Kalender

Ausstellungen

Jun
4
So
ganztägig Ausstellung »shakespeare d(r)ame...
Ausstellung »shakespeare d(r)ame...
Jun 4 2017 – Jun 24 2018 ganztägig
Ausstellung: shakespeare d(r)amen Illustrationen von Jacky Gleich, Anke Feuchtenberger, Susanne Janssen, Pascale Küng und Alice Wellinger Zum Jubiläumsjahr 2016 entstand ein besonderes Werk: Der Autor Bruno Blume schrieb Prosafassungen der fünf späten Tragödien William Shakespeares,[...]
Jan
19
Fr
ganztägig Ausstellung »Allerlei Mitgeschic...
Ausstellung »Allerlei Mitgeschic...
Jan 19 – Jul 22 ganztägig
Allerlei Mitgeschicktes. Briefe an Goethe und ihre Beilagen   Fast täglich empfing Goethe Briefe. Annähernd 20.000 sind überliefert. Häufig waren die Schreiben begleitet von Büchern, Autographen und Noten, aber auch von Kunstgegenständen, Münzen, Mineralien oder[...]
Mrz
9
Fr
ganztägig Ausstellung »Vom bunten Spielzeu...
Ausstellung »Vom bunten Spielzeu...
Mrz 9 – Aug 9 ganztägig
Vom bunten Spielzeugdorf zum Drachen Emil – 85 Jahre Knabe Verlag Weimar   Unter dem Titel »Vom bunten Spielzeugdorf zum Drachen Emil« findet in der ersten Jahreshälfte 2018 eine Ausstellung zum Weimarer »Knabe Verlag« statt.[...]
Mai
5
Sa
ganztägig Ausstellung »Dystopia. Zum 200. ...
Ausstellung »Dystopia. Zum 200. ...
Mai 5 – Aug 12 ganztägig
DYSTOPIA. Zum 200. Geburtstag von Karl Marx Installationen, Zeichnungen, Skulpturen, Videos   Aus Anlass des 200. Geburtstages von Karl Marx soll anhand von Werken zeitgenössischer Künstler die Rolle von Utopien in der gegenwärtigen Welt hinterfragt[...]
Jul
14
Sa
ganztägig Ausstellung »Aufbruch ins romant...
Ausstellung »Aufbruch ins romant...
Jul 14 – Okt 21 ganztägig
Ausstellung »Aufbruch ins romantische Universum – August Wilhelm Schlegel«   In der Ausstellung zu entdecken ist ein ebenso innovativer wie vielseitiger Schriftsteller und Intellektueller, ein romantischer Weltbürger, dessen europaweite Netzwerke im Kontext einer interkulturellen Vermittlungspraxis[...]
Nov
10
Sa
ganztägig Ausstellung »Grimms Märchen… und...
Ausstellung »Grimms Märchen… und...
Nov 10 2018 – Mrz 3 2019 ganztägig
»Grimms Märchen… und kein Ende – Europäische Kunstmärchen« Die Ausstellung dokumentiert die Entwicklung vom romantischen Kunstmärchen zum realitätsverbunden Wirklichkeitsmärchen. Neben und nach den Brüdern Grimm hat es in der europäischen Kulturgeschichte zahlreiche weitere Märchensammler und[...]
Jun
2
Sa
Rundgang an Plätze aus Leben und Werk Wolfgang Hilbigs in Meuselwitz mit Volker Hanisch
Jun 2 um 13:00

Literarische Stadtwanderung »Hilbig in M.« 

Rundgang an Plätze aus Leben und Werk Wolfgang Hilbigs

 

Volker Hanisch führt an Lebensorte Wolfgang Hilbigs und erläutert ihr eigentümliches Auftauchen in seinem Werk. Am jeweiligen »Schauplatz« werden diese Werkauszüge von Andreas Herrmann (Schauspiel Leipzig) vorgetragen. Musikalisch begleitet wird der literarisch-biografische Stadtrundgang von Dieter Kalka an Gitarre und Bandoneon. Ausgangspunkt des Stadtrundgangs um 13 Uhr ist die Rasenfläche an der Rudolf-Breitscheid-Straße 19 b. Veranstaltung I anlässlich des 11. Todestages  († 2. Juni 2007) von Wolfgang Hilbig.

Gefördert von der Dirk-Oelbermann-Stiftung, Regis-Breitingen.

Foto: Volker Hanisch.

Poetryfilm-Festival und Verleihung des Poetry-Film-Preises in Weimar
Jun 2 um 19:00
Poetryfilm-Festival und Verleihung des Poetry-Film-Preises in Weimar @ Lichthaus Kino Weimar | Weimar | Thüringen | Deutschland

Das Programm:

19:00 Uhr – Eröffnung mit Robert Gräfe (Akustikgitarre).

19:30 Uhr – Vorführung der Wettbewerbsfilme.

20:30 Uhr – Sektempfang.

21:00 Uhr – Jörg Piringer (Wien): PoetryPerfomance.

21:45 Uhr – Preisverleihung mit Jury- und Filmemachergespräch sowie Vorführung der Gewinnerfilme.

23:00 Uhr – geselliger Ausklang / backup_Party.

Moderation: Corinna Thamm

 

2018 vergeben die Literarische Gesellschaft Thüringen e. V. und das backup_festival der Bauhaus-Universität Weimar zum dritten Mal den internationalen Weimarer Poetryfilmpreis. Am Samstag, den 2. Juni (Beginn: 19 Uhr) laden die Veranstalter alle LiebhaberInnen von Lyrik und Kurzfilm zu einer POESIEFILMGALA ins Weimarer Kino Lichthaus. Sie wird mit einem Gastauftritt des Gitarristen Robert Gräfe musikalisch eröffnet. Darüber hinaus gibt es neben den Wettbewerbsfilmen eine Performance des österreichischen Videokünstlers Jörg Piringer zu sehen, welche die optische Poesie multimedial weiterentwickelt. Moderatorin des Abends ist Corinna Thamm (Radio LOTTE Weimar). 

Am Weimarer Poetryfilm-Wettbewerb können Filmemacherinnen und -macher aller Länder und jeden Alters mit maximal drei Kurzfilmen teilnehmen, in denen Lyrik und Film auf innovative Weise aufeinander bezogen werden. Die eingereichten Filme dürfen dabei nicht älter als drei Jahre sein und nicht länger als acht Minuten dauern. In diesem Jahr wurden 300 Einsendungen aus mehr als 30 Ländern nach Weimar geschickt. Ein Großteil der Beiträge kam aus den USA, Großbritannien und Deutschland sowie Kanada, Australien und Österreich. Die Literarische Gesellschaft Thüringen erreichten aber auch Einsendungen aus Island, Thailand, Kolumbien oder Neuseeland.

Die von den Kuratoren Aline Helmcke und Guido Naschert vorgenommene Nominierung der Wettbewerbsfilme wird am 7. Mai veröffentlicht. Die diesjährige Jury bestehend aus der Dichterin Daniela Danz, der Kuratorin, Künstlerin und Produzentin Cathy De Haan aus Leipzig sowie dem norwegischen Animationskünstler Kristian Pedersen wird den mit 1000 € dotierten Hauptpreis vergeben. Auch das Publikum hat wieder die Möglichkeit, seinen Lieblingsfilm durch einen mit 250 € dotierten Preis zu belohnen.

Im Vorfeld der Abendveranstaltung präsentiert die Professur Multimediales Erzählen der Bauhaus-Universität mit den BAUHAUS POETRY SHORTS (16–18 Uhr, Kino Lichthaus) ihren Poesiefilm-Schwerpunkt. Neben einer Auswahl der seit 2014 an der Bauhaus-Universität entstandenen Filme werden laufende Projekte und Veranstaltungen im Umfeld der Filmproduktion vorgestellt. Außerdem besteht die Möglichkeit, mit den FilmemacherInnen direkt ins Gespräch zu kommen.

Durch den internationalen Kurzfilmwettbewerb wird die Beschäftigung mit dem Poesiefilm und der Austausch zwischen LiteratInnen und FilmemacherInnen in Thüringen und Mitteldeutschland angeregt und verstetigt. Darüber hinaus können sich die heimischen Produktionen mit denen anderer Länder messen und von ihnen lernen. Förderer des Wettbewerbs sind die Thüringer Staatskanzlei und die Stadt Weimar.

Wolfgang Hilbig und Gerhard Altenbourg – Lesung und Gespräch mit Ingo Schulze, Christa Grimm und Michael Hametner im Lindenau-Museum Altenburg
Jun 2 um 19:00
Wolfgang Hilbig und Gerhard Altenbourg – Lesung und Gespräch mit Ingo Schulze, Christa Grimm und Michael Hametner im Lindenau-Museum Altenburg @ Lindenau-Museum Altenburg | Altenburg | Thüringen | Deutschland

Wolfgang Hilbig und Gerhard Altenbourg – Worte und Bilder
Ingo Schulze und Christa Grimm im Gespräch mit Michael Hametner

 

Der Schriftsteller Ingo Schulze, die Germanistin Dr. Christa Grimm, bis zu seinem Tod Nachbarin Gerhard Altenbourgs, und der Kulturredakteur Michael Hametner sprechen über Kunst, Literatur und ihre realen Bezüge. Sei es ein Garten oder eine Landschaft oder Figuren in diesen Territorien. Veranstaltung II anlässlich des 11. Todestages    († 2. Juni 2007) von Wolfgang Hilbig.

Gefördert von der Dirk-Oelbermann-Stiftung, Regis-Breitingen, dem Thüringer Literaturrat, Weimar, und dem Lindenau-Museum Altenburg.

Foto: Dietrich Oltmanns.

Lesung mit M. Kruppe und Michael Schweßinger in Gera
Jun 2 um 20:00

M. Kruppe liest „Und in mir Weizenfelder“. Michael Schweßinger liest „Robinsonaden vom 40. Breitengrad“

„Ich trage Steine im Wanst / und spucke wiederholt / drei Hallelujas in die Welt / Vom Gift gehalten / das mich tötet / bin ich Amokläufer / Mörder derer, die mich lieben…“
M. Kruppes neuer Gedichtband führt in ein Kaff der verlorenen Hoffnungen und beschwört die toten Helden Charles Bukowski, Jack Kerouac und Francois Villon, um mit ihnen Pogo zu tanzen. Aus diesen Gedichten schreit der Zorn eines Autors über seine Zeit und die Welt. Aber hin und wieder blitzt darin eine Zärtlichkeit auf, die einer frostigen Nacht abgetrotzt und hinter einem Fenster voller Eisblumen geformt wurde …

Michael Schweßinger hat eigentlich den besten Job, den man sich wünschen kann: Er hilft Träumern und Aussteigern dabei, im Ausland Bäckereien aufzubauen – und sieht dabei die Welt! In Tahiti und Irland war er schon, in Dubai und Frankreich. Nun steht Italien auf dem Plan: Sommer, Freiheit, das süße Leben! Doch diesmal kommt alles anders. Eine sterile Hotelanlage. Ein dubioser Arbeitsvertrag. Cluburlaub. Animateure. Deutsche Reisende, die in der Fremde nichts anderes wollen, als deutsche Gewohnheiten mit einem Schuss Exotik. Schweßinger landet mitten in der Spießerhölle des Massentourismus.
Bewaffnet mit scharfer Beobachtungsgabe und gerechtem Zorn begibt sich der Weltnomade auf einen Feldzug gegen Ausbeutung und Ignoranz. Leiten lässt er sich dabei von Jörg Fausers Satz: „Wenn Literatur nicht bei denen bleibt, die unten sind kann sie gleich als Partyservice anfangen.

Jun
3
So
juLi im Juni – Festival für junge Literatur in Weimar
Jun 3 um 11:00 – 23:00

11:00  Begrüßung und Eröffnungskonzert Ensemble Kontr’acte
Die außergewöhnliche Kombination der warmen Töne der Oboe und der fülligen Resonanz des Kontrabasses des jungen Ensembles lassen dem Zuhörer keine andere Wahl als glücklich darin zu schwelgen.

12:00 Lesung von Oliver Mörchel

13:00  Konzert UMME BLOCK
Nuancen verschiedenster Genres treffen aufeinander und formen Mosaikbausteine für den sphärischen UMME BLOCK –Klang. Jedes neue Werk entsteht vollkommen intuitiv und im kollektiven Prozess. Alles ist live, echt, rund und mit Liebe gemacht.

14:00  Lesung von Paula Fürstenberg

15:30 Szenische Lesung mit Gorch Maltzen und Klara Pfeiffer

16:30  Konzert Hospitale Sexuale
Von Ayo Technology bis Lady Marmelade gibt es eine ironische, abgefahrene Mischung an Songs und Styles, Frühlingsgefühle und Sommer-Vibes im Glitzeroutfit.

18:00  Panelgespräch
Mario Osterland, Autor und Initiator der Weimarer Lesereihe „In guter Nachbarschaft“ im Gespräch mit den juLi im juni AutorInnen.

19:00 Lesung Elias Vorpahl

20:00 Sprachlokal
zum kröndenden Abschluss präsentiert unsere regionale, freie Bühne ein 90 minütiges Programm von Sprachkünstlern und SprachkünstlerInnen aus Weimar und Thüringen.

21:30 Ausklang mit Musik
Gemeinsam werden wir an diesem Tag die Vielfalt der Sprache in vielen Formen und Formaten erleben und wir freuen uns Sie und Euch begrüßen zu dürfen.

Literarischer Waldspaziergang in Erfurt
Jun 3 um 11:00

Literarischer Waldspaziergang.

»Mein Lieblingsbuch« mit Martin Schink im KulturHaus Dacheröden in Erfurt
Jun 3 um 14:00

Mein Lieblingsbuch mit Martin Schink.

Jun
4
Mo
Sebastian ist krank – Lesebühne in Jena
Jun 4 um 20:00

Jenas junge, beste und einzige monatliche Lesebühne.

 

Wir sind Slam-Poeten, Storyteller, Lyriker, Prosaisten und Ex-Grundschüler.

Wir sind mehrfach mit Preisen und Titeln überschüttete Literaten, die sich an schlechten Wortspielen versuchen. Wir entfesseln mal tosenden Applaus, mal zum Zerreißen gespannte Stille und sind dabei stets mindestens so mittel. Wir sind Jenas junge, beste und einzige monatliche Lesebühne. Wir sind Sebastian ist krank.

Wir? Das sind: Die sagenumwogenen Linn Dittner und Flemming Witt, der legendenumrankte Steve Kußin und der fabelhafte Friedrich Herrmann. Und natürlich Sebastian (Sebastian ist krank). Mit dabei sind wieder Gäste.

 

Jun
5
Di
Schreibwerkstatt für Jugendliche mit dem Autor Ronny Ritze in Wolfersdorf
Jun 5 um 13:30 – 18:30

Schreibwerkstatt für Jugendliche mit dem Autor Ronny Ritze in Wolfersdorf

Im Rahmen von „Kultur macht stark – Bündnis für Bildung“ findet mit Jugendlichen in Wolfersdorf die zweite von fünfzehn Schreibwerkstätten statt.

In Zusammenarbeit mit WENDEPUNKT e.V.- Jugendhilfezentrum Wolfersdorf, Stadtbibliothek Neustadt, Bundesverband der Friedrich Bödecker Kreise e.V. Gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Jun
6
Mi
Schreibwerkstatt für Jugendliche mit Ingrid Annel im KulturHaus Dacheröden in Erfurt
Jun 6 um 16:00

WWW – Schreibwerkstatt für Jugendliche mit Ingrid Annel.

Lesung und Gespräch »25 Jahre Palmbaum – 25 Jahre beste Literatur und Grafik aus Thüringen« in Weimar
Jun 6 um 19:00
Lesung und Gespräch »25 Jahre Palmbaum – 25 Jahre beste Literatur und Grafik aus Thüringen« in Weimar @ Eckermann-Buchhandlung Weimar | München | Bayern | Deutschland

Feiern Sie mit uns!

 

Literaturzeitschriften haben in der Regel nur ein kurzes Leben. Sie sind Zwitter, halb Zeitung, halb Buch. Den einen zu wenig tagesaktuell, den anderen schon zu sehr dem Zeitgeschehen verpflichtet. Ein spektakuläres Programm mag ihnen für den Augenblick Aufmerksamkeit bescheren, ja manchen sogar Ruhm, weit über ihr Bestehen hinaus – wie den Horen Schillers oder dem Athenäum der Romantiker.

Umso erstaunlicher, dass die Thüringer Literaturzeitschrift seit nun schon 25 Jahren existiert. Herausgegeben vom Thüringer Literaturrat und dem Palmbaum-Verein erscheint das Journal im quartus-Verlag. Die Einbände werden von Thüringer Künstlern gestaltet, jüngst von Gerda Lepke aus Gera.

Am 6. Juni 2018 laden der Literaturrat und die Literarische Gesellschaft Thüringen e.V. zum 25. Geburtstag der Zeitschrift in die Weimarer Eckermann-Buchhandlung ein. Zur Feier des Tages lesen gleich vier Autoren: Wulf Kirsten und Steffen Mensching bringen Gedichte mit. Christian Rosenau liest aus seinem neuen Band »Nadelstich und Schlangensprache« und Nancy Hünger stellt zum ersten Mal Texte vor, die sie seit April 2018 als Stadtschreiberin in Tübingen verfasst hat.

Jens Kirsten spricht mit dem Zeitschriftengründer Detlef Ignasiak und dem jetzigen Chefredakteur Jens-Fietje Dwars über das Woher und Wohin der Zeitschrift und die Besucher haben die Gelegenheit zu fragen, was sie schon immer über die einzige Palme vom Saalestrand wissen wollten. Am Ende erheben wir das Glas auf die nächsten 25 Jahre und danken allen Freunden und Förderern: der Thüringer Staatskanzlei, den Autoren und den Lesern des Journals.

Jun
7
Do
»Frédéric Jacob Soret« – Vortrag von Hubert Amft in Weimar
Jun 7 um 19:30

Frédéric Jacob Soret wurde 1795 in Sankt Petersburg als Sohn eines aus Genf stammenden Hofmalers der russischen Zarenfamilie geboren. 1822 wird er nach Weimar eingeladen, um die Erziehung des damals vierjährigen Erbprinzen Carl Alexander zu übernehmen. Sein in wenigen Tagen niedergeschriebener Erziehungsplan wird von Maria Pawlowna, aber auch von Goethe, der als Berater hinzugezogen wird, akzeptiert. Es mutet erstaunlich an, dass Maria Pawlowna dem jungen Mann, von dem sie wusste, dass er seiner Gesinnung nach ein entschiedener Republikaner war, dessen Tätigkeit zudem durch bürgerliche Erziehungsprinzipien bestimmt sein würde, ihren einzigen Sohn anvertraut. Sie wird jedoch angesichts der sich in Europa vollziehenden gesellschaftlichen Veränderungen Wert darauf gelegt haben, dass ihr Sohn von einem in jeder Hinsicht weltoffenen, gebildeten, in religiösen und politischen Fragen alles andere als dogmatischen Erzieher Unterricht erhielt. Als Carl Alexander volljährig wird, kehrt Soret nach Genf zurück. Die ungeheuer umfangreiche Korrespondenz zwischen Soret und seinem Zögling endet erst mit Sorets Tod im Jahre 1865.

Eröffnung der 21. Thüringer Literatur- und Autorentage mit Ingo Schulze und Harald Welzer auf Burg Ranis
Jun 7 um 19:30

Welches Land soll Deutschland sein? Mit Harald Welzer und Ingo Schulze.

Moderation: Verena Krieger

 

Die Zukunft unserer Gesellschaft ist ungewiss. Wir müssen sie mitbestimmen. Doch welches Land soll Deutschland sein?
Eine offene Gesellschaft, geleitet von Freiheits- und Menschenrechtsidealen? Oder stellt das Erstarken des Rechtspopulismus diese Identität in Frage? Wie sollen wir umgehen mit den Flüchtlingen, die in unser Land gekommen sind? Wie umgehen mit Konsum, Beschleunigung und Big-Data-Industrie? Wird die Finanzmarktlogik zu mächtig? Und gibt es Alternativen zum Kapitalismus?

Zur Eröffnung der 21. Thüringer Literatur- und Autorentage auf Burg Ranis diskutieren zwei kritische Denker, Wortführer über ihre Disziplinen hinaus, ein Wissenschaftler und ein Schriftsteller, die sich zum ersten Mal begegnen.

Harald Welzer ist Soziologe und Zukunftsforscher. Er gehört zum Vorstand der Initiative „Die offene Gesellschaft“ und leitet die Stiftung „FUTURZWEI“, die alternative Lebensstile und Wirtschaftsformen erforscht. Durch seine zahlreichen Wortmeldungen in Zeitungen, Funk, Fernsehen und Internet gehört Harald Welzer zu den einflussreichsten Stimmen der gesellschaftlichen Debatte in Deutschland.

Ingo Schulze ist ein begnadeter Erzähler und einer der erfolgreichsten deutschen Autoren der Gegenwart. Sein Werk wurde mit internationalen Preisen ausgezeichnet und in 30 Sprachen übersetzt. Sein neuer Roman „Peter Holtz“ ist eine Schelmengeschichte, politisch und witzig zugleich. Er erzählt von den letzten Jahren der DDR, den ersten Jahren im vereinten Deutschland und von den Verheißungen des Kapitalismus.
Der Abend wird moderiert von Verena Krieger vom Institut für Kunst- und Kulturwissenschaften der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

Einzelkarten für die Lesung gibt es für € 12,- / € 10,- ermäßigt. Darüber hinaus gibt es das Festivalticket Burg Ranis für € 60,-.

Meininger Poetry Slam 2018 in Meiningen
Jun 7 um 20:00

Poetry Slam heißt ein junges Format der Textpräsentation zwischen Literatur, Rap und Comedy. Die Veranstaltung ist wie ein Wettbewerb aufgebaut und fordert junge Performer zu wortakrobatischen Höchstleistungen heraus. Immer geht es um die Gunst des Publikums, um Ruhm und Ehre für alle Zeit.

Jun
8
Fr
Musikalische Lesung mit Andreas und Hubert Schirneck in Buttstädt
Jun 8 um 19:00

Ein literarisch-musikalischer Abend mit Hubert und Andreas Schirneck

 

Eine Veranstaltung der Literarischen Gesellschaft Thüringen e.V. in Zusammenarbeit mit dem Förderverein „Alter Buttstädter Friedhof e.V.“ mit der freundlichen Unterstützung der Thüringer Staatskanzlei.

»VORLAUT« trifft »LEA« – Offene Lesebühne in Erfurt
Jun 8 um 19:30

Das erste Mal auf einer Bühne stehen. Das erste Mal seinen Text und sich selber präsentieren. Das Publikum wartet gespannt. Einatmen, ausatmen. Das erste Wort erklingt…

Die offenen Lesebühnen VORLAUT und LEA – Lesebühne Erfurter Autoren kooperieren und eröffnen Schreibenden die Möglichkeit, ihre Texte öffentlich vorzutragen. Zehn Minuten auf der Bühne sind jedem und jeder gegeben, die es zu füllen gilt. Die Vortragenden können die Textart frei wählen, alles ist erlaubt und erwünscht. Unterstützt werden sie von einem eingeladenen Autor und einem Musik-Act.

VORLAUT ist das gemeinsame Projekt von Elisabeth Reck und Levin Simmet im Rahmen ihres Freiwilligen Sozialen Jahres, das Elisabeth bei der Erfurter Herbstlese und Levin beim Kino mon ami in Weimar absolviert. VORLAUT in Erfurt arbeitet mit LEA zusammen, die von Andreas Budzier geleitet wird.

Alle, die sich auf die Bühne trauen und in Erfurt lesen möchten, melden sich bitte bei Elisabeth Reck unter E-Mail fsj_kultur@herbstlese.de oder bei Andreas Budzier unter E-Mail a.budzier@highslammer.de an.

11. Raniser Poetry-Slam
Jun 8 um 19:30

Sechs junge und jung gebliebene Dichter, Poeten, Wortakrobaten, die Besten Ihrer Zunft treten gegeneinander an, ein Kampf mit Worten, um die Gunst des Publikums.

Wieder sind sprachgewaltige Wortgefechte und Reimgewitter zu erwarten, Poesie in ihrer ganzen Vielfalt – heiter, treffsicher, nachdenklich, kritisch und liebevoll im Umgang mit dem Wort. Die Themen sind ganz klar, alles was zwischen Himmel und Erde möglich ist, die Liebe, das Leben und die Wege und Wirrungen des Alltags.

Fünf der sechs Teilnehmer stehen schon fest.
Doch wer wird der sechste Teilnehmer? In diesem Jahr schreiben wir einen Platz im Poetry Slam aus! Ab sofort können sich alle Poeten bewerben! Schickt eine Textprobe oder den Videolink eines Auftritts per E-Mail an ranis@lesezeichen-ev.de.
Einzelkarten für die Lesung gibt es für € 10,- / € 8,- ermäßigt. Darüber hinaus gibt es das Festivalticket Burg Ranis für € 60,-

Lesung mit Katrin Sass in Suhl
Jun 8 um 20:00

Lesung mit Katrin Sass »Das Glück wird niemals alt«

 

Während ihr Film »Good bye Lenin !« auf seinen Siegeszug wartete, schrieb Katrin Sass ein Buch. Schon als Kind gab es nur einen Traum: Sie wollte Schauspielerin werden! Für seinen Film »Bis dass der Tod euch scheidet« entdeckte sie Heiner Carow. Da war sie noch Schauspielschülerin. Als sie im Alter von 25 Jahren für die Darstellung der Nina Kern in Hermann Tschoches »Bürgschaft für ein Jahr« auf der Berlinale 1982 den Silbernen Bären erhielt, hatte sie das ganz Große schon erreicht. Doch danach wurde es still um sie. Nach der Wende wartete niemand auf Katrin Sass. Es folgte der steile Weg nach unten, der zerstörerische Weg in die Alkohol-Sucht und der qualvolle Weg heraus…

In diesem schonungslos offenen und eindringlichen Buch erinnert sich Katrin Sass an die bewegenden Stationen ihres Lebens. Von Kindheit an im Widerstreit mit Reglementierungen, unterdrückt im Drang nach Freiheit, zeigt sich im unangepassten Verhalten eine außergewöhnliche Künstlerpersönlichkeit – eine Begegnung mit einer leidenschaftlichen und lebenshungrigen Frau, die durch Sensibilität und Wahrhaftigkeit überzeugt, im Leben wie auf der Leinwand.
Katrin Sass, geboren 1956 in Schwerin, gehörte zu den erfolgreichsten Schauspielerinnen der DDR. Nach einer Ausbildung als Telefonistin studierte sie an der Schauspielschule Rostock.  Nach der Wiedervereinigung spielte sie in zahlreichen Folgen von »Polizeiruf 110« sowie in Frank Beyers Film »Sie und er« 1991 und in Dominik Grafs »Sperling und der brennende Arm« (1997).
Nach »Heidi M«, für deren Darstellung sie den Bundesfilmpreis erhielt, feierte sie mit »Good bye, Lenin !« einen triumphalen Erfolg.

Weitere Infos und Tickets unter www.provinzkultur.de.

Lesung mit Ulf und Juliane Annel in Erfurt-Tiefthal
Jun 8 um 22:22

Lesung mit Ulf und Juliane Annel: »111 Orte an der Unstrut, die man gesehen haben muss« – Buchvorstellung mit Dia-Show.

Jun
9
Sa
Literarischer Brunch mit Christoph Dieckmann auf Burg Ranis
Jun 9 um 11:00
Geschichten von ostdeutscher Identität

Christoph Dieckmann ist ein vielfach preisgekrönter Meister der literarischen Reportage und des Essays. Bisher veröffentlichte der Mitarbeiter der ZEIT ca. 20 Bücher. Er erfindet seine Geschichten nicht, wohl aber findet er sie an den Wegrändern der Landes- und Weltgeschichte. Voller Witz, Charme und Empathie schreibt der Fußball- und Jazzfreund über den FC Carl Zeiss Jena oder über das Woodstock-Festival am Peitzer, Karpfenteich.

Immer wieder bedenkt er in seinen Erinnerungen – nicht ohne ein leises Sentiment – „Geschichten von ostdeutscher Identität“, wenn er vom „wahren Leben im falschen“ schreibt. Was ihn dabei auszeichnet, ist eine tiefe Gerechtigkeit.

Christoph Dieckmann wird heitere und ernste Geschichten lesen. Genießen Sie dazu die kulinarischen Köstlichkeiten der Landfleischerei Lindig, um anschließend gut stärkt das vielseitige Programm der Thüringer Literaturtage zu erleben.

Eintritt: € 18,- inklusive Speisen und alkoholfreie Getränke / Die Tageskarte und Festivalkarte haben bei dieser Veranstaltung keine Gültigkeit.

MDR KULTUR Café mit Ralf Rothmann auf Burg Ranis
Jun 9 um 14:00

Der MDR sendet auch in diesem Jahr von Burg Ranis. Katrin Schumacher, die Moderatorin des KULTUR Cafés, begrüßt Ralf Rothmann. Der letzte Roman des Autors, „Im Frühling sterben“ wurde in fünfundzwanzig Sprachen übersetzt. Der „Spiegel“ schrieb: „Es sind mitunter beinahe übersinnliche Bilder, die in Rothmanns Roman plausibel klingen und unbedingt möglich und vor allem schön.“ Nun erscheint Ralf Rothmanns neuer Roman, „Der Gott jenes Sommers“ und die Thüringer Literaturtage auf Burg Ranis gehören zu den wenigen ausgesuchten Orten, an denen der Autor daraus lesen wird.

Ein Kind im Krieg: Anfang 1945 muss die zwölfjährige Luisa Norff mit ihrer Mutter und der älteren Schwester aus Kiel aufs Land fliehen. Das Gut ihres Schwagers Vinzent, eines SS-Offiziers, wird ein unverhoffter Raum der Freiheit: Kein Unterricht mehr, und während alliierte Bomber ostwärts fliegen und immer mehr Flüchtlinge eintreffen, streift die Verträumte durch die Wälder und versucht das Leben diesseits der Brände zu verstehen: Was ist das für eine Beunruhigung, wenn sie den jungen Melker Walter sieht, wer sind die Gefangenen am Klostersee, wohin ist ihre Schwester Billie plötzlich verschwunden, und von wem bekommt die Perückenmacherin eigentlich die Haare?

Einzelkarten für die Lesung gibt es für € 8,- / € 6,- ermäßigt. Darüber hinaus gibt es das Tagesticket für € 30,- und das Festivalticket Burg Ranis für € 60,-.

Erzähltheater für Kinder mit Ingrid Annel in Erfurt-Tiefthal
Jun 9 um 15:00

»Dornröschen und das kleine Gespenst« – Erzähltheater für Kinder – und Erwachsene ab 5 Jahren – mit Ingrid Annel.

Lesung mit Marion Poschmann und Michael Stavarič auf Burg Ranis
Jun 9 um 16:00

Auf literarischer Reise mit Marion Poschmann und Michael Stavarič

 

Marion Poschmann und Michael Stavarič erzählen in ihren neuen Romanen zwei verwandte Geschichten. Sie handeln von Menschen, die eine Leere in ihrem Leben spüren. Sie verlassen ihre Heimat, reisen in ein weit entferntes Land und begeben sich auf die Suche nach – tja, wonach eigentlich? Lebenssinn, Gott, Selbsterkenntnis?

Gilbert Silvester, die Hauptfigur in Marion Poschmanns Roman „Die Kieferninseln“, hat geträumt, dass seine Frau ihn betrügt. Er steigt ins erstbeste Flugzeug und reist nach Japan. Dort fallen ihm die Reisebeschreibungen des Dichters Bashō in die Hände, und plötzlich hat er ein Ziel: Wie die alten Wandermönche möchte auch er den Mond über den Kieferninseln sehen. Aber noch vor dem Start trifft er auf den Studenten Yosa, der mit einer ganz anderen Reiselektüre unterwegs ist, dem Complete Manual of Suicide.

Michael Stavarič erzählt in seinem Roman „Gotland“ von einem jungen Mann, der nach dem Tod seiner streng katholischen Mutter zu einem Suchenden wird. Zu einem Fahrenden in Sachen Gott, den er in Gotland zu finden hofft, jenem fernen Sehnsuchtsort der Mutter, die immer behauptete, dort hätte sie seinen Vater kennengelernt. Ein unheimlicher, heiliger, jedoch auch wahnsinniger Ort …

Einzelkarten für die Lesung gibt es für € 8,- / € 6,- ermäßigt. Darüber hinaus gibt es das Tagesticket für € 30,- und das Festivalticket Burg Ranis für € 60,-.

Lesung mit Antje Babendererde in Erfurt-Tiefthal
Jun 9 um 18:00

Lesung mit Antje Babendererde.

Live-Hörspiel auf Burg Ranis
Jun 9 um 18:00

„Der Schreiber“. Ein Live-Hörspiel nach Herman Melvilles „Bartleby“.

Bereits zum dritten Mal wird exklusiv für die Thüringer Literaturtage ein Klassiker der Literatur als Hörstück neu interpretiert und live uraufgeführt. Angelehnt an Herman Melvilles „Bartleby“, pendelt das diesjährige Live Hörspiel zwischen Resignation und Totalverweigerung und spielt mit den Erwartungshaltungen innerhalb des Kapitalismus. Was passiert mit einem fühlenden Menschen in diesem System? Soll er als Maschine missbraucht werden?

Bartleby ist eigentlich der fleißige Schreibgehilfe eines Notars. Doch von einem Tag auf den anderen wandelt er sich zum passiven Widerständler. Jeden Auftrag seines Arbeitgebers lehnt er mit den immer gleichen Worten ab: „Ich möchte lieber nicht“.

Die Figur Bartleby fasziniert bis heute. Philosophen sehen in ihm die Weigerung, ein Rädchen im Getriebe großer Systeme zu sein. Auch die Bewegung „Occupy Wall Street“ hat Bartleby aufgegriffen – als Sinnbild für zivilen Ungehorsam.

Ein Hörstück von Söhnke Sofar. Sprecherin: Lysann Schläfke. Musik: Lukas Komann

Einzelkarten für die Lesung gibt es für € 6,-. Darüber hinaus gibt es das Tagesticket für € 30,- und das Festivalticket Burg Ranis für € 60,-

Lyrik im Tanz mit Nancy Hünger und Šuka Horn auf Burg Ranis
Jun 9 um 19:30

Lyrik im Tanz. Mit Nancy Hünger und Šuka Horn

 

In diesem neuen Veranstaltungsformat treffen Gedichte auf Tanztheater. Nancy Hünger erschreibt sich in ihrem aktuellen Lyrikband „Ein wenig Musik zum Abschied wäre trotzdem nett“ ein ganz eigenes Feld: mit kunstvoll rhythmisierten Versen und einem erstaunlichen Register an Formen und Farben, Tonlagen und Stimmungen. Ihre Gedichte verbinden die Küsten Siziliens und Nordafrikas, loten den schmalen Grat zwischen Sexualität und Gewalt aus, imaginieren das eigene Verschwinden. Oder geht es im Grunde doch um etwas ganz anderes? Vielleicht um das Scheitern beim Versuch, sich die Welt mittels Sprache zu erschließen – und die Notwendigkeit, es trotzdem immer wieder zu versuchen? „Schreiben heißt versuchen herauszufinden, was man schreiben würde, wenn man schriebe“, sagt Marguerite Duras.

Šuka Horn antwortet auf Nancy Hüngers Texte mit den Bewegungen seines Körpers. Er hat an der Codarts Hochschule für Künste in Rotterdam Tanz studiert und beherrscht eine Vielzahl von Stilen, darunter urbane Tanzstile wie Breakdance, Locking, House und Hip Hop.

Einzelkarten für die Lesung gibt es für € 6,-. Darüber hinaus gibt es das Tagesticket für € 30,- und das Festivalticket Burg Ranis für € 60,-

Pascal von Wroblewsky & Band – Songs von Kurt Weill & Bertolt Brecht auf Burg Ranis
Jun 9 um 20:30

Pascal von Wroblewsky & Band: Songs von Kurt Weill & Bertolt Brecht

 

Pascal von Wroblewsky gehört seit den 80gern fest zum Jazz in Deutschland: Wer ihre Vieroktavenstimme gehört hat, wird sie nicht mehr vergessen. Bereits für ihr erstes Album mit dem Titel „Swinging Pool“ erhielt sie eine Goldene Schallplatte. Pascal von Wroblewsky spielt in zahlreichen Bands und Orchestern, steht auf Theaterbühnen und engagiert sich für den musikalischen Nachwuchs. Bis heute tourt sie kreuz und quer über den Globus.

Bei den Thüringer Literaturtagen wird Pascal von Wroblewsky Songs von Kurt Weill präsentieren, darunter natürlich Titel aus der legendären „Dreigroschenoper“ von Bertolt Brecht, aber auch aus „Lady in the Dark“, „One Touch Of Venus“ oder „Maria Galante“. Außerdem liest sie Gedichte von Brecht, u.a. aus dem „Lesebuch für Städtebewohner“ und der „Exillyrik“.

Auf Burg Ranis ist das Programm im Quartett zu erleben, Jazz grollend in der kleinen Form, aber mit Raum für große Bögen und Improvisationen. Besetzung: Pascal von Wroblewsky – Vocals, Philippp Wiechert – Gitarre, Matthias Eichhorn – Bass, Marcus Horn – Drums.

Einzelkarten für die Lesung gibt es für € 15,- / € 12,- ermäßigt. Darüber hinaus gibt es das Tagesticket für € 30,- und das Festivalticket Burg Ranis für € 60,-.

Jun
10
So
Lesung mit Wolfgang Hohlbein auf Burg Ranis
Jun 10 um 14:00

Wolfgang Hohlbein liest aus „Killer City“

Wolfgang Hohlbein ist der Wegbereiter neuer deutscher Phantastik und Fantasy und einer der erfolgreichsten deutschen Autoren der Gegenwart. Die Gesamtauflage seiner Bücher liegt bei 35 Millionen Exemplaren, er wurde in 34 Sprachen übersetzt. Sein neuer Roman „Killer City“ ist ein packender Thriller!

Chicago, 1893: Die kürzlich eröffnete Weltausstellung lockt Millionen Besucher nach Chicago. Alle wollen sich an den neuesten technischen Wundern ergötzen. Doch unter die nichtsahnenden Besucher hat sich ein Raubtier gemischt.
Thornhill hat schon viele Menschen getötet. Immer auf der Suche nach seiner nächsten Beute, zieht er durch Amerika. In Chicago hofft er, in der Masse der Touristen unterzutauchen. Bald entflammt sein Hunger nach dem berauschenden Gefühl des Tötens, der tief am Grunde seiner Seele lauert, jedoch erneut. Und wenn die Dunkelheit ruft, muss Thornhill dem Ruf folgen …

Kinderprogramm mit Heike Eberius-von Hammel, Bert Gocke und Hansi von Märchenborn auf Burg Ranis
Jun 10 um 15:30

Kinderprogramm mit Heike Eberius-von Hammel, Bert Gocke und Hansi von Märchenborn

 

Heike Eberius-von Hamel und Bert Gocke präsentieren die musikalische Lesung „Der Wetterzauberer“. Das Wetter ist mies! Hexe Stummelzahn hätte sich ihren fürchterlichen Schnupfen längst weggezaubert, wenn sie nur wüsste, wo ihr Zauberstab liegt. Seit Wochen hat sie ihre Hexenstube nicht aufgeräumt. Krach – draufgetreten! Aua! Der Stab zaubert vor Schmerz eine Wolke aus rohen Eiern. Eine Katastrophe bahnt sich an, die selbst Zauberer Sinnso nicht in den Griff bekommt. Allein der Uhrengeist Tick kann helfen.

Auch Hansi von Märchenborn ist wieder auf Burg Ranis dabei! Wer seine Glocke läuten hört, kann sich auf eine spannende Märchenstunde freuen. Hansi erzählt die Abenteuer seine beiden Helden Karlchen und Häschen, dazu Klassiker der Brüder Grimm oder Märchen aus weit entfernten Ländern.

Lesung mit Anja Kampmann, Landolf Scherzer und Olaf Trunschke auf Burg Ranis
Jun 10 um 16:00

Ausguck: Prosa – Lesung mit Anja Kampmann, Landolf Scherzer und Olaf Trunschke

 

Anja Kampmanns Roman „Wie hoch die Wasser steigen“ steht auf der Shortlist des Preises der Leipziger Buchmesse. Er handelt von einem Ölbohrarbeiter auf einer Plattform mitten im Meer, der in einer stürmischen Nacht seinen einzigen Freund verliert. Die Autorin erzählt in dichter, poetischer Sprache vom Versuch, aus einer bodenlosen Arbeitswelt zurückzufinden ins eigene Leben.

Als Landolf Scherzer in Kuba eintrifft, stirbt Fidel Castro, und er erlebt ein Land im Ausnahmezustand. Umso drängender wird die Frage, wie die Ideale der Revolution in der Gegenwart bestehen. In seinem Buch „Buenos días, Kuba“ berichtet Scherzer von seinen Eindrücken.

Olaf Trunschkes Roman „Die Kinetik der Lügen“ spannt einen Bogen von 200 Jahren. Eine Villa am Genfer See 1816: Lord Byron und einige Freunde – darunter die Autorin Mary Shelley – erfinden einen verregneten Sommer lang Schauergeschichten. Dabei kommt Mary die Idee zu Frankenstein. 200 Jahre später: Ein Dokumentarfilmer am CERN stürzt sich mit seinen Freunden auf die Frage: Wo sollten dem menschlichen Forschungsdrang Grenzen gesetzt werden?

Einzelkarten für die Lesung gibt es für € 8,- / € 6,- ermäßigt. Darüber hinaus gibt es das Tagesticket für € 30,- und das Festivalticket Burg Ranis für € 60,-.

Lyrik im Konzert mit Ron Winkler, Kerstin Becker, Mario Osterland und Aliya Thon auf Burg Ranis
Jun 10 um 18:00

Lyrik im Konzert: Ron Winkler, Kerstin Becker, Mario Osterland. Mit Musik von Aliya Thon

 

Ron Winkler taucht in seinen Texten in jene Sphäre ein, wo sich das Vermittelbare und das Unvermittelbare durchdringen, gespeist von den vielen Eindrücken, die von Orten ausgehen können: flüchtig und labil, innig fasziniert, seltsam und verstörend, oft mit großer Wucht.

Kerstin Becker erinnert uns daran, woher wir kommen – weniger im Sinne einer geografischen Heimat als vielmehr im Sinne von Herkunft. Ihre kraftvollen Gedichte nehmen uns mit in die Wälder und auf die Äcker, unter die Tische der Erwachsenen, auf Dachböden und in Kohlenkeller, kurz: an all die Orte, an denen Kinder Welt verinnerlichen.

Mario Osterland gelingt es, mit nur leicht gehobener Alltagssprache uns wie nebenbei Beklemmung einzuflößen. Seine Gedichte zeigen, was der Mensch nicht wahrnimmt: die Ränder zur ungewissen Zukunft als auch zur dunklen Vorvergangenheit zerfasern.

Aliya Thons Musik hält Lebensgefühle in Worten und Melodien fest. Ihre Songs leben von bewegenden Texten und einem sehr individuellen Sound.

Einzelkarten für die Lesung gibt es für € 8,- / € 6,- ermäßigt. Darüber hinaus gibt es das Tagesticket für € 30,- und das Festivalticket Burg Ranis für € 60,-

Donna-Tartt-Lesung mit Benno Führmann auf Burg Ranis
Jun 10 um 20:00

Benno Fürmann liest den Weltbestseller „Der Distelfink“ von Donna Tartt

Benno Fürmann ist einer der meistbeschäftigten deutschen Schauspieler, der Jahr für Jahr in zahlreichen Kino- und Fernsehfilmen zu sehen ist. Zu seinen großen Erfolgen zählen die Filme „Der Krieger und die Kaiserin“ und „Jerichow“. Zuletzt war er in der hoch gelobten Sky-TV-Serie „Berlin Babylon“ zu sehen. Er wurde mit dem Adolph-Grimme-Preis und dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet. Daneben ist er als Hörbuchsprecher und Synchronsprecher für Antonio Banderas bekannt.

Auf Burg Ranis liest Benno Fürmann aus dem Roman „Der Distelfink“ von Donna Tartt. Der Roman erzählt die Geschichte von Theo Decker, der als Dreizehnjähriger seine Mutter bei einem Bombenanschlag in einem New Yorker Museum verliert. Dabei fällt ihm das Gemälde „Der Distelfink“ in die Hände. Fortan begleitet ihn das Bild, während Theo seinen Platz im Leben sucht. Der Roman wurde mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet und allein in den USA mehr als 1,5 Mio. mal verkauft. Warner Brothers hat die Filmrechte erworben. In Deutschland feierte u.a. die FAZ den Roman als „Meisterwerk“.

Jun
11
Mo
»JuLe-Treff im Leseladen« in Weimar
Jun 11 um 16:00

Junge Leser ab 12 Jahren treffen sich in der Eckermann-Buchhandlung!

Du bist zwischen 12-16 Jahren und liest gern?
Du bist neugierig auf aktuelle Titel?
Du hast Lust, auch anderen einen Buchtipp zu geben?
Dann bist Du bei uns als Testleser/in richtig!

Wir treffen uns einmal monatlich zum Reden, Raten, Bewerten und Empfehlen. Auf uns wartet ein Jahr voller Leseabenteuer! Wir freuen uns auf Dich!

Sabine Arndt, Bibliothekarin
Johannes Steinhöfel und das Team der Eckermann-Buchhandlung
Sigrun Lüdde und die Literarische Gesellschaft Thüringen e.V.

Lesung mit Julya Rabinowich in Jena
Jun 11 um 19:30

Die Gunst des Augenblicks – Lesung mit Julya Rabinowich

 

Prosa der Gegenwart – Thüringer Lesungen und Werkstattgespräche.

Moderation: Prof. Dr. Simone Schiedermair und Dr. Boris Hoge-Benteler (FSU Jena).

 

Jun
13
Mi
Vortrag von Dr. Annette Seemann in Weimar
Jun 13 um 18:00

Ach du warst in abgelebten Zeiten Meine Schwester oder meine Frau

Goethes Gestalt der »Iphigenie« in seinem Leben und seinem Umfeld

Vortrag von Dr. Annette Seemann, Weimar.

Der Vortrag behandelt die Entstehung der Prosa- und der späteren Versfassung von Goethes »Iphigenie auf Tauris«. Dabei vergleicht Annette Seemann die Bühnenfigur der Iphigenie mit ihren realen weiblichen Vorbildern Charlotte von Stein, Corona Schröter, Herzogin Luise und Cornelia Goethe, verheiratete Schlosser.

Annette Seemann ist seit 2003 Vorstandsvorsitzende der Gesellschaft Anna Amalia Bibliothek. Sie arbeitet als Buchautorin zur Weimarer Kulturgeschichte und zu Frauenbiographien sowie als Übersetzerin und für pädagogische Projekte.

Der Vortrag wird von der Freundesgesellschaft des Goethe- und Schiller-Archivs in Kooperation mit der Gesellschaft Anna Amalia Bibliothek organisiert.

Ein hochprozentiger Abend mit Ralf Schönfelder und M. Kruppe im bc-club Ilmenau
Jun 13 um 21:00

Die Literarische Destille. Autoren und ihre liebsten Spirituosen. Ein hochprozentiger Abend mit Ralf Schönfelder und M. Kruppe

Vier Schriftsteller und ihre liebsten Spirituosen. Heiner Müller schrieb seine apokalyptischen Theatervisionen stets mit einem Glas Whiskey in greifbarer Nähe. Ernest Hemingway entwickelte auf der Basis kubanischen Rums einen eigenen Daiquiri-Cocktail. Wenedikt Jerofejew ging in seiner „Reise nach Petuschki“ auf die berühmteste literarische Sauftour, bei der Unmengen Wodka geleert werden. Malcolm Lowrys „Unter dem Vulkan“ ist der wohl komplexeste Trinkerroman der Literaturgeschichte; der Autor selbst liebte Gin über alles.

M. Kruppe und Ralf Schönfelder sind die literarischen Sommeliers des Abends. Sie lesen aus den Texten der Autoren und erzählen humorvolle und ernste Anekdoten über die vier schreibenden Trinker. Dazu werden edle Schnäpse kredenzt: Whiskey, Rum, Wodka, Gin. Das Publikum ist eingeladen, mitzutrinken!

Jun
14
Do
»Ossian« Musikalische Lesung in Weimar
Jun 14 um 18:00

Ossian – Musikalische Lesung mit Wolf -Gerhard Schmidt, Norbert Hühn, und Merit Zloch.

Vortrag zu Goethes »Faust« von Dr. Torsten Unger in Weimar
Jun 14 um 18:00

»Wo bist du, Faust, des Stimme mir erklang, /Der sich an mich mit allen Kräften drang?« – Auf den Spuren von Faust.

Besichtigung von 13 historischen und 27 literarischen Orten. Buchvorstellung und Vortrag von Dr. Torsten Unger, Erfurt.

Im Anschluß Sommerfest im Garten am historischen Goethewohnhaus (geschlossene Veranstaltung).

Historischer Stadtspaziergang zur Weimarer Republik in Weimar
Jun 14 um 19:00

Am 14. Juni 2018, lädt der Weimarer Republik e.V. zu einer Neuauflage des historischen Stadtspaziergangs zur Weimarer Republik, mit Schauspielern und an Originalschauplätzen ein. Dabei wird auf eine besonders brenzlige Situation in Weimar vor genau 99 Jahren eingegangen: Mitte Juni 1919 befreite ein Vizefeldwebel auf eigene Faust 60 Militärgefangene und lieferte sich Gefechte mit den Schutztruppen der Nationalversammlung, die gerade in Weimar tagte. Das Ereignis zeigte, wie brüchig der Boden war, auf dem die erste deutsche Demokratie entstand.

Der historische Stadtspaziergang vermittelt einen einzigartigen Eindruck von der Zerrissenheit der damaligen Zeit. Start ist um 19.00 Uhr vor dem Deutschen Nationaltheater, wo sich einst die Abgeordneten der Nationalversammlung trafen. Weitere Stationen des Rundgangs sind die heutige Parkschule am Sophienstiftsplatz, in der sich damals das Telegrafenamt befand, das Stadtschloss, das Sitz der Reichsregierung und des Reichspräsidenten war, und schließlich die einstige Wagenremise, in der das Haus der Weimarer Republik entsteht. Hier ist gegen 20.00 Uhr ein Abschlussdefilee vorgesehen.

Insgesamt fünf Schauspieler werden den Rundgang begleiten und in verschiedene Rollen der damaligen Zeit schlüpfen. Neben Reichspräsident Friedrich Ebert sind eine Spartakistin, ein Ministerialbeamter und ein Freikorpsoffizier zu erleben. Die Moderation an dem Abend führt ein amerikanischer Journalist, der aus seiner Perspektive die ersten demokratischen Gehversuche der Deutschen kommentieren wird.

»Traumberuf: Schriftsteller?« mit Simone Höft, Nora Lämmermann und Markus Dietrich im KulturHaus Dacheröden
Jun 14 um 19:30

Traumberuf: Schriftsteller? »Vom Buch auf die Leinwand – Wie ein Kinderfilm entsteht« mit Simone Höft & Nora Lämmermann und Markus Dietrich.

Jun
15
Fr
Lesung mit Frank Willmann in Suhl-Heinrichs
Jun 15 um 19:30

»Alles auf Rot – der 1. FC Union Berlin« – Lesung mit Frank Willmann

 

Der Mythos des 1. FC Union Berlin schreibt Geschichte(n). Ein enges Stehplatzstadion im Köpenicker Wald, 28.000 Menschen, die gemeinsam Weihnachtslieder singen, Fans, die Hand anlegen, wann immer sie gebraucht werden, kein Heimspiel ohne Nina Hagens Hymne, keine Pfiffe gegen die Mannschaft und niemanden, der vor dem Ende seinen Platz verlässt: Die Fußballkultur im Stadion An der Alten Försterei ist einzigartig. In „Alles auf Rot“ wird sie erzählt.

Jun
17
So
Kulturoffener – russischer Sonntag im KulturHaus Dacheröden in Erfurt
Jun 17 um 10:00 – 15:00

Kulturoffener – russischer Sonntag

  • 11 Uhr: Klavierkonzert von Evgeniya Smirnova
  • 13.30 Uhr: Maxim Gorki: „Jahrmarkt in Holtwa“ (Neuübersetzung), Vortrag & Lesung von Ganna-Maria Braungardt
Lesekonzert mit Ines Hommann im Schillerhaus Rudolstadt
Jun 17 um 17:00

Rose, deiner Blätter Prangen − Lesekonzert mit Ines Hommann

 

Zum Ausklang des Tags der offenen Gärten in Rudolstadt, bei denen der Schillergarten auch in diesem Jahr wieder als Eingangsgarten fungiert, liest die Dresdner Sängerin und Sprecherin Ines Hommann im Schatten des großen Walnußbaums Erzählungen und Gedichte über die »Königin der Blumen«. Die reiche literarische Blütenlese von der Zeit des Barock bis zur Gegenwart, bei der natürlich auch das 18. Jahrhundert nicht zu kurz kommt, begeistert nicht nur mit ihrer klugen Textauswahl, sondern auch wegen der Vortragskunst Ines Hommanns. Begleitet wird die Lesung von Musik aus der Zeit des Barock.

Eine Veranstaltung des Schillerhauses Rudolstadt in Kooperation mit dem Lese-Zeichen e.V. Jena.

Lesung mit Romina Nikolić im Kloster Mildenfurth
Jun 17 um 17:00

LESUNG IM GARTEN

 

Romina Nikolić ließt aus ihren Gedichten. Musikalische Begeitung Kay Kalytta.

Eine Veranstaltung unter der Schirmherrschaft der Thüringer Literatur- und Autorentage, Lesezeichen e. V. Burg Ranis

Jun
18
Mo
Politischer Salon mit Frank Richter im KulturHaus Dacheröden in Erfurt
Jun 18 um 19:00

»Hört endlich zu! Weil Demokratie Auseinandersetzung bedeutet«

Politischer Salon mit Frank Richter.

Jun
19
Di
Schreibwerkstatt für Jugendliche mit dem Autor Ronny Ritze in Wolfersdorf
Jun 19 um 13:30 – 18:30

Schreibwerkstatt für Jugendliche mit dem Autor Ronny Ritze in Wolfersdorf

Im Rahmen von „Kultur macht stark – Bündnis für Bildung“ findet mit Jugendlichen in Wolfersdorf die zweite von fünfzehn Schreibwerkstätten statt.

In Zusammenarbeit mit WENDEPUNKT e.V.- Jugendhilfezentrum Wolfersdorf, Stadtbibliothek Neustadt, Bundesverband der Friedrich Bödecker Kreise e.V. Gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Buchvorstellung & Gespräch mit den Läufern Waldemar Cierpinski, Jens Hauspurg und Jens Panse in Erfurt
Jun 19 um 19:00

»42,195 – Auf den Spuren zweier Olympiasiege«

 

Buchvorstellung & Gespräch mit den Läufern Waldemar Cierpinski, Jens Hauspurg und Jens Panse.

Jun
20
Mi
Schreibwerkstatt für Jugendliche mit Ingrid Annel im KulturHaus Dacheröden in Erfurt
Jun 20 um 16:00

WWW – Schreibwerkstatt für Jugendliche mit Ingrid Annel.

»Die Macht der Gedichte« – Veranstaltung zum Weltflüchtlingstag in Apolda
Jun 20 um 18:00

»Die Macht der Gedichte« – Lesung in mehreren Sprachen und Gespräch zum Weltflüchtlingstag der Vereinten Nationen.

Dabei wird es um sprachliche Bonderheiten in der Dichtung ebenso gehen, wie um spezifische kulturelle Entwicklungen.

»Poesie beschreibt Emotionen, Details, Bilder. Es ist eine der ältesten Formen künstlerischen Ausdrucks. Ein menschlicher Impuls, der in Freude, Trauer, Zweifel, Hoffnung, Einsamkeit und vielem mehr zum Ausdruck kommt.« (Freundeskreis Integration Apolda)

Veranstaltungsorganisation: Hibe Khamilarovska und Toshe Khamilarovski.

Veranstaltung zur Bücherverbrennung 1933 in Niedergrunstedt
Jun 20 um 18:00

In Erinnerung an den 21. Juni 1933, als auf der Höhe bei Niedergrunstedt Bücher verbrannt wurden.

Eine Veranstaltung u.a. mit Wolfgang Haak und Christoph Schmitz-Scholemann.

Seit einiger Zeit wird auch in Weimar am 10. Mai daran erinnert, dass man an jenem Datum im Jahre 1933 in Deutschland missliebigen Büchern Scheiterhaufen errichtete. Die Autoren der verbrannten Bücher hatten gemeinsam, dass sie im nationalsozialistischen Deutschland als minderwertig und gefährlich galten, weil sie humanistische und demokratische Überzeugungen vertraten. Weil sie Kommunisten waren oder jüdischen Glaubens. Weniger bekannt ist, dass es in Thüringen in diesem Rahmen mit Jena und Weimar zwei Bücherverbrennungen gab und dass diese in Niedergrunstedt stattfand.

Der Ev.-Luth. Kirchengemeindeverband Buchfart-Legefeld, die Literarische Gesellschaft Thüringen e.V. und Pfarrer Joachim Neubert laden ein, sich nach 85 Jahren gemeinsam mit Kai Sauer, Wolfgang Haak, Christoph Schmitz Scholemann, Harry Stein, Johannes Bock, der Organistin Grit Roos und der Geigerin Paula Roos an dieses Datum zu erinnern und Auszüge aus Büchern und Musikwerken zu hören, die damals dem nationalsozialistischen Gedankengut zum Opfer fielen. Es waren Werke u.a. von Vicky Baum, Lion Feuchtwanger, Alfred Kerr, Ernst Lissauer, Emil Ludwig, Erich Maria Remarque, Roda-Roda, Artur Schnitzler, Kurt Tucholsky, Jakob Wassermann, Franz Werfen und Stephan Zweig.

 

Hintergrund

Seit 1924 beeinflusste in Thüringen die Vereinigte Völkische Liste die Landespolitik, ab 1930 war hier die NSDAP erstmals in Deutschland an einer Landesregierung beteiligt. Der damalige Thüringer Innen- und Volksbildungsminister Frick (NSDAP) ließ unmittelbar nach Amtsantritt den öffentlichen Raum von Kunstwerken und Büchern säubern, die ihm als „undeutsch“ erschienen. Öffentliche Bibliotheken mussten solche Bücher aus ihren Beständen nehmen.

Zum 21. Juni 1933 lud die Ortsgruppe Weimar des Deutschnationalen Handlungsgehilfen-Vereins (DHV) zu seiner Sonnenwendfeier nach Niedergrunstedt ein. Der DHV war seinerzeit eine der größeren Gewerkschaften und vom Verbot der Gewerkschaften ausgenommen worden, da er sich schon lange als völkisch-nationalistische Organisation an die Seite der NSDAP gestellt hatte.

Die Weimarische Zeitung vermerkte am nächsten Tag: „Nach dem gemeinsamen Gesang des Liedes Wir treten an zum Beten […] übergab der Ortsgruppenvorsteher den Flammen einige Schundwerke.“

Die Veranstaltung wurde nicht nur von Bürgern der Stadt Weimar besucht. Auch ein „größerer Teil der Einwohnerschaft Niedergrunstedts“ war zugegen, als die Schriften von deutschen und österreichischen Autoren jüdischer Herkunft wie „Vicky Baum, Lion Feuchtwanger, Alfred Kerr, Ernst Lissauer, Emil Ludwig, Erich Maria Remarque, Roda-Roda, Artur Schnitzler, Kurt Tucholsky, Jakob Wassermann, Franz Werfen und Stephan Zweig“ den Flammen übergeben wurden.

Außer kurzen Artikeln in der Lokalpresse fand das Ereignis aber keinen medialen Widerhall. Lag es daran, dass trotz der ambivalenten Rolle Weimars eine Bücherverbrennung als „kultureller Reinigungsakt“ nicht gut ankam? Oder war die Ursache, dass andere fast zeitgleich stattfindende Veranstaltungen mehr Beachtung fanden? In Niedergrunstedt weiß heute kaum noch jemand von diesem Ereignis, und auch in Weimar sind es wohl nur wenige.

Der Ev.-Luth. Kirchengemeindeverband Buchfart-Legefeld und die Literarische Gesellschaft Thüringen e.V. laden ein, sich nach 85 Jahren an dieses Datum zu erinnern und Auszüge aus Büchern zu hören, die damals dem nationalsozialistischen Gedankengut zum Opfer fielen.

Jun
21
Do
Lesung mit Rainer Hohberg in Arnstadt
Jun 21 um 10:00

»Liebe, Ritter, Brot und Rosen« – Lesung mit Rainer Hohberg

 

Eine spannende Lebensgeschichte aus dem Mittelalter: Als Vierjährige kommt die ungarische Königstochter Elisabeth nach Thüringen; mit vierzehn Jahren wird sie verheiratet. Als junge Landgräfin setzt sie sich selbstbewusst über die Regeln der höfischen Gesellschaft hinweg und widmet sich dem Kampf gegen Hunger und Krankheit der einfachen Menschen.

Darüber hat Rainer Hohberg zusammen mit Sylvia Weigelt ein spannendes Buch geschrieben. Er erzählt Legenden und Sagen über die heilige Elisabeth von Thüringen und gibt Einblick in das reale mittelalterliche Leben vor 800 Jahren.

»Der Großherzog Carl Alexander und sein ›ministre intime‹« – Vortrag von Nicolas Dufetel
Jun 21 um 17:00

Der größte Teil der von 1845 bis 1886 in Französisch geführten und erstmals in Deutsch vorliegenden Korrespondenz zwischen Franz Liszt und dem Großherzog Carl Alexander befindet sich in Weimarer Archiven. Der Stil der annähernd 500 Briefe ändert sich im Lauf der Zeit; aus dem förmlichen Umgang der beiden Protagonisten miteinander wird nach und nach ein sehr freundschaftliches Verhältnis. Interessant ist dabei insbesondere der Austausch über die kulturpolitischen Ziele des Großherzogs auf den Gebieten der Musik, der Literatur und der Bildenden Kunst.
Der Vortrag wird anhand zahlreicher bisher unveröffentlichter Unterlagen Aspekte zu Liszts Wirken in Weimar und seiner Rolle als „Ministre intime“ des Großherzogs herausarbeiten.

Vortrag von Sabine Schäfer in Weimar
Jun 21 um 18:00

Von der Gärtnerin bis zum Großherzog. Die Briefschreiber an Goethe

Vortrag von Sabine Schäfer, Weimar, zur Ausstellung »Allerlei Mitgeschicktes. Briefe an Goethe und ihre Beilagen«.

Buchpräsentation und Gespräch mit Bernhard Vogel auf Schloss Ettersburg
Jun 21 um 19:00

»Klares Ziel und langer Atem – Brückenbauer zwischen Ost und West« – Buchpräsentation und Gespräch mit Bernhard Vogel, Freya Klier, Christopher Beckmann, Hermann Wentker und Matthias Gehler.

Buchvorstellung mit Caroline & Jürgen Fischer in Erfurt
Jun 21 um 19:00

»100 Geschichten an der Via Regia«

 

Buchvorstellung mit Caroline & Jürgen Fischer.

Lesekonzert mit Timo Gutekunst und Cornelie Mier im Schillerhaus Rudolstadt
Jun 21 um 19:00

Goethes Novelle − gelesen von Timo Gutekunst
mit Cellobegleitung von Cornelie Mier

 

Zu den schönsten Alterswerken Goethes zählt seine „Novelle“. Den Stoff und seine politisch-ästhetische Problematik trug der Dichter lange mit sich herum. Schon 1797 verfolgte er die Idee zu einem Versepos, das Friedrich Schiller in einem Brief aus dem Jenaer Gartenhaus als „die Löwen und Tieger-Geschichte“ bezeichnete, „die mir immer außerordentlich vorkam“. „Zu zeigen, wie das Unbändige, Unüberwindliche oft besser durch Liebe und Frömmigkeit als durch Gewalt bezwungen werde, ist“, so Goethe gegenüber Eckermann, „die Aufgabe dieser Novelle.“

Eine Kooperation des Schillerhauses Rudolstadt mit der Goethegesellschaft Rudolstadt e.V.

Jun
22
Fr
Buchvorstellung mit Beate Weston-Weidemann und Gorch Maltzen in Weimar
Jun 22 um 19:00
Buchvorstellung mit Beate Weston-Weidemann und Gorch Maltzen in Weimar @ Eckermann-Buchhandlung Weimar | Weimar | Thüringen | Deutschland

Vorstellung der Bände 46 und 47 der Edition Muschelkalk der Literarischen Gesellschaft Thüringen e.V.

 

Es lesen: Beate Weston-Weidemann und Gorch Maltzen.
Moderation: André Schinkel

 

Beate Weston-Weidemann: Partitur der leisen Geräusche (Gedichte)

Beate Weston-Weidemanns Gedichte sind so stille wie beredte Manifeste der Innerlichkeit, sie reden von Zuspruch, vager Zuversicht, von Erwägen und Abschied. Die Autorin und Künstlerin bündelt in der seismischen Expedition »Partitur der leisen Geräusche« ihr lyrisches Werk – nach dem Gedichtzyklus »Niststätte für Wolken und Licht« von 2006 – erstmals in einer umfänglichen Sammlung, deren Schrittfolge zugleich ein chronologisch-emotionales Räderwerk ist. (André Schinkel)

Gorch Maltzen: Sträuben (Erzählungen und Dialoge)

Ein junger Autor ist zu entdecken – die klaren, kristallinen, teils in einem harten Jargon stehenden, dabei Hochzerbrechliches darbietenden Erzählungen und dramatischen Strukturen Gorch Maltzens sind im weitesten Sinne Adoleszenz-, Verlorenheitsberichte der besonderen Art: ihr rabiater Existenzialismus ist ein verbrämter wie anrührender zugleich. Die Akte des titelgebenden Stücks fungieren als Opener und Scharniere der Kapitel dieses kühlen und zugleich aufregenden Buchs. (André Schinkel)

Mit der freundlichen Unterstützung der Thüringer Staatskanzlei.

Zu den Autoren:

Beate Weston-Weidemann: Geboren 1960 in Eisfeld, Abitur in Bad Langensalza, ab 1984 als Töpferin in Westthüringen tätig. Zwei Kinder. Töpferlehre 1991–1993, danach Studium der Germanistik, Kunstgeschichte und Soziologie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena (ohne Abschluss). Mitglied im VS sowie im Kunstwestthüringer e. V. 2008–2010 Studienaufenthalt in Lateinamerika. Freiberufliche Tätigkeit als Autorin, Künstlerin und Kuratorin. Mitarbeit an Ausstellungen und Ausstellungskatalogen, u. a. für das Kunstforum Gotha. Veröffentlichungen: »Milchstunde ohne Schwimmlehrer«, Weimar 2006, »Niststätte für Wolken und Licht«, Rostock 2006.

Gorch Maltzen wurde 1987 in Heide (Holstein) geboren und studierte Italianistik an der Universität Hamburg. Er schreibt Erzählungen und dramatische Texte. Seine Kurzgeschichten sind in zahlreichen Literaturzeitschriften erschienen, so u. a. in »Bella triste«, »hEFt«, »Narr«, „Metamorphosen«, »oda – Ort der Augen«. Maltzen wurde mit dem Jurypreis des Eobanus-Hessus-Wettbewerbs, Erfurt 2015, ausgezeichnet. Er lebt in Weimar.

»VORLAUT« trifft »LEA« – Offene Lesebühne in Weimar
Jun 22 um 19:30

Das erste Mal auf einer Bühne stehen. Das erste Mal seinen Text und sich selber präsentieren. Das Publikum wartet gespannt. Einatmen, ausatmen. Das erste Wort erklingt…

Die offenen Lesebühnen VORLAUT und LEA – Lesebühne Erfurter Autoren kooperieren und eröffnen Schreibenden die Möglichkeit, ihre Texte öffentlich vorzutragen. Zehn Minuten auf der Bühne sind jedem und jeder gegeben, die es zu füllen gilt. Die Vortragenden können die Textart frei wählen, alles ist erlaubt und erwünscht. Unterstützt werden sie von einem eingeladenen Autor und einem Musik-Act.

VORLAUT ist das gemeinsame Projekt von Elisabeth Reck und Levin Simmet im Rahmen ihres Freiwilligen Sozialen Jahres, das Elisabeth bei der Erfurter Herbstlese und Levin beim Kulturzentrum mon ami in Weimar absolviert. VORLAUT in Erfurt arbeitet mit LEA zusammen, die von Andreas Budzier geleitet wird.

Alle, die sich auf die Bühne trauen und in Weimar lesen möchten, melden sich bitte bei Levin Simmet unter E-Mail simmet@monami-weimar.de.

Sommersalon »Freiluftklänge« mit Antje Horn, Klaus Wegener und D-Jane Schuchi in Jena
Jun 22 um 19:30

Sommersalon »Freiluftklänge« mit Antje Horn, Klaus Wegener und D-Jane Schuchi.

Jun
23
Sa
Schreibwerkstatt mit Anke Engelmann im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Jun 23 um 11:00 – 17:00

Werkstatt Kreatives Schreiben für Erwachsene zum Thema »Berührungspunkte, Wackelkontakte, Reibungsflächen« mit Anke Engelmann.

(Anmeldung erbeten unter Tel. 0361-644 123 75 oder E-Mail: herbstlese@herbstlese.de)

»Der Briefwechsel zwischen Carl Alexander und Liszt« – Lesung und Konzert in Weimar
Jun 23 um 20:00

»Mein Freund,  Sie müssen mir berichten, was Sie umtreibt«. Der Briefwechsel zwischen Carl Alexander und Franz Liszt – Lesung und Konzert.

Jun
24
So
21. Limlingeröder Diskurse in der »Dichterstätte Sarah Kirsch« in Limlingerode
Jun 24 um 10:00

Da der Förderverein seit 20 Jahren auch Programme und Lesungen mit persönlich anwesenden angesehenen Dichterinnen und Dichtern durchgeführt hat, werden die Mitglieder diese noch einmal ins Haus holen, in dem eines ihrer bekannten Gedichte vorgetragen wird. Die Literaten werden in Großfotografien zu sehen sein, die Vitrinen zeigen Dokumente ihres Auftretens in L. Dieser besondere Diskursetag bietet für die Besucher so manche Überraschung.

Also: Treten Sie getrost herein, sollen wohl empfangen sein, heißt es frei nach Johann Wolfgang Goethe und mit Sarah Kirsch sagen wir »Etwas auf Flügeln ist unterwegs, dauert an.«

 

Eröffnung der HausART Nr. 2/2018 mit der Künstlerin Karin Kisker, Nordhausen: Blätter zu »’Wisag‘ von 12 Sibyllen – eine Hommage an ein Himmelgartenbuch von 1493«.

Lese-Konzert mit Hubert und Andreas Schirneck in Sömmerda
Jun 24 um 15:00

Literatur und Musik mit Hubert Schirneck (Lesung) und Andreas Schirneck (Gitarre).

Hubert Schirneck präsentiert skurrile Geschichten, in denen er unter anderem erklärt, wie der Buchstabe M entstanden ist. Er schenkt seiner Mutter einen Bach und führt seltsame Interviews mit berühmten Sagengestalten.

Andreas Schirneck unterbricht seinen Bruder ab und zu, um gewisse Töne von sich zu geben, die so fein aufeinander abgestimmt sind, dass aus ihnen Songs von den Beatles, von Neil Young und anderen entstehen.

Lesung mit Hans Henner Hess im Rittergut Knau
Jun 24 um 16:00
»Grillwetter« – Lesung mit Hans Henner Hess

 

Anwalt Fickel würde seine Geschäfte als Terminhure am Amtsgericht zu gern ein wenig ruhen lassen, um sich endlich gebührend seinem Privatleben zu widmen, genauer gesagt: seiner neuen Fernfreundin Astrid Kemmerzehl. Doch Bad Bocklet ist weit, und ausgerechnet jetzt geht es zu Hause um die Wurst.

Das Traditionsunternehmen Krautwurst Thüringer Wurstspezialitäten hat Insolvenz angemeldet, Massenentlassungen stehen bevor, und das Schlimmste ist: Ein Produktionsstopp scheint unvermeidlich. – Die Folgen für Südwestthüringen und seine Bevölkerung wären verheerend: kalter Bratwurstentzug und Tofuschock, verwaiste Grillgitter und Löschbierschwemme. Eine ganze Region droht abzudriften. Zu allem Überfluss ist der Insolvenzverwalter spurlos verschwunden. Ist er mit einem Geldkoffer durchgebrannt, wie es Geschäftsführer Jürgen Krautwurst befürchtet, oder wurde er von Schlachter Menschner mit dem Schweinespalter erschlagen? Eine total verfahrene Situation – wer, wenn nicht Anwalt Fickel sollte den Karren aus dem Dreck ziehen? Dabei muss er sich allerdings zwischen zwei Leidenschaften entscheiden: Liebe oder Rostbratwurst.

Jun
25
Mo
Lesung & Musik mit Heike Eberius von Hammel und Bert Gocke in Zeulenroda-Triebes
Jun 25 um 10:30

»Der Wetterzauberer« – Lesung & Musik für Kinder mit Heike Eberius von Hammel und Bert Gocke

Mieses Wetter! Hexe Stummelzahn hätte sich ihren fürchterlichen Schnupfen längst weggezaubert, wenn sie nur wüsste, wo ihr Zauberstab liegt. Seit Wochen hat sie ihre Hexenstube nicht aufgeräumt. Krach – draufgetreten! Aua! Der Stab zaubert vor Schmerz eine Wolke aus rohen Eiern. Eine Katastrophe bahnt sich an, die selbst Zauberer Sinnso nicht in den Griff bekommt. Allein der Uhrengeist Tick kann helfen.

Die Autorin schlüpft in verschiedene Rollen. Durch das Programm führen Puppen. Bert, der Gitarrist, sorgt für die musikalische Umrahmung. Die Kinder singen mit, bewegen sich. Am Ende wird gerockt, bis der Fußboden wackelt.

Zwei Erkenntnisse: Lesen ist wichtig, ab und zu aufräumen ist von Vorteil.

Jugendliche aus Wolfersdorf präsentieren Texte in der Stadtbibliothek Neustadt an der Orla
Jun 25 um 13:30

Jugendliche aus Wolfersdorf stellen die Ergebnisse einer Schreibwerkstatt vor, die unter Anleitung des Autors Ronny Ritze im Jugendhilfezentrum »Wendepunkt« in Wolfersdorf entstanden.

Jun
26
Di
Lesung & Musik für Kinder mit Heike Eberius von Hammel und Bert Gocke in Waltershausen
Jun 26 um 14:30

»Der Wetterzauberer« – Lesung & Musik für Kinder mit Heike Eberius von Hammel und Bert Gocke

 

Mieses Wetter! Hexe Stummelzahn hätte sich ihren fürchterlichen Schnupfen längst weggezaubert, wenn sie nur wüsste, wo ihr Zauberstab liegt. Seit Wochen hat sie ihre Hexenstube nicht aufgeräumt. Krach – draufgetreten! Aua! Der Stab zaubert vor Schmerz eine Wolke aus rohen Eiern. Eine Katastrophe bahnt sich an, die selbst Zauberer Sinnso nicht in den Griff bekommt. Allein der Uhrengeist Tick kann helfen.

Die Autorin schlüpft in verschiedene Rollen. Durch das Programm führen Puppen. Bert, der Gitarrist, sorgt für die musikalische Umrahmung. Die Kinder singen mit, bewegen sich. Am Ende wird gerockt, bis der Fußboden wackelt.

Zwei Erkenntnisse: Lesen ist wichtig, ab und zu aufräumen ist von Vorteil.

Jun
27
Mi
»Jedes Wort hat eine Melodie« – mit Martin Stiebert in Schillers Gartenhaus in Jena
Jun 27 um 09:00

Musik und Märchen gleichermaßen öffnen die Phantasiewelt des Kindes. Anhand der Geschichte vom »Brüderchen Vierbein« und ausgewählter Musikstücke können Kinder spielerisch miterleben, wie Musik und Sprache, erzählte Geschichte und erklingende Instrumente zusammenwirken. Laden Sie Musiker der Jenaer Philharmonie und den Erzähler Martin Stiebert doch einfach zu einer Darbietung der Geschichte in Ihren Kindergarten ein!

»Der Wetterzauberer« – Lesung & Musik für Kinder mit Heike Eberius von Hammel und Bert Gocke in Meiningen
Jun 27 um 09:30

»Der Wetterzauberer« – Lesung & Musik für Kinder mit Heike Eberius von Hammel und Bert Gocke

Mieses Wetter! Hexe Stummelzahn hätte sich ihren fürchterlichen Schnupfen längst weggezaubert, wenn sie nur wüsste, wo ihr Zauberstab liegt. Seit Wochen hat sie ihre Hexenstube nicht aufgeräumt. Krach – draufgetreten! Aua! Der Stab zaubert vor Schmerz eine Wolke aus rohen Eiern. Eine Katastrophe bahnt sich an, die selbst Zauberer Sinnso nicht in den Griff bekommt. Allein der Uhrengeist Tick kann helfen.

Die Autorin schlüpft in verschiedene Rollen. Durch das Programm führen Puppen. Bert, der Gitarrist, sorgt für die musikalische Umrahmung. Die Kinder singen mit, bewegen sich. Am Ende wird gerockt, bis der Fußboden wackelt.

Zwei Erkenntnisse: Lesen ist wichtig, ab und zu aufräumen ist von Vorteil.

»Jedes Wort hat eine Melodie« – mit Martin Stiebert in Schillers Gartenhaus in Jena
Jun 27 um 10:00

Musik und Märchen gleichermaßen öffnen die Phantasiewelt des Kindes. Anhand der Geschichte vom »Brüderchen Vierbein« und ausgewählter Musikstücke können Kinder spielerisch miterleben, wie Musik und Sprache, erzählte Geschichte und erklingende Instrumente zusammenwirken. Laden Sie Musiker der Jenaer Philharmonie und den Erzähler Martin Stiebert doch einfach zu einer Darbietung der Geschichte in Ihren Kindergarten ein!

Jun
28
Do
Lenzens Eseley – Goethe-Akademie in Weimar
Jun 28 – Jul 2 ganztägig

Lenzens Eseley. Goethe und die jungen Dichter: Lenz, Hölderlin, Kleist – Goethe-Akademie der Goethe-Gesellschaft Weimar in Kooperation mit der Thomas-Morus-Akademie Bensberg.

»Jedes Wort hat eine Melodie« – mit Martin Stiebert in Schillers Gartenhaus in Jena
Jun 28 um 09:00

Musik und Märchen gleichermaßen öffnen die Phantasiewelt des Kindes. Anhand der Geschichte vom »Brüderchen Vierbein« und ausgewählter Musikstücke können Kinder spielerisch miterleben, wie Musik und Sprache, erzählte Geschichte und erklingende Instrumente zusammenwirken. Laden Sie Musiker der Jenaer Philharmonie und den Erzähler Martin Stiebert doch einfach zu einer Darbietung der Geschichte in Ihren Kindergarten ein!

»Jedes Wort hat eine Melodie« – mit Martin Stiebert in Schillers Gartenhaus in Jena
Jun 28 um 10:00

Musik und Märchen gleichermaßen öffnen die Phantasiewelt des Kindes. Anhand der Geschichte vom »Brüderchen Vierbein« und ausgewählter Musikstücke können Kinder spielerisch miterleben, wie Musik und Sprache, erzählte Geschichte und erklingende Instrumente zusammenwirken. Laden Sie Musiker der Jenaer Philharmonie und den Erzähler Martin Stiebert doch einfach zu einer Darbietung der Geschichte in Ihren Kindergarten ein!

Gedichte des Dichters Hans Magnus Enzensberger in der Dichterstätte »Sarah Kirsch« in Limlingerode
Jun 28 um 14:30

„Bevor du B sagst, verweile doch, horch, bedenk, was du gesagt hast …“

Gedichte von Hans Magnus Enzensberger

„Bevor du B sagst, verweile doch, horch, bedenk, was du gesagt hast …“ Hans Magnus Enzensberger, geb. 1929, Dichter, Schriftsteller, Herausgeber, Übersetzer, Redakteur, vorgestellt von Stephanie und Matthias Schick.

Musikalische Lesung mit Dirk Zöllner und André Drechsler in Greiz
Jun 28 um 19:00

„Affenzahn“. Musikalische Lesung mit Dirk Zöllner und André Drechsler

Dirk Zöllner kann Songs schreiben, singen und von der Bühne aus das Publikum begeistern, das weiß man. Dass er auch ein begnadeter Geschichtenerzähler ist, hat er in seiner Autobiografie bewiesen. Er selbst bezeichnet sich als „freischaffender Überlebenskünstler“.

Seine unkonventionellen Ansichten über Kunst und Leben stellt er in den pointierten Kolumnen dieses Buches zur Diskussion. Er lässt die Glocken für „Silly“ läuten, bekennt, wie alle Musik-Normalverbraucher fast immer die Best of seines eigenen Lebens zu hören, fragt, was Seelensänger Seal mit einem Eiszapfen will, und hält an unverrückbaren Wahrheiten fest, beispielsweise: „Richtige Bands sind Banden, von pubertierenden Jungs gegründet, die ganz viel Bock auf das Leben und die Mädchen haben.“

Lesung und Gespräch mit Ludwig Fischer in Jena
Jun 28 um 19:30

Naturkunden: Brennnesseln.

Lesung und Gespräch über Nature Writing mit Ludwig Fischer.

 

Moderation: Peter Braun.

Ludwig Fischer ist Landschafts- und Naturtheoretiker, Schriftsteller, Gärtner, Kräuterexperte. Sein Buch über Brennnesseln erschien in der viel beachteten Reihe »Naturkunden« bei Matthes & Seitz.

Die erstaunliche Natur- und Kulturgeschichte einer zumeist verachteten und gemiedenen Pflanze, mit Einblicken in Märchen und unbekannte Dokumente, in literarische Texte, kühne Projekte und vielerlei Wissenswertes, so zum Beispiel weshalb Jeanne d’Arc in einem Nesselgewand zur Hinrichtung gekarrt wurde; dass man Nesselfasern heute in den Innenauskleidungen von Autos wiederfinden kann; wie die ›Donnernessel‹ den Göttern verbunden war und dass Brennnesseln, unter Obstbäume gepflanzt, den Ertrag steigern. Der Leser erfährt, dass Brennnesselsamen schon in der Antike als Aphrodisiakum galten; dass sich ganze Kochbücher mit Rezepten füllen lassen, in denen Brennnesselblätter eine wichtige Zutat sind, bis hin zu raffinierten Brennnessel-Smoothies – kurz: dass das verwünschte Unkraut, mit dem man schmerzhafte Bekanntschaft machen kann, in der Geschichte der Menschen eine der wichtigsten wilden Nutzpflanzen war und wie sie in den letzten Jahrzehnten wiederentdeckt wird.

Jul
3
Di
Vortrag von Dr. Angelika Pöthe in Weimar
Jul 3 um 17:00

Carl Alexanders Italienreisen und sein Verständnis von Kunstpflege

Vortrag von PD Dr. Angelika Pöthe.

Jul
4
Mi
Literaturland Thüringen unterwegs … in Brüssel
Jul 4 um 18:30

Nachdenken über Deutschland – Die Schriftsteller Jürgen K. Hultenreich (Berlin) und Wulf Kirsten (Weimar) lesen in der Vertretung des Freistaats Thüringen bei der Europäischen Union in Brüssel

 

  • Begrüßung: Dr. Babette Winter (Staatssekretärin für Kultur und Europa in der Thüringer Staatskanzlei)
  • Einführung: Christoph Schmitz-Scholemann (Vorsitzender des Thüringer Literaturrates e.V.)
  • Lesung Jürgen K. Hultenreich
  • Lesung Wulf Kirsten

 

Vor dem Hintergrund der gegenwärtigen politischen Debatten tun wir gut daran, einmal einen Blick in die geographische Mitte Deutschlands zu werfen. Der 1934 im sächsischen Klipphausen auf der »erde bei meißen« geborene Wulf Kirsten lebt seit 50 Jahren in Weimar. Der seit 30 Jahren im Berliner Wedding lebende Jürgen K. Hultenreich wurde 1948 in Erfurt geboren. Ihre Lebensgeschichten und ihre schriftstellerische Arbeit sind auf unterschiedliche Weise mit der entgleisten Utopie des sozialistischen Experiments DDR verbunden – und mit den Folgen, die der politische Umbruch Deutschlands vor einem Vierteljahrhundert auslöste. Zwei sprachgewaltige Wortarbeiter geben einen Einblick in ihr erzählerisches und in ihr dichterisches Schaffen.

Jürgen K. Hultenreich absolvierte eine Lehre als Gebrauchswerber. Mitte der 1960er Jahre wurde er nach einem illegalen Grenzübertritt in der CSSR verhaftet und verbrachte ein halbes Jahr in Untersuchungshaft der Staatssicherheit, mit zeitweiliger Internierung in der Psychiatrischen Klinik Pfafferode bei Mühlhausen.  Seit 1985 lebt er in Berlin Wedding als freischaffender Schriftsteller und bildender Künstler.

Sein 2001 erschienener Roman »Die Schillergruft« über den erzwungenen Aufenthalt in der Psychiatrie ist eine eindrucksvolle Parabel auf eine kranke Gesellschaft, wie man sie selten in der deutschen Literatur findet. Kaum ein Roman von dieser erzählerischen Wucht ist bislang über die DDR geschrieben worden. Hultenreich nimmt den schier unerschöpflichen Erzählfaden seiner Erfurter Nachkriegskindheit und seiner dort verlebten Jugend nicht nur im Roman »Die Schillergruft«, sondern auch in den Erzählungen des Bandes »Westausgang« von 2005 immer wieder auf und webt so ein dichtes erzählerisches Netz. Zuletzt erschien von ihm »Das Bamberg des E.T.A. Hoffmann« (2016) und im September 2018 erscheint sein Buch »Hölderlin. Das halbe Leben« in der Edition A. B. Fischer, Berlin.

Wulf Kirsten arbeitete er als Buchhalter, Sachbearbeiter und Bauarbeiter, studierte dann Deutsch und Russisch auf Lehramt in Leipzig, wobei die Deutsche Bücherei zu seiner eigentlichen Universität wurde. Nach kurzer Tätigkeit als Lehrer war er von 1965 bis 1987 Lektor im Aufbau Verlag in Weimar. Seitdem lebt er als freier Schriftsteller, Publizist und Herausgeber in Weimar. Jenseits der Moden des Literaturbetriebs gehört Kirsten Sprache »in der man sich verproviantieren kann gegen Geschwindigkeit, Anpassung, Verlust« (Martin Walser zum wahrhaft Bleibenden, was die deutschsprachige Poesie in den letzten Jahrzehnten hervorgebracht hat. Von 1992 bis 2010 war er Autor des Zürcher Ammann Verlags, seitdem bei S. Fischer. Kirsten ist Mitglied mehrerer Akademien und erhielt für sein literarisches Schaffen zahlreiche Auszeichnungen, u.a. 2015 den Thüringer Literaturpreis. Zu seinen letzten erschienenen Büchern gehören »fliehende ansicht. Gedichte« (2012, frz. »images filantes«, 2014), »was ich noch sagen wollte. Gedichte« (2014), »Die Poesie der Landschaft«, hg. Jan Volker Röhnert (2016), »Die Prinzessinnen im Krautgarten« als TB (2018); »Die Schlacht bei Kesselsdorf / Kleewunsch« als TB (2018).

Die Veranstaltung ist eine Kooperation der Vertretung des Freistaats Thüringen bei der Europäischen Union in Brüssel mit dem Thüringer Literaturrat e.V., der in seiner Reihe »Literaturland Thüringen unterwegs« Literatur aus Thüringen in anderen Ländern vorstellt.

Jul
14
Sa
Ausstellungseröffnung »Aufbruch ins romantische Universum – August Wilhelm Schlegel« im Romantikerhaus Jena
Jul 14 um 15:00

Ausstellung »Aufbruch ins romantische Universum – August Wilhelm Schlegel«

 

In der Ausstellung zu entdecken ist ein ebenso innovativer wie vielseitiger Schriftsteller und Intellektueller, ein romantischer Weltbürger, dessen europaweite Netzwerke im Kontext einer interkulturellen Vermittlungspraxis ihresgleichen suchen.

Der Schriftsteller, Übersetzer und Philologe August Wilhelm Schlegel (1767–1845) war der kosmopolitischste unter den deutschen Romantikern, ein romantischer ‚Universalpoet‘ und -gelehrter zugleich, und er war ein unerschrockener Grenzgänger. Nicht nur in literarischer Hinsicht betrat er weitgehend unbekanntes Terrain; er bereiste zeitlebens die Länder Europas und war zwei Mal sogar im Begriff, nach Amerika auszuwandern. Neue Felder für die Literatur zu entdecken – dazu trieb ihn seine Neugier auf das vermeintlich Fremde und bislang Unbekannte unermüdlich an, um gemeinsam mit seinen Mitstreitern die deutsche Kultur im Zeichen des »Romantischen« von Grund auf zu erneuern und umzugestalten.
August Wilhelm Schlegel ist eine der Hauptfiguren der deutschen und der europäischen Romantik. Er muss in einem Atemzug mit all jenen Künstlern und Intellektuellen genannt werden, die um 1800 als Vermittler zwischen den Kulturen auftraten und die in nahezu allen kulturellen Zentren Europas einen großen Wirkungskreis etablierten.
In der Ausstellung zu entdecken ist ein ebenso innovativer wie vielseitiger Schriftsteller und Intellektueller, ein romantischer Weltbürger, dessen europaweite Netzwerke im Kontext einer interkulturellen Vermittlungspraxis ihresgleichen suchen.
Die einzelnen Themen der Ausstellung verknüpfen die Biographie mit dem literarischen Schaffen. So wird Schlegels interkulturelles Wirken als Romantiker sichtbar, das sich an jedem Ort anders entfaltet und sich neuen Gegenständen und Themen zuwendet.

Ausstellungsdauer:
14. Juli 2018 bis 21. Oktober 2018

Öffnungszeiten:

Dienstag – Sonntag 10:00 – 17:00 Uhr

Jul
26
Do
»VORLAUT« trifft »LEA« – Offene Lesebühne in Weimar
Jul 26 um 19:30

Das erste Mal auf einer Bühne stehen. Das erste Mal seinen Text und sich selber präsentieren. Das Publikum wartet gespannt. Einatmen, ausatmen. Das erste Wort erklingt…

Die offenen Lesebühnen VORLAUT und LEA – Lesebühne Erfurter Autoren kooperieren und eröffnen Schreibenden die Möglichkeit, ihre Texte öffentlich vorzutragen. Zehn Minuten auf der Bühne sind jedem und jeder gegeben, die es zu füllen gilt. Die Vortragenden können die Textart frei wählen, alles ist erlaubt und erwünscht. Unterstützt werden sie von einem eingeladenen Autor und einem Musik-Act.

VORLAUT ist das gemeinsame Projekt von Elisabeth Reck und Levin Simmet im Rahmen ihres Freiwilligen Sozialen Jahres, das Elisabeth bei der Erfurter Herbstlese und Levin beim Kulturzentrum mon ami in Weimar absolviert. VORLAUT in Erfurt arbeitet mit LEA zusammen, die von Andreas Budzier geleitet wird.

Alle, die sich auf die Bühne trauen und in Weimar lesen möchten, melden sich bitte bei Levin Simmet unter E-Mail simmet@monami-weimar.de.

Aug
12
So
Lesung mit Nancy Hünger und Christine Hansmann in Pößneck
Aug 12 um 15:00

„Der Garten im Gedicht“. Lesung mit Nancy Hünger und Christine Hansmann. Musik: Klaus Wegener (Klarinette/Saxophon)

„Hast du einen Garten und eine Bibliothek, dann hast du alles, was du brauchst.“ (Cicero)

Zu allen Zeiten haben Gärten MalerInnen und DichterInnen inspiriert. Ausgehend von einzelnen Blumen, weitet sich der Blick in das Leben der Gärten. Präsentiert werden ausgewählte Gedichte von Johann Wolfgang von Goethe bis in unsere Gegenwart, besinnlich oder humorvoll – Poesie pur!
Der bekannte Jenaer Musiker Klaus Wegener setzt mit Saxophon und Klarinette musikalische Akzente.

Aug
21
Di
Präsentation des neuen Goethe-Jahrbuchs der Goethe-Gesellschaft mit Dr. Walter Hettche in Weimar
Aug 21 um 18:00

Präsentation des neuen Goethe-Jahrbuchs der Goethe-Gesellschaft

»Paul Heyse und die Weimarer Goethe-Gesellschaft« – Vortrag vonDr. Walter Hettche (München).

Im Anschluss Geselligkeit bei einem Glas Wein.

Aug
24
Fr
»VORLAUT« trifft »LEA« – Offene Lesebühne in Weimar
Aug 24 um 19:30

Das erste Mal auf einer Bühne stehen. Das erste Mal seinen Text und sich selber präsentieren. Das Publikum wartet gespannt. Einatmen, ausatmen. Das erste Wort erklingt…

Die offenen Lesebühnen VORLAUT und LEA – Lesebühne Erfurter Autoren kooperieren und eröffnen Schreibenden die Möglichkeit, ihre Texte öffentlich vorzutragen. Zehn Minuten auf der Bühne sind jedem und jeder gegeben, die es zu füllen gilt. Die Vortragenden können die Textart frei wählen, alles ist erlaubt und erwünscht. Unterstützt werden sie von einem eingeladenen Autor und einem Musik-Act.

VORLAUT ist das gemeinsame Projekt von Elisabeth Reck und Levin Simmet im Rahmen ihres Freiwilligen Sozialen Jahres, das Elisabeth bei der Erfurter Herbstlese und Levin beim Kulturzentrum mon ami in Weimar absolviert. VORLAUT in Erfurt arbeitet mit LEA zusammen, die von Andreas Budzier geleitet wird.

Alle, die sich auf die Bühne trauen und in Weimar lesen möchten, melden sich bitte bei Levin Simmet unter E-Mail simmet@monami-weimar.de.

Aug
25
Sa
Vorstellung des Dichters Gottfried August Bürger in der Dichterstätte »Sarah Kirsch« in Limlingerode
Aug 25 um 14:30

Vorstellung des Dichters Gottfried August Bürger (1747-1794)

 

„Der Bauer An seinen Durchlauchtigen Tyrannen / … Ha! du wärst Obrigkeit von Gott? Gott spendet Segen aus; du raubst! Du nicht von Gott, Tyrann!“ Gottfried August Bürger, geboren 1747 in Molmerswende „Ich rühme mir Mein Dörfchen hier; Denn schönre Auen, Als ringsumher … Blühn nirgends mehr …“ gestorben 1794 in Göttingen, ein Dichter der Aufklärung, des Sturm und Drang. Der Förderverein Gottfried-August-Bürger Molmerswende e. V. stellt ihn in der „Dichterstätte“ vor.

Aug
28
Di
Verleihung des Dr.-Heinrich-Weber-Preises des Freundeskreises des Goethe-Nationalmuseums in Weimar
Aug 28 um 10:00

»Doch der Preis ist keineswegs gering.« – Verleihung des Dr.-Heinrich-Weber-Preises des Freundeskreises des Goethe-Nationalmuseums.

12 Uhr, Garten am histo­rischen Goethewohnhaus: »…mit dem Glockenschlag zwölf..«

Fest zu Goethes 269. Geburtstag in Weimar
Aug 28 um 16:00 – 23:00

16–18 Uhr Kinder- und Familienprogramm
18-23 Uhr Abendprogramm

Dieses Jahr begeht Weimar den 200. Geburtstag des Großherzogs Carl Alexander von Sachsen-Weimar-Eisenach, der nicht nur glühender Goethe-Verehrer war (»Ich könnte alles entbehren, Goethe nicht.«), sondern sich auch für die Förderung künstlerischer und musikalischer Begabungen einsetzte. Das Programm zu dem Fest des diesjährigen Goethegeburtstags wird Goethe als Dichter thematisieren und dabei in besonderem Maße junge Talente zu Wort und Aktion kommen lassen. Frei nach dem Motto »Her mit dem jungen Gemüse!« wird mit einem vielfältigen Programm aus Musik, Theater, Lesungen, Tanz, Film, Kreativität und Kulinarik Geburtstag gefeiert. Rund um das Römische Haus lädt die Klassik Stiftung Weimar kleine und große Gäste in den idyllischen, illuminierten Park an der Ilm ein.

Buchvorstellung mit Peter Walther & Torsten Unger im KulturHaus Dacheröden in Erfurt
Aug 28 um 19:30

»Neu aufgeblättert – Hans Fallada«: Mit dem Fallada-Biografen Peter Walther & Torsten Unger.

Aug
30
Do
Vortrag von Prof. Dr. Aeka Ishihara in Weimar
Aug 30 um 18:00

Die Affinität zwischen dem Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach und Japan

Vortrag von Prof. Dr. Aeka Ishihara, Tokio.

Philipp Franz von Siebold (1796–1866), der wegen des Besitzes geheimer Karten der Spionage bezichtigt und 1830 aus Japan ausgewiesen worden war, publizierte 1836 das monumentale Werk Nippon. Obwohl die meisten seiner Karten erst nach 1851 veröffentlicht wurden, erschien bereits 1840 ein Karte vom Japanischen Reiche. In Weimar befinden sich sogar zwei Exemplare dieses seltenen Stücks. – Der Vortrag beschäftigt sich mit der Affinität des Großherzogtums zu Japan, welche sich von Großherzog Carl Alexander bis zu seinem Großvater Carl August zurückverfolgen lässt. Carl Alexander war nicht nur eng mit Siebolds ältestem Sohn Alexander befreundet, sondern bemüht, auch finanziell durch die Auslobung von Stipendien und auf diplomatischem Parkett, um den Austausch der Kulturen.

Sep
1
Sa
Antje Horn erzählt: »Vom Säen und Ernten. Märchen für Erwachsene« im Pfarrgarten Triptis
Sep 1 um 16:00

Seit einigen Jahren verzaubert Antje Horn mit der uralten Kunst des Geschichtenerzählens. Sie lehrt ihre Zuhörer ganz nebenher, dass sie still sitzen und lauschen können, wenn von anderen Menschen, anderen Kulturen in ganz neuen Zusammenhängen und aus nicht gekannten Perspektiven erzählt wird. Dabei wählt sie jeweils die passende Geschichte für einen Ort, einen Zeitpunkt und die anwesenden Menschen aus, verändert diese Geschichte mitunter ein wenig, um der Magie des Augenblicks besser nachzuspüren …

Antje Horn pflegt mit ihrer Kunst eine etwas aus der Mode gekommene Tradition und entwickelt sie zugleich auf eine sehr berührende Weise weiter. Sie verbindet diese Kunst, wann immer es geht, auch mit sozialem Engagement, für Flüchtlinge, für Opfer von Naturkatastrophen oder einfach nur, indem sie Poesie zu den Mitmenschen bringt. So trägt sie ohne alle Übertreibung zum besseren Verstehen zwischen Menschen bei…

Eine Hochstapler-Lesung mit Texten von Thomas Mann, Harry Domela und René Halkett in Weimar
Sep 1 um 17:00

Von falschen Prinzen und liebenswerten Monstern – Eine Hochstapler-Lesung mit Texten von Thomas Mann, Harry Domela und René Halkett

Deutschland in den 1920er Jahren. Die alte Ordnung ist verschwunden, die neue noch nicht so recht angekommen. Selbstbewusstsein und Abenteuerlust treffen auf Untertanengeist und Obrigkeitshörigkeit. Eine gute Zeit für einen Menschenschlag, der nicht ist, wofür er sich ausgibt, und damit sein gesellschaftliches Vorankommen sichert: der Hochstapler. Mit seinen »Bekenntnissen des Hochstaplers Felix Krull«, erstmals erschienen 1922, hat Thomas Mann dieser Figur ein literarisches Denkmal gesetzt.

In einer Lesung präsentiert das Kunstfest Texte, die sich dem Phänomen des Hochstaplers aus verschiedenen Blickwinkeln nähern und dabei gleichzeitig ein spannendes Panorama der frühen Weimarer Republik zeichnen. Natürlich darf »Felix Krull« dabei nicht fehlen. Mit René Halkett und Harry Domela kommen jedoch auch zwei Autoren zu Wort, die auf besondere Weise mit Weimar und Thüringen verbunden sind.

René Halkett wurde 1900 als Albrecht Freiherr von Fritsch in Weimar geboren. Er studierte am Bauhaus und emigrierte 1933 nach England. Bereits 1939 erschien dort sein autobiografisches Zeitporträt »The Dear Monster«, das erst 2011 unter dem Titel »Der liebe Unhold« auf Deutsch veröffentlicht wurde und die Ziellosigkeit einer ganzen Generation nach dem Ersten Weltkrieg beschreibt.

Harry Domela hingegen war vielleicht der berühmteste Hochstapler der Weimarer Republik. 1926 steigt er unter dem Namen Baron von Korff in einem Erfurter Hotel ab, wird jedoch bald für Wilhelm von Preußen, den Sohn des früheren Kronprinzen, gehalten. Er genießt die Aufmerksamkeit, die ihm als Königliche Hoheit in Thüringen zuteil wird. Der Schwindel fliegt auf, Domela wird festgenommen. Im Gefängnis schreibt er mit »Der falsche Prinz« seine Memoiren, die ein beredtes Zeugnis vom Zustand der Weimarer Republik jener Jahre ablegen.

Sep
2
So
Antje Horn erzählt: »Vom Säen und Ernten. Märchen für Erwachsene« in Saalburg-Ebersdorf
Sep 2 um 16:00

Seit einigen Jahren verzaubert Antje Horn mit der uralten Kunst des Geschichtenerzählens. Sie lehrt ihre Zuhörer ganz nebenher, dass sie still sitzen und lauschen können, wenn von anderen Menschen, anderen Kulturen in ganz neuen Zusammenhängen und aus nicht gekannten Perspektiven erzählt wird. Dabei wählt sie jeweils die passende Geschichte für einen Ort, einen Zeitpunkt und die anwesenden Menschen aus, verändert diese Geschichte mitunter ein wenig, um der Magie des Augenblicks besser nachzuspüren …

Antje Horn pflegt mit ihrer Kunst eine etwas aus der Mode gekommene Tradition und entwickelt sie zugleich auf eine sehr berührende Weise weiter. Sie verbindet diese Kunst, wann immer es geht, auch mit sozialem Engagement, für Flüchtlinge, für Opfer von Naturkatastrophen oder einfach nur, indem sie Poesie zu den Mitmenschen bringt. So trägt sie ohne alle Übertreibung zum besseren Verstehen zwischen Menschen bei…

Sep
3
Mo
Sebastian ist krank – Lesebühne in Jena
Sep 3 um 20:00

Jenas junge, beste und einzige monatliche Lesebühne.

 

Wir sind Slam-Poeten, Storyteller, Lyriker, Prosaisten und Ex-Grundschüler.

Wir sind mehrfach mit Preisen und Titeln überschüttete Literaten, die sich an schlechten Wortspielen versuchen. Wir entfesseln mal tosenden Applaus, mal zum Zerreißen gespannte Stille und sind dabei stets mindestens so mittel. Wir sind Jenas junge, beste und einzige monatliche Lesebühne. Wir sind Sebastian ist krank.

Wir? Das sind: Die sagenumwogenen Linn Dittner und Flemming Witt, der legendenumrankte Steve Kußin und der fabelhafte Friedrich Herrmann. Und natürlich Sebastian (Sebastian ist krank). Mit dabei sind wieder Gäste.

 

Sep
6
Do
Vortrag von Dr. Manfred Osten in Weimar
Sep 6 um 18:00

Goethe – der Konfuzius von Weimar. Zur Aktualität des Goetheschen Ostasien-Verständnisses

 

Vortrag von Dr. Manfred Osten, Bonn.

Lesung mit Stefan Bollmann auf Burg Ranis
Sep 6 um 19:30

Das 20. Jahrhundert ist noch kein Jahr alt, da macht sich eine Gruppe junger Aussteiger nach Ascona an den Lago Maggiore auf. Sie gründen den Monte Verità, den Berg der Wahrheit. Ihre Agenda: in der Natur leben, sich vegan ernähren, freier lieben, sich selbst verwirklichen. Schnell verbreitet sich ihr Ruf nach Berlin, München, Genf und St. Petersburg. Erich Mühsam kommt, völlig blank, mit dem schönen Dichter Johannes Nohl im Schlepptau, doch er verträgt das vegetarische Essen nicht. Käthe Kruse tanzt mit ihrem unehelichen Kind an Weihnachten ums Feuer. Hermann Hesse flüchtet sich vor dem Alkohol nach Ascona und gräbt sich in die Erde ein. Marianne Werefkin malt über sechshundert Bilder. Mary Wigman folgt ihrem Lehrer Rudolf von Laban auf den Berg und bringt diesen mit ihrem Tanz an die Sonne zum Beben.

Stefan Bollmann liest aus seinem Buch »Monte Verità 1900 – der Traum vom alternativen Leben beginnt« und erzählt von den Lebensreformern und der faszinierenden Aktualität ihrer Ideen bis heute.

Sep
7
Fr
Lesung mit Manja Präkels in Jena
Sep 7 um 19:30

»Als ich mit Hitler Schnapskirschen aß« -Lesung mit Manja Präkels

 

Landleben zwischen Lethargie und Lebenslust. Mimi und Oliver sind Nachbarskinder und Angelfreunde in einer kleinen Stadt an der Havel. Sie spielen Fußball miteinander, leisten den Pionierschwur und berauschen sich auf Familienfesten heimlich mit den Schnapskirschen der Eltern. Mit dem Mauerfall zerbricht auch ihre Freundschaft. Mimi sieht sich als der letzte Pionier – Timur ohne Trupp. Oliver wird unter dem Kampfnamen Hitler zu einem der Anführer marodierender Jugendbanden. In Windeseile bringen seine Leute Straßen und Plätze unter ihre Kontrolle. Dann eskaliert die Situation vollends …

Manja Präkels erzählt in ihrem Debütroman vom Verschwinden der DDR in einem brandenburgischen Kleinstadtidyll, dem Auftauchen verloren geglaubter Gespenster, von Freundschaft und Wut.

Manja Präkels wurde für dieses Buch mit dem Kranichsteiner Jugendliteratur-Stipendium 2018 ausgezeichnet und für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2018 nominiert. Zudem erhält die Autorin für dieses Buch den Anna-Seghers-Preis 2018.

Sep
8
Sa
Gedenkveranstaltung für den Schauspieler und Schriftsteller Hans Lucke in Weimar
Sep 8 um 14:00

Wir erinnern an den Schauspieler und Schriftsteller Hans Lucke, der am 27. August 2017 im Alter von 90 Jahren verstarb.

Moderation:  Frank Quilitzsch.

  • Musikalisches Rahmenprogramm: Prof. Wolf-Günther Leidel improvisiert über Werke von Richard Strauss.
  • »Erste Begegnung mit dem Theater« – Lesung von Wolfgang Haak aus Hans Luckes autobiographischen Aufzeichnungen.
  • »Die Ameise, die etwas besonderes sein wollte« – Lesung von Paul Andreas Freyer aus unveröffentlichten Märchen von Hans Lucke
  • »Jud Goethe« – Lesung von Wulf Kirsten aus Hans Luckes Prosaband.

Veranstalter: »Vox coelestis« Weimar e.V., Kulturdirektion der Stadt Weimar, Literarische Gesellschaft Thüringen e.V., Thüringer Literaturrat e.V.

Sep
13
Do
Vortrag von Dr. Siegfried Seifert in Weimar
Sep 13 um 18:00

»Bewegungen von großer Schönheit« – Wie Lady Hamilton Goethe, Herder und andere in Neapel faszi­nierte. Vortrag von Dr. Siegfried Seifert, Weimar.

Sep
18
Di
Vortrag von Dr. Michael Knoche in Rudolstadt
Sep 18 um 19:30

 

»Tumult im feurigen Gemüte. Goethe und Nicolai im Wortgefecht« – Vortrag von Dr. Michael Knoche.

Sep
20
Do
Lesung mit Natascha Würzbach in Weimar
Sep 20 um 17:00

Vorfahren er-finden: Wie eine Schriftstellerin mit Archivmaterial umgeht

Kommentierte Lesung aus dem autobiographischen Roman »Das magische Tintenfass« mit der Autorin Natascha Würzbach, Köln.

Lesung mit Landolf Scherzer in Rudolstadt
Sep 20 um 19:30

»Buenos días, Cuba« – Lesung mit Landolf Scherzer

 

Landolf Scherzer hat bei Reisen den Zufall auf seiner Seite. Kaum ist er auf Kuba, stirbt Fidel Castro, und er erlebt er ein Land im Ausnahmezustand. Um so drängender wird die Frage, wie die Ideale der Revolution in der Gegenwart bestehen.

Wer in Kuba viel fragt, dem wird wenig erlaubt, lernt Scherzer schon am ersten Tag in Havanna. Also macht er es bei seinen Recherchen wie die Kubaner, er geht Umwege und improvisiert. Jede Busfahrt, jeder Einkauf, jeder Spaziergang beschert ihm überraschende Begegnungen und Lebensberichte. Er bewundert, wie unkonventionell die Kubaner den problematischen Alltag meistern und wie ungebrochen der Stolz auf die Revolution und ihre Errungenschaften ist. Aber mit Schlitzohrigkeit und Optimismus allein lassen sich die Konflikte, die die Öffnung Kubas mit sich bringt, nicht lösen. Was also muss bewahrt, was soll verändert werden?

Literaturland Thüringen‹ ist eine gemeinsame Initiative von
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