Kalender

Ausstellungen

Nov
10
Sa
ganztägig Aussellung »›Grimms Märchen… und...
Aussellung »›Grimms Märchen… und...
Nov 10 2018 – Jun 23 2019 ganztägig
Aussellung »›Grimms Märchen... und kein Ende‹ – Europäische Kunstmärchen zwischen Phantasie und Wirklichkeit« im Romantikerhaus Jena @ Literaturmuseum »Romantikerhaus« Jena
Die Aus­stel­lung doku­men­tiert die Ent­wick­lung vom roman­ti­schen Kunst­mär­chen zum rea­li­täts­ver­bun­den Wirk­lich­keits­mär­chen. Neben und nach den Brü­dern Grimm hat es in der euro­päi­schen Kul­tur­ge­schichte zahl­rei­che wei­tere Mär­chen­samm­ler und -dich­ter gege­ben, deren Schöp­fun­gen aller­dings eher dem Kunst­mär­chen[...]
Apr
11
Do
ganztägig Ausstellung »Die Bauhausbücher« ...
Ausstellung »Die Bauhausbücher« ...
Apr 11 – Jul 28 ganztägig
»Die Bau­haus­bü­cher« – Ein euro­päi­sches Publi­ka­ti­ons­pro­jekt des Bau­hau­ses 1924–1930   Die Aus­stel­lung basiert auf der durch die Uni­ver­si­täts­bi­blio­thek in den ver­gan­ge­nen Jah­ren so gut wie voll­stän­dig zusam­men­ge­tra­ge­nen Kol­lek­tion der Bau­haus­bü­cher, ergänzt um Exem­plare aus der[...]
Apr
19
Fr
ganztägig Ausstellung »›Poetische Perlen‹ ...
Ausstellung »›Poetische Perlen‹ ...
Apr 19 – Jul 21 ganztägig
1819 erschien erst­mals Goe­thes ›West-öst­li­cher Divan‹ – und machte Epo­che. Das weit­aus größte Gedicht­en­sem­ble in Goe­thes Gesamt­werk wirkt bis heute, indem es den kul­tu­renüber­grei­fen­den Dia­log poe­tisch ver­wirk­licht. Die Aus­stel­lung macht den Besu­chern erfahr­bar, wie die[...]
Mai
17
Fr
ganztägig Zeichnungen und Druckgraphik von...
Zeichnungen und Druckgraphik von...
Mai 17 – Jul 20 ganztägig
Erfur­ter Salon der Kunst »Über das Ver­mes­sen der Erin­ne­run­gen« Zeich­nun­gen & Druck­gra­phik von Rolf Escher   Trotz minu­tiö­ser Detail­schil­de­run­gen geht der Rea­lis­mus Rolf Eschers weit über das bloß Sicht­bare hin­aus. Seine Dar­stel­lun­gen stil­ler Räume und[...]
Jun
6
Do
ganztägig Ausstellung »Panische Freuden – ...
Ausstellung »Panische Freuden – ...
Jun 6 – Aug 20 ganztägig
Pani­sche Freu­den – Pani­sche Schre­cken. Zu Fried­rich Nietz­sches 175. Geburts­tag. Dio­ny­si­sche Bil­der für Alle und Kei­nen   von Pablo Picasso, Wolf Bertram Becker, Uwe Bre­mer, Harald Rai­ner Gratz, HAP Gries­ha­ber, Gün­ther Schöll­kopf, Ulrike Theus­ner, Peter[...]
Jul
14
So
ganztägig Ausstellung ›Die F.N. –Schlaufe ...
Ausstellung ›Die F.N. –Schlaufe ...
Jul 14 – Okt 20 ganztägig
Ausstellung ›Die F.N. –Schlaufe – Ernstes und Heiteres aus dem Leben des fabelhaften Friedrich Nietzsche‹ im Romantikerhaus Jena @ Literaturmuseum »Romantikerhaus« Jena
Tho­mas Zieg­ler: Künst­le­ri­sche Arbei­ten eines Rebel­len und Roman­ti­kers   Der Künst­ler Tho­mas Zieg­ler setzt Fried­rich Nietz­sches phi­lo­so­phi­sches Leben ins Werk und gestal­tet mit Text und Bild den Schel­men­ro­man »Die F.N.-Schlaufe«. Das Werk ist eine toll­kühn[...]
Nov
10
So
ganztägig Ausstellung »Birger Jesch – Korr...
Ausstellung »Birger Jesch – Korr...
Nov 10 2019 – Feb 28 2020 ganztägig
Ausstellung »Birger Jesch – Korrespondenzen« im Romantikerhaus Jena @ Literaturmuseum »Romantikerhaus« Jena
Der Künst­ler Bir­ger Jesch begann 2007 unter befreun­de­ten ehe­ma­li­gen Akti­vis­ten der sub­kul­tu­rel­len Szene der DDR vor allem Hand­wer­ker und Künst­ler zu por­trä­tie­ren. Bir­ger Jesch’s Kor­re­spon­den­zen mit Freun­den und Künst­lern fin­det als Kom­mu­ni­ka­ti­ons­form Vor­bil­der bei den[...]
Dez
31
Di
ganztägig Dummy
Dummy
Dez 31 2030 – Dez 30 2044 ganztägig
 
Mai
15
Mi
Lesung mit Peter Neumann im Schillerhaus Rudolstadt
Mai 15 um 19:00

Peter Neu­mann liest aus „Jena 1800 – Die Repu­blik der freien Geis­ter“

Jena 1800: Mit den Ideen der Fran­zö­si­schen Revo­lu­tion gera­ten nicht nur die poli­ti­schen Ver­hält­nisse in Europa ins Wan­ken. Eine ganze Genera­tion von jun­gen Dich­tern und Phi­lo­so­phen beschließt, die Welt neu zu den­ken. Die füh­ren­den Köpfe tref­fen sich in der thü­rin­gi­schen Uni­ver­si­täts­stadt an der Saale, um eine „Repu­blik der freien Geis­ter“ zu errich­ten. Sie stel­len nicht nur gesell­schaft­li­che Tra­di­tio­nen in Frage, sie revo­lu­tio­nie­ren mit ihrem Blick auf das Indi­vi­duum und die Natur zugleich auch unser Ver­ständ­nis von Frei­heit und Wirk­lich­keit – bis heute. Far­big und lei­den­schaft­lich erzählt der in Jena leh­rende Dr. Peter Neu­mann von die­ser unge­wöhn­li­chen Denk­er­kom­mune, die nicht weni­ger vor­be­rei­tete als den geis­ti­gen Auf­bruch in die Moderne.

In Zusam­men­ar­beit mit der Goe­the­ge­sell­schaft Rudol­stadt.

Lesung und Vortrag von Frank Willmann in Meiningen
Mai 15 um 19:00

Der beson­dere Vor­trag:
Leben in der DDR und Flucht nach West-Ber­lin
Lesung und Vor­trag von Frank Will­mann

 

Frank Will­mann wurde in Wei­mar gebo­ren und enga­gierte sich in den dor­ti­gen Jun­gen­kir­chen­krei­sen. Mitte der 80er Jahre ging er nach West-Ber­lin. Unter Lebens­ge­fahr nahm er dort zwei Jahre spä­ter an der Kunst­ak­tion „der weiße Strich“ teil, von der West­seite aus wurde ein lan­ger Strich mit wei­ßer Farbe auf die Ber­li­ner Mauer gemalt. Nach der poli­ti­schen Wende bis heute lebt und arbei­tet er in Ber­lin. Er ist Autor und Her­aus­ge­ber zahl­rei­cher Publi­ka­tio­nen. Neben Büchern über Fuß­ballf­an­kul­tur wid­met er sich die­sem Thema auch in Kolum­nen und Zei­tungs­bei­trä­gen. Die Reihe „Biblio­thek des deut­schen Fuß­balls“ wird seit 2015 von ihm her­aus­ge­ge­ben. Frank Will­mann berich­tet an die­sem Abend aus sei­nem beweg­ten Leben: von sei­ner Jugend in Wei­mar, der Flucht nach West-Ber­lin und der Kunst­ak­tion „der weiße Strich“.
Aus­drück­lich erwünscht ist eine Dis­kus­sion mit dem Refe­ren­ten!

Literarisches Kabarett mit Ulf Annel in Schleiz
Mai 15 um 19:00

Der Erfur­ter „Arche“-Kabarettist Ulf Annel hat im ver­gan­ge­nen Jahr in Nord­hau­sen das Publi­kum mit sei­nem Solo-Pro­gramm über die Geschichte Thü­rin­gens begeis­tert. 2018 kehrt er zurück – mit einem Abend für den gro­ßen Schrift­stel­ler und Kaba­ret­tis­ten Joa­chim Rin­gel­natz.

Aus­schüt­ten vor Lachen wollte sich so man­cher Zuschauer beim Rin­gel­natz-Pro­gramm, bei dem sich selbst der zurück­hal­tendste Meck­len­bur­ger ein herz­li­ches Schmun­zeln nicht ver­knei­fen konnte. So schrieb die Ost­see-Zei­tung.

Rin­gel­natz, der deut­sche Dich­ter aus dem säch­si­schen Wur­zen mit Thü­rin­ger Wur­zeln, zeit­wei­lig See­mann, Erfin­der des Kut­tel Dad­deldu, wird mit die­sem Pro­gramm vol­ler Witz und Poe­sie vor­ge­stellt. Knapp zwei Stun­den große Klein­kunst mit Ulf Annel und der Musi­ke­rin Verena Frän­zel.

LEA – Lesebühne Erfurter Autoren
Mai 15 um 19:30

LEA – Lese­bühne Erfur­ter Autoren

Das erste Mal auf einer Bühne ste­hen. Das erste Mal sei­nen Text und sich sel­ber prä­sen­tie­ren. Das Publi­kum war­tet gespannt. Ein­at­men, aus­at­men. Das erste Wort erklingt … Die offene Lese­bühne LEA – Lese­bühne Erfur­ter Autoren eröff­net Schrei­ben­den die Mög­lich­keit, ihre Texte öffent­lich vor­zu­tra­gen. Zehn Minu­ten auf der Bühne sind jedem und jeder gege­ben, die es zu fül­len gilt. Die Vor­tra­gen­den kön­nen die Text­art frei wäh­len, alles ist erlaubt und erwünscht. Unter­stützt wer­den sie von einem ein­ge­la­de­nen Autor und einem Musik-Act.

Alle, die sich auf die Bühne trauen und lesen möch­ten, mel­den sich bitte bei a.budzier@highslammer.de an.

LEA ist ein Gemein­schafts­pro­jekt des HIGHSLAMMER e.V. und der Lite­ra­ri­schen Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V. Mit der freund­li­chen Unter­stüt­zung der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei und der Erfur­ter Herbst­lese.

Links: www.highslammer.de, www.heft-online.de

Mai
16
Do
Lesung und Vortrag für Schüler von Frank Willmann in Meiningen
Mai 16 um 09:00

Von poli­ti­schen Füh­rung und auch von der uni­for­men Mehr­heits­ge­sell­schaft der DDR wur­den eine Viel­zahl von Per­so­nen mit ande­ren Lebens­vor­stel­lun­gen und Lebens­ent­wür­fen in Nischen des Daseins gedrängt. Zu ihnen zäh­len zwei­fels­ohne sowohl Punks als auch Hoo­li­gans der DDR.
Frank Will­mann, selbst in der DDR auf­ge­wach­sen und spä­ter nach West-Ber­lin geflüch­tet, zählt zu den pro­fun­des­ten Ken­nern die­ser bei­den Sub­kul­tu­ren der DDR. Er wird in sei­nem Vor­trag einen Ein­blick in die inne­ren und äuße­ren Struk­tu­ren die­ser bei­den Sze­nen geben.
Der Refe­rent steht für Fra­gen wäh­rend und nach dem Vor­trag sehr gerne zur Ver­fü­gung.

Podiumsdiskussion mit Lutz Prager und Thomas Stridde in Jena
Mai 16 um 19:00

Das Thü­rin­ger Archiv für Zeit­ge­schichte „Mat­thias Domaschk“ gas­tiert mit einer pro­mi­nent besetz­ten Podi­ums­dis­kus­sion am im Stadt­mu­seum Jena. Die Jour­na­lis­ten Lutz Pra­ger und Tho­mas Stridde erin­nern sich als Zeit­zeu­gen an den Über­gang der kon­trol­lier­ten Par­tei­zei­tun­gen in die Mei­nungs­frei­heit einer unab­hän­gi­gen Pres­se­land­schaft in den Jah­ren 1989/90.

Unter dem Titel »‘Wir Jour­na­lis­ten sind jetzt sehr auf­ge­klärt‘ – Die Trans­for­ma­tion des Pres­se­we­sens 1989/90 am Bei­spiel von TLZ und OTZ“ wird MDR-Mode­ra­to­rin Kat­rin Tomin­ski nach­fra­gen, wie sich die Medi­en­land­schaft hin zu einer unab­hän­gi­gen „vier­ten Gewalt“ ent­wi­ckelte, wie die Jour­na­lis­ten die Umbrü­che in den Redak­tio­nen erleb­ten und wie sich deren Rol­len­ver­ständ­nis wan­delte. Beide Gesprächs­part­ner erleb­ten 1989/90 den Wan­del des ehe­ma­li­gen Pres­se­or­gans der Block­par­tei LDPD, der Thü­rin­gi­schen Lan­des­zei­tung, und des Organs der SED-Bezirks­lei­tung Gera, der Volks­wacht (heute Ost­thü­rin­ger Zei­tung), hin zu unab­hän­gi­gen Tages­zei­tun­gen mit.

Vernissage »Zeichnungen und Druckgrafiken von Rolf Escher« im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Mai 16 um 19:00

Ver­nis­sage »Über das Ver­mes­sen der Erin­ne­run­gen«

Zeich­nun­gen & Druck­gra­phik von Rolf Escher

 

Trotz minu­tiö­ser Detail­schil­de­run­gen geht der Rea­lis­mus Rolf Eschers weit über das bloß Sicht­bare hin­aus. Seine Dar­stel­lun­gen stil­ler Räume und abge­leg­ter Objekte haben eine ganz eigene Stim­mung, die sich jedem Betrach­ter sofort ein­prägt. Escher gehört zu den wich­tigs­ten
deut­schen Gra­fi­kern und Zeich­nern. Zu sei­nem Werk gehö­ren auch Gra­fik­se­rien für biblio­phil gestal­tete Bücher.

 

Aus­stel­lungs­dauer:
22. März bis 13. April 2019

Öff­nungs­zei­ten:
Mo-Fr 12–17 Uhr | Sa 10–15 Uhr | So geschlos­sen

Mai
17
Fr
8. Suhler Lesenacht
Mai 17 um 19:00 – 23:00

Zum 8. Mal ver­an­stal­tet der Süd­thü­rin­ger Lite­ra­tur­ver­ein gemein­sam mit der Stadt Suhl und wei­te­ren Part­nern eine Lese­nacht in Suhl.

 

19:00 Uhr
Stadtbücherei Suhl, Bahnhofstr. 10

Lesung mit Lutz Sei­ler, der für sei­nen Roman »Kruso« 2014 den Deut­schen Buch­preis erhielt. Der Roman des aus Ost­thü­rin­gen stam­men­den und nun in Wil­helms­horst und Stock­holm leben­den Autors Lutz Sei­ler spielt im Som­mer 1989 auf der Insel Hid­den­see. Bei­nahe außer­halb der Nor­mal­zeit der DDR pral­len dort deren Wider­sprü­che hart auf­ein­an­der, wer­den auf oft skur­rile Weise gemeis­tert. Ein Betriebs­fe­ri­en­heim wird zum Syn­onym für ein gan­zes Land…  Lutz Sei­ler liest Aus­züge aus die­sem im Vor­jahr ver­film­ten Roman sowie aus dem Manu­skript für sei­nen neuen Roman »Meine Woh­nung«.

 

20:30 Uhr / 22:00 Uhr
Stadtbücherei Suhl, Bahnhofstraße 10

Lesung mit Nancy Hün­ger, die ihren neuen Gedicht­band »Ein wenig Musik zum Abschied wäre trotz­dem nett« vor. »Mit kunst­voll rhyth­mi­sier­ten Ver­sen und einem erstaun­li­chen Regis­ter an For­men und Far­ben, Ton­la­gen und Stim­mun­gen« erschreibe sich die Dich­te­rin ein ganz eige­nes Feld, so ihr Ver­lag. »Ihre Gedichte ver­bin­den die Küs­ten Sizi­li­ens und Nord­afri­kas, loten den schma­len Grat zwi­schen Sexua­li­tät und Gewalt aus, ima­gi­nie­ren das eigene Ver­schwin­den«. Eine der bes­ten Lyri­ke­rin­nen des Lan­des ist live zu erle­ben!

 

20:30 Uhr / 22:00 Uhr
Galerie im Atrium des CCS, Friedrich-König-Str. 7

Lesung mit Iris Frie­bel aus Rohr – »Die Erb­schaft« und wei­tere merk­wür­dige Geschich­ten. Damit erhal­ten auch dies­mal regio­na­len Autoren die Mög­lich­keit, das Podium der Suh­ler Lese­nacht zu nut­zen. Die inhalt­li­che Palette bei Iris Frie­bel reicht von einer außer­ge­wöhn­li­chen Erb­schaft über eine unvor­her­ge­se­hene Bana­nen­flut in der DDR bis hin zur zar­ten Begeg­nung mit dem Vogel der vier Winde mit­ten in Afrika. Süd­thü­rin­ger Lite­ra­tur inter­na­tio­nal!

 

20:30 Uhr / 22:00 Uhr:
Rennsteig-Galerie in der Geschäftsstelle der AWG »Rennsteig« eG, Friedrich-König-Str. 11:

Dort stellt der Vor­sit­zende des Süd­thü­rin­ger Lite­ra­tur­ver­eins Hol­ger Uske sein neues Pro­gramm »Zwi­schen Mor­gen und Abend ein Haus« vor. Er lädt dazu ein, sich an jedem Tag sein eige­nes (poe­ti­sches) Zeit-Haus zu bauen. Über neue Gedichte zu den The­men Lau­schen, Gehen und Schwe­ben führt er seine Zuhö­rer, berei­chert um neue und ältere Lie­der aus sei­ner Feder, zu Facet­ten sei­ner Welt­sicht.

 

In guter Nachbarschaft #21 in Weimar
Mai 17 um 19:30

In guter Nach­bar­schaft #21 mit Deniz Ohde (Leip­zig), Tommy Neu­wirth (Wei­mar) u.a.

 

Wir prä­sen­tie­ren ein­mal mehr neue deutsch­spra­chige Lite­ra­tur und exzel­lente Musik. Die­ses Mal mit der Leip­zi­ger Autorin Deniz Ohde, die aus neuen Tex­ten liest. In ihrem Werk seziert sie prä­zise struk­tu­relle Ungleich­hei­ten und bio­gra­fi­sche Brü­che in einer sen­si­blen wie ein­dring­li­chen Spra­che, die eine neue starke Stimme in der lite­ra­ri­schen Welt ankün­digt. Deniz Ohde war Fina­lis­tin des 24. open mike in Ber­lin, Sti­pen­dia­tin des 21. Kla­gen­fur­ter Lite­ra­tur­kur­ses und auf der Short­list des Wort­mel­dun­gen Lite­ra­tur­prei­ses 2019 für kri­ti­sche Kurz­texte.

Zudem lesen aus ihren noch unver­öf­fent­lich­ten Tex­ten Kath­leen Krö­ger (Erfurt) und Sina Stolp (Wei­mar).

Musi­ka­lisch wird die­ser Abend beglei­tet vom Wei­ma­rer Musi­ker und Medi­en­künst­ler Tommy Neu­wirth, der seit 2013 per­for­ma­tive Kon­zerte unter dem Namen «Das welt­weite Netz­werk für ein bedin­gungs­lo­ses Grund­ein­kom­men» gibt.“

Mode­ra­tion: Gorch Mal­t­zen

Mit der freund­li­chen Unter­stüt­zung der Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thü­rin­gen.
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Wei­ter­füh­rende Infor­ma­tio­nen:

Tommy Neu­wirth machte eine Lehre zum Ver­an­stal­tungs­tech­ni­ker am Thea­ter­haus Jena, 2004 – 2008. Er stu­dierte Medi­en­ge­stal­tung/-kunst an der Bauhaus-Universität Wei­mar, BA 2008–2013. Seit WS 2016 MFA Medi­en­kunst an der Bauhaus-Universität Wei­mar. Seit 2013 per­for­ma­tive Kon­zerte unter dem Namen «Das welt­weite Netz­werk für ein bedin­gungs­lo­ses Grund­ein­kom­men», u.a. Fusion Fes­ti­val; Nacht­di­gi­tal Fes­ti­val; Roter Salon, Volksbühne Ber­lin. Per­for­man­ces, u.a. «Cha­rak­ter­ar­beit» beim ARENA… of the young Arts Fes­ti­val Erlan­gen; «Ver­ar­beite, was dich ver­ar­bei­tet 2» bei den 18. Thüringer Lite­ra­tur­ta­gen, Kai­ser­werke Gera und beim Zeit­zeug Fes­ti­val Bochum (Frei­fahrt-Preis); «Ver­ar­beite, was dich ver­ar­bei­tet 1» beim 100Grad Fes­ti­val Ber­lin. Videos, u.a. «Not­hing­ness» beim European Media Arts Fes­ti­val Osnabrück; «untit­led» bei vkunst, Frankfurt/Main u. Simul­tan Fes­ti­val, Casa Artelor Tim­iso­ara. Thea­ter­mu­sik, u.a. «Gadda das Musi­cal», Regie: Bern­hard Dechant, Aka­de­mie Schloss Soli­tude Stutt- gart; «Sauer­sto», Regie: Linda Best, Thea­ter­haus Jena. (www.tommyneuwirth.de oder auch: http://tommyneuwirth.de/das-weltweite-netzwerk-fur-ein-bedingungsloses-grundeinkommen/)

Lesung mit Andreas Hähle in Suhl
Mai 17 um 20:00

Wahn­si­gnale“ – Lesung mit Andreas Hähle

 

Andreas Hähle nimmt uns in sei­nem ver­stö­rend-fes­seln­den Trip „Wahn­si­gnale“ mit in die zer­ris­sene See­len­land­schaft eines von einem ins andere Sys­tem „hin­über­le­ben­den“ (Sinn)Suchenden.

Anfang der 90er Jahre irgendwo in einer Küs­ten­stadt im Osten Deutsch­lands. Das knappe Jahr der Frei­heit ist vor­bei, die DDR exis­tiert nicht mehr. Statt der ver­spro­che­nen blü­hen­den Land­schaf­ten began­nen Glas­pa­läste die weni­gen Muti­gen aus­zu­keh­ren, die sich mit klei­nen Läden über Was­ser zu hal­ten ver­such­ten.

Was geschieht, wenn man sich zwi­schen zwei Stühle setzt? Der Held die­ses Romans folgt dem Ruf des Bösen und die neue Gesell­schaft lässt ihn gewäh­ren. Mehr noch – fast beför­dert sie ihn und er erkennt schnell, dass das Böse zur neuen Gesell­schaft gehört wie das sprich­wört­li­che Salz in der Suppe. So beginnt die Reise durch das See­len­le­ben eines Men­schen und einer zer­stör­ten, zer­ris­se­nen Gesell­schaft

Mai
18
Sa
Buchpremiere mit Stefanie Paul in Weimar
Mai 18 um 10:00

Wei­mar – der Kin­der­stadt­füh­rer – Buch­pre­miere mit Ste­fa­nie Paul

 

Wei­mar – das ist Cra­nach, Luther und die Refor­ma­tion, das ist Goe­the, Schil­ler, Anna Ama­lia mit ihrer berühm­ten Biblio­thek, das ist Natio­nal­thea­ter, Natio­nal­ver­samm­lung und Bau­haus, das ist aber auch Buchen­wald. Alles The­men, die Jahr für Jahr weit über eine Mil­lion Tou­ris­ten nach Wei­mar locken. Und gleich­zei­tig lau­ter The­men, mit denen man Kin­der nicht sofort begeis­tern kann. Eine Kul­tur­reise nach Wei­mar mit Kin­dern, die der gan­zen Fami­lie Spaß macht? Mit die­sem Rei­se­füh­rer ist das kein Pro­blem mehr. Kind­ge­recht und span­nend erzählt er Anek­do­ten aus der Stadt­ge­schichte und knüpft dabei immer wie­der an die Lebens­welt der jun­gen Wei­mar-Besu­cher an. Der Rei­se­füh­rer bie­tet eine Viel­zahl an Ideen, sich die Stadt kind­ge­recht zu erobern. So kann man bei­spiels­weise etwas über Goe­the erfah­ren, wenn man – wie damals der 8-jäh­rige August von Goe­the viel­leicht auch – vor dem Goe­the-Gar­ten­haus ein Falt­boot baut und auf der Ilm schwim­men lässt … Ein Kin­der­stadt­füh­rer, der bil­det und der gan­zen Fami­lie Spaß macht.

Hier geht es zur Lese­probe

Ste­fa­nie Paul, Jahr­gang 1982, stu­dierte Geschichte, Ger­ma­nis­tik und Poli­tik­wis­sen­schaft (M. A.) und besuchte danach die Deut­sche Jour­na­listenschule (DJS) in Mün­chen. Seit 2010 ist sie als freie Jour­na­lis­tin und Autorin tätig, schwer­punkt­mä­ßig für Kin­der- und Jugend­me­dien (u. a. für die Kindernach­richten der Deut­schen Presse-Agen­tur dpa, DIE ZEIT, GEO­lino).
Eine Ver­an­stal­tung des Wart­burg Ver­lags in der Evan­ge­li­schen Ver­lags­an­stalt Leip­zig
in Zusam­men­ar­beit mit der Tha­lia Buch­hand­lung Wei­mar.

Literaturland Thüringen unterwegs in Rothenburg ob der Tauber
Mai 18 um 15:00

Doppellesung mit Felix Leibrock  und Bernd Ritter

 

Begrü­ßung: Dr. Mar­cus Hirte, Lei­ter des Mit­tel­al­ter­li­chen Kri­mi­nal­mu­se­ums Roten­burg ob der Tau­ber.

Ein­füh­rung: Chris­toph Schmitz-Schole­mann, Vor­sit­zen­der des Thü­rin­ger Lite­ra­tur­ra­tes.

 

»Schat­ten­rot« – Lesung mit Felix Leib­rock

Zur Lesung: Eine attrak­tive Schau­spie­le­rin schei­tert bei dem Ver­such, einen Gene­ral­stabs­of­fi­zier der Wehr­macht bei sei­nem Hei­mat­ur­laub 1944 zu ver­füh­ren. Aus Rache zeigt sie ihn als einen Sym­pa­thi­san­ten des Hit­­ler-Atten­­tats vom 20. Juli an. Als der Krieg zu Ende ist, kommt sie in ein rus­si­sches Spe­zi­al­la­ger. Nach lan­ger Haft wan­dert sie aus der DDR nach Mün­chen aus. Dort beginnt sie ein neues Leben. Doch die Schat­ten der Ver­gan­gen­heit holen sie und andere wie­der ein, als in die­sen Tagen in Wei­mar eine Schü­le­rin ver­schwin­det. Felix Leib­rock hat in sei­nem Kri­mi­nal­ro­man »Schat­ten­rot« (Droemer Knaur) eine Geschichte über Eifer­sucht, Rache und Schuld geschrie­ben, die zwi­schen Nach­kriegs­zeit und Gegen­wart hin und her spielt. Es geht um Wölfe, Wer­wölfe, um Lager, Lust und Leid.

Zum Autor: Felix Leib­rock ist Poli­zei­seel­sor­ger bei der Baye­ri­schen Bereit­schafts­po­li­zei und Geschäfts­füh­rer des Evan­ge­li­schen Bil­dungs­werks Mün­chen. Er hat an der Lud­wig-Maxi­­mi­­li­ans-Uni­­ver­­­si­­tät Mün­chen pro­mo­viert, war dort Wis­sen­schaft­li­cher Mit­ar­bei­ter, Buch­händ­ler bei Hugen­du­bel am Sal­va­tor­platz und Pfar­rer und Stadt­kul­tur­di­rek­tor in Wei­mar. Er lebt in Wei­mar und Mün­chen.

 

»Die Kehr­seite der Medaille oder der Fall hin­ter dem Fall«

Ein Gesell­schafts­ro­man vor dem Hin­ter­grund des his­to­ri­schen Gemäl­de­dieb­stahls auf Schloss Frie­den­stein.

Zur Lesung: Bernd Rit­ter geht in sei­nem aktu­el­len Roman­vor­ha­ben dem bis heute unauf­ge­klär­ten Gemäl­de­dieb­stahl auf Schloss Frie­den­stein zu Gotha in der Nacht vom 13. auf den 14. Dezem­ber 1979 nach. Kom­mis­sar Klaus Bas­tam, „ein ana­lo­ger Typ in einer digi­ta­li­sier­ten Welt«, jagt seit der Tat­nacht ein Phan­tom: einen Heh­ler; einen fana­ti­schen Samm­ler – kurz: den Auf­trag­ge­ber des größ­ten Kunst­dieb­stahls in der dama­li­gen DDR.

Zum Autor: Bernd Rit­ter wurde 1954 in Frem­dis­walde bei Grimma in Sach­sen gebo­ren. Nach dem Abitur und dem Grund­wehr­dienst in der NVA stu­dierte er von 1974–1977 Ger­ma­nis­tik in Leip­zig. Dann arbei­tete er in ver­schie­de­nen Betrie­ben, bevor er 1982 Fern­stu­dium der Inge­nieur­öko­no­mie abschloss. Seit 1990 ist Bernd Rit­ter als Ein­rich­tungs­be­ra­ter in der Holz- und Möbel­bran­che in Hes­sen und Thü­rin­gen tätig. Er lebt seit 1996 in Bad Tab­arz.

Lange Nacht der Museen in Weimar
Mai 18 um 18:00 – 23:59

Wei­ma­rer Museen laden im Bau­haus-Jubi­lä­ums­jahr
zum nächt­li­chen Rund­gang ein

 

Wer Neues ent­de­cken oder Bekann­tes neu erle­ben möchte, ist zur 21. Lan­gen Nacht der Museen in Wei­mar herz­lich ein­ge­la­den. Mit 16 Museen bei­ligt sich auch in die­sem Jahr wie­der die Klas­sik Stif­tung Wei­mar an dem bun­ten Pro­gramm in ins­ge­samt 41 Museen, Gale­rien, Archive und Kir­chen das neben aktu­el­len Aus­stel­lun­gen und außer­ge­wöhn­li­che Samm­lun­gen aus über 100 Kon­zerte, Son­der­füh­run­gen, Vor­träge und Filme besteht. Ein spe­zi­el­les Kin­der- und Fami­li­en­pro­gramm lädt die Muse­ums­be­su­cher von mor­gen unter ande­ren dazu ein, dem Bau­haus auf der Spur zu sein.

Die Lange Nacht der Museen rich­tet sich an alle Alters­grup­pen, an Men­schen, die sich bereits für Kunst inter­es­sie­ren und an die­je­ni­gen, die bis­lang eher wenig Berüh­rung mit Kunst haben. Nut­zen Sie das groß­ar­tige Ange­bot der Wei­ma­rer Museen, stel­len Sie Ihre indi­vi­du­elle Muse­ums­nacht-Tour zusam­men, genie­ßen Sie die beson­dere nächt­li­che Atmo­sphäre, kom­men Sie mit­ein­an­der ins Gespräch, ent­de­cken Sie Neues und las­sen Sie sich inspi­rie­ren!

Ein High­light bil­det ab 21 Uhr die visu­elle Liai­son Bau­haus-Museum trifft Gale­rie EIGENHEIM mit einer Licht­in­sze­nie­rung von Udo Nau­ber und Georg Mül­ler.

Details zum Pro­gramm (den Ver­an­stal­tungs­flyer) fin­den Sie hier.

Klas­sik Stif­tung Weim­ar­Be­su­cher­infor­ma­tion in der Tou­rist-Infor­ma­tion Wei­mar
Am Markt 10
99423 Wei­mar
Deutsch­land

T +49 3643 545 400
info@klassik-stiftung.de
Kul­tur­di­rek­tion der Stadt Wei­marUr­sula See­ger
Karl-Lieb­knecht-Straße 5
99423 Wei­mar

T +49 3643 499519
kultur@stadtweimar.de

Lesung mit Mario Osterland in Apfelstädt
Mai 18 um 19:30

Ver­nis­sage „Sehn­suchts­ort Hei­mat“ mit Bil­dern des Mal- und Zei­chen­zir­kels Erfurt.

Mario Oster­land liest „Hei­mi­sche Arten“.

 

Mit Musik von Crea­­tive-Pro­­ject.

Vor dem Hin­ter­grund des baro­cken Pfarr­ho­f­en­sem­bles in Apfel­städt und ein­ge­bun­den in die Aus­stel­lung »Sehn­suchts­ort Hei­mat« des Mal- und Zei­chen­zir­kels Erfurt stellt Mario Oster­land Texte aus sei­nem Werk »Hei­mi­sche Arten« vor.

Pri­vate wie urbane Räume, die hier bedich­tet wer­den, sind trost­los, das Rurale bei­läu­fig, aber zuneh­mend ritu­ell. Die Zei­chen ver­glet­schern! Was der Mensch nicht wahr­nimmt: die Rän­der zur unge­wis­sen Zukunft als auch zur dunk­len Vor­ver­gan­gen­heit zer­fa­sern, es ent­ste­hen Fraß­bil­der, irgendwo im Düs­te­ren schließt sich der Kreis …

Mario Oster­land gelingt es, uns wie neben­bei Beklem­mung und schließ­lich Grauen ein­zu­flö­ßen. Mit nur leicht ange­ho­be­ner All­tags­spra­che erzeugt er Unruhe und lässt, was wir sicher glaub­ten, zu uralten Nebeln zer­schlie­ren. Am Ende des Ban­des sind wir über­zeugt, – schreibt Crauss in sei­nem poe­ti­schen Gruß – nicht die Ein­zi­gen zu sein, die sich vor dem Kom­men­den fürch­ten – aber die Letz­ten.

Mai
19
So
Gartenfest im Schillerhaus Rudolstadt zum Internationalen Museumstag
Mai 19 um 10:00

Das Schil­ler­haus wird 10!

Ein Gar­ten­fest mit Brunch, der Kös­trit­zer Jazz­band und mehr

 

Das Traum­paar Schil­ler­haus und Rudol­stadt fei­ert in die­sem Mai seine Rosen­hoch­zeit. Am Inter­na­tio­na­len Muse­ums­tag wird des­halb mit einem Brunch in Haus und Gar­ten kräf­tig gefei­ert. Ein­ge­la­den ist die renom­mierte Kös­trit­zer Jazz­band, deren Reper­toire eine Mischung aus Soul- und Latin-Jazz, unter Ver­wen­dung tra­di­tio­nel­ler Ele­mente, umfasst. Bevor aber die Band auf­spielt, wer­den die Schau­spie­ler Laura Bet­tin­ger und Johan­nes Gei­ßer die schöns­ten Ein­träge aus den Gäs­te­bü­chern des Schil­ler­hau­ses lesen. Um 14 Uhr steht noch eine Son­der­füh­rung durch Haus und Gar­ten auf dem Pro­gramm. Wer dem Schil­ler­haus ein Geschenk machen möchte, kann, pas­send zum Jubi­läum, Rosen­sträu­cher oder Laven­del mit­brin­gen, die wir dann in unse­ren Gar­ten pflan­zen.

 

Geför­dert durch die Bit­bur­ger Brau­gruppe und die Kreis­spar­kasse Saal­feld-Rudol­stadt.

Museumsführung mit Dr. Gideon Haut zum Internationaler Museumstag im Literaturmuseum »Theodor Storm« Heiligenstadt
Mai 19 um 15:00

Inter­na­tio­na­ler Muse­ums­tag

 

Füh­rung durch das Lite­ra­tur­mu­seum »Theo­dor Storm« bei freiem Ein­tritt, mit Muse­ums­lei­ter Dr. Gideon Haut.

»Ettersburger Gespräch« mit Jürgen Trittin und Jan Fleischhauer
Mai 19 um 16:00

»Etters­bur­ger Gespräch« über »1919. Aus der Geschichte ler­nen? Per­spek­ti­ven der deut­schen Demo­kra­tie« mit Jür­gen Trit­tin und Jan Fleisch­hauer.

Mai
20
Mo
Philosophisches Gespräch mit Karl-Heinz Swirszczuk und Schülern des Fridericianums im Schillerhaus Rudolstadt
Mai 20 um 17:00

Der vor zwei Jah­ren von Karl-Heinz Swirsz­c­zuk und Schü­lern des Fri­de­ri­cian­ums gegrün­dete Phi­lo­so­phie­kreis im Schil­ler­haus trifft sich regel­mä­ßig, um gemein­sam zu phi­lo­so­phie­ren. Dabei geht es vor allem um The­men wie Nation und Natio­na­lis­mus, Künst­li­che Intel­li­genz,  Digi­ta­li­sie­rung sowie die phi­lo­so­phi­sche Dimen­sion aktu­el­ler poli­ti­scher Debat­ten und gesell­schaft­li­cher Ent­wick­lun­gen. Der Teil­neh­mer­kreis der Tref­fen hat sich inzwi­schen auch auf Erwach­sene erwei­tert und er ist wei­ter­hin offen für inter­es­sierte Teil­neh­mer jeden Alters, die Freude am gemein­sa­men Nach­den­ken und Dis­ku­tie­ren haben und die kon­struk­tive Debat­ten­kul­tur des Krei­ses schät­zen.

Lesung mit Petra Durst-Benning in Eisenach
Mai 20 um 19:00

»Die Foto­gra­fin: Band 2: Die Zeit der Ent­schei­dung« – Lesung mit Petra Durst-Ben­ning.

Mai
21
Di
Vortrag von Dieter Lehnhardt in Weimar
Mai 21 um 18:00

»›Öl in die Lebens­lampe‹. Goe­the als Samm­ler« – Vor­trag von Die­ter Lehn­hardt (Hüt­ten­berg).

Lesung mit Ulrike Müller in Weimar
Mai 21 um 19:00

»›Ein uner­hör­tes Kunst­er­eig­neis‹

–  bau­haus­frauen. Gesich­ter der weib­li­chen Moderne« –

Lesung mit Ulrike Mül­ler, Autorin (Wei­mar)

 

 

Im Jahr 1919 nah­men 84 junge Frauen das Stu­dium am Bau­haus auf, wäh­rend »nebenan« in der Natio­nal­ver­samm­lung gerade die 37 Par­la­men­ta­rie­rin­nen getagt hat­ten, die als erste Frauen demo­kra­tisch in ein deut­sches Par­la­ment gewählt wor­den waren. Daran, dass Kunst und Design der Moderne wesent­lich weib­lich geprägt waren, hat­ten vor allem die Bau­haus­frauen gro­ßen Anteil.

Ulrike Mül­ler prä­sen­tiert auf die­ser Ver­an­stal­tung die seit Kur­zem im Eli­sa­beth-Sand­mann-Ver­lag erschie­nene aktua­li­sierte und um meh­rere Por­traits erwei­terte Neu­aus­gabe ihres Buches »Bau­haus­frauen. Meis­te­rin­nen in Kunst, Hand­werk und Design«, das zuerst 2009 als Bild­band im Eli­sa­beth-Sand­mann-Ver­lag und 2014 als Taschen­buch bei Insel her­aus­kam. Neben bekann­ten Gestal­te­rin­nen wie Mari­anne Brandt, Alma Buscher, Mar­ga­rete Hey­mann-Loben­stein, Friedl Dicker oder Gunta Stölzl, die von Gast­au­torin Ingrid Rade­waldt por­trä­tiert wird, stellt das Buch auch unbe­kann­tere Frauen und deren Arbei­ten vor, wie die Innen­ar­chi­tek­tin Lou Sche­per oder die Bild­haue­rin Ilse Feh­ling und zeich­net dar­über hin­aus die all­ge­meine Situa­tion von Frauen am Bau­haus nach.

Im ers­ten Teil ihrer Lesung wird die Kul­tur­wis­sen­schaft­le­rin und Autorin Ulrike Mül­ler den Blick auf die ver­ges­sene weib­li­che Seite der Moderne rich­ten und die viel­schich­ti­gen gesell­schaft­li­chen und kul­tur­his­to­ri­schen Bezüge der Bau­haus­frauen und ihres groß­ar­ti­gen Auf­bruchs skiz­zie­ren.

Im Zen­trum des 2. Teils wird dann u. a. eines der neuen Por­träts ste­hen: das der bis­her kaum bekann­ten Künst­le­rin Dörte Helm, eine der »fre­chen« Frauen am Wei­ma­rer Bau­haus. Sie arbei­tete kühn in der Werk­statt für Wand­ma­le­rei mit, obwohl die Mit­wir­kung von Frauen dort uner­wünscht war. Nach der Zeit am Bau­haus wirkte sie in Nord­deutsch­land als Male­rin und Innen­ar­chi­tek­tin.

  • Dr. Ulrike Mül­ler stu­dierte Kir­chen­mu­sik, Lite­ra­tur­wis­sen­schaft, Phi­lo­so­phie und Theo­lo­gie in Ham­burg. Seit 1992 lebt und arbei­tet sie in Wei­mar als freie Refe­ren­tin, Autorin, Rei­se­lei­te­rin und Päd­ago­gin.

Die Ver­an­stal­tung wird geför­dert von der Lan­des­zen­trale für poli­ti­sche Bil­dung in Thü­rin­gen.

Lesung mit Umeswaran Arunagirinathan in Meiningen
Mai 21 um 19:30

Umes­wa­ran Aru­nagi­ri­nathan (Arzt in Bad Neu­stadt): Der fremde Deut­sche.

Mai
23
Do
Lesung mit Anselm Oelze in Erfurt
Mai 23 um 19:00

Am 23. Mai stellt der gebür­tige Erfur­ter Anselm Oelze  sei­nen ers­ten Roman »Wal­lace« vor: Ist nicht Dar­win der Schöp­fer der Evo­lu­ti­ons­theo­rie, son­dern Alfred Rus­sel Wal­lace? Mit die­ser Frage spielt „Wal­lace“ – der bri­ti­sche Natur­for­scher gehöre min­des­tens mit auf den Thron, auf dem Dar­win seit lan­gem sitze, sagt Anselm Oelze. In sei­nem stil­si­che­ren Debüt folgt er Wal­lace auf sei­nen Rei­sen, zugleich lässt er einen Muse­ums­wäch­ter im Hier und Heute das Erbe des For­schers ent­de­cken. Ein unbe­dingt lesens­wer­ter phi­lo­so­phi­scher Aben­teu­er­ro­man.

Lesung mit Harriet Scharnberg in Erfurt
Mai 23 um 19:00

Die „Juden­frage“ im Bild. Der Anti­se­mi­tis­mus in natio­nal­so­zia­lis­ti­schen Foto­re­por­ta­gen – Lesung mit Har­riet Scharn­berg.

In der Reihe »Das poli­ti­sche Buch im Gespräch«.

Vortrag von Dr. Dieter Götze in Weimar
Mai 23 um 19:00

Groß und herr­lich ist Ihre Dich­tung …“
Vor­trag von Dr. Die­ter Götze, Ber­lin

Unter den zahl­rei­chen Thea­ter­re­den Goe­thes nimmt der Ber­li­ner Pro­log von 1821 eine beson­dere Stel­lung ein. Eigent­lich „Gele­gen­heits­dich­tung“ ist er aber weit mehr Bilanz der 26-jäh­ri­gen Tätig­keit Goe­thes als Inten­dant und Thea­ter­or­ga­ni­sa­tor. Dar­über hin­aus ist die­ser „Pro­log“ eine Art Ver­mächt­nis an die Thea­ter­welt.

Der Vor­trag gibt auch einen kur­zen Über­blick über die Thea­ter­ge­schichte des Schin­kel­baus bis zu sei­ner Ver­nich­tung in den letz­ten Kriegs­ta­gen 1945. Er beginnt mit einer Wür­di­gung der Bezie­hun­gen Goe­thes zum Gene­ral­inten­dan­ten Graf Karl Brühl und zu Karl Fried­rich Schin­kel.

Der Ber­li­ner Ger­ma­nist und His­to­ri­ker Dr. Die­ter Götze war als wis­sen­schaft­li­cher Mit­ar­bei­ter u. a. an der Päd­ago­gi­schen Hoch­schule in Leip­zig und von 1974 bis 1976 am Goe­the-Natio­nal­mu­seum tätig. Von 1985 bis 1995 war er Lei­ter des Inten­danz­bü­ros im Schau­spiel­haus Ber­lin. Er ist Autor zahl­rei­cher Ver­öf­fent­li­chun­gen.

Hier zu sehen die Abbil­dung eines Brie­fes von Graf Karl Brühl an Goe­the vom 24. April 1821 mit der Bitte um den »Pro­log«.

Mai
24
Fr
Diary-Slam im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Mai 24 um 19:00

Außer­dem laden wir am 24. Mai zu einem »Diary Slam« ein. „Jeder sollte ein Tage­buch füh­ren“, soll Oscar Wilde gesagt haben, denn kaum etwas sei anschlie­ßend so span­nend zu lesen. Daher möch­ten wir den Tage­buch­schrei­bern unter Ihnen eine Chance geben, Ihre Auf­zeich­nun­gen mit auf die Bühne zu brin­gen und mit einem begeis­ter­ten Publi­kum zu tei­len. Wer sich ins Schein­wer­fer­licht traut, mel­det sich bitte bei Luise Edom an unter fsj_kultur@dacheroeden.de. Und wer erst ein­mal nur zuschauen möchte, ist natür­lich auch herz­lich will­kom­men. Es gibt noch Kar­ten.

Lesung mit Mirko Krüger in Bad Tennstedt
Mai 24 um 19:00

»Thü­rin­gen. Die Kri­mi­nal­akte« – Lesung mit Mirko Krü­ger.

Lesung, Film und Tanz mit Sascha Lange in Suhl
Mai 24 um 19:00

Lesung, Film & Tanz mit Sascha Lange

Behind the wall – Depe­che Mode Fan­kul­tur in der DDR

 

Depe­che Mode gehö­ren ohne Zwei­fel zu den lang­le­bigs­ten Bands der eigent­lich schnell­le­bi­gen Pop­mu­sik-Ära der 1980er Jahre. Und sie haben auch ohne Zwei­fel bis heute die treu­es­ten Fans. Behind the Wall erzählt die Geschichte die­ser beson­de­ren Fan­kul­tur in den 1980ern – hin­ter der Mauer, in der DDR. Behind the Wall ist gleich­zei­tig auch eine Com­ing-of-Age-Geschichte. Eine Musik-Geschichte. Eine Geschichte über Depe­che Mode. Eine Geschichte, die zeigt, dass Jugend­li­che in Ost und West sich in der 1980er Jah­ren schon viel ähn­li­cher waren, als sie selbst damals wuss­ten. Und doch anders waren – wegen der Umstände. Eine Geschichte von einem Mau­er­fall lange vor dem Mau­er­fall. Eine gren­zen­lose Fan­liebe…

Nach der Lesung „Behind The Wall“, unter­stützt durch Fotos via Bea­mer wird der bis­lang unver­öf­fent­lichte 45-minü­ti­gen Dok­film „People Are People“ aus dem Jahr 1989 (!) über eine Depe­che Mode-Fan­cli­que aus Zwickau/Sachsen gezeigt. Ein unglaub­lich berüh­ren­des Zeit­do­ku­ment.

Im Anschluss fin­det eine Depe­che Mode Party zum TANZEN statt!

Mai
25
Sa
Kreatives Schreiben mit Anke Engelmann im Kultur: Haus Dacheröden Erfurt
Mai 25 um 11:00 – 17:00

Mut zur Lücke – Krea­ti­ves Schrei­ben am 25. Mai 2019

 

 

Zahn­lü­cken, Park­lü­cken, Gedächt­nis- oder Wis­sens­lü­cken, die Lücke ist ein stän­di­ger Beglei­ter im All­tag. Wie wich­tig Lücken sind, mer­ken wir oft erst, wenn sie feh­len. Ein lücken­lo­ser Lebens­lauf? Wie lang­wei­lig! Lücken bie­ten Frei­raum und Platz für Neues, ber­gen etwas, ein Geheim­nis, viel­leicht einen Schatz, viel­leicht etwas Unheim­li­ches. Man kann sie ver­ber­gen oder kaschie­ren und wenn man sie erschließt und bewirt­schaf­tet, sind sie keine mehr. Sie sind wild wuchernde Oasen in unse­rer durch­or­ga­ni­sier­ten und auf Effek­ti­vi­tät getrimm­ten Welt. Eine Lücke ist mehr als ein Nichts mit etwas drum­herum. Wir suchen und ergrün­den sie – ich freu mich drauf.

Anke Engel­mann (Büro für ange­wandte Poe­sie).

Klassik-Gartenfestival auf Schloss Kochberg
Mai 25 um 12:00 – 18:00

12–18 Uhr (3 €)
Por­zel­lan­ma­ler der Meis­se­ner Por­zel­lan-manu­fak­tur, Gar­ten­pflan­zen, Blu­men, histo-rische Pelar­go­nien, Kräu­ter, klas­si­sche Gar­ten-möbel, Gar­ten­de­ko­ra­tio­nen, Duf­tes­sen­zen und Sei­fen, Natur­kos­me­tik, Stroh­hüte, Körbe, kuli-nari­sche Kost­pro­ben, Fein­kost, Wein, Brot und Käse, Gebäck und Ein­ge­mach­tes nach histo-rischen Rezep­ten, Kaf­fee und Kuchen, Mai-bowle und Spar­gel­ge­richte.

12–18 Uhr (Son­der­ein­tritt 2,25 €)
Besich­ti­gung des Schloss­mu­se­ums­Auf den Spu­ren von Char­lotte von Stein und Johann Wolf­gang von Goe­the

12–15 Uhr
Besich­ti­gung des ein­zig­ar­ti­gen Pri­vat­thea­ters aus dem 18. Jahr­hun­dert

12–18 Uhr
Besich­ti­gung der ehe­ma­li­gen Patro­nats­kir­che St. Michael

13/15.30 Uhr
Fami­li­en­füh­rung im Park­Treff­punkt am Ein­gang zum Park unter­halb des Thea­ters

14–14.30 Uhr, 16–16.30 Uhr
»Wir sehen die­sel­ben Sterne«Prominente und Besu­cher lesen im Blu­men­gar­ten des Parks Texte aus dem Ori­ent und Okzi­dent. Lesen Sie mit!

15 Uhr (10/5 €)
Sche­he­ra­zade liest Mär­chen aus 1001. Nacht – Lesung in der Grotte im Park mit Maria-Eli­sa­beth Wey

17 Uhr (25 €)
Sulei­kas Lie­der­Kon­zert im Thea­ter Ver­to­nun­gen von Goe­the-Gedich­ten aus dem West-öst­li­chen Divan u. a., mit Wer­ken von Franz Schu­bert, Robert Schu­mann, Felix Men­dels sohn Bar­tholdy und Hugo Wolf Mirella Hagen, Sopran Frank-Immo Zich­ner, Kla­vier

Vortrag über Raoul Schrott von Karen Aurin in der Dichterstätte »Sarah Kirsch« Limlingerode
Mai 25 um 14:30

Raoul Schrott, geb. 1946 in Öster­reich, Erste Erde, Epos 2017 – Wir ste­hen alle im sel­ben Wind / Unser Wis­sen über die Welt wird erzählt und in ein­zelne Lebens­ge­schich­ten gefasst: An den Anfang des Uni­ver­sums zurück­ge­hen, um vom Urknall an die Ent­ste­hung der Erde und des Lebens bis hin zum Men­schen zu ver­fol­gen! In wech­seln­den poe­ti­schen For­men ent­steht so ein gro­ßes erzäh­le­ri­sches Pan­orama. Karen Aurin stellt das Epos vor.

Mai
26
So
»Ettersburger Gespräch« mit Harald Martenstein und Alexander Kissler
Mai 26 um 16:00

»Etters­bur­ger Gespräch« über Fake News, Phra­sen, Wider­worte. Nach­rich­ten vom Kul­tur­kampf mit Harald Mar­ten­stein und Alex­an­der Kiss­ler.

Mode­ra­tion: Peter Krause

In Koope­ra­tion mit der Lan­des­zen­trale für poli­ti­sche Bil­dung Thü­rin­gen.

Lesung mit Alexander Kissler auf Schloss Ettersburg
Mai 26 um 16:00

Wider­worte. Warum mit Phra­sen Schluss sein muss – Lesung mit Alex­an­der Kiss­ler.

In der Reihe »Das poli­ti­sche Buch im Gespräch«.

»Jenseits der Perlenkette« – Lesung und Gespräch mit Stefan Petermann und Yvonne Andrä im Schillerhaus Rudolstadt
Mai 26 um 17:00

»Jen­seits der Per­len­kette«
Lesung und Gespräch mit Ste­fan Peter­mann und Yvonne Andrä

 

Das Dorf – Land­lus­t­i­dylle oder Pro­vinz­hölle?

Yvonne Andrä und Ste­fan Peter­mann haben sich auf­ge­macht, zehn kleine thü­rin­gi­sche Dör­fer zu berei­sen, foto­gra­fisch zu doku­men­tie­ren und ihnen Texte zu wid­men. Sie haben einen Köh­ler getrof­fen, der ein­mal der Teu­fel war. Sie waren in einem Dorf, das direkt an der inner­deut­schen Grenze lag. Im Vogt­land hiel­ten sie die Zeit an und im Eichs­feld sahen sie Jesus. Nun legen sie einen Zwi­schen­stopp in Jena ein und spre­chen über ihre Rei­sen, Hoff­nun­gen und Träume, Wut und Angst, All­tag und Aus­nah­men. Ein Abend mit Geschich­ten und Fotos, Fra­gen und Ant­wor­ten.

Yvonne Andrä ist Autorin, Pro­du­zen­tin, Fil­me­ma­che­rin und Foto­gra­fin. Mit ihren fil­mi­schen Kurz-Por­traits «Wei­mar­le­ben» und ihrem lite­ra­risch-foto­gra­fi­schen Blog «Wei­mar acht Uhr» zeigt sie sich als sen­si­ble, kluge Beob­ach­te­rin, die stets das Beson­dere im All­täg­li­chen zu ent­de­cken ver­mag. Ste­fan Peter­mann ist als Autor viel­fach aus­ge­zeich­net, war Stadt­schrei­ber im ober­ös­te­rei­chi­schen Wels, tex­tete und kom­po­nierte, spielte in einer Band und ist neben sei­ner inten­si­ven schrift­stel­le­ri­schen Tätig­keit auch Ton­ge­stal­ter und Pro­du­zent. Beide ver­bin­det eine lang­jäh­rige künst­le­risch-inspi­rie­rende Part­ner­schaft. Mit ihrem jüngs­ten Pro­jekt Jen­seits der Per­len­kette tref­fen sie den Nerv der Zeit und rich­ten den Blick auf abseits gele­gene Dorf­ge­mein­schaf­ten, deren Beson­der­hei­ten und Geschich­ten Stoff für viele span­nende Abende bie­ten.

 

Eine Ver­an­stal­tung des Schil­ler­hau­ses Rudol­stadt und des Lese-Zei­chen e.V. Jena.

Johannes-Bobrowski-Programm von Martin Stiebert in Krölpa
Mai 26 um 19:00

Annä­he­run­gen an Litauen. Texte von Johan­nes Bob­row­ski und ande­ren Dich­tern“ – Ein neues Pro­gramm von Mar­tin Stie­bert

 

Mit Musik von Oli­ver Räu­melt.

 

Litauen war für den Dich­ter Johan­nes Bob­row­ski ein ganz wich­ti­ges Land im euro­päi­schen Osten. Es beglei­tete ihn ein Leben lang: von den litaui­schen Bau­ern im Memel­land sei­ner Kind­heit bis zum Roman „Litaui­sche Cla­viere“, den er kurz vor sei­nem Tod abschloss. Mar­tin Stie­bert wird Lyrik und Prosa Bob­row­skis vor­tra­gen, die vom litaui­schen Motiv geprägt sind. Hinzu kommt Poe­sie ande­rer Dich­ter die­ses Lan­des: von Kris­ti­jo­nas Done­lai­tis, Adam Mickie­wicz und Czesław Miłosz.

Lesung und Gespräch über Nature Writing mit Petra Ahne in Jena
Mai 26 um 19:00

Natur­kun­den: „Hüt­ten“. Lesung und Gespräch über Nature Wri­ting mit Petra Ahne

 

Eine Hütte, kein Haus sollte es sein, als Petra Ahne und ihre Fami­lie ein Domi­zil auf dem Land such­ten: klein, mit Platz nur für das Nötigste, durch nichts als eine Wand von der umge­ben­den Natur getrennt. Genug, um sich zu schüt­zen, zu träu­men, zu den­ken, sich zu ver­ste­cken und sich selbst zu bewei­sen.

Hin­ter den Wän­den einer Hütte nahm die Zivi­li­sa­tion ihren Lauf, wurde der Mensch zu dem, was er ist. Der Bau ihrer eige­nen Hütte wirft Fra­gen nach dem Wesen die­ses kleins­ten Hau­ses auf, und so hat sich Petra Ahne auf die Spur der Hütte gemacht und der Fan­ta­sien, die sie umge­ben. Sie ist mit Alex­an­der de Toc­que­ville zu den Block­hüt­ten der ame­ri­ka­ni­schen Sied­ler gereist und mit den Über­le­ben­den einer geschei­ter­ten Ant­ark­tis-Expe­di­tion zu dem win­dum­tos­ten Obdach auf Ele­phant Island. Sie hat einen Mann getrof­fen, der seit 55 Jah­ren allein in einer Hütte lebt, und den FBI-Beam­ten, der als einer der Ers­ten das Holz­haus des Unabom­bers in Mon­tana betrat. Sie hat die Hüt­ten­träume von frü­her mit denen von heute ver­gli­chen. Die Sehn­sucht der Städ­ter nach dem Häus­chen im Grü­nen ist groß. Heute mehr denn je hin­ter­fragt die Hütte, was wich­tig ist und wie wir leben wol­len.

Mai
27
Mo
»JuLe-Treff im Leseladen« in Weimar
Mai 27 um 16:00

Junge Leser ab 12 Jah­ren tref­fen sich in der Ecker­mann-Buch­hand­lung!

Du bist zwi­schen 12–16 Jah­ren und liest gern?
Du bist neu­gie­rig auf aktu­elle Titel?
Du hast Lust, auch ande­ren einen Buch­tipp zu geben?
Dann bist Du bei uns als Testleser/in rich­tig!

Wir tref­fen uns ein­mal monat­lich zum Reden, Raten, Bewer­ten und Emp­feh­len. Auf uns war­tet ein Jahr vol­ler Lese­aben­teuer! Wir freuen uns auf Dich!

Sabine Arndt, Biblio­the­ka­rin
Johan­nes Stein­hö­fel und das Team der Ecker­mann-Buch­hand­lung
Sig­run Lüdde und die Lite­ra­ri­sche Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V.

Mai
28
Di
Veranstaltung zum 70. Todestag von Klaus Mann mit Uwe Naumann in Erfurt
Mai 28 um 19:00

Die Reihe „Neu auf­ge­blät­tert“ wirft einen Blick auf publi­zis­ti­sche Ent­de­ckun­gen, Neu­über­set­zun­gen klas­si­scher Texte sowie Autorin­nen und Autoren, die in Ver­ges­sen­heit gera­ten sind. Die lite­ra­ri­schen Funde wer­den vor­ge­stellt von Tors­ten Unger (MDR) im Gespräch mit wech­seln­den Gäs­ten.

Zum 70. Todes­tag von Klaus Mann: Tors­ten Unger im Gespräch mit Uwe Nau­mann (Rowohlt Ver­lag).

Geschichte und Geschichten auf dem Roten Sofa mit Bodo Ramelow und Landolf Scherzer im Congress-Centrum Suhl
Mai 28 um 20:00

Der ROTE kommt. Er wird gemein­sam mit dem Schrift­stel­ler Lan­dolf Scher­zer, der den ers­ten lin­ken Minis­ter­prä­si­den­ten Thü­rin­gens Bodo Rame­low in sei­nem gleich­na­mi­gen Buch beschrie­ben hat, auf dem ROTEN SOFA bei Ina Leu­ke­feld sit­zen. Eine „Bilanz­ver­an­stal­tung“ über die Ergeb­nisse von ROT-ROT-GRÜN wird das nicht. Ina Leu­ke­feld will den Blick hin­ter die Kulis­sen wer­fen und den bei­den Män­nern vor allem Geschich­ten ent­lo­cken.
Wie hat es der Haupt­schü­ler aus Oster­holz-Schar­m­beck (Nie­der­sach­sen) geschafft, zum Gewerk­schaf­ter, zum Land­tags- und Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten auf­zu­stei­gen und dann 2014 Minis­ter­prä­si­dent des Lan­des Thü­rin­gen zu wer­den? Könnte es viel­leicht mit der tra­di­ti­ons­rei­chen luthe­ri­schen Fami­lie Fre­se­nius zu tun haben, zu deren Nach­fah­ren er gehört? Wer also ist Rame­low? Was hat er mit Scherz­ers ERSTEN, ZWEITEN und LETZTEN gemein­sam? Fra­gen an den Schrift­stel­ler, der viele Per­sön­lich­kei­ten inter­viewt, beglei­tet und beschrie­ben hat. Was sagen Rame­low und Scher­zer zu Hoff­nun­gen und Erwar­tun­gen, die sich erfül­len, oder auch nicht? Span­nende Fra­gen.

Mai
29
Mi
Traumberuf Schriftsteller? mit Sieglinde Mörtel im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Mai 29 um 19:30

»Schlecht­ge­redt – gut auf­ge­schriem«

Mund­art – Aus­lauf­mo­dell oder Kul­tur­gut mit Zukunft?

 

Weil sie in der Schule zu oft »ooch« und »nee« sagte, musste sie eine ganze Seite voll »auch« und »nein« schrei­ben. Sie gelobte Bes­se­rung und ver­langte beim Dorf-Flei­scher zwei­hun­dert­fünf­zig Gramm Leber­wurst statt – wie gewohnt – »e hol­wes Fund Lawor­worscht«. Und bekam zur Ant­wort: »Och du griene Neine! Bist de itze wos Bes­sorsch?«

Sieg­linde Mör­tel, gebo­ren 1960 und behei­ma­tet im Raum Jena, schreibt seit rund 15 Jah­ren Geschichte(n) aus Thü­rin­gen auf. Epi­so­den, die auf unter­halt­same, wit­zig-iro­ni­sche Weise Regio­nal- und Zeit­ge­schichte der zurück­lie­gen­den Jahr­zehnte auf­grei­fen. Die Schreib­weise in über­lie­fer­tem Dia­lekt ver­lei­hen ihren Geschich­ten Iden­ti­tät und einen beson­de­ren Charme.

Regio­na­les, dazu in Mund­art? Will das heute noch jemand lesen? – Ob und wie sol­che Bücher den Weg zum Publi­kum fin­den, wird die Autorin und Ver­le­ge­rin Sieg­linde Mör­tel beant­wor­ten, die frü­her für ihren dörf­li­chen Dia­lekt „krum­mer Hund“ geschimpft wurde und heute fürs „Ooch“ bezahlt wird.

Mai
31
Fr
4. Weimarer Poetryfilmfestival – Eröffnung im Lichthaus-Kino Weimar
Mai 31 um 15:00

Fes­ti­val­er­öff­nung mit Son­der­pro­gramm »Fokus Ibe­ro­ame­rika«

Poe­try­filme aus Spa­nien und Latein­ame­rika.

 

Eine Ver­an­stal­tung des backup_festivals der Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar und der Lite­ra­ri­schen Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V. Mit der freund­li­chen Unter­stüt­zung der Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thü­rin­gen.

Jun
1
Sa
4. Weimarer Poetryfilmfestival
Jun 1 um 10:00

Kol­lo­quium zum Thema »Das Kino der Poe­sie«

Mode­ra­tion: Aline Helm­cke, Guido Naschert

Refe­ren­ten und The­men:

  • Tho­mas Zan­de­gia­como Del Bel (Ber­lin): »Avant­garde-Film«
  • The­re­sia Pram­mer (Ber­lin): »Paso­lini«
  • Lia Mar­tyn:
  • Tom Kony­ves (Kanada): »Poe­try and film«

 

In Koope­ra­tion mit dem backup_festival der Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar mit der freund­li­chen Unter­stüt­zung der Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thü­rin­gen.

Märchenhaftes zum Kindertag in Apolda mit dem Märchenerzähler Andreas vom Rothenbarth
Jun 1 um 14:00

Mär­chen für Jung und Alt gibt es zum Kin­der­tag im Mär­chen­zelt des Erzäh­lers Andreas vom Rothen­barth. Über 100 Stun­den sagen­haf­ter Geschich­ten hat er im Gepäck, die er in zau­ber­haf­ter Atmo­sphäre im Pau­li­nen­park Apol­das gemein­sam mit der Stadt-, Kreis- und Fahr­bi­blio­thek für seine gro­ßen und klei­nen Zuhö­rer aus dem Gedächt­nis kramt. Alle Inter­es­sier­ten sind herz­lich ein­ge­la­den, dem bun­ten Pro­gramm zu lau­schen.

Geför­dert durch die Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thü­rin­gen.

4. Weimarer Poetryfilmfestival
Jun 1 um 15:00

15:00 Uhr

  • Son­der­pro­gramm »BogoShorts«
  • Kurz­film­pro­gramm des Bogotá Short Film Fes­ti­vals.

 

16:00 Uhr

  • Son­der­pro­gramm »lab/p3 – poe­try in motion«
  • Ein­füh­rung: Cathy de Haan (Ost­pol e.V. Leip­zig)

 

18:00 Uhr

  • Preis­ver­lei­hung
  • Vor­füh­rung der Wett­be­werbs­filme im Ori­gi­nal (mit eng­li­schen Unter­ti­teln)
  • Begrü­ßung: Aline Helm­cke und Guido Naschert
  • Lesung: Celia Parra (Spa­nien)
  • Prä­sen­ta­tion der Preis­trä­ger (Ani­ma­tion, Video, Publi­kums­preis)

 

21:30 Uhr

  • Kolum­bia­ni­sche Live­mu­sik in der Lounge
2. Nacht der Kultur im Heilbad Heiligenstadt – mit Programm im Literaturmuseum »Theodor Storm«
Jun 1 um 19:00

Die zweite Nacht der Kul­tur wird die Innen­stadt von Hei­li­gen­stadt wie­der in eine ein­zig­ar­tige Kunst- und Kul­tur­meile ver­wan­deln. Freuen Sie sich auf einen bezau­bern­den Abend im Lite­ra­tur­mu­seum! Klaus Nit­schke singt für Sie und spielt auf der Gitarre.

Jun
2
So
4. Weimarer Poetryfilmfestival
Jun 2 um 11:00

Son­der­pro­gramm »Ver­ses & Frames«
Film­vor­füh­rung der Doku­men­ta­tion (Spa­nien 2017)

Ein­füh­rung: Celia Parra u. Belén Mon­tero (Spa­nien)
Im Anschluss Dis­kus­sion zum Film

»Lesen, Flanieren, Probieren« – Mit dem Krimibus über Weimar und Jena ans Thüringer Meer
Jun 2 um 12:20 – 20:00

Auch 2019 möchte Euch das Stadt­ge­nuss-Team mit dem Thü­rin­ger Genuss­füh­rer unter dem Motto »Lesen, Fla­nie­ren, Pro­bie­ren« an außer­ge­wöhn­li­che Orte ent­füh­ren. Ent­deckt mit uns zusam­men tolle inha­ber­ge­führte Geschäfte, Cafés und Manu­fak­tu­ren, lernt inter­es­sante Kul­tur- und Archi­tek­tur­orte ken­nen und pro­biert -last but least- leckere regio­nale Weine und Spe­zia­li­tä­ten. Nach 11 erfolg­rei­chen Stadt­ge­nuss-Ver­an­stal­tun­gen 2018 in Erfurt, Jena und Leip­zig mit 260 Gäs­ten, 60 Büchern, 35 Ver­la­gen, 12 Buch­händ­lern und 8 Win­zern geht der Stadt­ge­nuss in die­sen Städ­ten gemein­sam mit den neuen Part­nern Wei­mar, Gera und Qued­lin­burg in die zweite Runde. Als Auf­takt holen wir Euch aus bekann­ten Thü­rin­ger Städ­ten ab und ent­füh­ren Euch aufs Land mit dem Kri­mi­bus der ÖPNV Söm­merda mbH zu ech­ten Thü­rin­ger Geheim­per­len. Lasst Euch ent­füh­ren

 

MIT DEM KRIMIBUS ÜBER WEIMAR UND JENA ANS THÜRINGER MEER

  • 12:20 Uhr: Start am Markt in Söm­merda
  • 13:00 Uhr: Wei­mar, Hotel Ama­li­en­hof
  • 14:00 Uhr: Bau­ers­feld-Pla­ne­ta­rium Jena
  • 14:45 Uhr: Leuch­ten­burg Kahla

Ein lite­ra­ri­scher Road­mo­vie mit Love & Crime Geschich­ten aus Thü­rin­gen… Geht das über­haupt? Na klar – und zwar mit dem Thü­rin­gen­tag- Kri­mi­bus, der von Söm­merda 12.20 Uhr aus star­tend über wei­tere Zustiege gegen 13 Uhr in Wei­mar ( mit kl. Sekt­emp­fang 12.30 Uhr auf Dach­ter­asse vom Hotel Ama­li­en­hof ) und in Jena gegen 14 Uhr (mit kl. Sekt­emp­fang 13.30 Uhr im Bauersfeld/ Pla­ne­ta­rium ) über das schöne Saa­le­land direkt zum roman­ti­schen Son­nen­un­ter­gang ans Thü­rin­ger Meer führt. Die Crew, bestehend aus dem legen­dä­ren Autor, Spre­cher und Radio­mo­de­ra­tor M. Kruppe, der Genuss­füh­rer Her­aus­ge­be­rin Chris­tine Klau­der und Chris­tian Hill, Autor, Stadt­füh­rer und Tisch­kul­tur-Navi­ga­tor, hat die span­nends­ten Thü­rin­ger Love & Crime Geschich­ten im Gepäck. Diese wer­den wäh­rend der Fahrt und an diver­sen Lese­sta­tio­nen von M. Kruppe, Chris­tian Hill sowie diver­sen Bür­ger­meis­tern und Ehren­gäs­ten gele­sen. Lese­sta­tion Nr. 1 ist ca 14.45 Uhr die Leuch­ten­burg, wo Euch nach einer span­nen­den Füh­rung durch die legen­däre Por­zel­l­an­wel­ten- Aus­stel­lung im futu­ris­ti­schen Burg Café aus­ge­suchte lite­ra­ri­sche und kuli­na­ri­sche Häpp­chen erwar­ten. Wei­ter geht es ca 17.05 Uhr zu einer ver­steck­ten, geheim­nis­vol­len Archi­tek­tur­perle – der roman­ti­sche Dorf­kir­che in Schmorda. Hier wid­met sich M. Kruppe mit eige­nen Tex­ten Thü­rin­ger Akteu­ren am Rande der Gesell­schaft. Beglei­tet wird die Lesung musi­ka­lisch von sei­ner Toch­ter – Sin­ger and Song­wri­te­rin Abby Angel. Dazu offe­riert die Land­flei­sche­rei Lin­dig – Der Gour­met vom Lande – aus­ge­suchte Wurst­spe­zia­li­tä­ten in Bio-Qua­li­tät von in Frei­land gehal­te­nen Tie­ren. Viel­fach inspi­riert geht es wei­ter zur letz­ten Sta­tion der Kri­mi­bus-Tour ins wun­der­schöne Saal­burg am Thü­rin­ger Meer. Unweit von dem Platz, wo das mäch­tige Thü­rin­ger Herr­schafts­ge­schlecht die Lob­de­bur­ger einst eine Burg erbau­ten, direkt am heute größ­ten Stau­see Deutsch­lands, emp­fängt gegen 18.50 Uhr Herr Weise die Gäste in sei­nem »Hotel Kra­nich« mit Pan­ora­ma­blick aufs Thü­rin­ger Meer. Dort offe­riert er leckere Kost­pro­ben geräu­cherte hei­mi­scher Forelle von der Schlei­zer Seen­platte, Hirsch­schin­ken­röll­chen von hei­mi­schen Wild mit Ofen­ba­guette und Kar­tof­fel­ta­lern. Dazu gibt es Saale-Unstrut-Wein und stim­mungs­volle Aus­züge von regio­na­len Ver­la­gen, Autoren und Büchern, bevor es mit dem Bus auf Heim­fahrt geht .

Die Tickets zum Preis von 38 Euro für Lese­reise mit Bus und Sta­tio­nen ( Ein­zel­sta­tio­nen ohne Bus Leuch­ten­burg mit Füh­rung 15 Euro, Schmorda 5 Euro, Saal­burg 10 Euro) kön­nen über thueringer-genuss@t-online bestellt wer­den. Oder mit VK Gebühr im Xing Tickets­tore unter: https://www.xing.com/events/imit-krimibus-weimar-jena-ans-thuringer-meer-2101964. Ab Mitt­woch bekommt Ihr sie auch in der Tou­rist­info Söm­merda, Tou­rist­info Jena, an.drea Maß­schnei­de­rei Jena (Am Pla­ne­ta­rium 8) Hotel Ama­li­en­hof Wei­mar, Thü­rin­ger Spe­zia­li­tä­ten­ge­schäft Wei­mar & JEr­furt. Leuch­ten­burg Kahla, Tou­rist­info Schleiz, Tou­rist­info Saal­burg, Arde­sia Therme Bad Loben­stein und Hotel Kra­nich Saal­burg . Die Tickets für die Stadt­ge­nuss- Tou­ren »Erfurt fair­liebt« zum Preis von 36 Euro am 14.06. und 23.08.2019 bekommt ihr bei Thü­rin­ger Spe­zia­li­tä­ten auf der Erfur­ter Krä­mer­brü­cke, Erfurt Tou­rist­info & Thü­rin­gen, 360 Grad digi­tal ent­de­cken. Die Tickets für Stadt­ge­nuss Jena »Roman­ti­ker und Visio­näre« zum Preis von 38 Euro am 15.06. und 24.08. erhal­tet Ihr bei der Tou­rist­info Jena.

Festakt »Gedenkstein für Wolfgang Hilbig« in Meuselwitz
Jun 2 um 15:00

Festakt »Gedenkstein für Wolfgang Hilbig«

 

Der Find­ling aus dem Braun­koh­le­ta­ge­bau Schle­en­hain (MIBRAG), gestal­tet vom Hal­len­ser Bild­hauer Cars­ten Theu­mer, wird in der »Hei­mat­straße« Wolf­gang Hil­bigs fei­er­lich ein­ge­weiht.

Die Fest­rede hält der Hal­len­ser Dich­ter Wil­helm Bartsch.

Geför­dert von der Arbeits­ge­mein­schaft lite­ra­ri­scher Gesell­schaf­ten und Gedenk­stät­ten (ALG),  dem Höl­der­lin-Freun­des­kreis Lauffen/Neckar, der Firma Gewe­ni­ger Recy­cling Meu­sel­witz sowie zahl­rei­chen pri­va­ten Spen­dern. Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Stadt Meu­sel­witz.

Lesung mit Uwe Tellkamp auf Schloß Ettersburg
Jun 2 um 16:00

»Lava«- Lesung mit Uwe Tell­kamp

und Gespräch mit Chris­toph Schmitz-Schole­mann.

Fabian Hoff­mann, Neben­fi­gur im Turm, ist dies­mal der Haupt­er­zäh­ler. Er ist Mit­ar­bei­ter der Tau­send­und­ei­ne­n­acht-Abtei­lung der Koh­len­in­sel. Diese ist für Infor­ma­tio­nen an der Quelle zustän­dig und der Tre­vi­schen Nach­rich­ten-Agen­tur zuge­ord­net. Fabian ist Mit­ar­bei­ter im See­mi­nen-Refe­rat des Flot­ten­amts von Treva, das, wie Dres­den, am Elbi­schen Fluß mit sei­nen acht (Unter­welt-) Armen liegt, hin­ter den Sümp­fen von Ostrom. Zwi­schen Treva und Dres­den fin­det die Wie­der­ver­ei­ni­gung statt, Fabian erzählt von 2015 aus: in Form einer Chro­nik, erin­nert sich in »Son­den in die Ver­gan­gen­heit« an das Gesche­hen der Jahre 89 und fol­gende. Die Stim­mung in Treva, anfäng­lich eupho­risch, wird immer düs­te­rer, alte Geschich­ten kom­men in neuer Klei­dung her­vor. Fabian erzählt von einer Gesell­schaft am Vor­abend einer Dik­ta­tur.

Open Air Poetry Slam in der Jenaer Villa Rosenthal
Jun 2 um 19:00

Vor­ver­kauf in der Jena Tou­rist-Infor­ma­tion ab Mai 2019

Ein lauer Som­mer­abend und ein freier Kopf. Zeit für Muse, aus­rei­chend Platz auf dem Fahr­rad für eine Decke und genü­gend Ener­gie in den Bei­nen, um sich auf den Weg in den park­ähn­li­chen Gar­ten der Villa Rosen­thal zu machen.

Für einen gemein­sa­men Open Air Poe­try Slam Abend: „Städ­te­battle Leip­zig vs. Jena“.

Einst leb­ten hier die Ehe­leute Clara und Edu­ard Rosen­thal und präg­ten das Leben in Jena um die Jahr­hun­dert­wende nach­hal­tig mit. Geschich­ten erzäh­len davon, wie gern die bei­den Gäste und Künst­ler ein­lu­den, um wun­der­bare Stun­den in der Villa Rosen­thal zu ver­brin­gen. Machen wir es ihnen 100 Jahre spä­ter ein­fach nach.
Renom­mierte Poe­tin­nen und Poe­ten kämp­fen an die­sem Abend um Ruhm und Ehre.
Bei schlech­tem Wet­ter wird das Open Air Spek­ta­kel im Kas­sa­blanca statt­fin­den.

Mode­ra­tion: Bonny Lycen
Team Jena: Fried­rich Her­mann, Mar­cel Schneuer, Inke Som­mer­lang
Team Leip­zig: Jan Lind­ner, Sari Sorg­los, Lina Wede­meyer

Ein­lass: ab 18 Uhr

Der Open Air Poe­try Slam ist ein Pro­jekt von Caro­lin Heyden­reich, FSJ Kul­tur 2018/19 in der Villa Rosen­thal Jena, in Zusam­men­ar­beit mit dem Kas­sa­blanca Gleis 1 e. V..

Jun
3
Mo
Lesung mit Wolfgang Benz in Erfurt
Jun 3 um 19:00

Anti­se­mi­tis­mus in der DDR. Mani­fes­ta­tio­nen und Fol­gen des Feind­bil­des Israel – Lesung mit Wolf­gang Benz.

In der Reihe »Das poli­ti­sche Buch im Gespräch«.

Sebastian ist krank – Lesebühne in Jena
Jun 3 um 20:00

Sebas­tian ist krank – Jenas junge, beste und ein­zige monat­li­che Lese­bühne

 

Wir sind Slam-Poe­ten, Sto­ry­tel­ler, Lyri­ker, Pro­sais­ten und Ex-Grund­schü­ler.

Wir sind mehr­fach mit Prei­sen und Titeln über­schüt­tete Lite­ra­ten, die sich an schlech­ten Wort­spie­len ver­su­chen. Wir ent­fes­seln mal tosen­den Applaus, mal zum Zer­rei­ßen gespannte Stille und sind dabei stets min­des­tens so mit­tel. Wir sind Jenas junge, beste und ein­zige monat­li­che Lese­bühne. Wir sind Sebas­tian ist krank.

Wir? Das sind: Die sagen­um­wo­ge­nen Linn Ditt­ner und Flem­ming Witt, der legen­den­um­rankte Steve Kußin und der fabel­hafte Fried­rich Herr­mann. Und natür­lich Sebas­tian (Sebas­tian ist krank). Mit dabei sind wie­der Gäste.

Jun
4
Di
Lesung und Gespräch mit Hans Thill und Michael Braun in Jena
Jun 4 um 19:30

Die Gunst des Augen­blicks – Lesung und Gespräch mit Hans Thill und Michael Braun

 Mode­ra­tion: Nancy Hün­ger und Hel­mut Hühn

In sei­ner epo­cha­len Gedicht­samm­lung Tran­sit hatte Wal­ter Höl­le­rer 1956 die ideale Form einer zeit­ge­nös­si­schen Lyrik-Antho­lo­gie geschaf­fen. Er ent­wi­ckelte sie als ein „Mosaik vie­ler Fel­der, in dem jeder Teil zu dem ande­ren in beweg­li­che, erfin­de­ri­sche Nach­bar­schaft tre­ten kann.“

Auf die­ses Ver­fah­ren der kor­re­spon­die­ren­den Motive und inter­tex­tu­el­len Refe­ren­zen greift auch die von Michael Braun und Hans Thill kom­po­nierte Lyrik-Antho­lo­gie „Aus Man­gel an Bewei­sen“ zurück, die mit Tex­ten von rund 100 Autorin­nen und Autoren einen Kanon der deutsch­spra­chi­gen Lyrik des 21. Jahr­hun­derts vor­legt. Um die Aggre­gat­zu­stände der gegen­wär­ti­gen Lyrik ein­zu­fan­gen, folgt sie einer bewähr­ten Maxime: „Gedichte sind nicht zum Träu­men da, son­dern zum Auf­wa­chen.“ (G. Falk­ner) Eine Bestands­auf­nahme des lyri­schen Jahr­zehnts – ein­zig­ar­tig in der lite­ra­ri­schen Land­schaft Euro­pas. Seit nun­mehr 40 Jah­ren beglei­tet das Tan­dem Michael Braun und Hans Thill die Szene der zeit­ge­nös­si­schen Poe­sie in Deutsch­land. Aus Man­gel an Bewei­sen erweist sie sich erneut als ein fas­zi­nie­ren­des Spie­gel­bild der for­men­rei­chen poe­ti­schen Land­schaft Deutsch­lands. Und mit poe­to­lo­gi­schen Essays von Yev­ge­niy Brey­ger, Franz Josef Czer­nin, Dag­mara Kraus, Bri­gitte Ole­schin­ski und Uljana Wolf.

Lesung mit Wolfgang Benz in Erfurt
Jun 4 um 20:00

Anti­se­mi­tis­mus in der DDR. Mani­fes­ta­tio­nen und Fol­gen des Feind­bil­des Israel – Lesung mit Wolf­gang Benz.

In der Reihe »Das poli­ti­sche Buch im Gespräch«.

Jun
5
Mi
»Ettersburger Gespräch« mit Wolfgang Sobotka und Jörg Baberowski
Jun 5 um 18:00

»Etters­bur­ger Gespräch« mit Wolf­gang Sobotka und Jörg Babe­row­ski über »1919 – 2019. Über alte und neue Räume der Gewalt«

Mode­ra­tion: Peter Krause.

In Koope­ra­tion mit der Kon­rad-Ade­nauer-Stif­tung e.V..

7. Jenaer Hörsaal-Slam
Jun 5 um 19:30

7. Jenaer Hör­saal-Slam.

Buchvorstellung mit Hans Thill und Michael Braun in Erfurt
Jun 5 um 19:30

Die Gunst des Augen­blicks – »Aus Man­gel an Bewei­sen«. Deutsch­spra­chige Lyrik des 21. Jahr­hun­derts

 

Lesung und Gespräch und Vor­stel­lung der Antho­lo­gie mit Hans Thill und Michael Braun (beide Hei­del­berg)

Mode­ra­tion: Guido Naschert.

 

In sei­ner epo­cha­len Gedicht­samm­lung Tran­sit hatte Wal­ter Höl­le­rer 1956 die ideale Form einer zeit­ge­nös­si­schen Lyrik-Antho­lo­gie geschaf­fen. Er ent­wi­ckelte sie als ein „Mosaik vie­ler Fel­der, in dem jeder Teil zu dem ande­ren in beweg­li­che, erfin­de­ri­sche Nach­bar­schaft tre­ten kann.“

Auf die­ses Ver­fah­ren der kor­re­spon­die­ren­den Motive und inter­tex­tu­el­len Refe­ren­zen greift auch die von Michael Braun und Hans Thill kom­po­nierte Lyrik-Antho­lo­gie „Aus Man­gel an Bewei­sen“ zurück, die mit Tex­ten von rund 100 Autorin­nen und Autoren einen Kanon der deutsch­spra­chi­gen Lyrik des 21. Jahr­hun­derts vor­legt. Um die Aggre­gat­zu­stände der gegen­wär­ti­gen Lyrik ein­zu­fan­gen, folgt sie einer bewähr­ten Maxime: „Gedichte sind nicht zum Träu­men da, son­dern zum Auf­wa­chen.“ (G. Falk­ner) Eine Bestands­auf­nahme des lyri­schen Jahr­zehnts – ein­zig­ar­tig in der lite­ra­ri­schen Land­schaft Euro­pas. Seit nun­mehr 40 Jah­ren beglei­tet das Tan­dem Michael Braun und Hans Thill die Szene der zeit­ge­nös­si­schen Poe­sie in Deutsch­land. Aus Man­gel an Bewei­sen erweist sie sich erneut als ein fas­zi­nie­ren­des Spie­gel­bild der for­men­rei­chen poe­ti­schen Land­schaft Deutsch­lands. Und mit poe­to­lo­gi­schen Essays von Yev­ge­niy Brey­ger, Franz Josef Czer­nin, Dag­mara Kraus, Bri­gitte Ole­schin­ski und Uljana Wolf

Eine Ver­an­stal­tung der Uni­ver­si­tät Jena mit der freund­li­chen Unter­stüt­zung der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei und der Lite­ra­ri­schen Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V.

Lesung mit Thomas Thieme, musikalisch begleitet von Arthur Thieme, auf Schloss Ettersburg
Jun 5 um 20:00 – 21:00

»Die Geäch­te­ten« – Tho­mas Thieme liest Ernst von Salo­mon.

An der Bass­gi­tarre Arthur Thieme – Text ein­ge­rich­tet von Peter Krause.

Eine Pro­duk­tion des PFINGST.FESTIVALs SCHLOSS ETTERSBURG 2019.

Jun
6
Do
Lesung mit Ulrike Müller in Arnstadt
Jun 6 um 14:00

Bau­haus-Frauen. Meis­te­rin­nen in Kunst, Hand­werk und Design – Lesung mit Ulrike Mül­ler.

In der Reihe »Das poli­ti­sche Buch im Gespräch«.

Lange Nacht des wissenschaftlichen Schreibens mit Judith Schalansky in Weimar
Jun 6 um 18:00 – Jun 7 um 00:00

Lange Nacht des wissenschaftlichen Schreibens 2019

 

Ob in Haus­ar­bei­ten, Fach­auf­sät­zen, Abschluss­ar­bei­ten oder Sach­be­rich­ten – jeden Tag wer­den gene­rier­tes Wis­sen und Erfah­rungs­werte auf­ge­schrie­ben, um mit ande­ren geteilt zu wer­den und in Erin­ne­rung zu blei­ben. Unter dem Motto »BAUHAUS schreibt!« wid­met sich die 5. Lange Nacht des wis­sen­schaft­li­chen Schrei­bens in die­sem Jahr ganz der Kraft und Bedeu­tung des auf­ge­schrie­be­nen Wor­tes!

Stu­die­rende, Pro­mo­vie­rende, Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter der Uni­ver­si­tät sowie alle wei­te­ren Schreib­in­ter­es­sier­ten sind herz­lich ein­ge­la­den sich mit­ein­an­der in Mini­work­shops, Vor­trä­gen, Füh­run­gen, Gesprächs­run­den oder in indi­vi­du­el­len Bera­tun­gen rund um das Thema Schrei­ben aus­zu­tau­schen. Für neue Ener­gie zwi­schen­durch sor­gen wie­der Bewe­gungs­an­ge­bote sowie Snacks und Getränke.

 

Vollständiges Programm mit allen Veranstaltungen, Anfangszeiten und und Veranstaltungsorten

 

Lesung und Gespräch mit Judith Schalansky

 

20:00 Uhr

Judith Schalan­sky spricht mit Dr. Harun Maye (IKKM) über ihr im Okto­ber erschie­ne­nes Buch Ver­zeich­nis eini­ger Ver­luste, das u. a. mit dem Wil­helm Raabe-Lite­ra­tur­preis 2018 aus­ge­zeich­net und wie auch schon Der Hals der Giraffe zum Presse- und Publi­kums­lieb­ling wurde.

Ver­zeich­nis eini­ger Ver­luste han­delt »glei­cher­ma­ßen vom Suchen wie vom Fin­den, vom Ver­lie­ren wie vom Gewin­nen und zeigt, dass der Unter­schied zwi­schen An- und Abwe­sen­heit womög­lich mar­gi­nal ist, solange es die Erin­ne­rung gibt – und eine Lite­ra­tur, die erfahr­bar macht, wie nah Bewah­ren und Zer­stö­ren, Ver­lust und Schöp­fung bei­ein­an­der­lie­gen.« (erschie­nen im Suhr­kamp-Ver­lag, 2018)

Ausstellungseröffnung mit Dirk Skiba auf Burg Ranis
Jun 6 um 18:30

Ver­nis­sage »Das Gedicht und sein Dou­ble. Foto­gra­fien von Dirk Skiba«

 

Nir­gendwo wird in der Gegen­warts­li­te­ra­tur mit so hohen Ein­sät­zen gespielt, wie in der Lyrik – und nir­gendwo sonst fal­len Leben und Schrei­ben so häu­fig in eins. Das Buch „Das Gedicht & sein Dou­ble“ gibt dem Genre ein Gesicht. Oder bes­ser: 100 Gesich­ter. Seit mehr als fünf Jah­ren por­trä­tiert der Foto­graf Dirk Skiba Dich­te­rin­nen und Dich­ter. Die Lau­ten und die Flüs­te­rer, die Jun­gen und die nicht mehr ganz Jun­gen, die Eta­blier­ten und die noch Unbe­kann­ten.

Die Aus­stel­lung zeigt eine Aus­wahl der Por­traits: viel­stim­mig, leben­dig und wider­sprüch­lich wie die Autoren selbst.

Eröffnung der 22. Thüringer Literatur- und Autorentage mit Terézia Mora auf Burg Ranis
Jun 6 um 19:30

Die Büch­ner­preis­trä­ge­rin Teré­zia Mora zu Gast auf Burg Ranis

»Die Liebe unter Ali­ens«

2018 ver­lieh die Deut­sche Aka­de­mie für Spra­che und Dich­tung den Georg-Büch­ner-Preis, die wich­tigste Aus­zeich­nung der deut­schen Lite­ra­tur, an Teré­zia Mora. In der Begrün­dung heißt es: „In ihren Roma­nen und Erzäh­lun­gen wid­met sich Teré­zia Mora Außen­sei­tern und Hei­mat­lo­sen, pre­kä­ren Exis­ten­zen und Men­schen auf der Suche und trifft damit schmerz­lich den Nerv unse­rer Zeit.“

Wir freuen uns, die 22. Thü­rin­ger Lite­ra­tur- und Autoren­tage auf Burg Ranis mit der aktu­el­len Büch­ner­preis­trä­ge­rin Teré­zia Mora zu eröff­nen.

Im Mit­tel­punkt des Abends wird Teré­zia Moras aktu­el­ler Band „Die Liebe unter Ali­ens“ ste­hen. Darin erzählt sie von Men­schen, die sich ver­lie­ren, aber nicht auf­ge­ben, die ver­lo­ren sind, aber wei­ter hof­fen. Wir begeg­nen Frauen und Män­nern, die sich merk­wür­dig fremd sind und zuein­an­der fin­den wol­len. Ein­zel­gän­gern, die sich ihre wah­ren Gefühle nicht ein­ge­ste­hen. Träu­mern, die sich ihren Idea­lis­mus auf eigen­sin­nige Weise bewah­ren.

Der Abend wird mode­riert von Hauke Hück­städt, dem Lei­ter des Lite­ra­tur­hau­ses Frank­furt.

In der Reihe »Das poli­ti­sche Buch im Gespräch«.

 

 

 

Poetry-Slam in Meiningen
Jun 6 um 20:00

Poe­try Slam heißt ein jun­ges For­mat der Text­prä­sen­ta­tion zwi­schen Lite­ra­tur, Rap und Comedy. Die Ver­an­stal­tun­gen sind wie ein Wett­be­werb auf­ge­baut und for­dern junge Per­for­mer zu wort­akro­ba­ti­schen Höchst­leis­tun­gen her­aus. Immer geht es um die Gunst des Publi­kums, um Ruhm und Ehre für alle Zeit.

Jun
7
Fr
Lesung mit Sabine Pannen in Erfurt
Jun 7 um 18:00

Wo ein Genosse ist, da ist die Par­tei! Der innere Zer­fall der SED-Par­tei­ba­sis 1979–1989 – Lesung mit Sabine Pan­nen.

In der Reihe »Das poli­ti­sche Buch im Gespräch«.

Lesekonzert auf dem Camposanto in Buttstädt
Jun 7 um 19:00

Frei­tag, 7. Juni 2019 – 19.00 – Butt­städt

Lese­kon­zert
auf dem Cam­po­santo in Butt­städt
„Siste gra­dum, via­tor“ – „Halte inne, Rei­sen­der“ for­dert eine Grab­ma­l­in­schrift den Vor­bei­ei­len­den nach dem Vor­bild römi­scher Grab­male an der Via Appia auf. Halte inne in des Lebens schnel­ler Zeit­lich­keit und gedenke derer, die hier in Ewig­keit ruhen – so spricht Butt­städ­ter frü­he­rer Zei­ten zu uns Heu­ti­gen, so beginnt er ein Gespräch, das wir auch in die­sem Juni mit Gedich­ten und Musik fort­füh­ren wol­len, um von dem, was uns heute erzäh­lens­wert scheint zu berich­ten. Die Lyri­ke­rin Daniela Danz, die ihre Magis­ter­ar­beit über den Butt­städ­ter Fried­hof geschrie­ben hat und in ihren Gedich­ten auf die­sen Ort Bezug nimmt, liest zur Musik von Mag­da­lena Gri­ga­rová (Gitarre) und Gior­dano Bruno do Nasci­mento (E-Gitarre).

In Zusam­men­ar­beit mit dem Freun­des­kreis His­to­ri­scher Fried­hof Butt­städt und via nova – Zeit­ge­nös­si­sche Musik in Thü­rin­gen e.V. mit der freund­li­chen Unter­stüt­zung der Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thü­rin­gen.

 

Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen:

Daniela Danz (geb. 1976 in Eisen­ach) freie Autorin und Kunst­his­to­ri­ke­rin; Stu­dium der Kunst­ge­schichte und Ger­ma­nis­tik von 1995–2002 in Tübin­gen, Prag, Ber­lin, Leip­zig und Halle; Dr. phil.; Arbeit als Kunst­in­ven­ta­ri­sa­to­rin für die Evan­ge­li­sche Lan­des­kir­che, Lehr­auf­trag für Krea­ti­ves Schrei­ben an den Uni­ver­si­tä­ten Osna­brück und Hil­des­heim; Muse­ums­lei­te­rin; lebt in Kra­nich­feld.
Preise und Sti­pen­dien: Hes­sisch-Thü­rin­gi­scher Lite­ra­tur­preis (2002), Sti­pen­dium der Stif­tung Kul­tur­fonds (2004), Sti­pen­dium des Deut­schen Lite­ra­tur­fonds e. V. (2005), Georg- Kai­ser-Preis des Lan­des Sach­sen-Anhalt (2005), Her­mann-Lenz-Sti­pen­dium (2006), Sti­pen­dium der Stif­tung Nie­der­sach­sen (2008), Sti­pen­dium des Else-Hei­li­ger-Fonds (2010), Harald-Ger­lach-Lite­ra­tursti­pen­dium (2012), Sti­pen­dium des Deut­schen Lite­ra­tur­fonds e. V. (2013), Rai­ner-Mal­kow­ski-Preis der Baye­ri­schen Aka­de­mie der Schö­nen Künste (2014).
Werke: Arachne, Wei­mar 2002; Seri­m­unt, Gedichte, Wei­mar 2004; Tür­mer, Roman, Göt­tin­gen 2006; Pon­tus, Gedichte, Göt­tin­gen 2009; V, Gedichte, Göt­tin­gen 2014; Lange Fluch­ten, Göt­tin­gen 2016. (Quelle: Thü­rin­ger Lite­ra­tur­rat e.V.)

Mag­da­lena Gri­ga­rová (geb. in Tsche­chien) stu­dierte klas­si­sche Gitarre und Instru­men­tal­päd­ago­gik in Kroměříž, Prag, Wei­mar und in Ros­tock als Sti­pen­dia­tin des Deutsch-Tsche­chi­schen Zukunfts­fonds. Wäh­rend ihrer musi­ka­li­schen Lauf­bahn nahm sie erfolg­reich an meh­re­ren inter­na­tio­na­len Wett­be­wer­ben und Meis­ter­kur­sen teil. Neben der klas­si­schen Gitarre wid­met sie sich auch dem Song­wri­ting, Cross­over- und inter­dis­zi­pli­nä­ren Pro­jek­ten und ist als Libret­tis­tin und Kom­po­nis­tin tätig. Seit 2018 tritt sie als Gitar­ris­tin im thü­rin­ger Ensem­ble für Neue Musik MIET+ auf. Sie arbei­tet als Gitar­ren­päd­ago­gin an der Musik­schule Arn­stadt-Ilmenau und am Musik­Werk
Erfurt und seit 2018 auch als Pro­jekt­as­sis­ten­tin im via nova e.V.

Gior­dano Bruno do Nasci­mento (geb. 1981 in Para­na­guá (Bra­si­lien). Bereits im Alter von 9 Jah­ren erhielt er Orgel­un­ter­richt und kom­po­nierte sein ers­tes Werk, ein Stück für Kla­vier, wel­ches er ein Jahr spä­ter selbst zur Urauf­füh­rung brachte. Bis zu sei­nem 18. Lebens­jahr kom­po­nierte Gior­dano Bruno Werke für Kla­vier und seine ers­ten zwei Sin­fo­nien. Im Jahr 2003 folgte dann die erste Oper „Jimmy and Hel­len“ und es folg­ten Kom­po­si­tio­nen für Popu­lär- und Rock­mu­sik.
2004 erlernte er das Kon­tra­bass­spiel und arbei­tete damit im sin­fo­ni­schen Orches­ter Para­na­guá. Die Kom­po­si­ti­ons­ar­beit lies er nie im Hin­ter­grund ste­hen. Es folg­ten Gesangs­stü­cke. Das Stu­dium der Geschichte eröff­nete ihm die Mög­lich­keit der Unter­su­chung alter süd­bra­si­lia­ni­scher Lie­der für die Wie­der­auf­füh­rung in Kon­zer­ten. Nach die­sen Kon­zer­ten erhielt Gior­dano Bruno eine Ein­la­dung des Kon­ser­va­to­ri­ums in Adria Ita­lien, um dort ein Stu­dium in klas­si­schem Gesang zu begin­nen. Dar­auf­hin ver­ließ er sein Geburts­land Bra­si­lien im Jahr 2005.
Ein Jahr spä­ter ent­schied sich Gior­dano Bruno nach Deutsch­land zu gehen um seine eigene Werke urauf­füh­ren zu las­sen. Über meh­re­ren Sta­tio­nen gelangte Gior­dano nach Ber­lin und Cott­bus.
In Cott­bus erhielt er Diri­gie­ren­un­ter­richt bei Tibor Ist­vanfi und lies  im Rah­men des Cott­bu­ser Musik­herbs­tes und in Zusam­men­ar­beit mit dem Hoch­schul­chor und Hoch­schul­or­ches­ter  meh­rere seine Werke urauf­füh­ren: unter Ande­rem 30 Kam­mer­werke, 3 Orches­ter­werke, ein Chor­werk und erhielt den DAAD Preis für her­vor­ra­gende Leis­tung.
Zwi­schen 2013 und 2018 stu­dierte do Nasci­mento Kom­po­si­tion beim Prof. R. Wolschina/Prof. M. Obst und Diri­gie­ren bei J. Lebe­dev an der Hoch­schule für Musik Franz Liszt in Wei­mar und erhiel das Gra­du­ier­ten­sti­pen­dium für die Kom­po­si­tion sei­ner fünf­ten Oper “Die Wahr­heits­schwer­stern”.
In den letz­ten vier Jah­ren brachte er unter sei­ner eige­nen Lei­tung die Opern „Lucie“, „Die Mar­mor­puppe“, „Die schö­nere Wahr­heit“ und „Glo­bal Play­ers“ zur Auf­füh­rung.
Seine Werke wur­den in meh­re­ren Fes­ti­vals in ver­schie­de­nen Län­dern gespielt: unter Ande­rem im Pan Music Fes­ti­val in Seoul, im DCMF in Daegu, Il Suono in Ita­lien, in der Klang­werk­statt Ber­lin, in Paris und in der Ber­li­ner Pyra­mi­dale.
Außer dem DAAD Preis erhielt er zwei Mal das Thü­rin­ger Gra­du­ier­ten­för­dersti­pen­dium, die Stu­di­en­ab­schluss­för­de­rung der HfM „Franz Liszt“ Wei­mar, gewann die Aus­schrei­bung „Klänge hin­ter Mau­ern“ der Kam­mer­aka­de­mie Pots­dam und war einer der Fina­lis­ten der Inter­na­tio­nal Com­pe­ti­tion „Città di Udine“.
Zur­zeit lebt Gior­dano B. do Nasci­mento als frei­schaf­fen­der Kom­po­nist in Wei­mar.

12. Raniser Poetry Slam
Jun 7 um 19:30

Sechs junge und jung geblie­bene Dich­ter, Poe­ten, Wort­akro­ba­ten, die Bes­ten Ihrer Zunft tre­ten gegen­ein­an­der an, ein Kampf mit Wor­ten, um die Gunst des Publi­kums.

Wie­der sind sprach­ge­wal­tige Wort­ge­fechte und Reim­ge­wit­ter zu erwar­ten, Poe­sie in ihrer gan­zen Viel­falt – hei­ter, treff­si­cher, nach­denk­lich, kri­tisch und lie­be­voll im Umgang mit dem Wort. Die The­men sind ganz klar, alles was zwi­schen Him­mel und Erde mög­lich ist, die Liebe, das Leben und die Wege und Wir­run­gen des All­tags.

Fünf der sechs Teil­neh­mer ste­hen schon fest.
Doch wer wird der sechste Teil­neh­mer? In die­sem Jahr schrei­ben wir einen Platz im Poe­try Slam aus! Ab sofort kön­nen sich alle Poe­ten bewer­ben! Schickt eine Text­probe oder den Video­link eines Auf­tritts per E-Mail an ranis@lesezeichen-ev.de.

Lesung mit Ingrid Annel in Erfurt Tiefthal
Jun 7 um 20:30

17. Kunst­fest in Tief­thal

»Ein Kleid, ganz aus Schnee« – Die Schrift­stel­le­rin Ingrid Annel liest mär­chen­hafte Geschich­ten für Erwach­sene.

Jun
8
Sa
MDR KULTUR Café mit Matthias Nawrat auf Burg Ranis
Jun 8 um 14:00

Der MDR sen­det auch in die­sem Jahr von Burg Ranis. Kat­rin Schu­ma­cher begrüßt dies­mal Mat­thias Nawrat, des­sen neuer Roman „Der trau­rige Gast“ für den Preis der Leip­zi­ger Buch­messe nomi­niert ist.

Es ist der Win­ter des Anschlags auf den Weih­nachts­markt an der Ber­li­ner Gedächt­nis­kir­che. Ein Mann ohne Namen beob­ach­tet seine Nach­bar­schaft mit wach­sen­der Beun­ru­hi­gung. Über Gesprä­che und Begeg­nun­gen sucht er Ant­wor­ten auf die Frage nach dem Wesen des Men­schen, dem Leben, dem Tod.

»Der trau­rige Gast« ist eine Selbst- und Welt­be­fra­gung von bestri­cken­der erzäh­le­ri­scher Inten­si­tät. Ein phi­lo­so­phi­scher und zutiefst mensch­li­cher Roman, der weiß, was Ver­lie­ren, Ver­drän­gen, Neu-Ankom­men bedeu­ten. Ein Buch vom Über­le­ben, in aller Schön­heit, trotz allem Schre­cken.

Lesung mit Lucy Fricke und Feridun Zaimoglu auf Burg Ranis
Jun 8 um 16:00

Lite­ra­ri­sche Hel­din­nen. Mit Lucy Fri­cke und Fer­idun Zai­mo­glu

 

In ihren neuen Roma­nen beschäf­ti­gen sich Lucy Fri­cke und Fer­idun Zai­mo­glu mit weib­li­chen Erfah­rungs­wel­ten, ein­mal aus his­to­ri­scher Per­spek­tive, ein­mal ganz gegen­wär­tig.

Die Geschichte der Frau“ von Fer­idun Zai­mo­glu ist ein lite­ra­ri­sches Aben­teuer, ein gro­ßer Gesang, ein femi­nis­ti­sches Mani­fest. Das Buch erzählt uner­hörte Geschich­ten. Es lässt zehn Frauen zur Spra­che kom­men, deren Sicht auf die Dinge nicht über­lie­fert wurde. Dazu gehö­ren die Hel­din Anti­gone, die der Hexe­rei bezich­tigte Prista Früh­bot­tin, die Trüm­mer­freu Hildrun Til­manns. Kraft­voll, poe­tisch und sub­ver­siv. Kein Frie­dens­an­ge­bot. Keine Schmei­che­lei. Tabula Rasa!

In Lucy Fri­ckes preis­ge­krön­tem Roman „Töch­ter“ bre­chen zwei Frauen auf zu einer Reise in die Schweiz, mit einem tod­kran­ken Vater auf der Rück­bank. Eine finale Fahrt soll es wer­den, doch nichts endet, wie man es sich vor­ge­stellt hat, schon gar nicht das Leben. Mit einem Humor aus Not­wehr und einer Wahr­haf­tig­keit, die weh­tut, erzählt Lucy Fri­cke von Frauen in der Mitte ihres Lebens, von Abschie­den, die nie­man­dem erspart blei­ben und von Vätern, die zu früh ver­schwin­den. Eine gro­teske Reise Rich­tung Süden, durch die Schweiz, Ita­lien, bis nach Grie­chen­land, immer tie­fer hin­ein in die Abgründe der eige­nen Geschichte.

Live-Hörspiel auf Burg Ranis
Jun 8 um 18:00

Weil sie nicht gestor­ben sind“. Ein Live-Hör­spiel nach Moti­ven der Brü­der Grimm. Von Han­nah Zufall. Spre­che­rin­nen: Lys­ann Schläfke, Han­nah Zufall. Sound: Söhnke Sofar

Es war ein­mal eine Zeit, und es war eine sehr auf­re­gende Zeit, als Mär­chen nicht zwi­schen Buch­de­ckel gepresst, son­dern frei mäan­dernd in aller Munde waren. Eine Zeit, als Mär­chen für Erwach­sene erzählt wur­den. Und sich nicht von der Roman­tik in lieb­lich kolo­rierte Wel­ten und vom Bie­der­meier in päd­ago­gisch wert­volle Rol­len zwän­gen lie­ßen.

Was also, wenn sich die Mär­chen­fi­gu­ren aus den Grimm­schen Geschich­ten lösen und sich selbst wie­der neu erzäh­len? Wenn Aller­lei­rauh nicht nur ihrem Vater, son­dern auch den Grimms trotzt. Wenn aus vogel­freien Fabel­we­sen mün­dige Gestal­ten aus Fleisch und Blut wer­den.

Die aktu­elle Jenaer Stadt­schrei­be­rin Han­nah Zufall hat das Volks­mär­chen „Aller­lei­rauh“ neu bear­bei­tet. Zusam­men mit dem Audio­künst­ler Söhnke Sofar und der Schau­spie­le­rin Lys­ann Schläfke wird ein Live-Hör­spiel exklu­siv für Burg Ranis ent­ste­hen!

Lyrik im Tanz – mit André Schinkel und Daniela Backhaus auf Burg Ranis
Jun 8 um 19:30

Vor einem Jahr tra­fen bei den Thü­rin­ger Lite­ra­tur­ta­gen Gedichte erst­mals auf Tanz­thea­ter. Das Ergeb­nis war erstaun­lich und berüh­rend.

In die­sem Jahr wird das For­mat fort­ge­setzt. Der frü­here Raniser Stadt­schrei­ber André Schin­kel wird aus sei­nen Lyrik­band „Boden­kunde“ lesen. Seine Gedichte spre­chen über den Zwei­fel an der und die Hoff­nung auf die Liebe, sie reden in Amou­ren und Ron­del­len über die Schön­heit und den Schre­cken der Welt, ihrer Gegen­wart als zu ent­de­cken­des Para­dies. Sie berich­ten von inne­ren wie äuße­ren Rei­sen, Gestir­nen, vom Licht und der Sehn­sucht.

Auf André Schin­kels Texte wird Daniela Back­haus tän­ze­risch ant­wor­ten. Daniel Back­haus stu­dierte Tanz in Mün­chen an der IWAN­SON-Inter­na­tio­nal School of Con­tem­porary Dance und erhielt ein Sti­pen­dium an der Bal­lett­aka­de­mie Stock­holm. Enga­giert war sie am Resi­denz­thea­ter Mün­chen und am Erfur­ter Thea­ter. Seit 2009 ist sie Tän­ze­rin des Tanz­thea­ter Erfurt unter der Lei­tung von Ester Ambro­sino.

Lesung und Konzert mit Nora Gomringer und Philipp Scholz auf Burg Ranis
Jun 8 um 20:30

Peng Peng Par­ker“. Lesung und Kon­zert mit Nora Gom­rin­ger und Phil­ipp Scholz

Vor­sicht! Nora Gom­rin­ger könnte Sie amü­sie­ren, irri­tie­ren, aus den rich­ti­gen Grün­den zum Wei­nen brin­gen! Ist alles schon vor­ge­kom­men. Sie wurde als Spo­ken-Word-Artis­tin bekannt. Für ihre Lyrik wurde sie viel­fach aus­ge­zeich­net; mit einem Pro­sa­text gewann sie 2015 in Kla­gen­furt den Bach­mann­preis. Bei ihrem gemein­sa­men Pro­gramm mit Phil­ipp Scholz gibt der Jazz-Drum­mer den Takt an, beglei­tet Gom­rin­gers wil­den Wort­ritt, lei­tet, stört die Spre­che­rin und poin­tiert sie.

In „Peng Peng Par­ker“ dreht sich alles um Doro­thy Par­ker: Dich­te­rin, Geliebte, Wer­be­tex­te­rin und Oscar-Nomi­nee. Nie­mand hat so seuf­zend, so ver­la­chend über die Liebe und das Ran­geln zwi­schen den Geschlech­tern geschrie­ben wie sie und dabei gleich­zei­tig Kari­ka­tu­ren und fein linierte Por­traits der Bou­le­vard­lö­wen und -löwin­nen ihrer Zeit hin­ter­las­sen, mal zart und mal hart. Ein New York der 20er Jahre ohne diese Ikone ist undenk­bar. Aus der Fülle von Par­kers Spott-, Humor- und Lie­bes­ge­dich­ten für Kol­le­gen, Hunde und Män­ner haben Gom­rin­ger & Scholz erstaun­li­che Songs geschaf­fen. Melo­diös und rhyth­misch, wit­zig und eigen weicht das Duo jenes Schwarz­weiß alter Fotos und klin­gen­der Pia­no­t­as­ten auf zu Melo­dien, die schon lange zwi­schen den Zei­len ste­hen.

Jun
9
So
Lesung mit Fabian Kahl auf Burg Ranis
Jun 9 um 12:30

Der Schatzssu­cher“ – Lesung mit Fabian Kahl

 

Wie wäre es mit einem Pfingst­aus­flug zur Burg Ranis? Genie­ßen Sie mit­tags eine köst­li­che Mahl­zeit der Land­flei­sche­rei Lin­dig und erle­ben Sie anschlie­ßend um 12.30 Uhr Fabian Kahl, den belieb­ten Kunst- und Antik­händ­ler aus der TV-Sen­dung „Bares für Rares“.

Fabian Kahl ist nicht weit von Burg Ranis, auf Schloss Bran­den­stein, auf­ge­wach­sen. Bei den 22. Thü­rin­ger Lite­ra­tur­ta­gen stellt er sein neues Buch „Der Schatzssu­cher“ vor.
Seit 2013 sitzt Fabian Kahl regel­mä­ßig am Händ­ler­tisch der ZDF-Erfolgs­sen­dung „Bares für Rares“. Der selbst ernannte »Antik­jä­ger« hat sich schon in jun­gen Jah­ren für Anti­kes und Kunst begeis­tert und seine Lei­den­schaft zum Beruf gemacht. In die­sem Buch erzählt er nicht nur von sei­nem per­sön­li­chen Wer­de­gang und unge­wöhn­li­chen Ent­de­ckun­gen bei der „Schatz­su­che“ auf Floh­märk­ten, Mes­sen und in Nach­läs­sen, son­dern gibt wert­volle Tipps und Tricks für die Bewer­tung und den An- und Ver­kauf von Rari­tä­ten und kurio­sen Ein­zel­stü­cken.

Lesung mit Klaus Jäger in Erfurt-Tiefthal
Jun 9 um 14:30

17. Kunst­fest in Tief­thal

Lesung mit Klaus Jäger: »Renn­steig-Schwal­ben«
Ermitt­lun­gen im Rot­licht-Milieu, Klaus Jäger liest aus sei­nen Kri­mis.

Lesung mit Markus Heitz auf Burg Ranis
Jun 9 um 14:30

Mar­kus Heitz liest „Die dunk­len Lande“ und „Doors“

Mar­kus Heitz ist der Star der deut­schen Fan­t­asy­li­te­ra­tur! Mehr als 5 Mil­lio­nen Bücher hat der Spie­gel-Bestel­ler­au­tor bereits ver­kauft. Auf Burg Ranis wird Mar­kus Heitz aus einem neuen Dark-Fan­tasy-Roman „Die dunk­len Lande“ lesen und einen Ein­blick in sein Roman­pro­jekt „Doors“ geben.

Die dunk­len Lande“ spielt 1629. Der 30 Jäh­rige Krieg erschüt­tert Europa und tobt beson­ders gna­den­los in Deutsch­land. Die junge Aben­teu­re­rin Aen­lin Kane reist in die neu­trale Stadt Ham­burg, um das Erbe ihres berühm­ten Vaters Solo­mon Kane zu ergrün­den. Zusam­men mit ihrer Freun­din Tahmina, einer per­si­schen Mys­ti­ke­rin, gerät sie in die Wir­ren des Krie­ges. Sie neh­men einen fol­gen­schwe­ren Auf­trag der West-Indi­schen Com­pa­gnie an: Eine zusam­men­ge­wür­felte Truppe soll sich durch die Linien nach Süd­deutsch­land durch­schla­gen, bis nach Bam­berg, wo grau­samste Hexen­pro­zesse die Schei­ter­hau­fen bren­nen.

Mit der Roman­reihe »Doors« betritt Mar­kus Heitz lite­ra­ri­sches Neu­land. Am Ende des kos­ten­lo­sen Pilot­ban­des wird der Leser gemein­sam mit den Hel­den vor die Wahl gestellt: drei Türen, drei Bücher – wie geht es wei­ter?

Kinderprogramm mit Hansi von Märchenborn auf Burg Ranis
Jun 9 um 15:30

Wie in jedem Jahr ist Hansi von Mär­chen­born wie­der auf Burg Ranis dabei! Wer seine Glo­cke läu­ten hört, kann sich auf eine span­nende Mär­chen­stunde freuen. Hansi erzählt die Aben­teuer sei­ner bei­den Hel­den Karl­chen und Häs­chen, dazu Klas­si­ker der Brü­der Grimm oder Mär­chen aus weit ent­fern­ten Län­dern.

Lesung mit Steffen Mensching, Annerose Kirchner und Wolfgang Haak auf Burg Ranis
Jun 9 um 16:00

Aus­guck: Thü­rin­gen.

Mit Stef­fen Men­sching, Anne­rose Kirch­ner und Wolf­gang Haak

 

Zwölf Jahre hat Stef­fen Men­sching an sei­nem opus magnum „Scher­manns Augen“ gear­bei­tet. Ein Gulag-Roman mit deut­schen und öster­rei­chi­schen Prot­ago­nis­ten. Eine Rück­schau ins Wien der zwan­zi­ger Jahre. Eben noch war Rafael Scher­mann in der Café­haus-Szene ein bun­ter Hund, bekannt mit Oskar Kokoschka, Magnus Hirsch­feld, Else Las­ker-Schü­ler oder Döblin. Jetzt lan­det die­ser schil­lernde Mann als Gefan­ge­ner am Ende der Welt.

Nach 15 Jah­ren legt die Geraer Lyri­ke­rin Anne­rose Kirch­ner mit „Belie­hene Zeit“ einen neuen Gedicht­band vor: Erin­ne­run­gen, Por­träts, Land­schafts­bil­der – still, zurück­hal­tend, erfah­rungs­ge­sät­tigt. Lei­ser, unauf­dring­li­cher Wider­stand prä­zi­ser Spra­che gegen die Selbst­ent­wer­tung einer rasen­den Welt.

In Wolf­gang Haaks neuem Band „Wort/still/leben“ heißt es: „Ich bin ange­kom­men ohne Ende, ohne Anfang, unauf­halt­sam mit den Jah­res­zei­ten im Kreis gegan­gen. Was für ein Lebens­weg. Stim­men im Schilf: Willst alter Knabe du mit uns gehen. Wohin, wohin.“ Wolf­gang Haak erweist sich in die­sen Tex­ten ein­mal mehr als schar­fer Beob­ach­ter.

Lesung mit Ulrich Koch, Julia Trompeter, Dagmara Kraus auf Burg Ranis
Jun 9 um 18:00

Lyrik im Kon­zert: Ulrich Koch, Julia Trom­pe­ter, Dag­mara Kraus.

Musik: Ahmed Hajjar

 

Bei „Lyrik im Kon­zert“ lesen dies­mal drei Lyri­ker, deren Por­traits in unse­rer Aus­stel­lung „Das Gedicht und sein Dou­ble“ zu sehen sind.

Lebens­satt und dis­kret und unwi­der­steh­lich sanft sind die Gedichte von Ulrich Koch. Ihre Welt ist eine Welt des Hin­ter­lan­des, der Pend­ler­züge, der Über­land­lei­tun­gen. Sie erzäh­len – ja, auch das tun sie – aus einem Leben im Rück­zugs­ge­biet und seh­nen sich immer und ewig »nach jenem ande­ren Gedicht, dem mit den her­un­ter­ge­kur­bel­ten Sei­ten­fens­tern«.

Zum Begrei­fen nah“ wie die uns umge­ben­den Gegen­stände sind auch Julia Trom­pe­ters Gedichte. Emp­fin­dung, Vor­stel­lung und Traum ste­hen hier immer gleich­be­rech­tigt neben ver­meint­li­chen Tat­sa­chen. Julia Trom­pe­ters Gedichte han­deln von Liebe und Land­schaft, vom Leben im heu­ti­gen All­tag und dem in den Lek­tü­ren.

Den Kum­merang nennt kein Spe­zi­al­wör­ter­buch” schreibt die Dich­te­rin und Über­set­ze­rin Dag­mara Kraus. Bereits der Titel ihres ers­ten Gedicht­ban­des ver­bin­det Gefühl, Wurf­waffe und Bewe­gung in neuer Wort­schöp­fung. Kraus asso­zi­iert, ana­gram­miert und lässt sich von ihrem Sprach­ma­te­rial trei­ben.

Ahmed Hajjar wird die Ver­an­stal­tung auf der Nay-Flöte beglei­ten.

Wolfgang-Hilbig-Lesung mit Corinna Harfouch auf Burg Ranis
Jun 9 um 20:00

Corinna Har­fouch liest Wolf­gang Hil­bigs »Mono­log aus eini­gen Tagen mei­nes Lebens«

Musi­ka­li­sche Beglei­tung: Felix Kroll

 

Wolf­gang Hil­big war eine lite­ra­ri­sche Aus­nah­me­erschei­nung. Im thü­rin­gi­schen Meu­sel­witz gebo­ren und in einer Berg­ar­bei­ter­fa­mi­lie auf­ge­wach­sen, hätte ihn die DDR als Arbei­ter­schrift­stel­ler ehren kön­nen. Statt­des­sen wurde er ver­femt und igno­riert. Sei­nen spä­te­ren Erfolg konnte das nicht ver­hin­dern. Hil­bigs Texte bestechen durch ihre Prä­zi­sion und sprach­li­che Schön­heit. Uwe Kolbe schrieb über Hil­big: er „war Arbei­ter von Her­kunft, Wesen und Stolz, Dich­ter von Beru­fung und Stolz sowie als Dich­ter Auto­di­dakt und auch dar­auf stolz. Und all das ist er unter dem Namen und Deck­man­tel eines erfolg­rei­chen Schrift­stel­lers bis zum Schluss geblie­ben.“

Corinna Har­fouch liebt Hil­bigs Texte und trägt sie mit jener Inten­si­tät und Prä­senz vor, die sie zu einer außer­ge­wöhn­li­chen Schau­spie­le­rin unse­rer Zeit machen. Corinna Har­fouch wurde in Suhl gebo­ren. Für ihre Rolle in dem Thea­ter­stück »Des Teu­fels Gene­ral« wurde sie 1997 zur »Schau­spie­le­rin des Jah­res« ernannt. Zu ihren Kino­er­fol­gen gehö­ren die Filme „Der Unter­gang“, „Ele­men­tar­teil­chen“ oder „Fack ju Göhte“. Musi­ka­lisch wird Corinna Har­fouch an die­sem Abend von Felix Kroll beglei­tet.

Jun
10
Mo
Lesung mit Daniela Danz in Hirschberg
Jun 10 um 17:00

Pracht­fle­cken im Brach­land“. Lesung mit Daniela Danz

Foto: Nils Chris­tian Engel
30 Jahre nach der Wie­der­ver­ei­ni­gung ist das Grenz­land noch immer eine beson­dere Gegend. Die in Kra­nich­feld lebende Autorin Daniela Danz, selbst aus dem West­thü­rin­ger Grenz­ge­biet stam­mend, beschäf­tigt sich in ihren Gedich­ten mit der Frage danach, was Gren­zen bedeu­ten und wie etwas von sei­ner Grenze her sein Wesen erhält. Es geht dabei sowohl um Grenz­land im öko­lo­gi­schen, kul­tu­rel­len als auch im geo­po­li­ti­schen Sinn. Und nicht zuletzt geht es darum, dass jedes Gedicht immer wie­der die Gren­zen der Spra­che ins Nicht­sag­bare hin­aus­schiebt und jedes berüh­rende Wort ans Schwei­gen grenzt.

Jun
11
Di
Vorstellung einer Studie über Rechtsextremismus und Diskussion mit Franziska Schröter im Kultur: Haus Dacheröden Erfurt
Jun 11 um 18:00

Vor­stel­lung und Dis­kus­sion der Stu­die »Ver­lo­rene Mitte – Feind­se­lige Zustände – Rechts­ex­treme Ein­stel­lun­gen in Deutsch­land 2018/19 mit Fran­ziska Schrö­ter

 

Hass, Abschot­tung und Gewalt ste­hen Soli­da­ri­tät und zivil­ge­sell­schaft­li­chem Enga­ge­ment gegen­über. Rechts­ex­treme Grup­pen tre­ten öffent­lich­keits­wirk­sam an der Seite ›nor­ma­ler‹ Bür­ger und Bür­ge­rin­nen auf, rechts­po­pu­lis­ti­sche For­de­run­gen und Dis­kurse erhal­ten schein­bar immer mehr Raum in Poli­tik und Debatte.

Wie fra­gil und gespal­ten ist die gesell­schaft­li­che Mitte? Inwie­fern gefähr­den diese Ent­wick­lun­gen die Sta­bi­li­tät und Nor­men unse­rer Gesell­schaft? Wie viel öffent­li­chen Raum erhal­ten rechts­ex­treme Grup­pen heute? Haben Pola­ri­sie­run­gen und Kon­flikte die Norm von der Gleich­wer­tig­keit aller gesell­schaft­li­cher Grup­pen ver­scho­ben? Ist die demo­kra­ti­sche Mitte geschrumpft oder ver­lo­ren?

Die aktu­elle Mitte-Stu­die der Fried­rich-Ebert-Stif­tung unter­sucht anhand einer reprä­sen­ta­ti­ven Bevöl­ke­rungs­um­frage vom Herbst 2018 die poli­ti­schen und sozia­len Ein­stel­lun­gen der Bür­ger und Bür­ge­rin­nen. Schwer­punkte der Stu­die sind Rechts­po­pu­lis­mus, neue rechts­ex­treme Ein­stel­lun­gen und deren Über­lap­pung sowie Ver­schwö­rungs­my­then in der Mitte. Dar­über hin­aus wird im Jahr 30 nach der Wende auch ein Blick auf die Unter­schiede in Ost und West gelegt. Ange­sichts der auf­ge­heiz­ten Debatte bie­tet die Mitte-Stu­die einen empi­risch genauen Blick auf die Mei­nun­gen der Mitte. Wo ist sie gespal­ten, wo ist ihre demo­kra­ti­sche Qua­li­tät ver­lo­ren gegan­gen, wie groß ist das Aus­maß von Demo­kra­tie­miss­trauen und illi­be­ra­len Demo­kra­tie­vor­stel­lun­gen?

 

Mit­wir­kende:

Mode­ra­tion:

  • Dr. Fran­ziska Schmidtke, Geschäfts­füh­re­rin des Kom­Rex, Fried­rich-Schil­ler-Uni­ver­si­tät Jena

Anmel­dung:

Wei­ter­füh­rende Infor­ma­tio­nen:

  • zum Bil­dungs- und Ver­an­stal­tungs­an­ge­bot der FES erhal­ten Sie auf der Inter­net­seite www.fes.de/thueringen.
Jun
12
Mi
86. Hauptversammlung der Goethe-Gesellschaft in Weimar – »Goethes Divan 1819–2019«
Jun 12 um 09:00 – 18:45
  • Sym­po­sium jun­ger Goe­the­for­scher
    Kon­zep­tion und Lei­tung:
    Hanna Hamel (Ber­lin)
    Dr. des. Oli­ver Grill (Mün­chen)

 

9.00 – 9.15 Uhr
Begrü­ßung
durch den Prä­si­den­ten der Goe­the-Gesell­schaft Prof. Dr. Jochen Golz

9.15 – 9.30 Uhr
Ein­füh­rende Worte durch Hanna Hamel und Dr. des. Oli­ver Grill

9.30 – 10.15 Uhr
Dr. des. Cle­mens Özelt (Lau­sanne) – Anfangs­schwie­rig­kei­ten. Zur Poe­tik von
Goe­thes Eröff­nungs­pro­lo­gen

10.15 – 11.00 Uhr
Simon Fried­land (Chi­cago) – Poe­sie und Plas­tik: Über den epi­schen Hexa­me­ter
in Goe­thes „Herr­mann und Doro­thea“

11.00 – 11.30 Uhr
Kaf­fee­pause

11.30 – 12.15 Uhr
Arin Hai­deri (Bie­le­feld) – Die Goe­the-Gesell­schaft im geteil­ten Deutsch­land. Zur Geschichte ihrer Inter­na­tio­na­li­sie­rung

12.15 – 13.00 Uhr
Jakob Geh­len (Ber­lin, Mün­chen) – Gleicht Goe­the Her­ku­les? Mythos und Werk­statt
in den „Römi­schen Ele­gien“

13.00 – 15.00 Uhr
Mit­tags­pause

15.00 – 15.45 Uhr
Svit­lana Shkv­ar­chuk (Tscher­niwzi) – Das Phä­no­men „Goe­the-Zitat“. Von klas­si­schen
Weis­hei­ten bis zu „Ent­flü­gel­ten Wor­ten“

15.45 – 16.30 Uhr
Rabea Kley­mann (Ham­burg) – Form­lose For­men als Begeg­nun­gen mit dem
Man­nig­fal­ti­gen – Poe­tik des Aggre­gats in Goe­thes Spät­werk

16.30 – 17.00 Uhr
Kaf­fee­pause

17.00 – 17.45 Uhr
Elisa Ron­zhei­mer (Bie­le­feld, Yale) – „Sankt Joseph der Zweite“. Legende und Roman in
Goe­thes „Wil­helm Meis­ters Wan­der­jahre“

17.45 – 18.30 Uhr
Reto Röss­ler (Flens­burg) – Vom „Roman über das Welt­all“ zur Kos­mo­poe­tik. Goe­thes Stern­war­ten­szene der „Wan­der­jahre“ und die Transformation(en) des kos­mo­lo­gi­schen
Welt­ge­bäu­des der Auf­klä­rung

18.30 – 18.45 Uhr
Zusam­men­fas­sung und Aus­blick durch Hanna Hamel und Dr. des. Oli­ver Grill

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19.30 – 21.00 Uhr
Emp­fang für Stu­die­rende und  junge Wis­sen­schaft­ler. Begrü­ßung zur 86. Haupt­ver­samm­lung bei Imbiss und Gesel­lig­keit
(geschlos­sene Ver­an­stal­tung)

Vortrag von Dr. Daniela Danz im Schillerhaus Rudolstadt
Jun 12 um 14:00

»Ein Blick aus den Augen der Dinge auf Schil­lers Werk­um­feld« –

Vor­trag von Dr. Daniela Danz

 

Die Anre­gun­gen, die Schil­ler wäh­rend der für ihn sehr wich­ti­gen Rudol­städ­ter Zeit erfuhr, fan­den zahl­rei­che Nie­der­schläge in sei­nem Werk, so zum Bei­spiel in der Anek­dote „Her­zog von Alba bei einem Früh­stück auf dem Schloße zu Rudol­stadt. Im Jahr 1547“, im Gedicht „Die Göt­ter Grie­chen­lan­des“ und im „Lied von der Glo­cke“. Es erstaunte ihn selbst, wie leicht es ihm hier war, All­tag und Arbeit zu ver­bin­den, und „von Geis­tes­din­gen […] auf Pos­sen über zu sprin­gen“. Das Schil­ler­haus erhielt in den ver­gan­ge­nen Jah­ren inter­es­sante Expo­nate aus Nach­läs­sen geschenkt, die Anlass gaben, jener Ver­bin­dung von All­tag und Werk näher nach­zu­ge­hen.

In Zusam­men­ar­beit mit dem Schil­ler­ver­ein Rudol­stadt.

Jun
13
Do
86. Hauptversammlung der Goethe-Gesellschaft in Weimar – »Goethes Divan 1819–2019«
Jun 13 um 10:00 – 12:30

10.00 – 12.30 Uhr
Eröff­nungs­ver­an­stal­tung

  • musi­ka­li­scher Auf­takt: Dome­nico Scar­latti, Sonate a-Moll, K 175
    Can Cak­mur, Kla­vier, Stu­dent der Hoch­schule für Musik »Franz Liszt« Wei­mar

Begrü­ßung

  • durch den Prä­si­den­ten der Goe­the-Gesell­schaft Prof. Dr. Jochen Golz

Gruß­worte

  • der Beauf­trag­ten der Bun­des­re­gie­rung für Kul­tur und Medien, Prof. Dr. Monika Grüt­ters (ange­fragt)
  • des Minis­ter­prä­si­den­ten des Frei­staa­tes Thü­rin­gen, Bodo Rame­low
  • des Ober­bür­ger­meis­ters der Stadt Wei­mar, Peter Kleine

Aus­zeich­nung der Preis­trä­ger

  • des 7. inter­na­tio­na­len Essay-Wett­be­werbs der Goe­the-Gesell­schaft durch das Vor­stands­mit­glied der Goe­the-Gesell­schaft Prof. Dr. Bene­dikt Jeß­ing (Bochum)

Fest­vor­trag

  • Feli­ci­tas Hoppe (Ber­lin) – Tur­ban und Krone

Ver­lei­hung der Goe­the-Medaille

  • an Prof. Dr. Hen­drik Birus (Mün­chen, Bre­men)
    Lau­da­tio: Prof. Dr. Ernst Oster­kamp (Ber­lin)
    Dan­kes­wort des Geehr­ten
  • an Prof. Dr. David Well­bery (Chi­cago)
    Lau­da­tio: Prof. Dr. Juliane Vogel (Kon­stanz)
    Dan­kes­wort des Geehr­ten

 

Tagung »Ulrich Jasper Seetzens Reise nach Vorderasien. Neue Ansätze der Reiseforschung« in Gotha
Jun 13 um 11:30 – 19:30

ab 11.30 Uhr | Ankom­men und Kaf­fee

12.00–12.15 Uhr | Begrü­ßung und Ein­füh­rung Nata­lia Bachour (Zürich), Julia A. Schmidt-Funke (Gotha), Iris Schrö­der (Erfurt/Gotha)

SEKTION 1: REISEERFAHRUNGEN

Mode­ra­tion: Mar­kus Meu­mann (Gotha)

12.20–13.00 Uhr | Die Rei­sen des böh­mi­schen Ade­li­gen Johann Reichart von Štam­pach nach Kon­stan­ti­no­pel (1591–92) und Mos­kau (1593). Zum Aus­sa­ge­wert früh­neu- zeit­li­cher Stamm­bü­cher als Rei­se­do­ku­ment und Samm­ler­ob­jekt Marie Ryan­tová (České Budějo­vice)

13.00–13.40 Uhr | Cars­ten Nie­buhr und seine Reise nach Ara­bien (1761–67) Vol­ker Hee­nes (Berlin/Gotha)

13.40–14.20 Uhr | The Local Agency in the Explo­ra­ti­ons of the 19th Cen­tury European Tra­velers Visi­t­ing Nort­hern Ethio­pi­aFes­seha Berhe Geb­re­ger­gis (Mekelle)

14.20–14.40 Uhr |

Kaf­fee­pause

SEKTION 2: NARRATIVE DES REISENS

Mode­ra­tion: Frank Nagel (Kiel)

14.40–15.20 Uhr | Rei­se­be­richte aus dem Ori­ent und ihre gelehr­ten Leser im 17. und frü­hen 18. Jahr­hun­dert Asaph Ben-Tov (Wol­fen­büt­tel)

15.20–16.00 Uhr | Geschlech­ter­ste­reo­ty­pen in Rei­se­be­rich­ten um 1800. Lite­ra­ri­sche Kon­struk­tion von Raum, Geschlecht und Fremd­heit im Ver­gleich Nashwa Abou Seada (Šibīn al-Kaum)

16.00–16.40 Uhr | Pück­lers Ori­en­t­reise (1834–40) in der zeit­ge­nös­si­schen euro­päi­schen Presse Kers­tin Vol­ker-Saad (Ber­lin)

17.00–18.00 Uhr | Prä­sen­ta­tion der ori­en­ta­li­schen Hand­schrif­ten- samm­lung der For­schungs- biblio­thek Gotha Sascha Sala­tow­sky (Gotha)

ab 18.00 Uhr | Gesel­li­ges Bei­sam­men­sein der Tagungs­gäste und Alumni in Gotha

86. Hauptversammlung der Goethe-Gesellschaft in Weimar – »Goethes Divan 1819–2019«
Jun 13 um 14:00 – 17:30

Jugend- und Kul­tur­zen­trum mon ami, Saal­café (1. Etage)

12.30 – 13.30 Uhr
Begeg­nungs­tref­fen der Refe­ren­ten und Dis­kus­si­ons­lei­ter

Begrü­ßung zur 86. Haupt­ver­samm­lung bei Imbiss
und Geträn­ken
(geschlos­sene Ver­an­stal­tung)

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14.00 – 17.30 Uhr
„Aus wie vie­len Ele­men­ten soll ein ech­tes Lied sich näh­ren …“. – Goe­thes „West-öst­li­cher Divan“ aus heu­ti­ger Sicht

Podium mit

  • Prof. Dr. Anke Bosse (Kla­gen­furt)
  • Prof. Dr. Hein­rich Dete­ring (Göt­tin­gen)
  • Jan Wag­ner (Ber­lin) und
  • Prof. Dr. David Well­bery (Chi­cago)
  • Mode­ra­tion: Prof. Dr. Anne Boh­nen­kamp (Frank­furt a. M.)

(15.15 – 15.45 Uhr Kaf­fee­pause)

Bauhaus Graphic Shorts – Buchvorstellung in Weimar
Jun 13 um 19:00

Bau­haus Gra­phic Shorts

 

Das Bau­haus als Bild­ge­schichte. Buch­prä­sen­ta­tion & Ver­nis­sage
Wir fei­ern die Ver­öf­fent­li­chung des Bild­ban­des und eröff­nen zugleich die Aus­stel­lung dazu. Mit Daniela Danz & Cars­ten Weit­z­mann, Peter Neu­mann & Alex­an­der von Knorre, Joshua Schöß­ler & Ste­fan Kow­al­c­zyk.

Jun
14
Fr
86. Hauptversammlung der Goethe-Gesellschaft in Weimar – »Goethes Divan 1819–2019«
Jun 14 um 09:30 – 12:30

Wis­sen­schaft­li­che Kon­fe­renz zum Thema: Goe­thes »Divan 1819 – 2019«

9.00 – 10.30 Uhr
Arbeits­grup­pen A–C

Arbeits­gruppe A
„Divan“-Rezeption im 19. Jahr­hun­dert
Refe­ren­tin: Prof. Dr. Anne Boh­nen­kamp (Frank­furt a. M.)
Dis­kus­si­ons­lei­te­rin: Prof. Dr. Marisa Siguan (Bar­ce­lona)

Arbeits­gruppe B
Der „Divan“ in der Lyrik von Heine bis Benn
Refe­rent: Prof. Dr. Cars­ten Dutt (Notre Dame)
Dis­kus­si­ons­lei­te­rin: Prof. Dr. Larissa Polub­o­ja­ri­nova (St. Peters­burg)

Arbeits­gruppe C
„Divan“-Resonanzen der Gegen­wart
Refe­ren­tin: Prof. Dr. Andrea Pola­schegg (Sie­gen)
Dis­kus­si­ons­lei­ter: Dr. Dr. h. c. mult. Man­fred Osten (Bonn)

11.00 – 12.30 Uhr
Arbeits­grup­pen D–F

Arbeits­gruppe D
Musi­ka­li­sche „Divan“-Rezeption
Refe­rent: Prof. Dr. Hans-Joa­chim Hin­rich­sen (Zürich)
Dis­kus­si­ons­lei­te­rin: Prof. Dr. Manana Paitschadse (Tbi­lissi)

Arbeits­gruppe E
Des­po­tie – zu einem Ver­fas­sungs­be­griff im
„West-öst­li­chen Divan“
Refe­rent: Dr. Gus­tav Seibt (Ber­lin)
Dis­kus­si­ons­lei­te­rin: Dr. Mar­grit Wyder (Zürich)

Arbeits­gruppe F
Über­set­zun­gen einer Über­set­zung? Der „Divan“ im
Spie­gel ori­en­ta­li­scher Lyri­ker heute
Refe­rent: Ste­fan Weid­ner (Köln)
Dis­kus­si­ons­lei­ter: Prof. Dr. Mar­cus Maz­zari (São Paulo)

Tagung »Ulrich Jasper Seetzens Reise nach Vorderasien. Neue Ansätze der Reiseforschung« in Gotha
Jun 14 um 11:30 – 20:30

SEKTION 3: PERSPEKTIVEN DER SEETZENFORSCHUNG

Mode­ra­tion: Nata­lia Bachour (Zürich)

09.00–09.40 Uhr | Räume – Dinge – Begeg­nun­gen. Per­spek­ti­ven der Seet­zen- for­schung Julia A. Schmidt-Funke (Gotha), Iris Schrö­der (Erfurt/Gotha)

09.40–10.20 Uhr | Seet­zen und (k)ein Ende? Vom Nut­zen und Vor­teil sei­ner Erfor­schung für die Dis­zi­pli­nen Det­lef Haber­land (Olden­burg)

10.20–10.40 Uhr | Kaf­fee­pause

SEKTION 4: SEETZEN ZWISCHEN ORIENT UND OKZIDENT

Mode­ra­tion: Iris Schrö­der (Erfurt/Gotha)

10.40–11.20 Uhr | Seet­zen im Osma­ni­schen Reich­Hen­ning Sie­vert (Hei­del­berg)

11.20–12.00 Uhr | Shed­ding Light on the Ara­bias. Seetzen’s Con­tri­bu­tion to European Jour­nals Cla­risse Roche (Abu Dhabi)

12.00–12.40 Uhr | ‚Bota­ni­sie­ren und Kar­ne­val.‘ Seet­zens (1803–05) und Hauss- knechts (1865–67) Beschrei­bung Alep­pos im Ver­gleich Ste­fan Knost (Halle)

12.40–13.40 Uhr | Mit­tags­pause

SEKTION 5: SEETZENS SPRACHEN

Mode­ra­tion: Maria Avxen­te­vs­kaya (Ber­lin)

13.40–14.20 Uhr | Äthio­pi­sche Spra­chen­viel­falt in Kairo. Seet­zens Begeg­nung mit dem Tig­rinnya und ande­ren Spra­chen aus der Region im frü­hen 19. Jahr­hun­dert Wol­bert G.C. Smidt (Mekelle)

14.20–15.00 Uhr | Richard Lep­sius as a Lan­guage Collec­tor Flo­ris Sol­le­veld (Leu­ven)

15.00–15.20 Uhr | Kaf­fee­pause

SEKTION 6: SEETZEN ALS BEOBACHTER DER RELIGIONEN

Mode­ra­tion: Ben Marschke (Arcata)

15.20–16.00 Uhr | Seet­zen und die ori­en­ta­li­schen Chris­ten­Cars­ten Wal­bi­ner (Eich­stätt-Ingol­stadt)

16.00–16.40 Uhr | Beob­ach­tun­gen Seet­zens zum Waha­bis­mus Gio­vanni Bona­cina (Urbino)

17.00–19.00 Uhr | Fest­akt mit öffent­li­chem Abend­vor­trag Ver­glei­chend unter­wegs. Rei­se­be­richte als glo­bal- geschicht­li­che Quel­len­Mi­chael Harbs­meier (Kopen­ha­gen)

ab 19.00 Uhr | Som­mer­fest.

86. Hauptversammlung der Goethe-Gesellschaft in Weimar – »Goethes Divan 1819–2019«
Jun 14 um 20:00 – Jun 15 um 00:00

20.00 – 24.00 Uhr
Ein Abend im Zei­chen des „Divan“
Musik und Dich­tung in der Oran­ge­rie von Schloss Bel­ve­dere

Genie­ßen Sie das exo­ti­sche Ambi­ente des Ortes, zu dem das Ange­bot an Spei­sen und Geträn­ken eine reiz­volle Ergän­zung bil­det, lau­schen Sie den Tex­ten
und der Musik: „Wun­der­lichs­tes Buch der Bücher – was uns
Goe­the ver­schweigt“

Kon­zert­le­sung aus „Gold auf Lapis­la­zuli“ mit Clau­dia Ott (nay/Rohrflöte und Rezi­ta­tion)
Sala­hed­din Mar­aqa (qanun/Kastenzither) und Hadi
Aliz­adeh (daff bzw. tonbak/Perkussion)
Ori­en­ta­li­sche Lie­bes­ge­dichte aus vier Jahr­tau­sen­den erklin­gen rund um das Gedicht „Lese­buch“ aus Goe­thes „Divan“. Die Über­set­ze­rin und Ori­en­ta­lis­tin Clau­dia Ott und ihr Ensem­ble ent­zün­den ein Feu­er­werk aus ori­en­ta­li­scher Musik und Lyrik.

Ein­lass: 20.00 Uhr
Wir dan­ken herz­lich der Klas­sik Stif­tung Wei­mar, die den Abend für die Goe­the-Gesell­schaft orga­ni­siert und betreut.

Abfahrt der Busse:
19.30 Uhr, Bus­hal­te­stelle gegen­über dem
Jugend- und Kul­tur­zen­trum mon ami
Rück­fahrt der Busse: 23.00 Uhr und 24.00 Uhr,
ab Park­platz Bel­ve­dere

Lesung mit Hellmuth Opitz in Wandersleben
Jun 14 um 20:30

Hell­muth Opitz liest ero­ti­sche Texte

Musik: Män­ner­quar­tett Quadro­Ton

Die Gedichte von Hell­muth Opitz sind wie Akkus aus Spra­che. Sie laden Wirklich¬keiten lyrisch auf, brin­gen all­täg­li­che Momente zum Leuch­ten und erzäh­len Geschich­ten, die sehr fein beob­ach­tet sind. Dabei kom­men sie so mühe­los und unan­ge­strengt daher, dass man immer wie­der über­rascht ist, wie unmerk­lich sich umgangs­sprach­li­che Lako­nie in poe­ti­sche Magie ver­wan­deln kann. „Was so leicht daher­kommt, fast wie ein pro­sai­sches Dementi lyri­scher Eksta­sen, ist in Wirk­lich­keit sorg­fäl­tig gebaut, gefeilt und poliert“, schrieb Mat­thias Poli­ty­cki in der FAZ. Hell­muth Opitz war 2016 Preis­trä­ger des Men­an­tes-Prei­ses für ero­ti­sche Dich­tung. #

Das A-Cap­pella-Quar­tett Quadro­Ton aus Erfurt hat sich im Jahr 2009 aus Sän­gern des Augus­ti­ner Vocal­krei­ses gegrün­det. Seit­dem erar­bei­ten sich die vier Musi­ker ein mitt­ler­weile umfang­rei­ches Reper­toire des gepfleg­ten Män­ner­ge­sangs. Es reicht durch die Epo­chen von der Renais­sance über deut­sches Lied­gut bis zu Bar­ber­shops – ein wenig Come­dian Har­mo­nists ist auch dabei.

Jun
15
Sa
86. Hauptversammlung der Goethe-Gesellschaft in Weimar – »Goethes Divan 1819–2019«
Jun 15 um 10:00 – 11:30

Goe­the welt­weit – Sein Ange­bot für unsere Zeit

Podi­ums­ge­spräch mit:

Prof. Dr. Young-Ae Chon (Seoul)
Prof. Dr. Liina Lukas (Tartu)
Prof. Dr. Guang­hua Mo (Chengdu)
Prof. Dr. Ali Rad­jaie (Arak)
Prof. Dr. John R. Wil­liams (Cam­bridge)

Mode­ra­tion:
Prof. Dr. Niko­lina Bur­neva (Veliko Tar­novo)

Tagung »Ulrich Jasper Seetzens Reise nach Vorderasien. Neue Ansätze der Reiseforschung« in Gotha
Jun 15 um 11:30 – 15:15

SEKTION 7: SEETZEN ALS BEOBACHTER VON MENSCH UND NATUR

Mode­ra­tion: Mat­thias Rekow (Gotha)

09.00–09.40 Uhr | Astro­no­mi­sche Mes­sun­gen und Beob­ach­tun­gen Seet­zens Michael Gef­fert (Bonn)

09.40–10.20 Uhr | Seet­zen als Zeuge eines Wan­dels in der Medi­zin des Vor­de­ren Ori­ents? Nata­lia Bachour (Zürich)

10.20–10.40 Uhr | Kaf­fee­pause

SEKTION 8: SEETZENS DIN­GE­Mo­de­ra­tion: Julia A. Schmidt-Funke (Gotha)

10.40–11.20 Uhr | „Heute kaufte ich eine kleine ägyp­ti­sche Sta­tue von Basalt.“ Seet­zen als Samm­ler ägyp­ti­scher Stein­kunst Uta Wal­len­stein (Gotha)

11.20–12.00 Uhr | Ara­bi­sche Gerä­the und Christ­li­che Denk­wür­dig- kei­ten aus dem Ori­ent – ‚Seetzeniana‘ in der Eth­no­lo­gi­schen Samm­lung der Stif­tung Schloss Frie­den­stein Gotha Ute Däbe­ritz (Gotha)

SEKTION 9: SEETZENS AKTUALITÄT

Mode­ra­tion: Nata­lia Bachour (Zürich)

12.00–12.40 Uhr | „Maass­lo­sig­keit des Erzäh­lens.“ Ulrich Jas­per Seet­zen als Prot­ago­nist im post­mo­der­nen Aben­teu­er­ro­man Lee­res Vier­tel – Rub’ al-Khali (1996) von Michael Roes Chris­toph Schmitt-Maaß (Mün­chen)

12.40–13.00 Uhr | Abschluss­dis­kus­sion

13.00–13.30 Uhr | Mit­tags­im­biss

13.45–15.15 Uhr | Füh­rung zu den ‚Seetzeniana‘ in den Samm­lun­gen der Stif­tung Schloss Frie­den­stein Gotha

Verleihung des Menantes-Preises für erotische Dichtung in Wandersleben
Jun 15 um 15:00

Lite­ra­tur­som­mer­fest mit Lese­wett­streit der Fina­lis­ten des Men­an­tes-Prei­ses für ero­ti­sche Dich­tung 2019

 

Es lesen die fünf Fina­lis­ten: Roland Bär­win­kel aus Wei­mar, Antje Doß­mann aus Bie­le­feld, Sophia Fritz aus Mün­chen, Bar­bara Rie­ger aus Wien und Helge Streit aus Wien. Die Autoren wer­den ihre Werke am 15. Juni ab 17 Uhr selbst lesen.

Anschlie­ßend folgt die Ver­lei­hung des Jury-Prei­ses und die Ver­lei­hung des Publi­kums-Prei­ses.

Für die musi­ka­li­sche Umrah­mung sorgt das Kozma-Orke­star aus Bie­le­feld.

Auch für das leib­li­che Wohl ist gesorgt.

Lesung mit Petra Hartung in Gotha
Jun 15 um 15:30

Die Schau­spie­le­rin Petra Har­tung liest aus den Brie­fen von Rosa Luxem­burg.

»Goethe und Joyce« – Ein irisch-deutscher Abend am Vorabend des Bloomsday in Weimar
Jun 15 um 20:00

»Goe­the und Joyce« – völ­lig ver­schie­den – Lesung aus ihren Tex­ten

»Goe­the und Joyce« – ganz nah – Alex­an­der Wie­chec liest eigene Texte

Sprach-Klang-Per­for­mance zu »Fin­ne­gans Wake« (Joyce) / Worte des Homun­cu­lus gespro­chen nach sei­ner Auf­lö­sung im Meer

Ab 22 Uhr wird mit iri­scher Musik in den Blooms­day gefei­ert.

Mit­wir­kende:

  • Alex­an­der Wie­chec
  • Alex­an­der Hahne – Spre­cher und Sän­ger
  • Brit Bed­rich – Gitarre und Gesang
»Wunderlichstes Buch der Bücher – Was uns Goethe verschweigt« – Ein orientalischer Abend in der Orangerie von Schloss Belvedere
Jun 15 um 20:00

Anläss­lich von 200 Jah­ren „West-öst­li­chem Divan“ lädt die Klas­sik Stif­tung am Sams­tag, 15. Juni, um 20 Uhr zu einem „Diwan“, einer ori­en­ta­li­schen Ver­samm­lung, in die Oran­ge­rie von Schloss Bel­ve­dere ein. Die renom­mierte Ara­bi­s­tin und Musi­ke­rin Clau­dia Ott ent­führt ihre Gäste in die fas­zi­nie­rende Welt mor­gen­län­di­scher Lie­bes­ly­rik. Gemein­sam mit Sala­hed­din Mar­aqa, Qanun, und Hadi Aliz­adeh, Per­cus­sion, offen­bart sie den Zau­ber einer Poe­sie, in der Text und Musik immer zusam­men­ge­hö­ren. Clau­dia Ott wird auch eines der berühm­tes­ten Divan-Gedichte, das „Lese­buch“, vor­tra­gen und die ver­schlun­ge­nen Wege nach­zeich­nen, auf denen es in Goe­thes Gedicht­samm­lung gelangte.

Clau­dia Ott, geb. 1968, arbei­tet seit 2013 als Lehr­be­auf­tragte und Asso­zi­ier­tes Mit­glied am Semi­nar für Ara­bi­s­tik und Islam­wis­sen­schaft der Georg-August-Uni­ver­si­tät Göt­tin­gen. Sie ist Mit­glied meh­re­rer inter­na­tio­na­ler Ensem­bles für ori­en­ta­li­sche Musik und betreut eigene Pro­gramme mit Musik und ori­en­ta­li­scher Lite­ra­tur. Außer­dem ist sie für ver­schie­dene Zei­tun­gen und den Rund­funk als Autorin und Über­set­ze­rin tätig. 2004 erschien im Ver­lag C.H.Beck ihre gefei­erte Neu­über­set­zung von „Tau­send­und­eine Nacht nach der ältes­ten ara­bi­schen Hand­schrift in der Aus­gabe von Muh­sin Mahdi“. 2013 war sie für die Welt­pre­miere „Hun­dertundeine Nacht“ für den Preis der Leip­zi­ger Buch­messe in der Kate­go­rie „Über­set­zung“ nomi­niert.

Lesung mit Jana Hensel und Wolfgang Engler in Gera
Jun 15 um 20:00

Wer sind diese Ost­deut­schen?, fragt sich die Öffent­lich­keit nicht zuletzt seit Pegida, NSU und den Wahl­er­fol­gen der AfD. Anti­de­mo­kra­ten, Frem­den­feinde, unver­bes­ser­li­che Ost­al­gi­ker? Zwei her­aus­ra­gende Stim­men des Ostens stel­len sich in die­sem Streit­ge­spräch jen­seits von Vor­ur­tei­len und Kli­schees der Frage nach der ost­deut­schen Erfah­rung, die, so ihre These, „viel­leicht am bes­ten mit Hei­mat­lo­sig­keit zu beschrei­ben ist, mit einem Unbe­haust­sein, das viele Facet­ten kennt. Das sich nicht jeden Tag über­groß vor einem auf­stellt, aber das immer spür­bar ist, nie weg­geht.“ Ein unver­zicht­ba­rer Bei­trag zur Geschichts­schrei­bung des Nach­wend­e­deutsch­lands.

Die Lesung fin­det im Rah­men der 22. Thü­rin­ger Lite­ra­tur- und Autoren­tage in Koope­ra­tion zwi­schen dem Lese-Zei­chen e. V. und dem Cor­vus e. V. statt.

Jun
17
Mo
»Philosophy after work / Philosophie nach der Arbeit« im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Jun 17 um 19:00

Kön­nen phi­lo­so­phi­sche Schrif­ten für uns, in unse­rem All­tag heute frucht­bar sein? Haben sol­che Texte etwas mit mir zu tun? Die Lek­türe klei­ner Texte gro­ßer Phi­lo­so­phen soll zu einem gemein­sa­men Gedan­ken­aus­tausch anre­gen.

Die phi­lo­so­phi­sche Prak­ti­ke­rin Diet­linde Schmal­fuß-Plicht lei­tet diese Zusam­men­künfte und bei ihr kön­nen sich alle Inter­es­sen­ten bis eine Woche vor dem Ter­min anmel­den: info@philosophie-milan.de.

Lesung mit Titus Müller in Meiningen
Jun 17 um 19:30

Titus Mül­ler: Der Tag X

 

Der große Roman über den Auf­stand am 17. Juni 1953, als 24 Stun­den alles mög­lich schien.

Das Leben der Gym­na­si­as­tin Nelly Find­ei­sen wird mit jedem Tag kom­pli­zier­ter. Es reicht nicht, dass sie ihren Vater, der vor sie­ben Jah­ren nach Russ­land abkom­man­diert wurde, nie mehr sieht, auch ihre Mut­ter wird ihr zuse­hends frem­der. Hinzu kommt ihr Enga­ge­ment in einer kirch­li­chen Jugend­or­ga­ni­sa­tion, was im Früh­jahr 1953 zum Raus­wurf aus der Schule führt. Trost könnte sie bei dem jun­gen Uhr­ma­cher Wolf Uhlitz fin­den, der sich in sie ver­liebt hat. Er will ihr hel­fen, legt sich dafür sogar mit sei­nem Vater an, ent­wen­det staat­li­che Doku­mente und lan­det im Gefäng­nis. Was Wolf nur vage ahnt: Die junge Nelly steht in einer geheim­nis­vol­len Ver­bin­dung mit einem rus­si­schen Spion namens Ilja, der sie mit Nach­rich­ten über ihren ver­schlepp­ten Vater ver­sorgt und den Aus­tausch von Brie­fen mit ihm ver­mit­telt. Wie Wolf träumt auch Ilja von einem Leben mit Nelly – aber als sich in Ber­lin und Halle die Unzu­frie­den­heit mit dem Regime in Mas­sen­de­mons­tra­tio­nen ent­lädt, hängt ihrer aller Leben an sei­de­nen Fäden.

Titus Mül­ler erzählt ein­dring­lich und packend vom Leben der Auf­be­geh­ren­den und ent­fal­tet authen­tisch und detail­ge­nau das Pan­orama eines Auf­stan­des, der bei­spiel­haft wurde.

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