repu­blik. 2012 begann sie zu schrei­ben. »He, du Glück­li­che!« ist ihre erste Ver­öf­fent­li­chung. Ulrike Jack­werth, gebo­ren in Wie­ner Neustadt/Österreich. Schau­spiel­stu­dium an der Uni­ver­si­tät für Musik und dar­stel­lende Kunst »Mozar­teum « in Salz­burg. Seit 1984 lebt sie in Ber­lin, arbei­tet als Schau­spie­le­rin und Regis­seu­rin an zahl­rei­chen Thea­tern im deutsch­spra­chi­gen Raum und seit 2014 auch als Dozen­tin und Coach für Schau­spiel. 1987 begeg­ne­ten sich Ulrike Jack­werth und Monika Sten­zel bei einer gemein­sa­men Pro­duk­tion und arbei­te­ten seit­dem mehr­fach erfolg­reich zusam­men.

Lesung mit Wolfram Eilenberger in Erfurt
Mrz 26 um 19:30

Wolf­ram Eilen­ber­ger: Zeit der Zau­be­rer

 

Wolf­ram Eilen­ber­ger, Best­sel­ler­au­tor, lang­jäh­ri­ger Chef­re­dak­teur des „Phi­lo­so­phie Maga­zins“ und der wohl begab­teste und zur­zeit auf­fäl­ligste Ver­mitt­ler von Geis­tes­ge­schichte im deutsch­spra­chi­gen Raum, erweckt die Phi­lo­so­phie der Zwan­zi­ger Jahre und mit ihr ein gan­zes Jahr­zehnt zwi­schen Lebens­lust und Wirt­schafts­krise, Nach­krieg und auf­kom­men­dem Natio­nal­so­zia­lis­mus zum Leben.

Der kome­ten­hafte Auf­stieg Mar­tin Hei­deg­gers und des­sen Liebe zu Han­nah Arendt. Der tau­melnde Wal­ter Ben­ja­min, des­sen amour fou auf Capri mit einer let­ti­schen Anar­chis­tin ihn sel­ber zum Revo­lu­tio­när macht. Der Genius und Mil­li­ar­därs­sohn Witt­gen­stein der, wäh­rend er in Cam­bridge als Gott der Phi­lo­so­phie ver­ehrt wird, in der ober­ös­ter­rei­chi­schen Pro­vinz voll­kom­men ver­armt Grund­schü­ler unter­rich­tet. Und schließ­lich Ernst Cas­si­rer, der Jahre vor sei­ner Emi­gra­tion in den bür­ger­li­chen Vier­teln Ham­burgs am eige­nen Leib den auf­stei­gen­den Anti­se­mi­tis­mus erfährt.

In den Lebens­we­gen und dem revo­lu­tio­nä­ren Den­ken die­ser vier Aus­nah­me­phi­lo­so­phen sieht Wolf­ram Eilen­ber­ger den Ursprung unse­rer heu­ti­gen Welt begrün­det. Dank der gro­ßen Erzähl­kunst des Autors ist uns der Rück­blick auf die Zwan­zi­ger Jahre zugleich Inspi­ra­tion und Mah­nung, aber in aller­ers­ter Linie ein mit­rei­ßen­des Lese­ver­gnü­gen.

Lyrik und Musik im Kunstverein Jena
Mrz 26 um 20:00

Lyrik & Musik im Kunst­ver­ein. Mit Kinga Tóth, Özlem Özgül Dündar und Tommy Neu­wirth

Kinga Tóths Lesun­gen, die sich häu­fig in Per­for­mance­thea­ter ver­wan­deln, sind wegen ihrer Inten­si­tät ein unver­gess­li­ches Erleb­nis! In ihren Gedich­ten ist Spra­che die wahre Bau­her­rin der Welt. Spra­che, die ihre Bau­steine über­all auf­sam­melt und zu einem Mensch-Maschine-Arte­fakt zusam­men­baut. Ihr neuer Band „Party“ ver­eint Gedichte und Zeich­nun­gen. Kinga Tóth war 2016 Stadt­schrei­be­rin in Jena und lebt der­zeit in Graz.

In Özlem Özgül Dün­dars Gedicht­band „gedan­ken zer­ren“ rast das Ich durch die Zei­len und prallt auf Gren­zen der Spra­che, des Kör­pers, des Dus. Kom­mu­ni­ka­tion schei­tert, mensch­li­che Bezie­hun­gen ent­glei­ten. Kein Mit­ein­an­der scheint zu exis­tie­ren, das von Dauer ist. 2018 wurde Özlem Özgül Dündar zu den Tagen der deutsch­spra­chi­gen Lite­ra­tur nach Kla­gen­furt ein­ge­la­den, wo sie mit dem Kelag-Preis aus­ge­zeich­net wurde.

Tommy Neu­wirth gibt seit 2013 per­for­ma­tive Kon­zerte unter dem Namen «Das welt­weite Netz­werk für ein bedin­gungs­lo­ses Grund­ein­kom­men». Er wird den Abend mit Sounds beglei­ten.

Lyrik und Musik im Kunstverein Jena mit Kinga Tóth, Özlem Özgül Dündar und Tommy Neuwirth
Mrz 26 um 20:00

Lyrik & Musik im Kunst­ver­ein

Mit Kinga Tóth, Özlem Özgül Dündar und Tommy Neu­wirth

 

 

Kinga Tóths Lesun­gen, die sich häu­fig in Per­for­mance­thea­ter ver­wan­deln, sind wegen ihrer Inten­si­tät ein unver­gess­li­ches Erleb­nis! In ihren Gedich­ten ist Spra­che die wahre Bau­her­rin der Welt. Spra­che, die ihre Bau­steine über­all auf­sam­melt und zu einem Mensch-Maschine-Arte­fakt zusam­men­baut. Ihr neuer Band „Party“ ver­eint Gedichte und Zeich­nun­gen. Kinga Tóth war 2016 Stadt­schrei­be­rin in Jena und lebt der­zeit in Graz.

In Özlem Özgül Dün­dars Gedicht­band „gedan­ken zer­ren“ rast das Ich durch die Zei­len und prallt auf Gren­zen der Spra­che, des Kör­pers, des Dus. Kom­mu­ni­ka­tion schei­tert, mensch­li­che Bezie­hun­gen ent­glei­ten. Kein Mit­ein­an­der scheint zu exis­tie­ren, das von Dauer ist. 2018 wurde Özlem Özgül Dündar zu den Tagen der deutsch­spra­chi­gen Lite­ra­tur nach Kla­gen­furt ein­ge­la­den, wo sie mit dem Kelag-Preis aus­ge­zeich­net wurde.

Tommy Neu­wirth gibt seit 2013 per­for­ma­tive Kon­zerte unter dem Namen «Das welt­weite Netz­werk für ein bedin­gungs­lo­ses Grund­ein­kom­men». Er wird den Abend mit Sounds beglei­ten.

Mrz
27
Mi
Lesung mit Walter Kaufmann in Zella-Mehlis
Mrz 27 um 18:00

Wal­ter Kauf­mann liest in der Stadt-und Kreis­bi­blio­thek Zella Meh­lis aus »Gibt es dich noch Enrico Spoon? Über Men­schen und Orte welt­weit«.

 

Mode­ra­tion: Lan­dolf Scher­zer

Neun Jahr­zehnte auf drei Kon­ti­nen­ten – Mit sei­nen 95 Jah­ren ist Wal­ter Kauf­mann ein ech­ter Zeuge des Jahr­hun­derts: Als jüdi­sches Kind knapp dem NS-Mord ent­ron­nen, wurde er in Aus­tra­lien zum Schrift­stel­ler, heute umfasst sein Werk mehr als 40 Bücher.

Von den rund 40 Roma­nen, Reise-Repor­tage und Por­trait- Büchern sein heute nur die zwei letz­ten genannt, weil auch sie bele­gen: 95 Jahre alt aber noch kein biss­chen ver­gess­lich, kein biss­chen ent­mu­tigt son­dern  „jugend­lich“ pro­duk­tiv und krea­tiv ist Wal­ter Kauf­mann noch immer. Erst vor einem Jahr erschie­nen in sei­nem Buch in „Die meine Wege kreu­zen“ Por­traits von 70 Men­schen an die er sich noch heute sehr kon­kret erin­nert. Und  nur 12 Monate spä­ter ver­öf­fent­lichte Wal­ter Kauf­mann das groß­ar­tige Erin­ne­rungs­buch „Gibt es dich noch Enrico Spoon?
Über Men­schen und Orte welt­weit in die­sem Buch sozu­sa­gen ein selbst­ge­mach­tes Geburts­tags­ge­schenk beschreibt wei­ter Kauf­mann 120 Men­schen denen er in 9 Jahr­zehn­ten auf drei Kon­ti­nen­ten begeg­net ist.

 

Geför­dert durch die Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thü­rin­gen.

Lesung mit Monika Stenzel und Ulrike Jackwerth in Erfurt
Mrz 27 um 19:00

He, du Glück­li­che! 29 Lebens­ge­schich­ten – Lesung mit Monika Sten­zel & Ulrike Jack­werth

 

Lesung und Gespräch mit Monika Sten­zel und Ulrike Jack­werth Fast vier­zig Jahre nach dem bahn­bre­chen­den Inter­view-Buch »Guten Mor­gen, du Schöne« von Maxie Wan­der befrag­ten die Autorin­nen Monika Sten­zel und Ulrike Jack­werth ost­deut­sche Groß­müt­ter, Töch­ter und Enke­lin­nen, wie sie heute ihr Leben meis­tern, was sie glück­lich macht, was Hei­mat für sie bedeu­tet. Wie haben sie die umwäl­zen­den gesell­schaft­li­chen Ver­än­de­run­gen nach 1989 erlebt, wie sich in der »west­li­chen Rea­li­tät« zurecht­ge­fun­den? Und was bedeu­ten die gesell­schaft­li­chen und bio­gra­fi­schen Umbrü­che für die nach­fol­gende Genera­tion? In span­nen­den, unter­halt­sa­men und oft­mals berüh­ren­den Por­träts wer­den die Frauen und ihre Geschich­ten vor­ge­stellt, kann man Anteil neh­men an ihren Erfah­run­gen und Erleb­nis­sen. Monika Sten­zel, gebo­ren in Halle (Saale). Abschluss an der Hoch­schule für Schau­spiel­kunst »Ernst Busch«. 1981 stellte sie einen Antrag auf Aus­reise und ver­ließ 1984 mit ihrer Fami­lie die DDR. Seit­dem lebt sie in Ber­lin und arbei­tete als freie Schau­spie­le­rin an ver­schie­de­nen Thea­tern der Repu­blik. 2012 begann sie zu schrei­ben. »He, du Glück­li­che!« ist ihre erste Ver­öf­fent­li­chung. Ulrike Jack­werth, gebo­ren in Wie­ner Neustadt/Österreich. Schau­spiel­stu­dium an der Uni­ver­si­tät für Musik und dar­stel­lende Kunst »Mozar­teum « in Salz­burg. Seit 1984 lebt sie in Ber­lin, arbei­tet als Schau­spie­le­rin und Regis­seu­rin an zahl­rei­chen Thea­tern im deutsch­spra­chi­gen Raum und seit 2014 auch als Dozen­tin und Coach für Schau­spiel. 1987 begeg­ne­ten sich Ulrike Jack­werth und Monika Sten­zel bei einer gemein­sa­men Pro­duk­tion und arbei­te­ten seit­dem mehr­fach erfolg­reich zusam­men.

Reihe »Das poli­ti­sche Buch im Gespräch«.

Lesung mit Lutz Lindemann und Frank Willmann in Erfurt
Mrz 27 um 19:30

Lutz Lin­de­mann gehört zu den bekann­tes­ten Fuß­ball­stars der DDR, er spielte für die Natio­nal­mann­schaft und für den FC Carl Zeiss Jena im Euro­pa­po­kal. Als Junio­ren­na­tio­nal­spie­ler ver­scherzt er es sich durch Stur­heit und jugend­li­chen Leicht­sinn mit den Genos­sen und schält wäh­rend des Mili­tär­diens­tes in der Kaserne Kar­tof­feln – und schafft doch das schein­bar Unmög­li­che: die Rück­kehr in die DDR-Ober­liga und in den inter­na­tio­na­len Fuß­ball. Was Lin­de­mann aus sech­zig Jah­ren Fuß­ball­le­ben zu berich­ten hat, gewährt sel­tene Ein­bli­cke in die Seele die­ses Sports und sei­ner Prot­ago­nis­ten: der Beses­se­nen und der Beson­ne­nen, der Geld­ge­ber und der Geld­aus­ge­ber. Von ihnen und von der gro­ßen Liebe zum Fuß­ball erzählt Lin­de­mann unei­tel und mit tro­cke­nem Humor, auf­ge­schrie­ben von Frank Will­mann.

Musikalische Lesung mit Andrea Stenzel, Anne Sabin und Ditmar Wiederhold im Literaturmuseum »Theodor Storm« in Heiligenstadt
Mrz 27 um 19:30

Lesung mit Musik: Andrea Sten­zel „Mich zu beschei­den war nie meine Sache“ – Frau­en­geschich­ten.

Alte Mythen neu erzählt: Die Göt­tin­ger Autorin liest ihre Fas­sung der Geschichte des Odys­seus
aus der Per­spek­tive der Frauen, die ihm begeg­net sind, sowie die Geschichte von Lilith,
Adams ers­ter Frau, der das Para­dies zu eng ist.

Musi­ka­lisch umrahmt wird die Lesung von Dit­mar Wie­der­hold (Fagott) und Anne Sabin (Cello).

Für ihr Gedicht „Brach­land“ erhielt Sten­zel 2013 den Sil­ber­berg­preis, für ihre Erzäh­lung
„Dra­chen­tö­ter“ den Lite­ra­tur­preis Nord­ost im Jahr 2014. Zwei Jahre spä­ter bekam sie den
drit­ten Preis des Bon­ner Dich­tungs­rings und war nomi­niert für den Dresd­ner Lyrik­preis.

Mrz
28
Do
Lesung für Kinder mit Hubert Schirneck und Live-Zeichnen mit Ina Hattenhauer in Weimar
Mrz 28 um 10:00

Milans Welt“ eine Lesung mit Live-Illus­tra­tion

mit dem Kin­der­buch­au­tor Hubert Schirn­eck und der Illus­tra­to­rin Ina Hat­ten­hauer.

Grup­pen bitte vor­anmel­den.

Lesung mit Monika Stenzel und Ulrike Jackwerth in Weimar
Mrz 28 um 19:00

He, du Glück­li­che! 29 Lebens­ge­schich­ten – Lesung mit Monika Sten­zel & Ulrike Jack­werth

 

Lesung und Gespräch mit Monika Sten­zel und Ulrike Jack­werth Fast vier­zig Jahre nach dem bahn­bre­chen­den Inter­view-Buch »Guten Mor­gen, du Schöne« von Maxie Wan­der befrag­ten die Autorin­nen Monika Sten­zel und Ulrike Jack­werth ost­deut­sche Groß­müt­ter, Töch­ter und Enke­lin­nen, wie sie heute ihr Leben meis­tern, was sie glück­lich macht, was Hei­mat für sie bedeu­tet. Wie haben sie die umwäl­zen­den gesell­schaft­li­chen Ver­än­de­run­gen nach 1989 erlebt, wie sich in der »west­li­chen Rea­li­tät« zurecht­ge­fun­den? Und was bedeu­ten die gesell­schaft­li­chen und bio­gra­fi­schen Umbrü­che für die nach­fol­gende Genera­tion? In span­nen­den, unter­halt­sa­men und oft­mals berüh­ren­den Por­träts wer­den die Frauen und ihre Geschich­ten vor­ge­stellt, kann man Anteil neh­men an ihren Erfah­run­gen und Erleb­nis­sen. Monika Sten­zel, gebo­ren in Halle (Saale). Abschluss an der Hoch­schule für Schau­spiel­kunst »Ernst Busch«. 1981 stellte sie einen Antrag auf Aus­reise und ver­ließ 1984 mit ihrer Fami­lie die DDR. Seit­dem lebt sie in Ber­lin und arbei­tete als freie Schau­spie­le­rin an ver­schie­de­nen Thea­tern der Repu­blik. 2012 begann sie zu schrei­ben. »He, du Glück­li­che!« ist ihre erste Ver­öf­fent­li­chung. Ulrike Jack­werth, gebo­ren in Wie­ner Neustadt/Österreich. Schau­spiel­stu­dium an der Uni­ver­si­tät für Musik und dar­stel­lende Kunst »Mozar­teum « in Salz­burg. Seit 1984 lebt sie in Ber­lin, arbei­tet als Schau­spie­le­rin und Regis­seu­rin an zahl­rei­chen Thea­tern im deutsch­spra­chi­gen Raum und seit 2014 auch als Dozen­tin und Coach für Schau­spiel. 1987 begeg­ne­ten sich Ulrike Jack­werth und Monika Sten­zel bei einer gemein­sa­men Pro­duk­tion und arbei­te­ten seit­dem mehr­fach erfolg­reich zusam­men.

Reihe »Das poli­ti­sche Buch im Gespräch«.

Lesung mit Regina Scheer in Weimar
Mrz 28 um 19:00

Lesung mit Regina Scheer: „Gott wohnt im Wed­ding“

Mode­ra­tion: Diet­lind Stein­hö­fel

Ein Haus. Ein Jahr­hun­dert. So viele Lebens­ge­schich­ten. Alle sind sie unter­ein­an­der und schick­sal­haft mit dem ehe­mals roten Wed­ding ver­bun­den, die­sem ärm­li­chen Stadt­teil in Ber­lin. Mit dem her­un­ter­ge­kom­me­nen Haus dort in der Utrech­ter Straße. Leo, der nach 70 Jah­ren aus Israel nach Deutsch­land zurück­kehrt, obwohl er das eigent­lich nie wollte. Seine Enke­lin Nira, die Amir liebt, der in Ber­lin einen Fala­fel- Imbiss eröff­net hat. Laila, die gar nicht weiß, dass ihre Sinti-Fami­lie hier einst gewohnt hat. Und schließ­lich die alte Ger­trud, die Leo und sei­nen Freund Man­fred 1944 in ihrem Ver­steck auf dem Dach­bo­den ent­deckt, aber nicht ver­ra­ten hat. Regina Scheer, die groß­ar­tige Erzäh­le­rin deut­scher Geschichte, hat die Leben ihrer Prot­ago­nis­ten zu einem lite­ra­ri­schen Epos ver­wo­ben vol­ler Wahr­haf­tig­keit und mensch­li­cher Wärme.

Literaturland Thüringen unterwegs in Luxemburg
Mrz 28 um 19:00
Literaturland Thüringen unterwegs in Luxemburg @ Abtei Neumünster,

Euroa ist ein Gedicht -

Das europäische Grundgesetz in Versen

 

Mehr und mehr geben Natio­na­lis­ten aller Cou­leurs in Europa den Ton an. Ist die euro­päi­sche Idee am Ende? Nein, sagt eine Gruppe von Dich­te­rin­nen und Dich­tern aus ganz Europa. »Das Euro­päi­sche Grund­ge­setz in Ver­sen« heißt ihr mit­rei­ßen­des Mani­fest für ein libe­ra­les und gerech­tes Europa. Ein Bekennt­nis zu den Men­schen in Europa und zu ihren unver­äu­ßer­li­chen Rech­ten. Zu ihrem Recht auf Woh­nung und Arbeit, auf Frie­den und Lebens­ge­nuss. »Wir, Volk von Europa, Herr­scher von eige­nen Gna­den!« Eine flam­mende und mit Witz gewürzte Poe­try-Per­for­mance. Nach Auf­trit­ten mit dem Thü­rin­ger Lite­ra­tur­rat in Erfurt, Brüs­sel und Ber­lin nun in Luxem­bourg.

Mit Daniela Danz, Guy Hel­min­ger, Geert van Isten­dael, Manza, Chris­toph Schmitz-Schole­mann, Jens Kirs­ten.

Spra­chen: Deutsch, Fran­zö­sisch, Gali­zisch, Spa­nisch, Eng­lisch, Nie­der­län­disch, Eng­lisch, Pol­nisch.

Eine Ver­an­stal­tung im Rah­men des Pro­jekts »Lite­ra­tur­land Thü­rin­gen unter­wegs« des Thü­rin­ger Lite­ra­tur­ra­tes e.V. mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thü­rin­gen und der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei.

In Zusam­men­ar­beit mit dem Brüs­se­ler Dich­ter­kol­lek­tiv, dem Insti­tut Pierre Wer­ner und Le Bureau au Luxem­bourg du Par­le­ment Euro­péen.

 

Einladung Luxembourg 2019

Lesung mit dem Schriftsteller Walter Kaufmann in der Villa Rosenthal Jena
Mrz 28 um 19:30
Lesung mit dem Schriftsteller Walter Kaufmann in der Villa Rosenthal Jena @ Villa Rosenthal Jena

»Gibt es dich noch, Enrico Spoon?«

Lesung mit dem Schriftsteller Walter Kaufman

 

Neun Jahr­zehnte auf drei Kon­ti­nen­ten – Mit sei­nen 95 Jah­ren ist Wal­ter Kauf­mann ein ech­ter Zeuge des Jahr­hun­derts: Als jüdi­sches Kind knapp dem NS-Mord ent­ron­nen, wurde er in Aus­tra­lien zum Schrift­stel­ler, heute umfasst sein Werk mehr als 40 Bücher.

Von den rund 40 Roma­nen, Reise-Repor­tage und Por­trait- Büchern sein heute nur die zwei letz­ten genannt, weil auch sie bele­gen: 95 Jahre alt aber noch kein biss­chen ver­gess­lich, kein biss­chen ent­mu­tigt son­dern  „jugend­lich“ pro­duk­tiv und krea­tiv ist Wal­ter Kauf­mann noch immer. Erst vor einem Jahr erschie­nen in sei­nem Buch in „Die meine Wege kreu­zen“ Por­traits von 70 Men­schen an die er sich noch heute sehr kon­kret erin­nert. Und  nur 12 Monate spä­ter ver­öf­fent­lichte Wal­ter Kauf­mann das groß­ar­tige Erin­ne­rungs­buch „Gibt es dich noch Enrico Spoon?
Über Men­schen und Orte welt­weit in die­sem Buch sozu­sa­gen ein selbst­ge­mach­tes Geburts­tags­ge­schenk beschreibt wei­ter Kauf­mann 120 Men­schen denen er in 9 Jahr­zehn­ten auf drei Kon­ti­nen­ten begeg­net ist.

Mode­ra­tion Dr. Mar­tin Straub

Eine gemein­same Ver­an­stal­tung des FBK für Thü­rin­gen e.V., Lese­zei­chen e.V., Lite­ra­ri­sche Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V., Thü­rin­ger Lite­ra­tur­rat e.V.

Geför­dert durch die Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thü­rin­gen.   

Lesung mit Wlada Koslowa im Café Mehlhose in Erfurt
Mrz 28 um 19:30

Wlada Kolo­sowa: Flie­gende Hunde

 

Solo­le­sung der Gewin­ne­rin des „Debü­tan­ten­sa­lons“ der Herbst­lese 2018: Oks­ana und Lena wach­sen in einem tris­ten Vor­ort von St. Peters­burg auf. Sie tei­len alles: Träume, Sor­gen, erste Berüh­run­gen – Nächte, die es nicht geben darf. Um ihnen zu ent­kom­men, zieht Lena zum Modeln nach China. Oks­ana taucht immer tie­fer in eine Online-Com­mu­nity ab, in der Mager­süch­tige Rezepte aus der Zeit der Blo­ckade Lenin­grads aus­tau­schen. Ein Roman über zwei junge Frauen, die ihr Glück und sich selbst suchen.

Traumberuf: Schriftsteller? mit Romy Gehrke im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Mrz 28 um 19:30

Eine Ver­an­stal­tungs­reihe für inter­es­sierte Schrei­bende und neu­gie­rige Leser
Unter dem Titel »Traum­be­ruf: Schrift­stel­ler?« ver­an­stal­ten der Thü­rin­ger Schrift­stel­ler­ver­band und Lese-Zei­chen e.V. gemein­sam mit dem Kul­tur: Haus Dacheröden eine Folge von Gesprächs­run­den zu The­men rund um Bücher, vor allem zum Schrei­ben und Ver­öf­fent­li­chen. Ein­mal im Monat wer­den unter der Gesprächs­lei­tung von Ingrid Annel und Olaf Trunschke, pas­send zum jewei­li­gen Thema, Gäste von ihrer Arbeit am Schreib­tisch und den Erfah­run­gen im Lite­ra­tur­be­trieb berich­ten. In einer Kurz­le­sung stel­len die ein­ge­la­de­nen Autoren anschlie­ßend einige Werke frisch vom Schreib­tisch vor.

Dies­mal zu Gast ist die Kul­tur­jour­na­lis­tin Romy Gehrke: »Wie Bücher lau­fen ler­nen – Schrei­ben für Film und Fern­se­hen«

Romy Gehrke (geb.1967) lebt seit 2008 in Thü­rin­gen und arbei­tet als freie Fern­seh­re­dak­teu­rin für die öffent­li­chen Fern­seh- und Rund­funk­an­stal­ten.

Ihren beruf­li­chen Weg begann sie als Souf­fleuse und Regie­as­sis­ten­tin, um nach dem Schau­spiel-Stu­dium an der Hoch­schule für Musik und Dar­stel­lende Kunst in Frank­furt am Main selbst einige Jahre auf staat­li­chen Büh­nen zu ste­hen.

Doch Spie­len reicht manch­mal nicht. Im Jahr 2000 Absprung, noch ein­mal in die Hör­säle der Hum­boldt-Uni­ver­si­tät Ber­lin für ein Stu­dium der Kul­tur­wis­sen­schaf­ten.

Als Kul­tur­re­dak­teu­rin beginnt ihre Berufs­lauf­bahn beim MDR-Rund­funk. Über die Jahre ver­sucht sie, der Lite­ra­tur mehr Sen­de­zeit und Auf­merk­sam­keit im Fern­se­hen zu ver­schaf­fen. Die Kom­bi­na­tion aus Schau­spie­ler­blick und Kul­tur­wis­sen­schaft­le­rin ermög­licht es ihr, unkon­ven­tio­nelle und spie­le­ri­sche Fern­seh­bei­träge zu pro­du­zie­ren.

Wie diese manch­mal unter den abstru­ses­ten Bedin­gun­gen ent­ste­hen und wie man in weni­gen Minu­ten einen gan­zen Roman im Fern­se­hen vor­stel­len kann, davon erzählt sie an die­sem Abend.

Lesung mit Anne Hahn, Frank Willmann feat. Montezuma Sauerbier in Weimar
Mrz 28 um 20:00

Anne Hahn und Frank Will­mann stel­len die erwei­terte Neu­auf­lage des von ihnen her­aus­ge­ge­be­nen Buches »Satan, kannst du mir noch mal ver­zei­hen. Otze Ehr­lich, Schleim­keim und der ganze Rest« vor.

  • feat. Mon­te­zuma Sauer­bier (Costa Rica)

Schleim­keim war die ein­fluss­reichste Punk­band der DDR. Die Bio­gra­fie ihres Sän­gers Die­ter »Otze« Ehr­lich liest sich aben­teu­er­li­cher als jeder Roman. Sie spie­gelt die ganze innere Zer­ris­sen­heit eines unan­ge­pass­ten Cha­rak­ters in einem auto­ri­tä­ren Staat wider. 1980 grün­dete Otze zusam­men mit sei­nem Bru­der Klaus in Erfurt die Punk­band Schleim­keim. Es kam zu weni­gen, aber legen­dä­ren Auf­trit­ten, beglei­tet von Skan­da­len und Gefäng­nis­auf­ent­hal­ten. Nach­dem Otze 1998 sei­nen Vater mit einer Axt erschla­gen hatte, wurde er in eine psych­ia­tri­sche Kli­nik ein­ge­wie­sen, wo er 2005 unter unge­klär­ten Umstän­den ums Leben kam.

Frank Will­mann und Anne Hahn haben Dut­zende von Zeit­zeu­gen inter­viewt, Band­mit­glie­der, Freunde, Musi­ker­kol­le­gen, Pfar­rer, Sozi­al­ar­bei­ter. Sie zeich­nen ein viel­schich­ti­ges und unge­schön­tes Bild die­ses außer­ge­wöhn­li­chen Musi­kers und Men­schen und lie­fern somit auch ein Stück DDR-Geschichte von innen. Dabei erfährt man viel über die oppo­si­tio­nelle Szene der DDR, den von Repres­sio­nen gepräg­ten All­tag und die Ver­su­che der Kir­che, der Gegen­kul­tur einen Raum zu geben. Die Punk- und Under­ground- Bewe­gung der DDR wird anhand die­ser ebenso auf­re­gen­den wie zum Teil kata­stro­pha­len Lebens­ge­schichte greif­bar.

Mrz
29
Fr
Jazz meets Lyrik in Weimar
Mrz 29 um 19:30

Jazz meets Lyrik oder Nacht­far­ben meets Poe­try mit Nancy Hün­ger, Felix Römer und Levin Sim­met

 

Die fünf Klang(raum)ästheten um Mas­ter­mind Mar­tin Bosch las­sen auf ihrem zwei­ten Album AIRA – tief in den Raum bli­cken. Fla­ckernde Fix­sterne, raum­über­grei­fende Mond­see­re­flek­tio­nen und flir­rende Kome­ten tra­gen unser irdi­sches Ohr durch Traum und Zeit. AIRA – von Nacht­far­ben, das ist pul­sie­rende Musik unse­rer Zeit, die weit über den Jazz hin­aus­geht. Alles klingt und schwingt gegen die irdi­sche Geo­me­trie und wäh­rend nur eines Augen­auf­schlags ent­steht und ver­geht ein mikro­sko­pisch zir­keln­der Kos­mos. Am Abend des 29. März 2019 trifft die­ses Klang­er­leb­nis der moder­nen Jazz­mu­sik auf die Kraft der Wort­ma­le­rei von drei deut­schen Autoren. Aus Ber­lin ist Felix Römer zu Gast, der als einer der Pio­niere der deut­schen Poe­try-Slam Szene gilt und neben zahl­rei­chen lite­ra­ri­schen Ver­öf­fent­li­chun­gen auch Tex­ter für bekannte Künst­ler wie Annen­May­Kan­te­reit ist. Außer­dem wird uns Nancy Hün­ger, mehr­fa­che Sti­pen­dia­tin ver­schie­de­ner Insti­tu­tio­nen, mit ihrer ein­zig­ar­ti­gen bild­haf­ten Spra­che ver­zau­bern. Als drit­ter Autor wird der jet­zige Phi­lo­so­phie-Stu­dent Levin Sim­met aus Wei­mar auf­tre­ten. 2018 gewann der erst 20-Jäh­rige die U20 Poe­try- Meis­ter­schaft Thü­rin­gens und tourte im letz­ten Jahr mit sei­nen Tex­ten durch Deutsch­land und die Schweiz.

Lesung mit Lutz Lindemann und Frank Willmann in Jena
Mrz 29 um 20:00

Lutz Lin­de­mann gehört zu den bekann­tes­ten Fuß­ball­stars der DDR, er spielte für die Natio­nal­mann­schaft und für den FC Carl Zeiss Jena im Euro­pa­po­kal. Als Junio­ren­na­tio­nal­spie­ler ver­scherzt er es sich durch Stur­heit und jugend­li­chen Leicht­sinn mit den Genos­sen und schält wäh­rend des Mili­tär­diens­tes in der Kaserne Kar­tof­feln – und schafft doch das schein­bar Unmög­li­che: die Rück­kehr in die DDR-Ober­liga und in den inter­na­tio­na­len Fuß­ball. Was Lin­de­mann aus sech­zig Jah­ren Fuß­ball­le­ben zu berich­ten hat, gewährt sel­tene Ein­bli­cke in die Seele die­ses Sports und sei­ner Prot­ago­nis­ten: der Beses­se­nen und der Beson­ne­nen, der Geld­ge­ber und der Geld­aus­ge­ber. Von ihnen und von der gro­ßen Liebe zum Fuß­ball erzählt Lin­de­mann unei­tel und mit tro­cke­nem Humor, auf­ge­schrie­ben von Frank Will­mann.

Mrz
30
Sa
Literarisches zum Thema Zirkus in der Dichterstätte »Sarah Kirsch« Limlingerode
Mrz 30 um 14:30

Men­schen, Tiere und Gedichte – Texte, die sich dem Thema ZIRKUS wid­men, wer­den von Mit­glie­dern des Jun­gen Zir­kus Zap­pe­lini, Nord­hau­sen, prä­sen­tiert. Also dann: Her­ein­spa­ziert in die lite­ra­ri­sche Manege!

Walter-Moers-Lesung in Greiz
Mrz 30 um 20:00

HC Schmidt Urge­stein ost­deut­scher Musi­ker­szene. Sän­ger Spre­cher, Musi­ker Schau­spie­ler. Er agierte unter ande­rem bei Gene­ra­tor, Elek­tra, Zwei Wege und Gual­aceo und vie­len ande­ren Pro­jek­ten. Seine neues Inter­esse ist die Pro­duk­tion von Hör­bü­chern sowie sze­nisch musi­ka­li­sche Lesun­gen und diverse Mode­ra­tio­nen auf seine per­sön­lich unver­wech­sel­bare Art. Uner­müd­lich zieht HC Schmidt seit über 45 Jah­ren sei­nen Kar­ren, nun bela­den mit sze­nisch-musi­ka­li­schen Lesun­gen von Bukow­ski bis Vil­lon und Inter­pre­ta­tio­nen von Cohen bis Waits, über knar­rende Büh­nen­die­len. Der 1952 gebür­tige Dresd­ner ist mit sei­nem Pro­gram­men authen­tisch bis ins Mark: kein ande­rer ver­mag so wie er die Zer­ris­sen­heit und die Lei­den­schaft für das Leben, vor­bei an geschei­ter­ten Bezie­hun­gen und geleer­ten Fla­schen, zu ver­kör­pern. HC Schmidt ist von einer Art, die vom Aus­ster­ben bedroht und der Unsterb­lich­keit ganz nah ist (© Vol­ker Wolf­ram)

Mrz
31
So
Poetry-Slam in Weimar
Mrz 31 um 19:19

Poe­try Slam # 42

Die Ant­wort auf alle Fra­gen – 42  oder doch … Poe­try Slam?

Es tre­ten immer noch bekannte und unbe­kannte Poe­ten und New­co­mer auf die Bühne des mon ami und stel­len sich dem Publi­kum. Fein­füh­lige Verse tref­fen immer noch auf pri­ckelnde Prosa, tref­fen auf das beste Publi­kum Wei­mars und der Umge­bung in der stim­mungs­vol­len Atmo­sphäre des mon ami. Ihr ent­schei­det immer noch mit eurem Applaus, wer in die nächste Runde zieht und bestimmt somit euren Abend selbst. Wollt ihr ihn lus­tig, per­for­ma­tiv, nach­denk­lich, lyrisch, pro­sa­isch oder gerappt – ihr habt es immer noch in der Hand.

Ver­an­stal­ter: mon ami Wei­mar

Apr
1
Mo
Lesung mit Antje Wagner in der Stadtbücherei Suhl
Apr 1 um 12:00

Antje Wag­ner zu Gast in der Stadt­bü­che­rei Suhl

 

Das dritte Jugend­buch »Vakuum« der Autorin Antje Wag­ner behan­delt ein Thema, über das sie schon immer mal schrei­ben wollte: Das Ende der Welt.
Tamara sitzt im Zug nach Mann­heim: Sie soll end­lich mehr über ihre leib­li­che Mut­ter erfah­ren. Kurz däm­mert sie ein und als sie die Augen wie­der öff­net, steht der Zug und alle ande­ren Pas­sa­giere sind weg. Alissa war auf der klei­nen Insel nur kurz ein­ge­nickt, aber als sie auf­wacht, ist alles anders. Ihre Freunde sind spur­los ver­schwun­den, die Vögel zwit­schern nicht mehr. Und als sie 110 wählt, ist die Lei­tung tot.
Tamara. Alissa. Leon. Han­nes. Kora. Sie alle haben einen dunk­len Fleck in ihrer Ver­gan­gen­heit und erle­ben nun, was es heißt, allein zu sein. Denn am 17. August um 15.07 Uhr pas­siert das Undenk­bare: Die Zeit bleibt ste­hen, und alle Men­schen um sie herum sind plötz­lich ver­schwun­den. In die­sem beängs­ti­gen­den Vakuum fin­den die fünf Jugend­li­chen nach und nach her­aus, dass sie auf geheim­nis­volle Weise mit­ein­an­der ver­bun­den sind …

Geför­dert durch die Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thü­rin­gen.

Sebastian ist krank – Lesebühne in Jena
Apr 1 um 20:00

Sebas­tian ist krank – Jenas junge, beste und ein­zige monat­li­che Lese­bühne

 

Wir sind Slam-Poe­ten, Sto­ry­tel­ler, Lyri­ker, Pro­sais­ten und Ex-Grund­schü­ler.

Wir sind mehr­fach mit Prei­sen und Titeln über­schüt­tete Lite­ra­ten, die sich an schlech­ten Wort­spie­len ver­su­chen. Wir ent­fes­seln mal tosen­den Applaus, mal zum Zer­rei­ßen gespannte Stille und sind dabei stets min­des­tens so mit­tel. Wir sind Jenas junge, beste und ein­zige monat­li­che Lese­bühne. Wir sind Sebas­tian ist krank.

Wir? Das sind: Die sagen­um­wo­ge­nen Linn Ditt­ner und Flem­ming Witt, der legen­den­um­rankte Steve Kußin und der fabel­hafte Fried­rich Herr­mann. Und natür­lich Sebas­tian (Sebas­tian ist krank). Mit dabei sind wie­der Gäste.

Apr
2
Di
Lesung mit Antje Wagner in Meiningen
Apr 2 um 08:00

Schat­ten­ge­sicht – Lesung mit Antje Wag­ner

 

So harm­los sie auch wir­ken – irgend­et­was stimmt mit Milana und Polly nicht. Etwas Ungreif­ba­res, Rät­sel­haf­tes umgibt sie. Warum schre­cken die Men­schen vor Pol­lys Stimme zurück? Wes­halb ist der Tod ihr stän­di­ger Beglei­ter? Sicher ist nur, die bei­den flie­hen vor einem unaus­sprech­li­chen Geheim­nis.

Aus­ge­zeich­net als „Buch des Monats“ bei Exli­bris (ö1 vom ORF). Das dra­ma­tur­gisch Inter­es­sante an die­sem Buch ist, dass es »rück­wärts« erzählt wird. Es beginnt mit der letz­ten Szene und endet am Anfang, wo das Geheim­nis ver­bor­gen ist.

Geför­dert durch die Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thü­rin­gen.

Lesung für Kinder mit Frank Kreisler in Weimar
Apr 2 um 10:00

Wie ein kopf­lo­ses Ske­lett sei­nen Schä­del wie­der­fand – Lesung mit Frank Kreis­ler

Für Kin­der ab 10 Jahre.

Grup­pen bitte anmel­den.

Lesung mit Antje Wagner in Meiningen
Apr 2 um 10:30

Unland – Lesung mit Antje Wag­ner

 

Die eltern­lose Franka muss von Ber­lin in ein betreu­tes Wohn­pro­jekt in ein Elb­dorf mit­ten in Sach­sen-Anhalt zie­hen. Alles scheint fried­lich, doch dann ent­deckt das Mäd­chen mit einem Elek­tro­zaun gesi­cherte Rui­nen am Wald­rand und stößt auf ein unheim­li­ches Geheim­nis…

Aus­ge­zeich­net mit dem »ver.di-Literaturpreis«, gilt als eins der „7 bes­ten Bücher für junge Leser“ (Deutsch­land­ra­dio und Focus), war »Jugend­buch­fa­vo­rit« der Stif­tung Lesen (Emp­feh­lung als Schul­lek­türe), bekam das White-Ravens-Prä­di­kat der Inter­na­tio­na­len Jugend­bi­blio­thek und andere Aus­zeich­nun­gen mehr.

Geför­dert durch die Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thü­rin­gen.

Lesung mit Alexander Wendt in Sonneberg
Apr 2 um 19:00

Kris­tall. Eine Reise in die Dro­gen­welt des 21. Jahr­hun­derts – Lesung mit Alex­an­der Wendt.

Lesung mit Frank Willmann und Lutz Lindemann in Greiz
Apr 2 um 19:00

Lutz Lin­de­mann gehört zu den bekann­tes­ten Fuß­ball­stars der DDR, er spielte für die Natio­nal­mann­schaft und für den FC Carl Zeiss Jena im Euro­pa­po­kal. Als Junio­ren­na­tio­nal­spie­ler ver­scherzt er es sich durch Stur­heit und jugend­li­chen Leicht­sinn mit den Genos­sen und schält wäh­rend des Mili­tär­diens­tes in der Kaserne Kar­tof­feln – und schafft doch das schein­bar Unmög­li­che: die Rück­kehr in die DDR-Ober­liga und in den inter­na­tio­na­len Fuß­ball. Was Linde-mann aus sech­zig Jah­ren Fuß­ball­le­ben zu berich­ten hat, gewährt sel­tene Ein­bli­cke in die Seele die­ses Sports und sei­ner Prot­ago­nis­ten: der Beses­se­nen und der Beson­ne­nen, der Geld­ge­ber und der Geld­aus­ge­ber. Von ihnen und von der gro­ßen Liebe zum Fuß­ball erzählt Lin­de­mann unei­tel und mit tro­cke­nem Humor, auf­ge­schrie­ben von Frank Will­mann. Frank Will­mann, gebo­ren 1963 in Wei­mar. 1984 Aus­reise nach West­ber­lin. Schrift­stel­ler, Publi­zist. Coach der Autoren­na­tio­nal­mann­schaft. Zuletzt erschie­nen: „Mau­er­krie­ger“ (2013) und „Kas­si­ber aus der Gum­mi­zelle – Geschich­ten vom Fuß­ball“ (2015). Her­aus­ge­ber der Reihe „Fuß­ball­fi­bel – Biblio­thek des Deut­schen Fuß­balls“. Frank Will­mann lebt in Ber­lin. Eine Koope­ra­ti­ons­ver­an­stal­tung der Grei­zer Biblio­thek und der Lan­des­zen­trale für poli­ti­sche Bil­dung.

Lesung mit Stephan Orth im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Apr 2 um 19:30

Ste­phan Orth: Couch­sur­fing in China

 

Wie ticken die Men­schen in China? Drei Monate lang erkun­det Couch­sur­fer Ste­phan Orth das Reich der Mitte: vom Spie­ler­pa­ra­dies Macao im Süden bis nach Dan­dong an der Grenze zu Nord­ko­rea, von Shang­hai bis in die Kri­sen­pro­vinz Xin­jiang. Er besucht High­tech-Metro­po­len, die mit tota­ler Über­wa­chung expe­ri­men­tie­ren, und abge­schie­dene Dör­fer, in denen fürs Will­kom­menses­sen der Hund geschlach­tet wird. Er ist Gast in einer Live-Fern­seh­show und tritt fast einer ver­bo­te­nen Sekte bei. Orths Buch bie­tet uns Ein­bli­cke hin­ter die Kulis­sen der neuen Super­macht.

Lesung und Konzert mit Irene Moessinger in Weimar
Apr 2 um 20:00

Irene Moes­sin­ger & Band: Ber­lin liegt am Meer

 

Man kennt sie ins­be­son­dere als Grün­de­rin des legen­dä­ren Tem­po­drom: In den 80er Jah­ren inves­tierte sie eine unver­hoffte Erb­schaft in ein Zir­kus­zelt, stellte es in die Sand­wüste am Pots­da­mer Platz und machte dar­aus die Traum­fa­brik Tem­po­drom. Doch Irene Moes­sin­ger erzählt in „Ber­lin liegt am Meer“ nicht nur von die­sem Lebens­pro­jekt, sie nimmt ihre Leser mit auf einen Streif­zug durch eine aben­teu­er­li­che Bio­gra­fie, die zeigt, dass gerade die unvor­her­seh­ba­ren Ver­än­de­run­gen oft den Zau­ber des Daseins aus­ma­chen.  Die Autorin erzählt von ihrer Kind­heit, in der es sie mit ihrer wage­mu­ti­gen Mut­ter mit­ten in den 50ern an die Küste Anda­lu­si­ens ver­schlug, in eine Welt mit Non­nen, Tore­ros und (Lebens)Künstlern. Sie erzählt von dem abrup­ten Ende die­ser Kind­heit im stren­gen Inter­nat Salem. Und von ihrem spä­te­ren Auf­bruch ins West­ber­lin der 70er Jahre. Von ihrer Par­al­lel­exis­tenz als Kran­ken­schwes­ter auf der Inten­siv­sta­tion und als Haus­be­set­ze­rin im Rauch-Haus. Und natür­lich, wie sie zu dem wild­bun­ten Zir­kus­zelt kam, das zu einer der Keim­zel­len der „Ber­li­ner Kul­tur“ wurde, für Hel­mut Kohl aller­dings viel zu nah am Kanz­ler­amt stand. Und von der Tem­po­drom-Affäre, die Ber­lin erschüt­terte, und sie zu neuen Ufern auf­bre­chen ließ. Die Musi­ker, die über das Meer in die große Stadt gefolgt sind: Clau­dia Fierke (Gitarre und Gesang), Stef­fen Nit­zel (Gesang und snare drum) und Sabine Erkel­entz (Trom­pete).

Apr
3
Mi
Lesung mit Antje Wagner in Neustadt an der Orla
Apr 3 um 07:30

Hyde – Lesung mit Antje Wag­ner

 

Antje Wag­ner, Schrift­stel­le­rin aus Hil­des­heim, stellt „Hyde“ vor, einen Roman, der im Februar 2019 auf Platz 2 auf der Phan­tas­tik-Bes­ten­liste stand.

Seit sie den­ken kann, ist Hyde Kat­ri­nas Zuhause gewe­sen. Hier ist sie auf­ge­wach­sen, mit ihrer Schwes­ter Zoe und ihrem Vater. Jetzt ist Hyde ver­schwun­den – und Kat­rina auf sich allein gestellt. Von dem, was gesche­hen ist, weiß sie nur noch Bruch­stü­cke. Als sie beginnt, ein ver­fal­le­nes Haus zu reno­vie­ren, mit dem sie sich auf selt­same Weise ver­bun­den fühlt, führt sie dies auf die Spur eines unge­heu­ren Geheim­nis­ses. Ist sie über­haupt die­je­nige, die sie glaubt zu sein?

Atmo­sphä­risch dicht, fes­seln­der Schreib­stil, vol­ler über­ra­schen­der Wen­dun­gen, Span­nung pur – ein typi­scher Antje-Wag­ner-Roman.

Geför­dert durch die Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thü­rin­gen.

Lesung mit Antje Wagner in Neustadt an der Orla
Apr 3 um 09:30

Geheim­nis­voll Span­nen­des mit der Schrift­stel­le­rin Antje Wag­ner in der Stadt­bi­blio­thek Neu­stadt an der Orla

 

Antje Wag­ner, Schrift­stel­le­rin aus Hil­des­heim, stellt ihr zwei­tes Jugend­buch „Schat­ten­ge­sicht“ vor.

So harm­los Milana und Polly auch wir­ken – irgend­et­was stimmt nicht mit ihnen. Etwas Ungreif­ba­res, Rät­sel­haf­tes umgibt sie. Warum schre­cken die Men­schen vor Pol­lys Stimme zurück? Wes­halb ist der Tod ihr stän­di­ger Beglei­ter? Sicher ist nur, die bei­den flie­hen vor einem unaus­sprech­li­chen Geheim­nis.

Der mys­te­riöse Psy­cho­thril­ler „Schat­ten­ge­sicht“ ist beklem­mend, düs­ter, geheim­nis­voll, eine gut kon­stru­ierte Spu­ren­su­che vol­ler Span­nung, dar­ge­legt in einer außer­ge­wöhn­li­chen Schreib­weise, mit erzäh­le­risch abso­lu­ter Sog­wir­kung.

Geför­dert durch die Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thü­rin­gen.

Lesung mit Alexander Wendt in Nordhausen
Apr 3 um 18:00

Kris­tall. Eine Reise in die Dro­gen­welt des 21. Jahr­hun­derts – Lesung mit Alex­an­der Wendt.

Lesung mit Jana Hensel und Wolfgang Engler in Weimar
Apr 3 um 18:00

Wolf­gang Eng­ler, Jana Hen­sel: „Wer wir sind. Die Erfah­rung, ost­deutsch zu sein“

Autoren­le­sung und Gespräch, Mode­ra­tion: Maike Nedo

 

Wer sind diese Ost­deut­schen?, fragt sich die Öffent­lich­keit nicht zuletzt seit Pegida, NSU und den Wahl­er­fol­gen der AfD. Anti­de­mo­kra­ten, Frem­den­feinde, unver­bes­ser­li­che Ost­al­gi­ker? Zwei her­aus­ra­gende Stim­men des Ostens stel­len sich in die­sem Streit­ge­spräch jen­seits von Vor­ur­tei­len und Kli­schees der Frage nach der ost­deut­schen Erfah­rung, die, so ihre These, „viel­leicht am bes­ten mit Hei­mat­lo­sig­keit zu beschrei­ben ist, mit einem Unbe­haust­sein, das viele Facet­ten kennt. Das sich nicht jeden Tag über­groß vor einem auf­stellt, aber das immer spür­bar ist, nie weg­geht.“ Ein unver­zicht­ba­rer Bei­trag zur Geschichts­schrei­bung des Nach­wend­e­deutsch­lands.

Lesung mit Peter Wensierski in Erfurt
Apr 3 um 19:00

Fens­ter zur Frei­heit. Die radix-blät­ter – Unter­grund­ver­lag und Dru­cke­rei der DDROp­po­si­tion – Lesung mit Peter Wen­sier­ski.

Reihe »Das poli­ti­sche Buch im Gespräch«.

Buchvorstellung mit Nele Heyse und Diana Hellwig im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Apr 3 um 19:30

Neues in der Edi­tion Muschel­kalk: Mit Nele Heyse und Diana Hell­wig

 

Die Reihe zur thü­rin­gi­schen Lite­ra­tur der Gegen­wart wächst um wei­tere zwei neue Bücher: Das Erzähl-Debüt „Der lächelnde Hund“ der Erfur­te­rin Diana Hell­wig und der Band mit Gedich­ten und Geschich­ten „Dop­pelt ver­dien­tes Glück“ von Nele Heyse. Dop­pelt ergrei­fend und fein­sin­nig gespon­nene Lite­ra­tur ist das, exis­ten­ti­ell, erin­nernd, for­dernd, in die Tiefe gehend iro­nisch, auf der Suche nach dem eige­nen Platz, dem Abgrün­di­gen in den Din­gen.

Mode­ra­tion: André Schin­kel (Hg. der Edi­tion Muschel­kalk)

In Koope­ra­tion mit der Lite­ra­ri­schen Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V., geför­dert durch die Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thü­rin­gen

Lesung mit Lutz Lindemann und Frank Willmann in Gera
Apr 3 um 19:30

Lutz Lin­de­mann gehört zu den bekann­tes­ten Fuß­ball­stars der DDR, er spielte für die Natio­nal­mann­schaft und für den FC Carl Zeiss Jena im Euro­pa­po­kal. Als Junio­ren­na­tio­nal­spie­ler ver­scherzt er es sich durch Stur­heit und jugend­li­chen Leicht­sinn mit den Genos­sen und schält wäh­rend des Mili­tär­diens­tes in der Kaserne Kar­tof­feln – und schafft doch das schein­bar Unmög­li­che: die Rück­kehr in die DDR-Ober­liga und in den inter­na­tio­na­len Fuß­ball. Was Lin­de­mann aus sech­zig Jah­ren Fuß­ball­le­ben zu berich­ten hat, gewährt sel­tene Ein­bli­cke in die Seele die­ses Sports und sei­ner Prot­ago­nis­ten: der Beses­se­nen und der Beson­ne­nen, der Geld­ge­ber und der Geld­aus­ge­ber. Von ihnen und von der gro­ßen Liebe zum Fuß­ball erzählt Lin­de­mann unei­tel und mit tro­cke­nem Humor, auf­ge­schrie­ben von Frank Will­mann.

Lesung mit Sarah Bosetti in Weimar
Apr 3 um 20:00

Sarah Bosetti: Ich will doch nur mein Bes­tes

 

Sarah Bosetti ist eine Erfin­dung ihrer Eltern. Seit 1984 ist sie anwe­send, halb Mensch und halb Frau, stu­dierte zunächst Film­re­gie in Brüs­sel und zog dann nach Ber­lin, wo sie sich seit­her zur Erspar­nis eige­ner Heiz­kos­ten im Schein­wer­fer­licht der Lese- und Kaba­rett­büh­nen wärmt. Neben Auf­trit­ten im ZDF (Die Anstalt), in der ARD (Nuhr im Ers­ten, Ladies Night), auf 3sat, ZDF.kultur und im WDR ist sie Kolum­nis­tin bei radio­eins (RBB) und tourt mit ihrem Solo­pro­gramm „Ich will doch nur mein Bes­tes“ durch Deutsch­land. Im Okto­ber 2017 ist im Rowohlt Ver­lag ihr drit­tes Buch „Ich bin sehr hübsch, das sieht man nur nicht so“ erschie­nen.

Ver­an­stal­ter: mon ami Wei­mar

Apr
4
Do
Lesung mit Udo Sierck in Arnstadt
Apr 4 um 16:00

Wider­spens­tig, eigen­sin­nig, unbe­quem: Die unbe­kannte Geschichte behin­der­ter Men­schen – Lesung mit Udo Sierck.

Reihe »Das poli­ti­sche Buch im Gespräch«.

Lesung mit Franziska Wilhelm im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Apr 4 um 19:30

Fran­ziska Wil­helm: Die schöns­ten Abgründe des All­tags

 

Die neuen Geschich­ten der gebür­ti­gen Erfur­te­rin und jetzt in Leip­zig leben­den Autorin und Poe­try-Slam­me­rin Fran­ziska Wil­helm sind Aben­teu­er­trips durch die klei­nen Kämpfe des Lebens, mit denen wir uns alle die ganze Zeit her­um­är­gern müs­sen. „Das Span­nende ist, dass in ihren Tex­ten auch die gro­ßen The­men unter der Ober­flä­che mit­schwin­gen. So geht es in der Geschichte ‚Bin­de­haut­ent­zün­dung‘ um die Pri­va­ti­sie­rung des Gesund­heits­sys­tems oder in ‚Chris­ten­rock‘ um die Ver­lo­ckun­gen des Kom­mer­zes für Kunst und Kul­tur.“ (Clau­dius Nie­ßen)

Lesung mit Melanie Raabe und Franz Dobler auf Burg Ranis
Apr 4 um 19:30

Tat­ort Burg: Der Kri­mi­abend mit Mela­nie Raabe und Franz Dobler

 

Die Best­sel­ler­au­torin Mela­nie Raabe kehrt auf die Burg Ranis zurück und stellt ihren neuen Thril­ler vor: »Der Schat­ten«. Gerade ist die junge Jour­na­lis­tin Norah von Ber­lin nach Wien gezo­gen, um ihr altes Leben hin­ter sich zu las­sen. Da pro­phe­zeit ihr eine alte Bett­le­rin, dass sie am 11. Februar einen Mann namens Arthur Grimm töten wird – mit gutem Grund. Norah ist ver­stört, denn aus­ge­rech­net in der Nacht des 11. Februar ist vor vie­len Jah­ren Schreck­li­ches gesche­hen. Trotz­dem tut sie die Frau als ver­wirrt ab, bis kurz dar­auf ein mys­te­riö­ser Mann namens Arthur Grimm in ihrem Leben auf­taucht. Hat sie tat­säch­lich allen Grund, sich an Grimm zu rächen? Was ist damals, in der schlimms­ten Nacht ihres Lebens, wirk­lich pas­siert?

Franz Doblers Romane bestechen durch ihre Mischung aus der­ber Prä­zi­sion und Poe­sie. Robert Fall­ner, der Prot­ago­nist sei­nes Romans »Ein Schlag ins Gesicht«, ist ziem­lich am Ende. Sei­nen Job als Kri­mi­nal­haupt­kom­mis­sar ist er end­gül­tig los. Seine Frau wohl auch. Zeit für einen Neu­an­fang. Eine Sicher­heits­firma beauf­tragt ihn mit einem Fall: Er soll den Stal­ker einer bekann­ten Schau­spie­le­rin stel­len, von dem kei­ner glaubt, dass es ihn gibt. Simone Tho­mas hat schon eini­ges hin­ter sich: zwei Ehe­män­ner, drei­und­vier­zig Jahre Show­ge­schäft, Dut­zende Nackt­fo­tos, diverse Film­pro­duk­tio­nen, Dro­gen­ex­zesse, Yel­low-Press-Skan­dale. Läs­sig und fein­füh­lig zugleich schickt Franz Dobler sei­nen Held gefähr­lich nahe heran an eine exzen­tri­sche Diva, deren Stal­ker unbe­re­chen­bar ist.

Lesung mit Christoph Hein in Weimar
Apr 4 um 20:00

Ver­wirr­nis“ – Autoren­le­sung mit Chris­toph Hein

 

Frie­de­ward liebt Wolf­gang. Und Wolf­gang liebt Frie­de­ward. Sie sind jung, genie­ßen die Som­mer­fe­rien, fah­ren mit dem Fahr­rad die weite Stre­cke ans Meer und reden stun­den­lang über Gott und die Welt. Sie sind glück­lich, wenn sie zusam­men sind, und das scheint ihnen alles zu sein, was sie brau­chen. Doch kei­ner darf wis­sen, dass sie mehr sind als beste Freunde. Es sind die 1950er-Jahre, sie leben im katho­li­schen Hei­li­gen­stadt und für die Men­schen um sie herum, beson­ders für Frie­de­wards streng­gläu­bi­gen Vater, ist ihre Liebe eine Sünde. Käme ihre Bezie­hung ans Licht, könn­ten sie alles ver­lie­ren. Als sie zum Stu­dium nach Leip­zig gehen – Frie­de­ward stu­diert Ger­ma­nis­tik, Wolf­gang  Musik –, fin­den sie dort eine Welt gefei­er­ter Intel­lek­tu­el­ler, alles flirrt gera­dezu vor leben­di­gem Geist. Und sie ler­nen Jac­que­line ken­nen, die ihnen gesteht, dass sie eine heim­li­che Bezie­hung zu einer Dozen­tin hat. Wäre es nicht die per­fekte „Tar­nung“, wenn einer von ihnen Jac­que­line zum Schein hei­ra­ten würde? In sei­nem neuen Roman erzählt der große deut­sche Chro­nist Chris­toph Hein bewe­gend von einer Liebe, die über Jahre hin­weg allen Wid­rig­kei­ten trotzt und zeich­net zugleich ein leben­di­ges Pan­orama deut­schen Geis­tes­le­bens.

Apr
5
Fr
Lesung mit Rainer Hohberg in Uhlstädt-Kirchhasel
Apr 5 um 19:00 – 20:00

Rai­ner Hoh­berg zu Gast in der Biblio­thek Uhl­städt

 

Ein­la­dung in einen Mär­chen­gar­ten 

An die­sem Tag soll sich die Gemein­de­bi­blio­thek in einen früh­lings­haf­ten Mär­chen­gar­ten ver­wan­deln. Dafür sorgt der Mär­chen­er­zäh­ler und Schrift­stel­ler Rai­ner Hoh­berg, der aus sei­nem Buch „Ein bota­ni­scher Mär­chen­gar­ten“ lesen wird. Schon immer haben Blu­men und Bäume  die Fan­ta­sie beschäf­tigt, durch ihre Far­ben und Düfte,  ihre Heil­wir­kun­gen und die ihnen zuge­schrie­be­nen Zau­ber­kräfte zum Fabu­lie­ren ange­regt.  Zwölf der schöns­ten Pflan­zen­mär­chen aus aller Welt hat Hoh­berg für sein Buch neu erzählt. Beim Gang durch sei­nen fan­tas­ti­schen Mär­chen­gar­ten kann man einer lie­bens­wer­ten Prin­zes­sin aus dem Wal­nuss­baum begeg­nen, ent­deckt die fins­te­ren Geheim­nisse eines Rosen­schlos­ses und erfahrt, wie der­einst die Son­nen­blume ent­stan­den sein soll.  Zu jedem Mär­chen ver­mit­telt ein Pflan­zen­por­trät Hin­ter­grund­wis­sen und Anre­gun­gen zum Erkun­den, Spie­len, Gärt­nern und Genie­ßen. Es ist ein  Buch für Mär­chen- und Pflan­zen­freunde, für  Kin­der, Eltern und Groß­el­tern – für die ganze Fami­lie. Und auch zur Lesung im Pfarr­gar­ten, der gemein­sam mit dem Lese­zei­chen e.V. ver­an­stal­tet wird, sind Mär­chen- und Pflan­zen­lieb­ha­ber jeg­li­chen Alters will­kom­men.

Rai­ner Hoh­berg lebt, schreibt und gärt­nert in Hum­mels­hain, wo er sich als Vor­sit­zen­der des För­der­ver­eins auch um die Erhal­tung des Neuen Jagd­schlos­ses küm­mert. Er hat zahl­rei­che Bücher zur Thü­rin­ger Kul­tur­ge­schichte, Mär­chen- und Sagen­bü­cher  sowie Kin­der­bü­cher ver­öf­fent­licht. „Ein  Bota­ni­scher Mär­chen­gar­ten“, inzwi­schen in 3. Auf­lage und auch als Hör­buch erschie­nen,  ist das fünfte Mär­chen­buch aus sei­ner Feder.

Geför­dert durch die Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thü­rin­gen.

Lesung mit Melanie Raabe und Franz Dobler in Jena
Apr 5 um 19:30

Tat­ort Villa: Der Kri­mi­abend mit Mela­nie Raabe und Franz Dobler

 

Die Best­sel­ler­au­torin Mela­nie Raabe kehrt in ihre Geburts­stadt Jena zurück und stellt ihren neuen Thril­ler vor: »Der Schat­ten«. Gerade ist die junge Jour­na­lis­tin Norah von Ber­lin nach Wien gezo­gen, um ihr altes Leben hin­ter sich zu las­sen. Da pro­phe­zeit ihr eine alte Bett­le­rin, dass sie am 11. Februar einen Mann namens Arthur Grimm töten wird – mit gutem Grund. Norah ist ver­stört, denn aus­ge­rech­net in der Nacht des 11. Februar ist vor vie­len Jah­ren Schreck­li­ches gesche­hen. Trotz­dem tut sie die Frau als ver­wirrt ab, bis kurz dar­auf ein mys­te­riö­ser Mann namens Arthur Grimm in ihrem Leben auf­taucht. Hat sie tat­säch­lich allen Grund, sich an Grimm zu rächen? Was ist damals, in der schlimms­ten Nacht ihres Lebens, wirk­lich pas­siert?

Franz Doblers Romane bestechen durch ihre Mischung aus der­ber Prä­zi­sion und Poe­sie. Robert Fall­ner, der Prot­ago­nist sei­nes Romans »Ein Schlag ins Gesicht«, ist ziem­lich am Ende. Sei­nen Job als Kri­mi­nal­haupt­kom­mis­sar ist er end­gül­tig los. Seine Frau wohl auch. Zeit für einen Neu­an­fang. Eine Sicher­heits­firma beauf­tragt ihn mit einem Fall: Er soll den Stal­ker einer bekann­ten Schau­spie­le­rin stel­len, von dem kei­ner glaubt, dass es ihn gibt. Simone Tho­mas hat schon eini­ges hin­ter sich: zwei Ehe­män­ner, drei­und­vier­zig Jahre Show­ge­schäft, Dut­zende Nackt­fo­tos, diverse Film­pro­duk­tio­nen, Dro­gen­ex­zesse, Yel­low-Press-Skan­dale. Läs­sig und fein­füh­lig zugleich schickt Franz Dobler sei­nen Held gefähr­lich nahe heran an eine exzen­tri­sche Diva, deren Stal­ker unbe­re­chen­bar ist.

Lesung mit Sarah Kuttner in Erfurt
Apr 5 um 19:30

Sarah Kutt­ner: Kurt

 

Lena hat mit ihrem Freund Kurt ein Haus gekauft. Es scheint, als wäre ihre größte Her­aus­for­de­rung, sich an die neuen Fami­li­en­ver­hält­nisse zu gewöh­nen, daran, dass Bran­den­burg nun Zuhause sein soll. Doch als Kurts klei­ner Sohn bei einem Sturz stirbt, blei­ben drei Erwach­sene zurück, die neu ler­nen müs­sen, wie man lebt.

Sarah Kutt­ner erzählt von einer ganz nor­ma­len kom­pli­zier­ten Fami­lie, davon, was sie zusam­men­hält, wenn das Schlimmste pas­siert. Sie schil­dert diese Tra­gö­die direkt und leicht und zugleich mit einer tie­fen Ernst­haf­tig­keit, wie nur Sarah Kutt­ner das kann. Eine Lie­bes­er­klä­rung an die, die gegan­gen sind, und an die, die blei­ben.

Sarah Kuttner’s ers­ter Roman »Män­gel­ex­em­plar« erschien 2009 und stand wochen­lang auf der Best­sel­ler­liste. Damals wie heute schreibt Kutt­ner über ernste, exis­ten­ti­elle The­men direkt, ehr­lich und schwe­re­los. Mit die­ser Mischung aus Ein­fühl­sam­keit und Läs­sig­keit wurde sie auch in ihren Sen­dun­gen »Sarah Kutt­ner – die Show« (VIVA) und »Kutt­ner.« (MTV) bekannt und mode­rierte seit­dem zahl­rei­che eigene For­mate in ARD, ZDF und diver­sen drit­ten Pro­gram­men. Seit 2016 pro­du­ziert und prä­sen­tiert sie die monat­li­che Ver­an­stal­tungs­reihe »Kutt­ners schöne Nerd­nacht«, seit 2017 mode­riert sie gemein­sam mit Ste­fan Nig­ge­meier den Pod­cast »Das kleine Fern­seh­bal­lett« auf Deezer.

Apr
6
Sa
Jahresversammlung der Literarischen Gesellschaft Thüringen in Weimar
Apr 6 um 11:00

Alle Mit­glie­der sowie Inter­es­sen­tin­nen und Inter­es­sen­ten sind herz­lich ein­ge­la­den.

Zu Beginn stellt Grit Bären­wald ihren Gedicht­band »Ihr immer« vor, der als Jah­res­gabe der Lite­ra­ri­schen Gesell­schaft Thü­rin­gen erscheint.

Lesung mit Melanie Raabe und Franz Dobler in Greiz
Apr 6 um 19:00

Der Kri­mi­abend mit Mela­nie Raabe und Franz Dobler Die Best­sel­ler­au­torin Mela­nie Raabe kehrt nach Thü­rin­gen zurück und stellt ihren neuen Thril­ler vor: »Der Schat­ten«. Gerade ist die junge Jour­na­lis­tin Norah von Ber­lin nach Wien gezo­gen, um ihr altes Leben hin­ter sich zu las­sen. Da pro­phe­zeit ihr eine alte Bett­le­rin, dass sie am 11. Februar einen Mann namens Arthur Grimm töten wird…
Franz Doblers Romane bestechen durch ihre Mischung aus der­ber Prä­zi­sion und Poe­sie. Robert Fall­ner, der Prot­ago­nist sei­nes Romans »Ein Schlag ins Gesicht«, ist ziem­lich am Ende. Sei­nen Job als Kri­mi­nal­haupt­kom­mis­sar ist er end­gül­tig los. Seine Frau wohl auch. Zeit für einen Neu­an­fang. Eine Sicher­heits­firma beauf­tragt ihn mit einem Fall: …

 

Mit Whisky-Bar der »Edi­tion Out­bird«.

Bauhaus Graphic Shorts – Literatur und Grafik im Bauhaus-Museum Weimar
Apr 6 um 19:30 – 23:30

19:30 Uhr: Daniela Danz (Lesung) und Cars­ten Weit­z­mann (Gra­fik)

20:30 Uhr: Peter Neu­mann (Lesung) & Alex­an­der von Knorre (Gra­fik)

21:30 Uhr: Fran­ziska Wil­helm (Lesung) & San­dra Bach (Gra­fik)

22:30 Uhr: Joshua Schöß­ler (Lesung) & Ste­fan Kow­al­c­zyk (Gra­fik)

 

Koope­ra­ti­ons­part­ner & För­de­rer: Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thü­rin­gen, Spar­kas­sen-Kul­tur­stif­tung Hes­sen-Thü­rin­gen, Thü­rin­ger Staats­kanz­lei, Stadt Wei­mar, Stadt­bü­che­rei Wei­mar, Bauhaus100, Bau­haus Museum / Klas­sik Stif­tung Wei­mar

Apr
7
So
Lesung für Kinder mit Anna-Stefanie Kempe in Erfurt
Apr 7 um 11:00

Anna-Ste­fa­nie Kempe: Paul Raum­fah­rer und das Geheim­nis des Dach­bo­dens

 

Ein­schla­fen ist ganz leicht. Man muss nur lang­sam die Augen zuma­chen, schon blickt man in einen leuch­tend bun­ten Ster­nen­him­mel.“ So beginnt die Geschichte von Paul Raum­fah­rer, der auf sei­nem Dach­bo­den einem fun­keln­den Geheim­nis auf die Spur kommt. Anna-Ste­fa­nie Kem­pes Bil­der­buch ent­stand wäh­rend ihres Stu­di­ums an der Wei­ma­rer Bau­haus Uni­ver­si­tät. Span­nend und sen­si­bel zugleich erzählt sie von Pauls Mut, sei­nen Sor­gen und natür­lich von einem gro­ßen Aben­teuer.

Ab 6 Jah­ren

Apr
9
Di
Lesung mit Mario Osterland in Apfelstädt
Apr 9 um 16:30

Ver­nis­sage „Sehn­suchts­ort Hei­mat“ mit Bil­dern des Mal- und Zei­chen­zir­kels Erfurt.

Mario Oster­land liest „Hei­mi­sche Arten“.

 

Mit Musik von Crea­tive-Pro­ject.

Vor dem Hin­ter­grund des baro­cken Pfarr­ho­f­en­sem­bles in Apfel­städt und ein­ge­bun­den in die Aus­stel­lung »Sehn­suchts­ort Hei­mat« des Mal- und Zei­chen­zir­kels Erfurt stellt Mario Oster­land Texte aus sei­nem Werk »Hei­mi­sche Arten« vor.

Pri­vate wie urbane Räume, die hier bedich­tet wer­den, sind trost­los, das Rurale bei­läu­fig, aber zuneh­mend ritu­ell. Die Zei­chen ver­glet­schern! Was der Mensch nicht wahr­nimmt: die Rän­der zur unge­wis­sen Zukunft als auch zur dunk­len Vor­ver­gan­gen­heit zer­fa­sern, es ent­ste­hen Fraß­bil­der, irgendwo im Düs­te­ren schließt sich der Kreis …

Mario Oster­land gelingt es, uns wie neben­bei Beklem­mung und schließ­lich Grauen ein­zu­flö­ßen. Mit nur leicht ange­ho­be­ner All­tags­spra­che erzeugt er Unruhe und lässt, was wir sicher glaub­ten, zu uralten Nebeln zer­schlie­ren. Am Ende des Ban­des sind wir über­zeugt, – schreibt Crauss in sei­nem poe­ti­schen Gruß – nicht die Ein­zi­gen zu sein, die sich vor dem Kom­men­den fürch­ten – aber die Letz­ten.

Lesung mit Ingo Fischer in Weimar
Apr 9 um 18:00

Lebens­wege – Lesung mit Ingo Fischer.

Lesung mit Marion Brasch in Erfurt
Apr 9 um 19:30

Marion Brasch: Lie­ber woan­ders

 

Toni und Alex ken­nen sich nicht und sind doch auf ver­häng­nis­volle Weise mit­ein­an­der ver­bun­den. Toni lei­det unter dem Ver­lust ihres klei­nen Bru­ders, für des­sen Tod sie sich ver­ant­wort­lich macht. Alex führt ein Dop­pel­le­ben und trägt an einer Schuld, über die er nie gespro­chen hat. 24 Stun­den bewe­gen sich die bei­den auf­ein­an­der zu, bis sich ihre Wege trotz skur­ri­ler Begeg­nun­gen und komi­scher Zwi­schen­fälle schließ­lich kreu­zen.

Marion Brasch erzählt diese Geschichte vom Leben und Über­le­ben in einem kla­ren, auf­müp­fi­gen und war­men Ton und mit gro­ßem Gespür für die Augen­bli­cke, die über Glück oder Unglück ent­schei­den.

Apr
10
Mi
Lesung mit Peter Neumann in Weimar
Apr 10 um 18:00

Peter Neu­mann: „Jena 1800. Die Repu­blik der freien Geis­ter“

 

Begrü­ßung: Dr. Rein­hard Laube

Mit den Ideen der Fran­zö­si­schen Revo­lu­tion gera­ten nicht nur die poli­ti­schen Ver­hält­nisse in Europa ins Wan­ken. Eine ganze Genera­tion von jun­gen Dich­tern und Phi­lo­so­phen beschließt, die Welt neu zu den­ken. Die füh­ren­den Köpfe – dar­un­ter die Brü­der Schle­gel mit ihren Frauen, der Phi­lo­soph Schel­ling und der Dich­ter Nova­lis – tref­fen sich in der thü­rin­gi­schen Uni­ver­si­täts­stadt an der Saale, um eine „Repu­blik der freien Geis­ter“ zu errich­ten. Sie stel­len nicht nur gesell­schaft­li­che Tra­di­tio­nen in Frage, sie revo­lu­tio­nie­ren mit ihrem Blick auf das Indi­vi­duum und die Natur zugleich auch unser Ver­ständ­nis von Frei­heit und Wirk­lich­keit – bis heute. Far­big und lei­den­schaft­lich erzählt Peter Neu­mann von die­ser unge­wöhn­li­chen Denk­er­kom­mune, die nichts weni­ger vor­be­rei­tete als den geis­ti­gen Auf­bruch in die Moderne.

Lesung mit Anja Hradetzky in Meiningen
Apr 10 um 19:30

Lesung mit Anja Hra­detzky: Wie ich als Cow­girl die Welt bereiste und ohne Land und Geld zur Bio-Bäue­rin wurde

Lesung im Rah­men der »Mei­nin­ger Früh­lings­les«.

Lesung mit Dietmar Ebert in Jena
Apr 10 um 19:30

Edu­ard Rosen­thal – ein Cha­rak­ter­por­trät

Lesung mit dem Autor Dr. Diet­mar Ebert

 

Musi­ka­li­sche Beglei­tung: Oli­ver Räu­melt am Akkor­deon

 

Am 6. Sep­tem­ber 2018 jährte sich der Geburts­tag des Ehren­bür­gers der Stadt Jena und des Ehren­dok­tors der Jenaer Uni­ver­si­tät, Edu­ard Rosen­thal, zum 165. Male. Aus die­sem Anlass hat der Jenaer Kul­tur­his­to­ri­ker Diet­mar Ebert sei­nen Essay „Edu­ard Rosen­thal – Ein Cha­rak­ter­por­trät“ im Dresd­ner Ver­lag edi­tion AZUR vor­ge­legt.

Auf­grund der gro­ßen Nach­frage und aus­ge­buch­ten Buch­prä­sen­ta­tion im Sep­tem­ber 2018 wird nun eine ähn­li­che Ver­an­stal­tung wie­der­holt.

Mehr als sechs Jahre hat Dr. Diet­mar Ebert in Archi­ven und hand­schrift­li­chen Nach­läs­sen recher­chiert, um Briefe und Kar­ten Edu­ard und Clara Rosenthals ein­zu­se­hen und aus­zu­wer­ten. Ent­stan­den ist ein dif­fe­ren­zier­tes Bild die­ses weit­bli­cken­den jüdi­schen Juris­ten und Sozi­al­po­li­ti­kers, der zwei­mal das Amt des Pro­rek­tors der Jenaer Uni­ver­si­tät inne hatte, 25 Jahre den Lese­hal­len­ver­ein lei­tete und als ers­ter Vor­sit­zen­der des Jenaer Kunst­ver­eins den Grund­stein dafür legte, dass Jena ein­mal als „Kunst­stadt“ (Vol­ker Wahl) bezeich­net wer­den konnte.

Edu­ard Rosen­thal gilt heute vor allem als »Vater der Thü­rin­ger Ver­fas­sung« in der Wei­ma­rer Repu­blik als ein Gelehr­ter, der sich am Ende sei­nes Lebens zum Demo­kra­ten gewan­delt hatte. Er war den Stu­den­ten ein freund­li­cher, kom­pe­ten­ter Pro­fes­sor, er war für Ernst Abbe ein wich­ti­ger sozi­al­po­li­ti­scher Bera­ter, und er hat es erreicht, dass zwei der bedeu­tends­ten Thü­rin­ger Nach­lässe, der Fried­rich Nietz­sches und der Ernst Haeckels für immer in Wei­mar und Jena eine Heim­statt und Pfle­ge­stätte gefun­den haben.

Ein­lass: ab 18:30 Uhr

Reser­vie­run­gen wer­den tele­fo­nisch unter 03641 498271 und per E-Mail an villa.rosenthal@jena.de ent­ge­gen genom­men.

Schottischer Abend mit Georg Starke & Wolfgang Dreller im Literaturmuseum »Theodor Storm« in Heiligenstadt
Apr 10 um 19:30

A Scot­tish Night. Die Schott­land-Revue. Ein schot­ti­scher »Hotch-Potch« aus Schau­spiel, Lesung und Musik, von und mit Georg Starke & Wolf­gang Drel­ler.
Theo­dor Fon­tane führt durch das Pro­gramm.

Apr
11
Do
Vorstellung des neuen Erfurter Stadtschreibers Tom Schulz in der Stadt- und Regionalbibliothek Erfurt
Apr 11 um 18:00

Seit dem 1. April 2019 ist der Preis­trä­ger des Stadt­schrei­ber-Lite­ra­tur­wett­be­wer­bes der Lan­des­haupt­stadt für vier Monate in Erfurt zu Gast.

In der heu­ti­gen Auf­takt­ver­an­stal­tung stel­len wir ihn vor, reden über dies und das und hören Aus­züge aus sei­nem aktu­el­len Buch.

Die Ver­an­stal­tung wird mode­riert vom Bei­geord­ne­ten für Kul­tur und Stadt­ent­wick­lung, Dr. Tobias J. Knob­lich und dem Vor­sit­zen­den des »Erfur­ter Herbst­lese e.V.«, Dirk Löhr.

Die musi­ka­li­sche Beglei­tung über­nimmt »Musik macht schlau e.V.«.

Lesung mit Christian Schüle in Ilmenau
Apr 11 um 19:00

In der Kampf­zone. Deutsch­land zwi­schen Panik, Grö­ßen­wahn und Selbst­verzwer­gung – Lesung mit Chris­tian Schüle.

Lesung mit Lutz Lindemann und Frank Willmann in Weimar
Apr 11 um 19:30

Lutz Lin­de­mann gehört zu den bekann­tes­ten Fuß­ball­stars der DDR, er spielte für die Natio­nal­mann­schaft und für den FC Carl Zeiss Jena im Euro­pa­po­kal. Als Junio­ren­na­tio­nal­spie­ler ver­scherzt er es sich durch Stur­heit und jugend­li­chen Leicht­sinn mit den Genos­sen und schält wäh­rend des Mili­tär­diens­tes in der Kaserne Kar­tof­feln – und schafft doch das schein­bar Unmög­li­che: die Rück­kehr in die DDR-Ober­liga und in den inter­na­tio­na­len Fuß­ball. Was Lin­de­mann aus sech­zig Jah­ren Fuß­ball­le­ben zu berich­ten hat, gewährt sel­tene Ein­bli­cke in die Seele die­ses Sports und sei­ner Prot­ago­nis­ten: der Beses­se­nen und der Beson­ne­nen, der Geld­ge­ber und der Geld­aus­ge­ber. Von ihnen und von der gro­ßen Liebe zum Fuß­ball erzählt Lin­de­mann unei­tel und mit tro­cke­nem Humor, auf­ge­schrie­ben von Frank Will­mann.

Eine Ver­an­stal­tung in Koope­ra­tion mit der Lan­des­zen­trale für poli­ti­sche Bil­dung Thü­rin­gen e.V.

Lesung mit Tanja Brandes und Markus Decker in Erfurt
Apr 11 um 19:30

Ost­frauen ver­än­dern die Repu­blik – Lesung mit Tanja Bran­des und Mar­kus Decker .

In der Reihe »Das poli­ti­sche Buch im Gespräch«.

Lesung mit Axel Hacke in Jena
Apr 11 um 20:00

Über den Anstand in schwie­ri­gen Zei­ten und die Frage, wie wir damit umge­hen

Lesung mit Axel Hacke.

 

Schrift­stel­ler Axel Hacke liest. Aber was liest er denn? Das lässt sich vor­her nicht so genau sagen, denn Hackes Prin­zip ist, alle seine Texte mit auf die Bühne zu brin­gen und erst im Laufe des Abends zu ent­schei­den, wel­che er vor­trägt: Klar ist, dass er aus sei­nem aktu­el­len Buch liest: „Über den Anstand in schwie­ri­gen Zei­ten und die Frage, wie wir mit­ein­an­der umge­hen“. Aber dann?

Viel­leicht ein Stück aus „Die Tage, die ich mit Gott ver­brachte“, in dem es in jener wun­der­bar leicht-ver­spiel­ten Weise, die allen Hacke-Büchern eigen ist, um nicht weni­ger als den Sinn des Lebens geht? Einige sei­ner legen­dä­ren Kolum­nen aus dem Maga­zin der Süd­deut­schen Zei­tung? Ein, zwei Kapi­tel über Oberst von Huhn und seine irr-poe­ti­sche Spei­se­kar­ten-Samm­lung aus der gan­zen Welt? Oder eine kleine Hit­pa­rade der schöns­ten Miss­ver­ständ­nisse aus der Wum­b­aba-Tri­lo­gie? Man weiß es nicht. Jede Hacke-Lesung ist ein biss­chen anders als alle ande­ren: eine kleine Wun­der­tüte.

Lesung mit Isabelle Lehn in Erfurt
Apr 11 um 20:00

In guter Nachbarschaft

 

Zu Gast ist die Autorin Isa­belle Lehn.

Mode­ra­tion: Mario Oster­land

 

Mit der freund­li­chen Unter­stüt­zung der Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thü­rin­gen.

Apr
12
Fr
Lesung mit Lutz Lindemann und Frank Willmann in Hermsdorf
Apr 12 um 19:00

Lutz Lin­de­mann gehört zu den bekann­tes­ten Fuß­ball­stars der DDR, er spielte für die Natio­nal­mann­schaft und für den FC Carl Zeiss Jena im Euro­pa­po­kal. Als Junio­ren­na­tio­nal­spie­ler ver­scherzt er es sich durch Stur­heit und jugend­li­chen Leicht­sinn mit den Genos­sen und schält wäh­rend des Mili­tär­diens­tes in der Kaserne Kar­tof­feln – und schafft doch das schein­bar Unmög­li­che: die Rück­kehr in die DDR-Ober­liga und in den inter­na­tio­na­len Fuß­ball. Was Lin­de­mann aus sech­zig Jah­ren Fuß­ball­le­ben zu berich­ten hat, gewährt sel­tene Ein­bli­cke in die Seele die­ses Sports und sei­ner Prot­ago­nis­ten: der Beses­se­nen und der Beson­ne­nen, der Geld­ge­ber und der Geld­aus­ge­ber. Von ihnen und von der gro­ßen Liebe zum Fuß­ball erzählt Lin­de­mann unei­tel und mit tro­cke­nem Humor, auf­ge­schrie­ben von Frank Will­mann.

Apr
13
Sa
BücherLounge in der Weimarer Eckermann-Buchhandlung
Apr 13 um 19:00

Lite­ra­ri­sche Emp­feh­lun­gen und Gesprä­che bei einem abend­li­chen Glas Wein

 

Die Ecker­mann Buch­hand­lung und die Lite­ra­ri­sche Gesell­schaft Thü­rin­gen e. V. laden Sie zu einem beson­de­ren Event ein.

Am Abend begrü­ßen wir Sie zu Pro­secco, Wein und vie­len wei­te­ren Geträn­ken sowie einem köst­li­chen Abend­buf­fet, stel­len aktu­elle Lite­ra­tur, große Klas­si­ker und echte Geheim­tipps vor und laden Sie ein, mit uns und ande­ren Lesern ins Gespräch zu kom­men.

Mit­ar­bei­ter und Gäste der Buch­hand­lung um Johan­nes Stein­hö­fel stel­len Ihnen ihre Emp­feh­lun­gen vor. Wir las­sen uns nicht von Best­sel­ler­lis­ten lei­ten, son­dern von unse­ren per­sön­li­chen Sym­pa­thien. Ebenso emp­feh­len wir auch Bücher für unsere jun­gen und jüngs­ten Leser.

Dazu ver­wöhnt Sie der Café­La­den Wei­mar mit sei­nen aus­ge­such­ten Spe­zia­li­tä­ten und natür­lich unse­rem fair gehan­del­ten Wei­mar-Kaf­fee.

Begrenzte Plätze, sichern Sie sich Ihre Karte!

Highslammer XVII im Kaisersaal Erfurt
Apr 13 um 19:00

Seit acht Jah­ren kom­men die bes­ten acht Poe­tin­nen und Poe­ten des gesamt­deut­schen Rau­mes nach Erfurt und prä­sen­tie­ren ihre Texte und Per­for­man­ces beim „Highslam­mer“. Das begeis­terte Publi­kum darf durch Applaus ent­schei­den, wie der Abend wei­ter­ge­hen soll.

Das Line-Up:

  • Phil­ipp Schar­ren­berg (Mün­chen) / Leo­nie Warnke (Leip­zig) / David Weber (Leip­zig) / August Klar (Pader­born) / Hel­muth Stei­er­wald (Nürn­berg)
  • Udo Tif­fert (Dres­den) / Kai Bosch (Stutt­gart) / Ste­fa­nie Men­sch­ner (Jena)
  • Fea­ture Poet: Birdy (Gewin­ne­rin des 16. Highslam­mers)
  • Fea­ture Act: Som­mer­tag (Berlin/Halle)
  • Live Paint: Peer Gal­lus (Erfurt)
  • Mode­ra­tion: Andreas In der Au / AIDA (Erfurt)
Lesung mit Hannes Jaenicke in Gotha
Apr 13 um 19:00

Frau­en­schwarm, preis­ge­krön­ter Schau­spie­ler, Kämp­fer für die Umwelt. Han­nes Jae­ni­cke bril­liert und begeis­tert seine Fans mit vie­len Facet­ten. Der 1960 in Frank­furt gebo­rene und in Ame­rika auf­ge­wach­sene Schau­spie­ler über­zeugt seit Jah­ren auch als Schrift­stel­ler. Seine Bücher sind stets in den Best­sel­ler­lis­ten zu fin­den. Bei uns wird er aus sei­nem aktu­el­len Buch: „Wer der Herde folgt, sieht nur Ärsche“ lesen und zitie­ren. Im Büh­nen­in­ter­view wer­den wir wie­der mehr von sei­ner beruf­li­chen Lei­den­schaft, aber auch vom Men­schen Jae­ni­cke erfah­ren. Pri­vat enga­giert er sich stark für ver­schie­dene The­men aus den Berei­chen Tier- und Umwelt­schutz und drehte zahl­rei­che preis­ge­krönte Umwelt­do­ku­men­ta­tio­nen. Zudem setzt er sich für kari­ta­tive Orga­ni­sa­tio­nen wie die Christof­fel Blin­den­mis­sion (CBM), die tibe­ti­sche Men­schen­rechts­or­ga­ni­sa­tion Inter­na­tio­nal Cam­paign for Tibet (ICT), Amnesty Inter­na­tio­nal (AI) und Green­peace ein. Ein­drucks­voll und uner­schro­cken hält Han­nes Jae­ni­cke der Indus­trie, der Poli­tik und den Medien den Spie­gel vor. Das ist gekonnte und hilf­rei­che Auf­klä­rung. Ein Abend mit Han­nes Jae­ni­cke wird wie­der ein Abend im Wohn­zim­mer­at­mo­sphäre mit einem sym­pha­ti­schen Star. Wir freuen uns sehr dar­auf.

Lesung mit Peter Weck in Gotha
Apr 13 um 19:00

ich hei­rate eine Fami­lie … war´s das? – Der bekannte Schau­spie­ler Peter Weck liest aus sei­ner Auto­bio­gra­fie.

Apr
14
So
Bücherbrunch in der Weimarer Eckermann-Buchhandlung
Apr 14 um 11:00

Lite­ra­ri­sche Emp­feh­lun­gen wer­den bei einem schmack­haf­ten Früh­stücks­buf­fet gereicht.

 

Die Ecker­mann Buch­hand­lung und die Lite­ra­ri­sche Gesell­schaft Thü­rin­gen e. V. laden Sie zu einem beson­de­ren Event ein. Genie­ßen Sie einen ent­spann­ten (Vor-)Mittag bei Kaf­fee, Tee, Pro­secco und lecke­ren Köst­lich­kei­ten.

Bei einem reich­hal­ti­gen Früh­stücks­buf­fet (süß und herz­haft) stel­len wir aktu­elle Lite­ra­tur, große Klas­si­ker und echte Geheim­tipps vor und laden Sie ein, mit uns und ande­ren Lesern ins Gespräch zu kom­men.

Mit­ar­bei­ter und Gäste der Buch­hand­lung um Johan­nes Stein­hö­fel stel­len Ihnen ihre Emp­feh­lun­gen vor. Wir las­sen uns nicht von Best­sel­ler­lis­ten lei­ten, son­dern von unse­ren per­sön­li­chen Sym­pa­thien. Ebenso emp­feh­len wir auch Bücher für unsere jun­gen und jüngs­ten Leser.

Dazu ver­wöhnt Sie der Café­La­den Wei­mar mit sei­nen aus­ge­such­ten Spe­zia­li­tä­ten und natür­lich unse­rem fair gehan­del­ten Wei­mar-Kaf­fee.

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Lesung mit Christiane Kloweit und Doris Weilandt in Auerstedt
Apr 14 um 11:00

Auf-Bruch. Die Thü­rin­ger Frau­en­be­we­gung in der fried­li­chen Revo­lu­tion 1989 – Lesung mit Chris­tiane Klo­weit und Doris Wei­landt.

In der Reihe »Das poli­ti­sche Buch im Gespräch«.

»Mein Lieblingsbuch« mit Anja Siegismund im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Apr 14 um 15:00

Ein­mal im Monat lädt das Kul­tur: Haus Dacheröden bekannte und weni­ger bekannte, immer aber inter­es­sante Men­schen ein, über jene Bücher zu spre­chen, die sie aktu­ell bewe­gen oder die sie viel­leicht schon ihr gan­zes Leben beglei­ten. Pas­send zum Sonn­tags­kaf­fee locken die köst­li­chen Krea­tio­nen der Kon­di­tor­meis­te­rin Ute Strucks­berg.

Apr
15
Mo
Lesung mit Stefan Schwarz in Meiningen
Apr 15 um 19:30

Als Män­ner noch nicht in Bet­ten star­ben | Die deut­schen Hel­den­sa­gen – Neu erzählt von Ste­fan Schwarz

 

War der kühne Sieg­fried ein eit­ler Gockel mit Hang zu schlech­ten Scher­zen? Die schöne Kriem­hild eine üble Bitch? Wel­che Bad Bank hat das Rhein­gold ver­zockt, und wer war eigent­lich diese Tante Edda? Frei von alter­tü­meln­dem Bar­den­deutsch, dafür mit viel Gespür für alle pein­li­chen Details, an denen andere Nach­dich­ter ent­we­der jugend­scho­nend oder pathe­tisch vor­über­eil­ten, erzählt Ste­fan Schwarz die deut­schen Hel­den­sa­gen. Mit unbän­di­ger Fabu­lier­lust, Spaß und iro­ni­schem Blick für die mora­li­schen Unge­heu­er­lich­kei­ten die­ser Geschich­ten lässt er die Figu­ren des deut­schen Sagen­krei­ses wie­der­auf­er­ste­hen.
Ein Buch für alle, die ver­ges­sen haben, was genau sich damals zuge­tra­gen hat, und die nun auf amü­sante Weise Bil­dungs­lü­cken stop­fen wol­len: klug und hin­ter­sin­nig in die Gegen­wart über­tra­gen und zugleich die komischste Nach­dich­tung, die man sich vor­stel­len kann. Auch unsterb­li­che Geschich­ten leben nur wei­ter, wenn man sie immer wie­der neu erzählt.

Lesung im Rah­men der »Mei­nin­ger Früh­lings­lese«.

Apr
16
Di
Buchpräsentation »Was hält ein Gedicht zusammen?«, Lesung und Gespräch mit Nancy Hünger, Barbara Köhler und Monika Rinck in Schillers Gartenhaus in Jena
Apr 16 um 19:30

Was hält ein Gedicht zusam­men ? Ein­bli­cke in Werk­stät­ten der Gegen­warts­ly­rik. Die Gunst des Augen­blicks, 2012 – 2017

 

Seit 2012 ent­wi­ckelt sich die Thü­rin­ger Lese­reihe für zeit­ge­nös­si­sche Dich­tung : »Die Gunst des Augen­blicks«. Grund genug zur Freude und Anlass zur Ver­ge­gen­wär­ti­gung des­sen, was in den ers­ten fünf Jah­ren in Erfurt, Gera, Gotha, Jena, Rudol­stadt und Wei­mar gele­sen und – im gemein­sa­men Gespräch – dis­ku­tiert wurde.

Unter der Leit­frage »Was hält ein Gedicht zusam­men?« ver­eint die Antho­lo­gie Gedichte, poe­to­lo­gi­sche Refle­xio­nen und lite­ra­tur­kri­ti­sche Essays von Johanna Boh­ley, Ann Cot­ten, Daniela Danz, Elke Erb, Ger­hard Falk­ner, Glo­ria Frei­tag, Wolf­ram Malte Fues, Boris Hoge-Ben­te­ler, Hel­mut Hühn, Nancy Hün­ger, Wulf Kirs­ten, Bär­bel Kläss­ner, Bar­bara Köh­ler, Guido Naschert, Peter Neu­mann, Stef­fen Popp, Marion Posch­mann, Monika Rinck, Silke Scheu­er­mann, Sabine Scho, Maria Schub­arth, Lutz Sei­ler, Mir­jam Sprin­ger, Ulf Stol­ter­foht, Mar­tin Straub, Hans Thill, Jan Wag­ner, Peter Water­house, Ron Wink­ler und Uljana Wolf.

Was hält ein Gedicht zusam­men ? Ein­bli­cke in Werk­stät­ten der Gegen­warts­ly­rik. Die Gunst des Augen­blicks, 2012 – 2017. Hrsg. von Hel­mut Hühn, Nancy Hün­ger und Guido Naschert. Mit Autoren­por­träts von Dirk Skiba und Illus­tra­tio­nen von Ana María Val­lejo. Wei­mar 2018 (216 S.).

Der in klei­ner Auf­lage exklu­siv gedruckte und biblio­phil gestal­tete Band kann in Schil­lers Gar­ten­haus in Jena, bei der Lite­ra­ri­sche Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V. in Wei­mar und im Kul­tur : Haus Dacheröden in Erfurt zum Preis von 20,- € erwor­ben wer­den.

Apr
17
Mi
LEA – Lesebühne Erfurter Autoren
Apr 17 um 19:30

LEA – Lese­bühne Erfur­ter Autoren

Das erste Mal auf einer Bühne ste­hen. Das erste Mal sei­nen Text und sich sel­ber prä­sen­tie­ren. Das Publi­kum war­tet gespannt. Ein­at­men, aus­at­men. Das erste Wort erklingt … Die offene Lese­bühne LEA – Lese­bühne Erfur­ter Autoren eröff­net Schrei­ben­den die Mög­lich­keit, ihre Texte öffent­lich vor­zu­tra­gen. Zehn Minu­ten auf der Bühne sind jedem und jeder gege­ben, die es zu fül­len gilt. Die Vor­tra­gen­den kön­nen die Text­art frei wäh­len, alles ist erlaubt und erwünscht. Unter­stützt wer­den sie von einem ein­ge­la­de­nen Autor und einem Musik-Act.

Alle, die sich auf die Bühne trauen und lesen möch­ten, mel­den sich bitte bei a.budzier@highslammer.de an.

LEA ist ein Gemein­schafts­pro­jekt des HIGHSLAMMER e.V. und der Lite­ra­ri­schen Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V. Mit der freund­li­chen Unter­stüt­zung der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei und der Erfur­ter Herbst­lese.

Links: www.highslammer.de, www.heft-online.de

Musikalische Lesung mit Andreas Hähle und Manuel Schmid in Gera
Apr 17 um 19:30

»Wahn­si­gnale« – eine musi­ka­li­sche Lesung mit Andreas Hähle und Manuel Schmid

 

Andreas Hähle liest aus sei­nem neuen Roman »Wahn­si­gnale«, musi­ka­lisch illus­triert von »Stern Meißen«-Sänger Manuel Schmid. Hähle nimmt uns in sei­nem ver­stö­rend-fes­seln­den Trip »Wahn­si­gnale« in die zer­ris­sene (zer­rei­ßende?) See­len­land­schaft eines von einem ins andere Sys­tem »hin­über­le­ben­den« (Sinn)Suchenden mit.
Anfang der 90er Jahre irgendwo in einer Küs­ten­stadt im Osten Deutsch­lands. Das knappe Jahr der Frei­heit ist vor­bei, die DDR exis­tiert nicht mehr. Statt der ver­spro­che­nen blü­hen­den Land­schaf­ten began­nen Glas­pa­läste die weni­gen Muti­gen aus­zu­keh­ren, die sich mit klei­nen Läden über Was­ser zu hal­ten ver­such­ten.

Was geschieht, wenn man sich zwi­schen zwei Stühle setzt? Man­che über­leb­ten es kör­per­lich; geis­tig und see­lisch kaum jemand. Auch nicht der Held die­ses Romans. Er folgt dem Ruf des Bösen und die neue Gesell­schaft lässt ihn gewäh­ren. Mehr noch – fast beför­dert sie ihn und er erkennt schnell, dass das Böse zur neuen Gesell­schaft gehört wie das sprich­wört­li­che Salz in der Suppe. So beginnt die Reise durch das See­len­le­ben eines Men­schen und einer zer­stör­ten zer­ris­se­nen Gesell­schaft.

Doch Vor­sicht! Sym­pa­thie für den Hel­den die­ses Buches und des­sen Erzähl­weise zu emp­fin­den, kann nur ein Wahn­si­gnal sein. Aber wenn es so ist und der Leser das zu erken­nen noch in der Lage sein sollte, ist es bereits längst zu spät.

Ver­an­stal­tungs­link:

Apr
18
Do
Lesung für Kinder mit Ralph Kraft in Gotha
Apr 18 um 15:00 – 16:00

Es war inzwi­schen Früh­ling in Smala­land. Die Bäume beka­men erste grüne Blät­ter an den Zwei­gen und es wehte ein ange­nehm war­mer Wind über das Land. Lotta hatte zusam­men mit ihren tie­ri­schen Freun­den im Win­ter viele tolle Aben­teu­er­erlebt. Bei einem ihrer Streif­züge durch die Wäl­der hat­te­sie einen uralten stei­ner­nen Weg­wei­ser mit der Auf­schrift Troll­tal ent­deckt.….

Ralph Kraft liest aus sei­nem neuen Kin­der­buch. Anschlie­ßend Oster­eier suchen.

Bei schlech­tem Wet­ter in der Stadt­bi­blio­thek.

Vortrag über Eva Strittmatter von Irmtraut Gutschke in Weimar
Apr 18 um 16:00

Ich mach ein Lied aus Stille“ – Erin­ne­run­gen an Eva Stritt­mat­ter.
Vor­trag und Lesung mit Irm­traud Gutschke, Autorin von „Eva Stritt­mat­ter: Leib und Leben“

In der Ver­an­stal­tungs­reihe „Grüne Aue“.

Traumberuf: Schriftsteller? mit Ingrid Annel im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Apr 18 um 19:30

Eine Ver­an­stal­tungs­reihe für inter­es­sierte Schrei­bende und neu­gie­rige Leser
Unter dem Titel »Traum­be­ruf: Schrift­stel­ler?« ver­an­stal­ten der Thü­rin­ger Schrift­stel­ler­ver­band und Lese-Zei­chen e.V. gemein­sam mit dem Kul­tur: Haus Dacheröden eine Folge von Gesprächs­run­den zu The­men rund um Bücher, vor allem zum Schrei­ben und Ver­öf­fent­li­chen. Ein­mal im Monat wer­den unter der Gesprächs­lei­tung von Ingrid Annel und Olaf Trunschke, pas­send zum jewei­li­gen Thema, Gäste von ihrer Arbeit am Schreib­tisch und den Erfah­run­gen im Lite­ra­tur­be­trieb berich­ten. In einer Kurz­le­sung stel­len die ein­ge­la­de­nen Autoren anschlie­ßend einige Werke frisch vom Schreib­tisch vor.

Dies­mal zu Gast ist die Schrift­stel­le­rin Ingrid Annel: »Genauso, nur anders oder bes­ser: Schrei­ben für Kin­der«

Apr
20
Sa
Lesung auf Schloss Kochberg mit Bernd Lange
Apr 20 um 17:00

»Vom Eise befreit … Goe­the, Faust, Ostern« – Ein lite­ra­ri­sches Oster­pro­gramm mit Bernd Lange.

Apr
23
Di
Lesung mit Peter Neumann in Sondershausen
Apr 23 um 19:00

Jena 1800. Die Repu­blik der freien Geis­ter – Lesung mit Peter Neu­mann.

In der Reihe »Das poli­ti­sche Buch im Gespräch«.

Lesung mit Linus Volkmann in Jena
Apr 23 um 19:30

Linus Volk­mann: Sprengt die Charts!

Wie werde ich Pop­star – und warum? Stars, das sind immer die ande­ren – nie man selbst.
Blickt man in den Spie­gel oder auf die Alt­glas­berge in der Küche, wun­dert das nicht wirk­lich. Aller­dings sind doch gerade im Pop die Prot­ago­nis­ten auch nicht bes­ser auf­ge­stellt. Die haben bloß Pho­to­shop und trin­ken ihre Chan­tré-Cola eben vom Fass. Linus Volk­mann ver­rät in sei­nem neuen Live-Pro­gramm, wie man selbst so fame wird, dass man von ihm dann ver­ris­sen wer­den kann. Wie kommt man auch ohne Pro­ben nach oben?
Wie werde ich trotz Chart-Hit nicht sofort Alko­ho­li­ker? Wem ver­kaufe ich meine Hoch­zeits­fo­tos, wenn ich Lady Gaga oder Ryan Goss­ling hei­rate? Bunte, BILD-Zei­tung oder doch lie­ber Bussi Bär?

Linus Volk­manns Texte und Clips fin­den sich unter ande­rem bei arte, VICE, WDR, Tita­nic oder Spie­gel Online. Zudem kon­zi­piert er Bei­träge für Jan Böh­mer­manns „Neo Maga­zin Royale“, wofür er in die­sem Jahr den Grimme-Preis erhielt.

Apr
24
Mi
Lesung mit Elisabeth Dommer in Altenburg
Apr 24 um 15:30

»Der unheim­li­che Zau­ber der Sterne« – Lesung mit Eli­sa­beth Dom­mer

 

Zwei­ein­halb Jahre nach „Son­nen­wind­haus“ ist am Ende des Jah­res 2018 ein wei­te­res Buch von Eli­sa­beth Dom­mer erschie­nen. In elf teils kur­zen, teils lan­gen Geschich­ten erzählt sie darin von der Erde als Stern unter Ster­nen – irdisch, kos­misch, phan­tas­tisch und mensch­lich.

Geför­dert durch die Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thü­rin­gen. 

Buchvorstellung mit PD Dr. Martin Disselkamp in Weimar
Apr 24 um 18:00

Göt­ter­lehre und andere mytho­lo­gi­sche Schrif­ten von Karl Phil­ipp Moritz – Buch­vorstllung mit PD Dr. Mar­tin Dis­sel­kamp.

In der „Göt­ter­lehre“ beschäf­tigt sich der Goe­the-Zeit­ge­nosse Karl Phil­ipp Moritz (1756–1793) vor dem Hin­ter­grund anwach­sen­den Inter­es­ses an der Mytho­lo­gie mit anti­ken, vor allem grie­chi­schen Mythen­über­lie­fe­run­gen. Gemes­sen an Ver­kaufs­er­folg und Auf­la­gen­zah­len ist die „Göt­ter­lehre“ sein erfolg­reichs­tes Werk. Von den vie­len Auf­la­gen durfte der Autor selbst aller­dings nur die erste erle­ben. Im Rah­men der seit 2005 erschei­nen­den Kri­ti­schen Moritz-Aus­gabe ist die „Göt­ter­lehre“ jetzt erst­mals in aus­führ­lich kom­men­tier­ter Form her­aus­ge­kom­men.
Moritz kon­zi­pierte die Schrift wäh­rend sei­nes Ita­li­en­auf­ent­halts 1786–1788 mit Blick auf die Pro­fes­sur an der Ber­li­ner Aka­de­mie der Künste, die er 1789 antrat, und ver­öf­fent­lichte sie 1791. In der Geschichte zeit­ge­nös­si­scher Aus­ein­an­der­set­zun­gen mit anti­ken Mythen bezeich­net sie einen Ein­schnitt; denn der Ver­fas­ser bricht mit mytho­lo­gie­kri­ti­schen Grund­ein­stel­lun­gen der Auf­klä­rungs­zeit und ent­wi­ckelt neue Per­spek­ti­ven auf einen alten Stoff. Zum Erfolg des Werks trug eine Serie von Kup­fer­ab­bil­dun­gen bei, für die Asmus Jakob Cars­tens die Vor­zeich­nun­gen anfer­tigte.
Mit der Frage, auf wel­che anti­ken und jün­ge­ren Quel­len sich Moritz bei der Aus­ar­bei­tung stützte, hat sich die For­schung bis­lang nicht sys­te­ma­tisch beschäf­tigt. Erst­mals wid­met sich die kri­ti­sche Edi­tion die­ser Auf­gabe und bewer­tet auch Quer­ver­bin­dun­gen inner­halb von Moritz’ schrift­stel­le­ri­schem Werk neu. So wird deut­lich, unter wel­chen Vor­aus­set­zun­gen Moritz als Mytho­loge antrat und wel­chen Neu­an­satz mit Aus­wir­kun­gen auf die Roman­tik er ein­lei­tete. Der Her­aus­ge­ber, Mar­tin Dis­sel­kamp, stellt einige sei­ner For­schungs­er­geb­nisse vor.
Zur Per­son: Mar­tin Dis­sel­kamp ist Lei­ter der Moritz-Arbeits­stelle an der Ber­lin-Bran­den­bur­gi­schen Aka­de­mie der Wis­sen­schaf­ten, Mit­her­aus­ge­ber der Kri­ti­schen Moritz-Aus­gabe und Pri­vat­do­zent an der Tech­ni­schen Uni­ver­si­tät Ber­lin.

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