Kalender

Ausstellungen

Apr
11
Do
ganztägig Ausstellung »Die Bauhausbücher« ...
Ausstellung »Die Bauhausbücher« ...
Apr 11 – Jul 28 ganztägig
»Die Bau­haus­bü­cher« – Ein euro­päi­sches Publi­ka­ti­ons­pro­jekt des Bau­hau­ses 1924–1930   Die Aus­stel­lung basiert auf der durch die Uni­ver­si­täts­bi­blio­thek in den ver­gan­ge­nen Jah­ren so gut wie voll­stän­dig zusam­men­ge­tra­ge­nen Kol­lek­tion der Bau­haus­bü­cher, ergänzt um Exem­plare aus der[...]
Apr
19
Fr
ganztägig Ausstellung »›Poetische Perlen‹ ...
Ausstellung »›Poetische Perlen‹ ...
Apr 19 – Jul 21 ganztägig
1819 erschien erst­mals Goe­thes ›West-öst­li­cher Divan‹ – und machte Epo­che. Das weit­aus größte Gedicht­en­sem­ble in Goe­thes Gesamt­werk wirkt bis heute, indem es den kul­tu­renüber­grei­fen­den Dia­log poe­tisch ver­wirk­licht. Die Aus­stel­lung macht den Besu­chern erfahr­bar, wie die[...]
Mai
17
Fr
ganztägig Zeichnungen und Druckgraphik von...
Zeichnungen und Druckgraphik von...
Mai 17 – Jul 20 ganztägig
Erfur­ter Salon der Kunst »Über das Ver­mes­sen der Erin­ne­run­gen« Zeich­nun­gen & Druck­gra­phik von Rolf Escher   Trotz minu­tiö­ser Detail­schil­de­run­gen geht der Rea­lis­mus Rolf Eschers weit über das bloß Sicht­bare hin­aus. Seine Dar­stel­lun­gen stil­ler Räume und[...]
Jun
6
Do
ganztägig Ausstellung »Panische Freuden – ...
Ausstellung »Panische Freuden – ...
Jun 6 – Aug 20 ganztägig
Pani­sche Freu­den – Pani­sche Schre­cken. Zu Fried­rich Nietz­sches 175. Geburts­tag. Dio­ny­si­sche Bil­der für Alle und Kei­nen   von Pablo Picasso, Wolf Bertram Becker, Uwe Bre­mer, Harald Rai­ner Gratz, HAP Gries­ha­ber, Gün­ther Schöll­kopf, Ulrike Theus­ner, Peter[...]
Jul
14
So
ganztägig Ausstellung ›Die F.N. –Schlaufe ...
Ausstellung ›Die F.N. –Schlaufe ...
Jul 14 – Okt 20 ganztägig
Ausstellung ›Die F.N. –Schlaufe – Ernstes und Heiteres aus dem Leben des fabelhaften Friedrich Nietzsche‹ im Romantikerhaus Jena @ Literaturmuseum »Romantikerhaus« Jena
Tho­mas Zieg­ler: Künst­le­ri­sche Arbei­ten eines Rebel­len und Roman­ti­kers   Der Künst­ler Tho­mas Zieg­ler setzt Fried­rich Nietz­sches phi­lo­so­phi­sches Leben ins Werk und gestal­tet mit Text und Bild den Schel­men­ro­man »Die F.N.-Schlaufe«. Das Werk ist eine toll­kühn[...]
Nov
10
So
ganztägig Ausstellung »Birger Jesch – Korr...
Ausstellung »Birger Jesch – Korr...
Nov 10 2019 – Feb 28 2020 ganztägig
Ausstellung »Birger Jesch – Korrespondenzen« im Romantikerhaus Jena @ Literaturmuseum »Romantikerhaus« Jena
Der Künst­ler Bir­ger Jesch begann 2007 unter befreun­de­ten ehe­ma­li­gen Akti­vis­ten der sub­kul­tu­rel­len Szene der DDR vor allem Hand­wer­ker und Künst­ler zu por­trä­tie­ren. Bir­ger Jesch’s Kor­re­spon­den­zen mit Freun­den und Künst­lern fin­det als Kom­mu­ni­ka­ti­ons­form Vor­bil­der bei den[...]
Dez
31
Di
ganztägig Dummy
Dummy
Dez 31 2030 – Dez 30 2044 ganztägig
 
Okt
10
Mi
Lesung für Kinder mit Vratislav Manák in Weimar
Okt 10 um 10:00 – 11:00

Der Mann in der Uhr; oder: Warum im Herbst die Zeit umge­stellt wird“

Kin­der­buch­le­sung mit Vra­tis­lav Manák für Kin­der von 8 –10 Jah­ren.

Grup­pen bitte vor­anmel­den.

Lesung mit Rainer Hohberg in Erfurt
Okt 10 um 18:00

Ein­la­dung in einen Mär­chen­gar­ten- Thü­rin­ger Schrift­stel­ler Rai­ner Hoh­berg zu Gast in Erfurt 

 

Das Erfur­ter Augus­ti­ner­klos­ter wird sich am 10. Okto­ber 2018 in einen Mär­chen­gar­ten ver­wan­deln. Dafür sorgt der Mär­chen­er­zäh­ler und Schrift­stel­ler Rai­ner Hoh­berg, der aus sei­nem Buch „Ein bota­ni­scher Mär­chen­gar­ten“ lesen wird. Schon immer haben Blu­men und Bäume  die Fan­ta­sie beschäf­tigt, durch ihre Far­ben und Düfte,  ihre Heil­wir­kun­gen und die ihnen zuge­schrie­be­nen Zau­ber­kräfte zum Fabu­lie­ren ange­regt.  Zwölf der schöns­ten Pflan­zen­mär­chen aus aller Welt hat Hoh­berg für sein Buch neu erzählt. Beim Gang durch sei­nen fan­tas­ti­schen Mär­chen­gar­ten kann man einer lie­bens­wer­ten Prin­zes­sin aus dem Wal­nuss­baum begeg­nen, ent­deckt die fins­te­ren Geheim­nisse eines Rosen­schlos­ses und erfahrt, wie der­einst die Son­nen­blume ent­stan­den sein soll.  Zu jedem Mär­chen ver­mit­telt ein Pflan­zen­por­trät Hin­ter­grund­wis­sen und Anre­gun­gen zum Erkun­den, Spie­len, Gärt­nern und Genie­ßen. Es ist ein  Buch für Mär­chen- und Pflan­zen­freunde, für  Kin­der, Eltern und Groß­el­tern – für die ganze Fami­lie. Und auch zur Lesung im Augus­ti­ner­klos­ter sind Mär­chen- und Pflan­zen­lieb­ha­ber jeg­li­chen Alters will­kom­men.

Eine gemein­same Ver­an­stal­tung des FBK für Thü­rin­gen e.V. mit dem Akti­ons­kreis für Frie­den e.V. Geför­dert durch die Thü­rin­ger Staats­kanz­lei.

Präsentation der Zeitschrift »Palmbaum« mit Wulf Kirsten, Wolfgang Petrovsky und Jens-Fietje Dwars im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Okt 10 um 19:00
Präsentation der Zeitschrift »Palmbaum« mit Wulf Kirsten, Wolfgang Petrovsky und Jens-Fietje Dwars im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt @ Kultur: Haus Dacheröden | Erfurt | Thüringen | Deutschland

PALMBAUM – Heft 67:

Avant­garde – 100 Jahre Revo­lu­tion in den Küns­ten!

 

  • Prä­sen­ta­tion der neuen Aus­gabe der Zeit­schrift »Palm­baum – lite­ra­ri­sches Jour­nal aus Thü­rin­gen«, deren Ein­band der Künst­ler Wolf­gang Petrovsky aus Frei­tal gestal­tete, mit dem Chef­re­dak­teur Jens-Fietje Dwars.
  • Lesung mit Wulf Kirs­ten.
  • Jens-Fietje Dwars im Gespräch mit Wulf Kirs­ten über die Thü­rin­ger Lite­ra­tur­land­schaft und Wolf­gang Petrovsky über seine künst­le­ri­sche Arbeit.
  • Finis­sage der Aus­stel­lung »Im Zei­chen der Palme« mit den Pal­m­baum-Ein­band­gra­fi­ken.

 

Zum Inhalt der aktu­el­len Aus­gabe:

Vor 100 Jah­ren ging der Erste Welt­krieg zu Ende. Falsch: er ging nicht ein­fach vor­bei, so wie er auch nicht aus hei­te­rem Him­mel aus­ge­bro­chen war. Kie­ler Matro­sen, die sich nicht län­ger als Kano­nen­fut­ter ver­hei­zen las­sen woll­ten, ver­wei­ger­ten das Aus­lau­fen ihrer Schiffe, sie kehr­ten die Waf­fen um gegen die Herr­schen­den im eige­nen Land. Wir neh­men das Jubi­läum zum Anlass, um nicht zu zei­gen, wie Kunst und Lite­ra­tur die Novem­ber­re­vo­lu­tion »dar­ge­stellt« haben, wir fra­gen nach den Revo­lu­tio­nen in den Küns­ten selbst: nach den Avant­gar­den.

Dabei klam­mern wir das Bau­haus bewusst aus, da es uns im nächs­ten Jahr mehr als genug beschäf­ti­gen wird. Das Mate­rial ist reich genug: Hans-Die­ter Schütt (Ber­lin) schreibt über Höl­der­lin, Jens-F. Dwars (Jena) zu Nietz­sche als Impuls­ge­ber der Avant­gar­den, B.K. Tra­ge­lehn (Ber­lin) über Brecht & Ben­ja­min, Harald Heyd­rich (Jena) zur Kon­kre­ten Poe­sie (Gom­rin­ger!), Diet­mar Ebert (Jena) erin­nert an den »Formalismus«-Streit um Hanns Eis­lers Faus­tus-Oper, Ulrich Kauf­mann (Jena) ent­deckt Avant­garde in der Pup­pen­kiste (Füh­manns Emp­feh­lung von Ubu für eine Schul­auf­füh­rung in der DDR), Klaus Pan­kow (Halle) blickt zurück auf die Auf­bau-Reihe Außer der Reihe und Ste­fan Peter­mann (Wei­mar) schaut vor­aus auf das Schrei­ben im digi­ta­len Zeit­al­ter. Fried­rich Dieck­mann (Ber­lin) wagt zudem eine Ant­wort auf die Frage, wel­che Kunst wir bräuch­ten, und Nancy Hün­ger (Erfurt) ruft zum Streit um »Ablass­li­te­ra­tur« auf …

Zudem brin­gen wir neue Lyrik u.a. von Anna Ribeau (Bre­men), Michael Hil­len (Bonn), Ull­rich Kers­ten (Erfurt), Ron Wink­ler (Ber­lin) und Michael Spyra (Halle), neue Prosa von Nancy Hün­ger, Horst Hus­sel (Ber­lin), Daniel Zahno (Basel) und Ursula Schütt (Dietz­hau­sen). Außer­dem doku­men­tie­ren wir die Wei­ma­rer Lyrik­nacht mit Gedich­ten von Levin Wes­ter­mann (Biel), Ulf Stol­ter­foht (Ber­lin), Sibylla Vričić Haus­mann (Leip­zig) und Syl­via Geist (Ucker­mark).

Im Inter­view befra­gen wir Stef­fen Men­sching (Rudol­stadt) nach sei­nem neuen Roman »Scher­manns Augen«. Die Spu­ren­su­che wid­met sich dies­mal dem Wir­ken von Groß­her­zog Carl Alex­an­der, der von einem »Sil­ber­nen Wei­mar« träumte, und Johan­nes Falk. Für den Palm­baum-Ein­band hat uns Wolf­gang Petrovsky (Frei­tal) eine fein ver­wo­bene Col­lage geschaf­fen: Fund­sa­chen am Strand der Zei­ten … Der Rezen­si­ons-Block umfasst mal wie­der über 30 Sei­ten, Lese­fut­ter und viel­leicht auch brauch­bare Vor­schläge für kom­mende Weih­nachts­käufe. Unter der Rubrik Aus dem lite­ra­ri­schen Leben berich­ten wir u.a. über die 29. Werk­statt des Süd­thü­rin­ger Liter­ar­tur­ver­eins und dru­cken eine Aus­wahl der ent­stan­de­nen Texte. Blei­ben Sie uns treu: Strei­ten Sie mit uns!

Palm­baum. Lite­ra­ri­sches Jour­nal aus Thü­rin­gen. Hrsg. vom Thü­rin­ger Lite­ra­tur­e­rat und der Literar­his­to­ri­schen Gesell­schaft Palm­baum e.V., Heft 2/2018, quar­tus-Ver­lag Bucha bei Jena, 236 Sei­ten, Eng­li­sche Bro­schur, EUR 9,90. Bestel­lun­gen im Buch­han­del unter ISSN 0943–554X oder im Ver­lag: quartus-verlag@t-online.de. Wei­tere Infor­ma­tio­nen unter: www.palmbaum.org.

  • Eine Ver­an­stal­tung der Erfur­ter Herbst­lese, der Thü­rin­gi­schen Literar­his­to­ri­schen Gesell­schaft »Palm­baum« und des Thü­rin­ger Lite­ra­tur­ra­tes e.V.
  • Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei.
Okt
11
Do
Internationaler Nietzsche-Kongress in Naumburg
Okt 11 – Okt 14 ganztägig

»Ohne Zukunft, ohne Erin­ne­run­gen, so sitze ich hier«
Fried­rich Nietz­sche zwi­schen Geschichte und Gedächt­nis
Inter­na­tio­na­ler Kon­gress  vom 11. bis 14. Okto­ber 2018 in Naum­burg (S.)

 

Anmel­dung und Tagungs­pro­gramm

 

Eine Ver­an­stal­tung der Fried­rich-Nietz­sche-Stif­tung und der Nietz­sche-Gesell­schaft e.V. im Nietz­sche-Doku­men­ta­ti­ons­zen­trum Naum­burg (Saale).

Vortrag über Peter Hacks‹ Goethe-Bild in Weimar
Okt 11 um 18:00

»›Goe­the, Johann Wolf­gang von, Schrift­stel­ler. Es haben sich seit sei­nem Able­ben immer wie­der Per­so­nen dadurch ate­ül­lig gemacht, daß sie ihn nicht für den bes­ten deut­schen Dich­ter hiel­ten, z.B.…‹ – Peter Hacks‹ Goe­the­bild« – Vor­trag anläß­lich sei­nes 90. Geburts­ta­ges (n.n.).

Vortrag von Dr. Gideon Haut im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Okt 11 um 19:00

Reihe »HD+« ist das Lite­ra­tur­mu­seum »Theo­dor Storm« in Hei­li­gen­stadt zu Gast im Haus Dacheröden

 

Viele wis­sen es nicht: Theo­dor Storm lebte fast acht Jahre in Thü­rin­gen. Er hat in Hei­li­gen­stadt Kin­der groß­ge­zo­gen, einen Chor gegrün­det und noch heute lesens­werte Geschich­ten geschrie­ben. In vie­len Brie­fen lobt er auch die hie­sige Natur, die ihn zu man­chen Tex­ten anregte.

Das Lite­ra­tur­mu­seum ist seit sei­ner Eröff­nung 1988 Erin­ne­rungs­stätte für Leben und Werk des Dich­ters. Zugleich ist es kul­tu­rel­les Zen­trum für die Stadt und die Region. Aus­stel­lun­gen, Lesun­gen, Vor­träge, Kon­zerte u.v.m. ste­hen im Dienst der Ver­mitt­lung anspruchs­vol­ler Lite­ra­tur, Kunst und Musik von der Storm-Zeit bis heute.

Der bil­der­rei­che Vor­trag des neuen Muse­ums­di­rek­tors, Dr. Gideon Haut, geht ein auf Storms Pri­vat- und Lie­bes­le­ben in Hei­li­gen­stadt und die Arbeit des Lite­ra­tur­mu­se­ums.

Okt
12
Fr
Literatursalon in Suhl
Okt 12 um 18:00

Der Süd­thü­rin­ger Lite­ra­tur­ver­ein lädt zum vier­ten „Lite­ra­tur­sa­lon“ die­ses Jah­res ein. Der offene Abend für Schrei­bende und Lite­ra­tur­in­ter­es­sierte fin­det im Ver­eins­zim­mer der Gast­stätte „Wei­ber­wirt­schaft“ in der Bahn­hof­straße in Suhl (gegen­über vom Haus der Wirt­schaft) statt. In bewähr­ter Weise ste­hen dabei Schrift­stel­ler der Region als Gesprächs­part­ner zur Ver­fü­gung und debat­tie­ren über neue – auch sei­tens der Gäste mit­ge­brach­ter – lite­ra­ri­sche Texte und inter­es­sie­rende lite­ra­ri­sche The­men.

Der Lite­ra­tur­sa­lon wird jeweils am zwei­ten Frei­tag im Quar­tal ange­bo­ten. Schrei­bende haben dabei Gele­gen­heit, ihre neu ent­stan­de­nen Texte öffent­lich vor­zu­stel­len und deren Wir­kung zu tes­ten. Autoren des Ver­eins – so u. a. Ver­eins­vor­sit­zen­der Hol­ger Uske, die stell­ver­tre­tende Vor­sit­zende Heidi Bütt­ner und Ursula Schütt – geben bei Bedarf Rat­schläge zur Arbeit am Text. Debat­ten zur Lite­ra­tur und damit in Zusam­men­hang ste­hen­der Pro­bleme erge­ben sich dabei meist von selbst, sodass auch „nur“ zuhö­rende Gäste auf ihre Kos­ten kom­men.

Die Ver­an­stal­tungs­reihe „Lite­ra­tur­sa­lon“ wird vom Süd­thü­rin­ger Lite­ra­tur­ver­ein ein­mal im Quar­tal als offe­nes Aus­tausch­fo­rum für jeder­mann ange­bo­ten. Freunde und Inter­es­sierte an (neuer) Lite­ra­tur sind zur vier­ten und damit letz­ten Aus­gabe die­ses Jah­res in der „Wei­ber­wirt­schaft“ in Suhl herz­lich will­kom­men.

Vortrag und Gespräch mit Heidelore Kneffel im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Okt 12 um 19:00

In der Reihe »HD+« ist die Dich­ter­stätte ›Sarah Kirsch‹ Lim­lin­ge­rode zu Gast im Haus Dacheröden

Sarah Kirsch, eine der bedeu­tends­ten Stim­men der deutsch­spra­chi­gen Lyrik des 20. Jahr­hun­derts, kam im April 1935 im Pfarr­haus von Lim­lin­ge­rode bei Nord­hau­sen als Ingrid Hella Irme­linde Bern­stein zur Welt und wurde in der benach­bar­ten Kir­che von ihrem Groß­va­ter getauft. Nach Kind­heit und Jugend in Hal­ber­stadt und dem Stu­dium der Bio­lo­gie in Halle ließ sie sich Ende der sech­zi­ger Jahre zunächst in Ost-Ber­lin nie­der. Als sie infolge ihres Pro­tes­tes gegen die Aus­bür­ge­rung von Wolf Bier­mann jedoch aus der SED und dem Schrift­stel­ler­ver­band der DDR aus­ge­schlos­sen wurde, erhielt sie 1977 die Erlaub­nis, gemein­sam mit ihrem inzwi­schen acht­jäh­ri­gen Sohn nach West-Ber­lin über­zu­sie­deln. Seit 1983 leb­ten beide dann in der ehe­ma­li­gen Schule von Tie­len­hemme in Schles­wig-Hol­stein, um – zumin­dest, was ihre Per­son anging – dort »in Ruhe zu ver­trot­teln«, wie Sarah Kirsch es nannte.

Die Erin­ne­run­gen an ihrem Geburts­ort aber haben die Dich­te­rin auch im »hohen Nor­den« nicht los­ge­las­sen: Mitte der neun­zi­ger Jahre kehrte Sarah Kirsch erst­mals wie­der zu den Stät­ten ihrer frü­hen Kind­heit zurück, und die­ser Kon­takt ver­ste­tigte sich, nach­dem sich in Lim­lin­ge­rode eine Gruppe enga­gier­ter Bür­ger zusam­men­ge­fun­den hatte, die der Lite­ra­tur und ins­be­son­dere dem Werk Sarah Kirschs im Ort eine Heim­stätte geben und dafür das alte Pfarr­haus vor dem wei­te­ren Ver­fall bewah­ren woll­ten. Und die­ses Vor­ha­ben gelang: Anfang des Jah­res 1997 wurde zunächst Kirschs Geburts­haus offi­zi­ell unter Denk­mal­schutz gestellt. Knapp ein Jahr spä­ter – im März 1998 – grün­dete sich der För­der­ver­ein Dich­ter­stätte Sarah Kirsch.

Mit ihrem Ein­ver­ständ­nis, mit ihrer ide­el­len und auch mate­ri­el­len Unter­stüt­zung trug die Dich­te­rin dazu bei, die ehe­ma­lige Pfarre in Lim­lin­ge­rode auf dem Hügel des Dor­fes im Süd­harz in ein Haus für die Lyrik zu ver­wan­deln. Ein Museum zu ihren Leb­zei­ten oder auch nach ihrem Tod aber wollte Sarah Kirsch nicht – ein Kul­tur­haus sollte es sein!

Im Juni 1997 las Sarah Kirsch zum ers­ten Mal in der voll­be­setz­ten Kir­che von Lim­lin­ge­rode aus ihren Gedich­ten, und seit 1998 wird jedes Jahr im April aus Anlass ihres Geburts­ta­ges ein neues Sarah-Kirsch-Pro­gramm aus ihren Wer­ken für Lim­lin­ge­rode zusam­men­ge­stellt und im Pfarr­haus vor­ge­tra­gen. Hinzu kom­men all­jähr­lich zahl­rei­che andere Akti­vi­tä­ten zu Lite­ra­tur und Kunst wie die zwei­tä­gi­gen »Lim­lin­ge­röder Dis­kurse« am jeweils letz­ten Juli­wo­chen­ende, die spe­zi­ell Sarah Kirsch gewid­me­ten Aus­stel­lun­gen mit Künst­lern aus der Region und ganz Deutsch­land, Musik­ver­an­stal­tun­gen, Vor­träge und vie­les mehr.

»Whisky and Words« – Weltliteratur und edle Tropfen in der Pinsenberghalle Krölpa
Okt 12 um 19:30

Gemein­sam mit dem Autoren und Rezi­ta­tor M. Kruppe, dem Kopf hin­ter den Whis­kys Tris­tan Rosen­kranz und der Musi­ke­rin Abby Engel erle­ben sie einen Abend zwi­schen höchst unter­halt­sa­mer Welt­li­te­ra­tur, Geschmacks­sym­pho­nien aus­er­le­se­ner Whis­kys und hand­ge­mach­tem Song­wri­ting.

Unser wech­seln­des Whis­ky­sor­ti­ment setzt sich aus gro­ßen Destil­la­ten aus Schwe­den, Japan, Indien, Ita­lien, Tai­wan, hin und wie­der Schott­land, aber auch eini­gen her­vor­ra­gen­den deut­schen Trop­fen zusam­men. Eine Aus­wahl von sechs Whis­kys wird zu je 2 Cen­ti­li­ter gereicht, wäh­rend Sie mehr über Cha­rak­ter, Her­kunfts­land, Rei­fung und Geschmacks­no­ten erfah­ren.

Abge­run­det wird das ganze durch ein lite­ra­risch-musi­ka­li­sches Pro­gramm. Kruppe ver­bin­det die Her­kunft des jewei­li­gen Whis­kys mit Wer­ken bekann­ter Autoren, die dem edlen Getränk bekann­ter Maßen nicht abge­neigt waren. So kann es sein, dass da ein Jack Kerouac oder ein Henry Mil­ler, ein Ernest Heming­way oder ein Fran­cois Vil­lon, ein Mor­gen­stern, Kin­ski oder Erhardt von pikant bis hei­ter „dazwi­schen rut­schen“. Die Text­aus­wahl ist varia­bel, wobei Kruppe sich stets dem Publi­kum anzu­pas­sen weiß und das Auf­fan­gen der Stim­mung in sei­ner Dar­bie­tung und der Wahl der Texte ver­ar­bei­tet.

Abby Engel schließ­lich ist die musi­ka­li­sche Brü­cke zwi­schen Lite­ra­tur und Gau­men­freude; sie vari­iert bekannte Arra­ge­ments ebenso neu, wie sie in ihrem unver­wech­sel­ba­ren Folks­til sphä­ri­sche Songs aus eige­ner Feder anstimmt.

Gereicht wer­den zum hoch­pro­zen­ti­gen Genuss Was­ser und Snacks. Und selbst­ver­ständ­lich sind auch andere Getränke erhält­lich.

Die Ver­an­stal­tung ist eine Koope­ra­tion zwi­schen der Gemein­de­ver­wal­tung Krölpa und der/m Agen­tur und Ver­lag für alter­na­tive (Genuss)Kultur „Out­bird“.

Die Ver­an­stal­tung fin­det ab min­des­tens zehn Gäs­ten statt, wir emp­feh­len daher Kar­ten­vor­ver­kauf; bitte bestel­len Sie Ihr(e) Ticket(s) online im unten­ge­nann­ten Ticket­shop­sys­tem oder per­sön­lich in der Stadt­in­for­ma­tion Pöß­neck.

Okt
13
Sa
Lesung mit Gunther Emmerlich in Bad Langensalza
Okt 13 um 19:30

»Spät­lese: Eine Rück­sicht ohne Vor­sicht« – Lesung mit Gun­ther Emmer­lich.

Okt
14
So
Lesung mit Arno Geiger in Erfurt
Okt 14 um 12:00

Arno Gei­ger: Unter der Dra­chen­wand

Veit Kolbe ver­bringt ein paar Monate am Mond­see, unter der Dra­chen­wand, und trifft hier zwei junge Frauen. Doch Veit ist Sol­dat auf Urlaub, in Russ­land ver­wun­det. Was Mar­got und Mar­ga­rete mit ihm tei­len, ist seine Hoff­nung, dass irgend­wann wie­der das Leben beginnt. Es ist 1944, der Welt­krieg ver­lo­ren, doch wie lang dau­ert er noch?

Arno Gei­ger erzählt von Veits Alp­träu­men, vom »Bra­si­lia­ner«, der von der Rück­kehr nach Rio de Janeiro träumt, von der selt­sa­men Nor­ma­li­tät in die­sem Dorf in Öster­reich – und von der Liebe. Ein her­aus­ra­gen­der Roman über den ein­zel­nen Men­schen und die Macht der Geschichte, über das Per­sön­lichste und den Krieg, über die Toten und die Über­le­ben­den.

Arno Gei­ger wird Ende Sep­tem­ber mit dem Joseph-Breit­bach-Preis für sein lite­ra­ri­sches Gesamt­werk aus­ge­zeich­net.

Mode­ra­tion: Alex­an­der Sol­loch (NDR)

In Koope­ra­tion mit der Stif­tung Joseph Breit­bach und dem Han­ser Ver­lag

Infor­ma­tion zum Kar­ten­kauf
Hugen­du­bel Filiale im Thü­rin­gen Park: Nord­häu­ser­straße 73t, 99091, Erfurt
Mo-Sa: 10.00–20.00 Uhr
Buch­hand­lung Hugen­du­bel: Anger 62, 99084, Erfurt
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Ticket Shop Thü­rin­gen: TA, OTZ, TLZ Pres­se­häu­ser/­Ser­vice-Part­ner/an­ge­schlos­sene Tou­rist Infor­ma­tio­nen
0361 227 5 227 www.ticketshop-thueringen.de
Herbst­lese-Geschäfts­stelle: Anger 37, 99084, Erfurt
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Okt
15
Mo
Lesung mit Ulf und Juliane Annel in Erfurt
Okt 15 um 19:30

Ulf & Juliane Annel: 111 Orte an der Unstrut, die man gese­hen haben muss

Die Unstrut fließt knapp 200 Kilo­me­ter durch Thü­rin­gen und Sach­sen-Anhalt. Sie ver­bin­det das katho­li­sche Eichs­feld mit dem Kern­land der Luthe­ri­schen Refor­ma­tion. An ihren Ufern fan­den große Schlach­ten statt, eine besie­gelte das Ende des Thü­rin­ger König­rei­ches. Heute kann man auf dem Unstrut-Rad­weg von der Quelle bis zur Mün­dung radeln, Rast machen in Städ­ten und Dör­fern vol­ler Sehens­wür­dig­kei­ten, Kul­tur und Kunst.

Nach den „111 Orten“ in und um Erfurt und Wei­mar, die Juliane und Ulf Annel schon ent­deck­ten, haben Vater und Toch­ter erneut Erstaun­li­ches, Über­ra­schen­des wie Skur­ri­les gefun­den und es in Text und Bild fest­ge­hal­ten.

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Okt
16
Di
Lesung mit Rainer Hohberg in Schlöben
Okt 16 um 07:30

»Von Rit­tern, Bur­gen und Gespens­tern« – Lesung mit Rai­ner Hoh­berg.

Eröffnung des »Narrare-Festivals« in Jena
Okt 16 um 17:00

Im Okto­ber ver­an­stal­tet Lese-Zei­chen erst­mals das inter­na­tio­nale Fes­ti­val für Erzähl­kunst »Nar­rare« in Jena. In der gan­zen Stadt wer­den eine Woche lang Ver­an­stal­tun­gen statt­fin­den. Erzäh­le­rin­nen und Erzäh­ler geben Geschich­ten wei­ter. Sie begeg­nen den Zuhö­rern ganz per­sön­lich und schaf­fen mit dem Erzäh­len der ver­schie­dens­ten Geschich­ten einen Raum, in wel­chem wir alle zuhause sein dür­fen. Die Geschich­ten erzäh­len von der Sehn­sucht nach Gerech­tig­keit, nach Liebe, Sinn und Glück. Sie sind zeit­los und uni­ver­sal. Mythen, Mär­chen, Sagen usw. sind seit jeher die Weg­be­rei­ter der Migra­tion. Sie machen nicht Halt vor Län­der­gren­zen, sie über­schrei­ten diese seit Jahr­hun­der­ten und schaf­fen sich im neuen Kul­tur­raum immer wie­der eine neue Iden­ti­tät.

Vortrag von Dr. Reinhard Laube in Weimar
Okt 16 um 18:00

»Goe­thes Abschied von Alt­eu­ropa: Grä­ber, Gär­ten und Erin­ne­run­gen« – Vor­trag von Dr. Rein­hard Laube (Wei­mar).

Erzählung Mit Naceur Charles Aceval in Jena
Okt 16 um 20:00

Im Okto­ber ver­an­stal­tet Lese-Zei­chen erst­mals das inter­na­tio­nale Fes­ti­val für Erzähl­kunst »Nar­rare« in Jena. In der gan­zen Stadt wer­den eine Woche lang Ver­an­stal­tun­gen statt­fin­den. Erzäh­le­rin­nen und Erzäh­ler geben Geschich­ten wei­ter. Sie begeg­nen den Zuhö­rern ganz per­sön­lich und schaf­fen mit dem Erzäh­len der ver­schie­dens­ten Geschich­ten einen Raum, in wel­chem wir alle zuhause sein dür­fen. Die Geschich­ten erzäh­len von der Sehn­sucht nach Gerech­tig­keit, nach Liebe, Sinn und Glück. Sie sind zeit­los und uni­ver­sal. Mythen, Mär­chen, Sagen usw. sind seit jeher die Weg­be­rei­ter der Migra­tion. Sie machen nicht Halt vor Län­der­gren­zen, sie über­schrei­ten diese seit Jahr­hun­der­ten und schaf­fen sich im neuen Kul­tur­raum immer wie­der eine neue Iden­ti­tät.

Naceur Charles Ace­val stammt aus den alge­ri­schen Hoch­ebe­nen. Er wuchs in den Noma­den­zel­ten der Fami­lie sei­ner Mut­ter auf. Diese und seine Groß­mutter haben ihm die Mär­chen erzählt, mit denen er seit­her lebt. Seine Geschich­ten ent­stam­men der münd­li­chen Erzähl­tra­di­tion des Maghreb. Seit über 30 Jah­ren lebt er in Deutsch­land. Mit sei­ner war­men Stimme und dem ihm eige­nen Charme schlägt er eine Brü­cke zwi­schen den Kul­tu­ren.

Lesung mit Julius Fischer in Jena
Okt 16 um 20:00

»Ich hasse Men­schen« – Lesung mit Julius Fischer

 

Julius Fischer hasst Men­schen. Das fängt bei Kin­dern an. Puber­tät geht auch gar nicht. Noch ätzen­der sind eigent­lich nur Stu­den­ten. Und natür­lich Berufs­tä­tige. Die sind am schlimms­ten. Aber nichts im Ver­gleich zu Rent­nern. In sei­nem neuen Buch erzählt er davon, wie er ver­sucht, all die­sen Leu­ten aus dem Weg zu gehen. Und wie er daran schei­tert.

Julius Fischer, gebo­ren 1984, ist Autor, Lie­der­ma­cher und Mode­ra­tor. Er ist Mit­glied diver­ser Lese­büh­nen, u. a. der Lese­düne mit Marc-Uwe Kling. Zusam­men mit Chris­tian Meyer prä­sen­tiert er die TV-Show „Comedy mit Kars­ten“ im MDR und spielt in der Band The Fuck Hor­niss­chen Orches­tra. Aktu­ell ist er neben Olaf Schu­bert in der ARD-Sen­dung „Olaf macht Mut“ zu sehen. Julius Fischer lebt in Leip­zig.

Performance mit Lilo Wanders in Suhl
Okt 16 um 20:00

»End­lich 60 – gaga, geil & gie­rig«

Nach­dem die Wan­ders, alias Ernst-Johann »Ernie« Rein­hardt, bereits exakt vor zehn Jah­ren zum 8. Pro­vin­zschrei ein umju­bel­tes Pro­gramm auf die CCS-Bühne legte, beehrt uns Deutsch­lands bekann­tes­ter Tra­ves­tie­künst­ler nun zum zwei­ten Mal.

Lilo Wan­ders streut im Pro­gramm »End­lich 60 – gaga, geil & gie­rig« mit Reife und anste­cken­dem Witz Sand ins Räder­werk der bio­lo­gi­schen Uhr. Gewohnt offen­her­zig und manch­mal sehr direkt phi­lo­so­phiert unsere Sex­per­tin der Nation über ihren Alt­wei­ber­som­mer. Sie mischt ernste Fak­ten unter die lus­ti­gen Betrach­tun­gen des Alt­wer­dens und Alt­seins, ver­liert sich in absur­den Geschich­ten aus dem wah­ren Leben und ver­hed­dert sich in den Absur­di­tä­ten des Daseins. Und wie immer gewährt Lilo mit dem ihr eige­nen tro­cke­nen Humor Ein­bli­cke ins eigene (Sex-)Leben und das der Mit­men­schen.
Ein biss­chen ist der Abend wie ein ganz pri­va­tes Tête-à-Tête mit der Diva, die frei von der Leber weg und mit Selbst­iro­nie über ihr letz­tes Lebens­drit­tel sin­niert, und auch ein paar swin­gende Songs singt über das starke Motiv des Pro­gramms: Bli­cke zurück ohne Reue, um geil aufs Leben zu blei­ben …

www.lilowanders.de

Lesung mit Pierre Stutz in Erfurt
Okt 16 um 20:15

Pierre Stutz: Lass dich nicht im Stich

Die spi­ri­tu­elle Bot­schaft von Ärger, Zorn und Wut

Gerade spi­ri­tu­ell begabte Men­schen ver­bie­ten sich oft­mals Ärger, Zorn und Wut als „böse Gefühle“, sie gehö­ren aber zwei­fel­los zum Mensch­sein. Wel­che spi­ri­tu­elle Bot­schaft hal­ten diese Gefühle bereit?

In sie­ben Schrit­ten nimmt uns der Theo­loge, Sozi­al­the­ra­peut und erfolg­rei­che Buch­au­tor Pierre Stutz mit auf eine Ent­de­ckungs­reise mit dem Ziel, die Kraft der Aggres­sion posi­tiv frei­zu­set­zen für einen all­täg­li­chen Frie­dens­weg. Die authen­ti­sche Lebens­er­fah­rung von Pierre Stutz fließt dabei ebenso ein wie große Stim­men der Mys­tik und Ein­sich­ten der Psy­cho­lo­gie.

Musi­ka­li­sche Beglei­tung: Sabine Lind­ner, die unter dem Künst­ler­na­men Klara vom Que­ren­berg auf­tritt.

In Koope­ra­tion mit dem Katho­li­schen Forum im Land Thü­rin­gen

Infor­ma­tion zum Kar­ten­kauf
Hugen­du­bel Filiale im Thü­rin­gen Park: Nord­häu­ser­straße 73t, 99091, Erfurt
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Okt
17
Mi
Erzählung mit Selma Scheele in Jena (geschlossene Veranstaltung)
Okt 17 um 10:00

Im Okto­ber ver­an­stal­tet Lese-Zei­chen erst­mals das inter­na­tio­nale Fes­ti­val für Erzähl­kunst »Nar­rare« in Jena. In der gan­zen Stadt wer­den eine Woche lang Ver­an­stal­tun­gen statt­fin­den. Erzäh­le­rin­nen und Erzäh­ler geben Geschich­ten wei­ter. Sie begeg­nen den Zuhö­rern ganz per­sön­lich und schaf­fen mit dem Erzäh­len der ver­schie­dens­ten Geschich­ten einen Raum, in wel­chem wir alle zuhause sein dür­fen. Die Geschich­ten erzäh­len von der Sehn­sucht nach Gerech­tig­keit, nach Liebe, Sinn und Glück. Sie sind zeit­los und uni­ver­sal. Mythen, Mär­chen, Sagen usw. sind seit jeher die Weg­be­rei­ter der Migra­tion. Sie machen nicht Halt vor Län­der­gren­zen, sie über­schrei­ten diese seit Jahr­hun­der­ten und schaf­fen sich im neuen Kul­tur­raum immer wie­der eine neue Iden­ti­tät.

Selma Scheele hat Thea­ter­päd­ago­gik und Erzähl­kunst in Ber­lin an der Uni­ver­si­tät der Künste stu­diert. Sie ver­zau­bert mit ihren leb­haf­ten Erzäh­lun­gen Groß und Klein. Selma erzählt für jedes Alter und erschafft mit aus­drucks­star­ker Ges­tik und Mimik Figu­ren, plas­ti­sche Bil­der und berüh­rende Momente. Sie erzählt ihre Geschich­ten in deut­scher und tür­ki­scher Spra­che.

Lesung mit Verena Zeltner in der Gemeindebibliothek Marksuhl
Okt 17 um 10:15

»ICE-Zeit – In den Klauen des wei­ßen Dra­chen Crys­tal« – Lesung mit Verena Zelt­ner.

 

Die Ver­an­stal­tung fin­det im Rah­men der Reihe »Thü­rin­gen liest!« der Lan­des­fach­stelle für Öffent­li­che Biblio­the­ken in Thü­rin­gen und des Deut­schen Biblio­theks­ver­ban­des, LV Thü­rin­gen in Zusam­men­ar­beit mit dem Thü­rin­ger Lite­ra­tur­rat statt. Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei und der Spar­kas­sen-Kul­tur­stif­tung Hes­sen-Thü­rin­gen.

Erzählung mit Selma Scheele in Jena (geschlossene Veranstaltung)
Okt 17 um 11:00

Im Okto­ber ver­an­stal­tet Lese-Zei­chen erst­mals das inter­na­tio­nale Fes­ti­val für Erzähl­kunst »Nar­rare« in Jena. In der gan­zen Stadt wer­den eine Woche lang Ver­an­stal­tun­gen statt­fin­den. Erzäh­le­rin­nen und Erzäh­ler geben Geschich­ten wei­ter. Sie begeg­nen den Zuhö­rern ganz per­sön­lich und schaf­fen mit dem Erzäh­len der ver­schie­dens­ten Geschich­ten einen Raum, in wel­chem wir alle zuhause sein dür­fen. Die Geschich­ten erzäh­len von der Sehn­sucht nach Gerech­tig­keit, nach Liebe, Sinn und Glück. Sie sind zeit­los und uni­ver­sal. Mythen, Mär­chen, Sagen usw. sind seit jeher die Weg­be­rei­ter der Migra­tion. Sie machen nicht Halt vor Län­der­gren­zen, sie über­schrei­ten diese seit Jahr­hun­der­ten und schaf­fen sich im neuen Kul­tur­raum immer wie­der eine neue Iden­ti­tät.

Selma Scheele hat Thea­ter­päd­ago­gik und Erzähl­kunst in Ber­lin an der Uni­ver­si­tät der Künste stu­diert. Sie ver­zau­bert mit ihren leb­haf­ten Erzäh­lun­gen Groß und Klein. Selma erzählt für jedes Alter und erschafft mit aus­drucks­star­ker Ges­tik und Mimik Figu­ren, plas­ti­sche Bil­der und berüh­rende Momente. Sie erzählt ihre Geschich­ten in deut­scher und tür­ki­scher Spra­che.

Erzählung mit Charles Naceur Aceval in Jena
Okt 17 um 18:00

Im Okto­ber ver­an­stal­tet Lese-Zei­chen erst­mals das inter­na­tio­nale Fes­ti­val für Erzähl­kunst »Nar­rare« in Jena. In der gan­zen Stadt wer­den eine Woche lang Ver­an­stal­tun­gen statt­fin­den. Erzäh­le­rin­nen und Erzäh­ler geben Geschich­ten wei­ter. Sie begeg­nen den Zuhö­rern ganz per­sön­lich und schaf­fen mit dem Erzäh­len der ver­schie­dens­ten Geschich­ten einen Raum, in wel­chem wir alle zuhause sein dür­fen. Die Geschich­ten erzäh­len von der Sehn­sucht nach Gerech­tig­keit, nach Liebe, Sinn und Glück. Sie sind zeit­los und uni­ver­sal. Mythen, Mär­chen, Sagen usw. sind seit jeher die Weg­be­rei­ter der Migra­tion. Sie machen nicht Halt vor Län­der­gren­zen, sie über­schrei­ten diese seit Jahr­hun­der­ten und schaf­fen sich im neuen Kul­tur­raum immer wie­der eine neue Iden­ti­tät.

Naceur Charles Ace­val stammt aus den alge­ri­schen Hoch­ebe­nen. Er wuchs in den Noma­den­zel­ten der Fami­lie sei­ner Mut­ter auf. Diese und seine Groß­mutter haben ihm die Mär­chen erzählt, mit denen er seit­her lebt. Seine Geschich­ten ent­stam­men der münd­li­chen Erzähl­tra­di­tion des Maghreb. Seit über 30 Jah­ren lebt er in Deutsch­land. Mit sei­ner war­men Stimme und dem ihm eige­nen Charme schlägt er eine Brü­cke zwi­schen den Kul­tu­ren.

Erzählung mit Ragnhild A. Mørch in Jena
Okt 17 um 19:00

Im Okto­ber ver­an­stal­tet Lese-Zei­chen erst­mals das inter­na­tio­nale Fes­ti­val für Erzähl­kunst »Nar­rare« in Jena. In der gan­zen Stadt wer­den eine Woche lang Ver­an­stal­tun­gen statt­fin­den. Erzäh­le­rin­nen und Erzäh­ler geben Geschich­ten wei­ter. Sie begeg­nen den Zuhö­rern ganz per­sön­lich und schaf­fen mit dem Erzäh­len der ver­schie­dens­ten Geschich­ten einen Raum, in wel­chem wir alle zuhause sein dür­fen. Die Geschich­ten erzäh­len von der Sehn­sucht nach Gerech­tig­keit, nach Liebe, Sinn und Glück. Sie sind zeit­los und uni­ver­sal. Mythen, Mär­chen, Sagen usw. sind seit jeher die Weg­be­rei­ter der Migra­tion. Sie machen nicht Halt vor Län­der­gren­zen, sie über­schrei­ten diese seit Jahr­hun­der­ten und schaf­fen sich im neuen Kul­tur­raum immer wie­der eine neue Iden­ti­tät.

Ragn­hild A. Mørch stu­dierte in Oslo und Lon­don Thea­ter­re­gie, Thea­ter­wis­sen­schaf­ten, Erzähl­kunst und Pan­to­mime. Seit 2005 ist sie aus­schließ­lich als Erzäh­le­rin tätig. Sehr häu­fig geht es in ihren Erzähl­pro­gram­men um Iden­ti­tät, Vor­ur­teile und kul­tu­relle Zuge­hö­rig­keit. Sie erzählt drei­spra­chig (deutsch, nor­we­gisch, eng­lisch) und ist ein Erleb­nis für Auge, Ohr und Herz!

Ein­tritt nur mit vor­he­ri­ger Anmel­dung!

Lesetalk mit Andreas Schmidt-Schaller in Suhl
Okt 17 um 19:00

Es gibt Men­schen, die einem – obgleich man ihnen noch nie begeg­net ist – ver­traut sind, als gehör­ten sie zur Fami­lie … Solch ein Mensch ist Andreas Schmidt-Schal­ler: Boden­stän­dig, gerad­li­nig, unver­bo­gen, unei­tel. Home­sto­rys kennt man von ihm so wenig wie Skan­dale. Ein Thü­rin­ger, der das Gespräch am Tre­sen mehr schätzt als den Small­talk auf dem Roten Tep­pich. Jahr­zehn­te­lang schauen wir ihm nun schon ins Gesicht und beim Ermit­teln über die Schul­ter. Und wir wol­len wis­sen: Wer ist die­ser Mann, der im Fern­se­hen für die SOKO Leip­zig unter­wegs war? Wir spre­chen mit dem Schau­spie­ler über das Leben, was ihn beschäf­tigt, ihn bewegt, wie er die Welt sieht.

Mode­riert wird die Ver­an­stal­tung von der Jour­na­lis­tin Dag­mar Perschke.

Andreas Schmidt-Schal­ler, gebo­ren 1945 in Arn­stadt, wuchs in Wei­mar und Gera auf. Nach dem Schau­spiel­stu­dium an der Thea­ter­hoch­schule Leip­zig arbei­tete er zunächst am Thea­ter, bevor er in den acht­zi­ger Jah­ren durch seine Rolle als Ermitt­ler Grawe in der TV-Kri­mi­reihe »Poli­zei­ruf 110« im DDR-Fern­se­hen bekannt wurde. Er über­nahm zahl­rei­che wei­tere Rol­len und war von 2001 als Haupt­kom­mis­sar Trautzschke in der ZDF-Serie »SOKO Leip­zig« zu sehen. Am 13. Okto­ber 2017 löste er sei­nen aller­letz­ten Fall.

Vorpremiere mit Filmgespräch mit Rosa von Praunheim in Weimar
Okt 17 um 19:00

MÄNNERFREUNDSCHAFTEN – Vor­pre­miere mit Film­ge­spräch mit dem Regis­seur Rosa von Praun­heim

 

Wie schwul war Goe­the? Und wie sieht es mit sei­nen Zeit­ge­nos­sen aus? Inspi­riert von Robert Tobins »Warm Bro­thers – Queer Theory and the Age of Goe­the« geht Regis­seur Rosa von Praun­heim die­sen und ande­ren Fra­gen nach. Queer­ge­le­sene Insze­nie­run­gen von Brief­wech­seln, Lyrik und dra­ma­ti­schen Tex­ten an den Orten ihres Ent­ste­hens wer­den durch Inter­views mit Lite­ra­tur­wis­sen­schaft­lern und His­to­ri­ke­rin­nen kom­men­tiert. So ent­steht ein schil­lern­der, abwechs­lungs­rei­cher Film, der Gen­re­gren­zen sprengt und auf unter­halt­same Weise die Homo­ero­tik und Homo­se­xua­li­tät in der Wei­ma­rer Klas­sik beleuch­tet. Im Anschluss an den Film Annette See­mann im Gespräch mit Rosa von Praun­heim und dem Publi­kum.

D 2018, 85 min

R: Rosa von Praun­heim, D: Mat­thias Luckey, Petra Har­tung, Max Con­rad, Sybille End­ers, Sarina Radom­ski

Eine Ver­an­stal­tung der Stadt­kul­tur­di­rek­tion in Zusam­men­ar­beit mit dem Kino mon ami.

Lesung mit Thea Dorn in Erfurt
Okt 17 um 19:30
Thea Dorn: Deutsch, nicht dumpf. Ein Leit­fa­den für auf­ge­klärte Patrio­ten

Hei­mat, Leit­kul­tur, Nation, Patrio­tis­mus – Thea Dorn will diese The­men nicht den Rech­ten über­las­sen

Dür­fen wir unser Land lie­ben? Dür­fen wir es gar »Hei­mat« nen­nen? Falls ja: Was mei­nen wir damit? Das Fleck­chen Erde, auf dem wir zufäl­lig gebo­ren wur­den? Die Kul­tur, die uns geprägt hat? Den Ort, an dem wir unse­ren Lebens­un­ter­halt ver­die­nen? Das soziale Netz, das uns auf­fängt, wenn wir strau­cheln? Den Staat, der uns eine libe­rale, demo­kra­ti­sche Ver­fas­sung beschert? Wenn aber jeder unter »Deutsch­land« etwas ande­res ver­steht, von wem reden wir dann, wenn wir »wir« sagen? Und hat Patrio­tis­mus heut­zu­tage über­haupt noch eine Chance?“

Seit Jah­ren strei­ten wir, und der Ton wird rauer: Beför­dert die Rede von Hei­mat und Ver­wur­ze­lung oder gar Patrio­tis­mus ein rück­wärts­ge­wand­tes, eng­stir­ni­ges Den­ken, das über kurz oder lang zu neuem Chau­vi­nis­mus, Ras­sis­mus und Natio­na­lis­mus füh­ren wird? Oder ist das Behar­ren auf unse­ren kul­tu­rel­len, his­to­risch gewach­se­nen Beson­der­hei­ten in Zei­ten von Migra­tion, Glo­ba­li­sie­rung und Tech­no­kra­ti­sie­rung nicht viel­mehr Grund­be­din­gung dafür, jene welt­of­fene Libe­ra­li­tät und Zivi­li­tät zu wah­ren, zu der das heu­tige Deutsch­land ja inzwi­schen längst gefun­den hat?

Anknüp­fend an The­men, die sie bereits in ihrem Best­sel­ler „Die deut­sche Seele“ (zusam­men mit Richard Wag­ner) erkun­det hat, wen­det Thea Dorn sich nun den aktu­el­len Schick­sals­fra­gen unse­rer Gesell­schaft zu – dif­fe­ren­ziert, unauf­ge­regt und den­noch lei­den­schaft­lich.

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Herbst­lese-Geschäfts­stelle: Anger 37, 99084, Erfurt
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Vortrag von Malte Denkert im Literaturmuseum »Theodor Storm« in Heiligenstadt
Okt 17 um 19:30

Vor­trag von Malte Den­kert: »„Wenn Du für die Jugend schrei­ben willst…“
– Theo­dor Storms Novel­len als Schul­lek­türe«

 

Ein moder­nes Storm-Bild im Deutsch­un­ter­richt zu ver­mit­teln kann über viele, auch eher unbe­kannte Text Storms gesche­hen. Denn auch abseits der berühm­ten Novelle „Der Schim­mel­rei­ter“ gibt es im Werk des Husu­mer Dich­ters einige Per­len zu ent­de­cken, die sich (auch auf­grund ihrer Kürze) beson­ders gut für den Unter­richt eig­nen. So zum Bei­spiel eröff­net Storms „Wenn die Äpfel reif sind“ den Schü­le­rin­nen und Schü­lern einen Blick auf ein heim­li­ches nächt­li­ches Tref­fen zwi­schen einem Mäd­chen und ihrem Freund, das aller­dings eine über­ra­schende und für das Paar recht uner­freu­li­che Wen­dung nimmt. Die Novelle bie­tet Mög­lich­kei­ten der krea­ti­ven Annä­he­rung und zeigt Klas­sen der Mit­tel­stufe, wel­che Schwie­rig­kei­ten junge Men­schen damals über­win­den muss­ten, um sich ohne Auf­sicht alleine tref­fen zu kön­nen. Auch die Novelle „Bule­manns Haus“ kommt auf­grund der span­nen­den und gru­se­li­gen Hand­lung für viele Klas­sen­stu­fen in Frage. Für die Ober­stufe ist Storms Novelle „Im Nach­bar­hause links“ sehr geeig­net. Botilla Jan­sen wird als alte Dame auf­grund ihrer in den Augen der Bür­ger skan­da­lö­sen Ver­gan­gen­heit aus­ge­grenzt. Ihre Sucht nach Gold im Alter ist ein frü­hes Bei­spiel für einen psy­cho­lo­gisch aus­ge­rich­te­ten Feti­schis­mus. Viele die­ser neuen Texte eröff­nen einen neuen Blick auf Storms Werk und Welt.

Okt
18
Do
Erzählung mit Ragnhild A. Mørch in Jena (geschlossene Veranstaltung)
Okt 18 um 09:45

Im Okto­ber ver­an­stal­tet Lese-Zei­chen erst­mals das inter­na­tio­nale Fes­ti­val für Erzähl­kunst »Nar­rare« in Jena. In der gan­zen Stadt wer­den eine Woche lang Ver­an­stal­tun­gen statt­fin­den. Erzäh­le­rin­nen und Erzäh­ler geben Geschich­ten wei­ter. Sie begeg­nen den Zuhö­rern ganz per­sön­lich und schaf­fen mit dem Erzäh­len der ver­schie­dens­ten Geschich­ten einen Raum, in wel­chem wir alle zuhause sein dür­fen. Die Geschich­ten erzäh­len von der Sehn­sucht nach Gerech­tig­keit, nach Liebe, Sinn und Glück. Sie sind zeit­los und uni­ver­sal. Mythen, Mär­chen, Sagen usw. sind seit jeher die Weg­be­rei­ter der Migra­tion. Sie machen nicht Halt vor Län­der­gren­zen, sie über­schrei­ten diese seit Jahr­hun­der­ten und schaf­fen sich im neuen Kul­tur­raum immer wie­der eine neue Iden­ti­tät.

Ragn­hild A. Mørch stu­dierte in Oslo und Lon­don Thea­ter­re­gie, Thea­ter­wis­sen­schaf­ten, Erzähl­kunst und Pan­to­mime. Seit 2005 ist sie aus­schließ­lich als Erzäh­le­rin tätig. Sehr häu­fig geht es in ihren Erzähl­pro­gram­men um Iden­ti­tät, Vor­ur­teile und kul­tu­relle Zuge­hö­rig­keit. Sie erzählt drei­spra­chig (deutsch, nor­we­gisch, eng­lisch) und ist ein Erleb­nis für Auge, Ohr und Herz!

Lesung mit Verena Zeltner in der Stadtbibliothek Auma
Okt 18 um 09:45

»ICE-Zeit – In den Klauen des wei­ßen Dra­chen Crys­tal« – Lesung mit Verena Zelt­ner.

 

Die Ver­an­stal­tung fin­det im Rah­men der Reihe »Thü­rin­gen liest!« der Lan­des­fach­stelle für Öffent­li­che Biblio­the­ken in Thü­rin­gen und des Deut­schen Biblio­theks­ver­ban­des, LV Thü­rin­gen in Zusam­men­ar­beit mit dem Thü­rin­ger Lite­ra­tur­rat statt. Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei und der Spar­kas­sen-Kul­tur­stif­tung Hes­sen-Thü­rin­gen.

Erzählung mit Jürgen Steigmeier in Jena (geschlossene Veranstaltung)
Okt 18 um 10:30

Im Okto­ber ver­an­stal­tet Lese-Zei­chen erst­mals das inter­na­tio­nale Fes­ti­val für Erzähl­kunst »Nar­rare« in Jena. In der gan­zen Stadt wer­den eine Woche lang Ver­an­stal­tun­gen statt­fin­den. Erzäh­le­rin­nen und Erzäh­ler geben Geschich­ten wei­ter. Sie begeg­nen den Zuhö­rern ganz per­sön­lich und schaf­fen mit dem Erzäh­len der ver­schie­dens­ten Geschich­ten einen Raum, in wel­chem wir alle zuhause sein dür­fen. Die Geschich­ten erzäh­len von der Sehn­sucht nach Gerech­tig­keit, nach Liebe, Sinn und Glück. Sie sind zeit­los und uni­ver­sal. Mythen, Mär­chen, Sagen usw. sind seit jeher die Weg­be­rei­ter der Migra­tion. Sie machen nicht Halt vor Län­der­gren­zen, sie über­schrei­ten diese seit Jahr­hun­der­ten und schaf­fen sich im neuen Kul­tur­raum immer wie­der eine neue Iden­ti­tät.

Jürg Steig­meier ist ein Schwei­zer Urge­stein. Uner­müd­lich recher­chiert er alte Schwei­zer Mär­chen und Sagen, löst sie von der klas­si­schen Vor­lage, trans­por­tiert sie ins Heute und lässt Neues ent­ste­hen. Jürg ist ein Erzäh­ler, der mit Haut und Haar in eine Geschichte hin­ein­springt und sie zum Leben erweckt. Seine Geschich­ten sind nicht neu erfun­den, aber immer neu erzählt.

Erzählung mit Ragnhild A. Mørch in Jena (geschlossene Veranstaltung)
Okt 18 um 10:30

Im Okto­ber ver­an­stal­tet Lese-Zei­chen erst­mals das inter­na­tio­nale Fes­ti­val für Erzähl­kunst »Nar­rare« in Jena. In der gan­zen Stadt wer­den eine Woche lang Ver­an­stal­tun­gen statt­fin­den. Erzäh­le­rin­nen und Erzäh­ler geben Geschich­ten wei­ter. Sie begeg­nen den Zuhö­rern ganz per­sön­lich und schaf­fen mit dem Erzäh­len der ver­schie­dens­ten Geschich­ten einen Raum, in wel­chem wir alle zuhause sein dür­fen. Die Geschich­ten erzäh­len von der Sehn­sucht nach Gerech­tig­keit, nach Liebe, Sinn und Glück. Sie sind zeit­los und uni­ver­sal. Mythen, Mär­chen, Sagen usw. sind seit jeher die Weg­be­rei­ter der Migra­tion. Sie machen nicht Halt vor Län­der­gren­zen, sie über­schrei­ten diese seit Jahr­hun­der­ten und schaf­fen sich im neuen Kul­tur­raum immer wie­der eine neue Iden­ti­tät.

Ragn­hild A. Mørch stu­dierte in Oslo und Lon­don Thea­ter­re­gie, Thea­ter­wis­sen­schaf­ten, Erzähl­kunst und Pan­to­mime. Seit 2005 ist sie aus­schließ­lich als Erzäh­le­rin tätig. Sehr häu­fig geht es in ihren Erzähl­pro­gram­men um Iden­ti­tät, Vor­ur­teile und kul­tu­relle Zuge­hö­rig­keit. Sie erzählt drei­spra­chig (deutsch, nor­we­gisch, eng­lisch) und ist ein Erleb­nis für Auge, Ohr und Herz!

Vortrag von Dr. Hans-Henning Schmidt in Weimar
Okt 18 um 16:00

Der ent­zau­berte Marx – Vor­trag von Dr. Hans-Hen­ning Schmidt.

Eine Ver­an­stal­tung zum 200. Geburts­tag von Karl Marx in der Ver­an­stal­tungs­reihe „Grüne Aue“.

Vortrag von Anna-Maria Enders und Laura Völkel in Weimar
Okt 18 um 17:00

Die Text­bü­cher des Deut­schen Natio­nal­thea­ters im Goe­the- und Schil­ler-Archiv – Maß­nah­men für die Bestands­er­hal­tung

Vor­trag von Anna-Maria End­ers und Laura Völ­kel.

 

Der Bestand des Deut­schen Natio­nal­thea­ters im Goe­the- und Schil­ler-Archiv doku­men­tiert mit sei­nen rund 13.700 Text-, Regie-, und Souf­flier­bü­chern von 1791–1951 das künst­le­ri­sche Schaf­fen und Wir­ken des Wei­ma­rer Thea­ters in die­ser Zeit. Durch seine zen­trale Bedeu­tung reprä­sen­tiert der Bestand einen wich­ti­gen Teil der Wei­ma­rer Geschichte. Auf Grund des Alters, des Ent­ste­hungs­zeit­raums, der nicht opti­ma­len  Auf­be­wah­rungs­be­din­gun­gen und einer stark fre­quen­tier­ten Benut­zung der Ori­gi­nale ist der Erhal­tungs­zu­stand des Bestands als sehr restau­rie­rungs­be­dürf­tig zu bewer­ten. Im Rah­men des Archiv-Pro­jekts „Siche­rung und Restau­rie­rung des Thea­ter­be­stands“ wurde eine umfang­rei­che Zustands­ana­lyse durch­ge­führt, um Maß­nah­men für die Erhal­tung abzu­lei­ten. Die Ergeb­nisse der Unter­su­chung wer­den vor­ge­stellt. Objekt­bei­spiele visua­li­sie­ren die Umset­zung der prä­ven­tiv-kon­ser­va­to­ri­schen und restau­ra­to­ri­schen Maß­nah­men.

Anna-Maria Wach­ter ist seit 2016 als Restau­ra­to­rin im Pro­jekt „Siche­rung und Restau­rie­rung des Thea­ter­be­stands“ im GSA tätig. Sie stu­dierte von 2010–2016 Restau­rie­rungs- und Kon­ser­vie­rungs­wis­sen­schaf­ten mit dem Schwer­punkt Schrift­gut, Buch und Gra­fik an der Hoch­schule für ange­wandte Wis­sen­schaft und Kunst Hil­des­heim.

Laura Völ­kel arbei­tete von 2015–2016 als Restau­ra­to­rin im Pro­jekt „Siche­rung und Restau­rie­rung des Thea­ter­be­stands“ im GSA. Von 2009–2015 stu­dierte sie eben­falls in Hil­des­heim Restau­rie­rungs- und Kon­ser­vie­rungs­wis­sen­schaf­ten mit dem Schwer­punkt Schrift­gut, Buch und Gra­fik. Seit 2016 ist sie an der Her­zo­gin Anna Ama­lia Biblio­thek als Restau­ra­to­rin tätig.

Erzählung mit Naceuer Charles Aceval in Jena
Okt 18 um 18:00

Naceur Charles Ace­val erzählt für Stu­den­ten und Inter­es­sierte

Im Okto­ber ver­an­stal­tet Lese-Zei­chen erst­mals das inter­na­tio­nale Fes­ti­val für Erzähl­kunst »Nar­rare« in Jena. In der gan­zen Stadt wer­den eine Woche lang Ver­an­stal­tun­gen statt­fin­den. Erzäh­le­rin­nen und Erzäh­ler geben Geschich­ten wei­ter. Sie begeg­nen den Zuhö­rern ganz per­sön­lich und schaf­fen mit dem Erzäh­len der ver­schie­dens­ten Geschich­ten einen Raum, in wel­chem wir alle zuhause sein dür­fen. Die Geschich­ten erzäh­len von der Sehn­sucht nach Gerech­tig­keit, nach Liebe, Sinn und Glück. Sie sind zeit­los und uni­ver­sal. Mythen, Mär­chen, Sagen usw. sind seit jeher die Weg­be­rei­ter der Migra­tion. Sie machen nicht Halt vor Län­der­gren­zen, sie über­schrei­ten diese seit Jahr­hun­der­ten und schaf­fen sich im neuen Kul­tur­raum immer wie­der eine neue Iden­ti­tät.

Naceur Charles Ace­val stammt aus den alge­ri­schen Hoch­ebe­nen. Er wuchs in den Noma­den­zel­ten der Fami­lie sei­ner Mut­ter auf. Diese und seine Groß­mutter haben ihm die Mär­chen erzählt, mit denen er seit­her lebt. Seine Geschich­ten ent­stam­men der münd­li­chen Erzähl­tra­di­tion des Maghreb. Seit über 30 Jah­ren lebt er in Deutsch­land. Mit sei­ner war­men Stimme und dem ihm eige­nen Charme schlägt er eine Brü­cke zwi­schen den Kul­tu­ren.

Lesung mit Gunnar Schade in der Stadt- und Kreisbibliothek Saalfeld
Okt 18 um 19:00

»Weis­heit ist keine Bräu­nungs­stufe« – Lesung mit Gun­nar Schade.

 

Die Ver­an­stal­tung fin­det im Rah­men der Reihe »Thü­rin­gen liest!« der Lan­des­fach­stelle für Öffent­li­che Biblio­the­ken in Thü­rin­gen und des Deut­schen Biblio­theks­ver­ban­des, LV Thü­rin­gen in Zusam­men­ar­beit mit dem Thü­rin­ger Lite­ra­tur­rat statt. Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei und der Spar­kas­sen-Kul­tur­stif­tung Hes­sen-Thü­rin­gen.

Lesung mit Maxim Leo und Jochen Gutsch in Erfurt
Okt 18 um 19:30

Maxim Leo & Jochen Gutsch: Es ist nur eine Phase, Hase

Puber­tät ist schlimm. Klar. Aber nicht so schlimm wie: Alters­pu­ber­tät! Alters­pu­ber­tie­rende sind ange­graute, bequeme, oft kurz­sich­tige Wesen, die die Ruhe lie­ben, das Wan­dern, das Wort „frü­her“ und bestuhlte Pop-Kon­zerte.

Männ­li­che Alters­pu­ber­tie­rende zwän­gen ihren run­den Ü45-Kör­per in Neo­pren­an­züge und begin­nen einen Kite­surf-Lehr­gang. Andere lau­fen Mara­thon. Weib­li­che Alters­pu­ber­tie­rende flüch­ten sich gern in die Spi­ri­tua­li­tät und „wol­len sich neu ent­de­cken“. Oder Mar­me­lade ein­ko­chen.

Klingt scheuß­lich? Ist es auch. Aber eben auch sehr, sehr lus­tig … Ein klei­ner Trost: Alters­pu­ber­tie­rende sind die größte Bevöl­ke­rungs­gruppe in Europa. Du bist nicht allein!

Infor­ma­tion zum Kar­ten­kauf
Hugen­du­bel Filiale im Thü­rin­gen Park: Nord­häu­ser­straße 73t, 99091, Erfurt
Mo-Sa: 10.00–20.00 Uhr

Buch­hand­lung Hugen­du­bel: Anger 62, 99084, Erfurt
Mo-Sa: 9.30–20.00 Uhr

Ticket Shop Thü­rin­gen: TA, OTZ, TLZ Pres­se­häu­ser/­Ser­vice-Part­ner/an­ge­schlos­sene Tou­rist Infor­ma­tio­nen
0361 227 5 227  www.ticketshop-thueringen.de

Herbst­lese-Geschäfts­stelle: Anger 37, 99084, Erfurt
Mo-Fr: 12.00 – 18.30 Uhr, Sa: 10.00 – 15.00 Uhr
0361 644 123 75  www.herbstlese.de

Lesung und Gespräch mit Johanna Marie Jakob im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Okt 18 um 19:30

Traum­be­ruf: Schrift­stel­ler? Mit Johanna Marie Jakob – Eine Ver­an­stal­tungs­reihe für inter­es­sierte Schrei­bende und neu­gie­rige Leser

 

Unter dem Titel »Traum­be­ruf: Schrift­stel­ler?« ver­an­stal­ten der Thü­rin­ger Schrift­stel­ler­ver­band und Lese-Zei­chen e.V. gemein­sam mit dem Kul­tur: Haus Dacheröden eine Folge von Gesprächs­run­den zu The­men rund um Bücher, vor allem zum Schrei­ben und Ver­öf­fent­li­chen. Ein­mal im Monat wer­den unter der Gesprächs­lei­tung von Ingrid Annel und Olaf Trunschke, pas­send zum jewei­li­gen Thema, Gäste von ihrer Arbeit am Schreib­tisch und den Erfah­run­gen im Lite­ra­tur­be­trieb berich­ten. In einer Kurz­le­sung stel­len die ein­ge­la­de­nen Autoren anschlie­ßend einige Werke frisch vom Schreib­tisch vor.

Am 18. Okto­ber ist Johanna Marie Jakob zu Gast: Klös­ter, Zigeu­ner, Inter­shop – Vom Weben his­to­ri­scher Stoffe

Johanna Marie Jakobs his­to­ri­sche Romane fin­den ihre Stoffe und Figu­ren in Thü­rin­gen und füh­ren mit ihnen in die deut­sche und euro­päi­sche Geschichte: Im 6. Jahr­hun­dert ist es Rade­gunde, die fast ver­ges­sene Toch­ter des Thü­rin­ger Königs­hau­ses. Im 12. Jahr­hun­dert bleibt Bea­trix, die Frau Fried­rich I., zunächst auf der Burg Lohra, unweit von Nord­hau­sen, zurück.  Im 19. Jahr­hun­dert ist es ein Mis­sio­nars-Ehe­paar, das in Mün­chenlohra einen Sinti-Stamm zu Sess­haf­tig­keit füh­ren soll. Im 20. Jahr­hun­dert begeg­nen wir deut­scher Geschichte vor und nach dem Mau­er­fall, wie man sie in Dör­fern Thü­rin­gens erlebte.

His­to­ri­sche Wahr­hei­ten oder poe­ti­sche Fik­tio­nen? Ver­gan­gene Kon­flikte oder Gegen­wart im alten Gewand? Macht oder Ohn­macht? Es erge­ben sich viele Fra­gen für unse­ren Abend mit Johanna Marie Jakob.

Traumberuf Schriftsteller? – Johanna Marie Jakob zu Gast im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Okt 18 um 19:30

Traum­be­ruf: Schrift­stel­ler?
Klös­ter, Zigeu­ner, Inter­shop – Vom Weben his­to­ri­scher Stoffe
Gast: Johanna Marie Jakobs (Schrift­stel­le­rin)

 

Unter dem Titel »Traum­be­ruf: Schrift­stel­ler?« ver­an­stal­ten der Thü­rin­ger Schrift­stel­ler­ver­band und Lese-Zei­chen e.V. gemein­sam mit dem Kul­tur: Haus Dacheröden eine Reihe von Gesprä­chen für neu­gie­rige Leser und inter­es­sierte Schrei­bende zu The­men rund um Bücher, vor allem zum Schrei­ben und Ver­öf­fent­li­chen.

Johanna Marie Jakobs his­to­ri­sche Romane fin­den ihre Stoffe und Figu­ren in Thü­rin­gen und füh­ren mit ihnen in die deut­sche und euro­päi­sche Geschichte: Im 6. Jahr­hun­dert ist es Rade­gunde, die fast ver­ges­sene Toch­ter des Thü­rin­ger Königs­hau­ses. Im 12. Jahr­hun­dert bleibt Bea­trix, die Frau Fried­rich I., zunächst auf der Burg Lohra, unweit von Nord­hau­sen, zurück.  Im 19. Jahr­hun­dert ist es ein Mis­sio­nars-Ehe­paar, das in Mün­chenlohra einen Sinti-Stamm zu Sess­haf­tig­keit füh­ren soll. Im 20. Jahr­hun­dert begeg­nen wir deut­scher Geschichte vor und nach dem Mau­er­fall, wie man sie in Dör­fern Thü­rin­gens erlebte.
His­to­ri­sche Wahr­hei­ten oder poe­ti­sche Fik­tio­nen? Ver­gan­gene Kon­flikte oder Gegen­wart im alten Gewand? Macht oder Ohn­macht? Es erge­ben sich viele Fra­gen für die­sen Abend mit Johanna Marie Jakob.

Erzählung mit Jürg Steigmeier in Jena (geschlossene Veranstaltung)
Okt 18 um 20:00

Im Okto­ber ver­an­stal­tet Lese-Zei­chen erst­mals das inter­na­tio­nale Fes­ti­val für Erzähl­kunst »Nar­rare« in Jena. In der gan­zen Stadt wer­den eine Woche lang Ver­an­stal­tun­gen statt­fin­den. Erzäh­le­rin­nen und Erzäh­ler geben Geschich­ten wei­ter. Sie begeg­nen den Zuhö­rern ganz per­sön­lich und schaf­fen mit dem Erzäh­len der ver­schie­dens­ten Geschich­ten einen Raum, in wel­chem wir alle zuhause sein dür­fen. Die Geschich­ten erzäh­len von der Sehn­sucht nach Gerech­tig­keit, nach Liebe, Sinn und Glück. Sie sind zeit­los und uni­ver­sal. Mythen, Mär­chen, Sagen usw. sind seit jeher die Weg­be­rei­ter der Migra­tion. Sie machen nicht Halt vor Län­der­gren­zen, sie über­schrei­ten diese seit Jahr­hun­der­ten und schaf­fen sich im neuen Kul­tur­raum immer wie­der eine neue Iden­ti­tät.

Jürg Steig­meier ist ein Schwei­zer Urge­stein. Uner­müd­lich recher­chiert er alte Schwei­zer Mär­chen und Sagen, löst sie von der klas­si­schen Vor­lage, trans­por­tiert sie ins Heute und lässt Neues ent­ste­hen. Jürg ist ein Erzäh­ler, der mit Haut und Haar in eine Geschichte hin­ein­springt und sie zum Leben erweckt. Seine Geschich­ten sind nicht neu erfun­den, aber immer neu erzählt.

Okt
19
Fr
Erzählung mit Dorothee Herrmann in Krölpa
Okt 19 um 09:00

Doro­thee Herr­mann – Der Gesang der Feen

DoroFee/ Doro­thee Eva Herr­mann, gebo­ren 1973. Illus­tra­to­rin, Male­rin und Autorin mit dem Schwer­punkt Mär­chen, Sagen, Mythen, ins­be­son­dere Elfen, Engel und Dra­chen wohnt in ihrer Wahl­hei­mat Jena. Sie arbei­tet im „Ate­lier der Fee“ im Kul­tur­bahn­hof Jena. Zu ihren Arbei­ten zäh­len Kin­der­buch­il­lus­tra­tio­nen, Geschenk­bü­cher, Gra­fi­ken für CD-Cover und Book­lets, Zeitschriften/Werbung, Gruß­kar­ten, groß­for­ma­tige Male­rei auf Wand, Lein­wand und Holz, Por­trät­ma­le­rei, Kin­der­schmin­ken, Bel­ly­pain­ting, Kurse in Mär­chen­ma­le­rei und krea­ti­ver Male­rei, Kita-Aus­stat­tung, Lesun­gen aus Kin­der­bü­chern, Work­shops.

Seit 2008 bis heute Aus­bil­dung in ver­schie­de­nen Meis­ter­kur­sen bei den Illus­tra­to­ren Quint Buch­holz, Vitali Kon­stan­ti­nov, Rein­hard Michl und Annette Bley

Erzählung mit Kristin Petrasch in Krölpa
Okt 19 um 09:00

Kris­tin Petrasch – Tashi und die Natur­geis­ter

Das Mäd­chen Tashi lebt mit ihrer klei­nen Fami­lie in einem Zelt­la­ger im frucht­ba­ren Tal des Flus­ses Yalung in Tibet. Sie liebt ihre Mut­ter Kel­sang und ihre Groß­mutter Nyima. Und da sind noch ihre bes­ten Freunde die Schafe, die sie jeden Tag auf der Weide beauf­sich­tigt, bei jedem Wet­ter. Als sie eines Mor­gens auf­wacht, ist aber alles anders als sonst. Etwas Uner­war­te­tes kün­digt sich an. Wie Tashi den letz­ten Wil­len der Groß­mutter erfül­len lernt, indem sie das schein­bar Unmög­li­che mög­lich macht, davon erzählt diese ein­fühl­same Geschichte. Die Bil­der zeich­nete der in China sehr bekannte Maler Huang Hui­huang.

Erzählung mit Rolf Barth in Krölpa
Okt 19 um 09:00

Rolf Barth – Ein Fall fürs Alpha­bet

Aus dem Vor­le­se­buch von Herrn Wolke sind sämt­li­che Buch­sta­ben ver­schwun­den: Ein Fall fürs Alpha­bet, das sich sofort nach Him­mels­burg auf­macht. Das Detek­tiv­duo M & B hat schon bald einen Ver­dacht: Alle Spu­ren füh­ren nach Zap­pen­dus­ter­hau­sen! Dort hat König Xnix das Lesen und Schrei­ben ver­bo­ten. Aber die Kin­der möch­ten gerne Geschich­ten erzäh­len und steh­len die Buch­sta­ben. Gelingt es Herrn Wolke und sei­nen Freun­den in das bes­tens gesi­cherte Zap­pen­dus­ter­hau­sen zu gelan­gen und dort nicht nur die ver­schwun­de­nen Buch­sta­ben zu fin­den, son­dern auch die Kin­der gegen König Xnix zu unter­stüt­zen?

Erzählung mit Verena Zeltner in Krölpa
Okt 19 um 09:00

Verena Zelt­ner – Nelly Gold­haar und das ver­schwun­dene Him­mel­blau

Nelly Gold­haar lebt mit ihrem Groß­va­ter und ihrem bes­ten Freund Fan­ta­mur, einem zot­ti­gen Hir­ten­hund, in einem klei­nen Fischer­dorf.

Eines Mor­gens geht die Sonne nicht mehr auf. Ewige Nacht und Kälte brei­tet sich über Land und Meer aus. Kei­ner weiß, was zu tun ist. Tap­fere Män­ner zie­hen aus, um her­aus­zu­fin­den, ob irgendwo im Lande noch Som­mer und Sonne sei; doch sie keh­ren unver­rich­te­ter Dinge wie­der zurück.

Aber Nelly will das nicht hin­neh­men. So macht sie sich gemein­sam mit Fan­ta­mur auf die Suche nach dem ver­schwun­de­nen Him­mel­blau …

Noch ahnt sie nicht, welch beschwer­li­cher Weg vor ihnen liegt, noch weiß sie nichts von den sie­ben Brü­cken, vom Zau­ber­wald und sei­nen freund­li­chen Bewoh­nern – und schon gar nichts von dem geheim­nis­vol­len König der Fins­ter­nis …

Erzählung mit Selma Scheele in Jena (geschlossene Veranstaltung)
Okt 19 um 10:00

Im Okto­ber ver­an­stal­tet Lese-Zei­chen erst­mals das inter­na­tio­nale Fes­ti­val für Erzähl­kunst »Nar­rare« in Jena. In der gan­zen Stadt wer­den eine Woche lang Ver­an­stal­tun­gen statt­fin­den. Erzäh­le­rin­nen und Erzäh­ler geben Geschich­ten wei­ter. Sie begeg­nen den Zuhö­rern ganz per­sön­lich und schaf­fen mit dem Erzäh­len der ver­schie­dens­ten Geschich­ten einen Raum, in wel­chem wir alle zuhause sein dür­fen. Die Geschich­ten erzäh­len von der Sehn­sucht nach Gerech­tig­keit, nach Liebe, Sinn und Glück. Sie sind zeit­los und uni­ver­sal. Mythen, Mär­chen, Sagen usw. sind seit jeher die Weg­be­rei­ter der Migra­tion. Sie machen nicht Halt vor Län­der­gren­zen, sie über­schrei­ten diese seit Jahr­hun­der­ten und schaf­fen sich im neuen Kul­tur­raum immer wie­der eine neue Iden­ti­tät.

Selma Scheele hat Thea­ter­päd­ago­gik und Erzähl­kunst in Ber­lin an der Uni­ver­si­tät der Künste stu­diert. Sie ver­zau­bert mit ihren leb­haf­ten Erzäh­lun­gen Groß und Klein. Selma erzählt für jedes Alter und erschafft mit aus­drucks­star­ker Ges­tik und Mimik Figu­ren, plas­ti­sche Bil­der und berüh­rende Momente. Sie erzählt ihre Geschich­ten in deut­scher und tür­ki­scher Spra­che.

Erzählung mit Rolf Barth in Krölpa
Okt 19 um 10:30

Rolf Barth – Lese­show – die Geschichte von der Angst

Auf Anre­gung vie­ler Eltern haben wir uns in unse­rem neuen Buch mit der kind­li­chen Angst vor dem Ein­schla­fen befasst. Jedes Kind ist anders und bei jedem neh­men die Ängste ver­schie­dene Gestal­ten an. Bei Tim ist es ein Mons­ter, das jeden Abend vor sei­nem Bett sitzt und ihn am Ein­schla­fen hin­dert.

Gemein­sam mit Herrn Wolke reist Tim in sei­nen Kopf und ent­deckt, dass das Mons­ter nur in sei­nen Gedan­ken exis­tiert. Also kann er sich das Mons­ter so den­ken, wie er das möchte. Und das tut Tim – und zwar auf sehr ori­gi­nelle und wit­zige Weise.

Mit dem Buch wol­len wir Kin­dern hel­fen zu erken­nen, dass sie mit ihren Ängs­ten nicht alleine sind. Eltern bie­tet das Buch Lösungs­an­sätze, mit die­sem Phä­no­men krea­tiv umzu­ge­hen.

Erzählung mit Selma Scheele in Jena (geschlossene Veranstaltung)
Okt 19 um 11:00

Im Okto­ber ver­an­stal­tet Lese-Zei­chen erst­mals das inter­na­tio­nale Fes­ti­val für Erzähl­kunst »Nar­rare« in Jena. In der gan­zen Stadt wer­den eine Woche lang Ver­an­stal­tun­gen statt­fin­den. Erzäh­le­rin­nen und Erzäh­ler geben Geschich­ten wei­ter. Sie begeg­nen den Zuhö­rern ganz per­sön­lich und schaf­fen mit dem Erzäh­len der ver­schie­dens­ten Geschich­ten einen Raum, in wel­chem wir alle zuhause sein dür­fen. Die Geschich­ten erzäh­len von der Sehn­sucht nach Gerech­tig­keit, nach Liebe, Sinn und Glück. Sie sind zeit­los und uni­ver­sal. Mythen, Mär­chen, Sagen usw. sind seit jeher die Weg­be­rei­ter der Migra­tion. Sie machen nicht Halt vor Län­der­gren­zen, sie über­schrei­ten diese seit Jahr­hun­der­ten und schaf­fen sich im neuen Kul­tur­raum immer wie­der eine neue Iden­ti­tät.

Selma Scheele hat Thea­ter­päd­ago­gik und Erzähl­kunst in Ber­lin an der Uni­ver­si­tät der Künste stu­diert. Sie ver­zau­bert mit ihren leb­haf­ten Erzäh­lun­gen Groß und Klein. Selma erzählt für jedes Alter und erschafft mit aus­drucks­star­ker Ges­tik und Mimik Figu­ren, plas­ti­sche Bil­der und berüh­rende Momente. Sie erzählt ihre Geschich­ten in deut­scher und tür­ki­scher Spra­che.

Märchenstunde mit Silvia Prüfer in Meiningen
Okt 19 um 17:00
Märchenstunde mit Silvia Prüfer in Meiningen @ Stadt- und Kreisbibliothek Meiningen | Meiningen | Thüringen | Deutschland

Sil­via Prü­fer erzählt Mär­chen vom Glück.

Puppenspiel »Ferdinand der Stier« in Meiningen
Okt 19 um 18:30
Puppenspiel »Ferdinand der Stier« in Meiningen @ Puppentheater Meiningen | Meiningen | Thüringen | Deutschland

Die Geschichte von „Fer­di­nand dem Stier“ wurde von Munro Leaf (1905–1976) mit 31 Jah­ren nach eige­ner Aus­sage in 40 Minu­ten erfun­den und geschrie­ben. 1936 erschien die deut­sche Fas­sung von „ The story of Fer­di­nand“, die­ses ame­ri­ka­ni­schen Autors.
Obwohl die Geschichte zuerst auf ver­schie­dene Wider­stände stieß, als „sub­ver­siv“ bezeich­net wurde, trat der Stier Fer­di­nand den Sieg um die Welt an. Die Geschichte, in der es v.a. um das „ANDERS“ – Sein geht, wurde in 60 Spra­chen über­setzt, 1938 von Walt Dis­ney ver­filmt und allein in Ame­rika mehr als 2 ½ Mil­lio­nen mal als Buch ver­kauft.
Die Mei­nin­ger Insze­nie­rung ent­stand in Zusam­men­ar­beit von der Staat­li­chen Berufs­bil­den­den Schule Son­ne­berg – Fach­rich­tung Gestal­tung, Fran­ziska Schmidt /Absolventin und dem Mei­nin­ger Pup­pen­thea­ter.
Auf Grund­lage des Kin­der­bu­ches erar­bei­tete das Pup­pen­thea­ter einen neue Insze­nie­rung von „Fer­di­nand der Stier“. An Stelle des Stier­kämp­fers (Insze­nie­rung von 2004, mit Michael Brin­gezu) tritt nun eine schöne Spa­nie­rin, die dem Publi­kum die Geschichte vom Stier, der nicht kämp­fen, son­dern lie­ber den Duft der Blu­men genie­ßen möchte, erzählt.
Die schöne Spa­nie­rin wird gespielt von der Wei­ma­rer Schau- und Pup­pen­spie­le­rin Anna Fülle, die bereits 1996 in der „Pinocchio“-Inszenierung in Mei­nin­gen zu erle­ben war.

…es lebte ein­mal in Spa­nien ein jun­ger Stier der hieß Fer­di­nand. Alle die ande­ren jun­gen Stiere, mit denen er auf­wuchs, lie­fen und spran­gen den gan­zen Tag herum und puff­ten sich gegen­sei­tig mit dem Kopf. Nicht so Fer­di­nand…!“ Er ist glück­lich unter sei­ner Eiche bei den Blu­men. Doch eines Tages ist es mit der Idylle vor­bei, Stier­kämp­fer aus Madrid wäh­len aus­ge­rech­net ihn für die Kämpfe in der Arena aus. Anna Fülle ‚die als Dar­stel­le­rin /Markthändlerin ihre Ver­sion von der Freund­schaft zu Fer­di­nand an die jun­gen Zuschauer wei­ter­gibt. Sie erzählt diese welt­be­kannte, span­nende Geschichte mit viel Lei­den­schaft und Spiel­freude.

Regie: Maria C. Zop­peck

Ab 4 Jahre

Lesung mit Michael Opitz in der Orangerie Meuselwitz
Okt 19 um 19:00

»Wolf­gang Hil­big. Eine Bio­gra­phie« – Lesung mit Michael Opitz.

 

Bis heute umgibt den 1941 gebo­re­nen und vor zehn Jah­ren gestor­be­nen Dich­ter Wolf­gang Hil­big eine Aura des Rät­sels. Hin­ein­ge­bo­ren in eine Umge­bung aus Sprach­lo­sig­keit, galt er spä­tes­tens seit sei­nem Roman »›Ich‹« als einer der sprachmäch­tigs­ten Autoren der deut­schen Lite­ra­tur – und blieb doch ihr geheim­nis­volls­ter Außen­sei­ter. Hil­big, der jah­re­lang als Hei­zer arbei­tete, war in der DDR gezwun­gen, eine Dop­pel­exis­tenz zu füh­ren.
Für diese erste große Bio­gra­phie hat der Lite­ra­tur­wis­sen­schaft­ler Michael Opitz unbe­kannte Archiv­ma­te­ria­lien und nie ver­öf­fent­lichte Briefe und Tage­bü­cher gesich­tet sowie die Akten aus­ge­wer­tet, die die Staats­si­cher­heit der DDR über den »feind­lich-nega­ti­ven« Autor ange­legt hat. Behut­sam und ein­fühl­sam zeich­net er den Weg eines fas­zi­nie­ren­den Schrift­stel­lers, der erst im Schrei­ben zu sei­nem wah­ren Leben fand. (S. Fischer Ver­lag)

Die Ver­an­stal­tung fin­det im Rah­men der Reihe »Thü­rin­gen liest!« der Lan­des­fach­stelle für Öffent­li­che Biblio­the­ken in Thü­rin­gen und des Deut­schen Biblio­theks­ver­ban­des, LV Thü­rin­gen in Zusam­men­ar­beit mit dem Thü­rin­ger Lite­ra­tur­rat statt. Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei und der Spar­kas­sen-Kul­tur­stif­tung Hes­sen-Thü­rin­gen.

Musikalische Lesung mit Ilja Richter in Suhl
Okt 19 um 19:00

Ilja Rich­ter bie­tet im Allein­gang eine Hom­mage an einen Ver­kann­ten: Den bekann­tes­ten deut­schen Autor des 20. Jahr­hun­derts, Karl May. Solo für einen Solis­ten, denn mit Zwei­sam­keit hatte Eigen­bröt­ler May zeit­le­bens seine Schwie­rig­kei­ten. Neben gele­se­nen Parts aus Büchern von Karl May und Anek­do­ten aus dem Leben des Schrift­stel­lers erwar­tet die Zuschauer ein bun­ter Abend mit Rich­ters kom­po­nier­ten und getex­te­ten Lie­dern. Außer­dem kom­men zu Wort: Karl May-Fans wie Adolf Hit­ler, Frie­dens­no­bel-Preis­trä­ge­rin Ber­tha von Sutt­ner oder Schrift­stel­ler Carl Zuck­mayer. Letz­te­rer taufte vor lau­ter Karl May-Begeis­te­rung seine Toch­ter auf den Namen ‚Win­ne­tou’. In 90 Minu­ten schil­dert Ilja Rich­ter Mays Schick­sals­weg: Vom Klein­kri­mi­nel­len zum Best­sel­ler-Autor. Hoch­stap­ler und Genie zugleich! Da war so viel mehr, und doch immer zu wenig für den armen Sohn eines Webers. Sein Vater prü­gelte, man­gels eige­ner Bil­dung, den klei­nen Karl ins Bil­dungs­bür­ger­tum, in dem er aber immer ein Außen­sei­ter blieb. Mit einer unglaub­li­chen Auf­lage von 200 Mil­lio­nen ver­kauf­ten Büchern ist Karl May heute noch Deutsch­lands erfolg­reichs­ter Schrift­stel­ler.

Ilja Rich­ter steht seit sei­nem neun­ten Lebens­jahr auf der Bühne. Mit 16 mode­rierte er im ZDF die POP-SHOW »HOT AND SWEET« (1969/1970), den Vor­läu­fer der heute legen­dä­ren »DISCO«. Ab dem 30. Lebens­jahr wandte er sich dem Thea­ter zu. Unzäh­lige Film und Fern­seh-Parts sind für ihn ange­nehme Neben­gleise. Über 50 Thea­ter­in­sze­nie­run­gen – von der Komö­die bis zur Tra­gö­die – nennt er sein seit 50 Jah­ren lau­fen­des Prak­ti­kum.

www.iljarichter.de

Erich-Kästner-Lesung mit Iris Renner in Bad Tabarz
Okt 19 um 19:30

Eine Lesung der hei­te­ren Art wird Iris Ren­ner aus Erfurt im KUKUNA in Bad Tab­arz prä­sen­tie­ren. Es geht um den deut­schen Schrift­stel­ler, Publi­zis­ten, Dreh­buch­au­tor und Ver­fas­ser von Tex­ten für das Kaba­rett, Erich Käst­ner.

Berühmt wurde er vor allem für seine humor­vol­len und scharf­sich­ti­gen Kin­der­bü­cher, die für die dama­lige Zeit revo­lu­tio­när waren.

Erich Käst­ner gehört zu den deut­schen Autoren von Kin­der­bü­chern, die in der gan­zen Welt am meis­ten gele­sen wer­den. Seine bekann­tes­ten Werke “Emil und die Detek­tive”, “Pünkt­chen und Anton”, “Das dop­pelte Lott­chen” … wur­den in über 100 Spra­chen über­setzt und z.T. mehr­fach ver­filmt.

Internationale Erzähler zu Gast in der Villa Rosenthal Jena
Okt 19 um 19:30

»Von Zaunhütern und Grenzgängern«. Mit internationalen Erzählern

Das Fes­ti­val »Nar­rare« lädt zu einem wahr­haft grenz­über­schrei­ten­den Abend ein. Künst­ler unter­schied­lichs­ter Her­kunft, ver­schie­dene Kunst­spar­ten und Genera­tio­nen erzäh­len »Von Zaun­hü­tern und Grenz­gän­gern« und tei­len sich die Bühne. Erle­ben Sie Erzähl­kunst, Poe­try Slam, Livezeich­nen, Musik und genie­ßen Sie das erle­sene Geträn­ke­an­ge­bot der Out­bird-Bar!

Mit­wir­kende :

Ragn­hild A. Mørch stu­dierte in Oslo und Lon­don Thea­ter­re­gie, Thea­ter­wis­sen­schaf­ten, Erzähl­kunst und Pan­to­mime. Seit 2005 ist sie aus­schließ­lich als Erzäh­le­rin tätig. Sehr häu­fig geht es in ihren Erzähl­pro­gram­men um Iden­ti­tät, Vor­ur­teile und kul­tu­relle Zuge­hö­rig­keit. Sie erzählt drei­spra­chig (deutsch, nor­we­gisch, eng­lisch) und ist ein Erleb­nis für Auge, Ohr und Herz!

Naceur Charles Ace­val stammt aus den alge­ri­schen Hoch­ebe­nen. Er wuchs in den Noma­den­zel­ten der Fami­lie sei­ner Mut­ter auf. Diese und seine Groß­mutter haben ihm die Mär­chen erzählt, mit denen er seit­her lebt. Seine Geschich­ten ent­stam­men der münd­li­chen Erzähl­tra­di­tion des Maghreb. Seit über 30 Jah­ren lebt er in Deutsch­land. Mit sei­ner war­men Stimme und dem ihm eige­nen Charme schlägt er eine Brü­cke zwi­schen den Kul­tu­ren.

Jürg Steig­meier ist ein Schwei­zer Urge­stein. Uner­müd­lich recher­chiert er alte Schwei­zer Mär­chen und Sagen, löst sie von der klas­si­schen Vor­lage, trans­por­tiert sie ins Heute und lässt Neues ent­ste­hen. Jürg ist ein Erzäh­ler, der mit Haut und Haar in eine Geschichte hin­ein­springt und sie zum Leben erweckt. Seine Geschich­ten sind nicht neu erfun­den, aber immer neu erzählt.

Tanas­gol Sab­bagh, gebo­ren im Iran, auf­ge­wach­sen in Deutsch­land, ist eine Spo­ken-Word-Per­for­me­rin. Seit 2011 ist sie deutsch­land­weit auf Poe­try-Slam-Büh­nen unter­wegs. Sie beschäf­tigt sich in ihren Tex­ten oft mit gesell­schaft­li­chen Kon­flik­ten, zu denen sie immer einen per­sön­li­chen Bezug her­stellt. Mit samt­wei­cher Stimme, phi­lo­so­phi­schem Tief­gang und mes­ser­schar­fen Poin­ten zieht sie die Zuhö­rer in ihren Bann.

Fried­rich Herr­mann stammt aus Jena und ist seit eini­ger Zeit Voll­zeit-Schau­spie­ler und Slam-Poet. Er ist deutsch­land­weit auf Poe­try Slam-Büh­nen unter­wegs. In Jena spielt er Impro­vi­sa­ti­ons­thea­ter bei der Gruppe »Rab­aba­kom­plott« und betreibt die Lese­bühne »Sebas­tian ist krank«. Mit Witz und Scharf­sinn begeis­tert er das Publi­kum. Die Stadt Jena kann stolz auf ihn sein.

Klaus Wege­ner ist Musi­ker mit Leib und Seele. Er stu­dierte klas­si­sche Kla­ri­nette und Jazz­sa­xo­phon. Seine musi­ka­li­schen Akti­vi­tä­ten führ­ten ihn nach Schwe­den, Finn­land, Russ­land, Polen, Eng­land, Frank­reich, Öster­reich, Schweiz, Ita­lien, Spa­nien, Grie­chen­land, Ägyp­ten, Malawi, Sim­babwe, Bra­si­lien, Mexico und in den Sudan.

San­dra Bach (San­druschka) ist Livezeich­ne­rin und lebt in Wei­mar. Sie stu­dierte Kom­mu­ni­ka­ti­ons­de­sign und arbei­tet frei­be­ruf­lich als Zeich­ne­rin, Illus­tra­to­rin und Art-Direk­to­rin. San­dra trans­por­tiert Inhalte in Bil­der. Dies tut sie schnell, wit­zig, emo­tio­nal, sach­kun­dig und ziel­grup­pen­ge­recht. Sie bei der Arbeit zu erle­ben ist eine wahre Freude. San­dra Bach erstellte das Logo für das Fes­ti­val »Nar­rare«.

Tris­tan Rosen­kranz und seine Kol­le­gen ver­sor­gen uns an die­sem Abend mit erle­se­nen Geträn­ken. Tris­tan lebt in Gera. Er ist Autor, Inha­ber der Agen­tur »Out­bird«, Ver­le­ger, Ver­an­stal­ter, Her­aus­ge­ber des Maga­zins »Out­scapes« und zu aus­ge­wähl­ten Ver­an­stal­tun­gen Cate­rer für inter­na­tio­nale Whisky- sowie wei­tere aus­ge­zeich­nete Geträn­ke­spe­zia­li­tä­ten.

Antje Horn stammt aus Jena. Sie ist Erzäh­le­rin mit Leib und Seele und Mode­ra­to­rin die­ses Abends. Bekannt ist sie als Dexel­sti­pen­dia­tin der Stadt Jena, Sti­pen­dia­tin der Kul­tur­stif­tung Thü­rin­gen, Initia­to­rin des Fes­ti­vals « Nar­rare » und wei­te­rer Ver­an­stal­tungs­rei­hen im Thü­rin­ger Raum.

Lesung mit Christoph Hein in Erfurt
Okt 19 um 19:30

Lesung mit Chris­toph Hein: Ver­wirr­nis

Frie­de­ward liebt Wolf­gang. Und Wolf­gang liebt Frie­de­ward. Sie sind jung, genie­ßen die Som­mer­fe­rien, fah­ren mit dem Fahr­rad die weite Stre­cke ans Meer, und reden stun­den­lang über Gott und die Welt. Sie sind glück­lich, wenn sie zusam­men sind, und das scheint ihnen alles zu sein, was sie brau­chen.

Doch kei­ner darf wis­sen, dass sie mehr sind als beste Freunde. Es sind die 1950er-Jahre, sie leben im katho­li­schen Hei­li­gen­stadt, und für die Men­schen um sie herum, beson­ders für Frie­de­wards streng­gläu­bi­gen Vater, ist ihre Liebe eine Sünde. Käme ihre Bezie­hung ans Licht, könn­ten sie alles ver­lie­ren.

Als sie zum Stu­dium nach Leip­zig gehen – Frie­de­ward stu­diert Ger­ma­nis­tik, Wolf­gang Musik –, fin­den sie dort eine Welt gefei­er­ter Intel­lek­tu­el­ler, alles flirrt gera­dezu vor leben­di­gem Geist. Und sie ler­nen Jac­que­line ken­nen, die ihnen gesteht, dass sie eine heim­li­che Bezie­hung zu einer Dozen­tin hat. Zu viert besu­chen sie die legen­dä­ren Vor­le­sun­gen im Hör­saal vier­zig, gehen ins Thea­ter, tau­chen gemein­sam ein ins geis­tige Leben der Stadt. Und da reift in den drei Freun­den der Plan: Wäre es nicht die per­fekte »Tar­nung«, wenn einer von ihnen Jac­que­line zum Schein hei­ra­ten würde?

In sei­nem neuen Roman erzählt der große deut­sche Chro­nist Chris­toph Hein bewe­gend von einer Liebe, die über Jahre hin­weg allen Wid­rig­kei­ten trotzt – und zeich­net zugleich ein leben­di­ges Pan­orama deut­schen Geis­tes­le­bens.

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Puppenspiel »Ferdinand der Stier« in Meiningen
Okt 19 um 20:00
Puppenspiel »Ferdinand der Stier« in Meiningen @ Puppentheater Meiningen | Meiningen | Thüringen | Deutschland

Die Geschichte von „Fer­di­nand dem Stier“ wurde von Munro Leaf (1905–1976) mit 31 Jah­ren nach eige­ner Aus­sage in 40 Minu­ten erfun­den und geschrie­ben. 1936 erschien die deut­sche Fas­sung von „ The story of Fer­di­nand“, die­ses ame­ri­ka­ni­schen Autors.
Obwohl die Geschichte zuerst auf ver­schie­dene Wider­stände stieß, als „sub­ver­siv“ bezeich­net wurde, trat der Stier Fer­di­nand den Sieg um die Welt an. Die Geschichte, in der es v.a. um das „ANDERS“ – Sein geht, wurde in 60 Spra­chen über­setzt, 1938 von Walt Dis­ney ver­filmt und allein in Ame­rika mehr als 2 ½ Mil­lio­nen mal als Buch ver­kauft.
Die Mei­nin­ger Insze­nie­rung ent­stand in Zusam­men­ar­beit von der Staat­li­chen Berufs­bil­den­den Schule Son­ne­berg – Fach­rich­tung Gestal­tung, Fran­ziska Schmidt /Absolventin und dem Mei­nin­ger Pup­pen­thea­ter.
Auf Grund­lage des Kin­der­bu­ches erar­bei­tete das Pup­pen­thea­ter einen neue Insze­nie­rung von „Fer­di­nand der Stier“. An Stelle des Stier­kämp­fers (Insze­nie­rung von 2004, mit Michael Brin­gezu) tritt nun eine schöne Spa­nie­rin, die dem Publi­kum die Geschichte vom Stier, der nicht kämp­fen, son­dern lie­ber den Duft der Blu­men genie­ßen möchte, erzählt.
Die schöne Spa­nie­rin wird gespielt von der Wei­ma­rer Schau- und Pup­pen­spie­le­rin Anna Fülle, die bereits 1996 in der „Pinocchio“-Inszenierung in Mei­nin­gen zu erle­ben war.

…es lebte ein­mal in Spa­nien ein jun­ger Stier der hieß Fer­di­nand. Alle die ande­ren jun­gen Stiere, mit denen er auf­wuchs, lie­fen und spran­gen den gan­zen Tag herum und puff­ten sich gegen­sei­tig mit dem Kopf. Nicht so Fer­di­nand…!“ Er ist glück­lich unter sei­ner Eiche bei den Blu­men. Doch eines Tages ist es mit der Idylle vor­bei, Stier­kämp­fer aus Madrid wäh­len aus­ge­rech­net ihn für die Kämpfe in der Arena aus. Anna Fülle ‚die als Dar­stel­le­rin /Markthändlerin ihre Ver­sion von der Freund­schaft zu Fer­di­nand an die jun­gen Zuschauer wei­ter­gibt. Sie erzählt diese welt­be­kannte, span­nende Geschichte mit viel Lei­den­schaft und Spiel­freude.

Regie: Maria C. Zop­peck

Ab 4 Jahre

Okt
20
Sa
Lesung mit Christian Seltmann in Erfurt
Okt 20 um 11:00

Chris­tian Selt­mann: Robin Cat. Das Geheim­nis der Dra­chen­na­sen und andere kat­zen­starke Aben­teuer

Live-Hör­spiel-Pro­duk­tion und Mit­mach-Lesung

Kein Aben­teuer ist zu groß für Robin Cat und seine bes­ten Freunde! Egal, ob der Krake Kra­kou ihre Hilfe benö­tigt, das Schloss­ge­spenst von Burg Eis­feld eine geheim­nis­volle Bot­schaft ent­schlüs­seln muss oder die Stadt der tau­send Töne ver­schnupft ist. Am Ende jedes Aben­teu­ers war­tet ein Lager­feuer mit Gitar­ren­mu­sik und Gesang auf die Hel­den von Mum­pitz. Kat­zen­stark und urge­müt­lich!

Gemein­sam mit den Kin­dern erweckt Chris­tian Selt­mann die Insel Mum­pitz und ihre Bewoh­ner zum Leben. Mit Gitarre, Gesang und viel Kör­per­ein­satz pro­du­zie­ren Autor und Zuhö­rer gemein­sam ein Hör­spiel.

Ab 6 Jah­ren

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Kleines Programm der Krölpaer Grundschüler im Rahmen der Krölpaer Kinderliteraturtage
Okt 20 um 15:00

Klei­nes Pro­gramm der Kröl­paer Grund­schü­ler

Gemein­sam mit der Gemeinde und der Grund­schule Krölpa ver­an­stal­tet der Lese-Zei­chen e.V. seit 2008 die Kröl­paer Kin­der­li­te­ra­tur­tage nach dem Vor­bild der Thü­rin­ger Lite­ra­tur- und Autoren­tage.

An zwei Tagen im Okto­ber dreht sich dabei in den Gemäu­ern der über 100 Jahre alten Schule alles um die Welt der Wör­ter und Phan­ta­sie, wobei es uns wich­tig ist, dass die Kin­der nicht nur aben­teu­er­li­chen Geschich­ten lau­schen, die gele­sen, erzählt oder gesun­gen wer­den, son­dern auch selbst mit Schrift­stel­lern, Mär­chen­er­zäh­lern oder Lie­der­ma­chern ins Gespräch kom­men kön­nen und zur Ent­de­ckung ihres eige­nen krea­ti­ven Poten­zi­als ange­regt wer­den. Zu den Kin­der­li­te­ra­tur­ta­gen rufen wir des­halb jähr­lich einen Schreib­wett­be­werb für Grund­schü­ler ent­lang von Saale und Orla aus. Die bes­ten Ein­sen­dun­gen prä­sen­tie­ren und prä­mie­ren wir im Rah­men eines bun­ten Fami­li­en­pro­gramms.

»Narrare«-Familiennachmittag in Jena
Okt 20 um 15:30

»Das Notenboot«. Der Narrare-Familiennachmittag

Der »Nar­rare-Fami­li­en­nach­mit­tag« in der Villa Rosen­thal lädt zu einer aben­teu­er­li­chen Reise ein. Junge Nachwuchserzähler*innen und Musiker*innen erzäh­len die Geschichte des Noten­boo­tes, geschrie­ben von Paula Sauer. Nach der Vor­stel­lung kön­nen Boote und Ande­res gebas­telt und gemalt wer­den. Es gibt Limo, Kakao und Kuchen.

Mit­wir­kende: Kin­der der Kin­der-Musik­werk­statt Jena.

Paula Sauer ist Musi­ke­rin, Autorin, Musik­the­ra­peu­tin, Erzie­he­rin und Grün­de­rin der Kinder.Musikwerkstatt Jena.

Simone Jakob ist Ergo­the­ra­peu­tin mit Herz und Ver­stand. Sie arbei­tet seit vie­len Jah­ren mit Kin­dern, die « irgend­wie anders » sind.

Tris­tan Rosen­kranz ist Autor, Ver­le­ger, Ver­an­stal­ter, Cate­rer, Initia­tor der Agen­tur Out­bird und Her­aus­ge­ber des Maga­zins Out­scapes.

Antje Horn ist Erzäh­le­rin und fun­gierte bei die­sem Pro­jekt als Lei­te­rin der Erzähl­werk­statt. Sie ist Initia­to­rin und künst­le­ri­sche Lei­te­rin des Fes­ti­vals «Nar­rare».

Gespräch mit Jörg Hildebrandt in Suhl
Okt 20 um 15:30

Jörg Hil­de­brandt im Gespräch mit Danuta Schmidt

Bis zur Wende arbei­tete Jörg Hil­de­brandt als Lek­tor in einem evan­ge­li­schen Ver­lag. Anfang der neun­zi­ger Jahre über­nahm der stu­dierte Publi­zist Lei­tungs­funk­tio­nen im Ost­deut­schen Rund­funk Bran­den­burg (ORB). 1997 zog der Ber­li­ner, der in der Ber­nauer Straße groß gewor­den war und den Bau der Ber­li­ner Mauer haut­nah mit­er­lebte, nach Wol­ters­dorf im Süd­os­ten Ber­lins. Vier Jahre spä­ter starb Regine Hil­de­brandt. Nun wohnt er mit Bru­der und der Toch­ter sowie deren Fami­lie in die­sem Mehr­ge­nera­tio­nen­haus. Auch wenn er schon 21 Jahre hier in der Natur lebt und einige Begeg­nun­gen hatte, die aus ihm einen lei­den­schaft­li­chen Gärt­ner und Land­men­schen hät­ten machen kön­nen: Der gebür­tige Ost­preuße ist ein Stadt­mensch geblie­ben, der sich auch mit 79 noch für das Wohl­erge­hen der Men­schen stark macht. Regel­mä­ßig führt er durch die Gedenk­stätte Ber­li­ner Mauer, ist in der Fried­rich-Ebert-Stif­tung, enga­giert sich für die Bahn­hofs­mis­sion Zoo oder ist zu Gast bei Ver­an­stal­tun­gen.

Aus­ge­rech­net in Thü­rin­gen ent­stand fol­gende wit­zige Bege­ben­heit: Bei einer Wahl­ver­an­stal­tung mit Ger­hard Schrö­der in den Mes­se­hal­len in Erfurt Ende der Neun­zi­ger ver­schaffte er sich kokett Ein­lass: »Las­sen Sie mich bitte durch! Ich bin die Frau von Regine Hil­de­brandt!«

Jörg Hil­de­brandt ist im Gespräch mit der Jour­na­lis­tin Danuta Schmidt und zeigt Fotos aus dem poli­ti­schen und pri­va­ten Leben sei­ner Frau Regine, Bran­den­burgs Sozi­al­mi­nis­te­rin, einer unver­gess­li­chen Frau mit gro­ßem Her­zen und geist­rei­chen Sprü­chen.

Preisverleihung und Lesung zum Schreibwettbewerb der Kinderliteraturtage in Krölpa
Okt 20 um 15:30

Prä­mie­rung der Preis­trä­ger und Preis­trä­ge­rin­nen der 1.–4. Klasse

Gemein­sam mit der Gemeinde und der Grund­schule Krölpa ver­an­stal­tet der Lese-Zei­chen e.V. seit 2008 die Kröl­paer Kin­der­li­te­ra­tur­tage nach dem Vor­bild der Thü­rin­ger Lite­ra­tur- und Autoren­tage.

An zwei Tagen im Okto­ber dreht sich dabei in den Gemäu­ern der über 100 Jahre alten Schule alles um die Welt der Wör­ter und Phan­ta­sie, wobei es uns wich­tig ist, dass die Kin­der nicht nur aben­teu­er­li­chen Geschich­ten lau­schen, die gele­sen, erzählt oder gesun­gen wer­den, son­dern auch selbst mit Schrift­stel­lern, Mär­chen­er­zäh­lern oder Lie­der­ma­chern ins Gespräch kom­men kön­nen und zur Ent­de­ckung ihres eige­nen krea­ti­ven Poten­zi­als ange­regt wer­den. Zu den Kin­der­li­te­ra­tur­ta­gen rufen wir des­halb jähr­lich einen Schreib­wett­be­werb für Grund­schü­ler ent­lang von Saale und Orla aus. Die bes­ten Ein­sen­dun­gen prä­sen­tie­ren und prä­mie­ren wir im Rah­men eines bun­ten Fami­li­en­pro­gramms.

Theater für Kinder mit Gerno Knall in Suhl
Okt 20 um 15:30

Der grüne Frosch – Ein Socken­pup­pen­stück für Nasen ab 4

Clown Gerno Knall ist fest ent­schlos­sen, den Kin­dern die Geschichte vom Frosch­kö­nig als Pup­pen­thea­ter zu prä­sen­tie­ren. Er hat auch ein klei­nes Pup­pen­thea­ter und einen Brun­nen dabei. Doch dann stellt er fest, dass er die wich­tigste Puppe, den Frosch­kö­nig, und noch alle ande­ren Pup­pen ver­ges­sen hat. Die Prin­zes­sin ist inzwi­schen schon halb ver­zwei­felt und wirft tag­täg­lich ihre Kugel absicht­lich in den Brun­nen, in der Hoff­nung, dass nun end­lich der Frosch kommt. Der ganze Brun­nen ist inzwi­schen schon vol­ler gol­de­ner Kugeln und das König­reich schon halb pleite. Da ent­deckt der Clown einen grü­nen Strumpf …

Dauer: 40 Minu­ten

Das Knall­thea­ter ist ein 2003 ins Leben geru­fe­nes Label, das für große und kleine Nasen komi­sches Thea­ter macht. Mobil und mit ein­fa­chen Mit­teln (wenig Aus­stat­tung, Mime, ein­fa­che Spiel­klei­dung) und aus dem Steg­reif (Impro­vi­sa­tion) tritt das Knall­thea­ter im Ensem­ble, in Koope­ra­tio­nen und solis­tisch, hier meist als Clown­fi­gur Gerno Knall (bür­ger­lich Lar­sen Sechert) auf.

Gero Knall begeis­terte bereits beim Kin­der­Pro­vin­zschrei im ver­gan­ge­nen Jahr alle anwe­sen­den Nasen so sehr, dass sich die Bal­ken bogen, wes­halb wir uns ent­schie­den haben, den ver­rück­ten Clown auch in die­sem Jahr wie­der knal­len zu las­sen.

Erzählung und Mitmach-Theater mit Max Schreiner in Krölpa
Okt 20 um 16:00

Max Schrei­ner erzählt Fan­ta­sie­geschich­ten – Mit­mach-Thea­ter

Gemein­sam mit der Gemeinde und der Grund­schule Krölpa ver­an­stal­tet der Lese-Zei­chen e.V. seit 2008 die Kröl­paer Kin­der­li­te­ra­tur­tage nach dem Vor­bild der Thü­rin­ger Lite­ra­tur- und Autoren­tage.

An zwei Tagen im Okto­ber dreht sich dabei in den Gemäu­ern der über 100 Jahre alten Schule alles um die Welt der Wör­ter und Phan­ta­sie, wobei es uns wich­tig ist, dass die Kin­der nicht nur aben­teu­er­li­chen Geschich­ten lau­schen, die gele­sen, erzählt oder gesun­gen wer­den, son­dern auch selbst mit Schrift­stel­lern, Mär­chen­er­zäh­lern oder Lie­der­ma­chern ins Gespräch kom­men kön­nen und zur Ent­de­ckung ihres eige­nen krea­ti­ven Poten­zi­als ange­regt wer­den. Zu den Kin­der­li­te­ra­tur­ta­gen rufen wir des­halb jähr­lich einen Schreib­wett­be­werb für Grund­schü­ler ent­lang von Saale und Orla aus. Die bes­ten Ein­sen­dun­gen prä­sen­tie­ren und prä­mie­ren wir im Rah­men eines bun­ten Fami­li­en­pro­gramms.

Lesung mit Frank Schäfer in Suhl
Okt 20 um 17:30

»Ich bin nicht auf der Welt, um glück­lich zu sein«

Frank Schä­fer, Ber­li­ner Ori­gi­nal und Kult­fri­seur, gilt als Sti­li­kone des Ostens. Mit auf­fäl­li­gem Make-up, gefärb­ten Haa­ren und schril­ler Klei­dung wird er in den 80ern zum gefrag­ten Fri­seur und Sty­lis­ten, bekommt als Para­dies­vo­gel aber auch schnell ein Pro­blem mit der DDR-Staats­macht. Er wird Mit­glied der Mode­gruppe »Aller­lei­rauh«, neben­bei ist er Gogo-Boy für Bands wie Die Firma und Fee­ling B, und schon bald ist er aus der Par­ty­szene Ost­ber­lins nicht mehr weg­zu­den­ken. Als er vom Staat zuneh­mend schi­ka­niert wird, setzt er sich 1988 nach West­ber­lin ab. Dort zunächst von Star­fri­seur Udo Walz abge­lehnt, fasst er in der dor­ti­gen Szene schnell Fuß und sorgt als »Deutsch­lands ers­ter Scham­haar­fri­seur« lan­des­weit für Auf­se­hen. Nach der Wende zieht es ihn in den Ber­li­ner Osten zurück, wo er erfolg­reich einen eige­nen Fri­seur­sa­lon betreibt und auch schon Stars wie Nina Hagen, Prince und den Musi­kern von Ramm­stein die Haare fri­siert bzw. fri­siert hat.
In sei­ner Bio­gra­fie zeich­net er ein leb­haf­tes Bild von der Ost­ber­li­ner Unter­grund­szene in den Acht­zi­gern sowie dem Umgang mit Homo­se­xua­li­tät im Osten. Er berich­tet von den täg­li­chen Schi­ka­nen der DDR-Obrig­keit, der dar­aus resul­tie­ren­den Flucht nach West-Ber­lin und wie er zur Zeit der Wende mit sei­nen gewag­ten Ideen auch dort Fuß fasste. Offen und ehr­lich schil­dert Schä­fer, wie er allein durch Authen­ti­zi­tät, ohne sich von gesell­schaft­li­chem oder poli­ti­schem Druck lei­ten zu las­sen, zur Sti­li­kone wurde und wie er in sei­nem Leben das Glück nie gesucht, letzt­end­lich aber immer eine Menge Glück erfah­ren hat.

Die Auto­bio­gra­fie von Frank Schä­fer hat Patri­cia Hol­land Moritz auf­ge­schrie­ben.

www.patriciahollandmoritz.com
www.schwarzkopf-verlag.net

Highslammer XVI – Poetry Slam in Erfurt
Okt 20 um 19:00

Poe­try Slam gehört mitt­ler­weile zum UNESCO Welt­kul­tur­erbe, und wenn die Crème de la Crème der deutsch­spra­chi­gen Poe­try Slam-Szene in den Erfur­ter Kai­ser­saal ein­ge­la­den wird, dann gesche­hen die wun­der­bars­ten Dinge.

Das Line-up:

Sebas­tian 23 (Bochum)

Lucia Lucia (Ham­burg)

Sebas­tian Leh­mann (Ber­lin)

Jey Jey Glün­der­ling (Frank­furt)

Leti­cia Wahl (Mar­burg)

Andi Valent (Mann­heim)

Inke Som­mer­lang (Jena/Berlin)

Birdy Fliegt (Jena/Berlin)

Fea­ture: Daniel Hoth (Gewin­ner des 15. Highslam­mers)

Spe­cial Guest: LAMPE

Live Pain­ter: Marc Jung (Zug­ha­fen – Erfurt)

Mode­ra­tion: Andreas In der Au (AIDA)

In Koope­ra­tion mit dem Highslam­mer e.V.

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Lange Nacht der Geschichten in der Villa Rosenthal in Jena
Okt 20 um 19:30

Die Lange Nacht der Geschichten. Mit internationalen Erzählern

Kann man «Zaun­hü­ter und Grenz­gän­ger» zugleich sein ? Fünf Erzähler*innen aus ver­schie­de­nen Län­dern erzäh­len von Tor­wäch­tern und Wan­de­rern zwi­schen den Wel­ten, Still­stand und Bewe­gung, Bewah­rung und Erneue­rung, ges­tern und heute. Für erle­sene Getränke sorgt die Out­bird-Bar.

Mit­wir­kende:

Selma Scheele hat Thea­ter­päd­ago­gik und Erzähl­kunst in Ber­lin an der Uni­ver­si­tät der Künste stu­diert. Sie ver­zau­bert mit ihren leb­haf­ten Erzäh­lun­gen Groß und Klein. Selma erzählt für jedes Alter und erschafft mit aus­drucks­star­ker Ges­tik und Mimik Figu­ren, plas­ti­sche Bil­der und berüh­rende Momente. Sie erzählt ihre Geschich­ten in deut­scher und tür­ki­scher Spra­che.

Ragn­hild A. Mørch stu­dierte in Oslo und Lon­don Thea­ter­re­gie, Thea­ter­wis­sen­schaf­ten, Erzähl­kunst und Pan­to­mime. Seit 2005 ist sie aus­schließ­lich als Erzäh­le­rin tätig. Sehr häu­fig geht es in ihren Erzähl­pro­gram­men um Iden­ti­tät, Vor­ur­teile und kul­tu­relle Zuge­hö­rig­keit. Sie erzählt drei­spra­chig (deutsch, nor­we­gisch, eng­lisch) und ist ein Erleb­nis für Auge, Ohr und Herz !

Naceur Charles Ace­val stammt aus den alge­ri­schen Hoch­ebe­nen. Er wuchs in den Noma­den­zel­ten der Fami­lie sei­ner Mut­ter auf. Diese und seine Groß­mutter haben ihm die Mär­chen erzählt, mit denen er seit­her lebt. Seine Geschich­ten ent­stam­men der münd­li­chen Erzähl­tra­di­tion des Maghreb. Seit über 30 Jah­ren lebt er in Deutsch­land. Mit sei­ner war­men Stimme und dem ihm eige­nen Charme schlägt er eine Brü­cke zwi­schen den Kul­tu­ren.

Jürg Steig­meier ist ein Schwei­zer Urge­stein. Uner­müd­lich recher­chiert er alte Schwei­zer Mär­chen und Sagen, löst sie von der klas­si­schen Vor­lage, trans­por­tiert sie ins Heute und lässt Neues ent­ste­hen. Jürg ist ein Erzäh­ler, der mit Haut und Haar in eine Geschichte hin­ein­springt und sie zum Leben erweckt. Seine Geschich­ten sind nicht neu erfun­den, aber immer neu erzählt.

Antje Horn stammt aus Jena. Sie ist Erzäh­le­rin mit Leib und Seele, Herz und Ver­stand. Bekannt ist sie als Dexel­sti­pen­dia­tin der Stadt Jena, Sti­pen­dia­tin der Kul­tur­stif­tung Thü­rin­gen, Initia­to­rin und künst­le­ri­sche Lei­te­rin des Fes­ti­vals « Nar­rare » und wei­te­rer Ver­an­stal­tungs­rei­hen im Thü­rin­ger Raum.

Klaus Wege­ner ist Musi­ker mit Leib und Seele. Er stu­dierte klas­si­sche Kla­ri­nette und Jazz­sa­xo­phon. Seine musi­ka­li­schen Akti­vi­tä­ten führ­ten ihn nach Schwe­den, Finn­land, Russ­land, Polen, Eng­land, Frank­reich, Öster­reich, Schweiz, Ita­lien, Spa­nien, Grie­chen­land, Ägyp­ten, Malawi, Sim­babwe, Bra­si­lien, Mexico und in den Sudan.

Tris­tan Rosen­kranz und seine Kol­le­gen ver­sor­gen uns an die­sem Abend mit erle­se­nen Geträn­ken. Tris­tan lebt in Gera. Er ist Autor, Inha­ber der Agen­tur „Out­bird“, Ver­le­ger, Ver­an­stal­ter, Her­aus­ge­ber des Maga­zins « Out­scapes » und zu aus­ge­wähl­ten Ver­an­stal­tun­gen Cate­rer für inter­na­tio­nale Whisky- sowie wei­tere aus­ge­zeich­nete Geträn­ke­spe­zia­li­tä­ten.

Konzert mit den Octavians in Krölpa
Okt 20 um 20:00

»Die Gol­de­nen 20er« Kon­zert mit den Octa­vi­ans

Erle­ben Sie in Krölpa den Charme der 20er Jahre – mit den unver­gess­li­chen Lie­der der Come­dian Har­mo­nists und vie­len mehr – inter­pre­tiert von einem der bekann­tes­ten Vokal­ensem­bles Deutsch­lands: den Octa­vi­ans! Die Octa­vi­ans sind mehr­fa­cher Preis­trä­ger ver­schie­de­ner A-cap­pella-Wett­be­werbe und bril­lie­ren durch ihren homo­ge­nen Klang und ihre musi­ka­li­sche Viel­sei­tig­keit. Dabei gelingt ihnen die Grat­wan­de­rung zwi­schen humo­ris­ti­schem und geist­li­chem Lied­gut. Ihre drei Coun­ter­te­nöre ver­lei­hen der Gruppe eine unver­wech­sel­bare Klang­farbe und ermög­li­chen ihr auf diese Weise ein Spek­trum vom höchs­ten Sopran bis zum tie­fen Bass zu into­nie­ren. In den 11 Jah­ren ihres Bestehens erwei­terte sich das Reper­toire der Octa­vi­ans ste­tig und umfasst mitt­ler­weile geist­li­che und welt­li­che A-cap­pella-Werke aus über acht Jahr­hun­der­ten von den Anfän­gen der Mehr­stim­mig­keit bis zum zeit­ge­nös­si­schen Jazz und Pop.

In Krölpa prä­sen­tie­ren die Oca­ti­vi­ans ihr Pro­gramm »Die Gol­de­nen 20er«. Inhalt­lich wird ein brei­tes Spek­trum mit Arran­ge­ments der Come­dian Har­mo­nists über Jazz-Stan­dards bis hin zu Bear­bei­tun­gen bekann­ter Pop-Titel gebo­ten. Die Octa­vi­ans wer­den vom Pia­nis­ten Michael Ebert am Flü­gel beglei­tet.

Musikalisch begleitete Lesung mit Eva Mattes in Suhl
Okt 20 um 20:30

Astrid Lind­gren: Die Mensch­heit hat den Ver­stand ver­lo­ren

Viele Jahre bevor ihre berühm­ten Kin­der­bü­cher ent­stan­den, schrieb Astrid Lind­gren ihre Gedan­ken über das dun­kelste Kapi­tel des 20. Jahr­hun­derts in ihren Tage­bü­chern nie­der. Sie schil­dert ihren All­tag, stellt aber auch Fra­gen, die heute wie­der von erschre­cken­der Aktua­li­tät sind: Was tun, wenn Frem­den­feind­lich­keit das Den­ken und Han­deln der Men­schen bestimmt? Wie kann jeder Ein­zelne von uns Stel­lung bezie­hen?

Gleich nach dem Erschei­nen der Tage­bü­cher 2015 hat Eva Mat­tes – die am Thea­ter und im Film mit Regis­seu­ren wie Peter Zadek, Rai­ner Wer­ner Fass­bin­der, Wer­ner Her­zog arbei­tete und bis 2016 als Tat­ort­kom­mis­sa­rin Klara Blum ermit­telte – Lind­grens Kriegs­ta­ge­bü­cher als Hör­buch auf­ge­nom­men. Jetzt hat Eva Mat­tes gemein­sam mit der Musi­ke­rin und Autorin Irm­gard Schleier dar­aus eine musi­ka­lisch beglei­tete Lesung ent­wi­ckelt, die beide seit 2017 exklu­siv auf Thea­ter­büh­nen vor­stel­len. Kapi­tel aus den Tage­bü­chern und Aus­züge aus »Pippi Lang­strumpf« wech­seln ab mit lite­ra­ri­schen Chan­sons aus dem Exil, jid­di­schen Lie­dern aus dem Wider­stand sowie Wie­gen- und Kin­der­lie­dern aus Nord- und Ost­eu­ropa.

Eva Mat­tes, Rezi­ta­tion | Jakob Neu­bauer, Akkor­deon | Irm­gard Schleier, Kla­vier, Pro­gramm und Pro­duk­tion

Die Ver­an­stal­tung wird exklu­siv prä­sen­tiert von Freies Wort.

www.evamattes.com
www.irmgardschleier.de
www.jakob-neubauer.de

Okt
21
So
Ettersburger Gespräch mit Manfred Osten und Peter Sloterdijk
Okt 21 um 16:00

»Neue Zei­len und Tage. Noti­zen zu den Kri­sen der Gegen­wart« Peter Slo­ter­dijk im Gespräch mit Man­fred Osten.

Lesung mit Antje Babendererde in Erfurt
Okt 21 um 16:00

Antje Baben­der­erde: Wie die Sonne in der Nacht

Am Ende ihres Aus­tau­sch­jah­res in New Mexico sucht Mara das Aben­teuer. Und es fällt ihr buch­stäb­lich vor die Füße: in Gestalt eines ver­letz­ten Jun­gen mit raben­schwar­zem Haar, der ohne Gedächt­nis ist und ohne Spra­che. Ein­zig an sei­nen Namen kann er sich erin­nern – Kay­emo. Gemein­sam bre­chen die bei­den in die Wild­nis auf. Sie ent­de­cken geheime Orte der Pue­blo-India­ner und Spu­ren, die in Kay­e­mos Ver­gan­gen­heit füh­ren. Mit jedem Schritt drin­gen mehr dunkle Geheim­nisse an die Ober­flä­che. Geheim­nisse, die die wach­sen­den Gefühle zwi­schen Mara und Kay­emo unmög­lich zu machen schei­nen. Aber längst schla­gen die Her­zen der bei­den für­ein­an­der…

Antje Baben­der­erde wie wir sie ken­nen und lie­ben: Eine bild­ge­wal­tige Lie­bes- und India­ner­ge­schichte zwi­schen zwei Wel­ten. Durch Recher­che in Reser­va­ten vor Ort zeich­net sie ein authen­ti­sches Bild der Lebens­si­tua­tion von India­nern heute. Im Fall der Pue­blo­in­di­an­der eine beein­dru­ckende Leis­tung, da sie ihre Kul­tur streng vor Frem­den schüt­zen.
Ab 12 Jah­ren

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Konzert mit dem Chor »Viva la musica« in Suhl-Heinrichs
Okt 21 um 17:00

Chor-Kon­zert mit Viva la musica

Die 1997 gegrün­dete Vokal­gruppe »Viva la Musica« aus Tie­fen­ort in Süd­thü­rin­gen singt Lie­der der ver­schie­dens­ten musi­ka­li­schen Stil­rich­tun­gen unter der Lei­tung von Jochen Wöl­k­ner. Hei­tere Madri­gale der Renais­sance­zeit von Kom­po­nis­ten wie Hass­ler, di Lasso oder Gas­toldi erklin­gen neben roman­ti­schen Lie­dern von Brahms oder Rhein­ber­ger. Eine ganz andere, eigene Klang­welt führt Sie zu Folk­songs und Volks­lie­dern aus aller Welt in klang­schö­nen Chor­ver­sio­nen. Zeit­ge­nös­si­sche geist­li­che und welt­li­che Chor­mu­sik sowie a cap­pella Bear­bei­tun­gen ver­schie­de­ner Pop-Songs, z. B. von den »King’s Sin­gers« oder den »Wise Guys«, brin­gen Sie zurück in unsere Zeit.

In der aktu­el­len Beset­zung (Sopran: Teresa Wöl­k­ner, Kat­rin Sprycha, Alt: Ute Möh­ring, Kirs­ten Mey, Tenor: Hagen Karn, Jochen Wöl­k­ner, Bass: Stef­fen Dis­tel) singt das Vokal­ensem­ble seit 2008.

Alle Cho­ris­ten haben die Musik als Lei­den­schaft für sich ent­deckt: Das Sin­gen als Gele­gen­heit, Gefühl durch rhyth­mi­sche, har­mo­ni­sche & dyna­mi­sche Ele­mente zum Aus­druck zu brin­gen. Dies bie­tet den Sän­ge­rin­nen und Sän­gern neben Beruf und All­tag Gele­gen­heit, die ande­ren Sai­ten in sich zum Klin­gen zu brin­gen. Dass dadurch auch ein Publi­kum bewegt und begeis­tert wer­den kann, ver­stärkt das emp­fun­dene Glück.

Viva la Musica hat sich erfolg­reich am 1. Süd­thü­rin­ger Chor­fes­ti­val betei­ligt und zum gro­ßen Süd­thü­rin­ger Chor­fes­ti­val im Sep­tem­ber 2017 vor mehr als 1.600 begeis­ter­ten Zuschau­ern einen umju­bel­ten Auf­tritt gefei­ert. www.viva-la-musica.net

Okt
22
Mo
Lesung mit Hubert Schirneck in der Stadtbibliothek Hermsdorf
Okt 22 um 09:00

»Ver­rückte Geschich­ten« – Lesung mit Hubert Schirn­eck.

 

Die Ver­an­stal­tung fin­det im Rah­men der Reihe »Thü­rin­gen liest!« der Lan­des­fach­stelle für Öffent­li­che Biblio­the­ken in Thü­rin­gen und des Deut­schen Biblio­theks­ver­ban­des, LV Thü­rin­gen in Zusam­men­ar­beit mit dem Thü­rin­ger Lite­ra­tur­rat statt. Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei und der Spar­kas­sen-Kul­tur­stif­tung Hes­sen-Thü­rin­gen.

»JuLe-Treff im Leseladen« in Weimar
Okt 22 um 16:00

Junge Leser ab 12 Jah­ren tref­fen sich in der Ecker­mann-Buch­hand­lung!

Du bist zwi­schen 12–16 Jah­ren und liest gern?
Du bist neu­gie­rig auf aktu­elle Titel?
Du hast Lust, auch ande­ren einen Buch­tipp zu geben?
Dann bist Du bei uns als Testleser/in rich­tig!

Wir tref­fen uns ein­mal monat­lich zum Reden, Raten, Bewer­ten und Emp­feh­len. Auf uns war­tet ein Jahr vol­ler Lese­aben­teuer! Wir freuen uns auf Dich!

Sabine Arndt, Biblio­the­ka­rin
Johan­nes Stein­hö­fel und das Team der Ecker­mann-Buch­hand­lung
Sig­run Lüdde und die Lite­ra­ri­sche Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V.

Lesung mit Ivan Ivanji in Weimar
Okt 22 um 19:00

SCHLUSSSTRICHTOD IN MONTE CARLOLEICHEN IM GARTEN DES GENERALS

 

In sei­ner dies­jäh­ri­gen Lesung in Wei­mar wird Ivan Ivanji das rei­che lite­ra­ri­sche Reper­toire an The­men und Gen­res sei­ner Arbeit prä­sen­tie­ren:

Der im letz­ten Jahr erschie­nene Roman „Schluss­strich“ ist die meis­ter­hafte Kom­po­si­tion einer Fami­li­en­saga, die hun­dert­fünf­zig Jahre über­spannt: Begin­nend im Banat der 1880er Jahre, über den Par­ti­sa­nen­kampf gegen die deut­schen Besat­zer bis zum Zer­fall Jugo­sla­wi­ens. Und eine wesent­li­che Pas­sage spielt sich in Wei­mar ab …

Dar­über hin­aus liest der in Bel­grad lebende Schrift­stel­ler bereits jetzt aus sei­nem erst im nächs­ten Jahr erschei­nen­den Roman „Tod in Monte Carlo“. Den Abschluss wird die Kri­mi­nal­ge­schichte „Lei­chen im Gar­ten des Gene­rals“ bil­den.

Ivanji ist stets ein Fra­gen­der und Zwei­feln­der geblie­ben. Gekonnt zieht er den Leser in sein Spiel mit unge­leb­ten Mög­lich­kei­ten, mischt Fan­ta­sien mit Fak­ten und hin­ter­fragt kri­tisch die Ver­läss­lich­keit der eige­nen Erin­ne­rung. In Wei­mar ist er schon lange kein Unbe­kann­ter mehr, ihn ver­bin­det eine beson­ders enge und freund­schaft­li­che Bezie­hung mit die­ser Stadt. Er hat bereits wie­der­holt hier gele­sen und Reden zu wich­ti­gen Anläs­sen gehal­ten.

Ivan Ivanji: Gebo­ren am 24. Januar 1929 in Zren­ja­nin (Banat, heute Voj­vo­dina, Ser­bien) in einer jüdi­schen Ärz­te­fa­mi­lie. Ver­haf­tet in Novi Sad und von März 1944 bis April 1945 in den Kon­zen­tra­ti­ons- und Ver­nich­tungs­la­gern Ausch­witz und Buchen­wald. Jour­na­list, Ver­lags­lek­tor, Dra­ma­turg und Direk­tor meh­re­rer Bel­gra­der Thea­ter, von 1974 bis 1978 Bot­schafts­rat Jugo­sla­wi­ens in Bonn. Von 1982 bis 1988 Gene­ral­se­kre­tär des jugo­sla­wi­schen Schrift­stel­ler­ver­ban­des. Ver­öf­fent­licht seit 1951 zuerst auf Ser­bisch, danach auch auf Deutsch. Zwan­zig Jahre lang war er auch Dol­met­scher Titos und der jugo­sla­wi­schen Staats- und Par­tei­füh­rung für die deut­sche Spra­che. Er nahm teil an wich­ti­gen inter­na­tio­na­len Kon­fe­ren­zen, so der Grün­dungs­kon­fe­renz der KSZE 1975 in Hel­sinki und der Gip­fel­kon­fe­renz der Block­freien 1979 in Havanna. Heute lebt er als freier Schrift­stel­ler und Über­set­zer in Bel­grad und Wien. Romane: Kai­ser Dio­kle­tian, 1976; Bar­ba­ros­sas Jude, 1996; Der Aschen­mensch von Buchen­wald, 1999; Titos Dol­met­scher – als Lite­rat am Puls­schlag der Zeit, 2007; Buch­sta­ben von Feuer, 2011; Mein schö­nes Leben in der Hölle, 2014 u. v. m. Aus dem Deut­schen ins Ser­bi­sche über­setzt hat er unter ande­rem Werke von Gün­ter Grass, Hein­rich Böll, Ber­tolt Brecht, Milo Dor, aus dem Ser­bi­schen ins Deut­sche Danilo Kiš, David Alba­hari u. a.

 

Eine Ver­an­stal­tung der Stif­tung Gedenk­stät­ten Buchen­wald und Mit­tel­bau-Dora.

Lesung mit Amelie Fried in Erfurt
Okt 22 um 19:30

Ame­lie Fried: Para­dies

Petra freut sich auf eine Aus­zeit ganz für sich, ohne Haus­halt, Kin­der, Mann und Job. Es zieht sie auf eine spa­ni­sche Insel und zu einer Semi­nar­wo­che im herr­lich gele­ge­nen Hotel Paraíso mit Selbst­er­fah­rung, Kör­per­ar­beit, Medi­ta­tion und Yoga. Die ande­ren Teil­neh­mer der Grup­pen­reise könn­ten unter­schied­li­cher nicht sein und haben Geheim­nisse, die nicht nur Petras Leben aus den Fugen heben. Als auch noch ein Sturm die Hotel­gäste ein­schließt, kochen die Emo­tio­nen inner­halb der Gruppe lebens­ge­fähr­lich hoch. Am Ende wird aus dem Meer eine Frau­en­lei­che gebor­gen. Aus der para­die­si­schen Well­ness­wo­che ist ein Alb­traum gewor­den, und kei­ner der Teil­neh­mer ist mehr der Mensch, als der er gekom­men ist – wie im Pro­spekt ver­spro­chen.

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Okt
23
Di
Eine märchenhafte Weltreise mit Hansi von Märchenborn in der Grundschule Bottendorf
Okt 23 um 09:00

»Eine mär­chen­hafte Welt­reise – Mär­chen, Lie­der und Instru­mente aus aller Welt« mit Hansi von Mär­chen­born.

 

Die Ver­an­stal­tung fin­det im Rah­men der Reihe »Thü­rin­gen liest!« der Lan­des­fach­stelle für Öffent­li­che Biblio­the­ken in Thü­rin­gen und des Deut­schen Biblio­theks­ver­ban­des, LV Thü­rin­gen in Zusam­men­ar­beit mit dem Thü­rin­ger Lite­ra­tur­rat statt. Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei und der Spar­kas­sen-Kul­tur­stif­tung Hes­sen-Thü­rin­gen.

Lesung mit Michael Kirchschlager in Hohenleuben
Okt 23 um 09:00

»Emil ret­tet Thü­rin­gen« – Lesung mit Michael Kirch­schla­ger.

 

Die Ver­an­stal­tung fin­det im Rah­men der Reihe »Thü­rin­gen liest!« der Lan­des­fach­stelle für Öffent­li­che Biblio­the­ken in Thü­rin­gen und des Deut­schen Biblio­theks­ver­ban­des, LV Thü­rin­gen in Zusam­men­ar­beit mit dem Thü­rin­ger Lite­ra­tur­rat statt. Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei und der Spar­kas­sen-Kul­tur­stif­tung Hes­sen-Thü­rin­gen.

Lesung mit Anne Gallinat in der Stadtbibliothek Leinefelde
Okt 23 um 10:00

»Der Prinz als Schwei­ne­hirt« – Lesung mit Anne Gal­li­nat.

 

Die Ver­an­stal­tung fin­det im Rah­men der Reihe »Thü­rin­gen liest!« der Lan­des­fach­stelle für Öffent­li­che Biblio­the­ken in Thü­rin­gen und des Deut­schen Biblio­theks­ver­ban­des, LV Thü­rin­gen in Zusam­men­ar­beit mit dem Thü­rin­ger Lite­ra­tur­rat statt. Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei und der Spar­kas­sen-Kul­tur­stif­tung Hes­sen-Thü­rin­gen.

Lesung mit Ingrid Annel in der Stadtbibliothek Rastenberg
Okt 23 um 10:00

»Mein Thü­rin­gen-Buch. Wis­sens­spaß für schlaue Kin­der« –  Lesung mit Ingrid Annel.

 

Die Ver­an­stal­tung fin­det im Rah­men der Reihe »Thü­rin­gen liest!« der Lan­des­fach­stelle für Öffent­li­che Biblio­the­ken in Thü­rin­gen und des Deut­schen Biblio­theks­ver­ban­des, LV Thü­rin­gen in Zusam­men­ar­beit mit dem Thü­rin­ger Lite­ra­tur­rat statt. Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei und der Spar­kas­sen-Kul­tur­stif­tung Hes­sen-Thü­rin­gen.

Lesung mit Susanne Hoffmeister in der Erlebnisbibliothek Großbreitenbach
Okt 23 um 10:00

»Das Geheim­nis der alten Mühle« – Lesung mit Susanne Hoff­meis­ter.

 

Die Ver­an­stal­tung fin­det im Rah­men der Reihe »Thü­rin­gen liest!« der Lan­des­fach­stelle für Öffent­li­che Biblio­the­ken in Thü­rin­gen und des Deut­schen Biblio­theks­ver­ban­des, LV Thü­rin­gen in Zusam­men­ar­beit mit dem Thü­rin­ger Lite­ra­tur­rat statt. Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei und der Spar­kas­sen-Kul­tur­stif­tung Hes­sen-Thü­rin­gen.

Lesung mit Anne Gallinat in Worbis
Okt 23 um 13:00

»Ein Schwanz, ein Huf, zwei Hörn­chen« Lesung mit Anne Gal­li­nat

 

Maxis Papa ist ver­schwun­den. Das sagt zumin­dest Maxis Mutti. Weil Maxi kei­nen Papa hat, wünscht sie sich ein Haus­tier. „Unsere Woh­nung ist viel zu klein für ein Haus­tier“, sagt die Mutti.

Doch Maxi ent­deckt in Hans Hasen­beins Tier­hand­lung ein win­zig-win­zig-klei­nes Haus­tier. Es ist so klein, dass Maxi es in ihrer Pup­pen­stube ver­ste­cken kann. Doch was muss Maxi ent­de­cken, als sie ihr win­zi­ges Haus­tier das erste Mal baden will? Es hat einen Schwanz, einen Huf und zwei Hörn­chen? Was ist das für ein Tier? Ist es über­haupt ein Tier?

Das und wel­che Aben­teuer Maxi mit ihrem klei­nen Haus­tier erlebt, erfährt man in der Erzäh­lung von Anne Gal­li­nat.
Zur Lesung bringt die Autorin kleine, his­to­ri­sche Mario­net­ten mit, mit denen die Kin­der kleine Sze­nen aus der Geschichte nach­spie­len kön­nen.

 

Eine gemein­same Ver­an­stal­tung des FBK für Thü­rin­gen e.V. mit der Stadt­bi­blio­thek Wor­bis. Geför­dert durch die Thü­rin­ger Staats­kanz­lei.

Frida Kahlo-Lesung mit Suzanne von Borsody in Erfurt
Okt 23 um 19:30

Suzanne von Bor­sody liest Frida Kahlo

Mit ihrer unver­wech­sel­ba­ren sanf­ten und rauen Stimme schenkt die große Schau­spie­le­rin Suzanne von Bor­sody im Zusam­men­klang mit der Musik des Ensem­ble AZUL dem „Mythos Kahlo“ eine neue, unver­fälschte Dimen­sion.

In Brie­fen, Gedich­ten und Tage­buch­ein­tra­gun­gen lässt sie die große Male­rin zu Wort kom­men. Es sind intime, offen­her­zige Bekennt­nisse, die von gro­ßem Humor und unbän­di­ger Lebens­freude, aber auch von inne­rer Zer­ris­sen­heit zeu­gen. Frida Kahlo erzählt mit „dem Herz auf der Zunge“. Und die extreme Frei­heit ihrer Spra­che ist der erste Schritt zur bedin­gungs­lo­sen Auf­rich­tig­keit. So ent­steht ein lei­den­schaft­li­ches, ein span­nen­des musi­ka­lisch-lite­ra­ri­sches Por­trät.

Hier kommt die berühmte mexi­ka­ni­sche Male­rin selbst zu Wort. Und nur sie. Und die fan­ta­sie­rei­chen Zeug­nisse eines außer­ge­wöhn­li­chen Lebens sind ein Genuss – nicht nur für Frida Kahlo-Fans.

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Lesung mit Beate Weston-Weidemann in Mühlhausen
Okt 23 um 19:30

Beate Weston-Wei­de­mann liest »Par­ti­tur der lei­sen Geräu­sche«

Beate Weston-Wei­de­manns Gedichte sind so stille wie beredte Mani­feste der Inner­lich­keit, sie reden von Zuspruch, vager Zuver­sicht, von Erwä­gen und Abschied. Die Autorin und Künst­le­rin bün­delt in der seis­mi­schen Expe­di­tion »Par­ti­tur der lei­sen Geräu­sche« ihr lyri­sches Werk – nach der schma­len Aus­wahl »Milch­stunde ohne Schwimm­leh­rer« von 2006 ‒ erst­mals in einer umfäng­li­chen Samm­lung, deren Schritt­folge zugleich ein chro­no­lo­gisch-emo­tio­na­les Räder­werk ist.

Beate Weston-Wei­de­mann, gebo­ren 1960 in Eis­feld, lebt und arbei­tet in Bad Lan­gen­salza. Nach Abitur, Töp­fer­lehre und Stu­dium an der FSU in Jena tätig als freie Autorin, Künst­le­rin und Kura­to­rin. 2008 bis 2010 Stu­di­en­auf­ent­halt in Süd­ame­rika.

Lesung mit Michael Kirchschlager in der Stadtbücherei Weimar
Okt 23 um 19:30

»Seri­en­mör­der in der DDR« – Lesung mit Michael Kirch­schla­ger.

 

Die Ver­an­stal­tung fin­det im Rah­men der Reihe »Thü­rin­gen liest!« der Lan­des­fach­stelle für Öffent­li­che Biblio­the­ken in Thü­rin­gen und des Deut­schen Biblio­theks­ver­ban­des, LV Thü­rin­gen in Zusam­men­ar­beit mit dem Thü­rin­ger Lite­ra­tur­rat statt. Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei und der Spar­kas­sen-Kul­tur­stif­tung Hes­sen-Thü­rin­gen.

Lesung mit Max Goldt in Suhl
Okt 23 um 20:00

»Welt­stars im Nadel­wald«

»Dass Max Goldts Werk sehr komisch ist, weiß ja nun jeder gute Mensch zwi­schen Pas­sau und Flens­burg. Dass es aber, liest man genau, zum am feins­ten Gear­bei­te­ten gehört, was unsere Lite­ra­tur zu bie­ten hat, dass es wahre Wun­der an Ele­ganz und Poe­sie ent­hält und dass sich hin­ter sei­nen trü­ge­ri­schen Gedan­ken­fluch­ten die genau­este Kom­po­si­tion und eine blen­dend helle mora­li­sche Intel­li­genz ver­ber­gen, ent­geht noch immer vie­len, die nur aufs Lachen und auf Poin­ten aus sind. Max Goldt gehört gele­sen, gerühmt und aus­ge­zeich­net.« Daniel Kehl­mann

»Auf die Unklar­hei­ten in der Sys­te­ma­tik der Dinge hin­zu­wei­sen ist nur eine der ehren­wer­ten Auf­ga­ben, denen sich der deut­sche Kolum­nist Max Goldt ver­schrie­ben hat. Kaum einer ver­steht es so wie Goldt, die ver­meint­li­chen Neben­schau­plätze des Lebens ins Auge des Betrach­ters zu schie­ben und den heu­ti­gen All­tag auf seine Wider­sprü­che und Kurio­si­tä­ten hin abzu­tas­ten.“ Regula Fuchs, Der Bund, Bern (CH)

»Max Goldt schreibt heute das schönste Deutsch aller jün­ge­ren Autoren … Die Hei­ter­keit und Stille, die diese Spra­che ihren Lesern schenkt, liegt nicht nur im Humor; ebenso in einem freund­li­chen Abstand­neh­men von den Auf­dring­lich­kei­ten einer Wirk­lich­keit, an der man sich bes­ser seit­lich vor­bei­d­rückt.« Gus­tav Seibt

Max Goldt, gebo­ren 1958 in Göt­tin­gen, lebt in Ber­lin. Er bil­dete zusam­men mit Gerd Pase­mann das Musik­duo »Foyer des Arts«, in wel­chem er eigene Texte dekla­mierte. Max Goldt hat zusam­men mit Katz zehn Comic­bände her­aus­ge­bracht. Er bereist nicht sel­ten den deut­schen Sprach­raum als Vor­tra­gen­der eige­ner Texte. U.a. wurde ihm 1997 der Kas­se­ler Lite­ra­tur­preis für gro­tes­ken Humor ver­lie­hen.
www.rowohlt.de www.katzundgoldt.de

Okt
24
Mi
Lesung mit Hubert Schirneck in der Gemeindebibliothek Uhlstädt
Okt 24 um 09:00

»Ver­rückte Geschich­ten« – Lesung mit Hubert Schirn­eck.

 

Die Ver­an­stal­tung fin­det im Rah­men der Reihe »Thü­rin­gen liest!« der Lan­des­fach­stelle für Öffent­li­che Biblio­the­ken in Thü­rin­gen und des Deut­schen Biblio­theks­ver­ban­des, LV Thü­rin­gen in Zusam­men­ar­beit mit dem Thü­rin­ger Lite­ra­tur­rat statt. Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei und der Spar­kas­sen-Kul­tur­stif­tung Hes­sen-Thü­rin­gen.

»Märchenhafte Weltreise« mit Hansi von Märchenborn in der Gemeinde- und Kurbibliothek Bad Klosterlausnitz
Okt 24 um 09:30

»Eine mär­chen­hafte Welt­reise – Mär­chen, Lie­der und Instru­mente aus aller Welt« – mit Hansi von Mär­chen­born.

 

Die Ver­an­stal­tung fin­det im Rah­men der Reihe »Thü­rin­gen liest!« der Lan­des­fach­stelle für Öffent­li­che Biblio­the­ken in Thü­rin­gen und des Deut­schen Biblio­theks­ver­ban­des, LV Thü­rin­gen in Zusam­men­ar­beit mit dem Thü­rin­ger Lite­ra­tur­rat statt. Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei und der Spar­kas­sen-Kul­tur­stif­tung Hes­sen-Thü­rin­gen.

Lesung mit Rainer Hohberg in der Stadtbibliothek Bad Tennstedt
Okt 24 um 09:30

»Bur­gen, Rit­ter und Gespens­ter – Sagen­reise durch Thü­rin­gen« – Lesung mit Rai­ner Hoh­berg.

 

Die Ver­an­stal­tung fin­det im Rah­men der Reihe »Thü­rin­gen liest!« der Lan­des­fach­stelle für Öffent­li­che Biblio­the­ken in Thü­rin­gen und des Deut­schen Biblio­theks­ver­ban­des, LV Thü­rin­gen in Zusam­men­ar­beit mit dem Thü­rin­ger Lite­ra­tur­rat statt. Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei und der Spar­kas­sen-Kul­tur­stif­tung Hes­sen-Thü­rin­gen.

Lesung mit Anne Gallinat in der Stadtbibliothek Eisenach
Okt 24 um 10:00

»Ein Schwanz, ein Huf, zwei Hörn­chen« – Lesung mit Anne Gal­li­nat.

 

Die Ver­an­stal­tung fin­det im Rah­men der Reihe »Thü­rin­gen liest!« der Lan­des­fach­stelle für Öffent­li­che Biblio­the­ken in Thü­rin­gen und des Deut­schen Biblio­theks­ver­ban­des, LV Thü­rin­gen in Zusam­men­ar­beit mit dem Thü­rin­ger Lite­ra­tur­rat statt. Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei und der Spar­kas­sen-Kul­tur­stif­tung Hes­sen-Thü­rin­gen.

Lesung mit Michael Kirchschlager in Mühlhausen
Okt 24 um 10:00

»Emil ret­tet Thü­rin­gen« – Lesung mit Michael Kirch­schla­ger.

 

Die Ver­an­stal­tung fin­det im Rah­men der Reihe »Thü­rin­gen liest!« der Lan­des­fach­stelle für Öffent­li­che Biblio­the­ken in Thü­rin­gen und des Deut­schen Biblio­theks­ver­ban­des, LV Thü­rin­gen in Zusam­men­ar­beit mit dem Thü­rin­ger Lite­ra­tur­rat statt. Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei und der Spar­kas­sen-Kul­tur­stif­tung Hes­sen-Thü­rin­gen.

Lesung mit Susanne Hoffmeister in der Stadtbibliothek Bad Lobenstein
Okt 24 um 10:00

»Das Geheim­niss der alten Mühle« – Lesung mit Susanne Hoff­meis­ter.

 

Die Ver­an­stal­tung fin­det im Rah­men der Reihe »Thü­rin­gen liest!« der Lan­des­fach­stelle für Öffent­li­che Biblio­the­ken in Thü­rin­gen und des Deut­schen Biblio­theks­ver­ban­des, LV Thü­rin­gen in Zusam­men­ar­beit mit dem Thü­rin­ger Lite­ra­tur­rat statt. Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei und der Spar­kas­sen-Kul­tur­stif­tung Hes­sen-Thü­rin­gen.

Lesung mit Sylvia Weigelt in der Bibliothek Ichtershausen
Okt 24 um 10:30

»Spra­che im Wan­del der Zeit: Wie sprach man frü­her, wie ent­stand unsere heu­tige Spra­che und wie wer­den wir mor­gen spre­chen« – Lesung mit Syl­via Wei­gelt.

 

Die Ver­an­stal­tung fin­det im Rah­men der Reihe »Thü­rin­gen liest!« der Lan­des­fach­stelle für Öffent­li­che Biblio­the­ken in Thü­rin­gen und des Deut­schen Biblio­theks­ver­ban­des, LV Thü­rin­gen in Zusam­men­ar­beit mit dem Thü­rin­ger Lite­ra­tur­rat statt. Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei und der Spar­kas­sen-Kul­tur­stif­tung Hes­sen-Thü­rin­gen.

Märchen für kleine und große Leute mit Andreas vom Rothenbarth in der Stadt- und Kreisbibliothek Zella-Mehlis
Okt 24 um 16:00

»Mär­chen für kleine und große Leute« – mit dem Mär­chen­er­zäh­ler Andreas vom Rothen­barth.

 

Die Ver­an­stal­tung fin­det im Rah­men der Reihe »Thü­rin­gen liest!« der Lan­des­fach­stelle für Öffent­li­che Biblio­the­ken in Thü­rin­gen und des Deut­schen Biblio­theks­ver­ban­des, LV Thü­rin­gen in Zusam­men­ar­beit mit dem Thü­rin­ger Lite­ra­tur­rat statt. Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei und der Spar­kas­sen-Kul­tur­stif­tung Hes­sen-Thü­rin­gen.

Vortrag zum Thema »Open Access und die Governance von Forschungsinfrastruktur« von Dr. Benedikt Fecher in Weimar
Okt 24 um 18:00

Anläss­lich der Inter­na­tio­na­len Open Access Week 2018 lädt das Hoch­schul­bi­blio­thekszen­trum Wei­mar herz­lich zum Vor­trag »Open Access und die Gover­nance von For­schungs­in­fra­struk­tur« von Dr. Bene­dikt Fecher, Alex­an­der von Hum­boldt Insti­tut für Inter­net und Gesell­schaft (HIIG) Ber­lin, ein.

Prof. Dr. Jutta Emes, Vize­prä­si­den­tin für Inter­na­tio­na­li­sie­rung und Digi­ta­li­sie­rung der Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar, wird in den Abend ein­füh­ren.

Die Ver­an­stal­tung wird vom Thü­rin­ger Minis­te­rium für Wirt­schaft, Wis­sen­schaft und Digi­tale Gesell­schaft (TMWWDG) geför­dert.

 
In der aktu­el­len Debatte um Open Access wird die Frage nach dem Zugang zu wis­sen­schaft­li­cher Lite­ra­tur zumeist als Lizenz­pro­blem behan­delt. Mit Blick auf die Geschichte des wis­sen­schaft­li­chen Publi­zie­rens und aktu­elle Initia­ti­ven – wie bei­spiels­weise die DEAL-Ver­hand­lun­gen oder Plan S – wird aller­dings deut­lich, dass Open Access vor­ran­gig eine Frage nach­hal­ti­ger For­schungs­in­fra­struk­tu­ren ist. Fecher zeigt in sei­nem Vor­trag, dass Open Sci­ence eng mit dem wis­sen­schaft­li­chen Auto­no­mie­an­spruch ver­bun­den und damit defi­ni­tiv eine Auf­gabe der Wis­sen­schafts­go­ver­nance ist.

 

Dr. Bene­dikt Fecher lei­tet das For­schungs­pro­gramm »Ler­nen, Wis­sen, Inno­va­tion« am Alex­an­der von Hum­boldt Insti­tut für Inter­net und Gesell­schaft (HIIG). Er ist Mit­her­aus­ge­ber des Blog­jour­nals »Ele­phant in the lab« und Teil des Edi­to­rial Boards des Open-Access-Jour­nals »Publi­ca­ti­ons«. Fecher forscht zu Fra­gen der Gover­nance von Wis­sen­schaft und Inno­va­tion, ins­be­son­dere mit den The­men Impact und Third Mis­sion, Open Sci­ence / Open Access und For­schungs­in­fra­struk­tu­ren.

Vortrag Dr. Olaf Fritsche in Gotha
Okt 24 um 18:15

Vor­trag Dr. Olaf Frit­sche – Gibt es Geis­ter­schiffe wirk­lich?

 

Auch wenn Gotha nicht am Meer liegt, lässt sich hier feins­tes See­manns­garmn spin­nen. In den auf Schloss Frie­den­stein bewahr­ten früh­neu­zeit­li­chen Kar­ten­wer­ken bevöl­kern See­unge­heuer, Geis­ter­schiffe und See­jung­frauen die Welt­meere.

Was ist dran an die­sen Geschich­ten? Wer glaubt schon an See­manns­garn? An Geis­ter­schiffe, Rie­sen­kra­ken und Mons­ter­wel­len? Sind doch alles nur Mythen, oder? Machen Sie sich auf eine Über­ra­schung gefasst! Olaf Frit­sche nimmt Sie mit auf eine Ent­de­ckungs­reise zu dem wah­ren Kern hin­ter den gru­se­li­gen Geschich­ten. Zu Phan­tom­schif­fen, die aus dem Nichts erschei­nen und ebenso plötz­lich wie­der ver­schwin­den. Zu Kal­ma­ren, die mit ihren Armen bis in die Mas­ten der Schiffe grei­fen könn­ten. Zu Meer­jung­frauen, deren Exis­tenz angeb­lich von der Regie­rung geheim gehal­ten wird. Zu Wel­len, die so hoch sind, dass sie ganze Oze­an­rie­sen ver­schlu­cken kön­nen. Und zu den wah­ren Geheim­nis­sen hin­ter dem Ber­mu­da­drei­eck und dem sagen­um­wo­be­nen Atlan­tis.

Dr. rer. nat. Olaf Frit­sche ist Bio­loge und Wis­sen­schafts­jour­na­list. Als Ver­fas­ser zahl­rei­cher Kin­der-, Jugend- und Sach­bü­cher ver­mit­telt er kom­plexe natur­wis­sen­schaft­li­che The­men auf ver­ständ­li­che und unter­halt­same Weise.

Die Ver­an­stal­tung fin­det im Rah­men der bun­des­wei­ten Akti­ons­wo­che des Deut­schen Biblio­theks­ver­ban­des (dbv) „Netz­werk Biblio­thek“ statt und wird unter­stützt vom Land­rat­sam des Land­krei­ses Gotha.

Lesung mit Daniela Danz in der Stadtbibliothek Bleicherode
Okt 24 um 18:30

»Gedichte und Prosa« – Lesung mit Daniela Danz.

 

Die Ver­an­stal­tung fin­det im Rah­men der Reihe »Thü­rin­gen liest!« der Lan­des­fach­stelle für Öffent­li­che Biblio­the­ken in Thü­rin­gen und des Deut­schen Biblio­theks­ver­ban­des, LV Thü­rin­gen in Zusam­men­ar­beit mit dem Thü­rin­ger Lite­ra­tur­rat statt. Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei und der Spar­kas­sen-Kul­tur­stif­tung Hes­sen-Thü­rin­gen.

Lesung mit Antje Babendererde in der Stadtbibliothek Kölleda
Okt 24 um 19:00

»Wie die Sonne in der Nacht« – Lesung mit Antje Baben­der­erde.

 

Die Ver­an­stal­tung fin­det im Rah­men der Reihe »Thü­rin­gen liest!« der Lan­des­fach­stelle für Öffent­li­che Biblio­the­ken in Thü­rin­gen und des Deut­schen Biblio­theks­ver­ban­des, LV Thü­rin­gen in Zusam­men­ar­beit mit dem Thü­rin­ger Lite­ra­tur­rat statt. Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei und der Spar­kas­sen-Kul­tur­stif­tung Hes­sen-Thü­rin­gen.

Lesung mit Gunnar Schade in der Bibliothek Langenleuba-Niederhain
Okt 24 um 19:00

»Weis­heit ist keine Bräu­nungs­stufe« – Lesung mit Gun­nar Schade.

 

Die Ver­an­stal­tung fin­det im Rah­men der Reihe »Thü­rin­gen liest!« der Lan­des­fach­stelle für Öffent­li­che Biblio­the­ken in Thü­rin­gen und des Deut­schen Biblio­theks­ver­ban­des, LV Thü­rin­gen in Zusam­men­ar­beit mit dem Thü­rin­ger Lite­ra­tur­rat statt. Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei und der Spar­kas­sen-Kul­tur­stif­tung Hes­sen-Thü­rin­gen.

Lesung mit Eva Carino in Erfurt
Okt 24 um 19:30

Der Poli­ti­sche Salon mit Eva Corino: Das Nach­ein­an­der-Prin­zip

In den ver­gan­ge­nen fünf­zig Jah­ren hat sich die Lebens­er­war­tung von Frauen um 15 Jahre ver­län­gert. Warum aber het­zen sie trotz ihrer gewon­ne­nen Zeit immer schnel­ler durchs Leben? Weil auch die Erwar­tung an sie gestie­gen ist, nur lei­der auf ein unge­sun­des Maß, denn Frauen sol­len heute von Kin­der­er­zie­hung über Kar­riere bis zum sozia­len Enga­ge­ment alles gleich­zei­tig lie­fern und beherr­schen.

Eva Corino beschreibt an kon­kre­ten Bei­spie­len die Gefah­ren die­ses über­for­dern­den Lebens­mo­dells sowie seine Alter­na­ti­ven. Dir Autorin liest aus ihrem Buch und dis­ku­tiert mit dem Fami­li­en­so­zio­lo­gen Hans Bertram.

Mode­ra­tion: Blanka Weber (Freie Jour­na­lis­tin)

In Koope­ra­tion mit der Fried­rich-Ebert-Stif­tun­g/­Lan­des­büro Thü­rin­gen

Infor­ma­tion zum Kar­ten­kauf
Hugen­du­bel Filiale im Thü­rin­gen Park: Nord­häu­ser­straße 73t, 99091, Erfurt
Mo-Sa: 10.00–20.00 Uhr
Buch­hand­lung Hugen­du­bel: Anger 62, 99084, Erfurt
Mo-Sa: 9.30–20.00 Uhr
Ticket Shop Thü­rin­gen: TA, OTZ, TLZ Pres­se­häu­ser/­Ser­vice-Part­ner/an­ge­schlos­sene Tou­rist Infor­ma­tio­nen
0361 227 5 227 www.ticketshop-thueringen.de
Herbst­lese-Geschäfts­stelle: Anger 37, 99084, Erfurt
Mo-Fr: 12.00 – 18.30 Uhr, Sa: 10.00 – 15.00 Uhr
0361 644 123 75 www.herbstlese.de

Lesung mit Julia Bruns in der Stadtbibliothek Bad Berka
Okt 24 um 19:30

»Thü­rin­ger Teu­fels­werk« – Lesung mit Julia Bruns.

 

Die Ver­an­stal­tung fin­det im Rah­men der Reihe »Thü­rin­gen liest!« der Lan­des­fach­stelle für Öffent­li­che Biblio­the­ken in Thü­rin­gen und des Deut­schen Biblio­theks­ver­ban­des, LV Thü­rin­gen in Zusam­men­ar­beit mit dem Thü­rin­ger Lite­ra­tur­rat statt. Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei und der Spar­kas­sen-Kul­tur­stif­tung Hes­sen-Thü­rin­gen.

Vernissage der Ausstellung von Andreas Berner und Paul-Celan-Lesung mit Lysann Schläfke in Jena
Okt 24 um 19:30

»Die Liebe: zwangs­ja­cken­schön«

Ver­nis­sage der Aus­stel­lung von Andreas Ber­ner.

Lys­ann Schläfke liest Gedichte von Paul Celan.

Mit Musik von Zuzanna Sos­now­ska (Cello).

 

Paul Cel­ans Gedichte fas­zi­nie­ren: ihre Kom­po­si­tion und sprach­li­chen Neu­bil­dun­gen, ebenso wie das Geflecht aus his­to­ri­schen, lite­ra­ri­schen, reli­giö­sen Daten, auf die sie ver­wei­sen. Wir begeg­nen darin der Trauer um die in der Shoa Ermor­de­ten und wir begeg­nen der Frage nach Schuld. Wir begeg­nen auch dem Men­schen Paul Celan, mit sei­ner Bio­gra­phie, die getränkt ist von den trau­ma­ti­schen Erfah­run­gen des 20. Jahr­hun­derts, dane­ben sei­ner Erfah­rung von Liebe und Glück, Ent­täu­schung und Ein­sam­keit.
Die Aus­stel­lung zeigt Mate­ri­al­dru­cke und Feder­zeich­nun­gen von Andreas Ber­ner. Die Arbei­ten ent­stan­den unter dem Ein­fluss von 17 Gedich­ten Paul Cel­ans, sie sind jedoch keine Illus­tra­tio­nen: sie sind Asso­zia­tio­nen.

DIE HOCHWELT – ver­lo­ren, die Wahn­fahrt, die Tag­fahrt. DIE SPUR EINES BISSES im Nir­gends. BILDER ent­narbte Lei­ber. DIE HOCHWELT – ver­lo­ren, die Wahn­fahrt, die Tag­fahrt.
So begin­nen einige der Gedichte Paul Cel­ans, die Andreas Ber­ner zu sei­nen Mate­ri­al­dru­cken und Feder­zeich­nun­gen inspi­riert haben. Die Gedichte stam­men aus den Bän­den „Faden­son­nen“, „Atem­wende“ und „Licht­zwang“. Zur Ver­nis­sage der Aus­stel­lung wird die Schau­spie­le­rin Lys­ann Schläfke die Gedichte Paul Cel­ans lesen. Dazu wird sie von Zuzanna Sos­now­ska am Cello beglei­tet.
Die Rechte an den Gedich­ten von Paul Celan lie­gen beim Suhr­kamp Ver­lag.

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