Kalender

Ausstellungen

Apr
11
Do
ganztägig Ausstellung »Die Bauhausbücher« ...
Ausstellung »Die Bauhausbücher« ...
Apr 11 – Jul 28 ganztägig
»Die Bau­haus­bü­cher« – Ein euro­päi­sches Publi­ka­ti­ons­pro­jekt des Bau­hau­ses 1924–1930   Die Aus­stel­lung basiert auf der durch die Uni­ver­si­täts­bi­blio­thek in den ver­gan­ge­nen Jah­ren so gut wie voll­stän­dig zusam­men­ge­tra­ge­nen Kol­lek­tion der Bau­haus­bü­cher, ergänzt um Exem­plare aus der[...]
Apr
19
Fr
ganztägig Ausstellung »›Poetische Perlen‹ ...
Ausstellung »›Poetische Perlen‹ ...
Apr 19 – Jul 21 ganztägig
1819 erschien erst­mals Goe­thes ›West-öst­li­cher Divan‹ – und machte Epo­che. Das weit­aus größte Gedicht­en­sem­ble in Goe­thes Gesamt­werk wirkt bis heute, indem es den kul­tu­renüber­grei­fen­den Dia­log poe­tisch ver­wirk­licht. Die Aus­stel­lung macht den Besu­chern erfahr­bar, wie die[...]
Mai
17
Fr
ganztägig Zeichnungen und Druckgraphik von...
Zeichnungen und Druckgraphik von...
Mai 17 – Jul 20 ganztägig
Erfur­ter Salon der Kunst »Über das Ver­mes­sen der Erin­ne­run­gen« Zeich­nun­gen & Druck­gra­phik von Rolf Escher   Trotz minu­tiö­ser Detail­schil­de­run­gen geht der Rea­lis­mus Rolf Eschers weit über das bloß Sicht­bare hin­aus. Seine Dar­stel­lun­gen stil­ler Räume und[...]
Jun
6
Do
ganztägig Ausstellung »Panische Freuden – ...
Ausstellung »Panische Freuden – ...
Jun 6 – Aug 20 ganztägig
Pani­sche Freu­den – Pani­sche Schre­cken. Zu Fried­rich Nietz­sches 175. Geburts­tag. Dio­ny­si­sche Bil­der für Alle und Kei­nen   von Pablo Picasso, Wolf Bertram Becker, Uwe Bre­mer, Harald Rai­ner Gratz, HAP Gries­ha­ber, Gün­ther Schöll­kopf, Ulrike Theus­ner, Peter[...]
Jul
14
So
ganztägig Ausstellung ›Die F.N. –Schlaufe ...
Ausstellung ›Die F.N. –Schlaufe ...
Jul 14 – Okt 20 ganztägig
Ausstellung ›Die F.N. –Schlaufe – Ernstes und Heiteres aus dem Leben des fabelhaften Friedrich Nietzsche‹ im Romantikerhaus Jena @ Literaturmuseum »Romantikerhaus« Jena
Tho­mas Zieg­ler: Künst­le­ri­sche Arbei­ten eines Rebel­len und Roman­ti­kers   Der Künst­ler Tho­mas Zieg­ler setzt Fried­rich Nietz­sches phi­lo­so­phi­sches Leben ins Werk und gestal­tet mit Text und Bild den Schel­men­ro­man »Die F.N.-Schlaufe«. Das Werk ist eine toll­kühn[...]
Nov
10
So
ganztägig Ausstellung »Birger Jesch – Korr...
Ausstellung »Birger Jesch – Korr...
Nov 10 2019 – Feb 28 2020 ganztägig
Ausstellung »Birger Jesch – Korrespondenzen« im Romantikerhaus Jena @ Literaturmuseum »Romantikerhaus« Jena
Der Künst­ler Bir­ger Jesch begann 2007 unter befreun­de­ten ehe­ma­li­gen Akti­vis­ten der sub­kul­tu­rel­len Szene der DDR vor allem Hand­wer­ker und Künst­ler zu por­trä­tie­ren. Bir­ger Jesch’s Kor­re­spon­den­zen mit Freun­den und Künst­lern fin­det als Kom­mu­ni­ka­ti­ons­form Vor­bil­der bei den[...]
Dez
31
Di
ganztägig Dummy
Dummy
Dez 31 2030 – Dez 30 2044 ganztägig
 
Jun
4
So
Ausstellung »shakespeare d(r)amen« im Schloss Elisabethenburg Meiningen
Jun 4 2017 – Jun 24 2018 ganztägig
Ausstellung: shakespeare d(r)amen

Illus­tra­tio­nen von Jacky Gleich, Anke Feuch­ten­ber­ger,
Susanne Jans­sen, Pas­cale Küng und Alice Wel­lin­ger

Zum Jubi­lä­ums­jahr 2016 ent­stand ein beson­de­res Werk: Der Autor Bruno Blume schrieb Pro­sa­fas­sun­gen der fünf spä­ten Tra­gö­dien Wil­liam Shake­speares, die sich eng am Ori­gi­nal ori­en­tie­ren und den­noch modern auf­ge­frischt sind: Ham­let, Othello, König Lear, Timon von Athen und Mac­beth. In Stil und Ver­ständ­lich­keit sind sie Erwach­se­nen wie Jugend­li­chen zugäng­lich. Für die unter­schied­li­chen Stü­cke gelang es, eine gemein­same und doch indi­vi­du­ell pas­sende Form zu fin­den. Dar­über hin­aus wur­den die zen­tra­len Frau­en­fi­gu­ren gegen­über dem Ori­gi­nal gestärkt.
Beglei­tet wird die von Dr. Maren Goltz und der Regis­seu­rin Elke Büch­ner gemein­sam kura­tierte Aus­stel­lung von einem Ver­mitt­lungs­pro­gramm für Schu­len auf den Gebie­ten des Schrei­bens (Bruno Blume), der Illus­tra­tion (Jacky Gleich) und der Thea­ter­päd­ago­gik (Elke Büch­ner).

 

Aus­stel­lungs­dauer
4.6.2017 bis 24.6.2018

Öff­nungs­zei­ten
Diens­tag – Sonn­tag: 10.00 – 18.00 Uhr

Jun
17
Sa
Ausstellung »Im Auftrag der Schrift. Die Sammlung Hartmann« in Jena
Jun 17 – Sep 30 ganztägig

Im Auftrag der Schrift. Die Sammlung Hartmann

Arbei­ten auf Papier, Holz und Lein­wand · Skulp­tu­ren · Kas­set­ten­werke

 

Das Lin­dauer Samm­ler­ehe­paar Bri­gitte und Ger­hard Hart­mann hat seit den 1970er Jah­ren eine umfang­rei­che Samm­lung zeit­ge­nös­si­scher Druck­gra­fik auf­ge­baut, die sich heute in der städ­ti­schen Gale­rie Alb­stadt befin­det und in zahl­rei­chen Kata­lo­gen doku­men­tiert ist. Zen­trum ihres Inter­es­ses war die euro­päi­sche Kunst nach 1945. Seit mehr als 10 Jah­ren bauen Bri­gitte und Ger­hard Hart­mann eine neue, ein­zig­ar­tige Samm­lung auf, die sich dem kom­ple­xen Ver­hält­nis von Schrift und Bild wid­met. Der Pro­zess des Sam­melns ist dabei streng vor­ge­ge­ben. Zunächst fäl­len Bri­gitte und Ger­hard Hart­mann eine Ent­schei­dung für eine/n Schriftsteller/in und bit­ten diese/n um hand­ge­schrie­ben Blät­ter. Zu die­sen Blät­tern suchen sie den ihrer Mei­nung nach geeig­ne­ten Künst­ler, die geeig­nete Künst­le­rin aus. Diese/r erhält die Auto­gra­fen mit der Auf­for­de­rung aus­ge­hän­digt, zu die­sen Blät­tern kor­re­spon­die­rende Arbei­ten her­zu­stel­len. Ins­ge­samt umfasst die Samm­lung der­zeit 1500 Blät­ter, vor­nehm­lich Arbei­ten auf Papier, aber auch Skulp­tu­ren, Kas­set­ten­werke und Arbei­ten auf Holz und Lein­wand. In einer Aus­wahl wird das Roman­tik­erhaus in der Aus­stel­lung Manu­skripte und bild­ne­ri­sche Arbei­ten von Ange­lika Arendt, Kat­rin Ber­ger, Wolf­gang Bleier, Elke Erb, Arno Gei­ger, Peter Härt­ling, Harald Har­tung, Gün­ter Kun­ert, Rai­ner Kunze, Hans Ticha, Mar­tin Wal­ser und vie­len ande­ren zei­gen. In einer Aus­wahl zeigt das Roman­tik­erhaus diese ein­zig­ar­tige Zusam­men­stel­lung des Dia­lo­ges von Text und Bild.

Öff­nungs­zei­ten
Diens­tag – Sonn­tag 10 – 17 Uhr

Aus­stel­lungs­dauer
17.06.2017 – 30.09.2017

Jun
25
So
Ausstellung »Grafische Blätter zu Jakob Michael Reinhold Lenz« von Susanne Theumer in Limlingerode
Jun 25 – Sep 30 ganztägig

Aus­stel­lung »Gra­fi­sche Blät­ter zu Jakob Michael Rein­hold Lenz« von Susanne Theu­mer (Höhn­stedt und Halle/Saale).

Aus­stel­lungs­dauer:
25. Juni 2017 bis 30. Sep­tem­ber 2017

Öff­nungs­zei­ten:
an den Wochen­en­den nach vor­he­ri­ger tele­fo­ni­scher Anmel­dung.

Jul
1
Sa
Wanderlust oder die Sehnsucht nach dem Paradies
Jul 1 – Okt 29 ganztägig

»Wanderlust oder die Sehnsucht nach dem Paradies«

Die blaue Blume – roman­ti­sches Sym­bol der Sehn­sucht nach dem Unend­li­chen. In Eisen­ach hat Hein­rich von Ofter­din­gen, der Held im Roman von Nova­lis, zum ers­ten­mal von ihr geträumt. «.… denn es reist sich bes­ser / mit leich­tem Gepäck«. Heute fei­ert der Song von Sil­ber­mond jugend­li­che Leicht­fü­ßig­keit und den Mut zum Weni­ger.

«Wan­der­lust« gilt als «typisch deut­scher« Gefühls­zu­stand. Gemeint ist die Lust am freien Schwei­fen in freier Natur; die Ent­de­ckung des Schö­nen im Fli­cken­tep­pich der Kul­tur­land­schaft; die Frei­heit, auf­zu­bre­chen, wohin man will; das Tag­träu­men, die Zwie­spra­che mit sich selbst – und die Suche nach Sinn.

Die Aus­stel­lung im Eisen­acher Stadt­schloss geht der Phi­lo­so­phie und Pra­xis der Wan­der­lust nach. Sie spannt den Bogen zwi­schen Tra­di­tion und Zukunfts­fä­hig­keit. Sie erzählt davon, wie auf den Wegen durch das Land Glücks­mo­mente, Flow-Gefühle und Gip­fel­er­leb­nisse ent­ste­hen kön­nen; wie eine intime Ver­bun­den­heit mit hei­mi­scher Natur und Kul­tur wächst, und die Erfah­rung frem­der Natur und Kul­tur den eige­nen Hori­zont erwei­tert und berei­chert. Wie die «Reso­nanz­räume« (Hart­mut Rosa) neu zum Schwin­gen kom­men, die wir alle heute so drin­gend brau­chen.

 

Öff­nungs­zei­ten: Mi-So u.a. ges. Fei­er­ta­gen: 10–17 Uhr

Aus­stel­lungs­dauer: 01. Juli 2017 bis 29. Okto­ber 2017

Begleitprogramm (für alle Veranstaltungen hier klicken)

06.07.2017, Eisen­ach, Stadt­schloss, 19 Uhr: Lesung mit Jenny Feu­er­stein

12.07.2017, Eisen­ach, Stadt­schloss, 19 Uhr, Lesung mit Ulrich Gro­ber

08.07.2017, Ilmenau, Markt, 10 Uhr, Goe­the-Wan­de­rung mit Dr. Eck­hard Ull­rich

15.07.2017, Wan­ders­le­ben, Men­an­tes-Gedenk­stätte, 10 Uhr: Wan­de­rung auf den Spu­ren von Men­an­tes und Gus­tav Frey­tag zu den Drei Glei­chen mit Dr. Jens-Fietje Dwars

06.09.2017, Eisen­ach, Stadt­schloss, 19 Uhr, Lesung mit Hamed Abboud

07.09.2017, Bad Lan­gen­salza, BUND-Umwelt­zen­trum, 19:30 Uhr, Lesung mit Hamed Abboud

14.09.2017, Eisen­ach, Stadt­schloss, 19 Uhr, Lesung mit Lan­dolf Scher­zer

16.09.2017, Jena, Dis­tel-Schänke, 10 Uhr, Wan­de­rung auf  Spu­ren von Schil­lers Gedicht »Der Spa­zier­gang« mit Wolf­gang Haak

23.09.2017, Ruhla, Dich­ter­hain, 10 Uhr, Wan­de­rung auf den Spu­ren der his­to­ri­schen Thü­rin­ger Wan­der­ver­eine mit Rüdi­ger Haufe.

 

 

Aug
21
Mo
Ausstellung »Die Bibliothek der unlesbaren Zeichen« im Goethe- und Schiller-Archiv Weimar
Aug 21 2017 – Apr 30 2018 ganztägig

Die »Biblio­thek der unles­ba­ren Zei­chen« ist der Titel einer Aus­stel­lungs­in­stal­la­tion, die 2017 im Rah­men des Kunst­fes­tes Wei­mar in der Biblio­thek der Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar ent­steht.

Der Aus­gangs­punkt für diese Koope­ra­tion besteht in eini­gen Blät­tern im Goethe’schen Nach­lass, in denen Goe­the sich – im Umkreis der Arbei­ten an der Gedicht­samm­lung »West-öst­li­cher Divan« – an ara­bi­sche und per­si­sche Schrift­zei­chen ange­nä­hert hat. Die Repro­duk­tion eines sol­chen Blat­tes stellt für Axel Malik schon seit mehr als 20 Jah­ren eine Inspi­ra­ti­ons­quelle dar.

Zeit­gleich zu der Instal­la­tion in der Biblio­thek, bei der auch Repro­duk­tio­nen von Blät­tern Goe­thes gezeigt wer­den, sind im Goe­the- und Schil­ler-Archiv wei­tere 7 Arbei­ten aus die­sem Zyklus aus­ge­stellt. Ins­ge­samt sind an den bei­den Aus­stel­lungs­or­ten 11 Motive im For­mat 137 x 205 cm zu sehen.

Axel Malik schreibt seit 1989 Tag für Tag. Mil­lio­nen von ein­zig­ar­ti­gen, sich zu kom­ple­xen Schreib­spu­ren ver­dich­ten­den Zei­chen doku­men­tie­ren ein Pro­jekt, das Malik als »skrip­tu­rale Methode« bezeich­net. Seine Schrift­zei­chen sind nicht Sym­bol, beru­hen auf kei­nem Code. Sie bil­den einen unles­ba­ren Text, der nichts zu bedeu­ten scheint. Bei nähe­rer Betrach­tung lässt sich jedoch eine dif­fe­ren­zierte und prä­zise Struk­tur erken­nen: zwi­schen Schrift und Male­rei, nicht zu ent­schlüs­seln – und gerade des­halb fas­zi­nie­rend und erstaun­lich kon­kret.

Das Aus­stel­lungs­pro­jekt wird geför­dert durch die Spar­kas­sen-Kul­tur­stif­tung Hes­sen-Thü­rin­gen und die Spar­kasse Mit­telthü­rin­gen.
Aus­stel­lungs­dauer
21.08.2017 bis 30.04.2018

Öff­nungs­zei­ten
Mo Di Mi Do Fr 08:30 – 18:00 Uhr
Sa So, Fei­er­tage 11:00 – 16:00 Uhr

Sep
14
Do
Goethe Akademie 3/2017 in Weimar
Sep 14 – Sep 17 ganztägig

Goe­the Aka­de­mie 3/2017 vom 14.9. – 17.9.2017

»Seine durch­ge­wach­ten Nächte haben unsern Tag erhellt«. Gesund­heit und Krank­heit bei Schil­ler und Goe­the.

Sep
16
Sa
Literarische Exkursion »Auf Schillers Spuren zum Jenzig« in Jena
Sep 16 um 10:00

Infor­ma­tion zum Treff­punkt (Gast­haus »Dis­tel­schänke«): Tram Linie 2, 3, 33, Sta­tion: Jen­zig­weg

»Der Spa­zier­gang« – Lite­ra­ri­sche Exkur­sion auf Schil­lers Spu­ren zum Jen­zig

Lei­tung: Wolf­gang Haak.

 

Am Sonn­abend, dem 16. Sep­tem­ber 2017, lädt der Thü­rin­ger Lite­ra­tur­rat zu einem lite­ra­ri­schen Spa­zier­gang auf den Spu­ren von Schil­ler in Jena ein. Schil­lers Gedicht »Der Spa­zier­gang« ver­bin­det sich unmit­tel­bar mit Schil­lers Wegen auf den Jen­zig. Es ent­stand im August und Sep­tem­ber 1795 und gehörte für den Dich­ter zum Höhe­punkt sei­nes Schaf­fens. Nicht nur die Ent­ste­hungs­ge­schichte und das Werk selbst wer­den zu Gehör kom­men, son­dern auch Gedichte zeit­ge­nös­si­cher Dich­ter, die sich the­ma­tisch mit der Land­schaft um Jena ver­bin­den.

Die Wan­de­rung führt von der Gast­stätte »Dis­tel­schänke« in Jena unter der Lei­tung von Wolf­gang Haak zum Jen­zig­haus.

 

Die Exkur­sion fin­det im Rah­men der Aus­stel­lung »Wan­der­lust oder die Sehn­sucht nach dem Para­dies« im Eisen­acher Stadt­schloss vom 1.7. bis 29.10.2017 statt.

Eine Ver­an­stal­tung des Thü­rin­ger Lite­ra­tur­ra­tes e.V. in Zusam­men­ar­beit mit dem Thü­rin­ger Museum Eisen­ach und der Kul­tur­di­rek­tion der Stadt Eisen­ach.

Die Ver­an­stal­tung fin­det mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der  Thü­rin­ger Staats­kanz­lei und der Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thü­rin­gen statt.

Buchvorstellung mit Ingo Schulze im Lindenau-Museum Altenburg
Sep 16 um 15:00

»Peter Holtz. Sein glückliches Leben erzählt von ihm selbst«

Buchvorstellung mit Ingo Schulze

Peter Holtz will das Glück für alle. Schon als Kind prak­ti­ziert er die Abschaf­fung des Gel­des, erfin­det den Punk aus dem Geist des Arbei­ter­lie­des und bekehrt sich zum Chris­ten­tum. Als CDU-Mit­glied (Ost) kämpft er für eine christ­lich-kom­mu­nis­ti­sche Demo­kra­tie. Doch er wun­dert sich: Der Lauf der Welt wider­spricht aller Logik. Seine Selbst­lo­sig­keit belohnt die Markt­wirt­schaft mit Reich­tum. Hat er sich für das Fal­sche ein­ge­setzt? Oder für das Rich­tige, aber auf dem fal­schen Weg? Und vor allem: Wie wird er das Geld mit Anstand wie­der los? Peter Holtz nimmt die Ver­hei­ßun­gen des Kapi­ta­lis­mus beim Wort.
Mit Witz und Poe­sie lässt Ingo Schulze eine Figur erste­hen, wie es sie noch nicht gab, wie wir sie aber heute brau­chen: in Zei­ten, in denen die Welt sich auf den Kopf stellt. (S. Fischer Ver­lag)

Ingo Schulze wurde 1962 in Dres­den gebo­ren und lebt in Ber­lin. Nach dem Stu­dium der klas­si­schen Phi­lo­lo­gie in Jena arbei­tete er zunächst als Schau­spiel­dra­ma­turg und Zei­tungs­re­dak­teur. Bereits sein ers­tes Buch »33 Augen­bli­cke des Glücks«, 1995 erschie­nen, wurde sowohl von der Kri­tik als auch dem Publi­kum mit Begeis­te­rung auf­ge­nom­men. »Simple Sto­rys« (1998) wurde ein spek­ta­ku­lä­rer Erfolg und ist Schul­lek­türe. Es folg­ten das Opus magnum »Neue Leben« (2005) und die Erzäh­lun­gen »Handy« (2007) und »Oran­gen und Engel« (2010) sowie der Roman »Adam und Eve­lyn« (2008). Zuletzt erschie­nen vor allem Essays und Reden, »Was wol­len wir?« (2009) und »Unsere schö­nen neuen Klei­der« (2012), sowie das Künst­ler­buch »Ein­übung ins Para­dies« (2016). Ingo Schul­zes Werk wurde auch mit inter­na­tio­na­len Prei­sen aus­ge­zeich­net und ist in 30 Spra­chen über­setzt. (S. Fischer Ver­lag)

Sep
19
Di
Lesung und Workshop mit Timo Brunke in Bad Lobenstein
Sep 19 um 09:00

Wort­Klang – Lyrik im Kon­zert – Lesung und Work­shop mit Timo Brunke
Lau­te­ratur! Geschich­ten, die das Leben spricht. Ein Slam­poe­sie-Solo
Das Pro­gramm:
Timo Brunke ist der Spra­che des Men­schen auf der Spur – vom lal­len­den Säug­ling bis zu den letz­ten Wor­ten eines Men­schen. Ein­schu­lung, Kon­fir­ma­tion, Ehe­krach und alles, was dazwi­schen­kommt – der All­tag ist vol­ler Sprech­mo­mente. Und so geht Timo Brunke ins Fuß­ball­sta­dion, tanzt einen lang­sa­men Wal­zer und kann sich im Restau­rant nicht ent­schei­den. Er spinnt diese Geschich­ten, die das Leben spricht, in der Phan­ta­sie wei­ter und tauscht sich dar­über aus mit Tris­tan und Isolde, Fried­rich Schil­ler und ande­ren
Klas­si­kern.
Timo Brunke hat sich als Mit­be­grün­der der deutsch­spra­chi­gen Slam- oder Büh­nen­poe­sie einen Namen gemacht. Er erforscht seit sei­nen ers­ten Auf­trit­ten im Jahr 1993 die Mög­lich­kei­ten, die eine bewusst für den münd­li­chen Vor­trag gedachte per­for­ma­tive Lite­ra­tur bie­tet. Hier sto­ßen sehr alte poe­ti­sche Tra­di­tio­nen, wie die des Rhaps­o­den auf neuere Strö­mun­gen wie Rap­dich­tung und spo­ken word. Beson­dere Fär­bung erhält sein Schaf­fen durch die Art und Weise, wie Timo Brunke ver­schie­denste Vers­gat­tun­gen und Metren mit Erzähl­for­men und Sprech­ak­ten mischt. So ent­steht eine Live-Lite­ra­tur, die im Zeit­al­ter von You­tube und  Inter­net­fern­se­hen auf die kör­per­li­che Anwe­sen­heit des Dich­ters als Dar­stel­ler sei­ner Texte setzt. Text, Stimme, Ges­tik und Mimik ver­schmel­zen zu einer voll­dich­te­ri­schen Moment­auf­nahme epi­schen Aus­ma­ßes.

So stellt sich der Lite­ra­tur die „Lau­te­ratur“ zur Seite. Unter­hal­tung, Auf­ruhr und Rüh­rung sind dabei glei­cher­ma­ßen beab­sich­tigt. Der Voll­blut­poet Timo Brunke wirbt auf Vers­fü­ßen um jedes Wort, das sei­nem bered­ten Mund­werk ent­strömt. Und das seit fast 20 Jah­ren.

Ver­an­stal­ter: Spar­kas­sen Kul­tur­stif­tung Hes­sen-Thü­rin­gen, Spar­kasse Saale-Orla, Lese-Zei­chen e.V.

Thüringen liest! – Lesung mit Michael Kirchschlager in Marksuhl
Sep 19 um 10:00

»Emil ret­tet Thü­rin­gen« – Lesung mit Michael Kirch­schla­ger

Vortrag von Prof. Dr. Dieter Lamping in Weimar
Sep 19 um 18:00

Vor­trag von Prof. Dr. Die­ter Lam­ping (Mainz) – »Kafka und Goe­the. Die Geschichte einer Ent­fer­nung«.

Sep
21
Do
Verleihung des Thüringer Literaturpreises 2017 in Erfurt
Sep 21 um 18:00

Ver­lei­hung des Thü­rin­ger Lite­ra­tur­prei­ses 2017 an den Dich­ter und Pro­sa­schrift­stel­ler Lutz Sei­ler durch den Minis­ter­prä­si­den­ten des Frei­staats Thü­rin­gen Bodo Rame­low.

Die Lau­da­tio hält Dr. Tors­ten Unger.

Der mit 12.000 € dotierte Thü­rin­ger Lite­ra­tur­preis wird gemein­sam von der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei, der Spar­kas­sen-Kul­tur­stif­tung Hes­sen-Thü­rin­gen und dem Thü­rin­ger Lite­ra­tur­rat e.V. ver­lie­hen.

Die dies­jäh­rige Preis­ver­lei­hung fin­det in enger Zusam­men­ar­beit mit der Erfur­ter Herbst­lese statt. Es gibt eine begrenzte Anzahl von frei ver­füg­ba­ren Kar­ten über den Erfur­ter Herbst­lese e.V. 

Vortrag von Dr. Holger Thuß in Weimar
Sep 21 um 18:00

Wahl­ver­wandt­schaf­ten. Das merk­wür­dige Leben der Goe­the-Freun­din Mari­anne von Eyben­berg, geb. Meyer (1767–1812) – Vor­trag von Dr. Hol­ger Thuß (Jena)

Das Leben Mari­anne von Eyben­bergs wurde in der For­schung bis­her wenig berück­sich­tigt. Die jüdi­sche, spä­ter zum Chris­ten­tum kon­ver­tierte Ber­li­ner Ban­kiers­toch­ter war mit Goe­the befreun­det und stand mit ihm im Brief­wech­sel. Beson­ders diese Bezie­hung zum berühm­ten Dich­ter sichert ihr einen Platz in der Geschichte. Der Refe­rent prä­sen­tiert neue Erkennt­nisse zu Eyben­bergs Bio­gra­phie aus der Beschäf­ti­gung mit zahl­rei­chen u. a. fami­li­en­ge­schicht­li­chen Quel­len.

Dr. Hol­ger Thuß ist His­to­ri­ker und Gesell­schaf­ter des TvR Medi­en­ver­la­ges in Jena.

Szenische Dylan-Thomas-Lesung mit Moritz Röhl in Weimar
Sep 21 um 19:30

Dylan Tho­mas – Rück­reise
Drei Erzäh­lun­gen des Wali­ser Poe­ten und Schrift­stel­lers

Eine sze­ni­sche Lesung mit Moritz Röhl

 

Der Dich­ter Dylan Tho­mas (gebo­ren 27.10.1914 in Swan­sea –gestor­ben 09.11.1953 in New York) hat den Stoff für seine Werke in sei­ner wali­si­schen Hei­mat gefun­den. Es war eine kul­ti­vierte Hass-Liebe, die Dylan Tho­mas zu sei­ner Hei­mat­stadt Swan­sea oder auch gleich zu ganz Wales, dem Hin­ter­hof Groß­bri­tan­ni­ens, pflegte. Es war aber auch die Sehn­sucht nach dem ver­lo­re­nen Para­dies der Kind­heit, nach einer Zeit, die nicht zurück­ge­holt wer­den kann. »Als ich jung war und grün unter den Apfel­zwei­gen« – dich­tete er und so ist er immer geblie­ben. Er ist immer das Kind, das unter den Apfel­bäu­men liegt und träumt. Es ist kein Zufall, dass Tho­mas nie den Ver­such unter­nahm, ein dra­ma­ti­sches Werk  zu schrei­ben. Er sagte von sich, er sei »erste Klasse der zwei­ten Klasse«, wobei seine Anhän­ger mit die­ser beschei­de­nen Selbst­ein­schät­zung sicher nicht mit­ge­hen. Wer heute an Dylan Tho­mas denkt, denkt vor allem an das Hör­spiel »Unter dem Milch­wald“. Der große  Thea­ter­kri­ti­ker  Fried­rich  Luft  meinte,  dass  »Tho­mas‹  quel­lende  Spra­che  sich  wie  ein war­mer Regen über eine Land­schaft des All­tags senkt. Und siehe, nun blü­hen die Klein­stadt­fi­gu­ren, wer­den  spek­ta­ku­lär,  wer­den  in  all  ihrer  Spie­ßig­keit  inter­es­sant,  rund,  tra­gisch  oder  komisch.“ Er fand, dass der „ Dich­ter heim­lich das Dach von den Häu­sern hebt. Der Blick in das Innere erweist sich als Besuch in einem Men­schen-Zoo, des­sen Insas­sen nur durch die Git­ter­stäbe der Kon­ven­tion daran  gehin­dert  wer­den,  sich  aus  Gier  oder  Gemein­heit  oder  trun­ke­ner  Ver­zü­ckung  sel­ber  oder gegen­sei­tig zu zer­flei­schen.“

Lesung mit Hendrik Neukirchner
Sep 21 um 20:00

Groß­stadts­in­fo­nie“ in der Begeg­nungs­stätte Caprini – Lesung mit Hen­drik Neu­kirch­ner / Tho­mas Schlau­raff beglei­tet ihn dabei an der E-Gitarre.

In dem lite­ra­risch-musi­ka­li­schen Pro­gramm »Groß­stadts­in­fo­nie« stellt der Suh­ler Autor Hen­drik Neu­kirch­ner Aus­züge aus sei­nen Tex­ten und Gedich­ten vor. Musi­ka­lisch wird er dabei vom Mei­nin­ger Tho­mas Schlau­raff an der Gitarre beglei­tet. Die Spra­che, die Worte, die der Autor wählt, um sich aus­zu­drü­cken, spie­geln die facet­ten­rei­che Kla­via­tur des deut­schen Voka­bu­lars – von schö­nen Meta­phern über stac­ca­to­ar­tige Satz­aus­flüge bis hin zu absto­ßen­den und vul­gä­ren Über­zeich­nun­gen. Den Zuhö­rer, der sich auf die Gedan­ken­welt des Wort­träu­mers, auf sei­nen selbst erdach­ten Kos­mos ein­lässt, der in dem See der Wort­spie­le­reien und Anspie­lun­gen mit­schwimmt, erwar­tet ein abwechs­lungs­rei­cher Abend, wel­cher garan­tiert viel Gesprächs­stoff bie­tet. Tho­mas Schlau­raff beglei­tet den emo­tio­nal dich­ten Vor­trag der Gedichte und Texte mit gleich­sam melo­diö­sen wie ver­stö­ren­den Arran­ge­ments auf der E-Gitarre. Das Pro­gramm „Groß­stadts­in­fo­nie“ ist eine Mul­ti­me­dia­per­for­mance mit vor­ge­tra­ge­nen Gedich­ten und Tex­ten, akus­ti­scher Musik und elek­tro­ni­schen Arran­ge­ments sowie Video­ein­spie­lun­gen.

Sep
22
Fr
Gespräch mit Selena Mowat und Karol Kerrane im Schillerhaus Rudolstadt
Sep 22 um 19:30

Auf dem Sofa mit … Selena Mowat und Karol Ker­rane

Als der Ire Karol Ker­rane, Busi­ness Deve­lop­ment Direc­tor für die EPC Group, nach Lebens­sta­tio­nen in Aus­tra­lien und Neu­see­land und zahl­rei­chen Rei­sen in alle Welt­ge­gen­den 2010 in seine neue Wahl­hei­mat Rudol­stadt zog, arbei­tete die schot­ti­sche Male­rin Selena Mowat noch als Kunst­do­zen­tin an der Uni­ver­si­tät von Dun­dee. 2014 aber folgte die auf Por­trät- und Land­schafts­ma­le­rei spe­zia­li­sierte Künst­le­rin, deren Werke euro­pa­weit in Samm­lun­gen und Aus­stel­lun­gen zu sehen sind, ihrem Her­zen nach Rudol­stadt, wo sie seit­her ihr Ate­lier hat. Zum Gespräch mit die­sen bei­den inter­es­san­ten Rudol­städ­ter Per­sön­lich­kei­ten bie­tet das Restau­rant eine irisch-schot­ti­sche Spe­zia­li­tät an.

Krimilesung mit Birgit Storm auf dem Baumkronenpfad im Hainich
Sep 22 um 19:30

»Außen­sei­ter« – Kri­mi­le­sung mit Bir­git Storm

Theo ist sauer. Gerade jetzt, wo er mit sei­nem Kol­le­gen Matze zu einer Motor­rad­tour nach Ham­burg star­ten will, wird bei sei­ner Mut­ter ein­ge­bro­chen. Ver­bis­sen sucht er nach dem Ein­dring­ling und ver­passt dabei den Anschluss an Mat­zes Ermitt­lun­gen, der mit ihm den Über­fall auf einen Obdach­lo­sen auf­klä­ren soll. Ent­setzt muss er zuse­hen, wie die Kol­le­gen sei­nen Sohn ver­haf­ten.

Bir­git Storm wurde 1958 in Hei­li­gen­ha­fen gebo­ren, ist in Husum an der Nord­see auf­ge­wach­sen und lebt seit dem Stu­dium in Ham­burg. Mit ihrem ers­ten Roman „Ein Schuss zu viel“ hat sie am Wett­be­werb um den Thü­rin­ger Kri­mi­preis teil­ge­nom­men und gehörte zu den drei Fina­lis­ten.

Eine Ver­an­stal­tung des Lese-Zei­chen e.V. mit der KTL Kur und Tou­ris­mus GmbH Bad Lan­gen­salza, dem Natio­nal­park Hai­nich und der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei.

Sep
23
Sa
Literarische Wanderung »Auf den Spuren der historischen Thüringer Wandervereine« um Ruhla und Eisenach
Sep 23 um 10:00

Auf den Spu­ren der his­to­ri­schen Thü­rin­ger Wan­der­ver­eine

Lei­tung: Rüdi­ger Haufe.

 

Die Wan­de­rung führt, aus­ge­hend vom Ruh­laer Dich­ter­hain, auf den Ring­berg zum »Carl-Alex­an­der-Turm«, am »Toten Mann« vor­bei auf den Renn­steig, den Renn­steig ent­land ost­wärts zur »Neuen Wiese« mit dem »Tri­nius Blick«. Wei­ter führt die Route zum »Nebe-Stein« und zum »Ehren­mal« der Wan­der­ver­eine auf dem Glöck­ner. Dann geht es durch den »Unge­heu­ren Grund« am Dorn­sen­berg vor­bei zurück nach Ruhla. Die Wan­der­stre­cke beträgt etwa 12 Kilo­me­ter. Rüdi­ger Haufe, der sich inten­siv mit den Thü­rin­ger Hei­mat- und Wan­der­ver­eine beschäf­tigt hat, geht auf der Wan­de­rung zeit­ge­nös­si­schen »Thüringen«-Diskursen im 19. und 20. Jahr­hun­dert nach. Schrift­stel­ler wie Lud­wig Storch, Alex­an­der Zieg­ler, August Tri­nius oder Her­mann Nebe wer­den dabei ebenso eine Rolle spie­len wie der Thü­ring­erwald-Ver­ein und der Renn­steig­ver­ein.

Die Exkur­sion fin­det im Rah­men der Aus­stel­lung »Wan­der­lust oder die Sehn­sucht nach dem Para­dies« im Eisen­acher Stadt­schloss vom 1.7. bis 29.10.2017 statt.

Eine Ver­an­stal­tung des Thü­rin­ger Lite­ra­tur­ra­tes e.V. in Zusam­men­ar­beit mit dem Thü­rin­ger Museum Eisen­ach und der Kul­tur­di­rek­tion der Stadt Eisen­ach.

Die Ver­an­stal­tung fin­det mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der  Thü­rin­ger Staats­kanz­lei und der Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thü­rin­gen statt.

Tagung »Ehrfurcht vor dem Leben. Martin Luther & Albert Schweitzer. Bekenntnisse für das Leben« in Weimar
Sep 23 um 10:00

10:00 Uhr – Stadt­kir­che »St. Peter und Paul«, Her­der­platz 8:

»Frie­dens­be­kennt­nisse: Jesus, Luther, Schweit­zer« – Vor­trag von Dr. Eugen Dre­wer­mann

15:00 Uhr – Her­der­zen­trum, Her­der­platz 7, 99423 Wei­mar

»Liebe zum Leben heute?!« Trotz gegen­wär­tig destruk­ti­ver Ten­den­zen kann zur Lebens­liebe ermu­tigt wer­den – Vor­trag von Dr. Hel­mut Wehr

16:30 Uhr – Her­der­zen­trum, Her­der­platz 7, 99423 Wei­mar

»Albert Schweit­zer, Mar­tin Niem­öl­ler, Diet­rich Bon­hoef­fer, Paul Schnei­der«. Wie kön­nen Bio­gra­phien auch Jugend­li­chen Ori­en­tie­rung geben?

Krimilesung mit Birgit Storm auf dem Baumkronenpfad im Hainich
Sep 23 um 19:30

Lite­ra­tur und Musik auf dem Baum­kro­nen­pfad
»Außen­sei­ter« – Kri­mi­le­sung mit Bir­git Storm

Theo ist sauer. Gerade jetzt, wo er mit sei­nem Kol­le­gen Matze zu einer Motor­rad­tour nach Ham­burg star­ten will, wird bei sei­ner Mut­ter ein­ge­bro­chen. Ver­bis­sen sucht er nach dem Ein­dring­ling und ver­passt dabei den Anschluss an Mat­zes Ermitt­lun­gen, der mit ihm den Über­fall auf einen Obdach­lo­sen auf­klä­ren soll. Ent­setzt muss er zuse­hen, wie die Kol­le­gen sei­nen Sohn ver­haf­ten.

Bir­git Storm wurde 1958 in Hei­li­gen­ha­fen gebo­ren, ist in Husum an der Nord­see auf­ge­wach­sen und lebt seit dem Stu­dium in Ham­burg. Mit ihrem ers­ten Roman „Ein Schuss zu viel“ hat sie am Wett­be­werb um den Thü­rin­ger Kri­mi­preis teil­ge­nom­men und gehörte zu den drei Fina­lis­ten.

Eine Ver­an­stal­tung des Lese-Zei­chen e.V. mit der KTL Kur und Tou­ris­mus GmbH Bad Lan­gen­salza, dem Natio­nal­park Hai­nich und der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei.

Sep
24
So
Literarische Wanderung auf Spuren von Novalis in Jena
Sep 24 um 10:00

»Lite­ra­tur – Poe­sie – Kunst unter­wegs« – Geführte Rund­wan­de­rung auf dem Nova­lis-Skulp­tu­ren-Wan­der­weg

Lei­tung: Cor­ne­lie Mier.

Die Wan­de­rung führt durch sanf­tes Gelände. In ihm ist nach­voll­zieh­bar, auf wel­chem land­schaft­li­chen und kul­tur­his­to­ri­schen Schau­platz und von des­sen Stim­mungs­ein­fluss ange­regt Nova­lis ( Fried­rich von Har­den­berg ) und die Dich­ter , Schrift­stel­ler, Wis­sen­schaft­ler und  Lebens­künst­ler der Jenaer Früh­ro­man­tik gelebt haben.

17 Skulp­tu­ren ein­hei­mi­scher Künst­ler set­zen Akzente am Weg. An vie­len Stel­len kommt der Dich­ter zu Wort mit Zeug­nis­sen aus sei­nem Leben und Werk.

Dauer: ca. 6 Stun­den, die Stre­cken­länge beträgt etwa 13 km.

Gutes Schuh­werk und Pro­vi­ant erfor­der­lich.

Thüringer Literatur-Quintett liest in Ulla
Sep 24 um 16:00

Zur Land­tags­wahl tre­ten sie zwar nicht an, den­noch ste­hen sie für Demo­kra­tie, Welt­of­fen­heit, Gemein­sinn und Soli­da­ri­tät: die Her­ren Lan­dolf Scher­zer (76), Mat­thias Bis­ku­pek (66), Mar­tin Straub (74) und Frank Qui­litzsch (60). Nach län­ge­rer Pause hat das Thü­rin­ger Lite­ra­tur-Quin­tett (TLQ) wie­der zusam­men­ge­fun­den und liest am Wahl­sonn­tag in der Reihe »Die Welt in Ulla«.

Unter sei­nem Motto »Einer für alle – alle für einen guten Zweck« ist das 2003 gegrün­dete TLQ bereits für die Mei­nin­ger Kin­der- und die Kroms­dor­fer Fahr­bi­blio­thek, für Kin­der- und Jugend­pro­jekte, die Schil­ler-Gedenk­stätte in Rudol­stadt, für ein Begeg­nungs­zen­trum in Jena und die Stadt­bi­blio­thek in Hei­li­gen­stadt auf­ge­tre­ten, hat an die Bücher­ver­bren­nung durch die Natio­nal­so­zia­lis­ten erin­nert und die Ilmen­auer gegen rechte Auf­mär­sche gestärkt. In Ulla lesen die vier Schrift­stel­ler sowie ein Über­ra­schungs­gast für das im Mai ver­stor­bene fünfte TLQ-Mit­glied: den Dich­ter und SPD-Lan­des­po­li­ti­ker Hans-Jür­gen Döring.

Die Ver­an­stal­tung wird vom Orts­ver­ein Ulla unter­stützt.

Sep
27
Mi
Ausstellung »Aus dem Nachlass des Kunstmalers Theodor Sander« in Heiligenstadt
Sep 27 – Dez 31 ganztägig

Aus­stel­lung »Aus dem Nach­lass des Kunst­ma­lers Theo­dor San­der« (1858–1935), Ehe­mann der Storm-Toch­ter Lucie (1860–1935), gebo­ren 1860 in Hei­li­gen­stadt.

Anläss­lich der Schen­kung an das Lite­ra­tur­mu­seum »Theo­dor Storm« durch einen Uren­kel des Dich­ters.

Aus­stel­lungs­dauer: 27.9. bis 31.12.2017.

Öff­nungs­zei­ten:
Di – Fr 10–17 Uhr
Sa – So 14:30 – 16:30 Uhr

Präsentation des sechsten und letzten Bandes der Weimarer Kinderbibel in Weimar
Sep 27 um 17:00

Es erwar­ten Sie Musik, Gruß­worte, Lesung aus der neuen Kin­der­bi­bel,  Erfah­rungs­be­richte und Begeg­nun­gen bei Saft und Kek­sen sowie ein Aus­blick auf den Ver­mitt­lungs­raum in der Wei­ma­rer Her­der­kir­che, der am 31.10.2017 zum ers­ten Mal der Öffent­lich­keit vor­ge­stellt wird.
Die sechste und damit letzte Staf­fel des mehr­jäh­ri­gen Pro­jekts »Wei­ma­rer Kin­der­bi­bel« wird mit der Prä­sen­ta­tion von Band 6 abge­schlos­sen. In das Buch  auf­ge­nom­men wur­den die Geschich­ten und die Gestal­tun­gen – als Tech­ni­ken kamen
Leucht­tisch-Lege­trick und Com­pu­ter­gra­fik zum Ein­satz – von 70 Schü­lern, dar­un­ter 34 aus Wei­mar, 27 aus Eisen­ach und 9 aus Bad Berka. Einige der Geschich­ten wer­den von Schü­le­rin­nen und Schü­lern vor­ge­le­sen. Die Bände kön­nen bei der Lite­ra­ri­schen Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V. bestellt wer­den.

Ausstellungseröffnung »Aus dem Nachlass des Kunstmalers Theodor Sander« in Heiligenstadt
Sep 27 um 19:30

Aus­stel­lungs­er­öff­nung »Aus dem Nach­lass des Kunst­ma­lers Theo­dor San­der« (1858–1935), Ehe­mann der Storm-Toch­ter Lucie (1860–1935), gebo­ren 1860 in Hei­li­gen­stadt.

Anläss­lich der Schen­kung an das Lite­ra­tur­mu­seum „Theo­dor Storm“ durch einen Uren­kel des Dich­ters.

Aus­stel­lungs­dauer bis 31.12.2017.

Sep
30
Sa
Lesung und Vortrag über Paul Eluard in der Dichterstätte Sarah Kirsch in Limlingerode
Sep 30 um 14:30

»Paul Eluards sur­rea­lis­ti­sche Dich­tung« – Lesung und Vor­trag von Hei­de­lore Knef­fel und Karin Kis­ker.

Okt
2
Mo
»Tischlein deck dich« – Puppenspiel im Romantikerhaus Jena
Okt 2 um 15:00

Die 3K-Thea­ter­werk­statt aus Mühl­hau­sen zu Gast im Roman­tik­erhaus mit einem Pup­pen­spiel für Kin­der ab vier Jah­ren

Passt eigent­lich ein gan­zes Mär­chen der Brü­der Grimm in einen Kof­fer?

Na klar! Bei 3K geht das. Und die ein­zige Spie­le­rin des Stü­ckes „Tisch­lein deck Dich“ wird es bewei­sen. So spielt sie sich rege durch die vie­len Rol­len des Mär­chens allein durch ihr Kos­tüm und mit wirk­lich wenige Requi­si­ten. Dabei schlüpft sie von der Mut­ter in die Ziege, in die drei Brü­der oder den hab­gie­ri­gen Wirt. Mit viel Ein­falls­reich­tum, Witz und Spiel­freude lässt sie die gro­ßen und klei­nen Zuschauer an der aben­teu­er­li­chen Geschichte teil­ha­ben.

Tisch­lein deck Dich“ ist eine Insze­nie­rung für alle Kin­der ab vier Jah­ren und mit einer Länge von ca. 30 Minu­ten gut geeig­net als Ein­stieg in den Thea­ter­be­such für die Kleins­ten. Nach dem Mär­chen dür­fen sich alle Kin­der ein Andenken an die­sen Thea­ter­be­such bas­teln.

Die 3K-Thea­ter­werk­statt aus Mühl­hau­sen ist im Rah­men der 17. Thü­rin­gi­sche Pup­pen­spiel­wo­che zu Gast im Roman­tik­erhaus. Die Thü­rin­gi­sche Pup­pen­spiel­wo­che wird aus­ge­rich­tet von der LAG Pup­pen­spiel e.V. Thü­rin­gen und geför­dert vom Frei­staat Thü­rin­gen – Staats­kanz­lei, Abtei­lung Kul­tur und Kunst, Klein­kunst­fes­ti­val „Grenz­gän­ger“ der evan­ge­li­schen Kir­che und pri­va­ten Spen­den.

Gellerts Fabeln für Jung und Alt mit Dietmar Schulze und Ulrike Richter im Schillerhaus Rudolstadt
Okt 2 um 15:00

Line und ihre Zeit − Gel­lerts Fabeln für Jung und Alt

Ein Buch­händ­ler und ein Har­fen­mäd­chen wol­len die Bücher und Lie­der des zu sei­ner Zeit über­aus belieb­ten Fabel­dich­ters Chris­tian Fürch­te­gott Gel­lert auf dem Markt feil­bie­ten. Sie tun sich zusam­men, um mit Har­fen­klän­gen, Witz und thea­tra­li­schen Zuta­ten dem hoch ver­ehr­ten Publi­kum zu zei­gen, daß die Lebens­wei­sen und poin­tier­ten Tier­fa­beln Gel­lerts ganz aktu­ell geblie­ben sind. Diet­mar Schulze und Ulrike Rich­ter spie­len, sin­gen und erzäh­len Gel­lerts Fabeln auf höchst ver­gnüg­li­che Weise. Dazu ser­viert das Restau­rant »Schil­ler!« Kaf­fee und Kuchen.

Sebastian ist krank #16 – Lesebühne in Jena
Okt 2 um 20:00

Wir sind Slam-Poe­ten, Sto­ry­tel­ler, Lyri­ker, Pro­sais­ten und Ex-Grund­schü­ler. Wir sind mehr­fach mit Prei­sen und Titeln über­schüt­tete Lite­ra­ten, die sich an schlech­ten Wort­spie­len ver­su­chen. Wir ent­fes­seln mal tosen­den Applaus, mal zum Zer­rei­ßen gespannte Stille und sind dabei stets min­des­tens so mit­tel. Wir sind Jenas junge, beste und ein­zige monat­li­che Lese­bühne. Wir sind Sebas­tian ist krank.

Wir? Das sind: Die sagen­um­wo­gene Elli Linn, der legen­den­um­rankte Steve Kußin und der fabel­hafte Fried­rich Herr­mann. Und natür­lich Sebas­tian (Sebas­tian ist krank). Mit dabei sind wie­der Gäste.

Tickets gibt es nur an der Abend­kasse: 6 €, ermä­ßigt schlanke 5 €.

Okt
5
Do
DREIERLEI: Hünniger, Neumann & Beez in Weimar
Okt 5 um 17:00

Bil­dende Kunst – Lite­ra­tur – Musik
Die Male­rin und Gra­fi­ke­rin Uta Hün­ni­ger, der Lyri­ker Peter Neu­mann und der Kom­po­nist Joa­chim Beez sind gemein­sam einen genera­ti­ons- und gen­re­über­grei­fen­den
Dia­log zum Thema Her­kunft ein­ge­gan­gen und erkun­den Orte, die aus der Ferne anzie­hen und doch dau­er­haft keine Nähe zulas­sen.
Vor Ort kön­nen die Edi­tio­nen 4 (Nancy Hün­ger / Uta Hün­ni­ger) und 7 (Peter Neu­mann / Kay Voigt­mann / Joa­chim Beez) des Pro­jek­tes »Drei­er­lei – neue Lyrik, Gra­fik und Musik aus Thü­rin­gen« der Lite­ra­ri­schen Gesell­schaft Thü­rin­gen zum Vor­zugs­preis von 68,- € erstan­den wer­den!

Ver­an­stal­ter ist die Kul­tur­di­rek­tion Wei­mar.

Lesung mit Annette Scheibner in Gotha
Okt 5 um 19:00

»Ges­tern und spä­ter« – Musi­ka­li­sche Lesung mit der Schrift­stel­le­rin und Musi­ke­rin Annette Scheib­ner. Die Autorin liest Prosa und Lyrik und spielt eigene Lied­texte auf der Gitarre.

»Bin ein Schreiberling«: Lesung mit Peter Wawerzinek in Ranis
Okt 5 um 19:30

Mit Musik von Lukas Rauch­stein

Das Schrei­ben wurde ihm nicht in die Wiege gelegt, wohl aber das Wun­dern und Grü­beln dar­über, was ihm das Leben an Erfah­run­gen bereit hielt – als meck­len­bur­gi­sches Heim­kind, als gefürch­te­ter Plau­de­rer, als Wan­der­dich­ter auf ver­bo­te­nen Woh­nungs­le­sun­gen, als Geheim­tipp, als Schei­tern­der, als tri­um­phie­ren­der Cham­pion.
Über diese Erfah­run­gen, über die Selbst­er­fin­dung als Autor, über schau­rig-komi­sche Erleb­nisse im Lite­ra­tur­be­trieb, über sein »Ein­tau­chen« in die all­täg­li­chen Lebens­wei­sen als Vor­aus­set­zung fürs Schrei­ben, über Orte von Köln-Böll bis Dres­den-Pegida, in die er ein­ge­la­den wurde als See-, Orts- oder Stadt­schrei­ber (und die er aus­hal­ten musste) und über Momente, in denen das Schrei­ben zu einer ande­ren und sehr ris­kan­ten Form der Exis­tenz wird – davon erzählt er anspruchs­voll und komisch in die­sem Buch.
Schöne, anek­do­ten­rei­che Geschich­ten wech­seln sich ab mit genauen, selbst­iro­ni­schen Reflek­tio­nen über die eigene Rolle als Autor in einem Lite­ra­tur­be­trieb, der gern auf Ren­dite setzt und sich mit dem genia­len Ent­wurf ganz, ganz schwer tut.

Lesung und Orgelkonzert mit Hans-Jörg Dost und Norbert Arendt in Weimar
Okt 5 um 19:30

»was sich nicht reibt, das ver­kommt« Lesung und Orgel­kon­zert mit Hans-Jörg Dost und Nor­bert Arendt

Hans-Jörg Dost liest seine Gedichte, Nor­bert Arendt impro­vi­siert an der Orgel.
Der 1941 in Leip­zig gebo­rene Autor Hans-Jörg Dost ist nach län­ge­rem Auf­ent­halt als
evan­ge­li­scher Pfar­rer in Öster­reich wie­der nach Sach­sen zurück­ge­kehrt und lebt nun in
Dres­den. Er hat sich inter­na­tio­nal mit Hör­spie­len einen Namen gemacht. Er schreibt auch erzäh­lende Prosa und Gedichte (2005 ist er dafür in Dub­lin aus­ge­zeich­net wor­den).
Nor­bert Arendt aus Rade­beul (Jahr­gang 1950) ist nicht nur mit dem klas­si­schen Orgel­spiel ver­traut, er ist auch im Jazz zuhause, hat außer­dem mehr als zwei­ein­halb Jahr­zehnte in Dres­den Stu­den­ten aus­ge­bil­det und geprägt.
Die bei­den ken­nen sich aus den acht­zi­ger Jah­ren, sind ein­an­der jetzt wie­der begeg­net und haben erst­mals krea­tiv zu die­sem Pro­gramm zusam­men­ge­fun­den. Man darf dar­auf gespannt sein, wie Spra­che und Musik auf ein­an­der wir­ken.

Okt
6
Fr
»Bin ein Schreiberling«: Lesung mit Peter Wawerzinek in Jena
Okt 6 um 19:30

Mit Musik von Lukas Rauch­stein

Das Schrei­ben wurde ihm nicht in die Wiege gelegt, wohl aber das Wun­dern und Grü­beln dar­über, was ihm das Leben an Erfah­run­gen bereit hielt – als meck­len­bur­gi­sches Heim­kind, als gefürch­te­ter Plau­de­rer, als Wan­der­dich­ter auf ver­bo­te­nen Woh­nungs­le­sun­gen, als Geheim­tipp, als Schei­tern­der, als tri­um­phie­ren­der Cham­pion.
Über diese Erfah­run­gen, über die Selbst­er­fin­dung als Autor, über schau­rig-komi­sche Erleb­nisse im Lite­ra­tur­be­trieb, über sein »Ein­tau­chen« in die all­täg­li­chen Lebens­wei­sen als Vor­aus­set­zung fürs Schrei­ben, über Orte von Köln-Böll bis Dres­den-Pegida, in die er ein­ge­la­den wurde als See-, Orts- oder Stadt­schrei­ber (und die er aus­hal­ten musste) und über Momente, in denen das Schrei­ben zu einer ande­ren und sehr ris­kan­ten Form der Exis­tenz wird – davon erzählt er anspruchs­voll und komisch in die­sem Buch.
Schöne, anek­do­ten­rei­che Geschich­ten wech­seln sich ab mit genauen, selbst­iro­ni­schen Reflek­tio­nen über die eigene Rolle als Autor in einem Lite­ra­tur­be­trieb, der gern auf Ren­dite setzt und sich mit dem genia­len Ent­wurf ganz, ganz schwer tut.

Tickets sind im Vor­ver­kauf in der Tha­lia-Buch­hand­lung in der Neuen Mitte und an der Abend­kasse erhält­lich.

Okt
8
So
Lutz Seiler in der MDR-Kulturnacht am 8. Oktober 2017
Okt 8 um 22:10 – 23:00

Am Sonn­tag, dem 08.10.17, sen­det MDR Thü­rin­gen in der »Kul­tur­nacht« Aus­schnitte aus der Preis­ver­lei­hung zum Thü­rin­ger Lite­ra­tur­preis 2017 an Lutz Sei­ler.

Die Sen­dung wird von 22.10 – 23.00 Uhr gesen­det und steht anschlie­ßend auch online unter mdr.de/kulturnacht zur Ver­fü­gung.

Okt
10
Di
LEA – Lesebühne Erfurter Autoren
Okt 10 um 20:00

Es gibt wie­der ein neues Thema und die Mög­lich­keit einen Essens­gut­schein für zwei Per­so­nen in »Bil­les Restau­rant« zu gewin­nen.

Natür­lich bleibt LEA offen und jeder, der auch so mit­ma­chen möchte, kann sich sehr gerne mel­den. Wer als Lesen­der dabei sein möchte, kann sich ein­fach bei a.budzier(at)highslammer(dot)de mel­den.

LEA ist ein Gemein­schafts­pro­jekt des HIGHSLAMMER e.V. und der Lite­ra­ri­schen Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V. Mit der freund­li­chen Unter­stüt­zung der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei und der Spar­kas­sen­stif­tung Erfurt.

Okt
11
Mi
Lesung für Kinder und Erwachsene mit Hubert Schirneck in Weimar
Okt 11 um 10:00

Hubert Schirn­eck liest aus dem Manu­skript sei­nes neuen Buches »Johann und Joelle«. Die Haupt­per­son ist die elf­jäh­rige Joelle, die  erst vor weni­gen Mona­ten von Ber­lin nach Wei­mar gezo­gen ist und ihre neue Hei­mat nicht son­der­lich mag. Zu Beginn der Som­mer­fe­rien wird sie von ihrem per­fi­den Vater gezwun­gen, eine Reihe von Auf­ga­ben, die alle mit Wei­mar zu  tun haben, zu lösen. Sollte sie sich wei­gern, bekommt sie das ersehnte neue Renn­rad nicht. Wider­wil­lig macht sie sich auf den Weg und lernt auf ihrer
Tour durch die unge­liebte Stadt einen eben­falls elf­jäh­ri­gen Jun­gen ken­nen,
der steif und fest behaup­tet, Johann Wolf­gang Goe­the zu sein…

Das Beson­dere an die­ser Lesung ist, dass die Künst­le­rin San­dra Bach das Buch live
illus­trie­ren wird. Schrift­stel­ler und Künst­le­rin wis­sen selbst noch nicht, was dabei her­aus­kommt, aber  es wird garan­tiert eine span­nende Ange­le­gen­heit. San­dra Bach war unter ande­rem ver­ant­wort­lich für die Papp­fi­gu­ren, die wäh­rend der Ernes­ti­ner-Aus­stel­lung über­all auf den Bän­ken der Stadt Wei­mar mon­tiert waren. Diese Figu­ren ent­stamm­ten einem Comic, den San­dra Bach zur Aus­stel­lung gestal­tet hatte. Es besteht also auch die Gele­gen­heit, sich nach­träg­lich über die ekla­tante Beschnei­dung der Sitz­mög­lich­kei­ten in der Alt­stadt direkt bei der Künst­le­rin zu beschwe­ren.

Okt
12
Do
Vortrag über Helene Voigt-Diederichs von Katrin Lemke in Jena
Okt 12 um 19:00

Kat­rin Lemke stellt als Ken­ne­rin des Wer­kes von Helene Voigt-Diede­richs – der ers­ten Ehe­frau des Jenaer Ver­le­gers Eugen Diede­richs – Bezug­nah­men und Refle­xio­nen der Saale im lite­ra­ri­schen Schaf­fen der Schrift­stel­le­rin vor. Das für den Titel des Vor­trags gewählte Zitat »Als wir durch das blu­mige Saa­le­tal strolch­ten« deu­tet eine der für die Autorin typi­schen Sicht­wei­sen an.

Der Vor­trag fin­det im Rah­men der Aus­stel­lung »Jena und die Saale im Wan­del der Zeit« des Stadt­mu­se­ums Jena statt, die noch bis zum 15. Okto­ber 2017 zu sehen ist.

Okt
14
Sa
Ausstellung »›Da bin ich‹ – Geschichten für Kinder« in Jena
Okt 14 2017 – Feb 19 2018 ganztägig

»›Da bin ich‹ – Geschichten für Kinder von Wilhelm Busch, F. K. Waechter, Volker Kriegel und Philip Waechter«.

 

Das weit­hin bekannte Kin­der­buch »Max und Moritz« ist der Aus­gangs­punkt der Aus­stel­lung mit Meis­ter­wer­ken der Kin­der­buch­il­lus­tra­tion.

Die welt­be­kann­ten bösen Buben tref­fen dabei auf das Gespenst von Can­ter­ville, auf eine kleine Katze, die nur knapp einem schreck­li­chen Schick­sal ent­geht, auf das Mäd­chen Zeralda, das vor Rie­sen keine Angst hat oder auf das kleine Hasen­mäd­chen Rosi, das sich mutig in eine Geis­ter­bahn wagt.

Die Aus­stel­lung bie­tet span­nende Aben­teu­er­ge­schich­ten, unge­wöhn­li­che und ver­rückte Hel­den ebenso wie den ein­fühl­sa­men Blick in die Kin­der­seele oder den fan­ta­sie­vol­len Bruch mit Kon­ven­tio­nen und roman­tisch ver­klär­ten Vor­stel­lun­gen einer hei­len Kin­der­welt.

Neben den inzwi­schen zu Klas­si­kern avan­cier­ten Zeich­nern Wil­helm Busch, F. K. Waech­ter und Vol­ker Krie­gel bie­tet die Aus­stel­lung auch Kin­der­buch­il­lus­tra­tio­nen des Künst­lers Philip Waech­ter.

Aus­stel­lungs­dauer
14.10.2017 – 19.02.2018

Öff­nungs­zei­ten
Diens­tag – Sonn­tag 10 – 17 Uhr

Literarische Wanderung auf Spuren von Novalis in Jena
Okt 14 um 10:00

»Lite­ra­tur – Poe­sie – Kunst unter­wegs« – Geführte Rund­wan­de­rung auf dem Nova­lis-Skulp­tu­ren-Wan­der­weg

Lei­tung: Cor­ne­lie Mier.

Die Wan­de­rung führt durch sanf­tes Gelände. In ihm ist nach­voll­zieh­bar, auf wel­chem land­schaft­li­chen und kul­tur­his­to­ri­schen Schau­platz und von des­sen Stim­mungs­ein­fluss ange­regt Nova­lis ( Fried­rich von Har­den­berg ) und die Dich­ter , Schrift­stel­ler, Wis­sen­schaft­ler und  Lebens­künst­ler der Jenaer Früh­ro­man­tik gelebt haben.

17 Skulp­tu­ren ein­hei­mi­scher Künst­ler set­zen Akzente am Weg. An vie­len Stel­len kommt der Dich­ter zu Wort mit Zeug­nis­sen aus sei­nem Leben und Werk.

Dauer: ca. 6 Stun­den, die Stre­cken­länge beträgt etwa 13 km.

Gutes Schuh­werk und Pro­vi­ant erfor­der­lich.

Buchvorstellung mit Kati Wilhelm und Felix Hofmann in Suhl
Okt 14 um 18:00

Buch­pre­miere mit Kati Wil­helm und Felix Hof­mann

Am 14. Okto­ber 2017 erscheint das Hei­mat­lon-Koch­buch von Kati Wil­helm und Felix Hof­mann. Auf über 200 Sei­ten – exklu­siv gestal­tet, qua­li­täts­voll bebil­dert und hoch­wer­tig pro­du­ziert – sind die Hei­mat­lon-Lieb­lings­re­zepte der bei­den Autoren zusam­men­ge­tra­gen. Aber was wäre ein beson­de­res, außer­ge­wöhn­li­ches Koch­buch ohne die span­nen­den, lesens­wer­ten und ein­ma­li­gen Geschich­ten am Rande. Und so erzäh­len Kati und Felix in dem Buch nicht nur über ihr Leben, son­dern auch von ihren Zulie­fe­rern, besu­chen die Bau­ern und Win­zer, die Flei­scher und Züch­ter, von denen die nach öko­lo­gi­schen Aspek­ten aus­ge­wähl­ten Zuta­ten für die sai­so­nal ange­passte Spei­se­karte ihren Weg in Felix Hof­manns „Rock‘n‘Roll-Küche“ fin­den.

Das „Hei­mat­lon-Koch­buch“ – hand­ge­macht und garan­tiert nicht von der Stange – von Kati Wil­helm und Felix Hof­mann. Nicht nur – aber auch ein unver­wech­sel­ba­res und indi­vi­du­el­les Weih­nachts­ge­schenk für Ihre Kun­den, Besu­cher und Gäste.
Zur öffent­li­chen Prä­sen­ta­tion des Koch­bu­ches und zum offi­zi­el­len Ver­kaufs­start laden wir Sie herz­lich am Sams­tag, den 14. Okto­ber 2017, ins nach Suhl ein.

Ab 18.00 Uhr (Ein­lass) erwar­tet Sie ein bun­tes und abwechs­lungs­rei­ches Rah­men­pro­gramm rund um die Buch­pu­bli­ka­tion – inklu­sive einer klei­nen gas­tro­no­mi­schen Ver­sor­gung und natür­lich der Mög­lich­keit, mit den bei­den Autoren ins Gespräch zu kom­men.
Wir freuen uns auf Sie und bit­ten Sie um eine kurze Bestä­ti­gung Ihrer Teil­nahme per E-Mail oder Tele­fon (03681/851140).

Lyrik & Musik mit Mario Osterland, André Schinkel & littlemanlost in Jena
Okt 14 um 20:00

Zwei neue Lyrik­bände von Mario Oster­land und André Schin­kel. Dazu der intime Ame­ri­can-Folk von litt­lem­an­lost. Am 14.10.2017 gibt es Lyrik und Musik im Kunst­ver­ein Jena.

Mario Oster­lands neuer Gedicht­band »Hei­mi­sche Arten« erscheint in Kürze im Ver­lag para­si­ten­presse. In sei­nen Tex­ten geht es um das Auf­wach­sen und Aus­bre­chen aus der Pro­vinz, um erste Lie­ben, die dun­kel zer­bre­chen, um die unmög­li­che Rück­kehr zur Natur.

In André Schin­kels neuem Gedicht­band »Boden­kunde«, dem Nach­fol­ger sei­nes 2007er Ban­des »Löwen­pan­neau«, sieht man ihn mit der Ver­tie­fung sei­ner poe­ti­schen Sich­ten befasst. Die Texte ent­stan­den in einer beweg­ten Phase des Autors und spre­chen über den Zwei­fel an der und die Hoff­nung auf die Liebe, sie reden in Amou­ren und Ron­del­len über die Schön­heit und den Schre­cken der Welt, ihrer Gegen­wart als zu ent­de­cken­des Para­dies, berich­ten von inne­ren wie äuße­ren Rei­sen, Gestir­nen, vom Licht und der Sehn­sucht.

litt­lem­an­lost ist eine Stimme, eine Gitarre, eine Beat­box, ein Omni­chord, Loops und andere Gegen­stände. Inspi­riert von Eis & Kum­mer, Feuer & Sehn­sucht, vom Meer und der Sinn­lo­sig­keit.

Okt
15
So
Lesung und Gespräch mit Annette Seemann und Constantin Beyer in Jena
Okt 15 um 15:00

Zu einer impres­si­ons­rei­chen Fluss­fahrt von der Quelle bis zur Mün­dung der Saale laden zum Abschluss der Aus­stel­lung »Jena und die Saale im Wan­del der Zeit« Annette See­mann und Con­stan­tin Beyer ein. Sie stel­len ihr in die­sem Jahr erschie­ne­nes Buch »Die Saale. Fluss der Gren­zen und der Mitte« vor.

Sicher­lich wer­den viele Gäste allein durch die Bil­der von Land­schaf­ten und Sehens­wür­dig­kei­ten Anre­gun­gen für Aus­flüge in die rei­che Kul­tur­land­schaft rechts und links der Saale mit­neh­men.

Okt
17
Di
Thüringen liest! – Lesung mit Nancy Hünger in Greiz
Okt 17 um 09:50

»Ein wenig Musik zum Abschied wäre trotz­dem nett« – Lesung mit Nancy Hün­ger.

Vortrag von Prof. Dr. Günter Niggl in Weimar
Okt 17 um 18:00

Vor­trag von Prof. Dr. Gün­ter Niggl (Eich­stätt) – »›und doch ist und bleibt er außer­or­dent­lich für seine und für künf­tige Zei­ten‹ – Mar­tin Luther und die Refor­ma­tion im Urteil Goe­thes«.

Lesung und Gespräch mit Cornelia Ruhe und Olivier Rolin in Jena
Okt 17 um 19:00

»Den gegen­wär­ti­gen Zustand der Dinge fest­hal­ten. Zeit­ge­nös­si­sche Lite­ra­tur aus Frank­reich«

Lesung und Gespräch mit Cor­ne­lia Ruhe und Oli­vier Rolin

 

Prof. Dr. Cor­ne­lia Ruhe (Uni­ver­si­tät Mann­heim) und Oli­vier Rolin (Paris) stel­len die Antho­lo­gie »Den gegen­wär­ti­gen Zustand der Dinge fest­hal­ten. Zeit­ge­nös­si­sche Lite­ra­tur aus Frank­reich« (Die Horen, 267 (2017) vor. Der Schrift­stel­ler Oli­vier Rolin gibt Ein­blick in sein lite­ra­ri­sches Werk.

Anläss­lich der dies­jäh­ri­gen Frank­fur­ter Buch­messe, bei der Frank­reich erst­mals wie­der seit 1989 Ehren­gast ist, hat Cor­ne­lia Ruhe gemein­sam mit dem Roman­cier Jérôme Fer­rari eine Antho­lo­gie zusam­men­ge­stellt, die dem deut­schen Lese­pu­bli­kum ein hoch­auf­lö­sen­des und weit­ge­hend neu­ar­ti­ges Bild der zeit­ge­nös­si­schen fran­zö­sisch­spra­chi­gen Lite­ra­tur lie­fert. Im Fokus der meis­ten Texte steht der Anspruch, auf die Wirk­lich­keit mit den Mit­teln der Spra­che zu ant­wor­ten. Ver­gleicht man den Titel von Cor­ne­lia Ruhes Antho­lo­gie mit dem Titel des 1989 von Verena von der Heyden-Rynsch her­aus­ge­ge­be­nen lite­ra­ri­schen Weg­wei­ser durch das dama­lige Frank­reich – Vive la lit­té­ra­ture! -, so wird die von der heu­ti­gen fran­zö­sisch­spra­chi­gen Lite­ra­tur voll­zo­gene Akzent­ver­schie­bung deut­lich. Mit Oli­vier Rolin kommt neben Cor­ne­lia Ruhe ein pro­mi­nen­ter fran­zö­si­scher Autor zu Wort, der die Zeit­ge­schichte in ver­schie­dens­ten lite­ra­ri­schen For­men „fest­ge­hal­ten“ und doku­men­tiert, zudem als Jour­na­list und Repor­ter die Welt akri­bisch kar­to­gra­phiert hat.

Cor­ne­lia Ruhe hat sich 2009 in Kon­stanz habi­li­tiert, mit einer Arbeit über die Rezep­tion der rus­si­schen Lite­ra­tur in Frank­reich und Spa­nien um 1900. Sie ist seit 2010 Pro­fes­so­rin für fran­zö­si­sche und spa­ni­sche Lite­ra­tur an der Uni­ver­si­tät Mann­heim. Einer ihrer Schwer­punkte ist die zeit­ge­nös­si­sche fran­zö­si­sche Lite­ra­tur. Wich­tigste Publi­ka­tio­nen: La cité des poè­tes. Inter­kul­tu­ra­li­tät und urba­ner Raum, Würz­burg: Königs­hau­sen & Neu­mann, 2004; Cinéma beur. Ana­ly­sen zu einem neuen Genre des fran­zö­si­schen Kinos, Kon­stanz: UVK, 2006; „Inva­sion aus dem Osten«. Die Aneig­nung rus­si­scher Lite­ra­tur in Frank­reich und Spa­nien (1880–1910), Frank­furt am Main: Klos­ter­mann, 2012.

Oli­vier Rolin hat sich nach dem Stu­dium der Geis­tes­wis­sen­schaf­ten in Paris (clas­ses pré­pa­ra­toires, Ecole Nor­male Supé­ri­eure) poli­tisch enga­giert. Zwi­schen 1967 und 1974 war er Mit­glied der links­ex­tre­men mao­is­ti­schen Grup­pie­rung „gau­che pro­lé­ta­ri­enne“, wes­we­gen er zeit­wei­lig im Unter­grund gelebt hat. Seit Ende der sieb­zi­ger Jahre ist er als Schrift­stel­ler tätig. Er kann inzwi­schen ein beacht­li­ches Werk vor­wei­sen, das in der (vor­läu­fi­gen) zwei­bän­di­gen Gesamt­aus­gabe bei den Édi­ti­ons du Seuil (Cir­cus, Paris, 2012) nicht weni­ger als 3.000 dicht­ge­druckte Sei­ten füllt. Man fin­det darin die unter­schied­lichs­ten Text­gat­tun­gen – Erzäh­lun­gen, Romane, Repor­ta­gen, Rei­se­be­richte, Essais, Zei­tungs­ar­ti­kel, etc. Eini­gen­des Prin­zip ist die per­so­nelle Erzählin­stanz, d.h. der nahezu durch­weg auf­tre­tende Ich-Erzäh­ler. Rolin ist der Ansicht, dass man nur schrei­ben kann, wenn man mit der eige­nen Epo­che uneins ist – wenn man sich in ihr nicht zu Hause fühlt. Sein Werk ent­steht so im Span­nungs­ver­hält­nis zwi­schen dem Ich und der Zeit­ge­schichte. Die Schau­plätze sind dem Autor aus nächs­ter Anschau­ung bekannt: es ist das Frank­reich der 68er Revo­lu­tion, Russ­land vor und nach dem Zusam­men­bruch der Sowjet­union, schließ­lich Latein­ame­rika, von Mexiko bis zum Feu­er­land. Rolin ist durch zwei Romane berühmt gewor­den: Port-Sou­dan (1994) und Tigre en papier (2002).

 

Orga­ni­sa­tion: Fried­rich-Schil­ler-Uni­ver­si­tät Jena (Insti­tut für Roma­nis­tik, Prof. Dr. Edo­ardo Cos­t­a­dura); Thü­rin­ger Lite­ra­tur­rat e.V. (Chris­toph Schmitz-Schole­mann); Insti­tut Français en Thu­ringe / Fran­zö­si­sches Kul­tur­büro in Thü­rin­gen, Erfurt (Dr. Marc Sagnol).

»Gebrauchsanweisung für das Leben«: Lesung mit Andreas Altmann in Rudolstadt
Okt 17 um 19:30

Andreas Alt­mann schreibt über sein Buch:

Oft suche ich mir The­men, die mich über­for­dern. Von der Stunde null – Tag der Ver­trags­un­ter­zeich­nung – bis zur letz­ten Zeile am Manu­skript beglei­tet mich das anstren­gende Gefühl: Du wirst schei­tern! Was mich kaum beun­ru­higt. Ich habe mich daran gewöhnt, ich mag die Stimme des Teu­fels in mir. Sie hält mich wach. »Gebrauchs­an­wei­sung für die Welt«, welch unschul­di­ger Grö­ßen­wahn mochte mich antrei­ben. Ver­steht man unter »Welt« nur die Erde: Schon das reicht, um ein­zu­kni­cken. Unheim­li­che 4,6 Mil­li­ar­den Jahre ist sie alt, und unheim­lich ein­sam rast sie mit 107 000 Kilo­me­tern pro 60 Minu­ten durch das All. Und sie­ben Mil­li­ar­den Mensch­lein rasen mit. Dar­über schrei­ben? Damit fer­tig wer­den? Gar wis­sen, wie man mit all dem umgeht, sie »gebraucht«? Wie aber­wit­zig. Natür­lich bin ich mit mei­nem Buch gestrau­chelt. Win­zige 258,4 Gramm wiegt es. Ein Furz gegen die 5,977 Tril­lio­nen Ton­nen der Erde. Und ihre Aber­bil­lio­nen Geschich­ten…

Okt
18
Mi
Thüringen liest! – Lesung mit Anne Gallinat in Altenburg
Okt 18 um 15:30

»Han­nes Bis­tro« – Lesung mit der Schrift­stel­le­rin Anne Gal­li­nat.

Lesung mit Leander Gerdes zur Ausstellungseröffnung »Wortwelten/Bildwelten« in Jena
Okt 18 um 19:30

Ver­nis­sage »Die Zeit ist aus den Fugen«. Lean­der Ger­des liest »Die Ham­let­ma­schine«

»Ich war Ham­let. Ich stand an der Küste und redete mit der Bran­dung BLABLA, im Rücken die Rui­nen von Europa. […] Ich will nicht mehr essen trin­ken atmen eine Frau lie­ben einen Mann ein Kind ein Tier. Ich will nicht mehr ster­ben. Ich will nicht mehr töten. Ich will in mei­nen Adern woh­nen, im Mark mei­ner Kno­chen, im Laby­rinth mei­nes Schä­dels. […] Meine Gedan­ken sind Wun­den in mei­nem Gehirn. Mein Gehirn ist eine Narbe. Ich will eine Maschine sein. Arme zu grei­fen Beine zu gehn kein Schmerz kein Gedanke.«

Zur Ver­nis­sage der Aus­stel­lung wird der Schau­spie­ler Lean­der Ger­des Hei­ner Mül­lers »Ham­let­ma­schine« lesen. Lean­der Ger­des ist fes­ter Bestand­teil des Ensem­bles am Thea­ter­haus Jena. Im ver­gan­ge­nen Jahr war er u.a. bei der lan­gen Peter-Weiss-Nacht zu erle­ben. Die an der Aus­stel­lung betei­lig­ten Künst­ler wer­den anwe­send sein und mit den Besu­chern ins Gespräch kom­men.

 

AUSSTELLUNGSINFORMATION:

Die Zeit ist aus den Fugen.

Mül­ler / Ham­let / Maschine

Die Welt scheint zu ent­glei­sen. Die poli­ti­schen Vor­be­ben machen fas­sungs­los. War die Hoff­nung auf gesell­schaft­li­chen Fort­schritt eine Illu­sion? Sol­len wir jetzt ein­grei­fen? Oder Zuflucht im Pri­va­ten suchen?

Aus­ge­hend von poli­ti­schen Über­le­gun­gen, die uns bes­tens ver­traut sind, schreibt Hei­ner Mül­ler 1977 »Die Ham­let­ma­schine«: einen der radi­kals­ten Texte der deut­schen Lite­ra­tur. In fünf Mono­lo­gen auf gerade ein­mal neun Druck­sei­ten tran­chiert Mül­ler die Gegen­wart und sich selbst. Vom Ver­rat der Intel­lek­tu­el­len han­delt sein Stück, vom Ende der Uto­pien, von der Rebel­lion der Frauen, vom Selbstekel der Pri­vi­le­gier­ten, von Sui­zid, Kyber­ne­tik, der Auf­lö­sung der Iden­ti­tä­ten. Die letzte Szene endet mit dem Wunsch, die ganze Welt unge­sche­hen zu machen – und einem Zitat der Charles-Man­son-Family.

In die­sem Koor­di­na­ten­netz bewegt sich die Aus­stel­lung. Die Tech­ni­ken und das Mate­rial der Arbei­ten rei­chen von Male­rei und Gra­fik über Objekte aus Holz oder Kera­mik bis zu Video­in­stal­la­tio­nen. Dazu gibt es ein viel­sei­ti­ges Rah­men­pro­gramm.

Teil­neh­mende Künst­ler: Andreas Ber­ner, Ger­not Ehr­sam, Michael Ernst, Cosima Göp­fert, Kinga Tóth, Andreas Leon­hardt, Mar­tin Neu­bert, Alex­an­der Neu­ge­bauer, Ana Maria Val­lejo.

Okt
19
Do
Vortrag von Dr. des. Héctor Canal Pardo in Weimar
Okt 19 um 17:00

Roman­ti­sche Uni­ver­sal­phi­lo­lo­gie – Zum 250. Geburts­tag von August Wil­helm Schle­gel

Vor­trag von Dr. des. Héc­tor Canal Pardo (Wei­mar)

Thüringen liest! – Lesung mit Jens-Fietje Dwars in Schwerstedt
Okt 19 um 19:00

»Ero­ti­sche Dich­tun­gen« – Lesung mit dem Schrift­stel­ler und Her­aus­ge­ber Jens-Fietje Dwars.

Thüringen liest! – Lesung und Vortrag mit Ulrike Müller in Stadtroda
Okt 19 um 19:30

»Die neuen Frauen kom­men« – Lesung und Vor­trag mit Ulrike Mül­ler.

Okt
20
Fr
10. Kinderliteraturtage in Krölpa
Okt 20 um 09:00

Pro­gramm:

09:00 Uhr – Eröff­nung der Kin­der­li­te­ra­tur­tage mit Timo Brunke

10:30 Uhr – Lesung und Live-Zei­chen mit den Schwes­tern Böhm & Böhm

10:30 Uhr – Erzähl­stunde mit Maria Car­mela Mari­nelli

10:30 Uhr -Lesung und Gespräch mit Anja Tucker­mann.

Lesung mit Timo Brunke in Bad Lobenstein
Okt 20 um 19:00

Wort­Klang – Lyrik im Kon­zert: Wei­ter, Schneller…Huch! mit Timo Brunke

Timo Brunke hat ein Pro­blem: Er kommt nicht mehr nach. Er weiß nicht, ob Sie das ken­nen; aber er packt das nicht mehr. Er würde gern einen Blog schrei­ben, in dem er die Dinge auf­lis­tet, zu denen er nicht mehr kommt. Aber selbst dazu reicht es nicht.

Die Welt beschleu­nigt an ihm vor­über ? und Brunke hockt mit­ten drin. Was nun?

Der Stutt­gar­ter Wort­künst­ler dreht dem Ehr­geiz eine Nase, schaut dem Neid lang anhal­tend in die Augen und geht mit dem Spa­ten dort­hin, wo der Hund begra­ben liegt.
Timo Brunke, ein Urge­stein des deut­schen Poe­try Slams, grün­dete und orga­ni­sierte den ers­ten Stutt­gar­ter Poe­try Slam in der Rosenau von 1999 bis 2009. Danach wandte er sich den Kin­dern zu und tourte mit sei­nem Wort­spiel­pro­gramm »10 Minu­ten Dings« durch die Repu­blik. Nun kehrt Brunke auf die Kaba­rett­büh­nen zurück. Sein neues, nun­mehr 11. Büh­nen-Solo »Wei­ter, schneller…Huch!« ist eine vir­tuose Erwi­de­rung auf den Mach­bar­keits- und Tem­powahn und ent­schleu­nigt von hun­dert auf null in hun­dert gewitz­ten Minu­ten.

Der Künst­ler

Timo Brunke, gebo­ren 1972 in Stutt­gart, hat es sich zum Ziel gesetzt, Poe­sie und Spra­che als Erleb­nis für Augen und Ohren wie­der­zu­er­we­cken. Seit 1993 tritt der Per­for­mance-Poet mit sei­nen Bal­la­den und Slam­ge­dich­ten im In- und Aus­land auf; auf Büh­nen wie dem Schil­ler-Natio­nal­mu­seum Mar­bach, den Münch­ner Kam­mer­spie­len und Mil­lers Stu­dio in Zürich, bei inter­na­tio­na­len Buch­mes­sen und Lite­ra­tur­fes­ti­vals wie der Lit.Cologne, der Buch Wien und den Frank­fur­ter Lyrik­ta­gen sowie in Goe­the-Insti­tu­ten von Almaty bis São Paulo – oder eben auch in Heim­spiel­stät­ten wie der Rosenau Stutt­gart.

Ver­an­stal­ter: Spar­kas­sen Kul­tur­stif­tung Hes­sen-Thü­rin­gen, Spar­kasse Saale-Orla, Lese-Zei­chen e.V., Kul­tUR­ma­che­rei Bad Loben­stein

Thüringen liest! – Lesung mit Katharina Schendel in Bad Salzungen
Okt 20 um 19:00

»Frau Sunna« – Lesung mit der Schrift­stel­le­rin Katha­rina Schen­del.

Lesung mit Feridun Zaimoglu in Jena
Okt 20 um 19:30

Fer­idun Zai­mo­glu liest aus »Evan­ge­lio«

4. Mai 1521 bis 1. März 1522: Mar­tin Luther hält sich auf der Wart­burg auf. Gänz­lich unfrei­wil­lig, denn er ist auf Geheiß des Kur­fürs­ten von Sach­sen in Gewahr­sam genom­men wor­den. Dort sieht er sich größ­ten Anfech­tun­gen aus­ge­setzt, voll­bringt aber auch sein größ­tes Werk: In nur zehn Wochen über­setzt er das Neue Tes­ta­ment ins Deut­sche.

Fer­idun Zai­mo­glu begibt sich in die Zeit, auf die Burg und in die Kämpfe, die der Ver­dol­met­scher aus­zu­fech­ten hat. Dazu bedient er sich eines Ich-Erzäh­lers, der zwar eine erfun­dene Figur, aber äußerst fas­zi­nie­rend ist: Lands­knecht Burk­hard, ein unge­ra­te­ner Kauf­manns­sohn, ist Mar­tin Luther zum Schutze an die Seite gestellt. Seine Per­spek­tive ist es, die den Blick auf das Leben, das Stre­ben und die Qua­len des Refor­ma­tors eröff­net.

Burk­hard selbst ist Katho­lik und Anhän­ger des alten Brauchs und sieht Luthers Wir­ken mit Sorge. Er will nicht abfal­len, nicht mit der Sitte bre­chen und muss doch den, der die­ses tut, schüt­zen und bewah­ren. Ja, er muss Luther sogar beglei­ten, als die­ser heim­lich die Burg ver­lässt und sich bei Melan­chthon in Wit­ten­berg auf­hält. Und er muss Luther bei­ste­hen, als ihn die soge­nannte Teu­fels­bi­bel in schlimmste Teu­fels­vi­sio­nen stürzt.

Mit klin­gen­der Spra­che, erstaun­li­chem Kennt­nis­reich­tum und dra­ma­ti­scher Zuspit­zung erzählt Fer­idun Zai­mo­glu von einem gro­ßen Deut­schen, einer Zeit im Umbruch und der Macht und Ohn­macht des Glau­bens.

Thüringen liest! – Lesung mit Frank Quilitzsch in Weimar
Okt 20 um 19:30

»Noch mehr Dinge, die wir ver­mis­sen« – Lesung mit dem Schrift­stel­ler Frank Qui­litzsch.

Okt
21
Sa
Thüringen liest! – Lesung mit Ingrid Annel in Gotha
Okt 21 um 11:00

»Mein Thü­rin­gen-Buch« – Lesung mit der Schrift­stel­le­rin Ingrid Annel.

10. Kinderliteraturtage in Krölpa
Okt 21 um 14:00

14:00 Uhr – Pro­gramm der Schü­le­rin­nen & Schü­ler der Grund­schule Krölpa

14:30 Uhr – Lesung und Preis­ver­lei­hung zum Schreib­wett­be­werb „Der große Wör­ter­zau­be­rer“

15:30 Uhr – Fami­li­en­show mit Zau­be­rer Zei­gerini

Mäzenatischer Abend im Lindenau-Museum Altenburg
Okt 21 um 19:00

Mäze­na­ti­scher Abend PRO LINDENAU 2017 – Eine ein­zig­ar­tige Form bür­ger­schaft­li­chen Enga­ge­ments
Die­ser vom För­der­kreis „Freunde des Lin­denau-Muse­ums“ e. V. aus­ge­rich­tete mäze­na­ti­sche Abend bie­tet eine außer­ge­wöhn­li­che Ver­bin­dung von Kunst­ge­nuss und Kuli­na­rik. Im Mit­tel­punkt aber steht die För­de­rung des Lin­denau-Muse­ums. Mit Ihrem Bei­trag kön­nen Sie dabei hel­fen, aus­ge­wählte Kunst­schätze für das Museum zu erwer­ben.

Lesung mit Autoren aus Jena und Erlangen in Jena
Okt 21 um 19:30

Lesung mit Autoren aus Jena und Erlan­gen.

Okt
22
So
Lesung mit Volker Müller im Kloster Mildenfurth
Okt 22 um 17:00

Kost­pro­ben aus drei Büchern

Der Grei­zer Autor Vol­ker Mül­ler liest und musi­ziert im Klos­ter Mil­den­furt

Die Welt war ein­mal klein, unver­schämt klein“ heißt es in einem Gedicht des Grei­zer Autors Vol­ker Mül­ler. Was ist groß, was ist klein? Das ist eine Frage, der der mitt­ler­weile 65-jäh­rige in sei­nen Tex­ten gerne nach­geht. Gebo­ren in Plauen, auf­ge­wach­sen in Hohn­dorf bei Els­ter­berg, hat Mül­ler Ost­thü­rin­gen und dem Vogt­land als Jour­na­list wie Lite­rat in vie­ler­lei Hin­sicht die Treue gehal­ten. Wie weit er auf die­sem Weg, der man­che Beschrän­kung bewusst in Kauf nimmt, gekom­men ist, dar­über könnte seine Lesung am 22. Okto­ber, 18.00 Uhr, im Klos­ter Mil­den­furth Aus­kunft geben.

An dem Abend, den der Schrift­stel­ler selbst musi­ka­lisch mit Kla­ri­net­ten-Soli umrahmt, sind Pro­ben aus dem Gedicht­band „Einen Tau­ben­flug groß ist meine Stadt“ und den Erzähl­bän­den „Das Gala­kon­zert“ und „Kor­mo­rane“ zu hören. Die Titel der Bücher deu­ten an, dass Musik und Vogel­welt zu den bevor­zug­ten The­men des Wahl-Grei­zer zäh­len. Nahezu gleich­auf ran­gie­ren Fami­lie, Freunde, der Gang der Jah­res­zei­ten, die oft nicht ein­fa­che Geschichte des hei­mat­li­chen Land­strichs, die Aus­ein­an­der­set­zung mit mar­kan­ten Per­sön­lich­kei­ten sowie eine kri­ti­sche Refle­xion der gegen­wär­ti­gen Situa­tion in Poli­tik und Gesell­schaft.

Vol­ker Mül­ler stu­dierte von 1970 bis 1974 an der Päd­ago­gi­schen  Hoch­schule Erfurt/Mühlhausen in der Fach­rich­tung Deutsch/Russisch und war danach drei Jahre als Leh­rer im Kreis Pots­dam Land tätig. Wei­tere Sta­tio­nen wur­den das Staat­li­che Sin­fo­nie­or­ches­ter Greiz, das Bezirks­ka­bi­nett für Kul­tur­ar­beit Gera und die in Ron­ne­burg ansäs­si­gen „Ges­sen­ta­ler Musi­kan­ten“. Nach 1989 arbei­tete der seit 1977 mit sei­ner Fami­lie in Greiz lebende Mül­ler als Redak­teur des „Frankenpost“-Ablegers „Thü­rin­gen­post“, bis die Zei­tung Ende 1996 ihre Tore schloss. Anfang 1998 begann seine Zeit als frei­schaf­fen­der Jour­na­list und Autor.  Er ver­öf­fent­lichte seit­her zwölf Bücher, dar­un­ter auch einen Band Thea­ter­stü­cke sowie unter­halt­same Feuil­le­ton­samm­lun­gen zu Johann Sebas­tian Bach, Theo­dor Fon­tane, Wolf­gang Ama­deus Mozart und Robert Schu­mann. Zuletzt erschie­nen der Roman „Cor­vette Menz“ und der gemein­sam mit dem Els­ter­ber­ger Maler und Gra­fi­ker Peter Zaum­seil gestal­tete Band „Lob der Bäume.“

Thüringen liest! – Lesung mit Frank Quilitzsch in Kölleda
Okt 22 um 17:00

»Noch nehr Dinge, die wir ver­mis­sen« – Lesung mit Frank Qui­litzsch.

Okt
23
Mo
Thüringen liest! – Lesung mit Antje Babendererde in Gerstungen
Okt 23 um 09:00

»Wolfgs­ge­schich­ten« – Lesung mit der Schrift­stel­le­rin Antje Baben­der­erde.

Thüringen liest! – Lesung mit Michael Kirchschlager in Marksuhl
Okt 23 um 10:00

»Emil ret­tet Thü­rin­gen« – Lesung mit dem Schrift­stel­ler Michael Kirch­schla­ger.

Thüringen liest! – Lesung mit Verena Zeltner in Saalfeld
Okt 23 um 10:00

»Nelly Gold­haar und das ver­schwun­dene Him­mel­blau« – Lesung mit der Schrift­stel­le­rin Verena Zelt­ner.

Thüringen liest! – Märchen mit Andrea Carl in Hildburghausen
Okt 23 um 11:00

»Mär­chen für kleine Leute« – mit der Schrift­stel­le­rin und Mär­chen­er­zäh­le­rin Angela Carl.

Thüringen liest! – Lesung mit Matthias Biskupek in Wurzbach
Okt 23 um 19:00

»Der Rent­ner­lehr­ling« – Lesung mit dem Schrift­stel­ler Mat­thias Bis­ku­pek.

Wilhelm-Hauff-Lesung mit Anna-Moik-Stötzer in Bad Tabarz
Okt 23 um 19:00

Anna-Moik-Stöt­zer ist die Witwe vom Schau­spie­ler Lutz Moik. Die­ser spielte 1950 die Haupt­rolle in Verhoevens Film „Das kalte Herz“. Er war der herz­lose, kalte Köh­ler. Der DEFA-Film „Das kalte Herz“ wurde der größte Erfolg des Schau­spie­lers Moik, der als Jugend­li­cher zeit­weise im Pots­da­mer Wai­sen­haus gelebt hatte. Nun liest seine Frau in Bad Tab­arz. Bad Tab­arz hat einen engen Bezug zum »Kal­ten Herz«. Im Lauch­agrund wur­den einige Film­sze­nen gedreht.

Lesung mit Norbert Hummelt in Jena
Okt 23 um 19:30

Lesung mit Nor­bert Hum­melt in der Reihe »Die Gunst des Augen­blicks – Lyrik der Gegen­wart – Thü­rin­ger Lesun­gen und Werk­statt­ge­sprä­che«.

Ver­an­stal­ter: Lite­ra­ri­sche Gesell­schaft Thü­rin­gen, Lese-Zei­chen, FSU Jena.

Okt
24
Di
Thüringen liest! – Lesung mit Antje Babendererde in Hermsdorf
Okt 24 um 08:45

»Der Kuss des Raben« – Lesung mit der Schrift­stel­le­rin Antje Baben­der­erde.

Thüringen liest! – Lesung mit Anne Gallinat in Roßleben
Okt 24 um 09:00

»Geschich­ten & Mario­net­ten­spiel für kleine Leute« – Lesung mit der Schrift­stel­le­rin Anne Gal­li­nat.

Thüringen liest! – Lesung mit Astrid Seehaus in Mühlhausen
Okt 24 um 09:00

»Ein Dra­che in Opas Gar­ten« – Lesung mit Astrid See­haus

Thüringen liest! – Lesung mit Hubert Schirneck in Langenleuba-Niederhain
Okt 24 um 09:00

»Matrat­zen zum Früh­stück« – Lesung mit Hubert Schirn­eck.

Thüringen liest! – Märchenstunde mit Andreas vom Rothenbarth in Wiehe
Okt 24 um 09:00

»Große Mär­chen für kleine und jung­ge­blie­bene Leute« mit dem Mär­chen­er­zäh­ler Andreas vom Rothen­barth.

Thüringen liest! – Lesung mit Ingrid Annel in Gefell
Okt 24 um 10:00

»Mein Thü­rin­gen-Buch« – Lesung mit der Schrift­stel­le­rin Ingrid Annel.

Thüringen liest! – Lesung mit Michael Kirchschlager in Eisenach
Okt 24 um 10:00

»Emil mit Mama im Moor« – Lesung mit dem Schrift­stel­ler Michael Kirch­schla­ger.

Thüringen liest! – Lesung mit André Pfeifer in Zella-Mehlis
Okt 24 um 10:00

»Naterra – die Schwer­ter von Terr« – Lesung mit dem Schrift­stel­ler André Pfei­fer.

Thüringen liest! – Lesung mit Susanne Hoffmeister in Uhlstädt
Okt 24 um 10:00

»Tim und Pol­de­rich« – Lesung mit der Schrift­stel­le­rin Susanne Hoff­meis­ter.

Thüringen liest! – Lesung mit Hubert Schirneck in Nobitz
Okt 24 um 11:00

»Matrat­zen zum Früh­stück« – Lesung mit Hubert Schirn­eck.

Podiumsdiskussion »400 Jahre Fruchtbringende Gesellschaft« in Weimar
Okt 24 um 18:00

Podi­ums­dis­kus­sion mit Prof. Dr. Uwe Pörk­sen (Frei­burg i. Br.), Fried­rich Dieck­mann (Ber­lin), Dr. Jens-Fietje Dwars (Jena).

Mode­ra­tion: Chris­toph Schmitz-Schole­mann (Wei­mar).

 

Am 24. August 1617 wurde in Wei­mar die Frucht­brin­gende Gesell­schaft  gegrün­det: die erste Lite­ra­tur­ver­ei­ni­gung Deutsch­lands, die sich nach dem Vor­bild ita­lie­ni­scher Renais­sance-Aka­de­mien die Pflege der deut­schen Spra­che und Lite­ra­tur auf ihre Fah­nen schrieb. Ihr Sinn­bild war die viel­fach nutz­bare Palme und »Alles Zu Nut­zen« der Wahl­spruch des Pal­men­or­dens.

Das Erstaun­lichste an die­ser Gesell­schaft: sie bestand nicht vor­ran­gig aus Gelehr­ten, ihre Mit­glie­der gehör­ten viel­mehr dem Adel an, zum Teil sogar dem Reichs­fürs­ten­stand. Die Pflege der deut­schen Spra­che und Lite­ra­tur quasi als Über-Regie­rungs-Pro­gramm, als gemein­sa­mes Ziel des höchs­ten Adels – welch merk­wür­dige Bot­schaft, die heute gera­dezu uto­pisch klingt.

Dabei waren auch damals Spra­che und Lite­ra­tur nicht das Erste, worum sich die Tages­po­li­tik zu sor­gen hatte. Man stand am Vor­abend des blu­tigs­ten und längs­ten Schlach­tens, das Europa bis heute erlebt hat: des Drei­ßig­jäh­ri­gen Krie­ges. Bis 1680, weit über den Glau­bens­krieg hin­weg, hiel­ten die Frucht­brin­ger an ihren Losun­gen fest. War das Ideo­lo­gie, ein Sich­täu­schen über die rea­len Ver­hält­nisse – oder ein prak­ti­sches Pro­gramm zum Auf­recht­erhal­ten von Huma­ni­tät in den Zei­ten der Bar­ba­rei?

Auf dem Podium, zu dem die Her­zo­gin Anna Ama­lia Biblio­thek gemein­sam mit dem Thü­rin­ger Lite­ra­tur­rat und dem »Palm­baum – Lite­ra­ri­sches Jour­nal aus Thü­rin­gen« am 24. Okto­ber 2017 ein­lädt, soll es um das Feld von Spra­che, Macht und Poli­tik heute gehen. Spra­che macht Poli­tik und Poli­tik macht Spra­che. Wo die pla­ka­tive Ver­kür­zung kom­ple­xer Zusam­men­hänge zu Schlag­wor­ten ver­kommt, da sind die Schlä­ger nicht weit, die »Klar­text« spre­chen. Die Bar­ba­rei der Tat beginnt mit der Ver­ro­hung des Den­kens, der Spra­che. Aber sie endet dort nicht: es gibt auch eine Spra­che, die mit fein geschlif­fe­ner Ele­ganz zur Macht über andere ver­führt.

Eine Ver­an­stal­tung der Her­zo­gin Anna Ama­lia Biblio­thek in Zusam­men­ar­beit mit dem Thü­rin­ger Lite­ra­tur­rat e.V. und der Lite­ra­tur­zeit­schrift »Palm­baum – Lite­ra­ri­sches Jour­nal aus Thü­rin­gen«.

Thüringen liest! – Lesung mit Steffen Claus in Hohenleuben
Okt 24 um 19:00

»Damit Kin­der nicht Opfer wer­den« – Lesung mit Stef­fen Claus.

Thüringen liest! – Lesung mit Ulf Annel in Gräfenroda
Okt 24 um 19:00

»111 Museen in Thü­rin­gen, die man gese­hen haben muss« – Lesung mit Ulf Annel.

Lesung mit Andreas Eckstein in Jena
Okt 24 um 19:30

»Mat­thias Ost­hoff – So schlägt man Kro­nen aus«
Lesung mit Andreas Eck­stein 

Erzählt wird die Geschichte eines Jun­gen vom Ende der 50er bis in die 80er Jahre hin­ein. Mat­thi wächst behü­tet, gebor­gen, wohl­erzo­gen auf, lei­dend allein an auf­kom­men­den Sehn­süch­ten und Trie­ben. Viel­sei­tig inter­es­siert, geför­dert und begabt, ist er ein Junge, dem alles offen­steht, der sich vor­bild­lich ein­fügt, gewandt anpasst und doch zuneh­mend an die­ser Ange­passt­heit krankt. Zwei­fel am eige­nen Sein und Tun gehen ein­her mit ver­mehr­ter Irri­ta­tion und Kri­tik an der Gesell­schaft und deren man­geln­den Akzep­tanz anders Den­ken­der, Füh­len­der, Sei­en­der. Mat­thias eckt an, stol­pert, strau­chelt … nimmt von neuem Anlauf, strebt und steigt rasch auf. Erreicht er ein Ziel, macht es ihn nicht glück­lich und er lehnt die Krone, die ihm winkt, die er auf­ge­setzt bekom­men, unter die er gedrückt wer­den soll, ab und geht. Erst nach und nach fin­det er Ver­ständ­nis, Befür­wor­ter, Freunde. In dem Maße, in dem er ver­stan­den wird, beginnt er sich selbst zu ver­ste­hen. Das macht es nicht unbe­dingt leich­ter. Wel­che Hoff­nung gibt es für ihn in einem Staat, der einen nach dem ande­ren ver­liert, am Ende ver­lo­ren ist und geht?

Der Autor ist in Jena gebo­ren und sein, auf zwei Teile ange­leg­ter Roman, umfasst Kind­heit und Stu­dium nah an der eige­nen Bio­gra­phie.

Lesung mit Norbert Hummelt in Erfurt
Okt 24 um 19:30

Lesung mit Nor­bert Hum­melt in der Reihe »Die Gunst des Augen­blicks – Lyrik der Gegen­wart – Thü­rin­ger Lesun­gen und Werk­statt­ge­sprä­che«.

Mode­ra­tion: Guido Naschert.

Ver­an­stal­ter: Lite­ra­ri­sche Gesell­schaft Thü­rin­gen, Lese-Zei­chen, FSU Jena.

Thüringen liest! – Lesung mit Gunnar Schade in Gera
Okt 24 um 19:30

»Nach uns die Ver­nunft« – Lesung mit dem Schrift­stel­ler und Kaba­ret­tis­ten Gun­nar Schade.

Lesung mit Catherine-Oertel in Bad Tabarz
Okt 24 um 20:00

Autorin-Cathe­rine-Oer­tel aus Bad Tab­arz stellt zwei Romane vor 

 

Gerard McGre­gor, klug, char­mant, sexy und abso­lut töd­lich, hatte nie vor, zum Staats­feind Num­mer Eins zu wer­den. Als Agent beim MI6 lag eine über­aus glän­zende Zukunft vor ihm. Doch der eis­kalt geplante und prä­zise aus­ge­führte Mord an sei­nem Part­ner zer­störte alles, an was er je glaubte. Von Trauer und Rache­durst getrie­ben macht er Jagd auf die Mör­der und gerät dabei in ein gefähr­li­ches Netz aus Intri­gen, Mord, Ver­rat – und ver­zwei­fel­ter Liebe…

Okt
25
Mi
Thüringen liest! – Lesung mit Anne Gallinat in Großbreitenbach
Okt 25 um 09:30

»Stra­ßen­händ­ler« – Lesung mit Anne Gal­li­nat.

Thüringen liest! – Lesung mit Astrid Seehaus in Bad Frankenhausen
Okt 25 um 09:30

»Pucki lässt das Zau­bern nicht« – Lesung mit der Schrift­stel­le­rin Astrid See­haus.

Thüringen liest! – Lesung mit Hansi von Märchenborn in Holzhausen
Okt 25 um 09:50

»Ei, ei, ei, das gibt’s doch nicht« – Mär­chen mit Hansi von Mär­chen­born.

23. Thüringer Bibliothekstag in Erfurt
Okt 25 um 10:00 – 15:00

10:00 Uhr
Begrü­ßung
Syl­via Gra­mann – Mit­glied im Vor­stand des DBV, LV Thü­rin­gen

Gruß­worte
Dr. Babette Win­ter – Staats­se­kre­tä­rin für Kul­tur
Dr. Tamara Thier­bach – Bür­ger­meis­te­rin der Stadt Erfurt
Dr. Michael Lud­scheidt – Lei­ter der Biblio­thek des Augus­ti­ner­klos­ters

10:30 – 12:00 Uhr
Mode­ra­tion – Bea­trice Fischer, Mit­glied im Vor­stand des DBV, LV Thü­rin­gen

»Drit­ter Ort für Alle. Über die Not­wen­dig­keit, öffent­li­che Biblio­the­ken in dritte Orte für Alle zu ver­wan­deln« – Vor­trag von Aat Vos, Crea­tive Guide und Archi­tekt, Nie­der­lande

12:00 – 13:00 Uhr
Mit­tags­pause

Biblio­theks­füh­rung (12:00 bis 12:30 Uhr)

13:00 – 14:00 Uhr
DBV Mit­glie­der­ver­samm­lung

14:00 – 15:00 Uhr
Erle­sene Biblio­thek – Das Qua­li­täts­sigel der Thü­rin­ger Öffent­li­chen Biblio­the­ken

  • Biblio­theks­ar­beit sicht­bar machen – Sabine Brun­ner, Lan­des­fach­stelle für Öffent­li­che Biblio­the­ken in Thü­rin­gen
  • Auf dem Weg zur Qua­li­tät in Biblio­the­ken – Dr. Fabian Sie­ber, Audi­tor des Qua­li­täts­ma­nage­ment­ver­fah­rens in Thü­rin­gen
  • Die erste Biblio­thek stellt sich dem Audit – Erfah­rungs­be­richt von Dr. Annette Brun­ner, Stadt­bi­blio­thek Eisen­ach

15:30 Uhr
Ver­lei­hung des Thü­rin­ger Biblio­theks­prei­ses 2017
Begrü­ßung – Gabor Kuh­les, Mit­glied im Vor­stand des DBV, LV Thü­rin­gen
Wür­di­gung – Dr. Tho­mas Wur­zel, Spar­kas­sen-Kul­tur­stif­tung Hes­sen-Thü­rin­gen

16:00 Uhr
Emp­fang

Pro­gramm unter: www.dbv-thueringen.de

Thüringen liest! – Lesung mit Angela Carl in Ebersdorf
Okt 25 um 11:00

»Mär­chen für kleine Leute« – Lesung mit der Schrift­stel­le­rin und Mär­chen­er­zäh­le­rin Angela Carl.

Verleihung des Thüringer Bibliotekspreises 2017 in Erfurt
Okt 25 um 15:30

Ver­lie­hen wird ein mit 10.000 € dotier­ter Haupt­preis und zwei mit 2.500 € dotierte För­der­preise.

Ver­an­stal­ter: Deut­scher Biblio­theks­ver­band, LV Thü­rin­gen in Zusam­men­ar­beit mit der Spar­kas­sen-Kul­tur­stif­tung Hes­sen-Thü­rin­gen.

Lesung mit Christian Nürnberger und Petra Gerster in Schmalkalden
Okt 25 um 19:00

Der rebel­li­sche Mönch, die ent­lau­fene Nonne und der größte Best­sel­ler aller Zei­ten – Lesung mit Chris­tian Nürn­ber­ger und Petra Gers­ter

Ehr­lich, unge­schönt, kri­tisch und für jeden ver­ständ­lich setz­ten sich die Autoren Chris­tian Nürn­ber­ger und Petra Gers­ter mit Luthers und Katha­ri­nas Leben aus­ein­an­der. Gute sowie auch schlechte Sei­ten wer­den beleuch­tet – ein Buch an dem im Luther­jahr kei­ner vor­bei kommt.

Kartenv0rverkauf in der Heine-Biblio­thek und in der Luther-Buch­hand­lung Schmal­kal­den.

Okt
26
Do
Thüringen liest! – Lesung mit André Pfeifer in Jena
Okt 26 um 09:00

»Die Flucht der Tiere« – Lesung mit dem Schrift­stel­ler André Pfei­fer.

Thüringen liest! – Lesung mit Meike Roth-Beck in Bad Berka
Okt 26 um 10:00

»Von Mar­tin Luthers Wit­ten­ber­ger The­sen« – Lesung mit Meike Roth-Beck.

Thüringen liest! – Lesung mit Rainer Hohberg in Rudolstadt
Okt 26 um 10:00

»Geheim­nis­vol­les aus der Thü­rin­ger Sagen­welt« – Lesung mit dem Schrift­stel­ler Rai­ner Hoh­berg.

Thüringen liest! – Lesung mit U. S. Levin in Meuselwitz
Okt 26 um 10:00

»Lars und die geheim­nis­volle Wüns­chefliege« –  Lesung mit U. S. Levin.

Thüringen liest! – Märchenreise mit Andreas vom Rothenbarth in Worbis
Okt 26 um 10:00

»Mär­chen­reise rund um die Welt« mit dem Mär­chen­er­zäh­ler Andreas vom Rothen­barth.

Thüringen liest! – Lesung mit Antje Babendererde in Neuhaus am Rennweg
Okt 26 um 19:00

»Ise­grimm« – Lesung mit Antje Baben­der­erde

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