Kalender

Ausstellungen

Jul
8
Mi
ganztägig Ausstellung »Ecce Nietzsche« in ...
Ausstellung »Ecce Nietzsche« in ...
Jul 8 – Dez 31 ganztägig
Ausstellung »Ecce Nietzsche« in Weimar @ Nietzsche-Archiv Weimar
Nietz­sche im Blick der ira­ni­schen Künst­le­rin Far­zane Vazi­ri­ta­bar   Die Aus­stel­lung in der Nord­ve­randa des Nietz­sche-Archivs zeigt 18 Zeich­nun­gen der ira­ni­schen Künst­le­rin Far­zane Vazi­ri­ta­bar. 1987 in Yazd gebo­ren, einem Zen­trum des zoro­as­tri­schen Glau­bens, war sie[...]
Aug
25
Di
ganztägig Ausstellung »Abenteuer Denken. D...
Ausstellung »Abenteuer Denken. D...
Aug 25 – Nov 15 ganztägig
Ausstellung »Abenteuer Denken. Der Jenaer Hegel« im Romantikerhaus Jena @ Romantikerhaus Jena
Jena galt um 1800 als das bedeu­tendste Zen­trum der deut­schen Geis­tes­ge­schichte. Neben Schil­ler und dem Kreis der Roman­ti­ker sind es vor allem Phi­lo­so­phen gewe­sen, die die­sen Ruf begrün­de­ten und die Stadt bis heute welt­weit zu[...]
Sep
8
Di
ganztägig Ausstellung »Lesen 1920! Bücherf...
Ausstellung »Lesen 1920! Bücherf...
Sep 8 2020 – Jan 16 2021 ganztägig
Ausstellung »Lesen 1920! Bücherfreunde im Laboratorium der Moderne« in Weimar @ Herzogin Anna Amalia Bibliothek, Studienzentrum
Qua­li­ta­tiv hoch­wer­tige Bücher zu einem mög­lichst klei­nen Preis: Das war der Anspruch des Volks­ver­bands der Bücher­freunde (VdB), einer der bedeu­tends­ten Buch­ge­mein­schaf­ten in Deutsch­land. 1920 erschien die erste Jah­res­reihe, als Band 1: Goe­thes „Faust“. Bis 1961[...]
Sep
11
Fr
ganztägig Alphabete der Natur – Ausstellun...
Alphabete der Natur – Ausstellun...
Sep 11 – Dez 20 ganztägig
Alphabete der Natur – Ausstellung zum Nachlass Christian Wilhelm Büttners im Goethe- und Schiller-Archiv Weimar
Vom 11. Sep­tem­ber bis 20. Dezem­ber 2020 prä­sen­tiert das Goe­the- und Schil­ler-Archiv erst­mals den hand­schrift­li­chen Nach­lass Chris­tian Wil­helm Bütt­ners (1716–1801). Der For­scher und Samm­ler galt zu Leb­zei­ten als so umfas­send gebil­det, dass Johann Wolf­gang von[...]
Sep
19
Sa
ganztägig Ausstellung »Im Land des Kein« –...
Ausstellung »Im Land des Kein« –...
Sep 19 – Nov 8 ganztägig
»Im Land des Kein« – Foto­gra­fien und Geschich­ten aus den kleins­ten Orten Thü­rin­gens Son­der­aus­stel­lung von Yvonne Andrä und Ste­fan Peter­mann.
Dez
31
Di
ganztägig Dummy
Dummy
Dez 31 2030 – Dez 30 2044 ganztägig
 
Aug
18
Di
Lesung mit Herbert Köfer in Bad Tabarz
Aug 18 um 19:00

»99 und kein bischen leise« – Schau­spiel-Legende Her­bert Köfer liest im KUKUNA in Bad Tab­arz

 

Her­bert Köfers Lauf­bahn begann mit einer vor den Eltern ver­heim­lich­ten Bewer­bung des Sech­zehn­jäh­ri­gen an der Schau­spiel­schule; heute ist er der älteste aktive Schau­spie­ler und als sol­cher im Guin­ness­buch der Rekorde ver­zeich­net. Der­art Publi­city aber braucht er gar nicht, denn die Popu­la­ri­tät des Thea­ter- und Film­schau­spie­lers, der auch als Kaba­ret­tist, Mode­ra­tor, Quiz­mas­ter und (ers­ter) Nach­rich­ten­spre­cher des Fern­se­hens bril­lierte, ist unge­bro­chen. Wie kein ande­rer hat er sich den Ehren­ti­tel eines Volks­schau­spie­lers ver­dient. Er hob das Fern­se­hen mit aus der Taufe, stand in frü­hen »Distel«-Jahren als Kaba­ret­tist auf der Bühne, stellte in unver­ges­se­nen Fern­seh­schwän­ken und Film­ko­mö­dien an der Seite von Kol­le­gen wie Helga Göring, Mari­anne Wün­scher, Gerd E. Schä­fer oder Rolf Her­richt sein erz­ko­mö­di­an­ti­sches Talent unter Beweis, beein­druckte als Cha­rak­ter­dar­stel­ler in DEFA-Fil­men wie »Nackt unter Wöl­fen«, glänzte in Shows und Unter­hal­tungs­sen­dun­gen. Nach der Wende war er nicht weni­ger gefragt – und nicht nur der Film‑, son­dern vor allem der Thea­ter­schau­spie­ler Köfer wurde nun auch im Wes­ten ent­deckt. Wie sehr sein Herz fürs Thea­ter schlägt, zeigte sich, als er sich im Alter von 82 Jah­ren einen Traum erfüllte und sein eige­nes Tour­nee­thea­ter, »Köfer Komö­di­an­ten­bühne«, grün­dete. In die­sem Buch blickt Her­bert Köfer auf sein lan­ges Schau­spie­ler­le­ben zurück und wählt die hei­tere Epi­sode, um von gro­ßen und klei­nen Rol­len, Ereig­nis­sen hin­ter den Kulis­sen und amü­san­ten Begeg­nun­gen mit sei­nen Kol­le­gen zu erzäh­len.

Her­bert Köfer wird im Februar 2020 99 Jahre alt und ist der älteste aktive Schau­spie­ler der Welt. Gebo­ren 1921 in Ber­lin, debü­tiert er 1940 am Stadt­thea­ter Brieg. Aus bri­ti­scher Kriegs­ge­fan­gen­schaft nach Ber­lin zurück­ge­kehrt, spielt er an der Volks­bühne und am Deut­schen Thea­ter. 1952 hebt er das DDR-Fern­se­hen mit aus der Taufe. Er wirkt in DEFA-Fil­men (»Nackt unter Wöl­fen«, »Klei­ner Mann, was nun?«, »Der Reser­ve­held«) und in zahl­rei­chen Fern­seh­pro­duk­tio­nen mit, so in Unter­hal­tungs­sen­dun­gen wie »Das blaue Fens­ter«, in Lust­spie­len, etwa den Maxe-Bau­mann-Schwän­ken, im »Poli­zei­ruf« und in belieb­ten Serien wie »Rent­ner haben nie­mals Zeit«. Auch nach der Wende ist er in TV-Fil­men und ‑Serien zu sehen, über­nimmt Thea­ter­rol­len und grün­det »Köfers Komö­di­an­ten­bühne«. Mit »Pen­sion Schöl­ler« fei­ert er Erfolge in Ber­lin, Ham­burg und Dres­den. Köfer lebt mit sei­ner Ehe­frau Heike im Bran­den­bur­gi­schen.

Aug
24
Mo
Multimediale Lesung mit Yvonne Andrä und Stefan Petermann im Kloster Donndorf
Aug 24 um 19:00

… als bliebe die Wur­zel im Boden“

Jen­seits der Per­len­kette. Eine Reise in die kleins­ten Dörfer Thüringens“.

Mul­ti­me­diale Lesung mit Yvonne Andrä und Ste­fan Peter­mann

Aug
25
Di
Präsentation des neuen Goethe-Jahrbuchs der Goethe-Gesellschaft im Goethe- und Schiller-Archiv Weimar
Aug 25 um 18:00

»›May­fest‹ als buko­li­sches Gedicht. Zum Tra­di­ti­ons­ver­hal­ten des jun­gen Goe­the«

Prä­sen­ta­tion des neuen Goe­the-Jahr­buchs der Goe­the-Gesell­schaft mit PD Dr. Chris­to­pher Meid (Frei­burg i. Br.)

Im Anschluss Gesel­lig­keit bei einem Glas Wein.

Aug
26
Mi
Lesung und Gespräch mit James Noël in Weimar
Aug 26 um 19:00

Lite­ra­tur im Künstlergarten mit James Noël

Open Air / Lesung und Gespräch

Aug
28
Fr
»Chansons & Seemannsgarn« mit Linda Trillhaase & Hauke von Grimm in Greiz
Aug 28 um 19:00

»Chan­sons & See­manns­garn« mit Linda Trill­haase & Hauke von Grimm

 

Linda Trill­haase webt aus Klas­si­kern wie Hein­rich Heine, Annette von Droste Hüls­hoff, Rai­ner Maria Rilke oder Chris­tian Mor­gen­stern einen berüh­rend­schö­nen Chan­son­abend, zu dem Hauke von Grimm seine ver­schmitz­ten, far­ben­fro­hen und bis­wei­len ver­stie­ge­nen Geschich­ten erzählt.

Die Ver­an­stal­tung fin­det im Rah­men der Grei­zer Muse­ums­nacht statt.

Aug
29
Sa
Ringelnatz-Programm mit Ulf Annel und Verena Fränzel in der Dichterstätte »Sarah Kirsch« in Limlingerode
Aug 29 um 14:30

Jede Laune mei­ner Wim­per – das Rin­gel­natz-Pro­gramm, erfun­den und vor­ge­tra­gen von  Ulf Annel  und der Musi­ke­rin Verena Frän­zel, beide Erfurt.

 

Zur Wir­kung kommt gleich­falls die künst­le­ri­sche Bega­bung des Joa­chim Rin­gel­natz mit Repro­duk­tio­nen in den Vitri­nen der Biblio­thek. Der Dich­ter stand auch mit Nord­hau­sens Thea­ter in Ver­bin­dung, und zwar mit dem Drei-Akter Die Fla­sche.

Ausstellungseröffnung und Lesung „Jenseits der Perlenkette“ im Zinzendorfhaus Neudietendorf
Aug 29 um 19:00

Ken­nen Sie Meu­se­bach oder Klein­bo­cke­dra? Nein? Dann viel­leicht Küh­dorf oder Gers­ten­grund?

Hin­ter die­sen Namen ver­ber­gen sich kleinste Orte Thü­rin­gens, die trotz zwei­stel­li­ger Ein­woh­ner­zah­len noch eigen­stän­dig ver­wal­tet wer­den. Yvonne Andrä und Ste­fan Peter­mann bereis­ten zehn die­ser Orte, hör­ten zu und schau­ten hin. Her­aus­ge­kom­men sind Ein­drü­cke in Tex­ten und Bil­dern, die weder Land­lus­t­i­dylle noch Pro­vinz­hölle zei­gen; dafür sind viele Stand­punkte ver­tre­ten.

Am 29. August 2020 um 19 Uhr eröff­nen wir die Aus­stel­lung „Jen­seits der Per­len­kette“, die im Zin­zen­dorf­haus Neu­die­ten­dorf bis Ende Okto­ber zu sehen sein wird. Die Künst­ler sind anwe­send, lesen Aus­schnitte aus dem gleich­na­mi­gen Buch und ste­hen für Fra­gen und Gesprä­che zur Ver­fü­gung.

Wir laden Sie herz­lich ein, dabei zu sein und mehr über das Pro­jekt und die por­trä­tier­ten Ort­schaf­ten zu erfah­ren.

Die Teil­nahme ist kos­ten­frei. Eine Anmel­dung ist auf­grund der beschränk­ten Plätze unbe­dingt erfor­der­lich. Nähere Infor­ma­tio­nen und die Mög­lich­keit zur Anmel­dung fin­den Sie auf unse­rer Web­site.

Aug
31
Mo
Lesung mit Verena Zeltner in Neustadt Orla
Aug 31 um 19:30

Verena Zelt­ner liest »299 Tage«

Die vier­zehn­jäh­rige Sanna ist genervt, als ihre Stimme nach einer Hals-OP streikt. Nicht reden kön­nen ist schon ziem­lich kom­pli­ziert, fin­det sie. Aber Sin­gen ohne Stimme geht gleich gar nicht, und das ist weit­aus schlim­mer: Sanna besucht seit Jah­ren die Musik­schule und ist vor kur­zem zur Lead­sän­ge­rin der Schul­band gewählt wor­den. Der Arzt beru­higt sie. Eine logo­pä­di­sche The­ra­pie, ver­si­chert er ihr, wird das rasch wie­der in Ord­nung brin­gen.

Doch so sehr Sanna dar­auf hofft, bald wie­der reden zu kön­nen, so inten­siv sie ihr Stimm­trai­ning auch betreibt – mit dem Spre­chen will es ein­fach nicht vor­wärts gehen. Und ihren gro­ßen Traum, spä­ter ein­mal Gesang zu stu­die­ren, den kann sie ja wohl ver­ges­sen. Ein Monat nach dem ande­ren ver­geht, ohne dass sich ein Erfolg ein­stellt. Pro­bleme in der Schule und Mei­nungs­ver­schie­den­hei­ten mit ihrem Vater machen Sanna zusätz­lich zu schaf­fen. Sie will nicht akzep­tie­ren, dass er sich andert­halb Jahre nach dem Tod ihrer Mut­ter neu ver­liebt hat und wei­gert sich strikt, Katha­rina ken­nen zu ler­nen.

Trotz Smart­phone und Com­pu­ter emp­fin­det Sanna ihre Sprach­lo­sig­keit all­mäh­lich als die Hölle. Nicht mal ihre beste Freun­din Elli oder ihr Tage­buch, dem sie ihren Kum­mer anver­traut (obwohl das ja voll alt­mo­disch ist), kön­nen sie trös­ten. Sie ver­zwei­felt fast am Leben. Erst die Liebe zu Jan lässt sie wie­der hof­fen.

Sep
1
Di
»Literaturland Thüringen auf Radio Lotte« – Im Gespräch: Jürgen K. Hultenreich
Sep 1 um 22:00 – 23:00

In der Reihe »Lite­ra­tur­land Thü­rin­gen auf Radio Lotte« lädt der Thü­rin­ger Lite­ra­tur­rat jeden ers­ten Diens­tag im Monat Gäste ins Stu­dio von Radio Lotte.

Am Diens­tag, dem 1.9.2020, ist ab 22 Uhr der Schrift­stel­ler Jür­gen K. Hul­ten­reich zu Gast und spricht mit Chris­toph Schmitz-Schole­mann und Jens Kirs­ten über seine Arbeit als Schrift­stel­ler, bil­den­der Künst­ler, Musi­ker, Hoch­sprin­ger, Schach­meis­ter, Apho­ris­ti­ker.

***

Jür­gen K. Hul­ten­reich wurde 1948 in Erfurt gebo­ren. Er absol­vierte eine Lehre als Gebrauchs­wer­ber. Mitte der 1960er Jahre wurde er nach einem ille­ga­len Grenz­über­tritt in der ČSSR ver­haf­tet und ver­brachte ein hal­bes Jahr in Unter­su­chungs­haft der Staats­si­cher­heit, mit zeit­wei­li­ger Inter­nie­rung in der Psych­ia­tri­schen Kli­nik Pfaf­ferode bei Mühl­hau­sen. Anschlie­ßend war er Gele­gen­heits­ar­bei­ter und als Berufs­mu­si­ker Bas­sist in der Modern Blues Band.

Spä­ter absol­vierte er ein Fach­schul­stu­dium für Biblio­theks­we­sen in Leip­zig, wo der B.Traven-Forscher Rolf Reck­na­gel als Dozent für Welt­li­te­ra­tur zu sei­nen Leh­rern gehörte. Er war Jugend-DDR-Meis­ter im Hoch­sprung. Unbe­dingt zu erwäh­nen ist sein Kön­nen als Schach­spie­ler. Er war nicht nur Erfur­ter Stadt­meis­ter, son­dern 1996 auch Ber­li­ner A‑Meister. Seit 1985 lebt er in Ber­lin Wed­ding als frei­schaf­fen­der Schrift­stel­ler und bil­den­der Künst­ler.

Hul­ten­reich setzt seine Erleb­nisse und Erfah­run­gen in der DDR-Psych­ia­trie gekonnt in erzäh­le­risch dichte Prosa um, die seine unver­wech­sel­bare Hand­schrift trägt. Kaum ein Roman von solch erzäh­le­ri­schen Wucht wie Jür­gen K. Hul­ten­reichs Roman „Die Schil­ler­gruft“  ist bis­lang über die DDR geschrie­ben wor­den.

Foto: Bernd Hiepe.

Seit­dem er sein zeich­ne­ri­sches Talent vor eini­gen Jah­ren wie­der für sich ent­deckte, ent­stan­den zahl­rei­che klein­for­ma­tige Tusche­zeich­nun­gen. Inzwi­schen sind es einige Tau­send, die er in meh­re­ren Aus­stel­lun­gen zeigte und Kol­le­gen »vom Fach« ver­blüffte, um nicht zu sagen ver­störte. In dem 2012 erschie­ne­nen Ger­hart-Haupt­mann-Band „Das Meer­wun­der“, den 30 kubineske Zeich­nun­gen Hul­ten­reichs berei­chern, läßt sich seine Affi­ni­tät zum Psy­cho­gramm nach­emp­fin­den, aber auch in dem von ihm im glei­chen Jahr vor­ge­leg­ten Band „Ver­tuscht. Land­schaf­ten, Por­träts, Selbst­bild­nisse“ ist zu erken­nen, wie er seine Beob­ach­tungs­gabe künst­le­risch umzu­set­zen ver­mag.

Neben dem Roman »Die Schil­ler­gruft« legte Jür­gen K. Hul­ten­reich meh­rere Bände mit Erzäh­lun­gen und Apho­ris­men vor. Hul­ten­reich ist ein Fla­neur. In Eck­knei­pen, auf der Straße, vor­zugs­weise im Ber­li­ner Wed­ding, lau­fen ihm die Geschich­ten und Bil­der der Groß­stadt zu, die in sei­nen Tex­ten zu eige­nem Leben erweckt wer­den. Nicht zu ver­ges­sen sind seine Erzäh­lun­gen, die im Erfur­ter Milieu spie­len. Hul­ten­reich nimmt den schier uner­schöpf­li­chen Erzähl­fa­den sei­ner Erfur­ter Nach­kriegs­kind­heit und sei­ner dort ver­leb­ten Jugend immer wie­der auf, vor allem im Band »West­aus­gang. 64 Sto­ries« von 2005 und webt so ein dich­tes erzäh­le­ri­sches Netz, das Erfurt in einem lite­ra­risch wenig bekann­ten Licht zeigt.

 

Sep
3
Do
Literarischer Salon: So viel Anfang war nie! Auf den Spuren vergessener und bekannter Dichterinnen im Kultur: Haus Dacheröden
Sep 3 um 19:00

Der II. Welt­krieg war zu Ende, Deutsch­land eine Trüm­mer­land­schaft. Das Grauen war zurück­ge­kehrt an den Ort, an dem es sei­nen Aus­gang genom­men hatte. Dich­ter wie Anna Seg­hers, Johan­nes R. Becher
und Ber­tolt Brecht kehr­ten aus dem Exil zurück, bereit, am Auf­bau eines neuen und bes­se­ren Deutsch­land mit­zu­hel­fen. Ihr Opti­mis­mus und ihre Hoff­nun­gen über­tru­gen sich auf die junge Genera­tion begeis­ter­ter Dich­te­rin­nen und Dich­ter. Diese neh­men die gesell­schaft­li­chen Ver­än­de­run­gen kri­tisch an, ent­de­cken neue The­men, gehen in die Pro­duk­tion, ent­wi­ckeln neue Schreib­stile.

Im Lite­ra­ri­schen Salon 2020 in Erfurt wol­len wir das lite­ra­ri­sche Werk, die Erfolge, aber auch das Schei­tern von Frauen zei­gen, die bei­spiel­haft für eine Epo­che deut­scher Lite­ra­tur ste­hen. Am 3. Sep­tem­ber gilt unser Augen­merk INGE MÜLLER und BRIGITTE REIMANN.

Das Manu­skript schrieb Lutz Götze, Fran­ziska Bron­nen gestal­tet mit ihrer Lesung Lyrik, Prosa und Briefe.

Inge Mül­ler und Bri­gitte Rei­mann reprä­sen­tie­ren, auf eine je unter­schied­li­che Weise, in ihrer Bio­gra­phie und in ihren lite­ra­ri­schen und essay­is­ti­schen Wer­ken jene Hoff­nun­gen auf ein Land ohne Krieg, in dem der Sozia­lis­mus errich­tet wer­den sollte.

Inge Mül­ler, her­aus­ra­gende Lyri­ke­rin, rückte mit Stü­cken wie »Kor­rek­tur« oder »Lohn­drü­cker« mit ihrem Mann Hei­ner Mül­ler in die erste Reihe der Stü­cke­schrei­ber nach Brecht. Bri­gitte Rei­mann, gefei­erte Schrift­stel­le­rin, schrieb mit »Ankunft im All­tag« einen Roman für die Neu­zeit.

Viele Hoff­nun­gen erwie­sen sich als­bald als schiere Illu­sion. Gleich­wohl ver­such­ten beide Autorin­nen, nicht zu resi­gnie­ren, und gin­gen bis zum bit­te­ren Ende. Sie sind heute, zumal im Wes­ten Deutsch­lands, weit­ge­hend unbe­kannt. Doch ihr lite­ra­ri­sches Werk ver­dient es vor­ge­stellt und gewür­digt zu wer­den. Heute mehr denn je.

Der Ein­tritt ist frei.

Ver­an­stal­ter: Fried­rich Ebert Stif­tung / Lan­des­büro Thü­rin­gen

BITTE BEACHTEN SIE: Die Teil­neh­mer­zahl ist für jede Ver­an­stal­tung begrenzt. Mel­den Sie sich per E‑Mail an: info.erfurt@fes.de. Es wer­den Anmel­de­be­stä­ti­gun­gen ver­sen­det. Falls wir Ihnen die per­sön­li­che Teil­nahme nicht bestä­ti­gen kön­nen oder Sie Online teil­neh­men möch­ten, haben Sie die Mög­lich­keit, die Ver­an­stal­tung auch als Live­stream auf »Caro­line TV«, dem You­tube-Kanal des »Erfur­ter Herbst­lese e. V.«, zu ver­fol­gen.
Bitte wen­den Sie sich an uns, wenn Sie Fra­gen zur bar­rie­re­freien Durch­füh­rung der Ver­an­stal­tung haben. Kon­takt Ebert-Stif­tung: Tors­ten Halbauer // E‑Mail. info.erfurt@fes.de, Fon. 0361/ 59 80 20 // Fax. 0361/ 59 80 210.

Auf­grund der aktu­el­len Corona-Ver­ord­nung des Lan­des Thü­rin­gen sind wir ver­pflich­tet, bei allen Ver­an­stal­tun­gen eine Anmel­de­liste zu füh­ren mit Vor- und Nach­name, Adresse oder Tele­fon­num­mer der Gäste. Die Lis­ten müs­sen für 4 Wochen auf­be­wahrt und dann unver­züg­lich ver­nich­tet wer­den. Die erho­be­nen Daten wer­den zu kei­nem ande­ren Zweck wei­ter­ver­ar­bei­tet und nicht für Dritte zugäng­lich sein.

Schottische Sagen mit Pat Lee und M. Kruppe auf Burg Ranis
Sep 3 um 19:30

»Schott­lands unheim­li­che Sagen« – Erzählt auf Schot­tisch und auf Deutsch von Pat Lee und M. Kruppe.

 

Mit Musik von Mr. Moon und Kevin Gore

Die nebe­lige Land­schaft Schott­lands mit ihren Moo­ren und Ber­gen steckt vol­ler unheim­li­cher Sagen­ge­stal­ten. Nach­dem im ver­gan­ge­nen Jahr Pat Lee und M. Kruppe im Glas­haus im Para­dies einige der span­nends­ten schot­ti­schen Sagen gele­sen haben, keh­ren sie in die­sem Jahr nach Thü­rin­gen zurück – mit neuen Geschich­ten und musi­ka­li­scher Unter­stüt­zung!

Die Texte stam­men aus dem »Book of Beas­ties« und den »Scot­tish Legends« und berich­ten von Was­ser­geis­tern, Kobol­den und Vam­pi­ren.

Pat Lee lebt in der Nähe von Glas­gow und erzählt in der alten schot­ti­schen Lan­des­spra­che, dem Scots. Der Thü­rin­ger Autor und Rezi­ta­tor M. Kruppe erzählt die Sagen auf Deutsch. Musi­ka­lisch beglei­tet wer­den sie von Mr. Moon und Kevin Gore. Der Lie­der­ma­cher Kevin Gore singt vom Kampf um Gerech­tig­keit und die Unab­hän­gig­keit Schott­lands. Mr. Moon ist ein Gei­ger und Song­wri­ter mit iri­schen Wur­zeln, der bereits auf der hal­ben Welt gespielt hat, u.a. mit Folk-Grö­ßen wie Peggy See­ger oder Tim Edey.

Begrenzte Platz­zahl! Bitte mel­den Sie Ihren Besuch der Ver­an­stal­tun­gen vorab bei uns an – mit dem Erwerb von Kar­ten im VVK oder per E‑Mail an ranis@lesezeichen-ev.de

Sep
4
Fr
Lesung mit Ulf Annel und Märchen mit Andreas vom Rothenbarth beim Kunstfest in Tiefthal
Sep 4 um 14:30

14.30 Uhr | Kir­che |Am Weiß­bach 5, 99189 Erfurt-Tief­thal
OH … hal­ber Mond – Lesung von Ulf Annel

15.30 Uhr | Am Kunst­brun­nen | Bach­str. Ecke Lin­den­Str., 99189 Erfurt-Tief­thal
Mär­chen­er­zäh­ler Andreas vom Rothen­barth »Alles für die Katz«

17.00 Uhr | Am Kunst­brun­nen (Bach­str. Ecke Lin­den­Str.)
Mär­chen­er­zäh­ler Andreas vom Rothen­barth Mär­chen für Mutige

Marion Brasch im Gespräch mit Emma Braslavsky, Ulrike Gramann und Kathrin Schmidt im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Sep 4 um 19:00

Frauen in Literatur und Gesellschaft

 

Marion Brasch im Gespräch mit
Emma Bras­lavsky, Ulrike Gra­mann und Kath­rin Schmidt 
aus Anlass des 250. Geburts­ta­ges der Schrift­stel­le­rin Sophie Mereau

 

Am 27. März 2020 fei­er­ten wir den 250. Geburts­tag einer Pio­nie­rin der Geschlech­ter­ge­rech­tig­keit: Die aus Alten­burg stam­mende Sophie Mereau war eine der ers­ten Frauen in Deutsch­land, die von ihrer Arbeit als Schrift­stel­le­rin leben konnte. Für den Thü­rin­ger Lite­ra­tur­rat Anlass genug, am 4. Sep­tem­ber 2020 in einer Podi­ums­ver­an­stal­tung der Frage nach der heu­ti­gen Rolle von Frauen in Lite­ra­tur und Gesell­schaft nach­zu­ge­hen.

Mit drei aus Thü­rin­gen stam­men­den Frauen, die im lite­ra­ri­schen und poli­ti­schen Leben der Gegen­wart tätig sind, wol­len wir den aktu­el­len Her­aus­for­de­run­gen und Gefähr­dun­gen nach­ge­hen, die unsere Zeit für die Gleich­be­rech­ti­gung der Geschlech­ter bie­tet. Oder ist alles schon bes­tens gere­gelt?

 

Zum Hin­ter­grund:

Sophie Mereau – 1770 in Alten­burg als Sophie Schub­art gebo­ren – fühlte ihr lite­ra­ri­sches Talent schon früh. Und vor allem hatte sie keine Angst, mit unge­schrie­be­nen Regeln zu bre­chen. Als 21-Jäh­rige begann sie, Gedichte zu ver­öf­fent­li­chen. Nach ihrer Hei­rat mit einem Jura-Pro­fes­sor wurde sie mehr und mehr Teil des sich in Jena grün­den­den Roman­ti­ker-Krei­ses, ließ sich 1801 als erste Frau im Her­zog­tum Sach­sen-Wei­mar schei­den und hei­ra­tete den Dich­ter Cle­mens Bren­tano. Die Ehe war für sie nach eige­nem Bekennt­nis halb Him­mel, halb Hölle. Sie litt unter die­ser Ehe und starb 1806 bei der Geburt ihres sechs­ten Kin­des im Alter von 36 Jah­ren.

Sophie Mere­aus Leben und Werk ent­hält zahl­rei­che Ereig­nisse und Kon­stel­la­tio­nen, die exem­pla­risch sind für die Schwie­rig­kei­ten, mit denen Frauen bis heute zu kämp­fen haben. Zugleich steht Sophie Mereau in einer Tra­di­tion selbst­be­wuss­ter Thü­rin­ger Frauen, die mit Sido­nia Hed­wig Zäu­ne­mann (geb. 1711 in Erfurt) beginnt und Schrift­stel­le­rin­nen wie Gabriele Reu­ter (1859–1941), Helene Böhlau (1856–1940) oder Toni Schwabe (1877–1951) umfasst. Sie alle setz­ten sich für das Recht der Frau auf ein selbst­be­stimm­tes Leben ein.

***

Es liegt des­halb nahe, drei her­aus­ra­gende intel­lek­tu­elle Frauen unse­rer Tage ein­zu­la­den zu einer Refle­xion über aktu­elle Debat­ten über Geschlech­ter­ge­rech­tig­keit. Mit einem Blick auf die letz­ten 250 Jahre – seit erst 100 Jah­ren besteht das Frau­en­wahl­recht – und die Gegen­wart möchte der Thü­rin­ger Lite­ra­tur­rat der Frage nach­ge­hen, wie sich die Rolle der Frau in der Gesell­schaft ver­än­dert hat und wel­che Rolle Frauen und Schrift­stel­le­rin­nen in der heu­ti­gen Gesell­schaft spie­len. Debat­ten wie „me too“, dass Quo­ten­re­ge­lun­gen in Poli­tik und Gesell­schaft nötig erschei­nen, unglei­che Bezah­lun­gen von Frauen und Män­nern, aus­ge­schrie­bene, doch letzt­lich oft nicht weib­lich besetzte Füh­rungs­po­si­tio­nen zei­gen wie vie­les andere mehr, dass unsere heu­tige Gesell­schaft dies­be­züg­lich mehr denn je Gesprächs­be­darf hat. Nicht zuletzt sind es Schrift­stel­le­rin­nen, die diese gesell­schaft­li­chen Defi­zite in den letz­ten 250 Jah­ren zur Spra­che gebracht haben.

Marion Brasch (Schrift­stel­le­rin, Jour­na­lis­tin, Mode­ra­to­rin) spricht mit den Schrift­stel­le­rin­nen Emma Bras­lavsky (geb. 1971 in Erfurt), Ulrike Gra­mann (geb. 1961 in Gera) und Kath­rin Schmidt (geb. 1958 in Gotha).

 

Eine Ver­an­stal­tung des Thü­rin­ger Lite­ra­tur­ra­tes in Zusam­men­ar­beit mit dem Kul­tur: Haus Dacheröden. Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thü­rin­gen.

Beglei­tet wird diese Ver­an­stal­tung, die im Herbst 2020 in Erfurt statt­fin­den soll (ggf. im Kul­tur­quar­tier Erfurt), von zwei Vor­trä­gen über das Leben und Wir­ken Sophie Mere­aus in Jena und Alten­burg.

Schottlands unheimliche Sagen mit Pat Lee und M. Kruppe in der Villa Rosenthal Jena
Sep 4 um 19:30

Schott­lands unheim­li­che Sagen. Erzählt auf Schot­tisch und auf Deutsch von Pat Lee und M. Kruppe

 

Mit Musik von Mr. Moon und Kevin Gore

Die nebe­lige Land­schaft Schott­lands mit ihren Moo­ren und Ber­gen steckt vol­ler unheim­li­cher Sagen­ge­stal­ten. Nach­dem im ver­gan­ge­nen Jahr Pat Lee und M. Kruppe im Glas­haus im Para­dies einige der span­nends­ten schot­ti­schen Sagen gele­sen haben, keh­ren sie in die­sem Jahr nach Jena zurück – mit neuen Geschich­ten und musi­ka­li­scher Unter­stüt­zung!

Die Texte stam­men aus dem »Book of Beas­ties« und den »Scot­tish Legends« und berich­ten von Was­ser­geis­tern, Kobol­den und Vam­pi­ren.

Pat Lee lebt in der Nähe von Glas­gow und erzählt in der alten schot­ti­schen Lan­des­spra­che, dem Scots. Der Thü­rin­ger Autor und Rezi­ta­tor M. Kruppe erzählt die Sagen auf Deutsch. Musi­ka­lisch beglei­tet wer­den sie von Mr. Moon und Kevin Gore. Der Lie­der­ma­cher Kevin Gore singt vom Kampf um Gerech­tig­keit und die Unab­hän­gig­keit Schott­lands. Mr. Moon ist ein Gei­ger und Song­wri­ter mit iri­schen Wur­zeln, der bereits auf der hal­ben Welt gespielt hat, u.a. mit Folk-Grö­ßen wie Peggy See­ger oder Tim Edey.

Begrenzte Platz­zahl! Bitte mel­den Sie Ihren Besuch der Ver­an­stal­tun­gen vorab bei uns an – mit dem Erwerb von Kar­ten im VVK oder per E‑Mail an ranis@lesezeichen-ev.de

Sep
5
Sa
Katharina Wagner erzählt im Pfarrgarten Triptis Baummärchen aus aller Welt
Sep 5 um 16:00

»Bäum­chen rüt­tel dich, Bäum­chen schüt­tel dich – wirf Mär­chen und Geschich­ten über mich« Katha­rina Wag­ner erzählt Baum­mär­chen aus aller Welt

Katha­rina Wag­ner aus Erfurt hat viel­sei­tige Berufs­fel­der: sie ist Semi­nar­lei­te­rin, Chi Gong Leh­re­rin und Trau­er­red­ne­rin. Vor allem aber ist sie Mär­chen­er­zäh­le­rin, beson­ders gern und oft mit­ten in der Natur.

Kommt, Ihr gro­ßen und klei­nen Men­schen­kin­der, ich lade Euch ein, auf den Schwin­gen der Phan­ta­sie ins Reich der Mär­chen und Mythen zu rei­sen. Die­ses Land, so nah und doch so fern. Es liegt gleich zwi­schen Traum und Wirk­lich­keit – nur einen Atem­zug von unse­rem Her­zen ent­fernt. In der uralten Tra­di­tion der Mär­chen- und Geschich­ten­er­zäh­ler erzähle ich – von Mund zu Ohr – aus dem Weis­heits­schatz der Völ­ker.“

Buchpräsentation »Hans Lucke – ›Närrische Zeiten‹« in Weimar-Ehringsdorf
Sep 5 um 17:00

»När­ri­sche Zei­ten. Erin­ne­run­gen aus einem Schau­spie­ler­le­ben«

 

Buch­vor­stel­lung der im quar­tus-Ver­lags Bucha erschie­ne­nen und in der von Jens-Fietje Dwars her­aus­ge­ge­be­nen »Wei­ßen Reihe« edier­ten Thea­terer­in­ne­run­gen des Schau­spie­lers, Regis­seurs, Dra­ma­tur­gen und Schrift­stel­lers Hans Lucke (1927–20217).

Mit Johan­nes Stein­hö­fel, Guido Naschert, Dr. Jens-Fietje Dwars, Irina Lucke-Kami­niarz, Paul Ande­reas Freyer, Dr. h.c. Wulf Kirs­ten.

Musi­ka­li­sche Umrah­mung: Prof. Wolf-Gün­ter Lei­del.

Sep
6
So
Katharina Wagner erzählt im Schlosspark Ebersdorf Baummärchen aus aller Welt
Sep 6 um 16:00

»Bäum­chen rüt­tel dich, Bäum­chen schüt­tel dich – wirf Mär­chen und Geschich­ten über mich« Katha­rina Wag­ner erzählt Baum­mär­chen aus aller Welt

Katha­rina Wag­ner aus Erfurt hat viel­sei­tige Berufs­fel­der: sie ist Semi­nar­lei­te­rin, Chi Gong Leh­re­rin und Trau­er­red­ne­rin. Vor allem aber ist sie Mär­chen­er­zäh­le­rin, beson­ders gern und oft mit­ten in der Natur.

Kommt, Ihr gro­ßen und klei­nen Men­schen­kin­der, ich lade Euch ein, auf den Schwin­gen der Phan­ta­sie ins Reich der Mär­chen und Mythen zu rei­sen. Die­ses Land, so nah und doch so fern. Es liegt gleich zwi­schen Traum und Wirk­lich­keit – nur einen Atem­zug von unse­rem Her­zen ent­fernt. In der uralten Tra­di­tion der Mär­chen- und Geschich­ten­er­zäh­ler erzähle ich – von Mund zu Ohr – aus dem Weis­heits­schatz der Völ­ker.“

Sep
8
Di
Ausstellungseröffnung – Lesen 1920! Bücherfreunde im Laboratorium der Moderne – in der HAAB Weimar
Sep 8 um 18:00

Unter dem Titel „Lesen 1920! Bücher­freunde im Labo­ra­to­rium der Moderne“ zeigt die HAAB zwei neu erwor­bene Samm­lun­gen zur Buch­ge­mein­schaft „Volks­ver­band der Bücher­freunde“.

Bei der Eröff­nung spre­chen die bei­den Kura­to­ren Arno Bar­n­ert und Mat­thias Hage­böck mit den Samm­lern Eber­hard und Heri­bert Amt­mann.

Auf­grund der aktu­el­len Hygiene- und Sicher­heits­maß­nah­men ist das Platz­an­ge­bot im Bücher­ku­bus beschränkt. Eine Teil­nahme kann lei­der nicht garan­tiert wer­den. Wir bit­ten des­halb um ver­bind­li­che Anmel­dung bis zum 1. Sep­tem­ber unter: haab@klassik-stiftung.de

Sep
9
Mi
Liederabend mit Klaus Nitschke im Literaturmuseum »Theodor Storm« in Heilbad Heiligenstadt
Sep 9 um 18:00

Der Lie­der­ma­cher Klaus Nit­schke nimmt seine Gäste auf eine musi­ka­li­sche Reise mit Lie­dern und Geschich­ten über kleine und gro­ßen Ver­su­chun­gen und dem Ver­such, zu wider­ste­hen. Ganz nach Oscar Wilde: „Der ein­zige Weg, eine Ver­su­chung los­zu­wer­den, ist, ihr nach­zu­ge­ben.“
Der musi­ka­li­sche Abend beginnt um 18 Uhr, bei gutem Wet­ter im Rosen­gar­ten am
Lite­ra­tur­mu­seum, bei Regen in der Stadt­halle, Kon­rad-Zehrt-Straße 2, 37308 Heil­bad
Hei­li­gen­stadt.

Ein­tritt frei, Spen­den erwünscht.

Die Ver­an­stal­tung fin­det unter Beach­tung aller coro­nabe­ding­ten Hygie­ne­vor­schrif­ten statt. Ein eige­ner Mund-Nasen-Schutz ist mit­zu­brin­gen.

Tages­ak­tu­elle Infos unter:
www.facebook.com/stormmuseum.de
www.instagram.com/literaturmuseum_theodor_storm

Sep
10
Do
Lesung mit Mona Krassu in Gera
Sep 10 um 19:30

Mona Krassu liest aus ihrem Roman »Falsch erzo­gen«

 

Solveig Eck­stein hat viele Träume. Zum Bei­spiel die­sen, eine her­aus­ra­gende Schau­spie­le­rin zu wer­den. Sie ist ein hüb­sches und intel­li­gen­tes Mäd­chen. Sie liebt Gedichte, liest, wenn andere Kin­der spie­len. Sie hat also alle Vor­aus­set­zun­gen, ihren Traum zu leben.

Aber, sie wächst in der DDR auf. Was pas­siert in einer Dik­ta­tur mit Kin­dern, die schon als Schü­ler nicht ins sozia­lis­ti­sche Sys­tem pas­sen, weil sie Paro­len hin­ter­fra­gen und weil sie wider­spre­chen? Weil sie die Songs von Udo Lin­den­berg toll fin­den? Weil sie frei leben wol­len? Die Genos­sen und Funk­tio­näre in der DDR haben Ihre Metho­den. Sie nut­zen auch die Mit­tel der Medi­zin, wenn es darum geht, junge Men­schen auf Linie zu brin­gen.

Wie Mäd­chen und junge Frauen in den soge­nann­ten Trip­per­bur­gen gede­mü­tigt und miss­han­delt wur­den, ist unfass­bar. Im Roman »Falsch erzo­gen« erzählt Mona Krassu ein­fühl­sam die Geschichte eines die­ser Mäd­chen.

Lesung und Gespräch mit Ulf Annel in Erfurt
Sep 10 um 19:30

Die Gunst des Augen­blicks mit Ulf Annel

Thü­rin­ger Lesun­gen und Werk­statt­ge­sprä­che

 

Mode­ra­tion: Guido Naschert

 

Die Ver­an­stal­tun­gen der Reihe »Die Gunst des Augen­blicks« wer­den mit der freund­li­chen Unter­stüt­zung der Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thü­rin­gen, der Fried­rich-Schil­ler-Uni­ver­si­tät, des Lese-Zei­chen e.V. und der Gesell­schaft für Deut­sche Spra­che e.V. gemein­sam von der Lite­ra­ri­schen Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V. (Pro­jekt­lei­tung; Geschäfts­füh­rung u. Antrag­stel­lung) und der Uni­ver­si­tät Jena (Schil­lers Gar­ten­haus, For­schungs­stelle Euro­päi­sche Roman­tik) (Pro­jekt­lei­tung, Geschäfts­füh­rung u. Koor­di­na­tion) sowie Lese-Zei­chen e.V. (Jena) und Erfur­ter Herbst­lese e.V. durch­ge­führt.

Sep
11
Fr
Lesung mit Klaus Märkert in Greiz
Sep 11 um 19:00

Klaus Mär­kert liest aus »Das Beson­dere kommt noch«

 

Gute Lite­ra­tur muss weh­tun! Darum hat der Bochu­mer Schrift­stel­ler Klaus Mär­kert (Erfin­der des Nacht­hu­mors) sei­nen vier­ten auto­bio­gra­fi­schen Roman unter Ein­fluss von Musik geschrie­ben. Für jedes Kapi­tel wählte er einen Song aus, der ihn in End­los­schleife bei vol­ler Laut­stärke über Kopf­hö­rer von der Außen­welt abschirmte. Sein Gehör hat gelit­ten. Viele sol­cher Romane wird er nicht mehr schrei­ben kön­nen …

Und natür­lich reizt er ein­mal mehr die Lach­mus­keln sei­ner Leser­schaft mit skur­ri­len, schwarz­hu­mo­ri­gen, situa­ti­ons­ko­mi­schen und bis­wei­len absur­den Geschich­ten sei­nes Lebens.

Lesung mit Rolf Sakulowski in Hermsdorf
Sep 11 um 19:00

Rolf Saku­low­ski liest aus sei­nem neuen Roman »Jäger­stein«

Ein alter Aber­glaube – ein jun­ger His­to­ri­ker. Und ein geheim­nis­vol­ler Schütze, der nie dane­ben­schießt. Packend und bild­ge­wal­tig.

Im Thü­rin­ger Wald wird ein Erfur­ter Inves­tor Opfer eines Hecken­schüt­zen. Als sich her­aus­stellt, dass die töd­li­che Kugel aus dem Blei eines gestoh­le­nen Kir­chen­kreu­zes gegos­sen wurde, ist der junge His­to­ri­ker Jonas Wie­sen­burg gefragt. Denn die Indi­zien erin­nern an die jahr­hun­der­te­alte Legende von den soge­nann­ten Frei­ku­geln, die um Mit­ter­nacht im Pakt mit dem Teu­fel gegos­sen wer­den und die ihr Ziel nie­mals ver­feh­len. Doch die Zeit drängt: Der Täter schlägt erneut zu, und schnell wird klar, dass nie­mand vor ihm sicher ist.

Sep
13
So
Eröffnung des Thüringer Märchen- und Sagenfestes 2020 auf Burg Ranis
Sep 13 um 14:30

Mär­chen-Erzähl­run­den mit Andreas vom Rothen­barth, Hansi von Mär­chen­born und Antje Horn für kleine und große Kin­der

 

Das ganze Jahr über ver­zau­bern pro­fes­sio­nelle Erzäh­ler mit ihren Küns­ten große und kleine Zuhö­rer. Die Tra­di­tion des freien Erzäh­lens und die damit ver­bun­dene Kul­tur des Zuhö­rens sind den Orga­ni­sa­to­ren Lese-Zei­chen e.V. und Stadt Mei­nin­gen ebenso wich­tig, wie das Mär­chen als tra­di­tio­nel­les Bil­dungs- und Kul­tur­gut.

Die Burg­freunde Ranis sor­gen für Brat­würste, kühle Getränke, Kaf­fee und Kuchen und ein klei­nes Rit­ter­la­ger.

Muse­ums­päd­a­gische Füh­run­gen der Muse­ums­frauen der Burg Ranis für Kin­der von 10 – 17.00 Uhr.

2 Bas­tel­sta­tio­nen zum Thema „Klei­dung im Mit­tel­al­ter – Fil­zen“ & „Bur­gen­bau, Bur­gen­ty­pen, Auf­bau einer Burg­an­lage – Mosaike“ (bei schö­nem Wet­ter im Hof; bei weni­ger schö­nem Wet­ter im Museum, 2. OG)

Öffent­li­che Füh­rung im Museum Burg Ranis um 14:00 Uhr.

Sep
14
Mo
Vortrag zum 300. Geburtstag des Hieronymus Freiherr von Münchhausen in Altenburg
Sep 14 um 19:00

Münch­hau­sens „Wun­der­bare Rei­sen zu Was­ser und zu Lande“

Vor­trag zum 300. Geburts­tag des Hie­ro­ny­mus Frei­herr von Münch­hau­sen

Refe­rent: Dr. Die­ter Gleis­berg, Alten­burg

 

Auf dem Pro­gramm steht eine Wür­di­gung des Hie­ro­ny­mus Frei­herr von Münch­hau­sen, auch bekannt als Lügen­ba­ron, anläss­lich sei­nes 300. Geburts­ta­ges. Seit der Goe­the­zeit geis­tern die phan­tas­ti­schen Erzäh­lun­gen des ver­meint­li­chen Lügen­ba­rons Münch­hau­sen in vie­len Spra­chen durch die Welt. Dr. Die­ter Gleis­berg, ehe­ma­li­ger Direk­tor des Lin­denau-Muse­ums Alten­burg sowie des Muse­ums der bil­den­den Künste Leip­zig, wid­met sich dem adli­gen Geschich­ten­er­zäh­ler aus Per­spek­tive der Bil­den­den Kunst.

Auf­grund der ein­zu­hal­ten­den Abstands­re­geln ist die Teil­neh­mer­zahl beschränkt. Es emp­fiehlt sich daher unbe­dingt eine vor­he­rige Anmel­dung unter Angabe von voll­stän­di­gem Namen und Tele­fon­num­mer oder E‑Mail-Adresse ent­we­der per E‑Mail an post@goethe-altenburg.de oder tele­fo­nisch auf den Anruf­be­ant­wor­ter von Luise Krischke unter 03447/3178343.

Lesung mit Michael Stavarič in Neustadt / Orla
Sep 14 um 19:30

Lesung: Michael Sta­va­rič – „Frem­des Licht“

Michael Sta­va­rič zählt zu den inter­es­san­tes­ten öster­rei­chi­schen Autoren.“ (FAZ) Und am 14.09.2020 ist er ab 19:30 Uhr erst­mals live in Neustadt/Orla zu erle­ben!

Bekannt für erzäh­le­ri­schen Ein­falls­reich­tum und sprach­spie­le­ri­sche Vir­tuo­si­tät, nimmt Sta­va­rič die Lese­rin­nen und Leser in sei­nem neuen Roman „Frem­des Licht“ (Luch­ter­hand 2020) mit auf eine Aben­teu­er­reise, die sowohl in die Zukunft als auch die weit zurück­lie­gende Fami­li­en­ge­schichte der Prot­ago­nis­tin führt:

Sie ist an einem unbe­kann­ten Ort und in einer eisi­gen, unwirt­li­chen Umge­bung. Erst nach und nach kehrt die Erin­ne­rung zurück, und Elaine begreift, was pas­siert ist: dass ihr Groß­va­ter einst bei den Inuit in Grön­land lebte und er sie mit dem Über­le­ben in Eis und Schnee ver­traut machte. Dass sie zuletzt für einen Kon­zern im Schwei­zer Ort Win­ter­thur tätig war und sich dort als Gen­for­sche­rin mit der Rekon­struk­tion von Leben beschäf­tigte. Dass die Erde wäh­rend eines Kome­ten­ein­schla­ges zugrunde ging und sie die letzte Über­le­bende zu sein scheint…

Michael Sta­va­rič wurde 1972 in Brno gebo­ren. Er lebt als freier Schrift­stel­ler, Über­set­zer und Dozent in Wien. Er erhielt zahl­rei­che Sti­pen­dien und Aus­zeich­nun­gen, u.a. Adel­bert-Cha­misso-Preis, Öster­rei­chi­scher Staats­preis für Kin­der- und Jugend­li­te­ra­tur. Aktu­elle Publi­ka­tio­nen: »Frem­des Licht«, Roman, 2020; »Die Men­schen­scheu­che«, Kin­der­buch, 2019; »Got­land«, Roman, 2017; »in an schwo­azzn kittl gwicklt«, Gedichte, 2017; »Der Autor als Sprach­wan­de­rer«, Essay, 2016.

Spiel­stätte ist der Hof des evan­ge­li­schen Gemein­de­hau­ses (Kirch­platz 2, 07806 Neustadt/Orla). Bei schlech­tem Wet­ter wei­chen wir in den benach­bar­ten Pfarr­saal aus.

Auf­grund der begrenz­ten Platz­zahl bit­ten wir, die Tickets im Vor­ver­kauf in der Buch­hand­lung Liebe zu erwer­ben.

Sep
15
Di
Vortrag von Prof. Dr. Dieter Lamping im Goethe- und Schiller-Archiv Weimar
Sep 15 um 18:00

»Karl Jas­pers (1883–1969) und Goe­the. Lek­tü­ren eines Phi­lo­so­phen und Psych­ia­ters« – Vor­trag von Prof. Dr. Die­ter Lam­ping (Mainz)

Lesung mit Michael Stavarič im ACC in Weimar
Sep 15 um 20:00

»Frem­des Licht« – Michael Sta­va­rič … liest aus sei­nem neuen Roman

Ein­füh­rung und Gespräch: Romina Niko­lic.

 

Elaine Duval stürzt an einem unbe­kann­ten Ort ab und fin­det sich in einer eisi­gen, unwirt­li­chen Umge­bung wie­der. All­mäh­lich kehrt ihre Erin­ne­rung zurück und sie begreift, was pas­siert ist: Dass ihr Groß­va­ter einst bei den Inuit in Grön­land lebte, und er sie mit dem Über­le­ben in Eis und Schnee ver­traut gemacht hat. Dass sie zuletzt für einen Kon­zern im Schwei­zer Ort Win­ter­thur tätig war (ca. um das Jahr 2200), und sie sich als Gen­for­sche­rin und Erfin­de­rin mit der Rekon­struk­tion von Leben beschäf­tigte. Dass die Erde wäh­rend eines Kome­ten­ein­schla­ges zugrunde ging, und sie zuvor in einem heil­lo­sen Durch­ein­an­der ein inter­stel­la­res Schiff bestieg. Dass die letz­ten Über­le­ben­den der Mensch­heit zu einem erd­ähn­li­chen Pla­ne­ten auf­bre­chen woll­ten, und ihr ein­zi­ger Freund, Dal­las, das Kom­mando inne hatte. Doch muss etwas Gra­vie­ren­des wäh­rend die­ses Flu­ges gesche­hen sein; sie ist schließ­lich allein mit einer umfang­rei­chen Ver­gan­gen­heit und einer unmög­lich schei­nen­den Zukunft. Nur die Erin­ne­run­gen an ihren Groß­va­ter hal­ten sie am Leben, der sie zeit­le­bens lehrte, nie­mals auf­zu­ge­ben. „Denke an deine Vor­fah­ren, Elaine! An die Urgroß­mutter, deren Namen du trägst. Die wie du einst ein Schiff bestieg, um an einem eisi­gen Ort auf­zu­wa­chen. Und auch wenn ihre Geschichte aus fer­nen Zei­ten stammt (Anm. Grön­land, Chicago1892/93) und wie ein Mär­chen klin­gen mag, als die Indus­tria­li­sie­rung gerade mal ein­setzte, sie ist der Grund, warum du hier bist. Steh auf!“

Er ist wie­der da: Michael Sta­va­rič liest mit größ­tem Fein­ge­fühl, nicht zu unter­schät­zen­dem Humor und aus sei­nem jüngs­ten Werk Frem­des Licht (Roman, Luch­ter­hand, 2020). Wie immer scheut er dabei keine Gen­re­gren­zen und igno­riert lite­ra­ri­sche Kon­ven­tio­nen spie­le­risch. Sta­va­rič (geb.1972 in Brno/ehem. Tsche­cho­slo­wa­kei) stu­dierte an der Uni­ver­si­tät Wien Bohe­mis­tik und Publizistik/Kommunikationswissenschaften und war über 10 Jahre lang an der Sport­uni­ver­si­tät Wien tätig. Er erhielt bereits zahl­rei­che Sti­pen­dien und Aus­zeich­nun­gen, zuletzt den Adel­bert-Cha­misso-Preis und den Öster­rei­chi­schen Staats­preis für Kin­der- und Jugend­li­te­ra­tur. «Frem­des Licht» ist für den Öster­rei­chi­schen Buch­preis 2020 nomi­niert.

 

Die Lesung ist eine Koope­ra­tion von ACC Gale­rie Wei­mar und Lite­ra­ri­scher Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V.

Studio Literatur der Literarischen Gesellschaft Thüringen auf Radio Lotte in Weimar
Sep 15 um 22:00 – 23:00

Stu­dio Lite­ra­tur auf Radio Lotte- Folge 3

Thema: Edi­tion Muschel­kalk / Radjo Monk

Eine Sen­dung zur »Edi­tion Muschel­kalk«

Mode­ra­tion: André Schin­kel

Gäste: Radjo Monk

Wei­tere Infor­ma­tio­nen unter:

https://www.literarische-gesellschaft.de/publikation/existenzschmuggler

Als Pod­cast (im Anschluss an die Sen­dung): https://studio-literatur.podigee.io/

Sep
17
Do
Vortrag von Dr. Yvonne Pietsch im Goethe- und Schiller-Archiv Weimar
Sep 17 um 17:00

»›Der Sel­le­rie bleibt Trumpf‹ – Joa­chim Rin­gel­natz in den Bestän­den des Goe­the- und Schil­ler-Archivs« – Vor­trag von Dr. Yvonne Pietsch, Wei­mar

Sep
19
Sa
Wandern mit Rudolf Baumbach 23. LeseWanderTag im Meininger Land
Sep 19 um 10:00 – 11:00

Zum 23. Lese­Wan­der­Tag im Mei­nin­ger Land lädt Lese­wan­der­lei­ter Dr. Andreas Sei­fert vom Lite­ra­tur­mu­seum Baum­bach­haus der Mei­nin­ger Museen am Sams­tag, dem 19. Sep­tem­ber, ein.

Nach dem Aus­fall des ursprüng­li­chen Wan­der­ter­mins am 9. Mai wer­den die­ses Jahr im Spät­som­mer Maxi- und Mini­ver­sion zusam­men­ge­legt.

Treff zum „Wan­dern mit Rudolf Baum­bach“ ist 10 Uhr im Schloss­hof von Schloss Eli­sa­be­then­burg.

Teil­neh­mer ab 18 Jahre zah­len 8 € ohne Spei­sen und Getränke.

Eine Anmel­dung ist wegen der mög­li­chen Beschrän­kung der Teil­neh­mer­zahl sowie der Essen­be­stel­lung bis 16. Sep­tem­ber erfor­der­lich unter 03693 502848 oder a.seifert@meiningermuseen.de; Kar­ten­vor­ver­kauf ab 6. August im Baum­bach­haus.

 

Rudolf Baum­bach war nicht nur ein fah­ren­der, son­dern auch ein wan­dern­der Gesell‘. In die­ses Jahr fällt sein 180. Geburts­tag. Die Wan­de­rung in und um Mei­nin­gen erin­nert an die eige­nen Aus­flüge des Dich­ters in sei­ner Kind­heit und Jugend­zeit sowie nach der Rück­kehr aus Tri­est. Quel­len sind Post­kar­ten, Briefe und Gedichte von Rudolf Baum­bach sowie Erin­ne­run­gen von Zeit­ge­nos­sen. Die etwa 6‑stündige Tour mit Lese­pau­sen beginnt am Schloss, wo Baum­bach jah­re­lang die Pri­vat­bi­blio­thek Georgs II. besorgte. Wei­tere Sta­tio­nen sind das ehe­ma­lige Gym­na­sium Bern­har­dinum und das Heim­sche Haus gegen­über, die Stadt­kir­che und der Töp­f­emarkt. Danach führt die Wan­de­rung zur Don­ops­kuppe und auf den Park­fried­hof. Bis hier­her sind Mini- und Maxi­va­ri­ante des Lese­Wan­der­Ta­ges iden­tisch. Wer nach dem Mit­tag­essen im Restau­rant „Athene Pal­las“ (sogar hier­bei gibt es Bezugs­punkte zu Baum­bachs Leben!) noch oder wie­der fri­sche Beine hat, kann die Maxi­va­ri­ante der Tour absol­vie­ren. Der Weg führt nun wie­der hinab in die Innen­stadt und wei­ter zum Her­ren­berg. Dort geht es noch ein­mal berg­auf zum Diez­häus­chen mit Blick auf Wer­ra­tal und Dol­mar. Die letz­ten Sta­tio­nen sind Her­ren­berg­grotte, Schloss­park, Thea­ter und Eng­li­scher Gar­ten.

Eröffnung der Ausstellung »Im Land des Kein« – Fotografien und Geschichten aus den kleinsten Orten Thüringens auf Schloss Burgk
Sep 19 um 16:00

»Im Land des Kein« – Foto­gra­fien und Geschich­ten aus den kleins­ten Orten Thü­rin­gens

Eröff­nung der Son­der­aus­stel­lung von Yvonne Andrä und Ste­fan Peter­mann und Lesung mit den bei­den Autoren.

Sep
21
Mo
Landschaften dies- und jenseits der Zeit – Kolloquium zum 100. Geburtstag Hanns Cibulkas in Gotha
Sep 21 – Sep 22 ganztägig

Das Werk Hanns Cibul­kas (1920–2004) wurde bis­lang im Kon­text der DDR-Lite­ra­tur rezi­piert, wenn­gleich die Para­dig­men der DDR-Lite­ra­tur (gesell­schaft­li­cher Auf­trag, Zen­sur, Dis­si­denz) ihm nur ein­ge­schränkt gerecht wer­den. Das Kol­lo­quium nimmt den 100. Geburts­tag des  Dich­ters am 20.09.2020 zum Anlass, die Anschluss­fä­hig­keit sei­ner Poe­tik an The­men und Dis­kurse der gesamt­deut­schen Lite­ra­tur, der lite­ra­ri­schen Tra­di­tion und Moderne sowie der Gegen­wart zu erkun­den.
Cibulka hat sein Inter­esse an spe­zi­fi­schen Land­schaf­ten (Ost­see, Thü­rin­gen, Böh­men) stets mit einer genui­nen Form ver­knüpft, die Gat­tun­gen wie Brief- und Tage­buch­prosa, das Pasti­che, die
Minia­tur oder das Frag­ment ein­schließt – hybride Her­künfte, die auch seine Lyrik teilt. Das Kol­lo­quium ver­sucht sich der Band­breite sei­nes Schrei­bens über die Aus­ein­an­der­set­zung mit exem­pla­ri­schen Wer­ken und Motiv­grup­pen zu wid­men und lässt dabei his­to­ri­sche, öko­lo­gi­sche, poe­to­lo­gi­sche und rezep­ti­ons­äs­the­ti­sche Per­spek­ti­ven zu Wort kom­men.

 

Tagungs­pro­gramm

Mon­tag, 21.09.20

14.00 Uhr:
Gruß­wort: Knut Kreuch, OB Gotha
Gruß­wort: Kath­rin Paasch, For­schungs­bi­blio­thek Gotha
Eröff­nung: Jan Röh­nert / Ste­phan Pabst

14:30 – 15:15 Uhr:
Peter Neu­mann (Carl von Ossietzky Uni­ver­si­tät Olden­burg): Mosa­ik­steine des Lebens. Hanns Cibul­kas Tage­buch­poe­tik

Kaf­fee­pause

15:45 – 16:30 Uhr:
Fran­ce­sca Bravi (Chris­tian-Albrechts-Uni­ver­si­tät Kiel): „Wie eine Fer­mate steht am Abend der Ätna über der Insel.“ Cibul­kas ita­lie­ni­sche Land­schaf­ten

16:30 – 17:15 Uhr:
Jan Röh­nert (Tech­ni­sche Uni­ver­si­tät Braun­schweig): Berüh­rungs­punkte in der Distanz. Ernst Jün­ger und Ezra Pound als kon­ser­va­tive Bezugs­fi­gu­ren Hanns Cibul­kas

Pause

18:00 Uhr:
Wulf Kirs­ten (Wei­mar): Mit Cibulka gehen

19:30 Uhr:
Abend­essen

Diens­tag, 22.09.20
9:00 – 9:45 Uhr:
Johanna Boh­ley (Fried­rich Schil­ler Uni­ver­si­tät Jena): Hiddensee/Dornbusch schrei­ben. Hanns Cibul­kas Hid­den­see­ta­ge­bü­cher im lite­ra­ri­schen Kon­text

09:45 – 10:30 Uhr:
Mar­tin Straub (Jena): „Kein Höl­der­lin-Hym­nus / auf die Natur, / die Herz­wand ver­kars­tet“. Hanns Cibul­kas Swan­tow

Kaf­fee­pause

11:15 – 11:45 Uhr:
Ste­phan Pabst (Mar­tin Luther Uni­ver­si­tät Halle): Hanns Cibulka in der Kri­tik

11:45 – 12:30 Uhr:
Peter Braun (Fried­rich Schil­ler Uni­ver­si­tät Jena): „Den viel­fäl­tigs­ten For­men des Lebens unmit­tel­bar ins Gesicht sehen.“ Hanns Cibulka und die Tra­di­tion des Nature Wri­ting

Mit­tags­pause

13:00 Uhr:
Nancy Hün­ger (Gotha): Und Cibulka heute?

13:30 Uhr:
Abschlussdiskussion/ Ver­ab­schie­dung

14:15 Uhr:
Aus­flug in die Stadt­bi­blio­thek „Hein­rich Heine“ Besuch der Cibulka-Aus­stel­lung

Auf­grund der coro­nabe­ding­ten Hygie­ne­be­stim­mun­gen ist die Teil­neh­mer­zahl vor Ort auf 25 Per­so­nen begrenzt. Wir bit­ten daher um Vor­anmel­dung und Anfra­gen per E‑mail an:

j.roehnert@tu-braunschweig.de oder
stephan.pabst@germanistik.uni-halle.de

 

Kontkakt Tagungs­or­ga­ni­sa­tion:

PD Dr. Ste­phan Pabst
Mar­tin-Luther-Uni­ver­si­tät
Phi­lo­so­phi­sche Fakul­tät II
Ger­ma­nis­ti­sches Insti­tut
06099 Halle (Saale)
stephan.pabst@germanistik.uni-halle.de

Prof. Dr. Jan Röh­nert
Pro­fes­sur für neuere und neu­este Lite­ra­tur
in der tech­nisch-wis­sen­schaft­li­chen Welt
TU Braun­schweig
Insti­tut für Ger­ma­nis­tik
Bien­ro­der Weg 80
38106 Braun­schweig
j.roehnert@tu-braunschweig.de

JuLe-Treff im Leseladen in der Weimarer Eckermann-Buchhandlung
Sep 21 um 16:00

Junge Leser ab 12 Jah­ren tref­fen sich in der Ecker­mann-Buch­hand­lung
Du bist zwi­schen 12–16 Jah­ren und liest gern?
Du bist neu­gie­rig auf aktu­elle Titel?
Du hast Lust, auch ande­ren einen Buch­tipp zu geben?
Dann bist Du bei uns als Testleser/in rich­tig!

Wir tref­fen uns ein­mal monat­lich zum Reden, Raten, Bewer­ten und Emp­feh­len. Auf uns war­tet ein Jahr vol­ler Lese­aben­teuer! Wir freuen uns auf Dich!

Sabine Arndt, Biblio­the­ka­rin,
Johan­nes Stein­hö­fel und das Team der Ecker­mann-Buch­hand­lung
und die Lite­ra­ri­sche Gesell­schaft Thü­rin­gen e.

Lesung und Gespräch mit Daniela Danz und Harry Weghenkel im Kloster Donndorf
Sep 21 um 19:00

»… als bliebe die Wur­zel im Boden« – Klos­ter Donn­dorf – Orts­be­stim­mun­gen. Lesung und Gespräch mit Daniela Danz (Kra­nich­feld) und Harry Weg­hen­kel (Eisen­ach)

Mode­ra­tion: Guido Naschert

Wei­tere Info­ra­tio­nen unter: https://www.literarische-gesellschaft.de/projekte/lesereihen-und-buehnen/als-bliebe-die-wurzel-im-boden

Sep
23
Mi
Vortrag von Dr. Peter Neumann in Weimar
Sep 23 um 18:00

In der Reihe „Kon­stel­la­tio­nen. Neue Sich­ten der Biblio­thek“ spricht Dr. Peter Neu­mann (Berlin/Oldenburg) über

West-öst­li­che Kon­stel­la­tio­nen. Jür­gen Haber­mas und Christa Wolf wech­seln Briefe“.

 

Auf­grund der aktu­el­len Hygiene- und Sicher­heits­maß­nah­men ist das Platz­an­ge­bot im Bücher­ku­bus beschränkt. Eine Teil­nahme kann lei­der nicht garan­tiert wer­den. Wir bit­ten des­halb um ver­bind­li­che Anmel­dung unter: haab@klassik-stiftung.de

Sep
24
Do
Isabel Fargo Cole – »Das Gift der Biene« – Die Autorin im Gespräch mit Michael Hametner in der Eckermann-Buchhandlung Weimar
Sep 24 um 19:00

Isa­bel Fargo Cole, die auch in ihrem zwei­ten Roman das Leben im Osten des geteil­ten und wie­der­ver­ei­nig­ten Deutsch­lands beschreibt, ist die­ser The­ma­tik bereits als Übersetzerin Wolf­gang Hil­bigs begeg­net. Des­sen einst als „Wen­de­ro­man“ gefei­er­tes Buch „Das Pro­vi­so­rium“ erschien 2000 – Michael Hamet­ner stellte es in sei­ner Radio­sen­dung im Gespräch mit Wolf­gang Hil­big vor. 30 Jahre nach den Umwälzungen von 1989/90 spricht der Lite­ra­tur­kri­ti­ker mit der US-Ame­ri­ka­ne­rin über ihr aktu­el­les Buch und den lite­ra­ri­schen Umgang mit dem Thema.

Auf­grund der gel­ten­den Hygie­neschutz­vor­schrif­ten bit­ten wir um vor­he­rige Anmel­dung per E‑Mail an thueringer-literaturrat@gmx.de oder tele­fo­nisch unter 03643–9087751.

Wir bit­ten um Verständnis, dass wir auf­grund der der­zeit gel­ten­den Bestim­mun­gen nur eine begrenzte Platzkapazität haben.

Eine gemein­same Ver­an­stal­tung des Thüringer Lite­ra­tur­ra­tes und der Wolf­gang-Hil­big Gesell­schaft im Rah­men der Reihe »Welt­spra­che Poe­sie – Wolf­gang Hil­big in Thü­rin­gen«.

Mit freund­li­cher Unterstützung der Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thüringen.

Lesung mit Christine Theml, Iris Geisler und Christine Hansmann in Jena
Sep 24 um 19:00

Lesun­gen im Rah­men der Reihe „Lite­ra­tur im Flur“

 

Mit: Chris­tine Theml, Iris Geis­ler (Jena) und Chris­tine Hans­mann (Wei­mar), Lesung

Musik: Ilga Her­zog (Jena), Quer­flöte u.a.

Sep
25
Fr
Lesung mit Annett Renneberg, Florian Lukas und Günter Sommer in Suhl
Sep 25 um 19:30

»leise, laut, ver­bo­ten« – Ein Abend über ver­bo­tene Lite­ra­tur in der DDR

Lesung mit Musik: Annett Ren­ne­berg und Flo­rian Lukas sowie Gün­ter „Baby“ Som­mer

Literarische Veranstaltung mit Annett Renneberg, Florian Lukas und „Baby“ Sommer in Suhl
Sep 25 um 19:30

leise, laut, ver­bo­ten“ – Ein Abend über ver­bo­tene Lite­ra­tur in der DDR

 

Mit einem Abend über ver­bo­tene Lite­ra­tur in der DDR unter dem Titel „leise, laut, ver­bo­ten“ geht der 20. Pro­vin­zschrei am Frei­tag, den 25. Sep­tem­ber 2020, in die nächste Runde. Dann ste­hen ab 19.30 Uhr die Schau­spie­ler Annett Ren­ne­berg und Flo­rian Lukas sowie Per­cus­sion-Legende Gün­ter Baby Som­mer auf der Bühne im Gro­ßen Saal des CCS.

Wie sehr einst im Osten Deutsch­lands die Frei­hei­ten begrenzt waren, ist 30 Jahre nach dem Mau­er­fall kaum noch vor­stell­bar. Nicht anders als den Bür­gern der DDR, erging es eben auch den Künst­lern, die sich heim­lich in Küchen und Ate­liers tra­fen und mal mehr, mal weni­ger deut­lich auf­be­gehr­ten gegen die Staats­macht, die Pri­vi­le­gier­ten und Ange­pass­ten. Dabei musste, wer in der DDR gesell­schafts­kri­tisch dachte oder gar han­delte, mit Bespit­ze­lun­gen, Repres­sa­lien und Ver­haf­tun­gen rech­nen. Autorin Katja Lange-Mül­ler, die mit 16 Jah­ren wegen »unso­zia­lis­ti­schen Ver­hal­tens« der Schule ver­wie­sen wurde, hat Texte von DDR-Lite­ra­ten wie Wolf­gang Hil­big und Durs Grün­bein zusam­men­ge­stellt. Die Schau­spie­ler Annett Ren­ne­berg und Flo­rian Lukas las­sen die Zustände, aber auch die krea­tive Lust der Künst­ler und den Mut der Bür­ger wie­der leben­dig wer­den. Und wenn Jazz-Per­cus­sion-Legende Gün­ter Baby Som­mer dazu impro­vi­siert, ist die span­nungs­rei­che Atmo­sphäre die­ser Zeit hör­bar.

  • Flo­rian Lukas hatte sei­nen gro­ßen Durch­bruch im Erfolgs­film »Good Bye, Lenin!« Für seine Rolle erhielt er 2003 u.a. den Deut­schen Film­preis. Von 2010 bis 2018 über­nahm er eine Haupt­rolle in der Fern­seh­se­rie »Weis­sen­see«. Zuletzt erhielt er 2017 den Deut­schen Fern­seh­kri­mi­preis als bes­ter Dar­stel­ler für »Die Ermitt­ler – Nur für den Dienst­ge­brauch«.
  • Annett Ren­ne­berg wurde in Rudol­stadt gebo­ren und wuchs in Ost-Ber­lin auf. Mit 13 Jah­ren spielte sie ihre erste Haupt­rolle in einem Fern­seh­film. Es folg­ten über 80 Filme, wei­tere Rol­len für Fern­se­hen und Kino. Die popu­lärs­ten Rol­len sind die der Signo­rina Elet­tra in den Ver­fil­mun­gen der Donna Leon Romane »Com­mis­sa­rio Bru­netti« und die Rolle der Dr. Maria Weber in der Erfolgs­se­rie »In aller Freund­schaft«. Die Schau­spie­le­rin arbei­tete viele Jahre mit Regis­seur Peter Zadek zusam­men. Im Jahr 2016 spielte sie im Rah­men der Salz­bur­ger Fest­spiele die Rolle der Köni­gin der Nacht in der Neu­in­sze­nie­rung des Tho­mas Bern­hard Stü­ckes »Der Igno­rant und der Wahn­sin­nige«.
  • Gün­ter Baby Som­mer ist einer der bedeu­tends­ten Schlag­zeu­ger und Per­kus­sio­nis­ten des zeit­ge­nös­si­schen euro­päi­schen Jazz. Er arbei­tete nicht nur mit dem Orga­nis­ten Hans-Gün­ther Wauer, son­dern auch mit Nobel­preis­trä­ger Gün­ter Grass, Christa Wolf und Chris­toph Hein zusam­men. Mitt­ler­weile umfasst seine Dis­ko­gra­fie über 100 Schall­plat­ten und CDs.
  • Katja Lange-Mül­ler stu­dierte am Lite­ra­tur­in­sti­tut Johan­nes R. Becher in Leip­zig. 1984 reiste sie aus der DDR nach West-Ber­lin aus. Für ihre Bücher erhielt sie zahl­rei­che Aus­zeich­nun­gen, u. a. den Gün­ter-Grass-Preis 2017. Zuletzt erschien ihr Roman »Dreh­tür«. Sie lebt bis heute in Ber­lin und auch in der Schweiz.

Infor­ma­tio­nen und Tickets zu allen wei­te­ren Ver­an­stal­tun­gen des 20. Pro­vin­zschreis fin­den sich unter: www.provinzschrei.de

Früh­zei­tige Buchung auf­grund gerin­ger Platz­ka­pa­zi­tä­ten

Um einen der limi­tier­ten Plätze zu ergat­tern, soll­ten die Tickets des­halb früh­zei­tig bestellt wer­den. Diese sind Online im Thü­rin­ger Ticket­shop unter www.ticketshop-thueringen.de und auf der Home­page www.provinzschrei.de käuf­lich zu erwer­ben. Die Kar­ten sind zudem in fol­gen­den Vor­ver­kaufs­stel­len erhält­lich:

 

  • Tou­rist­infor­ma­tion Suhl im Atrium des CCS,
    Freies Wort (Geschäfts­stel­len Suhl, Bad Sal­zun­gen, Mei­nin­gen),
    Rei­se­büro Schmidt GmbH in Suhl und Schleu­sin­gen,
    Buch­hand­lung am Topf­markt Suhl,
    Tou­rist­infor­ma­tio­nen Hild­burg­hau­sen, Ober­hof, Zella-Meh­lis, Mei­nin­gen, Schmal­kal­den und Erfurt
Sep
26
Sa
Kreatives Schreiben mit Anke Engelmann im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Sep 26 um 10:00 – 15:00

»Fehlerquellen sollen sprudeln«

Kreatives Schreiben am 24. Oktober 2020

 

Feh­ler sind der Motor für Ver­än­de­run­gen. Feh­ler trei­ben uns aus der Kom­fort­zone. Es muss weh­tun, erst dann bin ich bereit, einen Weg zu kor­ri­gie­ren. Feh­ler sind gut, wenn sie zu Schlüs­sen füh­ren, sie dür­fen das Selbst­be­wusst­sein nicht zer­stö­ren. Wie unsym­pa­thisch sind Men­schen, die immer alles rich­tig machen!

»Rich­tig« gehört zum Ergeb­nis, »falsch« gehört zum Weg. Viel­leicht müs­sen wir die Blick­rich­tung ändern, den Weg mit sei­nen Abwei­chun­gen und Ver­ir­run­gen betrach­ten, ohne zu wer­ten? Denn wie kann ein Ziel rich­tig sein, wenn auf dem Weg dort­hin ver­häng­nis­volle Feh­ler gemacht wer­den?

Trai­nie­ren wir unse­ren Feh­ler­mus­kel! Erfri­schen wir uns an spru­deln­den Feh­ler­quel­len! Stel­len wir die Welt auf den Kopf, denn viel­leicht steht sie dann rich­tig.

Einen Tag lang alles falsch machen – ich freu mich drauf!

Krea­ti­ves Schrei­ben im Kul­tur: Haus Dacheröden, am 24. Okto­ber 2020, 10 bis 15 Uhr

Anmel­dung:
Tele­fon (0361) 644 123 75
Mail: kontakt@herbstlese.de

Anke Engel­mann (www.poesiebuero.de)

 

Die Teil­nah­me­ge­bühr beträgt € 42,- Nor­mal­preis und € 30,- ermä­ßigt pro Tag und wird direkt vor Ort ent­rich­tet. Bei Mehr­fach­bu­chung im vor­aus ist ein Rabatt mög­lich.

 

»Gedichte und Klebebriefe« von Dietrich Lückoff in der Dichterstätte »Sarah Kirsch« in Limlingerode
Sep 26 um 14:30

Diet­rich Lück­off, 1957–2014, war pro­mo­vier­ter Roma­nist, ver­öf­fent­lichte Lyrik­bände, Erzäh­lun­gen, Kri­ti­ken und Essays im Rund­funk, in Zeit­schrif­ten und Büchern, liebt die Musik. Im ers­ten Teil wer­den seine Gedichte dar­ge­bo­ten.

Im zwei­ten Teil des Nach­mit­tags stellt Hei­de­lore Knef­fel Lück­hoffs Beschäf­ti­gung mit den unge­wöhn­li­chen »Kle­be­brie­fen« des Frei­herrn Karl Hart­wig Gre­gor von Meu­se­bach, 1781–1847, vor, Briefe z. B. an die Gebrü­der Grimm und die Fami­lie von Arnim, in die er Zei­tungs­ar­ti­kel und ande­res gedruck­tes, aber auch nicht­sprach­li­ches Mate­rial hin­ein­mon­tierte. Von Meu­se­bach war ein gefrag­ter Jurist und bedeu­ten­der Bücher­samm­ler und Büch­er­for­scher. Er war auch mit zwei Fami­li­en­mit­glie­dern der berühm­ten Nord­häu­ser Fami­lie Förs­te­mann ver­bun­den.

Sep
27
So
Salon für akustische Kunst im Kultur:Haus Dacheröden in Erfurt
Sep 27 um 16:00

HÖRSALON SPECIAL – Vor­stel­lung eines preis­ge­krön­ten Stü­ckes mit Gäs­ten.

Sep
29
Di
Lesung zum 100. Geburtstag von Hanns Cibulka mit Annette Scheibner in Meiningen
Sep 29 um 19:30

»Spra­che- leben­dig gewor­dene Idee« –

Lesung zum 100. Geburts­tag des Dich­ters Hanns Cibulka

 

Die Schrift­stel­le­rin Annette Scheib­ner liest zur Erin­ne­rung an ihren Vater, den Dich­ter Hanns Cibulka, aus sei­nen Büchern und stellt ihre neues Buch »Wort­fin­dungs­stö­rung« vor.

Okt
1
Do
Literarisch-poetischer Abend mit José Oliver und Mikael Vogel in Jena
Okt 1 um 12:25 – 13:25

»zum Blei­ben, wie zum Wan­dern – Höl­der­lin, theu­rer Freund« –

Ein Abend mit José Oli­ver und Mikael Vogel

 

Ein lyri­sches Gespräch zweier Dichter­freunde, die in Höl­der­lin einen gemein­sa­men Kom­pli­zen fin­den. José F.A. Oli­ver und Mikael Vogel begeg­nen sich anläss­lich Höl­der­lins 250. Geburts­tags zwi­schen Rück­halt und Zer­brech­lich­keit der W:orte. Sie spü­ren mit ihren Gedich­ten Hölder­lins Wan­de­rung nach Bor­deaux und des­sen rät­sel­haf­ter Rück­kehr in die Hei­math auf. Tref­fen sich davor und danach in den Ver­sen und Brie­fen eines Weg­ge­fähr­ten, des­sen Stimme poli­ti­scher und aktu­el­ler nicht sein könnte.

Getränke kön­nen nicht vor Ort erwor­ben wer­den. Die Mit­nahme eige­ner Getränke ist daher erlaubt.

Begrenzte Platz­zahl! Bitte mel­den Sie Ihren Besuch der Ver­an­stal­tun­gen vorab bei uns an – mit dem Erwerb von Kar­ten im VVK oder per E‑Mail an ranis@lesezeichen-ev.de

Werkstattgespräch mit Christian Gesellmann in Jena
Okt 1 um 12:38

Chris­tian Gesell­mann und »The Story of Kassa«

 

Chris­tian Gesell­mann ist Jenas aktu­el­ler Stadt­schrei­ber. Inner­halb eines Jah­res führt er Zeit­zeu­gen­ge­sprä­che und ver­öf­fent­licht diese im Zwei­wo­chen­rhyth­mus auf dem Jen­a­Kul­tur-Blog.

Ein Werk­statt­ge­spräch über 30 Jahre Raves, Jams, Bumms-Shows und Sozi­al­ar­beit im Kas­sa­blanca Jena. Chris­tian Gesell­mann beschäf­tigt sich als Stadt­schrei­ber Jenas mit der Geschichte des Clubs, „des­sen Wert unschätz­bar und in der Stadt unter­schätzt ist“, wie er sagt. Zum Auf­takt des Lese­ma­ra­thons stellt er Aus­züge aus sei­nen Zeit­zeu­gen­in­ter­views vor sowie Anek­do­ten aus der Geschichte des Kassa.

Der Ein­lass ist nur mit Mund-Nasen-Schutz gestat­tet.

Lesung mit Katja Oskamp in Jena
Okt 1 um 12:41

Katja Oskamp liest »Mar­zahn mon amour«

»Katja Oskamp braucht nicht viele Worte, um ein gan­zes Leben zu erzäh­len. Nor­male Leute, ein kaum beach­te­ter Ort – spek­ta­ku­läre Geschich­ten.« Bov Bjerg

Katja Oskamp ist Mitte vier­zig, als ihr das Leben fad wird. Das Kind ist aus dem Haus, der Mann ist krank, die Schrift­stel­le­rei, der sie sich bis dahin gewid­met hat: ein Feld der Ent­täu­schun­gen. Also macht sie etwas, was für andere dem Schei­tern gleich­käme: Sie wird Fuß­pfle­ge­rin in Ber­lin-Mar­zahn, einst das größte Plat­ten­bau­ge­biet der DDR. Und schreibt auf, was sie dabei hört – Geschich­ten wie die von Herrn Paulke, vor vier­zig Jah­ren einer der ers­ten Bewoh­ner des Vier­tels, Frau Guse, die sich im Rück­wärts­gang von der Welt ent­fernt, oder Herrn Pietsch, dem Ex-Funk­tio­när mit der karier­ten Schie­ber­mütze. Geschich­ten vol­ler Mensch­lich­keit und Witz, Wun­der­werke über den Men­schen an sich – von sei­nen Füßen her betrach­tet.

Der Ein­lass ist nur mit Mund-Nasen-Schutz gestat­tet.

Philosophisch-literarischer Stadtspaziergang auf Hegels Spuren in Jena
Okt 1 um 17:00

The­ma­ti­scher Stadt­spa­zier­gang als Begleit­ver­an­stal­tung zur Hegel-Aus­stel­lung im Roman­tik­er­haus.

Gün­ter Her­zog knüpft an die Höl­der­lin-Stadt­rund­gänge an und sucht Häu­ser und Plätze auf, die mit Hegels Jenaer Auf­ent­halt von 1801 bis 1807 ver­bun­den sind. Wo hat er gewohnt? Bei wem ver­brachte er gesel­lige Abende, wo hielt er Vor­le­sun­gen?

Treff­punkt ist das Roman­tik­er­haus. Hier ist die Teil­nah­me­ge­bühr von 4, ermä­ßigt 3 Euro zu ent­rich­ten und hier erfolgt auch die Regis­trie­rung der Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer. Wer sicher gehen möchte, dass er oder sie bei der infor­ma­ti­ven Runde dabei ist, sollte vorab reser­vie­ren (Tel. 498243) oder sich schon vor­her die Karte holen.

Das Stadt­mu­seum Jena wird nach Bewäl­ti­gung aller Bau­ar­bei­ten und Wie­der­be­zug der Innen­räume ab 5. Dezem­ber wie­der für Gäste geöff­net sein.

Lesung mit Alexander Osang in Jena
Okt 1 um 20:15

Alex­an­der Osang liest „Die Leben der Elena Sil­ber“

 

Russ­land, Anfang des 20. Jahr­hun­derts. In einer klei­nen Pro­vinz­stadt öst­lich von Mos­kau wird der Revo­lu­tio­när Vik­tor Kras­now hin­ge­rich­tet. Wie eine gewal­tige Welle erfasst die Zeit in die­sem Moment Vik­tors Toch­ter Lena. Sie hei­ra­tet den deut­schen Tex­ti­l­in­ge­nieur Robert Sil­ber und flieht mit die­sem 1936 nach Ber­lin, als die poli­ti­sche Lage in der Sowjet­union gefähr­lich wird. In Schle­sien über­le­ben sie den Zwei­ten Welt­krieg, aber dann ver­schwin­det Robert in den Wir­ren der Nach­kriegs­zeit, und Elena muss ihre vier Töch­ter alleine durch­brin­gen. Sie sol­len den Weg wei­ter­ge­hen, den Elena begon­nen hat zu gehen – hin­aus aus einem zu engen Leben, weg vom Unglück. Doch stimmt diese Geschichte, wie Elena sie ihrer Fami­lie immer wie­der erzählt hat? Mehr als zwan­zig Jahre nach Ele­nas Tod macht sich ihr Enkel, der Fil­me­ma­cher Kon­stan­tin Stein, auf den Weg nach Russ­land. Er will die Geschichte des Jahr­hun­derts und sei­ner Fami­lie ver­ste­hen, um sich selbst zu begrei­fen.

Okt
2
Fr
Lesung mit Mona Krassu in Neustadt/Orla
Okt 2 um 19:00

»Falsch erzo­gen« – Lesung mit der Schrift­stel­le­rin Mona Krassu

Solveig Eck­stein hat viele Träume. Zum Bei­spiel die­sen, eine her­aus­ra­gende Schau­spie­le­rin zu wer­den. Sie ist ein hüb­sches und intel­li­gen­tes Mäd­chen. Sie liebt Gedichte, liest, wenn andere Kin­der spie­len. Sie hat also alle Vor­aus­set­zun­gen, ihren Traum zu leben.

Aber, sie wächst in der DDR auf. Was pas­siert in einer Dik­ta­tur mit Kin­dern, die schon als Schü­ler nicht ins sozia­lis­ti­sche Sys­tem pas­sen, weil sie Paro­len hin­ter­fra­gen und weil sie wider­spre­chen? Weil sie die Songs von Udo Lin­den­berg toll fin­den? Weil sie frei leben wol­len? Die Genos­sen und Funk­tio­näre in der DDR haben Ihre Metho­den. Sie nut­zen auch die Mit­tel der Medi­zin, wenn es darum geht, junge Men­schen auf Linie zu brin­gen.

Wie Mäd­chen und junge Frauen in den soge­nann­ten Trip­per­bur­gen gede­mü­tigt und miss­han­delt wur­den, ist unfass­bar. Im Roman „Falsch erzo­gen“ erzählt Mona Krassu ein­fühl­sam die Geschichte eines die­ser Mäd­chen.

Zur Ver­an­stal­tung wird es einen Bücher­tisch geben.

Okt
3
Sa
Führung durch die Dichterzimmer im Stadtschloss Weimar
Okt 3 um 10:00 – 11:00

Eine weitere Führung findet von 11:30 Uhr bis 12:30 Uhr statt!

 

Neu­eröff­nung der Dich­ter­zim­mer im Rah­men der Schloss­sa­nie­rung

 

Wie­land, Her­der, Schil­ler und Goe­the ein­ge­rich­te­ten Memo­ri­al­räume im Wei­ma­rer Schloss stel­len ein Gesamt­kunst­werk dar. Im Rah­men einer Füh­rung erle­ben Sie nun drei der vier Dich­ter­zim­mer nach der Restau­rie­rung wie­der in authen­ti­scher Gestal­tung und erfah­ren etwas über ihre Geschichte sowie zur Wei­ter­ent­wick­lung des Wei­ma­rer Stadt­schlos­ses.

Max. 10 Per­so­nen

 

Tickets ab sofort an allen Muse­ums­kas­sen sowie der Tou­rist Infor­ma­tion Wei­mar

Nächs­ter Ver­kaufs­punkt: Tou­rist Infor­ma­tion Wei­mar

Okt
4
So
Ulf Annel liest in der Open Factory im Eiermannbau Apolda
Okt 4 um 16:00

KNALLTÜTEN, RINDERSCHWANZSUPPEN UND NACKTE SCHORNSTEINFEGER

Lesung mit Ulf Annel

 

Zum Abschluss wird‘s noch­mal bunt. Die Illus­tra­to­rin Kat­rin Kadelke hat bereits drei Bücher des Erfur­ter Kaba­ret­tis­ten Ulf Annel so gestal­tet, dass die Mensch­heit Freude daran hat. Und weil Frau Kadelke in Neu­see­land lebt und Herr Annel in Tiefthal/Thüringen funk­tio­niert die krea­tive Zusam­men­ar­beit über das sonst so geschol­tene Inter­net. Es wird ein biss­chen was gezeigt, ein wenig gele­sen. Musi­ka­lisch auf­lo­ckernd wirft der Boo­gie-Pia­nist Jürgen „Atze“ Adlung alias Mr. Speed­fin­ger ein paar Noten dazwi­schen.

Geför­dert durch die Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thü­rin­gen.

Okt
6
Di
Lesung mit Mona Krassu in Greiz
Okt 6 um 19:00

»Falsch erzo­gen« – Lesung mit der Schrift­stel­le­rin Mona Krassu

Solveig Eck­stein hat viele Träume. Zum Bei­spiel die­sen, eine her­aus­ra­gende Schau­spie­le­rin zu wer­den. Sie ist ein hüb­sches und intel­li­gen­tes Mäd­chen. Sie liebt Gedichte, liest, wenn andere Kin­der spie­len. Sie hat also alle Vor­aus­set­zun­gen, ihren Traum zu leben.

Aber, sie wächst in der DDR auf. Was pas­siert in einer Dik­ta­tur mit Kin­dern, die schon als Schü­ler nicht ins sozia­lis­ti­sche Sys­tem pas­sen, weil sie Paro­len hin­ter­fra­gen und weil sie wider­spre­chen? Weil sie die Songs von Udo Lin­den­berg toll fin­den? Weil sie frei leben wol­len? Die Genos­sen und Funk­tio­näre in der DDR haben Ihre Metho­den. Sie nut­zen auch die Mit­tel der Medi­zin, wenn es darum geht, junge Men­schen auf Linie zu brin­gen.

Wie Mäd­chen und junge Frauen in den soge­nann­ten Trip­per­bur­gen gede­mü­tigt und miss­han­delt wur­den, ist unfass­bar. Im Roman „Falsch erzo­gen“ erzählt Mona Krassu ein­fühl­sam die Geschichte eines die­ser Mäd­chen.

Zur Ver­an­stal­tung wird es einen Bücher­tisch geben.

Lesung und Gespräch mit Ingrid und Ulf Annel in Bad Frankenhausen
Okt 6 um 19:00

»… als bliebe die Wur­zel im Boden« Bad Fran­ken­hau­sen – Thü­rin­gen – sagen­haft und humor­voll. Lesung und Gespräch mit Ingrid und Ulf Annel (Erfurt-Tief­thal)

Mode­ra­tion: Guido Naschert

Wei­tere Info­ra­tio­nen unter: https://www.literarische-gesellschaft.de/projekte/lesereihen-und-buehnen/als-bliebe-die-wurzel-im-boden

Literaturland Thüringen auf Radio Lotte – mit dem Schriftsteller Bernd Ritter
Okt 6 um 22:00

Am 6. Okto­ber 2020 ist ab 22 Uhr der Schrift­stel­ler Bernd Rit­ter zu Gast im Stu­dio von Radio Lotte. Jens Kirs­ten spricht mit ihm über sei­nen Roman »Die Kehr­seite der Bil­der oder Der Fall hin­ter dem Fall«, an dem Bernd Rit­ter meh­rere Jahre gear­bei­tet hat.

Es geht darin um den gro­ßen Gemäl­de­dieb­stahl auf Schloss Frie­den­stein 1979, der durch die Rück­kehr der Bil­der sowie durch Arti­kel im »Spie­gel« und ande­ren Tages­zei­tun­gen über den angeb­li­chen Ein­zel­tä­ter Bewe­gung gekom­men ist.

Bernd Rit­ter hat kei­nen Kri­mi­nal­ro­man, son­dern einen Gesell­schafts­ro­man geschrie­ben, in dem es auch um das Schwei­gen einer Stadt geht, dem Rit­ter immer wie­der begeg­nete, als er zum Thema recher­chierte.

Zu hören ist Radio Lotte im Stadt­ge­biet von Wei­mar auf 160,6 UKW

und welt­weit im Inter­net unter https://www.radiolotte.de

 

 

Foto: Syl­wia Mier­zynska.

Okt
7
Mi
Bilderbuchkino: Die Kleine Hexe von Otfried Preußler im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Okt 7 um 16:00

Der Raum wird dun­kel, die Bil­der einer Geschichte begin­nen zu leuch­ten. Das Kul­tur: Haus Dacheröden bie­tet zwei Mal im Monat ein kos­ten­lo­ses Bil­der­buch­kino für Kin­der ab 4 Jah­ren an. Dabei wer­den die Bil­der eines Bil­der­buchs auf eine große Lein­wand pro­ji­ziert und der Text live vor­ge­le­sen. Die beson­dere Atmo­sphäre nimmt mit auf eine Reise mit der klei­nen Hexe, dem fre­chen Rabe Socke, dem Nein­horn und vie­len ande­ren. Herz­li­che Ein­la­dung für kleine und große Gäste zum Stau­nen, Träu­men und Lachen.

Die kleine Hexe von Otfried Preuß­ler

Eine zau­ber­hafte Bil­der­buch­ge­schichte für eine der lie­bens­wer­tes­ten Kin­der­buch­fi­gu­ren aller Zei­ten! Erzählt nach dem Kin­der­buch-Klas­si­ker von Otfried Preuß­ler, gran­dios in Szene gesetzt von Daniel Napp, zum Vor­le­sen für Kin­der ab 4 Jah­ren.

In einem klei­nen Häus­chen, tief im Wald, da wohnt die kleine Hexe mit ihrem Raben Abra­xas. Jeden Tag übt sie flei­ßig für die große Hexen­prü­fung. Aber das Hexen ist nun mal keine ein­fa­che Sache. An die­sem Mor­gen ist alles beson­ders ver­flixt: Erst reg­net es But­ter­milch und dann zau­bert die kleine Hexe auch noch ihren Besen ent­zwei! Um einen neuen zu kau­fen, macht sich die kleine Hexe auf den Weg in die Stadt – und sorgt dort für jede Menge Tru­bel …

Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung des Thie­ne­mann-Ess­lin­ger Ver­la­ges.

Bitte beach­ten Sie, dass wir auf­grund der aktu­el­len Corona-Ver­ord­nung des Lan­des Thü­rin­gen ver­pflich­tet sind, bei allen Ver­an­stal­tun­gen eine Anmel­de­liste zu füh­ren mit Vor- und Nach­name, Adresse oder Tele­fon­num­mer der Gäste. Die Lis­ten müs­sen für 4 Wochen auf­be­wahrt und dann unver­züg­lich ver­nich­tet wer­den. Die erho­be­nen Daten wer­den zu kei­nem ande­ren Zweck wei­ter­ver­ar­bei­tet und nicht für Dritte zugäng­lich sein.

Herz­li­chen Dank für Ihr Ver­ständ­nis.

Gedichte und Auszüge aus Dramen und Briefen Schillers mit Cora Chilcott in Heilbad Heiligenstadt
Okt 7 um 19:30

Schau­spiel-Solo von Cora Chil­cott: Schil­ler. Der Dich­tung muntre Schat­ten­welt

Gedichte und Aus­züge aus Dra­men und Brie­fen Fried­rich von Schil­lers.

Lesung zum 100. Geburtstag von Hanns Cibulka mit Annette Scheibner in Schmalkalden
Okt 7 um 19:30

»Spra­che- leben­dig gewor­dene Idee« –

Lesung zum 100. Geburts­tag des Dich­ters Hanns Cibulka

 

Die Schrift­stel­le­rin Annette Scheib­ner liest zur Erin­ne­rung an ihren Vater, den Dich­ter Hanns Cibulka, aus sei­nen Büchern und stellt ihre neues Buch »Wort­fin­dungs­stö­rung« vor.

Okt
8
Do
3. Fachtag Literatur in Erfurt – »Was ist gute Literatur?«
Okt 8 um 09:00 – 16:30
3. Fachtag Literatur in Erfurt – »Was ist gute Literatur?« @ Alte Parteischule Erfurt

Pro­gramm

Tagungs­mo­de­ra­tion

  • Bern­hard Fischer / Wolf­gang Haak, (Vor­sit­zende des Thü­rin­ger Lite­ra­tur­ra­tes)

09:00 Uhr – 09:30 Uhr

  • Ankom­men / Anmel­dung

09:30 Uhr – 10:00 Uhr

Begrü­ßung

  • Gruß­wort der Vor­sit­zen­den des Thü­rin­ger Lite­ra­tur­ra­tes
  • Gruß­wort von Tina Beer, Staats­se­krtä­rin für Kul­tur / Thü­rin­ger Staats­kanz­lei

10:00 Uhr – 10:45 Uhr

  • Was ist gute Lite­ra­tur?“
  • Andreas Pflü­ger (Schrift­stel­ler, Dreh­buch­au­tor)
  • Dis­kus­sion

10:45 Uhr – 11:30 Uhr

  • Was ist eine gute Über­set­zung?“
  • Katja Cas­sing (cass ver­lag, Bad Berka)
  • Dis­kus­sion

11:30 Uhr – 11:45 Uhr

  • Kaf­fee­pause

11:45 Uhr – 12:30 Uhr

  • Krea­ti­ves Schrei­ben als Zugang zum lite­ra­ri­schen Schrei­ben“
  • Anke Engel­mann, (Büro für ange­wandte Poe­sie)
  • Dis­kus­sion

12:30 Uhr – 13:00 Uhr

  • Aus der Werk­statt des Schrei­bens“
  • Bern­hard Fischer und Wolf­gang Haak im Gespräch mit Katja Lange-Mül­ler (Schrift­stel­le­rin)

13:00 Uhr – 14:00 Uhr

  • Mit­tags­pause

14:00 Uhr – 14:45 Uhr

  • Öko­no­mi­scher Erfolg vs. Kri­ti­kerer­folg“ – Wann ent­ste­hen gesell­schaft­li­che Dis­kurse über Lite­ra­tur?
  • Jens-Fietje Dwars im Gespräch mit Hans-Die­ter Schütt (Lite­ra­tur­kri­ti­ker)
  • Dis­kus­sion

14:45 Uhr – 15:30 Uhr

  • Wie gute Bücher ent­ste­hen“
  • Ger­hard Steidl (Ver­le­ger, Göt­tin­gen)
  • Dis­kus­sion

15:30 Uhr – 15:45 Uhr

Kaf­fee­pause

15:45 Uhr – 16:30 Uhr

  • Abschluss­po­dium


Ver­an­stal­ter / Part­ner:

  • Thü­rin­ger Lite­ra­tur­rat e.V.
  • in Koope­ra­tion mit der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei

Was ist gute Lite­ra­tur?

  • Diese seit der Antike immer wie­der gestellte Frage will der Thü­rin­ger Lite­ra­tur­rat in den Mit­tel­punkt des 3. Fach­tags Lite­ra­tur im Erfur­ter Land­tag stel­len. Jeder, der sich ernst­haft mit Lite­ra­tur beschäf­tigt, muss jeden­falls für sich eine Qua­li­täts­ent­schei­dung über Lite­ra­tur tref­fen. Wer einen Lite­ra­tur­preis ver­gibt, nimmt in Anspruch, dass die prä­mier­ten Autoren gute Bücher schrei­ben. Wer dem Publi­kum Lesun­gen anbie­tet – sei es an rea­len Orten oder sei es in elek­tro­ni­schen Medien – will dem Publi­kum keine schlech­ten, son­dern gute lite­ra­ri­sche Werke vor­stel­len. Wer sei­nen Freun­den ein Buch emp­fiehlt, fin­det das Buch gut; oder reicht es, dass er es inter­es­sant fin­det, viel­leicht sogar auf­re­gend? Ein Ver­le­ger sieht das für die von ihm ver­leg­ten Bücher genauso. Ebenso ein Buch­händ­ler, der dar­über ent­schei­det, wel­che Werke er ins Schau­fens­ter stellt. In den Lehr­plä­nen für den Schul­un­ter­richt wird natür­lich eben­falls Qua­li­täts-Lite­ra­tur bevor­zugt. Aber was sind die Qua­li­täts-Merk­male? Gibt es über­haupt wel­che, oder ist das ein­fach nur Geschmacks­sa­che oder gar Will­kür? Und wer ent­schei­det? Die Spe­zia­lis­ten? Das Publi­kum? Und wie ent­steht Qua­li­täts­li­te­ra­tur?
    Wir haben die Ver­mu­tung, dass es sehr wohl Ant­wor­ten auf alle diese Fra­gen gibt, dass sie aber ver­schie­den aus­fal­len, je nach­dem, von wel­cher Seite aus man die Frage betrach­tet. Des­halb wol­len wir unter­schied­li­che Sicht­wei­sen zu Wort kom­men las­sen. Die eine Per­spek­tive ist die des sach­ver­stän­di­gen Kri­ti­kers. Eine andere mag die des Ver­le­gers sein, wie­der eine die des Buch­händ­lers – beide haben natur­ge­mäß auch wirt­schaft­li­chen Gege­ben­hei­ten Rech­nung zu tra­gen. Sollte, wie der grie­chi­sche Phi­lo­soph Pla­ton meinte, nur sol­che Lite­ra­tur gut und daher erlaubt sein, die ein staats­tra­gen­des Welt­bild ver­mit­telt? Aber nicht nur die Wir­kung auf Lese­rin­nen und Leser kann gut oder schlecht sein, son­dern auch die Wir­kung lite­ra­ri­schen Schrei­bens auf die Schrei­ben­den: Hat krea­ti­ves Schrei­ben eine the­ra­peu­ti­sche Dimen­sion? Ist Lite­ra­tur gut, wenn sie dem Autor gut tut? All die­sen Aspek­ten des The­mas wol­len wir auf dem Fach­tag Lite­ra­tur nach­ge­hen. Dane­ben wol­len wir aber auch bei­spiel­haft über die Pro­duk­ti­ons­be­din­gun­gen für gute Lite­ra­tur nach­den­ken. Bega­bung der Autor(inn)en gehört mit Sicher­heit dazu, aber was braucht es noch? Ein Werk­statt­ge­spräch mit einer Autorin sol­len Auf­schlüsse ermög­li­chen. Die­sem The­men­ta­bleau wol­len wir uns auf dem 3. Fach­tag Lite­ra­tur im Herbst 2020 im Thü­rin­ger Land­tag wid­men.
Öffentliche Führung durch »Hegels Jenaer Jahre« im Romantikerhaus Jena
Okt 8 um 17:30

Ist Hegel immer gleich Hegel? Diese Frage ist nicht tri­vial, denn erst in Jena kam Hegel zu immer grö­ße­rer Bekannt­heit. Der ein­fa­che – und doch nicht so ein­fa­che – Grund ist, dass erst in Jena, der dama­li­gen „Welt­haupt­stadt der Phi­lo­so­phie“, Ereig­nisse statt­fan­den, die seine Phi­lo­so­phie nach­hal­tig präg­ten und ihn zum bedeu­tends­ten Phi­lo­so­phen der Moderne mach­ten.

Die bei­den Rund­gänge dau­ern jeweils 30–45 Minu­ten und begin­nen um 17:30 Uhr und 18:30 Uhr.

Die Teil­neh­mer­zahl ist je Füh­rung auf maxi­mal vier Per­so­nen begrenzt.

Bitte reser­vie­ren Sie daher Ihre Teil­nahme an einer der Füh­run­gen tele­fo­nisch unter 03641 – 49 82 43.

Bis 15 Minu­ten vor Füh­rungs­be­ginn kann dann das Ticket an der Kasse des Roman­tik­er­hau­ses erwor­ben wer­den.

Hier sind auch die Kon­takt­da­ten zu hin­ter­las­sen. Für den Muse­ums­be­such ist das Tra­gen einer Mund-Nase-Bede­ckung Pflicht.

Vortrag von Dr. Annette Seemann in Weimar
Okt 8 um 18:00

Vor­trag von Dr. Annette See­mann (Wei­mar) über die Male­rin Louise Seid­ler (1786–1866) in der Reihe „Frau­en­bio­gra­phien des 18. Jahr­hun­derts“

Anmel­dung unter: haab@klassik-stiftung.de

Vortrag von Prof. Dr. Stephan Oswald in Weimar
Okt 8 um 18:00

August von Goe­the

Vor­trag von Prof. Dr. Ste­phan Oswald

 

Vor­trags­reihe des Freun­des­krei­ses des Goe­the-Natio­nal­mu­se­ums e.V.

Öffentliche Führung durch »Hegels Jenaer Jahre« im Literaturmuseum Romantikerhaus in Jena
Okt 8 um 18:30

Ist Hegel immer gleich Hegel? Diese Frage ist nicht tri­vial, denn erst in Jena kam Hegel zu immer grö­ße­rer Bekannt­heit. Der ein­fa­che – und doch nicht so ein­fa­che – Grund ist, dass erst in Jena, der dama­li­gen „Welt­haupt­stadt der Phi­lo­so­phie“, Ereig­nisse statt­fan­den, die seine Phi­lo­so­phie nach­hal­tig präg­ten und ihn zum bedeu­tends­ten Phi­lo­so­phen der Moderne mach­ten.

Die bei­den Rund­gänge dau­ern jeweils 30–45 Minu­ten und begin­nen um 17:30 Uhr und 18:30 Uhr.

Die Teil­neh­mer­zahl ist je Füh­rung auf maxi­mal vier Per­so­nen begrenzt.

Bitte reser­vie­ren Sie daher Ihre Teil­nahme an einer der Füh­run­gen tele­fo­nisch unter 03641 – 49 82 43.

Bis 15 Minu­ten vor Füh­rungs­be­ginn kann dann das Ticket an der Kasse des Roman­tik­er­hau­ses erwor­ben wer­den.

Hier sind auch die Kon­takt­da­ten zu hin­ter­las­sen. Für den Muse­ums­be­such ist das Tra­gen einer Mund-Nase-Bede­ckung Pflicht.

Kurzfilmabend 23. Literaturtage auf Burg Ranis
Okt 8 um 19:30

Der Kul­tur­be­trieb wird lang­sam und unter Auf­la­gen wie­der zum Leben erweckt, nach­dem ab März 2020 schlag­ar­tig alle Pla­nun­gen passé waren und sich ein beacht­li­cher Teil des Ver­an­stal­tungs­ge­sche­hens ins Inter­net ver­la­gert hat. Auch wir haben mit unse­ren „Thü­rin­ger Lite­ra­tur­ta­gen digi­tal“ erst­mals die­sen neuen Weg beschrit­ten.

Trotz des posi­ti­ven Feed­backs wurde aber ein „Pro­gramm­punkt“ bei der vir­tu­el­len Vari­ante unse­rer Lite­ra­tur­tage in die­sem Jahr schmerz­lich ver­misst: das Bei­sam­men­sein, der Aus­tausch, das Gläschen Wein in Ehren …

Bei einem Kurz­film­abend (mit Begrüßungsdrink!) auf Burg Ranis soll dies nun nach­ge­holt wer­den. Gezeigt wer­den dabei ausgewählte Beiträge unse­res Online-Fes­ti­vals u.a. mit Kat­rin Schu­ma­cher, Antje Horn, Cle­mens Meyer, Lutz Sei­ler und Hart­mut Rosa – im Director’s Cut.

Kar­ten erhal­ten Sie für € 5,- (inkl. Begrü­ßungs­ge­tränk)

Okt
9
Fr
Lesung mit Walther Grunwald in Weimar
Okt 9 um 18:00

Walt­her Grun­wald liest aus sei­nem neuem Buch: „Gehun­gert haben wir nicht.“ Der Schwarz­markt in Ber­lin 1945 bis 1949.

Wir bit­ten um Anmel­dung unter: haab@klassik-stiftung.de

Literatursalon des Südthüringer Literaturvereins in Suhl
Okt 9 um 18:00

Offe­nes Podium für (eigene) Lite­ra­tur. Autorin­nen und Autoren sind herz­lich will­kom­men, um mit erfah­re­nen Schrift­stel­lern des Süd­thü­rin­ger Lite­ra­tur­ver­eins ins Gespräch zu kom­men.

Lesung mit Dirk Kurbjuweit in Erfurt
Okt 9 um 19:30

Die grau­en­hafte Mord­se­rie in den ers­ten Jah­ren der Wei­ma­rer Repu­blik, mit der Fritz Haar­mann als „Schläch­ter von Han­no­ver“ in die Kri­mi­nal­ge­schichte ein­ging, dient Künst­lern bis heute immer wie­der als Vor­lage. Vom berühm­ten Haar­mann-Lied „Warte, warte nur ein Weil­chen“ über die Adap­tion für das Thea­ter oder im Hör­spiel bis hin zur fil­mi­schen Ver­ar­bei­tung – Götz George spielte 1995 den „Tot­ma­cher“ – reicht das weite Spek­trum. Zu abgrün­dig ist diese his­to­ri­sche Figur, die weit über zwan­zig Jungs und junge Män­ner im sexu­el­len Rausch ermor­dete und anschlie­ßend zer­stü­ckelte, zu drän­gend und letzt­lich auch immer wie­der uner­gründ­lich die Frage, wie ein Mensch dazu fähig sein kann, als dass dies gerade die Kunst nicht her­aus­for­dern sollte.
Auch der unge­mein viel­sei­tige Autor und Jour­na­list Dirk Kurb­ju­weit hat sich nun des Stof­fes ange­nom­men. In sei­nem schlicht mit „Haar­mann“ beti­tel­ten Kri­mi­nal­ro­man lässt er den Ermitt­ler Robert Lahn­stein bald an seine Gren­zen kom­men. Lahn­stein weiß nicht mehr, was ihm mehr zu schaf­fen macht: das Schick­sal der ver­miss­ten jun­gen Män­ner, das Katz-und-Maus-Spiel mit dem mut­maß­li­chen Täter oder die dubio­sen Machen­schaf­ten sei­ner Kol­le­gen bei der Poli­zei.

Psy­cho­lo­gisch raf­fi­niert und extrem fes­selnd ent­wirft Dirk Kurb­ju­weit ein Sit­ten­bild der wil­den 1920er-Jahre und ihrer dunk­len Sei­ten, zeigt ein Zeit­al­ter der trau­ma­ti­sier­ten See­len, der poli­ti­schen Ver­ro­hung, der mas­sen­haf­ten Pro­sti­tu­tion. So wird aus dem patho­lo­gi­schen Ein­zel­fall ein his­to­ri­sches Lehr­stück über mensch­li­che Abgründe.

Bitte beach­ten Sie die all­ge­mei­nen Corona-Vor­schrif­ten: Tra­gen Sie eine Maske, wenn Sie sich in den Ver­an­stal­tungs­räu­men bewe­gen (am Platz kön­nen Sie die Maske abneh­men) und hal­ten Sie den Min­dest­ab­stand von 1,5 Metern zwi­schen den Per­so­nen, die nicht aus einem Haus­halt sind, ein. Bitte beach­ten Sie auch, dass wir auf­grund der aktu­el­len Corona-Ver­ord­nung des Lan­des Thü­rin­gen ver­pflich­tet sind, bei allen Ver­an­stal­tun­gen eine Anmel­de­liste zu füh­ren mit Vor- und Nach­name, Adresse oder Tele­fon­num­mer der Gäste. Die Lis­ten müs­sen für 4 Wochen auf­be­wahrt und dann unver­züg­lich ver­nich­tet wer­den. Die erho­be­nen Daten wer­den zu kei­nem ande­ren Zweck wei­ter­ver­ar­bei­tet und nicht für Dritte zugäng­lich sein. Herz­li­chen Dank für Ihr Ver­ständ­nis.

Lesung mit Mona Krassu in Bad Klosterlausnitz
Okt 9 um 20:00

Mona Krassu liest aus ihrem Roman »Falsch erzo­gen«

 

Solveig Eck­stein hat viele Träume. Zum Bei­spiel die­sen, eine her­aus­ra­gende Schau­spie­le­rin zu wer­den. Sie ist ein hüb­sches und intel­li­gen­tes Mäd­chen. Sie liebt Gedichte, liest, wenn andere Kin­der spie­len. Sie hat also alle Vor­aus­set­zun­gen, ihren Traum zu leben.

Aber, sie wächst in der DDR auf. Was pas­siert in einer Dik­ta­tur mit Kin­dern, die schon als Schü­ler nicht ins sozia­lis­ti­sche Sys­tem pas­sen, weil sie Paro­len hin­ter­fra­gen und weil sie wider­spre­chen? Weil sie die Songs von Udo Lin­den­berg toll fin­den? Weil sie frei leben wol­len? Die Genos­sen und Funk­tio­näre in der DDR haben Ihre Metho­den. Sie nut­zen auch die Mit­tel der Medi­zin, wenn es darum geht, junge Men­schen auf Linie zu brin­gen.

Wie Mäd­chen und junge Frauen in den soge­nann­ten Trip­per­bur­gen gede­mü­tigt und miss­han­delt wur­den, ist unfass­bar. Im Roman »Falsch erzo­gen« erzählt Mona Krassu ein­fühl­sam die Geschichte eines die­ser Mäd­chen.

Okt
10
Sa
Thüringen liest! – Lesung und Puppenspiel mit Angela Carl in Erfurt
Okt 10 um 10:00

Lesung und Pup­pen­spiel mit Angela Carl: »Kas­per unter­wegs im Mär­chen­land … Wie der schlaue Kas­per den gei­zi­gen Räu­ber über­lis­tete«

Geschichtenwanderung durch den Erfurter Steiger mit der Autorin Claudia Mende
Okt 10 um 14:00 – 17:00

Geschich­ten­wan­de­rung durch den Erfur­ter Stei­ger mit der Autorin Clau­dia Mende

Kin­der, Eltern und Groß­el­tern sind zu einer ganz beson­de­ren Wan­de­rung durch den Herbst­wald ein­ge­la­den: Gemein­sam mit der Autorin Clau­dia Mende und ihren Cha­rak­te­ren aus dem Kin­der­buch »Tom und der Wald­schrat« erfah­ren sie viel Wis­sens­wer­tes über den Wald, seine Funk­tion und den Schutz des Wal­des. In der span­nen­den Geschichte wird lehr­reich und doch für alle ver­ständ­lich Umwelt­be­wusst­sein ver­mit­telt.

Geför­dert durch die Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thü­rin­gen.

Start der bürgerwissenschaftlichen Plattform ‚Kino in der DDR‘ im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Okt 10 um 14:00 – 18:00

Ver­an­stal­tung zum offi­zi­el­len Start der digi­ta­len For­schungs­platt­form “Kino in der DDR

Die Kino­ge­schichte der DDR wurde bis­lang vor allem als staat­li­che Film­po­li­tik- und Pro­duk­ti­ons­ge­schichte geschrie­ben.
Als nahezu uner­forscht gel­ten hin­ge­gen die per­sön­li­chen Erfah­run­gen der DDR-Kino­be­su­cher und eine his­to­risch ein­ma­lige Kino- und Fan­kul­tur droht mit der Zeit in Ver­ges­sen­heit zu gera­ten. Ziel des For­schungs­pro­jekts »Kino in der DDR« ist, das Wis­sen und die Erin­ne­run­gen an das Licht­spiel­we­sen Ost­deutsch­lands aus Sicht der Zeit­zeu­gen zu bewah­ren. Hier­für haben die Pro­jekt­mit­ar­bei­ter eine inter­ak­tive Platt­form ent­wi­ckelt, die nun der Öffent­lich­keit zugäng­lich gemacht wird.
Beglei­tet von einem abwechs­lungs­rei­chen Rah­men­pro­gramm fin­det anläss­lich des Starts der Platt­form eine Prä­sen­ta­tion des Pro­jekts im Kul­tur: Haus Dacheröden statt, wozu alle Inter­es­sier­ten recht herz­lich ein­ge­la­den sind.
Das Tages­pro­gramm und wei­tere Infor­ma­tio­nen zum Pro­jekt fin­den Sie auf:

https://projekte.uni-erfurt.de/ddr-kino/veranstaltung-zum-offiziellen-start-der-plattform/

Anmel­dun­gen zur Ver­an­stal­tung wer­den bis zum 8. Okto­ber über die E‑Mail-Adresse kino-ddr@uni-erfurt.de oder unter der Tele­fon­num­mer 0361 / 737 44 92 ent­ge­gen­ge­nom­men. Vor dem Hin­ter­grund der aktu­el­len Situa­tion und mit Blick auf die Gesund­heit der Gäste ist die Teil­neh­mer­zahl auf maxi­mal 25 Per­so­nen beschränkt.
Der Ein­tritt ist frei; Ein­lass ab 13.45 Uhr

 

Bitte beach­ten Sie, dass wir auf­grund der aktu­el­len Corona-Ver­ord­nung des Lan­des Thü­rin­gen ver­pflich­tet sind, bei allen Ver­an­stal­tun­gen eine Anmel­de­liste zu füh­ren mit Vor- und Nach­name, Adresse oder Tele­fon­num­mer der Gäste. Die Lis­ten müs­sen für 4 Wochen auf­be­wahrt und dann unver­züg­lich ver­nich­tet wer­den. Die erho­be­nen Daten wer­den zu kei­nem ande­ren Zweck wei­ter­ver­ar­bei­tet und nicht für Dritte zugäng­lich sein.

Herz­li­chen Dank für Ihr Ver­ständ­nis.

Lesung mit Franziska Reski im KUKUNA Bad Tabarz
Okt 10 um 19:00

»Bei aller Liebe« – Lesung mit Petra Reski

 

»Die palermi­ti­sche Staats­an­wäl­tin mit dem Hang zu schar­fen Fra­gen und Hei­li­gen­fi­gu­ren ermit­telt in jener ›Zwi­schen­welt‹, die ihre Schöp­fe­rin so peni­bel erforscht: Netz­werke aus Poli­ti­kern, Unter­neh­mern und Mafiosi also, die von­ein­an­der pro­fi­tie­ren.« Frank­fur­ter All­ge­meine Zei­tung Der letzte Band der Serena Vitale Tri­lo­gie In Palermo wird ein deut­scher Staats­an­walt ermor­det auf­ge­fun­den – aus­ge­rech­net auf dem Stra­ßen­strich der Trans­ves­ti­ten. Serena Vitale will mit dem Fall nichts zu tun haben, schließ­lich neh­men afri­ka­ni­sche Schlep­per­ban­den all ihre Zeit in Anspruch, denn am Elend der Flücht­linge wol­len viele ver­die­nen. Doch der Staats­an­walt ermit­telte in Deutsch­land gegen die Mafia, und Serena Vitale ist son­nen­klar, dass es sich kei­nes­falls um ein Ver­bre­chen aus Lei­den­schaft han­delt. Ihr bleibt nichts ande­res übrig, als sich selbst in die Ermitt­lun­gen zu stür­zen. Die Vor­gän­ger der Tri­lo­gie: Band 1 – Palermo Con­nec­tion Band 2 – Die Gesich­ter der Toten

Okt
12
Mo
Vortrag von Prof. Dr. Wolfgang Holler in Altenburg
Okt 12 um 19:00

Käthe Koll­witz und Goe­the
Vor­trag von Prof. Dr. Wolf­gang Hol­ler (Gene­ral­di­rek­tor Museen Klas­sik Stif­tung Wei­mar)

 

Die Gra­phi­ke­rin und Bild­haue­rin  Käthe Koll­witz gehörte zu den gro­ßen Bewun­de­rin­nen  Johann Wolf­gang von Goe­thes. Von Jugend auf ist sie ihm ver­bun­den: „Mich hat er durch mein Leben beglei­tet und wenn auch andere Dich­ter stark auf mich wirk­ten, ich wäre auch mit Goe­the allein aus­ge­kom­men. Denn ich fand ihn so umfas­send, so das Wesent­li­che tref­fend, dass er mir immer war wie das starke, gute täg­li­che Brot, das man alle Tage essen kann, ohne es über zu bekom­men“, schreibt sie in einem Ihrer Briefe. Die­ser fas­zi­nie­ren­den Bezie­hung der gro­ßen Men­schen­bild­ne­rin zu dem Wei­ma­rer Dich­ter nach­zu­spü­ren, ist Thema die­ses Vor­tra­ges.

Auf­grund der aktu­el­len Thü­rin­ger Ver­ord­nung über grund­le­gende Infek­ti­ons­schutz­re­geln zur Ein­däm­mung der Aus­brei­tung des Coro­na­vi­rus ist die Teil­neh­mer­zahl beschränkt. Die Teil­nahme ist nur mit bestä­tig­ter Anmel­dung unter Angabe von voll­stän­di­gem Namen und Kon­takt­da­ten (Adresse, Telefon/E‑Mail) an post@goethe-altenburg.de mög­lich.

Okt
13
Di
Kurzfilmprogramme mit Peter Böving und Urte Zintler im Kloster Donndorf
Okt 13 um 18:00

»… als bliebe die Wur­zel im Boden«

Klos­ter Donn­dorf – »Gott ist schon weg« & »Unsere Hei­mat ist der Wind«. Zwei Kurz­film­pro­gramme mit Peter Böving (Neu­die­ten­dorf) und Urte Zint­ler (Leip­zig)

Mode­ra­tion: Guido Naschert.

Vortrag von Dr. Reinhard Laube in Weimar
Okt 13 um 18:00

Agenda 2020plus: Die Zukunft der Archiv- und For­schungs­bi­blio­thek

Vor­trag von Dr. Rein­hard Laube (Wei­mar) in der Reihe »Kon­stel­la­tio­nen. Neue Sich­ten der Biblio­thek«.

Lesung mit Rob van Essen in Erfurt
Okt 13 um 19:30

Der nie­der­län­di­sche Autor Rob van Essen mag es, mit den ver­schie­de­nen lite­ra­ri­schen Gen­res zu spie­len, sie zu ver­mi­schen und uns Leser immer wie­der zu über­ra­schen. Sein ers­ter ins Deut­sche über­setzte Roman „Der gute Sohn“ ist dann auch Sci­ence Fic­tion, Thril­ler, Dys­to­pie, Road Novel und auto­bio­gra­phi­sches Zeug­nis in einem. In sei­nem Hei­mat­land mit dem Libris-Lite­ra­tur­preis aus­ge­zeich­net und bereits die zwölfte Buch­ver­öf­fent­li­chung des erfolg­rei­chen Autors, greift das Buch ganz exis­ten­ti­elle The­men wie Altern, Tod, Erin­nern und Ver­ges­sen auf.

Zwei 60-jäh­rige Män­ner bege­ben sich auf eine geheim­nis­volle Mis­sion, deren wah­ren Zweck nur einer von bei­den kennt. Der andere, ein zwi­schen Medi­ta­ti­ons­kurs und Groll gefan­ge­ner Schrift­stel­ler, hat vor Kur­zem seine Mut­ter begra­ben. So beginnt eine kuriose Reise durch eine Welt, die sich für uns genauso unge­wohnt anfühlt wie für den geal­ter­ten Erzäh­ler: eine Welt mit bedin­gungs­lo­sem Grund­ein­kom­men, gesprä­chi­gen selbst­fah­ren­den Autos und iro­ni­schen Robo­tern. Gleich­zei­tig ist es eine Reise in die Ver­gan­gen­heit eines Soh­nes, der nach dem Tod sei­ner Mut­ter Bilanz zieht. Die Fahrt ins Unge­wisse wird letzt­end­lich zu einer Suche nach der Kom­pa­ti­bi­li­tät von Ver­gan­gen­heit, Gegen­wart und Zukunft.

Mode­ra­tion und Dol­met­schen: Ulrich Faure

Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Bot­schaft des König­reichs der Nie­der­lande

Bitte beach­ten Sie die all­ge­mei­nen Corona-Vor­schrif­ten: Tra­gen Sie eine Maske, wenn Sie sich in den Ver­an­stal­tungs­räu­men bewe­gen (am Platz kön­nen Sie die Maske abneh­men) und hal­ten Sie den Min­dest­ab­stand von 1,5 Metern zwi­schen den Per­so­nen, die nicht aus einem Haus­halt sind, ein. Bitte beach­ten Sie auch, dass wir auf­grund der aktu­el­len Corona-Ver­ord­nung des Lan­des Thü­rin­gen ver­pflich­tet sind, bei allen Ver­an­stal­tun­gen eine Anmel­de­liste zu füh­ren mit Vor- und Nach­name, Adresse oder Tele­fon­num­mer der Gäste. Die Lis­ten müs­sen für 4 Wochen auf­be­wahrt und dann unver­züg­lich ver­nich­tet wer­den. Die erho­be­nen Daten wer­den zu kei­nem ande­ren Zweck wei­ter­ver­ar­bei­tet und nicht für Dritte zugäng­lich sein. Herz­li­chen Dank für Ihr Ver­ständ­nis.

Okt
14
Mi
Thüringen liest! – Märchen für Kinder mit Hansi von Märchenborn in Triptis
Okt 14 um 09:00

»Ei, ei, ei, das gibt’s doch nicht« – Mär­chen für Kin­der mit Hansi von Mär­chen­born.

Lesung mit Ingrid Annel in der Stadtbibliothek Hermsdorf
Okt 14 um 10:00

»Flo­riane Blü­ten­blatt und die Zeit im magi­schen Gar­ten« – Lesung mit Ingrid Annel

Egal, was die kleine Elfe Flo­riane Blü­ten­blatt in ihrem win­zi­gen Gar­ten pflanzt oder sät – alles gedeiht präch­tig. Hier wach­sen aber nicht nur Erd­bee­ren, Tul­pen und Radies­chen, son­dern auch sehr unge­wöhn­li­che Pflan­zen. Das liegt an den wun­der­sa­men Wun­der­sa­men, einem Geschenk von Flo­ria­nes  Paten­t­an­ten.

Geför­dert durch die Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thü­rin­gen.

Thüringen liest! – Lesung mit Anne Gallinat in Langenleuba-Niederhain
Okt 14 um 10:00

»Ein Schwanz, ein Huf, ein Hörn­chen« – Lesung für Kin­der mit der Schrift­stel­le­rin Anne Gal­li­nat.

Thüringen liest! – Lesung mit Anne Gallinat in Nobitz
Okt 14 um 14:00

»Ein Schwanz, ein Huf, ein Hörn­chen« – Lesung für Kin­der mit der Schrift­stel­le­rin Anne Gal­li­nat.

Else-Laser-Schüler-Abend mit Ulrike Müller in Weimar
Okt 14 um 19:00

Der Prinz von The­ben in Wei­mar – Ein Else-Laser-Schü­ler-Abend mit Ulrike Mül­ler, Wei­mar

 

Else Las­ker-Schü­ler (1869–1945), der „Prinz von The­ben“, war am 20.4.1920 mit einer Gedicht­le­sung der erste Gast am Wei­ma­rer Bau­haus. Die Autorin und Kul­tur­wis­sen­schaft­le­rin Dr. Ulrike Mül­ler möchte den 100 u. ½- jäh­ri­gen Geburts­tag die­ser Lesung zum Anlass neh­men, den Besuch in sei­nem his­to­ri­schen Kon­text zu beleuch­ten. Darin ging es um lite­ra­ri­sche Impulse für die Moderne, aber u.a. auch schon um das Thema Anti­se­mi­tis­mus. Im 2. Teil des Abends wird sie die  Dich­te­rin des „Blauen Kla­viers“ mit einer bio­gra­fi­schen Col­lage und mit Text­re­zi­ta­tio­nen von ihrer Hei­mat­stadt Wup­per­tal bis zu ihrem unfrei­wil­li­gen Exil nach Jeru­sa­lem beglei­ten. Das Von der Heydt Museum Wup­per­tal ehrte die deutsch-jüdi­sche Künst­le­rin zur Feier ihres 150. Geburts­tag im Win­ter 2019/20 mit der Aus­stel­lung Else Las­ker-Schü­ler „Prinz Jussuf von The­ben“ und die Avant­garde, in wel­cher die Gra­fi­ken und Aqua­relle der Künst­le­rin in ihren viel­fäl­ti­gen Bezü­gen zu Künst­le­rIn­nen der frü­hen Moderne und deren Wer­ken gezeigt wur­den.

Literarischer Salon in Erfurt
Okt 14 um 19:00

Lite­ra­ri­scher Salon: So viel Anfang war nie! Auf den Spu­ren ver­ges­se­ner und bekann­ter Dich­te­rin­nen

 

Der II. Welt­krieg war zu Ende, Deutsch­land eine Trüm­mer­land­schaft. Das Grauen war zurück­ge­kehrt an den Ort, an dem es sei­nen Aus­gang genom­men hatte. Dich­ter wie Anna Seg­hers, Johan­nes R. Becher
und Ber­tolt Brecht kehr­ten aus dem Exil zurück, bereit, am Auf­bau eines neuen und bes­se­ren Deutsch­land mit­zu­hel­fen. Ihr Opti­mis­mus und ihre Hoff­nun­gen über­tru­gen sich auf die junge Genera­tion begeis­ter­ter Dich­te­rin­nen und Dich­ter. Diese neh­men die gesell­schaft­li­chen Ver­än­de­run­gen kri­tisch an, ent­de­cken neue The­men, gehen in die Pro­duk­tion, ent­wi­ckeln neue Schreib­stile.

Im Lite­ra­ri­schen Salon 2020 in Erfurt wol­len wir das lite­ra­ri­sche Werk, die Erfolge, aber auch das Schei­tern von Frauen zei­gen, die bei­spiel­haft für eine Epo­che deut­scher Lite­ra­tur ste­hen. Am 14. Okto­ber gilt unser Augen­merk CHRISTA WOLF und SARAH KIRSCH.

Das Manu­skript schrieb Lutz Götze, Fran­ziska Bron­nen gestal­tet mit ihrer Lesung Lyrik, Prosa und Briefe.

Christa Wolf und Sarah Kirsch waren enge Freun­din­nen. Über bei­nahe drei­ßig Jahre hin­weg, von 1962 bis 1992, wech­sel­ten sie Briefe, tausch­ten Gedan­ken aus, begeg­ne­ten ein­an­der und debat­tier­ten hef­tig. Beide wur­den
schon in den Sech­zi­ger­jah­ren Opfer von Atta­cken der SED-Füh­rung, die ihnen Deka­denz, Schwarz­ma­le­rei und feh­lende Lini­en­treue vor­warf. Beide wehr­ten sich auf ihre je eigene Weise: Wolf eher ratio­nal, erklä­rend und um
Ver­ständ­nis bit­tend, Kirsch poe­tisch, gele­gent­lich auf­brau­send und durch­gän­gig poin­tiert.

Über allem aber steht die Frage nach dem Leben und Über­le­ben von Schrift­stel­le­rin­nen und Frauen in wid­ri­gen Zei­ten: Uto­pie (so Christa Wolfs Motto im Titel), Wei­ter­le­ben oder Resi­gna­tion?

Der Ein­tritt ist frei.

Ver­an­stal­ter: Fried­rich Ebert Stif­tung / Lan­des­büro Thü­rin­gen

BITTE BEACHTEN SIE: Die Teil­neh­mer­zahl ist für jede Ver­an­stal­tung begrenzt. Mel­den Sie sich per E‑Mail an: info.erfurt@fes.de. Es wer­den Anmel­de­be­stä­ti­gun­gen ver­sen­det. Falls wir Ihnen die per­sön­li­che Teil­nahme nicht bestä­ti­gen kön­nen oder Sie Online teil­neh­men möch­ten, haben Sie die Mög­lich­keit, die Ver­an­stal­tung auch als Live­stream auf »Caro­line TV«, dem You­tube-Kanal des »Erfur­ter Herbst­lese e. V.«, zu ver­fol­gen.
Bitte wen­den Sie sich an uns, wenn Sie Fra­gen zur bar­rie­re­freien Durch­füh­rung der Ver­an­stal­tung haben. Kon­takt Ebert-Stif­tung: Tors­ten Halbauer // E‑Mail. info.erfurt@fes.de, Fon. 0361/ 59 80 20 // Fax. 0361/ 59 80 210.

Auf­grund der aktu­el­len Corona-Ver­ord­nung des Lan­des Thü­rin­gen sind wir ver­pflich­tet, bei allen Ver­an­stal­tun­gen eine Anmel­de­liste zu füh­ren mit Vor- und Nach­name, Adresse oder Tele­fon­num­mer der Gäste. Die Lis­ten müs­sen für 4 Wochen auf­be­wahrt und dann unver­züg­lich ver­nich­tet wer­den. Die erho­be­nen Daten wer­den zu kei­nem ande­ren Zweck wei­ter­ver­ar­bei­tet und nicht für Dritte zugäng­lich sein.

Lesung mit Matthias Platzeck in Suhl
Okt 14 um 19:30

»Wir brau­chen eine neue Ost­po­li­tik« – Lesung mit Mat­thias Platz­eck.

Mit einer Lesung aus sei­nem aktu­el­len Buch mit dem Titel „Wir brau­chen eine neue Ost­po­li­tik“ gas­tiert am kom­men­den Mitt­woch, den 14. Okto­ber 2020, um 20.00 Uhr, der Poli­ti­ker und Buch­au­tor Mat­thias Platz­eck in der Mehr­zweck­halle „Schöne Aus­sicht“ in Zella-Meh­lis. Mit sei­nem Buch möchte der aus­ge­wie­sene Russ­land­ken­ner für eine neue Ost­po­li­tik im Sinne von Willy Brandt wer­ben und Russ­land wie­der als Part­ner ins Gespräch brin­gen. Die Zuhö­rer erwar­tet ein inter­es­san­ter Abend in einem kon­tro­ver­sen Span­nungs­feld. Die Lesung fin­det im Rah­men der Ver­an­stal­tungs­reihe „Quer­den­ken“ in Koope­ra­tion mit der Tages­zei­tung „Freies Wort“ und dem Zella-Mehli­ser Pro­jekt „Auf­wind“ statt.

Im Jahr 2014 annek­tierte Russ­land die Halb­in­sel Krim. Die Gele­gen­heit ergab sich aus einer Krise in der Ukraine, wel­che sich spä­ter in Tei­len des ukrai­ni­schen Ostens zu einem offe­nen Krieg mit rus­si­scher Inter­ven­tion ent­wi­ckelte. Seit die­ser Krise haben sich Russ­land und Deutsch­land weit ent­frem­det. Zudem kämpft Russ­land mit Dika­tor Baschar al Assad in Syrien gegen einen Teil des Vol­kes. Hinzu kommt die Dau­er­herrsch­schaft von Wla­di­mir Putin im eige­nen Land. Mat­thias Platz­eck for­dert nun eine neue Ost­po­li­tik: Wie­der geht es darum, „Grä­ben zu über­win­den, nicht zu ver­tie­fen“ (Willy Brandt) – denn der Frie­den ist in Gefahr wie nie zuvor. Platz­eck ist den Rus­sen und ihrem Land von Kind­heit an ver­bun­den und enga­giert sich für einen Dia­log. Mat­thias Platz­eck wurde 1953 in Pots­dam gebo­ren. Nach Abitur und Grund­wehr­dienst begann er 1974 ein Stu­dium im Fach Tech­ni­sche und Bio­me­di­zi­ni­sche Kyber­ne­tik an der Tech­ni­schen Hoch­schule Ilmenau, das er 1979 als Diplom­in­ge­nieur been­dete. Nach der deut­schen Wie­der­ver­ei­ni­gung war er von 1990 bis 1998 Umwelt­mi­nis­ter des Lan­des Bran­den­burg, von 1998 bis 2002 Ober­bür­ger­meis­ter von Pots­dam und danach elf Jahre lang Minis­ter­prä­si­dent von Bran­den­burg. Kurz­zei­tig war er auch Bun­des­vor­sit­zen­der der SPD. Seit 2014 ist er Vor­stands­vor­sit­zen­der des Deutsch-Rus­si­schen Forums und lei­tet die Kom­mis­sion »30 Jahre Fried­li­che Revo­lu­tion und Deut­sche Ein­heit« der Bun­des­re­gie­rung. Nach der Lesung beant­wor­tet Platz­eck auch Fra­gen aus dem Publi­kum.

Infor­ma­tio­nen und Tickets zu allen wei­te­ren Ver­an­stal­tun­gen des 20. Pro­vin­zschreis fin­den sich unter: www.provinzschrei.de

Früh­zei­tige Buchung auf­grund gerin­ger Platz­ka­pa­zi­tä­ten

Um einen der limi­tier­ten Plätze zu ergat­tern, soll­ten die Tickets des­halb früh­zei­tig bestellt wer­den. Diese sind Online im Thü­rin­ger Ticket­shop unter www.ticketshop-thueringen.de und auf der Home­page www.provinzschrei.de käuf­lich zu erwer­ben. Die Kar­ten sind zudem in fol­gen­den Vor­ver­kaufs­stel­len erhält­lich:

 

Tou­rist­infor­ma­tion Suhl im Atrium des CCS,
Freies Wort (Geschäfts­stel­len Suhl, Bad Sal­zun­gen, Mei­nin­gen),
Rei­se­büro Schmidt GmbH in Suhl und Schleu­sin­gen,
Buch­hand­lung am Topf­markt Suhl,
Tou­rist­infor­ma­tio­nen Hild­burg­hau­sen, Ober­hof, Zella-Meh­lis, Mei­nin­gen, Schmal­kal­den und Erfurt

Okt
15
Do
Thüringen liest! – Lesung mit Dorothee Herrmann in Altenburg
Okt 15 um 10:00

Feen- und Kobold­ge­schich­ten mit der Autorin Doro­thee Herr­mann.

Thüringen liest! – Lesung und Puppenspiel in Camburg
Okt 15 um 17:00

Lesung und Pup­pen­spiel mit Angela Carl: «Kas­per unter­wegs im Mär­chen­land … Wie der schlaue Kas­per den gei­zi­gen Räu­ber über­lis­tete«.

Vortrag von PD Dr. Martin Gierl im Goethe- und Schiller-Archiv Weimar
Okt 15 um 17:00

»Chris­tian Wil­helm Bütt­ner in Göt­tin­gen – Vom bizarr sys­te­ma­ti­schen Beginn der Wis­sen­schaft«

Vor­trag von PD Dr. Mar­tin Gierl, Göt­tin­gen

Zur Aus­stel­lung »Alpha­bete der Natur. Die sagen­haf­ten Samm­lun­gen Chris­tian Wil­helm Bütt­ners«

Thüringen liest! – Lesung mit Julia Bruns in Bad Tennstedt
Okt 15 um 19:00

»Die Rache der Weih­nachts­gurke« – Lesung mit Julia Bruns.

Okt
16
Fr
Lesung und Gespräch mit Valerie Schönian & Steffen Dobbert in Erfurt
Okt 16 um 19:30

30 Jahre Deut­sche Ein­heit – Warum Nach­wen­de­kin­der für den Osten strei­ten und was das für die Deut­sche Ein­heit bedeu­tet

Je län­ger die Mauer nicht mehr steht und je älter ich werde, desto ost­deut­scher fühle ich mich.“ Das sagt Vale­rie Schö­nian, Jahr­gang 1990 und in Mag­de­burg auf­ge­wach­sen, heute. Frü­her meinte sie, die Ein­tei­lung in Ost und West spiele für ihre Genera­tion der Nach­wen­de­kin­der keine Rolle mehr – und wenn doch, dann seien es Unter­schiede zwi­schen zwei Par­teien, die sich auf Augen­höhe befin­den. Dann aber machte sie andere Erfah­run­gen, wurde mit über­wun­den geglaub­ten Kli­schees über die Ost­deut­schen kon­fron­tiert und beschloss, ihrem wach­sen­den ost­deut­schen Gefühl in Form von Gesprä­chen nach­zu­ge­hen und es zu ergrün­den. Sie traf Sozio­lo­gen, Poli­ti­ker und Ver­tre­ter ihrer und älte­rer Genera­tio­nen aus West und Ost, dar­un­ter Lukas Rietz­schel, Jana Hen­sel und Phil­ipp Amt­hor.

Bei der Herbst­lese spricht sie mit ihrem nur wenige Jahre älte­ren, aus Wis­mar stam­men­den Jour­na­lis­ten­kol­le­gen Stef­fen Dob­bert, der sich gegen die Zuschrei­bung einer Ost- oder West­iden­ti­tät wehrt und dies für über­holt hält. Von ihm liegt ganz aktu­ell das Buch »#Hei­mat­su­che: In 80 Tagen durch Meck­len­burg-Vor­pom­mern« vor.

Mode­ra­tion: Romy Gehrke (MDR Thü­rin­gen)

In Koope­ra­tion mit der Fried­rich-Ebert-Stif­tun­g/­Lan­des­büro Thü­rin­gen und dem Katho­li­schen Forum im Land Thü­rin­gen

Bitte beach­ten Sie die all­ge­mei­nen Corona-Vor­schrif­ten: Tra­gen Sie eine Maske, wenn Sie sich in den Ver­an­stal­tungs­räu­men bewe­gen (am Platz kön­nen Sie die Maske abneh­men) und hal­ten Sie den Min­dest­ab­stand von 1,5 Metern zwi­schen den Per­so­nen, die nicht aus einem Haus­halt sind, ein. Bitte beach­ten Sie auch, dass wir auf­grund der aktu­el­len Corona-Ver­ord­nung des Lan­des Thü­rin­gen ver­pflich­tet sind, bei allen Ver­an­stal­tun­gen eine Anmel­de­liste zu füh­ren mit Vor- und Nach­name, Adresse oder Tele­fon­num­mer der Gäste. Die Lis­ten müs­sen für 4 Wochen auf­be­wahrt und dann unver­züg­lich ver­nich­tet wer­den. Die erho­be­nen Daten wer­den zu kei­nem ande­ren Zweck wei­ter­ver­ar­bei­tet und nicht für Dritte zugäng­lich sein. Herz­li­chen Dank für Ihr Ver­ständ­nis.

Okt
17
Sa
Vortrag von Dr. Annette Seemann zu Leben und Werk der Dichterin Sophie Mereau in der Rathausdiele Jena
Okt 17 um 15:00

Him­mel und Hölle, doch Hölle vor­herr­schend –
Vor­trag von Dr. Annette See­mann zu Leben und Werk der Dich­te­rin Sophie Mereau

 

Sophie Mereau, gebo­ren 1770 in Alten­burg, ver­stor­ben in Hei­del­berg 1806, war eine hoch­be­gabte Dich­te­rin, die im Umkreis Goe­thes und Schil­lers schöp­fe­risch tätig war, als Ehe­frau Cle­mens Bren­ta­nos lei­der bei Geburt ihres letz­ten Kin­des ster­ben musste. Ihre dich­te­ri­sche Leis­tung und ihr beweg­tes Leben sol­len im Vor­trag der Autorin und Über­set­ze­rin Annette See­mann anläss­lich des 250. Geburts­tags Sophie Mere­aus gewür­digt wer­den.

Tickets im Vor­ver­kauf im Roman­tik­er­haus, wo auch die Regis­trie­rung erfol­gen kann.
Die Platz­an­zahl ist begrenzt.

Wäh­rend der Ver­an­stal­tung ist das Tra­gen einer Mund-Nasen-Bede­ckung Pflicht.

Eine Ver­an­stal­tung des Thü­rin­ger Lite­ra­tur­ra­tes in Zusam­men­ar­beit mit dem Roman­tik­er­haus Jena. Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thü­rin­gen.

Ansprech­part­ner Roman­tik­er­haus Jena:
Dr. Ulf Häder
Tel: 03641–49-8260
E‑Mail: romantikerhaus@jena.de

DIALOGE: Aki Takase trifft Yoko Tawada in Jena
Okt 17 um 20:00

Wäh­rend Yoko Tawada als Autorin gezielte Sprach­be­we­gun­gen vor­gibt und etwa das Bild eines Ertrin­ken­den in immer neuen Varia­tio­nen spie­gelt, füllt Aki Takase den Raum mit ihren har­ten, selbst­be­wuss­ten Kla­vier­me­lo­dien. Stets gibt es Ver­stän­di­gung zwi­schen den bei­den und doch bleibt jede sie selbst, ein erre­gen­des Schau­spiel. Ja, für Momente scheint es so, als ver­hülfe jede der ande­ren dazu, eigene Talente erst recht aus­zu­spie­len.

Keine Spur von der nebu­lös ver­weh­ten Melan­cho­lie, die dem For­mat „Jazz und Lyrik“ allzu oft anhaf­tet. Aki Takase ist eine der kraft­volls­ten und far­ben­reichs­ten Kla­vier­stim­men der inter­na­tio­na­len Jazz­szene. Texte und Musik haken sich inein­an­der wie ein Reiß­ver­schluss. Die kind­li­che und so über­ra­schend Erkennt­nis stif­tende Wort­spiel­lust Tawa­das bekommt im antrei­ben­den Kla­vier­st­ak­kato eine trot­zige Beharr­lich­keit, und für Tawa­das freien Flug der Fan­ta­sie hält Aki Takas impres­sio­nis­ti­sche Improm­tus bereit, die von der Schön­heit des In-sich-Ver­schlos­sen­seins sin­gen.“ (Ber­li­ner Mor­gen­post)

AKI TAKASE wurde in Osaka gebo­ren und wuchs in Tokio auf. Kla­vier­un­ter­richt erhielt sie bereits ab dem drit­ten Lebens­jahr. Kla­vier war auch das Haupt­fach wäh­rend ihres Musik­stu­di­ums an der Toho­gakuen Uni­ver­sity in Tokyo. 1979 folgte ein län­ge­rer Auf­ent­halt in den USA. 1981 beim Ber­li­ner Jazz­fest in der Phil­har­mo­nie dann der erste gefei­erte Auf­tritt ihres Trios mit Takeo Mori­yama und Nobuyo­shi Ino in Deutsch­land. Zahl­rei­che Kon­zerte und Schall­plat­ten­auf­nah­men mit Dave Lieb­man, Sheila Jor­dan, Cecil McBee, Les­ter Bowie, Bob Moses, Joe Hen­der­son, Niels Hen­ning Orsted Peder­sen u.v.a. folg­ten.

Online-Tickets via Tixf­or­Gigs und in der Torist­infor­ma­tion Jena.

Okt
19
Mo
JuLe-Treff im Leseladen in der Weimarer Eckermann-Buchhandlung
Okt 19 um 16:00

Junge Leser ab 12 Jah­ren tref­fen sich in der Ecker­mann-Buch­hand­lung
Du bist zwi­schen 12–16 Jah­ren und liest gern?
Du bist neu­gie­rig auf aktu­elle Titel?
Du hast Lust, auch ande­ren einen Buch­tipp zu geben?
Dann bist Du bei uns als Testleser/in rich­tig!

Wir tref­fen uns ein­mal monat­lich zum Reden, Raten, Bewer­ten und Emp­feh­len. Auf uns war­tet ein Jahr vol­ler Lese­aben­teuer! Wir freuen uns auf Dich!

Sabine Arndt, Biblio­the­ka­rin,
Johan­nes Stein­hö­fel und das Team der Ecker­mann-Buch­hand­lung
und die Lite­ra­ri­sche Gesell­schaft Thü­rin­gen e.

Okt
20
Di
Studio Literatur der Literarischen Gesellschaft Thüringen auf Radio Lotte
Okt 20 um 22:00

Edi­tion Muschel­kalk / Bär­bel Kläss­ner – Eine Sen­dung zur »Edi­tion Muschel­kalk«

Mode­ra­tion: Anré Schin­kel

Gast: Bär­bel Kläss­ner

Im Radio auf 106,6 Mhz im Sen­de­ge­biet von Wei­mar

Im Inter­net: http://www.radiolotte.de

Als Pod­cast (im Anschluss an die Sen­dung): https://studio-literatur.podigee.io/

Okt
21
Mi
Bilderbuchkino: Das Neinhorn von Marc-Uwe Kling im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Okt 21 um 16:00

Der Raum wird dun­kel, die Bil­der einer Geschichte begin­nen zu leuch­ten.

Das Kul­tur: Haus Dacheröden bie­tet zwei Mal im Monat ein kos­ten­lo­ses Bil­der­buch­kino für Kin­der ab 4 Jah­ren an. Dabei wer­den die Bil­der eines Bil­der­buchs auf eine große Lein­wand pro­ji­ziert und der Text live vor­ge­le­sen. Die beson­dere Atmo­sphäre nimmt mit auf eine Reise mit der klei­nen Hexe, dem fre­chen Rabe Socke, dem Nein­horn und vie­len ande­ren. Herz­li­che Ein­la­dung für kleine und große Gäste zum Stau­nen, Träu­men und Lachen.

Das Nein­horn von Marc-Uwe Kling

Im Herz­wald kommt ein klei­nes, schni­ckel­di­schnu­cke­li­ges Ein­horn zur Welt. Aber obwohl alle ganz lila­lieb zu ihm sind und es stän­dig mit gezu­cker­tem Glücks­klee füt­tern, benimmt sich das Tier­chen ganz und gar nicht ein­horn­mä­ßig. Es sagt ein­fach immer Nein, sodass seine Fami­lie es bald nur noch NEIN­horn nennt.

Eines Tages bricht das NEIN­horn aus sei­ner Zucker­wat­te­welt aus. Es trifft einen Wasch­bä­ren, der nicht zuhö­ren will, einen Hund, dem echt alles schnuppe ist, und eine Prin­zes­sin, die immer Wider­worte gibt. Die vier sind ein ziem­lich gutes Team. Denn sogar bockig sein macht zusam­men viel mehr Spaß!

Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung des Carl­sen Ver­la­ges.

Bitte beach­ten Sie, dass wir auf­grund der aktu­el­len Corona-Ver­ord­nung des Lan­des Thü­rin­gen ver­pflich­tet sind, bei allen Ver­an­stal­tun­gen eine Anmel­de­liste zu füh­ren mit Vor- und Nach­name, Adresse oder Tele­fon­num­mer der Gäste. Die Lis­ten müs­sen für 4 Wochen auf­be­wahrt und dann unver­züg­lich ver­nich­tet wer­den. Die erho­be­nen Daten wer­den zu kei­nem ande­ren Zweck wei­ter­ver­ar­bei­tet und nicht für Dritte zugäng­lich sein.

Herz­li­chen Dank für Ihr Ver­ständ­nis.

Lesung mit Günter Liebergesell in Heilbad Heiligenstadt
Okt 21 um 16:00

Na sowas! Geschichte und Geschich­ten aus dem Kran­ken­haus

Lesung mit Gün­ter Lie­ber­ge­sell.

Lesung mit Barbara Thériault in Erfurt
Okt 21 um 19:30

Die Boden­stän­di­gen – Lesung mit Bar­bara Thé­ri­ault

Die kana­di­sche Sozio­lo­gin und erste Stu­den­tin der 1994 neu gegrün­de­ten Erfur­ter Uni­ver­si­tät erkun­det in kurz­wei­li­gen Feuil­le­tons All­tag und Stim­mung in Erfurt und Umge­bung.

Lesekonzert mit Daniela Danz & Falk Zenker in Jena
Okt 21 um 20:00

Wild­nis – die Wild­nis der musi­ka­li­schen Pause, nach der alles mög­lich ist. Die Wild­nis der Spra­che. Die Wild­nis, nach der wir uns seh­nen und die wir fürch­ten, die Chaos birgt und For­men gro­ßer Har­mo­nie. Der Gitar­rist und Kom­po­nist Falk Zen­ker und die Autorin Daniela Danz fin­den im unge­bahn­ten Gelände zusam­men und las­sen Raum für das, was ent­steht, wenn Töne, Geräu­sche und Klänge auf Sprach­rhyth­mus und den Sog der Worte tref­fen.

Daniela Danz wurde 1976 in Eisen­ach gebo­ren und stu­dierte Kunst­ge­schichte und Deut­sche Lite­ra­tur in Tübin­gen, Prag, Ber­lin und Halle. Sie hat Gedicht­bände und Romane im Wall­stein Ver­lag ver­öf­fent­licht und erhielt zahl­rei­che Sti­pen­dien und Lite­ra­tur­preise. Für die Staats­oper Han­no­ver ent­stand jüngst das Libretto zur Oper „Der Mord­fall Halit Yozgat‟ von Ben Frost. Seit 2009 lehrt sie an der Uni­ver­si­tät Hil­des­heim.

Falk Zen­ker, gebo­ren 1967 in Mitt­weida, stu­dierte klas­si­sche Gitarre und Jazz in Wei­mar und beschäf­tigte sich mit Fla­menco, mit­tel­al­ter­li­cher Musik und elek­tro­akus­ti­scher Musik. Er lebt und arbei­tet in Kapel­len­dorf und kon­zer­tiert vor­wie­gend als Solo­gi­tar­rist, in Duos oder mit sei­nem Ensem­ble Nu:n. Er ver­öf­fent­lichte 7 CDs bei Acoustic Music und Raum­klang und Noten­hefte sei­ner Kom­po­si­tio­nen bei Edi­tion Mar­gaux. Außer­dem kom­po­niert er Film­mu­sik und rea­li­siert Audio­klang­in­stal­la­tio­nen. www.falk-zenker.de

Kar­ten gibt es für 18€ und 15€ bei der Tou­rist­infor­ma­tion Jena

Okt
22
Do
Vortrag von Dr. Jochen Birkenmeier in Weimar
Okt 22 um 18:00

Refor­ma­tio­nen aus­stel­len. Ein­sich­ten und Anre­gun­gen aus der kura­to­ri­schen Pra­xis

Vor­trag von Dr. Jochen Bir­ken­meier (Stif­tung Luther­haus Eisen­ach) in der Reihe »Kon­stel­la­tio­nen. Neue Sich­ten der Biblio­thek«.

Lesung und Gespräch mit Thomas Sparr und Torsten Unger in Erfurt
Okt 22 um 19:30

Neu auf­ge­blät­tert: Tho­mas Sparr – Die Todes­fuge. Bio­gra­phie eines Gedichts

Die Geschichte des berühm­ten Gedichts, eng ver­wo­ben mit der Bio­gra­phie sei­nes Autors Paul Celan.

Mode­ra­tion: Dr. Tors­ten Unger (MDR Thü­rin­gen – Das Radio)

Okt
23
Fr
2. Öffentliches Arbeitsgespräch zum Projekt »Cranach 2021« in Weimar
Okt 23 um 09:00 – 17:00

Berichte aus der Aus­stel­lungs­werk­statt. 2. Öffent­li­ches Arbeits­ge­spräch zum Pro­jekt »Cra­nach 2021«

Thüringen liest! – Lesung mit Johanna Marie Jakob in Bad Klosterlausnitz
Okt 23 um 20:00

Das Geheim­nis der Abtis­sin – Lesung mit Johanna Marie Jakob.

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