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Ausstellungen

Nov
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ganztägig Ausstellung »Der gläserne Pantof...
Ausstellung »Der gläserne Pantof...
Nov 20 2021 – Feb 27 2022 ganztägig
Ausstellung »Der gläserne Pantoffel. Wolfgang Nickel. Märchen in Glas«  im Literaturmuseum »Theodor Storm« in Heilbad Heiligenstadt @ Literaturmuseum »Theodor Storm« in Heilbad Heiligenstadt
  Wolf­gang Nickel wurde 1960 in Schmal­ka­den gebo­ren. Von 1982 bis 1987 stu­dierte er an der Hoch­schule für Kunst und Design, Burg Gie­bichen­stein, Halle, Malerei/Grafik. Seit 1987 ist er frei­schaf­fend tätig. 1990 wandte er sich[...]
Dez
31
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ganztägig Dummy
Dummy
Dez 31 2030 – Dez 30 2044 ganztägig
 
Okt
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5 Jahre Edition Outbird: Literarischer Salon & Releaseparty in Leipzig
Okt 2 um 19:00

Unsere Edi­tion Out­bird wird sich nach einer allzu lan­gen Off-Zeit und anläss­lich ihres fünf­jäh­ri­gen Jubi­lä­ums mit einem hand­ver­le­se­nen lite­ra­ri­schen sowie musi­ka­li­schen Pro­gramm prä­sen­tie­ren, das zugleich Relea­se­party für die erste Out­bird-Com­pi­la­tion „Fens­ter zur Nacht“ (dazu in Kürze aus­führ­li­che Infor­ma­tio­nen) sein wird. Die Ein­tritts­gel­der zum Salon sowie die Gewinne aus dem Ver­kauf der Com­pi­la­tion wer­den der Stif­tung Deut­sche Krebs­hilfe gespendet.


Salonprogramm:

Lite­ra­ri­scher Salon im „Noels Ball­room“ / Kurt-Eis­ner-Straße 43 / 04275 Leip­zig:

19.00 Uhr:

Ulrike Serowy liest aus „Wölfe vor der Stadt“

Eine halb­ver­las­sene Stadt, die nach und nach im Nebel ver­sinkt. Helena, eine junge Künst­le­rin, führt darin ein zurück­ge­zo­ge­nes Leben. Da machen Gerüchte die Runde: Die Wölfe sol­len zurück­ge­kehrt sein und um die Stadt strei­chen. Helena selbst wird von bösen Ahnun­gen geplagt und von Träu­men heim­ge­sucht, die nicht ihre eige­nen sind. Sie lernt Johan­nes ken­nen, der so ver­lo­ren scheint wie sie. Aber Johan­nes trägt ein Geheim­nis in sich, das sie beide an den Rand des Daseins brin­gen wird. – Ulrike Serowy wird die Span­nung, die der Plot die­ses im Früh­jahr 2022 erschei­nen­den Romans bis zum Zer­rei­ßen auf­baut, ins Publi­kum tragen.

19.30 Uhr:

Akus­tik­set mit Ana Bogner

Ana Bogner ist Musi­ke­rin und Klang­künst­le­rin. Ihre künst­le­ri­schen Inhalte krei­sen um das Thema des ima­gi­nä­ren Raums: poe­ti­sche Rea­li­tä­ten als Zustand des mensch­li­chen Bewusst­seins. Sie arbei­tet sowohl kom­po­si­to­risch als auch instal­la­tiv – archi­tek­to­nisch. Sie schich­tet Sphä­ren, träumt von uto­pisch-urba­nem Ambi­ente, gebaut auf äthe­ri­scher Unbe­schwert­heit, in der Geschich­ten schwe­ben. – Ana Bogner ist mit ihrem Stück „Oh my friend“ auf der Out­bird-Com­pi­la­tion vertreten.

20.00 Uhr:

Roland Spran­ger liest aus „A Kind Of Blue

Lako­ni­sche Ver­lie­rer, die es mit dem Gesetz und der Rea­li­tät nicht so genau neh­men. Pizza-Lie­fe­ran­ten, die den Glau­ben an Pizza ver­lo­ren haben. Typen, die vom Leben zer­matscht wur­den, und nichts wol­len als ein biss­chen Würde – oder noch bes­ser: Rache. Die schrä­gen Cha­rak­tere in Roland Spran­gers Short Sto­ries könn­ten unsere merk­wür­di­gen Nach­barn sein, wie sie absurde Sauf­ge­sprä­che füh­ren, schwer ver­ka­tert ins Stock­holm-Syn­drom rein­schlid­dern, auf Crys­tal durch­dre­hen oder dage­gen ankämp­fen, ver­lo­ren zu gehen. Der ein oder andere Mord ist nur kon­se­quent. Und kön­nen Bau­kräne eigent­lich Sex haben? – Mit tro­cke­nem, frän­ki­schem Schalk wird Roland Spran­ger den Begriff „schwar­zen Humor“ neu ausloten.

20.45 Uhr:

Hör­spiel „Geis­ter“ mit Pia Lüd­de­cke und Ernest

Im Schau­er­ro­man ›Geis­ter‹ geht es um den jun­gen Hor­ror­film­fan Tom, der 1999 ins Ruhr­ge­biet zieht und hier den geheim­nis­vol­len Juri ken­nen­lernt. Wer sind die unheim­li­chen ›alten Herr­schaf­ten‹, mit denen Juri in einer ver­fal­le­nen Villa haust? Und was hat es mit der sagen­haf­ten blauen Blume auf sich, die ihrem Fin­der uner­mess­li­chen Reich­tum besche­ren soll? An düs­te­ren Schau­plät­zen ent­spinnt sich ein schwarz­ro­man­ti­sches und skur­ri­les Aben­teuer. Autorin Pia Lüd­de­cke und Musi­ker Ernest lesen aus dem Schau­er­ro­man Geis­ter. Dazu sorgt Ernest mit Instru­men­tal­stü­cken und Sound­ef­fek­ten für Atmo­sphäre. – Ein Aus­zug des Hör­spiels ist auf der Out­bird-Com­pi­la­tion vertreten.

21.15 Uhr:

Ingo Munz liest aus „An der Guillotine“

Klaus Mär­kert schreibt über die­sen im Okto­ber erschei­nen­den Erzähl­band: „Wollte man mit­hilfe eines Songs die Grund­stim­mung beschrei­ben, wel­che den nach­fol­gen­den neun Erzäh­lun­gen des Esse­ner Autors Ingo Munz eigen ist, so würde ich ohne Zögern „who will light the fire“ des 2003 ver­stor­be­nen ame­ri­ka­ni­schen Folk- und Coun­try­sän­gers Johnny Cash aus­wäh­len, wo es im Refrain heißt: „Who will light the fire that will carry you away into the darkness where you gonna stay.““ – Mit intel­li­gen­ten Win­kel­zü­gen und einem fei­nen Händ­chen für erzäh­le­ri­sche Per­len über des Lebens Patina folgt Ingo Munz dem Grund­prin­zip „Liberté, Éga­lité, Fra­ter­nité“ die­ses Buches.

21.45 Uhr:

Live­set mit den „Gruft­schlam­pen“

Wer ein biss­chen Wahn­sinn und Extra­va­ganz schätzt und ein musi­ka­lisch schwar­zes Herz sein Eigen nennt, wird das Live­set der Ber­li­ner „Gruft­schlam­pen“ genie­ßen. Die skur­ri­len Klang­wel­ten und die unheim­li­chen Kla­ge­lie­der der Gruft­schlam­pen spre­chen für sich und bewei­sen ein Höchst­maß an künst­le­ri­scher Frei­heit und Spiel­freude. – Die „Gruft­schlam­pen“ wer­den den Lite­ra­ri­schen Salon beschlie­ßen und sind mit ihrem Stück „Aller­see­len“ auf der Out­bird-Com­pi­la­tion vertreten.

Mode­rie­ren wird den Abend M.Kruppe. Zum Salon wird es einen Ver­kaufs­tisch mit Büchern, der Com­pi­la­tion und wei­te­ren schö­nen Din­gen geben.

Corona-Info:

Wir bit­ten um Ver­ständ­nis, dass nur Getes­tete, Gene­sene und Geimpfte teil­neh­men kön­nen (Nach­weis am Ein­lass bitte vor­le­gen) und eine medi­zi­ni­sche Maske mit­zu­brin­gen ist.

Sollte die phy­si­sche Ver­an­stal­tung wider Erwar­ten aus­fal­len, wird es einen vir­tu­el­len Live-Salon auf unse­rem You­Tube-Kanal geben. Für den Fall kannst Du die Erstat­tung des Tickets ver­lan­gen oder den bezahl­ten Preis als Spende für die Stif­tung Deut­sche Krebs­hilfe bereitstellen.

Tickets:

Zu den Tickets bitte hier ent­lang.

Okt
5
Di
Musikalische Lesung mit Steffen Mensching & Hans-Eckardt Wenzel in Erfurt – ausverkauft
Okt 5 um 18:30

In den 80er Jah­ren ver­setzte das Clowns­duo Wenzel/Mensching mit ihren Stü­cken NEUES und LETZTES AUS DER DA DA ER die Kul­tur­szene der DDR in Auf­re­gung. Sie wir­bel­ten Ansich­ten und Uner­träg­lich­kei­ten mit den Zau­ber­tricks von Kin­dern durch­ein­an­der und ver­stan­den es, Thea­ter, Musik, Kaba­rett und Poe­sie auf unge­wöhn­li­che Weise zu ver­we­ben. Im Jahre 2000 ver­ab­schie­de­ten sie sich mit einer gro­ßen Tour­nee von ihrem Publi­kum und jeder der bei­den ging seine eige­nen Wege: Men­sching als Autor und Inten­dant des Thea­ters Rudol­stadt und Wen­zel als Sän­ger und Musi­ker. Im Jahr 2016, nach über 30 Jah­ren ihres Beginns und nach 
einer 16-jäh­ri­gen Pause, mel­de­ten sie sich mit einer neuen Insze­nie­rung  zu Wort. Ein anar­chis­ti­sches Feu­er­werk zur Erhel­lung der Absur­di­tä­ten die­ser 
NEUEN SCHÖNEN WELT.

Bei ihrem Auf­tritt in Erfurt wer­den die bei­den Künst­ler aus alten und neuen Tex­ten lesen und einige Lie­der zu Gehör bringen.

Lesung und Gespräch mit Elke Laznia in Jena
Okt 5 um 19:00

Lesung und Gespräch mit Elke Laznia

Mode­ra­tion: Dr. Boris Hoge-Benteler

Elke Laz­nia fin­det außer­ge­wöhn­li­che Bil­der für eine para­doxe Welt, die näher rückt, als einem lieb ist. Mit sprach­li­cher Dichte und ebenso eigen­wil­li­gem wie ein­gän­gi­gem Rhyth­mus gestal­tet sie die kom­ple­xen Inhalte, um deren Ambi­va­lenz, das Chan­gie­ren zwi­schen Distanz und Nähe, Beja­hung und Ver­nei­nung über­zeu­gend zum Aus­druck zu brin­gen. Laz­nias Asso­zia­ti­ons­reich­tum öff­net die Sätze, tak­tet sie und zer­split­tert sie zu Ver­satz­stü­cken. Mit ihrer dekon­struk­ti­ven Her­an­ge­hens­weise beschwört die Autorin ein Leben im Vor­ge­fun­de­nen, eine Bezie­hung oder eine Liebe, die erst im inne­ren Dia­log, in der Wie­der­ho­lung, in der Lako­nie des täg­li­chen Regel­werks, ver­han­del­bar wird.“
– Aus­zug aus der Jury­be­grün­dung für das „Jah­res­sti­pen­dium Lite­ra­tur“ Österreich

Ver­an­stal­ter: Lese-Zei­chen e.V., Fried­rich-Schil­ler Uni­ver­si­tät Jena, Lite­ra­ri­sche Gesell­schaft Thüringen

Lesung und Gespräch mit Ulla Lachauer in Weimar
Okt 5 um 19:00

Ulla Lach­auer – Lesung und Gespräch 
Die Georg Dehio-Buch­preis­trä­ge­rin 2020 liest aus ihren Wer­ken und spricht mit Dr. Klaus Harer vom Deut­schen Kul­tur­fo­rum öst­li­ches Europa

 

Mode­ra­tion: Dr. Klaus Harer

Seit mehr als drei Jahr­zehn­ten beschäf­tigt sich Ulla Lach­auer als Buch­au­torin, Fil­me­ma­che­rin und Radio­jour­na­lis­tin mit Lebens­ge­schich­ten in Deutsch­land und in Europa, mit beson­de­rer Auf­merk­sam­keit auf das öst­li­che Europa. Für ihre Bücher – die bekann­tes­ten sind Para­dies­straße (1996) und Ritas Leute (2002), zuletzt Von Bie­nen und Men­schen (2018) – wurde sie im ver­gan­ge­nen Jahr mit dem Georg Dehio-Buch­preis 2020 aus­ge­zeich­net. In unse­rem Gespräch wol­len wir zurück­schauen auf diese Bücher, ihre The­men und ihre Arbeits­weise. Ulla Lach­auer wird Aus­ge­wähl­tes vor­le­sen und auch über ihre Sicht der gegen­wär­ti­gen Situa­tion sprechen.

 

Foto: Eva Häberle.

Ver­an­stal­ter: Deut­sches Kul­tur­fo­rum öst­li­ches Europa in Koope­ra­tion mit dem Thü­rin­ger Lite­ra­tur­rat e.V. und der Ecker­mann-Buch­hand­lung Weimar.

Lesung mit Lukas Rietzschel in Weimar
Okt 5 um 19:30

Lukas Rietz­schel liest aus sei­nem neuen Roman »Raum­fah­rer«.

Mode­ra­tion: Mario Osterland

Eine Ver­an­stal­tung im Rah­men der Reihe »Stadt – Land – Meer« der Stadt­bü­che­rei Weimar.

Literaturland Thüringen auf Radio Lotte
Okt 5 um 22:00

Jeden ers­ten Diens­tag im Monat geht es bei »Lite­ra­tur­land Thü­rin­gen auf Radio Lotte« ab 22 Uhr um Lite­ra­tur aus und über Thüringen.

Soweit es die Pla­nung erlaubt, laden wir Gäste ins Stu­dio ein, um mit ihnen über ihr Schrei­ben, Pro­jekte, Recher­chen oder beson­dere The­men zu sprechen.

Die Musik, die wir in der Sen­dung spie­len, wäh­len unsere Gäste aus.

Zu hören ist Radio Lotte im Stadt­ge­biet von Wei­mar auf 160,6 UKW

und welt­weit im Inter­net unter https://www.radiolotte.de

 

Eine Sen­dung des Thü­rin­ger Lite­ra­tur­ra­tes. Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thüringen.

Okt
6
Mi
Vortrag mit musikalischer Begleitung zum Werk Beethovens von Prof. Dr. Dr. h.c. Dieter Borchmeyer und Amadeus Wiesensee im Goethe-Nationalmuseum Weimar
Okt 6 um 18:00

Unter dem Titel „Beet­ho­ven. Zur Reso­nanz­ge­schichte eines Klas­si­kers jen­seits der Klas­si­zi­tät“ spre­chen bzw. musi­zie­ren Prof. Dr. Dr. h.c. Die­ter Borch­meyer und Ama­deus Wie­sen­see. Die kos­ten­freien Tickets kön­nen online im Ticket-Shop der Klas­sik Stif­tung Wei­mar gebucht werden.

Das Werk Beet­ho­vens gilt als Krö­nung der Stil­rich­tung der Wie­ner Klas­sik. Zu sei­nen Leb­zei­ten wäre jedoch kaum jemand auf die Idee gekom­men, ihn als Klas­si­ker zu defi­nie­ren. Für E.T.A. Hoff­mann war Beet­ho­ven noch der Inbe­griff des roman­ti­schen Kom­po­nis­ten. Und in der Tat, in den Stil­kos­mos der Klas­sik will sich das Werk Beet­ho­vens nicht ein­fü­gen. Am Bei­spiel Schu­manns und Wag­ners soll demons­triert wer­den, dass die Geschichte der roman­ti­schen Musik ohne Beet­ho­ven nicht denk­bar wäre. Eines der ein­drucks­volls­ten Bei­spiele der musi­ka­li­schen Reso­nanz­ge­schichte Beet­ho­vens ist reine Lite­ra­tur geblie­ben: die Beet­ho­ven-Vor­träge von Wen­dell Kretz­sch­mar in Tho­mas Manns „Dok­tor Faus­tus“ und deren Höhe­punkt, die Beschrei­bung der Kla­vier­so­nate op. 111, die zum Abschluss des Dop­pel­vor­trags erklin­gen soll.

Die­ter Borch­meyer ist Lite­ra­tur­wis­sen­schaft­ler und Autor. Bis 2006 war er Pro­fes­sor für Neuere deut­sche Lite­ra­tur und Thea­ter­wis­sen­schaft an der Uni­ver­si­tät Hei­del­berg, an wel­cher er im Rah­men der Stif­tungs­do­zen­tur „Hei­del­ber­ger Vor­träge zur Kul­tur­theo­rie“ wei­ter­hin lehrt. Von 2004 bis 2013 war er Prä­si­dent der Baye­ri­schen Aka­de­mie der Schö­nen Künste. Borch­meyer erhielt zahl­rei­che Aus­zeich­nun­gen, dar­un­ter die Gol­dene Goe­the­me­daille der Goe­the-Gesell­schaft Wei­mar und den Bay­ri­schen Verdienstorden.

Ama­deus Wie­sen­see debü­tierte bereits als Zwölf­jäh­ri­ger mit dem Münch­ner Rund­funk­or­ches­ter. Neben sei­ner musi­ka­li­schen Aus­bil­dung am Piano stu­dierte Wie­sen­see an der Hoch­schule für Phi­lo­so­phie Mün­chen. Er gewann meh­rere natio­nale und inter­na­tio­nale Wett­be­werbe, so zählte er 2018 zu den sechs Nomi­nier­ten für den Inter­na­tio­na­len Deut­schen Pia­nis­ten­preis. Neben zahl­rei­chen Kon­zer­ten war Wie­sen­see auch live in Rund­funk­sen­dern wie dem BR, WDR und dem SWR zu erleben.

Bitte beach­ten Sie die gel­ten­den Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen.

Lesung mit Anke Stelling in Weimar
Okt 6 um 19:30

Schäf­chen im Trock­nen – Lesung mit Anke Stelling

Mode­ra­tion: Angela Egli-Schmidt.

Eine Ver­an­stal­tung im Rah­men der Reihe »Stadt – Land – Meer« der Stadt­bü­che­rei Weimar.

Okt
7
Do
»Frage für einen Freund # 5« – Zoom-Meeting mit Katrin Röggla und Mario Osterland
Okt 7 um 19:00

Frage für einen Freund #5 mit Kath­rin Rög­gla (Zoom-Mee­ting-Ver­an­stal­tung)

Kath­rin Rög­gla zu Gast im Werk­statt­ge­spräch mit Mario Oster­land. Sie spre­chen über inter­me­dia­les Schrei­ben ange­sichts der Gegen­wart, das aktu­elle Thea­ter und natür­lich über Gespenster.

FRAGE FÜR EINEN FREUND ist ein Ver­an­stal­tungs­for­mat ohne Bühne. Das Publi­kum ist wie immer ein­ge­la­den, gleich­be­rech­tigt mit­zu­dis­ku­tie­ren und Fra­gen an die Autorin zu stel­len. Die Anzahl der Teilnehmer:innen ist begrenzt. Die Teil­nahme ist kos­ten­los. Unter allen Teilnehmer:innen ver­lo­sen wir drei Exem­plare von Kath­rin Rög­glas aktu­el­lem Essay »Bau­ern­kriegs­pan­orama« (Ver­bre­cher Verlag).

Es wird um Vor­anmel­dung gebe­ten unter: fragefuereinenfreund@gmx.de

Kath­rin Rög­gla, gebo­ren 1971 in Salz­burg, lebt in Ber­lin. Sie arbei­tet als Prosa- und Thea­ter­au­torin und ent­wi­ckelt zudem Radio­stü­cke. Als Kunst­schaf­fende bewegt sie sich gerne zwi­schen den Medien, so ver­fasste sie zusam­men mit dem Zeich­ner Oli­ver Gra­jew­skis den Kunst­band »tokio, rück­wärts­ta­ge­buch«, auch ist sie für den Doku­men­tar­film »Die beweg­li­che Zukunft« ver­ant­wort­lich (ZDF 2012) oder arbei­tete instal­la­tiv und gestal­tete eine Aus­stel­lung mit dem Titel »Der Ele­fant im Raum« in der Aka­de­mie der Künste (2019).

Für ihre lite­ra­ri­schen Arbei­ten wurde sie mit zahl­rei­chen Lite­ra­tur­prei­sen aus­ge­zeich­net, zuletzt mit dem Wort­mel­dun­gen-Preis (2020) für ihren Essay »Bau­ern­kriegs­pan­orama«. Ihr letz­ter Pro­sa­band heißt »Nachts­en­dung. Unheim­li­che Geschich­ten« (S. Fischer, 2016).

FRAGE FÜR EINEN FREUND #5 fin­det als Zoom-Mee­ting statt. Die Ver­an­stal­tung wird jedoch weder live gestreamt, noch zu einem spä­te­ren Zeit­punkt auf You­Tube oder ähn­li­chen Kanä­len nach­zu­se­hen sein. Alle Teilnehmer:innen wer­den gebe­ten, wäh­rend der gesam­ten Ver­an­stal­tung per Video sicht­bar zu sein, um eine offene und kom­mu­ni­ka­tive Situa­tion herzustellen.

(Die Ver­an­stal­tung wird für das Archiv der Lite­ra­ri­schen Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V. auf­ge­zeich­net. Die Lite­ra­ri­schen Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V. behält sich das Recht vor, Audio­auf­nah­men der Ver­an­stal­tung ggf. als Pod­cast weiterzuverwenden.)

FRAGE FÜR EINEN FREUND ist ein Pro­jekt der Lite­ra­ri­schen Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V. und wird geför­dert durch die Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thüringen.

Ein Abend für Wolfgang Hilbig mit Clemens Meyer in Neustadt/Orla
Okt 7 um 19:00

Cle­mens Meyer: Alte Abmeye­rei. Ein Abend für Wolf­gang Hilbig

Schon oft hat Cle­mens Meyer über Wolf­gang Hil­big gespro­chen: In sei­nen Kolum­nen in der »ZEIT«, in Inter­views und Radio­bei­trä­gen. In sei­nem Buch »Gewal­ten« setzte er Hil­big ein klei­nes Denk­mal, schrieb spä­ter ein ergrei­fen­des Gedicht über ihn und das Nach­wort zum fünf­ten Band der Wolf­gang-Hil­big-Werk­aus­gabe. Und so ist Wolf­gang Hil­big immer auch Cle­mens Mey­ers »stil­ler Tra­bant« … Hören Sie selbst, wenn Cle­mens Meyer an die­sem Abend – kraft­voll und unprä­ten­tiös wie immer – die schöns­ten Texte von Wolf­gang Hil­big und seine eige­nen vorstellt.

Die Ver­an­stal­tung wird geför­dert von der Wolf­gang-Hil­big-Gesell­schaft. Ver­an­stal­ter: Buch­hand­lung Neue Liebe, Lese-Zei­chen e.V., Wolfgang-Hilbig-Gesellschaft

»Konzert und Diskussion im Dialog« – Jazz – Rassismus – Widerstand: »Die Ernte« begegnet Dr. Albrecht Dümling in Jena
Okt 7 um 19:30

Die Ernte wird ein­ge­fah­ren! Es ist höchste Zeit, wie­der ins Horn zu sto­ßen. Vier Jazz­mu­si­ker wid­men sich einem Reper­toire des 20. Jahr­hun­derts, das in vie­len Fäl­len die Ernte ihrer (Krisen)Zeit war: Wider­stands­lie­der, Arbei­ter­lie­der, Par­ti­sa­nen­lie­der und Kampf­lie­der gegen den Faschismus.
Die Aus­saat unse­rer Zeit und die herr­schende glo­bale Poli­tik wird uns womög­lich eine Ernte besche­ren, die kaum mehr ver­dau­lich sein wird – nicht zuletzt in der Agrar- und Nah­rungs­mit­tel­po­li­tik. Des­halb spielt Ernte getreu dem Motto „Wer Wind sät, wird Sturm ern­ten“ Musik mit und im Pro­test. Ohne Lied­texte, dafür mit gro­ßer Spiel­freude und allem was der Jazz dafür zu bie­ten hat: Impro­vi­sa­tion, Unbe­re­chen­bar­keit, Ener­gie, Tran­szen­denz und eine Spur Melancholie.

Ent­ar­tete Musik“ ist eines der Haupt­be­tä­ti­gungs­fel­der Albrecht Düm­lings. So war er Mit­grün­der der Inter­na­tio­na­len Hanns Eis­ler Gesell­schaft und von Musica reani­mata, einem gemein­nüt­zi­gen Ver­ein zur Wie­der­be­le­bung, För­de­rung und Wie­der­auf­füh­rung der Musik ver­fem­ter und ver­ges­se­ner Komponisten.
Seit 1995 befasste er sich mit dem deutsch­spra­chi­gen Musi­ker-Exil in Aus­tra­lien, wel­chem er For­schungs­pro­jekte am Zen­trum für Anti­se­mi­tis­mus­for­schung der TU Ber­lin sowie an der Natio­nal Library of Aus­tra­lia wid­mete. Die Ergeb­nisse ver­öf­fent­lichte er 2011 in sei­nem Buch „Die ver­schwun­de­nen Musi­ker. Jüdi­sche Flücht­linge in Australien“

Diese Ver­an­stal­tung ist Teil der stadt­ge­sell­schaft­li­chen Akti­vi­tä­ten »Kein Schluss­strich! Jena und der NSU-Komplex«. 

Ver­an­stal­ter: Jazz im Para­dies e.V., Lese­zei­chen e.V., Café Wag­ner und Lan­des­zen­trale poli­ti­sche Bildung

Okt
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Fr
»Ettersburger Gespräch« mit Wolf Biermann und Sebastian Kleinschmidt auf Schloss Ettersburg
Okt 8 um 19:00

Mensch Gott! – Wolf Bier­mann im Gespräch mit Sebas­tian Kleinschmidt.

Lesung mit Judith Hermann in Weimar
Okt 8 um 19:30

Daheim – Lesung mit Judith Hermann

Mode­ra­tion: Frank Simon-Ritz

Judith Her­mann erzählt in ihrem neuen Roman Daheim von einer Frau, die Widerstandskraft
ent­wi­ckelt und in der inten­si­ven Land­schaft an der Küste eine andere wird. Sie erzählt von der Erin­ne­rung. Und von der Geschichte des Augen­blicks, in dem das Leben sich teilt, eine alte Welt ver­lo­ren­geht und eine neue ent­steht. Die Frau hat ihr frü­he­res Leben hin­ter sich gelas­sen, ist ans Meer gezo­gen, in ein Haus für sich. Ihrem Exmann schreibt sie kleine Briefe, in denen sie erzählt, wie es ihr geht, in die­sem neuen Leben im Nor­den. Sie schließt vor­sich­tige  Freund­schaf­ten, ver­sucht eine Affaire, fragt sich, ob sie hei­misch wer­den könnte oder ob sie wei­ter­zie­hen soll.

Eine Ver­an­stal­tung im Rah­men der Reihe »Stadt – Land – Meer« der Stadt­bü­che­rei Weimar.

Okt
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Mo
Thüringen liest! – Puppentheater für Kinder mit Angela Carl in Hohenleuben
Okt 11 um 09:30

»Kas­per und der ver­zau­berte Stein« – Mär­chen­haf­tes Pup­pen­thea­ter mit der Schrift­stel­le­rin und Pup­pen­spie­le­rin Angela Carl.

Thüringen liest! – Märchenhaftes Puppentheater für Kinder mit Angela Carl in Hohenölsen
Okt 11 um 11:00

»Kas­per und der ver­zau­berte Stein« – Mär­chen­haf­tes Pup­pen­thea­ter mit der Schrift­stel­le­rin und Pup­pen­spie­le­rin Angela Carl.

Vortrag von Franziska Engemann in Altenburg
Okt 11 um 19:00

»Gesell­schaf­ten in Alten­burg um 1800« – Vor­trag von Fran­ziska Enge­mann, Gera.

Lesung mit Deniz Ohde in Weimar
Okt 11 um 19:30

Streu­licht – Lesung mit Deniz Ohde

Mode­ra­tion: Gorch Maltzen

 

Indus­trie­schnee mar­kiert die Gren­zen des Orts, eine feine Säure liegt in der Luft, und hin­ter der Werks­brü­cke rau­schen die Fer­ti­gungs­hal­len, wo der Vater tag­ein, tag­aus Alu­mi­ni­um­ble­che beizt. Hier ist die Ich-Erzäh­le­rin auf­ge­wach­sen, hier­her kommt sie zurück, als ihre Kind­heits­freunde hei­ra­ten. Deniz Ohde erkun­det in ihrem Debüt­ro­man die fei­nen Unter­schiede in unse­rer Gesell­schaft. Satz für Satz spürt sie den Soll­bruch­stel­len im Leben der Erzäh­le­rin nach, den Zuschrei­bun­gen und Erwar­tun­gen an sie als Arbei­ter­kind, der Kluft zwi­schen Bil­dungs­ver­spre­chen und erfah­re­ner Ungleich­heit, der ver­in­ner­lich­ten Abwertung
und dem Ver­such, sich davon zu befreien.

Eine Ver­an­stal­tung im Rah­men der Reihe »Stadt – Land – Meer« der Stadt­bü­che­rei Weimar.

Okt
13
Mi
Thüringen liest! – Märchen mit Hansi von Märchenborn in Langenleuba-Niederhain
Okt 13 um 10:00

»Mär­chen für kleine und große Kin­der« – mit Hansi von Märchenborn.

Thüringen liest! – Lesung mit Antje Babendererde in Hermsdorf
Okt 13 um 10:30

»Som­mer der blauen Wün­sche« – Lesung für Jugend­li­che und jung geblie­bene Erwach­sene mit der Schrift­stel­le­rin Antje Babendererde.

Thüringen liest! – Märchen mit Hansi von Märchenborn
Okt 13 um 13:00

»Mär­chen für kleine und große Kin­der« – Mär­chen mit Hansi von Märchenborn.

Ein Abend für Annerose Kirchner in Gera
Okt 13 um 17:00

»Zwi­schen den Ufern«. Ein Abend für Anne­rose Kirch­ner im Nach­klang ihres 70. Geburtstags

Im Nach­klang ihres 70. Geburts­ta­ges wird die Geraer Autorin Anne­rose Kirch­ner gemein­sam mit der Jour­na­lis­tin Ange­lika Bohn als Mode­ra­to­rin über ein seit etwa 50 Jah­ren andau­ern­des akti­ves und viel­sei­ti­ges Schrift­stel­ler­le­ben plaudern.

Anne­rose Kirch­ner lebt seit 1979 in Gera. Sie blickt auf ein viel­sei­ti­ges lite­ra­ri­sches Werk zurück, das längst noch nicht abge­schlos­sen ist. Neben zehn ver­öf­fent­lich­ten Büchern hat sie an zahl­rei­chen Künst­ler­bü­chern und Antho­lo­gien mit­ge­wirkt. In ihren lite­ra­ri­schen Repor­ta­gen, die the­ma­tisch haupt­säch­lich mit Thü­rin­gen ver­bun­den sind, wid­met sie sich aus­ster­ben­den Beru­fen und ver­schwun­de­nen Dör­fern. Sie ver­öf­fent­lichte Lyrik in renom­mier­ten Ver­la­gen im In- und Aus­land. Lange Jahre war sie für die »Ost­thü­rin­ger Zei­tung« vor allem als Rezen­sen­tin tätig.

Mit Ange­lika Bohn wird sie auch einen Blick in die Ver­gan­gen­heit wer­fen, wie es einst­mals anfing mit ers­ten Gedich­ten und erzäh­len, warum Neu­gier für das Schrei­ben so wich­tig ist. Anne­rose Kirch­ner ist Mit­glied des PEN-Zen­trums Deutsch­land, des Thü­rin­ger Schrift­stel­ler­ver­ban­des, der Lite­ra­ri­schen Gesell­schaft Thü­rin­gen e. V. und der Oskar Strock & Eddie Ros­ner Heri­tage Society.

Ver­an­stal­ter: Lese-Zei­chen e.V., Stadt­bi­blio­thek Gera.

Multimediale Lesung mit Rainer Hohberg im Augustinerkloster Erfurt
Okt 13 um 17:00

Mul­ti­me­diale Lesung von Rai­ner Hoh­berg »Das Rosen­wun­der- Die Hei­lige Eli­sa­beth von Thü­rin­gen in Legende und Wirklichkeit«

 

In sei­ner mul­ti­me­dia­len Lesung gibt Rai­ner Hoh­berg span­nende Ein­bli­cke ins Leben einer der unge­wöhn­lichs­ten Frau­en­gestal­ten des Mit­tel­al­ters. Es geht um Eli­sa­beth von Thü­rin­gen, jene Königs­toch­ter, Land­grä­fin und Hei­lige, vor der ein Kai­ser nie­der­kniete und die noch immer große Ver­eh­rung erfährt. Bis heute ist ihr Bild in star­kem Maße dadurch geprägt, wie Sage, Legende und Dich­tung es über die Jahr­hun­derte wun­der­sam gezeich­net haben. Zumin­dest die berühmte Geschichte vom „Rosen­wun­der“ hat fast jeder schon gehört. Erfährt man aber, dass die Rosen nur fromme Legende sind, fragt man mit Recht nach dem authen­ti­schen Bild. In sei­nem Buch „Brot und Rosen“ hat Rai­ner Hoh­berg (zusam­men mit Syl­via Wei­gelt) aus umfas­sen­der Kennt­nis der Quel­len die bekann­ten und weni­ger bekann­ten Eli­sa­beth-Legen­den neu erzählt, aber auch die Geschichte hin­ter jeder die­ser Geschich­ten beleuch­tet. Auch hat er alle Lebens­sta­tio­nen Eli­sa­beths in Ungarn, der Slo­wa­kai und Deutsch­land besucht. In unter­halt­sa­mer Weise spürt er der Ent­ste­hung der Legen­den nach und berich­tet über his­to­ri­sche Hin­ter­gründe. Ohne den Reiz des Sagen­haf­ten zu zer­stö­ren, ent­steht auf diese Weise ein lebens­vol­les Bild jener unga­ri­schen Königs­toch­ter, die als „hei­lige Aus­stei­ge­rin“ weit über Thü­rin­gen hin­aus noch heute die Her­zen vie­ler Men­schen bewegt.

Eine Ver­an­stal­tung des Fried­rich-Böde­cker-Krei­ses für Thü­rin­gen e.V., geför­dert durch die Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thüringen.

Okt
14
Do
Lesung mit Antje Babendererde auf Burg Ranis
Okt 14 um 19:30

Antje Baben­der­erde liest aus ihrem neuen Roman »Som­mer der blauen Wünsche«. 

Desi­ree Mein­hardt beglei­tet den Abend musi­ka­lisch mit dem Dudelsack.

 

Nach ihrem Schul­ab­schluss muss Car­lin ein­fach weg aus Ber­lin und fort von den Pro­ble­men ihrer Mut­ter, die sie so lange gedeckt hat. Ihre eige­nen Bedürf­nisse hat sie tief in ihrem Her­zen ver­gra­ben – damit ist jetzt Schluss! Bei ihrer Oma in Cala­dale im Nor­den Schott­lands ange­kom­men, nagen Car­lins Schuld­ge­fühle an ihr. Aber in der wil­den Ein­sam­keit der High­lands ver­spürt sie zum ers­ten Mal eine unglaub­li­che Freiheit.

In dem ver­wun­sche­nen Küs­ten­ort begeg­net Car­lin Arran Mackay. Er sitzt im Roll­stuhl und ist der wohl nerv­tö­tendste Schotte der gan­zen Graf­schaft. Car­lin begreift, dass im Land der Legen­den alte Feind­schaf­ten zwi­schen den Clans noch immer das Leben der Men­schen bestimmen.

Als sich dann Ver­än­de­run­gen wie Sturm­wol­ken am Hori­zont zusam­men­brauen, muss Car­lin eine Ent­schei­dung tref­fen. Denn es geht um die Zukunft Cala­da­les! Und aus­ge­rech­net Arran scheint das egal zu sein. Wird Car­lin den Mut haben, für ihre Liebe und den Som­mer der blauen Wün­sche zu kämpfen?

Okt
16
Sa
Lesung mit Kathrin Tordasi in Erfurt
Okt 16 um 16:00

Kath­rin Tor­dasi: Nacht­schat­ten­wald. Auf den Spu­ren des Mondwandlers

 

Ab 10 Jahre

Nie­mand weiß bes­ser als Finn, wie gefähr­lich es ist, den Nacht­schat­ten­wald zu betre­ten. Der gefürch­tete Mond­wand­ler holt alle, die nach Son­nen­un­ter­gang dort unter­wegs sind – behaup­ten die Erwach­se­nen. Und seit seine Schwes­ter Han­nah nicht von dort zurück­ge­kehrt ist, scheint der Beweis erbracht. Trotz­dem nagen Zwei­fel an Finn: Was, wenn die Geschich­ten nicht wahr sind? Schließ­lich macht Finn eine Ent­de­ckung, die viel grö­ßer ist als das Geheim­nis um Han­nahs Ver­schwin­den. Wie schon in ihrem Debüt “Brom­beer­fuchs“ erschafft Kath­rin Tor­dasi ein phan­tas­ti­sches Uni­ver­sum vol­ler Mythen und Gefah­ren, das doch erstaun­li­che Ähn­lich­keit mit unse­rer Welt hat.

Okt
17
So
»Ettersburger Gespräch« mit Thomas Thieme und Simon Strauß auf Schloss Ettersburg
Okt 17 um 11:00

Indem die Wirk­lich­keit sich auf­löst. Ein Thea­ter­ge­spräch mit Tho­mas Thieme und Simon Strauß über das Drama und andere Sendungen.

Okt
18
Mo
Thüringen liest! – Lesung mit Antje Babendererde in Meiningen
Okt 18 um 10:30

»Som­mer der blauen Wün­sche« – Lesung mit Antje Babendererde.

Thüringen liest! – Märchen und Volkslieder mit Hansi von Märchenborn in Treffurt
Okt 18 um 15:30

»Mär­chen und Volks­lie­der« – mit dem Mär­chen­er­zäh­ler Hansi von Märchenborn.

Lesung mit Ernst Paul Dörfler in Hermsdorf
Okt 18 um 19:00

»Auf’s Land« – Lesung mit Ernst Paul Dörfler«

 

Das Land­le­ben als Chance für Klima und Umwelt? Inspi­rie­rende Per­spek­ti­ven auf Nach­hal­tig­keit und Selbst­ver­sor­gung mit dem Öko­lo­gen Ernst Paul Dörfler.

Wir haben den Blick für das Wesent­li­che ver­lo­ren: unser Wohl­erge­hen und das der Natur. Wir leben in engen Städ­ten. Wir arbei­ten viel, um immer mehr zu kon­su­mie­ren. Lei­den­schaft­lich und kom­pe­tent ruft der Öko­loge Ernst Paul Dörf­ler dazu auf, end­lich aus­zu­bre­chen und nach­hal­tige Lösun­gen zu fin­den. Der Weg dort­hin führt aufs Land. Als unbe­que­mer Umwelt­schüt­zer schon in der DDR ver­mit­telt er glaub­haft wie kein Zwei­ter, was freies und selbst­be­stimm­tes Leben bedeu­tet und wie es gehen kann. Wer weni­ger braucht, muss weni­ger arbei­ten und ver­die­nen, schont zugleich die natür­li­chen Lebens­grund­la­gen, lebt zufrie­de­ner und gesün­der. Ob Stadt- oder Land­mensch, die­ses Buch rüt­telt auf und zeigt Per­spek­ti­ven für ein freies, umwelt- und kli­ma­freund­li­ches Leben.

Ver­an­stal­ter: Freun­des­kreis »Herms­dor­fer Gespräche«.

Okt
19
Di
Vortrag von Dr. Markus Wallenborn im Goethe-Nationalmuseum Weimar
Okt 19 um 18:00

»Die Goe­the-Rezep­tion im Natio­nal­so­zia­lis­mus« – Vor­trag von Dr. Mar­kus Wal­len­born (Worms)

Wäh­rend der Corona-Pan­de­mie ist eine Teil­nahme an den Ver­an­stal­tun­gen nur nach vor­he­ri­ger Anmel­dung per E‑Mail (goetheges@aol.com) oder Tele­fon (0 36 43 – 20 20 50) möglich.

Okt
20
Mi
Thüringen liest! – Lesung für Kinder mit Michael Kirchschlager in der Erlebnisbibliothek Großbreitenbach
Okt 20 um 09:00

»Der Dra­che Emil« – Lesung für Kin­der mit dem Schrift­stel­ler Michael Kirchschlager.

Thüringen liest! – Lesung mit Verena Zeltner in Meiningen
Okt 20 um 09:00

»Das coole Leben der Frisch­linge« – Lesung mit Verena Zeltner.

Thüringen liest! – Lesung mit Verena Zeltner in Meiningen
Okt 20 um 10:30

»Das coole Leben der Frisch­linge« – Lesung mit Verena Zeltner.

Thüringen liest! – Lesung mit Verena Zeltner in Triptis
Okt 20 um 14:30

»Tiger e.V.« – Lesung für Kin­der mit der Schrift­stel­le­rin Verena Zeltner.

Thüringen liest! – Lesung mit Michael Kirchschlager in Altenburg
Okt 20 um 15:30

His­to­ri­sche Kri­mi­nal­fälle in Thü­rin­gen – Lesung mit Michael Kirchschlager.

Thüringen liest! – Märchenhaftes Puppentheater für Kinder mit Angela Carl in Zella-Mehlis
Okt 20 um 16:00

»Kas­per und der ver­zau­berte Stein« – Mär­chen­haf­tes Pup­pen­thea­ter mit der Schrift­stel­le­rin und Pup­pen­spie­le­rin Angela Carl.

Thüringen liest! – Lesung mit André Kudernatsch in Neustadt an der Orla
Okt 20 um 19:00

»Du wirst nicht alt im Thü­rin­ger Wald. Thü­rin­ger Kolum­nen« – Lesung mit André Kudernatsch.

Okt
21
Do
Thüringen liest! – Märchen für Kinder mit Andreas vom Rothenbarth in Krölpa
Okt 21 um 08:30

»Mär­chen für Kin­der« – mit dem Mär­chen­er­zäh­ler Andreas vom Rothenbarth.

Thüringen liest! – Lesung mit Frank Kreisler in Meuselwitz
Okt 21 um 09:00

»Fröh­li­ches Gru­seln« – Lesung für Kin­der mit Frank Kreisler.

Thüringen liest! – Lesung mit Frank Kreisler in Meuselwitz
Okt 21 um 11:00

»Fröh­li­ches Gru­seln« – Lesung für Kin­der mit Frank Kreisler.

Eröffnung der Ausstellung »Wolfgang Borchert. Leben – Werk – Wirkung« in der Universitätsbibliothek der Bauhaus-Universität Weimar
Okt 21 um 17:00

Zur Eröff­nung der Son­der­aus­stel­lung »Wolf­gang Bor­chert. Leben – Werk – Wir­kung« sprechen:

 

  • Gruß­wort
    Prof. Dr. Win­fried Speit­kamp, Prä­si­dent der Bau­haus-Uni­ver­si­tät Weimar
  • Begrü­ßung und Ver­le­sung eines Gruß­wor­tes von Lutz Seiler
    Dr. Bern­hard Fischer, Vor­sit­zem­der des Thü­rin­ger Lite­ra­tur­ra­tes e.V.
  • Ein­füh­rung in die Ausstellung
    Bernd M. Kraske, Kura­tor der Ausstellung

 

Eine Son­der­aus­stel­lung im Geden­ken an Wolf­gang Bor­cherts 100. Geburts­tag am 20. Mai 2021und den 80. Jah­res­tag sei­nes Auf­ent­halts in Wei­mar unter der Schirm­herr­schaft des Schrift­stel­lers Lutz Seiler.

Als Wolf­gang Bor­chert im Juni 1941 zum Kriegs­dienst ein­be­ru­fen wurde, riss ihn das aus »sei­nem Lebens­traum«. Von Juli bis Sep­tem­ber musste er seine mili­tä­ri­sche Grund­aus­bil­dung bei der Pan­zer-Nach­rich­ten-Ersatz-Abtei­lung 81 in der Kaserne Weimar-Lützendorf  absolvieren.

Von hier grüßte er auf einer Post­karte »aus einem der schöns­ten Zucht­häu­ser des Drit­ten Reichs«. Vor der Kaserne an der Etters­bur­ger Straße sah er, wie Häft­linge des  Kon­zen­tra­ti­ons­la­gers Buchen­wald vor­bei­ge­trie­ben wurden.

Im Sep­tem­ber 1941 wurde er an die Ost­front kom­man­diert. Aus dem Zwei­ten Welt­krieg kehrte
er als schwer­kran­ker jun­ger Mann zurück, dem nur noch wenige Lebens­jahre blie­ben. Was er in
sei­nem Werk über Kaser­nen­hof­drill und Gehor­sam schrieb, fußt auf sei­nen Wei­ma­rer  Erfahrungen.

Eine Aus­stel­lung des Thüringer Lite­ra­tur­ra­tes, kura­tiert von Bernd M. Kraske (Ham­burg). In Koope­ra­tion mit der Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar und der Kul­tur­di­rek­tion der Stadt Weimar.

Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Evan­ge­li­schen Kir­che Mitteldeutschland,der Stadt Wei­mar und der Thü­rin­ger Staatskanzlei.

 

Foto Wolf­gang Bor­chert: Rose­ma­rie Clausen

Lesung mit Kirsten Fuchs in Erfurt
Okt 21 um 17:00

Kirs­ten Fuchs: Mädchenmeuterei

 

Ab 14 Jahre

Char­lotte Nowak will die Sache am liebs­ten abbre­chen: diese Fahrt auf einem Con­tai­ner­schiff nach Marokko. Nie­mand soll wis­sen, wo sie und ihre Freun­din­nen sich auf­hal­ten; die vier sind so ver­schie­den, wie man mit sech­zehn nur sein kann, sodass es auch mal kracht; und dann haben sie noch Anto­nia als blin­den Pas­sa­gier an Bord geschmug­gelt. Aber Bea, die sie fin­den müs­sen, steckt in Schwie­rig­kei­ten und braucht Hilfe. Als das Schiff ablegt, wird Char­lotte klar: Sie kann nicht mehr zurück und ist nun Teil die­ses Schif­fes, auf dem eini­ges nicht stimmt. Der unsym­pa­thi­sche Kapi­tän und der wenig zim­per­li­che Erste Offi­zier sind viel här­ter, als es im ohne­hin robus­ten See­manns­le­ben üblich ist; beim Land­gang in Le Havre wird Char­lotte in selt­same Trans­ak­tio­nen ver­wi­ckelt, und dann kommt eine Kiste auf das Schiff, für die die Freun­din­nen uner­war­tet Ver­ant­wor­tung über­neh­men müs­sen. Viel­leicht geht es hier um ille­ga­len Han­del und moderne Skla­ve­rei, viel­leicht auch um alte Mythen des Mee­res. Auf jeden Fall müs­sen die fünf sich dem stellen.

Ein Aben­teuer, das die gran­diose Erzäh­le­rin Kirs­ten Fuchs mit umwer­fen­dem Sprach­witz schil­dert. Ein Roman über Freund­schaft, die Frei­heit und wer für sie den Preis zahlt.

Thüringen liest! – Lesung für Kinder mit Michael Kirchschlager in Camburg
Okt 21 um 17:00

»Der Dra­che Emil« – Lesung für Kin­der mit dem Schrift­stel­ler Michael Kirchschlager.

Thüringen liest! – Lesung mit Klaus Jäger in Bad Klosterlausnitz
Okt 21 um 19:00

»Car­lotta oder Die Lösung aller Pro­bleme« – Lesung mit Klaus Jäger.

Lesung mit Markus Ostermair in Weimar
Okt 21 um 19:30

»Der Sand­ler« – Lesung mit Mar­kus Ostermair

Mode­ra­tion: Ste­fan Petermann

Mar­kus Oster­mairs Roman »Der Sand­ler« han­delt von der Scham des sozia­len Abstiegs – und diese Scham macht die Betrof­fe­nen schwei­gen. Der Sand­ler ist des­halb eine fik­tive Geschichte, die Obdach­lose ins Zen­trum stellt und trotz aller Fik­tion ein rea­lis­ti­sches und viel­schich­ti­ges Bild ihres All­tags auf den Münch­ner Stra­ßen ver­mit­telt. Einer von ihnen ist Karl Mau­rer, der durch die Stadt mäan­dert, Sup­pen­kü­chen und Klei­der­kam­mern besucht. Manch­mal wird er von den Bil­dern sei­nes frü­he­ren Lebens ein­ge­holt. Gleich­zei­tig durch­streift auch sein Freund Lenz die Stadt auf der Suche nach ihm. Lenz, ein Zet­tel­schrei­ber und Uto­pist, merkt, dass es mit ihm zu Ende geht.

Okt
22
Fr
Literarische Wanderung mit Jan Volker Röhnert in Jena
Okt 22 um 14:00

Kein Weg außer man geht ihn. Mit Jan Vol­ker Röh­nert im Karst unterwegs

 

Jan Röh­nert, der Autor des Buches „Vom Gehen im Karst“, lädt zu einer lite­ra­ri­schen Wan­de­rung auf einem der schöns­ten Wege im Jenaer Stadt­ge­biet ein: dem ers­ten Geo­lo­gi­schen Lehr­pfad. Die­ser führt von Jena-Ost zum Haus­berg bzw. Fuchs­turm hinauf.

Die Teil­nahme an der Wan­de­rung ist kos­ten­frei, es wird jedoch um eine Anme­lung per E‑Mail an ranis@lesezeichen-ev.de gebeten.

Ver­an­stal­ter: Lese-Zei­chen e.V.

Thüringen liest! – Lesung mit Karl-Heinz Großmann in Sonneberg
Okt 22 um 17:00

»Groß­manns Erzäh­lun­gen« – Lesung mit Karl-Heinz Großmann.

Thüringen liest! – Lesung mit Sieglinde Mörtel in Eisenach
Okt 22 um 19:00

»Tratsch vun frie­her un itze« – Lesung mit Sieg­linde Mörtel.

Lesung und Gespräch mit Jan Volker Röhnert und Anja Siegismund in Jena
Okt 22 um 19:30

»Vom Gehen im Karst« – Lesung mit Jan Vol­ker Röh­nert und Gespräch mit Anja Siegismund

Mode­ra­tion: Dr. Peter Braun

Wäh­rend seine Mit­schü­ler sich in der Klein­stadt tref­fen, ver­bringt Jan Röh­nert die Nach­mit­tage sei­ner Kind­heit im haus­ei­ge­nen Stein­bruch, bahnt sich dort Pfade durch die Holun­der­bü­sche und erkun­det den vom Urgroß­va­ter in den Sand­stein hin­ein­ge­trie­be­nen Luft­schutz­bun­ker. Die­ses Gestein, das in einst mit Was­ser gefüll­ten Höh­len, Sen­ken und Gru­ben, Platz zum Den­ken, Füh­len und Erle­ben bereit­hält, zieht den Jun­gen magisch an. Und auch als Erwach­se­ner lässt er davon nicht ab: in Frank­reich, in Ita­lien und immer wie­der, bei­nahe manisch, im Süd­harz und in der Thü­rin­ger Land­schaft macht sich Jan Röh­nert auf, um diese geheim­nis­volle Stein­for­ma­tion Schritt für Schritt zu erkun­den. Seine Wege pro­to­kol­liert er akri­bisch als Lokal­kunde, deren Zau­ber in der Benen­nung auf­blitzt. Als an der Lite­ra­tur geschul­ter Leser prak­ti­ziert er ein Close Rea­ding der Land­schaft, die er wort­ge­wandt inven­ta­ri­siert in einer poe­ti­schen Liste einer Land­schaft im Über­gang. Wie aber die Fas­zi­na­tion erklä­ren, die von die­sem Gestein aus­geht, das mehr Rand als Zen­trum ist, wie kann man vom Karst spre­chen, der doch eigent­lich durch Lücken, Löcher und Leer­stel­len besticht? Ant­wor­ten fin­det Jan Röh­nert in der Lite­ra­tur: Mit Rilke, Handke und Julien Gracq befragt er diese Land­schaft sei­nes Her­zens, trifft Men­schen, die ebenso wie er von ihr fas­zi­niert sind, und ent­wirft eine Ode an das Gehen in die­ser unweg­sams­ten aller Landschaften.

Ver­an­stal­ter: Lese-Zei­chen e.V., unter­sützt von der Tha­lia Uni­ver­si­täts­buch­hand­lung Jena, Zeiss Fonds, Spar­kasse Jena-Saale-Holz­land, JenaKultur

Okt
23
Sa
Hermann-Hesse-Programm in der Dichterstätte Sarah Kirsch in Limlingerode
Okt 23 um 14:30

»Solang du nach dem Glü­cke jagst …«

Mit­glie­der des Ver­eins »Dich­ter­stätte Sarah Kirsch« ver­bin­den in ihrer Col­lage Her­mann Hes­ses Pro­sa­text »Glück« mit Gedich­ten ver­schie­de­ner Autoren, um der Frage nach­zu­ge­hen, was es ist – die­ses Glück.

 

Bitte beim Ver­an­stal­ter erfra­gen, ob die Ver­an­stal­tung (pan­de­mie­be­dingt) statt­fin­den kann.

»Rentnerlehrling und Quotensachse« – Eine Erinnerung an Matthias Biskupek im Theater im Stadthaus Rudolstadt
Okt 23 um 19:30
»Rentnerlehrling und Quotensachse« – Eine Erinnerung an Matthias Biskupek im Theater im Stadthaus Rudolstadt @ Theater im Stadthaus Rudolstadt

Rent­ner­lehr­ling und Quotensachse

Eine Erin­ne­rung an Mat­thias Biskupek

 

Mat­thias Bis­ku­pek wäre am 22. Okto­ber 202171 Jahre alt gewor­den. Der in Sach­sen gebo­rene Autor und Publi­zist hat das kul­tu­relle Leben in Rudol­stadt und Thü­rin­gen in den ver­gan­ge­nen vier­zig Jah­ren maß­geb­lich bereichert.

Bis­ku­pek, im Schrift­stel­ler­ver­band und im PEN-Zen­trum Deutsch­land aktiv, wirkte auch als Vor­sit­zen­der des Rudol­städ­ter Theaterfördervereins.

Am 23. Okto­ber lesen Freunde und Kol­le­gen aus sei­nem umfang­rei­chen und viel­fäl­ti­gen Werk, erin­nern sich an Begeg­nun­gen und Gesprä­che mit einem freund­li­chen Zeitgenossen.

Zu den Gäs­ten gehö­ren u.a. Kers­tin Hen­sel, Lan­dolf Scher­zer, Frank Qui­litzsch, Roland Hart­mann, Verena Blan­ken­burg, Ste­fan Kör­bel und Stef­fen Mensching.

https://theater-rudolstadt.de/stueck/rentnerlehrling-und-quotensachse

Okt
24
So
Thüringen liest! – Lesung mit Sieglinde Mörtel in Bad Blankenburg
Okt 24 um 15:00

Tratsch vun frie­her un itze – Lesung mit Sieg­linde Mörtel.

Okt
25
Mo
Thüringen liest! – Lesung mit U. S. Levin in Lucka
Okt 25 um 16:00

»Lachen, bis der Arzt geht« – Lesung mit U. S. Levin.

Thüringen liest! – Musikalisch-literarische Lesung mit André Kudernatsch und Andreas Groß in Bad Tennstedt
Okt 25 um 19:00

»Du wirst nicht alt im Thü­rin­ger Wald. Thü­rin­ger Kolum­nen« – Lesung mit André Kuder­natsch mit Beglei­tung durch den Pia­nis­ten Andreas Groß (Kla­vier).

Okt
26
Di
»Marlitt-Plauderei« mit Uta Kessel im Café Marlitt Arnstadt
Okt 26 um 16:00 – 17:00

»Mar­litt-Plau­de­rei« mit der Stadt­füh­re­rin und Mar­litt-Ken­ne­rin Uta Kessel.

Okt
27
Mi
Thüringen liest! – Lesung mit Verena Zeltner in Neustadt an der Orla
Okt 27 um 10:00

»Das coole Leben der Frisch­linge« – Lesung mit Verena Zeltner.

Okt
28
Do
Thüringen liest! – Lesung mit Ingrid Annel in Weimar
Okt 28 um 10:00

»Flo­riane Blü­ten­blatt und die Zeit im magi­schen Gar­ten« – Lesung für Kin­der mit der Schrift­stel­le­rin Ingrid Annel.

Gedenkveranstaltung zum 1. Todestag der Dichterin Ingeborg Stein in Tiefurt
Okt 28 um 15:00
Gedenkveranstaltung zum 1. Todestag der Dichterin Ingeborg Stein in Tiefurt @ Alte Mühle Tiefurt, Kaminraum

Nichts soll an mich erin­nern in toten Dingen…“
Gedichte und Texte von Inge­borg Stein

Lesung anläss­lich des 1. Todes­ta­ges der Dich­te­rin Inge­borg Stein aus unter ande­rem bis­lang unver­öf­fent­lich­ten Texte aus dem Nachlass.

Auf Wunsch der Autorin wer­den die Gedichte gele­sen von Chris­tine Hans­mann, Weimar,
ergänzt mit Tex­ten aus dem Nach­lass, zusam­men­ge­stellt und gele­sen von Anja vom Dahl.

Ein­tritt frei – eine Spende an den WIR e.V. wird erbeten.

Auf­grund des begrenz­ten Plat­zes fin­det die Ver­an­stal­tung als 2G-Ver­an­stal­tung statt.
Bitte hal­ten Sie zum Ein­lass einen Nach­weis (Geimpft oder Gene­sen) bereit.

Gespräch mit Landolf Scherzer und Hans-Dieter Schütt in Greiz
Okt 28 um 18:00

»Welt­raum der Pro­vin­zen« – Gespräch mit Lan­dolf Scher­zer und Hans-Die­ter Schütt

 

Er ist einer der gro­ßen Repor­ter des Lan­des. In die­sem Buch spricht er über sein Wer­den und über sein Werk. Es erzählt den deut­schen und euro­päi­schen Osten packend, prä­gnant und präzis.Landolf Scher­zer ist einer der gro­ßen Repor­ter des deut­schen Ostens, des­sen Leben und Werk gewis­ser­ma­ßen Stra­ßen­staub und Gras­sa­men an den Schu­hen haben. Er berich­tete aus China und Kuba, aus der leben­di­gen wie der ster­ben­den Sowjet­union, aus Tscher­no­byl und Grie­chen­land. Er wan­derte am ehe­ma­li­gen deut­schen Todes­strei­fen ent­lang, por­trä­tierte Men­schen auf bei­den Sei­ten und ging zu Fuß durch Euro­pas Süd­os­ten. Ein stör­ri­scher Quer­feld­ein­läu­fer, der auf einer Unmit­tel­bar­keit sei­ner Wahr­neh­mun­gen besteht, ein stu­rer Roman­ti­ker, der zwi­schen Thü­rin­gen und Tasch­kent, Peters­burg und Peking, Maputo und Havanna die Welt durch­wan­derte, ein Rei­sen­der im Welt­all der Pro­vin­zen, die er sei­nen Lese­rin­nen und Lesern nahe­brachte wie kein anderer.

Ver­an­stal­ter: Lese-Zei­chen e.V., Stadt- und Kreis­bi­blio­thek Greiz.

Thüringen liest! – Lesung mit Jens-Fietje Dwars in Kannawurf
Okt 28 um 19:00

»Goe­thes Ero­tica« – Lesung mit Jens-Fietje Dwars.

Thüringen liest! – Lesung mit Klaus Jäger in Schmalkalden
Okt 28 um 19:00

»Renn­steig-Schwal­ben« – Lesung mit Klaus Jäger.

Thüringen liest! – Lesung mit Ulf Annel in Treffurt
Okt 28 um 19:00

»111 Orte rund um die Wart­burg, die man gese­hen haben muss« – Lesung mit dem Kaba­ret­tis­ten und Schrift­stel­ler Ulf Annel.

Okt
29
Fr
Thüringen liest! – Lesung mit André Kudernatsch in Marksuhl
Okt 29 um 19:30

»Du wirst nicht alt im Thü­rin­ger Wald« – Lesung mit André Kudernatsch.

Okt
30
Sa
Thüringen liest! – Lesung mit Ulf Annel in Bad Salzungen
Okt 30 um 19:00

»111 Orte rund um die Wart­burg, die man gese­hen haben muss« – Lesung mit dem Kaba­ret­tis­ten und Schrift­stel­ler Ulf Annel.

Nov
2
Di
Lesung mit Uta Schorn in Erfurt
Nov 2 um 19:30

Uta Schorn: Und wenn ich nüscht kann, bel­len kann ich

 

Uta Schorn war schon auf den Bret­tern, die die Welt bedeu­ten, bevor sie gebo­ren wurde – und wenn es nach ihrem Vater gegan­gen wäre, hätte sie eben­dort auch das Licht der Welt erblickt. Für das Kind eines Schau­spie­ler­paa­res aber war klar: die hohe Kunst des Spiels basiert nicht auf Talent allein. Dass sie davon reich­lich hat, bewies sie nach ihrem Schau­spiel­stu­dium am Thea­ter, in Film und Fern­se­hen, auch als char­mante, gewitzte Mode­ra­to­rin. Als Chef­se­kre­tä­rin der Sach­sen­kli­nik und Mit­glied der Patch­work­fa­mi­lie des »Dr. Kleist« in Eisen­ach wurde sie zum Publi­kums­lieb­ling und Inbe­griff einer selbst­be­wuss­ten, so reso­lu­ten wie sen­si­blen Frau. In die­sem Buch blickt Uta Schorn auf ihre Rol­len zurück, erzählt amü­sante Geschich­ten über die Begeb­nisse am Rande der Dreh­ar­bei­ten, spricht über Begeg­nun­gen und die span­nende Arbeit mit Kol­le­gen, über Freund­schaf­ten wie die mit dem Schau­spie­ler Ulrich Pleit­gen, auch über Wege, die sich trenn­ten. Sie hat ein zutiefst ehr­li­ches Buch geschrie­ben, dem ihre Hei­ter­keit dem Leben gegen­über einen ganz eige­nen, beschwing­ten Ton gibt.

Literaturland Thüringen auf Radio Lotte
Nov 2 um 22:00

Jeden ers­ten Diens­tag im Monat geht es bei »Lite­ra­tur­land Thü­rin­gen auf Radio Lotte« ab 22 Uhr um Lite­ra­tur aus und über Thüringen.

Soweit es die Pla­nung erlaubt, laden wir Gäste ins Stu­dio ein, um mit ihnen über ihr Schrei­ben, Pro­jekte, Recher­chen oder beson­dere The­men zu sprechen.

Die Musik, die wir in der Sen­dung spie­len, wäh­len unsere Gäste aus.

Zu hören ist Radio Lotte im Stadt­ge­biet von Wei­mar auf 160,6 UKW

und welt­weit im Inter­net unter https://www.radiolotte.de

 

Eine Sen­dung des Thü­rin­ger Lite­ra­tur­ra­tes. Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thüringen.

Nov
3
Mi
Lesung für Kinder mit Michael Kirchschlager in Weimar
Nov 3 um 10:00

Geschich­ten von Rit­tern und Dra­chen mit Rit­ter Michael in Weimar

 

Lesung mit dem Schrift­stel­ler Michael Kirch­schla­ger. Die Ver­an­stal­tun­gen fin­det im Rah­men des Feri­en­pro­gram­mes der Zweig­stelle Wei­mar-Schön­dorf statt. Ziel­gruppe sind vor allem die Kin­der des Feri­en­hor­tes der angren­zen­den Grund­schule, ggf. auch Gast-Kin­der aus dem Stadt­teil, denen eine Reise in die Zeit des Mit­tel­al­ters in fan­ta­sie­vol­len Geschich­ten und auch optisch ermög­licht wer­den soll.

 

Eine Ver­an­stal­tung des Fried­rich-Böde­cker-Kreis für Thü­rin­gen e. V. Geför­dert durch die Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thüringen.

Thüringen liest! – Lesung mit Frank Quilitzsch in Apolda
Nov 3 um 14:00

»Wil­helm, wie sieht der Wald wie­der aus. Ein Jahr unter­wegs mit Thü­rin­ger Förs­tern und Baum­for­schern« – Lesung mit Frank Quilitsch.

 

»Wil­helm, wie sieht der Wald wie­der aus!« – Die­sen Satz hört Forst­amts­lei­ter Bernd Wil­helm immer häu­fi­ger. Wir ken­nen die Schlag­zei­len, doch wie berech­tigt sind die Sor­gen? Frank Qui­litzsch will es genau wis­sen und streift ein Jahr lang mit Thü­rin­ger Förs­tern und Baum­for­schern durch die Reviere. Er trifft die Zap­fen­pflü­cker in der Samen­d­arre, geht mit Hatz auf die Jagd und ver­bringt Tage und Nächte im Natio­nal­park Hai­nich. Der Besuch im Fried­wald stellt unaus­weich­li­che Fra­gen und bei Ober­hof geben alte Fich­ten­da­men Aus­kunft über ihr Über­le­ben. Ein 90-jäh­ri­ger Land­wirt lädt zur Spritz­tour ein und erzählt die Geschichte sei­nes Fami­li­en­wal­des. Kli­ma­ex­per­ten, Ran­ger und die Umwelt­mi­nis­te­rin – was for­dern sie im Umgang mit der Natur? Der Autor schrieb das Kult­buch »Dinge, die wir ver­mis­sen wer­den«. Müs­sen die Thü­rin­ger Wäl­der eines Tages in die Samm­lung mit auf­ge­nom­men wer­den? (Ver­lag Tas­ten & Typen)

Musikalische Lesung mit André Kudernatsch und Andreas Groß in Triptis
Nov 3 um 18:00

»Du wirst nicht alt im Thü­rin­ger Wald« –Musi­ka­li­sche Lesung mit André Kuder­natsch und Andreas Groß

Mit der Vor­stel­lung sei­nes neu­es­ten Buches »Du wirst nicht alt im Thü­rin­ger Wald« und der ent­spre­chen­den musi­ka­li­schen Umrah­mung bleibt dem Zuhö­rer kein Wunsch unerfüllt…

»Irgend­wann erreicht man bei einer Wan­de­rung im Thü­rin­ger Wald immer diese Kreu­zung, an der ein Schild fehlt, und die Wan­der­gruppe zankt, wo es wei­ter­geht. Bis einer glaubt, an der Rinde eines Bau­mes die ver­wa­schene Weg­mar­kie­rung wie­der­zu­er­ken­nen: Wei­ßes Käst­chen mit gel­bem Kreis. Das könnte aber auch der kunst­volle Schiss eines Eichel­hä­hers sein.«

Nach jah­re­lan­gen Recher­chen im tie­fen Tann liegt nun der neu­este Band mit Kult­ko­mi­ker Kuder­natschs Kolum­nen aus dem dun­kel­grü­nen Her­zen Deutsch­lands vor: Heiß­ersehnt wie eine Rost­brat­wurst mit Born­senf. Aber Kuder­natsch war nicht nur drau­ßen, er war auch viel drin. So erzählt er, wie man Home Office Gour­met wird, den Inzi Dance tanzt und eine Krippe aus Klo­pa­pier bas­telt. Am Ende fin­det er die rich­ti­gen Worte, um uns alle mit­ein­an­der zu ver­söh­nen: Er lässt Blu­men sprechen.

Eine Ver­an­stal­tung der Stadt­bi­blio­thek Trip­tis mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Lite­ra­ri­schen Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V.

Thüringen liest! – Lesung mit Sieglinde Mörtel in Nobitz, OT Engertsdorf
Nov 3 um 19:00

»Tratsch vun frie­her un itze« – Lesung mit Sieg­linde Mörtel.

Lesung mit Anne Weber in Weimar
Nov 3 um 19:30

ANNE WEBER: EIN HELDINNENEPOS

LESUNG UND GESPRÄCH

MODERATION: FRANKA GÜNTHER

 

Was für ein Leben! Gebo­ren 1923 in der Bre­ta­gne, auf­ge­wach­sen in ein­fa­chen Ver­hält­nis­sen, schon als Jugend­li­che Mit­glied der kom­mu­nis­ti­schen Résis­tance, Ret­te­rin zweier jüdi­scher Jugend­li­cher — wofür sie von Yad Vas­hem spä­ter den Ehren­ti­tel „Gerechte unter den Völ­kern“ erhal­ten wird –, nach dem Krieg Neu­ro­phy­sio­lo­gin in Mar­seille, 1959 zu zehn Jah­ren Gefäng­nis ver­ur­teilt wegen ihres Enga­ge­ments auf Sei­ten der alge­ri­schen Unab­hän­gig­keits­be­we­gung… und noch heute an Schu­len ein leben­di­ges Bei­spiel für die Wich­tig­keit des Unge­hor­sams. Anne Weber erzählt das unwahr­schein­li­che Leben der Anne Beau­ma­noir in einem bril­lan­ten bio­gra­fi­schen Hel­din­nen­epos. Die mit gro­ßer Sprach­kraft geschil­der­ten Sze­nen wer­fen viele Fra­gen auf: Was treibt jeman­den in den Wider­stand? Was opfert er dafür? Wie weit darf er gehen? Was kann er errei­chen? „Annette, ein Hel­din­nen­epos“ erzählt von einer wah­ren Hel­din, die uns etwas angeht. Die Schrift­stel­le­rin und Über­set­ze­rin Anne Weber, 1964 in Offen­bach gebo­ren, lebt seit 1983 in Paris. Sie hat sowohl aus dem Deut­schen ins Fran­zö­si­sche über­setzt (u. a. Sibylle Lewit­schar­off, Wil­helm Gen­azino) als auch umge­kehrt (Pierre Michon, Mar­gue­rite Duras). Ihre eige­nen Werke wur­den u. a. mit dem Hei­mito von Dode­rer-Lite­ra­tur­preis, dem 3sat-Preis, dem Kra­nich­stei­ner Lite­ra­tur­preis und dem Johann-Hein­rich-Voß-Preis aus­ge­zeich­net. Annette, ein Hel­din­nen­epos bekam den Deut­schen Buch­preis 2020.

 

Eine Ver­an­stal­tung der LESARTEN Wei­mar in Koope­ra­tion mit der Lan­des­zen­trale für poli­ti­sche Bil­dung Thü­rin­gen und dem fran­zö­si­schen Kul­tur­büro in Thüringen.

Lesung mit Steffen Mensching in Jena
Nov 3 um 19:30

»In der Bran­dung des Traums« – Lesung mit Stef­fen Mensching

 

Nach dem epo­cha­len Roman „Scher­manns Augen“ mit sei­nem Blick auf das „Jahr­hun­dert der Extreme“ stellt Stef­fen Men­sching sei­nen jüngs­ten Lyrik­band „In der Bran­dung des Traums“ vor. Ulf Heise meint in MDR Kul­tur, Men­sching bgreife sich als „dia­lek­ti­scher Poet“. Und sicher gibt es da auch eine Nähe zu Brecht. Doch der Thea­ter­in­ten­dant in Rudol­stadt gibt sei­ner Lyrik vor allem das, was das Gedicht braucht: Gefühl, Offen­heit, Emp­fin­dung und das Nach­den­ken über exis­ten­zi­elle Fra­gen bis hin zur End­lich­keit des Lebens. Seine Lyrik ist zugäng­lich, nicht ver­kopft. Der Thea­ter­mann auf den ver­schie­dens­ten Bret­tern weiß um kul­tu­relle Schwellenängste.

Lesung mit Uta Schorn in Apolda
Nov 3 um 19:30

Uta Schorn: Und wenn ich nüscht kann, bel­len kann ich

 

Uta Schorn war schon auf den Bret­tern, die die Welt bedeu­ten, bevor sie gebo­ren wurde – und wenn es nach ihrem Vater gegan­gen wäre, hätte sie eben­dort auch das Licht der Welt erblickt. Für das Kind eines Schau­spie­ler­paa­res aber war klar: die hohe Kunst des Spiels basiert nicht auf Talent allein. Dass sie davon reich­lich hat, bewies sie nach ihrem Schau­spiel­stu­dium am Thea­ter, in Film und Fern­se­hen, auch als char­mante, gewitzte Mode­ra­to­rin. Als Chef­se­kre­tä­rin der Sach­sen­kli­nik und Mit­glied der Patch­work­fa­mi­lie des »Dr. Kleist« in Eisen­ach wurde sie zum Publi­kums­lieb­ling und Inbe­griff einer selbst­be­wuss­ten, so reso­lu­ten wie sen­si­blen Frau. In die­sem Buch blickt Uta Schorn auf ihre Rol­len zurück, erzählt amü­sante Geschich­ten über die Begeb­nisse am Rande der Dreh­ar­bei­ten, spricht über Begeg­nun­gen und die span­nende Arbeit mit Kol­le­gen, über Freund­schaf­ten wie die mit dem Schau­spie­ler Ulrich Pleit­gen, auch über Wege, die sich trenn­ten. Sie hat ein zutiefst ehr­li­ches Buch geschrie­ben, dem ihre Hei­ter­keit dem Leben gegen­über einen ganz eige­nen, beschwing­ten Ton gibt

Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Stadt Apolda

Vortrag über Heinrich Heine im Literaturmuseum Theodor Storm in Heilbad Heiligenstadt
Nov 3 um 19:30

»Heine und das Juden­tum« – Vor­trag im Literaturmuseum

Im Rah­men des jüdi­schen The­men­jah­res in Thü­rin­gen bie­tet das Lite­ra­tur­mu­seum einen
wei­te­ren Vor­trag an am Mitt­woch, 03. Novem­ber 2021, um 19:30 Uhr unter dem Titel:
„Wie kann ich aus mei­ner Haut, die aus Paläs­tina stammt?“ Hein­rich Heine und das Judentum.
Zu Gast ist Chris­tian Liedtke, seit 2008 am Düs­sel­dor­fer Heinrich-Heine-Institut
ver­ant­wort­lich für das Heine-Archiv sowie für die Redak­tion des „Heine-Jahr­buchs“.
Hei­li­gen­stadt mar­kiert einen Wen­de­punkt im Leben des deut­schen Dich­ters Hein­rich Heine.

Hier musste er 1825 vom Juden­tum zum pro­tes­tan­ti­schen Chris­ten­tum über­tre­ten. „Wenn die
Gesetze das Steh­len sil­ber­ner Löf­fel erlaubt hät­ten, so würde ich mich nicht getauft haben“,
sagte er über die­sen Schritt, um den er lange gerun­gen hatte. Sein gesam­tes Leben aber blieb
vom Juden­tum geprägt: von außen durch „die Wogen des Juden­has­ses“, denen er ausgesetzt
war, von innen durch seine reli­gi­ons­phi­lo­so­phi­sche und lite­ra­ri­sche Aus­ein­an­der­set­zung mit
jüdi­scher Reli­gion und Geschichte.

Der Vor­trag schil­dert die fas­zi­nie­rende Aus­ein­an­der­set­zung, die Heine so führte, wie nur er es
konnte: manch­mal sati­risch und humo­ris­tisch, manch­mal skep­tisch und bit­ter, aber immer
originell.

Es gilt die 3Gplus-Regel!

Nov
4
Do
Thüringen liest! – Lesung mit Michael Kirchschlager in Eisenberg
Nov 4 um 09:30

»Der Dra­che Emil« – Lesung für Kin­der mit Michael Kirchschlager.

Lesung mit Anja Kampmann und Manon Hopf auf Burg Ranis
Nov 4 um 19:30

Lyrik im Kon­zert. Es lesen Anja Kamp­mann und Manon Hopf. Mit Musik von den »Lyri­schen Saiten«.

 

Das beliebte For­mat »Lyrik im Kon­zert« kehrt zurück auf die Burg Ranis! Die Lyri­schen Sai­ten, die sonst den Sound­track zu den Thü­rin­ger Lite­ra­tur­ta­gen spie­len, wer­den den Abend musi­ka­lisch rah­men. Anja Kamp­mann und Manon Hopf lesen aus ihren Gedichten.

Anja Kamp­mann ist sowohl mit ihrem Roman »Wie hoch die Was­ser stei­gen«, als auch mit ihrer Lyrik bekannt gewor­den. Ihr neuer Band trägt den Titel »Der Hund ist immer hung­rig«, die darin ent­hal­te­nen Gedichte han­deln von Zei­tungs­trä­gern, Mäd­chen auf dem Spiel­platz, Jugend­li­chen, die sich in ihrer nai­ven Sehn­sucht nach dem gro­ßen Leben fra­gen und wo es sein könnte.

Ich stelle etwas / hier / her“. So selbst­be­wusst beginnt das beein­dru­ckende Debüt von Manon Hopf mit dem Titel »hand, legun­gen«. Alles Hand­ar­beit, so heißt es keck. Diese Poe­sie, die sich auf der Hände Werk beruft, oszil­liert zwi­schen Sinn und Sinn­lich­keit. Was aber pas­siert, wenn die Hände ein­mal nicht schrei­ben? Dann brü­ten sie viel­leicht Gewit­ter aus, machen Hand­schaf­ten oder beten heim­lich in der Nacht. Auch das ist die­sen Gedich­ten eigen, dass sie bei aller poe­ti­schen Bin­nen­re­fle­xion ihren leich­ten, gewitz­ten Ton nie­mals verlieren.

Nov
5
Fr
Thüringen liest! – Lesung mit Johanna Marie Jakob in Gerstungen
Nov 5 um 19:00

»Adler und Falke« / »Inhalt: Äußerst bedenk­lich« – Lesung mit der Schrift­stel­le­rin Johanna Marie Jakob.

Lesung mit der Schauspielerin Uta Schorn in Jena
Nov 5 um 19:30

In ihrer Auto­brio­gra­fie »Und wenn ich nüscht kann, bel­len kann ich« blickt die Schau­spie­le­rin Uta Schorn auf ihre Rol­len zurück, erzählt amü­sante Geschich­ten über die Begeb­nisse am Rande der Dreh­ar­bei­ten, spricht über Begeg­nun­gen und die span­nende Arbeit mit Kol­le­gen, über Freund­schaf­ten wie die mit dem Schau­spie­ler Ulrich Pleit­gen, auch über Wege, die sich trennten.

Uta Schorn, gebo­ren 1947 in Augs­burg, wuchs in Ost-Ber­lin in einer Schau­spiel­er­fa­mi­lie auf. Sie stu­dierte von 1966 bis 1970 an der Staat­li­chen Schau­spiel­schule und begann Ihre Kar­riere am Ber­li­ner Maxim-Gorki-Thea­ter. Ihre ers­ten Fern­seh­erfah­run­gen sam­melte Schorn 1969 im DDR-Spio­na­ge­film »Ver­dacht auf einen Toten« sowie in meh­re­ren Fol­gen von »Poli­zei­ruf 110«. Häu­fig gab sie selbst­be­wuss­ten Frauen, die ihren eige­nen Weg gehen, ein Gesicht. Als Mode­ra­to­rin des »Wunsch­brief­kas­tens« begeis­terte sie wöchent­lich tau­sende Fern­seh­zu­schauer, und nach ihrer Mit­ar­beit an der Serie »Bereit­schaft Dr. Federau« wurde sie zur belieb­tes­ten Schau­spie­le­rin der DDR gewählt.

Kar­ten erhal­ten Sie in der Tha­lia Buch­hand­lung Neue Mitte und auf www.reservix.de.

Nov
7
So
»Ettersburger Gespräch« mit Klaus Viehweg und Jürgen Kaube auf Schloss Ettersburg
Nov 7 um 16:00

Hegel! Welt der Frei­heit – Frei­heit der Welt. Klaus Vie­weg und Jür­gen Kaube im Gespräch.

Mode­ra­tion: Jan Urbich.

Nov
8
Mo
Lesung mit Frank Quilitzsch in Erfurt
Nov 8 um 19:30

Frank Qui­litzsch „Wil­helm, wie sieht der Wald wie­der aus!“ Ein Jahr unter­wegs mit Thü­rin­ger Förs­tern und Baumforschern

 

Wil­helm, wie sieht der Wald wie­der aus!“ – Die­sen Satz hört Forst­amts­lei­ter Bernd Wil­helm immer häu­fi­ger. Wir ken­nen die Schlag­zei­len, doch wie berech­tigt sind die Sorgen?

Frank Qui­litzsch will es genau wis­sen und streift ein Jahr lang mit Thü­rin­ger Förs­tern und Baum­for­schern durch die Reviere. Er trifft die Zap­fen­pflü­cker in der Samen­d­arre, geht mit Hatz auf die Jagd und ver­bringt Tage und Nächte im Natio­nal­park Hai­nich. Der Besuch im Fried­wald stellt unaus­weich­li­che Fra­gen und bei Ober­hof geben alte Fich­ten­da­men Aus­kunft über ihr Über­le­ben. Ein 90-jäh­ri­ger Land­wirt lädt zur Spritz­tour ein und erzählt die Geschichte sei­nes Fami­li­en­wal­des. Kli­ma­ex­per­ten, Ran­ger und die Umwelt­mi­nis­te­rin – was for­dern sie im Umgang mit der Natur? Der Autor schrieb das Kult­buch „Dinge, die wir ver­mis­sen wer­den“. Müs­sen Thü­rin­gens Wäl­der eines Tages in die Samm­lung mit auf­ge­nom­men werden

Frank Qui­litzsch im Gespräch mit Anja Sie­ges­mund (Thü­rin­ger Umwelt­mi­nis­te­rin), Bernd Wil­helm (Forst­amts­lei­ter Ober­hof) und Jörn Rip­ken (Vor­stand Thüringen-Forst)
Lesung aus dem Buch: Maja Jeders­ber­ger (die Schotte)

Nov
9
Di
Buchvorstellung am Jahrestag des Mauerfalls mit Johannes Nichelmann im Alten Rathaus Heiligenstadt
Nov 9 um 19:00

Nach­wen­de­kin­der“ im Gespräch –  Buch­vor­stel­lung mit Johan­nes Nichel­mann am Jah­res­tag des Mau­er­falls im Alten Rat­haus Heiligenstadt

Mode­riert wird die Ver­an­stal­tung von Josa Mania-Schle­gel, Jour­na­list und Redak­teur der Leip­zi­ger Volkszeitung.

 

Am 9. Novem­ber – am his­to­ri­schen Jah­res­tag der inner­deut­schen Grenz­öff­nung – wird um 19.00 Uhr im Alten Rat­haus in Heil­bad Hei­li­gen­stadt das Buch „Nach­wen­de­kin­der – Die DDR, unsere Eltern und das große Schwei­gen“ von Johan­nes Nichel­mann vor­ge­stellt. Mehr als 30 Jahre nach dem Mau­er­fall und der Deut­schen Ein­heit gibt es die DDR für die heute um die drei­ßig-jäh­ri­gen ost­deut­schen Nach­wen­de­kin­der oft nur in Extre­men: Ein Idyll am Bade­see oder der Unrechts­staat mit Mauer und Stasi-Knast. Johan­nes Nichel­mann will sich damit nicht zufriedengeben.

Der preis­ge­krönte Hör­funk-Jour­na­list redet mit Alters­ge­nos­sen über ihr Ver­hält­nis zur ver­schwun­de­nen Hei­mat ihrer Fami­lien. In offe­nen Gesprä­chen mit der Eltern­ge­nera­tion sucht er nach dem wah­ren Leben in einem schwie­ri­gen Land – vor und nach 1990, in Ost und West. Hin­ter den ver­staub­ten Anek­do­ten stößt er auf ent­täuschte Ideale und unbe­wäl­tigte Tra­gö­dien, auf große Hoff­nun­gen und schmerz­li­chen Verlust.

Viele der Wun­den, wel­che die Zwänge der DDR und die Ver­wer­fun­gen der Wende hin­ter­lie­ßen, sind noch lange nicht geheilt. Die O‑Töne aus vie­len Begeg­nun­gen wir­ken wie ein Echo­lot der pro­ble­ma­ti­schen Erin­ne­rungs­kul­tur, aus der sich auch die Kon­stel­la­tion für aktu­elle gesell­schaft­lich-poli­ti­sche Schief­la­gen im Osten speist. Es geht dem Autor um eine ehr­li­che Debatte, um ein leben­di­ges Erbe der Erin­ne­run­gen, das nicht schwarz-weiß gezeich­net ist, son­dern auch Zwi­schen- und Grau­töne kennt.

 

Die Lesung ist eine Koope­ra­ti­ons­ver­an­stal­tung des Grenz­mu­se­ums Schiff­lers­grund, des Lite­ra­tur­mu­se­ums „Theo­dor Storm“ und der Lan­des­zen­trale für poli­ti­sche Bil­dung, die mit Mit­teln der Bun­des­stif­tung zur Auf­ar­bei­tung der SED-Dik­ta­tur geför­dert wird.

Der Ein­tritt ist frei. Es gel­ten die aktu­el­len Corona-beding­ten Infek­ti­ons­schutz­maß­nah­men mit der 2G-Regel.

 

Kon­takt Ver­an­stal­ter: Grenz­mu­seum Schifflersgrund

Platz der Wie­der­ver­ei­ni­gung 1 | 37318 Asbach-Sicken­berg |Tel.: 036087/98409 | Mail: info@grenzmuseum.de

www.grenzmuseum.de | www.facebook.de/schifflersgrund

Ettersburger Gespräch mit Lorenz Jäger und Peter Krause
Nov 9 um 19:00

»Hei­deg­ger. Ein deut­sches Leben« – Lorenz Jäger im Gespräch mit Peter Krause

 

Mar­tin Hei­deg­ger zählt zu den wirk­mäch­tigs­ten Den­kern des 20. Jahr­hun­derts – zugleich ist er einer der umstrit­tens­ten, nicht zuletzt auf­grund sei­ner Par­tei­nahme für den Natio­nal­so­zia­lis­mus 1933. Basie­rend auf neu­es­ten Quel­len erzählt Lorenz Jäger das Leben des Phi­lo­so­phen, der den Men­schen und sein Dasein in der Welt auf ganz neue Weise gedacht hat – von der katho­li­schen Kind heit in Meß­kirch und den geis­ti­gen Aus­ein­an­der­set­zun­gen der zwan­zi­ger Jahre über den Natio­nal­so­zia­lis­mus bis weit in die Jahre des Wie­der­auf­baus hin­ein. Dabei begeg­nen uns Leh­rer wie Edmund Hus­serl, dem 1936 die Lehr­erlaub­nis ent­zo­gen wurde, Ver­traute wie Karl Jas­pers und Han­nah Arendt, deren so schwie­ri­ges wie inten­si­ves Ver­hält­nis zu Hei­deg­ger über his­to­ri­sche Brü­che hin­weg anhielt, Intel­lek­tu­elle und Dich­ter wie Ernst Jün­ger und Paul Celan, die ihn in sei­ner Schwarz­wald­hütte besuch­ten, bis hin zu spä­ten Inter­pre­ten wie Lacan und Der­rida. Warum Hei­deg­ger jede Genera­tion aufs Neue fas­zi­niert und pola­ri­siert, sein Den­ken auch heute nichts an Bedeu­tung ein­ge­büßt hat: Auch das zeigt Lorenz Jäger in die­ser Bio­gra­phie (Rowohlt Ber­lin), die meis­ter­haft das Leben Hei­deg­gers erzählt – und zugleich ein deut­sches Jahrhundert.

Lorenz Jäger, gebo­ren 1951, stu­dierte Sozio­lo­gie und Ger manis­tik in Mar­burg und Frank­furt am Main, anschlie­ßend unter­rich­tete er deut­sche Lite­ra­tur in Japan und den USA. 1997 wurde er Redak­teur im Res­sort Geis­tes­wis­sen­schaf­ten der «Frank­fur­ter All­ge­mei­nen Zei­tung», das er zuletzt lei­tete. 2003 erschien sein Buch »Adorno. Eine poli­ti­sche Bio­gra­phie«, 2017 »Wal­ter Ben­ja­min. Das Leben eines Unvollendeten«.

Lesung mit Ingrid und Ulf Annel in Weimar
Nov 9 um 19:30

TANDEMLESUNG »Wer will schon in den Süden« mit Ingrid und Ulf Annel

 

Zu sei­nem 30. Geburts­tag machte sich der Böde­cker-Kreis Thü­rin­gen – ein Ver­ein, der sich für Autoren­be­geg­nun­gen mit Kin­dern und Jugend­li­chen ein­setzt – selbst ein Geschenk: ein wun­der­ba­res Buch mit Geschich­ten und Gedich­ten von mehr als vier­zig Thü­rin­ger Autorin­nen und Autoren. Auch Ingrid und Ulf Annel tru­gen zur bun­ten Viel­falt von »Wer will schon in den Süden« bei.

Am 9.11. um 19.30 Uhr lesen die bei­den dar­aus in der Wei­ma­rer Stadt­bü­che­rei für Jugend­li­che und Erwach­sene. Ingrid Annel erzählt, was pas­siert wäre, wenn ihre Groß­el­tern Insta­gram gehabt hät­ten. Ulf Annel liest humor­volle und nach­denk­li­che Gedichte. Das Autoren­paar wird aus wei­te­ren Büchern Span­nen­des, Mär­chen­haf­tes und Unter­halt­sa­mes lesen, gern aber auch Fra­gen über das Leben, Schrei­ben und Ver­öf­fent­li­chen beantworten.

 

Eine Ver­an­stal­tung des Fried­rich-Böde­cker-Kreis für Thü­rin­gen e. V. Geför­dert durch die Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thüringen.

Tandemlesung mit Ingrid und Ulf Annel in Weimar
Nov 9 um 19:30

»Wer will schon in den Süden« – Lesung mit Ingrid Annel und Ulf Annel

 

Zu sei­nem 30. Geburts­tag machte sich der Böde­cker-Kreis Thü­rin­gen – ein Ver­ein, der sich für Autoren­be­geg­nun­gen mit Kin­dern und Jugend­li­chen ein­setzt – selbst ein Geschenk: ein wun­der­ba­res Buch mit Geschich­ten und Gedich­ten von mehr als vier­zig Thü­rin­ger Autorin­nen und Autoren. Auch Ingrid und Ulf Annel tru­gen zur bun­ten Viel­falt von »Wer will schon in den Süden« bei.

Am 9.11. um 19.30 Uhr lesen die bei­den dar­aus in der Wei­ma­rer Stadt­bü­che­rei für Jugend­li­che und Erwach­sene. Ingrid Annel erzählt, was pas­siert wäre, wenn ihre Groß­el­tern Insta­gram gehabt hät­ten. Ulf Annel liest humor­volle und nach­denk­li­che Gedichte. Das Autoren­paar wird aus wei­te­ren Büchern Span­nen­des, Mär­chen­haf­tes und Unter­halt­sa­mes lesen, gern aber auch Fra­gen über das Leben, Schrei­ben und Ver­öf­fent­li­chen beantworten.

Eine Ver­an­stal­tung des Fried­rich-Böde­cker-Krei­ses für Thü­rin­gen e.V. Geför­dert durch die Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thüringen.

Nov
10
Mi
Der Schriftsteller Rainer Hohberg zu Gast in der Bibliothek Apolda
Nov 10 um 09:00

Sagen­haf­tes Thü­rin­gen – Lesung mit dem Schrift­stel­ler Rai­ner Hohberg

 

Der Autor Rai­ner Hoh­berg nimmt die Zuhö­rer mit auf eine span­nende Sagen­reise durch Thü­rin­gen. Wer war der »kopf­lose Rit­ter«? Wo wurde die »weiße Frau« gese­hen? Und aus wel­chem Ort berich­tet man sich von der Sage der »ein­ge­mau­er­ten Kin­der«? Unter­stützt durch eine mul­ti­me­diale Prä­sen­ta­tion ergrün­det Rai­ner Hoh­bergs Thü­rin­ger Sagengeheimnisse!

 

Eine Ver­an­stal­tung des Fried­rich-Böde­cker-Kreis für Thü­rin­gen e. V. Geför­dert durch die Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thüringen.

Der Schriftsteller Rainer Hohberg zu Gast in der Bibliothek Apolda
Nov 10 um 10:30

Sagen­haf­tes Thü­rin­gen – Lesung mit dem Schrift­stel­ler Rai­ner Hohberg

 

Der Autor Rai­ner Hoh­berg nimmt die Zuhö­rer mit auf eine span­nende Sagen­reise durch Thü­rin­gen. Wer war der »kopf­lose Rit­ter«? Wo wurde die »weiße Frau« gese­hen? Und aus wel­chem Ort berich­tet man sich von der Sage der »ein­ge­mau­er­ten Kin­der«? Unter­stützt durch eine mul­ti­me­diale Prä­sen­ta­tion ergrün­det Rai­ner Hoh­bergs Thü­rin­ger Sagengeheimnisse!

 

Eine Ver­an­stal­tung des Fried­rich-Böde­cker-Kreis für Thü­rin­gen e. V. Geför­dert durch die Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thüringen.

Thüringen liest! – Lesung für Kinder mit Ingrid Annel in Dermbach
Nov 10 um 14:00

»Flo­riane Blü­ten­blatt und die Zeit im magi­schen Gar­ten« – Lesung für Kin­der mit Ingrid Annel.

Egal, was die kleine Elfe Flo­riane Blü­ten­blatt in ihrem win­zi­gen Gar­ten pflanzt oder sät – alles gedeiht präch­tig. Hier wach­sen aber nicht nur Erd­bee­ren, Tul­pen und Radies­chen, son­dern auch sehr unge­wöhn­li­che Pflan­zen. Das liegt an den wun­der­sa­men Wun­der­sa­men, einem Geschenk von Flo­ria­nes Paten­t­an­ten. Eines Tages sprie­ßen auf einem Beet Pflan­zen, an denen Buch­sta­ben wach­sen. Doch wozu sind die gut? Kann man Mar­me­lade dar­aus kochen? Oder eine Suppe? Nein, das klappt nicht. Aber Flo­riane ent­deckt, wie ver­gnüg­lich es ist, mit den Buch­sta­ben zu spie­len, sich neue Wör­ter und Geschich­ten dazu aus­zu­den­ken. Schade nur, dass nie­mand Zeit hat, mit ihr gemein­sam zu spie­len, nicht ein­mal Madame Schnir­kel, die schnellste Schne­cken­post­schne­cke der Welt. Doch die hat einen guten Rat für Flo­riane. Und der führt schließ­lich dazu, dass die kleine Elfe im Glo­cken­turm der nahen Stadt einen Freund fin­det, der ihr ein ganz beson­de­res Geschenk überreicht.

Thüringen liest! – Lesung mit Julia Bruns in Roßleben (Wiehe)
Nov 10 um 18:00

»Die Rache der Weih­nachts­gurke« – Lesung mit Julia Bruns.

Thüringen liest! – Lesung mit Frank Quilitsch in Eisenberg
Nov 10 um 19:00

»Wil­helm, wie sieht der Wald wie­der aus. Ein Jahr unter­wegs mit Thü­rin­ger Förs­tern und Baum­for­schern« – Lesung mit Frank Quilitsch.

 

»Wil­helm, wie sieht der Wald wie­der aus!« – Die­sen Satz hört Forst­amts­lei­ter Bernd Wil­helm immer häu­fi­ger. Wir ken­nen die Schlag­zei­len, doch wie berech­tigt sind die Sor­gen? Frank Qui­litzsch will es genau wis­sen und streift ein Jahr lang mit Thü­rin­ger Förs­tern und Baum­for­schern durch die Reviere. Er trifft die Zap­fen­pflü­cker in der Samen­d­arre, geht mit Hatz auf die Jagd und ver­bringt Tage und Nächte im Natio­nal­park Hai­nich. Der Besuch im Fried­wald stellt unaus­weich­li­che Fra­gen und bei Ober­hof geben alte Fich­ten­da­men Aus­kunft über ihr Über­le­ben. Ein 90-jäh­ri­ger Land­wirt lädt zur Spritz­tour ein und erzählt die Geschichte sei­nes Fami­li­en­wal­des. Kli­ma­ex­per­ten, Ran­ger und die Umwelt­mi­nis­te­rin – was for­dern sie im Umgang mit der Natur? Der Autor schrieb das Kult­buch »Dinge, die wir ver­mis­sen wer­den«. Müs­sen die Thü­rin­ger Wäl­der eines Tages in die Samm­lung mit auf­ge­nom­men wer­den? (Ver­lag Tas­ten & Typen)

Ausstellungseröffnung »Über das Zusammenfügen von Teilen. Die Collagearbeiten des Dichters Paulus Böhmer« in der Villa Rosenthal Jena
Nov 10 um 19:30

Pau­lus Böh­mer (1936–2018) setzte auf Masse: In sei­nen rausch­haft-strö­men­den Lang­ge­dich­ten ebenso wie in sei­nen wim­meln­den „Col­la­gen + Gou­achen“, in denen sich die Welt und alle Dinge – mensch­li­che Kör­per, Insek­ten, Land­schaf­ten, Nah­rungs­mit­tel, Stoff- und Fell­stü­cke – bis ins Kleinste zer­legt und umspielt von flim­mern­den Farb­ge­bil­den neu arran­giert wie­der­fin­den. Böh­mers Arbei­ten sind Reak­tio­nen auf die undurch­dring­li­che Fülle der Erschei­nun­gen unse­rer Lebens­welt, die dem emp­find­sa­men Men­schen zwi­schen Höhe­punk­ten und Kata­stro­phen nur die künst­le­ri­sche Aneig­nung als Ver­ar­bei­tungs­stra­te­gie lässt.

Die Aus­stel­lung zeigt Arbei­ten aus ver­schie­de­nen Schaf­fens­pha­sen Böh­mers, wobei ein Haupt­au­gen­merk auf Col­la­gen + Gou­achen auf Büt­ten- und Brief­pa­pier liegt, die Böh­mer in den frü­hen 80er Jah­ren ange­fer­tigt hat.

Zur Eröff­nung der Aus­stel­lung tref­fen sich mit Lydia Böh­mer (Über­set­ze­rin) und Harry Ober­län­der (Autor, Jour­na­list) zwei Ver­traute, Weggefährt*innen und Kenner*innen des schrift­stel­le­ri­schen und künst­le­ri­schen Wer­kes Pau­lus Böh­mers zum Gespräch und geben so kennt­nis­reich wie unter­halt­sam Ein­bli­cke in das Leben und die Arbeit des Malerpoeten.

Nov
11
Do
Thüringen liest! – Lesung mit Julia Bruns in Hildburghausen
Nov 11 um 19:30

»Die Rache der Weih­nachts­gurke« – Lesung mit der Schrift­stel­le­rin Julia Bruns.

Nov
12
Fr
Die Weimarer Bibliothek im Rokoko: Material und Inszenierung – Öffentliches Arbeitsgespräch in Weimar
Nov 12 – Nov 13 ganztägig

Der Wei­ma­rer Biblio­theks­saal wurde 1766 im Stil des Rokoko erbaut. Doch prä­sen­tiert er sich heute in einer Gestalt, die erst in der ers­ten Hälfte des 19. Jahr­hun­derts geprägt wurde: mit Büs­ten, Bil­dern, aufge­ stock­ten Rega­len, geschlos­se­nen Fens­tern und ande­ren Ver­än­de­run­gen. Die­ses Bild ist durch die Sanie­rung nach dem Biblio­theks­brand von  2004 re-kon­stru­iert wor­den und bestimmt seit über einem Jahr­hun­dert das Bild­ge­dächt­nis vie­ler Men­schen. Bis­her wurde kaum ein­mal gefragt, wie der Saal ohne die Umge­stal­tung bei sei­ner Fer­tig­stel­lung 1766 aus­ gerich­tet wurde. Mit wel­chen Mate­ria­lien wurde die Biblio­thek gebaut? Wel­che Rolle kam den Archi­tek­ten zu? Was macht das Rokoko des Roko­ kosaals aus? Gefragt wird auch nach dem archi­tek­to­ni­schen Kon­text, in dem der Wei­ma­rer Roko­ko­saal heute steht, und nach sei­nem moder­nen Kon­tra­punkt im Kubus des Studienzentrums.

Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Gesell­schaft Anna Ama­lia Bibliothek.

Work­shop­lei­tung

  • Achim llchmann (Tech­ni­sche Uni­ver­si­tät Ilmenau) Michael Kno­che (Wei­mar)
  • Rein­hard Laube (Her­zo­gin Anna Ama­lia Bibliothek)

Bitte beach­ten Sie:

  • Für die Ver­an­stal­tung gilt die 2G-Regel. Die Teil­nahme erfolgt nur für Geimpfte und Genesene.
  • Um Anmel­dung wird gebe­ten an: haab@klassik-stiftung.de.

Programm

Frei­tag, 12.11.2021

13:00 Uhr

  • Per­spek­tive und Einführung
  • Rein­hard Laube (Her­zo­gin Anna Ama­lia Biblio­thek), Achim llchmann (Tech­ni­sche Uni­ver­si­tät Ilmenau)

13:45 Uhr

  • Die Prä­senz Anna Ama­lias im Rokokosaal
  • Annette See­mann (Gesell­schaft Anna Ama­lia Biblio­thek e.V.)

14:30 Uhr

  • Von der Wil­helms­burg ins Grüne Schloss. Die Her­zog­li­che Biblio­thek Wei­mar zieht um
  • Michael Kno­che (Wei­mar)

- – ‑15:15 Uhr 1 Kaffeepause – - -

16:00 Uhr

  • Das Buch 1766
  • Mat­thias Hage­böck (Her­zo­gin Anna Ama­lia Bibliothek)

16:45 Uhr

  • Das Fich­ten­holz 1766
  • Johan­nes Fliege/ (Back/eben)

17:30 Uhr

  • Die Warm­leim­farbe und das Schlag­me­tall 1766
  • Tobias Just (Wei­mar)

- – - 18:15 Uhr ! Imbiss – - -

19:30 Uhr

  • Abend­vor­trag: Das Rokoko – Stil und Rezeption
  • Ute Engel (M artin-Luther-Uni­ver­si­tät Halle)

ab 20:30 Uhr Gesel­li­ges Zusam­men­kom­men im Residenz-Cafe

 

Sonn­abend, 13.11.2021

8:30 Uhr

  • Füh­rung im Roko­ko­saal – mit den Restau­ra­to­ren Johan­nes Fliege/, Mat­thias Hage­böck und Tobias Just (nach Anmeldung)

9:30 Uhr

  • G. Schmiedt – Leben und Werk und die Gro­ßenhai­ner Marienkirche
  • Ste­fan Hertzig (Dres­den)

- – - 10:15 Uhr 1 Kaffeepause – - -

10:45 Uhr

  • Das mimo­ti­sche Rokoko
  • Achim llchmann (Tech­ni­sche Uni­ver­si­tät Ilmenau)

11:30 Uhr

  • Der Bücher­ku­bus – Die Ent­ste­hung einer archi­tek­to­ni­schen Idee
  • Karl-Heinz Schmitz (Bau­haus-Uni­ver­si­tät Weimar)

12:15 Uhr

  • Schluss­dis­kus­sion

- – - 12:45 Uhr ! Imbiss – - -

15:00 Uhr

  • Füh­rung im Roko­ko­saal – mit den Restau­ra­to­ren Johan­nes Fliege/, Mat­thias Hage­böck und Tobias Just (nach Anmeldung)

Infor­ma­tion und Anmeldung:

  • Klas­sik Stif­tung Weimar
  • Her­zo­gin Anna Ama­lia Biblio­thek Platz der Demo­kra­tie 1
  • 99423 Wei­mar
  • Tel.:+49 3643 545–201
  • haab@klassik-stiftung. de www.klassik-stiftung.de
Jahrestagung der Deutschen Shakespeare-Gesellschaft in Weimar
Nov 12 – Nov 14 ganztägig

Die Jah­res­ta­gung der Deut­schen Shake­speare-Gesell­schaft fin­det 2021 zum Thema »Shake­speare und Poli­tik« statt.

Das genaue Tagungs­pgro­gramm wird noch bekanntgegeben.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen auf der Web­site der Deut­schen Shakespeare-Gesellschaft.

Lesekonzert mit Kathrin Groß-Striffler und Ahmed Hajjar in Jena
Nov 12 um 19:30

»Cleo­pa­tra & Fleisch­sa­lat« – Lese­kon­zert mit Kath­rin Groß-Striff­ler und Ahmed Hajjar

 

Eine Fami­lie schneit in einem Berg­dorf ein und wird sich klar dar­über, was der Kli­ma­wan­del für ihre Kin­der bedeu­tet. Eine Leh­re­rin, die Syrern Deutsch bei­brin­gen will, ist hoff­nungs­los über­for­dert. Ein bul­ga­ri­scher Kof­fer­trä­ger wird auf einer grie­chi­schen Insel auf sub­tile Weise von Tou­ris­ten gede­mü­tigt. Von begra­be­nen Hoff­nun­gen, uner­füll­ten Sehn­süch­ten, von Miss­ver­ständ­nis­sen zwi­schen Men­schen, die in Bezie­hun­gen und Zwän­gen fest­sit­zen, die nicht glück­lich, aber auch nicht direkt unglück­lich sind, also vom ganz nor­ma­len Wahn­sinn des täg­li­chen Lebens in all sei­nen Facet­ten wie auch von Aus­bruchs­ver­su­chen, die schei­tern, weil sie schei­tern müs­sen, wird hier erzählt. Erschüt­ternd, genau, gekonnt.

Kath­rin Groß-Striff­lers Lesung wird von Ahmed Haj­jar auf der Nay-Flöte begleitet.

Lesung mit Lena Gorelik in Jena
Nov 12 um 19:30

Lena Gore­lik liest »Wer wir sind«

 

Sankt Petersburg/Ludwigsburg 1992. Ein Mäd­chen reist mit den Eltern, der Groß­mutter und ihrem Bru­der nach Deutsch­land aus, in die Frei­heit. Was sie dafür zurücklässt, sind ihre geliebte Hündin Asta, die Mär­chen-Tele­fon­num­mer und fast alles, was sie mit Dje­duschka, Opa, ver­bin­det – letzt­lich ihre Kind­heit. Im Wes­ten merkt die Elf­jäh­rige, dass sie jetzt eine andere und «die Fremde» ist. Ein Flüchtlingskind im selbst­ge­schnei­der­ten Parka, das die Wör­ter so komisch aus­spricht, dass andere lachen. Auch für die Eltern ist es schwer, im Sehn­suchts­wes­ten wächst ihre rus­si­sche Nost­al­gie; und die stolze Groß­mutter, die mal einen Betrieb lei­tete, ist hier ein­fach eine alte Frau ohne Spra­che. Das erst fremde Deutsch kann dem Mäd­chen hel­fen – beim Erwach­sen­wer­den, bei der Erobe­rung jenes erhoff­ten Lebens. Aber die Vor­stel­lun­gen, was Frei­heit ist, was sie erlaubt, unter­schei­den sich zwi­schen Eltern und Toch­ter immer mehr. Vor allem, als sie selbst eine Fami­lie gründet und Ent­schei­dun­gen tref­fen muss.

Ein auto­bio­gra­phi­scher Roman, der zeigt, dass die Iden­ti­tät gerade im Zwie­spalt zwi­schen Stolz und Scham, Eigen­sinn und Anpas­sung, Fremd­sein und allem Dazwi­schen stark wird. «Wer wir sind» erzählt, wie eine Frau zu sich fin­det – und wer wir im heu­ti­gen Deutsch­land sind.

Nov
13
Sa
Lesung für Kinder mit Maria Kling in Erfurt
Nov 13 um 16:00

Maria Kling: Freddy und Flo gru­seln sich vor gar nix

 

Ab 8 Jahre

Freddy und Flo zie­hen um – in ein Haus direkt am Fried­hof. Schon bald merkt Freddy: Die Nach­barn sind alles andere als nor­mal! Doch Papa und Flo glau­ben ihm nicht, dass sie mit einer Hexe, einem Wer­wolf und einem Vam­pir unter einem Dach woh­nen. Noch nicht mal, als Hexe Poppy durchs Fens­ter geflo­gen kommt! Also braucht Freddy schnell Beweise, bevor der Vam­pir angreift!

Lus­tig, span­nend und schön unheim­lich – eine wit­zige Mischung aus Gru­sel- und Detek­tiv­ge­schichte. Maria Kling wollte Autorin wer­den, seit sie als Kind Madita von Astrid Lind­gren gele­sen hat. Ihren Spaß an absurd-ori­gi­nel­len Figu­ren und Geschich­ten teilt sie mit min­des­tens einem Familienmitglied…

Nov
14
So
Palmbaum-Lesung und Gespräch mit Wilhelm Bartsch und Richard Pietraß im Sommerpalais Greiz
Nov 14 um 14:00

Palm­baum-Lesung und ‑Gespräch mit Wil­helm Bartsch und Richard Pietraß

zum Titel­thema »Stim­men der Natur« der Herbst-Ausgabe
der Zeit­schrift »Palm­baum – lite­ra­ri­sches Jour­nal aus Thüringen«
im Rah­men der Kabi­nett­aus­stel­lung „Natur im Porträt“

 

Mode­ra­tion: Dr. Jens-Fietje Dwars, Chef­re­dak­teur der Zeit­schrift »Palm­baum«.

 

Im Rah­men der Kabi­nett­aus­stel­lung „Natur im Por­trät – ein eng­li­scher Weg“ sind am Sonn­tag, dem 14. Novem­ber, zwei der nam­haf­tes­ten Lyri­ker aus dem Osten Deutsch­lands zu Gast: der Ber­li­ner Richard Pietraß und der Hal­len­ser Wil­helm Bartsch. Sie lesen aus dem druck­fri­schen Heft der Thü­rin­ger Lite­ra­tur­zeit­schrift „Palm­baum“, das dem Thema Natur gewid­met ist. Es ent­hält den Essay „Die ver­wun­dete Rie­sin. Bedrohte Natur im deutsch­spra­chi­gen Gedicht des 20. Jahr­hun­derts“, aus dem Pietraß Aus­züge vor­stel­len wird. Unter dem Titel „Fare­well, du Men­schen­welt“ zieht Bartsch eine bit­ter-iro­ni­sche Bilanz des „Anthro­po­zäns“. Der Chef­re­dak­teur der Zeit­schrift, Jens-Fietje Dwars, befragt die Lyri­ker nach dem Credo ihres Schrei­bens in unse­rer Zeit des Umbruchs. Beide lesen auch aus neu­es­ten Gedichten.

Den Ein­band der Zeit­schrift hat Max Uhlig gestal­tet, der im Heft vor­ge­stellt wird. Zudem ent­hält es einen Bei­trag über Natur­dar­stel­lun­gen in eng­li­schen Por­träts mit Bild­bei­spie­len aus der Grei­zer Kup­fer­stich­samm­lung. So kom­men Lite­ra­tur- und Kunst­freunde glei­cher­ma­ßen auf Ihre Kosten.

Eine Ver­an­stal­tung des Thü­rin­ger Lite­ra­tur­ra­tes in Zusam­men­ar­beit mit der Thü­rin­gi­schen Literar­his­to­ri­schen Gesell­schaft Palm­baum e.V. und der Staat­li­chen Bücher- und Kup­fer­stich­samm­lung im Som­mer­pa­lais Greiz. Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Thü­rin­ger Staatskanzlei.

Bitte beach­ten Sie, dass der Saal im Grei­zer Som­mer­pa­lais nur tem­pe­riert ist. Es wird gebe­ten, sich ent­spre­chend warm zu bekleiden.

Auf­grund der im Land­kreis Greiz gel­ten­den Warn­stufe 3 gilt für alle Besucher*innen die 3‑G‑P­lus-Regel. Bitte hal­ten Sie den ent­spre­chen­den Nach­weis bereit.

 

Marlene-Dietrich-Lesung mit Claudia Michelsen auf Schloss Ettersburg
Nov 14 um 19:00

Sag mir, wo die Blu­men sind – lau­dia Michel­sen liest Texte von und über Mar­lene Dietrich.

Nov
15
Mo
Lesung mit André Kudernatsch in Hermsdorf
Nov 15 um 19:00

»Du wirst nicht alt im Thü­rin­ger Wald« – Lesung mit André Kudernatsch

Irgend­wann erreicht man bei einer Wan­de­rung im Thü­rin­ger Wald immer diese Kreu­zung, an der ein Schild fehlt, und die Wan­der­gruppe zankt, wo es wei­ter­geht. Bis einer glaubt, an der Rinde eines Bau­mes die ver­wa­schene Weg­mar­kie­rung wie­der­zu­er­ken­nen: Wei­ßes Käst­chen mit gel­bem Kreis. Das könnte aber auch der kunst­volle Schiss eines Eichel­hä­hers sein.“ Nach jah­re­lan­gen Recher­chen im tie­fen Tann liegt nun der neu­este Band mit Kult­ko­mi­ker Kuder­natschs Kolum­nen aus dem dun­kel­grü­nen Her­zen Deutsch­lands vor: Heiß­ersehnt wie eine Rost­brat­wurst mit Born­senf. Aber Kuder­natsch war nicht nur drau­ßen, er war auch viel drin. So erzählt er, wie man Home-Office-Gour­met wird, den Inzi-Dance tanzt und eine Krippe aus Klo­pa­pier bas­telt. Am Ende fin­det er die rich­ti­gen Worte, um uns alle mit­ein­an­der zu ver­söh­nen: Er lässt Blu­men sprechen.

Vortrag von Dr. Anett Kollmann in Altenburg
Nov 15 um 19:00

»Goe­the, die Scho­pen­hau­ers und Rom« – Vor­trag von Dr. Anett Koll­mann, Berlin.

Nov
16
Di
Vortrag von Prof. Dr. Rainer M. Holm-Hadulla im Goethe-Nationalmuseum Weimar
Nov 16 um 18:00

»›Sym­pa­thy for the Devil‹. Die künst­le­ri­sche Bewäl­ti­gung des Bösen bei Goe­the, Freud und den Rol­ling Stones« – Vor­trag von Prof. Dr. Rai­ner M. Holm-Hadulla (Hei­del­berg)

Wäh­rend der Corona-Pan­de­mie ist eine Teil­nahme an den Ver­an­stal­tun­gen nur nach vor­he­ri­ger Anmel­dung per E‑Mail (goetheges@aol.com) oder Tele­fon (0 36 43 – 20 20 50) möglich.

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