Kalender

Ausstellungen

Sep
21
Fr
ganztägig Ausstellung »Der Weg in die Revo...
Ausstellung »Der Weg in die Revo...
Sep 21 2018 – Mrz 17 2019 ganztägig
Ausstellung »Der Weg in die Revolution. Soziale Bewegungen in Jena 1869 bis 1918« im Stadtmuseum Jena @ Stadtmuseum Jena | Jena | Thüringen | Deutschland
1869 trifft August Bebel erst­mals in Jena ein. Die Saa­le­stadt ist damals noch ein beschau­li­ches „Uni­ver­si­täts­dorf“, wie Ernst Haeckel sie lie­be­voll-iro­nisch nannte. Die rasante Expan­sion der Zeiss- und Schott­werke im letz­ten Drit­tel des 19. Jahr­hun­derts[...]
Nov
10
Sa
ganztägig Ausstellung »Grimms Märchen… und...
Ausstellung »Grimms Märchen… und...
Nov 10 2018 – Mrz 3 2019 ganztägig
»Grimms Mär­chen… und kein Ende – Euro­päi­sche Kunst­mär­chen« Die Aus­stel­lung doku­men­tiert die Ent­wick­lung vom roman­ti­schen Kunst­mär­chen zum rea­li­täts­ver­bun­den Wirk­lich­keits­mär­chen. Neben und nach den Brü­dern Grimm hat es in der euro­päi­schen Kul­tur­ge­schichte zahl­rei­che wei­tere Mär­chen­samm­ler und[...]
Dez
5
Mi
ganztägig Ausstellung »Knecht Ruprecht. Il...
Ausstellung »Knecht Ruprecht. Il...
Dez 5 2018 – Mrz 17 2019 ganztägig
Klaus Ensi­kat zählt zu den ange­se­hens­ten Buch­künst­lern der Gegen­wart. Das Lite­ra­tur­mu­seum »Theo­dor Storm« zeigt vom 5. Dezem­ber 2018 bis zum 17. März 2019 eine große Aus­wahl sei­ner Arbei­ten. Ensi­kats akri­bisch gezeich­nete und prä­gnant kolo­rierte Kin­der­buch­sze­nen[...]
Jan
18
Fr
ganztägig Ausstellung »Schätze des Goethe-...
Ausstellung »Schätze des Goethe-...
Jan 18 – Apr 7 ganztägig
Das Bau­haus-Jubi­läum 2019 führte zur Idee, die neue Folge der Schätze-Reihe des Goe­the- und Schil­ler-Archivs dem Thema Rund um Jubi­läen zu wid­men. So wer­den in der Aus­stel­lung neben einem Brief des Bau­haus­meis­ters Was­sily Kan­din­sky und[...]
Jan
25
Fr
ganztägig <span class="dquo">»</span>Dada ...
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Jan 25 – Mrz 13 ganztägig
»Dada trifft Bauhaus« – Ausstellung in der Galerie »C. Keller« in Weimar @ Galerie »C Keller«
Das achte The­men­jahr der Dada-Dekade 2012–2022 beleuch­tet die Bezie­hun­gen, die es zwi­schen Dada und dem Bau­haus gab. Aus die­sem Anlass ist vom 25. Januar bis 13. März in der Wei­ma­rer Gale­rie Markt 21 eine Aus­stel­lung[...]
ganztägig Ausstellung über Stéphane Hessel...
Ausstellung über Stéphane Hessel...
Jan 25 – Feb 20 ganztägig
Die Stadt-, Kreis- und Fahr­bi­blio­thek Apolda/Weimarer Land zeigt ab dem 25. Januar 2019 die Wan­der­aus­stel­lung »Die Würde des Men­schen…« über den Schrift­stel­ler Sté­phane Hes­sel.
Jan
26
Sa
ganztägig Ausstellung »Ernst Hardt in Weim...
Ausstellung »Ernst Hardt in Weim...
Jan 26 – Mai 19 ganztägig
Ausstellung »Ernst Hardt in Weimar« im Stadtmuseum Weimar
Ernst Hardt. Ein Wei­ma­rer Dich­ter schreibt Rund­funk­ge­schichte »Neues Wei­mar« – Deut­sches Natio­nal­thea­ter – Natio­nal­ver­samm­lung – Bau­haus – Rund­funk­pio­nier   Kura­tor: Dr. Alf Röß­ner, Direk­tor des Stadt­mu­se­ums Wei­mar. Im Jubi­lä­ums­jahr 2019 plant das Stadt­mu­seum Wei­mar eine[...]
Feb
6
Mi
ganztägig Ausstellung »100 Frauen und 100 ...
Ausstellung »100 Frauen und 100 ...
Feb 6 – Mrz 10 ganztägig
Erst seit 100 Jah­ren dür­fen Frauen wäh­len. Bis es dazu kam war es ein lan­ger, stei­ni­ger Weg. Noch heute kämp­fen Frauen in allen Tei­len der Welt um Aner­ken­nung und Gleich­be­rech­ti­gung. 65 Illus­tra­to­rin­nen haben für das[...]
Feb
8
Fr
ganztägig Ausstellung »Die Welt als Buch« ...
Ausstellung »Die Welt als Buch« ...
Feb 8 – Mrz 30 ganztägig
Aus­stel­lung »Nor­bert Hin­ter­ber­ger ›Die Welt als Buch‹« in Wei­mar   Nor­bert W. Hin­ter­ber­ger, em. Pro­fes­sor für Freie Kunst an der Fakul­tät Gestal­tung von 1993 bis 2015, zeigt seine groß­for­ma­ti­gen Künst­ler­bü­cher »Die Homi­ni­den-Evo­lu­tion«, »Das Buch über[...]
Apr
11
Do
ganztägig Ausstellung »Die Bauhausbücher« ...
Ausstellung »Die Bauhausbücher« ...
Apr 11 – Jul 28 ganztägig
»Die Bau­haus­bü­cher« – Ein euro­päi­sches Publi­ka­ti­ons­pro­jekt des Bau­hau­ses 1924–1930   Die Aus­stel­lung basiert auf der durch die Uni­ver­si­täts­bi­blio­thek in den ver­gan­ge­nen Jah­ren so gut wie voll­stän­dig zusam­men­ge­tra­ge­nen Kol­lek­tion der Bau­haus­bü­cher, ergänzt um Exem­plare aus der[...]
Dez
31
Di
ganztägig Dummy
Dummy
Dez 31 2030 – Dez 30 2044 ganztägig
 
Mai
17
Do
Buchvorstellung mit Patrick Baab und Robert E. Harkavy in Jena
Mai 17 um 19:00

Im Spin­nen­netz der Geheim­dienste. Warum wur­den Olof Palme, Uwe Bar­schel und Wil­liam Colby ermor­det?“

Buch­vor­stel­lung mit Patrick Baab und Robert E. Har­kavy

Die Autoren prä­sen­tie­ren die Bilanz jah­re­lan­ger Recher­chen zum Todes­fall Uwe Bar­schels, zur Ermor­dung Olof Pal­mes und zur Frage, ob der Ex-CIA-Chef Colby tat­säch­lich bei einem Boots­un­fall ums Leben kam. Wie die Ein­schät­zung im Ein­zel­fall auch aus­fal­len mag, allein die Indi­zien machen deut­lich, dass eine öffent­li­che Kon­trolle der Geheim­dienste auch in den west­li­chen Demo­kra­tien wich­ti­ger ist denn je.

Auf Wunsch kann in Beglei­tung von Fach­per­so­nal der Auf­zug genutzt wer­den, um das Trep­pen­stei­gen zum Ver­an­stal­tungs­raum zu redu­zie­ren.

Traumberuf Schriftsteller? mit Klaus Jäger im KulturHaus Dacheröden in Erfurt
Mai 17 um 19:30

Traum­be­ruf: Schrift­stel­ler? Stil­voll mor­den am PC oder: Wie arbei­tet ein Krimi-Autor? mit Klaus Jäger.

Mode­ra­tion: Ingrid Annel, Olaf Trunschke, VS Thü­rin­gen.

Klaus Jäger (Jahr­gang 1960), obwohl in einem Schrift­stel­ler-Haus­halt auf­ge­wach­sen, war schon Eisen­bah­ner, Brü­cken­bauer, Spreng­meis­ter, Berufs­sol­dat und Redak­teur, ehe im Jahr 2010 sein ers­ter Roman erschien. Vier sei­ner fünf Bücher sind Kri­mis (zuletzt »Renn­steig-Schwal­ben« im Emons-Ver­lag), und so wird er oft gefragt, wo er eigent­lich seine »kri­mi­nelle Ener­gie« her­nehme. Spä­tes­tens, wenn er dar­auf hin­weist, dass Schrift­stel­ler der ein­zige Beruf sei, bei dem man straf­recht­lich voll­kom­men unbe­denk­lich seine Schwie­ger­mut­ter ermor­den dürfe, stellt sich die Frage, ob Alb­träume zwin­gend zum Traum­be­ruf Schrift­stel­ler dazu­ge­hö­ren. Ant­wor­ten gibt es beim Gespräch mit Klaus Jäger im Kul­tur: Haus Dacheröden.

Es folgt:
14.06.2018: Vom Buch auf die Lein­wand. — Wie ein Kin­der­film ent­steht …
Gäste: Mar­kus Diet­rich, Simone Höft und Nora Läm­mer­mann

Eine Ver­an­stal­tung  des Thü­rin­ger Schrift­stel­ler­ver­ban­des gemein­sam mit dem Kul­tur: Haus Dacheröden und dem 26. Deut­schen Kin­der Medien Fes­ti­val GOLDENER SPATZ.

Unter dem Titel »Traum­be­ruf: Schrift­stel­ler?« ver­an­stal­ten der Thü­rin­ger Schrift­stel­ler­ver­band und Lese-Zei­chen e.V. gemein­sam mit dem Kul­tur: Haus Dacheröden eine Reihe von Gesprä­chen für neu­gie­rige Leser und inter­es­sierte Schrei­bende zu The­men rund um Bücher, vor allem zum Schrei­ben und Ver­öf­fent­li­chen.

Konzertante Lesung mit Thomas Thieme und Arthur Thieme auf Schloss Ettersburg
Mai 17 um 20:00

Das ver­lo­rene Para­dies. Epi­sches Gedicht von John Mil­ton

Kon­zer­tante Lesung mit Tho­mas Thieme und Arthur Thieme.
Der Text wurde ein­ge­rich­tet von Julia von Sell.

Mai
18
Fr
Franz-Schubert-Abend mit Udo Samel, Jan Kobow und Daniel Heide auf Schloss Ettersburg
Mai 18 um 18:00

»Schwa­nen­ge­sang«

Ein Franz-Schu­bert-Abend mit Udo Samel, Jan Kobow und Daniel Heide.

Gemein­sam ver­an­stal­tet mit dem Lyri­schen Salon. Lie­der­abend auf Schloss Etters­burg.

Lesung aus Alfred Brehms »Tierleben« im KulturHaus Dacheröden in Erfurt
Mai 18 um 19:00

Im Rah­men der Son­derau­stel­lung »Von wüten­den Schlan­gen und fei­gen Wöl­fen – die Wie­der­ent­de­ckung des Brehm­schen Erbes in Ren­then­dorf« fin­det im Haus Dacheröden eine Lesung statt, bei der Tier­be­schrei­bun­gen aus Brehms Tier­le­ben gele­sen wer­den.

Lau­schen Sie Brehms unter­halt­sa­men Tier­be­schrei­bun­gen und las­sen Sie sich durch seine Sprach­ge­wandt­heit ver­zau­bern!

Lesung mit Uwe Schimunek in Erfurt
Mai 18 um 19:30

Lesung mit Uwe Schi­mu­nek – »Geis­ter­stät­ten Thü­rin­gen – Ver­ges­sene Orte«

 

Thü­rin­gen ist bekannt als das „Grüne Herz Deutsch­lands“, das idyl­li­sche Land­schaf­ten vom Thü­rin­ger Wald bis zur Rhön und tou­ris­ti­sche High­lights von Welt­rang wie die bezau­bernde Alt­stadt von Wei­mar oder die stolze Wart­burg in Eisen­ach zu bie­ten hat. Doch Thü­rin­gen besitzt auch ein ande­res Gesicht: In sei­nen male­ri­schen Ber­gen und Tälern ver­steckt sich man­cher geheim­nis­vol­ler Ort, an dem einst Men­schen wohn­ten, arbei­te­ten oder sich Gesun­dung erhoff­ten und der nun dem Ver­fall preis­ge­ge­ben ist.

Die Autoren Arno Specht und Uwe Schi­mu­nek sowie die Foto­gra­fen Babett Köh­ler, Peter Män­nig und Adrian Specht füh­ren den Leser zu 14 der auf­re­gends­ten thü­rin­gi­schen Geis­ter­stät­ten. Unter den vor­ge­stell­ten Gebäu­den und Anwe­sen sind das Jagd­schloss Raths­feld im sagen­um­wo­be­nen Kyff­häu­ser­ge­birge, das Kai­ser Wil­helm II. ebenso zu sei­nen Gäs­ten zählte wie erho­lungs­su­chende Sol­da­ten, die mon­däne Sophi­en­heil­stätte bei Bad Berka, die einst Tuber­ku­lo­se­kranke beher­bergte, oder das luxu­riöse Ober­ho­fer Gäs­te­haus von Wal­ter Ulb­richt. In stim­mungs­vol­len Tex­ten und Foto­gra­fien erzählt das Buch die Geschich­ten, die sich hin­ter den ver­fal­le­nen Fas­sa­den ver­ber­gen, und fängt die mor­bide Fas­zi­na­tion ein, die Gebäude aus­strah­len, die ihre Zeit über­dau­ert haben.

Mai
19
Sa
Boris-Sawinkow-Lesung mit Christian Berkel auf Schloss Ettersburg
Mai 19 um 15:00

»Das schwarze Pferd. Roman aus dem Rus­si­schen Bür­ger­krieg« – Chris­tian Ber­kel liest Boris Sawin­kow.

Mai
21
Mo
Lou-Andreas-Salomé-Lesung mit Petra Schmidt-Schaller auf Schloss Ettersburg
Mai 21 um 16:00

»Eine Aus­schwei­fung« – Petra Schmidt-Schal­ler liest Lou Andreas-Salomé.

Mai
22
Di
Schreibwerkstatt für Jugendliche mit dem Autor Ronny Ritze in Wolfersdorf
Mai 22 um 13:30 – 18:30

Schreib­werk­statt für Jugend­li­che mit dem Autor Ronny Ritze in Wol­fers­dorf

Im Rah­men von »Kul­tur macht stark – Bünd­nis für Bil­dung« fin­det mit Jugend­li­chen in Wol­fers­dorf die zweite von fünf­zehn Schreib­werk­stät­ten statt.

In Zusam­men­ar­beit mit WENDEPUNKT e.V.- Jugend­hil­fe­zen­trum Wol­fers­dorf, Stadt­bi­blio­thek Neu­stadt, Bun­des­ver­band der Fried­rich Böde­cker Kreise e.V. Geför­dert durch das Bun­des­mi­nis­te­rium für Bil­dung und For­schung.

Mai
23
Mi
Schreibwerkstatt für Jugendliche mit Ingrid Annel im KulturHaus Dacheröden in Erfurt
Mai 23 um 16:00

WWW – Schreib­werk­statt für Jugend­li­che mit Ingrid Annel.

Vortrag von Prof. Dr. Ulrich Johannes Schneider in Weimar
Mai 23 um 18:00

Über­dachte Öffent­lich­keit. Men­schen in der Biblio­thek

 

Vor­trag von Prof. Dr. Ulrich Johan­nes Schnei­der (Direk­tor der Uni­ver­si­täts­bi­blio­thek Leip­zig), anläss­lich des 15. Geburts­ta­ges der Gesell­schaft Anna Ama­lia Biblio­thek
in der Reihe »Kon­stel­la­tio­nen. Neue Sich­ten der Biblio­thek«.

Das Jahr 1850 mar­kiert in der Biblio­theks­ge­schichte den Über­gang von der Früh­mo­derne zur Moderne, von der Archiv­bi­blio­thek zur Lese­saal­bi­blio­thek. Prof. Dr. Ulrich Johan­nes Schnei­der, Biblio­theks­di­rek­tor und Kul­tur­phi­lo­soph, zeigt die Bedeu­tung des Wan­dels anhand von Biblio­theks­bau­ten, die nach 1850 ent­stan­den sind.
Dr. Annette See­mann, Vor­sit­zende der Gesell­schaft Anna Ama­lia Biblio­thek, wird ein­lei­tend auf die viel­fäl­tige Arbeit des Ver­eins zur Unter­stüt­zung der Biblio­thek zurück- und auf künf­tige Auf­ga­ben vor­aus­bli­cken.

Pro­gramm

  • Begrü­ßung: Dr. Rein­hard Laube, Direk­tor der Her­zo­gin Anna Ama­lia Biblio­thek
  • 15 Jahre Gesell­schaft Anna Ama­lia Biblio­thek e. V., Dr. Annette See­mann, Vor­sit­zende der Gesell­schaft Anna Ama­lia Biblio­thek e. V.
  • Über­dachte Öffent­lich­keit. Men­schen in der Biblio­thek, Prof. Dr. Ulrich Johan­nes Schnei­der, Direk­tor der Uni­ver­si­täts­bi­blio­thek Leip­zig
Lesekreis in Weimar
Mai 23 um 19:30

Das Lite­ra­tur­fes­ti­val juLi im juni bie­tet jähr­lich span­nende Ent­de­ckungs­rei­sen durch
wun­der­same Bücher­wel­ten. Und wie taucht man am bes­ten in diese sprach­li­chen Sphä­ren ein und begeg­net dem geschrie­be­nen Wort direkt? Gemein­sam. Denn die­ses Jahr lädt juLi im juni bereits in Vor­be­rei­tung auf das Fes­ti­val zu einem klei­nen, krea­ti­ven Aus­tausch ein. Bei einem Lese­kreis im his­to­ri­schen Gewöl­be­kel­ler der Stadt­bi­blio­thek Wei­mar am 15., 23. und 30. Mai wird sich ab 19:30 Uhr gemein­sam und in locke­rer Atmo­sphäre der Lite­ra­tur ange­nä­hert.
Thema ist Elias Vor­pahl s rüh­ren­der Debüt­ro­man „Der Wort­schatz“. Eine fan­ta­sie­volle
Geschichte über ein Wort, das sei­nen Sinn ver­lo­ren hat und sich auf des­sen Suche begibt.
Die Teil­nahme am Lese­kreis ist kos­ten­los und wird von der Stadt­bi­blio­thek Wei­mar, der
Tha­lia Buch­hand­lung und Lese­zei­chen e.V. unter­stützt.

Lesung mit André Schinkel in Wandersleben
Mai 23 um 20:00

Der Dich­ter André Schin­kel liest aus sei­nem neuen Gedicht­band »Boden­kunde«

Expe­di­tion und Besin­nung zugleich – in sei­nen neuen Gedich­ten, die den Nach­fol­ger sei­nes 2007er Ban­des „Löwen­pan­neau“ bil­den, sieht man André Schin­kel mit der Ver­tie­fung sei­ner poe­ti­schen Sich­ten befasst. Die Texte von „Boden­kunde“ ent­stan­den in einer beweg­ten Phase des Autors und spre­chen über den Zwei­fel an der und die Hoff­nung auf die Liebe, sie reden in Amou­ren und Ron­del­len über die Schön­heit und den Schre­cken der Welt, ihrer Gegen­wart als zu ent­de­cken­des Para­dies, berich­ten von inne­ren wie äuße­ren Rei­sen, Gestir­nen, vom Licht und der Sehn­sucht.

Mai
24
Do
Lesung mit Herfried Münkler in Gotha
Mai 24 um 18:00

Der Drei­ßig­jäh­rige Krieg. Euro­päi­sche Kata­stro­phe, deut­sches Trauma 1618 bis 1648 – Lesung mit Her­fried Münk­ler.

Lesung und Gespräch mit Karl-Heinz Bohrer auf Schloss Ettersburg
Mai 24 um 18:00

»Jetzt. Geschichte mei­nes Aben­teu­ers mit der Phan­ta­sie« –  Lesung und Gespräch mit Karl Heinz Boh­rer.

Lesung mit Manfred Quiring in Suhl
Mai 24 um 19:00

Putins rus­si­sche Welt. Wie der Kreml Europa spal­tet – Lesung mit Man­fred Qui­ring.

Mai
25
Fr
Lesung und Gespräch mit Monika Maron auf Schloss Ettersburg
Mai 25 um 18:00

»Munin oder Chaos im Kopf« – Lesung und Gespräch mit Monika Maron.

Lesung mit Michael Krüger im Kloster Mildenfurth
Mai 25 um 19:00

Michael Krü­ger liest aus sei­nen Gedich­ten

 

Michael Krü­ger ist Dich­ter, Ver­le­ger, Über­set­zer. Gebo­ren wurde er 1943 in Witt­gen­dorf bei Zeitz. Zwi­schen 1986 und 2013 war er Ver­lags­lei­ter des Carl Han­ser Ver­lags. Seit 2013 ist er Prä­si­dent der Baye­ri­schen Aka­de­mie der Schö­nen Künste.
Soeben hat Michael Krü­ger einen Lyrik­band mit dem Titel „Ein­mal ein­fach“ ver­öf­fent­licht. Seine neuen Gedichte sind Wort­mel­dun­gen unter­wegs, von einer Reise ins Offene.
„Ein­mal ein­fach“ heißt Hin­reise – ohne Rück­fahr­karte. Nicht zurück in die neuen Ver­hält­nisse der Ent­sinn­li­chung, Spei­che­rung, des Bescheid­wis­sens und der Hetze im Netz. Und wohin geht die Reise? Wie­der und noch ein­mal: in die Natur – als wären aus­ge­rech­net Bäume und Wie­sen und weite Him­mel das, was man von der Welt im Gedächt­nis behal­ten will.
Ach, wer so rei­sen könnte, mit offe­nen Augen: nicht ver­klä­rend, nicht mehr naiv und den­noch nicht ohne Rüh­rung. Nicht mit gro­ßen Wor­ten, son­dern ein­mal ein­fach – ohne Ziel.

Verleihung der Ehrengaben der Deutschen Schillerstiftung von 1859 in Weimar
Mai 25 um 19:00

Die mit 10.000 Euro dotierte Ehren­gabe der Deut­schen Schil­ler­stif­tung erhält 2018 Tho­mas Melle. Die Lau­da­tio auf Tho­mas Melle hält Tho­mas Gei­ger.

Die mit 6.000 Euro dotierte Ehren­gabe der Kes­ter-Haeus­ler-Stif­tung 2018 geht an Anna Katha­rina Hahn. Die Laud­ta­tio auf Anna Katha­rina Hahn hält Antje Weber.

Mit der Ent­schei­dung folgte das Kura­to­rium der Deut­schen Schil­ler­stif­tung von 1859 dem Votum ihrer Jury (Tho­mas Gei­ger, Nor­bert Hum­melt, Kat­rin Lange, Antje Weber und Helge Pfan­nen­schmidt).

 

Tho­mas Melle, gebo­ren 1975 in Bonn, debü­tierte 2007 mit dem Erzähl­band »Raum­for­de­run­gen«. In den Jah­ren 2011 und 2014 folg­ten die Romane »Sicks­ter« und »3000 Euro«. Einem grö­ße­ren Publi­kum wurde er 2016 mit sei­nem Buch »Die Welt im Rücken« bekannt. Tho­mas Melle hat sich zu einer der ein­dring­lichs­ten Stim­men der jün­ge­ren Lite­ra­tur ent­wi­ckelt – seine Texte erzäh­len scho­nungs­los aus der gehetz­ten Gegen­wart Ber­lins im jun­gen 21. Jahr­hun­dert, getra­gen von einer Spra­che, die unter­schied­lichste Regis­ter sou­ve­rän ein­zu­set­zen weiß. Schon in sei­nem Debüt »Sicks­ter« ver­mei­det Melle den selbst­ge­fäl­li­gen Ber­lin-Roman eines abge­klär­ten, ori­en­tie­rungs­lo­sen Haupt­stadt-Bewoh­ners. Sein auto­bio­gra­phisch grun­dier­tes Buch »Die Welt im Rücken« geht weit über einen selbst­re­fe­ren­zi­el­len Krank­heits­be­richt eines bipo­la­ren Man­nes hin­aus, es besticht nicht nur durch sein kon­zen­trier­tes, reflek­tier­tes Schrei­ben »um das eigene Leben«, dar­über hin­aus ist es auch als ein gran­dio­ser Groß­stadt­ro­man zu lesen. Aus Mel­les gekonn­tem Erzäh­len mit sei­ner unbe­ding­ten Nähe zur Gegen­wart ent­steht ein Werk, das den Leser umstands­los in den Bann zieht.
Anna-Katha­rina Hahn, gebo­ren 1970 im Raum Stutt­gart, hat bis­her zwei Erzähl­bände (»Som­mer­loch«, 2000; »Kava­liers­de­likt«, 2004) und drei Romane (»Kür­zere Tage«, 2009; »Am Schwar­zen Berg«, 2012; »Das Kleid mei­ner Mut­ter«, 2016) ver­öf­fent­licht. Anna Katha­rina Hahn kann wun­der­bar beob­ach­ten und ver­schie­dene Milieus beschrei­ben; sie erweist sich dabei auch als aus­dau­ernde Chro­nis­tin ihrer Hei­mat­stadt Stutt­gart. Ihre The­men bezieht sie aus der Gegen­wart, auch ihre Spra­che ist zupa­ckend heu­tig und zugleich an den lite­ra­ri­schen Vor­bil­dern der Ver­gan­gen­heit geschult. Hahn bricht Struk­tu­ren auf, täuscht Erwar­tun­gen, lässt mär­chen­hafte Wen­dun­gen zu – und stets spielt dabei im Hin­ter­grund die Lite­ra­tur eine große Rolle, von der Schau­er­ro­man­tik bis zu Gott­fried Benn. Denn letzt­lich geht es die­ser Schrift­stel­le­rin immer um die Beschrei­bung der lebens­ver­än­dern­den Kraft von Lite­ra­tur – und um die Ver­än­de­rung der Lite­ra­tur selbst.

Anton-Tschechow-Lesung mit Regina Holland-Cunz in Schmalkalden
Mai 25 um 19:30

»Der Rosa­strumpf« – Regina Hol­land-Cunz liest Erzäh­lun­gen von Anton Tsche­chow.

Irische und schottische Geschichten mit Antje Horn und Suse Weisse in Jena
Mai 25 um 19:30

Die Erzäh­le­rin­nen Antje Horn und Suse Weisse erzäh­len im Rah­men von »Whis­key & Sto­ries« iri­sche und schot­ti­sche, schau­rige und schöne Geschich­ten, nicht ohne einen genuss­vol­len Span­nungs­bo­gen zu aus­er­wähl­ten Whis­kys aus die­sen bei­den Län­dern zu schla­gen.

Lesung mit Simon Strauß im Schillerhaus Rudolstadt
Mai 25 um 19:30

Simon Strauß liest aus »Sie­ben Nächte«

 

Der Debüt­ro­man des FAZ-Redak­teurs Simon Strauß sorgt für kon­tro­verse Debat­ten und avan­cierte schnell zum Best­sel­ler: Sie­ben Mal in sie­ben Näch­ten soll ein jun­ger Mann einer der sie­ben Tod­sün­den begeg­nen. Er muss gie­rig, hoch­mü­tig und wol­lüs­tig sein, sich von einem Hoch­haus stür­zen, den Glau­ben und jedes Maß ver­lie­ren. Simon Strauß erzählt von einem Men­schen an der Schwelle, der alles auf­bringt, um sich Gewohn­heit und Tris­tesse zu ver­weh­ren. Im Schutz der Nacht ent­wi­ckelt er aus der Erfah­rung der sie­ben Tod­sün­den die Kon­tu­ren einer bes­se­ren Welt, eines inten­si­ve­ren Lebens − »ein Buch, das so klug und berüh­rend ist, dass man ihm auf der Stelle fol­gen will«. (The­re­sia Enzens­ber­ger)

Mai
26
Sa
Preisverleihung »Junges Literaturforum Hessen-Thüringen« in Erfurt
Mai 26 um 11:00

Aus­zeich­nung der dies­jäh­ri­gen Preis­trä­ger des Schreib­wett­be­werbs »Jun­ges Lite­ra­tur­fo­rum Hes­sen-Thü­rin­gen« im Erfur­ter Kin­der- und Jugend­thea­ter »Die Schotte«

Gruß­wort: Dr. Babette Win­ter, Thü­rin­ger Staats­se­kre­tä­rin für Kul­tur und Europa.

Aus­zeich­nung der Preis­trä­ger

Lesung der Preis­trä­ger­texte durch Mit­glie­der des Ensem­bles des Kin­der- und Jugend­thea­ters »Die Schotte«.

Vorstellung der Dichterin Edeltraut Eckert in der Dichterstätte »Sarah Kirsch« in Limlingerode
Mai 26 um 14:30

»Mein Leben ist ein dun­kel Lied / Das an der Sehn­sucht ban­gem Klange reift …«

Gedichte der Edel­traut Eckert (1930–1955)
»Mein Leben ist ein dun­kel Lied / Das an der Sehn­sucht ban­gem Klange reift …« Gedichte der Edel­traut Eckert (1930–1955), Texte einer Ver­ges­se­nen.  Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Regel­schule Hain­leite in Wol­kram­shau­sen ent­de­cken  ´diese Dich­te­rin für sich.

Gespräch mit Henryk M. Broder auf Schloss Ettersburg
Mai 26 um 15:00

»Deut­sches Tage­buch« – Gespräch mit Hen­ryk M. Bro­der.

Mai
27
So
Johannes-Bobrowski-Programm mit Martin Stiebert in Krölpa
Mai 27 um 15:00

»Stil­ler Som­mer; zugleich etwas über Wach­teln« –  Ein neues Bob­row­ski-Pro­gramm von Mar­tin Stie­bert. Mit Musik von Oli­ver Räu­melt

Anknüp­fend an die Ver­an­stal­tung vom ver­gan­ge­nen Jahr anläss­lich des 100. Geburts­ta­ges von Johan­nes Bob­row­ski, bie­tet Mar­tin Stie­bert in die­sem Jahr ein Pro­gramm unter dem Titel Stil­ler Som­mer; zugleich etwas über Wach­teln an. Dies ist der Titel eines Pro­sa­stücks aus Bob­row­skis letz­tem Lebens­jahr. Darin wird mit dem Rufen der Wach­teln gespielt: Pück Perück oder: Bück den Rück. Oder aber auch: Schö­nen Dank und lobet Gott. Bob­row­ski hat neben die­sem Pro­sa­text der Wach­tel auch ein Gedicht gewid­met, wie er über­haupt viele Vogel­ar­ten in Gedichte gesetzt hat – Pirol, Fink, Häher, Laub­sän­ger, Kuckuck …

»Wenn man Glück hat, trifft man ihn in der Biblio­thek, auf der Straße oder im Café Cen­tral, wenn man grö­ße­res Glück hat, kann man ihm lau­schen, was immer bedeu­tet, leich­ten Fußes einen Spa­zier­gang durch die Lite­ra­tur­ge­schichte anzu­tre­ten, mit klei­nen Aus­flü­gen in die Phi­lo­lo­gie, Theo­lo­gie, ins fun­kelnde Den­ken des Mar­tin Stie­bert, das so wun­der­bar weit­ver­zweigte Gir­lan­den win­det.« (Kul­tur­jour­nal)

Lesung und Gespräch mit Uwe Tellkamp und Sebastian Kleinschmidt auf Schloss Ettersburg
Mai 27 um 15:00

»Carus-Spie­ge­lun­gen« – Lesung und Gespräch mit Uwe Tell­kamp und Sebas­tian Klein­schmidt.

Lesung mit Ulf Annel in Nordhausen
Mai 27 um 16:00

Jede Laune mei­ner Wim­per – ein Rin­gel­natz-Abend“ – mit Ulf Annel und Musik von Verena Frän­zel

Der Erfur­ter „Arche“-Kabarettist Ulf Annel hat im ver­gan­ge­nen Jahr in Nord­hau­sen das Publi­kum mit sei­nem Solo-Pro­gramm über die Geschichte Thü­rin­gens begeis­tert. 2018 kehrt er zurück – mit einem Abend für den gro­ßen Schrift­stel­ler und Kaba­ret­tis­ten Joa­chim Rin­gel­natz.

Aus­schüt­ten vor Lachen wollte sich so man­cher Zuschauer beim Rin­gel­natz-Pro­gramm, bei dem sich selbst der zurück­hal­tendste Meck­len­bur­ger ein herz­li­ches Schmun­zeln nicht ver­knei­fen konnte. So schrieb die Ost­see-Zei­tung.

Rin­gel­natz, der deut­sche Dich­ter aus dem säch­si­schen Wur­zen mit Thü­rin­ger Wur­zeln, zeit­wei­lig See­mann, Erfin­der des Kut­tel Dad­deldu, wird mit die­sem Pro­gramm vol­ler Witz und Poe­sie vor­ge­stellt. Knapp zwei Stun­den große Klein­kunst mit Ulf Annel und der Musi­ke­rin Verena Frän­zel.

Novalis-Programm in Schlöben
Mai 27 um 17:00

Nova­lis – Dich­ter der Roman­tik. Mär­chen – Texte – Musik.

 

Cor­ne­lie Mier – Spre­che­rin, Klaus Wege­ner – Musi­ker

In Schlöben, einst Fami­li­en­gut der von Har­den­bergs und zen­tra­ler Ort auf dem  Nova­lis-Wan­der­weg von Dra­cken­dorf über die Wöll­misse Schlöben, Rabis wie­der zurück nach Dra­cken­dorf, fin­det zum zwei­ten Mal zu Ehren des Nova­lis (2.5.1772 – 25.3.1801) in sei­nem Geburts­mo­nat ein Lese­kon­zert statt. Es wer­den Text­stel­len und vor allem das Mär­chen »Hya­zinth un Rosen­blüte« aus dem Roman­frag­ment »Die Lehr­linge zu Sais« gele­sen. Die­ses Werk ist Nova­lis‹ geis­tige und lite­ra­ri­sche Ver­ar­bei­tung sei­ner Stu­dien in der Berg­werks – Aka­de­mie Freiberg1798 nach dem Tod sei­ner Braut Sophie von Kühn. Auch seine inne­ren Erleb­nisse nach die­ser Erschüt­te­rung flie­ßen mit ein. Das ganze wird von roman­ti­scher Musik umrahmt und beglei­tet.

Mai
28
Mo
Lesung mit Hans Henner Hess im Rittergut Knau
Mai 28 um 12:53

»Grill­wet­ter« – Lesung mit Hans Hen­ner Hess

Anwalt Fickel würde seine Geschäfte als Ter­min­hure am Amts­ge­richt zu gern ein wenig ruhen las­sen, um sich end­lich gebüh­rend sei­nem Pri­vat­le­ben zu wid­men, genauer gesagt: sei­ner neuen Fern­freun­din Astrid Kem­mer­zehl. Doch Bad Bock­let ist weit, und aus­ge­rech­net jetzt geht es zu Hause um die Wurst.

Das Tra­di­ti­ons­un­ter­neh­men Kraut­wurst Thü­rin­ger Wurst­spe­zia­li­tä­ten hat Insol­venz ange­mel­det, Mas­sen­ent­las­sun­gen ste­hen bevor, und das Schlimmste ist: Ein Pro­duk­ti­ons­stopp scheint unver­meid­lich. – Die Fol­gen für Süd­west­thü­rin­gen und seine Bevöl­ke­rung wären ver­hee­rend: kal­ter Brat­wurst­ent­zug und Tofu­schock, ver­waiste Grill­git­ter und Lösch­bier­schwemme. Eine ganze Region droht abzu­drif­ten. Zu allem Über­fluss ist der Insol­venz­ver­wal­ter spur­los ver­schwun­den. Ist er mit einem Geld­kof­fer durch­ge­brannt, wie es Geschäfts­füh­rer Jür­gen Kraut­wurst befürch­tet, oder wurde er von Schlach­ter Men­sch­ner mit dem Schwei­ne­spal­ter erschla­gen? Eine total ver­fah­rene Situa­tion – wer, wenn nicht Anwalt Fickel sollte den Kar­ren aus dem Dreck zie­hen? Dabei muss er sich aller­dings zwi­schen zwei Lei­den­schaf­ten ent­schei­den: Liebe oder Rost­brat­wurst.

Diskussion über die Zukunft der Arbeit im Schillerhaus Rudolstadt
Mai 28 um 17:00

Der im letz­ten Jahr initi­ierte Gesprächs­kreis in Zusam­men­ar­beit mit Karl-Heinz Swirsz­c­zuk und Schü­lern des Rudol­städ­ter Fri­de­ri­cian­ums rich­tet sich vor­nehm­lich an junge Leute, die Freude am gemein­sa­men Phi­lo­so­phie­ren und Debat­tie­ren über aktu­elle gesell­schaft­li­che Ent­wick­lun­gen und phi­lo­so­phi­sche, ethi­sche oder wis­sen­schaft­li­che Fra­gen haben. Thema die­ses Früh­jahrs­sa­lons ist die »Zukunft der Arbeit«, wofür als Gast­re­fe­rent der Mar­ke­ting­ma­na­ger Nils-Chris­tian Engel ein­ge­la­den wurde.

Mai
29
Di
Lesung & Musik für Kinder mit Heike Eberius von Hammel und Bert Gocke in Georgenthal
Mai 29 um 16:00

»Der Wet­ter­zau­be­rer« – Lesung & Musik mit Heike Eberius von Ham­mel und Bert Gocke

Mie­ses Wet­ter! Hexe Stum­mel­zahn hätte sich ihren fürch­ter­li­chen Schnup­fen längst weg­ge­zau­bert, wenn sie nur wüsste, wo ihr Zau­ber­stab liegt. Seit Wochen hat sie ihre Hexen­stube nicht auf­ge­räumt. Krach – drauf­ge­tre­ten! Aua! Der Stab zau­bert vor Schmerz eine Wolke aus rohen Eiern. Eine Kata­stro­phe bahnt sich an, die selbst Zau­be­rer Sinnso nicht in den Griff bekommt. Allein der Uhren­geist Tick kann hel­fen.

Die Autorin schlüpft in ver­schie­dene Rol­len. Durch das Pro­gramm füh­ren Pup­pen. Bert, der Gitar­rist, sorgt für die musi­ka­li­sche Umrah­mung. Die Kin­der sin­gen mit, bewe­gen sich. Am Ende wird gerockt, bis der Fuß­bo­den wackelt.

Zwei Erkennt­nisse: Lesen ist wich­tig, ab und zu auf­räu­men ist von Vor­teil.

Mai
30
Mi
Gespräch mit Dieter Weidenbach und Wulf Kirsten in Weimar
Mai 30 um 19:00

Unter­wegs – Vom Auf­bruch in der Male­rei und Lite­ra­tur der DDR in den 70er Jah­ren. Gespräch mit Die­ter Wei­den­bach und Wulf Kirs­ten

Unter dem Titel »Unter­wegs« ist soeben im Quin­tus-Ver­lag ein Buch über den Wei­ma­rer Maler Die­ter Wei­den­bach erschie­nen. Wei­den­bach hatte 1976 mit dem Gemälde »Unter­wegs« ein Sinn­bild für den Auf­bruch der Künst­ler ins Offene geschaf­fen, das auf der VIII. Kunst­aus­stel­lung der DDR für Furore sorgte. Im Gespräch mit dem Dich­ter Wulf Kirs­ten geht um die Erin­ne­rung an die Ver­än­de­run­gen der 70er Jahre: das Stre­ben nach Offen­heit und Weite, die Neu­sich­tung der Roman­tik und die Ver­fei­ne­rung eines bis dahin nicht erreich­ten Meta­phern­reich­tums in der Male­rei und Lite­ra­tur der DDR, die mit Erstau­nen und durch­aus auch Bewun­de­rung in der dama­li­gen Bun­des­re­pu­blik wahr­ge­nom­men wurde. Kurz: es geht um hoff­nungs­volle Anfänge und um so bit­tere Ent­täu­schun­gen …

Das Gespräch wird von Jens-Fietje Dwars mode­riert.

Lesekreis in Weimar
Mai 30 um 19:30

Das Lite­ra­tur­fes­ti­val juLi im juni bie­tet jähr­lich span­nende Ent­de­ckungs­rei­sen durch
wun­der­same Bücher­wel­ten. Und wie taucht man am bes­ten in diese sprach­li­chen Sphä­ren ein und begeg­net dem geschrie­be­nen Wort direkt? Gemein­sam. Denn die­ses Jahr lädt juLi im juni bereits in Vor­be­rei­tung auf das Fes­ti­val zu einem klei­nen, krea­ti­ven Aus­tausch ein. Bei einem Lese­kreis im his­to­ri­schen Gewöl­be­kel­ler der Stadt­bi­blio­thek Wei­mar am 15., 23. und 30. Mai wird sich ab 19:30 Uhr gemein­sam und in locke­rer Atmo­sphäre der Lite­ra­tur ange­nä­hert.
Thema ist Elias Vor­pahl s rüh­ren­der Debüt­ro­man „Der Wort­schatz“. Eine fan­ta­sie­volle
Geschichte über ein Wort, das sei­nen Sinn ver­lo­ren hat und sich auf des­sen Suche begibt.
Die Teil­nahme am Lese­kreis ist kos­ten­los und wird von der Stadt­bi­blio­thek Wei­mar, der
Tha­lia Buch­hand­lung und Lese­zei­chen e.V. unter­stützt.

Mai
31
Do
Literarische Fragestunde mit Landolf Scherzer und Hendrik Neukirchner in Suhl
Mai 31 um 19:00

Lan­dolf Scher­zer fragt Hen­drik Neu­kirch­ner nach der Wir­kung des »Küs­sens von Gum­mi­dich­tun­gen« und Hen­drik Neu­kirch­ner fragt Lan­dolf Scher­zer nach kuba­ni­schen Tier­op­fern.

Und das Publi­kum fragt beide Autoren, was es wis­sen möchte über das Schrei­ben von Büchern und das Vor­le­sen aus sel­bi­gen.

Am Don­ners­tag, den 31. Mai 2018, tref­fen sich die bei­den Süd­thü­rin­ger Autoren Lan­dolf Scher­zer und Hen­drik Neu­kirch­ner um 19.00 Uhr zu einem neuen Lite­ra­tur­for­mat im Buch­haus in Suhl. Unter dem Motto „Scher­zer fragt Hen­drik Neu­kirch­ner nach der Wir­kung des Küs­sens von Gum­mi­dich­tun­gen; Neu­kirch­ner fragt Lan­dolf Scher­zer nach kuba­ni­schen Tier­op­fern und das Publi­kum fragt beide Autoren, was es wis­sen möchte über das Schrei­ben von Büchern und das Vor­le­sen aus sel­bi­gen« wer­den die bei­den Lite­ra­ten sich selbst, aber auch dem Publi­kum Rede und Ant­wort ste­hen. Dabei brau­chen sie kei­nen Mode­ra­tor, der Fra­gen stellt, deren Ant­wor­ten nie­mand wis­sen möchte – nein, sie befra­gen sich gegen­sei­tig über das Ent­ste­hen von Wör­tern, die anein­an­der­ge­reiht Sinn und Logik erge­ben und nach lan­ger Hand­ar­beit zu einem Buch zusam­men gefügt wer­den, wel­ches im Ide­al­fall den Weg zur Ver­öf­fent­li­chung fin­det.

Beide Autoren haben zur Leip­zi­ger Buch­messe jeweils ein Buch publi­ziert. Scherz­ers neu­este Repor­tage »Bue­nos días, Cuba« – erschie­nen im Auf­bau Ver­lag – ist ein Best­sel­ler, die zweite Auf­lage wird gerade gedruckt. Neu­kirch­ners Kunst­büch­lein »Das Küs­sen von Gum­mi­dich­tun­gen« wurde im neu gegrün­de­ten Ver­lag „EXIL Noir – Buch + Kunst« ver­legt und muss sich sein Publi­kum noch suchen.

Was bewegt beide Autoren zu schrei­ben und zu ver­öf­fent­li­chen? Wie funk­tio­niert der „Schreib­pro­zess«, wie wird aus einer Idee ein Buch? Wel­che Gewohn­hei­ten haben Scher­zer und Neu­kirch­ner beim Schrei­ben? Wer und was inspi­riert sie dabei und mit wel­cher Inten­si­tät betrei­ben sie die Arbeit am Text? Wel­che Zwei­fel umtreibt sie mög­li­cher­weise, wie gehen sie mit lite­ra­ri­schem Erfolg und Miss­erfolg um? Was sind die nächs­ten Pro­jekte und wel­che Rolle spielt Lite­ra­tur im Leben, was kann Lite­ra­tur leis­ten, was nicht.

Auf diese und viele wei­tere Fra­gen wer­den beide Autoren ver­su­chen, Ant­wor­ten zu geben. Und auch das Publi­kum wird ein­be­zo­gen, kann Lan­dolf Scher­zer und Hen­drik Neu­kirch­ner fra­gen, was es wis­sen möchte. Außer­dem wer­den beide Autoren jeweils kurz aus ihren neuen Büchern lesen.

Das Team vom Buch­haus Suhl sorgt zudem für eine kleine gas­tro­no­mi­sche Ver­sor­gung.

Lan­dolf Scher­zer stu­dierte von 1962 bis 1965 in Leip­zig unter ande­rem bei der Jour­na­lis­ten­le­gende Jean Vil­lain. Nach kri­ti­schen Repor­ta­gen, die er für die Illus­trierte NBI geschrie­ben hatte, wurde er vom Stu­dium exma­tri­ku­liert. Er ging in die süd­thü­rin­gi­sche Bezirks­stadt Suhl, wo er eine neue Hei­mat fand und bis 1975 bei der Tages­zei­tung „Freies Wort« als Redak­teur arbei­tete. Seit­dem ist er als freier Schrift­stel­ler tätig und erregte mit sei­nen Repor­ta­gen viel Auf­se­hen. Sein Werk befasst sich kri­tisch mit der DDR und der sozia­len Unge­rech­tig­keit im neuen ver­ein­ten Deutsch­land, aber er bereist für seine Repor­ta­gen auch welt­weit Län­der, in denen sozia­lis­ti­sche Ideen gelebt wer­den, bezie­hungs­weise gelebt wur­den. 

Hen­drik Neu­kirch­ner wurde 1974 im süd­thü­rin­gi­schen Suhl gebo­ren und lebte viele Jahre in Leip­zig und Halle/Saale. Nach einer sport­li­chen Kar­riere als Ring­kämp­fer suchte und fand er neue Her­aus­for­de­run­gen im Kampf mit Gefühl und Sach­lich­keit, den er seit 1994 in unge­ho­bel­ten Wort­ge­fech­ten zu Papier bringt. Seine lyri­schen und pro­sai­schen Cut-up-Frag­mente bezeich­net er als psy­cho­so­ma­ti­sche Lite­ra­tur, die in diver­sen Publi­ka­tio­nen nach­zu­spü­ren ist. Die emo­tio­nale Dichte sei­ner Texte lässt sich auf beson­dere Weise bei Lesun­gen begrei­fen, die meist mit Video­ein­spie­lun­gen und Live-Musik beglei­tet wer­den. Hen­drik Neu­kirch­ner ist Mit­be­grün­der des popu­lä­ren Kunst- und Lite­ra­tur­fes­ti­vals „Pro­vin­zschrei«.

»VORLAUT« trifft »LEA« – Offene Lesebühne in Weimar
Mai 31 um 19:30

Das erste Mal auf einer Bühne ste­hen. Das erste Mal sei­nen Text und sich sel­ber prä­sen­tie­ren. Das Publi­kum war­tet gespannt. Ein­at­men, aus­at­men. Das erste Wort erklingt…

Die offe­nen Lese­büh­nen VORLAUT und LEA – Lese­bühne Erfur­ter Autoren koope­rie­ren und eröff­nen Schrei­ben­den die Mög­lich­keit, ihre Texte öffent­lich vor­zu­tra­gen. Zehn Minu­ten auf der Bühne sind jedem und jeder gege­ben, die es zu fül­len gilt. Die Vor­tra­gen­den kön­nen die Text­art frei wäh­len, alles ist erlaubt und erwünscht. Unter­stützt wer­den sie von einem ein­ge­la­de­nen Autor und einem Musik-Act.

VORLAUT ist das gemein­same Pro­jekt von Eli­sa­beth Reck und Levin Sim­met im Rah­men ihres Frei­wil­li­gen Sozia­len Jah­res, das Eli­sa­beth bei der Erfur­ter Herbst­lese und Levin beim Kul­tur­zen­trum mon ami in Wei­mar absol­viert. VORLAUT in Erfurt arbei­tet mit LEA zusam­men, die von Andreas Bud­zier gelei­tet wird.

Alle, die sich auf die Bühne trauen und in Wei­mar lesen möch­ten, mel­den sich bitte bei Levin Sim­met unter E-Mail simmet@monami-weimar.de.

Jun
1
Fr
Lesung mit Michael Schweßinger in Suhl
Jun 1 um 20:00

Michael Schweß­in­ger liest „Robin­so­na­den vom 40. Brei­ten­grad“

Eigent­lich hat Michael Schweß­in­ger den bes­ten Job, den man sich wün­schen kann: Er hilft Träu­mern und Aus­stei­gern dabei, im Aus­land Bäcke­reien auf­zu­bauen – und sieht dabei die Welt! In Tahiti und Irland war er schon, in Dubai und Frank­reich. Nun steht Ita­lien auf dem Plan: Som­mer, Frei­heit, das süße Leben!

Doch dies­mal kommt alles anders. Eine ste­rile Hotel­an­lage. Ein dubio­ser Arbeits­ver­trag. Club­ur­laub. Ani­ma­teure. Deut­sche Rei­sende, die in der Fremde nichts ande­res wol­len, als deut­sche Gewohn­hei­ten mit einem Schuss Exo­tik. Schweß­in­ger lan­det mit­ten in der Spie­ßer­hölle des Mas­sen­tou­ris­mus.

Bewaff­net mit schar­fer Beob­ach­tungs­gabe und gerech­tem Zorn begibt sich der Welt­no­made auf einen Feld­zug gegen Aus­beu­tung und Igno­ranz. Lei­ten lässt er sich dabei von Jörg Fausers Satz: „Wenn Lite­ra­tur nicht bei denen bleibt, die unten sind kann sie gleich als Par­ty­ser­vice anfan­gen.“

Lesung mit Franzobel in Jena
Jun 1 um 20:15

Der Lite­ra­ri­sche Salon zu Gast bei Tha­lia:

Franz­o­bel liest aus Das Floß der Medusa

Was bedeu­tet Moral, was Zivi­li­sa­tion, wenn es um nichts ande­res geht als ums bloße Über­le­ben? Man schreibt den 18. Juli 1816. Vor der West­küste von Afrika ent­deckt der Kapi­tän der Argus ein etwa zwan­zig Meter lan­ges Floß. Was er dar­auf sieht, lässt ihm das Blut in den Adern gefrie­ren: hohle Augen, aus­ge­dörrte Lip­pen, Haare, starr vor Salz, ver­brannte Haut vol­ler Wun­den und Bla­sen ? Die aus­ge­mer­gel­ten, nack­ten Gestal­ten sind die letz­ten 15 von ursprüng­lich 147 Men­schen, die nach dem Unter­gang der Fre­gatte Medusa zwei Wochen auf offe­ner See über­lebt haben. Da es in den Ret­tungs­boo­ten zu wenige Plätze gab, wur­den sie ein­fach aus­ge­setzt.

Jun
2
Sa
Rundgang an Plätze aus Leben und Werk Wolfgang Hilbigs in Meuselwitz mit Volker Hanisch
Jun 2 um 13:00

Lite­ra­ri­sche Stadt­wan­de­rung »Hil­big in M.« 

Rund­gang an Plätze aus Leben und Werk Wolf­gang Hil­bigs

 

Vol­ker Hanisch führt an Lebens­orte Wolf­gang Hil­bigs und erläu­tert ihr eigen­tüm­li­ches Auf­tau­chen in sei­nem Werk. Am jewei­li­gen »Schau­platz« wer­den diese Werk­aus­züge von Andreas Herr­mann (Schau­spiel Leip­zig) vor­ge­tra­gen. Musi­ka­lisch beglei­tet wird der lite­ra­risch-bio­gra­fi­sche Stadt­rund­gang von Die­ter Kalka an Gitarre und Ban­do­neon. Aus­gangs­punkt des Stadt­rund­gangs um 13 Uhr ist die Rasen­flä­che an der Rudolf-Breit­scheid-Straße 19 b. Ver­an­stal­tung I anläss­lich des 11. Todes­ta­ges  († 2. Juni 2007) von Wolf­gang Hil­big.

Geför­dert von der Dirk-Oel­ber­mann-Stif­tung, Regis-Brei­t­in­gen.

Foto: Vol­ker Hanisch.

Poetryfilm-Festival und Verleihung des Poetry-Film-Preises in Weimar
Jun 2 um 19:00
Poetryfilm-Festival und Verleihung des Poetry-Film-Preises in Weimar @ Lichthaus Kino Weimar | Weimar | Thüringen | Deutschland

Das Pro­gramm:

19:00 Uhr – Eröff­nung mit Robert Gräfe (Akus­tik­gi­tarre).

19:30 Uhr – Vor­füh­rung der Wett­be­werbs­filme.

20:30 Uhr – Sekt­emp­fang.

21:00 Uhr – Jörg Pirin­ger (Wien): Poe­try­Per­fo­mance.

21:45 Uhr – Preis­ver­lei­hung mit Jury- und Fil­me­ma­cher­ge­spräch sowie Vor­füh­rung der Gewin­n­er­filme.

23:00 Uhr – gesel­li­ger Aus­klang / backup_Party.

Mode­ra­tion: Corinna Thamm

 

2018 ver­ge­ben die Lite­ra­ri­sche Gesell­schaft Thü­rin­gen e. V. und das backup_festival der Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar zum drit­ten Mal den inter­na­tio­na­len Wei­ma­rer Poe­try­film­preis. Am Sams­tag, den 2. Juni (Beginn: 19 Uhr) laden die Ver­an­stal­ter alle Lieb­ha­be­rIn­nen von Lyrik und Kurz­film zu einer POESIEFILMGALA ins Wei­ma­rer Kino Licht­haus. Sie wird mit einem Gast­auf­tritt des Gitar­ris­ten Robert Gräfe musi­ka­lisch eröff­net. Dar­über hin­aus gibt es neben den Wett­be­werbs­fil­men eine Per­for­mance des öster­rei­chi­schen Video­künst­lers Jörg Pirin­ger zu sehen, wel­che die opti­sche Poe­sie mul­ti­me­dial wei­ter­ent­wi­ckelt. Mode­ra­to­rin des Abends ist Corinna Thamm (Radio LOTTE Wei­mar). 

Am Wei­ma­rer Poe­try­film-Wett­be­werb kön­nen Fil­me­ma­che­rin­nen und -macher aller Län­der und jeden Alters mit maxi­mal drei Kurz­fil­men teil­neh­men, in denen Lyrik und Film auf inno­va­tive Weise auf­ein­an­der bezo­gen wer­den. Die ein­ge­reich­ten Filme dür­fen dabei nicht älter als drei Jahre sein und nicht län­ger als acht Minu­ten dau­ern. In die­sem Jahr wur­den 300 Ein­sen­dun­gen aus mehr als 30 Län­dern nach Wei­mar geschickt. Ein Groß­teil der Bei­träge kam aus den USA, Groß­bri­tan­nien und Deutsch­land sowie Kanada, Aus­tra­lien und Öster­reich. Die Lite­ra­ri­sche Gesell­schaft Thü­rin­gen erreich­ten aber auch Ein­sen­dun­gen aus Island, Thai­land, Kolum­bien oder Neu­see­land.

Die von den Kura­to­ren Aline Helm­cke und Guido Naschert vor­ge­nom­mene Nomi­nie­rung der Wett­be­werbs­filme wird am 7. Mai ver­öf­fent­licht. Die dies­jäh­rige Jury bestehend aus der Dich­te­rin Daniela Danz, der Kura­to­rin, Künst­le­rin und Pro­du­zen­tin Cathy De Haan aus Leip­zig sowie dem nor­we­gi­schen Ani­ma­ti­ons­künst­ler Kris­tian Peder­sen wird den mit 1000 € dotier­ten Haupt­preis ver­ge­ben. Auch das Publi­kum hat wie­der die Mög­lich­keit, sei­nen Lieb­lings­film durch einen mit 250 € dotier­ten Preis zu beloh­nen.

Im Vor­feld der Abend­ver­an­stal­tung prä­sen­tiert die Pro­fes­sur Mul­ti­me­dia­les Erzäh­len der Bau­haus-Uni­ver­si­tät mit den BAUHAUS POETRY SHORTS (16–18 Uhr, Kino Licht­haus) ihren Poe­sie­film-Schwer­punkt. Neben einer Aus­wahl der seit 2014 an der Bau­haus-Uni­ver­si­tät ent­stan­de­nen Filme wer­den lau­fende Pro­jekte und Ver­an­stal­tun­gen im Umfeld der Film­pro­duk­tion vor­ge­stellt. Außer­dem besteht die Mög­lich­keit, mit den Fil­me­ma­che­rIn­nen direkt ins Gespräch zu kom­men.

Durch den inter­na­tio­na­len Kurz­film­wett­be­werb wird die Beschäf­ti­gung mit dem Poe­sie­film und der Aus­tausch zwi­schen Lite­ra­tIn­nen und Fil­me­ma­che­rIn­nen in Thü­rin­gen und Mit­tel­deutsch­land ange­regt und ver­ste­tigt. Dar­über hin­aus kön­nen sich die hei­mi­schen Pro­duk­tio­nen mit denen ande­rer Län­der mes­sen und von ihnen ler­nen. För­de­rer des Wett­be­werbs sind die Thü­rin­ger Staats­kanz­lei und die Stadt Wei­mar.

Wolfgang Hilbig und Gerhard Altenbourg – Lesung und Gespräch mit Ingo Schulze, Christa Grimm und Michael Hametner im Lindenau-Museum Altenburg
Jun 2 um 19:00
Wolfgang Hilbig und Gerhard Altenbourg – Lesung und Gespräch mit Ingo Schulze, Christa Grimm und Michael Hametner im Lindenau-Museum Altenburg @ Lindenau-Museum Altenburg | Altenburg | Thüringen | Deutschland

Wolf­gang Hil­big und Ger­hard Alten­bourg – Worte und Bil­der
Ingo Schulze und Christa Grimm im Gespräch mit Michael Hamet­ner

 

Der Schrift­stel­ler Ingo Schulze, die Ger­ma­nis­tin Dr. Christa Grimm, bis zu sei­nem Tod Nach­ba­rin Ger­hard Alten­bourgs, und der Kul­tur­re­dak­teur Michael Hamet­ner spre­chen über Kunst, Lite­ra­tur und ihre rea­len Bezüge. Sei es ein Gar­ten oder eine Land­schaft oder Figu­ren in die­sen Ter­ri­to­rien. Ver­an­stal­tung II anläss­lich des 11. Todes­ta­ges    († 2. Juni 2007) von Wolf­gang Hil­big.

Geför­dert von der Dirk-Oel­ber­mann-Stif­tung, Regis-Brei­t­in­gen, dem Thü­rin­ger Lite­ra­tur­rat, Wei­mar, und dem Lin­denau-Museum Alten­burg.

Foto: Diet­rich Olt­manns.

Lesung mit M. Kruppe und Michael Schweßinger in Gera
Jun 2 um 20:00

M. Kruppe liest „Und in mir Wei­zen­fel­der“. Michael Schweß­in­ger liest „Robin­so­na­den vom 40. Brei­ten­grad“

»Ich trage Steine im Wanst / und spu­cke wie­der­holt / drei Hal­le­lu­jas in die Welt / Vom Gift gehal­ten / das mich tötet / bin ich Amok­läu­fer / Mör­der derer, die mich lie­ben…«
M. Krup­pes neuer Gedicht­band führt in ein Kaff der ver­lo­re­nen Hoff­nun­gen und beschwört die toten Hel­den Charles Bukow­ski, Jack Kerouac und Fran­cois Vil­lon, um mit ihnen Pogo zu tan­zen. Aus die­sen Gedich­ten schreit der Zorn eines Autors über seine Zeit und die Welt. Aber hin und wie­der blitzt darin eine Zärt­lich­keit auf, die einer fros­ti­gen Nacht abge­trotzt und hin­ter einem Fens­ter vol­ler Eis­blu­men geformt wurde …

Michael Schweß­in­ger hat eigent­lich den bes­ten Job, den man sich wün­schen kann: Er hilft Träu­mern und Aus­stei­gern dabei, im Aus­land Bäcke­reien auf­zu­bauen – und sieht dabei die Welt! In Tahiti und Irland war er schon, in Dubai und Frank­reich. Nun steht Ita­lien auf dem Plan: Som­mer, Frei­heit, das süße Leben! Doch dies­mal kommt alles anders. Eine ste­rile Hotel­an­lage. Ein dubio­ser Arbeits­ver­trag. Club­ur­laub. Ani­ma­teure. Deut­sche Rei­sende, die in der Fremde nichts ande­res wol­len, als deut­sche Gewohn­hei­ten mit einem Schuss Exo­tik. Schweß­in­ger lan­det mit­ten in der Spie­ßer­hölle des Mas­sen­tou­ris­mus.
Bewaff­net mit schar­fer Beob­ach­tungs­gabe und gerech­tem Zorn begibt sich der Welt­no­made auf einen Feld­zug gegen Aus­beu­tung und Igno­ranz. Lei­ten lässt er sich dabei von Jörg Fausers Satz: „Wenn Lite­ra­tur nicht bei denen bleibt, die unten sind kann sie gleich als Par­ty­ser­vice anfan­gen.

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So
juLi im Juni – Festival für junge Literatur in Weimar
Jun 3 um 11:00 – 23:00

11:00  Begrü­ßung und Eröff­nungs­kon­zert Ensem­ble Kontr’acte
Die außer­ge­wöhn­li­che Kom­bi­na­tion der war­men Töne der Oboe und der fül­li­gen Reso­nanz des Kon­tra­bas­ses des jun­gen Ensem­bles las­sen dem Zuhö­rer keine andere Wahl als glück­lich darin zu schwel­gen.

12:00 Lesung von Oli­ver Mör­chel

13:00  Kon­zert UMME BLOCK
Nuan­cen ver­schie­dens­ter Gen­res tref­fen auf­ein­an­der und for­men Mosa­ik­bau­steine für den sphä­ri­schen UMME BLOCK –Klang. Jedes neue Werk ent­steht voll­kom­men intui­tiv und im kol­lek­ti­ven Pro­zess. Alles ist live, echt, rund und mit Liebe gemacht.

14:00  Lesung von Paula Fürs­ten­berg

15:30 Sze­ni­sche Lesung mit Gorch Mal­t­zen und Klara Pfeif­fer

16:30  Kon­zert Hos­pi­tale Sexuale
Von Ayo Tech­no­logy bis Lady Mar­me­lade gibt es eine iro­ni­sche, abge­fah­rene Mischung an Songs und Styles, Früh­lings­ge­fühle und Som­mer-Vibes im Glit­ze­rout­fit.

18:00  Panel­ge­spräch
Mario Oster­land, Autor und Initia­tor der Wei­ma­rer Lese­reihe „In guter Nach­bar­schaft“ im Gespräch mit den juLi im juni AutorIn­nen.

19:00 Lesung Elias Vor­pahl

20:00 Sprach­lo­kal
zum krön­den­den Abschluss prä­sen­tiert unsere regio­nale, freie Bühne ein 90 minü­ti­ges Pro­gramm von Sprach­künst­lern und Sprach­künst­le­rIn­nen aus Wei­mar und Thü­rin­gen.

21:30 Aus­klang mit Musik
Gemein­sam wer­den wir an die­sem Tag die Viel­falt der Spra­che in vie­len For­men und For­ma­ten erle­ben und wir freuen uns Sie und Euch begrü­ßen zu dür­fen.

Literarischer Waldspaziergang in Erfurt
Jun 3 um 11:00

Lite­ra­ri­scher Wald­spa­zier­gang.

»Mein Lieblingsbuch« mit Martin Schink im KulturHaus Dacheröden in Erfurt
Jun 3 um 14:00

Mein Lieb­lings­buch mit Mar­tin Schink.

Jun
4
Mo
Sebastian ist krank – Lesebühne in Jena
Jun 4 um 20:00

Jenas junge, beste und ein­zige monat­li­che Lese­bühne.

 

Wir sind Slam-Poe­ten, Sto­ry­tel­ler, Lyri­ker, Pro­sais­ten und Ex-Grund­schü­ler.

Wir sind mehr­fach mit Prei­sen und Titeln über­schüt­tete Lite­ra­ten, die sich an schlech­ten Wort­spie­len ver­su­chen. Wir ent­fes­seln mal tosen­den Applaus, mal zum Zer­rei­ßen gespannte Stille und sind dabei stets min­des­tens so mit­tel. Wir sind Jenas junge, beste und ein­zige monat­li­che Lese­bühne. Wir sind Sebas­tian ist krank.

Wir? Das sind: Die sagen­um­wo­ge­nen Linn Ditt­ner und Flem­ming Witt, der legen­den­um­rankte Steve Kußin und der fabel­hafte Fried­rich Herr­mann. Und natür­lich Sebas­tian (Sebas­tian ist krank). Mit dabei sind wie­der Gäste.

 

Jun
5
Di
Schreibwerkstatt für Jugendliche mit dem Autor Ronny Ritze in Wolfersdorf
Jun 5 um 13:30 – 18:30

Schreib­werk­statt für Jugend­li­che mit dem Autor Ronny Ritze in Wol­fers­dorf

Im Rah­men von »Kul­tur macht stark – Bünd­nis für Bil­dung« fin­det mit Jugend­li­chen in Wol­fers­dorf die zweite von fünf­zehn Schreib­werk­stät­ten statt.

In Zusam­men­ar­beit mit WENDEPUNKT e.V.- Jugend­hil­fe­zen­trum Wol­fers­dorf, Stadt­bi­blio­thek Neu­stadt, Bun­des­ver­band der Fried­rich Böde­cker Kreise e.V. Geför­dert durch das Bun­des­mi­nis­te­rium für Bil­dung und For­schung.

Jun
6
Mi
Schreibwerkstatt für Jugendliche mit Ingrid Annel im KulturHaus Dacheröden in Erfurt
Jun 6 um 16:00

WWW – Schreib­werk­statt für Jugend­li­che mit Ingrid Annel.

Lesung und Gespräch »25 Jahre Palmbaum – 25 Jahre beste Literatur und Grafik aus Thüringen« in Weimar
Jun 6 um 19:00
Lesung und Gespräch »25 Jahre Palmbaum – 25 Jahre beste Literatur und Grafik aus Thüringen« in Weimar @ Eckermann-Buchhandlung Weimar | München | Bayern | Deutschland

Feiern Sie mit uns!

 

Lite­ra­tur­zeit­schrif­ten haben in der Regel nur ein kur­zes Leben. Sie sind Zwit­ter, halb Zei­tung, halb Buch. Den einen zu wenig tages­ak­tu­ell, den ande­ren schon zu sehr dem Zeit­ge­sche­hen ver­pflich­tet. Ein spek­ta­ku­lä­res Pro­gramm mag ihnen für den Augen­blick Auf­merk­sam­keit besche­ren, ja man­chen sogar Ruhm, weit über ihr Bestehen hin­aus – wie den Horen Schil­lers oder dem Athe­näum der Roman­ti­ker.

Umso erstaun­li­cher, dass die Thü­rin­ger Lite­ra­tur­zeit­schrift seit nun schon 25 Jah­ren exis­tiert. Her­aus­ge­ge­ben vom Thü­rin­ger Lite­ra­tur­rat und dem Palm­baum-Ver­ein erscheint das Jour­nal im quar­tus-Ver­lag. Die Ein­bände wer­den von Thü­rin­ger Künst­lern gestal­tet, jüngst von Gerda Lepke aus Gera.

Am 6. Juni 2018 laden der Lite­ra­tur­rat und die Lite­ra­ri­sche Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V. zum 25. Geburts­tag der Zeit­schrift in die Wei­ma­rer Ecker­mann-Buch­hand­lung ein. Zur Feier des Tages lesen gleich vier Autoren: Wulf Kirs­ten und Stef­fen Men­sching brin­gen Gedichte mit. Chris­tian Rosenau liest aus sei­nem neuen Band »Nadel­stich und Schlan­gen­spra­che« und Nancy Hün­ger stellt zum ers­ten Mal Texte vor, die sie seit April 2018 als Stadt­schrei­be­rin in Tübin­gen ver­fasst hat.

Jens Kirs­ten spricht mit dem Zeit­schrif­ten­grün­der Det­lef Igna­siak und dem jet­zi­gen Chef­re­dak­teur Jens-Fietje Dwars über das Woher und Wohin der Zeit­schrift und die Besu­cher haben die Gele­gen­heit zu fra­gen, was sie schon immer über die ein­zige Palme vom Saa­le­strand wis­sen woll­ten. Am Ende erhe­ben wir das Glas auf die nächs­ten 25 Jahre und dan­ken allen Freun­den und För­de­rern: der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei, den Autoren und den Lesern des Jour­nals.

Jun
7
Do
»Frédéric Jacob Soret« – Vortrag von Hubert Amft in Weimar
Jun 7 um 19:30

Frédé­ric Jacob Soret wurde 1795 in Sankt Peters­burg als Sohn eines aus Genf stam­men­den Hof­ma­lers der rus­si­schen Zaren­fa­mi­lie gebo­ren. 1822 wird er nach Wei­mar ein­ge­la­den, um die Erzie­hung des damals vier­jäh­ri­gen Erb­prin­zen Carl Alex­an­der zu über­neh­men. Sein in weni­gen Tagen nie­der­ge­schrie­be­ner Erzie­hungs­plan wird von Maria Paw­lowna, aber auch von Goe­the, der als Bera­ter hin­zu­ge­zo­gen wird, akzep­tiert. Es mutet erstaun­lich an, dass Maria Paw­lowna dem jun­gen Mann, von dem sie wusste, dass er sei­ner Gesin­nung nach ein ent­schie­de­ner Repu­bli­ka­ner war, des­sen Tätig­keit zudem durch bür­ger­li­che Erzie­hungs­prin­zi­pien bestimmt sein würde, ihren ein­zi­gen Sohn anver­traut. Sie wird jedoch ange­sichts der sich in Europa voll­zie­hen­den gesell­schaft­li­chen Ver­än­de­run­gen Wert dar­auf gelegt haben, dass ihr Sohn von einem in jeder Hin­sicht welt­of­fe­nen, gebil­de­ten, in reli­giö­sen und poli­ti­schen Fra­gen alles andere als dog­ma­ti­schen Erzie­her Unter­richt erhielt. Als Carl Alex­an­der voll­jäh­rig wird, kehrt Soret nach Genf zurück. Die unge­heuer umfang­rei­che Kor­re­spon­denz zwi­schen Soret und sei­nem Zög­ling endet erst mit Sorets Tod im Jahre 1865.

Eröffnung der 21. Thüringer Literatur- und Autorentage mit Ingo Schulze und Harald Welzer auf Burg Ranis
Jun 7 um 19:30

Wel­ches Land soll Deutsch­land sein? Mit Harald Wel­zer und Ingo Schulze.

Mode­ra­tion: Verena Krie­ger

 

Die Zukunft unse­rer Gesell­schaft ist unge­wiss. Wir müs­sen sie mit­be­stim­men. Doch wel­ches Land soll Deutsch­land sein?
Eine offene Gesell­schaft, gelei­tet von Frei­heits- und Men­schen­rechts­idea­len? Oder stellt das Erstar­ken des Rechts­po­pu­lis­mus diese Iden­ti­tät in Frage? Wie sol­len wir umge­hen mit den Flücht­lin­gen, die in unser Land gekom­men sind? Wie umge­hen mit Kon­sum, Beschleu­ni­gung und Big-Data-Indus­trie? Wird die Finanz­markt­lo­gik zu mäch­tig? Und gibt es Alter­na­ti­ven zum Kapi­ta­lis­mus?

Zur Eröff­nung der 21. Thü­rin­ger Lite­ra­tur- und Autoren­tage auf Burg Ranis dis­ku­tie­ren zwei kri­ti­sche Den­ker, Wort­füh­rer über ihre Dis­zi­pli­nen hin­aus, ein Wis­sen­schaft­ler und ein Schrift­stel­ler, die sich zum ers­ten Mal begeg­nen.

Harald Wel­zer ist Sozio­loge und Zukunfts­for­scher. Er gehört zum Vor­stand der Initia­tive »Die offene Gesell­schaft« und lei­tet die Stif­tung »FUTURZWEI«, die alter­na­tive Lebens­stile und Wirt­schafts­for­men erforscht. Durch seine zahl­rei­chen Wort­mel­dun­gen in Zei­tun­gen, Funk, Fern­se­hen und Inter­net gehört Harald Wel­zer zu den ein­fluss­reichs­ten Stim­men der gesell­schaft­li­chen Debatte in Deutsch­land.

Ingo Schulze ist ein begna­de­ter Erzäh­ler und einer der erfolg­reichs­ten deut­schen Autoren der Gegen­wart. Sein Werk wurde mit inter­na­tio­na­len Prei­sen aus­ge­zeich­net und in 30 Spra­chen über­setzt. Sein neuer Roman »Peter Holtz« ist eine Schel­men­ge­schichte, poli­tisch und wit­zig zugleich. Er erzählt von den letz­ten Jah­ren der DDR, den ers­ten Jah­ren im ver­ein­ten Deutsch­land und von den Ver­hei­ßun­gen des Kapi­ta­lis­mus.
Der Abend wird mode­riert von Verena Krie­ger vom Insti­tut für Kunst- und Kul­tur­wis­sen­schaf­ten der Fried­rich-Schil­ler-Uni­ver­si­tät Jena.

Ein­zel­kar­ten für die Lesung gibt es für € 12,- / € 10,- ermä­ßigt. Dar­über hin­aus gibt es das Fes­ti­val­ti­cket Burg Ranis für € 60,-.

Meininger Poetry Slam 2018 in Meiningen
Jun 7 um 20:00

Poe­try Slam heißt ein jun­ges For­mat der Text­prä­sen­ta­tion zwi­schen Lite­ra­tur, Rap und Comedy. Die Ver­an­stal­tung ist wie ein Wett­be­werb auf­ge­baut und for­dert junge Per­for­mer zu wort­akro­ba­ti­schen Höchst­leis­tun­gen her­aus. Immer geht es um die Gunst des Publi­kums, um Ruhm und Ehre für alle Zeit.

Jun
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Fr
Musikalische Lesung mit Andreas und Hubert Schirneck in Buttstädt
Jun 8 um 19:00

Ein lite­ra­risch-musi­ka­li­scher Abend mit Hubert und Andreas Schirn­eck

 

Eine Ver­an­stal­tung der Lite­ra­ri­schen Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V. in Zusam­men­ar­beit mit dem För­der­ver­ein „Alter Butt­städ­ter Fried­hof e.V.“ mit der freund­li­chen Unter­stüt­zung der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei.

»VORLAUT« trifft »LEA« – Offene Lesebühne in Erfurt
Jun 8 um 19:30

Das erste Mal auf einer Bühne ste­hen. Das erste Mal sei­nen Text und sich sel­ber prä­sen­tie­ren. Das Publi­kum war­tet gespannt. Ein­at­men, aus­at­men. Das erste Wort erklingt…

Die offe­nen Lese­büh­nen VORLAUT und LEA – Lese­bühne Erfur­ter Autoren koope­rie­ren und eröff­nen Schrei­ben­den die Mög­lich­keit, ihre Texte öffent­lich vor­zu­tra­gen. Zehn Minu­ten auf der Bühne sind jedem und jeder gege­ben, die es zu fül­len gilt. Die Vor­tra­gen­den kön­nen die Text­art frei wäh­len, alles ist erlaubt und erwünscht. Unter­stützt wer­den sie von einem ein­ge­la­de­nen Autor und einem Musik-Act.

VORLAUT ist das gemein­same Pro­jekt von Eli­sa­beth Reck und Levin Sim­met im Rah­men ihres Frei­wil­li­gen Sozia­len Jah­res, das Eli­sa­beth bei der Erfur­ter Herbst­lese und Levin beim Kino mon ami in Wei­mar absol­viert. VORLAUT in Erfurt arbei­tet mit LEA zusam­men, die von Andreas Bud­zier gelei­tet wird.

Alle, die sich auf die Bühne trauen und in Erfurt lesen möch­ten, mel­den sich bitte bei Eli­sa­beth Reck unter E-Mail fsj_kultur@herbstlese.de oder bei Andreas Bud­zier unter E-Mail a.budzier@highslammer.de an.

11. Raniser Poetry-Slam
Jun 8 um 19:30

Sechs junge und jung geblie­bene Dich­ter, Poe­ten, Wort­akro­ba­ten, die Bes­ten Ihrer Zunft tre­ten gegen­ein­an­der an, ein Kampf mit Wor­ten, um die Gunst des Publi­kums.

Wie­der sind sprach­ge­wal­tige Wort­ge­fechte und Reim­ge­wit­ter zu erwar­ten, Poe­sie in ihrer gan­zen Viel­falt – hei­ter, treff­si­cher, nach­denk­lich, kri­tisch und lie­be­voll im Umgang mit dem Wort. Die The­men sind ganz klar, alles was zwi­schen Him­mel und Erde mög­lich ist, die Liebe, das Leben und die Wege und Wir­run­gen des All­tags.

Fünf der sechs Teil­neh­mer ste­hen schon fest.
Doch wer wird der sechste Teil­neh­mer? In die­sem Jahr schrei­ben wir einen Platz im Poe­try Slam aus! Ab sofort kön­nen sich alle Poe­ten bewer­ben! Schickt eine Text­probe oder den Video­link eines Auf­tritts per E-Mail an ranis@lesezeichen-ev.de.
Ein­zel­kar­ten für die Lesung gibt es für € 10,- / € 8,- ermä­ßigt. Dar­über hin­aus gibt es das Fes­ti­val­ti­cket Burg Ranis für € 60,-

Lesung mit Katrin Sass in Suhl
Jun 8 um 20:00

Lesung mit Kat­rin Sass »Das Glück wird nie­mals alt«

 

Wäh­rend ihr Film »Good bye Lenin !« auf sei­nen Sie­ges­zug war­tete, schrieb Kat­rin Sass ein Buch. Schon als Kind gab es nur einen Traum: Sie wollte Schau­spie­le­rin wer­den! Für sei­nen Film »Bis dass der Tod euch schei­det« ent­deckte sie Hei­ner Carow. Da war sie noch Schau­spiel­schü­le­rin. Als sie im Alter von 25 Jah­ren für die Dar­stel­lung der Nina Kern in Her­mann Tschoches »Bürg­schaft für ein Jahr« auf der Ber­li­nale 1982 den Sil­ber­nen Bären erhielt, hatte sie das ganz Große schon erreicht. Doch danach wurde es still um sie. Nach der Wende war­tete nie­mand auf Kat­rin Sass. Es folgte der steile Weg nach unten, der zer­stö­re­ri­sche Weg in die Alko­hol-Sucht und der qual­volle Weg her­aus…

In die­sem scho­nungs­los offe­nen und ein­dring­li­chen Buch erin­nert sich Kat­rin Sass an die bewe­gen­den Sta­tio­nen ihres Lebens. Von Kind­heit an im Wider­streit mit Regle­men­tie­run­gen, unter­drückt im Drang nach Frei­heit, zeigt sich im unan­ge­pass­ten Ver­hal­ten eine außer­ge­wöhn­li­che Künst­ler­per­sön­lich­keit – eine Begeg­nung mit einer lei­den­schaft­li­chen und lebens­hung­ri­gen Frau, die durch Sen­si­bi­li­tät und Wahr­haf­tig­keit über­zeugt, im Leben wie auf der Lein­wand.
Kat­rin Sass, gebo­ren 1956 in Schwe­rin, gehörte zu den erfolg­reichs­ten Schau­spie­le­rin­nen der DDR. Nach einer Aus­bil­dung als Tele­fo­nis­tin stu­dierte sie an der Schau­spiel­schule Ros­tock.  Nach der Wie­der­ver­ei­ni­gung spielte sie in zahl­rei­chen Fol­gen von »Poli­zei­ruf 110« sowie in Frank Bey­ers Film »Sie und er« 1991 und in Domi­nik Grafs »Sper­ling und der bren­nende Arm« (1997).
Nach »Heidi M«, für deren Dar­stel­lung sie den Bun­des­film­preis erhielt, fei­erte sie mit »Good bye, Lenin !« einen tri­um­pha­len Erfolg.

Wei­tere Infos und Tickets unter www.provinzkultur.de.

Lesung mit Ulf und Juliane Annel in Erfurt-Tiefthal
Jun 8 um 22:22

Lesung mit Ulf und Juliane Annel: »111 Orte an der Unstrut, die man gese­hen haben muss« – Buch­vor­stel­lung mit Dia-Show.

Jun
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Sa
Literarischer Brunch mit Christoph Dieckmann auf Burg Ranis
Jun 9 um 11:00
Geschichten von ostdeutscher Identität

Chris­toph Dieck­mann ist ein viel­fach preis­ge­krön­ter Meis­ter der lite­ra­ri­schen Repor­tage und des Essays. Bis­her ver­öf­fent­lichte der Mit­ar­bei­ter der ZEIT ca. 20 Bücher. Er erfin­det seine Geschich­ten nicht, wohl aber fin­det er sie an den Weg­rän­dern der Lan­des- und Welt­ge­schichte. Vol­ler Witz, Charme und Empa­thie schreibt der Fuß­ball- und Jazz­freund über den FC Carl Zeiss Jena oder über das Wood­stock-Fes­ti­val am Peit­zer, Karp­fen­teich.

Immer wie­der bedenkt er in sei­nen Erin­ne­run­gen – nicht ohne ein lei­ses Sen­ti­ment – „Geschich­ten von ost­deut­scher Iden­ti­tät“, wenn er vom „wah­ren Leben im fal­schen“ schreibt. Was ihn dabei aus­zeich­net, ist eine tiefe Gerech­tig­keit.

Chris­toph Dieck­mann wird hei­tere und ernste Geschich­ten lesen. Genie­ßen Sie dazu die kuli­na­ri­schen Köst­lich­kei­ten der Land­flei­sche­rei Lin­dig, um anschlie­ßend gut stärkt das viel­sei­tige Pro­gramm der Thü­rin­ger Lite­ra­tur­tage zu erle­ben.

Ein­tritt: € 18,- inklu­sive Spei­sen und alko­hol­freie Getränke / Die Tages­karte und Fes­ti­val­karte haben bei die­ser Ver­an­stal­tung keine Gül­tig­keit.

MDR KULTUR Café mit Ralf Rothmann auf Burg Ranis
Jun 9 um 14:00

Der MDR sen­det auch in die­sem Jahr von Burg Ranis. Kat­rin Schu­ma­cher, die Mode­ra­to­rin des KULTUR Cafés, begrüßt Ralf Roth­mann. Der letzte Roman des Autors, „Im Früh­ling ster­ben“ wurde in fünf­und­zwan­zig Spra­chen über­setzt. Der „Spie­gel“ schrieb: „Es sind mit­un­ter bei­nahe über­sinn­li­che Bil­der, die in Roth­manns Roman plau­si­bel klin­gen und unbe­dingt mög­lich und vor allem schön.“ Nun erscheint Ralf Roth­manns neuer Roman, „Der Gott jenes Som­mers“ und die Thü­rin­ger Lite­ra­tur­tage auf Burg Ranis gehö­ren zu den weni­gen aus­ge­such­ten Orten, an denen der Autor dar­aus lesen wird.

Ein Kind im Krieg: Anfang 1945 muss die zwölf­jäh­rige Luisa Norff mit ihrer Mut­ter und der älte­ren Schwes­ter aus Kiel aufs Land flie­hen. Das Gut ihres Schwa­gers Vin­zent, eines SS-Offi­ziers, wird ein unver­hoff­ter Raum der Frei­heit: Kein Unter­richt mehr, und wäh­rend alli­ierte Bom­ber ost­wärts flie­gen und immer mehr Flücht­linge ein­tref­fen, streift die Ver­träumte durch die Wäl­der und ver­sucht das Leben dies­seits der Brände zu ver­ste­hen: Was ist das für eine Beun­ru­hi­gung, wenn sie den jun­gen Mel­ker Wal­ter sieht, wer sind die Gefan­ge­nen am Klos­ter­see, wohin ist ihre Schwes­ter Bil­lie plötz­lich ver­schwun­den, und von wem bekommt die Perü­cken­ma­che­rin eigent­lich die Haare?

Ein­zel­kar­ten für die Lesung gibt es für € 8,- / € 6,- ermä­ßigt. Dar­über hin­aus gibt es das Tages­ti­cket für € 30,- und das Fes­ti­val­ti­cket Burg Ranis für € 60,-.

Erzähltheater für Kinder mit Ingrid Annel in Erfurt-Tiefthal
Jun 9 um 15:00

»Dorn­rös­chen und das kleine Gespenst« – Erzähl­thea­ter für Kin­der – und Erwach­sene ab 5 Jah­ren – mit Ingrid Annel.

Lesung mit Marion Poschmann und Michael Stavarič auf Burg Ranis
Jun 9 um 16:00

Auf lite­ra­ri­scher Reise mit Marion Posch­mann und Michael Sta­va­rič

 

Marion Posch­mann und Michael Sta­va­rič erzäh­len in ihren neuen Roma­nen zwei ver­wandte Geschich­ten. Sie han­deln von Men­schen, die eine Leere in ihrem Leben spü­ren. Sie ver­las­sen ihre Hei­mat, rei­sen in ein weit ent­fern­tes Land und bege­ben sich auf die Suche nach – tja, wonach eigent­lich? Lebens­sinn, Gott, Selbst­er­kennt­nis?

Gil­bert Sil­ves­ter, die Haupt­fi­gur in Marion Posch­manns Roman „Die Kie­fern­in­seln“, hat geträumt, dass seine Frau ihn betrügt. Er steigt ins erst­beste Flug­zeug und reist nach Japan. Dort fal­len ihm die Rei­se­be­schrei­bun­gen des Dich­ters Bashō in die Hände, und plötz­lich hat er ein Ziel: Wie die alten Wan­der­mön­che möchte auch er den Mond über den Kie­fern­in­seln sehen. Aber noch vor dem Start trifft er auf den Stu­den­ten Yosa, der mit einer ganz ande­ren Rei­s­e­lek­türe unter­wegs ist, dem Com­plete Manual of Sui­cide.

Michael Sta­va­rič erzählt in sei­nem Roman „Got­land“ von einem jun­gen Mann, der nach dem Tod sei­ner streng katho­li­schen Mut­ter zu einem Suchen­den wird. Zu einem Fah­ren­den in Sachen Gott, den er in Got­land zu fin­den hofft, jenem fer­nen Sehn­suchts­ort der Mut­ter, die immer behaup­tete, dort hätte sie sei­nen Vater ken­nen­ge­lernt. Ein unheim­li­cher, hei­li­ger, jedoch auch wahn­sin­ni­ger Ort …

Ein­zel­kar­ten für die Lesung gibt es für € 8,- / € 6,- ermä­ßigt. Dar­über hin­aus gibt es das Tages­ti­cket für € 30,- und das Fes­ti­val­ti­cket Burg Ranis für € 60,-.

Lesung mit Antje Babendererde in Erfurt-Tiefthal
Jun 9 um 18:00

Lesung mit Antje Baben­der­erde.

Live-Hörspiel auf Burg Ranis
Jun 9 um 18:00

Der Schrei­ber“. Ein Live-Hör­spiel nach Her­man Mel­vil­les „Bart­leby“.

Bereits zum drit­ten Mal wird exklu­siv für die Thü­rin­ger Lite­ra­tur­tage ein Klas­si­ker der Lite­ra­tur als Hör­stück neu inter­pre­tiert und live urauf­ge­führt. Ange­lehnt an Her­man Mel­vil­les »Bart­leby«, pen­delt das dies­jäh­rige Live Hör­spiel zwi­schen Resi­gna­tion und Total­ver­wei­ge­rung und spielt mit den Erwar­tungs­hal­tun­gen inner­halb des Kapi­ta­lis­mus. Was pas­siert mit einem füh­len­den Men­schen in die­sem Sys­tem? Soll er als Maschine miss­braucht wer­den?

Bart­leby ist eigent­lich der flei­ßige Schreib­ge­hilfe eines Notars. Doch von einem Tag auf den ande­ren wan­delt er sich zum pas­si­ven Wider­ständ­ler. Jeden Auf­trag sei­nes Arbeit­ge­bers lehnt er mit den immer glei­chen Wor­ten ab: „Ich möchte lie­ber nicht“.

Die Figur Bart­leby fas­zi­niert bis heute. Phi­lo­so­phen sehen in ihm die Wei­ge­rung, ein Räd­chen im Getriebe gro­ßer Sys­teme zu sein. Auch die Bewe­gung „Occupy Wall Street“ hat Bart­leby auf­ge­grif­fen – als Sinn­bild für zivi­len Unge­hor­sam.

Ein Hör­stück von Söhnke Sofar. Spre­che­rin: Lys­ann Schläfke. Musik: Lukas Komann

Ein­zel­kar­ten für die Lesung gibt es für € 6,-. Dar­über hin­aus gibt es das Tages­ti­cket für € 30,- und das Fes­ti­val­ti­cket Burg Ranis für € 60,-

Lyrik im Tanz mit Nancy Hünger und Šuka Horn auf Burg Ranis
Jun 9 um 19:30

Lyrik im Tanz. Mit Nancy Hün­ger und Šuka Horn

 

In die­sem neuen Ver­an­stal­tungs­for­mat tref­fen Gedichte auf Tanz­thea­ter. Nancy Hün­ger erschreibt sich in ihrem aktu­el­len Lyrik­band „Ein wenig Musik zum Abschied wäre trotz­dem nett“ ein ganz eige­nes Feld: mit kunst­voll rhyth­mi­sier­ten Ver­sen und einem erstaun­li­chen Regis­ter an For­men und Far­ben, Ton­la­gen und Stim­mun­gen. Ihre Gedichte ver­bin­den die Küs­ten Sizi­li­ens und Nord­afri­kas, loten den schma­len Grat zwi­schen Sexua­li­tät und Gewalt aus, ima­gi­nie­ren das eigene Ver­schwin­den. Oder geht es im Grunde doch um etwas ganz ande­res? Viel­leicht um das Schei­tern beim Ver­such, sich die Welt mit­tels Spra­che zu erschlie­ßen – und die Not­wen­dig­keit, es trotz­dem immer wie­der zu ver­su­chen? „Schrei­ben heißt ver­su­chen her­aus­zu­fin­den, was man schrei­ben würde, wenn man schriebe“, sagt Mar­gue­rite Duras.

Šuka Horn ant­wor­tet auf Nancy Hün­gers Texte mit den Bewe­gun­gen sei­nes Kör­pers. Er hat an der Codarts Hoch­schule für Künste in Rot­ter­dam Tanz stu­diert und beherrscht eine Viel­zahl von Sti­len, dar­un­ter urbane Tanz­stile wie Break­dance, Locking, House und Hip Hop.

Ein­zel­kar­ten für die Lesung gibt es für € 6,-. Dar­über hin­aus gibt es das Tages­ti­cket für € 30,- und das Fes­ti­val­ti­cket Burg Ranis für € 60,-

Pascal von Wroblewsky & Band – Songs von Kurt Weill & Bertolt Brecht auf Burg Ranis
Jun 9 um 20:30

Pas­cal von Wro­blew­sky & Band: Songs von Kurt Weill & Ber­tolt Brecht

 

Pas­cal von Wro­blew­sky gehört seit den 80gern fest zum Jazz in Deutsch­land: Wer ihre Vie­rok­ta­ven­stimme gehört hat, wird sie nicht mehr ver­ges­sen. Bereits für ihr ers­tes Album mit dem Titel „Swin­ging Pool“ erhielt sie eine Gol­dene Schall­platte. Pas­cal von Wro­blew­sky spielt in zahl­rei­chen Bands und Orches­tern, steht auf Thea­ter­büh­nen und enga­giert sich für den musi­ka­li­schen Nach­wuchs. Bis heute tourt sie kreuz und quer über den Glo­bus.

Bei den Thü­rin­ger Lite­ra­tur­ta­gen wird Pas­cal von Wro­blew­sky Songs von Kurt Weill prä­sen­tie­ren, dar­un­ter natür­lich Titel aus der legen­dä­ren „Drei­gro­schen­oper“ von Ber­tolt Brecht, aber auch aus „Lady in the Dark“, „One Touch Of Venus“ oder „Maria Galante“. Außer­dem liest sie Gedichte von Brecht, u.a. aus dem „Lese­buch für Städ­te­be­woh­ner“ und der „Exil­ly­rik“.

Auf Burg Ranis ist das Pro­gramm im Quar­tett zu erle­ben, Jazz grol­lend in der klei­nen Form, aber mit Raum für große Bögen und Impro­vi­sa­tio­nen. Beset­zung: Pas­cal von Wro­blew­sky – Vocals, Phil­ippp Wie­chert – Gitarre, Mat­thias Eich­horn – Bass, Mar­cus Horn – Drums.

Ein­zel­kar­ten für die Lesung gibt es für € 15,- / € 12,- ermä­ßigt. Dar­über hin­aus gibt es das Tages­ti­cket für € 30,- und das Fes­ti­val­ti­cket Burg Ranis für € 60,-.

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10
So
Lesung mit Wolfgang Hohlbein auf Burg Ranis
Jun 10 um 14:00

Wolf­gang Hohl­bein liest aus „Kil­ler City“

Wolf­gang Hohl­bein ist der Weg­be­rei­ter neuer deut­scher Phan­tas­tik und Fan­tasy und einer der erfolg­reichs­ten deut­schen Autoren der Gegen­wart. Die Gesamt­auf­lage sei­ner Bücher liegt bei 35 Mil­lio­nen Exem­pla­ren, er wurde in 34 Spra­chen über­setzt. Sein neuer Roman „Kil­ler City“ ist ein packen­der Thril­ler!

Chi­cago, 1893: Die kürz­lich eröff­nete Welt­aus­stel­lung lockt Mil­lio­nen Besu­cher nach Chi­cago. Alle wol­len sich an den neu­es­ten tech­ni­schen Wun­dern ergöt­zen. Doch unter die nichts­ah­nen­den Besu­cher hat sich ein Raub­tier gemischt.
Thorn­hill hat schon viele Men­schen getö­tet. Immer auf der Suche nach sei­ner nächs­ten Beute, zieht er durch Ame­rika. In Chi­cago hofft er, in der Masse der Tou­ris­ten unter­zu­tau­chen. Bald ent­flammt sein Hun­ger nach dem berau­schen­den Gefühl des Tötens, der tief am Grunde sei­ner Seele lau­ert, jedoch erneut. Und wenn die Dun­kel­heit ruft, muss Thorn­hill dem Ruf fol­gen …

Kinderprogramm mit Heike Eberius-von Hammel, Bert Gocke und Hansi von Märchenborn auf Burg Ranis
Jun 10 um 15:30

Kin­der­pro­gramm mit Heike Eberius-von Ham­mel, Bert Gocke und Hansi von Mär­chen­born

 

Heike Eberius-von Hamel und Bert Gocke prä­sen­tie­ren die musi­ka­li­sche Lesung „Der Wet­ter­zau­be­rer“. Das Wet­ter ist mies! Hexe Stum­mel­zahn hätte sich ihren fürch­ter­li­chen Schnup­fen längst weg­ge­zau­bert, wenn sie nur wüsste, wo ihr Zau­ber­stab liegt. Seit Wochen hat sie ihre Hexen­stube nicht auf­ge­räumt. Krach – drauf­ge­tre­ten! Aua! Der Stab zau­bert vor Schmerz eine Wolke aus rohen Eiern. Eine Kata­stro­phe bahnt sich an, die selbst Zau­be­rer Sinnso nicht in den Griff bekommt. Allein der Uhren­geist Tick kann hel­fen.

Auch Hansi von Mär­chen­born ist wie­der auf Burg Ranis dabei! Wer seine Glo­cke läu­ten hört, kann sich auf eine span­nende Mär­chen­stunde freuen. Hansi erzählt die Aben­teuer seine bei­den Hel­den Karl­chen und Häs­chen, dazu Klas­si­ker der Brü­der Grimm oder Mär­chen aus weit ent­fern­ten Län­dern.

Lesung mit Anja Kampmann, Landolf Scherzer und Olaf Trunschke auf Burg Ranis
Jun 10 um 16:00

Aus­guck: Prosa – Lesung mit Anja Kamp­mann, Lan­dolf Scher­zer und Olaf Trunschke

 

Anja Kamp­manns Roman „Wie hoch die Was­ser stei­gen“ steht auf der Short­list des Prei­ses der Leip­zi­ger Buch­messe. Er han­delt von einem Ölbohr­ar­bei­ter auf einer Platt­form mit­ten im Meer, der in einer stür­mi­schen Nacht sei­nen ein­zi­gen Freund ver­liert. Die Autorin erzählt in dich­ter, poe­ti­scher Spra­che vom Ver­such, aus einer boden­lo­sen Arbeits­welt zurück­zu­fin­den ins eigene Leben.

Als Lan­dolf Scher­zer in Kuba ein­trifft, stirbt Fidel Cas­tro, und er erlebt ein Land im Aus­nah­me­zu­stand. Umso drän­gen­der wird die Frage, wie die Ideale der Revo­lu­tion in der Gegen­wart bestehen. In sei­nem Buch „Bue­nos días, Kuba“ berich­tet Scher­zer von sei­nen Ein­drü­cken.

Olaf Trunsch­kes Roman „Die Kine­tik der Lügen“ spannt einen Bogen von 200 Jah­ren. Eine Villa am Gen­fer See 1816: Lord Byron und einige Freunde – dar­un­ter die Autorin Mary Shel­ley – erfin­den einen ver­reg­ne­ten Som­mer lang Schau­er­ge­schich­ten. Dabei kommt Mary die Idee zu Fran­ken­stein. 200 Jahre spä­ter: Ein Doku­men­tar­fil­mer am CERN stürzt sich mit sei­nen Freun­den auf die Frage: Wo soll­ten dem mensch­li­chen For­schungs­drang Gren­zen gesetzt wer­den?

Ein­zel­kar­ten für die Lesung gibt es für € 8,- / € 6,- ermä­ßigt. Dar­über hin­aus gibt es das Tages­ti­cket für € 30,- und das Fes­ti­val­ti­cket Burg Ranis für € 60,-.

Lyrik im Konzert mit Ron Winkler, Kerstin Becker, Mario Osterland und Aliya Thon auf Burg Ranis
Jun 10 um 18:00

Lyrik im Kon­zert: Ron Wink­ler, Kers­tin Becker, Mario Oster­land. Mit Musik von Aliya Thon

 

Ron Wink­ler taucht in sei­nen Tex­ten in jene Sphäre ein, wo sich das Ver­mit­tel­bare und das Unver­mit­tel­bare durch­drin­gen, gespeist von den vie­len Ein­drü­cken, die von Orten aus­ge­hen kön­nen: flüch­tig und labil, innig fas­zi­niert, selt­sam und ver­stö­rend, oft mit gro­ßer Wucht.

Kers­tin Becker erin­nert uns daran, woher wir kom­men – weni­ger im Sinne einer geo­gra­fi­schen Hei­mat als viel­mehr im Sinne von Her­kunft. Ihre kraft­vol­len Gedichte neh­men uns mit in die Wäl­der und auf die Äcker, unter die Tische der Erwach­se­nen, auf Dach­bö­den und in Koh­len­kel­ler, kurz: an all die Orte, an denen Kin­der Welt ver­in­ner­li­chen.

Mario Oster­land gelingt es, mit nur leicht geho­be­ner All­tags­spra­che uns wie neben­bei Beklem­mung ein­zu­flö­ßen. Seine Gedichte zei­gen, was der Mensch nicht wahr­nimmt: die Rän­der zur unge­wis­sen Zukunft als auch zur dunk­len Vor­ver­gan­gen­heit zer­fa­sern.

Aliya Thons Musik hält Lebens­ge­fühle in Wor­ten und Melo­dien fest. Ihre Songs leben von bewe­gen­den Tex­ten und einem sehr indi­vi­du­el­len Sound.

Ein­zel­kar­ten für die Lesung gibt es für € 8,- / € 6,- ermä­ßigt. Dar­über hin­aus gibt es das Tages­ti­cket für € 30,- und das Fes­ti­val­ti­cket Burg Ranis für € 60,-

Donna-Tartt-Lesung mit Benno Führmann auf Burg Ranis
Jun 10 um 20:00

Benno Für­mann liest den Welt­best­sel­ler „Der Dis­tel­fink“ von Donna Tartt

Benno Für­mann ist einer der meist­be­schäf­tig­ten deut­schen Schau­spie­ler, der Jahr für Jahr in zahl­rei­chen Kino- und Fern­seh­fil­men zu sehen ist. Zu sei­nen gro­ßen Erfol­gen zäh­len die Filme „Der Krie­ger und die Kai­se­rin“ und „Jeri­chow“. Zuletzt war er in der hoch gelob­ten Sky-TV-Serie „Ber­lin Baby­lon“ zu sehen. Er wurde mit dem Adolph-Grimme-Preis und dem Deut­schen Fern­seh­preis aus­ge­zeich­net. Dane­ben ist er als Hör­buch­spre­cher und Syn­chron­spre­cher für Anto­nio Ban­de­ras bekannt.

Auf Burg Ranis liest Benno Für­mann aus dem Roman „Der Dis­tel­fink“ von Donna Tartt. Der Roman erzählt die Geschichte von Theo Decker, der als Drei­zehn­jäh­ri­ger seine Mut­ter bei einem Bom­ben­an­schlag in einem New Yor­ker Museum ver­liert. Dabei fällt ihm das Gemälde »Der Dis­tel­fink« in die Hände. Fortan beglei­tet ihn das Bild, wäh­rend Theo sei­nen Platz im Leben sucht. Der Roman wurde mit dem Pulit­zer-Preis aus­ge­zeich­net und allein in den USA mehr als 1,5 Mio. mal ver­kauft. War­ner Bro­thers hat die Film­rechte erwor­ben. In Deutsch­land fei­erte u.a. die FAZ den Roman als „Meis­ter­werk“.

Jun
11
Mo
»JuLe-Treff im Leseladen« in Weimar
Jun 11 um 16:00

Junge Leser ab 12 Jah­ren tref­fen sich in der Ecker­mann-Buch­hand­lung!

Du bist zwi­schen 12–16 Jah­ren und liest gern?
Du bist neu­gie­rig auf aktu­elle Titel?
Du hast Lust, auch ande­ren einen Buch­tipp zu geben?
Dann bist Du bei uns als Testleser/in rich­tig!

Wir tref­fen uns ein­mal monat­lich zum Reden, Raten, Bewer­ten und Emp­feh­len. Auf uns war­tet ein Jahr vol­ler Lese­aben­teuer! Wir freuen uns auf Dich!

Sabine Arndt, Biblio­the­ka­rin
Johan­nes Stein­hö­fel und das Team der Ecker­mann-Buch­hand­lung
Sig­run Lüdde und die Lite­ra­ri­sche Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V.

Lesung mit Julya Rabinowich in Jena
Jun 11 um 19:30

Die Gunst des Augen­blicks – Lesung mit Julya Rabi­no­wich

 

Prosa der Gegen­wart – Thü­rin­ger Lesun­gen und Werk­statt­ge­sprä­che.

Mode­ra­tion: Prof. Dr. Simone Schie­der­mair und Dr. Boris Hoge-Ben­te­ler (FSU Jena).

 

Jun
13
Mi
Vortrag von Dr. Annette Seemann in Weimar
Jun 13 um 18:00

Ach du warst in abge­leb­ten Zei­ten Meine Schwes­ter oder meine Frau

Goe­thes Gestalt der »Iphi­ge­nie« in sei­nem Leben und sei­nem Umfeld

Vor­trag von Dr. Annette See­mann, Wei­mar.

Der Vor­trag behan­delt die Ent­ste­hung der Prosa- und der spä­te­ren Vers­fas­sung von Goe­thes »Iphi­ge­nie auf Tau­ris«. Dabei ver­gleicht Annette See­mann die Büh­nen­fi­gur der Iphi­ge­nie mit ihren rea­len weib­li­chen Vor­bil­dern Char­lotte von Stein, Corona Schrö­ter, Her­zo­gin Luise und Cor­ne­lia Goe­the, ver­hei­ra­tete Schlos­ser.

Annette See­mann ist seit 2003 Vor­stands­vor­sit­zende der Gesell­schaft Anna Ama­lia Biblio­thek. Sie arbei­tet als Buch­au­torin zur Wei­ma­rer Kul­tur­ge­schichte und zu Frau­en­bio­gra­phien sowie als Über­set­ze­rin und für päd­ago­gi­sche Pro­jekte.

Der Vor­trag wird von der Freun­des­ge­sell­schaft des Goe­the- und Schil­ler-Archivs in Koope­ra­tion mit der Gesell­schaft Anna Ama­lia Biblio­thek orga­ni­siert.

Ein hochprozentiger Abend mit Ralf Schönfelder und M. Kruppe im bc-club Ilmenau
Jun 13 um 21:00

Die Lite­ra­ri­sche Destille. Autoren und ihre liebs­ten Spi­ri­tuo­sen. Ein hoch­pro­zen­ti­ger Abend mit Ralf Schön­fel­der und M. Kruppe

Vier Schrift­stel­ler und ihre liebs­ten Spi­ri­tuo­sen. Hei­ner Mül­ler schrieb seine apo­ka­lyp­ti­schen Thea­ter­vi­sio­nen stets mit einem Glas Whis­key in greif­ba­rer Nähe. Ernest Heming­way ent­wi­ckelte auf der Basis kuba­ni­schen Rums einen eige­nen Dai­quiri-Cock­tail. Wene­dikt Jer­ofe­jew ging in sei­ner „Reise nach Petuschki“ auf die berühm­teste lite­ra­ri­sche Sauf­tour, bei der Unmen­gen Wodka geleert wer­den. Mal­colm Lowrys „Unter dem Vul­kan“ ist der wohl kom­ple­xeste Trin­ker­ro­man der Lite­ra­tur­ge­schichte; der Autor selbst liebte Gin über alles.

M. Kruppe und Ralf Schön­fel­der sind die lite­ra­ri­schen Som­me­liers des Abends. Sie lesen aus den Tex­ten der Autoren und erzäh­len humor­volle und ernste Anek­do­ten über die vier schrei­ben­den Trin­ker. Dazu wer­den edle Schnäpse kre­denzt: Whis­key, Rum, Wodka, Gin. Das Publi­kum ist ein­ge­la­den, mit­zu­trin­ken!

Jun
14
Do
»Ossian« Musikalische Lesung in Weimar
Jun 14 um 18:00

Ossian – Musi­ka­li­sche Lesung mit Wolf -Ger­hard Schmidt, Nor­bert Hühn, und Merit Zloch.

Vortrag zu Goethes »Faust« von Dr. Torsten Unger in Weimar
Jun 14 um 18:00

»Wo bist du, Faust, des Stimme mir erklang, /Der sich an mich mit allen Kräf­ten drang?« – Auf den Spu­ren von Faust.

Besich­ti­gung von 13 his­to­ri­schen und 27 lite­ra­ri­schen Orten. Buch­vor­stel­lung und Vor­trag von Dr. Tors­ten Unger, Erfurt.

Im Anschluß Som­mer­fest im Gar­ten am his­to­ri­schen Goe­the­wohn­haus (geschlos­sene Ver­an­stal­tung).

Historischer Stadtspaziergang zur Weimarer Republik in Weimar
Jun 14 um 19:00

Am 14. Juni 2018, lädt der Wei­ma­rer Repu­blik e.V. zu einer Neu­auf­lage des his­to­ri­schen Stadt­spa­zier­gangs zur Wei­ma­rer Repu­blik, mit Schau­spie­lern und an Ori­gi­nal­schau­plät­zen ein. Dabei wird auf eine beson­ders brenz­lige Situa­tion in Wei­mar vor genau 99 Jah­ren ein­ge­gan­gen: Mitte Juni 1919 befreite ein Vize­feld­we­bel auf eigene Faust 60 Mili­tär­ge­fan­gene und lie­ferte sich Gefechte mit den Schutz­trup­pen der Natio­nal­ver­samm­lung, die gerade in Wei­mar tagte. Das Ereig­nis zeigte, wie brü­chig der Boden war, auf dem die erste deut­sche Demo­kra­tie ent­stand.

Der his­to­ri­sche Stadt­spa­zier­gang ver­mit­telt einen ein­zig­ar­ti­gen Ein­druck von der Zer­ris­sen­heit der dama­li­gen Zeit. Start ist um 19.00 Uhr vor dem Deut­schen Natio­nal­thea­ter, wo sich einst die Abge­ord­ne­ten der Natio­nal­ver­samm­lung tra­fen. Wei­tere Sta­tio­nen des Rund­gangs sind die heu­tige Park­schule am Sophi­en­stifts­platz, in der sich damals das Tele­gra­fen­amt befand, das Stadt­schloss, das Sitz der Reichs­re­gie­rung und des Reichs­prä­si­den­ten war, und schließ­lich die eins­tige Wagen­re­mise, in der das Haus der Wei­ma­rer Repu­blik ent­steht. Hier ist gegen 20.00 Uhr ein Abschluss­de­fi­lee vor­ge­se­hen.

Ins­ge­samt fünf Schau­spie­ler wer­den den Rund­gang beglei­ten und in ver­schie­dene Rol­len der dama­li­gen Zeit schlüp­fen. Neben Reichs­prä­si­dent Fried­rich Ebert sind eine Spar­ta­ki­s­tin, ein Minis­te­ri­al­be­am­ter und ein Frei­korps­of­fi­zier zu erle­ben. Die Mode­ra­tion an dem Abend führt ein ame­ri­ka­ni­scher Jour­na­list, der aus sei­ner Per­spek­tive die ers­ten demo­kra­ti­schen Geh­ver­su­che der Deut­schen kom­men­tie­ren wird.

»Traumberuf: Schriftsteller?« mit Simone Höft, Nora Lämmermann und Markus Dietrich im KulturHaus Dacheröden
Jun 14 um 19:30

Traum­be­ruf: Schrift­stel­ler? »Vom Buch auf die Lein­wand – Wie ein Kin­der­film ent­steht« mit Simone Höft & Nora Läm­mer­mann und Mar­kus Diet­rich.

Jun
15
Fr
Lesung mit Frank Willmann in Suhl-Heinrichs
Jun 15 um 19:30

»Alles auf Rot – der 1. FC Union Ber­lin« – Lesung mit Frank Will­mann

 

Der Mythos des 1. FC Union Ber­lin schreibt Geschichte(n). Ein enges Steh­platz­sta­dion im Köpe­ni­cker Wald, 28.000 Men­schen, die gemein­sam Weih­nachts­lie­der sin­gen, Fans, die Hand anle­gen, wann immer sie gebraucht wer­den, kein Heim­spiel ohne Nina Hagens Hymne, keine Pfiffe gegen die Mann­schaft und nie­man­den, der vor dem Ende sei­nen Platz ver­lässt: Die Fuß­ball­kul­tur im Sta­dion An der Alten Förs­te­rei ist ein­zig­ar­tig. In „Alles auf Rot“ wird sie erzählt.

Jun
17
So
Kulturoffener – russischer Sonntag im KulturHaus Dacheröden in Erfurt
Jun 17 um 10:00 – 15:00

Kul­tur­of­fe­ner – rus­si­scher Sonn­tag

  • 11 Uhr: Kla­vier­kon­zert von Evge­niya Smir­nova
  • 13.30 Uhr: Maxim Gorki: »Jahr­markt in Holtwa« (Neu­über­set­zung), Vor­trag & Lesung von Ganna-Maria Braun­gardt
Lesekonzert mit Ines Hommann im Schillerhaus Rudolstadt
Jun 17 um 17:00

Rose, dei­ner Blät­ter Pran­gen − Lese­kon­zert mit Ines Hom­mann

 

Zum Aus­klang des Tags der offe­nen Gär­ten in Rudol­stadt, bei denen der Schil­ler­gar­ten auch in die­sem Jahr wie­der als Ein­gangs­gar­ten fun­giert, liest die Dresd­ner Sän­ge­rin und Spre­che­rin Ines Hom­mann im Schat­ten des gro­ßen Wal­nuß­baums Erzäh­lun­gen und Gedichte über die »Köni­gin der Blu­men«. Die rei­che lite­ra­ri­sche Blü­ten­lese von der Zeit des Barock bis zur Gegen­wart, bei der natür­lich auch das 18. Jahr­hun­dert nicht zu kurz kommt, begeis­tert nicht nur mit ihrer klu­gen Text­aus­wahl, son­dern auch wegen der Vor­trags­kunst Ines Hom­manns. Beglei­tet wird die Lesung von Musik aus der Zeit des Barock.

Eine Ver­an­stal­tung des Schil­ler­hau­ses Rudol­stadt in Koope­ra­tion mit dem Lese-Zei­chen e.V. Jena.

Lesung mit Romina Nikolić im Kloster Mildenfurth
Jun 17 um 17:00

LESUNG IM GARTEN

 

Romina Niko­lić ließt aus ihren Gedich­ten. Musi­ka­li­sche Begei­tung Kay Kalytta.

Eine Ver­an­stal­tung unter der Schirm­herr­schaft der Thü­rin­ger Lite­ra­tur- und Autoren­tage, Lese­zei­chen e. V. Burg Ranis

Jun
18
Mo
Politischer Salon mit Frank Richter im KulturHaus Dacheröden in Erfurt
Jun 18 um 19:00

»Hört end­lich zu! Weil Demo­kra­tie Aus­ein­an­der­set­zung bedeu­tet«

Poli­ti­scher Salon mit Frank Rich­ter.

Jun
19
Di
Schreibwerkstatt für Jugendliche mit dem Autor Ronny Ritze in Wolfersdorf
Jun 19 um 13:30 – 18:30

Schreib­werk­statt für Jugend­li­che mit dem Autor Ronny Ritze in Wol­fers­dorf

Im Rah­men von »Kul­tur macht stark – Bünd­nis für Bil­dung« fin­det mit Jugend­li­chen in Wol­fers­dorf die zweite von fünf­zehn Schreib­werk­stät­ten statt.

In Zusam­men­ar­beit mit WENDEPUNKT e.V.- Jugend­hil­fe­zen­trum Wol­fers­dorf, Stadt­bi­blio­thek Neu­stadt, Bun­des­ver­band der Fried­rich Böde­cker Kreise e.V. Geför­dert durch das Bun­des­mi­nis­te­rium für Bil­dung und For­schung.

Buchvorstellung & Gespräch mit den Läufern Waldemar Cierpinski, Jens Hauspurg und Jens Panse in Erfurt
Jun 19 um 19:00

»42,195 – Auf den Spu­ren zweier Olym­pia­siege«

 

Buch­vor­stel­lung & Gespräch mit den Läu­fern Wal­de­mar Cier­pin­ski, Jens Hau­spurg und Jens Panse.

Jun
20
Mi
Schreibwerkstatt für Jugendliche mit Ingrid Annel im KulturHaus Dacheröden in Erfurt
Jun 20 um 16:00

WWW – Schreib­werk­statt für Jugend­li­che mit Ingrid Annel.

»Die Macht der Gedichte« – Veranstaltung zum Weltflüchtlingstag in Apolda
Jun 20 um 18:00

»Die Macht der Gedichte« – Lesung in meh­re­ren Spra­chen und Gespräch zum Welt­flücht­lings­tag der Ver­ein­ten Natio­nen.

Dabei wird es um sprach­li­che Bonder­hei­ten in der Dich­tung ebenso gehen, wie um spe­zi­fi­sche kul­tu­relle Ent­wick­lun­gen.

»Poe­sie beschreibt Emo­tio­nen, Details, Bil­der. Es ist eine der ältes­ten For­men künst­le­ri­schen Aus­drucks. Ein mensch­li­cher Impuls, der in Freude, Trauer, Zwei­fel, Hoff­nung, Ein­sam­keit und vie­lem mehr zum Aus­druck kommt.« (Freun­des­kreis Inte­gra­tion Apolda)

Ver­an­stal­tungs­or­ga­ni­sa­tion: Hibe Kha­mi­la­rovska und Toshe Kha­mi­la­rov­ski.

Veranstaltung zur Bücherverbrennung 1933 in Niedergrunstedt
Jun 20 um 18:00

In Erin­ne­rung an den 21. Juni 1933, als auf der Höhe bei Nie­der­grun­stedt Bücher ver­brannt wur­den.

Eine Ver­an­stal­tung u.a. mit Wolf­gang Haak und Chris­toph Schmitz-Schole­mann.

Seit eini­ger Zeit wird auch in Wei­mar am 10. Mai daran erin­nert, dass man an jenem Datum im Jahre 1933 in Deutsch­land miss­lie­bi­gen Büchern Schei­ter­hau­fen errich­tete. Die Autoren der ver­brann­ten Bücher hat­ten gemein­sam, dass sie im natio­nal­so­zia­lis­ti­schen Deutsch­land als min­der­wer­tig und gefähr­lich gal­ten, weil sie huma­nis­ti­sche und demo­kra­ti­sche Über­zeu­gun­gen ver­tra­ten. Weil sie Kom­mu­nis­ten waren oder jüdi­schen Glau­bens. Weni­ger bekannt ist, dass es in Thü­rin­gen in die­sem Rah­men mit Jena und Wei­mar zwei Bücher­ver­bren­nun­gen gab und dass diese in Nie­der­grun­stedt statt­fand.

Der Ev.-Luth. Kir­chen­ge­mein­de­ver­band Buch­fart-Lege­feld, die Lite­ra­ri­sche Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V. und Pfar­rer Joa­chim Neu­bert laden ein, sich nach 85 Jah­ren gemein­sam mit Kai Sauer, Wolf­gang Haak, Chris­toph Schmitz Schole­mann, Harry Stein, Johan­nes Bock, der Orga­nis­tin Grit Roos und der Gei­ge­rin Paula Roos an die­ses Datum zu erin­nern und Aus­züge aus Büchern und Musik­wer­ken zu hören, die damals dem natio­nal­so­zia­lis­ti­schen Gedan­ken­gut zum Opfer fie­len. Es waren Werke u.a. von Vicky Baum, Lion Feucht­wan­ger, Alfred Kerr, Ernst Lissauer, Emil Lud­wig, Erich Maria Remar­que, Roda-Roda, Artur Schnitz­ler, Kurt Tuchol­sky, Jakob Was­ser­mann, Franz Wer­fen und Ste­phan Zweig.

 

Hin­ter­grund

Seit 1924 beein­flusste in Thü­rin­gen die Ver­ei­nigte Völ­ki­sche Liste die Lan­des­po­li­tik, ab 1930 war hier die NSDAP erst­mals in Deutsch­land an einer Lan­des­re­gie­rung betei­ligt. Der dama­lige Thü­rin­ger Innen- und Volks­bil­dungs­mi­nis­ter Frick (NSDAP) ließ unmit­tel­bar nach Amts­an­tritt den öffent­li­chen Raum von Kunst­wer­ken und Büchern säu­bern, die ihm als „undeutsch“ erschie­nen. Öffent­li­che Biblio­the­ken muss­ten sol­che Bücher aus ihren Bestän­den neh­men.

Zum 21. Juni 1933 lud die Orts­gruppe Wei­mar des Deutsch­na­tio­na­len Hand­lungs­ge­hil­fen-Ver­eins (DHV) zu sei­ner Son­nen­wend­feier nach Nie­der­grun­stedt ein. Der DHV war sei­ner­zeit eine der grö­ße­ren Gewerk­schaf­ten und vom Ver­bot der Gewerk­schaf­ten aus­ge­nom­men wor­den, da er sich schon lange als völ­kisch-natio­na­lis­ti­sche Orga­ni­sa­tion an die Seite der NSDAP gestellt hatte.

Die Wei­ma­ri­sche Zei­tung ver­merkte am nächs­ten Tag: „Nach dem gemein­sa­men Gesang des Lie­des Wir tre­ten an zum Beten […] über­gab der Orts­grup­pen­vor­ste­her den Flam­men einige Schund­werke.“

Die Ver­an­stal­tung wurde nicht nur von Bür­gern der Stadt Wei­mar besucht. Auch ein „grö­ße­rer Teil der Ein­woh­ner­schaft Nie­der­grun­stedts“ war zuge­gen, als die Schrif­ten von deut­schen und öster­rei­chi­schen Autoren jüdi­scher Her­kunft wie „Vicky Baum, Lion Feucht­wan­ger, Alfred Kerr, Ernst Lissauer, Emil Lud­wig, Erich Maria Remar­que, Roda-Roda, Artur Schnitz­ler, Kurt Tuchol­sky, Jakob Was­ser­mann, Franz Wer­fen und Ste­phan Zweig“ den Flam­men über­ge­ben wur­den.

Außer kur­zen Arti­keln in der Lokal­presse fand das Ereig­nis aber kei­nen media­len Wider­hall. Lag es daran, dass trotz der ambi­va­len­ten Rolle Wei­mars eine Bücher­ver­bren­nung als „kul­tu­rel­ler Rei­ni­gungs­akt“ nicht gut ankam? Oder war die Ursa­che, dass andere fast zeit­gleich statt­fin­dende Ver­an­stal­tun­gen mehr Beach­tung fan­den? In Nie­der­grun­stedt weiß heute kaum noch jemand von die­sem Ereig­nis, und auch in Wei­mar sind es wohl nur wenige.

Der Ev.-Luth. Kir­chen­ge­mein­de­ver­band Buch­fart-Lege­feld und die Lite­ra­ri­sche Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V. laden ein, sich nach 85 Jah­ren an die­ses Datum zu erin­nern und Aus­züge aus Büchern zu hören, die damals dem natio­nal­so­zia­lis­ti­schen Gedan­ken­gut zum Opfer fie­len.

Jun
21
Do
Lesung mit Rainer Hohberg in Arnstadt
Jun 21 um 10:00

»Liebe, Rit­ter, Brot und Rosen« – Lesung mit Rai­ner Hoh­berg

 

Eine span­nende Lebens­ge­schichte aus dem Mit­tel­al­ter: Als Vier­jäh­rige kommt die unga­ri­sche Königs­toch­ter Eli­sa­beth nach Thü­rin­gen; mit vier­zehn Jah­ren wird sie ver­hei­ra­tet. Als junge Land­grä­fin setzt sie sich selbst­be­wusst über die Regeln der höfi­schen Gesell­schaft hin­weg und wid­met sich dem Kampf gegen Hun­ger und Krank­heit der ein­fa­chen Men­schen.

Dar­über hat Rai­ner Hoh­berg zusam­men mit Syl­via Wei­gelt ein span­nen­des Buch geschrie­ben. Er erzählt Legen­den und Sagen über die hei­lige Eli­sa­beth von Thü­rin­gen und gibt Ein­blick in das reale mit­tel­al­ter­li­che Leben vor 800 Jah­ren.

»Der Großherzog Carl Alexander und sein ›ministre intime‹« – Vortrag von Nicolas Dufetel
Jun 21 um 17:00

Der größte Teil der von 1845 bis 1886 in Fran­zö­sisch geführ­ten und erst­mals in Deutsch vor­lie­gen­den Kor­re­spon­denz zwi­schen Franz Liszt und dem Groß­her­zog Carl Alex­an­der befin­det sich in Wei­ma­rer Archi­ven. Der Stil der annä­hernd 500 Briefe ändert sich im Lauf der Zeit; aus dem förm­li­chen Umgang der bei­den Prot­ago­nis­ten mit­ein­an­der wird nach und nach ein sehr freund­schaft­li­ches Ver­hält­nis. Inter­es­sant ist dabei ins­be­son­dere der Aus­tausch über die kul­tur­po­li­ti­schen Ziele des Groß­her­zogs auf den Gebie­ten der Musik, der Lite­ra­tur und der Bil­den­den Kunst.
Der Vor­trag wird anhand zahl­rei­cher bis­her unver­öf­fent­lich­ter Unter­la­gen Aspekte zu Liszts Wir­ken in Wei­mar und sei­ner Rolle als »Ministre intime« des Groß­her­zogs her­aus­ar­bei­ten.

Vortrag von Sabine Schäfer in Weimar
Jun 21 um 18:00

Von der Gärt­ne­rin bis zum Groß­her­zog. Die Brief­schrei­ber an Goe­the

Vor­trag von Sabine Schä­fer, Wei­mar, zur Aus­stel­lung »Aller­lei Mit­ge­schick­tes. Briefe an Goe­the und ihre Bei­la­gen«.

Buchpräsentation und Gespräch mit Bernhard Vogel auf Schloss Ettersburg
Jun 21 um 19:00

»Kla­res Ziel und lan­ger Atem – Brü­cken­bauer zwi­schen Ost und West« – Buch­prä­sen­ta­tion und Gespräch mit Bern­hard Vogel, Freya Klier, Chris­to­pher Beck­mann, Her­mann Went­ker und Mat­thias Geh­ler.

Buchvorstellung mit Caroline & Jürgen Fischer in Erfurt
Jun 21 um 19:00

»100 Geschich­ten an der Via Regia«

 

Buch­vor­stel­lung mit Caro­line & Jür­gen Fischer.

Lesekonzert mit Timo Gutekunst und Cornelie Mier im Schillerhaus Rudolstadt
Jun 21 um 19:00

Goe­thes Novelle − gele­sen von Timo Gute­kunst
mit Cell­o­be­glei­tung von Cor­ne­lie Mier

 

Zu den schöns­ten Alters­wer­ken Goe­thes zählt seine »Novelle«. Den Stoff und seine poli­tisch-ästhe­ti­sche Pro­ble­ma­tik trug der Dich­ter lange mit sich herum. Schon 1797 ver­folgte er die Idee zu einem Vers­epos, das Fried­rich Schil­ler in einem Brief aus dem Jenaer Gar­ten­haus als »die Löwen und Tie­ger-Geschichte« bezeich­nete, »die mir immer außer­or­dent­lich vor­kam«. »Zu zei­gen, wie das Unbän­dige, Unüber­wind­li­che oft bes­ser durch Liebe und Fröm­mig­keit als durch Gewalt bezwun­gen werde, ist«, so Goe­the gegen­über Ecker­mann, »die Auf­gabe die­ser Novelle.«

Eine Koope­ra­tion des Schil­ler­hau­ses Rudol­stadt mit der Goe­the­ge­sell­schaft Rudol­stadt e.V.

Jun
22
Fr
Buchvorstellung mit Beate Weston-Weidemann und Gorch Maltzen in Weimar
Jun 22 um 19:00
Buchvorstellung mit Beate Weston-Weidemann und Gorch Maltzen in Weimar @ Eckermann-Buchhandlung Weimar | Weimar | Thüringen | Deutschland

Vor­stel­lung der Bände 46 und 47 der Edi­tion Muschel­kalk der Lite­ra­ri­schen Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V.

 

Es lesen: Beate Weston-Wei­de­mann und Gorch Mal­t­zen.
Mode­ra­tion: André Schin­kel

 

Beate Weston-Wei­de­mann: Par­ti­tur der lei­sen Geräu­sche (Gedichte)

Beate Weston-Wei­de­manns Gedichte sind so stille wie beredte Mani­feste der Inner­lich­keit, sie reden von Zuspruch, vager Zuver­sicht, von Erwä­gen und Abschied. Die Autorin und Künst­le­rin bün­delt in der seis­mi­schen Expe­di­tion »Par­ti­tur der lei­sen Geräu­sche« ihr lyri­sches Werk – nach dem Gedicht­zy­klus »Nist­stätte für Wol­ken und Licht« von 2006 – erst­mals in einer umfäng­li­chen Samm­lung, deren Schritt­folge zugleich ein chro­no­lo­gisch-emo­tio­na­les Räder­werk ist. (André Schin­kel)

Gorch Mal­t­zen: Sträu­ben (Erzäh­lun­gen und Dia­loge)

Ein jun­ger Autor ist zu ent­de­cken – die kla­ren, kris­tal­li­nen, teils in einem har­ten Jar­gon ste­hen­den, dabei Hoch­zer­brech­li­ches dar­bie­ten­den Erzäh­lun­gen und dra­ma­ti­schen Struk­tu­ren Gorch Mal­t­zens sind im wei­tes­ten Sinne Ado­les­zenz-, Ver­lo­ren­heits­be­richte der beson­de­ren Art: ihr rabia­ter Exis­ten­zia­lis­mus ist ein ver­bräm­ter wie anrüh­ren­der zugleich. Die Akte des titel­ge­ben­den Stücks fun­gie­ren als Ope­ner und Schar­niere der Kapi­tel die­ses küh­len und zugleich auf­re­gen­den Buchs. (André Schin­kel)

Mit der freund­li­chen Unter­stüt­zung der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei.

Zu den Autoren:

Beate Weston-Wei­de­mann: Gebo­ren 1960 in Eis­feld, Abitur in Bad Lan­gen­salza, ab 1984 als Töp­fe­rin in West­thü­rin­gen tätig. Zwei Kin­der. Töp­fer­lehre 1991–1993, danach Stu­dium der Ger­ma­nis­tik, Kunst­ge­schichte und Sozio­lo­gie an der Fried­rich-Schil­ler-Uni­ver­si­tät Jena (ohne Abschluss). Mit­glied im VS sowie im Kunst­west­thü­rin­ger e. V. 2008–2010 Stu­di­en­auf­ent­halt in Latein­ame­rika. Frei­be­ruf­li­che Tätig­keit als Autorin, Künst­le­rin und Kura­to­rin. Mit­ar­beit an Aus­stel­lun­gen und Aus­stel­lungs­ka­ta­lo­gen, u. a. für das Kunst­fo­rum Gotha. Ver­öf­fent­li­chun­gen: »Milch­stunde ohne Schwimm­leh­rer«, Wei­mar 2006, »Nist­stätte für Wol­ken und Licht«, Ros­tock 2006.

Gorch Mal­t­zen wurde 1987 in Heide (Hol­stein) gebo­ren und stu­dierte Ita­lia­nis­tik an der Uni­ver­si­tät Ham­burg. Er schreibt Erzäh­lun­gen und dra­ma­ti­sche Texte. Seine Kurz­ge­schich­ten sind in zahl­rei­chen Lite­ra­tur­zeit­schrif­ten erschie­nen, so u. a. in »Bella triste«, »hEFt«, »Narr«, »Meta­mor­pho­sen«, »oda – Ort der Augen«. Mal­t­zen wurde mit dem Jury­preis des Eoba­nus-Hes­sus-Wett­be­werbs, Erfurt 2015, aus­ge­zeich­net. Er lebt in Wei­mar.

»VORLAUT« trifft »LEA« – Offene Lesebühne in Weimar
Jun 22 um 19:30

Das erste Mal auf einer Bühne ste­hen. Das erste Mal sei­nen Text und sich sel­ber prä­sen­tie­ren. Das Publi­kum war­tet gespannt. Ein­at­men, aus­at­men. Das erste Wort erklingt…

Die offe­nen Lese­büh­nen VORLAUT und LEA – Lese­bühne Erfur­ter Autoren koope­rie­ren und eröff­nen Schrei­ben­den die Mög­lich­keit, ihre Texte öffent­lich vor­zu­tra­gen. Zehn Minu­ten auf der Bühne sind jedem und jeder gege­ben, die es zu fül­len gilt. Die Vor­tra­gen­den kön­nen die Text­art frei wäh­len, alles ist erlaubt und erwünscht. Unter­stützt wer­den sie von einem ein­ge­la­de­nen Autor und einem Musik-Act.

VORLAUT ist das gemein­same Pro­jekt von Eli­sa­beth Reck und Levin Sim­met im Rah­men ihres Frei­wil­li­gen Sozia­len Jah­res, das Eli­sa­beth bei der Erfur­ter Herbst­lese und Levin beim Kul­tur­zen­trum mon ami in Wei­mar absol­viert. VORLAUT in Erfurt arbei­tet mit LEA zusam­men, die von Andreas Bud­zier gelei­tet wird.

Alle, die sich auf die Bühne trauen und in Wei­mar lesen möch­ten, mel­den sich bitte bei Levin Sim­met unter E-Mail simmet@monami-weimar.de.

Sommersalon »Freiluftklänge« mit Antje Horn, Klaus Wegener und D-Jane Schuchi in Jena
Jun 22 um 19:30

Som­mer­sa­lon »Frei­luft­klänge« mit Antje Horn, Klaus Wege­ner und D-Jane Schu­chi.

Jun
23
Sa
»Der Briefwechsel zwischen Carl Alexander und Liszt« – Lesung und Konzert in Weimar
Jun 23 um 20:00

»Mein Freund,  Sie müs­sen mir berich­ten, was Sie umtreibt«. Der Brief­wech­sel zwi­schen Carl Alex­an­der und Franz Liszt – Lesung und Kon­zert.

Jun
24
So
21. Limlingeröder Diskurse in der »Dichterstätte Sarah Kirsch« in Limlingerode
Jun 24 um 10:00

Da der För­der­ver­ein seit 20 Jah­ren auch Pro­gramme und Lesun­gen mit per­sön­lich anwe­sen­den ange­se­he­nen Dich­te­rin­nen und Dich­tern durch­ge­führt hat, wer­den die Mit­glie­der diese noch ein­mal ins Haus holen, in dem eines ihrer bekann­ten Gedichte vor­ge­tra­gen wird. Die Lite­ra­ten wer­den in Groß­fo­to­gra­fien zu sehen sein, die Vitri­nen zei­gen Doku­mente ihres Auf­tre­tens in L. Die­ser beson­dere Dis­kur­s­e­tag bie­tet für die Besu­cher so man­che Über­ra­schung.

Also: Tre­ten Sie getrost her­ein, sol­len wohl emp­fan­gen sein, heißt es frei nach Johann Wolf­gang Goe­the und mit Sarah Kirsch sagen wir »Etwas auf Flü­geln ist unter­wegs, dau­ert an.«

 

Eröff­nung der Haus­ART Nr. 2/2018 mit der Künst­le­rin Karin Kis­ker, Nord­hau­sen: Blät­ter zu »›Wisag‹ von 12 Sibyl­len – eine Hom­mage an ein Him­mel­gar­ten­buch von 1493«.

Lese-Konzert mit Hubert und Andreas Schirneck in Sömmerda
Jun 24 um 15:00

Lite­ra­tur und Musik mit Hubert Schirn­eck (Lesung) und Andreas Schirn­eck (Gitarre).

Hubert Schirn­eck prä­sen­tiert skur­rile Geschich­ten, in denen er unter ande­rem erklärt, wie der Buch­stabe M ent­stan­den ist. Er schenkt sei­ner Mut­ter einen Bach und führt selt­same Inter­views mit berühm­ten Sagen­ge­stal­ten.

Andreas Schirn­eck unter­bricht sei­nen Bru­der ab und zu, um gewisse Töne von sich zu geben, die so fein auf­ein­an­der abge­stimmt sind, dass aus ihnen Songs von den Beat­les, von Neil Young und ande­ren ent­ste­hen.

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