Kalender

Ausstellungen

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Apr 3 – Sep 1 ganztägig
Oh ein Gott ist der Mensch, wenn er träumt – Aus­stel­lung zum 250. Geburts­tag Höl­der­lins   Bil­der von HAP Gries­ha­ber, Peter Zaum­seil, Die­ter M. Wei­den­bach, Harald Rei­ner Gratz, Mar­kus Val­lazza, Wolf Bert­ram Becker…
Jun
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ganztägig Ausstellung »Hölderlins Orte – F...
Ausstellung »Hölderlins Orte – F...
Jun 13 – Aug 16 ganztägig
Ausstellung »Hölderlins Orte - Fotografien von Barbara Klemm« im Literaturmuseum Romantikerhaus Jena @ Literaturmuseum »Romantikerhaus« Jena
Bar­bara Klemm ist eine der nam­haf­tes­ten deut­schen Foto­gra­fin­nen. Einige ihrer Auf­nah­men von Poli­ti­kern gehö­ren zum fes­ten zeit­ge­schicht­li­chen Bild­ka­non. Aus Anlass des 250. Geburts­ta­ges von Fried­rich Höl­der­lin ist die lang­jäh­rige FAZ-Foto­gra­fin mit der Kamera den Per­spek­ti­ven[...]
Dez
31
Di
ganztägig Dummy
Dummy
Dez 31 2030 – Dez 30 2044 ganztägig
 
Apr
20
Sa
Lesung auf Schloss Kochberg mit Bernd Lange
Apr 20 um 17:00

»Vom Eise befreit … Goe­the, Faust, Ostern« – Ein lite­ra­ri­sches Oster­pro­gramm mit Bernd Lange.

Apr
23
Di
Lesung mit Peter Neumann in Sondershausen
Apr 23 um 19:00

Jena 1800. Die Repu­blik der freien Geis­ter – Lesung mit Peter Neu­mann.

In der Reihe »Das poli­ti­sche Buch im Gespräch«.

Lesung mit Linus Volkmann in Jena
Apr 23 um 19:30

Linus Volk­mann: Sprengt die Charts!

Wie werde ich Pop­star – und warum? Stars, das sind immer die ande­ren – nie man selbst.
Blickt man in den Spie­gel oder auf die Alt­glas­berge in der Küche, wun­dert das nicht wirk­lich. Aller­dings sind doch gerade im Pop die Prot­ago­nis­ten auch nicht bes­ser auf­ge­stellt. Die haben bloß Pho­to­shop und trin­ken ihre Chan­tré-Cola eben vom Fass. Linus Volk­mann ver­rät in sei­nem neuen Live-Pro­gramm, wie man selbst so fame wird, dass man von ihm dann ver­ris­sen wer­den kann. Wie kommt man auch ohne Pro­ben nach oben?
Wie werde ich trotz Chart-Hit nicht sofort Alko­ho­li­ker? Wem ver­kaufe ich meine Hoch­zeits­fo­tos, wenn ich Lady Gaga oder Ryan Goss­ling hei­rate? Bunte, BILD-Zei­tung oder doch lie­ber Bussi Bär?

Linus Volk­manns Texte und Clips fin­den sich unter ande­rem bei arte, VICE, WDR, Tita­nic oder Spie­gel Online. Zudem kon­zi­piert er Bei­träge für Jan Böh­mer­manns „Neo Maga­zin Royale“, wofür er in die­sem Jahr den Grimme-Preis erhielt.

Apr
24
Mi
Lesung mit Elisabeth Dommer in Altenburg
Apr 24 um 15:30

»Der unheim­li­che Zau­ber der Sterne« – Lesung mit Eli­sa­beth Dom­mer

 

Zwei­ein­halb Jahre nach „Son­nen­wind­haus“ ist am Ende des Jah­res 2018 ein wei­te­res Buch von Eli­sa­beth Dom­mer erschie­nen. In elf teils kur­zen, teils lan­gen Geschich­ten erzählt sie darin von der Erde als Stern unter Ster­nen – irdisch, kos­misch, phan­tas­tisch und mensch­lich.

Geför­dert durch die Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thü­rin­gen. 

Buchvorstellung mit PD Dr. Martin Disselkamp in Weimar
Apr 24 um 18:00

Göt­ter­lehre und andere mytho­lo­gi­sche Schrif­ten von Karl Phil­ipp Moritz – Buch­vorstllung mit PD Dr. Mar­tin Dis­sel­kamp.

In der „Göt­ter­lehre“ beschäf­tigt sich der Goe­the-Zeit­ge­nosse Karl Phil­ipp Moritz (1756–1793) vor dem Hin­ter­grund anwach­sen­den Inter­es­ses an der Mytho­lo­gie mit anti­ken, vor allem grie­chi­schen Mythen­über­lie­fe­run­gen. Gemes­sen an Ver­kaufs­er­folg und Auf­la­gen­zah­len ist die „Göt­ter­lehre“ sein erfolg­reichs­tes Werk. Von den vie­len Auf­la­gen durfte der Autor selbst aller­dings nur die erste erle­ben. Im Rah­men der seit 2005 erschei­nen­den Kri­ti­schen Moritz-Aus­gabe ist die „Göt­ter­lehre“ jetzt erst­mals in aus­führ­lich kom­men­tier­ter Form her­aus­ge­kom­men.
Moritz kon­zi­pierte die Schrift wäh­rend sei­nes Ita­li­en­auf­ent­halts 1786–1788 mit Blick auf die Pro­fes­sur an der Ber­li­ner Aka­de­mie der Künste, die er 1789 antrat, und ver­öf­fent­lichte sie 1791. In der Geschichte zeit­ge­nös­si­scher Aus­ein­an­der­set­zun­gen mit anti­ken Mythen bezeich­net sie einen Ein­schnitt; denn der Ver­fas­ser bricht mit mytho­lo­gie­kri­ti­schen Grund­ein­stel­lun­gen der Auf­klä­rungs­zeit und ent­wi­ckelt neue Per­spek­ti­ven auf einen alten Stoff. Zum Erfolg des Werks trug eine Serie von Kup­fer­ab­bil­dun­gen bei, für die Asmus Jakob Cars­tens die Vor­zeich­nun­gen anfer­tigte.
Mit der Frage, auf wel­che anti­ken und jün­ge­ren Quel­len sich Moritz bei der Aus­ar­bei­tung stützte, hat sich die For­schung bis­lang nicht sys­te­ma­tisch beschäf­tigt. Erst­mals wid­met sich die kri­ti­sche Edi­tion die­ser Auf­gabe und bewer­tet auch Quer­ver­bin­dun­gen inner­halb von Moritz’ schrift­stel­le­ri­schem Werk neu. So wird deut­lich, unter wel­chen Vor­aus­set­zun­gen Moritz als Mytho­loge antrat und wel­chen Neu­an­satz mit Aus­wir­kun­gen auf die Roman­tik er ein­lei­tete. Der Her­aus­ge­ber, Mar­tin Dis­sel­kamp, stellt einige sei­ner For­schungs­er­geb­nisse vor.
Zur Per­son: Mar­tin Dis­sel­kamp ist Lei­ter der Moritz-Arbeits­stelle an der Ber­lin-Bran­den­bur­gi­schen Aka­de­mie der Wis­sen­schaf­ten, Mit­her­aus­ge­ber der Kri­ti­schen Moritz-Aus­gabe und Pri­vat­do­zent an der Tech­ni­schen Uni­ver­si­tät Ber­lin.

Vortrag von Dr. Anne-Katrin Sors im Literaturmuseum »Theodor Storm« Heiligenstadt
Apr 24 um 19:30

Vor­trag: Dr. Anne-Kat­rin Sors: »›Ganz für das Stu­dium ange­legt.‹ Die Kunst­samm­lung der Uni­ver­si­tät Göt­tin­gen«.

Apr
25
Do
Vortrag von Dr. Annette Seemann in Weimar
Apr 25 um 18:00

»Hoch­be­glückt von dei­ner Liebe …« Goe­thes ›Suleika‹ Mari­anne von Wil­lemer, ihr Leben und ihre Bedeu­tung für Goe­the und sein wich­ti­ges lyri­sches Alters­werk, den »West-öst­li­chen Divan«, zum 200. Jubi­läum sei­nes Erschei­nens

 

Vor­trag von Dr. Annette See­mann in der Reihe „Frau­en­bio­gra­phien des 18. Jahr­hun­derts“.

Das Som­mer­fes­ti­val im Lieb­ha­ber­thea­ter Schloss Koch­berg 2019 knüpft mit sei­nen 30 Auf­füh­run­gen und Kon­zer­ten unter dem Thema „Ori­ent und Okzi­dent“ an die Reise in das Mor­gen­land an, auf die Goe­the sich vor 200 Jah­ren schrei­bend und lesend mit sei­nem „West-öst­li­chen Divan“ begab. Gleich­zei­tig ist die Gedicht­samm­lung z. T. auch Aus­druck eines Dia­lo­ges zwi­schen dem Dich­ter und Mari­anne von Wil­lemer.
Zum Thema: Der Vor­trag anläss­lich des 200. Erschei­nungs­jah­res von Goe­thes Gedicht­samm­lung „West-öst­li­cher Divan“ zeich­net Mari­anne von Wil­lemers Leben nach, ord­net ihre Begeg­nung mit Goe­the 1814 und 1815 in bei­der Leben und sein Werk ein und wür­digt Mari­an­nes Anteil an die­sem spä­ten lyri­schen Werk­zy­klus Goe­thes. Bio­gra­phie, Psy­cho­lo­gie und Werk­be­trach­tung wer­den als Ein­heit gese­hen und der Divan als ein zum Teil im Dia­log gebo­re­nes Kunst­werk auf­ge­fasst.

Zur Per­son: Dr. Annette See­mann arbei­tet als Buch­au­torin zur Wei­ma­rer Kul­tur­ge­schichte sowie zu Frau­en­bio­gra­phien und als Über­set­ze­rin. Sie ist Vor­stands­vor­sit­zende der Gesell­schaft Anna Ama­lia Biblio­thek.

Eine Koope­ra­ti­ons­ver­an­stal­tung des Lieb­ha­ber­thea­ters Schloss Koch­berg, der Gesell­schaft Anna Ama­lia Biblio­thek und der Her­zo­gin Anna Ama­lia Biblio­thek in Wei­mar und dem Sor­op­ti­mist Inter­na­tio­nal Club Wei­mar.

Apr
26
Fr
Lesung mit Annette Seemann in Suhl
Apr 26 um 19:30

Lesung mit Annette See­mann „Peggy Gug­gen­heim – Ich bin eine befreite Frau“

 

Annette See­mann beleuch­tet in ihrer Bio­gra­fie den unkon­ven­tio­nel­len Lebens­weg der Peggy Gug­gen­heim, ihren Auf­stieg zur Mäze­nin, Kunst­i­kone und bedeu­tends­ten Gale­ris­tin des 20. Jahr­hun­derts. Sie war kunst­be­ses­sen, eigen­wil­lig, zugleich schüch­tern und pro­vo­kant und stets auf der Suche nach Inspi­ra­tion und der wah­ren Liebe. Ein außer­ge­wöhn­li­ches Frau­en­le­ben, geprägt von Schick­sals­schlä­gen, tur­bu­len­ten Ehen, lei­den­schaft­li­chen Affä­ren und Bezie­hun­gen zu eini­gen der größ­ten Künst­ler der Zeit, wie Samuel Beckett, Max Ernst und Jack­son Pol­lock.

Vortrag von Prof. Dr. Matthias Steinbach in Jena
Apr 26 um 19:30

herr­lich, wenigs­tens auf kurze Zeit dem all­tag zu ent­flie­hen“ ‒ der Archäo­loge Wil­helm Dör­pfeld in Jena.

Vor­trag von Prof. Dr. Mat­thias Stein­bach (Braun­schweig)

Apr
27
Sa
Kreatives Schreiben mit Anke Engelmann im Kultur: Haus Dacheröden Erfurt
Apr 27 um 11:00 – 17:00

Frühling ist Luxus – Kreatives Schreiben am 27. April 2019

 

Der Him­mel: so blau! Das Gras: so frisch! Das Laub: So leuch­tend lind! Der Früh­ling ist Fülle, ist Luxus, ist Ver­schwen­dung und Völ­le­rei. Man möchte die ganze Welt umar­men und kann nicht genug bekom­men vor Lust am Leben. Doch dann sieht man genauer hin und bemerkt: Das Grün hängt müde her­un­ter, der Wald ist tro­cken, die Bäume krank. Die Natur scheint müde und das auch wegen unse­rer Maß­lo­sig­keit. Vor­bei der Luxus. Aus ist’s mit Üppig­keit. Oder?

Der Wider­spruch zwi­schen dem Früh­ling mit sei­ner über­bor­den­den Ver­schwen­dung, die bis vor kur­zem uner­schöpf­lich schien, und dem »Schnel­ler! Immer Mehr! Nie genug!« unse­rer Zeit, die kein Mor­gen zu ken­nen scheint, bie­tet Stoff für einen Schreib­tag. Wir loten alles aus – wie immer. Ich freu mich drauf

 

Anke Engel­mann (Büro für ange­wandte Poe­sie).

 

Vortrag über Sophie Mereau von Stephanie und Mathias Schick in der Dichterstätte »Sarah Kirsch« Limlingerode
Apr 27 um 14:30

Ste­pha­nie und Mathias Schick stel­len die Dich­te­rin Sophie Frie­de­rike Mereau / Bren­tano, 1770 – 1806, vor. Wech­sel ver­gnügt dein Gemüth; es freuet der Wech­sel uns alle … Ein unge­wöhn­li­ches Leben, in dem trotz der Kürze des Daseins ein beacht­li­ches Werk ent­stand. Her­der, Goe­the und Schil­ler ach­te­ten sie als Autorin, die sich der Roman­tik zuge­hö­rig fühlte.

Apr
29
Mo
Literarischer Vormittag in der Stadtbücherei Weimar-Schöndorf
Apr 29 um 10:00

Gesprä­che über Bücher, Autoren und das Lesen.

Grup­pen bitte anmel­den.

»JuLe-Treff im Leseladen« in Weimar
Apr 29 um 16:00

Junge Leser ab 12 Jah­ren tref­fen sich in der Ecker­mann-Buch­hand­lung!

Du bist zwi­schen 12–16 Jah­ren und liest gern?
Du bist neu­gie­rig auf aktu­elle Titel?
Du hast Lust, auch ande­ren einen Buch­tipp zu geben?
Dann bist Du bei uns als Testleser/in rich­tig!

Wir tref­fen uns ein­mal monat­lich zum Reden, Raten, Bewer­ten und Emp­feh­len. Auf uns war­tet ein Jahr vol­ler Lese­aben­teuer! Wir freuen uns auf Dich!

Sabine Arndt, Biblio­the­ka­rin
Johan­nes Stein­hö­fel und das Team der Ecker­mann-Buch­hand­lung
Sig­run Lüdde und die Lite­ra­ri­sche Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V.

Lesung und Gespräch mit Anja Kampmann im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Apr 29 um 19:30

Lesung und Gespräch mit Anja Kamp­mann in der Reihe »Die Gunst des Augen­blicks. Lyrik der Gegen­wart – Thü­rin­ger Lesun­gen und Werk­statt­ge­sprä­che«

Mode­ra­tion: Guido Naschert.

 

Pro­jekt­trä­ge­rin: Lite­ra­ri­sche Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V.

Koope­ra­ti­ons­part­ner: Erfur­ter Herbst­lese e.V., For­schungs­stelle Euro­päi­sche Roman­tik und Schil­lers Gar­ten­haus der FSU Jena, Lese-Zei­chen e.V.

För­de­rer: Fried­rich-Schil­ler-Uni­ver­si­tät Jena, Thü­rin­ger Staats­kanz­lei.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen: HIER und HIER.

Apr
30
Di
Lesung mit Frank Quilitzsch und Thomas Thieme in Neustadt/Orla
Apr 30 um 10:17

Ich Hoe­neß Kohl“ – Lesung mit Frank Qui­litzsch und Tho­mas Thieme

 

Frank Qui­litzsch und Tho­mas Thieme lesen aus Ihrem neuen Gesprächs­band, der zum 70. Geburts­tag des Schau­spie­lers erscheint. Sie sind wie Faust und Mephisto, wie Del­ling und Net­zer, ein biss­chen auch wie Stat­ler und Wal­dorf, die bei­den Alten aus der Mup­pet-Show – der Schau­spie­ler Tho­mas Thieme und sein Kri­ti­ker Frank Qui­litzsch.

Vor zehn Jah­ren misch­ten sie mit ihrem ers­ten Band „Ich Faust – Tho­mas Thieme“ die Thea­ter­welt auf. Nun folgt der zweite Streich, bei dem sich alles um Thie­mes Film­rol­len dreht und für den sie sogar zusam­men nach Mün­chen gefah­ren sind, um dort den Ball­künst­ler Gün­ter Net­zer zu tref­fen. Denn natür­lich geht es, wie immer, auch um Fuß­ball. Seit nun­mehr sieb­zehn Jah­ren „ver­hört“ Kul­tur­re­dak­teur Frank Qui­litzsch den vom „Faust“ beses­se­nen, fuß­ball­ver­rück­ten Wei­ma­rer Schau­spie­ler Tho­mas Thieme am Tele­fon: „Herr Thieme, wo sind Sie?“ Die in loser Folge in der TLZ abge­druck­ten Inter­views beleuch­ten facet­ten­reich das Leben des Thea­ter- und Film-Stars. Vor allem Thie­mes Rolle als Kanz­ler der deut­schen Ein­heit, Hel­mut Kohl, und gefal­le­ner Fuß­ball­gott Uli Hoe­neß rücken ins Zen­trum der Befra­gung. In einem Nach­spiel mit Gün­ter Net­zer jon­gliert er zwi­schen Faust und Fuß­ball.

Lesung und Gespräch mit Anja Kampmann in Schillers Gartenhaus in Jena
Apr 30 um 19:30

Lesung und Gespräch mit Anja Kamp­mann in der Reihe »Die Gunst des Augen­blicks. Lyrik der Gegen­wart – Thü­rin­ger Lesun­gen und Werk­statt­ge­sprä­che«

Mode­ra­tion: Guido Naschert.

 

Pro­jekt­trä­ge­rin: Lite­ra­ri­sche Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V.

Koope­ra­ti­ons­part­ner: Erfur­ter Herbst­lese e.V., For­schungs­stelle Euro­päi­sche Roman­tik und Schil­lers Gar­ten­haus der FSU Jena, Lese-Zei­chen e.V.

För­de­rer: Fried­rich-Schil­ler-Uni­ver­si­tät Jena, Thü­rin­ger Staats­kanz­lei.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen: HIER und HIER.

Lesung und Konzert mit Uschi Brüning in Erfurt
Apr 30 um 19:30

Uschi Brü­ning: So wie ich. Auto­bio­gra­fie

 

Man­fred Krug schwärmte für ihre Stimme, Ulrich Plenz­dorf setzte ihr ein Denk­mal in „Die neuen Lei­den des jun­gen W.“. Nun erzählt Uschi Brü­ning, die große Jazz- und Soul­sän­ge­rin, erst­mals von ihrem Leben als Musi­ke­rin in der DDR, dem stän­di­gen Vaban­que­spiel mit dem SED-Regime und warum sie den­noch nie die Aus­reise in den Wes­ten erwo­gen hat.

Schon von klein auf singt sie mit Begeis­te­rung – zu Hause, auf der Straße, im Kin­der­heim, in der Schule. Mit drei­zehn beschließt sie, als Sän­ge­rin berühmt wer­den. Ihre gro­ßen Vor­bil­der sind Cate­rina Valente und Ella Fitz­ge­rald. An der Seite von Man­fred Krug fei­ert die junge Uschi Brü­ning ihre ers­ten Büh­nen­er­folge. Sie grün­det eine eigene Band, will sich als Frau in der Män­ner­welt des Jazz behaup­ten. Bald lernt sie den Saxo­pho­nis­ten Ernst-Lud­wig Petrow­sky ken­nen. Die bei­den wer­den ein Paar und musi­ka­li­sche Part­ner, genie­ßen als erfolg­rei­che Künst­ler man­che Frei­hei­ten: Jazz ist die gedul­dete Nische, in der sich auch Unan­ge­passte und Regime­kri­ti­ker rela­tiv zwang­los zusam­men­fin­den kön­nen. „So wie ich“ ist eine außer­ge­wöhn­li­che Reise in die ehe­ma­lige DDR und ihre Musik­szene – und eine Lie­bes­er­klä­rung Uschi Brü­nings an den Mann ihres Lebens. Vor allem aber gibt das Buch Ein­blick in das ebenso bewegte und bewe­gende Leben die­ser hin­rei­ßen­den Jazz­sän­ge­rin.

Der Abend ist keine reine Lesung, Uschi Brü­ning singt auch und wird dabei von Lukas Nat­schin­ski am Piano beglei­tet.

Video­über­tra­gung der aus­ver­kauf­ten Lesung mit Uschi Brü­ning, »So wie ich. Auto­bio­gra­fie« in den Neben­raum!

Mai
2
Do
Literatur und Jazz im Bauhaus-Jahr auf Burg Ranis
Mai 2 um 19:30

Vom Atem der Städte. Lite­ra­tur und Jazz im Bau­haus-Jahr. Mit Japa­nic, Manuela Stü­ßer, Pina Ber­ge­mann und André Hin­der­lich

Wie keine andere Land­schaft hat die Stadt, beson­ders die gro­ßen Städte, mit der Wende vom 19. zum 20. Jahr­hun­dert vor allem auch z.Z. der Bau­haus­grün­dung die Künste geprägt und zu einem ver­än­der­ten Zeit­ge­fühl geführt. Wie in einem Brenn­glas greift die Lyrik die ganze scharfe Wider­sprüch­lich­keit städ­ti­schen Lebens auf und gibt zugleich einen Ein­blick in die wech­sel­volle Geschichte des 20./21. Jahr­hun­derts. Und so wird das Publi­kum Bekann­tes und Unbe­kann­te­res hören. Neben Tex­ten von Jakob van Hod­dis, Ber­tolt Brecht und Georg Heym wer­den Texte von Bau­häus­lern zu hören sein, Gedichte von Georg Trakl, Erich Käs­t­ner und Alfred Lich­ten­stein, bis hin zu Wulf Kirs­ten, Stef­fen Men­sching und Rolf Die­ter Brink­mann. Mit einer Mischung aus Jazz, Lyrik, Pan­to­mime und Bild stel­len die Thü­rin­ger Jazz-Meile und der Lese-Zei­chen e.V. in bewähr­ter Zusam­men­ar­beit ihren Bei­trag zum Bau­haus-Jubi­läum vor.

Es wir­ken mit: die berühmte japa­ni­sche Jazz-Pia­nis­tin Aki Takase, mit ihrer Band „Japa­nic“.
Die Schau­spie­le­rin­nen und Schau­spie­ler Manuela Stü­ßer (Thea­ter Rudol­stadt), Pina Ber­ge­mann und André Hin­der­lich (Thea­ter­haus Jena).

Lesung und Gespräch mit Éric Vuillard in Weimar
Mai 2 um 20:00

»14. Juli«
Lesung und Gespräch mit Éric Vuil­lard

Prof. Edo­ardo Cos­ta­dura spricht mit Eric Vuil­lard über des­sen neu­es­tes Buch,
Franka Gün­ther über­setzt und liest den deut­schen Text

 

Der Som­mer 1789 ist herr­lich warm und so schön, dass man die Hun­gers­not im vor­an­ge­gan­ge­nen bit­ter­kal­ten Win­ter leicht ver­ges­sen kann, zumin­dest in den Paläs­ten. Im Volk aber wächst die Unzu­frie­den­heit über die Will­kür und Deka­denz der herr­schen­den Klas­sen, bis die drü­ckende Hitze schließ­lich kaum mehr aus­zu­hal­ten ist. Eines Nachts ver­sam­meln sich erste Grup­pen in der Dun­kel­heit. Waf­fen­ar­se­nale wer­den gestürmt, Thea­ter­re­qui­si­ten geplün­dert. Aus fal­schen Spee­ren wer­den echte Schlag­stö­cke. Die Kir­chen­glo­cken in Paris schla­gen Alarm, doch zu spät: Am Mor­gen des 14. Juli hat sich die Menge bereits vor den Toren der Bas­tille ver­sam­melt – sie wird Europa für immer ver­än­dern. In Éric Vuil­lards »14. Juli« wird die Geburts­stunde der fran­zö­si­schen Revo­lu­tion erst­mals aus der Per­spek­tive der Volks­menge erzählt, die sich an jenem Juli-Vor­mit­tag vor der Bas­tille und in den umlie­gen­den Gas­sen ver­sam­melte. Gestützt auf akri­bi­scher Archiv­ar­beit, holt Vuil­lard die bis­lang anonym und uner­kannt geblie­be­nen Prot­ago­nis­ten des Sturms auf die Bas­tille ans Tages­licht. Diese authen­ti­schen und meis­ter­haft gezeich­ne­ten Figu­ren erin­nern uns daran, dass Frei­heit auch Gleich­heit aller Men­schen vor der Geschichte bedeu­tet.
Eine Koope­ra­ti­ons­ver­an­stal­tung mit dem Deut­schen Natio­nal­thea­ter Wei­mar und dem Fran­zö­si­schen Kul­tur­büro in Thü­rin­gen.

Mai
3
Fr
Lesung mit Raquel Erdtmann in Schleiz
Mai 3 um 19:00

Raquel Erdt­mann liest „Und ich würde es wie­der tun. Wahre Fälle vor Gericht“

 

Wahre Ver­bre­chen. Wahre Geschich­ten. Raquel Erdt­mann nimmt die Leser mit in den Gerichts­saal, der zur Bühne des Lebens wird. Ihre Schil­de­run­gen der Pro­zesse sind dabei so plas­tisch, dass man als Leser das Gefühl hat, den Sze­nen selbst bei­zu­woh­nen. Es sind Bli­cke hin­ter die Fas­sade und in mensch­li­che Abgründe.

Eine Frau, die zum Mes­ser greift, um sich für jah­re­lange Demü­ti­gun­gen zu rächen. Ein Mann, der sei­nen Vater erschlägt. Einer, der tötet, ein­fach so. Kleine und grö­ßere Betrü­ge­reien wie ein Hei­rats­schwind­ler oder eine koschere Metz­ge­rei, die Würste im Schwei­ne­darm ver­kauft. Diebe, Räu­ber, Mör­der, von Eifer­sucht oder Tra­di­tio­nen Getrie­bene und die, die zu Tätern wer­den in einem kur­zen Moment der Unbe­herrscht­heit.

Mai
4
Sa
Salonabend mit Annerose Kirchner auf Burg Posterstein
Mai 4 um 17:00

Ein Salon­ge­spräch über die Bedeu­tung von Lyrik
mit der Dich­te­rin Anne­rose Kirch­ner
und dem Gra­fi­ker Ste­fan Knech­tel

 

  • Mode­ra­tion: Ange­lika Bohn.

Wir laden anläss­lich des Erschei­nens des neuen Lyrik­bands »Belie­hene Zeit« mit Gedich­ten der Geraer Autorin Anne­rose Kirch­ner und Holz­schnit­ten von Ste­fan Knech­tel zu einem Abend mit Lesung, Holz­schnit­ten und einem Gespräch über den Ein­fluss von Lite­ra­tur und Kunst in der Gesell­schaft. Das Gedicht »Jean Paul auf Schloss Löb­ichau« schließt unmit­tel­bar an die Salon­ge­schichte im Alten­bur­ger Land und an den Salon der Her­zo­gin Anna Doro­thea von Kur­land in Löb­ichau und Tan­nen­feld an – eines der Haupt­for­schungs­ge­biete im Museum Burg Pos­ter­stein. So knüpft der Abend an diese über 200-jäh­rige Kul­tur an und lenkt das Thema des Gesprächs gleich­zei­tig ins Heute.

  • Der Lyrik­band »Belie­hene Zeit«: »Nach 15 Jah­ren legt die Geraer Lyri­ke­rin einen neuen Gedicht­band vor: Erin­ne­run­gen, Por­träts, Land­schafts­bil­der – still, zurück­hal­tend, erfah­rungs­ge­sät­tigt. Lei­ser, unauf­dring­li­cher Wider­stand prä­zi­ser Spra­che gegen die Selbst­ent­wer­tung einer rasen­den Welt.«, schreibt Jens-Fietje Dwars, Her­aus­ge­ber der »Edi­tion Orna­ment«.
  • Anne­rose Kirch­ner: Belie­hene Zeit. Gedichte mit Holz­schnit­ten von Ste­fan Knech­tel, 48 Sei­ten, ISBN 978–3‑947646–00‑5.
  • Wei­tere Infos inkl. Lese­probe unter: www.edition-ornament.de

 

 

Lesung des Südthüringer Literaturvereins in Meiningen
Mai 4 um 19:30

Vom 2. bis 4. Mai führt der Süd­thü­rin­ger Lite­ra­tur­ver­ein seine inzwi­schen 30. Schreib­werk­statt auf Schloss Sin­ners­hau­sen durch.

Eine Aus­wahl der hier­bei ent­ste­hen­den Gedichte, Erzäh­lun­gen und Apho­ris­men kommt im Baum­bach­haus zu Gehör.

Die musi­ka­li­sche Umrah­mung unter­nimmt der junge Mei­nin­ger Pia­nist Gus­tav Kühn.

Lesung mit Jennifer Sonntag und Benjamin Schmidt in Gera
Mai 4 um 20:00

Jen­ni­fer Sonn­tag & Ben­ja­min Schmidt – »Das Leben ist Behin­de­rung«

 

Jen­ni­fer Sonn­tag, blinde Autorin und Mode­ra­to­rin des MDR-Talk­for­mats „Selbst­be­stimmt!“, Ben­ja­min Schmidt, quer­schnitts­ge­lähm­ter Autor, und Fran­ziska Appel, Pro­jekt­part­ne­rin und Illus­tra­to­rin der bei­den, wer­den anläss­lich des Euro­päi­schen Pro­test­ta­ges zur Gleich­stel­lung von Men­schen mit Behin­de­rung aus ihren Wer­ken „Sero­quäl­mär­chen“ und „Schon immer ein Krüp­pel“ lesen und im Talk den Gäs­ten von einem Leben mit Behin­de­rung, von den Schwie­rig­kei­ten kli­ni­scher Ver­ein­bar­keit von Blind­heit und Depres­sion, von den zahl­rei­chen sicht­ba­ren und unsicht­ba­ren Hemm­nis­sen eines „ein­ge­schränk­ten“ Lebens und dem künst­le­ri­schen Umgang damit berich­ten.

Mai
5
So
»Ettersburger Gespräch« mit Jakob Augstein und Karlheinz Weißmann
Mai 5 um 16:00

»Neue Linke. Neue Rechte. Wohin treibt die BRD

»Etters­bur­ger Gespräch« mit Jakob Aug­stein und Karl­heinz Weiß­mann

Mode­ra­tion: Peter Krause.

Lesung mit Lutz Lindemann und Frank Willmann in Nordhausen
Mai 5 um 16:00

Lutz Lin­de­mann gehört zu den bekann­tes­ten Fuß­ball­stars der DDR, er spielte für die Natio­nal­mann­schaft und für den FC Carl Zeiss Jena im Euro­pa­po­kal. Als Junio­ren­na­tio­nal­spie­ler ver­scherzt er es sich durch Stur­heit und jugend­li­chen Leicht­sinn mit den Genos­sen und schält wäh­rend des Mili­tär­diens­tes in der Kaserne Kar­tof­feln – und schafft doch das schein­bar Unmög­li­che: die Rück­kehr in die DDR-Ober­liga und in den inter­na­tio­na­len Fuß­ball. Was Lin­de­mann aus sech­zig Jah­ren Fuß­ball­le­ben zu berich­ten hat, gewährt sel­tene Ein­bli­cke in die Seele die­ses Sports und sei­ner Prot­ago­nis­ten: der Beses­se­nen und der Beson­ne­nen, der Geld­ge­ber und der Geld­aus­ge­ber. Von ihnen und von der gro­ßen Liebe zum Fuß­ball erzählt Lin­de­mann unei­tel und mit tro­cke­nem Humor, auf­ge­schrie­ben von Frank Will­mann.

Mai
6
Mo
»Philosophy after work / Philosophie nach der Arbeit« im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Mai 6 um 19:00

Kön­nen phi­lo­so­phi­sche Schrif­ten für uns, in unse­rem All­tag heute frucht­bar sein? Haben sol­che Texte etwas mit mir zu tun? Die Lek­türe klei­ner Texte gro­ßer Phi­lo­so­phen soll zu einem gemein­sa­men Gedan­ken­aus­tausch anre­gen.

Die phi­lo­so­phi­sche Prak­ti­ke­rin Diet­linde Schmal­fuß-Plicht lei­tet diese Zusam­men­künfte und bei ihr kön­nen sich alle Inter­es­sen­ten bis eine Woche vor dem Ter­min anmel­den: info@philosophie-milan.de.

Lesung mit Andreas Leusink in Hermsdorf
Mai 6 um 19:00

Gun­der­mann. Von jedem Tag will ich was haben“ Lesung mit Andreas Leu­sink

 

Ger­hard Gun­der­mann war Bag­ger­fah­rer und Lie­der­ma­cher, Genosse und Rebell, Offi­ziers­schü­ler und Befehls­ver­wei­ge­rer, Spit­zel und Bespit­zel­ter. Ein Welt­ver­bes­se­rer, der es nicht bes­ser wusste. Ein Zer­ris­se­ner. Er drängte immer nach vorn und eckte immer an.

Andreas Leu­sink hat in sei­nem Buch viele bis­her unver­öf­fent­lichte Texte und Fotos, Briefe und Erin­ne­run­gen, Doku­mente und Inter­views zusam­men­ge­stellt. Außer­dem gibt er Ein­blick in die Ent­ste­hungs­ge­schichte des gro­ßen Kino­films „Gun­der­mann“, der noch ein­mal neu auf ein ver­schwun­de­nes Land blickt. Es ist nicht zu spät dafür. Es ist an der Zeit.

Die Fuchs­tal-Chao­ten beglei­ten die Lesung mit Songs von Ger­hard Gun­der­mann.

Sebastian ist krank – Lesebühne in Jena
Mai 6 um 20:00

Sebas­tian ist krank – Jenas junge, beste und ein­zige monat­li­che Lese­bühne

 

Wir sind Slam-Poe­ten, Sto­ry­tel­ler, Lyri­ker, Pro­sais­ten und Ex-Grund­schü­ler.

Wir sind mehr­fach mit Prei­sen und Titeln über­schüt­tete Lite­ra­ten, die sich an schlech­ten Wort­spie­len ver­su­chen. Wir ent­fes­seln mal tosen­den Applaus, mal zum Zer­rei­ßen gespannte Stille und sind dabei stets min­des­tens so mit­tel. Wir sind Jenas junge, beste und ein­zige monat­li­che Lese­bühne. Wir sind Sebas­tian ist krank.

Wir? Das sind: Die sagen­um­wo­ge­nen Linn Ditt­ner und Flem­ming Witt, der legen­den­um­rankte Steve Kußin und der fabel­hafte Fried­rich Herr­mann. Und natür­lich Sebas­tian (Sebas­tian ist krank). Mit dabei sind wie­der Gäste.

Mai
7
Di
Vortrag von Iris Geißler und Christine Theml in Jena
Mai 7 um 10:00

Senio­ren-Aka­de­mie: »Ein­mal Stock­holm und zurück – Die fabel­hafte Welt der Astrid Lind­gren«

Iris Geiß­ler und Chris­tine Theml stel­len ein Por­trät der Astrid Lind­gren vor. Ilga Her­zog beglei­tet musi­ka­lisch.

Buchvorstellung mit Volker Müller in Greiz
Mai 7 um 19:00

Der Grei­zer Autor Vol­ker Mül­ler stellt gemein­sam mit Wil­fried Pucher und Ronny Kerl in einer Ver­an­stal­tung der Reihe »Pro­mi­nente im Gespräch« sei­nen kürz­lich erschie­ne­nen Band »Blon­di­nen­ret­tung« vor.

 

  • Wil­fried Pucher (Lesung),
  • Ronny Kerl (Gitarre),
  • Vol­ker Mül­ler (Lesung/Klarinette)

 

Die Publi­ka­tion mit dem Unter­ti­tel »Geschich­ten aus einem fer­nen nahen Land« ver­sam­melt vier­zehn fik­tive Künst­ler­erzäh­lun­gen. Geschil­dert wer­den Frauen und Män­ner, die malen, Thea­ter spie­len, schrei­ben oder sich der Musik wid­men. Es geht um Erfolg und Schei­tern, die oft schwie­rige Wahl von Lebens­we­gen, das Ver­hält­nis von Wider­stand und Anpas­sung, Stand­haf­tig­keit und Ver­füh­rung, Ruhm, Talent, Liebe, Alt­wer­den …

Die Texte ste­hen dar­über hin­aus für künst­le­ri­sche und sti­lis­ti­sche Viel­falt. So wird in »Kampf­ge­fähr­ten« der Streit zweier älte­rer Schau­spie­ler über Ver­gan­ge­nes aus dem Blick­win­kel eines Kin­des bzw. spä­ter Jugend­li­chen geschil­dert. Die Lebens­bi­lanz eines Sän­gers (»Abge­sang«) geschieht in Form eines offe­nen Mono­logs. Man weiß über weite Stre­cken nicht, ob der Mann nach­sinnt oder vor sich hin spricht, ob seine Erin­ne­run­gen und Refle­xio­nen einen kon­kre­ten Adres­sa­ten haben.

Gele­gent­lich greift Mül­ler die tra­dierte For­men der Rah­men­er­zäh­lung auf, nutzt sie durch­aus ernst­haft, ver­sieht sie an ande­rer Stelle mit einem iro­ni­schem Unter­ton oder kon­ter­ka­riert sie. In »Traum­tän­zer« kommt, um Größe und Gren­zen von Kul­tur­po­li­tik plas­tisch wer­den zu las­sen, das Mit­tel der def­ti­gen sati­ri­schen Über­trei­bung zur Anwen­dung. Kei­nes­falls fehlt bei Mül­ler der Humor – ob in schwar­zer Aus­füh­rung (»Teil­stö­run­gen«), im Dienste erhel­len­der Zuspit­zung (»Spar­füchse«) oder in ver­schmitzt-lei­ser Form (»Her­ren­nach­mit­tag«).

Einige Erzäh­lun­gen wie »Dich­ter­büs­ten« und »Blon­di­nen­ret­tung« grei­fen weit in die jün­gere Zeit­ge­schichte zurück. Aller­dings bedient sich der Autor hier wie andern­orts eines Kunst­griffs: Prä­gende Begriffe aus Poli­tik, Gesell­schaft und Geo­gra­phie tra­gen im Sinne einer erhel­len­den, auch man­ches spie­le­ri­sche Ele­ment ent­hal­ten­den Ver­frem­dung abge­wan­delte oder erfun­dene Bezeich­nun­gen. Kaum etwas dürfte des­halb ohne wei­te­res eins zu eins in die deutsch-deut­sche Ver­gan­gen­heit oder in die Gegen­wart über­trag­bar sein. Dass das Fin­den sol­cher Bezüge in einem wei­te­ren Sinne grund­sätz­lich mög­lich und reiz­voll sein kann, steht auf einem ande­ren Blatt.

Lesung mit Andreas Leusink in Rudolstadt
Mai 7 um 19:00

Gun­der­mann. Von jedem Tag will ich was haben“ Lesung mit Andreas Leu­sink.

 

Ger­hard Gun­der­mann war Bag­ger­fah­rer und Lie­der­ma­cher, Genosse und Rebell, Offi­ziers­schü­ler und Befehls­ver­wei­ge­rer, Spit­zel und Bespit­zel­ter. Ein Welt­ver­bes­se­rer, der es nicht bes­ser wusste. Ein Zer­ris­se­ner. Er drängte immer nach vorn und eckte immer an.

Andreas Leu­sink hat in sei­nem Buch viele bis­her unver­öf­fent­lichte Texte und Fotos, Briefe und Erin­ne­run­gen, Doku­mente und Inter­views zusam­men­ge­stellt. Außer­dem gibt er Ein­blick in die Ent­ste­hungs­ge­schichte des gro­ßen Kino­films „Gun­der­mann“, der noch ein­mal neu auf ein ver­schwun­de­nes Land blickt. Es ist nicht zu spät dafür. Es ist an der Zeit.

Die Fuchs­tal-Chao­ten beglei­ten die Lesung mit Songs von Ger­hard Gun­der­mann.

Lesung und Gespräch mit Thomas Thieme und Frank Quilitzsch in Taubach
Mai 7 um 19:30

Herr Thieme, wo sind Sie?“ – Lesung mit Tho­mas Thieme und Frank Qui­litzsch.

Poetry Slam – Spill the Beans – in Erfurt
Mai 7 um 19:30

Poe­try Slam – Spill the Beans

Mai
8
Mi
Lesung mit Karin Urbach in Erfurt
Mai 8 um 18:00

Queen Vic­to­ria. Die unbeug­same Köni­gin – Lesung mit Karina Urbach.

In der Reihe »Das poli­ti­sche Buch im Gespräch«.

Buchvorstellung mit Annerose Kirchner und Christine Hansmann in Weimar
Mai 8 um 19:00

Buch­vor­stel­lung mit Anne­rose Kirch­ner

Mode­ra­tion: Dr. Jens-Fietje Dwars

Musik: Klaus Wege­ner (Klarinette/Saxophon)

Die Lyri­ke­rin und Rezi­ta­to­rin Chris­tine Hans­mann ist lei­der erkrankt. Die für Mitt­woch geplante Lesung in der Ecker­mann-Buch­hand­lung fin­det den­noch statt.

Im Mit­tel­punkt des Abends steht der neue Gedicht­band von Anne­rose Kirch­ner »Belie­hene Zeit« aus der Edi­tion Orna­ment. 15 Jahre hat die Geraer Schrift­stel­le­rin an dem Band gear­bei­tet, der Erin­ne­run­gen, Por­träts und Land­schafts­bil­der ver­eint. Leise, zurück­hal­tend, erfah­rungs­ge­sät­tigt.

»Gerade die Land­schafts­ge­dichte über­zeu­gen durch ihren ganz eige­nen Ton« (M. Straub), urteilt die Presse. Und der MDR betont: »Mit ihrem neuen Band hat sich Anne­rose Kirch­ner noch näher an diese erste Reihe her­an­ge­schrie­ben.«

Neben der Lesung gibt es ein Gespräch, das der Her­aus­ge­ber und Gestal­ter des Ban­des, Jens-Fietje Dwars, mit der Lyri­ke­rin und dem Gra­fi­ker Ste­fan Knech­tel aus Alten­burg füh­ren wird, der für den Band Holz­schnitte geschaf­fen hat. Kann man Lyrik über­haupt illus­trie­ren? Wie ste­hen Wort und Bild zuein­an­der? Und schließ­lich mischen sich noch Klänge ein: Der Jenaer Musi­ker Klaus Wege­ner impro­vi­siert mit Kla­ri­nette und Saxo­phon zu den Tex­ten. Ein span­nen­der Abend, zu dem die Lite­ra­ri­sche Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V. um 19.30 Uhr in die Ecker­mann-Buch­hand­lung ein­lädt.

Und natür­lich wer­den auch Gedichte von Chris­tine Hans­mann aus ihrem Band »Des Lich­tes und der Schön­heit hal­ber« gele­sen – mit den bes­ten Wün­schen für schnelle Gene­sung.

Lesung mit Udo Scheer in Gera
Mai 8 um 19:00

Jür­gen Fuchs. Schrift­stel­ler, Bür­ger­recht­ler, Sozi­al­psy­cho­loge. Ein Por­trät – Lesung mit Udo Scheer

Jür­gen Fuchs, 1950 in Rei­chen­bach im Vogt­land gebo­ren, gestor­ben am 9. Mai 1999 in Ber­lin, war ein Schrift­stel­ler und Bür­ger­recht­ler, der pola­ri­sierte wie nur wenige. Sein Anspruch: „Sagen, was ist“ führte 1975 zur poli­ti­schen Zwangs­ex­ma­tri­ku­la­tion von der Jenaer Uni­ver­si­tät.
Nach der Bier­mann-Aus­bür­ge­rung 1976 kam er in die Stasi-U-Haft Ber­lin-Hohen­schön­hau­sen. Starke inter­na­tio­nale Pro­teste führ­ten nach neun Mona­ten zu sei­ner Aus­bür­ge­rung.
In der Bun­des­re­pu­blik wurde er ein viel beach­te­ter Schrift­stel­ler. Gleich­zei­tig sah die SED-Füh­rung wegen sei­ner wir­kungs­vol­len Unter­stüt­zung der Bür­ger­rechts­be­we­gung in Ost­eu­ropa und der DDR in ihm einen „Staats­feind Nr. 1“.

Der Schrift­stel­ler und Publi­zist Udo Scheer lässt mit die­sem Por­trät zugleich ein  span­nungs­rei­ches Stück Zeit­ge­schichte leben­dig wer­den. Udo Scheer wurde 1951 in Mün­chen gebo­ren und kam 1960 in die DDR. Er stu­dierte bis 1974 Tech­no­lo­gie für den  wis­sen­schaft­li­chen Gerä­te­bau an der Fried­rich-Schil­ler-Uni­ver­si­tät Jena. Er arbei­tete in
der DDR als Kon­struk­teur und schrieb, ohne die Mög­lich­keit zu haben, seine Werke ver­öf­fent­li­chen zu kön­nen. Das MfS „bear­bei­tete“ ihn in zwei ope­ra­ti­ven Vor­gän­gen. Nach der fried­li­chen Revo­lu­tion in der DDR enga­gierte er sich u. a. ab 1995 als Vor­sit­zen­der der Geschichts­werk­statt Jena e.V.; seit 1993 ist Scheer frei­be­ruf­li­cher Schrift­stel­ler und
Publi­zist.

Lesung mit Rolf-Bernhard Essig in Meiningen
Mai 8 um 19:30

Rolf Bern­hard Essig: Ich kenn‹ doch meine Pap­pen­hei­mer – Ein hei­te­res Erzähl­pro­gramm mit Sprich­wort-Sprech­stunde und »Schlag den Essig«-Sprichwort-Slam!

Lesung mit Meike Winnemuth im Kultur: Haus Dacheröden
Mai 8 um 20:15

Meike Win­ne­muth: Bin im Gar­ten. Ein Jahr wach­sen und wach­sen las­sen

 

Welt­rei­sende sucht Ort zum Blei­ben: Ihr Best­sel­ler „Das große Los“ hat Hun­dert­tau­sen­den Lust gemacht, auf­zu­bre­chen und die Welt zu sehen. Inzwi­schen will Meike Win­ne­muth nur eins: ankom­men, Wur­zeln schla­gen, fes­ten Boden unter den Füßen. Und zwar einen, den sie per­sön­lich dort­hin geschau­felt hat. Sie star­tet das Pro­jekt „Gar­ten“. Obwohl sie nie einen hatte und nicht mal ahnt, wie man Toma­ten zieht…

Mai
9
Do
Lesung mit Martin Clemens Winter in Nordhausen
Mai 9 um 19:00

Gewalt und Erin­ne­rung im länd­li­chen Raum. Die deut­sche Bevöl­ke­rung und die Todes­mär­sche – Lesung mit Mar­tin Cle­mens Win­ter.

In der Reihe »Das poli­ti­sche Buch im Gespräch«.

Lesung mit Tanja Brandes und Markus Decker in Rudolstadt
Mai 9 um 19:30

Ost­frauen ver­än­dern die Repu­blik – Lesung mit Tanja Bran­des und Mar­kus Decker .

In der Reihe »Das poli­ti­sche Buch im Gespräch«.

Vortrag von Prof. Dr. Udo Ebert zu Schillers Todestag in Jena
Mai 9 um 19:30

Schil­lers Todes­tag: »Ästhe­ti­sches Ver­gnü­gen und psy­cho­lo­gi­sche Neu­gier ‒ Schil­lers Inter­esse an Ver­bre­chern«

Vor­trag von Prof. Dr. Udo Ebert (FSU Jena)

Mai
10
Fr
Lesung mit Volker Braun in Jena
Mai 10 um 20:15

Vol­ker Braun liest „Hand­strei­che“ und „Ver­la­ge­rung des gehei­men Punk­tes“

 

Vol­ker Braun fei­ert in die­sem Jahr sei­nen 80. Geburts­tag. Pünkt­lich dazu erschei­nen zwei neue Bücher im Suhr­kamp Ver­lag, aus denen er in Jena lesen wird.
In „Hand­strei­che“ fragt Vol­ker Braun, über wel­che Mög­lich­kei­ten ein Schrift­stel­ler heute zum Ein­grei­fen in den Lauf der Dinge ver­fügt? In sei­ner Werk­statt ent­ste­hen Träume, Rät­sel­haf­tes, eigen­sin­nige Wahr­hei­ten, Beob­ach­tun­gen zum schrei­ben­den und füh­len­den Ich und zur Welt. Sol­che hand­streich­ar­ti­gen Über­fälle erfol­gen in der Schel­men­per­spek­tive: Der Schelm grün­det sein Den­ken und Han­deln auf den ple­be­ji­schen Umgang mit den Din­gen, unge­ho­belte Ein­sprü­che, Angriffe und Ver­tei­di­gun­gen, Bur­les­ken, Hand­griffe, Fin­ger­zeige, Rip­pen­stöße.
Der Band „Ver­la­ge­rung des gehei­men Punkts“ ver­sam­melt Unter­grund­texte und Fest­re­den; aber die Unter­schei­dung besagt wenig, auch die öffent­li­chen Texte muss­ten sich aus dem Grund her­aus­ar­bei­ten, und auch in unzen­sier­ten Zei­ten führt das Den­ken ein unter­grün­di­ges Dasein.

Performance-Lesung mit Sissi Tax in Jena
Mai 10 um 20:30

Von Spra­chen und Schrif­ten, Per­for­mance-Lesung mit Sissi Tax

Sissi Tax (geb. 1954 in Köflach/Steiermark, seit 1992 in Ber­lin) liest laut Poe­sie und stellt den Klang in Zusam­men­hang mit dem viel­far­bi­gen Bedeu­tungs­ge­webe, das sich aus dem dich­te­ri­schen Spre­chen über die Dinge ergibt. Die tour d’horizon poe­tique gibt Ein­bli­cke in das Werk des buko­wi­ni­schen Schrift­stel­lers Alfred Josef Stor­fers, der Czer­nowitze­rin Rose Aus­län­der, des sie­ben­bür­gi­schen Dich­ters Oskar Pas­tior und der Exi­lös­ter­rei­che­rin Sissi Tax selbst, deren Werke zwi­schen Dich­ten und Den­ken die anar­chis­ti­schen und sub­ver­si­ven Zugänge zu Spra­che anschau­lich wer­den las­sen.

Anschlie­ßend Party mit „La Bassa­ra­bia Banda“ aus Leip­zig und DJ Ill­ma­gic.

Mai
11
Sa
Exkursion nach Schulpforte und Großjena mit der Freundesgesellschaft des Goethe- und Schiller-Archivs in Weimar
Mai 11 um 09:00 – 18:00

Exkur­sion nach Schul­pforte und Groß­jena (Wein­berg von Max Klin­ger)

 

  • 09:00 Uhr Treff­punkt vor dem Stadt­schloss am Burg­platz in Wei­mar
    Fahrt mit Bus oder PKW nach Schul­pforte
  • 10:00 Füh­rung über das frü­here Klos­ter- und heu­tige Schul­ge­lände
  • ca. 12:00 Uhr Mit­tag­essen in der Gast­stätte „Fisch­haus“ (nicht nur Fisch im Ange­bot!; Am Fisch­haus 2, 06628 Bad Kösen / OT Schul­pforte, auf eigene Rech­nung)
  • ca. 14:00 Uhr Fahrt nach Groß­jena (Blü­ten­grund 3, 06618 Naum­burg / Saale)
  • 14:30 Uhr Rund­gang durch Max Klin­gers Land­haus mit der Dau­er­aus­stel­lung zu Leben und Werk des Künst­lers, Spa­zier­gang zum Radier­häus­chen im Wein­berg und zum Grab
    anschlie­ßend Kaf­fee­trin­ken im Max-Klin­ger-Wein­berg­café (auf eigene Rech­nung)
  • 17:00 Uhr Heim­reise
22. LeseWanderTag im Meininger Land
Mai 11 um 10:00

Poe­sie unterm Gleich­berg mit Dr. Andreas Sei­fert, Mei­nin­ger Museen

Treff: Schloss Glücks­burg in Röm­hild

Dich­tung aus fast 400 Jah­ren wird die Wan­de­rer beglei­ten, die sich zum dies­jäh­ri­gen Lese­Wan­der­Tag im Hof des Röm­hil­der Renais­sance­schlos­ses ein­fin­den.
Die lite­ra­ri­sche Zeit­reise beginnt mit der „Röm­hil­der Reim­chro­nik“ des Pfar­rers Johann Klip­per, der die Gräuel und Ent­beh­run­gen des Drei­ßig­jäh­ri­gen Krie­ges in Verse fasste.
Der Ana­kre­on­ti­ker Johann Peter Uz (1720–1796) aus Ans­bach hin­ge­gen glaubte in der länd­li­chen Atmo­sphäre unter den Gleich­ber­gen sein Arka­dien zu fin­den.
Vier­zig Jahre nach ihm stat­tete Fried­rich Höl­der­lin dem Gro­ßen Gleich­berg einen Besuch ab.
Die­ses Ereig­nis wie­derum wurde zur lite­ra­ri­schen Inspi­ra­tion für Wal­ter Wer­ner (1922–1995) aus Unter­maß­feld bei Mei­nin­gen und Harald Ger­lach (1940–2001), der unterm Klei­nen Gleich­berg auf­wuchs. Die Gegend um Röm­hild wurde ihm lebens­lang zur poe­ti­schen Hei­mat.

Die Rund­wan­de­rung von ca. 6 Stun­den mit Mit­tags­rast und Lese­pau­sen beginnt im his­to­ri­schen Stadt­kern von Röm­hild und endet am Grab von Harald Ger­lach auf dem Fried­hof. Topo­gra­fi­scher Höhe­punkt ist der Gip­fel des Klei­nen Gleich­bergs. Mit­tags­rast wird im Gast­haus Wald­haus auf dem Sat­tel zwi­schen den Gleich­ber­gen gehal­ten.

  • Anmel­dung und Essen­be­stel­lung erfor­der­lich: 03693 881010 (bis 08.05.)
    Infor­ma­tio­nen zur Wan­de­rung 03693 502848 oder a.seifert@meiningermuseen.de
    Unkos­ten­bei­trag: 7,- €
  • Wie­der­ho­lung am 21.09.2019:
    Anmel­dung und Essen­be­stel­lung erfor­der­lich: 03693 881010 (bis 18.09.)
    Infor­ma­tio­nen zur Wan­de­rung 03693 502848 oder a.seifert@meiningermuseen.de
    Unkos­ten­bei­trag: 7,- €
Bürger lesen auf dem Weimarer Theaterplatz aus » verbrannten Büchern«
Mai 11 um 13:00 – 16:30

»Die Waf­fen nie­der!« – Bür­ger­le­sung anläss­lich des Jah­res­ta­ges der Bücher­ver­brenn­nung am 10. Mai 1933

LESUNG … aus den lite­ra­ri­schen Wer­ken nach 1933 und aktu­ell ver­folg­ter Autorin­nen und Autoren. Im Geden­ken an die natio­nal­so­zia­lis­ti­schen Bücher­ver­bren­nun­gen 1933. Das Wei­ma­rer Bür­ger­bünd­nis gegen Rechts­ex­tre­mis­mus, das Deut­sche Natio­nal­thea­ter Wei­mar und die Stadt­kul­tur­di­rek­tion laden all­jähr­lich die Bür­ger der Stadt Wei­mar dazu ein.

Inter­es­sen­ten mel­den sich bitte bis zum 30.4.2019 unter weimar-gegen-rechts@web.de an.

Mai
12
So
»Ettersburger Gespräch« mit Hans Ulrich Gumbrecht und Wolfgang Hagen
Mai 12 um 16:00

»Etters­bur­ger Gespräch« – Hans Ulrich Gum­brecht im Gespräch mit Wolf­gang Hagen.

»1919 oder Was fan­gen wir mit unse­rer Ver­gan­gen­heit an?«

Dead-or-alive-Poetry-Slam in Weimar
Mai 12 um 18:00

Dead or Alive – Poetry-Slam

 

Bei einem »Dead or Alive«-Slam kommt es zum ulti­ma­ti­ven Ver­gleich: Lebende Poe­try- Slammer*innen aus dem Hier und Jetzt duel­lie­ren sich mit ver­stor­be­nen Dich­ter­grö­ßen – zum Leben erweckt von Schauspieler*innen aus dem Ensem­ble des DNT. Ob Wil­liam Shake­speare, Johann Wolf­gang Goe­the oder Vir­gi­nia Woolf: Die Klas­si­ker der Welt­li­te­ra­tur tre­ten gegen den lite­ra­ri­schen Zeit­geist an. Die Regeln ent­spre­chen im Prin­zip denen des klas­si­schen Poe­try Slams: Dabei hat jeder Dich­ter, egal ob tot oder leben­dig, nur fünf Minu­ten Zeit für seine Per­for­mance. Nach jeder Runde bewer­tet das Publi­kum die Auf­tritte, bis sich schließ­lich der erfolg­reichste Lebende und der beste Tote im Finale gegen­über­ste­hen. Wer ent­schei­det das Duell für sich?

Poetry-Slammer*innen: Tabea Farn­ba­cher, Fee, frie­de­rike, Rai­ner Holl, Samuel Kra­mer u.a.
Schauspieler*innen: Rosa Fal­ken­ha­gen, Sebas­tian Kow­ski, Tho­mas Kra­mer, Dascha Traut­wein
Mode­ra­tion: Fried­rich Herr­mann und Esther Jur­kie­wicz

»Ettersburger Gespräch« mit Christopher Clark und Peter Krause
Mai 12 um 19:00

»Etters­bur­ger Gespräch« zum Thema »Von Zeit und Macht«

Chris­to­pher Clark im Gespräch mit Peter Krause.

Mai
13
Mo
Lesung mit Iny Lorentz in Meiningen
Mai 13 um 19:30

Iny Lorentz: Licht in den Wol­ken

 

Auf einem Inter­nat für höhere Töch­ter lernt Rieke, Toch­ter eines ver­arm­ten Offi­ziers, 1864 Gunda von Har­tung ken­nen.
Wäh­rend eines Feri­en­be­suchs bei deren Fami­lie trifft sie auch auf Gundas Bru­der Theo. Der ver­hält sich dem selbst­be­wuss­ten Mäd­chen gegen­über anfangs äußerst schroff, doch als Rie­kes Vater im Kampf schwer ver­wun­det wird, steht er ihr selbst­los zur Seite. Noch bevor die bei­den ein­an­der aller­dings ihre Gefühle geste­hen kön­nen, kommt es zu einem fol­gen­schwe­ren Miss­ver­ständ­nis.
Theo tritt in die Armee ein und zieht mit in den Deutsch-Fran­zö­si­schen Krieg. Wird Rieke ihn jemals wie­der­se­hen?
Der zweite Band der Spie­gel-Best­sel­ler-Tri­lo­gie von Iny Lorentz nach »Tage des Sturms«.

Mai
14
Di
Buchvorstellung mit Paul Kahl in Weimar
Mai 14 um 18:00

Goe­the­haus und Goe­the-Museum im 20. Jahr­hun­dert. Doku­mente

(Das Goe­the-Natio­nal­mu­seum in Wei­mar, Bd. 2)

 

Buch­vor­stel­lung mit Dr. Paul Kahl und dem Prä­si­den­ten der Klas­sik Stif­tung Wei­mar, Hell­mut See­mann

 

 

Zum Buch: Goe­the­haus und Goe­the-Museum am Frau­en­plan in Wei­mar sind erst­ran­gige Erin­ne­rungs­orte; sie sind Iden­ti­täts­orte der deut­schen Geschichte. Das Goe­the­haus, einst Sehn­suchts­ort eines oft unpo­li­ti­schen Bil­dungs­bür­ger­tums, wird bis heute als »authen­tisch« insze­niert, so dass geschicht­li­che Brü­che kaum sicht­bar sind. Das Wohn­haus wurde im Jahr 1935 um ein Goe­the-Museum erwei­tert. Der Erwei­te­rungs­bau gilt als ers­ter Muse­ums­neu­bau des natio­nal­so­zia­lis­ti­schen Staa­tes. Auch in der DDR stand das Goe­the-Natio­nal­mu­seum für die ver­meint­li­che Über­ein­stim- mung von Kul­tur­tra­di­tion und Staat: Mit neuen Dau­er­aus­stel­lun­gen – und mit einem erstaun­lich breit­ge­fä­cher­ten Bil­dungs­an­ge­bot – ist es zum größ­ten Lite­ra­tur­mu­seum der DDR auf­ge­stie­gen, bis nach dem Fall der Mauer die ideo­lo­gi­sche Instru­men­ta­li­sie­rung Goe­thes fort­fiel. Die vor­lie­gende Samm­lung ergänzt, gemein­sam mit dem ers­ten, dem 19. Jahr­hun­dert gewid­me­ten Doku­men­ten­band, die 2015 erschie­nene Mono­gra­fie Die Erfin­dung des Dich­ter­hau­ses und erschließt die Geschichte Goe­thes im Wei­mar des 20. Jahr­hun­derts auf dem Wege der Doku­men­ta­tion: Briefe, Tage­bü­cher, Gesprächs­nie­der­schrif­ten und amt­li­che Papiere, Pres­se­zeug­nisse und Rei­se­be­richte, viel­fach unver­öf­fent­licht, zei­gen die Wei­ma­rer Goe­the­stät­ten als Spie­gel der deut­schen Bil­dungs­tra­di­tion, aber auch als Spie­gel ihres his­to­ri­schen Schei­terns.

 

Zum Her­aus­ge­ber: Dr. Paul Kahl (geb. 1975), Lite­ra­tur- und Kul­tur­his­to­ri­ker, hat als wis­sen­schaft­li­cher Mit­ar­bei­ter am Deut­schen Semi­nar in Göt­tin­gen das DFG-Pro­jekt »Kul­tur­ge­schichte des Dich­ter­hau­ses« ver­wirk­licht. 2015 erschien sein Buch Die Erfin­dung des Dich­ter­hau­ses. Er ist Lehr- beauf­trag­ter an der Uni­ver­si­tät Göt­tin­gen und als freier Bil­dungs­re­fe­rent für ver­schie­dene Kul­tur­ein­rich­tun­gen tätig, dar­un­ter für die Klas­sik Stif­tung Wei­mar und das Freie Deut­sche Hoch­stift in Frank­furt. Außer­dem ist er Gast­do­zent an ita­lie­ni­schen Uni­ver­si­tä­ten.

Mai
15
Mi
Lesung mit Peter Neumann im Schillerhaus Rudolstadt
Mai 15 um 19:00

Peter Neu­mann liest aus „Jena 1800 – Die Repu­blik der freien Geis­ter“

Jena 1800: Mit den Ideen der Fran­zö­si­schen Revo­lu­tion gera­ten nicht nur die poli­ti­schen Ver­hält­nisse in Europa ins Wan­ken. Eine ganze Genera­tion von jun­gen Dich­tern und Phi­lo­so­phen beschließt, die Welt neu zu den­ken. Die füh­ren­den Köpfe tref­fen sich in der thü­rin­gi­schen Uni­ver­si­täts­stadt an der Saale, um eine „Repu­blik der freien Geis­ter“ zu errich­ten. Sie stel­len nicht nur gesell­schaft­li­che Tra­di­tio­nen in Frage, sie revo­lu­tio­nie­ren mit ihrem Blick auf das Indi­vi­duum und die Natur zugleich auch unser Ver­ständ­nis von Frei­heit und Wirk­lich­keit – bis heute. Far­big und lei­den­schaft­lich erzählt der in Jena leh­rende Dr. Peter Neu­mann von die­ser unge­wöhn­li­chen Denk­er­kom­mune, die nicht weni­ger vor­be­rei­tete als den geis­ti­gen Auf­bruch in die Moderne.

In Zusam­men­ar­beit mit der Goe­the­ge­sell­schaft Rudol­stadt.

Lesung und Vortrag von Frank Willmann in Meiningen
Mai 15 um 19:00

Der beson­dere Vor­trag:
Leben in der DDR und Flucht nach West-Ber­lin
Lesung und Vor­trag von Frank Will­mann

 

Frank Will­mann wurde in Wei­mar gebo­ren und enga­gierte sich in den dor­ti­gen Jun­gen­kir­chen­krei­sen. Mitte der 80er Jahre ging er nach West-Ber­lin. Unter Lebens­ge­fahr nahm er dort zwei Jahre spä­ter an der Kunst­ak­tion „der weiße Strich“ teil, von der West­seite aus wurde ein lan­ger Strich mit wei­ßer Farbe auf die Ber­li­ner Mauer gemalt. Nach der poli­ti­schen Wende bis heute lebt und arbei­tet er in Ber­lin. Er ist Autor und Her­aus­ge­ber zahl­rei­cher Publi­ka­tio­nen. Neben Büchern über Fuß­ballf­an­kul­tur wid­met er sich die­sem Thema auch in Kolum­nen und Zei­tungs­bei­trä­gen. Die Reihe „Biblio­thek des deut­schen Fuß­balls“ wird seit 2015 von ihm her­aus­ge­ge­ben. Frank Will­mann berich­tet an die­sem Abend aus sei­nem beweg­ten Leben: von sei­ner Jugend in Wei­mar, der Flucht nach West-Ber­lin und der Kunst­ak­tion „der weiße Strich“.
Aus­drück­lich erwünscht ist eine Dis­kus­sion mit dem Refe­ren­ten!

Literarisches Kabarett mit Ulf Annel in Schleiz
Mai 15 um 19:00

Der Erfur­ter „Arche“-Kabarettist Ulf Annel hat im ver­gan­ge­nen Jahr in Nord­hau­sen das Publi­kum mit sei­nem Solo-Pro­gramm über die Geschichte Thü­rin­gens begeis­tert. 2018 kehrt er zurück – mit einem Abend für den gro­ßen Schrift­stel­ler und Kaba­ret­tis­ten Joa­chim Rin­gel­natz.

Aus­schüt­ten vor Lachen wollte sich so man­cher Zuschauer beim Rin­gel­natz-Pro­gramm, bei dem sich selbst der zurück­hal­tendste Meck­len­bur­ger ein herz­li­ches Schmun­zeln nicht ver­knei­fen konnte. So schrieb die Ost­see-Zei­tung.

Rin­gel­natz, der deut­sche Dich­ter aus dem säch­si­schen Wur­zen mit Thü­rin­ger Wur­zeln, zeit­wei­lig See­mann, Erfin­der des Kut­tel Dad­deldu, wird mit die­sem Pro­gramm vol­ler Witz und Poe­sie vor­ge­stellt. Knapp zwei Stun­den große Klein­kunst mit Ulf Annel und der Musi­ke­rin Verena Frän­zel.

LEA – Lesebühne Erfurter Autoren
Mai 15 um 19:30

LEA – Lese­bühne Erfur­ter Autoren

Das erste Mal auf einer Bühne ste­hen. Das erste Mal sei­nen Text und sich sel­ber prä­sen­tie­ren. Das Publi­kum war­tet gespannt. Ein­at­men, aus­at­men. Das erste Wort erklingt … Die offene Lese­bühne LEA – Lese­bühne Erfur­ter Autoren eröff­net Schrei­ben­den die Mög­lich­keit, ihre Texte öffent­lich vor­zu­tra­gen. Zehn Minu­ten auf der Bühne sind jedem und jeder gege­ben, die es zu fül­len gilt. Die Vor­tra­gen­den kön­nen die Text­art frei wäh­len, alles ist erlaubt und erwünscht. Unter­stützt wer­den sie von einem ein­ge­la­de­nen Autor und einem Musik-Act.

Alle, die sich auf die Bühne trauen und lesen möch­ten, mel­den sich bitte bei a.budzier@highslammer.de an.

LEA ist ein Gemein­schafts­pro­jekt des HIGHSLAMMER e.V. und der Lite­ra­ri­schen Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V. Mit der freund­li­chen Unter­stüt­zung der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei und der Erfur­ter Herbst­lese.

Links: www.highslammer.de, www.heft-online.de

Mai
16
Do
Lesung und Vortrag für Schüler von Frank Willmann in Meiningen
Mai 16 um 09:00

Von poli­ti­schen Füh­rung und auch von der uni­for­men Mehr­heits­ge­sell­schaft der DDR wur­den eine Viel­zahl von Per­so­nen mit ande­ren Lebens­vor­stel­lun­gen und Lebens­ent­wür­fen in Nischen des Daseins gedrängt. Zu ihnen zäh­len zwei­fels­ohne sowohl Punks als auch Hoo­li­gans der DDR.
Frank Will­mann, selbst in der DDR auf­ge­wach­sen und spä­ter nach West-Ber­lin geflüch­tet, zählt zu den pro­fun­des­ten Ken­nern die­ser bei­den Sub­kul­tu­ren der DDR. Er wird in sei­nem Vor­trag einen Ein­blick in die inne­ren und äuße­ren Struk­tu­ren die­ser bei­den Sze­nen geben.
Der Refe­rent steht für Fra­gen wäh­rend und nach dem Vor­trag sehr gerne zur Ver­fü­gung.

Podiumsdiskussion mit Lutz Prager und Thomas Stridde in Jena
Mai 16 um 19:00

Das Thü­rin­ger Archiv für Zeit­ge­schichte „Mat­thias Domaschk“ gas­tiert mit einer pro­mi­nent besetz­ten Podi­ums­dis­kus­sion am im Stadt­mu­seum Jena. Die Jour­na­lis­ten Lutz Pra­ger und Tho­mas Stridde erin­nern sich als Zeit­zeu­gen an den Über­gang der kon­trol­lier­ten Par­tei­zei­tun­gen in die Mei­nungs­frei­heit einer unab­hän­gi­gen Pres­se­land­schaft in den Jah­ren 1989/90.

Unter dem Titel »‘Wir Jour­na­lis­ten sind jetzt sehr auf­ge­klärt‘ – Die Trans­for­ma­tion des Pres­se­we­sens 1989/90 am Bei­spiel von TLZ und OTZ“ wird MDR-Mode­ra­to­rin Kat­rin Tomin­ski nach­fra­gen, wie sich die Medi­en­land­schaft hin zu einer unab­hän­gi­gen „vier­ten Gewalt“ ent­wi­ckelte, wie die Jour­na­lis­ten die Umbrü­che in den Redak­tio­nen erleb­ten und wie sich deren Rol­len­ver­ständ­nis wan­delte. Beide Gesprächs­part­ner erleb­ten 1989/90 den Wan­del des ehe­ma­li­gen Pres­se­or­gans der Block­par­tei LDPD, der Thü­rin­gi­schen Lan­des­zei­tung, und des Organs der SED-Bezirks­lei­tung Gera, der Volks­wacht (heute Ost­thü­rin­ger Zei­tung), hin zu unab­hän­gi­gen Tages­zei­tun­gen mit.

Vernissage »Zeichnungen und Druckgrafiken von Rolf Escher« im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Mai 16 um 19:00

Ver­nis­sage »Über das Ver­mes­sen der Erin­ne­run­gen«

Zeich­nun­gen & Druck­gra­phik von Rolf Escher

 

Trotz minu­tiö­ser Detail­schil­de­run­gen geht der Rea­lis­mus Rolf Eschers weit über das bloß Sicht­bare hin­aus. Seine Dar­stel­lun­gen stil­ler Räume und abge­leg­ter Objekte haben eine ganz eigene Stim­mung, die sich jedem Betrach­ter sofort ein­prägt. Escher gehört zu den wich­tigs­ten
deut­schen Gra­fi­kern und Zeich­nern. Zu sei­nem Werk gehö­ren auch Gra­fik­se­rien für biblio­phil gestal­tete Bücher.

 

Aus­stel­lungs­dauer:
22. März bis 13. April 2019

Öff­nungs­zei­ten:
Mo-Fr 12–17 Uhr | Sa 10–15 Uhr | So geschlos­sen

Mai
17
Fr
8. Suhler Lesenacht
Mai 17 um 19:00 – 23:00

Zum 8. Mal ver­an­stal­tet der Süd­thü­rin­ger Lite­ra­tur­ver­ein gemein­sam mit der Stadt Suhl und wei­te­ren Part­nern eine Lese­nacht in Suhl.

 

19:00 Uhr
Stadtbücherei Suhl, Bahnhofstr. 10

Lesung mit Lutz Sei­ler, der für sei­nen Roman »Kruso« 2014 den Deut­schen Buch­preis erhielt. Der Roman des aus Ost­thü­rin­gen stam­men­den und nun in Wil­helms­horst und Stock­holm leben­den Autors Lutz Sei­ler spielt im Som­mer 1989 auf der Insel Hid­den­see. Bei­nahe außer­halb der Nor­mal­zeit der DDR pral­len dort deren Wider­sprü­che hart auf­ein­an­der, wer­den auf oft skur­rile Weise gemeis­tert. Ein Betriebs­fe­ri­en­heim wird zum Syn­onym für ein gan­zes Land…  Lutz Sei­ler liest Aus­züge aus die­sem im Vor­jahr ver­film­ten Roman sowie aus dem Manu­skript für sei­nen neuen Roman »Meine Woh­nung«.

 

20:30 Uhr / 22:00 Uhr
Stadtbücherei Suhl, Bahnhofstraße 10

Lesung mit Nancy Hün­ger, die ihren neuen Gedicht­band »Ein wenig Musik zum Abschied wäre trotz­dem nett« vor. »Mit kunst­voll rhyth­mi­sier­ten Ver­sen und einem erstaun­li­chen Regis­ter an For­men und Far­ben, Ton­la­gen und Stim­mun­gen« erschreibe sich die Dich­te­rin ein ganz eige­nes Feld, so ihr Ver­lag. »Ihre Gedichte ver­bin­den die Küs­ten Sizi­li­ens und Nord­afri­kas, loten den schma­len Grat zwi­schen Sexua­li­tät und Gewalt aus, ima­gi­nie­ren das eigene Ver­schwin­den«. Eine der bes­ten Lyri­ke­rin­nen des Lan­des ist live zu erle­ben!

 

20:30 Uhr / 22:00 Uhr
Galerie im Atrium des CCS, Friedrich-König-Str. 7

Lesung mit Iris Frie­bel aus Rohr – »Die Erb­schaft« und wei­tere merk­wür­dige Geschich­ten. Damit erhal­ten auch dies­mal regio­na­len Autoren die Mög­lich­keit, das Podium der Suh­ler Lese­nacht zu nut­zen. Die inhalt­li­che Palette bei Iris Frie­bel reicht von einer außer­ge­wöhn­li­chen Erb­schaft über eine unvor­her­ge­se­hene Bana­nen­flut in der DDR bis hin zur zar­ten Begeg­nung mit dem Vogel der vier Winde mit­ten in Afrika. Süd­thü­rin­ger Lite­ra­tur inter­na­tio­nal!

 

20:30 Uhr / 22:00 Uhr:
Rennsteig-Galerie in der Geschäftsstelle der AWG »Rennsteig« eG, Friedrich-König-Str. 11:

Dort stellt der Vor­sit­zende des Süd­thü­rin­ger Lite­ra­tur­ver­eins Hol­ger Uske sein neues Pro­gramm »Zwi­schen Mor­gen und Abend ein Haus« vor. Er lädt dazu ein, sich an jedem Tag sein eige­nes (poe­ti­sches) Zeit-Haus zu bauen. Über neue Gedichte zu den The­men Lau­schen, Gehen und Schwe­ben führt er seine Zuhö­rer, berei­chert um neue und ältere Lie­der aus sei­ner Feder, zu Facet­ten sei­ner Welt­sicht.

 

In guter Nachbarschaft #21 in Weimar
Mai 17 um 19:30

In guter Nach­bar­schaft #21 mit Deniz Ohde (Leip­zig), Tommy Neu­wirth (Wei­mar) u.a.

 

Wir prä­sen­tie­ren ein­mal mehr neue deutsch­spra­chige Lite­ra­tur und exzel­lente Musik. Die­ses Mal mit der Leip­zi­ger Autorin Deniz Ohde, die aus neuen Tex­ten liest. In ihrem Werk seziert sie prä­zise struk­tu­relle Ungleich­hei­ten und bio­gra­fi­sche Brü­che in einer sen­si­blen wie ein­dring­li­chen Spra­che, die eine neue starke Stimme in der lite­ra­ri­schen Welt ankün­digt. Deniz Ohde war Fina­lis­tin des 24. open mike in Ber­lin, Sti­pen­dia­tin des 21. Kla­gen­fur­ter Lite­ra­tur­kur­ses und auf der Short­list des Wort­mel­dun­gen Lite­ra­tur­prei­ses 2019 für kri­ti­sche Kurz­texte.

Zudem lesen aus ihren noch unver­öf­fent­lich­ten Tex­ten Kath­leen Krö­ger (Erfurt) und Sina Stolp (Wei­mar).

Musi­ka­lisch wird die­ser Abend beglei­tet vom Wei­ma­rer Musi­ker und Medi­en­künst­ler Tommy Neu­wirth, der seit 2013 per­for­ma­tive Kon­zerte unter dem Namen «Das welt­weite Netz­werk für ein bedin­gungs­lo­ses Grund­ein­kom­men» gibt.“

Mode­ra­tion: Gorch Mal­t­zen

Mit der freund­li­chen Unter­stüt­zung der Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thü­rin­gen.
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Wei­ter­füh­rende Infor­ma­tio­nen:

Tommy Neu­wirth machte eine Lehre zum Ver­an­stal­tungs­tech­ni­ker am Thea­ter­haus Jena, 2004 – 2008. Er stu­dierte Medi­en­ge­stal­tung/-kunst an der Bauhaus-Universität Wei­mar, BA 2008–2013. Seit WS 2016 MFA Medi­en­kunst an der Bauhaus-Universität Wei­mar. Seit 2013 per­for­ma­tive Kon­zerte unter dem Namen «Das welt­weite Netz­werk für ein bedin­gungs­lo­ses Grund­ein­kom­men», u.a. Fusion Fes­ti­val; Nacht­di­gi­tal Fes­ti­val; Roter Salon, Volksbühne Ber­lin. Per­for­man­ces, u.a. «Cha­rak­ter­ar­beit» beim ARENA… of the young Arts Fes­ti­val Erlan­gen; «Ver­ar­beite, was dich ver­ar­bei­tet 2» bei den 18. Thüringer Lite­ra­tur­ta­gen, Kai­ser­werke Gera und beim Zeit­zeug Fes­ti­val Bochum (Frei­fahrt-Preis); «Ver­ar­beite, was dich ver­ar­bei­tet 1» beim 100Grad Fes­ti­val Ber­lin. Videos, u.a. «Not­hing­ness» beim Euro­pean Media Arts Fes­ti­val Osnabrück; «unti­t­led» bei vkunst, Frankfurt/Main u. Simul­tan Fes­ti­val, Casa Artelor Tim­isoara. Thea­ter­mu­sik, u.a. «Gadda das Musi­cal», Regie: Bern­hard Dechant, Aka­de­mie Schloss Soli­tude Stutt- gart; «Sauersto», Regie: Linda Best, Thea­ter­haus Jena. (www.tommyneuwirth.de oder auch: http://tommyneuwirth.de/das-weltweite-netzwerk-fur-ein-bedingungsloses-grundeinkommen/)

Lesung mit Andreas Hähle in Suhl
Mai 17 um 20:00

Wahn­si­gnale“ – Lesung mit Andreas Hähle

 

Andreas Hähle nimmt uns in sei­nem ver­stö­rend-fes­seln­den Trip „Wahn­si­gnale“ mit in die zer­ris­sene See­len­land­schaft eines von einem ins andere Sys­tem „hin­über­le­ben­den“ (Sinn)Suchenden.

Anfang der 90er Jahre irgendwo in einer Küs­ten­stadt im Osten Deutsch­lands. Das knappe Jahr der Frei­heit ist vor­bei, die DDR exis­tiert nicht mehr. Statt der ver­spro­che­nen blü­hen­den Land­schaf­ten began­nen Glas­pa­läste die weni­gen Muti­gen aus­zu­keh­ren, die sich mit klei­nen Läden über Was­ser zu hal­ten ver­such­ten.

Was geschieht, wenn man sich zwi­schen zwei Stühle setzt? Der Held die­ses Romans folgt dem Ruf des Bösen und die neue Gesell­schaft lässt ihn gewäh­ren. Mehr noch – fast beför­dert sie ihn und er erkennt schnell, dass das Böse zur neuen Gesell­schaft gehört wie das sprich­wört­li­che Salz in der Suppe. So beginnt die Reise durch das See­len­le­ben eines Men­schen und einer zer­stör­ten, zer­ris­se­nen Gesell­schaft

Mai
18
Sa
Buchpremiere mit Stefanie Paul in Weimar
Mai 18 um 10:00

Wei­mar – der Kin­der­stadt­füh­rer – Buch­pre­miere mit Ste­fa­nie Paul

 

Wei­mar – das ist Cra­nach, Luther und die Refor­ma­tion, das ist Goe­the, Schil­ler, Anna Ama­lia mit ihrer berühm­ten Biblio­thek, das ist Natio­nal­thea­ter, Natio­nal­ver­samm­lung und Bau­haus, das ist aber auch Buchen­wald. Alles The­men, die Jahr für Jahr weit über eine Mil­lion Tou­ris­ten nach Wei­mar locken. Und gleich­zei­tig lau­ter The­men, mit denen man Kin­der nicht sofort begeis­tern kann. Eine Kul­tur­reise nach Wei­mar mit Kin­dern, die der gan­zen Fami­lie Spaß macht? Mit die­sem Rei­se­füh­rer ist das kein Pro­blem mehr. Kind­ge­recht und span­nend erzählt er Anek­do­ten aus der Stadt­ge­schichte und knüpft dabei immer wie­der an die Lebens­welt der jun­gen Wei­mar-Besu­cher an. Der Rei­se­füh­rer bie­tet eine Viel­zahl an Ideen, sich die Stadt kind­ge­recht zu erobern. So kann man bei­spiels­weise etwas über Goe­the erfah­ren, wenn man – wie damals der 8‑jährige August von Goe­the viel­leicht auch – vor dem Goe­the-Gar­ten­haus ein Falt­boot baut und auf der Ilm schwim­men lässt … Ein Kin­der­stadt­füh­rer, der bil­det und der gan­zen Fami­lie Spaß macht.

Hier geht es zur Lese­probe

Ste­fa­nie Paul, Jahr­gang 1982, stu­dierte Geschichte, Ger­ma­nis­tik und Poli­tik­wis­sen­schaft (M. A.) und besuchte danach die Deut­sche Jour­na­listenschule (DJS) in Mün­chen. Seit 2010 ist sie als freie Jour­na­lis­tin und Autorin tätig, schwer­punkt­mä­ßig für Kin­der- und Jugend­me­dien (u. a. für die Kindernach­richten der Deut­schen Presse-Agen­tur dpa, DIE ZEIT, GEO­lino).
Eine Ver­an­stal­tung des Wart­burg Ver­lags in der Evan­ge­li­schen Ver­lags­an­stalt Leip­zig
in Zusam­men­ar­beit mit der Tha­lia Buch­hand­lung Wei­mar.

Literaturland Thüringen unterwegs in Rothenburg ob der Tauber
Mai 18 um 15:00

Doppellesung mit Felix Leibrock  und Bernd Ritter

 

Begrü­ßung: Dr. Mar­cus Hirte, Lei­ter des Mit­tel­al­ter­li­chen Kri­mi­nal­mu­se­ums Roten­burg ob der Tau­ber.

Ein­füh­rung: Chris­toph Schmitz-Schole­mann, Vor­sit­zen­der des Thü­rin­ger Lite­ra­tur­ra­tes.

 

»Schat­ten­rot« – Lesung mit Felix Leib­rock

Zur Lesung: Eine attrak­tive Schau­spie­le­rin schei­tert bei dem Ver­such, einen Gene­ral­stabs­of­fi­zier der Wehr­macht bei sei­nem Hei­mat­ur­laub 1944 zu ver­füh­ren. Aus Rache zeigt sie ihn als einen Sym­pa­thi­san­ten des Hit­­ler-Atten­­tats vom 20. Juli an. Als der Krieg zu Ende ist, kommt sie in ein rus­si­sches Spe­zi­al­la­ger. Nach lan­ger Haft wan­dert sie aus der DDR nach Mün­chen aus. Dort beginnt sie ein neues Leben. Doch die Schat­ten der Ver­gan­gen­heit holen sie und andere wie­der ein, als in die­sen Tagen in Wei­mar eine Schü­le­rin ver­schwin­det. Felix Leib­rock hat in sei­nem Kri­mi­nal­ro­man »Schat­ten­rot« (Droemer Knaur) eine Geschichte über Eifer­sucht, Rache und Schuld geschrie­ben, die zwi­schen Nach­kriegs­zeit und Gegen­wart hin und her spielt. Es geht um Wölfe, Wer­wölfe, um Lager, Lust und Leid.

Zum Autor: Felix Leib­rock ist Poli­zei­seel­sor­ger bei der Baye­ri­schen Bereit­schafts­po­li­zei und Geschäfts­füh­rer des Evan­ge­li­schen Bil­dungs­werks Mün­chen. Er hat an der Lud­­wig-Maxi­­mi­­li­ans-Uni­­ver­­­si­­tät Mün­chen pro­mo­viert, war dort Wis­sen­schaft­li­cher Mit­ar­bei­ter, Buch­händ­ler bei Hugen­du­bel am Sal­va­tor­platz und Pfar­rer und Stadt­kul­tur­di­rek­tor in Wei­mar. Er lebt in Wei­mar und Mün­chen.

 

»Die Kehr­seite der Medaille oder der Fall hin­ter dem Fall«

Ein Gesell­schafts­ro­man vor dem Hin­ter­grund des his­to­ri­schen Gemäl­de­dieb­stahls auf Schloss Frie­den­stein.

Zur Lesung: Bernd Rit­ter geht in sei­nem aktu­el­len Roman­vor­ha­ben dem bis heute unauf­ge­klär­ten Gemäl­de­dieb­stahl auf Schloss Frie­den­stein zu Gotha in der Nacht vom 13. auf den 14. Dezem­ber 1979 nach. Kom­mis­sar Klaus Bas­tam, „ein ana­lo­ger Typ in einer digi­ta­li­sier­ten Welt«, jagt seit der Tat­nacht ein Phan­tom: einen Heh­ler; einen fana­ti­schen Samm­ler – kurz: den Auf­trag­ge­ber des größ­ten Kunst­dieb­stahls in der dama­li­gen DDR.

Zum Autor: Bernd Rit­ter wurde 1954 in Frem­dis­walde bei Grimma in Sach­sen gebo­ren. Nach dem Abitur und dem Grund­wehr­dienst in der NVA stu­dierte er von 1974–1977 Ger­ma­nis­tik in Leip­zig. Dann arbei­tete er in ver­schie­de­nen Betrie­ben, bevor er 1982 Fern­stu­dium der Inge­nieur­öko­no­mie abschloss. Seit 1990 ist Bernd Rit­ter als Ein­rich­tungs­be­ra­ter in der Holz- und Möbel­bran­che in Hes­sen und Thü­rin­gen tätig. Er lebt seit 1996 in Bad Tab­arz.

Lange Nacht der Museen in Weimar
Mai 18 um 18:00 – 23:59

Wei­ma­rer Museen laden im Bau­haus-Jubi­lä­ums­jahr
zum nächt­li­chen Rund­gang ein

 

Wer Neues ent­de­cken oder Bekann­tes neu erle­ben möchte, ist zur 21. Lan­gen Nacht der Museen in Wei­mar herz­lich ein­ge­la­den. Mit 16 Museen bei­ligt sich auch in die­sem Jahr wie­der die Klas­sik Stif­tung Wei­mar an dem bun­ten Pro­gramm in ins­ge­samt 41 Museen, Gale­rien, Archive und Kir­chen das neben aktu­el­len Aus­stel­lun­gen und außer­ge­wöhn­li­che Samm­lun­gen aus über 100 Kon­zerte, Son­der­füh­run­gen, Vor­träge und Filme besteht. Ein spe­zi­el­les Kin­der- und Fami­li­en­pro­gramm lädt die Muse­ums­be­su­cher von mor­gen unter ande­ren dazu ein, dem Bau­haus auf der Spur zu sein.

Die Lange Nacht der Museen rich­tet sich an alle Alters­grup­pen, an Men­schen, die sich bereits für Kunst inter­es­sie­ren und an die­je­ni­gen, die bis­lang eher wenig Berüh­rung mit Kunst haben. Nut­zen Sie das groß­ar­tige Ange­bot der Wei­ma­rer Museen, stel­len Sie Ihre indi­vi­du­elle Muse­ums­nacht-Tour zusam­men, genie­ßen Sie die beson­dere nächt­li­che Atmo­sphäre, kom­men Sie mit­ein­an­der ins Gespräch, ent­de­cken Sie Neues und las­sen Sie sich inspi­rie­ren!

Ein High­light bil­det ab 21 Uhr die visu­elle Liai­son Bau­haus-Museum trifft Gale­rie EIGENHEIM mit einer Licht­in­sze­nie­rung von Udo Nau­ber und Georg Mül­ler.

Details zum Pro­gramm (den Ver­an­stal­tungs­flyer) fin­den Sie hier.

Klas­sik Stif­tung Weim­ar­Be­su­cher­infor­ma­tion in der Tou­rist-Infor­ma­tion Wei­mar
Am Markt 10
99423 Wei­mar
Deutsch­land

T +49 3643 545 400
info@klassik-stiftung.de
Kul­tur­di­rek­tion der Stadt Wei­ma­rUr­sula See­ger
Karl-Lieb­knecht-Straße 5
99423 Wei­mar

T +49 3643 499519
kultur@stadtweimar.de

Lesung mit Mario Osterland in Apfelstädt
Mai 18 um 19:30

Ver­nis­sage „Sehn­suchts­ort Hei­mat“ mit Bil­dern des Mal- und Zei­chen­zir­kels Erfurt.

Mario Oster­land liest „Hei­mi­sche Arten“.

 

Mit Musik von Crea­­tive-Pro­­­ject.

Vor dem Hin­ter­grund des baro­cken Pfarr­ho­f­en­sem­bles in Apfel­städt und ein­ge­bun­den in die Aus­stel­lung »Sehn­suchts­ort Hei­mat« des Mal- und Zei­chen­zir­kels Erfurt stellt Mario Oster­land Texte aus sei­nem Werk »Hei­mi­sche Arten« vor.

Pri­vate wie urbane Räume, die hier bedich­tet wer­den, sind trost­los, das Rurale bei­läu­fig, aber zuneh­mend ritu­ell. Die Zei­chen ver­glet­schern! Was der Mensch nicht wahr­nimmt: die Rän­der zur unge­wis­sen Zukunft als auch zur dunk­len Vor­ver­gan­gen­heit zer­fa­sern, es ent­ste­hen Fraß­bil­der, irgendwo im Düs­te­ren schließt sich der Kreis …

Mario Oster­land gelingt es, uns wie neben­bei Beklem­mung und schließ­lich Grauen ein­zu­flö­ßen. Mit nur leicht ange­ho­be­ner All­tags­spra­che erzeugt er Unruhe und lässt, was wir sicher glaub­ten, zu uralten Nebeln zer­schlie­ren. Am Ende des Ban­des sind wir über­zeugt, – schreibt Crauss in sei­nem poe­ti­schen Gruß – nicht die Ein­zi­gen zu sein, die sich vor dem Kom­men­den fürch­ten – aber die Letz­ten.

Mai
19
So
Gartenfest im Schillerhaus Rudolstadt zum Internationalen Museumstag
Mai 19 um 10:00

Das Schil­ler­haus wird 10!

Ein Gar­ten­fest mit Brunch, der Kös­trit­zer Jazz­band und mehr

 

Das Traum­paar Schil­ler­haus und Rudol­stadt fei­ert in die­sem Mai seine Rosen­hoch­zeit. Am Inter­na­tio­na­len Muse­ums­tag wird des­halb mit einem Brunch in Haus und Gar­ten kräf­tig gefei­ert. Ein­ge­la­den ist die renom­mierte Kös­trit­zer Jazz­band, deren Reper­toire eine Mischung aus Soul- und Latin-Jazz, unter Ver­wen­dung tra­di­tio­nel­ler Ele­mente, umfasst. Bevor aber die Band auf­spielt, wer­den die Schau­spie­ler Laura Bet­tin­ger und Johan­nes Gei­ßer die schöns­ten Ein­träge aus den Gäs­te­bü­chern des Schil­ler­hau­ses lesen. Um 14 Uhr steht noch eine Son­der­füh­rung durch Haus und Gar­ten auf dem Pro­gramm. Wer dem Schil­ler­haus ein Geschenk machen möchte, kann, pas­send zum Jubi­läum, Rosen­sträu­cher oder Laven­del mit­brin­gen, die wir dann in unse­ren Gar­ten pflan­zen.

 

Geför­dert durch die Bit­bur­ger Brau­gruppe und die Kreis­spar­kasse Saal­feld-Rudol­stadt.

Museumsführung mit Dr. Gideon Haut zum Internationaler Museumstag im Literaturmuseum »Theodor Storm« Heiligenstadt
Mai 19 um 15:00

Inter­na­tio­na­ler Muse­ums­tag

 

Füh­rung durch das Lite­ra­tur­mu­seum »Theo­dor Storm« bei freiem Ein­tritt, mit Muse­ums­lei­ter Dr. Gideon Haut.

»Ettersburger Gespräch« mit Jürgen Trittin und Jan Fleischhauer
Mai 19 um 16:00

»Etters­bur­ger Gespräch« über »1919. Aus der Geschichte ler­nen? Per­spek­ti­ven der deut­schen Demo­kra­tie« mit Jür­gen Trit­tin und Jan Fleisch­hauer.

Mai
20
Mo
Philosophisches Gespräch mit Karl-Heinz Swirszczuk und Schülern des Fridericianums im Schillerhaus Rudolstadt
Mai 20 um 17:00

Der vor zwei Jah­ren von Karl-Heinz Swirszc­zuk und Schü­lern des Fri­de­ri­cian­ums gegrün­dete Phi­lo­so­phie­kreis im Schil­ler­haus trifft sich regel­mä­ßig, um gemein­sam zu phi­lo­so­phie­ren. Dabei geht es vor allem um The­men wie Nation und Natio­na­lis­mus, Künst­li­che Intel­li­genz,  Digi­ta­li­sie­rung sowie die phi­lo­so­phi­sche Dimen­sion aktu­el­ler poli­ti­scher Debat­ten und gesell­schaft­li­cher Ent­wick­lun­gen. Der Teil­neh­mer­kreis der Tref­fen hat sich inzwi­schen auch auf Erwach­sene erwei­tert und er ist wei­ter­hin offen für inter­es­sierte Teil­neh­mer jeden Alters, die Freude am gemein­sa­men Nach­den­ken und Dis­ku­tie­ren haben und die kon­struk­tive Debat­ten­kul­tur des Krei­ses schät­zen.

Lesung mit Petra Durst-Benning in Eisenach
Mai 20 um 19:00

»Die Foto­gra­fin: Band 2: Die Zeit der Ent­schei­dung« – Lesung mit Petra Durst-Ben­ning.

Mai
21
Di
Vortrag von Dieter Lehnhardt in Weimar
Mai 21 um 18:00

»›Öl in die Lebens­lampe‹. Goe­the als Samm­ler« – Vor­trag von Die­ter Lehn­hardt (Hüt­ten­berg).

Lesung mit Ulrike Müller in Weimar
Mai 21 um 19:00

»›Ein uner­hör­tes Kunst­er­eig­neis‹

–  bau­haus­frauen. Gesich­ter der weib­li­chen Moderne« –

Lesung mit Ulrike Mül­ler, Autorin (Wei­mar)

 

 

Im Jahr 1919 nah­men 84 junge Frauen das Stu­dium am Bau­haus auf, wäh­rend »nebenan« in der Natio­nal­ver­samm­lung gerade die 37 Par­la­men­ta­rie­rin­nen getagt hat­ten, die als erste Frauen demo­kra­tisch in ein deut­sches Par­la­ment gewählt wor­den waren. Daran, dass Kunst und Design der Moderne wesent­lich weib­lich geprägt waren, hat­ten vor allem die Bau­haus­frauen gro­ßen Anteil.

Ulrike Mül­ler prä­sen­tiert auf die­ser Ver­an­stal­tung die seit Kur­zem im Eli­sa­beth-Sand­mann-Ver­lag erschie­nene aktua­li­sierte und um meh­rere Por­traits erwei­terte Neu­aus­gabe ihres Buches »Bau­haus­frauen. Meis­te­rin­nen in Kunst, Hand­werk und Design«, das zuerst 2009 als Bild­band im Eli­sa­beth-Sand­mann-Ver­lag und 2014 als Taschen­buch bei Insel her­aus­kam. Neben bekann­ten Gestal­te­rin­nen wie Mari­anne Brandt, Alma Buscher, Mar­ga­rete Hey­mann-Loben­stein, Friedl Dicker oder Gunta Stölzl, die von Gast­au­torin Ingrid Rade­waldt por­trä­tiert wird, stellt das Buch auch unbe­kann­tere Frauen und deren Arbei­ten vor, wie die Innen­ar­chi­tek­tin Lou Sche­per oder die Bild­haue­rin Ilse Feh­ling und zeich­net dar­über hin­aus die all­ge­meine Situa­tion von Frauen am Bau­haus nach.

Im ers­ten Teil ihrer Lesung wird die Kul­tur­wis­sen­schaft­le­rin und Autorin Ulrike Mül­ler den Blick auf die ver­ges­sene weib­li­che Seite der Moderne rich­ten und die viel­schich­ti­gen gesell­schaft­li­chen und kul­tur­his­to­ri­schen Bezüge der Bau­haus­frauen und ihres groß­ar­ti­gen Auf­bruchs skiz­zie­ren.

Im Zen­trum des 2. Teils wird dann u. a. eines der neuen Por­träts ste­hen: das der bis­her kaum bekann­ten Künst­le­rin Dörte Helm, eine der »fre­chen« Frauen am Wei­ma­rer Bau­haus. Sie arbei­tete kühn in der Werk­statt für Wand­ma­le­rei mit, obwohl die Mit­wir­kung von Frauen dort uner­wünscht war. Nach der Zeit am Bau­haus wirkte sie in Nord­deutsch­land als Male­rin und Innen­ar­chi­tek­tin.

  • Dr. Ulrike Mül­ler stu­dierte Kir­chen­mu­sik, Lite­ra­tur­wis­sen­schaft, Phi­lo­so­phie und Theo­lo­gie in Ham­burg. Seit 1992 lebt und arbei­tet sie in Wei­mar als freie Refe­ren­tin, Autorin, Rei­se­lei­te­rin und Päd­ago­gin.

Die Ver­an­stal­tung wird geför­dert von der Lan­des­zen­trale für poli­ti­sche Bil­dung in Thü­rin­gen.

Lesung mit Umeswaran Arunagirinathan in Meiningen
Mai 21 um 19:30

Umes­wa­ran Aru­nagi­ri­nathan (Arzt in Bad Neu­stadt): Der fremde Deut­sche.

Mai
23
Do
Lesung mit Anselm Oelze in Erfurt
Mai 23 um 19:00

Am 23. Mai stellt der gebür­tige Erfur­ter Anselm Oelze  sei­nen ers­ten Roman »Wal­lace« vor: Ist nicht Dar­win der Schöp­fer der Evo­lu­ti­ons­theo­rie, son­dern Alfred Rus­sel Wal­lace? Mit die­ser Frage spielt „Wal­lace“ – der bri­ti­sche Natur­for­scher gehöre min­des­tens mit auf den Thron, auf dem Dar­win seit lan­gem sitze, sagt Anselm Oelze. In sei­nem stil­si­che­ren Debüt folgt er Wal­lace auf sei­nen Rei­sen, zugleich lässt er einen Muse­ums­wäch­ter im Hier und Heute das Erbe des For­schers ent­de­cken. Ein unbe­dingt lesens­wer­ter phi­lo­so­phi­scher Aben­teu­er­ro­man.

Lesung mit Harriet Scharnberg in Erfurt
Mai 23 um 19:00

Die „Juden­frage“ im Bild. Der Anti­se­mi­tis­mus in natio­nal­so­zia­lis­ti­schen Foto­re­por­ta­gen – Lesung mit Har­riet Scharn­berg.

In der Reihe »Das poli­ti­sche Buch im Gespräch«.

Vortrag von Dr. Dieter Götze in Weimar
Mai 23 um 19:00

Groß und herr­lich ist Ihre Dich­tung …“
Vor­trag von Dr. Die­ter Götze, Ber­lin

Unter den zahl­rei­chen Thea­ter­re­den Goe­thes nimmt der Ber­li­ner Pro­log von 1821 eine beson­dere Stel­lung ein. Eigent­lich „Gele­gen­heits­dich­tung“ ist er aber weit mehr Bilanz der 26-jäh­ri­gen Tätig­keit Goe­thes als Inten­dant und Thea­ter­or­ga­ni­sa­tor. Dar­über hin­aus ist die­ser „Pro­log“ eine Art Ver­mächt­nis an die Thea­ter­welt.

Der Vor­trag gibt auch einen kur­zen Über­blick über die Thea­ter­ge­schichte des Schin­kel­baus bis zu sei­ner Ver­nich­tung in den letz­ten Kriegs­ta­gen 1945. Er beginnt mit einer Wür­di­gung der Bezie­hun­gen Goe­thes zum Gene­ral­inten­dan­ten Graf Karl Brühl und zu Karl Fried­rich Schin­kel.

Der Ber­li­ner Ger­ma­nist und His­to­ri­ker Dr. Die­ter Götze war als wis­sen­schaft­li­cher Mit­ar­bei­ter u. a. an der Päd­ago­gi­schen Hoch­schule in Leip­zig und von 1974 bis 1976 am Goe­the-Natio­nal­mu­seum tätig. Von 1985 bis 1995 war er Lei­ter des Inten­danz­bü­ros im Schau­spiel­haus Ber­lin. Er ist Autor zahl­rei­cher Ver­öf­fent­li­chun­gen.

Hier zu sehen die Abbil­dung eines Brie­fes von Graf Karl Brühl an Goe­the vom 24. April 1821 mit der Bitte um den »Pro­log«.

Mai
24
Fr
Diary-Slam im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Mai 24 um 19:00

Außer­dem laden wir am 24. Mai zu einem »Diary Slam« ein. „Jeder sollte ein Tage­buch füh­ren“, soll Oscar Wilde gesagt haben, denn kaum etwas sei anschlie­ßend so span­nend zu lesen. Daher möch­ten wir den Tage­buch­schrei­bern unter Ihnen eine Chance geben, Ihre Auf­zeich­nun­gen mit auf die Bühne zu brin­gen und mit einem begeis­ter­ten Publi­kum zu tei­len. Wer sich ins Schein­wer­fer­licht traut, mel­det sich bitte bei Luise Edom an unter fsj_kultur@dacheroeden.de. Und wer erst ein­mal nur zuschauen möchte, ist natür­lich auch herz­lich will­kom­men. Es gibt noch Kar­ten.

Lesung mit Mirko Krüger in Bad Tennstedt
Mai 24 um 19:00

»Thü­rin­gen. Die Kri­mi­nal­akte« – Lesung mit Mirko Krü­ger.

Lesung, Film und Tanz mit Sascha Lange in Suhl
Mai 24 um 19:00

Lesung, Film & Tanz mit Sascha Lange

Behind the wall – Depe­che Mode Fan­kul­tur in der DDR

 

Depe­che Mode gehö­ren ohne Zwei­fel zu den lang­le­bigs­ten Bands der eigent­lich schnell­le­bi­gen Pop­mu­sik-Ära der 1980er Jahre. Und sie haben auch ohne Zwei­fel bis heute die treu­es­ten Fans. Behind the Wall erzählt die Geschichte die­ser beson­de­ren Fan­kul­tur in den 1980ern – hin­ter der Mauer, in der DDR. Behind the Wall ist gleich­zei­tig auch eine Com­ing-of-Age-Geschichte. Eine Musik-Geschichte. Eine Geschichte über Depe­che Mode. Eine Geschichte, die zeigt, dass Jugend­li­che in Ost und West sich in der 1980er Jah­ren schon viel ähn­li­cher waren, als sie selbst damals wuss­ten. Und doch anders waren – wegen der Umstände. Eine Geschichte von einem Mau­er­fall lange vor dem Mau­er­fall. Eine gren­zen­lose Fan­liebe…

Nach der Lesung „Behind The Wall“, unter­stützt durch Fotos via Bea­mer wird der bis­lang unver­öf­fent­lichte 45-minü­ti­gen Dok­film „People Are People“ aus dem Jahr 1989 (!) über eine Depe­che Mode-Fan­cli­que aus Zwickau/Sachsen gezeigt. Ein unglaub­lich berüh­ren­des Zeit­do­ku­ment.

Im Anschluss fin­det eine Depe­che Mode Party zum TANZEN statt!

Mai
25
Sa
Kreatives Schreiben mit Anke Engelmann im Kultur: Haus Dacheröden Erfurt
Mai 25 um 11:00 – 17:00

Mut zur Lücke – Krea­ti­ves Schrei­ben am 25. Mai 2019

 

 

Zahn­lü­cken, Park­lü­cken, Gedächt­nis- oder Wis­sens­lü­cken, die Lücke ist ein stän­di­ger Beglei­ter im All­tag. Wie wich­tig Lücken sind, mer­ken wir oft erst, wenn sie feh­len. Ein lücken­lo­ser Lebens­lauf? Wie lang­wei­lig! Lücken bie­ten Frei­raum und Platz für Neues, ber­gen etwas, ein Geheim­nis, viel­leicht einen Schatz, viel­leicht etwas Unheim­li­ches. Man kann sie ver­ber­gen oder kaschie­ren und wenn man sie erschließt und bewirt­schaf­tet, sind sie keine mehr. Sie sind wild wuchernde Oasen in unse­rer durch­or­ga­ni­sier­ten und auf Effek­ti­vi­tät getrimm­ten Welt. Eine Lücke ist mehr als ein Nichts mit etwas drum­herum. Wir suchen und ergrün­den sie – ich freu mich drauf.

Anke Engel­mann (Büro für ange­wandte Poe­sie).

Klassik-Gartenfestival auf Schloss Kochberg
Mai 25 um 12:00 – 18:00

12–18 Uhr (3 €)
Por­zel­lan­ma­ler der Meis­se­ner Por­zel­lan-manu­fak­tur, Gar­ten­pflan­zen, Blu­men, histo-rische Pelar­go­nien, Kräu­ter, klas­si­sche Gar­ten-möbel, Gar­ten­de­ko­ra­tio­nen, Duf­tes­sen­zen und Sei­fen, Natur­kos­me­tik, Stroh­hüte, Körbe, kuli-nari­sche Kost­pro­ben, Fein­kost, Wein, Brot und Käse, Gebäck und Ein­ge­mach­tes nach histo-rischen Rezep­ten, Kaf­fee und Kuchen, Mai-bowle und Spar­gel­ge­richte.

12–18 Uhr (Son­der­ein­tritt 2,25 €)
Besich­ti­gung des Schloss­mu­se­ums­Auf den Spu­ren von Char­lotte von Stein und Johann Wolf­gang von Goe­the

12–15 Uhr
Besich­ti­gung des ein­zig­ar­ti­gen Pri­vat­thea­ters aus dem 18. Jahr­hun­dert

12–18 Uhr
Besich­ti­gung der ehe­ma­li­gen Patro­nats­kir­che St. Michael

13/15.30 Uhr
Fami­li­en­füh­rung im Park­Treff­punkt am Ein­gang zum Park unter­halb des Thea­ters

14–14.30 Uhr, 16–16.30 Uhr
»Wir sehen die­sel­ben Sterne«Prominente und Besu­cher lesen im Blu­men­gar­ten des Parks Texte aus dem Ori­ent und Okzi­dent. Lesen Sie mit!

15 Uhr (10/5 €)
Sche­he­ra­zade liest Mär­chen aus 1001. Nacht – Lesung in der Grotte im Park mit Maria-Eli­sa­beth Wey

17 Uhr (25 €)
Sulei­kas Lie­der­Kon­zert im Thea­ter Ver­to­nun­gen von Goe­the-Gedich­ten aus dem West-öst­li­chen Divan u. a., mit Wer­ken von Franz Schu­bert, Robert Schu­mann, Felix Men­dels sohn Bar­tholdy und Hugo Wolf Mirella Hagen, Sopran Frank-Immo Zich­ner, Kla­vier

Vortrag über Raoul Schrott von Karen Aurin in der Dichterstätte »Sarah Kirsch« Limlingerode
Mai 25 um 14:30

Raoul Schrott, geb. 1946 in Öster­reich, Erste Erde, Epos 2017 – Wir ste­hen alle im sel­ben Wind / Unser Wis­sen über die Welt wird erzählt und in ein­zelne Lebens­ge­schich­ten gefasst: An den Anfang des Uni­ver­sums zurück­ge­hen, um vom Urknall an die Ent­ste­hung der Erde und des Lebens bis hin zum Men­schen zu ver­fol­gen! In wech­seln­den poe­ti­schen For­men ent­steht so ein gro­ßes erzäh­le­ri­sches Pan­orama. Karen Aurin stellt das Epos vor.

Mai
26
So
»Ettersburger Gespräch« mit Harald Martenstein und Alexander Kissler
Mai 26 um 16:00

»Etters­bur­ger Gespräch« über Fake News, Phra­sen, Wider­worte. Nach­rich­ten vom Kul­tur­kampf mit Harald Mar­ten­stein und Alex­an­der Kis­s­ler.

Mode­ra­tion: Peter Krause

In Koope­ra­tion mit der Lan­des­zen­trale für poli­ti­sche Bil­dung Thü­rin­gen.

Lesung mit Alexander Kissler auf Schloss Ettersburg
Mai 26 um 16:00

Wider­worte. Warum mit Phra­sen Schluss sein muss – Lesung mit Alex­an­der Kis­s­ler.

In der Reihe »Das poli­ti­sche Buch im Gespräch«.

»Jenseits der Perlenkette« – Lesung und Gespräch mit Stefan Petermann und Yvonne Andrä im Schillerhaus Rudolstadt
Mai 26 um 17:00

»Jen­seits der Per­len­kette«
Lesung und Gespräch mit Ste­fan Peter­mann und Yvonne Andrä

 

Das Dorf – Land­lus­t­i­dylle oder Pro­vinz­hölle?

Yvonne Andrä und Ste­fan Peter­mann haben sich auf­ge­macht, zehn kleine thü­rin­gi­sche Dör­fer zu berei­sen, foto­gra­fisch zu doku­men­tie­ren und ihnen Texte zu wid­men. Sie haben einen Köh­ler getrof­fen, der ein­mal der Teu­fel war. Sie waren in einem Dorf, das direkt an der inner­deut­schen Grenze lag. Im Vogt­land hiel­ten sie die Zeit an und im Eichsfeld sahen sie Jesus. Nun legen sie einen Zwi­schen­stopp in Jena ein und spre­chen über ihre Rei­sen, Hoff­nun­gen und Träume, Wut und Angst, All­tag und Aus­nah­men. Ein Abend mit Geschich­ten und Fotos, Fra­gen und Ant­wor­ten.

Yvonne Andrä ist Autorin, Pro­du­zen­tin, Fil­me­ma­che­rin und Foto­gra­fin. Mit ihren fil­mi­schen Kurz-Por­traits «Wei­mar­le­ben» und ihrem lite­ra­risch-foto­gra­fi­schen Blog «Wei­mar acht Uhr» zeigt sie sich als sen­si­ble, kluge Beob­ach­te­rin, die stets das Beson­dere im All­täg­li­chen zu ent­de­cken ver­mag. Ste­fan Peter­mann ist als Autor viel­fach aus­ge­zeich­net, war Stadt­schrei­ber im ober­ös­te­rei­chi­schen Wels, tex­tete und kom­po­nierte, spielte in einer Band und ist neben sei­ner inten­si­ven schrift­stel­le­ri­schen Tätig­keit auch Ton­ge­stal­ter und Pro­du­zent. Beide ver­bin­det eine lang­jäh­rige künst­le­risch-inspi­rie­rende Part­ner­schaft. Mit ihrem jüngs­ten Pro­jekt Jen­seits der Per­len­kette tref­fen sie den Nerv der Zeit und rich­ten den Blick auf abseits gele­gene Dorf­ge­mein­schaf­ten, deren Beson­der­hei­ten und Geschich­ten Stoff für viele span­nende Abende bie­ten.

 

Eine Ver­an­stal­tung des Schil­ler­hau­ses Rudol­stadt und des Lese-Zei­chen e.V. Jena.

Johannes-Bobrowski-Programm von Martin Stiebert in Krölpa
Mai 26 um 19:00

Annä­he­run­gen an Litauen. Texte von Johan­nes Bob­row­ski und ande­ren Dich­tern“ – Ein neues Pro­gramm von Mar­tin Stie­bert

 

Mit Musik von Oli­ver Räu­melt.

 

Litauen war für den Dich­ter Johan­nes Bob­row­ski ein ganz wich­ti­ges Land im euro­päi­schen Osten. Es beglei­tete ihn ein Leben lang: von den litaui­schen Bau­ern im Memel­land sei­ner Kind­heit bis zum Roman „Litaui­sche Cla­viere“, den er kurz vor sei­nem Tod abschloss. Mar­tin Stie­bert wird Lyrik und Prosa Bob­row­skis vor­tra­gen, die vom litaui­schen Motiv geprägt sind. Hinzu kommt Poe­sie ande­rer Dich­ter die­ses Lan­des: von Kris­ti­jo­nas Done­lai­tis, Adam Mickie­wicz und Czesław Miłosz.

Lesung und Gespräch über Nature Writing mit Petra Ahne in Jena
Mai 26 um 19:00

Natur­kun­den: „Hüt­ten“. Lesung und Gespräch über Nature Wri­ting mit Petra Ahne

 

Eine Hütte, kein Haus sollte es sein, als Petra Ahne und ihre Fami­lie ein Domi­zil auf dem Land such­ten: klein, mit Platz nur für das Nötigste, durch nichts als eine Wand von der umge­ben­den Natur getrennt. Genug, um sich zu schüt­zen, zu träu­men, zu den­ken, sich zu ver­ste­cken und sich selbst zu bewei­sen.

Hin­ter den Wän­den einer Hütte nahm die Zivi­li­sa­tion ihren Lauf, wurde der Mensch zu dem, was er ist. Der Bau ihrer eige­nen Hütte wirft Fra­gen nach dem Wesen die­ses kleins­ten Hau­ses auf, und so hat sich Petra Ahne auf die Spur der Hütte gemacht und der Fan­ta­sien, die sie umge­ben. Sie ist mit Alex­an­der de Toc­que­ville zu den Block­hüt­ten der ame­ri­ka­ni­schen Sied­ler gereist und mit den Über­le­ben­den einer geschei­ter­ten Ant­ark­tis-Expe­di­tion zu dem win­dum­tos­ten Obdach auf Ele­phant Island. Sie hat einen Mann getrof­fen, der seit 55 Jah­ren allein in einer Hütte lebt, und den FBI-Beam­ten, der als einer der Ers­ten das Holz­haus des Unabom­bers in Mon­tana betrat. Sie hat die Hüt­ten­träume von frü­her mit denen von heute ver­gli­chen. Die Sehn­sucht der Städ­ter nach dem Häus­chen im Grü­nen ist groß. Heute mehr denn je hin­ter­fragt die Hütte, was wich­tig ist und wie wir leben wol­len.

Mai
27
Mo
»JuLe-Treff im Leseladen« in Weimar
Mai 27 um 16:00

Junge Leser ab 12 Jah­ren tref­fen sich in der Ecker­mann-Buch­hand­lung!

Du bist zwi­schen 12–16 Jah­ren und liest gern?
Du bist neu­gie­rig auf aktu­elle Titel?
Du hast Lust, auch ande­ren einen Buch­tipp zu geben?
Dann bist Du bei uns als Testleser/in rich­tig!

Wir tref­fen uns ein­mal monat­lich zum Reden, Raten, Bewer­ten und Emp­feh­len. Auf uns war­tet ein Jahr vol­ler Lese­aben­teuer! Wir freuen uns auf Dich!

Sabine Arndt, Biblio­the­ka­rin
Johan­nes Stein­hö­fel und das Team der Ecker­mann-Buch­hand­lung
Sig­run Lüdde und die Lite­ra­ri­sche Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V.

Mai
28
Di
Veranstaltung zum 70. Todestag von Klaus Mann mit Uwe Naumann in Erfurt
Mai 28 um 19:00

Die Reihe „Neu auf­ge­blät­tert“ wirft einen Blick auf publi­zis­ti­sche Ent­de­ckun­gen, Neu­über­set­zun­gen klas­si­scher Texte sowie Autorin­nen und Autoren, die in Ver­ges­sen­heit gera­ten sind. Die lite­ra­ri­schen Funde wer­den vor­ge­stellt von Tors­ten Unger (MDR) im Gespräch mit wech­seln­den Gäs­ten.

Zum 70. Todes­tag von Klaus Mann: Tors­ten Unger im Gespräch mit Uwe Nau­mann (Rowohlt Ver­lag).

Geschichte und Geschichten auf dem Roten Sofa mit Bodo Ramelow und Landolf Scherzer im Congress-Centrum Suhl
Mai 28 um 20:00

Der ROTE kommt. Er wird gemein­sam mit dem Schrift­stel­ler Lan­dolf Scher­zer, der den ers­ten lin­ken Minis­ter­prä­si­den­ten Thü­rin­gens Bodo Rame­low in sei­nem gleich­na­mi­gen Buch beschrie­ben hat, auf dem ROTEN SOFA bei Ina Leu­ke­feld sit­zen. Eine „Bilanz­ver­an­stal­tung“ über die Ergeb­nisse von ROT-ROT-GRÜN wird das nicht. Ina Leu­ke­feld will den Blick hin­ter die Kulis­sen wer­fen und den bei­den Män­nern vor allem Geschich­ten ent­lo­cken.
Wie hat es der Haupt­schü­ler aus Oster­holz-Schar­m­beck (Nie­der­sach­sen) geschafft, zum Gewerk­schaf­ter, zum Land­tags- und Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten auf­zu­stei­gen und dann 2014 Minis­ter­prä­si­dent des Lan­des Thü­rin­gen zu wer­den? Könnte es viel­leicht mit der tra­di­ti­ons­rei­chen luthe­ri­schen Fami­lie Fre­se­nius zu tun haben, zu deren Nach­fah­ren er gehört? Wer also ist Rame­low? Was hat er mit Scherzers ERSTEN, ZWEITEN und LETZTEN gemein­sam? Fra­gen an den Schrift­stel­ler, der viele Per­sön­lich­kei­ten inter­viewt, beglei­tet und beschrie­ben hat. Was sagen Rame­low und Scher­zer zu Hoff­nun­gen und Erwar­tun­gen, die sich erfül­len, oder auch nicht? Span­nende Fra­gen.

Mai
29
Mi
Traumberuf Schriftsteller? mit Sieglinde Mörtel im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Mai 29 um 19:30

»Schlecht­ge­redt – gut auf­ge­schriem«

Mund­art – Aus­lauf­mo­dell oder Kul­tur­gut mit Zukunft?

 

Weil sie in der Schule zu oft »ooch« und »nee« sagte, musste sie eine ganze Seite voll »auch« und »nein« schrei­ben. Sie gelobte Bes­se­rung und ver­langte beim Dorf-Flei­scher zwei­hun­dert­fünf­zig Gramm Leber­wurst statt – wie gewohnt – »e hol­wes Fund Lawor­worscht«. Und bekam zur Ant­wort: »Och du griene Neine! Bist de itze wos Bes­sorsch?«

Sieg­linde Mör­tel, gebo­ren 1960 und behei­ma­tet im Raum Jena, schreibt seit rund 15 Jah­ren Geschichte(n) aus Thü­rin­gen auf. Epi­so­den, die auf unter­halt­same, wit­zig-iro­ni­sche Weise Regio­nal- und Zeit­ge­schichte der zurück­lie­gen­den Jahr­zehnte auf­grei­fen. Die Schreib­weise in über­lie­fer­tem Dia­lekt ver­lei­hen ihren Geschich­ten Iden­ti­tät und einen beson­de­ren Charme.

Regio­na­les, dazu in Mund­art? Will das heute noch jemand lesen? – Ob und wie sol­che Bücher den Weg zum Publi­kum fin­den, wird die Autorin und Ver­le­ge­rin Sieg­linde Mör­tel beant­wor­ten, die frü­her für ihren dörf­li­chen Dia­lekt „krum­mer Hund“ geschimpft wurde und heute fürs „Ooch“ bezahlt wird.

Mai
31
Fr
4. Weimarer Poetryfilmfestival – Eröffnung im Lichthaus-Kino Weimar
Mai 31 um 15:00

Fes­ti­val­er­öff­nung mit Son­der­pro­gramm »Fokus Ibe­ro­ame­rika«

Poe­try­filme aus Spa­nien und Latein­ame­rika.

 

Eine Ver­an­stal­tung des backup_festivals der Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar und der Lite­ra­ri­schen Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V. Mit der freund­li­chen Unter­stüt­zung der Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thü­rin­gen.

Jun
1
Sa
4. Weimarer Poetryfilmfestival
Jun 1 um 10:00

Kol­lo­quium zum Thema »Das Kino der Poe­sie«

Mode­ra­tion: Aline Helm­cke, Guido Naschert

Refe­ren­ten und The­men:

  • Tho­mas Zan­de­gia­como Del Bel (Ber­lin): »Avant­garde-Film«
  • The­re­sia Pram­mer (Ber­lin): »Paso­lini«
  • Lia Mar­tyn:
  • Tom Kony­ves (Kanada): »Poe­try and film«

 

In Koope­ra­tion mit dem backup_festival der Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar mit der freund­li­chen Unter­stüt­zung der Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thü­rin­gen.

Märchenhaftes zum Kindertag in Apolda mit dem Märchenerzähler Andreas vom Rothenbarth
Jun 1 um 14:00

Mär­chen für Jung und Alt gibt es zum Kin­der­tag im Mär­chen­zelt des Erzäh­lers Andreas vom Rothen­barth. Über 100 Stun­den sagen­haf­ter Geschich­ten hat er im Gepäck, die er in zau­ber­haf­ter Atmo­sphäre im Pau­li­nen­park Apol­das gemein­sam mit der Stadt‑, Kreis- und Fahr­bi­blio­thek für seine gro­ßen und klei­nen Zuhö­rer aus dem Gedächt­nis kramt. Alle Inter­es­sier­ten sind herz­lich ein­ge­la­den, dem bun­ten Pro­gramm zu lau­schen.

Geför­dert durch die Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thü­rin­gen.

4. Weimarer Poetryfilmfestival
Jun 1 um 15:00

15:00 Uhr

  • Son­der­pro­gramm »BogoShorts«
  • Kurz­film­pro­gramm des Bogotá Short Film Fes­ti­vals.

 

16:00 Uhr

  • Son­der­pro­gramm »lab/p3 – poe­try in motion«
  • Ein­füh­rung: Cathy de Haan (Ost­pol e.V. Leip­zig)

 

18:00 Uhr

  • Preis­ver­lei­hung
  • Vor­füh­rung der Wett­be­werbs­filme im Ori­gi­nal (mit eng­li­schen Unter­ti­teln)
  • Begrü­ßung: Aline Helm­cke und Guido Naschert
  • Lesung: Celia Parra (Spa­nien)
  • Prä­sen­ta­tion der Preis­trä­ger (Ani­ma­tion, Video, Publi­kums­preis)

 

21:30 Uhr

  • Kolum­bia­ni­sche Live­mu­sik in der Lounge
2. Nacht der Kultur im Heilbad Heiligenstadt – mit Programm im Literaturmuseum »Theodor Storm«
Jun 1 um 19:00

Die zweite Nacht der Kul­tur wird die Innen­stadt von Hei­li­gen­stadt wie­der in eine ein­zig­ar­tige Kunst- und Kul­tur­meile ver­wan­deln. Freuen Sie sich auf einen bezau­bern­den Abend im Lite­ra­tur­mu­seum! Klaus Nit­schke singt für Sie und spielt auf der Gitarre.

Jun
2
So
4. Weimarer Poetryfilmfestival
Jun 2 um 11:00

Son­der­pro­gramm »Ver­ses & Frames«
Film­vor­füh­rung der Doku­men­ta­tion (Spa­nien 2017)

Ein­füh­rung: Celia Parra u. Belén Mon­tero (Spa­nien)
Im Anschluss Dis­kus­sion zum Film

»Lesen, Flanieren, Probieren« – Mit dem Krimibus über Weimar und Jena ans Thüringer Meer
Jun 2 um 12:20 – 20:00

Auch 2019 möchte Euch das Stadt­ge­nuss-Team mit dem Thü­rin­ger Genuss­füh­rer unter dem Motto »Lesen, Fla­nie­ren, Pro­bie­ren« an außer­ge­wöhn­li­che Orte ent­füh­ren. Ent­deckt mit uns zusam­men tolle inha­ber­ge­führte Geschäfte, Cafés und Manu­fak­tu­ren, lernt inter­es­sante Kul­tur- und Archi­tek­tur­orte ken­nen und pro­biert ‑last but least- leckere regio­nale Weine und Spe­zia­li­tä­ten. Nach 11 erfolg­rei­chen Stadt­ge­nuss-Ver­an­stal­tun­gen 2018 in Erfurt, Jena und Leip­zig mit 260 Gäs­ten, 60 Büchern, 35 Ver­la­gen, 12 Buch­händ­lern und 8 Win­zern geht der Stadt­ge­nuss in die­sen Städ­ten gemein­sam mit den neuen Part­nern Wei­mar, Gera und Qued­lin­burg in die zweite Runde. Als Auf­takt holen wir Euch aus bekann­ten Thü­rin­ger Städ­ten ab und ent­füh­ren Euch aufs Land mit dem Kri­mi­bus der ÖPNV Söm­merda mbH zu ech­ten Thü­rin­ger Geheim­per­len. Lasst Euch ent­füh­ren

 

MIT DEM KRIMIBUS ÜBER WEIMAR UND JENA ANS THÜRINGER MEER

  • 12:20 Uhr: Start am Markt in Söm­merda
  • 13:00 Uhr: Wei­mar, Hotel Ama­li­en­hof
  • 14:00 Uhr: Bau­ers­feld-Pla­ne­ta­rium Jena
  • 14:45 Uhr: Leuch­ten­burg Kahla

Ein lite­ra­ri­scher Road­mo­vie mit Love & Crime Geschich­ten aus Thü­rin­gen… Geht das über­haupt? Na klar – und zwar mit dem Thü­rin­gen­tag- Kri­mi­bus, der von Söm­merda 12.20 Uhr aus star­tend über wei­tere Zustiege gegen 13 Uhr in Wei­mar ( mit kl. Sekt­emp­fang 12.30 Uhr auf Dach­ter­asse vom Hotel Ama­li­en­hof ) und in Jena gegen 14 Uhr (mit kl. Sekt­emp­fang 13.30 Uhr im Bauersfeld/ Pla­ne­ta­rium ) über das schöne Saa­le­land direkt zum roman­ti­schen Son­nen­un­ter­gang ans Thü­rin­ger Meer führt. Die Crew, bestehend aus dem legen­dä­ren Autor, Spre­cher und Radio­mo­de­ra­tor M. Kruppe, der Genuss­füh­rer Her­aus­ge­be­rin Chris­tine Klau­der und Chris­tian Hill, Autor, Stadt­füh­rer und Tisch­kul­tur-Navi­ga­tor, hat die span­nends­ten Thü­rin­ger Love & Crime Geschich­ten im Gepäck. Diese wer­den wäh­rend der Fahrt und an diver­sen Lese­sta­tio­nen von M. Kruppe, Chris­tian Hill sowie diver­sen Bür­ger­meis­tern und Ehren­gäs­ten gele­sen. Lese­sta­tion Nr. 1 ist ca 14.45 Uhr die Leuch­ten­burg, wo Euch nach einer span­nen­den Füh­rung durch die legen­däre Por­zel­lan­wel­ten- Aus­stel­lung im futu­ris­ti­schen Burg Café aus­ge­suchte lite­ra­ri­sche und kuli­na­ri­sche Häpp­chen erwar­ten. Wei­ter geht es ca 17.05 Uhr zu einer ver­steck­ten, geheim­nis­vol­len Archi­tek­tur­perle – der roman­ti­sche Dorf­kir­che in Schmorda. Hier wid­met sich M. Kruppe mit eige­nen Tex­ten Thü­rin­ger Akteu­ren am Rande der Gesell­schaft. Beglei­tet wird die Lesung musi­ka­lisch von sei­ner Toch­ter – Sin­ger and Song­wri­te­rin Abby Angel. Dazu offe­riert die Land­flei­sche­rei Lin­dig – Der Gour­met vom Lande – aus­ge­suchte Wurst­spe­zia­li­tä­ten in Bio-Qua­li­tät von in Frei­land gehal­te­nen Tie­ren. Viel­fach inspi­riert geht es wei­ter zur letz­ten Sta­tion der Kri­mi­bus-Tour ins wun­der­schöne Saal­burg am Thü­rin­ger Meer. Unweit von dem Platz, wo das mäch­tige Thü­rin­ger Herr­schafts­ge­schlecht die Lob­de­bur­ger einst eine Burg erbau­ten, direkt am heute größ­ten Stau­see Deutsch­lands, emp­fängt gegen 18.50 Uhr Herr Weise die Gäste in sei­nem »Hotel Kra­nich« mit Pan­ora­ma­blick aufs Thü­rin­ger Meer. Dort offe­riert er leckere Kost­pro­ben geräu­cherte hei­mi­scher Forelle von der Schlei­zer Seen­platte, Hirsch­schin­ken­röll­chen von hei­mi­schen Wild mit Ofen­ba­guette und Kar­tof­fel­ta­lern. Dazu gibt es Saale-Unstrut-Wein und stim­mungs­volle Aus­züge von regio­na­len Ver­la­gen, Autoren und Büchern, bevor es mit dem Bus auf Heim­fahrt geht .

Die Tickets zum Preis von 38 Euro für Lese­reise mit Bus und Sta­tio­nen ( Ein­zel­sta­tio­nen ohne Bus Leuch­ten­burg mit Füh­rung 15 Euro, Schmorda 5 Euro, Saal­burg 10 Euro) kön­nen über thueringer-genuss@t‑online bestellt wer­den. Oder mit VK Gebühr im Xing Ticket­s­tore unter: https://www.xing.com/events/imit-krimibus-weimar-jena-ans-thuringer-meer-2101964. Ab Mitt­woch bekommt Ihr sie auch in der Tou­rist­info Söm­merda, Tou­rist­info Jena, an.drea Maß­schnei­de­rei Jena (Am Pla­ne­ta­rium 8) Hotel Ama­li­en­hof Wei­mar, Thü­rin­ger Spe­zia­li­tä­ten­ge­schäft Wei­mar & JEr­furt. Leuch­ten­burg Kahla, Tou­rist­info Schleiz, Tou­rist­info Saal­burg, Arde­sia Therme Bad Loben­stein und Hotel Kra­nich Saal­burg . Die Tickets für die Stadt­ge­nuss- Tou­ren »Erfurt fair­liebt« zum Preis von 36 Euro am 14.06. und 23.08.2019 bekommt ihr bei Thü­rin­ger Spe­zia­li­tä­ten auf der Erfur­ter Krä­mer­brü­cke, Erfurt Tou­rist­info & Thü­rin­gen, 360 Grad digi­tal ent­de­cken. Die Tickets für Stadt­ge­nuss Jena »Roman­ti­ker und Visio­näre« zum Preis von 38 Euro am 15.06. und 24.08. erhal­tet Ihr bei der Tou­rist­info Jena.

Festakt »Gedenkstein für Wolfgang Hilbig« in Meuselwitz
Jun 2 um 15:00

Festakt »Gedenkstein für Wolfgang Hilbig«

 

Der Find­ling aus dem Braun­koh­le­ta­ge­bau Schle­en­hain (MIBRAG), gestal­tet vom Hal­len­ser Bild­hauer Cars­ten Theu­mer, wird in der »Hei­mat­straße« Wolf­gang Hil­bigs fei­er­lich ein­ge­weiht.

Die Fest­rede hält der Hal­len­ser Dich­ter Wil­helm Bartsch.

Geför­dert von der Arbeits­ge­mein­schaft lite­ra­ri­scher Gesell­schaf­ten und Gedenk­stät­ten (ALG),  dem Höl­der­lin-Freun­des­kreis Lauffen/Neckar, der Firma Gewe­ni­ger Recy­cling Meu­sel­witz sowie zahl­rei­chen pri­va­ten Spen­dern. Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Stadt Meu­sel­witz.

Lesung mit Uwe Tellkamp auf Schloß Ettersburg
Jun 2 um 16:00

»Lava«- Lesung mit Uwe Tell­kamp

und Gespräch mit Chris­toph Schmitz-Schole­mann.

Fabian Hoff­mann, Neben­fi­gur im Turm, ist dies­mal der Haupt­er­zäh­ler. Er ist Mit­ar­bei­ter der Tau­send­und­ei­ne­n­acht-Abtei­lung der Koh­len­in­sel. Diese ist für Infor­ma­tio­nen an der Quelle zustän­dig und der Tre­vi­schen Nach­rich­ten-Agen­tur zuge­ord­net. Fabian ist Mit­ar­bei­ter im See­mi­nen-Refe­rat des Flot­ten­amts von Treva, das, wie Dres­den, am Elbi­schen Fluß mit sei­nen acht (Unter­welt-) Armen liegt, hin­ter den Sümp­fen von Ostrom. Zwi­schen Treva und Dres­den fin­det die Wie­der­ver­ei­ni­gung statt, Fabian erzählt von 2015 aus: in Form einer Chro­nik, erin­nert sich in »Son­den in die Ver­gan­gen­heit« an das Gesche­hen der Jahre 89 und fol­gende. Die Stim­mung in Treva, anfäng­lich eupho­risch, wird immer düs­te­rer, alte Geschich­ten kom­men in neuer Klei­dung her­vor. Fabian erzählt von einer Gesell­schaft am Vor­abend einer Dik­ta­tur.

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