Kalender

Ausstellungen

Dez
4
So
ganztägig Ausstellung »ALTENBOURG IN ALTEN...
Ausstellung »ALTENBOURG IN ALTEN...
Dez 4 2016 – Mrz 5 2017 ganztägig
Der umfangreiche Bestand an Werken Gerhard Altenbourgs (1926 – 1989) im Lindenau-Museum konnte im vergangenen Jahr erneut erweitert werden: 25 herausragende Arbeiten – mit einer Ausnahme Zeichnungen aus allen Schaffensphasen Altenbourgs – umfasst die Schenkung[...]
Jan
11
Mi
ganztägig Ausstellung »Illustrationen zu T...
Ausstellung »Illustrationen zu T...
Jan 11 – Mrz 26 ganztägig
Ausstellung – »Ursula Kirchberg und ihre Storm-Illustrationen aus dem Gerstenberg Verlag« Anlässlich der Schenkung der Originalvorlagen durch Ursula Kirchberg an das Literaturmuseum »Theodor Storm« Gezeigt werden der vollständige Zyklus zu Theodor Storms »Der Schimmelreiter«, 1988,[...]
Jan
20
Fr
ganztägig Ausstellung »Charlotte von Stein...
Ausstellung »Charlotte von Stein...
Jan 20 – Mai 28 ganztägig
Charlotte von Stein gehört als wichtigste Bezugsperson Goethes in dessen erstem Weimarer Jahrzehnt, als Freundin Herzog Carl Augusts, Wielands, Herders, des Ehepaars Schiller und enge Vertraute der Herzogin Louise zu den zentralen Figuren des klassischen[...]
Mrz
4
Sa
ganztägig Ausstellung »Karoline von Günder...
Ausstellung »Karoline von Günder...
Mrz 4 – Mai 28 ganztägig
Karoline von Günderrode im Spiegel zeitgenössischer Künstlerinnen Als Karoline von Günderrode mit 24 Jahren unter dem Pseudonym »Tian« ihr erstes Buch, Gedichte und Phantasien, veröffentlichte, schrieb Goethe an die Dichterin: »Diese Gedichte sind eine wirklich[...]
Apr
5
Mi
ganztägig Ausstellung »Anja Seelke ›In ein...
Ausstellung »Anja Seelke ›In ein...
Apr 5 – Jun 18 ganztägig
Ausstellung »Anja Seelke ›In einem Gesicht lesen …‹ – Dichterporträts« Die Malerin Anja Seelke versucht in ihren Porträts, den jeweils gelungenen ‚Ausdruck‘ von Dichtern, Literaten, Künstlern und Freunden festzuhalten. Ihre in Öl gespachtelten, kleinformatigen Porträts[...]
Mai
4
Do
ganztägig Ausstellung »Weimarer Kinderbibe...
Ausstellung »Weimarer Kinderbibe...
Mai 4 – Jul 31 ganztägig
Weimarer Kinderbibel, VI. Jahrgang – Präsentation der Ergebnisse der 6. Staffel in der Stadtbücherei Weimar. Ausstellungsdauer: 04.05. – 31.07.2017. Weiterführende Informationen unter: www.weimarer-kinderbibel.de
Jun
17
Sa
ganztägig Ausstellung »Im Auftrag der Schr...
Ausstellung »Im Auftrag der Schr...
Jun 17 – Sep 30 ganztägig
Im Auftrag der Schrift. Die Sammlung Hartmann Arbeiten auf Papier, Holz und Leinwand · Skulpturen · Kassettenwerke   Das Lindauer Sammlerehepaar Brigitte und Gerhard Hartmann hat seit den 1970er Jahren eine umfangreiche Sammlung zeitgenössischer Druckgrafik[...]
Jun
25
So
ganztägig Ausstellung »Grafische Blätter z...
Ausstellung »Grafische Blätter z...
Jun 25 – Sep 30 ganztägig
Ausstellung »Grafische Blätter zu Jakob Michael Reinhold Lenz« von Susanne Theumer (Höhnstedt und Halle/Saale). Ausstellungsdauer: 25. Juni 2017 bis 30. September 2017 Öffnungszeiten: an den Wochenenden nach vorheriger telefonischer Anmeldung.
Sep
27
Mi
ganztägig Ausstellung »Aus dem Nachlass de...
Ausstellung »Aus dem Nachlass de...
Sep 27 – Dez 31 ganztägig
Ausstellung »Aus dem Nachlass des Kunstmalers Theodor Sander« (1858-1935), Ehemann der Storm-Tochter Lucie (1860-1935), geboren 1860 in Heiligenstadt. Anlässlich der Schenkung an das Literaturmuseum »Theodor Storm« durch einen Urenkel des Dichters. Ausstellungsdauer: 27.9. bis 31.12.2017.[...]
Okt
14
Sa
ganztägig Ausstellung »›Da bin ich‹ – Gesc...
Ausstellung »›Da bin ich‹ – Gesc...
Okt 14 2017 – Feb 19 2018 ganztägig
»›Da bin ich‹ – Geschichten für Kinder von Wilhelm Busch, F. K. Waechter, Volker Kriegel und Philip Waechter«.   Das weithin bekannte Kinderbuch »Max und Moritz« ist der Ausgangspunkt der Ausstellung mit Meisterwerken der Kinderbuchillustration.[...]
Nov
26
Sa
Lesung mit Klaus Jäger in Bad Klosterlausnitz
Nov 26 um 15:00

Lesung mit Klaus Jäger

Eine Lesereihe des Verbands deutscher Schriftsteller in Thüringen, der jedes Jahr in der Vorweihnachtszeit ehrenamtlich Lesungen durchführt, die (vorwiegend) in sozialen Einrichtungen stattfinden.

Lesung mit Rudolf Köhler und Ronny Ritze in Bad Klosterlausnitz
Nov 26 um 15:00

Lesung mit Rudolf Köhler und Ronny Ritze

Eine Lesereihe des Verbands deutscher Schriftsteller in Thüringen, der jedes Jahr in der Vorweihnachtszeit ehrenamtlich Lesungen durchführt, die (vorwiegend) in sozialen Einrichtungen stattfinden.

Lesung mit Frank Quilitzsch in Stadtroda
Nov 26 um 15:30

Lesung mit Frank Quilitzsch

Eine Lesereihe des Verbands deutscher Schriftsteller in Thüringen, der jedes Jahr in der Vorweihnachtszeit ehrenamtlich Lesungen durchführt, die (vorwiegend) in sozialen Einrichtungen stattfinden.

Musikalische Märchen- und Geschichtenküche in Jena
Nov 26 um 18:30

Erzähler, Musiker und Köche gestalten gemeinsam diesen Abend. Mit einer Mischung aus Klängen, Düften und Worten werden Geschichten von nah und fern, gestern und heute, uns und anderen erzählt. In der Pause gibt es etwas Gutes für den Gaumen. Nach dem Abendessen – Offene Erzählbühne – wer mag, erzählt eine Geschichte?
Ein Abend für Augen, Nase, Mund und Herz! Kommt! Lauscht! Genießt!

Mit Antje Horn, Katharina Wagner, Klaus Wegener, Elias Abound, Gianna Hennig, Rainer Öhme und vielen Helfern

Karten nur über den Vorverkauf erhältlich:
Lese-Zeichen e.V. Jena 03641/43900 oder tickets@lesezeichen-ev.de

Veranstalter: Lese-Zeichen e.V. und Glashaus e.V.

Lange Peter-Weiss-Nacht im Theaterhaus Jena
Nov 26 um 20:00

Der Abend wird mit der Vorführung eines Dokumentarfilmes über Peter Weiss mit dem Titel »Der Unzugehörige« beginnen. Autor ist der freie Schriftsteller und Filmemacher Jens-Fietje Dwars, der für diesen Film den »Grimme-Preis« bekommen hat.

Danach erfolgen in einer Lesung mit der Weimarer Sprecherin Christine Hansmann zwei Erzählblöcke aus der »Ästhetik des Widerstands«: die Szene vor dem Pergamon-Altar und die vor Gericaults »Das Floß der Medusa« im Pariser Louvre. Es schließt sich eine Podiumsdiskussion an, die von Matias Mieth moderiert wird.

Teilnehmen werden: die Kunsthistorikerin Prof. Dr. Verena Krieger, der Schriftsteller Ingo Schulze, der Intendant des Theater Rudolstadt Steffen Mensching, der Peter Weiss – Biograph Dr. Jens-Fietje Dwars und der Liedermacher Hans-Eckardt Wenzel. Ausgehend von Gericauts »Floß der Medusa«, das Verena Krieger näher beleuchten wird, geht es um Schiffbrüchige und Flüchtlinge auf hoher See und damit um alle Facetten der Frage: Was heißt für uns heute »Ästhetik des Widerstands?«

Nach dem Podium wird Leander Gerdes vom Jenaer Theaterhaus den Brief »Heilmann an Unbekannt« , eine Art »Flaschenpost« ins Heute, an uns und künftige Generationen lesen. Den Abschluss des Abends bildet das Konzert mit Hans-Eckardt Wenzel und zwei Musikern und es wird viele Möglichkeiten für Gespräche mit den Akteuren des Abends und den Zuschauern geben.

Der »Förderverein radio okj e.V.« wird an diesem Abend die »Lange Peter Weiss Nacht« live übertragen und zusätzlich werden Radiomacher Interviews mit Akteuren und Zuschauern führen, um daraus ein Feature zu erarbeiten.

Veranstalter: Lese-Zeichen e.V., das Jenaer Theaterhaus, Radio okj e.V. und der Förderverein radio okj e.V.

Nov
27
So
Advent im Schillerhaus in Rudolstadt
Nov 27 um 15:00

Advent im Schillerhaus − Geschichten vom Schenken
(Es liest: Andreas Mittermeier)

Weihnachten ist zu einem Fest der überbordenden Gabentische geworden. Darüber geht oft das Bewusstsein für das eigentliche Geschenk, das Fest selbst, verloren. Gewiss ist auch das ein Grund, weshalb wir gerne Geschichten darüber hören, was Weihnachten anderen bedeutet und was seinen Zauber ausmacht. An jedem Adventssonntag liest ein Schauspieler des Theaters Rudolstadt seine Lieblingsweihnachtsgeschichte(n) und spricht im Anschluss über seine persönliche Sicht auf dieses Fest. Dazu serviert das Restaurant „Schiller!“ eine weihnachtliche Spezialität.

Spezialität: Schillerlocke mit Bratapfelragout à la chère mère

Nov
28
Mo
Literaturland Thüringen unterwegs … in Köln
Nov 28 um 19:30

In Abwandlung des Satzes »Das Vaterland ist ein physikalisches Rätsel. Man sieht sein Inneres besser von außen von Franz Carl Endres werfen die Schriftsteller Jürgen Becker, der 1932 in Köln geboren wurde und seine Kindheit in Erfurt verbrachte, und Jürgen K. Hultenreich, der 1948 in Erfurt geboren wurde und dort aufwuchs, einen literarischen Blick auf die Thüringische Landeshauptstadt.

Jürgen Becker hat mit seinem Buch »Aus der Geschichte der Trennungen« einen der bedeutendsten literarischen Beiträge zum Nachdenken über die deutsch-deutsche Vergangenheit geleistet. Aber auch in seiner Lyrik spiegelt sich seine intensive Auseinandersetzung mit dieser Frage.

Jürgen K. Hultenreich hat mit seinem Roman „Die Schillergruft“ ebenso einen wichtigen Beitrag zum Thema vorgelegt, der die DDR aus einem bislang viel zu wenig beachteten Blickwinkel schildert. In seinen Erzählungen schreibt Hultenreich, der seit 1985 in Berlin (West) lebt, über seine Geburtsstadt Erfurt.

Nov
29
Di
Vortrag von Ute Däberitz in Gotha
Nov 29 um 19:00

»Ich stieg auf den 4eckigen Glockenturm des Markusplatzes, von wo ich die schönste Aussicht von der Welt sah …« – Auf den Spuren des Gothaer Prinzen August und Johann Wolfgang von Goethe in Norditalien – Vortrag von Ute Däberitz, Gotha

Lesung mit Anne Wizorek in Jena
Nov 29 um 19:30

Lesung mit Anne Wizorek: »Feminismus? Fuck yeah!«

Anne Wizorek löste mit ihrem Twitter-Hashtag einen riesigen Sturm im Netz aus. Tausende Frauen nutzen #aufschrei als Ventil, um ihren Erfahrungen mit dem alltäglichen Sexismus Luft zu machen. Der Erfolg der Aktion macht deutlich: Von Geschlechtergerechtigkeit sind wir noch weit entfernt, sexuelle Belästigung und Diskriminierung bleiben ein brennendes Problem. Erfrischend unakademisch zeigt Anne Wizorek, warum unsere Gesellschaft dringend eine neue feministische Agenda braucht. Sehr persönlich beschreibt sie ihren Weg zur Aktivistin und ermutigt dazu, selbst aktiv zu werden – im Großen wie im Kleinen.

Eine Veranstaltung der Friedrich-Schiller- Universität Jena mit dem Lese-Zeichen e.V. und der Gleichstellungs- und Frauenbeauftragten Jena.

Nov
30
Mi
Filmvorführung mit einer poetisch-archäologischen Einführung von André Schinkel in Jena
Nov 30 um 19:30

Wortwelten/Bildwelten-Kinoabend: »Die Höhle der vergessenen Träume« von Werner Herzog.

Mit einer poetisch-archäologischen Einführung von André Schinkel im Rahmen der Ausstellung »Mythos: Nordland« von Barbara Matz-Langensiepen
30.11.2016  – 19:30 Uhr
In der Chauvet-Höhle in Südfrankreich befinden sich die ältesten derzeit bekannten Höhlenmalereien der Welt. Ihre Betrachtung kann eine Annäherung ermöglichen: an den Mythos, an den Ursprung. Werner Herzog, vielleicht der bedeutendste deutsche Filmemacher unserer Zeit, durfte die für jeden Publikumsverkehr gesperrte Höhle filmen. Mit sparsamer Lichtsetzung und handgehaltener Kamera gelingt es ihm, die alten Bilder scheinbar in Bewegung zu versetzen.

André Schinkel ist nur Dichter, sondern auch Archäologe. Er hat sich ausgiebig mit Herzogs Film beschäftigt und wird eine Einführung dazu geben.

Zur Ausstellung:

MYTHOS, Begriff, fest im Würgegriff von Werbung, Showbiz, Politik – jedoch, umgangssprachlich, Zweifel, Übertreibung, Unwahrheit.

MYTHOS, Fispern und Wispern vom Auftakt der Kultur; staunen, Höhlenmalerei, Felszeichnung, Skulptur. Bilder von nicht Sichtbarem – jedoch tief im Körperlichen versenkt. Namenloses, allein unseren Emotionen zugänglich, vorbewusstes, ererbtes Wissen. In Symbolen ist uns Mythos vertraut, im Gleichnis, in Legenden und Geschichten können wir dem Mythos trauen. Hervorgetreten aus einer Zeit, da Höhlen Vagina und Felsen Knochen von Gaia sind, Urmutter – Neumond, Vollmond, Schwarzmond – Menstruation, Tod, Wiedergeburt.

Barbara Matz-Langsiepen bereist jene mythischen Orte im Norden Europas. Skizzen, Tagebücher und Objekte sind der Grundstock für ihre Arbeit im Atelier – Landschaften und Gestalten stehen auf – Gemälde, Zeichnungen, Collagen.

„MYTHOS IST DER ERSTE NAME AUS DER NACHT, AUS DER ERDE, AUS DEM CHAOS! Alles Weltvertrauen fängt mit den Namen an, zu denen sich Geschichten erzählen lassen.“ (Hans Blumenberg)

Veranstalter: Eine Veranstaltung des Lese-Zeichen e.V. mit der Villa Rosenthal.

Lesung mir Henning Westphal in Heilbad Heiligenstadt
Nov 30 um 19:30

Henning Westphal liest von Charles Dickens »Weihnachtsgeschichte« –

A Christmas Carol, ein Musterbeispiel dafür, wie Dickens die moralische Erzählung des Viktorianischen Zeitalters ausformte, gehört längst zum klassischen Bestand der Jugendliteratur, wird als beliebte Weihnachtslektüre für Erwachsene und Kinder immer wieder neu aufgelegt und hat letztlich Theodor Storms Weihnachtsgeschichten nicht unerheblich beeinflusst.

Dez
1
Do
Lesung mit dem Dichter Andreas Reimann in Weimar
Dez 1 um 19:00

»Besuch im Poeten-Museum« – Vorstellung der Zeitschrift »Palmbaum« und Lesung mit dem Dichter Andreas Reimann.

Clemens Meyer nennt ihn in der FAZ „einen unserer besten Dichter“ und Karl Corino spricht von „einem der unbekanntesten, aber bedeutendsten Lyriker der ‚sächsischen Schule’“. Die Rede ist von Andreas Reimann. Nach zwei vielgelesenen Gedichtbänden erhielt er in der DDR Publikationsverbot und schrieb Rockballaden und Chansons. Zu Reimanns 70. Geburtstag erschien soeben im quartus-Verlag eine Sammlung seiner Weimar-Gedichte unter dem Titel »Poeten-Museum«. Der Altmeister der gebundenen Sprache führt die Leser mit feinem Humor durch die Stadt der toten Dichter – geschult am Versmaß der Klassik, doch heiter ironisch im Hier und Heute daheim: »Besuchen sie weimar, das bildungs-erlebnis, / gesammelter werke touristische burg! / Es ist der besucher frappantes erlebnis: / hier kriegt man den oh-mund auch ohne chirurg.«

Am Donnerstag, dem 1. Dezember, liest Andreas Reimann auf Einladung des Palmbaum e.V. ab 19 Uhr in der Eckermann-Buchhandlung aus dem neuen Buch. Mit dabei sein wird sein Freund Rainer Ilg, der die Gedichte mit luftig frechen Zeichnungen in Weinrot versehen hat. Der Buchgestalter Jens-Fietje Dwars moderiert den Abend und stellt zugleich den neuen »Palmbaum« vor: Das Heft im Buchformat enthält u.a. einen Beitrag über die verhinderte Fassbinder-Verfilmung von Gustav Freytags »Soll und Haben«. Den Einband hat Strawalde gezeichnet – einer der wichtigsten Maler der Gegenwart.

Vortrag von Dr. Beatrix Schönewald in Meiningen
Dez 1 um 19:00

»Die Illuminaten – ein Geheimbund aus Bayern« – Vortrag von Dr. Beatrix Schönewald, Leiterin des Stadtmuseum Ingolstadt.

Im Jahr 1776 gründete Johann Adam Weishaupt (1748-1830), Professor des Kirchenrechts in Ingolstadt, den Geheimbund der Illuminaten. Er sollte lange Zeit die gebildete Welt in Atem halten. Der Ordensgründer blieb lange Zeit im Dunkeln, nur sein engster Kreis kannte die Person hinter dem Namen Spartakus: Er schuf ein System, das in den Augen der damaligen Obrigkeit nahe an Ketzerei und Hochverrat heranreichte. Sein Ziel: Freiheit, Gleichheit und ein Ende der geistigen Bevormundung von oben durch Bildung, v. a. Lektüre aufklärerischer Schriften. Das Beobachten seiner Selbst und des Anderen und die Meldung an die Oberen wurden zum Lebenselixier des Ordens. Das Verbot des Ordens am Vorabend der Französischen Revolution gerät zum Paradebeispiel für soziale Sprengkräfte: 1784/85 werden die Mitglieder des Ordens verraten. In vier Mandaten setzte der bayerische Kurfürst das Verbot der Freimaurer, der Geheimbünde allgemein und der Illuminaten im Besonderen durch. Adam Weishaupt floh 1785 aus Ingolstadt, zunächst nach Regensburg, dann endgültig nach Gotha.

René-Goscinny-Lesung mit Thomas Bille in Erfurt
Dez 1 um 19:30

Thomas Bille (Moderator beim MDR) liest den französischen Kinderbuchklassiker »Der kleine Nick« von René Goscinny (1926 – 1977).

Es ist einer der französischen Klassiker der Kinderliteratur – millionenfach verkauft, eine Schöpfung der Cartoonisten-Legende Jean-Jacques Sempé und des Texters und Asterix-Erfinders René Goscinny. 1962 erschien erstmals ein Band mit Nick-Geschichten auf Deutsch in der wunderbaren, kongenialen Übersetzung von Hans Georg Lenzen. Dieser übrigens urteilte über Thomas Billes Interpretation: »Wir kennen die Texte ja nun wirklich gut – aber dass wir (meine Frau und ich) uns bei Ihrer Lesung vor Lachen gekringelt haben, geht auf das Konto Ihrer unübertrefflichen Interpretation!«

Dez
2
Fr
Vortrag für Schüler von Dr. Beatrix Schönewald in Meiningen
Dez 2 um 08:30

Der besondere Schülervortrag

»Die Illuminaten – ein Geheimbund aus Bayern« – Vortrag von Dr. Beatrix Schönewald, Leiterin des Stadtmuseum Ingolstadt.

Im Jahr 1776 gründete Johann Adam Weishaupt (1748-1830), Professor des Kirchenrechts in Ingolstadt, den Geheimbund der Illuminaten. Er sollte lange Zeit die gebildete Welt in Atem halten. Der Ordensgründer blieb lange Zeit im Dunkeln, nur sein engster Kreis kannte die Person hinter dem Namen Spartakus: Er schuf ein System, das in den Augen der damaligen Obrigkeit nahe an Ketzerei und Hochverrat heranreichte. Sein Ziel: Freiheit, Gleichheit und ein Ende der geistigen Bevormundung von oben durch Bildung, v. a. Lektüre aufklärerischer Schriften. Das Beobachten seiner Selbst und des Anderen und die Meldung an die Oberen wurden zum Lebenselixier des Ordens. Das Verbot des Ordens am Vorabend der Französischen Revolution gerät zum Paradebeispiel für soziale Sprengkräfte: 1784/85 werden die Mitglieder des Ordens verraten. In vier Mandaten setzte der bayerische Kurfürst das Verbot der Freimaurer, der Geheimbünde allgemein und der Illuminaten im Besonderen durch. Adam Weishaupt floh 1785 aus Ingolstadt, zunächst nach Regensburg, dann endgültig nach Gotha.

Lesung mit Daniela Danz in Jena
Dez 2 um 19:30

Daniela Danz liest aus ihrem Roman »Lange Fluchten«

Eine Abenteuergeschichte über die Abgründe des eigenen Ichs, eine moderne Legende – bildmächtig, geheimnisvoll, bezwingend.
Alles um ihn herum scheint merkwürdig weit weg, auch wenn es auf den ersten Blick aussieht, als wäre alles in Ordnung. Cons, mit vollem Namen Constantin, lebt mit seiner Frau und zwei Jungen auf einem Grundstück zusammen; aber das Wort »zusammen« beschreibt es nicht ganz: Ein Haus hatten sie einmal bauen wollen, jetzt wohnen sie noch immer in provisorischen Containern in zwei Stockwerken, unten Cons, oben die Frau mit den Kindern. Etwas in Cons wirkt wie zerbrochen; er ist seit seinem »Aussetzer« bei einer Übung als Zeitsoldat, an den er sich nur vage erinnern kann, wie aus der Welt gefallen. Ja, die Welt ist ihm abhanden gekommen. Unfähig, sich von der Fokussierung auf ein Ziel zu lösen, das es nicht mehr gibt, gleitet Cons aus alten Freundschaften und aus dem Leben seiner Familie in eine richtungslose, nächtelange Pirsch.
Angelehnt an die Legende des römischen Feldherrn und Jägers Eustachius schreibt Daniela Danz ein radikales Buch über den Sog des Scheiterns und die vergebliche Tapferkeit eines Mannes, der sich noch einmal mit aller Macht der Fluchtlinie seines Lebens entgegenstemmt, bevor er in eine alptraumhafte Irrealität sich überschlagender Ereignisse gerät.

Karten sind im Vorverkauf in der Thalia-Buchhandlung in der Neuen Mitte und an der Abendkasse erhältlich.

Eine Veranstaltung des Lese-Zeichen e.V. mit der Villa Rosenthal und der Thalia Buchhandlung Jena mit freundlicher Unterstützung von ZEISS und der Sparkassenstiftung Jena-Saale-Holzland.

Lesung mit Isabell Gerschke und Michael Kraus in Hildburghausen
Dez 2 um 19:30

Die Schauspielerin Isabell Gerschke liest gemeinsam mit Michael Kraus die schönsten Märchen der erfolgreichen Hörbuchreihe „Märchen hören – Afrika helfen“

 

Im Rahmen der Reihe „FREITAGSSALON“ des Vereins Provinzkultur e.V. lesen Isabell Gerschke und michael Kraus Märchen aus Afrika und der Welt. Dabei stehen die vier Hörbuch-Ausgaben im Mittelpunkt, die seit 2006 durch den Initiator des Projekts, Michael Kraus, produziert wurden. Das Besondere dabei ist die wertvolle Unterstützung zahlreicher prominenter Persönlichkeiten aus Kino, Fernsehen, Sport und Politik, die alle honorarfrei Märchen und Geschichten eingelesen haben, um konkrete Projekte in Äthiopien, einem der ärmsten Länder Afrikas zu fördern. Bekannte Namen wie z.B. Heinz Rudolf Kunze, Helene Fischer, Wolfgang Niedecken, Christina Stürmer, Frank Schöbel oder Dominique Lacasa haben sich dieser Hörbuch-Idee gewidmet. Mit der Schauspielerin Isabell Gerschke wird eine der Unterstützerinnen nach Hildburghausen kommen, um nicht nur Märchen zu lesen, sondern auch im Gespräch mit Michael  Kraus über die Aktion, die Arbeit im Studio und Ergebnisse des Benefiz-Projekts zu erzählen.

Auch über die neueste Afrika-CD „Ein Zauberzug nach Afrika“ der Autorin Antonia Kraus wird berichtet, die den kleinen und großen Hörbuchliebhabern eine interessante Geschichte über einen Jungen vermittelt, der durch seine Holzeisenbahn nach Äthiopien gerät und auf seiner Wanderung quer durch das Land viele Menschen und ihre jeweiligen Erzählungen kennenlernt.

„Ein Zauberzug nach Afrika“ – so lautet der Name der neuesten Geschichten-CD, die Michael Kraus gemeinsam mit vielen Partnern und Prominenten zugunsten der Äthiopienhilfe herausgebracht hat. Damit konnte nach dem Start 2006 mit „Der Zauber von Afrika“ und den erfolgreichen Ausgaben „Ein Märchenbrunnen für Afrika“ (2009) und „Ein Märchenschatz aus Afrika“ (2011) eine weitere hinzugefügt werden. Seit 2013 sind abwechselnd Sängerin Dominique Lacasa und Schauspielerin Isabell Gerschke mit Michael Kraus zu Leseabenden unterwegs.

Dez
3
Sa
Auszeichnungsveranstaltung »Thüringer Buchlöwe« 2016 in Bad Langensalza
Dez 3 um 11:00

Als plötzlich alles anders war –

Auszeichnungsveranstaltung „Thüringer Buchlöwe“ 2016

 

Preisträgerinnen in der Altersgruppe bis 10 Jahre
Vanessa Titz, 9 Jahre, Ruhla OT Kittelsthal: Der rote Legostein
Antonia Henkel, 9 Jahre, Kranlucken: Mein Geheimnis
Phan Bao Ngoc, 10 Jahre, Jena: Thus neues Leben

Preisträger in der Altersgruppe 11 bis 12 Jahre
Joel Böhm, 11 Jahre, Greiz: Der Bauer und die sechs Kartoffeln
Cassandra Schneider, 12 Jahre, Jena: Der schlimmste Tag meines jungen Lebens
Anton Schanz, 12 Jahre, Biederitz: Monsieur Clean

Preisträger und Preisträgerinnen in der Altersgruppe 13 bis 14 Jahre
Frithjof Ecke, Klasse 7, Jena: Fallrückzieher
Cara Prehl, Klasse 8, Gräfentonna: Mein Name ist Noa
Sophie-Marie Ludwig, 14 Jahre, Boizenburg/Elbe: Vergiss mich nicht
Laura Laser, … Jahre, Berga/Elster: Der Rattenfürst

Alle Preisträger und Preisträgerinnen werden persönlich eingeladen.

Lesung mit Martin Stiebert in Jena
Dez 3 um 15:00

»Das Verklingen des Lieds« — Deutsche Lyrik des 20.Jahrhunderts — Lesung mit Martin Stiebert.

»Wie Theodor Storm Weihnachten feierte…« – Lesung zu Storms Weihnachtsgedichten
Dez 3 um 16:00

Mitglieder des Theodor-Storm-Vereins und die Leiterin des Literaturmuseums laden an diesem Nachmittag dazu ein, zu erleben, wie Theodor Storm einst Weihnachten feierte. Da werden die Erinnerungen der Storm-Tochter Gertrud an die Vorweihnachtszeit im Storm‘schen Hause wach, da wird gezeigt, wie Storm seinen Weihnachtsbaum schmückte und wie die berühmten weißen Netze entstanden, in denen schon seine Kinderträume hingen. Und natürlich sind die Storm’schen Weihnachtgedichte zu hören, von denen das bekannteste hier in Heiligenstadt entstanden ist. Sogar die braunen Weihnachtskuchen, die Constanze Storm in Heiligenstadt ganz nach dem Husumer Rezept backte, wird man kosten können.

Lesung mit Antje Babendererde in Erfurt
Dez 3 um 16:00

Antje Babendererde liest »Der Kuss des Raben« –

Mila ist schön und rätselhaft. Ihre Vergangenheit will sie um jeden Preis geheim halten. In Moorstein sucht die Sechzehnjährige einen Neuanfang und findet ihre große Liebe. Tristan, eigentlich unerreichbar, erwählt ausgerechnet sie! Mila kann ihr Glück kaum fassen. Doch auch Tristan hat ein Geheimnis. Als in der Kleinstadt ein junger Mann namens Lucas auftaucht und das Haus der Rabenfrau in Besitz nimmt, erwachen die Schatten der Vergangenheit zum Leben. Denn Lucas und Tristan scheinen sich zu kennen – und zu hassen. Im undurchsichtigen Spiel der beiden gerät Mila zwischen die Fronten und findet sich plötzlich vor einem finsteren Abgrund wieder.

Weihnachtliches Liederprogramm mit Olaf Bessert in Jena
Dez 3 um 16:00

Weihnachten bei Oma Schmidt
Ein weihnachtliches Liederprogramm mit Olaf Bessert

Die Kinder eines Kindergartens besuchen Oma Schmidt im Seniorenheim. Hier singen sie für Oma Schmidt und die anderen Heimbewohner Weihnachtslieder. Weil ihr das Programm der Kinder so gut gefallen hat, setzt Oma Schmidt ihre Lesebrille auf und liest den Kindern eine ganz besondere Weihnachtsgeschichte vor . . .

Dieses Programm bietet nicht nur weihnachtliche Unterhaltung, sondern lädt das kleine, aber auch das große Publikum zum Mitmachen ein.

Veranstalter: Lese-Zeichen e.V., Glashaus e.V.

Märchenstunde mit Thomas Geisler in Hildburghausen
Dez 3 um 19:00

Märchenabend mit Thomas Geisler

Thomas Geisler erzählt in der Tradition der alten Märchenerzähler Märchen von Elsa Sophia von Kamphoevener (1878-1963), den Gebrüdern Grimm (1785-1863) und Nezami(Nizami) (1141-1209).

Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Eintritt frei, um Spenden wird gebeten.

Dez
4
So
Advent im Schillerhaus Rudolstadt mit Ulrike Grunow
Dez 4 um 15:00

In der Adventsreihe des Schillerhauses Rudolstadt liest Ulrike Grunow »Geschichten vom Schenken«.

Zur Reihe: An jedem Adventssonntag liest ein Schauspieler des Theaters Rudolstadt seine Lieblingsweihnachtsgeschichte(n) und spricht im Anschluss über seine persönliche Sicht auf dieses Fest. Dazu serviert das Restaurant »Schiller!« eine weihnachtliche Spezialität.

Eintrittspreis incl. Gedeck und Spezialität.

Poetry Slam in Jena
Dez 4 um 20:45

Der Poetry Slam ist ein Vortragswettbewerb, bei dem sich meist angehende Künstler aus unterschiedlichen Regionen mit eigens geschriebenen literarischen Texten messen. Das Publikum spielt hierbei jedoch keine geringere Rolle, denn letztlich bewerten die Zuschauer über Inhalt der Texte sowie die Art des Vortrags.

Antreten werden diesmal Henrik Szanto aus Wien, Franziska Holzheimer ebenfalls aus Wien, Julian Heun aus Berlin und noch viele weitere Talente.

Es moderiert Christian Meyer.

Dez
6
Di
Lesung mit Kathrin Groß-Stiffler in Jena
Dez 6 um 19:30

Ein ganz normales Gasthaus in einer ganz normalen Kleinstadt. Mutters 60. Geburtstag ist der Anlass eines Familienfestes im engsten Kreis. In freudiger Erwartung sitzt da der Pater familias und Ehemann, Exponent des deutschen Wirtschaftswunders, dem die Schatten der Nazi-Vergangenheit noch nachhängen. Neben ihm der Sohn, der es zum Dorfapotheker gebracht, für die Alkoholsucht seiner Frau aber noch kein Medikament gefunden hat. Extra angereist ist die Tochter, nicht nur aufgrund ihres ku?nstlerischen Berufes das schwarze Schaf der Familie. Es fehlt, und das ist die unerhörte Begebenheit dieser Novelle, die Jubilarin selbst. Luftschnappen wollte sie vor dem Essen. In der Gaststube geht indessen ein Kammerspiel u?ber die Bühne, in dem so ziemlich alles an Fassaden, die sich diese Familie mühsam aufgebaut hat, niedergerissen wird. Meisterhaft gelingt es Kathrin Groß-Striffler in „Mutters Fest“, das Sittenbild einer scheinbar ganz normalen deutschen Familie zu zeichnen. Man liest es atemlos, bis zum letzten Satz, um dann tief Luft zu holen…

Kathrin Groß-Striffler lebt in Jena und wurde für ihre Arbeit mit dem Alfred-Döblin-Preis ausgezeichnet.-

Buchvorstellung, Podiumsdiskussion und Konzert in Jena
Dez 6 um 20:00

»Aleppo liegt hinter uns« –  Der Syrien-Konflikt im Spiegel der kulturellen Begegnung zwischen ORIENT & OKZIDENT
Buchvorstellung, Podiumsdiskussion und Konzert

KUNST & GESELLSCHAFT ist eine neue Konzertreihe der Deutschen Gesellschaft e.V. und der jazzwerkstatt, moderiert und kuratiert von Ulli Blobel, unterstützt von der Bundeszentrale für politische Bildung.
Ob Kunst im Dienste der Politik stehen soll, diese kritisch kommentieren muss oder ob sie sich erst im apolitischen Raum zu wahrer Größe entfaltet, kann nicht eindeutig geklärt werden. Eines aber steht fest: Kunst wird von Künstlern erschaffen und diese sind in besonderer Weise an politischen und gesellschaftlichen Prozessen beteiligt. Künstlern kommt im sozio-kulturellen Gefüge eine besondere Rolle zu. Unabhängig davon, ob sie sich in ihrer Kunst politisch positionieren, stehen Künstler im Fokus der Öffentlichkeit und tragen eine besondere gesellschaftliche Verantwortung. Häufig werden sie als moralische Instanzen wahrgenommen, als Menschen mit einem tieferen Einblick in die Kräfte und tektonischen Verschiebungen, die Gesellschaften gerade in Zeiten historischer Umbrüche und Krisen bewegen. Unter diesem Eindruck befassen sich Musiker und Podiumsgäste mit dem Thema Deutschland 2016: Pegida und die Wutbürger, Politisierung der Kunst der DDR – die Solidarisierung der Künstler nach der Ausweisung Wolf Biermanns und der Syrien-Konflikt im Spiegel der kulturellen Begegnung. [Alesch Mühlbauer]
An diesem Abend stellt Uli Blobel sein Buchprojekt der Jazzwerkstatt „Aleppo liegt hinter uns – oder Ibrahims Reise nach Berlin” vor und diskutiert anschließend mit seinen Gästen zum Thema.
Für den musikalischen Teil des Abends sorgt FOR FREE HANDS & Gäste.

PODIUM:
Dr. Andreas Apelt (Deutsche Gesellschaft e.V.),
Andreas Berner (Vereinsvorsitzender des Lese-Zeichen e.V. , Lehrer und Grafiker),
Christoph Dieckmann (Autor und Journalist) und
Carola Köhler (Nahost-Expertin)

MODERATION: Ulli Blobel

MUSIK: ANDREAS BRUNN FOR FREE HANDS feat. FLOROS FLORIDIS & ALAA ZOUITEN
ANDREAS BRUNN – acoustic guitar
VLADIMIR KARPAROV – saxophones
GEORGE DONCHEV – bass
DIMITRIS CHRISTIDES – drums
FLOROS FLORIDIS – saxophones, clarinet
ALAA ZOUITEN – oud

Ulli Blobel erzählt in „ALEPPO – liegt hinter uns“ über die Flucht von Ibrahim, einem jungen Syrer, aus seiner Heimatstadt Aleppo und seine Reise nach Berlin. Er erzählt ferner über seine eigenen Eindrücke aus der Türkei und dem Balkan, spricht über die alte Geschichte Syriens, über Einflüsse der Griechen und des Imperium Romanum auf diese Region, über die Wiege der Christenheit in der Levante und in Syrien und über die Sorge, dass diese zweitausend Jahre alte Geschichte nun in den Wirren des Bürgerkriegs in Syrien unterzugehen droht.

FOR FREE HANDS wird mit Vladimir Karparov (BG), Dimitris Christides (GR), George Donchev (BG) und Andreas Brunn (D) als Teil der in Berlin lebenden internationalen Jazz-Community wahrgenommen. Das Ensemble war 2012 Preisträger des vom Berliner Kultursenat ausgerichteten Studiopreis Jazz.
Karten: VVK Touristinformation Jena und Theater Jena
Mit Unterstützung durch: Deutsche Gesellschaft e.V., Bundeszentrale für politische Bildung, in Kooperation mit der Jazzmeile Thüringen und dem Lese-Zeichen e.V.

Dez
7
Mi
»Luther kulturell« – Podiumsdiskussion im Augustinerkloster Gotha
Dez 7 um 18:00

»Luther kulturell 2016« – Reformation und die eine Welt – Podiumsdiskussion mit Katrin Göring-Eckhardt (MdB), Prof. Dr. Martin Eberle (Schloss Friedenstein), Damon Nestor Ploumis (Lyrik Opera Studio Weimar), Marc Sagnol (Französisches Kulturbüro Thüringen).

Moderation: Dr. Thomas A. Seidel (Reformationsbeauftragter der Thüringer Landesregierung).

Buchpremiere mit Ulrich Panndorf und Wulf Kirsten in Weimar
Dez 7 um 18:00

»Felsenfest« – Exkursionen in die Sächsische Schweiz von Wulf Kirsten und Ullrich Panndorf.

Lesung und Buchpremiere des originalgraphischen Künstlerbuches, das in der burgart-presse Rudolstadt von Jens Henkel erscheint.

Literaturland Thüringen unterwegs … in Berlin
Dez 7 um 19:00

Lesung mit Emma Braslavsky und Sergej Lochthofen

Begrüßung

Malte Krückels, Staatssekretär für Medien und Bevollmächtigter des Freistaats Thüringen beim Bund

Christoph Schmitz-Scholemann, Vorsitzender des Thüringer Literaturrates e.V.

 

Lesungen

Emma Braslavsky liest aus ihrem Roman »Leben ist keine Art, mit einem Tier umzugehen« (Suhrkamp Verlag)

Sergej Lochthofen liest aus »Grau. Eine Lebensgeschichte aus einem untergegangenen Land« (Rowohlt Verlag)

 

Emma Braslavsky, 1971 in Erfurt geboren, ist seit 1999 als freie Autorin und Kuratorin tätig. Ihr Debütroman „Aus dem Sinn“ wurde 2007 mit dem Uwe-Johnson-Förderpreis und dem Franz-Tummler-Debütpreis ausgezeichnet und war für den Debütpreis des Buddenbrookhauses nominiert. Ihr zweiter Roman „Das Blaue vom Himmel über dem Atlantik“ erschien 2008. Ihr neuer Roman „Leben ist keine Art mit einem Tier umzugehen“, der 2016 im Suhrkamp Verlag erschien, ist eine große satirische Liebesgeschichte und ein tragisches Menschheitspanorama; es ist ein Abenteuerroman über Fluch und Segen des Menschseins, eine Farce über notorische Lebensoptimierer und ihren Kampf um eine bessere Welt – oder wenigstens eine bessere Insel. Das Buch ist eine große vergnügliche Reise, und es erzählt die berührende Geschichte unserer Suche nach Erkenntnis und Wahrhaftigkeit.

 

Sergej Lochthofen, 1953 in der Gulag-Stadt Workuta geboren, ist der Sohn des deutschen Kommunisten Lorenz Lochthofen. Über dessen Leben schrieb er das Buch „Schwarzes Eis. Der Lebensroman meines Vaters“, das 2012 im Rowohlt Verlag erschien. In seinem zweiten Buch „Grau“, das er 2014 vorlegte, erzählt er, wie er aus Workuta nach Thüringen kam, auf der Straße die Sprache lernte, als einziges Kind eines Zivilisten in eine sowjetische Garnisonsschule ging, von zu Hause ausbrach, um auf der Krim Kunst zu studieren, vor der Einberufung in die Sowjetarmee zurück in die DDR floh und während der bleiernen Honecker-Zeit den stupiden Alltag der SED-Bezirkszeitung „Das Volk“ in Erfurt als Journalist erlebte. 1990 wurde er von den Redakteuren in geheimer Wahl zum Chefredakteur der „Thüringer Allgemeinen“, der ersten Reformzeitung im Osten gewählt.

 

»Literaturland Thüringen unterwegs« ist eine Reihe des Thüringer Literaturrates e.V., in der er Schriftstellerinnen und Schriftsteller aus Thüringen oder mit Bezug zu Thüringen in anderen Bundesländern vorstellt.

Dez
8
Do
Lesung mit Martin Stiebert in Jena
Dez 8 um 19:30

»Wege zum Paradies« – Dante und seine modernen Übersetzer – Lesung mit Martin Stiebert.

Dez
9
Fr
Buchpräsentation mit Matthias Biskupek und Jens Henkel in Rudolstadt
Dez 9 um 17:00

Freitagsgesellschaft: Für fünf Pfennige eine Botschaft
Originalgraphische Neujahrskarten 1981 bis 2000
(Buchpräsentation mit Matthias Biskupek und Jens Henkel)

Besonders in der DDR war es seit den 1960ern üblich, dass Künstler, aber auch Kunstfreunde und Kunstbeflissene einander privat gefertigte Neujahrskarten zusandten. Sie waren meist originalgraphisch vervielfältigt und konnten als „Drucksache“ für je fünf Pfennige versendet werden. Empfänger und Absender verstanden sich als Zirkel Gleichgesinnter, der mit Witz und Ironie, aber auch Leidenschaft und Verzweiflung die Vorgänge in der eigenen Provinz und der fernen Welt Jahr für Jahr kommentierte. Der Herausgeber Jens Henkel hat etwa hundert dieser Karten zusammengestellt, die der Autor Matthias Biskupek in einem Aufsatz kommentiert.

Der Herausgeber stellt aus seiner Sammlung – ergänzt durch die des Essayisten – etwa hundert solcher kleinen Kunstwerke, versehen mit Anmerkungen zu den Versendern, zusammen. Matthias Biskupek widmet sich in seinem Essay den Besonderheiten dieser Botschaften in einem vergangenem Land mit eingeschränkten Publikationsmöglichkeiten und verfolgt die weitere Entwicklung dieser Form der Gelegenheitsgraphik bis zur Jahrtausendwende.

Dez
10
Sa
Schattentheater für Kinder in Jena
Dez 10 um 16:00

»Die Trollblume« – Märchenvorführung mit dem Schattentheater Kolja Liebscher

Im Wald treibt ein verzauberter Junge nunmehr als Troll sein Unwesen. Menschen, Tiere und sogar die Bäume des Waldes fürchten sich vor ihm. Die Tochter eines Hirten entzaubert ihn mit ihrer Liebe und ihrem Mut. Für Kinder ab 4 Jahre.

Veranstalter: Lese-Zeichen e.V., Glashaus e.V.

Dez
11
So
Advent im Schillerhaus Rudolstadt mit Laura Bettinger
Dez 11 um 15:00

In der Adventsreihe des Schillerhauses Rudolstadt liest Laura Bettinger »Geschichten vom Schenken«.

Zur Reihe: An jedem Adventssonntag liest ein Schauspieler des Theaters Rudolstadt seine Lieblingsweihnachtsgeschichte(n) und spricht im Anschluss über seine persönliche Sicht auf dieses Fest. Dazu serviert das Restaurant »Schiller!« eine weihnachtliche Spezialität.

Eintrittspreis incl. Gedeck und Spezialität.

Dez
13
Di
Buchvorstellungen der Goethe-Gesellschaft in Gotha
Dez 13 um 19:00

Weihnachtliches Miteinander: Unsere Bücher 2016.

LEA – Lesebühne in Erfurt
Dez 13 um 19:30

LEA – Lesebühne Erfurter Autoren

LEA ist Erfurts monatlich stattfindende offene Lesebühne für junge Thüringer Autorinnen und Autoren. Mit Musik und einem kleinen Buffet wird die Lesebühne um 19:30 Uhr beginnen.

Ab 20 Uhr tragen dann unterschiedliche Autoren ihr Texte vor.

Abgerundet wird der Abend von Andreas Budzier, der uns als Moderator durch die Bandbreite des literarischen Thüringens führen wird. Von Lyrik, über Short Story bis hin zum Kurzdrama – alles ist erlaubt, solange es selbstverfasst ist. Wer mit eigenen Texten dabei sein will, schickt eine kurze Mail an a.budzier(at)highslammer(dot)de. Jede/r Lesende hat jeweils eine maximale Lesezeit von 10 Minuten.

LEA ist ein Gemeinschaftsprojekt von HIGHSLAMMER e.V., Literarische Gesellschaft Thüringen e.V. sowie hEFt für literatur, stadt und alltag. Mit der freundlichen Unterstützung der Thüringer Staatskanzlei.

Lesung mit Dalibor Marković in Jena
Dez 13 um 20:00

Im Literatursalon des Verlags Voland & Quist ist im Dezember Dalibor Marković, einer der wichtigsten Vertreter der deutschsprachigen Spoken-Word-Poesie zu Gast im Café Wagner. Einzigartig verbindet er Lyrik mit Beatboxing und sucht den Zusammenhang von Sprache und Identität. Er präsentiert seinen neuen Gedichtband »Und Sie schreiben auf Deutsch?«.

Über den Autor:
Dalibor Marković, 1975 geboren in Frankfurt am Main, wo er auch heute lebt, ist deutscher Lautpoet, Beatboxer und Lyriker mit kroatischen Wurzeln. Seine künstlerischen Wurzeln liegen in der Musik, als Beatboxer macht er aus Lauten Rhythmen. Seit knapp fünfzehn Jahren ist Markovic´ mit seiner Spoken-Word-Lyrik auf deutschen und internationalen Bühnen unterwegs – unter anderem mit Dominique Macri als »Team Scheller« (Deutsche Team-Meister im Poetry Slam 2014) sowie mit Bas Böttcher und Nora Gomringer als »Boombastic Lyrikwunderland«. Zwei Gedichtbände hat er bereits veröffentlicht, nun folgt sein Debüt bei Voland & Quist.

Über das Buch:
Dalibor Marković: »Und Sie schreiben auf Deutsch?«
Buch + CD, Spoken Word-Lyrik, 112 Seiten, EUR 15.00, ISBN: 978-3-86391-146-1
»Und Sie schreiben auf Deutsch?« Diese Frage hört der Autor oft. Kurz nachdem er sich vorgestellt und seinen Beruf angedeutet hat. Dieser Frage gilt es sich also zu stellen. Und es gilt, die Antworten zu verteidigen. Dalibor Marković spürt sie auf in den innersten Verstrickungen seiner Muttersprache, findet aber auch Hinweise auf anderen Kontinenten. Bei der Suche erhält der Spoken-Word-Lyriker Unterstützung von Rhythmen, die er mit dem Mund trommelt. Manchmal sogar während er redet. Sie fungieren als persönliches Sonar, mit dem er durch die Welt seiner Zeit manövriert.

Dez
14
Mi
Kommentierte Lesung von Hanns Zischler in Weimar
Dez 14 um 19:00

Kommentierte Lesung von Schauspieler Hanns Zischler widmet sich dem Verhältnis Goethes zu Kleist

Am Mittwoch, 14. Dezember, um 19 Uhr geht Hanns Zischler im Studienzentrum der Herzogin Anna Amalia Bibliothek der schwierigen Beziehung zwischen Heinrich von Kleist und Johann Wolfgang von Goethe nach. Kleist stand mit dem von ihm verehrten und gleichzeitig zum Rivalen erhöhten Goethe in einem lebenslangen, dramatischen Verhältnis, nachdem die von Goethe veranstaltete Uraufführung des »Zerbrochenen Krugs« zu einem Fiasko geraten war. Hanns Zischler wird entlang einiger Texte von Kleist und Goethe die Stationen dieser Beziehung Revue passieren lassen. Der Abend endet mit einer auszugsweisen Lesung aus Kleists »Der Zweikampf«. Der Eintritt ist frei.

Hanns Zischler, geboren 1947, ist einer der renommiertesten deutschen Schauspieler. Darüber hinaus ist er als Autor und Publizist tätig. Zu seinen Veröffentlichungen zählt u.a. das in viele Sprachen übersetzte Buch »Kafka geht ins Kino«. Dem Film- und Fernsehpublikum ist Hanns Zischler als Darsteller aus weit über 200 Produktionen bekannt.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation der Klassik Stiftung Weimar mit dem Internationalen Kolleg für Kulturtechnikforschung und Medienphilosophie (IKKM) der Bauhaus-Universität Weimar.

 

Dez
15
Do
Buchvorstellung mit Ronny Ritze in Erfurt
Dez 15 um 09:30

„Schwer gezeichnet – Jugend hinter Gittern“ – Buchvorstellung mit Ronny Ritze

Auf Initiative des Jugendrechtshaus Erfurt e. V. ermöglicht der Autor und Herausgeber Ronny Ritze im Café Nerly Erfurt Einblicke in seine Aufsatzsammlung „Schwer gezeichnet – Jugend hinter Gittern“.

Der Eröffnung der Veranstaltung durch den Jugendrechtshaus Erfurt e. V. schließt sich die Vorstellung der Aufsatzsammlung „Es ist nicht cool, Gangster zu sein“ durch den Autor Ronny Ritze an. Kreative Texte acht inhaftierter Jugendlicher, die ihre Gedanken und Gefühle zu Papier brachten, stehen dabei im Fokus der Ausführung.

Staatsanwalt Uwe Strewe ergänzt die Ergebnisse einer Schreibwerkstatt in der Jugendstrafanstalt Arnstadt mit spannenden Erfahrungsberichten aus dem Jugendstrafrecht. Für die musikalisch-kreative Überbrückung zwischen den Programmpunkten sorgt der Erfurter Rapper Magma, dessen Songtexte thematische Berührungspunkte mit den im Gefängnis entstandenen Geschichten aufweisen.

Um telefonische Anmeldung unter 0361/6020653 oder per E-Mail an info@jugendrechtshaus-erfurt.de wird gebeten.

Weiterführende Informationen über den Jugendrechtshaus Erfurt e. V. und seine Angebote finden Sie auf unserer Homepage unter www.jugendrechtshaus-erfurt.de.

Vorstellung neuer Handschriften im Goethe- und Schiller-Archiv Weimar
Dez 15 um 17:00

»Neue Handschriften im Goethe- und Schiller-Archiv« –  vorgestellt von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Archivs –  anschließend Jahresausklang.

Vortrag von Tom Kehrbaum in Weimar
Dez 15 um 18:00

»Innovation und Gesellschaft.
Gemeinsam die Grenze zu Neuem überschreiten«

Vortrag von Tom Kehrbaum in der Reihe
»Fellows in Residence im Hause Nietzsche«

In den Museumsräumen des Nietzsche-Archivs beschreibt Tom Kehrbaum soziale und anthropologische Bedingungen von Innovationsprozessen und bezieht sie auf aktuelle Transformationen in der Wirtschaft. Dabei geht Kehrbaum insbesondere auf die Aspekte eines sozialen Gemeinwesens ein, die Grenzüberschreitungen zu Neuem unterstützen und eine menschlich nachhaltige Entwicklung durch die innovatorische Kraft des Sozialen einleiten.

Tom Kehrbaum arbeitete nach seiner Ausbildung sechs Jahre als Mechaniker in der Industrie. Er begann, sich gewerkschaftlich zu engagieren, studierte Verfassungsgeschichte, Arbeitsrecht und Sozialpolitik an der Europäischen Akademie der Arbeit in der Goethe-Universität in Frankfurt a. M. sowie im Anschluss Philosophie und Pädagogik an der TU Darmstadt. Sein philosophisches Interesse liegt beim Pragmatismus, der Kritischen Theorie und der politischen Philosophie.

Die Vortragsreihe »Fellows in Residence im Hause Nietzsche« bietet ehemaligen Fellows des Kollegs die Möglichkeit, ihre Arbeiten aus der Zeit ihres Aufenthalts in Weimar oder auch aktuelle Projekte im Hause Nietzsches der Öffentlichkeit zu präsentieren.
Klassik Stiftung Weimar
Kolleg Friedrich Nietzsche
Humboldtstraße 36 | 99425 Weimar
TEL +49 (0) 3643-545-630
FAX +49 (0) 3643-545-639
kolleg-nietzsche@klassik-stiftung.de
www.klassik-stiftung.de/forschung/kolleg-friedrich-nietzsche/

Dez
16
Fr
Lesung mit Peter Neumann und Mario Osterland in Jena
Dez 16 um 19:30

In guter Nachbarschaft Nr. 12

Es lesen: Peter Neumann und Mario Osterland.

Musik: Robert Wenzl.

Anmeldungen unter: inguternachbarschaft(at)gmx(dot)de

Die Reihe In guter Nachbarschaft ist ein Projekt der Literarischen Gesellschaft Thüringen e.V. und wird durch die Thüringer Staatskanzlei gefördert.

Dez
17
Sa
Christa-Wolf-Programm in der Dichterstätte Sarah Kirsch in Limlingerode
Dez 17 um 14:30

»Herr Wolf erwartet Gäste und bereitet ein Essen vor«, mit einem Text von Christa Wolf und Grafiken von Peter Hussel, erschien im 1990 von Gerhard und Christa Wolf gegründeten Verlag »Janus press«, in dessen Programm von Beginn an mit der Sprache und Grafik experimentierende Texte und Kunst im Mittelpunkt standen.

Nach dem Wahlspruch: »Der Kopf des Janus schaut zurück/ auf eine vergangene und voraus/ auf eine kommende Literatur/mit seinem gegenwärtigen Gesicht/ schaut er uns an.« gestaltet sich der Nachmittag um den zitierten Text.

Elfenhafte Märchenstunde für Kinder in Jena
Dez 17 um 16:00

Doc MacDooley’s Elfenstunde – »Im Wald von Carterhaugh«

Ein Elfen- und Feenforscher Doc MacDooley (Alexander Hahne) erzählt von verborgenen Wesen der irischen Insel und ihren Geheimnissen. Diese geheimnisvolle Welt ist voller Mythen und unentdeckter Geschöpfe. Die Gebrüder Grimm sammelten diese Märchen, um sie auf der ganzen Welt zu verbreiten. Begleitende irische Musik verzaubert die Kinder und lässt sie in das Geschehen mit eintauchen.

Veranstalter: Lese-Zeichen e.V., Glashaus e.V.

Dez
18
So
Lesung mit Martin Mosebach in Weimar
Dez 18 um 11:30

»Mogador« – Lesung mit Martin Mosebach

Im Anschluss an die Lesung spricht Manfred Osten mit dem Autor.

Advent im Schillerhaus Rudolstadt mit Marie-Luise Stahl
Dez 18 um 15:00

In der Adventsreihe des Schillerhauses Rudolstadt liest Marie-Luise Stahl »Geschichten vom Schenken«.

Zur Reihe: An jedem Adventssonntag liest ein Schauspieler des Theaters Rudolstadt seine Lieblingsweihnachtsgeschichte(n) und spricht im Anschluss über seine persönliche Sicht auf dieses Fest. Dazu serviert das Restaurant »Schiller!« eine weihnachtliche Spezialität.

Eintrittspreis incl. Gedeck und Spezialität.

Dez
24
Sa
Weihnachtliche Matinee für Kinder mit Andreas vom Rothenbarth in Schwerstedt
Dez 24 um 10:00

»Wisper, knisper, Tannenzweig …« – weihnachtliche Matinee für Kinder mit Andreas vom Rothenbarth

Der Baum ist geputzt, die Geschenke sollen aufgebaut werden, die Gans ist noch nicht fertig – da stehen Vati und die Kinder nur im Weg – also fort mit euch, zur Katz!
Wie in den vergangenen Jahren bieten wir eine halbe Stunde Märchen und heiße Getränke für Kinder und begleitende Erwachsene am Heiligabendvormittag.
Kindermatinee im Freien

Veranstalter: Lese-Zeichen e.V. und Kleinkunstbühne Zur Katz

Dez
28
Mi
Papiertheater nach Theodor Storm mit Ulrike Richter in Rudolstadt
Dez 28 um 17:00

Immensee − Papiertheater nach Theodor Storm
mit Liedern zur Hakenharfe

Die intimen Räume des Museums bieten die passende Kulisse für die atmosphärischen Schattenbilder, die die Leipziger Sängerin Ulrike Richter mit ihrer Stimme zum Leben erweckt. Erzählt wird die Geschichte eines alten, einsamen, aber offenbar weit gereisten Mannes, der im abendlichen Studierzimmer von Gedanken an seine Kindheits- und Jugendliebe Elisabeth übermannt wird. Die Andeutungen von Raum und Zeit, von menschlicher Nähe und Entfremdung lassen ein zutiefst melancholisches, aber dennoch in mildem Erinnerungslicht schwebendes Bild entstehen. Umso mehr, als die Erzählung von Liedern auf der Hakenharfe begleitet wird.

Jan
5
Do
Edgar-Allan-Poe-Lesung auf Burg Ranis
Jan 5 um 20:00

Schaurige Geschichten von Edgar Allan Poe. –
Musikalische Lesung mit Stefan Schael

Zur dunklen und kalten Jahreszeit passt nichts so schön wie gruselige Geschichten, vorgetragen bei flackerndem Kerzenlicht. Erst recht, wenn der Veranstaltungsort eine alte Literaturburg ist. Deshalb widmen wir diesen Abend dem König der Schauerliteratur: Edgar Allan Poe. Der Schauspieler Stefan Schael schlüpft in die Rolle einer Figur aus Poes Feder und erzeugt durch die gestalterische Kraft seiner Stimme Gänsehautatmosphäre. Im Mittelpunkt stehen einige der bekanntesten und besten Geschichten und Gedichte Poes: „Grube und Pendel“, „Der Rabe“ und „Das verräterische Herz“. Ausgewählte Musik und Geräuschkulissen unterstützen die ganz besondere Stimmung
des Abends.

Eine Veranstaltung des Lese-Zeichen e.V. mit Unterstützung der GGP Media GmbH.

Jan
10
Di
LEA – Lesebühne Erfurter Autoren
Jan 10 um 20:00

Best-of LEA in Billes Restaurant

Gerade ist LEA, die Lesebühne Erfurter Autoren, gut ins neue Jahr gerutscht und schon geht es auch weiter. Als Einstieg in das neue Jahr wird es diesmal ein Best-of von 2016 geben. Mit dabei sind: Ronny Ritze (Journalist, Autor und Eobanus Hessus Literaturpreisträger), Karl Porges (Autor und Liedermacher), Lothar Peppel (Autor von Aphorismen, Lyrik und Songtexten), Olivia Kramer (Bloggerin), Maximilian Steinbeck (Urgestein bei LEA), Romina Schulz (Nachwuchs bei LEA). LEA freut sich sehr darauf, dass das Netzwerk wieder dabei ist: Das weltweite Netzwerk für ein bedingungsloses Grundeinkommen rundet das Best of LEA musikalisch ab.

Natürlich gibt es auch wieder ein neues Thema und die Möglichkeit einen Essengutschein für zwei Personen beim Billes Restaurant zu gewinnen. Im Januar wird das Thema musikalisch: Chinesischer Battle Rap.

Moderiert wird LEA von Andreas Budzier.

Natürlich bleibt LEA offen und jeder der auch so mitmachen möchte, kann sich sehr gerne melden. Wer als Lesender dabei sein möchte, kann sich einfach bei a.budzier(at)highslammer(dot)de melden.

LEA ist ein Gemeinschaftsprojekt von HIGHSLAMMER e.V., Literarische Gesellschaft Thüringen e.V. sowie hEFt für literatur, stadt und alltag. Mit der freundlichen Unterstützung der Thüringer Staatskanzlei.

Jan
11
Mi
Ausstellungseröffnung mit Ursula Kirchberg in Heiligenstadt
Jan 11 um 19:30

Ausstellungseröffnung – »Ursula Kirchberg und ihre Storm-Illustrationen aus dem Gerstenberg Verlag«

Anlässlich der Schenkung der Originalvorlagen durch Ursula Kirchberg an das Literaturmuseum »Theodor Storm«

Gezeigt werden der vollständige Zyklus zu Theodor Storms »Der Schimmelreiter«, 1988, sowie Illustrationen zu Gedichten und Briefen Storms für den Band »Stimmen, die über der Tiefe sind«, 1992, ergänzt durch Illustrationen zu dem Buch »Unter diesem Himmel. Erlebte Nordsee«, 1996.

Einführung: Ursula Kirchberg spricht über die Illustrationsgeschichte von Theodor Storms Märchen »Der kleine Häwelmann«

Musik: Cathleen Köchy

Ausstellungsdauer: 11. Januar bis 26. März 2017

Lesung und Gespräch mit Christoph Hardebusch in Jena
Jan 11 um 19:30

Wortwelten/Bildwelten – „Mythos und Fantasy.“ Lesung und Gespräch mit Christoph Hardebusch im Rahmen der Ausstellung „Mythos: Nordland“ von Barbara Matz-Langensiepen
Nirgendwo in der Literatur der Gegenwart wird der Mythos so umfangreich und selbstverständlich aufgegriffen wie in der Fantasyliteratur. Dabei reicht das Spektrum von komplexen, auf Sprachwissenschaft basierenden, Weltschöpfungen bei Tolkien bis zu naiven Schmökern. Christoph Hardebusch gehört zu den besten und erfolgreichsten deutschen Fantasyautoren. Er wird aus seinem neuen Roman „Feuerstimmen“ lesen, in dessen Zentrum eine der ältesten Figuren der Mythologie, der Drache, steht. Und er wird über die Rolle des Mythos in der modernen Fantasyliteratur sprechen.

Zur Ausstellung:

MYTHOS, Begriff, fest im Würgegriff von Werbung, Showbiz, Politik – jedoch, umgangssprachlich, Zweifel, Übertreibung, Unwahrheit.

MYTHOS, Fispern und Wispern vom Auftakt der Kultur; staunen, Höhlenmalerei, Felszeichnung, Skulptur. Bilder von nicht Sichtbarem – jedoch tief im Körperlichen versenkt. Namenloses, allein unseren Emotionen zugänglich, vorbewusstes, ererbtes Wissen. In Symbolen ist uns Mythos vertraut, im Gleichnis, in Legenden und Geschichten können wir dem Mythos trauen. Hervorgetreten aus einer Zeit, da Höhlen Vagina und Felsen Knochen von Gaia sind, Urmutter – Neumond, Vollmond, Schwarzmond – Menstruation, Tod, Wiedergeburt.

Barbara Matz-Langsiepen bereist jene mythischen Orte im Norden Europas. Skizzen, Tagebücher und Objekte sind der Grundstock für ihre Arbeit im Atelier – Landschaften und Gestalten stehen auf – Gemälde, Zeichnungen, Collagen.

„MYTHOS IST DER ERSTE NAME AUS DER NACHT, AUS DER ERDE, AUS DEM CHAOS! Alles Weltvertrauen fängt mit den Namen an, zu denen sich Geschichten erzählen lassen.“ (Hans Blumenberg)

Eine Veranstaltung des Lese-Zeichen e.V. mit der Villa Rosenthal.

Vortrag von Ilsabe Münzberg in Wandersleben
Jan 11 um 20:00

»DIE ERHALTUNG   ALTER BÜCHER«  Vortrag von Ilsabe Münzberg (Universität Erfurt) zur der Arbeit des Buchrestaurators.

Jan
13
Fr
Literatursalon des Südthüringer Literaturvereins in Suhl
Jan 13 um 18:00
Literatursalon des Südthüringer Literaturvereins

 

Offenes Forum für Autoren und Literaturfreunde mit Autoren der Region. Neue Texte werden vorgestellt und debattiert. Neueinsteiger sind herzlich willkommen.

Jan
14
Sa
Lesung mit Daniela Danz in Kranichfeld
Jan 14 um 19:00

Daniela Danz liest aus ihrem Roman „Lange Fluchten“.

Jan
15
So
Gespräch mit Dr. Roland Krischke im Lindenau-Museum Altenburg
Jan 15 um 15:00

»Krischke im Kreuzverhör«

Dr. Roland Krischke, seit dem 1. November 2016 Direktor des Lindenau-Museums Altenburg, stellt sich vor und beantwortet die Fragen der Mitglieder des Förderkreises des Lindenau-Museums.

Jan
18
Mi
Pressegespräch anlässlich der Ausstellungseröffnung »Charlotte von Stein« in Weimar
Jan 18 um 11:00

Charlotte von Stein (1742–1827) gehört zu den zentralen Figuren des klassischen Weimar. Bis heute findet sie jedoch fast ausschließlich in Bezug zu Goethes Leben und Werk Beachtung. Anlässlich ihres 275. Geburtstags widmet ihr das Goethe- und Schiller-Archiv ab 20. Januar 2017 nun eine eigene Ausstellung. Erinnerungsstücke, Werkmanuskripte, Bildnisse und Briefe spiegeln die Vielfalt der geistigen und künstlerischen Interessen Charlotte von Steins und zeichnen das einprägsame Bild einer Schriftstellerin, Freundin und Mentorin. Anlässlich der Ausstellungseröffnung laden wir Sie und Ihre Fotografen herzlich zu einem Pressegespräch mit Fototermin ein:

Gesprächspartner sind:

Dr. Elke Richter, Kuratorin der Ausstellung
Dr. Alexander Rosenbaum, Kurator der Ausstellung

Skandinavische Legenden erzählt von Antje Horn in Jena
Jan 18 um 19:30

Wortwelten/Bildwelten – „Der Nordwind erzählt“. Skandinavische Legenden erzählt von Antje Horn.

Musik: Klaus Wegener
Finissage der Ausstellung „Mythos Nordland“ von Barbara Matz-Langensiepen
Die Erzählerin Antje Horn hat für dieses Programm einige der schönsten skandinavischen Legenden zusammengestellt: Entstehungsmythen und Warumgeschichten, in denen Licht und Dunkelheit oft eine große Rolle spielen. Ihre freie Erzählung wird am Saxophon von Klaus Wegener begleitet. Auch die Künstlerin Baraba Matz-Langensiepen wird an diesem Abend ein letztes Mal im Rahmen der Ausstellung für Gespräche zur Verfügung stehen.

Zur Ausstellung:

MYTHOS, Begriff, fest im Würgegriff von Werbung, Showbiz, Politik – jedoch, umgangssprachlich, Zweifel, Übertreibung, Unwahrheit.

MYTHOS, Fispern und Wispern vom Auftakt der Kultur; staunen, Höhlenmalerei, Felszeichnung, Skulptur. Bilder von nicht Sichtbarem – jedoch tief im Körperlichen versenkt. Namenloses, allein unseren Emotionen zugänglich, vorbewusstes, ererbtes Wissen. In Symbolen ist uns Mythos vertraut, im Gleichnis, in Legenden und Geschichten können wir dem Mythos trauen. Hervorgetreten aus einer Zeit, da Höhlen Vagina und Felsen Knochen von Gaia sind, Urmutter – Neumond, Vollmond, Schwarzmond – Menstruation, Tod, Wiedergeburt.

Barbara Matz-Langsiepen bereist jene mythischen Orte im Norden Europas. Skizzen, Tagebücher und Objekte sind der Grundstock für ihre Arbeit im Atelier – Landschaften und Gestalten stehen auf – Gemälde, Zeichnungen, Collagen.

„MYTHOS IST DER ERSTE NAME AUS DER NACHT, AUS DER ERDE, AUS DEM CHAOS! Alles Weltvertrauen fängt mit den Namen an, zu denen sich Geschichten erzählen lassen.“ (Hans Blumenberg)

Eine Veranstaltung des Lese-Zeichen e.V. mit der Villa Rosenthal.

Jan
19
Do
Lesung mit Tim Holland in Weimar
Jan 19 um 20:00

„vom wuchern“ – Lesung mit Tim Holland

Das Nachbarschaftsjahr 2017 startet mit einer Lesung des Berliner Autors Tim Holland. Im Rahmen der Ausstellung ALLE ACHTUNG! Zur Ökonomie der Aufmerksamkeit liest er aus seinem Debüt »vom wuchern«, einer zweitseitigen Faltkarte, die den Rahmen und die Formen herkömmlicher Gedichtbände sprengt und neu definiert.

„Es geht um Fukushima, Berichterstattung und (mediale) Katastrophen, um Liebe, da geht es dann auch um asymptotische Annäherung, wo man crashen wollen würde, es geht um Territorialverhalten und um Imitation, um Bespitzelung, Singen, es geht um den Wald, um Wiese, das Meer, nicht um den Strand, aber das Ufer und das Wasser“, schreibt der Berliner Lyriker Tim Holland über seinen 2016 erschienenen Debütband vom wuchern. Musikalisch begleitet wird der Abend vom Klarinettisten Moritz Schneidewendt.

Moderation: Peter Neumann.

Die Lesung ist einer Veranstaltung der ACC Galerie Weimar in Kooperation mit der unabhängigen Lesereihe In guter Nachbarschaft.

Jan
22
So
Lesung und Gespräch mit Horst Hussel in Altenburg
Jan 22 um 15:00

»Eine Palme in Altenburg« – Lesung mit Horst Hussel

 

Sie besteht zwar nur aus Papier und doch ist diese Palme ein ansehnliches Gewächs: seit 23 Jahren dokumentiert und erschließt die Thüringer Literaturzeitschrift „Palmbaum“ den geistigen Reichtum des Lands der Mitte. Zudem erscheinen die Hefte mit Einbänden heutiger Künstler, die mit Mitteldeutschland verbunden sind.

Das aktuelle Heft ist Gustav Freytag gewidmet und enthält u.a. einen Beitrag über die verhinderte Fassbinder-Verfilmung des Romans „Soll und Haben“. Den Einband hat Strawalde gezeichnet – einer der wichtigsten Maler der Gegenwart. Der zweifellos bedeutendste Zeichner Thüringens war Gerhard Altenbourg – ein Poet unter den Malern und Maler unter den Poeten. 1959 begann seine Freundschaft mit Horst Hussel, einem damals 25 jährigen Kunst-Studenten, der davor schon zweimal an DDR-Hochschulen exmatrikuliert wurde – wegen „Dekadenz und Formalismus“. Beide gingen sie ihren eigenen Weg, ließen sich weder von Restriktionen beirren, noch von Moden verführen. Der „Palmbaum“ bringt Auszüge aus ihrem Briefwechsel, die zeigen, was sie verband: ihre Liebe zu Außenseitern, zu Witz und Phantasie.

Soeben sind sämtliche Briefe, Grafiken und teils erstveröffentlichte Fotografien der beiden unter dem Titel „Mit Salut und Flügelschlag“ in der Edition Ornament erschienen.

Am 22. Januar stellt Horst Hussel, mit 82 Jahren nun selbst ein Meister der Grafik und Buchgestaltung, im Gespräch mit dem Palmbaum-Redakteur Jens-Fietje Dwars die Zeitschrift und den Briefwechsel in der neuen Altenbourg-Ausstellung des Lindenau-Museums vor.

Jan
25
Mi
Papiertheater mit Ulrike Richter in Heiligenstadt
Jan 25 um 19:30

Ulrike Richter zeigt im Papiertheater Theodor Storms »Immensee« (1849)

Ulrike Richter liest die Erzählung, zeigt das Papiertheater und singt Storm-Gedichte, die sie mit Melodien des 19. Jahrhunderts unterlegt und auf der Hakenharfe begleitet.

Paula Richter hat Theodor Storms 1849 entstandene Novelle Immensee mit atmosphärischen Bildern, Figuren und Scherenschnitten für das Papiertheater gestaltet.

Jan
27
Fr
Eine kulinarische Reise durch die Kulturgeschichte des guten Benehmens im Schillerhaus Rudolstadt
Jan 27 um 18:30

Eine kulinarische Reise durch die Kulturgeschichte des guten Benehmens − Menü in vier Gängen mit dem Freiherrn von Knigge

Just 1788, im Jahr des Rudolstädter Sommers erschien das Buch „Über den Umgang mit Menschen“, das seinen Autor Friedrich Freiherr von Knigge, den auch Schiller schätzte, zu einem Synonym guten Benehmens machte, wenn es ihm auch vornehmlich um das richtige menschliche Miteinander ging. Die Leipziger Knigge-Expertin Frauke Weigand, der über sein Leben plaudernde Freiherr selbst, alias Dietmar Schulze, und Musik (Gitarre und Gesang von Andreas Mocker) begleiten das Vier-Gänge-Menü, das vom Restaurant „Schiller!“ serviert wird − bei dem natürlich auch unterhaltsame Fragen zur Geschichte des Benehmens bei Tisch nicht zu kurz kommen.

Begrenzte Platzzahl, bitte bis 13. Januar reservieren!
Im Eintrittapreis ist ein 4-Gänge-Menü enthalten.

Lesung mit Udo Schneider in Suhl-Heinrichs
Jan 27 um 19:30

„Thailand, eine Liebe. Reise in den Isan“ – Lesung mit Udo Schneider

 

In der ersten Kulturveranstaltung des neuen Jahres im Rahmen der Reihe „Freitagssalon“ des Provinzkultur e.V. stellt der Suhler Autor Udo Schneider in seiner Reisebeschreibung in Romanform ein weitgehend unbekanntes Reiseziel im Nordosten Thailands vor, den Isan. Amporn R. Mooldech, die Hauptdarstellerin dieser wahren Geschichte, ist unweit der Distrikthauptstadt Ubon Ratchathani geboren und nach langer Zeit in Deutschland zu ihrer Familie und ihren mittlerweile erwachsenen Söhnen zurückgekehrt.

Udo K. Schneider wurde 1956 in Breitenbach/Thüringen geboren und lebt seit 1984 in der kreisfreien Stadt Suhl. Er ist leitender Mitarbeiter eines großen deutschen Krankenversicherungsvereines, Diplomingenieur und freier Autor.

Jan
28
Sa
»Sarah Kirsch schreibt für Kinder« Auftaktveranstaltung 2017 in der Dichterstätte Sarah Kirsch in Limlingerode
Jan 28 um 14:30

»Sarah Kirsch schreibt für Kinder« – Sarah Kirschs Dichtungen für Kinder – Texte, Bilder, Vertonungen – Auftaktveranstaltung in der Langen Reihe 11 in Limlingerode

Regen, Regen, nichts als Regen, wie er auf die Blätter springt …

Vor 20 Jahren, man schrieb das Jahr 1997, kam die Dichterin Sarah Kirsch, geboren als Ingrid Hella Irmelinde Bernstein in ihren Geburtsort Limlingerode zurück, wo sie im Haus Lange Reihe 11 am 16. April 1935 zur Welt kam, und las in der evangelischen Kirche unter dem frisch restaurierten barocken Taufengel ihre Gedichte. Seit 20 Jahren ertönt nun regelmäßig Lyrik im Dorf an der Sete am Südharzrand, auch im grünen grünen Juni, als sich zwei Gewitter begegneten. Mit diesem Gedicht leitete die Kirsch am 4. Juni 1997 ihre Lesung ein. Seit dem hat Lyrik im Ort ein zu Hause, seit Ende 2002 im restaurierten Geburtshaus, und es gibt den Dichterweg „Grüner Junipfad“, der in den Wald führt zu dem Erdfallsee. Verse erklingen unter den Bäumen.

 

Werke, aus denen am 28. 1. 2017 vorgetragen wird:

  • 1965 Buch „Die betrunkene Sonne“ erscheint mit Bildern von Erich Gürtzig bei Dr. Herbert Schulze Buch- und Kunstverlag Nachfolge, Leipzig. Es war 1963 in „Die kleine Hörspielstunde“ im Rundfunk gesendet worden.
  • 1968/69 „Die betrunkene Sonne. Für Sprecher und Orchester. Ein Melodram für Kinder“, Text Sarah Kirsch, Musik Tilo Medek, kommt als Schallplatten – „Oper“ in Leipzig bei Peters heraus. Ist eines der am häufigsten gespielten Werke Medeks. Uraufführung am 15. Januar 1969 in Brandenburg. Dazu Noten-Fassung für Sprecher&Klavier zu vier Händen.
  • 1972 „Hänsel und Gretel, eine illustrierte Geschichte für kleine und große Leute nach der gleichnamigen Märchenoper von Engelbert Humperding …“, neu erzählt von Sarah Kirsch, mit farbigen Bildern von Werner Klemke und einem illustrierten Notenheft mit ausgewählten Stücken für Klavier bei Edition Peters Leipzig. Die Schallplatte erscheint ebenfalls bei Edition Peters.
  • 1975 „Caroline im Wassertropfen“, eine Geschichte für Kinder mit Bildern von Erdmut Oelschlaeger, Berlin, Verlag Junge Welt
  • 1975 „Die Igeltreppe“, ein modernes Märchen mit Musik, Text Sarah Kirsch, Komponist und und Dirigent Georg Katzer, Aufnahme des Rundfunks der DDR, herausgegeben von NOVA in Stereo
  • 1975 „Zwischen Herbst und Winter“, ein Kinderbuch mit Bildern von Ingrid Schuppan, Kinderbuchverlag Berlin
  • 1977 Sarah Kirsch „Das Lied von der Heerfahrt Igors“ mit Illustrationen von Norbert Pohl, in: „Sagen und Epen der Welt neu erzählt“, Kinderbuchverlag Berlin
  • 1978 „Ein Sommerregen“, ein Text zum Bilderbuch von Kota Taniuchi, Friedrich Wittig Verlag Hamburg
  • 1979 „Wind“ und „Schatten“, zwei Bilderbücher mit Bildern von Kota Taniuchi, Friedrich Wittig Verlag Hamburg
  • 1980 „Hans mein Igel“, erzählt nach dem Märchen der Gebrüder Grimm, mit Bildern von Paula Schmidt, Middelhauve Köln.
  • 1983 „Zwischen Herbst und Winter“ mit Bildern von Kurt Mühlenhaupt, Middelhauve Köln.

Es lesen Heidelore Kneffel, Karen Aurin, Roswitha Lamster und Heinke Richter.

Jan
29
So
Literaturland Thüringen unterwegs … in Viersen
Jan 29 um 11:00

Lesung mit Jürgen K. Hultenreich und Wolfgang Haak

In Abwandlung des Satzes »Das Vaterland ist ein physikalisches Rätsel. Man sieht sein Inneres besser von außen.« von Franz Carl Endres geben die Schriftsteller Jürgen K. Hultenreich (Berlin) und Wolfgang Haak (Weimar) einen literarischen Einblick in die Literaturlandschaft Thüringens.

  • Begrüßung: Dr. Albert Pauly (Vorsitzender des Vereins für Heimatpflege e.V.  Viersen)
  • Einführung: Christoph Schmitz-Scholemann (Vorsitzender des Thüringer Literaturrates e.V.

Jürgen K. Hultenreich, geboren 1948 in Erfurt, lebt seit 1985 als freischaffender Schriftsteller und bildender Künstler in Berlin-Wedding. Mit »Die Schillergruft« (2013 Edition A. B. Fischer) hat er einen Roman vorgelegt, der die DDR von einer Seite zeigt, über die man auch heute noch wenig weiß.  Es ist die Geschichte des Helden Georg Hull, der sich nach seiner Verhaftung wegen eines illegalen Grenzübertritts vor Gericht mit Schillerzitaten verteidigt und deshalb in die Psychiatrie eingewiesen wird, wo man mit Hilfe von Medikamenten und Elektroschocks ein Geständnis von ihm zu erzwingen versucht. Es ist eine eindrucksvolle Parabel auf eine kranke Gesellschaft, wie man sie selten in der deutschen Literatur findet. Kaum ein Roman von dieser erzählerischen Wucht ist bislang über die DDR geschrieben worden.
Neben dem Roman »Die Schillergruft« legte Jürgen K. Hultenreich mehrere Bände mit Erzählungen und Aphorismen vor. Hultenreich ist ein Flaneur. In Eckkneipen, auf der Straße, vorzugsweise im Berliner Wedding, laufen ihm die Geschichten und Bilder der Großstadt zu, die in seinen Texten zu eigenem Leben erweckt werden. Nicht zu vergessen sind seine Erzählungen, die im Erfurter Milieu spielen.

Wolfgang Haak, 1954 in Genthin geboren, lebt seit Anfang der 1970er Jahre in Thüringen. Neben seinem Beruf als Lehrer hat der Dichter und Prosasautor eine Reihe von Büchern mit poetischer Prosa in Kurzform vorgelegt. Titel wie „Lebensumwege“ oder „Treibgut – Warmzeit“ spielen auf Sujets an, die in der Mitte der Gesellschaft verwurzelt sind und zugleich ihre Ränder ausloten. Zuletzt erschien von ihm der Roman »Zeitumstellung«.
In der Nacht zwischen Sommer und Winterzeit, in der die Uhren für eine Stunde stille stehn, zieht es Tobler, den unheldischen Helden des vorliegenden Romans, in die halb verfallene Ruine eines Mietshauses. Die leeren Räume füllen sich mit seinen Erinnerungen an eine vergangene Zeit in einem vergangenen Land. Augenblicke der Furcht und des Mutes, der Hoffnung und Verzweiflung verdichten sich in Alltagsgeschichten zu einem Panorama der DDR in ihrer Endzeit. Alles ist in Zwielicht getaucht, unentschieden zwischen Aufbruch und Untergang rücken die Bilder der Vergangenheit berührend und manchmal auch bedrückend nahe, plastisch und surreal wie im Traum. Hohes und Niederes vermengen sich, Komik und Tragik zugleich. „Damit wir uns nicht verirren in dieser Dunkelheit“ – dem Dunkel, aus dem wir kommen und dem wir zugleich unsere Lebenskräfte verdanken.

Eine Veranstaltung des Thüringer Literaturrates e.V. in Zusammenarbeit mit dem Verein für Heimatpflege e.V. Viersen. Die Veranstaltung findet mit freundlicher Unterstützung der Thüringer Staatskanzlei in der Reihe »Literaturland Thüringen unterwegs« statt, in der der Thüringer Literaturrat regelmäßig Literatur aus und über Thüringen in anderen Bundesländern und außerhalb Deutschlands vorstellt.

Märchen von Mut, Klugheit und List – mit Antje Horn in Jena
Jan 29 um 16:00

„Märchen von Mut, Klugheit und List“ – erzählt von Antje Horn

Für Kinder ab 6 Jahren. Eine wunderbare Gelegenheit, mit Kindern und Enkelkindern im schönen „PICI“ leckersten Kaffee, hausgebackene Coockies und Kuchen und selbstgemachte Limonade zu genießen und dabei zu lauschen!

Eine Veranstaltung des Lese-Zeichen e.V.

Albert-Camus-Lesung in Weimar
Jan 29 um 17:00

Als wir noch Bücher lasen … Die besondere Bücher-Lese im Hotel Elephant:

Albert Camus »Der erste Mensch«.

Feb
1
Mi
Buchpremiere mit Horst Fleischer im Schillerhaus Rudolstadt
Feb 1 um 17:00

»Adelssitz und Bauerndorf − Die Steins in Großkochberg « – Buchpremiere mit Horst Fleischer

Zum Ensemble des Schlosses Kochberg, einem Fixpunkt deutscher Geistesgeschichte, gehört neben dem Landschaftspark auch das „Liebhabertheater“, das Carl von Stein um 1800 durch Umbau eines barocken Gartenhauses zur kulturellen Erbauung für sich, seine Familie und Freunde errichten ließ. Damit legte er zugleich den Grundstein für die Bedeutung Kochbergs als „Musensitz“. Der ehemalige Direktor der Heidecksburg, Horst Fleischer, gibt mit seinen Forschungen einen Einblick in die Geschichte der Parkbauten und die Konzeptionen Carl von Steins.

Buchpremiere mit Horst Fleischer in Rudolstadt
Feb 1 um 17:00

Buchpremiere mit Horst Fleischer – »Adelssitz und Bauerndorf − Die Steins in Großkochberg«

Zum Ensemble des Schlosses Kochberg, einem Fixpunkt deutscher Geistesgeschichte, gehört neben dem Landschaftspark auch das „Liebhabertheater“, das Carl von Stein um 1800 durch Umbau eines barocken Gartenhauses zur kulturellen Erbauung für sich, seine Familie und Freunde errichten ließ. Damit legte er zugleich den Grundstein für die Bedeutung Kochbergs als „Musensitz“. Der ehemalige Direktor der Heidecksburg, Horst Fleischer, gibt mit seinen Forschungen einen Einblick in die Geschichte der Parkbauten und die Konzeptionen Carl von Steins.

Gespräch über Otto Kersten im Perthes-Forum Gotha
Feb 1 um 18:15

Geograph, Afrikaforscher und Publizist – Der Nachlass Otto Kerstens in der Sammlung Perthes Gotha.

Julia Klimkeit, Studentin im Masterstudiengang „Sammlungsbezogene Wissens- und Kulturgeschichte“ an der Universität Erfurt, wird im Gespräch mit Sven Ballenthin, der das Archiv der Sammlung Perthes betreut, und Petra Weigel, Referentin für die Sammlung Perthes, den von ihr erschlossenen Nachlass von Otto Kersten (1839–1900) vorstellen.

Kersten war Reisebegleiter Carl Claus von der Deckens, der in mehreren Expeditionen das östliche Afrika bereiste und dabei aus die ersten Versuche unternahm, den Kilimandscharo zu besteigen. Für die kartographische Aufnahme des schneebedeckten Bergmassivs legte Kersten wichtige Grundlagen.

Nach Ermordung van der Deckens 1865 machte sich Kersten mit der Herausgabe der Reiseberichte von der Deckens einen Namen.

Die Karten des Reisewerks entstanden im Verlag Justus Perthes, dessen historische Überlieferungen heute als Sammlung Perthes von der Forschungsbibliothek Gotha betreut werden.

Nach dem Gespräch besteht die Möglichkeit, den Abend mit angenehmen Gesprächen und einem Getränk ausklingen zu lassen.

Buchvorstellung zum Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismusin Weimar
Feb 1 um 19:00

»Ilse Weber – Porträt einer tschechischen Schriftstellerin in Selbstzeugnissen, ihren Briefen und Gedichten aus Theresienstadt, ihr Leben und Tod in Auschwitz« – eine Veranstaltung anlässlich des Gedenktags für die Opfer des Nationalsozialismus (27.1.) mit Angela Egli-Schmidt, Johannes Bock, Johannes Steinhöfel.

Veranstalter: Kulturdirektion der Stadt Weimar, Bürgerbündnis gegen Rechtsextremismus, Eckermann-Buchhandlung, Literarische Gesellschaft Thüringen e.V.

Feb
2
Do
Autorenstammtisch in Erfurt
Feb 2 um 19:00

Autorenstammtisch am 1. Donnerstag eines jeden Monats in Erfurt.

Vortrag von Katrin Lemke im Stadtmuseum Jena
Feb 2 um 19:00

Im Begleitprogramm zur aktuellen Ausstellung »Spielräume. Jenaer Kindheit zwischen Norm und Reform« spricht Katrin Lemke im Vortragsraum des Museums über Erziehungskonzepte in einer Jenaer »Leitfamilie« – der des Verlegers Eugen Diederichs.

Unter dem Titel »Familienkonferenz Diederichs« geht sie der Frage nach, mit welchen Ideen vom Zusammenleben die jungen Eheleute 1898 in ihre Ehe starteten. Wie sahen die Vorstellungen vom Aufwachsen der Kinder aus, wie deren Verwirklichung? Als die Ehe scheiterte, war Diederichs trotz seiner konservativen Weltsicht offen für ein auch aus heutiger Sicht modern anmutendes »Familienpatchwork« mit der zweiten Ehefrau und vier Kindern.

Katrin Lemke hat als freie Autorin zu Diederichs und den zahlreichen bekannten Persönlichkeiten seines Umfelds geforscht. Ihr Vortrag steht am Beginn einer Reihe von Veranstaltungen, mit denen der 150. Geburtstag des Verlegers Eugen Diederichs im Jahr 2017 in Jena gewürdigt werden soll.

Lesung mit Frank Quilitzsch auf Burg Ranis
Feb 2 um 19:30

Im Frühjahr 2015 kehrt Frank Quilitzsch nach China zurück, um noch einmal jene Orte aufzusuchen, an denen er vor 25 Jahren unterrichtet hat. Schon kurz nach der Landung reiben sich die Erinnerungen an der bizarren chinesischen Gegenwart. Damals, 1989, war gerade der Studentenaufstand auf dem „Platz des Himmlischen Friedens“ niedergeschlagen worden, die Gesellschaft wirkte gelähmt, und auf den Straßen fuhren fast nur Fahrräder. Jetzt boomt die Wirtschaft, recken sich Wolkenkratzer in den Himmel und verkehren Expresszüge zwischen den Millionenstädten. Doch wie geht es den Menschen? Eigentlich sucht der Rückkehrer seine Studentin Wang Wei. Er findet ihre Kommilitonin Shi Xingguo, die ihn von Beijing nach Nanjing, Suzhou und Shanghai begleitet. In Nanjing treffen sie alte Uni-Kollegen, die zu dem Massaker noch immer schweigen, lernen jüngere kennen, die eine Aufarbeitung fordern, und stoßen auf eine neue Studentengeneration, für die das bereits Geschichte ist.

Der durch seine Vietnam-Bücher und heiteren Erinnerungsbände („Dinge, die wir vermissen werden“) bekannte Autor und TLZ-Redakteur lässt sich erneut von der asiatischen Kultur und Poesie verzaubern und wird vom modernen China überwältigt. Quilitzsch ist per Fahrrad, Bus und Transrapid unterwegs, begegnet Mao, Konfuzius und Deng Xiaopings Katze und lüftet das Rätsel um die Kopie des Weimarer Goethe-Schiller-Denkmals in Anting.

Eine Veranstaltung des Lese-Zeichen e.V. mit Unterstützung der GGP Media GmbH.

Feb
3
Fr
Lesung mit Patricia Prawit in Erfurt
Feb 3 um 16:00

Lesung mit Patricia Prawit: Ritter Rost.
Musikalische Lesung mit dem Burgfräulein Bö

Mehr als 20 Jahre Ritter Rost und kein Ende in Sicht. Mit einem Kinofilm und der Fernsehserie sind die Autoren Jörg Hilbert und Felix Janosa und ihr „etwas anderer Superheld“ Ritter Rost in der Top-Liga der Kinderunterhaltung angekommen. Aber angefangen hat alles, wie so oft, mit einem guten Buch. Bei Ritter Rost sind daraus mittlerweile über 15 Bände geworden und Patricia Prawit, die Originalstimme des Burgfräuleins, möchte Kleine und auch Große in diese wunderbare Bücherwelt von Ritter Rost entführen. Zusammen mit Grafiken und Musik erweckt sie alle lustigen und schrulligen Charaktere der Geschichten in einer einzigartigen One-Woman-Show, die einem Mini-Musical ähnelt, zum Leben.

Patricia Prawit … Pardon! … das Burgfräulein Bö tanzt, tobt, wirbelt, trällert und rockt über die Bühne, bezieht die Kinder ins Geschehen ein und entführt sie in den Fabelwesenwald. Übrigens sind auch „große Kinder“ unbedingt bei den Veranstaltungen erlaubt und dringend erwünscht. Denn der Wortwitz richtet sich nicht immer und nur an die Kinder, und so kommen auch Erwachsene bei den Veranstaltungen auf ihre Kosten.

Lesung mit Bruno Preisendörfer in Rudolstadt
Feb 3 um 19:30

»Line und ihre Zeit« – Lesung mit Bruno Preisendörfer über das Alltagsleben der Goethezeit

Ein Buch, das seinesgleichen sucht: „Als Deutschland noch nicht Deutschland war. Reise durch die Goethezeit“. Der Autor Bruno Preisendörfer, in dem sich der Kenntnisreichtum des Wissenschaftlers mit der Darstellungskunst des Romanschriftstellers glücklich vereinen, hat Hunderte von Büchern und Zeitzeugnissen gelesen und daraus ein lebendiges Bild der Goethezeit gewonnen. Er nimmt den Leser mit auf eine überaus lehrreiche Zeitreise: übers Land, durch die Stadt, in die Salons, Gesindestuben, Krankenhäuser, an die Eßtische und in die Betten einer Zeit, in die Caroline von Wolzogen heute vor 254 Jahren hineingeboren wurde.

Feb
5
So
Hans-Fallada-Lesung mit Jörg Gudzuhn und Albert Pasch in Meiningen
Feb 5 um 19:00

Am 5. Februar 1947 starb Hans Fallada. Aus Anlass des 70. Todestages des großen deutschen Schrift­stel­lers wird in den Kammerspielen an sein Leben und sein Werk erinnern. Jörg Gudzuhn und Albert Pasch werden Ernstes und Heiteres von Fallada lesen. Danach sehen Sie in der Reihe Volks­licht­spiele den Film »Fallada – Letztes Kapitel« mit Jörg Gudzuhn in der Titelrolle.

Feb
6
Mo
Sebastian ist krank #10 – Poetry-Slam in Jena
Feb 6 um 20:00

Wir sind Slam-Poeten, Storyteller, Lyriker, Prosaisten und Ex-Grundschüler. Wir sind mehrfach mit Preisen und Titeln überschüttete Literaten, die sich an schlechten Wortspielen versuchen. Wir entfesseln mal tosenden Applaus, mal zum Zerreißen gespannte Stille und sind dabei stets mindestens so mittel. Wir sind Jenas junge, beste und einzige monatliche Lesebühne. Wir sind Sebastian ist krank. Wir? Das sind: Die sagenumwogene Elli Linn, Der legendenumrankte Steve Kußin und der fabelhafte Friedrich Herrmann. Und natürlich Sebastian (Sebastian ist krank). Mit dabei sind wieder Gäste.

Feb
12
So
Literarisch-musikalisches Kabarett mit Ulf Annel und Jürgen Adlung in Krölpa
Feb 12 um 17:00

Die unglaubliche Geschichte Thüringens Musikalisches Kabarett mit Ulf Annel und Jürgen Adlung

Der Erfurter „Arche“-Kabarettist Ulf Annel beweist in seinem Solo-Programm sehr humorvoll, dass Thüringen für viel mehr steht als für Kloß und Bratwurst. Er „lunst“ in helle und dunkle Ecken der Geschichte und stellt wichtige Fragen wie: Waren die Thüringer die Blaumacher des Kontinents? Wie wurde Thüringen die Samenbank der europäischen Königshäuser? Wo fand der erste Grand Prix de Eurovision statt? Was verbindet Luther, den Gartenzwerg und das Glasauge?

Ein amüsanter Surfkurs von der Urgesellschaft bis zur Wende. Alles wahr und trotzdem zum Lachen!

Musikalisch begleitet wird der Abend von Pianist Jürgen „Atze“ Adlung alias Mr. Speedfinger.

Feb
13
Mo
Buchvorstellung mit Volker Müller in Greiz
Feb 13 um 19:00

Der Schriftsteller Volker Müller stellt seinen zu Jahresbeginn im Stadtrodaer UND-Verlag erschienenen Roman „Corvette Menz“ vor.

Musikalisch umrahmt wird die Veranstaltung der Greizer Reihe „Prominente im Gespräch“ von den Jazzmusikern Ronny Kerl (Gitarre), Peer Salden (Saxofon/Klarinette) und Harald Seidel (Bassgitarre).

 

Der Roman-Erstling Müllers führt in die fiktive Provinzstadt Borkenste. Ein Zufall bringt zwölf Jahre, nachdem sich im Land eine gesellschaftliche Umwälzung ereignet hat, die gutsituierte Familie Treibmann und die in ausgesprochen bescheidenen Verhältnissen lebende Familie Menz zusammen. In der Folge kommt es zu einer Liaison zwischen den Kindern, der klugen, aber jeden gesellschaftlichen Ehrgeiz vermissen lassenden Corvette Menz und Lenart Treibmann, einem mittleren Beamten, der gleichfalls alles andere als ein erfolgsversessener Überflieger ist. Die Beziehung wirft ungeachtet der neuen, besseren Zeit, in der man lebt, Probleme auf. Der Leser lernt darüber hinaus eine Fülle weiterer Personen und Konstellationen kennen und kann deshalb das Buch nach eigenem Gutdünken verstehen als Liebes-, Frauen-, Wende-, Zeit- oder Bürokratieroman, als Wirtschaftskrimi oder klammheimliches Verwirrspiel in Prosa, nicht zuletzt aber auch als – allerdings nicht durchweg schmeichelhafte – Liebeserklärung an die Provinz. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Nur hinsichtlich des literarischen Vorbilds, dem der Autor mit dem ihm gegebenen Kräften nachzueifern sucht, dürfte der Ermessensspielraum gegen Null tendieren.

Feb
14
Di
Lesung mit Carmen Barann in Heiligenstadt
Feb 14 um 16:00

»Um 16 Uhr zum Tee bei Theodor Storm«

Carmen Barann plaudert über Fanny Mendelssohn (1805-1847) und liest aus den Tagebüchern und Briefen aus Italien 1839/40.

Fanny Mendelssohn, verheiratet mit dem Maler Wilhelm Hensel, ist als Komponistin noch genauso zu entdecken wie als Briefschreiberin in der großen Tradition der Romantik. Die Briefe und Tagebuchaufzeichnungen ihrer Italienreise 1839/40 gehören zu den charmantesten und lebendigsten Zeugnissen unter den vielen zeitgenössischen Berichten aus dem „Land der Poesie“.

Geschichten von Zorn und Zärtlichkeit – mit Antje Horn und Klaus Wegener in Jena
Feb 14 um 20:00

»Geschichten von Zorn und Zärtlichkeit« – erzählt von Antje Horn

Am Valentinstag erzählen  die Erzählerin Antje Horn und der Musiker Klaus Wegener (Klarinette/Saxophon) Geschichten von Liebe, Sehnsucht, Streit und Versöhnung.

Feb
15
Mi
»Auf Rudolf Baumbachs Spuren« – Veranstaltung in Kranichfeld
Feb 15 um 15:00

»Auf Rudolf Baumbachs Spuren« – Treffen der Baumbachfreunde in Kranichfeld.

Veranstaltung zum 520. Geburtstag von Philipp Melanchthon in der Forschungsbibliothek Gotha
Feb 15 um 18:15

Die Forschungsbibliothek Gotha bewahrt eine der wichtigsten Sammlungen handschriftlicher Originale von und zu Philipp Melanchthon, der vor 520 Jahren im Jahr 1497 geboren wurde. Anlässlich dieses Jubiläums möchte die Forschungsbibliothek an die Aktivitäten zur Erforschung des bedeutenden Reformators in Gotha erinnern.

Dr. Daniel Gehrt, Reformationshistoriker und langjähriger wissenschaftlicher Mitarbeiter der Forschungsbibliothek, wird seine neuesten Ergebnisse unter dem Titel „300 Jahre Melanchthonforschung in Gotha“ vorstellen. Anschließend präsentiert die Bibliothek ihre neue Publikation „Melanchthon in Gotha. Eine Sammlungs- und Forschungsgeschichte“.

Die Publikation und die Veranstaltung sind dem langjährigen Direktor der Forschungsbibliothek, Dr. Helmut Claus, gewidmet, der 2014 eine vierbändige Melanchthon-Bibliographie herausgegeben hat.

Im Anschluss an die Veranstaltung lädt der Freundeskreis der Forschungsbibliothek Gotha e.V. zu einem Empfang ein. Bitte teilen Sie uns Ihre Teilnahme bis zum 8. Februar 2017 mit (Tel. 0361/737 5530, bibliothek.gotha@uni-erfurt.de).

  • Hinweis: Zeitgleich findet die Vereidigung der Rekruten des 13. Aufklärungsbataillons der Friedensteinkaserne Gotha auf dem Schlosshof statt. Es kann möglicherweise zu Personenkontrollen kommen. Wir bitten um Ihr Verständnis.
Feb
16
Do
Liszt-Vortrag von Dr. Wolfgang Seibold in Weimar
Feb 16 um 16:00

»Liszts Konzertreise durch Spanien 1844/45« – Vortrag von Dr. Wolfgang Seibold (Warmbronn).

Lesung und Gespräch mit Christiane zu Salm in Weimar
Feb 16 um 18:00

»Dieser Mensch war ich – Nachrufe auf das eigene Leben« – Lesung mit Christiane zu Salm in der Lese- und Gesprächsreihe »Von der Bereitung zum Sterben – Gespräche über Leben und Tod«.

Feb
17
Fr
Lesung mit Thomas Melle in Jena
Feb 17 um 19:30

Thomas Melle liest „Die Welt im Rücken“

Thomas Melle leidet seit vielen Jahren an der manisch-depressiven Erkrankung, auch bipolare Störung genannt. Nun erzählt er davon, erzählt von persönlichen Dramen und langsamer Besserung – und gibt einen außergewöhnlichen Einblick in das, was in einem Erkrankten vorgeht. Die fesselnde Chronik eines zerrissenen Lebens, ein autobiografisch radikales Werk von höchster literarischer Kraft.

Eine Sammlung begeisterter Stimmen: „Ein Sprachwunder … ein großes erzählerisches Werk“ (Die Zeit). „Ein ungemein berührendes Buch … Wer es liest, gewinnt: an Einsicht, an Verständnis, an einer neuen Sicht der fragilen menschlichen Psyche.“ (dpa). „Das Buch hat mich berührt wie lange keines.“ (Der Spiegel). „Das ist kein Roman, das ist der Hammer … Grandiose Literatur.“ (Berliner Zeitung).

Tickets sind im Vorverkauf in der Thalia-Buchhandlung in der Neuen Mitte und an der Abendkasse erhältlich.

Eine Veranstaltung des Lese-Zeichen e.V. mit der Villa Rosenthal und der Thalia Buchhandlung Jena mit freundlicher Unterstützung von ZEISS und der Sparkassenstiftung Jena-Saale-Holzland.

Feb
18
Sa
»Winter« – Poetische Jahreszeiten im Kulturgut Ulrichshalben
Feb 18 um 19:30

Poetische Jahreszeiten – Winter

Der geniale Pianist, Improvisator und mehrfache Echo-Klassik-Preisträger Tobias Forster bringt gemeinsam mit dem in Jena lebenden Philologen, Kunsthistoriker, Germanisten und „Sprechsteller“ Martin Stiebert mit Musik und Poesie den Winter zum blühen…

Eine Veranstaltung des Kulturguts Ulrichshalben in Kooperation mit dem Thüringer Literaturrat e.V.

Lesung mit Kinga Tòth und anderen in Erfurt
Feb 18 um 20:00

In guter Nachbarschaft mit Erfurt. Es liest u.a. Kinga Tòth.

Moderation: Mario Osterland.

Veranstalter: Literarische Gesellschaft Thüringen e.V. in Kooperation mit dem Literaturfestival Erfurt, hEFt für Literatur, Stadt und Alltag und dem HUNT-Magazin für Fotografie.

Feb
19
So
»Faust«-Puppenspiel mit Frieder Simon im Schillerhaus Rudolstadt
Feb 19 um 16:00

Frieder Simon: Doctor Faust − ein Puppenspiel

Einer der besten Handpuppenspieler im deutschsprachigen Raum, der Hallenser Puppenspieler Frieder Simon hat die Tragödie von „Leben, Thaten und Höllenfahrt des Doctor Faust“ als klassisches Puppentheater inszeniert, in dem auch dem guten alten Kasper die tragende Rolle des Conferenciers zukommt. Obgleich jeder Handgriff des Puppenspielers sitzt, läßt er auch Raum für Improvisiertes, kabarettistische Bezüge zum Tagesgeschehen, Parodien und ironische Zitate. Aber mitunter liegt die schönste Pointe im Nichtausgesprochenen, in der verschmitzt gesetzten Sprechpause − ein Theater zum Schmunzeln für Zuschauer aller Lebensalter.

Feb
21
Di
Goethe-Vortrag von Dr. Michael Niedermeier in Weimar
Feb 21 um 18:00

»›Da fehlen uns die Worte …‹. Goethes erotischer Wortschatz, die Zensur und das Goethe-Wörterbuch« – Vortrag von PD Dr. Michael Niedermeier (Berlin)

»Hautnah« – Mundart-Lesung in Meiningen
Feb 21 um 19:00

Die aktuelle Mundartszene zwischen Thüringer Wald, Grabfeld und Rhön ist weiblich:

Seit drei Jahren sorgen Rita Fulsche, Roswitha Kessler, Marlies Röder, Anita Ruszwurm, Renate Schreyl und Christel Siegmund mit Gedichten und Geschichten im heimatlichen Dialekt für volle Stuhlreihen im Baumbachhaus.

Wieder mit dabei ist die Gruppe „Leimtiegel“ aus Neubrunn, die seit über dreißig Jahren beweist, dass sich Volksmusik auch ohne Herzbuben-Schmalz an Frau und Mann bringen lässt.

Lesung mit Rainer Hohberg in Lippersdorf
Feb 21 um 19:30

„Gespenstisches aus der Thüringer Sagenwelt“ – Lesung mit Rainer Hohberg

Erneut hat sich Rainer Hohberg aufgemacht, Sagengeheimnissen auf den Grund zu gehen. Diesmal ist er Gespenstern und anderen fantastischen Wesen auf der Spur, von denen es in Thüringens Sagenwelt nur so wimmelt. Was hat es mit den verwunschenen Seelen auf sich, die an der Saale als Irrlichter ihr gaukelndes Spiel treiben? Haben sich Thüringer Weibsbilder bei Mondschein tatsächlich in schauerliche Werwölfe verwandelt? Und woher stammen die kopflosen Ritter, Hexen und Teufel, verführerischen Nixen und Elfen, Korndämonen und Moosleute, hilfreichen Wichtel und Schutzengel, welche die Menschen zwischen Kyffhäuser und Rhön Jahrhunderte lang begleitet haben und dies womöglich noch heute tun? Dem Sagendetektiv ist wieder ein spannendes Buch gelungen.

LEA – Lesebühne Erfurter Autoren
Feb 21 um 20:00

LEA – Lesebühne Erfurter Autoren

Natürlich gibt es auch wieder ein neues Thema und die Möglichkeit einen Essensgutschein für zwei Personen in „Billes Restaurant“ zu gewinnen.

Moderiert wird LEA von Andreas Budzier.

Natürlich bleibt LEA offen und jeder, der auch so mitmachen möchte, kann sich sehr gerne melden. Wer als Lesender dabei sein möchte, kann sich einfach bei a.budzier(at)highslammer(dot)de melden.

LEA ist ein Gemeinschaftsprojekt von HIGHSLAMMER e.V., Literarische Gesellschaft Thüringen e.V. sowie hEFt für literatur, stadt und alltag. Mit der freundlichen Unterstützung der Thüringer Staatskanzlei.

Links: www.highslammer.de, www.heft-online.de

Feb
22
Mi
Lesung mit Henning Westphal in Heiligenstadt
Feb 22 um 18:00

Henning Westphal liest an zwei Abenden (am 22. und 23. Januar) aus Theodor Storms Meisternovelle »Der Schimmelreiter« (1888).

 

Storm verlegte die ursprünglich westpreußische, an der Weichsel spielende Deichsage vom „gespenstigen Reiter“, der nach seinem Tod als Wiedergänger im Aberglauben des Volkes weiterlebt, in die mit überwältigenden Sprachbildern beschworene heimatliche Meerlandschaft. Im Kampf mit den Naturgewalten vollzieht sich hier Aufstieg und Untergang des Deichgrafen Hauke Haien.

Vortrag und Diskussion mit Dr. Torsten W. Müller in Mühlhausen
Feb 22 um 19:00

Neue Heimat Thüringen? Heimatvertriebene im Nachkriegsdeutschland
Vortrag und Diskussion mit Dr. Torsten W. Müller

Etwa 700.000 Vertriebene gelangten seit 1944 nach Thüringen. Hier in Mitteldeutschland waren sie in der „Zusammenbruchsgesellschaft“ oftmals unerwünschte Konkurrenten und Mitbürger. Unter welchen Umständen erfolgten Ankunft, Aufnahme und Integration der Zugezogenen in Thüringen? Wie ging die führende Partei mit ihnen um? Welche Rolle spielten Kirche und Glaube in diesem Prozess? Diesen und anderen Fragen soll im Vortrag nachgegangen werden.
Dr. Torsten W. Müller ist Kirchenhistoriker und seit 2015 Leiter des Eichsfelder Heimatmuseums Heilbad Heiligenstadt.

Feb
23
Do
Lesung mit Henning Westphal in Heiligenstadt
Feb 23 um 18:00

Henning Westphal liest an zwei Abenden (am 22. und 23. Januar) aus Theodor Storms Meisternovelle »Der Schimmelreiter« (1888).

 

Storm verlegte die ursprünglich westpreußische, an der Weichsel spielende Deichsage vom „gespenstigen Reiter“, der nach seinem Tod als Wiedergänger im Aberglauben des Volkes weiterlebt, in die mit überwältigenden Sprachbildern beschworene heimatliche Meerlandschaft. Im Kampf mit den Naturgewalten vollzieht sich hier Aufstieg und Untergang des Deichgrafen Hauke Haien.

Lesung mit Franziska Kuschel in Teistungen
Feb 23 um 19:00

Schwarzhörer, Schwarzseher und heimliche Leser. Die DDR und die Westmedien

Lesung mit Franziska Kuschel
Moderation: Franz-Josef Schlichting, LZT

­­
Die DDR konnte sich nur im geringen Maße gegenüber den westlichen
Medien abschotten. Auf diese Weise entstand hier eine komplexe
Mediengesellschaft, die Radio, Fernsehen, aber auch Publikationen
aus zwei Systemen konsumierte und damit alltäglich die
SED-Diktatur herausforderte.
Franziska Kuschel untersucht zum einen die Strategien des Staates,
den Konsum westlicher Medien zu verhindern oder wenigstens zu
kontrollieren und einzudämmen, die vor allem in den 1950er und
60er Jahren die Kriminalisierung der sogenannten „geistigen Grenzgänger“
einschlossen. Zum anderen nimmt sie Strategien der Mediennutzer,
diesem Druck zu begegnen und auszuweichen unter die
Lupe. Erstmals wird so das Wechselverhältnis zwischen staatlicher
Kontrolle und der eigensinnigen Aneignung der Medien analysiert.
Der alltägliche Gebrauch westlicher Rundfunk- und Fernsehprogramme
sowie westlicher Printmedien in der DDR hatte selbst unter den
Bedingungen einer Diktatur emanzipatorische Wirkungen, wenngleich
die Konsumenten dies zunächst nicht politisch dachten. Er
war somit Teil eines langfristigen gesellschaftlichen Wandels in der
DDR.
Franziska Kuschel, geb. 1980, Dr. phil., ist wissenschaftliche Mitarbeiterin
am Zentrum für Zeithistorische Forschung (ZZF) in Potsdam.
Zuvor war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Humboldt-Universität
zu Berlin sowie als Referentin bei der Enquete-Kommission
zur Aufarbeitung der SED-Diktatur des Landtags Brandenburg tätig.
Begleitveranstaltung zur Ausstellung „Rotstift – Medienmacht, Zensur
und Öffentlichkeit in der DDR“.

Feb
25
Sa
Lesung und Vortrag über Friedrich Rückert in der Dichterstätte Sarah Kirsch in Limlingerode
Feb 25 um 14:30

„Das ihr erkennt: Weltpoesie allein ist Weltversöhnung.“ und „Sprachkunde ist Grundlage allen Wissens.“ – Lesung und Vortrag über Friedrich Rückert (1788-1866), Dichter, Sprachgelehrter, Übersetzer, einer der Begründer der deutschen Orientalistik, von Heidelore Kneffel und Karin Kisker.

Shakespeares Sonette und Musik von John Dowland im Schillerhaus Rudolstadt
Feb 25 um 19:30

Liebe & Nacht „Mit Augen hören, das ist feinstes Lieben“ − Shakespeares Sonette und Musik von John Dowland

Kein Werk der Weltliteratur außer der Bibel ist öfter ins Deutsche übersetzt worden als die 1609 erschienenen Sonette William Shakespeares. Immer wieder wurde gerätselt, wer der junge, vom Dichter angebetete Mann wohl sei und wer die geheimnisvolle „dark lady“. Shakespeares Themen: Liebessehnsucht und -verrat, Anziehung und Eifersucht, Vergänglichkeit und Tod haben über die Jahrhunderte nichts von ihrem Reiz verloren, den sie nicht zuletzt auch auf Schiller und Charlotte, deren Hochzeitstag sich gerade zum 227. Mal gejährt hat, ausübten.
Es lesen Dr. Sonja Bründl-Price und Christine Hansmann zur Musik von Luise Hecht (Sopran) und Christian Rosenau (Gitarre).

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