Kalender

Ausstellungen

Aug
2
Fr
ganztägig Ausstellung »Adele Schopenhauer ...
Ausstellung »Adele Schopenhauer ...
Aug 2 – Dez 15 ganztägig
»Adele Scho­pen­hauer – ›Weil ich so indi­vi­du­ell bin‹«   Adele Scho­pen­hauer (1797–1849) wird oft bloß als Schwes­ter des Phi­lo­so­phen Arthur oder Toch­ter der Salo­nière Johanna wahr­ge­nom­men. Nur wenige ken­nen ihr künst­le­ri­sches und dich­te­ri­sches Werk, dem[...]
Aug
28
Mi
ganztägig Ausstellung »Abenteuer der Vernu...
Ausstellung »Abenteuer der Vernu...
Aug 28 2019 – Feb 16 2020 ganztägig
Goethe und die Naturwissenschaften um 1800     Vom 28. August 2019 bis zum 05. Januar 2020 prä­sen­tiert die Klas­sik Stif­tung Wei­mar erst­ma­lig Goe­thes umfas­sende natur­wis­sen­schaft­li­che Samm­lung. Zwi­schen den Dis­kur­sen der sich for­mie­ren­den Natur­wis­sen­schaf­ten um[...]
Okt
12
Sa
ganztägig Ausstellung »Mathilde von Freyta...
Ausstellung »Mathilde von Freyta...
Okt 12 2019 – Jan 12 2020 ganztägig
Ausstellung »Mathilde von Freytag Loringhoven - Malerin - Tierpsychologin - Kritikerin des Bauhauses« @ Stadtmuseum Weimar
Mat­hilde von Frey­tag-Loring­ho­ven stu­dierte ab 1879 als eine der ers­ten Frauen an der Wei­ma­rer Kunst­schule. Dem Spät­im­pres­sio­nis­mus ihres Leh­rers Karl Buch­holz (1849–1889), des­sen ein­zige Pri­vat­schü­le­rin sie war, blieb Frey­tag-Loring­ho­ven als Radie­re­rin, Landschafts‑, Por­trät- und Blu­men­ma­le­rin[...]
Okt
22
Di
ganztägig Ausstellung »Der Greifenverlag z...
Ausstellung »Der Greifenverlag z...
Okt 22 2019 – Jan 31 2020 ganztägig
Ausstellung »Der Greifenverlag zu  Rudolstadt« im Alten Rathaus Rudolstadt @ Altes Rathaus Rudolstadt
Vom Ver­lag des Wan­der­vo­gel zum Pri­vat­ver­lag im Sozia­lis­mus, von der Ver­staat­li­chung bis zur Abwick­lung. Aus­stel­lung zum 100. Grün­dungs­jahr im Alten Rat­haus Rudol­stadt vom 22. Okto­ber 2019 bis 31. Januar 2020.   Der bis­her umfang­reichs­ten und[...]
Nov
10
So
ganztägig Ausstellung »Birger Jesch – Korr...
Ausstellung »Birger Jesch – Korr...
Nov 10 2019 – Mrz 1 2020 ganztägig
Ausstellung »Birger Jesch – Korrespondenzen« im Romantikerhaus Jena @ Literaturmuseum »Romantikerhaus« Jena
Der Künst­ler Bir­ger Jesch begann 2007 unter befreun­de­ten ehe­ma­li­gen Akti­vis­ten der sub­kul­tu­rel­len Szene der DDR vor allem Hand­wer­ker und Künst­ler zu por­trä­tie­ren. Bir­ger Jesch’s Kor­re­spon­den­zen mit Freun­den und Künst­lern fin­det als Kom­mu­ni­ka­ti­ons­form Vor­bil­der bei den[...]
Nov
29
Fr
ganztägig Ausstellung »Auf dem endlosen We...
Ausstellung »Auf dem endlosen We...
Nov 29 2019 – Feb 21 2020 ganztägig
Auf dem end­lo­sen Weg zum Hause des Nach­barn – Johan­nes Bob­row­skis Orte in den Foto­gra­fien von Dmitry Vys­he­mirsky   Johan­nes Bob­row­skis Stimme ist eine der mar­kan­tes­ten in der deutsch­spra­chi­gen Lite­ra­tur des 20. Jahr­hun­derts. In sei­nen[...]
Dez
31
Di
ganztägig Dummy
Dummy
Dez 31 2030 – Dez 30 2044 ganztägig
 
Nov
2
Sa
Lesung mit David Wagner in Jena
Nov 2 um 19:30

David Wag­ner liest „Der ver­gess­li­che Riese“

Sams­tag , 02.11.2019,  Uhr, ,

Eine Fami­lie erlebt einen Rol­len­tausch: Der Vater, zwei­fach ver­wit­wet, ist wie­der Kind gewor­den. Er braucht Betreu­ung und wird sein Haus ver­las­sen müs­sen, denn er ver­gisst, was gerade eben noch gewe­sen ist. Immer wie­der erzählt er seine Lie­bes­ge­schich­ten, und manch­mal phan­ta­siert er.
Nach dem Best­sel­ler »Leben«, aus­ge­zeich­net mit dem Preis der Leip­zi­ger Buch­messe, schafft David Wag­ner etwas, das sehr kost­bar ist: Er zeigt einen Men­schen, der – obwohl er nur noch in der Gegen­wart lebt und all­mäh­lich ver­schwin­det – unver­wech­sel­bar bleibt mit all sei­nen lie­bens­wer­ten Eigen­hei­ten und den Erin­ne­run­gen, die er noch hat. Die Zärt­lich­keit, die der Erzäh­ler ihm bei sei­nen Besu­chen und auf zahl­rei­chen Auto­fahr­ten zu Orten der Ver­gan­gen­heit ent­ge­gen­bringt – »hier haben wir gewohnt, Papa, hier hast du gear­bei­tet, hier bist du auf­ge­wach­sen« –, berührt tief, auch die Geduld, der Humor, das Aus­blei­ben von Hadern und Wut. Ganz leise, fast unmerk­lich, schrei­tet die Demenz voran, doch sie ver­läuft hier ohne Schre­cken. Der alte Galan, den seine Brü­der wie frü­her Valen­tino nen­nen, ist glück­lich, obwohl er weiß, was mit ihm ist.

Orga­ni­sa­tor:

Lesung mit Luci van Org in Gera
Nov 2 um 20:00

Luci van Org liest aus »Vagina Den­tata«

 

Luci van Org wird es wie­der tun: Aber­mals wird sie in Gera ein­keh­ren, um ihre Freun­dIn­nen und Fans zu beglü­cken. Mit die­sem Novem­ber­ter­min wird Luci aus ihrem aktu­el­len Buch „Vagina Den­tata“ lesen. Zitat Buch­be­schrei­bung:

Der Rat der Göt­ter auf dem Ida­feld ist in hel­ler Auf­re­gung und die neun Wel­ten ste­hen Kopf. Dabei ist eigent­lich nur alles wie­der so, wie es von Anfang an hätte sein sol­len. In den Kör­pern der Frauen. Da befin­det sich das eine, alles ent­schei­dende Detail näm­lich end­lich wie­der an sei­nem recht­mä­ßi­gen Platz: ihr rasier­mes­ser­schar­fes, sich nach über­mä­ßi­gem Gebrauch stets wie­der selbst­tä­tig erneu­ern­des Gebiss. Dort, wo es den Frauen am meis­ten nützt.

Hät­ten die Men­schen­män­ner sie die­ser Zähne nicht heim­tü­ckisch beraubt, damals, kurz nach der Urzeit, wäre alles ja sowieso ganz anders gekom­men. Dann wäre aus dem Prin­zip der gna­den­lo­sen Aus­lese und der allei­ni­gen, weib­li­chen Herr­schaft doch nie im Leben das Prin­zip der sanf­ten, unter­wür­fi­gen Emp­fän­ge­rin gewor­den. Schon gar nicht vier­tau­send Jahre lang.

So aber betrach­ten Odin, Loki, Thor und ihre männ­li­chen Göt­ter­kol­le­gen die neue, alte Welt mit ziem­li­chem Ent­set­zen. Nicht nur, dass sich die neuen Herr­sche­rin­nen die emp­find­lichs­ten Berei­che der Män­ner nun jeder­zeit gegen deren Wil­len ein­ver­lei­ben kön­nen – zumin­dest theo­re­tisch. Auch sonst ist hier alles ganz schön unge­recht. Das vor hun­dert Jah­ren erstrit­tene Män­ner­wahl­recht und Minis­te­rin­nen­pos­ten für den Bereich „Män­ner und Fami­lie“, die mitt­ler­weile zumin­dest teil­weise von Män­nern besetzt wer­den, sind da wirk­lich nur ein schwa­cher Trost …

Luci van Org dreht in ‚Vagina Den­tata‘ den Spieß genuss­voll um. Poli­ti­sche Phan­tas­tik mit gestreck­tem Mit­tel- statt erho­be­nem Zei­ge­fin­ger, ebenso bei­ßend komisch wie bos­haft – blu­tig und natür­lich immer Luci-typisch durch­ge­knallt.“

Ver­an­stal­tungs­link: http://www.outbird.net/Veranstaltung/luci-van-org-liest-aus-vagina-dentata-02–11-2019-theaterfabrik-gera/

Nov
3
So
»Thüringen liest!« – Lesung mit Ingrid Annel in Großobringen
Nov 3 um 15:00

»Dorn­rös­chen und das kleine Gespenst« – Lesung für Kin­der mit der Schrift­stel­le­rin Ingrid Annel.

Was pas­siert, wenn du das Mär­chen­buch auf der fal­schen Stelle auf­schlägst? Plötz­lich erscheint die Küchen­magd, die gar keine Zeit für dich hat. Über­mor­gen soll Dorn­rös­chens Hoch­zeit sein. Aus der gan­zen Welt rei­sen die Gäste an und jeder möchte etwas essen. Die Küchen­magd rührt von mor­gens bis abends Suppe, backt Kuchen, schält Kar­tof­feln, knackt Nüsse. Warum hilft ihr denn der Zau­be­rer nicht? Sie würde doch viel lie­ber… Möch­test du wis­sen, wie es wei­ter geht? Das erzäh­len die Küchen­magd und ihr gro­ßer Koch­löf­fel allen Mär­chen­lieb­ha­bern zwi­schen 5 und 105 Jah­ren.

200 Jahre »West-öst­li­cher Divan« zwi­schen Klas­sik und Gegen­wart. Ein Abend mit Anne Kies, Stef­fen Men­sching und Christoph Schmitz-Scholemann im Lindenau-Museum Altenburg
Nov 3 um 15:00

»Dich­ten ist ein Über­mut« – 200 Jahre »West-öst­­li­cher Divan« zwi­schen Klas­sik und Gegen­wart

Ein Abend mit Anne Kies, Stef­fen Men­sching und Chris­toph Schmitz-Schole­mann

 

Vor 200 Jah­ren erschien Johann Wolf­gang von Goe­thes Gedicht­samm­lung »West-öst­­li­cher Divan« als Ergeb­nis sei­ner Beschäf­ti­gung mit den Gedich­ten des per­si­schen Dich­ters Hafis. Ein hoher Anteil der Gedichte geht auf Goe­thes Brief­wech­sel mit Mari­anne von Wil­le­mer zurück, von der auch einige Gedichte des Divan stam­men. Anne Kies und Stef­fen Men­sching ver­lei­hen in ihrer Lesung den Gedich­ten Prä­senz, Chris­toph Schmitz-Schole­mann liest die mode­rie­ren­den Zwi­schen­texte.

 

Eine Ver­an­stal­tung des Thü­rin­ger Lite­ra­tur­ra­tes e.V. in Zusam­men­ar­beit mit dem Lin­denau-Museum Alten­burg.

Die Ver­an­stal­tung fin­det im Rah­men der Reihe »Ori­ent und Okzi­dent sind nicht mehr zu tren­nen – 200 Jahre West-öst­­li­cher Divan« statt.

Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung durch die Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thü­rin­gen und der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei.

Nov
4
Mo
Lesung mit Marcel Beyer in Jena
Nov 4 um 19:30

Die Gunst des Augen­blicks – Mar­cel Beyer (Dres­den)

Lyrik der Gegen­wart – Thü­rin­ger Lesun­gen und Werk­statt­ge­sprä­che

Mode­ra­tion: Nancy Hün­ger und Dirk von Peters­dorff

 

Pro­jekt­trä­ge­rin: Lite­ra­ri­sche Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V.
Koope­ra­ti­ons­part­ner: For­schungs­stelle Euro­päi­sche Roman­tik und Schil­lers Gar­ten­haus der FSU Jena, Lese-Zei­chen e.V.
För­de­rer: Fried­rich-Schil­ler-Uni­ver­si­tät Jena, Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thü­rin­gen.

Sebastian ist krank – Lesebühne in Jena
Nov 4 um 20:00

Jenas junge, beste und ein­zige monat­li­che Lese­bühne mit Linn Ditt­ner, Fried­rich Herr­mann, Steve Kußin und Flem­ming Witt.

Ein­mal im Monat sprin­gen die drei Stage-Autoren Fried­rich Herr­mann, Linn Ditt­ner, Flem­ming Witt  und Steve Kußin auf Jenas Büh­nen und begeis­tern mit Team­tex­ten, Slam Poe­try, Kurz­ge­schich­ten, Inter­views und Lite­ra­tur­ex­pe­ri­men­ten.

Die Lese­show wird ergänzt durch wech­selnde Gast­au­toren aus ganz Deutsch­land und den prä­le­gen­därs­ten Musizi aus Thü­rin­gen.

Nov
5
Di
»Thüringen liest!« – Lesung mit Verena Zeltner in Quirla
Nov 5 um 08:00

»Ein India­ner weint doch nicht« – Lesung für Kin­der mit der Schrift­stel­le­rin Verena Zelt­ner.

 

Jeder Umzug bringt das Leben durch­ein­an­der – erst recht, wenn man aus Thü­rin­gen kommt und das neue Zuhause ein Feri­en­ort an der Ost­see ist. Zum Glück fin­det Moritz’ Mutti rasch eine Arbeit. Moritz kommt zwar mit Oma Erna und ihrem Dackel Käp­ten Blau­bär klar, doch von sei­nen Mit­schü­lern wird er gehän­selt. Das ändert sich, als Kalle sein bes­ter Freund wird – sein Freund und Bluts­bru­der.

Zu zweit träu­men sie davon, eines Tages nach Ame­rika zu rei­sen, dort­hin, wo die rich­ti­gen India­ner leben. Bis es soweit ist, üben sie sich schon mal im India­ner­sein: Bogen­schie­ßen, Frie­dens­pfeife rau­chen … Sie ret­ten ein wei­ßes Pony, das vom Zir­kus zurück­ge­las­sen wurde, und kön­nen nun sogar rei­ten.

Weil Bluts­brü­der keine Geheim­nisse vor­ein­an­der haben, erfährt Moritz, wie sehr Kalle für Char­lie schwärmt – Char­lie, das hüb­scheste und net­teste Mäd­chen der Klasse. Nun sitzt er in der Klemme: Soll er sei­nem Freund ver­ra­ten, wie sehr auch er Char­lie mag? Dass er sich sein Haar nur wach­sen lässt, um ihr zu gefal­len?

Moritz ist hin- und her­ge­ris­sen, als etwas geschieht, was sein Leben völ­lig aus der Bahn wirft. Er sieht nur einen Aus­weg: nichts wie weg von zu Hause – auf nach Ame­rika!

Wilhelm-Busch-Programm mit Carmen Barann und Mechthild Schäfer in Heilbad Heiligenstadt
Nov 5 um 16:00

Zum Tee bei Storm – Car­men Barann und Mecht­hild Schä­fer:

Max & Moritz“ – Wil­helm Busch rezi­tiert und mit Kla­vier­mu­sik beglei­tet.

Lesung mit Michael Göring in Weimar
Nov 5 um 18:00

»Hotel Dell­brück« – Lesung mit Michael Göring

 

Dezem­ber 1938: Sig­mund, 15 Jahre alt, sitzt im Zug nach Eng­land. Sig­mund ist Jude, Wai­sen­kind, auf­ge­wach­sen im Hotel Dell­brück, dem Bahn­hofs­ho­tel einer westfäli­schen Klein­stadt. Mit dem Kin­der­trans­port kommt er nach Corn­wall, wo er den Krieg und den Holo­caust über­lebt und stu­diert. 1949 ent­schei­det sich Sig­mund für die Rück­kehr nach Deutsch­land. Doch ihm fällt es schwer, im Nach­kriegs­deutsch­land hei­misch zu wer­den. Auch sein Sohn Frido, der 1955 auf die Welt kommt, ist lange auf der Suche nach Hei­mat und Bin­dung und lebt viele Jahre im Aus­land. Als er 2018 wie­der vor dem Hotel Dell­brück steht, ist es ein Flücht­lings­wohn­heim und der Gang durch das ehe­ma­lige Hotel ver­än­dert sein Leben.

Michael Görings Roman wirft grund­sätz­li­che Fra­gen auf: Wie schlägt sich das Schick­sal der Eltern im Leben ihrer Kin­der nie­der? Wo fin­det man Hei­mat? Wie meis­tert der Ein­zelne die Sehn­sucht nach Spi­ri­tua­li­tät und Bin­dung?

Prof. Dr. Michael Göring stu­dierte Anglis­tik, Geo­gra­phie, Ame­ri­ka­nis­tik und Philoso­phie und pro­mo­vierte im Fach eng­li­sche Lite­ra­tur­wis­sen­schaft. Seit 1997 lei­tet er zunächst als geschäfts­füh­ren­des Mit­glied, seit 2005 als Vor­sit­zen­der des Vor­stan­des die ZEIT-Stif­tung Ebe­lin und Gerd Buce­rius in Ham­burg. Seit 2000 lehrt er zudem als Hono­rar­pro­fes­sor Stif­tungs­we­sen am Insti­tut für Kul­tur- und Medi­en­ma­nage­ment der Hoch­schule für Musik und Thea­ter in Ham­burg. Dar­über hin­aus ist Michael Göring in ver­schie­de­nen Gre­mien aktiv, u.a. als Vor­sit­zen­der des Auf­sichts­ra­tes der Buce­rius Law School. Nach meh­re­ren Fach­bü­chern ver­öf­fent­lichte Michael Göring die Romane Der Seil­tän­zer (2011), Vor der Wand (2013) und Spie­gel­berg (2016). Hotel Dell­brück erschien im Jahr 2018.

»Palmbaum«-Gespräch mit Nancy Hünger, Micky Remann, Jens-Fietje Dwars und Janek Müller im ACC Weimar
Nov 5 um 19:00

Ende der Avant­gar­den!? – »Palmbaum«-Gespräch mit Nancy Hün­ger (Schrift­stel­le­rin), Micky Remann (Schrift­stel­ler und Medi­en­künst­ler), Jens-Fietje Dwars (u.a. Redak­teur), Janek Mül­ler (Dra­ma­turg und Aus­stel­lungs­ma­cher)

 

Über­all war im Bau­haus­jahr von Avant­garde und Moderne die Rede. Aber was ist das? Wie ging das Bau­haus mit Spra­che und Lite­ra­tur um? Gibt es eine Spra­che des NEUEN, gibt es das total NEUE über­haupt? Brau­chen wir eine neue Avant­garde? Und was fan­gen wir mit der alten an, die heute Klas­sik ist? Die Thü­rin­ger Lite­ra­tur­zeit­schrift „Palm­baum“ hat die­sen Fra­gen zwei Hefte gewid­met. Jens‑F. Dwars erin­nert darin an die „Geburt der Avant­garde aus dem Geist Nietz­sches“. Nancy Hün­ger rech­net mit dem aktu­el­len Lite­ra­tur­be­trieb und sei­nen Pseudo-Avant­gar­den ab und Micky Remann fragt nach Geis­tern, die das Bau­haus ver­gaß – wie Paul Scheer­b­art, des­sen lite­ra­ri­sche Glasphan­ta­sien junge Archi­tek­ten der Zeit beein­fluss­ten.

Zum Finale der ACC-Som­mer­aus­stel­lung „Spra­ch­er­neue­rung!“ laden „Palmbaum“-Redakteur Dwars und Kura­tor Janek Mül­ler am Diens­tag, dem 5. Novem­ber, zum Gespräch über das „Ende der Avant­gar­den“ ein.

Eine Ver­an­stal­tung der Thü­rin­gi­schen Literar­his­to­ri­schen Gesell­schaft Palm­baum, des Thü­rin­ger Lite­ra­tur­rats und der ACC Gale­rie Wei­mar.

Literatur und Jazz in Jena
Nov 5 um 20:00

Vom Atem der Städte. Lite­ra­tur und Jazz im Bau­haus-Jahr. Mit Japa­nic, Pina Ber­ge­mann und André Hin­der­lich

Diens­tag , 05.11.2019 , 20:00 Uhr, Mensa Phi­lo­so­phen­weg Jena

Wie keine andere Land­schaft hat die Stadt, beson­ders die gro­ßen Städte, mit der Wende vom 19. zum 20. Jahr­hun­dert vor allem auch z.Z. der Bau­haus­grün­dung die Künste geprägt und zu einem ver­än­der­ten Zeit­ge­fühl geführt. Wie in einem Brenn­glas greift die Lyrik die ganze scharfe Wider­sprüch­lich­keit städ­ti­schen Lebens auf und gibt zugleich einen Ein­blick in die wech­sel­volle Geschichte des 20./21. Jahr­hun­derts. Und so wird das Publi­kum Bekann­tes und Unbe­kann­te­res hören. Neben Tex­ten von Jakob van Hod­dis, Ber­tolt Brecht und Georg Heym wer­den Texte von Bau­häus­lern zu hören sein, Gedichte von Georg Trakl, Erich Käst­ner und Alfred Lich­ten­stein, bis hin zu Wulf Kirs­ten, Stef­fen Men­sching und Rolf Die­ter Brink­mann. Mit einer Mischung aus Jazz und Lyrik stel­len die Thü­rin­ger Jazz-Meile und der Lese-Zei­chen e.V. in bewähr­ter Zusam­men­ar­beit ihren Bei­trag zum Bau­haus-Jubi­läum vor.

Es wir­ken mit: die berühmte japa­ni­sche Jazz-Pia­nis­tin Aki Takase, mit ihrer Band „Japa­nic“. Die Schau­spie­le­rin­nen und Schau­spie­ler Pina Ber­ge­mann und André Hin­der­lich (Thea­ter­haus Jena). Der Akkor­deo­nist Oli­ver Räu­melt.

 

Orga­ni­sa­tor: Lese-Zei­chen e.V., Thü­rin­ger Jazz­meile, Thü­rin­ger Staats­kanz­lei

Nov
6
Mi
Lesung mit Jaroslav Rudiš in Jena
Nov 6 um 19:30

Jaros­lav Rudiš: »Win­ter­bergs letzte Reise«

 

Jan Kraus arbei­tet als Alten­pfle­ger in Ber­lin. Gebo­ren ist er in Vim­perk, dem frü­he­ren Win­ter­berg, im Böh­mer­wald, seit 1986 lebt er in Deutsch­land. Unter wel­chen Umstän­den er die Tsche­cho­slo­wa­kei ver­las­sen hat, das bleibt sein Geheim­nis. Und sein Trauma. Kraus beglei­tet Schwer­kranke in den letz­ten Tagen ihres Lebens. Die Tage, Wochen, Monate, die er mit sei­nen Pati­en­ten ver­bringt, nennt er „Über­fahrt“. Einer von denen, die er auf der Über­fahrt beglei­ten soll, ist Wen­zel Win­ter­berg, gebo­ren 1918 in Libe­rec, Rei­chen­berg. Als Sude­ten­deut­scher wurde er nach dem Krieg aus der Tsche­cho­slo­wa­kei ver­trie­ben. Als Kraus ihn ken­nen­lernt, liegt er gelähmt und abwe­send im Bett. Es sind Kraus Erzäh­lun­gen aus sei­ner Hei­mat Vim­perk, die Win­ter­berg auf­we­cken und ins Leben zurück­ho­len. Doch Win­ter­berg will mehr von Kraus, er will mit ihm eine letzte Reise antre­ten, auf der Suche nach sei­ner ver­lo­re­nen Liebe – eine Reise, die die bei­den durch die Geschichte Mit­tel­eu­ro­pas führt. Von Ber­lin nach Sara­jevo über Rei­chen­berg, Prag, Wien und Buda­pest. Denn nicht nur Kraus, auch Win­ter­berg ver­birgt ein Geheim­nis.

Orga­ni­sa­tor: Lese-Zei­chen e.V., Jen­a­Kul­tur, Zeiss Fonds, Spar­kasse Jena-Saale-Holz­land

Lesung mit Marcel Beyer in Erfurt
Nov 6 um 19:30

Die Gunst des Augen­blicks – Mar­cel Beyer (Dres­den)

Lyrik der Gegen­wart – Thü­rin­ger Lesun­gen und Werk­statt­ge­sprä­che

Mode­ra­tion: Guido Naschert.

 

Pro­jekt­trä­ge­rin: Lite­ra­ri­sche Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V.
Koope­ra­ti­ons­part­ner: Erfur­ter Herbst­lese e.V., For­schungs­stelle Euro­päi­sche Roman­tik und Schil­lers Gar­ten­haus der FSU Jena, Lese-Zei­chen e.V.
För­de­rer: Fried­rich-Schil­ler-Uni­ver­si­tät Jena, Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thü­rin­gen.

Nov
7
Do
»Thüringen liest!« – Lesung mit Astrid Seehaus in Ichtershausen
Nov 7 um 09:30

»Dra­chen in Opas Gar­ten« [oder »Pucki lässt das zau­bern nicht«] – Lesung mit Astrid See­haus.

Science-Fiction-Lesung mit Christian von Aster in Jena
Nov 7 um 18:30

Sci­ence-Fic­tion-Lesung mit Chris­tian von Aster

 

Herr von Aster, Fan­tas­tik- und Irr­witz-Autor der Extra­klasse, der ob sei­ner Sprach­kunst wie auch sei­nes fabel­haf­ten Ide­en­reich­tums immer wie­der für offene Mün­der in sei­ner Zuhö­rer­schaft sorgt, wird erst­mals das ehr­wür­dige wie stil­volle Restau­rant Bau­ers­feld am Jenaer Pla­ne­ta­rium beglü­cken. Nicht nur an die­sem Ort wird er Pre­miere fei­ern, son­dern dort­selbst auch mit sei­nem Pro­gramm: einer Sci­ence Fic­tion-Lesung, die jedes fan­tas­ti­sche Herz höher schla­gen lässt.

Irgendwo zwi­schen den Wei­ten des Welt­alls, dem All­tag spä­ter Astro­nauten­ge­nera­tio­nen und all den abson­der­li­chen Lebens­for­men all die­ser unend­lich vie­len Pla­ne­ten wer­den sich seine Geschich­ten ent­fal­ten und fortan in den Hirn­win­dun­gen sei­ner Gäs­te­schar ihr Unwe­sen trei­ben.

Damit noch nicht genug, beglü­cken wir unsere Gäste, quasi zu Ver­fei­ne­rung der Sinne, mit einer inter­na­tio­na­len Aus­wahl an fei­nem Whisky, Gin und Rum sowie iri­schen und schot­ti­schen Bie­ren. Wir sagen: Das wird ein Feu­er­werk!

Ver­an­stal­tungs­link: http://www.outbird.net/Veranstaltung/science-fiction-lesung-mit-christian-von-aster-07–11-2019-restaurant-bauersfeldzeiss-planetarium-jena/

Tischgesellschaft zur friedlichen Revolution 1989 in Weimar
Nov 7 um 19:00

Brü­cken statt Mau­ern

 

Tisch­ge­sell­schaft mit Claus Bach, Wolf­gang Haak, Rudolf Keß­ner, Bär­bel Kläss­ner, Andrea Rich­ter, Diet­lind Stein­hö­fel u.a.

In einem mode­rier­ten Gespräch am run­den Tisch wird an das Jahr 1989 in Wei­mar erin­nert und ein Bogen in die Gegen­wart gewagt.

Mode­ra­tion: Dr. Michael Kno­che

Eine Ver­an­stal­tung im Rah­men der Aus­stel­lung »1989. 30 Jahre fried­li­che Revo­lu­tion in Wei­mar« der Stadt Wei­mar.

Lesung mit Patrick Wilden und Kerstin Becker auf Burg Ranis
Nov 7 um 19:30

Lyrik im Kon­zert. Es lesen Patrick Wil­den und Kers­tin Becker. Mit Musik von den Lyri­schen Sai­ten

 

Das beliebte For­mat »Lyrik im Kon­zert« kehrt zurück auf die Burg Ranis! Die Lyri­schen Sai­ten, die sonst den Sound­track zu den Thü­rin­ger Lite­ra­tur­ta­gen spie­len, wer­den den Abend musi­ka­lisch rah­men. Kers­tin Becker und Patrick Wil­den lesen aus ihren Gedich­ten.

Kers­tin Becker erin­nert uns daran, woher wir kom­men – weni­ger im Sinne einer geo­gra­fi­schen Hei­mat als viel­mehr im Sinne von Her­kunft. Ihre kraft­vol­len Gedichte neh­men uns mit in die Wäl­der und auf die Äcker, unter die Tische der Erwach­se­nen, auf Dach­bö­den und in Koh­len­kel­ler, kurz: an all die Orte, an denen Kin­der Welt ver­in­ner­li­chen.

Außer­dem prä­sen­tie­ren wir die Buch­pre­miere des aktu­el­len Raniser Debüts! Patrick Wil­den arbei­tet im Rah­men des Sti­pen­di­ums an sei­nem ers­ten Lyrik­band, der den Arbeits­ti­tel „Alte Kar­ten von Flan­dern“ trägt. Darin sucht er eine Ant­wort auf die Fra­gen: Was lässt sich ergrün­den in einer Welt, die gezeich­net ist von Google Maps? Wel­che Tie­fen wer­den sicht­bar in einem von leuch­ten­den Ober­flä­chen design­ten Mit­ein­an­der, wo „Men­schen auf stumm gestellt“ sind?

 

Orga­ni­sa­tor: Lese-Zei­chen e.V., Jen­a­Kul­tur, Zeiss Fonds, Spar­kasse Jena-Saale-Holz­land

Nov
8
Fr
XVIII. Weimarer Lyriknacht – Lyrik und Jazz
Nov 8 um 20:00

Lyrik und Jazz – XVIII. Wei­ma­rer Lyrik­nacht

Mit Mar­gret Kreidl, Caro­lin Cal­lies, Sebas­tian Unger, Max Sess­ner sowie dem Jazz-Quar­tett AG Form Berlin/Köln (Drums, Bass, Gitarre, Gitarre/Synth).

Es mode­riert Nancy Hün­ger.

Die Wei­ma­rer Lyrik­nacht ist eine gemein­same Ver­an­stal­tung der Lite­ra­ri­schen Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V., des Lese-Zei­chen e.V., der Stadt Wei­mar und der Jazz­meile Thü­rin­gen mit der freund­li­chen Unter­stüt­zung der Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thü­rin­gen.

 

Die Ber­li­ner Band AG Form grün­dete sich im Früh­jahr 2015 und mel­dete sich im Dezem­ber des sel­ben Jah­res mit der EP „Lich­ten­berg“ erst­mals zu Wort. 2017 erschien mit „Com­mons“ das erste Album der Band. Sti­lis­tisch irgendwo zwi­schen Jazz, Pop und Post-Aller­lei erweist sich ihre Musik viel­leicht gerade darin als zeit­ge­mäß, dass sie die Gren­zen tra­di­tio­nel­ler Gen­res als musi­ka­li­sche
Gren­zen ver­wei­gert.

 

Die Wei­ma­rer Lyrik­nacht ist eine gemein­same Ver­an­stal­tung der Lite­ra­ri­schen Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V., des Lese-Zei­chen e.V., der Stadt Wei­mar und der Jazz­meile Thü­rin­gen mit der freund­li­chen Unter­stüt­zung der Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thü­rin­gen.

Nov
9
Sa
9. Kinder-Provinzschrei in Suhl
Nov 9 ganztägig

Am Sams­tag, dem 9. Novem­ber 2019, wird die Suh­ler Volks­hoch­schule auf den Kopf gestellt, denn dann zieht für einen Tag der Kin­der­Pro­vin­zschrei in das alte ehr­wür­dige und his­to­ri­sche Hein­rich­ser Rat­haus. Von 14.00 bis 18.00 Uhr gibt’s für alle klei­nen und gro­ßen Gäste kul­tu­relle Über­ra­schun­gen sowie selbst geba­cke­nen Kuchen von den Mit­glie­dern des Ver­eins Pro­vinz­kul­tur e.V.

In sei­ner neun­ten Auf­lage geht der Kin­der­Pro­vin­zschrei 2019 neue Wege und bespielt ab 14 Uhr die Volks­hoch­schule im Hein­rich­ser Rat­haus von oben bis unten, von links bis rechts und von lang bis quer. Es wird wackeln und knar­ren bis sich die Bal­ken bie­gen. Über den Nach­mit­tag gibt’s Work­shops für Kids, Buch­le­sung, Pup­pen­spiel, Film­vor­füh­rung und Lie­der vom Suh­ler Kna­ben­chor. Die Ver­eins­mit­glie­der sor­gen für das leib­li­che Wohl mit selbst­ge­ba­cke­nem Kuchen, Kaf­fee für die Eltern und Tee und Kakao für die klei­nen Pro­vin­zschreier.

Das Pro­gramm zum 9. Kin­der­Pro­vin­zschrei:

***15.30 Uhr / Buch­le­sung „Mau­er­spechte“ mit Rein­hard Grieb­ner

***16.30 Uhr / Pup­pen­spiel „Der kleine Prinz“ mit der LAG Pup­pen­spiel aus Erfurt

***ganz­tags Film­vor­füh­rung „Der kleine Maul­wurf“ mit dem Kino „Schauburg2go“

***ganz­tags: Suh­ler Kna­ben­chor

***ganz­tags Work­shops

- „Cal­li­gra­phie und Far­ben her­stel­len“ mit Ger­hard Ren­ner

- „Fil­zen und freies Gestal­ten mit far­bi­ger Wolle“ mit Bir­git Boden

- „Dru­cken“ mit Ange­lika Beu­ger

- „Papier­schröp­fen“ mit Ver­eins­mit­glie­dern von Pro­vinz­kul­tur

- „Trom­melses­sion“ mit Max Stro­bel

Nov
10
So
Vortrag von Cees de Boer im Lindenau-Museum Altenburg
Nov 10 um 16:00

Das Buch als Log­buch und Teil­nahme

Im Rah­men der Aus­stel­lung »her­man de vries – Ger­hard-Alten­bourg-Preis 2019« spricht Cees de Boer, Kura­tor und Publi­zist aus Ams­ter­dam und Tri­est, über her­man de vries’ Umgang mit dem Medium Künst­ler­buch.

45 Jahre in 45 Minuten – ein kurzer Gang durch Schillers Leben im Schillerhaus Rudolstadt
Nov 10 um 17:00

45 Jahre in 45 Minu­ten – ein kur­zer Gang durch Schil­lers Leben

mit dem Schau­spie­ler Tino Kühn

 

Was hätte Schil­ler noch alles geschrie­ben, wäre er nicht bereits mit 45 Jah­ren ver­stor­ben? Das Drama „Deme­trius“ blieb unvoll­endet, die „See­stü­cke“ und die „Poli­zey“ stan­den auf der Liste sei­ner Vor­ha­ben. Trotz­dem: welch ein viel­fäl­ti­ges und umfang­rei­ches Werk ist ihm in den Jah­ren sei­nes kur­zen Lebens gelun­gen. Grund genug, Schil­lers Leben schlag­licht­ar­tig Revue pas­sie­ren zu las­sen, an die­sem 10. Novem­ber, an dem sich sein Geburts­tag zum 260. Mal jährt. Der Schau­spie­ler Tino Kühn (Leip­zig) dra­ma­ti­siert Schil­lers Leben eigens für diese Ver­an­stal­tung und lädt danach die Gäste ein, sozu­sa­gen als Geburts­tags­ständ­chen, mit ihm gemein­sam bekannte Lie­der der Schil­ler­zeit zu sin­gen.

 

Eine Ver­an­stal­tung des För­der­ver­eins Schil­ler­haus Rudol­stadt e. V.
Wir dan­ken der Papier­fa­brik Adolf Jass GmbH Co. KG für die freund­li­che Unter­stüt­zung.

Nov
11
Mo
Vortrag von Dr. Thomas Frantzke im Lindenau-Museum Altenburg
Nov 11 um 19:00

»Goe­the und die Emp­find­sam­keit am Bei­spiel des Sing­spiels ›Lila‹«

Vor­trag von Dr. Tho­mas Frantzke

 

Die Goe­the Gesell­schaft Alten­burg lädt zu ihrem nächs­ten Vor­trags­abend in das Lin­denau-Museum Alten­burg ein. Der Leip­zi­ger Ger­ma­nist Dr. Tho­mas Frantzke wid­met sich am Bei­spiel des Sing­spiels „Lila“ Johann Wolf­gang von Goe­thes emp­find­sa­mer Seite.

Sing­spiele, Vor­läu­fer der Ope­ret­ten, erfreu­ten sich im letz­ten Drit­tel des 18. Jahr­hun­derts auf den deut­schen Büh­nen außer­or­dent­li­cher Beliebt­heit. Auch Goe­the pro­bierte sich trotz der Kri­tik der Freunde in die­ser Gat­tung mehr­fach aus. „Lila“ ent­stand anläss­lich des 20. Geburts­tags der Her­zo­gin Louise. Das Stück wurde am 30. Januar 1777 im Wei­ma­rer Lieb­ha­ber­thea­ter urauf­ge­führt.

Thema ist die Hei­lung eines an Wahn­vor­stel­lun­gen lei­den­den Men­schen durch Thea­ter­spiel. Bis 1778 fol­gen zwei wei­tere Bear­bei­tun­gen. Im Gewand einer schein­bar harm­lo­sen, auf Unter­hal­tung zie­len­den Gele­gen­heits­dich­tung setzt sich Goe­the mit einem hoch aktu­el­len Thema sei­ner Zeit aus­ein­an­der – Emp­find­sam­keit und Wert­her-Kult. Und mehr noch: Ist „Lila“ Goe­thes Ant­wort auf den „Wald­bru­der“ von Jacob Michael Rein­hold Lenz? Gar eine lite­ra­ri­sche Abrech­nung mit dem eins­ti­gen Jugend­freund?

Der Vor­trags­abend steht allen Inter­es­sier­ten offen. Nicht­mit­glie­der zah­len 3 Euro Ein­tritt. Alle Vor­trags­ter­mine des Goe­the Gesell­schaft Alten­burg e. V. sind unter www.goethe-altenburg.de zu fin­den.

Nov
13
Mi
Vortrag von Dr. Dirk Sangmeister in Weimar
Nov 13 um 18:00

Dr. Dirk Sang­meis­ter (Gotha) stellt den von ihm her­aus­ge­ge­be­nen Brief­wech­sel von Gar­lieb Mer­kel (1769–1850) vor

 

Der Schrift­stel­ler und Publi­zist Gar­lieb Mer­kel hat sich sei­ner­zeit mit einer ful­mi­nan­ten Streit­schrift über „Die Let­ten“ (1796) als küh­ner Vor­kämp­fer für die Befrei­ung der leib­ei­ge­nen Bau­ern in Liv‑, Est- und Kur­land um die Men­schen­rechte ver­dient gemacht, wird heute aber von Ger­ma­nis­ten auf­grund sei­ner frei­mü­ti­gen Bücher und kal­ku­liert pro­vo­kan­ten Kri­ti­ken aus sei­nen Jah­ren in Wei­mar und Ber­lin vor allem als hart­nä­cki­ger Wider­sa­cher Goe­thes und der Früh­ro­man­ti­ker erin­nert.

Aus Anlaß des 250. Geburts­ta­ges die­ses wir­kungs­mäch­tigs­ten Ver­tre­ters der Auf­klä­rung im Bal­ti­kum fächert die vor­lie­gende Edi­tion sei­ner weit­ge­hend unver­öf­fent­lich­ten Kor­re­spon­denz mit 140 Lite­ra­ten, Gelehr­ten und ande­ren Zeit­ge­nos­sen in Mit­tel- und Ost­eu­ropa gleich meh­rere bis­lang ver­nach­läs­sigte Kapi­tel von Literatur‑, Presse- und Zeit­ge­schichte auf.

Dirk Sang­meis­ter, Jahr­gang 1965, stu­dierte Ger­ma­nis­tik und Anglis­tik in Braun­schweig, Ham­burg und Hono­lulu. Er war Gast­pro­fes­sor an der Uni­ver­si­tät Zypern und Fel­low der Uni­ver­si­täts­bi­blio­thek Chi­cago und ist seit 2014 Mit­glied des For­schungs­zen­trums Gotha der Uni­ver­si­tät Erfurt. Er ist Mit­her­aus­ge­ber von Seu­mes „Brie­fen“ (2002), Edi­tor von Seu­mes „Apo­kry­phen“ (2013) und von Seu­mes Auto­bio­gra­phie „Mein Leben“ (2018) und war schon mehr­fach im Archiv zu Gast.

Lesung mit Saša Stanišić in Jena
Nov 13 um 19:30

Saša Sta­nišić: »HERKUNFT«

 

HERKUNFT ist ein Buch über den ers­ten Zufall unse­rer Bio­gra­fie: irgendwo gebo­ren wer­den. Und was danach kommt. HERKUNFT ist ein Buch über meine Hei­ma­ten, in der Erin­ne­rung und der Erfin­dung. Ein Buch über Spra­che, Schwarz­ar­beit, die Sta­fette der Jugend und viele Som­mer. Den Som­mer, als mein Groß­va­ter mei­ner Groß­mutter beim Tan­zen der­art auf den Fuß trat, dass ich bei­nahe nie gebo­ren wor­den wäre. Den Som­mer, als ich fast ertrank. Den Som­mer, in dem Angela Mer­kel die Gren­zen öff­nen ließ und der dem Som­mer ähn­lich war, als ich über viele Gren­zen nach Deutsch­land floh.

HERKUNFT ist ein Abschied von mei­ner demen­ten Groß­mutter. Wäh­rend ich Erin­ne­run­gen sammle, ver­liert sie ihre. HERKUNFT ist trau­rig, weil Her­kunft für mich zu tun hat mit dem, das nicht mehr zu haben ist. In HERKUNFT spre­chen die Toten und die Schlan­gen, und meine Groß­tante Zagorka macht sich in die Sowjet­union auf, um Kos­mo­nau­tin zu wer­den.

Orga­ni­sa­tor: Ernst-Abbe-Büche­rei, Lese-Zei­chen e.V., geför­dert im Pro­gramm 360 ° – Fonds für Kul­tu­ren der neuen Stadt­ge­sell­schaft

Vortrag von Prof. Dr. Dr. h. c. Heinrich Detering in Heilbad Heiligenstadt
Nov 13 um 19:30

Vor­trag von Prof. Dr. Dr. h. c. Hein­rich Dete­ring (Uni­ver­si­tät Göt­tin­gen):

»Die Rat­ten unterm Dach: Storms Außen­sei­ter«.

Nov
14
Do
Offene Erzählbühne in Meiningen
Nov 14 um 16:00

Offene Erzähl­bühne für Erzäh­ler und Erzäh­le­rin­nen aller Cou­leur

Mode­ra­tion: Antje Horn und Suse Weise.

Vortrag und Lesung mit Jens-Fietje Dwars und Nancy Hünger in der Kunstsammlung Jena
Nov 14 um 19:00

Welt­wehe. „Der Sturm“ und das lite­ra­ri­sche Bau­haus

Vor­trag und Lesung mit Jens-Fietje Dwars und Nancy Hün­ger

 

Wir fei­ern das Bau­haus als Mus­ter­schule der Moderne! Und den „Sturm“, die Ber­li­ner Künst­ler­szene um Her­warth Wal­den, als Inbe­griff der Avant­garde! Doch was ver­birgt sich hin­ter die­sen Glit­zer­be­grif­fen? Was ist „die Moderne“ und brau­chen wir eine neue Avant­garde? Die­sen Fra­gen wid­me­ten sich die bei­den jüngs­ten Hefte der Thü­rin­ger Lite­ra­tur­zeit­schrift „Palm­baum“.

Im Rah­men der Sturm-Aus­stel­lung der Kunst­samm­lung Jena spricht „Palmbaum“-Chefredakteur Jens-Fietje Dwars über die Geburt der Avant­garde aus dem Geist Nietz­sches sowie über Spra­che und Lite­ra­tur am frü­hen Bau­haus, das prä­gende Impulse aus dem „Sturm“-Kreis über­nahm.

Die Schrift­stel­le­rin Nancy Hün­ger, die an der Bau­haus-Uni­ver­si­tät in Wei­mar stu­diert hat, liest aus eige­nen Tex­ten und rech­net mit der Möchte-gern-Avant­garde des heu­ti­gen Lite­ra­tur­be­triebs ab. Auch Gedichte der berühm­ten „Sturm-Abende“ und Lyrik des Bau­hau­ses wer­den vor­ge­tra­gen.

Buchvorstellung mit Reinhold Andert und Matthias Biskupek in Rudolstadt
Nov 14 um 19:30

»Du mit Dei­ner gro­ßen Schnauze« – Renate Hol­land-Moritz, Anek­do­ten und Briefe, Quin­tus Ver­lag, Ber­lin

Buch­vor­stel­lung mit den Her­aus­ge­bern Rein­hold Andert und Mat­thias Bis­ku­pek

 

Als die Eulen­spie­gel­au­torin und welt­weit am längs­ten aktive Kino­kri­ti­ke­rin vor gut zwei Jah­ren starb, hin­ter­ließ sie viele Briefe – von ihr und an sie. Vol­ler Lob­hu­de­lei und Dro­hun­gen. Sie wollte dar­aus gern ein Buch machen. Das gelang ihr nicht mehr. Wir als gute Freunde fühl­ten uns ver­pflich­tet.

Rein­hold Andert und Mat­thias Bis­ku­pek fan­den im Nach­lass zudem Fotos, erklär­ten, kürz­ten und ord­ne­ten, füg­ten Aus­schnitte aus einem Inter­view von 2016 und aller­lei Klatsch von ihr und über sie hinzu.

Das Buch­re­gis­ter ver­zeich­net weit über 200 pro­mi­nente und nor­male Per­so­nen, von Joan Baez und Otto­kar Domma bis Harald Juhnke und Gisela Stein­eckert, von Her­bert Köfer bis Bob Dylan, von Eva Stritt­mat­ter bis Die­ter Mann, Lothar Kusche, Ursula Karus­seit, Fran­ziska Tro­eg­ner, Fred Wan­der und und und.

Rein­hold Andert und Mat­thias Bis­ku­pek wer­den zur Buch­vor­stel­lung weni­ger aus beschimp­fen­den und loben­den Brie­fen lesen – die fin­det jeder im an die­sem Abend ange­bo­te­nen Buch – als ein paar Anek­do­ten erzäh­len und die Mühen der Her­aus­ge­ber erklä­ren. Her­aus­ge­ben war in die­sem Fall anstren­gen­der, als ein eige­nes Buch zu schrei­ben. Denn auch längst ver­bli­chene Brief­schrei­ber haben Erben und Deutsch­land hat viele Juris­ten.

Krimi-Lesung mit Andreas Pflüger in Suhl
Nov 14 um 19:30

»Geblen­det« – Thril­ler-Lesung mit dem Schrift­stel­ler Andreas Pflü­ger

 

Andreas Pflü­gers Bücher schaff­ten es in den letz­ten Jah­ren wie­der­holt in die Bestel­ler­lis­ten bei SPIEGEL, Focus, Stern und ins Bör­sen­blatt. Außer­dem hat der über­re­gio­nal bekannte Autor meh­rere Tat­ort-Dreh­bü­cher geschrie­ben.

Andreas Pflü­ger ist zwei­fels­ohne ein Mul­ti­ta­lent, als Autor schrieb er zahl­rei­che Romane, Dreh­bü­cher und Thea­ter­stü­cke. Seine wohl popu­lärs­ten Bücher sind die Thril­ler „Rubi­kon“, „End­gül­tig“, „Nie­mals“ und jüngst „Geblen­det“ – wor­aus er auch in Suhl lesen wird.

Pflü­ger drehte meh­rere eigene Doku­men­ta­tio­nen und dürfte einem bun­des­wei­ten Fern­seh-Publi­kum vor allem durch die Dreh­bü­cher zu den Wei­mar-Tat­orts mit Chris­tian Ulmen und Nora Tschirner bekannt sein, die er zusam­men mit sei­nem Autoren­kol­le­gen Mur­mel Clau­sen geschrie­ben hat. Der in Bad Lan­gen­salza gebo­rene Pflü­ger lebt heute in Ber­lin und wurde für seine viel­fäl­ti­gen Arbei­ten mehr­fach aus­ge­zeich­net.

In sei­nem neu­es­ten Roman spielt die blinde Eli­te­po­li­zis­tin Jenny Aaron die lite­ra­ri­sche Haupt­rolle. Die junge Frau musste viele Male über Leben und Tod ent­schei­den, oft in Sekun­den­bruch­tei­len. Nie hat sie gezö­gert. Doch jetzt steht sie an einem Schei­de­weg. Was ist wich­ti­ger: ihr Augen­licht viel­leicht wie­der­zu­be­kom­men oder die Abtei­lung, jene Spe­zi­al­ein­heit, der sie ihr Leben ver­schrie­ben hat, vor ihrer größ­ten Bedro­hung zu beschüt­zen? „Es ist nie­mals leicht!“, lau­tet der Kodex der Abtei­lung. Das gilt mehr als je zuvor. Denn es ist nur noch ein Hauch bis zu ihrer Aus­lö­schung. Aber ist die Abtei­lung wirk­lich das, wofür Aaron sie immer hielt?

Andreas Pflü­gers neuer Thril­ler um die blinde Hel­din Jenny Aaron ist eine adre­na­linge­la­dene Ach­ter­bahn­fahrt durch die Fins­ter­nis und die gna­den­lose Bilanz eines Lebens, das womög­lich auf einer Lüge auf­ge­baut ist.

Lesung mit Alexander Kaschte auf Burg Ranis
Nov 14 um 19:30 – 20:30

Alex­an­der Kaschte (Sam­sas Traum) liest »Weis­ser als das Was­ser 3«

Don­ners­tag, 14.11.2019, 19:00 Uhr, Burg Ranis

Im Spät­herbst 2019 begibt sich Alex­an­der Kaschte, Stern­zei­chen Arsch­loch, (Comic-)Autor, Foto­graf und Krea­tiv­kopf der deut­schen Musik-Que­ru­lan­ten »Sam­sas Traum«, auf eine Lese­reise in den Osten der Repu­blik. Er möchte dort nicht nur die frohe Kunde gemein­ge­fähr­li­cher Kat­zen ver­brei­ten, son­dern auch aus dem bis dahin erschie­ne­nen »Weis­ser als das Was­ser 3« vor­tra­gen – dem längst­ver­spä­te­tes­ten Buch des Uni­ver­sums. Also: Das Ende der Welt ist nah, und es wird so haar­sträu­bend krank wie komisch.

Wenn man Kaschte Glau­ben schen­ken kann, und das kann man meis­tens nicht, möchte er in jeder der vier Städte ein ande­res Pro­gramm vor­tra­gen, den Dia­log mit den Besu­chern suchen und etli­che Anek­do­ten und lite­ra­ri­sche Über­ra­schun­gen aus sei­nem zer­fled­der­ten Hut zau­bern.

Kasch­tes Lesun­gen sind Abende am Abgrund und eine Ode an die Unver­bes­ser­lich­keit. Neben einem stief­müt­ter­lich geführ­ten Bücher­tisch erwar­tet die Besu­cher auch ein exklu­si­ves Lese­reise-Shirt, das nur vor Ort erhält­lich sein wird.

 

Orga­ni­sa­tor: Cor­vus e.V., Lese-Zei­chen e.V.

Lesung mit Max Annas in Jena
Nov 14 um 19:30

Max Annas – „Mord­un­ter­su­chungs­kom­mis­sion“

 

Annas, zunächst jour­na­lis­tisch tätig, hat danach an einem For­schungs­pro­jekt zu süd­afri­ka­ni­schem Jazz gear­bei­tet. Inzwi­schen lebt er in Ber­lin, schreibt Kri­mi­nal­ro­mane und ist dafür bereits mit dem Deut­schen Kri­mi­preis geehrt wor­den.

Nun „Mord­un­ter­su­chungs­kom­mis­sion“. An einer Bahn­stre­cke nahe Jena wird 1983 eine ent­stellte Lei­che gefun­den. Wie ist der junge mosam­bi­ka­ni­sche Ver­trags­ar­bei­ter zu Tode gekom­men? Ober­leut­nant Otto Cas­torp von der Mord­un­ter­su­chungs­kom­mis­sion in Gera sucht Zeu­gen und stößt auf Schwei­gen. Doch Indi­zien las­sen ein Ver­bre­chen aus Ras­sis­mus ver­mu­ten. Als diese Spur sich nicht län­ger über­se­hen lässt, wird die Kom­mis­sion ange­wie­sen, die Ermitt­lun­gen ein­zu­stel­len. Denn ein Mord wie die­ser ist in der Deut­schen Demo­kra­ti­schen Repu­blik nicht vor­stell­bar. Also ermit­telt Otto Cas­torp ohne Wis­sen sei­ner Kol­le­gen wei­ter. Und wird dabei beob­ach­tet. Max Annas hat sich einen his­to­ri­schen Fall aus­ge­sucht. Ein emi­nent poli­ti­sches Buch, das indes weit über die 80er Jahre und die DDR hin­aus­weist.

 

Orga­ni­sa­tor: Ernst-Abbe-Büche­rei, Lese-Zei­chen e.V.

Verleihung des Thüringer Märchen- und Sagenpreises »Ludwig Bechstein« in Meiningen
Nov 14 um 19:30

Ver­lei­hung des dies­jäh­ri­gen Mär­chen- und Sagen­prei­ses »Lud­wig Bech­stein« an Prof. Dr. Ruth Bot­tig­hei­mer, Bos­ton.

Lese-Konzert mit Sebastian Fizek in Erfurt
Nov 14 um 20:00

SEBASTIAN FITZEK LIVE IN CONCERT

Sebas­tian Fit­zek bringt zusam­men mit sei­nem neuen Thril­ler den pas­sen­den Sound­track gleich mit. Die elek­tro­ni­sche Live­band »Buf­fer Under­run« und ein klas­si­sches Ensem­ble sor­gen für ein Klang­wun­der mit wabern­den Bäs­sen, ver­zerr­ten Syn­the­si­zern, gro­ßem Flü­gel und
ele­gan­ten Streich­in­stru­men­ten. Fit­zeks »Lesung 3.0« – ein unver­gess­li­ches Erleb­nis.

Nov
15
Fr
»Thüringen liest!« – Lesung mit Astrid Seehaus in Saalfeld
Nov 15 um 09:00

»Ein Dra­che in Opas Gar­ten« – Lesung mit Astrid See­haus.

10. Thüringer Märchensymposium am 15. November in Meiningen
Nov 15 um 10:00 – 17:00

Anmel­de­for­mu­lar                           Ver­an­stal­tungs­flyer

 

#märchenerzählen – digital und analog

 

Mode­ra­tion: Dr. Mar­tin Straub (Lese-Zei­chen e.V.)

10:00 – 10:30 Gruß­worte, Intro
Erzäh­len, Ani­ma­tion

10:30 – 11:30 Kul­tu­rel­ler Wan­del und Erzäh­len.
Mär­chen in digi­ta­len Zei­ten oder das Mär­chen der Digi­ta­li­sie­rung?
Prof. Dr. Frie­de­mann Schmoll, FSU Jena

11:30 – 12:30 Mär­chen zwi­schen Über­lie­fe­rungs­ge­schichte und Digi­ta­li­tät
Prof. Dr. Hol­ger Ehr­hardt, Uni­ver­si­tät Kas­sel

12:30 – 13:00 Prä­sen­ta­tion der Work­shop-The­men

13:00 – 14:00 Mit­tags­pause

14:30 – 17:00 Work­shops (Biblio­thek, Volks­hoch­schule)

1. Stop-Frame-Erzäh­len: Ani­ma­ti­ons-Work­shop
Ana Maria Val­lejo

2. Das Spiel mit den Geschich­ten. Aus alt mach neu.
Flo­rian Schütz

3. Mär­chen twit­tern? Risi­ken und Freu­den media­len Erzäh­lens im Inter­net
Prof. Dr. Sabine Wien­ker-Pie­pho

4. Mär­chen­er­zäh­len in Kin­der­gär­ten und Schu­len – Erfah­run­gen aus der Pra­xis
Prof. Dr. Kris­tin War­detzky

5. Mär­chen­filme in der Gegen­wart
David Ungu­reit

6. Work­shop für erfah­rene Erzähler*innen
Suse Weisse

 

BücherLounge in der Weimarer Eckermann-Buchhandlung
Nov 15 um 18:30

Bücher­Lounge – Nur mit Vor­be­stel­lung!

 

Lite­ra­ri­sche Emp­feh­lun­gen und Gesprä­che bei einem abend­li­chen Glas Wein
Die Ecker­mann Buch­hand­lung und die Lite­ra­ri­sche Gesell­schaft Thü­rin­gen e. V. laden Sie zu einem beson­de­ren Event ein.

Am Abend begrü­ßen wir Sie zu Pro­secco, Wein und vie­len wei­te­ren Geträn­ken sowie einem köst­li­chen Abend­buf­fet, stel­len aktu­elle Lite­ra­tur, große Klas­si­ker und echte Geheim­tipps vor und laden Sie ein, mit uns und ande­ren Lesern ins Gespräch zu kom­men.

Mit­ar­bei­ter und Gäste der Buch­hand­lung um Johan­nes Stein­hö­fel stel­len Ihnen ihre Emp­feh­lun­gen vor. Wir las­sen uns nicht von Best­sel­ler­lis­ten lei­ten, son­dern von unse­ren per­sön­li­chen Sym­pa­thien. Ebenso emp­feh­len wir auch Bücher für unsere jun­gen und jüngs­ten Leser.

Dazu ver­wöh­nen wir Sie mit aus­ge­such­ten Spe­zia­li­tä­ten und natür­lich unse­rem fair gehan­del­ten Wei­mar-Kaf­fee.

Begrenzte Plätze, sichern Sie sich Ihre Karte! Kar­ten kön­nen Sie HIER erwer­ben.

Märchen-Menü mit Suse Weise und Antje Horn
Nov 15 um 19:30

»Wenn der Topf aber nun ein Loch hat« – Mär­chen und Menü mit Suse Weise un Antje Horn.

Nov
17
So
Bücherbrunch in der Weimarer Eckermann-Buchhandlung
Nov 17 um 11:00

Bücher­Brunch – Nur mit Vor­be­stel­lung!

 

Lite­ra­ri­sche Emp­feh­lun­gen wer­den bei einem schmack­haf­ten Früh­stücks­buf­fet gereicht.

Die Ecker­mann Buch­hand­lung und die Lite­ra­ri­sche Gesell­schaft Thü­rin­gen e. V. laden Sie zu einem beson­de­ren Event ein. Genie­ßen Sie einen ent­spann­ten (Vor-)Mittag bei Kaf­fee, Tee, Pro­secco und lecke­ren Köst­lich­kei­ten.

Bei einem reich­hal­ti­gen Früh­stücks­buf­fet (süß und herz­haft) stel­len wir aktu­elle Lite­ra­tur, große Klas­si­ker und echte Geheim­tipps vor und laden Sie ein, mit uns und ande­ren Lesern ins Gespräch zu kom­men.

Mit­ar­bei­ter und Gäste der Buch­hand­lung um Johan­nes Stein­hö­fel stel­len Ihnen ihre Emp­feh­lun­gen vor. Wir las­sen uns nicht von Best­sel­ler­lis­ten lei­ten, son­dern von unse­ren per­sön­li­chen Sym­pa­thien. Ebenso emp­feh­len wir auch Bücher für unsere jun­gen und jüngs­ten Leser.

Dazu ver­wöh­nen wir Sie mit aus­ge­such­ten Spe­zia­li­tä­ten und natür­lich unse­rem fair gehan­del­ten Wei­mar-Kaf­fee.

Begrenzte Plätze, sichern Sie sich Ihre Karte! Kar­ten kön­nen Sie HIER erwer­ben

200 Jahre »West-öst­li­cher Divan« zwi­schen Klas­sik und Gegen­wart. Ein Abend mit Anne Kies, Stef­fen Men­sching, Christoph Schmitz-Scholemann und Vahid Shahidifar im Lutherhaus Eisenach
Nov 17 um 18:00

»Dich­ten ist ein Über­mut« – 200 Jahre »West-öst­­li­cher Divan« zwi­schen Klas­sik und Gegen­wart

Ein Abend mit Anne Kies, Stef­fen Men­sching, Chris­toph Schmitz-Schole­mann und Vahid Shahi­di­far.

 

Vor 200 Jah­ren erschien Johann Wolf­gang von Goe­thes Gedicht­samm­lung »West-öst­­li­cher Divan« als Ergeb­nis sei­ner Beschäf­ti­gung mit den Gedich­ten des per­si­schen Dich­ters Hafis. Ein hoher Anteil der Gedichte geht auf Goe­thes Brief­wech­sel mit Mari­anne von Wil­le­mer zurück, von der auch einige Gedichte des Divan stam­men. Anne Kies und Stef­fen Men­sching ver­lei­hen in ihrer Lesung den Gedich­ten Prä­senz, Chris­toph Schmitz-Schole­mann liest die mode­rie­ren­den Zwi­schen­texte. Vahid Shahi­di­far beglei­tet die Ver­an­stal­tung musi­ka­lisch auf der San­tur.

 

Eine Ver­an­stal­tung des Thü­rin­ger Lite­ra­tur­ra­tes e.V. in Zusam­men­ar­beit mit dem Luther­haus Eisen­ach.

Die Ver­an­stal­tung fin­det im Rah­men der Reihe »Ori­ent und Okzi­dent sind nicht mehr zu tren­nen – 200 Jahre West-öst­­li­cher Divan« statt.

Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung durch die Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thü­rin­gen und der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei.

Nov
18
Mo
»JuLe-Treff im Leseladen« in Weimar
Nov 18 um 16:00

Junge Leser ab 12 Jah­ren tref­fen sich in der Ecker­mann-Buch­hand­lung!

Du bist zwi­schen 12–16 Jah­ren und liest gern?
Du bist neu­gie­rig auf aktu­elle Titel?
Du hast Lust, auch ande­ren einen Buch­tipp zu geben?
Dann bist Du bei uns als Testleser/in rich­tig!

Wir tref­fen uns ein­mal monat­lich zum Reden, Raten, Bewer­ten und Emp­feh­len. Auf uns war­tet ein Jahr vol­ler Lese­aben­teuer! Wir freuen uns auf Dich!

Sabine Arndt, Biblio­the­ka­rin
Johan­nes Stein­hö­fel und das Team der Ecker­mann-Buch­hand­lung
Sig­run Lüdde und die Lite­ra­ri­sche Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V.

Nov
19
Di
Vortrag von Prof. Dr. Alice Stašková in Weimar
Nov 19 um 18:00

»›doch immer der König unse­rer Lite­ra­tur‹. Hein­rich Hei­nes Goe­the« – Vor­trag von Prof. Dr. Alice Staš­ková (Jena).

Nov
20
Mi
Figurenspiel in Meiningen
Nov 20 um 16:00

»Vom Schnee­mann und sei­nem Freund, dem Spat­zen« Figu­ren­spiel von Steffi Lampe.

Lesung mit Volker Müller in Erfurt (entfällt)
Nov 20 um 18:00

Bäume malen im Novem­ber“ – Buch­vor­stel­lung mit Vol­ker Mül­ler.

Die Ver­an­stal­tung muss lei­der krank­heits­be­dingt aus­fal­len.  Sie wird nach Mög­lich­keit zu einem spä­te­ren Zeit­punkt nach­ge­holt.

Lesung mit Uwe Karte in Bad Tabarz
Nov 20 um 19:00

»Jörg Stüb­ner-Fuß­ball­star der DDR« – Lesung mit Uwe Karte

 

Er war der Pop­star im DDR-Fuß­ball: Jörg Stüb­ner wird, gerade 18 gewor­den, Stamm­spie­ler bei Dynamo Dres­den. Nur ein Jahr spä­ter sein Debüt in der DDR-Natio­nal­mann­schaft. Im Sep­tem­ber 1985 treibt er in einem WM-Qua­li­fi­ka­ti­ons­spiel Michel Pla­tini, damals einer der bes­ten Fuß­ball der Welt, zur Ver­zweif­lung. So wird Stüb­ner zum Star. Er kann wun­der­bar kicken, hat ein gro­ßes Kämp­fer­herz und sieht auch noch ver­dammt gut aus. Sein Mar­ken­zei­chen? Die Pop­per­lo­cke und die Mäd­chen ste­hen Schlange. Die zweite Lebens­hälfte wird für das DDR-Kind zur har­ten Prü­fung. Zunächst hat er sei­nen Abstieg als Fuß­bal­ler zu ver­kraf­ten. Sehnt sich stets nach einem Stück Nor­ma­li­tät, wie aber den Lebens­un­ter­halt ver­die­nen? Hat er doch wirk­lich nur das Fuß­ball spie­len gelernt. Hinzu kom­men pri­vate und gesund­heit­li­che Pro­bleme. Jörg Stüb­ner kämpft bis zum Schluß. Im Juni 2019 stirbt er mit nur 53 Jah­ren in Dres­den.

Das Buch beschreibt zwei Hand­lungs­ebe­nen. Zum einen zeich­net der Autor Stüb­ners Wer­de­gang nach. Von der Kind­heit in der Mon­go­lei, über die Anfänge mit dem Fuß­ball in Halle, die KJS-Zeit in Dres­den bis hin zu den Jah­ren als unver­zicht­ba­rer Bestand­teil der Dynamo-Mann­schaft. Zweite Hand­lungs­ebene ist die Ent­ste­hung des Buches. Stüb­ners 50. Geburts­tag im Juli 2015 ist der Aus­gangs­punkt, an dem der Ex-Natio­nal­spie­ler und der Autor beschlie­ßen, an einem Buch zu arbei­ten. Zunächst gedacht als ein Stück Lebens­hilfe für den geschei­ter­ten Star. So ent­wi­ckelt sich zwi­schen ihnen nach und nach eine enge Bezie­hung mit wich­ti­gen Etap­pen auf Stüb­ners lan­gen Weg in ein nor­ma­les Leben. Im Juni 2019 been­det sein plötz­li­cher Tod die knapp vier­jäh­rige Zusam­men­ar­beit. So wird das Buch zum Andenken an einen bewun­derns­wer­ten Kämp­fer und einen guten Men­schen.

 

Uwe Karte über sein Schrei­ben: »In ers­ter Linie sehe ich mich als Geschich­ten­er­zäh­ler. Nach mei­ner Über­zeu­gung hat zum Bei­spiel jedes Fuß­ball­spiel min­des­tens eine Story. Sind es meh­rere, pick ich mir die­je­nige her­aus, die ich beson­ders span­nend, berüh­rend oder ein­fach nur außer­ge­wöhn­lich finde. Ähn­lich fas­zi­nie­rend finde ich das Ein­tau­chen in die Sport­his­to­rie: Große Momente groß­ar­ti­ger Ath­le­ten nach­emp­fin­den, inter­es­sante Typen fin­den. Zusam­men­hänge dar­stel­len und begreif­bar wer­den las­sen.«

Uwe Karte; Jahr­gang 1966; seit 1993 freier Jour­na­list und Autor, Fil­me­ma­cher, ab und an auch mal Mode­ra­tor (u.a. MDR, WDR, DFB, Sport­frei­ver­lag, Ver­lag Die Werk­statt, Agon Sport­ver­lag).

Weimarer Kontroversen – Tagung vom 20. bis 22. November 2019 in Weimar
Nov 20 um 19:00 – 20:30

20. Novem­ber 2019, 19:00 – 20:30 Abend­vor­trag
Ort: Bau­haus-Museum, Pro­jekt­raum A (UG)

 

Begrü­ßung
Dr. Ulrike Lorenz (Prä­si­den­tin Klas­sik Stif­tung Wei­mar) und Prof. Dr. Win­fried Speit­kamp (Prä­si­dent Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar)

Key­note:
Prof. em. Dr. Lucian Höl­scher (Ruhr-Uni­ver­si­tät Bochum)
Uto­pie und Ent­täu­schung. 100 Jahre Bau­haus

Lesung mit Jörg Albrecht in Erfurt
Nov 20 um 19:30

Die Gunst des Augen­blicks – Jörg Albrecht­Ly­rik der Gegen­wart –

Thü­rin­ger Lesun­gen und Werk­statt­ge­sprä­che

 

Mode­ra­tion: Guido Naschert.

 

Pro­jekt­trä­ge­rin: Lite­ra­ri­sche Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V.
Koope­ra­ti­ons­part­ner: Erfur­ter Herbst­lese e.V., For­schungs­stelle Euro­päi­sche Roman­tik und Schil­lers Gar­ten­haus der FSU Jena, Lese-Zei­chen e.V.
För­de­rer: Fried­rich-Schil­ler-Uni­ver­si­tät Jena, Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thü­rin­gen.

Lesung und Gespräch mit Erik Linder in Erfurt
Nov 20 um 19:30

Mitt­woch, 20. Novem­ber 2019 – 19.30 – Erfurt

Die Gunst des Augen­blicks – Erik Lin­der
Lyrik der Gegen­wart – Thü­rin­ger Lesun­gen und Werk­statt­ge­sprä­che
ERIK LINDNER wurde 1968 in Den Haag gebo­ren. Sein ers­ter Gedicht­band Tra­mon­tane erschien 1996 bei Perdu. Seit­dem ver­öf­fent­lichte er fünf wei­tere Bände, zuletzt Zog (dt. Sog, Van Oor­schot, 2018), sowie einen Roman. Im Jahre 2013 erschien im Mat­thes & Seitz Ver­lag Ber­lin eine Aus­wahl aus sei­nem Werk in deut­scher Über­set­zung von Rose­ma­rie Still, Nach Ace­dia. Lind­ner ist frei­be­ruf­li­cher Schrift­stel­ler und wohnt in Ams­ter­dam. Er ist als lite­ra­ri­scher Mit­ar­bei­ter an der Jan van Eyck Aka­de­mie in Maas­tricht tätig und ist Mit­be­grün­der und Redak­teur der Zeit­schrift Ter­ras für inter­na­tio­nale Lite­ra­tur.

Zuletzt erschie­nen: Naar White­bridge (2013); Nach Ace­dia (2013).

Mode­ra­tion: Guido Naschert.

 

Pro­jekt­trä­ge­rin: Lite­ra­ri­sche Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V.
Koope­ra­ti­ons­part­ner: Erfur­ter Herbst­lese e.V., For­schungs­stelle Euro­päi­sche Roman­tik und Schil­lers Gar­ten­haus der FSU Jena, Lese-Zei­chen e.V.
För­de­rer: Fried­rich-Schil­ler-Uni­ver­si­tät Jena, Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thü­rin­gen.

Lesung und Gespräch mit der Illustratorin Kat Menschik in Jenas »Neuer Mitte«
Nov 20 um 20:15

Lesung und Gespräch mit der Illus­tra­to­rin Kat Men­schik: „Die Puppe im Gras. Nor­we­gi­sche Mär­chen“

 

Kat Men­schik ist eine der erfolg­reichs­ten Illus­tra­to­rin­nen Deutsch­lands. Ihre Bil­der machen Bücher zu Kunst­wer­ken. Kafka, Shake­speare und Mura­kami hat sie illus­triert, ihr Gar­ten­band „Der gol­dene Gru­ber“ wurde zum Dau­er­sel­ler.

Die Puppe im Gras“ sam­melt eine Aus­wahl von Kat Men­schiks Lieb­lings­mär­chen aus Nor­we­gen mit wun­der­schö­nen Illus­tra­tio­nen. Kleine Pup­pen locken Königs­söhne ins hohe Gras, Hand­wer­ker über­lis­ten mit­hilfe von Nüs­sen den Teu­fel und ein Huhn ret­tet die Erde vor dem Ver­ge­hen. Eine Welt jen­seits des All­ta­ges war­tet dar­auf, neu ent­deckt zu wer­den.

In Jena wird Kat Men­schik aus den Mär­chen lesen und über ihre ein­zig­ar­ti­gen Illus­tra­tio­nen spre­chen.

 

Orga­ni­sa­tor: Lese-Zei­chen e.V., Tha­lia Uni­ver­si­täts­buch­hand­lung Jena

Nov
21
Do
Vortrag von Claudia Häfner in Weimar
Nov 21 um 17:00

Adele Scho­pen­hauer und Goe­the: ein Brief­wech­sel

Vor­trag von Clau­dia Häf­ner, Jena

Im Goe­the- und Schil­ler-Archiv Wei­mar wer­den die wich­tigs­ten Briefe, Tage­bü­cher und Manu­skripte Adele Scho­pen­hau­ers auf­be­wahrt. Grund­le­gend für erste Cha­rak­te­ri­sie­run­gen war ihr Brief­wech­sel mit dem »lie­ben Vater« Goe­the. Die meis­ten Briefe, die er an sie schrieb, kehr­ten durch einen Ankauf Otti­lie von Goe­thes 1864 nach Wei­mar zurück. Die enge Bezie­hung zum »güti­gen Vater« lebte vor allem im Brief­wech­sel wäh­rend Adele Scho­pen­hau­ers Bil­dungs­rei­sen und nach ihrem Umzug an den Rhein fort. Sie durfte ihn um Auto­gra­phen und Medail­len bit­ten und ver­mit­telte Mine­ra­lien, Alter­tü­mer, Bücher und Radie­run­gen. Der Brief­wech­sel ist jedoch nicht nur durch viel­fäl­tige The­men, son­dern auch durch eine beson­dere emo­tio­nale Tiefe gekenn­zeich­net.

Clau­dia Häf­ner stu­dierte Geschichte und Phi­lo­so­phie in Jena. Als Mit­ar­bei­te­rin im Goe­the- und Schil­ler-Archiv erschließt sie die Briefe an Goe­the. Ihr beson­de­res For­schungs­in­ter­esse gilt der Stadt­ge­schichte Jenas sowie der jün­ge­ren Genera­tion um Johann Wolf­gang von Goe­the. – Sie ist Kura­to­rin der Aus­stel­lung und Autorin des Begleit­hef­tes.

Die­ses Begleit­heft – im Archiv erhält­lich – beinhal­tet zahl­rei­che Aus­stel­lungs­ob­jekte wie Adele Scho­pen­hau­ers Tage­bü­cher sowie Manu­skripte von Gedich­ten, Mär­chen und Ita­li­en­auf­zeich­nun­gen, ihre fan­ta­sie­vol­len Sche­ren­schnitte, Aqua­relle und Ara­bes­ken. Sie wer­den kom­plet­tiert mit ori­gi­na­len Brie­fen, die Ein­blick geben in ihr Ver­hält­nis zum Bru­der, die enge Bezie­hung zum »Vater« Goe­the, die Freund­schaft zu wich­ti­gen Schrift­stel­le­rin­nen und Schrift­stel­lern wie Immer­mann und der Droste. Nicht zuletzt wird daran erin­nert, wie Adele Scho­pen­hau­ers viel­ge­stal­ti­ges Erbe durch ihre Freun­din­nen Otti­lie von Goe­the, All­wina From­mann und Sibylle Mer­tens-Schaaff­hau­sen nach Wei­mar gelangte.

Lesung mit Ingrid Annel in Bienstädt
Nov 21 um 19:00

4. Bien­städ­ter Herbst­lese

»Ein Kleid ganz aus Schnee«. Ingrid Annel liest mär­chen­hafte Geschich­ten für Erwach­sene.

NARRARE – Eröffnung des 2. Erzählkunstfestivals ins Jena
Nov 21 um 19:00

NARRARE – Eröff­nung des 2. Erzähl­kunst­fes­ti­vals ins Jena – Geschich­ten am Feuer

 

Im Novem­ber ver­an­stal­tet der Lese-Zei­chen e.V. das zweite Mal das inter­na­tio­nale Fes­ti­val für Erzähl­kunst »Nar­rare« in Jena.

Feuer, Lie­ge­stühle, warme Decken, Glüh­wein, Punsch und kun­ter­bunte Geschich­ten. Erzähler*innen: Mar­tin Ell­rodt, Mar­tin Nie­der­mann, Maria Car­mela Mari­nelli, Lukas Mül­ler, Annika Füser, Flo­rian Fischer, Moham­med Kello, Antje Horn.

In der gan­zen Stadt wer­den eine Woche lang Ver­an­stal­tun­gen statt­fin­den. Erzäh­le­rin­nen und Erzäh­ler geben Geschich­ten wei­ter. Sie begeg­nen den Zuhö­rern ganz per­sön­lich und schaf­fen mit dem Erzäh­len der ver­schie­dens­ten Geschich­ten einen Raum, in wel­chem wir alle zuhause sein dür­fen. Die Geschich­ten erzäh­len von der Sehn­sucht nach Gerech­tig­keit, nach Liebe, Sinn und Glück. Sie sind zeit­los und uni­ver­sal. Mythen, Mär­chen, Sagen usw. sind seit jeher die Weg­be­rei­ter der Migra­tion. Sie machen nicht Halt vor Län­der­gren­zen, sie über­schrei­ten diese seit Jahr­hun­der­ten und schaf­fen sich im neuen Kul­tur­raum immer wie­der eine neue Iden­ti­tät.

Orga­ni­sa­tor: Lese-Zei­chen e.V., Jen­a­Kul­tur, Ver­band der Erzäh­le­rin­nen und Erzäh­ler e.V.

Narrare-Festival: Geschichten mit Martin Ellrodt und Martin Niedermann in Jena
Nov 21 um 19:30

Mar­tin Ell­rodt und Mar­tin Nie­der­mann erzäh­len Geschich­ten aus aller Welt. Kommt und lauscht!
Im Novem­ber ver­an­stal­tet Lese-Zei­chen zum zwei­ten Mal das inter­na­tio­nale Fes­ti­val für Erzähl­kunst »Nar­rare« in Jena. In der gan­zen Stadt wer­den eine Woche lang Ver­an­stal­tun­gen statt­fin­den. Erzäh­le­rin­nen und Erzäh­ler geben Geschich­ten wei­ter. Sie begeg­nen den Zuhö­rern ganz per­sön­lich und schaf­fen mit dem Erzäh­len der ver­schie­dens­ten Geschich­ten einen Raum, in wel­chem wir alle zuhause sein dür­fen. Die Geschich­ten erzäh­len von der Sehn­sucht nach Gerech­tig­keit, nach Liebe, Sinn und Glück. Sie sind zeit­los und uni­ver­sal. Mythen, Mär­chen, Sagen usw. sind seit jeher die Weg­be­rei­ter der Migra­tion. Sie machen nicht Halt vor Län­der­gren­zen, sie über­schrei­ten diese seit Jahr­hun­der­ten und schaf­fen sich im neuen Kul­tur­raum immer wie­der eine neue Iden­ti­tät.

Orga­ni­sa­tor: Lese-Zei­chen e.V., Jen­a­Kul­tur, Ver­band der Erzäh­le­rin­nen und Erzäh­ler e.V.

Nov
22
Fr
Weimarer Kontroversen – Tagung vom 20. bis 22. November 2019 in Weimar
Nov 22 um 10:00 – 16:00

10 – 16 Uhr Bau­haus-Dia­loge: His­to­ri­sche Avant­gar­den und zeit­ge­nös­si­sche Pra­xen
Ort: con­gress cen­trum neue wei­ma­r­halle, Flügelsaal 1

 

10:00 – 11:00
Prof. Dr. Chris­toph Stölzl (Hoch­schule für Musik Franz Liszt Wei­mar) im Gespräch mit Bet­tina Wag­ner-Ber­gelt (Tanz­thea­ter Wup­per­tal Pina Bausch) und Dr. Andreas Schwab (Palma3, Bern)
Uto­pien auf der Bühne: Avant­garde-Musik, Thea­ter und Tanz

11:00 – 12:00
Dr. Eck­hart Gil­len (Ber­lin) im Gespräch mit Prof. Dr. Kai-Uwe Hem­ken (Kunst­hoch­schule Kas­sel) und Dr. Fran­ziska Stöhr (Mün­chen)
Poten­tiale uto­pi­scher Kunst: His­to­ri­sche Avant­gar­den vs. heu­tige künst­le­ri­sche Uto­pien

12:00 – 13:00
Mit­tags­pause

13:00 – 14:00
Dr. Gabriele Zipf (Futu­rium gGmbH, Ber­lin) im Gespräch mit Prof. Aart van Bezooi­jen (Burg Gie­bichen­stein Kunst­hoch­schule Halle / Mate­rial Sto­ries, Ham­burg)
Arbeits- und Lebens­wel­ten der Zukunft. Ver­mitt­lung und Prä­sen­ta­tion

14:00 – 15:00
Dr. Franz Mau­els­ha­gen (IASS Pots­dam)
Klio trifft Gaia – Zukunfts­ho­ri­zonte im Anthro­po­zän

Im Anschluss Gespräch mit Tomás Saraceno (Ber­lin)

15:00 – 16:00
Rück­fra­gen / Dis­kus­sio­nen

16:00
Ende der Ver­an­stal­tung

 

Mode­ra­tion: Nico­las Flessa, M.A. (Ber­lin)

Narrare-Festival: Geschichten mit Annika Füser & Mohammed Kello in Jena
Nov 22 um 17:00

Annika Füser & Moham­med Kello: Von König Horst … Û Çîro­kên din

König Horst sitzt auf sei­nem Thron und über­blickt sein Reich, das sich in Ord­nung und Ruhe unter sei­nem Blick erstreckt. König Horst liebt seine Ord­nung… Doch plötz­lich fan­gen die Berge um sein Reich an zu erzit­tern. Die Erde bebt. Ein rie­si­ger Spalt bricht auf und Men­schen strö­men her­ein. Sie schwin­gen bunte Fah­nen, schreien und sin­gen und sie erzäh­len. Sie erzäh­len ihre Geschich­ten: Siname, der der Kopf raucht vor Sor­gen; Maria, die den Pfar­rer her­ein­ge­legt hat und die paläs­ti­nen­si­sche Prin­zes­sin, die es schaffte die Sonne ein­zu­fan­gen. Sie alle haben ihre Geschich­ten des Wider­stands dabei.
Erzähler*innen: Annika Füser & Moham­med Kello

Erzähl­vor­stel­lung auf kur­disch, ara­bisch und deutsch

Orga­ni­sa­tor: Lese-Zei­chen e.V., Jen­a­Kul­tur, Ver­band der Erzäh­le­rin­nen und Erzäh­ler e.V.

Buchpräsentation und Lesung zu Gerhard Altenbourg mit Wulf Kirsten im Lindenau-Museum Altenburg
Nov 22 um 18:30

Ger­hard Alten­bourg – »wald mino­tau­risch«

 

Buch­prä­sen­ta­tion und Lesung mit Wulf Kirs­ten, Lyri­ker, Wei­mar.

Eine Ver­an­stal­tung des Lin­denau-Muse­ums Alten­burg in Zusam­men­ar­beit mit der Stif­tung Ger­hard Alten­bourg.

Märchen und Menü mit Florian Fischer und Lukas Müller in Meiningen
Nov 22 um 19:30

»Gleich und doch anders« – Mär­chen und Menü mit Flo­rian Fischer und Lukas Mül­ler

Narrare-Festival: Geschichten mit Maria Carmela Marinelli, Martin Ellrodt und Klaus Wegener in Jena
Nov 22 um 20:00

Wur­zeln & Flü­gel. Mit Maria Car­mela Mari­nelli, Mar­tin Ell­rodt und Klaus Wege­ner

Ein in Tsche­chien leben­der deut­scher Erzäh­ler, eine in Deutsch­land lebende ita­lie­ni­sche Erzäh­le­rin und ein in Jena leben­der nord­deut­scher Musi­ker las­sen die Fun­ken sprü­hen und die Fet­zen flie­gen.
Erzähler*innen: Maria Car­mela Mari­nelli, Mar­tin Ell­rodt
Musi­ker: Klaus Wege­ner (Klarinette/ Saxo­phon)
Mode­ra­tion: Antje Horn
Die Stadt­werke laden zu die­sem Abend und einem klei­nen Buf­fet ein.

Orga­ni­sa­tor: Lese-Zei­chen e.V., Jen­a­Kul­tur, Ver­band der Erzäh­le­rin­nen und Erzäh­ler e.V.

Nov
23
Sa
Lesung mit Volker Müller in Weimar (entfällt)
Nov 23 um 17:00

Lesung mit Lyrik und Kur­zer Prosa. Musi­ka­li­sche Umrah­mung (Kla­ri­nette) durch den Autor.

Die Ver­an­stal­tung muss lei­der krank­heits­be­dingt aus­fal­len.  Sie wird nach Mög­lich­keit zu einem spä­te­ren Zeit­punkt nach­ge­holt.

Narrare-Festival: Lange Nacht der Geschichten in Jena
Nov 23 um 18:30 – 22:30

Wur­zeln und Flü­gel .. Woher kom­men wir? Wohin gehen wir? Was gibt uns Halt? Was lässt uns flie­gen? Vier Län­der – sie­ben Erzähler*innen – viele Geschich­ten Erzähler*innen: Mar­tin Nie­der­mann, Maria Car­mela Mari­nelli, Lukas Mül­ler, Annika Füser, Flo­rian Fischer, Moham­med Kello, Antje Horn

Pro­gramm
18:30 – 19:30 Uhr Lange Nacht der Geschich­ten – Teil 1
19:30 – 20:15 Uhr Abend­essen (Buf­fet)
20:15 – 21:15 Uhr Lange Nacht der Geschich­ten – Teil 2
21:15 – 21:45 Uhr Pause
21:45 – 22:30 Uhr Lange Nacht der Geschich­ten – Teil 3

Orga­ni­sa­tor: Lese-Zei­chen e.V., Jen­a­Kul­tur, Ver­band der Erzäh­le­rin­nen und Erzäh­ler e.V.

Lesekonzert mit Schriftstellern und Komponisten in Eisenach
Nov 23 um 19:00

Autor trifft Autor. Lese­kon­zert mit Schrift­stel­lern und Kom­po­nis­ten

 

Was ent­steht dar­aus, wenn die Musik und das Wort auf­ein­an­der­tref­fen?
Ein abwechs­lungs­rei­cher und span­nungs­vol­ler Abend mit zwei Schrift­stel­lern und zwei Musi­ker.

Chris­tine Hans­mann und Ste­fan Peter­mann lesen Aus­schnitte aus ihren eige­nen Büchern vor. Dazu erklingt live und selbst vor­ge­tra­gen, die extra dafür kom­po­nier­ten Werke der Musik­au­toren Romeo Wecks und Daniel Gutier­rez.

Romeo Wecks (Kla­vier) trifft auf Chris­tine Hans­mann,
Daniel Gutier­rez (Cello) trifft auf Ste­fan Peter­mann.

 

Die Ver­an­stal­tung fin­det im Rah­men der Reihe Klang­netz Thü­rin­gen 2019 statt. Sie wird ver­an­stal­tet vom via nova e.V. in Koope­ra­tion mit der Lite­ra­ri­schen Gesell­schaft Thü­rin­gen, geför­dert durch die Thü­rin­ger Kul­tur­stif­tung, das Bun­des­mi­nis­te­rium für Ernäh­rung und Land­wirt­schaft und die Bun­des­an­stalt für Land­wirt­schaft und Ernäh­rung.

Lesung und Vortrag über tschechische Literatur mit Christine Stauch in der Dichterstätte »Sarah Kirsch« in Limlingerode
Nov 23 um 19:30

Geh und öffne die Tür

 

Rezi­ta­tion: Chris­tine Stauch

Musik: Lev Guz­man

 

Am Sams­tag, 23. Novem­ber 2019, 14:30 Uhr lädt die Dich­ter­stätte Sarah Kirsch in Lim­lin­ge­rode zu einer musi­ka­li­schen Lesung ein. An die­sem Nach­mit­tag wird Kul­tur­ma­na­ge­rin Chris­tine Stauch Tsche­chi­sche Lyrik vor­stel­len. Eine Art lyri­scher Nach­hall auf die Leip­zi­ger Buch­messe, die im Früh­jahr die­ses Jah­res die Tsche­chi­sche Repu­blik als Gast­land prä­sen­tierte. Lev Guz­man wird das poe­ti­sche Pro­gramm musi­ka­lisch berei­chern, indem er den lyri­schen Klang mit musi­ka­li­schen Kom­po­si­tio­nen ver­bin­det, dar­un­ter Werke von Bedřich Sme­tana und Django Rein­hardt. Ande­rer­seits führt er mit sei­nen Impro­vi­sa­tio­nen die Gedichte in freie musi­ka­li­sche Klang­räume.

Im Salon „Musen­bundt“ sind an die­sem Nach­mit­tag nicht nur Lyrik und Musik im Bund. Seit Okto­ber umspie­len Kunst­ob­jekte von Susanne Lägel alle Räume der Dich­ter­stätte. Inwie­weit sich diese mit dem lyrisch-musi­ka­li­schen Klang ver­bin­den, das wer­den die Gäste ganz indi­vi­du­ell erle­ben.

Die Tür der Dich­ter­stätte ist geöff­net – um einzutre­ten!

Wir freuen uns schon jetzt auf Ihr Kom­men!

 

Zum musi­ka­lisch-lite­ra­ri­schen Pro­gramm

geh und öffne die tür“ – diese Vers­zeile ent­stammt dem Gedicht „die tür“ des tsche­chi­schen Poe­ten Miros­lav Holub (*1928, †1998) und lässt ganz im unmit­tel­ba­ren Sinne eine Ein­la­dung ahnen, hin­aus zu gehen um die im Men­schen ver­an­kerte Neu­gier zu stil­len, eine Tür zu öff­nen, um das gut ein­ge­rich­tete Zim­mer, das eigene Haus… die eigene Gedan­ken­welt zu ver­las­sen, um sich von äuße­ren Din­gen inspi­rie­ren las­sen zu kön­nen: von der Natur, von ande­ren Men­schen… oder, den Bogen wei­ter gespannt, von ande­ren Kul­tu­ren und ande­ren Län­dern. Unter die­sem Aspekt wurde diese Vers­zeile zum Pro­gramm des lite­ra­ri­schen Nach­mit­tags: Neu­gier auf tsche­chi­sche Lyrik zu wecken.

In Gänze wird in die­sem Gedicht eine andere Atmo­sphäre spür­bar, eine exis­ten­zi­elle Not, die Tür öff­nen zu müs­sen, um einer Enge zu ent­flie­hen, die freies geis­ti­ges Den­ken und Arbei­ten zu erdrü­cken droht. „…geh und öffne die tür/zumindest/ein luftzug/wird sein“, so die letz­ten Vers­zei­len. Mög­lich, dass der Dich­ter darin die resi­gna­tive Stim­mung auf­greift, die nach der Nie­der­schla­gung des Pra­ger Früh­lings 1968 das Leben vie­ler Men­schen in der dama­li­gen Tsche­cho­slo­wa­kei ergriff, die letzt­lich, auf­grund der sys­tem­im­ma­nen­ten Abkehr von einer freien indi­vi­du­el­len Ent­fal­tung, wie ein Schat­ten von Beginn an über dem Leben der Men­schen in allen sozia­lis­ti­schen Län­dern des dama­li­gen Ost­blocks lag.

Alle Gedichte im Lyrik­band „Wo wir zu Hause das Salz haben“ sind Über­set­zun­gen des bekann­ten deut­schen Lyri­kers Rei­ner Kunze. Zu der Aus­wahl der tsche­chi­schen Lyri­ke­rin­nen und Lyri­ker gehö­ren Jan Skácel, Ivan Blatný, Vlasta Dvořáč­ková, Karel Toman und Milena Fuci­ma­nová. Dazu zäh­len auch Milan Kun­dera, Jaros­lav Sei­fert und Václav Havel.

Kunze in einem Inter­view der Pra­ger Zei­tung nach dem Beson­de­ren in der tsche­chi­schen Lite­ra­tur gefragt, sagt: „In der tsche­chi­schen Lite­ra­tur bricht sich ein­zig­ar­tig euro­päi­sches Licht in sla­wi­schem Emp­fin­den. Der Win­kel, in dem das Licht an die Ober­flä­che der tsche­chi­schen Poe­sie und Prosa aus­tritt, wird bestimmt von einer lan­gen aner­lit­te­nen Weh­mut, einem fei­nen fata­lis­ti­schen Lächeln, einem Zorn, der seine Stunde abwar­tet, und selbst­erlö­sen­dem Humor.“

In die­sem Inter­view ist neben den zahl­rei­chen Aus­zeich­nun­gen für Kunze als Lyri­ker auf die des tsche­chi­schen Außen­mi­nis­te­ri­ums ver­wie­sen, die Kunze 2014 ver­lie­hen wurde, „für sei­nen Bei­trag zur För­de­rung des Anse­hens der Tsche­chi­schen Repu­blik im Aus­land.“*

Die Titel­zeile des genann­ten Inter­views lau­tet: “Ich habe für meine Gedichte den Kopf hin­ge­hal­ten”* Ange­merkt sei an die­ser Stelle, dass der Lyri­ker und Über­set­zer Rei­ner Kunze, der bereits Anfang der 1960er Jahre ein­ge­schränkte Publi­ka­ti­ons­mög­lich­kei­ten in der DDR erfuhr, nach Aus­schluss aus dem Schrift­stel­ler­ver­band 1976 den Antrag auf Aus­bür­ge­rung stellte und unmit­tel­bar danach mit sei­ner Fami­lie in die Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land über­sie­delte. /* Pra­ger Zei­tung online, 13. 10. 2017, wikipedia.org

Zur Aus­stel­lung

In der Aus­stel­lungs­reihe der Dich­ter­stätte Haus­ART stellt seit Ende Okto­ber die Künst­le­rin Susanne Lägel ihre Werke vor. Das Motto der musi­ka­li­schen Lesung ging auf ihre Schau über. Sie erklärt das mit fol­gen­den Wor­ten: „Geh und öffne die Tür“ bedeu­tet für mich eine Tür zu öff­nen um sich nach drau­ßen zu bege­ben, offen zu sein für alles, was man drau­ßen erwar­ten kann. … Drau­ßen hole ich mir meine Inspi­ra­tio­nen. … Ich liebe es drau­ßen zu sein.“

Was ihre Kunst aus­macht hat Susanne Lägel so erklärt: „Ich benutze die Natur als Anre­gung für meine Arbei­ten, ins­be­son­dere die Struk­tu­ren der Bäume haben es mir ange­tan. Die foto­gra­fiere und zeichne ich, und gehe ihnen in mei­nen tex­ti­len Arbei­ten nach. Ein Schwer­punkt mei­ner Arbeit ist die Fär­be­rei mit Pflan­zen­ma­te­ria­lien wie Blät­ter, Rin­den, Wur­zeln, Blü­ten und Früchte.“

Man darf gespannt sein, auf die Werke von Susanne Lägel und auf das ein­ma­lige Zusam­men­spiel von Lyrik, Musik und bil­den­der Kunst an die­sem Nach­mit­tag in der Dich­ter­stätte Sarah Kirsch in Lim­lin­ge­rode.

Nov
24
So
Puppenspiel im Romantikerhaus Jena
Nov 24 um 15:00

Figu­ren­thea­ter mit Chris­tiane Wei­d­rin­ger im Roman­tik­erhaus Jena

»Wenn es Win­ter wird, gucken die Kin­der in den Him­mel und war­ten auf den Schnee. Dort oben sit­zen drei kleine Schnee­flöck­chen unge­dul­dig auf ihrer Wolke. Wann ist es end­lich kalt genug, um hin­un­ter zu schwe­ben und Aben­teuer zu erle­ben? Dann geht es plötz­lich los! Nach­ein­an­der wir­beln sie zur Erde und erfah­ren eines nach dem ande­ren die Geschichte von dem Jun­gen mit sei­ner Ziege im Schnee­sturm, von der Fabel der Tie­ren im Win­ter­wald und vom Mär­chen des klei­nen Schnee­mäd­chens, das eines Tages leben­dig wurde…«

Das Figu­ren­thea­ter von Chris­tiane Wei­d­rin­ger prä­sen­tiert im Rah­men der 19. Thü­rin­gi­schen Pup­pen­spiel­wo­che eine zau­ber­hafte Win­ter­ge­schichte im Roman­tik­erhaus Jena.

für Kin­der ab 3 Jahre

Dauer ca. 50 Minu­ten

Tickets kön­nen ab sofort an der Muse­ums­kasse des Stadt­mu­se­ums, Markt 7, (Öff­nungs­zei­ten) erwor­ben wer­den.

Nov
25
Mo
»Grüner Salon« im Schillerhaus Rudolstadt
Nov 25 um 17:00

Seit 2017 trifft sich der von Karl-Heinz Swirsz­c­zuk und Schü­lern des Fri­de­ri­cian­ums gegrün­dete Phi­lo­so­phie­kreis im Gar­ten des Schil­ler­hau­ses, um gemein­sam zu phi­lo­so­phie­ren, vor allem in Hin­blick auf aktu­elle gesell­schaft­li­che Ent­wick­lun­gen und The­men wie die Zukunft der Arbeit, ethi­sche Fra­gen, die die künst­li­che Intel­li­genz und der Trans­hu­ma­nis­mus auf­wer­fen, und die phi­lo­so­phi­sche Dimen­sion aktu­el­ler poli­ti­scher Debat­ten. Die Tref­fen des Krei­ses sind offen für inter­es­sierte Teil­neh­mer jeden Alters, die Freude am gemein­sa­men Nach­den­ken und Dis­ku­tie­ren haben.

Nov
26
Di
Vortrag von Sabine Köttelwelsch in Heilbad Heiligenstadt
Nov 26 um 16:00

Zum Tee bei Storm: Sabine Köt­tel­welsch

Die Land­grä­fin Phil­ip­pine von Hes­sen-Kas­sel (1745 – 1800).

 

Phil­ip­pine Auguste Ama­lie (1745–1800), Land­grä­fin von Hes­sen-Kas­sel, war eine gebo­rene Prin­zes­sin von Preu­ßen und Nichte König Fried­richs II., genannt Fried­rich der Große. Phil­ip­pine hatte einen für ihre dama­lige Zeit unge­wöhn­lich unab­hän­gi­gen Lebens­stil. Sie galt als große Schön­heit und wusste dies auch ein­zu­set­zen. Von die­ser beson­de­ren Frau wird Sabine Köt­tel­welsch (Kas­sel) beim Tee im Lite­ra­tur­mu­seum „Theo­dor Storm“ berich­ten.

Die erste, poli­ti­sche Ehe mit Land­graf Fried­rich II. von Hes­sen-Kas­sel blieb auf ihren eige­nen Wunsch hin kin­der­los. In Kas­sel eta­blierte sie einen eige­nen Freun­des­zir­kel, zu dem auch so berühmte Gäste wie etwa der Phi­lo­soph Adolph Frei­herr von Knigge gehör­ten. Nach dem Tod ihres ers­ten Ehe­man­nes ehe­lichte sie 1796 ihren lang­jäh­ri­gen Beglei­ter, Graf Georg Ernst Levin von Wint­zin­ge­rode, und ver­brachte auch einige Zeit auf Burg Boden­stein im Eichs­feld. Sie starb am 1. Mai 1800 55-jäh­rig in Ber­lin.

Vortrag von Mario Goldstein in Bad Tabarz
Nov 26 um 19:00

»Aben­teuer Grü­nes Band – Vom Todes­strei­fen zur Lebens­li­nie« – Lesung mit Mario Gold­stein

 

Aben­teu­rer und Buch­au­tor Mario Gold­stein bese­gelte mit uner­schüt­ter­li­chem Frei­heits­drang die Meere der Welt, fuhr mit einem umge­bau­ten Was­ser­wer­fer zum Dalai Lama und durch­querte Nord­ame­rika von Ost nach West.

Seit über fünf­zehn Jah­ren reist er durch die unter­schied­lichs­ten Gegen­den der Welt. Er besucht Plätze, die in kei­nem Rei­se­füh­rer zu fin­den sind. Doch das dun­kelste Kapi­tel sei­ner wech­sel­vol­len Lebens­ge­schichte hat er über all die Jahre nicht ange­fasst. Auf­ge­wach­sen in der DDR, wurde er bereits als 15-Jäh­ri­ger wegen Vor­be­rei­tung von Repu­blik­flucht inhaf­tiert. 1988 miss­lang ihm das zweite Mal ein ret­ten­der Flucht­ver­such. Lange Gefäng­nis­auf­ent­halte und tiefe Ver­zweif­lung beglei­te­ten die­sen Lebens­ab­schnitt.

Im Som­mer 2016 kehrt Mario erst­mals wie­der an die ehe­ma­lige Grenze zurück und stellt sich sei­ner Ver­gan­gen­heit. 1.393 Kilo­me­ter legt er zu Fuß, nur von sei­ner Hün­din Sunny beglei­tet, auf dem eins­ti­gen Kolon­nen­weg zurück. Doch es sollte nicht nur eine Begeg­nung mit sei­ner eige­nen Geschichte wer­den. Er wollte auch dem Grü­nen Band selbst eine Chance geben, denn aus dem tris­ten Grenz­strei­fen ist eine immer­grüne Land­straße gewor­den, wo heute über 1.200 sel­tene Pflan­zen- und Tier­ar­ten zu Hause sind.

Diese Reise nimmt Sie mit in die Geschichte Deutsch­lands, die von Tren­nung und Leid geprägt war. Aber sie zeich­net auch einen lan­gen Weg der Ver­söh­nung nach. Mario Gold­stein trifft auf Zeit­zeu­gen, ehe­ma­lige Sol­da­ten, Flücht­linge und Natur­schüt­zer, die sich mit Herz und Ver­stand die­ser wun­der­ba­ren Land­schaft ver­schrie­ben haben, und er ver­sucht her­aus­zu­fin­den, warum das Grüne Band heute ein­zig­ar­tig in der Welt ist.

Im Mit­tel­punkt eines Gold­stein-Vor­trags ste­hen die Men­schen, denen er unter­wegs begeg­net, und mit ihnen ihre Ansich­ten und unter­schied­li­chen Lebens­wege. Dabei gewährt Mario auch immer wie­der tiefe Ein­bli­cke in seine eigene Gefühls- und Gedan­ken­welt.
Das Beson­dere an sei­nen Vor­trä­gen ist die Offen­heit und Ehr­lich­keit, mit der er über sich und sein Leben spricht. Seine per­sön­li­chen Erkennt­nisse und Ein­drü­cke flie­ßen authen­tisch in die Rei­se­er­zäh­lun­gen ein.

…Der Bund für Umwelt und Natur­schutz Deutsch­land (BUND) for­dert 30 Jahre nach der Öff­nung des Eiser­nen Vor­hangs die ehe­ma­lige inner­deut­sche Grenze, das Grüne Band Deutsch­land, kom­plett als Natio­na­les Natur­mo­nu­ment unter Schutz zu stel­len sowie seine Aus­wei­sung als UNESCO-Welt­erbe vor­an­zu­trei­ben. … »Das Grüne Band ist welt­weit ein­ma­lig, als Bio­top­ver­bund und als Land­schaft der Erin­ne­rung«, sagt der BUND-Vor­sit­zende Hubert Wei­ger, der das Grüne Band zusam­men mit Kai Fro­bel, BUND-Arten­schutz­re­fe­rent, initi­iert hat. »Es bie­tet tau­sen­den Tier- und Pflan­zen­ar­ten einen wich­ti­gen Lebens­raum und lässt uns mit sei­nen his­to­ri­schen Relik­ten die Unmensch­lich­keit von unüber­wind­ba­ren Gren­zen spü­ren.« Ein kom­plet­ter Schutz des Grü­nen Ban­des als Natio­na­les Natur­mo­nu­ment (NNM) sei daher unab­ding­bar. »Wir begeg­nen so dem mas­si­ven Arten­ster­ben ebenso wie dem Ver­ges­sen oder Ver­klä­ren von inner­deut­scher Tei­lung und Grenze.« Thü­rin­gen hat bereits vor knapp einem Jahr sei­nen Anteil am Grü­nen Band als NNM aus­ge­wie­sen.

»Thüringer Anthologie« – Eine poetische Reise mit Nancy Hünger und Aline Thielmann in der Stadtbibliothek ›Heinrich Heine‹ Gotha
Nov 26 um 19:30

Beglei­ten Sie uns mit der »Thü­rin­ger Antho­lo­gie« auf eine poe­ti­sche Reise durch Thü­rin­gen. Nancy Hün­ger und Aline Thiel­mann lesen die schöns­ten Gedichte eines Pro­gramms, das durch ganz Thü­rin­gen führt. Beglei­tet wer­den sie von Jens Kirs­ten und Chris­toph Schmitz-Scho­le­­mann, den Her­aus­ge­bern der »Thü­rin­ger Antho­lo­gie«, die mode­rie­rende Zwi­schen­texte lesen.

Von März 2014 bis März 2017 erschien in jeder Wochen­end­aus­gabe der »Thü­rin­ger All­ge­mei­nen« auf der Kul­tur­seite ein Gedicht mit einem kur­zen Kom­men­tar. Allein das dürfte in der Land­schaft der deut­schen Regio­nal­zei­tun­gen ein­zig­ar­tig sein. Hinzu kommt, dass alle Gedichte, sei es durch die Autoren, sei es durch das Thema, eine Ver­bin­dung zu Thü­rin­gen haben.

Wer weiß, dass Thü­rin­gen von Walt­her von der Vogel­weide über die Wei­ma­rer Klas­si­ker bis zu zeit­ge­nös­si­schen Lyri­kern wie Lutz Sei­ler ein poe­sie­gesät­tig­tes und welt­of­fe­nes Kul­tur­land ist, der ahnt auch, dass die regio­nale Ver­bin­dung nichts mit Eng­stir­nig­keit zu tun hat, son­dern im Gegen­teil Welt-Lite­ra­­tur im Goe­the­schen Sinne ein­schließt.

Ent­stan­den ist auf diese Weise eine lite­ra­ri­sche Topo­gra­phie, eine poe­ti­sche Lan­des­kunde, wie es sie in Deutsch­land kein zwei­tes Mal gibt: Denn, und das ist dem For­mat der auf ein brei­tes Publi­kum zie­len­den Zei­tungs­se­rie zu dan­ken, sowohl die Gedicht­aus­wahl als auch ganz beson­ders die Kom­men­tare tra­gen deut­lich nicht nur die Spu­ren der Orte, die als poe­ti­sche Bil­der erschei­nen, son­dern auch die Spu­ren der Jahre, in denen sie ent­stan­den. Das war auch aus­drück­lich beab­sich­tigt: Wir woll­ten, dass die Spra­che der Poe­sie mit der Welt, in die hin­ein sie gespro­chen wird, in einen Aus­tausch tritt.

Die Antho­lo­gie, die im Herbst 2018 in der Wei­ma­rer Ver­lags­ge­sell­schaft im Ver­lags­haus Römer­weg in Wies­ba­den als Buch erschie­nen ist, ver­sam­melt auf knapp 400 Sei­ten 158 Gedichte von Walt­her von der Vogel­weide bis in die unmit­tel­bare Gegen­wart. Dazu kom­men 158 Kom­men­tare von zeit­ge­nös­si­schen Künst­lern, Poli­ti­kern, Theo­lo­gen, Lite­ra­tur­wis­sen­schaft­lern, Bür­ger­meis­tern, Thea­ter­in­ten­dan­ten. Unter ihnen Fried­rich Schor­lem­mer, der Bun­des­be­auf­tragte für die Stasi-Unter­la­gen Roland Jahn, der Erfur­ter Bischof Ulrich Ney­meyr, der Gothaer Ober­bür­ger­meis­ter Knut Kreuch, die ehe­ma­lige Minis­ter­prä­si­den­tin Chris­tine Lie­ber­knecht, der Thü­rin­ger Kul­tus­mi­nis­ter Ben­ja­­min-Imma­­nuel Hoff, die Chef­re­dak­teure der »Thü­rin­ger All­ge­mei­nen« Paul-Josef Raue und Johan­nes Maria Fischer, um nur einige derer zu nen­nen, die zum Gelin­gen der Antho­lo­gie bei­tru­gen.

Durch eine Reihe von Dich­tern und Rezen­sen­ten, die nicht in Thü­rin­gen leben, aber einen engen Bezug zur mit­tel­deut­schen Kul­tur­land­schaft haben, weist die Antho­lo­gie über die Gren­zen des Frei­staats hin­aus, wie die Gedichte von Arn­frid Astel, des korea­ni­schen Dich­ters KIM Kwang-Kyu, des israe­li­schen Dich­ters Tuvia Rüb­ner, von Jür­gen Becker, Gott­fried Benn, Vol­ker Braun, Hein­rich Dete­ring, Michael Krü­ger, Hans Leip, Horst Sam­son, Gun­tram Ves­per oder Jan Wag­ner zei­gen.

 

Die Mit­wir­ken­den des Abends:

Nancy Hün­ger, gebo­ren 1981 in Wei­mar, 2001–2007 Stu­dium der Freien Kunst an der Bau­haus-Uni­­ver­­­si­­tät in Wei­mar; 2008 Her­­mann-Lenz-Sti­­pen­­dium; 2011 Clara und Edu­ard Rosen­thal Sti­pen­dium der Stadt Jena; Mit­ar­bei­te­rin des Schil­­ler-Gar­­ten­hau­­ses in Jena, lebt als freie Schrift­stel­le­rin in Erfurt.

Aline Thiel­mann, gebo­ren 1969 in Jena; sie stu­dierte Eng­lisch, Deutsch und Kunst in Leip­zig, war Deutsch­leh­re­rin in Dub­lin und New York; Spre­che­rin für die Blin­den­bü­che­rei in Leip­zig; seit 1998 mode­riert sie abwech­selnd mit Susann Rei­chen­bach und Stef­fen Quase­barth das »MDR Thü­rin­gen Jour­nal«

Chris­toph Schmitz-Scho­le­­mann, gebo­ren 1949 in Solin­gen-Ohligs, stu­dierte Nie­der­län­disch, Phi­lo­so­phie und Rechts­wis­sen­schaf­ten, lebte bis 2001 Köln, seit­dem in Wei­mar; 2001 bis 2014 Rich­ter am Bun­des­ar­beits­ge­richt in Erfurt; Mit­glied im P.E.N.-Zentrum Deutsch­land; seit 2012 Vor­sit­zen­der des Thü­rin­ger Lite­ra­tur­ra­tes e.V.

Jens Kirs­ten, gebo­ren 1967 in Wei­mar; Lite­ra­tur­wis­sen­schaft­ler; Lehre als Möbel­pols­te­rer, Aus­bil­dung als Fremd­spra­chen­kor­re­spon­dent; Stu­dium der Latein­ame­ri­ka­nis­tik, Lin­gu­is­tik und Alt­ame­ri­ka­nis­tik am Latein­a­me­­rika-Insti­­tut der Freien Uni­ver­si­tät Ber­lin; 2004 Dr. phil.; seit 2006 Geschäfts­füh­rer des Thü­rin­ger Lite­ra­tur­ra­tes in Wei­mar.

 

Eine Ver­an­stal­tung des Thü­rin­ger Lite­ra­tur­ra­tes e.V. in Zusam­men­ar­beit mit der Stadt­bi­blio­thek ›Hein­rich Heine‹ Gotha.

Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung durch die Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thü­rin­gen und der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei.

Nov
27
Mi
Ausstellungseröffnung »Johannes Bobrowskis Orte in den Fotografien von Dmitry Vyshemirsky« in der Villa Rosenthal Jena
Nov 27 um 19:30

Auf dem end­lo­sen Weg zum Hause des Nach­barn – Johan­nes Bob­row­skis Orte in den Foto­gra­fien von Dmitry Vys­he­mirsky

 

Johan­nes Bob­row­skis Stimme ist eine der mar­kan­tes­ten in der deutsch­spra­chi­gen Lite­ra­tur des 20. Jahr­hun­derts. In sei­nen Gedich­ten, Erzäh­lun­gen und Roma­nen betrach­tet er die unter­ge­gan­gene Welt sei­ner Kind­heit: Sar­ma­tien, die Land­schaft zwi­schen Ost­see und Schwar­zem Meer, Weich­sel und Wolga. Hier leb­ten Polen, Litauer, Rus­sen, Juden und Deut­sche mit­ein­an­der. Bob­row­skis Texte sind Zeug­nisse wider­stän­di­ger oder ver­lo­re­ner Exis­tenz. Sie spü­ren unge­hörte Stim­men auf, Stim­men aus ande­rer Zeit.

Die Foto­gra­fien von Dmitry Vys­he­mirsky wid­men sich Lebens­or­ten des Dich­ters Johan­nes Bob­row­ski im ehe­ma­li­gen Königs­berg, dem heu­ti­gen Kali­nin­gra­der Gebiet, aber vor allem dem dama­li­gen Til­sit, dem Geburts­ort des Dich­ters. Sie zei­gen längst ver­schwun­dene Erin­ne­rungs­orte, deren Spu­ren der Künst­ler foto­gra­fisch ent­deckt – und die er so vor dem Ver­ges­sen bewahrt.

Zur Ver­nis­sage der Aus­stel­lung wird der Foto­graf Dmitry Vys­he­mirsky über seine Bil­der Aus­kunft geben, über sei­nen Zugang zu Johan­nes Bob­row­ski und die Orte König­berg und Til­sit. Die Spre­che­rin Chris­tine Hans­mann liest Gedichte von Johan­nes Bob­row­ski. Fried­rich Thiele beglei­tet den Abend auf dem Cello.

Nov
28
Do
Narrare-Festival: Geschichten von Ragnhild A. Mørch in Jena
Nov 28 um 19:00

AUF GRUND – zu Ehren eines geleb­ten Lebens

Erzäh­le­rin: Ragn­hild A. Mørch

Bøl­gende blå og blåne bak blåne. An Land die Groß­tante und im Fjord ihre Insel: mein Kind­heits­pa­ra­dies. Son­nen­reich. Wol­ken­los. Es blitzt und blinkt in dunk­lem Was­ser – sal­zig gewal­tig – wäh­rend im Unter­grund der nor­we­gi­sche Wider­stand gegen die deut­sche Besat­zung wächst. Als es am 18. März 1944 an der Tür klin­gelte, ging er um zu öff­nen. Und kam nicht wie­der. Eine Erzähl­per­for­mance von blin­dem Glück, deut­scher Dicht­kunst und die Frage nach Ver­ge­bung.

Orga­ni­sa­tor: Lese-Zei­chen e.V., Jen­a­Kul­tur, Ver­band der Erzäh­le­rin­nen und Erzäh­ler e.V.

Nov
29
Fr
»Aus dem Kochbuch der Louise von Lengefeld« – Kulinarische Ausstellungseröffnung im Schillerhaus Rudolstadt
Nov 29 um 18:00

… so ist es recht und gut …“ – Rezepte von Schil­lers Schwie­ger­mut­ter

Louise von Len­ge­feld

 

Das Koch­buch von Schil­lers Rudol­städ­ter Schwie­ger­mut­ter Louise von Len­ge­feld ist ein ein­zig­ar­ti­ges Doku­ment kuli­na­ri­scher Gepflo­gen­hei­ten der Schil­ler­zeit. Der För­der­ver­ein des Schil­ler­hau­ses gibt es jetzt neu her­aus und hat dafür die Rezepte von dem Koch Birk Töp­fer an moderne Gege­ben­hei­ten anpas­sen las­sen. In der beglei­ten­den Aus­stel­lung wer­den die zu jah­res­zeit­li­chen Menüs zusam­men­ge­stell­ten Rezepte und Bil­der der Gerichte sowie Rudol­städ­ter Impres­sio­nen des Foto­gra­fen Roger Hag­mann zu sehen sein. Zur Eröff­nung berich­ten die Betei­lig­ten Wis­sens­wer­tes über das neue Koch­buch und den Ent­ste­hungs­pro­zeß.

Nov
30
Sa
Kreatives Schreiben mit Anke Engelmann im Kultur: Haus Dacheröden Erfurt
Nov 30 um 10:00 – 15:00

Ist das süüüüß!

Kreatives Schreiben am 30. November 2019

 

Die Advents­zeit naht und der Ver­brauch an Süßig­kei­ten schnellt in die Höhe: Pfef­fer­ku­chen, Weih­nachts­plätz­chen, Prin­ten, Stolle, Zucker­man­deln, Glüh­wein und Leb­ku­chen­her­zen. Und erst die zucker­sü­ßen Herz­wär­mer zur Weih­nachts­zeit: Klin­gende Glöck­chen und Omas hand­ge­bla­sene Glas­ku­geln auf Tan­nen­grün, kul­ler­runde Schnee­witt­chen­au­gen in Dis­ney-Fil­men, Kat­zen­ba­bys mit Weih­nachts­mann­mütz­chen auf Insta­gram …

Warum auch nicht. Süß macht warm und der kühle Ver­stand ruht sich aus im Schlaf­mo­dus. Seien wir nach­sich­tig mit unse­rem Gemüt und unse­rem Hüft­um­fang. Gön­nen wir uns einen Klecks kleb­ri­gen Kitsch, der die Kälte ver­treibt, wenns drau­ßen unge­müt­lich und dun­kel ist. Denn die Saure-Gur­ken-Zeit kommt schnel­ler zurück als gedacht.

ACHTUNG, NICHT VERGESSEN: Wir begin­nen bereits um 10 Uhr!

Krea­ti­ves Schrei­ben mit Anke Engel­mann (Büro für ange­wandte Poe­sie).

 

 

Vortrag von Dr. Jürgen Ellenberg im Romantikerhaus Jena
Nov 30 um 15:00

Der 4. Dezem­ber ist der Tag der Hei­li­gen Bar­bara, der Schutz­hei­li­gen der Berg­leute. Sie gehört zu den 14 Not­hel­fern und ist als Hei­li­gen­fi­gur in Altä­ren aller Stil­epo­chen häu­fig anzu­tref­fen. In sei­nem Vor­trag im Roman­tik­erhaus geht Dr. Jür­gen Ellen­berg, Jena/Wogau, näher auf Legende und Mythos der Hei­li­gen ein und macht anschau­lich, wie sie von der Roma­nik bis heute in Kir­chen­häu­sern bild­lich und figür­lich Dar­stel­lung gefun­de­nen hat – in ganz Europa, vor allem aber in Thü­rin­gen und Fran­ken.

Weihnachtslesung des Thüringer Schriftstellerverbandes in Bad Tabarz
Nov 30 um 15:00 – 19:30

Lese­sta­tio­nen und Uhr­zei­ten:

Kir­che St. Peter und Paul, Rathenau-Str. 1:

  • 15:00 Uhr Ingrid Annel – „Ein Kleid ganz aus Schnee“ – Mär­chen­hafte Geschich­ten

Kindergarten/Kinderkrippe: Rathenau-Str. 2a:

  • 15:00 Uhr Verena Zelt­ner und Anne Gal­li­nat – Kin­der­li­te­ra­tur für Vor­schul- und Grund­schul­kin­der mit Mario­net­ten

Gale­rie Kunst­werk, Zim­mer­berg­straße 18:

  • 15:00 Uhr Hol­ger Uske – Lyrik und Kurz­ge­schich­ten
  • 16:30 Uhr Frank Qui­litzsch – „Dinge, die wir ver­mis­sen wer­den“ und Mat­thias Bis­ku­pek – „Der Rent­ner­lehr­ling“

Ver­eins­zim­mer in der Ver­rück­ten Schule (im Hei­mat­mu­seum), Insels­berg­str. 48:

  • 15:00 Uhr Sieg­linde Mör­tel – Mund­art und Rudi Köh­ler – Hei­te­res
  • 16:30 Uhr Rai­ner Hoh­berg – Sagen­haf­tes, „Als die Hüp­fe­män­ner kamen…“
  • 18:00 Uhr Bernd Rit­ter – Krimi

KuKuNa – Zen­trum für Kunst, Kul­tur und Natur, Lauch­agrund­str. 12 a:

  • 15:00 Uhr Klaus Jäger – Krimi
  • 16:30 Uhr Antje Baben­der­erde – „Schnee­tän­zer“ (Jugend­buch)
  • 18:00 Uhr Lan­dolf Scher­zer – Repor­tage

 

In Suhl und Erfurt, in Apolda und in Stadt­roda kennt man sie schon – für den Kur­ort Bad Tab­arz wird sie eine Pre­miere: Die Weih­nachts­le­sung des Thü­rin­ger Schrift­stel­ler­ver­ban­des. Jedes Jahr zum ers­ten Advent lesen die Autoren in einer Thü­rin­ger Stadt – hono­rar­frei und für einen guten Zweck.

Am 30. Novem­ber kön­nen die neu­gie­ri­gen Bad Tabar­zer und ihre Gäste Geschich­ten in Mund­art, Mär­chen, Sagen, ein Jugend­buch, Lyrik, Kri­mis, Repor­tage, Hei­te­res und Nach­denk­li­ches hören. Drei­zehn Autoren stel­len an fünf ver­schie­de­nen Orten und zu drei ver­schie­de­nen Zei­ten ihre Werke vor. Orga­ni­siert hat das Ganze in die­sem Jahr Vor­stands­mit­glied Sieg­fried Nucke, der in Bad Tab­arz zu Hause ist. Er lobt vor allen Din­gen Bür­ger­meis­ter David Ort­mann und des­sen Kur­amts­lei­ter Mar­cel Wedow, die das Tabar­zer Lese­fest vor Ort ver­an­ker­ten. Nucke: „Ohne die bei­den wäre die Weih­nachts­le­sung gar nicht mög­lich. Das war und ist wirk­lich eine groß­ar­tige Unter­stüt­zung.“

Als Lese­orte ste­hen das Kukuna (Zen­trum für Kunst, Kul­tur und Natur, Lauch­agrund­straße 12a), die Gale­rie Kunst­werk (Zim­mer­berg­straße 18), die Kir­che St.Peter und Paul (Wal­ter-Rathenau-Straße 1), die Kin­der­krippe (Wal­ter-Rathenau-Straße 2a), und das Hei­mat­mu­seum (Insels­berg­straße 48) zur Ver­fü­gung.

Ein Lese­fest in der Kur­stadt Bad Tab­arz. Die Stadt kann sich das leis­ten, weil aus­nahms­los alle Autoren auf ihr Hono­rar ver­zich­ten. Und die Besu­cher kön­nen es sich leis­ten, weil der Ein­tritt pro Lesung ledig­lich fünf Euro kos­tet, die ohne Abzüge auf das Konto des För­der­ver­eins der „Wald­zwerge“, dem För­der­ver­ein für Kin­der in Bad Tab­arz gehen.

 

Dez
1
So
Märchen in der Adventszeit erzählt von Frau Holle und Öffnen des Türchens am Adventskalender in der Stadt- und Kreisbibliothek »Anna Seghers«Meiningen
Dez 1 um 16:30 – 17:30

16:30 Uhr: Mär­chen erzählt von Frau Holle.

17:00 Uhr: Öff­nen des Tür­chens am Advents­ka­len­der.

Dez
2
Mo
Märchen in der Adventszeit erzählt von Frau Holle und Öffnen des Türchens am Adventskalender in der Stadt- und Kreisbibliothek »Anna Seghers«Meiningen
Dez 2 um 16:30 – 17:30

16:30 Uhr: Mär­chen erzählt von Frau Holle.

17:00 Uhr: Öff­nen des Tür­chens am Advents­ka­len­der.

Sebastian ist krank – Lesebühne in Jena
Dez 2 um 20:00

Jenas junge, beste und ein­zige monat­li­che Lese­bühne mit Linn Ditt­ner, Fried­rich Herr­mann, Steve Kußin und Flem­ming Witt.

Ein­mal im Monat sprin­gen die drei Stage-Autoren Fried­rich Herr­mann, Linn Ditt­ner, Flem­ming Witt  und Steve Kußin auf Jenas Büh­nen und begeis­tern mit Team­tex­ten, Slam Poe­try, Kurz­ge­schich­ten, Inter­views und Lite­ra­tur­ex­pe­ri­men­ten.

Die Lese­show wird ergänzt durch wech­selnde Gast­au­toren aus ganz Deutsch­land und den prä­le­gen­därs­ten Musizi aus Thü­rin­gen.

Dez
3
Di
Märchen in der Adventszeit erzählt von Frau Holle und Öffnen des Türchens am Adventskalender in der Stadt- und Kreisbibliothek »Anna Seghers«Meiningen
Dez 3 um 16:30 – 17:30

16:30 Uhr: Mär­chen erzählt von Frau Holle.

17:00 Uhr: Öff­nen des Tür­chens am Advents­ka­len­der.

Lesung und Gespräch mit Thomas Stangl in Jena
Dez 3 um 19:30

Die Gunst des Augen­blicks – Tho­mas Stangl (Wien)

Prosa der Gegen­wart – Thü­rin­ger Lesun­gen und Werk­statt­ge­sprä­che

Mode­ra­tion: Dr. Boris Hoge-Ben­te­ler (FSU Jena)

 

Eine Ver­an­stal­tung der Uni­ver­si­tät Jena mit der freund­li­chen Unter­stüt­zung der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei und der Lite­ra­ri­schen Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V.

Dez
4
Mi
Märchen in der Adventszeit erzählt von Frau Holle und Öffnen des Türchens am Adventskalender in der Stadt- und Kreisbibliothek »Anna Seghers«Meiningen
Dez 4 um 16:30 – 17:30

16:30 Uhr: Mär­chen erzählt von Frau Holle.

17:00 Uhr: Öff­nen des Tür­chens am Advents­ka­len­der.

Dez
5
Do
Märchen in der Adventszeit erzählt von Frau Holle und Öffnen des Türchens am Adventskalender in der Stadt- und Kreisbibliothek »Anna Seghers«Meiningen
Dez 5 um 16:30 – 17:30

16:30 Uhr: Mär­chen erzählt von Frau Holle.

17:00 Uhr: Öff­nen des Tür­chens am Advents­ka­len­der.

Vortrag von Frank Döbert im Stadtmuseum Jena
Dez 5 um 18:00

Frank Döbert spricht zu den Wen­de­er­eig­nis­sen im Novem­ber 1989. Der Jour­na­list und For­scher war nicht nur Zeit­zeuge und auf­merk­sa­mer Beob­ach­ter des Gesche­hens, son­dern er hat viele Doku­mente recher­chiert, die mehr Auf­schluss über die kon­kre­ten Abläufe und das Ver­hal­ten der Ver­ant­wort­li­chen in den staat­li­chen Stel­len geben.

Dez
6
Fr
Märchen in der Adventszeit erzählt von Frau Holle und Öffnen des Türchens am Adventskalender in der Stadt- und Kreisbibliothek »Anna Seghers«Meiningen
Dez 6 um 16:30 – 17:30

16:30 Uhr: Mär­chen erzählt von Frau Holle.

17:00 Uhr: Öff­nen des Tür­chens am Advents­ka­len­der.

Märchen und Geschichten zum Nikolaustag in Meiningen
Dez 6 um 17:30

Niko­laus­ge­schich­ten, Win­ter­mär­chen und Weih­nachst-Sto­ries mit Jolanda Quer­beet.

Lesung & Gespräch mit Mona Krassu in Gera
Dez 6 um 18:30

 »Frei­tags­fi­sche« – Lesung & Gespräch mit Mona Krassu

 

Mona Krassu liest aus ihrem span­nend erzähl­ten, neuen Roman »Frei­tags­fi­sche«, der die Geschichte einer Fami­lie nach­zeich­net, die nach dem Zwei­ten Welt­krieg aus Bres­lau flüch­tet, um ein neues Leben in der DDR zu begin­nen. Die Fami­lie weiß nicht, wo der Vater ver­blie­ben ist, die Fami­li­en­mut­ter Irma muss alleine, arm wie sie ist, für vier Kin­der sor­gen. Der Größte, Diet­mar, flüch­tet in den Wes­ten, was Repres­sa­lien nach sich zieht, die Jüngste, Siegi, ist Außen­sei­te­rin und sorgt bestän­dig für Pro­bleme. Schlim­mer noch ist aller­dings die Tat­sa­che, dass die Fami­lie ange­fein­det und aus­ge­grenzt wird.

Die Lesung wird mode­riert von M. Kruppe, ange­fragt als Zeit­zeuge ist der Künst­ler Horst Saku­low­ski für die anschlie­ßende Dis­kus­si­ons­runde zur The­ma­tik. Am Bücher­tisch kön­nen signierte Bücher erwor­ben wer­den.

Ver­an­stal­tungs­link: http://www.outbird.net/Veranstaltung/mona-krassu-freitagsfische-lesung-gespraechsrunde-06–12-2019-stadtmuseum-gera/

Märchen und Geschichten zum Nikolaustag in Meiningen
Dez 6 um 19:30

Geschich­ten aller Art von Räu­bern und ande­ren Wald­be­woh­nern mit Mar­tin Ell­rodt.

Preisverleihung »Eobanus-Hessus-Schreibwettbewerb« im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Dez 6 um 19:30

Auch 2019 wurde der tra­di­ti­ons­rei­che Eoba­nus-Hes­sus-Schreib­wett­be­werb wie­der aus­ge­schrie­ben und stieß auf reges Inter­esse. Ins­ge­samt 49 Ein­sen­dun­gen konnte das Orga­ni­sa­ti­ons­team ver­zeich­nen, und der sechs­köp­fi­gen Jury ist die Aus­wahl ent­spre­chend schwer­ge­fal­len. Nun aber ste­hen die Gewin­ner und Gewin­ne­rin­nen fest.

Seien Sie gespannt auf neue, eigen­wil­lige Prosa von jun­gen Men­schen, die alle­samt in Thü­rin­gen leben und arbei­ten. Und Sie als Gäste kön­nen abends auch noch einen Preis ver­ge­ben, näm­lich den Publi­kums­preis für die beste Per­for­mance.

Als Mode­ra­tor führt der Poe­try Slam­mer Flem­ming Witt durch den Abend, und für die musi­ka­li­sche Umrah­mung sorgt das Erfur­ter Rap­per-Duo „Magma“.

Am 6. Dezem­ber ist im Kul­tur: Haus Dacheröden den gan­zen Tag über viel los:

  • Ab 14 Uhr gibt es einen Bücher­floh­markt,
  • dazu war­ten Glüh­wein, Punsch und Kaf­fee auf Sie.
  • außer­dem führt um 15.30 Uhr die Thea­ter-AG des Ev. Rats­gym­na­si­ums das Pup­pen­spiel „Max Muto“ (Michael Ende) auf.
  • Der Ein­tritt ist frei.

Der Eoba­nus-Hes­sus-Schreib­wett­be­werb wird vom Ver­ein Erfur­ter Herbst­lese zusam­men mit der Stadt Erfurt aus­ge­rich­tet. Wei­tere Part­ner sind die Spar­kasse Mit­telthü­rin­gen, der För­der­ver­ein Huma­nis­tenstätte Engels­burg e.V., der Fried­rich-Böde­cker-Kreis für Thü­rin­gen e.V., die Buch­hand­lung Hugen­du­bel in Erfurt, die Lite­ra­ri­sche Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V., der Thü­rin­ger Lite­ra­tur­rat und der Schrift­stel­ler­ver­band Thü­rin­gen. Medi­en­part­ner sind die Thü­rin­ger All­ge­meine, Radio F.R.E.I. sowie das hEFt für lite­ra­tur, stadt und all­tag.

Dez
7
Sa
Auszeichnungsveranstaltung des Schreibwettbewerbs »Thüringer Buchlöwe«
Dez 7 um 11:00

Thü­rin­ger Buch­löwe – Aus­zeich­nungs­ver­an­stal­tung

 

Die Preis­trä­ger und Preis­trä­ge­rin­nen lesen ihre Geschich­ten und Gedichte.

Mode­ra­tion: Ingrid Annel, Ste­fan Peter­mann.

Lesung und Gespräch mit Gerhard Schaumann und Gunnar Decker in Jena
Dez 7 um 15:00

200 Jahre »West-öst­li­cher Divan« –

Lesung und Gespräch mit Ger­hard Schau­mann und Gun­nar Decker

 

Lite­ra­ri­sche Ost-West-Begeg­nun­gen unterm Palm­baum: Den 200. „Geburts­tag“ von Goe­thes West-öst­li­chem Divan nimmt die Thü­rin­ger Lite­ra­tur­zeit­schrift „Palm­baum“ zum Anlass, um nach der wech­sel­sei­ti­gen Berei­che­rung von Ost und West durch Lite­ra­tur zu fra­gen. Zu Gast sind die Autoren Ger­hard Schau­mann und Gun­nar Decker.
Der Tau­ten­bur­ger Sla­wist Ger­hard Schau­mann geht anhand der Bücher Pusch­kins, Dos­to­jew­skis und Tol­stois dem vor allem an der Wende zum 20. Jahr­hun­dert wirk­mäch­ti­gen Motiv der „rus­si­schen Seele“ in der deut­schen Lite­ra­tur nach, das u.a. den Jenaer Ver­le­ger Eugen Diede­richs fas­zi­niert hat.  Gun­nar Decker,  Schrift­stel­ler und Hein­rich-Mann-Preis­trä­ger aus Ber­lin, stellt das Indien-Bild Her­mann Hes­ses vor. Hesse ist tat­säch­lich zu einer Reise nach Indien auf­ge­bro­chen, doch wie bei den Roman­ti­kern endete sie im „Innern«, im Reich des Geis­tes und der Mythen. Wie Hesse seine Erfah­run­gen in Roma­nen wie „Sid­dhar­tha“ und dem „Step­pen­wolf“ ver­ar­bei­tet hat und was ihn mit Goe­the ver­band, das erfah­ren Sie im anschlie­ßen­den Gespräch mit dem Mode­ra­tor Jens-Fietje Dwars.

Wie Theodor Storm einst Weihnachten feierte – im Literaturmuseum »Theodor Storm« in Heilbad Heiligenstadt
Dez 7 um 15:00

Wie Theo­dor Storm einst Weih­nach­ten fei­erte

 

Der Pia­nist Bas­tian Jüne­mann spielt auf dem Hau­s­kla­vier des Muse­ums aus Storms Zei­ten, der Hei­li­gen­städ­ter Storm-Ver­ein ser­viert Kuchen nach Storms Rezept.

Lesung zum Kochberger Nikolaus-Markt mit Bernd Lange
Dez 7 um 15:15

Geschich­ten von Sankt Niko­laus aus Myra – Lesung für Jung und Alt mit Bernd Lange

Lesung zum Kochberger Nikolaus-Markt mit Bernd Lange
Dez 7 um 16:30

»Die hei­li­gen drei Könige aus dem Mor­gen­land« und »Die drei dunk­len Könige« – Lesung im Thea­ter mit Bernd Lange.

Märchen in der Adventszeit erzählt von Frau Holle und Öffnen des Türchens am Adventskalender in der Stadt- und Kreisbibliothek »Anna Seghers«Meiningen
Dez 7 um 16:30 – 17:30

16:30 Uhr: Mär­chen erzählt von Frau Holle.

17:00 Uhr: Öff­nen des Tür­chens am Advents­ka­len­der.

Weihnachtslesung mit Gudrun Landgrebe in Bad Tabarz
Dez 7 um 18:00

Weih­nachts­le­sung mit Gud­run Land­grebe

 

GUDRUN LANDGREBE, in Göt­tin­gen gebo­ren und in Bochum auf­ge­wach­sen, zählt zu den renom­mier­tes­ten deut­schen Schau­spie­le­rin­nen.

Mit Begeis­te­rung gibt sie Lesun­gen und leiht zahl­rei­chen Hör­bü­chern ihre Stimme. Zusam­men mit Kon­zert­mu­si­kern tritt sie regel­mä­ßig mit ver­schie­de­nen musi­ka­lisch-lite­ra­ri­schen Pro­gram­men auf. In Bad Tab­arz ließt sie Mär­chen von Hans Chris­tian Ander­sen.

Die Gemeinde lädt in jedem Jahr zur Advents­zeit pro­mi­nente Per­sön­lich­kei­ten zu einer ganz beson­ders stim­mungs­vol­len Ver­an­stal­tung ein. Sky du Mont, Andrea Sawatzki und Heikko Deutsch­mann haben bereits sol­che Abende zu ein­zig­ar­ti­gen Erleb­nis­sen gemacht.

Das 4 Sterne Hotel Frau­en­ber­ger funk­tio­niert die KUKUNA in ein Ster­ne­lo­kal um und baut exklu­siv für das 3 Gänge Menü der Weih­nachts­le­sung eine Gour­met­kü­che neben dem Saal auf. Das Team von Geschäfts­füh­re­rin Eli­sa­beth Hügel und Chef­koch Danilo Weh ver­zau­bert seine Gäste jedes Jahr aufs Neue mit exqui­si­ten Genüs­sen und erschafft gemein­sam mit dem Star­gast einen glanz­vol­len Vor­weih­nachts­abend, der die Gäste in fest­li­che Advents­stim­mung ver­setzt.

Märchen und Menü mit Martin Ellrodt in Meiningen
Dez 7 um 19:30

»Geschich­ten aller Art: vom Leben und Lie­ben« – Mär­chen und Vier-Gänge-Menü mit Mar­tin Ell­rodt.

Dez
8
So
Märchen in der Adventszeit erzählt von Frau Holle und Öffnen des Türchens am Adventskalender in der Stadt- und Kreisbibliothek »Anna Seghers«Meiningen
Dez 8 um 16:30 – 17:30

16:30 Uhr: Mär­chen erzählt von Frau Holle.

17:00 Uhr: Öff­nen des Tür­chens am Advents­ka­len­der.

Livelyrix Poetry Slam in Jena
Dez 8 um 20:00

Der älteste Slam der Stadt lädt ein, zu gewin­nen gibt es Sekt, Ruhm und Mate! Und wer Bock hat, geht ein­fach direkt selbst auf die Bühne!
Poet*innen-Anmeldungen will­kom­men unter anmeldung@livelyrix.de (Betreff: Kas­sa­blanca).

Mit dabei sind:
– Pia Semo­rad // Wien
– Luise Komma Klar // Ber­lin
– Meral Zieg­ler // Düs­sel­dorf (Foto)
– Skog Ogvann // Leip­zig
– tba.

Ein­lass: 19:00 Uhr

Dez
9
Mo
Märchen in der Adventszeit erzählt von Frau Holle und Öffnen des Türchens am Adventskalender in der Stadt- und Kreisbibliothek »Anna Seghers«Meiningen
Dez 9 um 16:30 – 17:30

16:30 Uhr: Mär­chen erzählt von Frau Holle.

17:00 Uhr: Öff­nen des Tür­chens am Advents­ka­len­der.

Dez
10
Di
Märchen in der Adventszeit erzählt von Frau Holle und Öffnen des Türchens am Adventskalender in der Stadt- und Kreisbibliothek »Anna Seghers«Meiningen
Dez 10 um 16:30 – 17:30

16:30 Uhr: Mär­chen erzählt von Frau Holle.

17:00 Uhr: Öff­nen des Tür­chens am Advents­ka­len­der.

Dez
11
Mi
Märchen in der Adventszeit erzählt von Frau Holle und Öffnen des Türchens am Adventskalender in der Stadt- und Kreisbibliothek »Anna Seghers«Meiningen
Dez 11 um 16:30 – 17:30

16:30 Uhr: Mär­chen erzählt von Frau Holle.

17:00 Uhr: Öff­nen des Tür­chens am Advents­ka­len­der.

Lesung mit Peter Wawerzinek in Suhl
Dez 11 um 19:00

Peter Wawer­zi­nek liest »Geis­ter­fahr­ten eines Lie­bes­töl­pels«

 

Bach­mann-Preis­trä­ger Peter Wawer­zi­nek, Ver­fas­ser so scho­nungs­lo­ser Romane wie „Raben­liebe“ und „Schluck­specht“, ent­deckt Schwe­dens Land und Leute für sich. Mit Sprach­witz, Ent­de­cker­freude und einer gera­dezu ver­spiel­ten Sicht aufs Leben schließt er die­ses Land ins Herz und schreibt „Geis­ter­fahrt durch Süd­schwe­den“ (Edi­tion Out­bird). Kaum ver­öf­fent­licht, ent­deckt Peter Wawer­zi­nek das Thema Liebe als Roman­stoff für sich. Sein Roman „Lie­bes­töl­pel“ (Galiani) erzählt über Lebens­lie­ben und ‑lügen, Fami­li­en­sehn­sucht und ‑flucht, über das Fest­hal­ten und Ver­schwin­den, erzählt in einer musi­ka­lisch-bild­rei­chen Spra­che, wie dies nur Peter Wawer­zi­nek kann.

Wawer­zi­nek nimmt seine Gäste mit auf eine Reise zwi­schen die­sen bei­den Büchern, nein: Wel­ten, um ihnen seine ganz per­sön­li­chen Sei­ten zu zei­gen. Als Genie­ßer, Rei­sen­der, Ent­de­cker und als Mensch, der manch­mal einem gro­ßen Gefühl hilf­los gegen­über steht.

Ver­an­stal­tungs­link: http://www.outbird.net/Veranstaltung/geisterfahrten-eines-liebestoelpels-lesung-mit-peter-wawerzinek-11–12-2019-kulturbaustelle-suhl/

»Thüringer Anthologie« – Eine poetische Reise mit Nancy Hünger und Aline Thielmann im Literaturmuseum ›Theodor Storm‹ in Heilbad Heiligenstadt
Dez 11 um 19:30

Beglei­ten Sie uns mit der »Thü­rin­ger Antho­lo­gie« auf eine poe­ti­sche Reise durch Thü­rin­gen. Nancy Hün­ger und Aline Thiel­mann lesen die schöns­ten Gedichte eines Pro­gramms, das durch ganz Thü­rin­gen führt. Beglei­tet wer­den sie von Jens Kirs­ten und Chris­toph Schmitz-Scho­le­­mann, den Her­aus­ge­bern der »Thü­rin­ger Antho­lo­gie«, die mode­rie­rende Zwi­schen­texte lesen.

Von März 2014 bis März 2017 erschien in jeder Wochen­end­aus­gabe der »Thü­rin­ger All­ge­mei­nen« auf der Kul­tur­seite ein Gedicht mit einem kur­zen Kom­men­tar. Allein das dürfte in der Land­schaft der deut­schen Regio­nal­zei­tun­gen ein­zig­ar­tig sein. Hinzu kommt, dass alle Gedichte, sei es durch die Autoren, sei es durch das Thema, eine Ver­bin­dung zu Thü­rin­gen haben.

Wer weiß, dass Thü­rin­gen von Walt­her von der Vogel­weide über die Wei­ma­rer Klas­si­ker bis zu zeit­ge­nös­si­schen Lyri­kern wie Lutz Sei­ler ein poe­sie­gesät­tig­tes und welt­of­fe­nes Kul­tur­land ist, der ahnt auch, dass die regio­nale Ver­bin­dung nichts mit Eng­stir­nig­keit zu tun hat, son­dern im Gegen­teil Welt-Lite­ra­­tur im Goe­the­schen Sinne ein­schließt.

Ent­stan­den ist auf diese Weise eine lite­ra­ri­sche Topo­gra­phie, eine poe­ti­sche Lan­des­kunde, wie es sie in Deutsch­land kein zwei­tes Mal gibt: Denn, und das ist dem For­mat der auf ein brei­tes Publi­kum zie­len­den Zei­tungs­se­rie zu dan­ken, sowohl die Gedicht­aus­wahl als auch ganz beson­ders die Kom­men­tare tra­gen deut­lich nicht nur die Spu­ren der Orte, die als poe­ti­sche Bil­der erschei­nen, son­dern auch die Spu­ren der Jahre, in denen sie ent­stan­den. Das war auch aus­drück­lich beab­sich­tigt: Wir woll­ten, dass die Spra­che der Poe­sie mit der Welt, in die hin­ein sie gespro­chen wird, in einen Aus­tausch tritt.

Die Antho­lo­gie, die im Herbst 2018 in der Wei­ma­rer Ver­lags­ge­sell­schaft im Ver­lags­haus Römer­weg in Wies­ba­den als Buch erschie­nen ist, ver­sam­melt auf knapp 400 Sei­ten 158 Gedichte von Walt­her von der Vogel­weide bis in die unmit­tel­bare Gegen­wart. Dazu kom­men 158 Kom­men­tare von zeit­ge­nös­si­schen Künst­lern, Poli­ti­kern, Theo­lo­gen, Lite­ra­tur­wis­sen­schaft­lern, Bür­ger­meis­tern, Thea­ter­in­ten­dan­ten. Unter ihnen Fried­rich Schor­lem­mer, der Bun­des­be­auf­tragte für die Stasi-Unter­la­gen Roland Jahn, der Erfur­ter Bischof Ulrich Ney­meyr, der Gothaer Ober­bür­ger­meis­ter Knut Kreuch, die ehe­ma­lige Minis­ter­prä­si­den­tin Chris­tine Lie­ber­knecht, der Thü­rin­ger Kul­tus­mi­nis­ter Ben­ja­­min-Imma­­nuel Hoff, die Chef­re­dak­teure der »Thü­rin­ger All­ge­mei­nen« Paul-Josef Raue und Johan­nes Maria Fischer, um nur einige derer zu nen­nen, die zum Gelin­gen der Antho­lo­gie bei­tru­gen.

Durch eine Reihe von Dich­tern und Rezen­sen­ten, die nicht in Thü­rin­gen leben, aber einen engen Bezug zur mit­tel­deut­schen Kul­tur­land­schaft haben, weist die Antho­lo­gie über die Gren­zen des Frei­staats hin­aus, wie die Gedichte von Arn­frid Astel, des korea­ni­schen Dich­ters KIM Kwang-Kyu, des israe­li­schen Dich­ters Tuvia Rüb­ner, von Jür­gen Becker, Gott­fried Benn, Vol­ker Braun, Hein­rich Dete­ring, Michael Krü­ger, Hans Leip, Horst Sam­son, Gun­tram Ves­per oder Jan Wag­ner zei­gen.

 

Die Mit­wir­ken­den des Abends:

Nancy Hün­ger, gebo­ren 1981 in Wei­mar, 2001–2007 Stu­dium der Freien Kunst an der Bau­haus-Uni­­ver­­­si­­tät in Wei­mar; 2008 Her­­mann-Lenz-Sti­­pen­­dium; 2011 Clara und Edu­ard Rosen­thal Sti­pen­dium der Stadt Jena; Mit­ar­bei­te­rin des Schil­­ler-Gar­­ten­hau­­ses in Jena, lebt als freie Schrift­stel­le­rin in Erfurt.

Aline Thiel­mann, gebo­ren 1969 in Jena; sie stu­dierte Eng­lisch, Deutsch und Kunst in Leip­zig, war Deutsch­leh­re­rin in Dub­lin und New York; Spre­che­rin für die Blin­den­bü­che­rei in Leip­zig; seit 1998 mode­riert sie abwech­selnd mit Susann Rei­chen­bach und Stef­fen Quase­barth das »MDR Thü­rin­gen Jour­nal«

Chris­toph Schmitz-Scho­le­­mann, gebo­ren 1949 in Solin­gen-Ohligs, stu­dierte Nie­der­län­disch, Phi­lo­so­phie und Rechts­wis­sen­schaf­ten, lebte bis 2001 Köln, seit­dem in Wei­mar; 2001 bis 2014 Rich­ter am Bun­des­ar­beits­ge­richt in Erfurt; Mit­glied im P.E.N.-Zentrum Deutsch­land; seit 2012 Vor­sit­zen­der des Thü­rin­ger Lite­ra­tur­ra­tes e.V.

Jens Kirs­ten, gebo­ren 1967 in Wei­mar; Lite­ra­tur­wis­sen­schaft­ler; Lehre als Möbel­pols­te­rer, Aus­bil­dung als Fremd­spra­chen­kor­re­spon­dent; Stu­dium der Latein­ame­ri­ka­nis­tik, Lin­gu­is­tik und Alt­ame­ri­ka­nis­tik am Latein­a­me­­rika-Insti­­tut der Freien Uni­ver­si­tät Ber­lin; 2004 Dr. phil.; seit 2006 Geschäfts­füh­rer des Thü­rin­ger Lite­ra­tur­ra­tes in Wei­mar.

 

Eine Ver­an­stal­tung des Thü­rin­ger Lite­ra­tur­ra­tes e.V. in Zusam­men­ar­beit mit dem Lite­ra­tur­mu­seum ›Theo­dor Storm‹ Heil­bad Hei­li­gen­stadt.

Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung durch die Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thü­rin­gen und der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei.

Literaturland Thüringen‹ ist eine gemeinsame Initiative von
Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen · Thüringer Literaturrat e. V. · MDR-Figaro · MDR Thüringen – Das Radio

Gestaltung und Umsetzung XP.DT © 2011-14 [http://www.xp-dt.de]
© Thüringer Literaturrat e.V. [http://www.thueringer-literaturrat.de]

URL dieser Seite: [http://www.literaturland-thueringen.de/kalender/]