Kalender

Ausstellungen

Mai
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ganztägig Nietzsche – Weimar – <span class...
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Mai 6 2022 – Mrz 27 2023 ganztägig
Nietzsche – Weimar – DDR. Zwei Italiener entdecken den echten Nietzsche –  Ausstellung im Nietzsche-Archiv Weimar @ Nietzsche-Archiv Weimar
Das Nietz­sche-Archiv in Wei­mar, Foto: Jens Kirsten.   Die Wech­sel­aus­stel­lung erzählt von dem ita­lie­ni­schen Ger­ma­nis­ten Mazzino Mon­ti­nari, der in den 1960er Jah­ren in Wei­mar arbei­tete. Wäh­rend er und sein Leh­rer Gior­gio Colli Nietz­sches Schrif­ten neu[...]
ganztägig Wieland! Weltgeist in Weimar – A...
Wieland! Weltgeist in Weimar – A...
Mai 6 – Aug 14 ganztägig
Wieland! Weltgeist in Weimar – Ausstellung im Goethe- und Schiller-Archiv Weimar @ Goethe- und Schiller-Archiv Weimar
Chris­toph Mar­tin Wie­land, A.E. Stark zuge­schrie­ben, 1806   Zum 250. Jah­res­tag der Ankunft von Chris­toph Mar­tin Wie­land in Wei­mar zeigt das Goe­the- und Schil­ler-Archiv Hand­schrif­ten, Bücher, Gebrauchs­ge­gen­stände und Gra­fi­ken des Schrift­stel­lers und Über­set­zers. Als einer der[...]
Mai
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ganztägig Sonderausstellung »Dein Ritter H...
Sonderausstellung »Dein Ritter H...
Mai 14 – Sep 4 ganztägig
Sonderausstellung »Dein Ritter Hultenreich« im Museum Schloss Burgk @ Museum Schloss Burgk
Male­rei, Gra­phik, Zeich­nung, Skulp­tur, Künst­ler­bü­cher, Texte und archäo­lo­gi­sche Funde aus dem Museum für Vor- und Früh­ge­schichte Berlin Jür­gen K. Hul­ten­reich (HUL) + Harald-Alex­an­der Klimek (HAK) und Weg­ge­fähr­ten Grimm­ling, Maka­rov, Scheib, Stra­walde sowie Objekte aus dem[...]
Aug
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ganztägig Ausstellung zum 250. Geburtstag ...
Ausstellung zum 250. Geburtstag ...
Aug 19 – Nov 20 ganztägig
Ausstellung zum 250. Geburtstag des Dichters Novalis: »… die blaue Blume sehn ich mich zu erblicken« im Romantikerhaus Jena @ Romantikerhaus Jena
Für Lieb­ha­ber der lite­ra­ri­schen Roman­tik steht das Jahr 2022 ganz im Zei­chen des 250. Geburts­ta­ges von Fried­rich von Har­den­berg, bes­ser bekannt als Nova­lis. Am 2. Mai 1772 auf Schloss Ober­wie­der­stedt gebo­ren, starb Nova­lis 1801 in[...]
Dez
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ganztägig Ausstellung »Feder, Stift und Sc...
Ausstellung »Feder, Stift und Sc...
Dez 11 2022 – Feb 12 2023 ganztägig
Ausstellung »Feder, Stift und Schere – Adele Schopenhauer« im Romantikerhaus Jena @ Romantikerhaus Jena
Adele Scho­pen­hauer (1797–1849) steht als Schwes­ter des Phi­lo­so­phen Arthur Scho­pen­hauer bis heute im Schat­ten ihres Bru­ders. Ent­spre­chend unbe­kannt sind dich­te­ri­sches und bild­künst­le­ri­sches Werk, zu dem nicht nur Gedichte, der Roman Anna (1845) sowie Erzäh­lun­gen und[...]
Dez
31
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ganztägig Dummy
Dummy
Dez 31 2030 – Dez 30 2044 ganztägig
 
Jun
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Mi
Bilderbuchkino im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Jun 15 um 16:00

SWE SPECIAL – Bil­der­buch­kino: »Han­nes und die Müll­mons­ter« von Hen­ri­ette Kröger

 

Der Raum wird dun­kel, die Bil­der einer Geschichte begin­nen zu leuchten.

Das Kul­tur: Haus Dacheröden bie­tet zwei Mal im Monat ein kos­ten­lo­ses Bil­der­buch­kino für Kin­der ab 4 Jah­ren an. Dabei wer­den die Bil­der eines Bil­der­buchs auf eine große Lein­wand pro­ji­ziert und der Text live vor­ge­le­sen. Die beson­dere Atmo­sphäre nimmt mit auf eine Reise mit der klei­nen Hexe, dem fre­chen Rabe Socke, dem Nein­horn und vie­len ande­ren. Herz­li­che Ein­la­dung für kleine und große Gäste zum Stau­nen, Träu­men und Lachen.

Han­nes und die Müllmonster

Jeden Mitt­woch ver­liert Han­nes gegen sei­nen Bru­der im Arm­drü­cken – und das heißt: Er muss den Müll raus­brin­gen. Aber heute ist alles anders!
In der Müll­tonne ent­deckt Han­nes eine Krone. Als er nach ihr greift, plumpst er plötz­lich in die Tonne hin­ein und lan­det in einer ande­ren Welt, der Welt der Müll­mons­ter. Bio-Mons­ter, Papier-Mons­ter und Gelbe Säcke kreu­zen sei­nen Weg. Und alle sind auf der Suche nach einem wich­ti­gen Gegen­stand. Ist es viel­leicht Han­nes‹ Krone?

Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung des Buch Ver­lag Kempen.

Philosophy After Work im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Jun 15 um 18:30

Kön­nen phi­lo­so­phi­sche Schrif­ten für uns, in unse­rem All­tag heute frucht­bar sein? Haben sol­che Texte etwas mit mir zu tun? Die Lek­türe klei­ner Texte gro­ßer Phi­lo­so­phen soll zu einem gemein­sa­men Gedan­ken­aus­tausch anregen.

Die phi­lo­so­phi­sche Prak­ti­ke­rin Diet­linde Schmal­fuß-Plicht lei­tet diese Zusam­men­künfte und bei ihr kön­nen sich alle Inter­es­sen­ten bis eine Woche vor dem Ter­min anmel­den: info@philosophie-milan.de.

 

»Wolfgang Hilbig. ›Dichter der Nacht‹« – Bühnenprogramm mit Michael Hametner und Dieter Kalka in der Orangerie Meuselwitz
Jun 15 um 19:00

Von und mit Michael Hamet­ner – am Ban­do­neon Die­ter Kalka

 

Michael Hamet­ner nimmt seine Zuhö­rer mit auf eine geheim­nis­volle Text­reise durch die Laby­rin­the der Nacht, deren Schöp­fer Wolf­gang Hil­big er por­trä­tiert. Als Lite­ra­tur­chef des Radio­sen­ders MDR-Kul­tur hat Hamet­ner zahl­rei­che Inter­views mit Hil­big geführt, des­sen Bücher rezen­siert und ihn zu Preis­ver­lei­hun­gen beglei­tet. Und so erzählt Hamet­ner die Geschichte eines poli­ti­schen und poe­ti­schen Men­schen, der sich so tief­grei­fend mit tota­li­tä­ren Sys­te­men aus­ein­an­der­setzte, dass eine sur­reale nächt­li­che Welt aus Kohle und Kel­ler­licht ent­stand – auf der Grenze zwi­schen Traum und Rea­li­tät, Abgrund und Hoff­nung. Die­ter Kalka steu­ert eigene, bis­lang unbe­kannte Epi­so­den über Wolf­gang Hil­big aus der gemein­sa­men Hei­mat Meu­sel­witz bei und beglei­tet mit Lie­dern am Bandoneon.

Eine Koope­ra­ti­ons­ver­an­stal­tung der Stadt Meu­sel­witz und der Wolf­gang-Hil­big-Gesell­schaft, geför­dert von der S. Fischer Stiftung.

Lesung und Gespräch mit Frank Quilitzsch in Blankenhain
Jun 15 um 19:00

Lesung und Gespräch „Wil­helm, wie sieht der Wald wie­der aus! – Thü­rin­ger Wäl­der und der Kli­ma­wan­del“ mit dem Schrift­stel­ler Frank Quilitzsch

 

Frank Qui­litzsch im Gespräch mit Forst­amts­lei­ter Jan Klü­ßen­dorf & Fried­wald­förs­te­rin Ruth-Han­hart-Rosch ins Gespräch zum Thema Wald, Kli­ma­wan­del, Nach­wach­sende Roh­stoffe und Tourismus.

Wil­helm, wie auf­ge­wühlt die Wäl­der aus­se­hen!« – Die­sen Satz hört Forst­amts­lei­ter Bernd Wil­helm immer häu­fi­ger. Der Zustand unse­rer Wald­be­stände wird immer öffent­li­cher wahr­ge­nom­men, doch wie groß sind diese Bedenken?

Mit die­ser Fra­ge­stel­lung beschäf­tigt sich Frank Qui­litzsch ein Jahr lang und zieht mit Thü­rin­ger Förs­tern und Baum­spe­zia­lis­ten durch die Forst­ge­biete unse­res Bun­des­lan­des. Er trifft die Zap­fen­pflü­cker in der Samen­d­arre, geht mit Hatz auf die Jagd und ver­bringt Tage und Abende im Natur­schutz­ge­biet Hai­nich. Ein Besuch auf dem Hin­ter­wäl­der Fried­hof wirft unaus­weich­li­che Fra­gen auf, und in Ober­hof geben alte, auf­ge­räumte Frauen Aus­kunft über ihr Durch­hal­te­ver­mö­gen. Ein 90-jäh­ri­ger Vieh­züch­ter lädt uns zu einem Rund­gang ein und erzählt die Geschichte sei­ner Fami­lie im Hin­ter­wald. Umwelt­spe­zia­lis­ten, Beamte und Kli­ma­schüt­zer – was ver­lan­gen sie beim Umgang mit der Natur? Offen­bar auch wich­tig, denn Qui­litzsch hat außer­dem das Cli­quen­buch »Dinge, die wir ver­mis­sen wer­den« ver­fasst, in dem er die Frage stellt, ob viel­leicht eines Tages Thü­rin­gens Hin­ter­wäl­der in Erin­ne­rung gebracht wer­den müssen.

Film und Gespräch mit der Regisseurin Beate Kunath in Weimar
Jun 15 um 19:30

»Abschied und Ankunft« – Film und Gespräch mit der Regis­seu­rin Beate Kunath

Mode­ra­tion: Frank Simon-Ritz

Ste­fan Heym – Ein gro­ßer Huma­nist. Ein Sozia­list. Ein unbe­que­mer Schrift­stel­ler. Knapp 20 Jahre nach dem Tod Ste­fan Heyms über­eig­nete seine Frau Inge Heym die über Jahr­zehnte hin­weg zusam­men­ge­tra­gene Arbeits­bi­blio­thek des Schrift­stel­lers sei­ner Geburts­stadt Chem­nitz. Im Ori­gi­nal­mo­bi­liar sei­nes Arbeits­zim­mers wird sie seit Herbst 2020 als Ste­fan-und-Inge-Heym-Arbeits­bi­blio­thek im neu ein­ge­rich­te­ten Ste­fan-Heym-Forum im Kul­tur­zen­trum Das Tietz prä­sen­tiert und steht dort der For­schung zur Ver­fü­gung. Die aus Chem­nitz stam­mende Fil­me­ma­che­rin Beate Kun­ath hat Inge Heyms Vor­be­rei­tun­gen auf den Umzug der Biblio­thek mit der Kamera beglei­tet. Ergänzt um Archiv­auf­nah­men mit Ste­fan Heym ist dabei ein ein­fühl­sa­mes Dop­pel­por­trait ent­stan­den, das über­ra­schende neue Ein­bli­cke in Heyms Leben und lite­ra­ri­sches Schaf­fen bietet.

Kar­ten für die Film­ver­an­stal­tun­gen sind nur im Kino erhältlich!
Wir bit­ten um Anmel­dun­gen per Mail unter kino@monami-weimar.de

»Bücher aus dem Feuer« – Veranstaltung mit dem Übersetzer Adrian Mills im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Jun 15 um 20:00

Der Über­set­zer Adrian Mills liest aus Laura Hill­mans Erleb­nis­be­richt »Ich pflanze einen Flie­der für dich. Auf Schind­lers Liste über­lebt« und erzählt von ihrem trau­ma­ti­schen Weg durch meh­rere Arbeits- und Konzentrationslager.

 

Der gebür­tige Eng­län­der unter­rich­tete 40 Jahre lang Eng­lisch und Deutsch an einer Schule in Aurich, Ost­fries­land, bevor er 2015 in den Ruhe­stand ging.

Er hat über die Jahre häu­fige Über­set­zungs­auf­ga­ben in Aurich erle­digt, bevor er für die Über­set­zung des Buches von Han­ne­lore Wolff, eine ehe­ma­lige Auriche­rin, ange­fragt wurde. Inzwi­schen hat er in Zusam­men­ar­beit mit sei­ner Frau ein zwei­tes Werk für den Wei­ma­rer Eck­haus Ver­lag über­setzt. Er hält das Geden­ken an die Opfer des Nazi-Regimes für außer­or­dent­lich wich­tig und ver­an­stal­tet regel­mä­ßig Kon­zerte mit Musik ver­folg­ter oder ermor­de­ter jüdi­scher Komponisten.

Seine große Lei­den­schaft ist das Sin­gen, im Kir­chen­chor, als Chor­lei­ter und als Solist in Liederabenden.

 

Ver­an­stal­ter: Erfur­ter Herbst­lese e.V. in Koope­ra­tion mit der Fried­rich-Ebert-Stif­tun­g/­Lan­des­büro Thüringen.

Jun
16
Do
Vortrag von Christa Schuenke in Weimar
Jun 16 um 18:00

Wie­lands Shake­speare – ein Fall von bered­tem Schwei­gen – Vor­trag von Christa Schuenke

 

Warum hat Wie­land bei sei­nem Shake­speare so viel wegge­lassen? Ein paar Gedan­ken zur Anwe­sen­heit des Überset­zers im Abwesenden.

Christa Schu­enke lebt in Ber­lin und ist seit 1978 als freie lite­ra­ri­sche Über­set­ze­rin aus dem Eng­li­schen tätig. Ihre Pub­likationsliste ver­zeich­net über 180 Werke aller lite­ra­ri­schen Gen­res, dar­un­ter zahl­rei­che Klas­si­ker-Neu­über­set­zun­gen. Für ihre Über­tra­gung sämt­li­cher Sonette von Wil­liam Shake­speare erhielt sie 1997 den Wieland-Übersetzerpreis.

Eine Vor­trags­reihe der Deut­schen Shake­speare-Gesell­schaft in Zusam­men­ar­beit mit der Her­zo­gin Anna Ama­lia Bibliothek.

Lesung mit Frank Quilitzsch in Weimar
Jun 16 um 19:30

»Alter, du wirst abge­hängt. Die bes­ten Kolum­nen« – Buch­pre­miere mit Frank Qui­litzsch und mit Zeich­nun­gen von Nel

Mode­ra­tion: Ger­linde Sommer

 

Ein Kro­ko­dil in der Unstrut beherrscht wochen­lang die Thü­rin­ger Schlag­zei­len. Frank Qui­litzsch legt sich amü­siert auf die Lauer. Lie­ber noch schnappt er sel­ber – nach Skan­da­lö­sem, Skur­ri­lem und auch ganz Gewöhn­li­chem, das ihm als Zei­tungs­ko­lum­nist tag­täg­lich begeg­net: Ist der Viro­loge all­mäch­tig, weil er am Coro­na­vi­rus forscht? Macht das Home­of­fice aso­zial? Steu­ern wir voll­mun­dig in eine Kata­stro­phe? Und lernt man mit über 60 noch etwas von der jun­gen Genera­tion? Wer Kopf­rech­nen kann, Kuc­zynskis Kult­buch „Dia­log mit mei­nem Uren­kel“ kennt und Auto mit Kas­set­ten­lauf­werk gefah­ren ist, den wirft so leicht nichts mehr aus der Bahn. Den­noch nimmt sich der Autor die Mah­nung sei­ner jüngs­ten Zieh­toch­ter zu Her­zen: „Alter, du wirst abgehängt!“

Lesung mit Ruth Grützbauch im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Jun 16 um 19:30

Wenn jemand eine Reise tut …

»Per Las­ten­rad durch die Gala­xis« – Lesung mit Ruth Grützbauch

 

Das Kul­tur: Haus Dacheröden lädt ein­mal im Monat Men­schen ein, die über Ihre ganz unter­schied­li­chen Erfah­run­gen in der Ferne erzählen.

Ruth Grütz­bauch ist Astro­no­min und betreibt ein mobi­les Pla­ne­ta­rium, das in ein Las­ten­rad passt. In ihrem Buch erzählt sie die Geschichte des Kos­mos erst­mals als eine der Gala­xien. Sie nimmt uns mit auf einen Road­t­rip ans Ende des Universums.

Dabei ler­nen wir, wel­cher Gala­xien­typ wir sind, was pas­siert, wenn Gala­xien Tango tan­zen, wo wir in der Ata­ca­ma­wüste ein Quan­tum Trost fin­den und wie wir dem Mons­ter im Zen­trum der Milch­straße Paroli bie­ten. Neben­bei erhal­ten wir zudem Ant­wor­ten auf die ganz gro­ßen Fra­gen: Warum gibt es Etwas und nicht Nichts? Und wie wird das alles eines Tages enden?

Sind Sie bereit für ein unver­gess­li­ches Aben­teuer? Schnal­len Sie sich an und erle­ben Sie das mobile Pla­ne­ta­rium im Hof des Kul­tur: Haus Dacheröden!

Jun
17
Fr
Buchpremiere mit Christine Hansmann und Klaus Wegener auf dem Camposanto in Buttstädt
Jun 17 um 19:00

»Wol­ken­kas­si­ber. Gedichte« – Buch­pre­miere mit der Dich­te­rin Chris­tine Hans­mann und dem Musi­ker Klaus Wegener.

 

Chris­tine Hans­mann stellt ihren neuen Gedicht­band »Wol­ken­kas­si­ber« vor, der in der von Jens-Fietje Dwars her­aus­ge­ge­be­nen »Wei­ßen Reihe« im quar­tus-Ver­lag erschie­nen ist. Künst­le­risch berei­chert wird der Band durch Zei­chun­gen des Aus­nah­me­künst­lers Strawalde.

Musi­ka­li­sche Beglei­tung: Klaus Wege­ner (Kla­ri­nette, Saxophon)

 

Chris­tine Hans­mann, gebo­ren 1961 in einer tra­di­ti­ons­rei­chen Musi­ker­fa­mi­lie in Erfurt, erhielt früh­zei­tig Unter­richt in Kla­vier, Bal­lett und Gesang. Nach dem Abitur und Tätig­kei­ten als Kran­ken­schwes­ter und Musi­ka­li­en­ver­käu­fe­rin stu­dierte sie von 1983 bis 1989 Gesang an der Hoch­schule für Musik Felix Men­dels­sohn-Bar­tholdy in Leip­zig. Sie war Preis­trä­ge­rin natio­na­ler wie inter­na­tio­na­ler Gesangs­wett­be­werbe; Kon­zerte und Gast­spiele führ­ten sie nach Japan, New York, Paris, Zürich, Prag, Israel, Litauen, Däne­mark, Tsche­chien, in die Nie­der­lande und 1991 zu den Salz­bur­ger Fest­spie­len. Von 1989 bis 2014 war sie als Opern­sän­ge­rin am Deut­schen Natio­nal­thea­ter Wei­mar enga­giert. Seit­dem ist sie als Dich­te­rin, Rezi­ta­to­rin und Spre­che­rin tätig.

 

http://www.quartus-verlag.de/wolken.htm

http://www.dwars-jena.de/wolkenkassiber.htm

 

Eine Ver­an­stal­tung der Lite­ra­ri­schen Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V. in Zusam­men­ar­beit mit dem Freun­des­kreis His­to­ri­scher Fried­hof Butt­städt und mit der freund­li­chen Unter­stüt­zung der Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thüringen.

Lesung und Gespräch mit Bodo Ramelow und Johannes Maria Fischer in Arnstadt
Jun 17 um 19:00

»… und manch­mal platzt der Kra­gen. Bodo Rame­low – eine Bio­gra­phie« von Johan­nes Maria Fischer

 

Vor­ge­stellt wird das Buch »…und manch­mal platzt der Kra­gen. Bodo Rame­low – eine Bio­gra­fie« von Johan­nes Maria Fischer. In sei­ner Bio­gra­fie über Bodo Rame­low hat Johan­nes M. Fischer Bodo Rame­lows viel­schich­tige Per­sön­lich­keit ein­ge­fan­gen und mit sozia­len und poli­ti­schen Ereig­nis­sen der Zeit­ge­schichte verknüpft.

Lesung mit Johan­nes Maria Fischer.

Bodo Rame­low im Gespräch mit Johan­nes Maria Fischer.

Mode­ra­tion: Frank Kuschel (Ver­le­ger).

Lesung mit Natascha Wodin in Weimar
Jun 17 um 19:30

»Nast­jas Trä­nen« – Lesung mit Nata­scha Wodin

Begrü­ßung: Hel­fried Schmidt

 

Als Nata­scha Wodin 1992 nach Ber­lin kommt, sucht sie jeman­den, der ihr beim Put­zen hilft. Sie gibt eine Annonce auf, und am Ende fällt die Wahl auf eine Frau aus der Ukraine, dem Her­kunfts­land ihrer Mut­ter, die im Zwei­ten Welt­krieg als Zwangs­ar­bei­te­rin nach Deutsch­land ver­schleppt wurde. Nastja, eine Tief­bau­in­ge­nieu­rin, konnte nach dem Zusam­men­bruch der Sowjet­union im wirt­schaft­li­chen Chaos ihrer Hei­mat nicht mehr über­le­ben, ihr letz­tes Gehalt bekam sie in Form eines Säck­chens Reis aus­ge­zahlt. Da sie ihren klei­nen Enkel­sohn und sich selbst nicht län­ger ernäh­ren kann, steigt sie, auf etwas Ein­kom­men hof­fend, in einen Zug von Kiew nach Ber­lin. Dort gelingt es ihr, meh­rere Putz­jobs zu fin­den, nach geta­ner Arbeit schläft sie auf dem Sofa ihrer Schwes­ter. Zu spät bemerkt sie, dass ihr Tou­ris­ten­vi­sum abge­lau­fen ist. Unver­se­hens schlit­tert sie in das Leben einer Ille­ga­len, wird Teil der rie­si­gen Dun­kel­zif­fer an Unter­ge­tauch­ten im Dickicht der neuen, noch wild­wüch­si­gen deut­schen Hauptstadt.

Lesung mit Vladimir Vertlib in Weimar
Jun 17 um 20:00

Zebra im Krieg – Roman­vor­stel­lung und Lesung mit Vla­di­mir Vertlib

 

Lie­be­vol­ler Vater und wüten­der Hass­pos­ter: Paul ist bei­des, und als er im Netz bloß­ge­stellt wird, kämpft er um seine Würde, Fami­lie -— und sein Leben.
Mit der Geschichte von Paul Saria­ni­dis gelingt Vla­di­mir Vertlib in „Zebra im Krieg“ ein meis­ter­haft iro­ni­scher, jedoch stets von Zunei­gung und Huma­ni­tät erfüll­ter Blick in mensch­li­che und poli­ti­sche Abgründe: Paul lebt mit sei­ner Fami­lie in einer vom Bür­ger­krieg her­un­ter­ge­wirt­schaf­te­ten ost­eu­ro­päi­schen Stadt am Meer. Als er arbeits­los wird, ver­strickt er sich immer tie­fer in die wüs­ten Debat­ten, die in den Sozia­len Medien toben. Doch eines Tages wird Paul von Boris Lupowitsch, einem Rebel­len­füh­rer, den er im Inter­net bedroht hat, ver­haf­tet. Lupowitsch rech­net mit ihm vor lau­fen­der Kamera ab. Paul wird ver­höhnt und gede­mü­tigt, das Video mil­lio­nen­fach gese­hen. Wie kann er mit die­ser Schande weiterleben?

Der aus Russ­land stam­mende öster­rei­chi­sche Schrift­stel­ler Vla­di­mir Vertlib wird sei­nen Roman «Zebra im Krieg» (erschie­nen im Februar 2022 im Resi­denz-Ver­lag) vor­stel­len und Aus­züge dar­aus lesen.

Die Ver­an­stal­tung ist eine Koope­ra­tion des Bil­dungs­kol­lek­tivs mit der ACC Gale­rie Wei­mar und dem Wei­ma­rer Bünd­nis gegen Rechts (BgR).

Musikalische Lesung mit Christian Maintz und dem Musikquartett QuadroTon in der Kirche Wandersleben
Jun 17 um 20:30

Die Gedichte von Chris­tian Maintz umkrei­sen die Mys­te­rien der Liebe: Sie beschwö­ren eksta­ti­sche Momente im ICE, an der Wurst­theke und im Frei­bad von Bad Oldes­loe. Sie neh­men uns mit auf die Reb­huhn­jagd und geben Ein­bli­cke in das Lie­bes­le­ben der Wild­schweine, Insek­ten und Nagetiere.

Ver­an­stal­ter: Lese-Zei­chen e.V., Men­an­tes Förderkreis.

Jun
18
Sa
Kuratorenführung durch die Ausstellung »Bücher bewegen. 375 Jahre Forschungsbibliothek Gotha« auf Schloss Friedenstein in Gotha
Jun 18 um 14:00

Kura­to­ren­füh­run­gen durch die Ausstellung 

»Bücher bewe­gen. 375 Jahre For­schungs­bi­blio­thek Gotha«

 

Die Aus­stel­lung geht der beweg­ten Geschichte der For­schungs­bi­blio­thek Gotha, der Her­kunft der Bücher sowie Schreib- und Gedan­ken­be­we­gun­gen ihrer Lesen­den nach. Sie erzählt Gothaer Buch- und Bibliotheksgeschichte(n) von der Biblio­theks­grün­dung 1647 bis in das 21.  Jahr­hun­dert. Sie zeigt Kost­bar­kei­ten und Kurio­si­tä­ten, stellt biblio­the­ka­ri­schen All­tag vor und wid­met sich den Umbrü­chen in der Biblio­theks­ge­schichte aus der zwei­ten Hälfte des 20.
Jahrhunderts.

Papiertheater mit Liedern zur Hakenharfe nach einem Märchen von Novalis im Romantikerhaus Jena
Jun 18 um 16:00

»Hya­zinth & Rosen­blüte« – Papier­thea­ter mit Lie­dern zur Haken­harfe nach dem Mär­chen von Novalis

 

2022 jährt sich zum 250. Mal der Geburts­tag des früh­ro­man­ti­schen Dich­ters, Phi­lo­so­phen und Natur­wis­sen­schaft­lers Fried­rich von Har­den­berg, genannt Nova­lis. Anläss­lich des Jubi­lä­ums über­tra­gen Ulrike Rich­ter (Gesang, Haken­harfe, Lesung, Spiel) und Chris­tina Simon (Büh­nen­bild) das Mär­chen von Hya­zinth und Rosen­blüte in ein Spiel aus Wort, Bild und Musik. Diese Col­lage nähert sich der kom­ple­xen gedank­li­chen, sprach­li­chen und poe­ti­schen Dimen­sion des Mär­chens und spie­gelt den Witz der fan­ta­sie­vol­len Erzählung.

Far­bige Lin­ol­schnitt-Col­la­gen der Gra­fi­ke­rin Chris­tina Simon illus­trie­ren spie­le­risch in aus­drucks­star­ken Bil­dern das viel­schich­tige Märchen.Ulrike Rich­ter hat, dem Drei­schritt des Tex­tes fol­gend, Gedichte, Disti­chen und Blü­ten­staub-Sen­ten­zen von Nova­lis in die Erzäh­lung ein­ge­fügt, mit Melo­die­zi­ta­ten nach Carl Fried­rich Zel­ter, Fried­rich und Louise Rei­chardt und Franz Schu­bert unter­legt und für Haken­harfe und Gesang bearbeitet.

Das Mär­chen „Hya­zinth und Rosen­blüte“ ist ein­ge­bet­tet in Nova­lis’ Roman­frag­ment „Die Lehr­linge zu Sais“ und bil­det den Höhe­punkt und die Ver­dich­tung der natur­phi­lo­so­phi­schen Gesprä­che der Lehr­linge. Nova­lis plante einen „ächt­sinn­bild­li­chen Natur­ro­man“, der Selbst­er­kennt­nis und Natur­er­kennt­nis zusam­men­führt. Voll­endung des Stre­bens erlangt der Mensch bei Nova­lis nur in Erkennt­nis der all­um­fas­sen­den Liebe als inners­tem Wesen der Natur, aber der Weg dort­hin muss natur­ge­mäß frag­men­ta­risch blei­ben. Im Mär­chen gelingt die voll­endete Auf­lö­sung: Isis, christ­li­che Got­tes­mut­ter, Geliebte und Erkennt­nis des Selbst flie­ßen in eins.

Ulrike Richter/Leipzig – Kon­zept, Lesung, Spiel, Gesang, Hakenharfe.
Chris­tina Simon/Weißenfels – Bühnenbild.

Konzertante »Faust«-Lesung mit Thomas Thieme und Arthur Thieme auf Schloss Ettersburg
Jun 18 um 17:00

FAUST von J. W. v. Goethe

Kon­zer­tante Lesung in zwei Sta­tio­nen mit Tho­mas Thieme (Lesung) und Arthur Thieme (Bass­gi­tarre).

17:00 Uhr       1/        »Der Worte sind genug gewechselt… «

20:00 Uhr       2/        »Es irrt der Mensch… «

 

Goe­thes FAUST-Tra­gö­die: Gemein­sam mit sei­nem Sohn Arthur als Kom­po­nist und Musi­ker sowie der Regis­seu­rin Julia von Sell stellt sich Tho­mas Thieme, der am DNT Wei­mar den Faust unver­ges­sen gespielt hat, erneut dem kom­ple­xen Expe­ri­ment, ein monu­men­ta­les Büh­nen­werk zu neuem Leben zu erwe­cken. Dabei hat das Team beide Teile von Goe­thes Faust unter ein Kalei­do­skop gelegt, um die ebenso ver­trau­ten wie uner­hör­ten Bil­der zu einem neuen Gan­zen zusam­men­zu­fü­gen. Ein Faust-Kos­mos als kon­zer­tan­ten Lesung in zwei unter­schied­li­chen, auch ein­zeln zu besu­chen­den Sta­tio­nen: zu erle­ben ist die ewige Mensch­heits­pa­ra­bel nun im Gewehr­saal im Alten Schloss Etters­burg, in dem Goe­the seine „Iphi­ge­nie“ im Juli 1779 auf­führte und selbst den Orest spielte.

 

Es han­delt sich dies­mal nicht um eine Etters­bur­ger Eigen­pro­duk­tion mit und für Tho­mas Thieme, son­dern um eine Über­nahme von dem Kleist Forum Frankfurt/ Oder.

In guter Nachbarschaft #29 mit Marie-Alice Schultz und Oh No Noh im ACC Weimar
Jun 18 um 19:00

Zu Gast ist die Ham­bur­ger Autorin und Künst­le­rin Marie-Alice Schultz, die ihren zwei­ten Roman Der halbe Apfel vor­stellt, eine spie­le­ri­sche und radi­kale Selbst­be­fra­gung von unge­wöhn­li­chen Fami­li­en­kon­stel­la­tio­nen und moder­nen Lebens­ent­wür­fen – ein raf­fi­nier­tes Werk über Iden­ti­tä­ten und Autofiktion.

Es kommt vor, dass jemand geht – aber eine Rück­kehr, noch dazu nach sie­ben Jah­ren? Eines Mor­gens steht Ben da, platzt unan­ge­kün­digt in das Wie­ner Leben von Pia, Vinz und dem sie­ben­jäh­ri­gen Janis, des­sen leib­li­cher Vater Ben ist. Janis hat nun auf ein­mal zwei Vater und Pia fragt sich mehr und mehr, warum eigent­lich nur die ande­ren kom­men und gehen können, wann sie wol­len. Marie-Alice, die Erzählerin, erfährt in Ham­burg von den Neu­ig­kei­ten. Mit Vinz war da für Momente mehr, aber drei waren Eine zu viel. Nun ist da ein neues Drei­eck, doch dies­mal lie­gen die Dinge anders. Marie-Alice selbst ist Schrift­stel­le­rin und hängt in der Luft: zwi­schen Pro­jek­ten und Lock­downs und in der Erin­ne­rung an ihre französische Mut­ter, die vor Jah­ren noch einen hal­ben Apfel aß, bevor sie sehr plötz­lich ver­starb. Sie beginnt, sich in das Leben von Pia, Vinz, Ben und Janis hin­ein­zu­den­ken, als wären sie ihre Roman­fi­gu­ren. Und vor dem Hin­ter­grund ihres eige­nen Ver­lusts fragt sie sich zuneh­mend, was Fami­lie ist, wie Ver­ant­wor­tung und Ver­er­bung, Glück und Iden­ti­tät zuein­an­der ste­hen. Bis ein­tritt, womit nie­mand gerech­net hat, und ein Teil des Drei­ecks die Sei­ten wechselt. 

Die Musik für den Abend steu­ert Oh No Noh bei. Das Pro­jekt von Mar­kus Rom aus Leip­zig sucht nach Wohl­klang in unkon­ven­tio­nel­len musi­ka­li­schen Set­tings, obso­le­ter Tech­nik und all­täg­li­chen Geräu­schen. Sound­track für das Ende eines Pla­ne­ten, gespielt auf Maschi­nen, deren ein­zi­ger Zweck eine unend­li­che Repa­ra­tur ist, so beschreibt die Presse diese Musik, und es stimmt: Oh No Noh’s Live-Setup, ein Arran­ge­ment aus elek­tri­scher Gitarre, pro­gram­mier­ba­ren Robo­tern und einem Kas­set­ten­deck gleicht einem Klang­la­bor und klingt den­noch nach einem ein­gän­gi­gen Mix aus Indie, Ambi­ent, Mini­mal Music und Electronica.

Zudem stel­len zwei Thü­rin­ger Nachwuchsautor*innen eigene Texte vor im Rah­men unse­rer Offe­nen Bühne.

Marie-Alice Schultz, gebo­ren 1980 in Ham­burg, stu­dierte Thea­ter­wis­sen­schaft und Ger­ma­nis­tik in Ber­lin sowie Bil­dende Kunst in Wien. Seit 2010 arbei­tet sie an der Schnitt­stelle zwi­schen Per­for­mance und Lite­ra­tur. Sie war Mit­her­aus­ge­be­rin der Lite­ra­tur­zeit­schrift »tau«. Mit der Tän­ze­rin Gaëtane Douin forscht sie zu abriss­be­droh­ten Bau­wer­ken in Ham­burg. Bis­her erschie­nen ihre Romane Mika­do­wäl­der (Rowohlt, 2019) und Der halbe Apfel (FVA, 2022). Im Rah­men der Insze­nie­rung »Neue unge­hal­tene Reden unge­hal­te­ner Frauen« war ihr Text­bei­trag »Faust­dick. Rede an meine Hand« im März 2022 am Ber­li­ner Ensem­ble zu sehen.

Oh No Noh
Mar­kus Rom ist Prot­ago­nist die­ses Lang­zeit-Expe­ri­ments und arbei­tet seit 2019 mit die­sem Alter Ego. Er releaste eine EP bei TELESKOP, spielte meh­rere Kon­zerte und Fes­ti­vals und arbei­tete an diver­sen inter­dis­zi­pli­nä­ren Kol­la­bo­ra­tio­nen. 2021 erschien das debut Album „where one begins and the other stops“, eine Aus­ein­an­der­set­zung mit einem von Digi­ta­lis­mus und Algo­rith­men gepräg­ten Zeit­geist und dem omni­prä­sen­ten Thema „Mensch und Maschine“.

Ort: ACC Gale­rie, Burg­platz 1, 99423 Weimar
Beginn: 19:00 Uhr

Die unab­hän­gige Lese­reihe IN GUTER NACHBARSCHAFT gehört zum fes­ten Bestand­teil der Thü­rin­ger Lite­ra­tur­szene. Sie ver­eint seit 2014 neue Lyrik und Prosa mit aktu­el­ler Musik. Über zahl­rei­che selbst orga­ni­sierte Ver­an­stal­tun­gen hin­aus wird die Lese­reihe von Kul­tur­ver­an­stal­tern im gesam­ten Frei­staat als zuver­läs­si­ger Part­ner für anspruchs­volle und unter­halt­same Lite­ra­tur geschätzt.

IN GUTER NACHBARSCHAFT ist ein Pro­jekt der Lite­ra­ri­sche Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V. und wird geför­dert durch die Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thüringen.

Außer­dem sind wir Teil der Initia­tive Unab­hän­gige Lesereihen.

Jun
19
So
Literarisch-musikalische Veranstaltung mit Volker Müller in Reichenbach/Vogtland
Jun 19 um 17:00

Lite­ra­risch-musi­ka­li­sche Ver­an­stal­tung mit Vol­ker Mül­ler  im Rah­men der »Cal­liope Kammermusikreihe«

Vol­ker Mül­ler liest aus sei­ner Neu­erschei­nung »Preu­ßi­sche Weis­hei­ten« (Lyrik, Prosa, Feuilletons).

Jun
20
Mo
JuLe-Treff im Leseladen in der Weimarer Eckermann-Buchhandlung
Jun 20 um 16:00

JuLe-Treff im Leseladen

Wei­mar – Junge Leser ab 12 Jah­ren tref­fen sich in der Eckermann-Buchhandlung

Du bist zwi­schen 12–16 Jah­ren und liest gern?

Du bist neu­gie­rig auf aktu­elle Titel?
Du hast Lust, auch ande­ren einen Buch­tipp zu geben?
Dann bist Du bei uns als Testleser/in richtig!

Wir tref­fen uns ein­mal monat­lich zum Reden, Raten, Bewer­ten und Emp­feh­len. Auf uns war­tet ein Jahr vol­ler Lese­aben­teuer! Wir freuen uns auf Dich!

Sabine Arndt, Bibliothekarin,
Johan­nes Stein­hö­fel und das Team der Eckermann-Buchhandlung
und die Lite­ra­ri­sche Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V.

Jun
21
Di
Präsentation des »Arnstädter Almanachs 2021« im Arnstädter Buchkombinat
Jun 21 um 11:00

Prä­sen­ta­tion des »Arn­städ­ter Alma­nachs 2021«

 

Der Alma­nach beinhal­tet Geschich­ten aus und über Arn­stadt und zudem die Bei­träge aus dem Kurz­ge­schich­ten­wett­be­werb des 1. Arn­städ­ter Lite­ra­tur­ta­ges. Ergänzt wird das Buch durch eine Foto­se­rie von Jür­gen Lud­wig, die 2021 in Arn­stadt ent­stan­den ist.

Zur Prä­sen­ta­tion sind die Autoren der Geschich­ten, die Schirm­her­ren des Ers­ten Arn­städ­ter Lite­ra­tur­ta­ges (Land­rä­tin Petra End­ers und der Arn­städ­ter Bür­ger­meis­ter Frank Spil­ling), die Spon­so­ren (Spar­kasse Arnstadt/Ilmenau, Stadt­werke Arn­stadt, WBG Arn­stadt, die Land­rä­tin des Ilm-Krei­ses) und wei­tere Unter­stüt­zer des Lite­ra­tur­ta­ges eingeladen.

Lesung mit Esther Kinsky in Weimar
Jun 21 um 19:30

Rombo – Lesung mit Esther Kinsky

Mode­ra­tion: Andrea Meyer-Fraatz

 

Im Mai und im Sep­tem­ber 1976 erschüt­tern zwei schwere Erd­be­ben eine Land­schaft und ihre Bevöl­ke­rung im nord­öst­li­chen Ita­lien. An die tau­send Men­schen ster­ben unter den Trüm­mern, Zehn­tau­sende sind ohne Obdach, viele wer­den ihre Hei­mat, das Fri­aul, für immer ver­las­sen. Die Mate­ri­al­ver­schie­bun­gen infolge der Beben sind gewal­tig, sie bil­den neues Gelände, an denen sich die Wucht des Ein­griffs able­sen und in die Begriffe der Natur­kunde fas­sen lässt. Doch für das mensch­li­che Trauma, für die Erfah­rung der plötz­lich zer­spreng­ten Exis­tenz, lässt sich die Spra­che nicht so ein­fach fin­den. In Esther Kin­skys neuem, noch vor Erschei­nen preis­ge­krön­tem Roman berich­ten sie­ben Bewoh­ner eines abge­le­ge­nen Berg­dorfs, Män­ner und Frauen, von ihrem Leben, in dem das Erd­be­ben tiefe Spu­ren hin­ter­las­sen hat, die sie lang­sam zu benen­nen ler­nen. Von der gemein­sa­men Erfah­rung von Angst und Ver­lust splei­ßen sich bald die Fäden indi­vi­du­el­ler Erin­ne­rung ab und wer­den zu ein­dring­li­chen und berüh­ren­den Erzäh­lun­gen tie­fer, älte­rer Versehrung.

»Studio Literatur« der Literarischen Gesellschaft Thüringen auf Radio Lotte
Jun 21 um 22:00 – 23:00

Zu hören an jedem 3. Diens­tag im Monat, 22:00–23:00 Uhr – und als Podcast

Die Lite­ra­ri­sche Gesell­schaft Thü­rin­gen wirkt seit 30 Jah­ren aktiv am lite­ra­ri­schen Leben in Wei­mar und Thü­rin­gen mit. Sie orga­ni­siert Fes­ti­vals und Wett­be­werbe, Werk­stät­ten und Lesun­gen, ver­öf­fent­licht Bücher und Maga­zine. In der neuen Radio­sen­dung – die als Pod­cast nach­zu­hö­ren ist – stellt ihr Mode­ra­to­ren­team das lite­ra­ri­sche Leben rund um die LGT vor.

Damit betei­li­gen wir uns an der wöchent­li­chen Reihe »Lite­ra­tur am Diens­tag« von Radio Lotte:

  • Jeden 1. Diens­tag im Monat gibt es ab sofort »Lite­ra­tur­land Thü­rin­gen auf Radio Lotte« des Thü­rin­ger Lite­ra­tur­ra­tes. Mode­ra­tion: Jens Kirsten.
  • Jeden 2. Diens­tag gibt es das »Lite­ra­ri­sche Kaf­fee­haus« mit Sophia Sprin­ger und Kon­rad Paul.
  • Jeden 3. Diens­tag führt die LGT die Zuhö­rer in ihr »Stu­dio Lite­ra­tur«, mit Guido Naschert und Ste­fan Peter­mann & wei­te­ren Moderator∙innen;
  • Jeden 4. Diens­tag gibt es die »Lese­lotte« mit Gabi Gericke.

Pod­cast

Die ein­zel­nen Pod­casts sind in unse­rer Media­thek zu hören und auf Pod­cast-Platt­for­men (wie z. B. Spo­tify, Dee­zer oder iTu­nes) zu abonnieren.

Die jeweils aktu­el­len Sen­dungs­in­halte wer­den auf der Web­site der Lite­ra­ri­schen Gesell­schaft Thü­rin­gen unter »Ver­an­stal­tun­gen« angekündigt.

Pro­jekt­lei­tung, Redak­tion: Guido Naschert, Ste­fan Petermann

Mode­ra­tion: Fran­ziska Berg­holtz, Chris­tine Hans­mann, Ulrike Mül­ler, Guido Naschert, Ste­fan Peter­mann, André Schin­kel, Lea Weiß

Ton­tech­nik: Timm Weber, San­dra Reyes

Sound­de­sign: Maria Anto­nia Schmidt

Gra­fik: Maria Fer­nanda Sán­chez Santafé

Jun
22
Mi
Podiumsgespräch zum weiblichen Übersetzen mit Anne Weber, Esther Kinsky, Andrea Meyer-Fraatz, Helmut Hühn und Edoardo Costadura in der HAAB Weimar
Jun 22 um 18:00

Weib­li­ches Über­set­zen und Schrei­ben in his­to­ri­scher und aktu­el­ler Perspektive
Gesprächs­reihe »Über­set­zen! Das ›Schrei­ber-Sofa‹ im Bücherkubus«

 

Ver­an­stal­tung mit Anne Weber, Esther Kin­sky, Andrea Meyer-Fraatz, Hel­mut Hühn und Edo­ardo Costadura.

Mode­ra­tion: Annette Seemann.

In guter Nachbarschaft #30 mit Yannic Han Biao Federer und Kira Hummen im ACC Weimar
Jun 22 um 19:00

Zu Gast ist der Autor Yan­nic Han Biao Fede­rer, der sei­nen zwei­ten Roman Tao vor­stellt. Darin erzählt er von einer Spu­ren­su­che ent­lang bio­gra­phi­scher Brü­che und his­to­ri­scher Ver­wer­fun­gen, in der deut­schen Pro­vinz wie im zer­ris­se­nen Hong­kong von heute. Der Roman stellt die Frage, wie gemein­same Erin­ne­rung erzählt wer­den kann, wem sie gehört – und was sie verspricht.

Dass Tobi eigent­lich Tao heißt, wis­sen die wenigs­ten. Nur Miriam nennt ihn, wenn sie zu zweit sind, bei sei­nem chi­ne­si­schen Namen. Als sie ihn ver­lässt, reist Tao mit dem Auto quer durch Europa, um der Trauer über die Tren­nung zu ent­kom­men. Doch die Erin­ne­rung an die gemein­sa­men Jahre ver­folgt ihn, und auch der Tod des Vaters lässt ihn nicht los: Vor Jah­ren ver­schwand der in Hong­kong – auf der Suche nach dem Geburts­ort des eige­nen Vaters. Nun ist es Tao, der sich auf die Spu­ren sei­ner Vor­fah­ren begibt und zu schrei­ben beginnt, um die eigene Geschichte zu ord­nen und die sei­ner Fami­lie, die von China über Indo­ne­sien bis nach Deutsch­land reicht.

Kira Hum­men steht für weib­li­che Stärke, die Melan­cho­lie des All­tags inspi­riert sie. Stimme und Gitarre sind ihr Instru­ment, ihre Texte sind ihr Antrieb. Her­aus­ra­gend sind vor allem ihre lei­den­schaft­li­chen Vocals – der Mut zum laut und auch mal leise sein. Kira Hum­mens Debüt-Album GROWING PAINS (2020) ist ein Mani­fest der Weib­lich­keit; erzählt von Liebe, von Schmerz, vom Wach­sen. Die in Düs­sel­dorf lebende Sin­ger-Song­wri­te­rin schloss sich die ver­gan­ge­nen Jahre in ihrem Bed Room Stu­dio ein, um ihr neues Album selbst zu pro­du­zie­ren. Benannt nach ihrem Song MY BODY IS THE ONLY PLACE, gibt es weib­li­cher Ermäch­ti­gung einen eige­nen Sound. Die Künst­le­rin bewegt sich durch die ver­schie­de­nen Sta­tio­nen weib­li­cher Ermäch­ti­gung, ent­deckt neue stimm­li­che Facet­ten und inte­griert die rum­pelnde Drum Machine CR78 in einen ein­zig­ar­ti­gen Sound. Ihr neues Album MY BODY IS THE ONLY PLACE wird 2022 erscheinen.

Zudem stel­len zwei Thü­rin­ger Nachwuchsautor*innen eigene Texte vor im Rah­men unse­rer Offe­nen Bühne.

Yan­nic Han Biao Fede­rer lebt und arbei­tet als freier Autor in Köln. Er schreibt Romane und Erzäh­lun­gen, Essays und Rezen­sio­nen, u.a. für Deutsch­land­funk, WDR und SWR. Sein Debüt­ro­man Und alles wie aus Papp­ma­ché erschien 2019 im Suhr­kamp Ver­lag, ebenda folgte im März 2022 sein zwei­ter Roman Tao. Er ist Mit­glied im Jun­gen Kol­leg der Nord­rhein-West­fä­li­schen Aka­de­mie der Wis­sen­schaf­ten und der Künste.

Kira Hum­men wurde 2021 als Beste New­co­me­rin von popNRW nomi­niert und ist Preis­trä­ge­rin der Lalla:Labor Künst­le­rin­nen­för­de­rung. Ihr neues Album MY BODY IS THE ONLY PLACE wird 2022 erscheinen.

Die unab­hän­gige Lese­reihe IN GUTER NACHBARSCHAFT gehört zum fes­ten Bestand­teil der Thü­rin­ger Lite­ra­tur­szene. Sie ver­eint seit 2014 neue Lyrik und Prosa mit aktu­el­ler Musik. Über zahl­rei­che selbst orga­ni­sierte Ver­an­stal­tun­gen hin­aus wird die Lese­reihe von Kul­tur­ver­an­stal­tern im gesam­ten Frei­staat als zuver­läs­si­ger Part­ner für anspruchs­volle und unter­halt­same Lite­ra­tur geschätzt.

IN GUTER NACHBARSCHAFT ist ein Pro­jekt der Lite­ra­ri­sche Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V. und wird geför­dert durch die Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thüringen.

Außer­dem sind wir Teil der Initia­tive Unab­hän­gige Lesereihen.

Literaturland Thüringen unterwegs mit Romy Gehrke und Jens-Fietje Dwars im Literaturhaus Halle
Jun 22 um 19:00

Lite­ra­tur­land Thü­rin­gen unterwegs

Der kas­trierte Klas­si­ker – Goe­thes Erotica

 

150 Jahre lang wur­den die ero­ti­schen Texte Goe­thes unter­drückt oder ver­stüm­melt, weil der Dich­ter­fürst nichts Unziem­li­ches sagen durfte. Heute wird ihm Sexis­mus und Frau­en­feind­lich­keit attestiert.

Jens‑F. Dwars & Romy Gehrke lesen aus einer neuen Aus­gabe von Goe­thes Ero­tica mit Zeich­nun­gen von Gerd Macken­sen und strei­ten um das Geheim­nis lust­vol­ler Texte. Lesen und schrei­ben Män­ner & Frauen ero­ti­sche Lite­ra­tur anders? Leben wir wirk­lich in Zei­ten befrei­ter Sinn­lich­keit oder nicht eher in einer Epo­che neuer Verklemmtheit?

 

 

Eine Ver­an­stal­tung des Lite­ra­tur­hau­ses Halle in Koope­ra­tion mit dem Thü­rin­ger Lite­ra­tur­rat e.V. Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thüringen.
www.literaturland-thueringen.de * www.literaturhaus-halle.de * www.edition-ornament.de

Lesung mit László Krasznahorkai in Weimar
Jun 22 um 19:30

»Herscht 07769« – Lesung mit László Krasznahorkai

Mode­ra­tion: Wie­land Koch

 

Lite­ra­risch mit gro­ßem Sog über­rascht László Kraszn­ahor­kai mit einem Roman voll beängs­ti­gen­der deut­scher Gegen­wart, mit melan­cho­li­schem Humor und abgrün­di­gem Sar­kas­mus. Ver­or­tet ist seine Geschichte in Kana. Der Ort wäre eine ver­ges­sene Klein­stadt irgendwo in Thü­rin­gen, hätte ihre abge­le­gene Trost­lo­sig­keit nicht Neo­na­zis ange­lockt. Die Ein­woh­ner betrach­ten sie mit Angst und Arg­wohn. Allein Flo­rian Herscht meint, er habe Freunde auf bei­den Sei­ten: ein hilfs­be­rei­ter Mus­kel­protz, der sich vor Tat­toos fürch­tet und glaubt, das Uni­ver­sum stürze dem­nächst ins Nichts. Um alle vor der ver­meint­li­chen Kata­stro­phe zu war­nen, schreibt er Briefe an Frau Mer­kel, die ohne Ant­wort blei­ben. Doch seine Unschuld macht ihn hell­sich­tig, und nur die Musik Bachs kann ihn trös­ten. Plötz­lich tau­chen am Wald­rand Wölfe auf, die Apo­ka­lypse rückt tat­säch­lich näher… 07769 ist eine Post­leit­zahl ohne zuge­wie­se­nen Ort. An 07768 adres­sierte Sen­dun­gen errei­chen aller­dings Kahla und Kahla ist Homö­onym zu Kana. Der Autor wurde in letz­ter Zeit tat­säch­lich häu­fi­ger in Kahla bei Recher­chen angetroffen.

Jun
23
Do
»Bibel Tales« im Kloster Veßra
Jun 23 um 18:00

Bibel Tales-500 Jahre Über­set­zung der Bibel durch Mar­tin Luther

Zeit­ge­nös­si­sche Haus­mu­sik trifft auf Popu­lär­wis­sen­schaft­li­chen Vor­trag trifft auf Film

 

Bei “Bibel Tales” erin­nert and das 500-jäh­rige Jubi­läum der Bibel Über­set­zung, wodurch die Refor­ma­tion mit all ihren Aus­wir­kun­gen bis heute wie­der in das Gedächt­nis der Men­schen trans­fe­riert wird. Auf Luthers Wir­ken spe­zi­ell in Süd­thü­rin­gen wird hier­bei ein beson­de­rer Schwer­punkt gelegt, da ein wesent­li­cher Lebens­ab­schnitt des Refor­ma­tors eng mit der Region ver­bun­den ist. Orte wie Möhra, Schmal­kal­den oder Stein­bach bei Bad Lie­ben­stein sind wich­tige Sta­tio­nen in der Lutherbiografie.

Pro­gramm:

Musi­ka­li­sche Eröff­nung mit his­to­ri­scher zeit­ge­nös­si­scher Haus­mu­sik (Stif­tung Süd­thü­rin­ger Kammerorchester)
Popu­lär­wis­sen­schaft­li­cher Vor­trag zur dama­li­gen Zeit — Luther und Bibel­über­set­zung (Dr. Kai Leh­mann, Lei­ter Museum Schloss Wilhelmsburg)
Film­vor­füh­rung “Storm und der ver­bo­tene Brief” (bereit­ge­stellt durch Schauburg2Go Zella-Mehlis)

Lange Nacht des wissenschaftlichen Schreibens der Universitätsbibliothek der Bauhaus-Universität Weimar
Jun 23 um 18:00 – Jun 24 um 00:00

2022 fin­det zum ach­ten Mal die »Lange Nacht des wis­sen­schaft­li­chen Schrei­bens« der Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar statt. Unter dem Motto »wri­ting for future!« wid­met sich die Nacht aus unter­schied­li­chen Per­spek­ti­ven der The­ma­tik »Schrei­ben und Nachhaltigkeit«.

 

Programm

18.00 Eröffnung | Audimax 

Fei­er­li­che Eröff­nung der Lan­gen Nacht des wis­sen­schaft­li­chen Schrei­bens mit Prof. Dr. Chris­tian Koch (Vize­prä­si­dent der Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar), Dr. Frank Simon-Ritz (Direk­tor der Uni­ver­si­täts­bi­blio­thek), Dr. Fran­ziska Mat­thes (Bau­haus Rese­arch School) und Dr. Kat­rin Rich­ter (Uni­ver­si­täts­bi­blio­thek) mit Infor­ma­tio­nen zum Pro­gramm. 18.00 – 18.15 | hybrid

20.00 »Stell Dir vor: eine Reise in die klimagerechte Zukunft« | Lounge 

Krea­ti­ves Schrei­ben mit »Wri­ters for Future«-Aktivistin Ste­fa­nie Rück­ert und posi­ti­vem Blick auf eine kli­ma­ge­rechte Zukunft. Für Men­schen, denen die Bri­sanz des Kli­ma­wan­dels bewusst ist und die auch schon einige Schritte auf dem Weg in Rich­tung Nach­hal­tig­keit gegan­gen sind. 20.00–21.30 | in Präsenz

21.00 Digital Data – A tale about types and formats | Online 

Text, images, music or video – work­shop on for­mat pro­per­ties and long-term archi­ving. 21.00–21.30 | Online

21.45 Guided tour through the library closed stacks | Ebene 0, Foyer 

Für alle Neu­gie­ri­gen, die schon immer mal wis­sen woll­ten, wo und wie jene Medien unter­ge­bracht sind, die ihren Platz im Maga­zin oder Son­der­ma­ga­zin haben, bie­ten wir Son­der­füh­run­gen in Klein­grup­pen an. 21.45–22.15 | in Präsenz

22.15 PhD meet&greet | Lounge 

Zeit, um sich mit ande­ren Pro­mo­vie­ren­den bei Snacks und Geträn­ken aus­zu­tau­schen, das Inter­na­tio­nal Ph.D. Net­work und den Pro­mo­vie­ren­den­rat Pro.Doc ken­nen­zu­ler­nen. 22.15–23.15 | in Präsenz

22.30 Kurzfilmnacht | Audimax 

Gezeigt wer­den Kurz­filme zum Thema Nach­hal­tig­keit, die in ver­schie­de­nen Semi­na­ren der Fakul­tät Kunst und Gestal­tung ent­stan­den sind. 22.30–00.00 | in Präsenz

22.30 Weiter Schreiben – Lesen – Denken | Ebene +1, Lesebereich 

ers­tes Resü­mee aus der Lan­gen Nacht des wis­sen­schaft­li­chen Schrei­bens. 22.30–23.30 | in Präsenz

23.00 PhD meet&greet | Lounge 

Zeit, um sich mit ande­ren Pro­mo­vie­ren­den bei Snacks und Geträn­ken aus­zu­tau­schen, das Inter­na­tio­nal Ph.D. Net­work und den Pro­mo­vie­ren­den­rat Pro.Doc ken­nen­zu­ler­nen. 22.15–23.15 | in Präsenz

23.00 Kurzfilmnacht | Audimax 

Gezeigt wer­den Kurz­filme zum Thema Nach­hal­tig­keit, die in ver­schie­de­nen Semi­na­ren der Fakul­tät Kunst und Gestal­tung ent­stan­den sind. 22.30–00.00 | in Präsenz

»Sustainability« Ausstellung | E‑1 Lehrbuchsammlung 

Die Aus­stel­lung zeigt die viel­fäl­ti­gen Betrach­tungs­wei­sen auf das Thema Nach­hal­tig­keit. Gezeigt wer­den 10 ver­schie­dene Arbei­ten von Stu­die­ren­den, Pro­mo­vie­ren­den, Mitarbeiter*innen und Alumni der Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar. | in Präsenz

Studentische Publikationsprojekte | E0 Foyer 

Ver­schie­dene stu­den­ti­sche Pro­jekte zum Thema Schrei­ben und Nach­hal­tig­keit stel­len sich und ihre Arbei­ten vor. Auf unse­rer Lese­treppe kön­nen Sie direkt in den neuen Lese­stoff eintauchen.

Gend-o-mat | E+1 Lesebereich 

Inter­ak­tive Anwen­dung zur gen­der­sen­si­blen Spra­che – Eine spie­le­ri­sche Annä­he­rung. | in Präsenz

ONLINE:

Buchvorstellung, Film und Gespräch mit Grit Lemke in Weimar
Jun 23 um 19:00

Kin­der von Hoy (Buch 2021) | Gun­der­manns Revier (Film 2019)

Buch­vor­stel­lung, Film und Gespräch mit Grit Lemke

Mode­ra­tion: Wie­land Koch

 

Die Autorin und Doku­men­tar­fil­me­rin Grit Lemke, 1965 gebo­ren, wuchs in Hoyers­werda auf. In der „sozia­lis­ti­schen Vor­zei­ge­stadt“ hatte sich eine ein­zig­ar­tige Kul­tur- und Kunst­szene um den „sin­gen­den Bag­ger­füh­rer“ Ger­hard Gun­der­mann gebil­det. In die­sem Milieu war auch Grit Lemke aktiv und emp­fand ihre dort ver­lebte Jugend als eine “Zeit der Frei­heit“. Im Herbst 1991 jedoch sorgte Hoyers­werda welt­weit für Schlag­zei­len: Es kam zu ras­sis­ti­schen Über­grif­fen auf Wohn­heime von DDR-Ver­trags­ar­bei­tern und Asyl­be­wer­bern. In ihrem 2021 erschie­nen doku­men­ta­ri­schen Roman “Kin­der von Hoy“ beschreibt Grit Lemke das Ent­set­zen über diese Vor­fälle. Doch sie erzählt nicht nur von den Abgrün­den – sie zeigt auch andere, unbe­kannte Sei­ten der eins­ti­gen Berg­bau­stadt. Für den Roman hat die Autorin viele Zeit­zeu­gen in Hoyers­werda inter­viewt und ver­webt ihre Geschich­ten zu einem facet­ten­rei­chen Bild. Schon 2019 hatte sie in ihrem Doku­men­tar­film „Gun­der­manns Revier“, der für den Grimme-Preis nomi­niert war, ein poe­ti­sches und per­sön­li­ches Por­trät des Rock­poe­ten und Bag­ger­fah­rers gezeich­net. Wie in einem Brenn­spie­gel bün­deln sich in der Region Lau­sitz und im Werk Gun­der­manns glo­bale Fra­gen: Hei­mat und Indus­trie, das Ende der Arbeit, Uto­pie und indi­vi­du­elle Ver­ant­wor­tung. Zu Wort kom­men eine Leh­re­rin, seine ers­ten Weg­be­glei­ter aus der Bri­gade Feu­er­stein, enge Mit­ar­bei­ter, Musi­ker­kol­le­gen und Conny Gun­der­mann. Der Bür­ger­chor Hoyers­werda singt seine Songs. Poe­ti­sche Refle­xio­nen der Fil­me­ma­che­rin Lemke und meta­pho­ri­sche Bil­der einer umge­bro­che­nen Land­schaft und Stadt füh­ren durch den Film. Sie tre­ten in einen Dia­log mit Gun­der­mann in weit­ge­hend unbe­kann­ten Archiv­auf­nah­men, Tex­ten und Musik.

Kar­ten für die Film­ver­an­stal­tun­gen sind nur im Kino erhältlich!
Wir bit­ten um Anmel­dun­gen per Mail unter kino@monami-weimar.de

Lesung und Gespräch mit Anne Weber in Jena
Jun 23 um 19:30

Anne Weber, 1964 in Offen­bach gebo­ren, lebt seit 1983 als freie Autorin und Über­set­ze­rin in Paris. Sie hat sowohl aus dem Deut­schen ins Fran­zö­si­sche über­setzt (u. a. Sibylle Lewit­schar­off, Wil­helm Gen­azino) als auch umge­kehrt (Pierre Michon, Mar­gue­rite Duras). Ihre eige­nen Büchern schreibt sie sowohl in deut­scher als auch in fran­zö­si­scher Spra­che. Ihre Werke wur­den u. a. mit dem Hei­mito von Dode­rer-Lite­ra­tur­preis, dem 3sat-Preis, dem Kra­nich­stei­ner Lite­ra­tur­preis und dem Johann-Hein­rich-Voß-Preis ausgezeichnet.Für ihr Buch Annette, ein Hel­din­nen­epos wurde Anne Weber mit dem Deut­schen Buch­preis 2020 ausgezeichnet.

Mode­ra­tion: Edu­ardo Cos­ta­dura, Hel­mut Hühn

 

Eine Ver­an­stal­tung der Fried­rich Schil­ler Uni­ver­si­tät Jena (Schil­lers Gar­ten­haus) in Koope­ra­tion mit der Lite­ra­ri­schen Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V. und mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thü­rin­gen und der Gesell­schaft für deut­sche Spra­che e.V.

Buchvorstellung mit Ondřej Cikán im ACC Weimar
Jun 23 um 20:00

Vítězslav Nez­val und der Poe­tis­mus – Buch­vor­stel­lung mit Ondřej Cikán

 

Der große tsche­chi­sche Poe­tist und Sur­rea­list Vítěz­lav Nez­val (1900–1958) ist ein Phä­no­men: Kaum jemand hat es geschafft, der Spra­che zu einer sol­chen Schön­heit zu ver­hel­fen. Der Dich­ter und Über­set­zer Ondřej Cikán hat diese Schön­heit nun ins Deut­sche gebracht. Das Zen­trum der Antho­lo­gie „Ein Dich­ter bei Nacht“ bil­den Nez­vals vir­tuose Lang­ge­dichte „Für die Nacht“ und „Edi­son“, die in Tsche­chien bis heute popu­lär sind. Ver­voll­stän­digt wer­den sie durch Gedichte aus ver­schie­de­nen Schaf­fens­pe­ri­oden, z.B. „Cock­tails“, „Toten­glo­cke für Oto­kar Bře­zina“, „Ein Tüch­lein und Adieu“ und „Stro­phen über Prag“.

Im Anhang der Antho­lo­gie fin­det sich einer­seits ein Krimi mit dem Titel „Der Dich­ter“ von Karel Čapek, in dem Nez­val lie­be­voll aufs Korn genom­men wird; und ande­rer­seits das berühmte Gedicht „Zone“ von Guil­laume Apol­lin­aire, des­sen tsche­chi­sche Über­set­zung Karel Čapeks die tsche­chi­schen Poe­tis­ten zur Ent­wick­lung eines eige­nen Gen­res, des „Zonen­ge­dichts“, inspi­riert hat.

Ondřej Cikán (Kētos Ver­lag, Wien) wird den Dich­ter Vítězslav Nez­val vor­stel­len, ihn als Ver­tre­ter des tsche­chi­schen Poe­tis­mus beleuch­ten, seine Bezie­hung zum Sur­rea­lis­mus dar­stel­len und aus der Antho­lo­gie „Ein Dich­ter bei Nacht“ lesen.

ZWISCHEN FEINDLICHEN LINIEN | Avant­garde und Wider­stand in Osteuropa

Als Zen­tren der his­to­ri­schen Kunst-Avant­garde gel­ten oft­mals Ber­lin und Paris – voll­zo­gen sich doch in die­sen Städ­ten die Revo­lu­tio­nen von Dada und Sur­rea­lis­mus. Doch die Avant­garde war eine inter­na­tio­nale (anti-)künstlerische Bewe­gung, die sich in ver­schie­de­nen Unter­strö­mun­gen voll­zog. In ver­schie­de­nen Län­dern Ost­eu­ro­pas fand die Avant­garde beson­ders inter­es­sante Aus­for­mun­gen. Voll­zieht man diese Strö­mun­gen nach, wird man gezwun­gen, sich mit der Tra­gö­die des 20. Jahr­hun­derts, den Fol­gen des 1. Welt­kriegs, der Okto­ber­re­vo­lu­tion, dem Sta­li­nis­mus und Natio­nal­so­zia­lis­mus aus­ein­an­der­zu­set­zen. Die Geschichte der Avant­garde nimmt inner­halb die­ser Geschichte eine kon­flikt­hafte Eigen­po­si­tion ein. Die Ver­an­stal­tungs­reihe will dem nach­spü­ren. Wäh­rend die ers­ten 7 Ver­an­stal­tun­gen sich auf kon­krete his­to­ri­sche Strö­mun­gen, Ereig­nisse und Per­so­nen kon­zen­triert, soll in den letz­ten bei­den Ver­an­stal­tun­gen eine theo­re­ti­sche Rah­mung ange­strebt werden.

Das 11. Pro­gramm der Ver­an­stal­tungs­reihe Kunst, Spek­ta­kel & Revo­lu­tion fin­det von Mai bis Sep­tem­ber 2022 statt, ist eine Koope­ra­tion des Bil­dungs­kol­lek­tivs mit der ACC Gale­rie Wei­mar und wird unter­stützt von der Rosa-Luxem­burg-Stif­tung Thü­rin­gen und dem Bil­dungs­werk Thü­rin­gen BWT.

Jun
24
Fr
Lesung mit László Krasznahorkai in der Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek Jena
Jun 24 um 19:00

Der neue Roman „Herscht 07769“ des unga­ri­schen Autors László Kraszn­ahor­kai spielt in Thü­rin­gen! Genauer gesagt in der Stadt „Kana“. Dort lebt Flo­rian Herscht, ein hilfs­be­rei­ter Mus­kel­protz, der fürch­tet, das Uni­ver­sum stürze dem­nächst ins Nichts – und den Kampf gegen eine Neo­na­zi­bande aufnimmt.

Lange ist mir ein Prot­ago­nist nicht mehr so ans Herz gewach­sen wie Flo­rian Herscht. Gemei­ner­weise kann man in die­sem Buch nie auf­hö­ren zu lesen. Ich sage es nicht mal nei­disch, son­dern als Beschenk­ter: László Kraszn­ahor­kai hat den heu­ti­gen deut­schen Roman geschrie­ben.“ (Ingo Schulze)

Eine Ver­an­stal­tung von Lese-Zei­chen e.V., Lan­des­zen­trale für poli­ti­sche Bil­dung Thü­rin­gen, Inter­na­tio­na­les Büro der Fried­rich-Schil­ler-Uni­ver­si­tät Jena, Imre Ker­tész Kol­leg Jena.

Diary Slam im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Jun 24 um 19:30

Tage­buch schrei­ben ist als wür­dest du dir zuflüs­tern und zuhö­ren zur glei­chen Zeit.“
Mina Mur­ray

Am Frei­tag den 24. Juni ist es wie­der soweit: der Diary Slam im Kul­tur: Haus Dacheröden geht in eine neue Runde! Bereits zum 8. Mal ver­an­stal­tet die Erfur­ter Herbst­lese den Poe­try Slam – einen moder­nen Dich­ter­wett­streit, in dem aus­schließ­lich Texte aus Tage­bü­chern vor­ge­tra­gen wer­den. Ob auf­re­gen­der Kon­zert­be­such, Rei­se­er­leb­nisse oder der erste Lie­bes­kum­mer, ob gesun­gen, gereimt oder gerappt, alle The­men und Texte sind will­kom­men. Haupt­sa­che, sie sind selbst­ge­schrie­ben und ste­hen in einem Tagebuch.

Jeder Lesende hat etwa 5–10 Minu­ten Zeit, um sei­nen Text vor­zu­tra­gen. Das Publi­kum ent­schei­det, wel­che Poe­tin oder wel­cher Poet weiterkommt.
Der Abend wird mode­riert von Flem­ming Witt. Er ist Autor und eben­falls Poe­try Slam­mer und wurde 2019 zum Thü­rin­ger Lan­des­meis­ter im Poe­try Slam sowie zum deutsch­spra­chi­gen Team-Vize­meis­ter gekürt.
Für die musi­ka­li­sche Unter­ma­lung sorgt in die­sem Jahr die New­co­me­rin Rona Stoica, Fina­lis­tin in der dies­jäh­ri­gen Aus­gabe des Kom­po­nis­ten­wett­be­werbs DEIN SONG.

Auf geht‘s: Tage­bü­cher raus kra­men und eine Anmel­dung schi­cken an fsj_kultur@herbstlese.de (Nora Kra­lik).

Lyrik & Jazz – Weimarer Lyriknacht
Jun 24 um 19:30

Mode­ra­tion: Nancy Hünger

End­lich ist die Wei­ma­rer Lyrik­nacht zurück – an neuem Ort, mit neuem Part­ner – und mit vier groß­ar­ti­gen preis­ge­krön­ten Dich­te­rin­nen! Ihre Stim­men sind viel­ge­stal­tig, mal wütend, mal frech, mal melan­cho­lisch, leise oder laut:

Lisa Jeschke (geb. 1985), Lyriker*in und Performer*in, lebt in Mün­chen. Für ihren Lyrik­band »Die Antho­lo­gie der Gedichte betrun­ke­ner Frauen«, erhielt sie 2020 den Baye­ri­schen Kunstförderpreis.

Kers­tin Prei­wuß (geb. 1980) auf­ge­wach­sen in Plau am See und Ros­tock, lebt als freie Autorin mit ihrer Fami­lie in Leipzig.

https://www.piper.de/autoren/kerstin-preiwuss-10001096

Simone Lap­pert (geb. 1985) stu­dierte Lite­ra­ri­sches Schrei­ben am Schwei­ze­ri­schen Lite­ra­tur­in­sti­tut in Biel. Sie lebt und arbei­tet als freie Autorin in Zürich. Nach zwei preis­ge­krön­ten Roma­nen debü­tierte sie 2022 als Dichterin.

Judith Zan­der (geb. 1980) lebt in Jüte­borg. Sie stu­dierte Ger­ma­nis­tik, Anglis­tik und Geschichte in Greifs­wald, danach am Deut­schen Lite­ra­tur­in­sti­tut Leip­zig. Ihr Debüt­ro­man »Dinge, die wir heute sag­ten« stand auf der Short­list des Deut­schen Buch­prei­ses, soeben erschien ihr neus­ter Lyrik­band »im länd­chen som­mer im win­ter zur see«.

Musi­ka­lisch beglei­ten sie Isa­bel Röß­ler und Ulrike Schwarz. Röß­ler stu­dierte Jazz-Kon­tra­bass an der Hoch­schule für Musik in Nürn­berg und an der Est­ni­schen Musik­aka­de­mie in Tal­linn. Seit 2018 lebt und arbei­tet sie in Ber­lin. Schwarz (Saxophon/Flöte) ist Impro­vi­sa­ti­ons­mu­si­ke­rin und Musik­päd­ago­gin. Sie spielt in Ad-Hoc-For­ma­tio­nen und lehrt an der HfMDK Frank­furt am Main Jazz mit Kin­dern und »freie« Improvisation.

Mode­ra­tion: Nancy Hün­ger & Romina Nikolić

 

Die Wei­ma­rer Lyrik­nacht ist seit 2022 Teil des »Lesarten«-Literaturfestivals der Stadt Wei­mar, und sie ist ein gemein­sa­mes Pro­jekt der Lite­ra­ri­schen Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V., des Lese-Zei­chen e.V., der Stadt Wei­mar sowie der Jazz­meile Thü­rin­gen und wird von der Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thü­rin­gen sowie der Spar­kas­sen­stif­tung Wei­mar – Wei­ma­rer Land finan­zi­ell unterstützt.

Jun
25
Sa
Kreatives Schreiben mit Anke Engelmann im Kultur: Haus Dacheröden
Jun 25 um 10:00 – 15:00

Reise, reise!
Work­shop Krea­ti­ves Schrei­ben am 25. Juni 2022 im Kul­tur: Haus Dacheröden.

Mit dem Weck­ruf der Matro­sen star­tet der letzte Work­shop vor der Som­mer­pause. Für alle, an denen das Fern­weh zieht und die vor der nächs­ten Corona-Welle weg aus Krieg und Krise wol­len, dahin wo die Welt noch in Ord­nung ist: ins Tou­ris­ten-Wun­der­land. Von Ber­lin nach Beta­geuze, von Use­dom bis USA, zu Fuß oder per Raum­schiff, mit dem Fahr­rad oder der Gedankenpost.
Rei­sen bil­det und erwei­tert die Sinne. Fern der Hei­mat wird man eine andere Per­son, man rade­brecht in unbe­kann­ten Spra­chen, pro­biert selt­same Gerichte und spürt haut­nah fremde Kul­tu­ren. Die Son­nen­brille auf­ge­setzt und schon ist der Per­spek­tiv­wech­sel voll­zo­gen: der Blick des Frem­den in der Fremde, neu­gie­rig und auf­ge­schlos­sen. Pro­be­weise ver­set­zen wir uns in fremde Wel­ten und üben schon­mal den Urlaub. Ich freu mich drauf!

Krea­ti­ves Schrei­ben mit Anke Engel­mann: immer am letz­ten Sams­tag im Monat, immer 10 bis 15 Uhr

Anmel­dung:
Mail an: engelmann@poesiebuero.de
Kos­ten: 42 Euro, ermä­ßigt 35 Euro. Rabatt möglich

 

Sommerfest in »Brehms Welt« in Renthendorf
Jun 25 um 12:00 – 18:00

Som­mer­fest BREHMS WELT & Natura 2000

 

Zum ers­ten Mal nach Eröff­nung der neuen Dau­er­aus­stel­lung von BREHMS WELT und Neu­be­set­zung der Natura 2000-Sta­tion „Auen, Moore, Feucht­ge­biete“ wol­len wir gemein­sam fei­ern. Daher laden wir Sie am 25.06.2022 herz­lich zu unse­rem Som­mer­fest ein!

Schlie­ßen Sie sich vor­mit­tags einer der Exkur­sio­nen zu den The­men Sing­vö­gel, Fisch­ot­ter & Fließ­ge­wäs­ser oder Biber an und genie­ßen Sie nach­mit­tags das Fest bei Musik auf der Museumwiese.

Für das leib­li­che Wohl ist mit regio­nal oder öko­lo­gisch her­ge­stell­ten Pro­duk­ten sowohl mit­tags als auch zur Kaf­fee­zeit gesorgt.

Spiel, Spaß und Wis­sens­ver­mitt­lung für Groß und Klein kom­men eben­falls nicht zu kurz. Im Laufe des Tages sind außer­dem die fach­kun­di­gen Mitarbeiter*innen der Natu­ra2000-Sta­tion „Auen Moore, Feucht­ge­biete“ für alle Fra­gen offen und das Brehms Welt-Team zeigt Ihnen gerne das Museum.

Ange­bote:
Natur­kund­li­che Exkursionen
(Anmel­dung unter: 036 426 / 200 577)

  • 10:00 Uhr: Vogel­stim­men­wan­de­rung (Ren­then­dorf – Park­platz Schullandheim)
  • 10:00 Uhr:  Fisch­ot­ter­wan­de­rung (Wol­fers­dorf – Park­platz Her­berge am Wald)
  • 10:30 Uhr:  Biber­ex­kur­sion (Schön­born – Park­platz Wochenendsiedlung)

Som­mer­fest ab 12:00 auf der Museumswiese

  • Schaf­ge­hege zum Strei­cheln und Beobachten
  • Kos­ten­lose Muse­ums­füh­rung um 12:30
  • Kos­ten­lo­ser Ein­tritt ins Museum
  • Kin­der­an­ge­bote: Quiz­ral­lye, Bas­tel- und Mal­tisch, Sand­kiste, spannende
  • Expe­ri­mente rund um das Thema Wasser
  • Ver­kauf von regio­na­len Pro­duk­ten wie Saft und Wein, Honig und Pro­dukte vom Strauß
  • Ver­kös­ti­gung: Kaf­fee und Kuchen, Gulasch, Suppe und Zwie­bel­ku­chen, Kaltgetränke
24. Limlingeröder Diskurse in der Dichterstätte Sarah Kirsch Limlingerode
Jun 25 um 14:30

24. Lim­lin­ge­röder Diskurse 

Was im Haus gespro­chen – das Schönste, was ich hörte.“

Mit­glie­der des Ver­eins „Dich­ter­stätte Sarah Kirsch“ dekla­mie­ren und inter­pre­tie­ren ihre Lieblingsgedichte.

»Palmbaum«-Lesung mit André Schinkel und Jens-Fietje Dwars und Ausstellungseröffnung im Literaturhaus Magdeburg
Jun 25 um 15:00

»Wort- und Bil­der­lust im Zei­chen der Palme«

Aus­stel­lungs­er­öff­nung und »Palmbaum«-Lesung

mit André Schin­kel und Jens-Fietje Dwars

 

Eröff­nung einer Aus­stel­lung mit den Ein­bän­den der Thü­rin­ger Lite­ra­tur­zeit­schrift »Palm­baum« und ihren ori­gi­nal­gra­fi­schen Vor­la­gen. Die Spann­weite der Arbei­ten reicht von Ger­hard Alten­bourg über Moritz Götze, Angela Ham­pel, Karl-Georg Hirsch, Horst Hus­sel, Gerda Lepke, Gerd Macken­sen und Uwe Pfei­fer bis zu Stra­walde, Klaus Süß, Ticha, Uhlig und Kay Voigt­mann bis zu Bald­win Zettl.

Zur Eröff­nung der Aus­stel­lung stel­len Jens-Fietje Dwars (Jena) und André Schin­kel (Halle) das aktu­elle Heft der Zeit­schrift mit dem Titel­thema »Was ist roman­tisch?« zu Nova­lis vor. Der eine ist Chef­re­dak­teur des »Palm­baums«, der andere von „Ort der Augen«.

Beide lesen aus ihren jüngs­ten Büchern: aus »Goe­thes Ero­tica“ mit Zeich­nun­gen von Gerd Macken­sen und dem Erzähl­band »Die Stadt, die ich verlasse«.

Die Aus­stel­lung ist vom 27. Juni bis 12. August zu sehen.

 

Zur Zeit­schrift »Palm­baum«

Die Zeit­schrift »Palm­baum. Lite­ra­ri­sches Jour­nal aus Thü­rin­gen“ besteht seit 1993 und erscheint zwei­mal jähr­lich im quar­tus-Ver­lag Bucha bei Jena. Sie wird vom Thü­rin­ger Lite­ra­tur­rat her­aus­ge­ge­ben und von der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei gefördert.

Ihr Vor­bild ist die »Frucht­brin­gende Gesell­schaft«, die erste deut­sche Lite­ra­tur­ver­ei­ni­gung, die 1617 in Wei­mar gegrün­det wurde und sich die viel­fach nutz­brin­gende Palme als ihr Erken­nungs­zei­chen gewählt hat. Seit 2005 wer­den die Ein­bände der Zeit­schrift von Künst­lern aus Mit­tel­deutsch­land gestal­tet. Der Rei­gen der Betei­lig­ten reicht von Ger­hard Alten­bourg über Moritz Götze, Angela Ham­pel, Karl-Georg Hirsch, Horst Hus­sel, Gerda Lepke, Gerd Macken­sen, Wolf­gang Petrovsky, Uwe Pfei­fer, Stra­walde, Klaus Süß, Susanne Theu­mer, Hans Ticha, Max Uhlig und Kay Voigt­mann bis zu Bald­win Zettl.

An den Hef­ten lässt sich Buch­ge­stal­tung exem­pla­risch nach­voll­zie­hen, denn oft gilt es den geeig­ne­ten Aus­schnitt einer Gra­fik aus­zu­wäh­len und mit den typo­gra­fi­schen Bau­stei­nen abzu­stim­men, damit ein Umschlag ent­steht, der Neu­gier auf das Titel­thema weckt und ästhe­ti­schen Genuss gewährt.

Lesung mit Sascha Lange im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Jun 25 um 19:30

»Our Darkness – Gruf­tis und Waver in der DDR« – Lesung mit Sascha Lange

 

Zwi­schen The Cure, Jugend­ra­dio DT64 und den ande­ren Bands

Gruf­tis und Waver in der DDR – das waren vor allem Fans von The Cure, Die Ärzte und Depe­che Mode. Plus Anne Clark, Sis­ters Of Mercy, Joy Divi­sion und vie­len anderen…
In schwar­zen Kla­mot­ten, mit aus­la­den­den Fri­su­ren und einer Musik im Span­nungs­feld zwi­schen Depres­sion, Melan­cho­lie und pop­pi­gen Melo­dien ent­wi­ckel­ten Jugend­li­che ein ganz beson­de­res Lebens­ge­fühl in der Zeit des Ver­falls eines gan­zen Landes.
Das West-Bravo-Jugend­ma­ga­zin und das Ost-Jugend­ra­dio DT64 erwei­ter­ten ab 1986/87 glei­cher­ma­ßen den Infor­ma­ti­ons­ho­ri­zont der Waver und Gruftis.
Die neuen „Ande­ren Bands“ brach­ten zusätz­li­chen musi­ka­li­schen Input, eine eigene, selbst geschaf­fene kul­tu­relle Hei­mat. Auch die zahl­rei­chen Anfein­dun­gen durch Faschos und den DDR-Sicher­heits­ap­pa­rat konn­ten die Aus­brei­tung die­ser Jugend­kul­tur nicht stoppen.

Sascha Lange zeich­net mit Our Darkness – Gruf­tis und Waver in der DDR ein viel­schich­ti­ges Bild von einer Jugend­kul­tur am Ende der 1980er Jahre, für die die DDR kaum noch exis­tierte und die sich längst inter­na­tio­nal verortete.

Jun
26
So
Lesung mit Iris Fleischhauer in Kranichfeld
Jun 26 um 16:00

Iris Fleisch­hauer liest aus ihrem neuen Roman-Projekt.

Mit musi­ka­li­scher Beglei­tung des Duos „Sefer ī Jahn“: Oli­ver Jahn (Gitarre, Gesang) und Anoush Sefe­rian (Geige, Gesang).

 

Iris Fleisch­hauer wurde 1967 in Wei­mar gebo­ren und lebt in Schal­kau. Sie stu­dierte in Erfurt Ger­ma­nis­tik auf Lehr­amt und arbei­tet als Deutsch­leh­re­rin. Seit 2016 hat sie meh­rere Bücher ver­öf­fent­licht. In Kra­nich­feld liest sie aus ihrem neuen Roman-Projekt.

Oli­ver Jahn ist Gitar­rist und über Thü­rin­gen hin­aus bekannt durch die Bands Los Ban­di­tos, Olmar und Air­tramp; er arbei­tet zudem als Film- und Theatermusiker. 

Anoush Sefe­rian ist eine klas­si­sche Vio­li­nis­tin und Voka­lis­tin aus Damas­kus. Sie absol­vierte ihre Mas­ter-Stu­dium an der HfM Franz Liszt in Weimar.

Eine Ver­an­stal­tung im Rah­men der Reihe »Kra­nich­fel­der Literatursommer«.

Antje Horn erzählt … in Rudolstadt
Jun 26 um 17:00

Antje Horn ist Erzäh­le­rin. Sie liest nicht vor, sie erzählt frei, mit Hän­den und Füßen. Seit eini­gen Jah­ren leiht sie Mär­chen und Geschich­ten aus aller Welt ihre Stimme. Warum? Mär­chen und Geschich­ten sind stets auf Wan­der­schaft. Sie über­win­den Län­der­gren­zen und Welt­meere, oft wird Gewohn­tes auf den Kopf gestellt, das Sanfte besiegt das Harte, Unmög­li­ches wird Wirk­lich­keit, Uraltes und gerade Ent­ste­hen­des ver­bin­den sich wäh­rend des Erzäh­lens. Die Erzäh­le­rin reist mit dem Publi­kum durch ferne Län­der und innere Wel­ten. Wie arm wären wir ohne Mär­chen und Geschich­ten. Wir haben sie bit­ter nötig, gerade heute!

Konzert mit Axel Prahl & dem Inselorchester in Suhl
Jun 26 um 19:30

Vie­les, was die Medien an ihm schät­zen, aber noch mehr, was das Publi­kum so an ihm liebt, fin­det man in sei­nen Lie­dern wie­der. Prahl singt Prahl – authen­tisch, boden­stän­dig, erdig, mit Witz und Lust am Musi­zie­ren. Mit Axel Prahl betritt kein sin­gen­der Schau­spie­ler, son­dern ein wun­der­ba­rer Musi­ker und Sän­ger die deut­schen (Musik-)Bühnen mit Songs, die aus der eige­nen Feder und dem eige­nen Erle­ben ent­sprun­gen sind. Seine kei­nes­wegs neben­bei gefei­erte Band ist eine kleine, hand­ver­le­sene Truppe von neun Musi­kern, die in die deut­sche Rock‑, Jazz- und Klas­sik­szene klang­volle Namen ein­zu­brin­gen haben. Allen voran Danny Dziuk, der mit Songs und Song­tex­ten das Anse­hen von Annett Loui­san oder jenes von Stop­pok beför­dert hat.

Das Kon­zert mit Axel Prahl und dem Insel­or­ches­ter fin­det übri­gens im Rah­men des SOS-Fes­ti­vals auf dem Platz der Deut­schen Ein­heit mit­ten in der Innen­stadt von Suhl statt.

Jun
27
Mo
Lesung mit Hendrik Bolz im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Jun 27 um 19:30

»Nuller­jahre« – Lesung mit Hen­drik Bolz

 

Jugend in blü­hen­den Land­schaf­ten. Vom Aus­tei­len und Auf-die-Fresse-Krie­gen: eine Nach­wen­de­ju­gend in Mecklenburg-Vorpommern.

Hen­drik Bolz, gebo­ren 1988, ist in Stral­sund auf­ge­wach­sen, im nord­öst­lichs­ten Win­kel Deutsch­lands, in einer Welt, die, obwohl das Land längst nicht mehr »DDR« heißt, wenig mit dem zu tun hat, was im Wes­ten als Nor­ma­li­tät durch­geht. Ledig­lich das RTL-Nach­mit­tags­pro­gramm, das im Hin­ter­grund zu hören ist, deu­tet dar­auf hin: Es sind die­sel­ben Nullerjahre.

Wäh­rend in den Plat­ten­bau­ten von Knie­per West immer mehr Erwach­sene die Suche nach einem Platz im neuen Sys­tem auf­ge­ben, neh­men Hen­drik und seine Freunde die Her­aus­for­de­rung an: Sie fin­den Aus­wege aus der Lan­ge­weile und Flucht­wege, um keine Prü­gel zu kas­sie­ren. Lang­sam zer­fal­len die Front­li­nien der Base­ball­schlä­ger­jahre, an die Stelle der Sprin­ger­stie­fel tre­ten Turn­schuhe, die Böh­sen Onkelz wer­den von Aggro Ber­lin abge­löst, die Optio­nen blei­ben die glei­chen: Fres­sen oder Gefressenwerden.

Im Kin­der­gar­ten, in der Schule und im Fuß­ball­ver­ein haben sie gelernt, dass ein gro­ßer Junge nicht weint und dass der Klü­gere nur so lange nach­gibt, bis er der Düm­mere ist. Nun gilt es, här­ter zu wer­den, um, wenn es drauf ankommt, dem ande­ren die Nase zu bre­chen. Und stump­fer zu wer­den, um dabei nicht zu zögern. Die Mit­tel fin­den sich – Kraft­sport, Dro­gen, Rap. Und bald sind es neue »Kleine«, die sich ver­ste­cken müssen.

Hen­drik Bolz erzählt ein­dring­lich von einem Jahr­zehnt im Osten Deutsch­lands, das uns ein Stück bun­des­re­pu­bli­ka­ni­sche Gegen­wart erklä­ren kann.

Mode­ra­tion: Fried­rich Herrmann

Ver­an­stal­ter: Erfur­ter Herbst­lese e.V. in Koope­ra­tion mit der Fried­rich-Ebert-Stif­tun­g/­Lan­des­büro Thüringen.

Jun
29
Mi
Bilderbuchkino im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Jun 29 um 16:00

Bil­der­buch­kino: »Pfui Spu­cke, Lama!« von von Kata­lina Brause

 

Der Raum wird dun­kel, die Bil­der einer Geschichte begin­nen zu leuchten.

Das Kul­tur: Haus Dacheröden bie­tet zwei Mal im Monat ein kos­ten­lo­ses Bil­der­buch­kino für Kin­der ab 4 Jah­ren an. Dabei wer­den die Bil­der eines Bil­der­buchs auf eine große Lein­wand pro­ji­ziert und der Text live vor­ge­le­sen. Die beson­dere Atmo­sphäre nimmt mit auf eine Reise mit der klei­nen Hexe, dem fre­chen Rabe Socke, dem Nein­horn und vie­len ande­ren. Herz­li­che Ein­la­dung für kleine und große Gäste zum Stau­nen, Träu­men und Lachen.

Pfui Spu­cke, Lama!

Fluffig, flau­schig und ein­fach lie­bens­wert – das ist das Lama! Die ande­ren Tiere sind sich trotz­dem einig: Wer beim Reden spuckt, darf nicht mit­ma­chen. Nicht beim Luft­bal­lo­nauf­pus­ten und schon gar nicht bei der gro­ßen Kir­mes in der klei­nen Stadt. Doch dann taucht ein gemei­ner Dieb auf dem Kir­mes­platz auf. Hui Spu­cke! Ob das Lama end­lich allen zei­gen kann, was in ihm steckt? …

Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung des Thie­ne­mann-Ess­lin­ger Verlags.

Lesung über Mascha Kaléko, Asja Lacis, Milena Jesenska mit Heike Meyer und Ulrike Müller im Künstlergarten Weimar
Jun 29 um 19:00

»Zum Anders­sein gehört vor allem Mut.« Neue Autorin­nen, Texte & Lebens­bil­der – von Mascha Kaléko über Asja Lacis bis zu Milena Jesenska

 

Stim­men: Heike Meyer.

Entree & Zwi­schen­töne: Ulrike Müller.

Eine Ver­an­stal­tung in der Reihe AVANTGARDISTINNEN AUS DEM ÖSTLICHEN EUROPA // 1920er und 1930er Jahre // Ver­an­stal­tungs­reihe vom 29. Juni bis zum 3. August 2022 //  Sechs Mitt­woch­abende, Beginn jeweils um 19.00 Uhr // mit Text­pro­gram­men, Vor­trä­gen, Lyrik, Musik und Gespräch, arran­giert und mode­riert von Ulrike Mül­ler, Weimar.

 

Eine Ver­an­stal­tung der Lite­ra­ri­schen Gesell­schaft Thü­rin­gen in Koope­ra­tion mit dem Haus der Wei­ma­rer Repu­blik und der Lan­des­zen­trale für poli­ti­sche Bil­dung Thüringen.

Literatur im Künstlergarten am Weimarer Theaterplatz
Jun 29 um 19:00

Künst­le­rin­nen haben zwi­schen zwei Welt­krie­gen All­tag, Men­schen, aktu­elle Stim­mun­gen und Lebens­be­we­gun­gen von Prag bis Wien, von Lwiw bis Tscher­no­witz, von Mos­kau über Ber­lin bis nach Paris neu zur Spra­che gebracht. Selbst­be­wusst erpro­ben sie dabei eigene Erzähl­töne: als Kof­fer schlep­pende Jour­na­lis­tin, (Milena Jesen­ska), Sekre­tä­rin mit schwar­zen Humor (Mascha Kaleko), denk­süch­tige Phi­lo­so­phie­stu­den­tin (Rose Aus­län­der), mit­tel­lose Emi­gran­tin. (Marina Zweta­jewa). Heike Meyer schafft eine erle­sene Klang­sze­ne­rie, Ulrike Mül­ler schnei­det bio­gra­fi­sche, poli­ti­sche und lyri­sche Ver­satz­stü­cke hinein.

Beide freuen sich im Ver­bund mit dem Haus der Wei­ma­rer Repu­blik, der Lite­ra­ri­scher Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V. und der Lan­des­zen­trale für poli­ti­sche Bil­dung Thü­rin­gen auf zahl­rei­che inter­es­sierte Gäste.

Jun
30
Do
Vortrag von Prof. Norbert Greiner in Weimar
Jun 30 um 18:00

Wie­lands „deut­scher“ Shake­speare im euro­päi­schen Kon­text – Vor­trag von Prof. Nor­bert Grei­ner, Neckargemünd

 

Unter wel­chen poe­to­lo­gi­schen Vor­zei­chen und nach wel­chen Grund­sät­zen ent­stand Wie­lands Über­set­zung? In wel­chem Ver­hält­nis steht sie zu ver­gleich­ba­ren Bemühun­gen in Europa? Wie wurde sie auf­ge­nom­men und wie wirk­te sie auf das deut­sche Lite­ra­tur- und Theaterleben?

Prof. Dr. Nor­bert Grei­ner lehrte an den Uni­ver­si­tä­ten Trier, Hei­del­berg, Ham­burg und Wien. Zu sei­nen Forschungsge­bieten gehö­ren die Kul­tur­ge­schichte des Über­set­zens, die eng­lisch-deut­schen Lite­ra­tur­be­zie­hun­gen und das bri­ti­sche Drama und Thea­ter von der Shake­speare­zeit bis zur Gegen­wart. Er war Vor­stands­mit­glied der Deut­schen Shake­speare-Gesell­schaft (2005–2011), Mit­her­aus­ge­ber des Shake­speare Jahr­buchs (2006–2021), Mit­her­aus­ge­ber des Internationa­len Hand­buchs zur Über­set­zungs­for­schung (Ber­lin, New York 2004–2011) und ist Mit­her­aus­ge­ber der Eng­lisch-deu­t­­schen Stu­di­en­aus­gabe der Dra­men Shake­speares, in deren Rah­men er die Bände zu Much Ado About Not­hing und Ham­let ediert hat und A Mid­sum­mer Night‘s Dream zum Druck vorbereitet.

Eine Vor­trags­reihe der Deut­schen Shake­speare-Gesell­schaft in Zusam­men­ar­beit mit der Her­zo­gin Anna Ama­lia Bibliothek.

Lesung mit Frank Quilitzsch in Nordhausen
Jun 30 um 19:00

Wil­helm, wie sieht der Wald wie­der aus?“ – Lesung mit Frank Quilitzsch

Wil­helm, wie sieht der Wald wie­der aus!“ – Die­sen Satz hört Forst­amts­lei­ter Bernd Wil­helm immer häu­fi­ger. Wir ken­nen die Schlag­zei­len, doch wie berech­tigt sind die Sorgen?
Frank Qui­litzsch will es genau wis­sen und streift ein Jahr lang mit Thü­rin­ger Förs­tern und Baum­for­schern durch die Reviere. Er trifft die Zap­fen­pflü­cker in der Samen­d­arre, geht mit Hatz auf die Jagd und ver­bringt Tage und Nächte im Natio­nal­park Hai­nich. Der Besuch im Fried­wald stellt unaus­weich­li­che Fra­gen und bei Ober­hof geben alte Fich­ten­da­men Aus­kunft über ihr Über­le­ben. Ein 90-jäh­ri­ger Land­wirt lädt zur Spritz­tour ein und erzählt die Geschichte sei­nes Fami­li­en­wal­des. Kli­ma­ex­per­ten, Ran­ger und die Umwelt­mi­nis­te­rin – was for­dern sie im Umgang mit der Natur?
Der Autor schrieb das Kult­buch „Dinge, die wir ver­mis­sen wer­den“. Müs­sen die Thü­rin­ger Wäl­der eines Tages in die Samm­lung mit auf­ge­nom­men werden?

Kar­ten gibt es im Vor­ver­kauf bei der Stadt­bi­blio­thek Nord­hau­sen: 03631–696267

Lesung mit Tom Hohlfeld & Linda Trillhaase in Gera
Jun 30 um 19:00

»Komorebi« – Lesung mit Tom Hohl­feld & Linda Trillhaase

Tom Hohl­feld prä­sen­tiert seine »lyri­schen Licht­spiele im All­tags­di­ckicht«. Linda Trill­haase beglei­tet den Abend mit ihren Chan­sons – ver­tonte Stü­cke aus dem lite­ra­ri­schen Erbe um Las­ker-Schü­ler, Mor­gen­stern, Heine, Goe­the, Mörike u. a.

»Die Gunst des Augenblicks« mit Anna Baar in Schillers Gartenhaus in Jena
Jun 30 um 19:30

Anna Baar, geb. 1973 in Zagreb (ehem. Jugo­sla­wien). Kind­heit und Jugend in Wien, Kla­gen­furt und auf der dal­ma­ti­ni­schen Insel Brac. Ihr Debüt­ro­man »Die Farbe des Gra­nat­ap­fels« stand drei Monate, ihr Roman »Nil« zwei Monate auf der ORF-Bes­ten­liste. 2020 wurde sie mit dem Hum­bert-Fink-Lite­ra­tur­preis der Stadt Kla­gen­furt aus­ge­zeich­net. Anna Baar lebt in Kla­gen­furt und Wien.

Mode­ra­tion: Boris Hoge-Ben­te­ler (Wei­mar)

 

Eine Ver­an­stal­tung der Fried­rich Schil­ler Uni­ver­si­tät Jena (Schil­lers Gar­ten­haus) in Koope­ra­tion mit der Lite­ra­ri­schen Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V. und mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thü­rin­gen und des Lese-Zei­chen e.V. Jena.

Jul
1
Fr
Sommerfest im Goethe- und Schiller-Archiv Weimar
Jul 1 um 16:00

»Will­kom­men, ihr Leute! …« – Som­mer­fest im Goe­the- und Schiller-Archiv.

Stormtage in Heilbad Heiligenstadt
Jul 1 um 19:30

Eröff­nung der Storm­tage 2022 im Lite­ra­tur­mu­seum »Theo­dor Storm«

 

Begrü­ßung:

  • Monika Potry­kus (Vor­sit­zende des Storm-Vereins)
  • Ute Alt­haus (Erste Bei­geord­nete der Stadt)
  • Dr. Gideon Haut (Lei­ter des Literaturmuseums)

Musi­ka­li­sche Beglei­tung durch die Eichsfel­der Musikschule.

Zum Geleit:

  • Dr. Gideon Haut: Die „Storm-Blät­ter aus Hei­li­gen­stadt“ 24. Jahr­gang 2020

Eröff­nung der Aus­stel­lung: »Mar­tin Gobsch: Theo­dor Storms ›Regen­trude‹ als mecha­ni­sches Puppentheater«

Jul
2
Sa
Gästeführung im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Jul 2 um 11:00 – 12:00

GESTERNHEUTEMORGEN

 

Das Kul­tur: Haus Dacheröden am Erfur­ter Anger ist kaum aus dem Stadt­bild weg­zu­den­ken, der magi­sche Zau­ber des Hau­ses ist jahr­hun­der­te­alt. Wo einst große Geis­ter wie Schil­ler und Goe­the zu Gast waren, ist das Haus heute Ort der kul­tu­rel­len Begeg­nun­gen, Bil­dung und Kommunikation.

Im Jahr 1791 hei­ra­tete Wil­helm von Hum­boldt hier die Toch­ter des Hau­ses, die ebenso gebil­dete wie lieb­rei­zende Caro­line von Dacheröden, Mit­tel­punkt so manch leb­haf­ter Gesell­schaf ob ihres Charmes und ihrer geis­ti­gen wie musi­ka­li­schen Fähig­kei­ten. Hum­boldts führ­ten eine für dama­lige Ver­hält­nisse unkon­ven­tio­nelle Ehe mit vie­len Frei­hei­ten. Caro­line von Hum­boldt lebte trotz acht Kin­dern ihre kul­tu­rel­len Inter­es­sen aus und war zeit­le­bens eine eben­bür­tige Part­ne­rin. Durch ihre weit­rei­chende Bekannt­schaft ver­lobte sich sogar auch Fried­rich Schil­ler im Haus Dacheröden.

Das Gebäude im Renais­sance-Stil bestand ursprüng­lich aus dem „Haus zum Gol­de­nen Hecht“ und dem „Haus zum Gro­ßen und Neuen Schiff“ und wurde 1833 zum Dop­pel­haus. Noch heute ist erkenn­bar, dass die bei­den Häu­ser bereits in der Ent­ste­hungs­zeit zu den archi­tek­to­ni­schen Juwe­len am Han­dels­platz der rei­chen Erfur­ter Waid­händ­ler gehörten.

Nach umfang­rei­chen Bau­maß­nah­men brannte der drei­ge­schos­sige Dach­stuhl kurz vor der Wie­der­eröff­nung des Hau­ses im August 2006 voll­stän­dig aus. Mit der Sanie­rung ist es gelun­gen, einen ein­ma­li­gen Ort der Geschichte zu bewah­ren und das Haus als ein­zig­ar­ti­gen Kul­tur­raum zu öff­nen. Im Jahr 2017 zog der Lite­ra­tur­ver­ein Erfur­ter Herbst­lese in das Kul­tur: Haus Dacheröden und ent­wi­ckelte es zu einem neuen Ver­an­stal­tungs- und Begeg­nungs­ort mit regel­mä­ßig wech­seln­den Ausstellungen.

Sie möch­ten mehr über die Geschichte des Hau­ses erfah­ren? Dann besu­chen Sie unsere Führungen!
Jeden 1. Sams­tag im Monat wer­den Sie von fach­kun­di­gen Stadt­füh­re­rIn­nen durch das Kul­tur: Haus Dacheröden geführt und erfah­ren mehr zur leben­di­gen Geschichte in Erfurt. Die Gäs­te­füh­rung dau­ert etwa eine Stunde und ist zum Teil bar­rie­re­frei. Start/Treff­punkt für die Füh­rung ist die Geschäfts­stelle in der 1. Etage im Kul­tur: Haus Dacheröden

Anmel­dung erwünscht unter: kontakt@dacheroeden.de oder 0361 / 644 123 75.
Spon­tane Gäste sind trotz­dem auch sehr willkommen!

Stormtage in Heilbad Heiligenstadt
Jul 2 um 11:00 – 16:00

11 Uhr– 12 Uhr:

Rosi Lampe: »Her­ein­spa­ziert! Her­ein­spa­ziert, ins kleine Welt­thea­ter!« – Ein Streif­zug durch die Geschichte des Pup­pen­thea­ters vom 19. Jahr­hun­dert bis in die Gegenwart

Mit­tags­pause

13:30 – 14:15 Uhr

Hen­ri­ette Roth: Ein kunst­his­to­ri­scher Blick auf Karl Timm­lers »Der Pup­pen­spie­ler Egon Gäble«.

Im Anschluss: Gemein­sa­mes Kaf­fee­trin­ken im Gar­ten des Lite­ra­tur­mu­se­ums „Theo­dor Storm“ – der Theo­dor-Storm-Ver­ein lädt zu Kaf­fee und selbst­ge­ba­cke­nem Kuchen ein.

Märchenstunde mit Hansi von Märchenborn auf Burg Ranis
Jul 2 um 15:00

Hansi von Mär­chen­born ist wie­der auf Burg Ranis zu erle­ben! Wer seine Glo­cke läu­ten hört, kann sich auf eine span­nende Mär­chen­stunde freuen. Hansi erzählt die Aben­teuer sei­ner bei­den Hel­den Karl­chen und Häs­chen, dazu Klas­si­ker der Brü­der Grimm oder Mär­chen aus weit ent­fern­ten Ländern.

Ver­an­stal­ter: Lese-Zei­chen e.V., Burg­freunde Ranis

Stormtage in Heilbad Heiligenstadt
Jul 2 um 18:00

»Ein Som­mer­mär­chen, die Liebe und Theo­dor Storm.«

Kon­zert mit Daiva Schu­mann (Harfe) und Nadine Zicke (Stimme).

Jul
3
So
Stormtage in Heilbad Heiligenstadt
Jul 3 um 09:30 – 14:00

Stadt­spa­zier­gang durch Heil­bad Heiligenstadt

und Ate­lier­be­such beim Bild­hau­er­meis­ter Chris­toph Haupt mit Werkstattgespräch.

Treff­punkt um 9:30 Uhr am Rosengarten

Ab 11:30 Uhr Mit­tag­essen im Lite­ra­tur­mu­seum „Theo­dor Storm“

Arnstädter Buchsommer
Jul 3 um 10:00 – 18:00

»Ich will ein Buch von dir« –Arn­städ­ter Buchsommer 

 

10 – 18 Uhr: Foyer Thea­ter Arn­stadt: Prä­sen­ta­ti­ons- und Ver­kaufs­messe Thü­rin­ger Verlage.

10.00 Uhr: Eröff­nung der Prä­sen­ta­tion Thü­rin­ger Ver­lage im Foyer

11.00Uhr (Thea­ter­cafe): Lesung mit Jür­gen Lud­wig– »Arn­stadt, deine Bäume«

13.00 Uhr (Thea­ter­cafe): Lesung mit Die­ter Hesse – »Radulf – Her­zog der Thü­rin­ger« / Lesung mit Mat­thias Klass »Kampf um Thü­rin­gen – der Untergang«

14.30 Uhr: Prä­mie­rung Kin­der­mal­wett­be­werb »Klein Siggi der Kobold auf Ent­de­ckungs­tour durch Arn­stadt«, u.a. Eve­lyn Gün­ther und Dag­mar Lüke

16.00 Uhr (Thea­ter­saal): Lesung mit Lan­dolf Scher­zer – »Am Sarg der Sojus«

 

Eine Ver­an­stal­tung des THK-Ver­lags In Koope­ra­tion mit dem Arn­städ­ter Theater.

Lesekonzert mit Daniela Danz und Falk Zenker in Kranichfeld
Jul 3 um 16:00

Lese­kon­zert „Wild­niß“ mit Daniela Danz und Falk Zen­ker (Gitarre)

 

Wild­nis, das ist die Wild­nis der musi­ka­li­schen Pause, nach der alles mög­lich ist. Die Wild­nis der Spra­che. Die Wild­nis, nach der wir uns seh­nen und die wir fürch­ten, die Chaos birgt und For­men gro­ßer Har­mo­nie. Der Gitar­rist und Kom­po­nist Falk Zen­ker aus Kapel­len­dorf und die Autorin Daniela Danz aus Kra­nich­feld fin­den im unge­bahn­ten Gelände zusam­men und las­sen Raum für das, was ent­steht, wenn Töne, Geräu­sche und Klänge auf Sprach­rhyth­mus und den Sog der Worte tref­fen. Daniela Danz zählt seit lan­gem zu den wich­tigs­ten Lyri­kern uns­res Lan­des und hat 2020 im Wall­stein Ver­lag ihren jüngs­ten Gedicht­band Wild­niß ver­öf­fent­licht. 2021 erhält Daniela Danz den ers­ten Gün­ter Kun­ert Lite­ra­tur­preis für Lyrik. Der Gitar­rist Falk Zen­ker, der auch viel für Film und Thea­ter arbei­tet, ist ein gro­ßer Vir­tuose an der Akus­tik­gi­tarre. Er bewegt sich frei zwi­schen Klas­sik, Jazz, Fla­menco, Welt­mu­sik, bezieht aber auch mit­tel­al­ter­li­che und tra­di­tio­nelle Spiel­wei­sen bei sei­nen Impro­vi­sa­tio­nen ein.

Eine Ver­an­stal­tung im Rah­men der Reihe »Kra­nich­fel­der Literatursommer«.

Jul
5
Di
Lesung mit Ingo Schulze in Kranichfeld
Jul 5 um 19:00

Ingo Schulze liest aus sei­nem Roman „Die recht­schaf­fe­nen Mörder“

 

Ingo Schul­zes Roman „Die recht­schaf­fe­nen Mör­der“ erschien im März 2020 gewis­ser­ma­ßen in die Covid-19-Pan­de­mie hin­ein. Was sagt das Buch, was sagt der Autor im Rück­blick auf diese Zeit über die Pola­ri­sie­rung der Gesell­schaft, die auch vor selbst­ver­ständ­lich geglaub­ten Bezie­hun­gen nicht Halt machte, die bewährte Sym­bio­sen sprengte? Und was über die Sym­biose mit der Geschichte in der Trans­for­ma­tion der DDR-Gesell­schaft nach der Wende?

Eine Ver­an­stal­tung im Rah­men der Reihe »Kra­nich­fel­der Literatursommer«.

Jul 5 um 19:30

Eine Deutsch­stunde zu rus­si­scher Geschichte und Gegenwart

 

Vor­trag von Irina Scherbakowa.

Anschlie­ßend Gespräch mit Ulrike Müller.

Vor dem Hin­ter­grund natio­nal­so­zia­lis­ti­scher und sta­li­nis­ti­scher Ver­fol­gung von AutorIn­nen stellt sie aktu­elle poli­ti­sche Bezüge her. The­men wie ihre bit­tere Ana­lyse der sys­te­ma­tisch tota­li­tä­ren Zurich­tung ihres Hei­mat­lan­des durch mediale Mas­sen­ma­ni­pu­la­tion (vgl. »Der Russ­land-Reflex« 2015, mit Karl Schlö­gel) gewin­nen dabei an unmit­tel­ba­rer Glaub­wür­dig­keit durch Scher­ba­ko­was kon­se­quente Rück­bin­dung an mensch­li­che Erfah­rung. Wie in ihren zahl­rei­chen Publi­ka­tio­nen wer­den auch an die­sem Abend Aspekte ihrer eige­nen Bio­gra­fie eine beson­dere Rolle spie­len (vgl.: »Die Hände mei­nes Vaters. Eine rus­si­sche Fami­li­en­ge­schichte«, 2017).

Irina Scher­ba­kowa hat lange als Über­set­ze­rin deut­scher Bel­le­tris­tik ins Rus­si­sche gear­bei­tet. Ende der 70er Jahre begann sie mit dem Sam­meln von Ton­band­auf­zeich­nun­gen der Erin­ne­run­gen von Sta­li­nis­mus-Opfern und GULAG-Inhaf­tier­ten und war auch als Dozen­tin an der Rus­si­schen Staat­li­chen Uni­ver­si­tät für Human­wis­sen­schaf­ten Mos­kau im Bereich Oral History tätig.

Sie ist Mit­be­grün­de­rin von »Memo­rial Inter­na­tio­nal«, der größ­ten und ältes­ten zivil­ge­sell­schaft­li­chen Orga­ni­sa­tion Russ­lands, die ent­stan­den ist als Bür­ger­rechts­be­we­gung zur Auf­ar­bei­tung der Ver­bre­chen der Sta­lin­zeit und quasi zeit­gleich mit dem Beginn des Über­falls Russ­lands auf die Ukraine ver­bo­ten wurde – trotz zahl­rei­cher Pro­teste und Soli­da­ri­täts­be­kun­dun­gen in Russ­land selbst und aus dem Aus­land. Inzwi­schen hat Irina Scher­ba­kowa ihr Hei­mat­land ver­las­sen. Irina Scher­ba­kowa hatte zahl­rei­che Gast­pro­fes­su­ren inne und wurde viel­fach aus­ge­zeich­net, unter ande­rem mit dem Carl von Ossietzky-Preis, der Goe­the-Medaille und vor weni­gen Wochen mit dem Theodor-Heuß-Preis.

Die oben genannte Reihe wird getra­gen vom Haus der Wei­ma­rer Repu­blik, der Lite­ra­ri­schen Gesell­schaft und der Lan­des­zen­trale für poli­ti­sche Bil­dung Thü­rin­gen. Die Erfur­ter Ver­an­stal­tung mit Irina Scher­ba­kowa erfolgt in Koope­ra­tion mit dem Kul­tur: Dacheröden und dem Ver­ein Erfur­ter Herbstlese.

Literaturland Thüringen auf Radio Lotte
Jul 5 um 22:00
Literaturland Thüringen auf Radio Lotte @ Radio Lotte

Jeden ers­ten Diens­tag im Monat geht es bei »Lite­ra­tur­land Thü­rin­gen auf Radio Lotte« ab 22 Uhr um Lite­ra­tur aus und über Thüringen.

Soweit es die Pla­nung erlaubt, laden wir Gäste ins Stu­dio ein, um mit ihnen über ihr Schrei­ben, Pro­jekte, Recher­chen oder beson­dere The­men zu spre­chen. Oder wir zeich­nen Sen­dun­gen auf, brin­gen Live­mit­schnitte von Ver­an­stal­tun­gen etc.

Die Musik, die wir in der Sen­dung spie­len, wäh­len i.d.R. unsere Gäste aus.

Zu hören ist Radio Lotte im Stadt­ge­biet von Wei­mar auf 160,6 UKW

und welt­weit im Inter­net unter https://www.radiolotte.de

Alle Radio­sen­dun­gen kön­nen anschlie­ßend in der Pod­ca­st­reihe »Lite­ra­tur­land Thü­rin­gen auf Radio Lotte« auf www.literaturland-thueringen.de nach­ge­hört werden.

 

Eine Sen­dungs­for­mat des Thü­rin­ger Lite­ra­tur­ra­tes. Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thüringen.

Jul
6
Mi
Gothaer Bibliotheksgespräch Carl Wilhelm Kalb auf Schloss Friedenstein
Jul 6 um 18:15

Der Gothaer Imker Carl Wil­helm Kalb und seine Bienenbibliothek

Konzeption/Leitung: Dr. Diet­rich Hakel­berg (Gotha)

Die in der For­schungs­bi­blio­thek über­lie­ferte Biblio­thek des Gothaer Hof­be­am­ten Carl Wil­helm Kalb war eine spru­delnde Quelle alten und neuen Bie­nen­wis­sens. Die Ver­an­stal­tung prä­sen­tiert neu­este Ergeb­nisse eines digi­ta­len Pro­jekts über diese bis­lang unbe­kannte Biblio­thek. Sie fragt nach der Bedeu­tung Gothas und sei­ner Umge­bung für inno­va­tive Bie­nen­zucht und Bienenforschung.

 

Über die Reihe »Gothaer Bibliotheksgespräche«

Die For­schungs­bi­blio­thek Gotha ist eine der gro­ßen his­to­ri­schen Biblio­the­ken in Deutsch­land. Sie bewahrt eine her­aus­ra­gende euro­päi­sche und außer­eu­ro­päi­sche Samm­lung an Hand­schrif­ten, gedruck­ten Wer­ken und Land­kar­ten vom Mit­tel­al­ter bis in die Neu­zeit zu vie­len Berei­chen der Wis­sen­schaft, Kunst und Kultur.

In der online-Reihe „Gothaer Biblio­theks­ge­sprä­che“ möch­ten wir mit Ihnen ins Gespräch kom­men. Wir stel­len Ihnen unsere Samm­lun­gen vor, infor­mie­ren über aktu­elle For­schun­gen in unse­rem Haus, geben Ein­bli­cke in unsere Pro­jekte und dis­ku­tie­ren mit Ihnen über inter­es­sante Ent­wick­lun­gen im Bibliotheksbereich.

Wir freuen uns über Ihre Teil­nahme! Die Ein­wahl zu den jewei­li­gen Ver­an­stal­tun­gen erfolgt über die­sen Link: https://uni-erfurt.webex.com/meet/veranstaltungen.fb. Jede Ver­an­stal­tung dau­ert 45 Minuten.

Buchvorstellung mit Daniela Martin in Erfurt
Jul 6 um 19:00

» … Die Blu­men haben fein geschmeckt«. Das Leben mei­ner Urgroß­mutter Anna L. (1893–1940)

Buch­vor­stel­lung mit der Autorin und Jour­na­lis­tin Daniela Mar­tin, Lübeck

 

Anna Lorenz wurde in der »Euthanasie«-Tötungsanstalt Pirna Son­nen­stein ermor­det. Eher zufäl­lig erfuhr die Uren­ke­lin Daniela Mar­tin von ihrem Schick­sal. Zunächst stieß sie auf Abwehr in der Fami­lie, als sie nach ihrer Urgroß­mutter fragte. Doch schließ­lich erhielt sie von ihrem Groß­on­kel eine Mappe mit Brie­fen: Dass dort nicht nur die Kor­re­spon­denz der Fami­lie mit Anstal­ten und Behör­den ent­hal­ten ist, son­dern auch einige Briefe, die Anna Lorenz wäh­rend ihrer Anstalts­auf­ent­halte an ihre Kin­der schrieb, macht die­sen Fall beson­ders eindrucksvoll.

Auf der Basis die­ser Doku­mente zeich­net Daniela Mar­tin ein­fühl­sam das Kran­ken­schick­sal ihrer Urgroß­mutter nach und wirft gleich­zei­tig ein Schlag­licht auf die Situa­tion von psy­chisch Kran­ken in den Jah­ren des Ers­ten Welt­kriegs, der Wei­ma­rer Repu­blik sowie im Natio­nal­so­zia­lis­mus. Indem der Lebens­be­richt die zuneh­mende Ver­nach­läs­si­gung und Unter­ver­sor­gung der Pati­en­ten nach 1933 deut­lich macht, beleuch­tet er ein bis­her kaum bio­gra­fisch auf­ge­ar­bei­te­tes Kapi­tel der Psych­ia­trie­ge­schichte in Deutschland.
Wei­tere Informationen.

Die Ver­an­stal­tung in Koope­ra­tion mit der Lan­des­zen­trale für poli­ti­sche Bil­dung fin­det im Rah­men der Son­der­aus­stel­lung »Täter, Opfer, Zeu­gen. Die ›Euthanasie‹-Verbrechen und der Pro­zess in Dres­den 1947« statt, in dem Ärzte, Pfle­ger und Schwes­tern von Pirna-Son­nen­stein vor Gericht stan­den. Infor­ma­tio­nen zur Aus­stel­lung, Reden und Fotos von der Eröff­nung sowie die Begleitpublikationen.

Wir freuen uns beson­ders über das Bil­dungs­an­ge­bot zur Aus­stel­lung in Leich­ter Spra­che, gestal­tet von Bar­rie­re­frei erin­nern – Das Zen­trum für Thüringen.

Vortrag und Gespräch mit Irina Sherbakova im Künstlergarten Weimar
Jul 6 um 19:00

»Alte Fas­zi­na­tion, neue Ängste« – Eine Deutsch­stunde zu rus­si­scher Geschichte und Gegenwart.

 

Vor­trag von Irina Sher­ba­kova, His­to­ri­ke­rin, Mos­kau und Gespräch mit Ulrike Müller.

Eine Ver­an­stal­tung in der Reihe AVANTGARDISTINNEN AUS DEM ÖSTLICHEN EUROPA // 1920er und 1930er Jahre // Ver­an­stal­tungs­reihe vom 29. Juni bis zum 3. August 2022 //  Sechs Mitt­woch­abende, Beginn jeweils um 19.00 Uhr // mit Text­pro­gram­men, Vor­trä­gen, Lyrik, Musik und Gespräch, arran­giert und mode­riert von Ulrike Mül­ler, Weimar.

 

Eine Ver­an­stal­tung der Lite­ra­ri­schen Gesell­schaft Thü­rin­gen in Koope­ra­tion mit dem Haus der Wei­ma­rer Repu­blik und der Lan­des­zen­trale für poli­ti­sche Bil­dung Thüringen.

Jul
7
Do
Vortrag von Prof. Dr. Heinrich Meier in Weimar
Jul 7 um 18:00

Nietz­sches Wille zur Macht und die Selbst­er­kennt­nis des Philosophen -

Vor­trag von Prof. Dr. Hein­rich Meier (Carl Fried­rich von Sie­mens Stiftung)

 

In der Reihe »Kon­stel­la­tio­nen. Neue Sich­ten der Bibliothek«.

Jul
8
Fr
Literatursalon des Südthüringer Literaturvereins in Suhl
Jul 8 um 18:00

Lite­ra­tur­sa­lon. Offe­nes Podium für (eigene) Lite­ra­tur. Autorin­nen und Autoren sind herz­lich will­kom­men, um mit erfah­re­nen Schrift­stel­lern des Ver­eins ins Gespräch zu kommen.

Jul
10
So
Lesung mit Antje Babendererde im Rittergut Knau
Jul 10 um 16:00

Antje Baben­der­erde liest „Som­mer der blauen Wünsche“

Nach ihrem Schul­ab­schluss muss Car­lin ein­fach weg aus Ber­lin und fort von den Pro­ble­men ihrer Mut­ter. In der wil­den Ein­sam­keit der schot­ti­schen High­lands ver­spürt sie zum ers­ten Mal eine unglaub­li­che Frei­heit. Dort begeg­net sie einem geheim­nis­vol­len Jungen …

Kar­ten gibt es beim Land­ho­tel Hopp (036484–60113) und in unse­rem Ticketshop.

Ver­an­stal­ter: Lese-Zei­chen e.V., Rit­ter­gut Knau

Jul
12
Di
Lesung mit Frank Quilitzsch im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Jul 12 um 19:30

SWE SPECIAL – »Alter, du wirst abge­hängt. Die bes­ten Kolum­nen« – Lesung mit Frank Quilitzsch

 

Ein Kro­ko­dil in der Unstrut beherrscht wochen­lang die Thü­rin­ger Schlag­zei­len. Frank Qui­litzsch legt sich amü­siert auf die Lauer. Lie­ber noch schnappt er sel­ber – nach Skan­da­lö­sem, Skur­ri­lem und auch ganz Gewöhn­li­chem, das ihm als Zei­tungs­ko­lum­nist tag­täg­lich begeg­net: Ist der Viro­loge all­mäch­tig, weil er am Coro­na­vi­rus forscht? Macht das

Home­of­fice aso­zial? Steu­ern wir voll­mun­dig in eine Kata­stro­phe? Und lernt man mit über 60 noch etwas von der jun­gen Genera­tion? Wer Kopf­rech­nen kann, Kuc­zynskis Kult­buch »Dia­log mit mei­nem Uren­kel« kennt und Auto mit Kas­set­ten­lauf­werk gefah­ren ist, den wirft so leicht nichts mehr aus der Bahn. Den­noch nimmt sich der Autor die Mah­nung sei­ner jüngs­ten Zieh­toch­ter zu Her­zen: »Alter, du wirst abgehängt!«

»Wes­halb inter­es­siert es Leute, wie es, sozu­sa­gen, bei Hem­pels unterm Sofa aus­sieht oder bei Qui­litzschs im Gar­ten? Es ist wohl, weil die Kolumne den Leser mit­nimmt in eine Welt, in der er sich aus­kennt, weil es die seine ist.Der Kolum­nist ist frei, sich »vom Him­mel durch die Welt zur Hölle« zu bewe­gen. Vom dro­hen­den Ende der Mensch­heit, wovon die Uren­ke­lin schon weiß, was wir nur ahnen, bis hin zu Details des häus­li­chen Inte­ri­eurs wie zum Bei­spiel den Tischenzwisch, der irgendwo zwi­schen den Eta­gen steht. Dann kann er Bäume umar­men, die hei­ßen Her­mine und Mat­hilda, oder ganz, ganz kleine Wesen belau­schen, die Covid hei­ßen und auf dem Mars von den wun­der­herr­li­chen Lebens­be­din­gun­gen auf dem blauen Pla­ne­ten schwär­men, den sie dem­nächst besie­deln wer­den, auf Grund sei­ner sie ein­la­den­den Gast­lich­keit.« (Hen­ryk Goldberg)

Jul
13
Mi
Bilderbuchkino im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Jul 13 um 16:00

SWE SPECIAL – Bil­der­buch­kino: »Jim Knopf und die Spu­ren im Dschun­gel« von Michael Ende

 

Der Raum wird dun­kel, die Bil­der einer Geschichte begin­nen zu leuchten.

Das Kul­tur: Haus Dacheröden bie­tet zwei Mal im Monat ein kos­ten­lo­ses Bil­der­buch­kino für Kin­der ab 4 Jah­ren an. Dabei wer­den die Bil­der eines Bil­der­buchs auf eine große Lein­wand pro­ji­ziert und der Text live vor­ge­le­sen. Die beson­dere Atmo­sphäre nimmt mit auf eine Reise mit der klei­nen Hexe, dem fre­chen Rabe Socke, dem Nein­horn und vie­len ande­ren. Herz­li­che Ein­la­dung für kleine und große Gäste zum Stau­nen, Träu­men und Lachen.

Jim Knopf und die Spu­ren im Dschungel

Jim Kopf und Lukas der Loko­mo­tiv­füh­rer rei­sen von Lum­mer­land in den wil­den Dschun­gel von Bor­neo, um einen klei­nen Orang-Utan nach Hause zu brin­gen. Zum Glück ler­nen die bei­den auf ihrer Reise neue Freunde ken­nen, denn die Fami­lie des klei­nen Affen in der Wild­nis zu fin­den, ist gar nicht so ein­fach wie gedacht.

Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung des Thie­ne­mann-Ess­lin­ger Verlags.

Bunter Familiennachmittag in der Reihe »Nachhaltigkeit nervt! Was soll das?« im Schillerhaus Rudolstadt
Jul 13 um 16:00

Aus­pro­bie­ren, Erle­ben und Expe­ri­men­tie­ren – Spaß an Nach­hal­tig­keit fin­den und mit loka­len Parter*innen ent­de­cken, wie es geht. Unter ande­rem wird die save nature group aus Leu­ten­berg zei­gen, wie man gesun­den, natür­li­chen Apfel­saft mit der mobi­len Apfel­presse her­stellt. Die Gewin­ner des Thü­rin­ger Umwelt­prei­ses 2017 wer­den auch Rede und Ant­wort ste­hen, wie man eine hohe Lebens­qua­li­tät erzielt, ohne dabei der Natur zu schaden.

Außer­dem wird das Netz­werk für Umwelt­bil­dung aus Paulin­zella Baumsa­men und ver­schie­dene Baum­ar­ten vor­stel­len. Außer­dem wer­den „Pflanz­be­cher« gebas­telt, die mit nach Hause genom­men und spä­ter gepflanzt wer­den können.

 

Eine Ver­an­stal­tung in Koope­ra­tion mit dem Thea­ter Rudolstadt.

Bitte Vor­anmel­dung unter schillerhaus@rudolstadt.de oder 03672 486 470.

Gothaer Gespräch zur Buchkultur mit Alberto Manguel und Andreas Platthaus auf Schloss Friedenstein in Gotha
Jul 13 um 18:15

Ich packe meine Biblio­thek aus“ – Gothaer Gesprä­che zur Buchkultur

Gast: Alberto Man­guel (Lis­sa­bon)
Mode­ra­tor: Andreas Platt­haus (Leipzig/ Frank­furt am Main)
Orga­ni­sa­tion: Dr. Guido Naschert (Gotha)

Eine Ver­an­stal­tung des Freun­des­krei­ses der For­schungs­bi­blio­thek Gotha e.V. in Koope­ra­tion mit der Lite­ra­ri­schen Gesell­schaft e.V.

Alberto Man­guel (Jg. 1948) ist ein Welt­bür­ger. In meh­re­ren Spra­chen zu Hause, wirkte er u. a. in Bue­nos Aires, Paris, Mai­land, Lon­don und Toronto als Ver­lags­lek­tor, Lite­ra­turdo­zent und Über­set­zer. Sein in alle Welt­spra­chen über­setz­tes Buch „Eine Geschichte des Lesens“ wurde 1998 mit dem Prix Medi­cis aus­ge­zeich­net. 2018 wurde Alberto Man­guel der Guten­berg-Preis der Stadt Mainz ver­lie­hen. Zuletzt erschie­nen die Titel „Eine Geschichte der Neu­gierde“ (2016) und „Die ver­bor­gene Biblio­thek“ (2018). Die Ver­an­stal­tung fin­det in eng­li­scher Spra­che statt und wird simul­tan übersetzt.

Moses Rosenkranz: »Der Hund. Franz Dubas Bericht« – Lesung, Filmvorführung und Diskussion mit Prof. Dr. Sascha Feuchert und Dr. Matthias Huff am Erinnerungsort Topf & Söhne in Erfurt
Jul 13 um 19:00

Moses Rosen­kranz »Der Hund. Franz Dubas Bericht« – ein Roman­frag­ment über den Holocaust

 

Lesung, Film­vor­füh­rung und Dis­kus­sion mit Prof. Dr. Sascha Feu­chert, Arbeits­stelle Holo­caust­li­te­ra­tur an der Uni­ver­si­tät Gie­ßen, und Dr. Mat­thias Huff, Autor der Film-Bio­gra­fie »Moses Rosen­kranz. Leben in Versen«

Mode­ra­tion: Priv.-Doz. Dr. Anne­gret Schüle, Ober­ku­ra­to­rin am Erin­ne­rungs­ort Topf & Söhne

 

Foto: Mat­thias Huff, 1995.

 

Prof. Dr. Sascha Feu­chert, der an der Arbeits­stelle Holo­caust­li­te­ra­tur an der Uni­ver­si­tät Gie­ßen tätig ist, stellt das von ihm gemein­sam mit Dr. Andrea Löw 2021 her­aus­ge­ge­bene Buch »Der Hund. Franz Dubas Bericht«, ein Roman­frag­ment über den Holo­caust des Schrift­stel­lers Moses Rosen­kranz vor.

Dr. Mat­thias Huff zeigt sei­nen Doku­men­tar­film »Moses Rosen­kranz. Leben in Ver­sen«. Anschlie­ßend spre­chen sie mit Priv.-Doz. Dr. Anne­gret Schüle, Ober­ku­ra­to­rin am Erin­ne­rungs­ort Topf & Söhne, die den Abend mode­riert, über das Schick­sal des Dich­ters Moses Rosenkranz.

Zum Buch: Nichts weni­ger als ein »Uni­kum der Welt­li­te­ra­tur« sollte sie wer­den, diese gewal­tige Erzäh­lung von Moses Rosen­kranz (1904–2003), Sohn einer jüdi­schen Klein­bau­ern­fa­mi­lie in der  Buko­wina. Er schrieb sie nach drei Jah­ren in faschis­ti­schen Arbeits­la­gern in der mit Nazi­deutsch­land ver­bün­de­ten rumä­ni­schen Dik­ta­tur und nach zehn Jah­ren im sowje­ti­schen Straf­la­ger­sys­tem GULag.400 bis 500 Sei­ten sollte sein »Roman der Ein­sam­keit« umfas­sen, den er 1957 zum ers­ten Mal in einem Brief an seine Ex-Frau Anna erwähnte. Sein Arbeits­ti­tel lau­tete Sklave und Hund. Am Ende wer­den es gerade ein­mal etwas über 150 Sei­ten sein, die Frag­ment blei­ben und nach sei­nem Tod im Papier­korb gefun­den werden.

Doch das Werk ist weit mehr als nur das Zeug­nis eines Schei­terns: Es ist ein beein­dru­cken­des Doku­ment des Rin­gens um eine Spra­che für das ent­setz­lichste Mensch­heits­ver­bre­chen, den Holo­caust. Rosen­kranz wählt den Weg der Gro­teske, der sati­ri­schen Über­zeich­nung und legt damit Erkennt­nisse frei, die ein kon­ven­tio­nel­les Erzäh­len ver­mut­lich nicht erbracht hätte.

Prof. Dr. Sascha Feu­chert gab gemein­sam mit Dr. Andrea Löw 2021 den Roman erst­mals im Rim­baud-Ver­lag her­aus. Er wird ihn in die non­fik­tio­nale und fik­tio­nale Holo­caust­li­te­ra­tur ein­ord­nen und gemein­sam mit Dr. Mat­thias Huff aus­ge­wählte Stel­len lesen sowie über Leben und Werk des Dich­ters sprechen.

Mat­thias Huff hat Moses Rosen­kranz seit 1993 fil­misch beglei­tet. Seine 2021 abge­schlos­sene Film-Bio­gra­fie »Moses Rosen­kranz. Leben in Ver­sen« (28 Minu­ten) wird als Pre­miere an die­sem Abend gezeigt.

Eine Ver­an­stal­tung des Erin­ne­rungs­orts Topf & Söhne – Die Ofen­bauer von Ausch­witz in Koope­ra­tion mit dem Thü­rin­ger Lite­ra­tur­rat e.V.

Um Anmel­dung wird unter fsj.topfundsoehne@erfurt.de gebe­ten. Die Ver­an­stal­tung wird unter Ein­hal­tung der gel­ten­den Schutz­maß­nah­men durch­ge­führt und steht deshalb
unter Vor­be­halt. Die Zahl der Teil­neh­men­den ist begrenzt.

Musikalisch-literarisches Programm über die Dichterinnen Anna Achmatowa und Marina Zwetajewa mit Ulrike Müller und Christian Rosenau im Künstlergarten Weimar
Jul 13 um 19:00

Ver­ehrt und ver­folgt – Die Dich­te­rin­nen Anna Ach­ma­towa und Marina Zwetajewa

Text­pro­gramm: Ulrike Mül­ler, Weimar

Gitarre: Chris­tian Rosenau, Coburg

 

Eine Ver­an­stal­tung in der Reihe AVANTGARDISTINNEN AUS DEM ÖSTLICHEN EUROPA // 1920er und 1930er Jahre // Ver­an­stal­tungs­reihe vom 29. Juni bis zum 3. August 2022 //  Sechs Mitt­woch­abende, Beginn jeweils um 19.00 Uhr // mit Text­pro­gram­men, Vor­trä­gen, Lyrik, Musik und Gespräch, arran­giert und mode­riert von Ulrike Mül­ler, Weimar.

Eine Ver­an­stal­tung der Lite­ra­ri­schen Gesell­schaft Thü­rin­gen in Koope­ra­tion mit dem Haus der Wei­ma­rer Repu­blik und der Lan­des­zen­trale für poli­ti­sche Bil­dung Thüringen.

Filmvorführung »Die verlorene Ehre der Katharina Blum« im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Jul 13 um 19:30

Licht aus und Film ab – ein­mal im Monat zeigt das Kul­tur: Haus Dacheröden aus­ge­wählte Lite­ra­tur­ver­fil­mun­gen mit kur­zer Ein­füh­rung.  Wer eine intime, gemüt­li­che Atmo­sphäre einem gro­ßen Kino­saal vor­zieht, ist hier genau rich­tig. Gäste kön­nen den Film bei Ker­zen­schein und einem küh­len Getränk genie­ßen. Prä­sen­tiert wer­den Ver­fil­mun­gen klas­si­scher und zeit­ge­nös­si­scher Lite­ra­tur – von „Tschick“ bis „Nackt unter Wöl­fen“, von neu bis alt. Hier ist für jeden etwas dabei. Eine kurze Ein­füh­rung vor Beginn der Vor­stel­lung gibt einen Über­blick über die Hin­ter­gründe des Fil­mes. Sie sind herz­lich eingeladen!

Die intel­li­gente, cha­ris­ma­ti­sche Katha­rina Blum (Angela Wink­ler) lernt auf einer Party einen Mann ken­nen und ver­bringt die Nacht mit ihm. Da er von der Poli­zei gesucht wird, gerät sie in deren har­sche Fahn­dungs­ak­ti­vi­tä­ten und in den Fokus der skru­pel­lo­sen Bou­le­vard­presse. Obwohl sie von dem Medi­en­spek­ta­kel und den Angrif­fen auf ihre Per­son über­rollt wird, gibt sie nicht klein bei.

Schlön­dorffs und von Trottas ein­dring­li­che Insze­nie­rung nach der gleich­na­mi­gen Buch­vor­lage von Hein­rich Böll glänzt durch eine exzel­lente Beset­zung, allen voran Angela Wink­ler in ihrer ers­ten gro­ßen Rolle, die für ihre beein­dru­ckende Vor­stel­lung mit dem Film­band in Gold geehrt wurde. Die glei­che Aus­zeich­nung wurde dem Film für die her­vor­ra­gende Kame­ra­füh­rung verliehen.

Die gebür­tige Ber­li­ne­rin Mar­ga­re­the von Trotta erlangte zunächst vor der Kamera hohe Repu­ta­tion als eine der bekann­tes­ten Schau­spie­le­rin­nen des Neuen Deut­schen Films. So wirkte sie in Insze­nie­run­gen von Vol­ker Schlön­dorff, Rai­ner Wer­ner Fass­bin­der, Her­bert Ach­tern­busch oder Klaus Lemke mit, bevor sie 1975 bei Schlön­dorffs Die ver­lo­rene Ehre der Katha­rina Blum ihr Debüt als Co-Regis­seu­rin gab.

Als Autoren­fil­me­rin prägte Mar­ga­re­the von Trotta das deut­sche Kino maß­geb­lich und genießt nun schon seit mehr als vier Jahr­zehn­ten inter­na­tio­nale Bekannt­heit für ihre Filme über ein­drucks­volle Frauen, wie etwa Rosa Luxem­burg (1985) und Han­nah Ahrendt (2013). Als erste Fil­me­ma­che­rin über­haupt wurde sie für Die blei­erne Zeit (1981) mit dem Gol­de­nen Löwen auf den Film­fest­spie­len Vene­dig ausgezeichnet.

Quelle: STUDIOCANAL

Die Ein­füh­rung in den Film über­nimmt Prof. Dr. Kai Uwe Schierz, Direk­tor der Erfur­ter Kunstmuseen. 

Bei schö­nem Wet­ter fin­det die Film­vor­füh­rung Open Air statt!

Gespräch mit lokalen Akteuren in der Reihe »Nachhaltigkeit nervt! Was soll das?« im Schillerhaus Rudolstadt
Jul 13 um 19:30

Kann man auf ganz loka­ler Ebene nach­hal­tig wir­ken? Oder ist alles nur ein Trop­fen auf den hei­ßen Stein? Am Nach­mit­tag konnte man pro­bie­ren und erle­ben und nun wird dis­ku­tiert, was regio­nal schon alles pas­siert. Katja Stoppa vom Thea­ter Rudol­stadt) und Chris­tian Hof­mann vom Schil­ler­haus spre­chen dies­mal u. a. mit den Gewin­nern des Thü­rin­ger Umwelt­prei­ses 2017, der save nature group. Die Gruppe wird dar­stel­len, wie man leicht und umwelt­scho­nend eine hohe Lebens­qua­li­tät errei­chen kann, sie zeigt Bei­spiele für den All­tag. Außer­dem stellt das Netz­werk für Umwelt­bil­dung aus Paulin­zella seine Pro­jekte vor.

 

Eine Ver­an­stal­tung in Koope­ra­tion mit dem Thea­ter Rudolstadt.

Bitte Vor­anmel­dung unter schillerhaus@rudolstadt.de oder 03672 486 470.

Jul
14
Do
Lesung mit Nele Heyse und Mario Schneider im Schillerhaus Rudolstadt
Jul 14 um 18:00

Die Liebe, die uns nicht ver­schonte. Zwei Per­spek­ti­ven auf die Liebe.

Auf bei­den Bei­nen im Leben ste­hend, scheint alles unter Kon­trolle, bis man mit jenem Gefuhl kon­fron­tiert wird, das kei­nen von uns ver­schont. Nele Heyse und Mario Schnei­der wer­den zusam­men an dem Som­mer­abend aus ihren Tex­ten lesen und gemein­sam uber das Phä­no­men Liebe plau­dern. In Nele Hey­ses Roman „Ach« führt ein Pär­chen eine schein­bar per­fekte Ehe, den­noch betrü­gen sie ein­an­der und flüch­ten in Par­al­lel­wel­ten; so ent­steht ein ver­wo­be­nes Spiel zwi­schen Fan­ta­sie und Wirk­lich­keit. „Die Para­diese von ges­tern« ist der Debüt­ro­man des preis­ge­krön­ten Doku­men­tar­fil­mers und Kom­po­nis­ten Mario Schnei­der und erzählt meis­ter­haft von der Liebe, dem Tod und den Ver­lo­ckun­gen. Ein jun­ges Pär­chen aus Ost­deutsch­land ver­bringt den ers­ten Urlaub nach dem Mau­er­fall auf einem alten Schloss in Südfrankreich.

 

Eine Ver­an­stal­tung in Koope­ra­tion mit dem Thea­ter Rudolstadt.

Bitte Vor­anmel­dung unter schillerhaus@rudolstadt.de oder 03672 486 470.

Vortrag von Prof. Balz Engler in Weimar
Jul 14 um 18:00

Wie­land begeg­net Shake­speare – Vor­trag von Prof. Balz Eng­ler, Basel

 

Wie kam Wie­land als noch jun­ger Mann dazu, die erste Über­set­zung aller Dra­men Shake­speares zu wagen? Was zeich­net diese aus? Was machte seine Auf­gabe schwie­rig, aber für seine Zeit auch beson­ders wichtig?

Balz Eng­ler ist Pro­fes­sor eme­ri­tus für Eng­li­sche Lite­ra­tur an der Uni­ver­si­tät Basel. Unter sei­nen Publi­ka­tio­nen fin­det sich eine zwei­spra­chige Aus­gabe von Othello (mit eige­ner Prosa-Über­set­zung), und Bücher über Shake­speare-Über­set­zung und dar­über, wie Shake­speare als Klas­si­ker immer wie­der neu geschaf­fen wird. Er ist der Initi­ant des Hyper­Ham­let-Pro­jekts, das doku­men­tiert, wie die Spra­che die­ses Stücks Teil unse­rer Kul­tur gewor­den ist.

Eine Vor­trags­reihe der Deut­schen Shake­speare-Gesell­schaft in Zusam­men­ar­beit mit der Her­zo­gin Anna Ama­lia Bibliothek.

Jul
15
Fr
Erzählcafé »Rudolstädter Verführungen« mit Dominique Horwitz im Schillerhaus Rudolstadt
Jul 15 um 17:00

Sind Sie leicht ver­führ­bar? Kön­nen Sie gut ver­füh­ren? Wer sind die Ver­füh­re­rin­nen und Ver­füh­rer? Wer die Verführten?

Das Kunst-und Thea­ter­pro­jekt lädt Sie im Rah­men des Kunst­fest Wei­mar ´22 ein, Ihre Erleb­nisse und Erfah­run­gen, Gedan­ken und Ideen zum Thema Ver­füh­rung zu tei­len, ob anek­do­tisch oder poe­tisch, ob frag­men­ta­risch oder pro­gram­ma­tisch ver­fasst, ob sinn­lich, poli­tisch oder gesell­schaft­lich moti­viert. Berich­ten Sie davon im Erzähl­café mit Domi­ni­que Hor­witz oder schrei­ben Sie uns bis zum 17. Juli 2022 an geschichten@kunstfest-weimar.de und viel­leicht fin­det Ihre Wort­mel­dung schon in die­sem Spät­som­mer Ver­wen­dung auf der Thea­ter­bühne oder in einem Kunstwerk.

Das gemein­same Pro­jekt von Kunst­fest Wei­mar, ACC Gale­rie Wei­mar und Bun­des­zen­trale für poli­ti­sche Bil­dung heißt „Dirty Tal­king – Thü­rin­ger Ver­füh­run­gen«. Es beschäf­tigt sich mit unter­schied­li­chen For­men von Ver­füh­rung – von Fas­zi­na­tion und Ver­su­chung bis zu Mani­pu­la­tion und Desinformation.
Ihre Wort­mel­dun­gen wer­den als Zwi­schen­rufe Teil des vom Thü­rin­ger Star­schau­spie­ler Domi­ni­que Hor­witz unter der Regie von Tors­ten Fischer auf­ge­führ­ten Solo-Thea­ter­stücks „Der Tri­bun« von Mau­ricio Kagel, mit dem das Kunst­fest Wei­mar in Rudol­stadt am 1. Sep­tem­ber gas­tiert. Ihre Zuschrift könnte aber auch eine der fünf loka­len Aus­stel­lun­gen berei­chern, für die Künst­le­rin­nen und Künst­ler, ein­ge­la­den von der ACC Gale­rie Wei­mar, wäh­rend des Kunst­fests Wei­mar 2022 quer übers Land an fünf Orten the­men­spe­zi­fi­sche Kunst­räume schaf­fen. Eine sechste Aus­stel­lung bün­delt im ACC alle Orte und Werke. Kagels dun­ke­li­ro­ni­scher Text ist eine meis­ter­li­che Etüde über prä­zise sprach­li­che Unge­nau­ig­keit, der die Ent­lar­vung poli­tisch extre­mis­ti­scher, dem­ago­gi­scher Sprach­mus­ter am lin­ken wie am rech­ten Rand der Gesell­schaft zum Gegen­stand hat. Die Aus­gangs­si­tua­tion: Vom Bal­kon sei­ner Resi­denz übt der erste Mann im Staat eine sei­ner end­lo­sen Reden. Zu sei­ner Ermun­te­rung wer­den Reak­tio­nen nicht anwe­sen­der Zuhö­re­rin­nen und Zuhö­rer über Ton­band eingespielt.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen fin­den Sie unter www.kunstfest-weimar.de

In Koope­ra­tion mit dem Kunst­fest Wei­mar, der ACC Gale­rie Wei­mar, der Bun­des­zen­trale für poli­ti­sche Bildung.

Geför­dert durch die Spar­kas­sen-Kul­tur­stif­tung Hes­sen-Thü­rin­gen und die Kul­tur­stif­tung Thüringen.

Eine Kopro­duk­tion mit der Kon­zert­di­rek­tion Land­graf Euro-Stu­dio GmbH & Co. KG und dem Thea­ter im Pum­pen­haus, Münster.

Lesung mit Frank Quilitzsch auf dem Baumkronenpfad im Nationalpark Hainich an der Thiemsburg
Jul 15 um 19:00

»Wil­helm, wie sieht der Wald wie­der aus!« – Lesung und Gespräch mit Frank Quilitzsch.

Musikalische Lesung mit Gunther Emmerlich und Günter »Baby« Sommer in Weimar-Tiefurt
Jul 15 um 20:00

Auch in die­sem Jahr gibt es beim »Tie­fur­ter Kul­tur­som­mer« ein Wie­der­se­hen mit Gun­ther Emmer­lich, der inzwi­schen schon als „artist in resi­dence“ bezeich­net wer­den darf, kommt er doch seit 2019 immer wie­der gern nach Tie­furt und begeis­tert mit unge­bro­che­nem Charme und Vita­li­tät sein Publikum.

Dies­mal ist er zusam­men mit der Free-Jazz-Legende Gün­ter „Baby“ Som­mer zu erle­ben. Der Per­kus­sio­nist gehört zu den wich­tigs­ten Ver­tre­tern des zeit­ge­nös­si­schen Jazz und lehrt neben sei­ner frei­be­ruf­li­chen Tätig­keit als Musi­ker als Pro­fes­sor an der Hoch­schule für Musik in Dres­den. Zusam­men prä­sen­tie­ren die bei­den Weg­ge­fähr­ten eine musi­ka­li­sche Lesung unter dem Titel „Spiel mit Wor­ten und Per­cus­sion“. Hei­tere und tief­sin­nige Reime unter ande­rem von Klaus Ben­der erwar­ten das Publi­kum. Der Abend hält viele Über­ra­schun­gen bereit, Witz und Tief­sinn, Nach­denk­li­ches und Hei­te­res – ein wah­res Ping­pong­spiel von Stimme, Gesang und Per­kus­sion, dar­ge­bo­ten von zwei wah­ren Legen­den ihres Fachs.

Jul
16
Sa
Dschungelbuch-Kräuterworkshop in der Reihe »Nachhaltigkeit nervt! Was soll das?« im Schillerhaus Rudolstadt
Jul 16 um 11:00

Oben auf der Hei­decks­burg toben Mogli und seine tie­ri­schen Freunde aus dem Dschun­gel über die Thea­ter­bühne. Sie wis­sen, was Spaß macht und warum der Dschun­gel der schönste Ort der Welt ist. Außer­dem wis­sen sie genau, was man alles fernab vom „Men­schen­land« essen kann und wie es sich gut im Dschun­gel lebt. 

Hier unten im Schil­ler­gar­ten hilft das alte Wis­sen von Schil­lers Schwie­ger­el­tern. Opa Len­ge­feld führt Euch durch sei­nen Kräu­ter­gar­ten, wo alte Kräu­ter wach­sen. Hier könnt Ihr die Kräu­ter rie­chen, schme­cken, füh­len und gemein­sam stel­len wir herr­li­che Kräu­ter­li­mo­nade her, die ihr natür­lich auch direkt pro­bie­ren dürft.

 

Eine Ver­an­stal­tung in Koope­ra­tion mit dem Thea­ter Rudolstadt.

Bitte Vor­anmel­dung unter schillerhaus@rudolstadt.de oder 03672 486 470.

Lesung mit Jürgen K. Hultenreich auf Schloss Burgk
Jul 16 um 18:00

Prä­sen­ta­tion des Aus­stel­lungs­ka­ta­logs zur Son­der­aus­stel­lung »Dein Rit­ter Hultenreich«

Jür­gen K. Hul­ten­reich liest aus sei­nem Roman »Die Schil­ler­gruft« und Aphorismen.

Die Ver­an­stal­tung wird musi­ka­lisch umrahmt.

Jul
18
Mo
Schiller als Manga (Ferienworkshop) im Schillerhaus Rudolstadt
Jul 18 um 10:00 – 16:00

Als Schil­ler lebte, kannte man noch keine Comics oder Man­gas. Fried­rich Schil­ler soll uns aber inspi­rie­ren. Zuerst erkun­den wir das Schil­ler­haus und dann neh­men einen kur­zen Schil­ler­text und las­sen uns davon inspi­rie­ren. Was pas­siert, wie sieht der Held im Schil­ler­text aus, hätte ich ihn gerne als Freund? Wie würde ich ihn zeich­nen? Die Gedan­ken hel­fen uns, denn am Ende soll dar­aus ein Manga wer­den. Ein erfah­re­ner Comic- und Man­ga­zeich­ner wird dabei hel­fen, den rich­ti­gen Aus­druck hin­zu­be­kom­men. Also keine Angst, es geht alles ohne Vor­kennt­nisse. Genü­gend Papier und bunte Stifte lie­gen bereit.

Der Work­shop ist für Kin­der und Jugend­li­che kostenlos.

inkl. Mit­tag­essen

Bitte Vor­anmel­dung unter schillerhaus@rudolstadt.de oder 03672 486 470.

Jul
19
Di
»Studio Literatur« der Literarischen Gesellschaft Thüringen auf Radio Lotte
Jul 19 um 22:00 – 23:00

Zu hören an jedem 3. Diens­tag im Monat, 22:00–23:00 Uhr – und als Podcast

Die Lite­ra­ri­sche Gesell­schaft Thü­rin­gen wirkt seit 30 Jah­ren aktiv am lite­ra­ri­schen Leben in Wei­mar und Thü­rin­gen mit. Sie orga­ni­siert Fes­ti­vals und Wett­be­werbe, Werk­stät­ten und Lesun­gen, ver­öf­fent­licht Bücher und Maga­zine. In der neuen Radio­sen­dung – die als Pod­cast nach­zu­hö­ren ist – stellt ihr Mode­ra­to­ren­team das lite­ra­ri­sche Leben rund um die LGT vor.

Damit betei­li­gen wir uns an der wöchent­li­chen Reihe »Lite­ra­tur am Diens­tag« von Radio Lotte:

  • Jeden 1. Diens­tag im Monat gibt es ab sofort »Lite­ra­tur­land Thü­rin­gen auf Radio Lotte« des Thü­rin­ger Lite­ra­tur­ra­tes. Mode­ra­tion: Jens Kirsten.
  • Jeden 2. Diens­tag gibt es das »Lite­ra­ri­sche Kaf­fee­haus« mit Sophia Sprin­ger und Kon­rad Paul.
  • Jeden 3. Diens­tag führt die LGT die Zuhö­rer in ihr »Stu­dio Lite­ra­tur«, mit Guido Naschert und Ste­fan Peter­mann & wei­te­ren Moderator∙innen;
  • Jeden 4. Diens­tag gibt es die »Lese­lotte« mit Gabi Gericke.

Pod­cast

Die ein­zel­nen Pod­casts sind in unse­rer Media­thek zu hören und auf Pod­cast-Platt­for­men (wie z. B. Spo­tify, Dee­zer oder iTu­nes) zu abonnieren.

Die jeweils aktu­el­len Sen­dungs­in­halte wer­den auf der Web­site der Lite­ra­ri­schen Gesell­schaft Thü­rin­gen unter »Ver­an­stal­tun­gen« angekündigt.

Pro­jekt­lei­tung, Redak­tion: Guido Naschert, Ste­fan Petermann

Mode­ra­tion: Fran­ziska Berg­holtz, Chris­tine Hans­mann, Ulrike Mül­ler, Guido Naschert, Ste­fan Peter­mann, André Schin­kel, Lea Weiß

Ton­tech­nik: Timm Weber, San­dra Reyes

Sound­de­sign: Maria Anto­nia Schmidt

Gra­fik: Maria Fer­nanda Sán­chez Santafé

Jul
20
Mi
Kurator*innenführung »Van de Velde, Nietzsche und die Moderne um 1900« im Museum Neues Weimar
Jul 20 um 14:30 – 15:30

Kura­to­rin­nen und Kus­to­den füh­ren durch das Museum Neues Weimar

Eine 2019 eröff­nete Aus­stel­lung in einem his­to­ri­schen Muse­ums­ge­bäude in unmit­tel­ba­rer Nach­bar­schaft des Bau­haus-Muse­ums – Erläu­te­run­gen und Insi­der­ein­bli­cke zur Ent­ste­hungs­ge­schichte der Aus­stel­lung „Van de Velde, Nietz­sche und die Moderne um 1900“ ver­mit­telt diese Tour.

 

Bitte beach­ten Sie, dass für Innen­raum-Ver­an­stal­tun­gen, geführte Tou­ren und Werk­statt­an­ge­bote der Klas­sik Stif­tung Wei­mar die 3G-Rege­lung gilt. Die Teil­nahme erfolgt nur für Geimpfte, Gene­sene oder aktu­ell Getestete.

Hier gehts zu den Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen.

Philosophy After Work im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Jul 20 um 18:30

Kön­nen phi­lo­so­phi­sche Schrif­ten für uns, in unse­rem All­tag heute frucht­bar sein? Haben sol­che Texte etwas mit mir zu tun? Die Lek­türe klei­ner Texte gro­ßer Phi­lo­so­phen soll zu einem gemein­sa­men Gedan­ken­aus­tausch anregen.

Die phi­lo­so­phi­sche Prak­ti­ke­rin Diet­linde Schmal­fuß-Plicht lei­tet diese Zusam­men­künfte und bei ihr kön­nen sich alle Inter­es­sen­ten bis eine Woche vor dem Ter­min anmel­den: info@philosophie-milan.de.

Die Kurs­ge­bühr ist direkt bei Frau Schmal­fuß-Plicht am Abend der Ver­an­stal­tung zu entrichten.

Vortrag und Gespräch mit Anke Blümm im Künstlergarten Weimar
Jul 20 um 19:00

Der Stoff wird Aus­druck.“ (Otti Ber­ger) – Bau­haus­künst­le­rin­nen aus dem öst­li­chen Europa

 

Vor­trag von Anke Blümm, Wei­mar, und Gespräch mit Ulrike Müller.

 

Eine Ver­an­stal­tung in der Reihe AVANTGARDISTINNEN AUS DEM ÖSTLICHEN EUROPA // 1920er und 1930er Jahre // Ver­an­stal­tungs­reihe vom 29. Juni bis zum 3. August 2022 //  Sechs Mitt­woch­abende, Beginn jeweils um 19.00 Uhr // mit Text­pro­gram­men, Vor­trä­gen, Lyrik, Musik und Gespräch, arran­giert und mode­riert von Ulrike Mül­ler, Weimar.

Eine Ver­an­stal­tung der Lite­ra­ri­schen Gesell­schaft Thü­rin­gen in Koope­ra­tion mit dem Haus der Wei­ma­rer Repu­blik und der Lan­des­zen­trale für poli­ti­sche Bil­dung Thüringen.

Jul
21
Do
Vortrag von Stephan Getzin im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Jul 21 um 19:30

Wenn jemand eine Reise tut…dann kann er was erzählen! 

»Mit Ste­phan Get­zin durch Nami­bia« – Vor­trag von Ste­phan Getzin

 

Das Kul­tur: Haus Dacheröden lädt ein­mal im Monat Men­schen ein, die über Ihre Rei­sen und ganz unter­schied­li­chen Erfah­run­gen in der Ferne erzäh­len. Diese könn­ten nicht unter­schied­li­cher sein: Vom Leben im kal­ten Lapp­land, über Couch­sur­fing in Saudi-Ara­bien bis hin zur Aben­teu­er­reise durch Afrika, unsere Gäste berich­ten in Dia­show, Lesung oder Gespräch über die span­nends­ten Reisen.

Nami­bia – Land der Weite und der mys­te­riö­sen Feenkreise

Der Natur­wis­sen­schaft­ler Ste­phan Get­zin hat durch seine Arbeit als Öko­loge die halbe Welt bereist – von Kanada und Panama bis hin zu Tai­wan oder Aus­tra­lien. Sein beson­de­res Inter­esse galt aber schon seit Kind­heit dem Kon­ti­nent Afrika. In Nami­bia stu­dierte er drei Jahre lang Öko­lo­gie und Geo­gra­phie, und ist dem Land seit nun­mehr über 20 Jah­ren eng ver­bun­den. Unter ande­rem unter­sucht er dort auch die mys­te­riö­sen Feen­kreise, die als eines der letz­ten gro­ßen Natur­rät­sel unse­rer Zeit gel­ten. Eine wei­tere Lei­den­schaft auf sei­nen Rei­sen ist die Foto­gra­fie. In die­sem Vor­trag wird er die ein­ma­lige Schön­heit und Weite Nami­bias mit fas­zi­nie­ren­den Bil­dern und Luft­bild­per­spek­ti­ven vorstellen.

Jul
23
Sa
Johannes-Bobrowski-Programm mit Martin Stiebert in der Evangelisch-Lutherischen Gemeinde Krölpa
Jul 23 um 15:00

Johan­nes Bob­row­ski als Nach­dich­ter – Pro­gramm mit Mar­tin Stiebert.

Von Johan­nes Bob­row­ski gibt es nur wenige Nach­dich­tun­gen lyri­scher Texte: Ein Gedicht des eng­li­schen Roman­ti­kers Shel­ley, zwei des tsche­chi­schen Sur­rea­lis­ten Kon­stan­tin Biebl und drei von Boris Pas­ternak. Bob­row­ski sel­ber meinte, er „habe nicht das lei­seste Talent für Über­tra­gun­gen“. Wir Leser dür­fen das anders sehen und uns die­sen bemer­kens­wer­ten Tex­ten zuwenden.

Schließ­lich gibt es neben den Gedich­ten noch ein etwas umfang­rei­che­res Bei­spiel: die lie­bens­wür­dige Vers­er­zäh­lung „Das Tier­häus­chen“ von Samuil Marschak.

Ver­an­stal­ter: Lese-Zei­chen e.V., Evan­ge­lisch-Luthe­ri­sche Gemeinde Krölpa.

Jul
25
Mo
Lesung mit Neven Subotić im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Jul 25 um 19:30

SWE SPECIAL – Neven Sub­o­tić: Alles geben – Warum der Weg zu einer gerech­te­ren Welt bei uns selbst anfängt

 

Ein Appell für mehr Gerech­tig­keit im abge­ho­be­nen Sys­tem Pro­fi­fuß­ball und in einer glo­ba­li­sier­ten Welt.

Wie gerecht ist es, dass ein Fuß­bal­ler Mil­lio­nen ver­dient, wäh­rend eine Putz­frau von einem Job allein nicht leben kann? Dass wir jeder­zeit ein Glas Was­ser trin­ken kön­nen, aber täg­lich 2.000 Kin­der an Krank­hei­ten ster­ben, die durch ver­un­rei­nig­tes Was­ser über­tra­gen wer­den? Die Frage der Gerech­tig­keit zieht sich durch Neven Sub­o­tićs Leben… schon lange bevor ihm dies bewußt wurde.

In den neun­zi­ger Jah­ren floh er mit sei­nen Eltern aus Jugo­sla­wien nach Deutsch­land, als die Abschie­bung drohte, gin­gen sie in die USA.
Mit 17 kam er wie­der, um Fuß­ball­profi zu wer­den. Mit Borus­sia Dort­mund wurde er Meis­ter und galt als einer der bes­ten Ver­tei­di­ger der Liga. Es folg­ten Nächte des Rauschs, schnelle Autos, ein rie­si­ges Haus mit Jacuzzi – aber es kamen auch Zwei­fel und Scham.
Auf dem Höhe­punkt sei­ner Kar­riere ent­schied er, seine Lei­den­schaft und sein Geld denen zu wid­men, die ein Leben im ande­ren Extrem füh­ren müs­sen: Heute ermög­licht die von ihm gegrün­dete Stif­tung Men­schen in Äthio­pien Zugang zu sau­be­rem Was­ser. Fast seine ganze Zeit und der Groß­teil sei­nes Gehalts flie­ßen in diese Arbeit.

Das Buch erzählt von einem Sport­ler, den das kapi­ta­lis­ti­sche Sys­tem Pro­fi­fuß­ball groß machte, bevor er zum gesell­schafts­po­li­ti­schen Akti­vis­ten wurde. Ein Plä­doyer für mehr Bewusst­sein und Gerech­tig­keit in einer unge­rech­ten Welt.

In Koope­ra­tion mit Spi­rit of Foot­ball und prä­sen­tiert von 11 Freunde sowie Grand Hotel van Cleef Musik GmbH.

Jul
27
Mi
Bilderbuchkino im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Jul 27 um 16:00

Bil­der­buch­kino: »Mär­chen­stunde«

 

Der Raum wird dun­kel, die Bil­der einer Geschichte begin­nen zu leuchten.

Das Kul­tur: Haus Dacheröden bie­tet zwei Mal im Monat ein kos­ten­lo­ses Bil­der­buch­kino für Kin­der ab 4 Jahre an. Dabei wer­den die Bil­der eines Bil­der­buchs auf eine große Lein­wand pro­ji­ziert und der Text live vor­ge­le­sen. Die beson­dere Atmo­sphäre nimmt mit auf eine Reise mit der klei­nen Hexe, dem fre­chen Rabe Socke, dem Nein­horn und vie­len ande­ren. Herz­li­che Ein­la­dung für kleine und große Gäste zum Stau­nen, Träu­men und Lachen.

Mär­chen­stunde

Das Kultur:Haus Dacheröden lädt heute zu einer gemüt­li­chen Mär­chen­stunde ein. Ret­tet zusam­men mit Rot­käpp­chen die Oma aus dem Bauch des Wol­fes und erweist zusam­men mit dem gestie­fel­ten Kater und einem Sack voll Reb­hüh­nern dem König eure Ehre. Hier jagt ein Aben­teuer das nächste.

Musikalisch-literarisches Programm über Rose Ausländer und Rajzel Zychlinski mit Ulrike Müller und Kerstin Katjusha Kozubek im Künstlergarten Weimar
Jul 27 um 19:00

Zwi­schen Czer­no­witz, Wien und Lwiw: Reise durch ver­ges­sene Sprach­land­schaf­ten zu Rose Aus­län­der und Raj­zel Zychlinski

 

Gedicht­col­lage & Zwi­schen­texte: Ulrike Mül­ler, Weimar.

Gesang & Rezi­ta­tion: Kers­tin Kat­ju­sha Kozu­bek, Weimar.

 

Eine Ver­an­stal­tung in der Reihe AVANTGARDISTINNEN AUS DEM ÖSTLICHEN EUROPA // 1920er und 1930er Jahre // Ver­an­stal­tungs­reihe vom 29. Juni bis zum 3. August 2022 //  Sechs Mitt­woch­abende, Beginn jeweils um 19.00 Uhr // mit Text­pro­gram­men, Vor­trä­gen, Lyrik, Musik und Gespräch, arran­giert und mode­riert von Ulrike Mül­ler, Weimar.

 

Eine Ver­an­stal­tung der Lite­ra­ri­schen Gesell­schaft Thü­rin­gen in Koope­ra­tion mit dem Haus der Wei­ma­rer Repu­blik und der Lan­des­zen­trale für poli­ti­sche Bil­dung Thüringen.

Jul
29
Fr
Konzert und Literatur aus Ungarn mit Adrienn Bazsó und Emilia Lomakova im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Jul 29 um 19:30

Dacheröden in Con­cert: Adri­enn Bazsó und Emi­lia Lomakova

 

Wei­nend fei­ern“ – Ein Lie­der­abend mit unga­ri­schen und ukrai­ni­schen Volks­lie­dern sowie Büchern und Wein der Erfur­ter Buch­hand­lung kleingedrucktes

Der Ungar fei­ert wei­nend.” Unga­ri­scher Sprichwort

Musik fängt dort an wo die Worte enden.” Goethe

Volks­lie­der sind meis­tens kom­pri­mierte See­len­zu­stands­be­schrei­bun­gen. Sie erzäh­len über Leid, über Trauer, über das Ver­las­sen- oder Betro­gen-Sein. In ganz sel­te­nen Fäl­len auch über Glück. Schau­spie­le­rin Adri­enn Bazsó und Musi­ke­rin Emi­lia Vik­to­ria Loma­kova wagen den Tief­flug in die Ost-Euro­päi­sche Seele und las­sen Volks­lied-Gesang mit Gitar­ren­sai­ten resonieren.

Adri­enn Bazsó (Gesang) ist in Ungarn gebo­ren und auf­ge­wach­sen und lebt seit fast einem Jahr­zehnt in Ber­lin. Sie absol­viert ihre Schau­spiel­aus­bil­dung in Buda­pest und zieht 2012 nach Ber­lin um Thea­ter­päd­ago­gik an der Uni­ver­si­tät der Künste zu stu­die­ren. Seit ihrem Abschluss arbei­tet sie als frei­schaf­fende Schau­spie­le­rin und Thea­ter­päd­ago­gin u. a. an der Staats­oper Unter den Lin­den, am Jun­gen Deut­schen Thea­ter und am Grips Thea­ter. Dabei bewegt sie sich als Thea­ter­ma­che­rin am liebs­ten an den Schnitt­stel­len von Musik, Thea­ter und Performance.

Emi­lia Vik­to­ria Loma­kova (Gitarre, Gesang) ist am Schwar­zen Meer in Odessa, Ukraine geboren.

Bis zu ihrem 18 Lebens­jahr lernt sie Cello und andere Instru­mente wie Kla­vier, Gitarre und Kon­tra­bass. Mit 20 Jah­ren zieht sie nach Deutsch­land und stu­diert das Fach Cello an der Uni­ver­si­tät der Künste Ber­lin. Schon wäh­rend ihres Stu­di­ums inter­es­siert sie sich für Jazz, Tango und Impro­vi­sa­tion und kom­po­niert klei­nere Stü­cke für Kam­mer­be­set­zung in die­sen Stilrichtungen

Aug
2
Di
Literaturland Thüringen auf Radio Lotte
Aug 2 um 22:00
Literaturland Thüringen auf Radio Lotte @ Radio Lotte

Jeden ers­ten Diens­tag im Monat geht es bei »Lite­ra­tur­land Thü­rin­gen auf Radio Lotte« ab 22 Uhr um Lite­ra­tur aus und über Thüringen.

Soweit es die Pla­nung erlaubt, laden wir Gäste ins Stu­dio ein, um mit ihnen über ihr Schrei­ben, Pro­jekte, Recher­chen oder beson­dere The­men zu spre­chen. Oder wir zeich­nen Sen­dun­gen auf, brin­gen Live­mit­schnitte von Ver­an­stal­tun­gen etc.

Die Musik, die wir in der Sen­dung spie­len, wäh­len i.d.R. unsere Gäste aus.

Zu hören ist Radio Lotte im Stadt­ge­biet von Wei­mar auf 160,6 UKW

und welt­weit im Inter­net unter https://www.radiolotte.de

Alle Radio­sen­dun­gen kön­nen anschlie­ßend in der Pod­ca­st­reihe »Lite­ra­tur­land Thü­rin­gen auf Radio Lotte« auf www.literaturland-thueringen.de nach­ge­hört werden.

 

Eine Sen­dungs­for­mat des Thü­rin­ger Lite­ra­tur­ra­tes. Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thüringen.

Aug
3
Mi
Lyrik und Gespräch mit Halyna Petrosanyak im Künstlergarten Weimar
Aug 3 um 19:00

Ich habe keine Angst zu verlieren“

 

Lyrik und Gespräch mit Halyna Petro­san­yak, Dich­te­rin, Hofstetten/Schweiz, zu Lebens­wirk­lich­keit, Spra­che und Geschichte der Ukraine.

Eine Ver­an­stal­tung in der Reihe AVANTGARDISTINNEN AUS DEM ÖSTLICHEN EUROPA // 1920er und 1930er Jahre // Ver­an­stal­tungs­reihe vom 29. Juni bis zum 3. August 2022 //  Sechs Mitt­woch­abende, Beginn jeweils um 19.00 Uhr // mit Text­pro­gram­men, Vor­trä­gen, Lyrik, Musik und Gespräch, arran­giert und mode­riert von Ulrike Mül­ler, Weimar.

 

Eine Ver­an­stal­tung der Lite­ra­ri­schen Gesell­schaft Thü­rin­gen in Koope­ra­tion mit dem Haus der Wei­ma­rer Repu­blik und der Lan­des­zen­trale für poli­ti­sche Bil­dung Thüringen.

Aug
6
Sa
Gästeführung im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Aug 6 um 11:00 – 12:00

GESTERNHEUTEMORGEN

 

Das Kul­tur: Haus Dacheröden am Erfur­ter Anger ist kaum aus dem Stadt­bild weg­zu­den­ken, der magi­sche Zau­ber des Hau­ses ist jahr­hun­der­te­alt. Wo einst große Geis­ter wie Schil­ler und Goe­the zu Gast waren, ist das Haus heute Ort der kul­tu­rel­len Begeg­nun­gen, Bil­dung und Kommunikation.

Im Jahr 1791 hei­ra­tete Wil­helm von Hum­boldt hier die Toch­ter des Hau­ses, die ebenso gebil­dete wie lieb­rei­zende Caro­line von Dacheröden, Mit­tel­punkt so manch leb­haf­ter Gesell­schaf ob ihres Charmes und ihrer geis­ti­gen wie musi­ka­li­schen Fähig­kei­ten. Hum­boldts führ­ten eine für dama­lige Ver­hält­nisse unkon­ven­tio­nelle Ehe mit vie­len Frei­hei­ten. Caro­line von Hum­boldt lebte trotz acht Kin­dern ihre kul­tu­rel­len Inter­es­sen aus und war zeit­le­bens eine eben­bür­tige Part­ne­rin. Durch ihre weit­rei­chende Bekannt­schaft ver­lobte sich sogar auch Fried­rich Schil­ler im Haus Dacheröden.

Das Gebäude im Renais­sance-Stil bestand ursprüng­lich aus dem „Haus zum Gol­de­nen Hecht“ und dem „Haus zum Gro­ßen und Neuen Schiff“ und wurde 1833 zum Dop­pel­haus. Noch heute ist erkenn­bar, dass die bei­den Häu­ser bereits in der Ent­ste­hungs­zeit zu den archi­tek­to­ni­schen Juwe­len am Han­dels­platz der rei­chen Erfur­ter Waid­händ­ler gehörten.

Nach umfang­rei­chen Bau­maß­nah­men brannte der drei­ge­schos­sige Dach­stuhl kurz vor der Wie­der­eröff­nung des Hau­ses im August 2006 voll­stän­dig aus. Mit der Sanie­rung ist es gelun­gen, einen ein­ma­li­gen Ort der Geschichte zu bewah­ren und das Haus als ein­zig­ar­ti­gen Kul­tur­raum zu öff­nen. Im Jahr 2017 zog der Lite­ra­tur­ver­ein Erfur­ter Herbst­lese in das Kul­tur: Haus Dacheröden und ent­wi­ckelte es zu einem neuen Ver­an­stal­tungs- und Begeg­nungs­ort mit regel­mä­ßig wech­seln­den Ausstellungen.

Sie möch­ten mehr über die Geschichte des Hau­ses erfah­ren? Dann besu­chen Sie unsere Führungen!
Jeden 1. Sams­tag im Monat wer­den Sie von fach­kun­di­gen Stadt­füh­re­rIn­nen durch das Kul­tur: Haus Dacheröden geführt und erfah­ren mehr zur leben­di­gen Geschichte in Erfurt. Die Gäs­te­füh­rung dau­ert etwa eine Stunde und ist zum Teil bar­rie­re­frei. Start/Treff­punkt für die Füh­rung ist die Geschäfts­stelle in der 1. Etage im Kul­tur: Haus Dacheröden

Anmel­dung erwünscht unter: kontakt@dacheroeden.de oder 0361 / 644 123 75.
Spon­tane Gäste sind trotz­dem auch sehr willkommen!

Aug
10
Mi
Bilderbuchkino im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Aug 10 um 16:00

Bil­der­buch­kino: »Das nächste Mal wenn du ver­reist« von Annette Herzog

 

Der Raum wird dun­kel, die Bil­der einer Geschichte begin­nen zu leuchten.

Das Kul­tur: Haus Dacheröden bie­tet zwei Mal im Monat ein kos­ten­lo­ses Bil­der­buch­kino für Kin­der ab 4 Jah­ren an. Dabei wer­den die Bil­der eines Bil­der­buchs auf eine große Lein­wand pro­ji­ziert und der Text live vor­ge­le­sen. Die beson­dere Atmo­sphäre nimmt mit auf eine Reise mit der klei­nen Hexe, dem fre­chen Rabe Socke, dem Nein­horn und vie­len ande­ren. Herz­li­che Ein­la­dung für kleine und große Gäste zum Stau­nen, Träu­men und Lachen.

Ein far­ben­fro­hes Bil­der­buch zum Thema Mut und Loslassen.
Mama packt ihre gehä­kelte Kro­ko­dil­ta­sche und will für 10 Tage alleine ver­rei­sen. Wie soll der kleine Ele­fant Tibula To das nur so lange aus­hal­ten. Das bedeu­tet hun­dert Mal ohne Mama auf­wa­chen, hun­dert­tau­send Mal nicht mit ihr durch die Bana­nen­plan­tage spa­zie­ren und hun­dert­tau­send Mil­lio­nen Mal nicht von Mama getrös­tet wer­den, wenn die Gro­ßen ihn ärgern, weil er nicht schwim­men kann. Tibula To ist trau­rig. Aber nicht lange. Er könnte in der Zeit doch schwim­men ler­nen und Mama damit über­ra­schen. Seine Ele­fan­ten­t­an­ten häkeln und stri­cken zwar den gan­zen Tag, geben ihm aber immer gute Rat­schläge. Er pad­delt, stram­pelt, prus­tet und rudert mit den Ohren. Und die Über­ra­schung ist groß, als seine Mama aus dem Urlaub kommt.

 

Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der S. Fischer Verlage.

 

Aug
13
Sa
»Insekten auf Leichen« – Lesung mit Mark Benecke in ›Brehms Welt – Tiere und Menschen‹ in Renthendorf
Aug 13 um 18:00

Der Mensch und seine Maden – ein beson­de­res Tier-Mensch-Verhältnis

»Insek­ten auf Lei­chen« – Lesung mit Mark Benecke

 

Wir freuen uns sehr nach der erfolg­rei­chen und span­nen­den Lesung im letz­ten Som­mer Mark Ben­ecke erneut bei uns begrü­ßen zu dürfen!

In die­sem Jahr wird es um Dr. Mark Ben­eckes Fach­ge­biet gehen. Als inter­na­tio­nal gefrag­ter Kri­mi­nal­bio­loge und Spe­zia­list für foren­si­sche Ento­mo­lo­gie (Insek­ten­kunde) wird er uns in seine Arbeits­welt mit­neh­men: Die Auf­klä­rung von Mord­fäl­len durch Ana­lyse der Insek­ten, die an den Lei­chen gefun­den wurden.

Bei wem der Gedanke an sol­che Flie­gen, Wür­mer und Maden mehr Inter­esse als Gru­sel weckt, der ist hier genau richtig!

Uns wer­den anschau­li­che Ein­bli­cke, auch beglei­tet von Foto­auf­nah­men, gewährt. Mark Ben­ecke ver­mag es, ein sol­ches Thema dem inter­es­sier­ten Laien auf span­nende, prä­zise, wis­sen­schaft­li­che und ebenso humor­volle Art und Weise näher zu brin­gen. Bizarre Anek­do­ten, spon­tane Geschich­ten und ver­blüf­fende Asso­zia­tio­nen wür­zen das Programm.

Es geht im Sinne von BREHMS WELT um den Men­schen und seine Maden – ein beson­de­res Tier-Mensch-Verhältnis!

Auf­grund der begrenz­ten Teil­neh­mer­zahl bit­ten wir Sie um eine tele­fo­ni­sche oder schrift­li­che Vor­anmel­dung unter 036426 – 222 33 oder info@brehms-welt.de.

Ein­lass: 16:00 Uhr
Beginn: 18:00 Uhr

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