Kalender

Ausstellungen

Jun
17
Sa
ganztägig Ausstellung »Im Auftrag der Schr...
Ausstellung »Im Auftrag der Schr...
Jun 17 – Sep 30 ganztägig
Im Auftrag der Schrift. Die Sammlung Hartmann Arbeiten auf Papier, Holz und Leinwand · Skulpturen · Kassettenwerke   Das Lindauer Sammlerehepaar Brigitte und Gerhard Hartmann hat seit den 1970er Jahren eine umfangreiche Sammlung zeitgenössischer Druckgrafik[...]
Jun
25
So
ganztägig Ausstellung »Grafische Blätter z...
Ausstellung »Grafische Blätter z...
Jun 25 – Sep 30 ganztägig
Ausstellung »Grafische Blätter zu Jakob Michael Reinhold Lenz« von Susanne Theumer (Höhnstedt und Halle/Saale). Ausstellungsdauer: 25. Juni 2017 bis 30. September 2017 Öffnungszeiten: an den Wochenenden nach vorheriger telefonischer Anmeldung.
Jul
1
Sa
ganztägig Wanderlust oder die Sehnsucht na...
Wanderlust oder die Sehnsucht na...
Jul 1 – Okt 29 ganztägig
»Wanderlust oder die Sehnsucht nach dem Paradies« Die blaue Blume – romantisches Symbol der Sehnsucht nach dem Unendlichen. In Eisenach hat Heinrich von Ofterdingen, der Held im Roman von Novalis, zum erstenmal von ihr geträumt.[...]
Sep
27
Mi
ganztägig Ausstellung »Aus dem Nachlass de...
Ausstellung »Aus dem Nachlass de...
Sep 27 – Dez 31 ganztägig
Ausstellung »Aus dem Nachlass des Kunstmalers Theodor Sander« (1858-1935), Ehemann der Storm-Tochter Lucie (1860-1935), geboren 1860 in Heiligenstadt. Anlässlich der Schenkung an das Literaturmuseum »Theodor Storm« durch einen Urenkel des Dichters. Ausstellungsdauer: 27.9. bis 31.12.2017.[...]
Okt
14
Sa
ganztägig Ausstellung »›Da bin ich‹ – Gesc...
Ausstellung »›Da bin ich‹ – Gesc...
Okt 14 2017 – Feb 19 2018 ganztägig
»›Da bin ich‹ – Geschichten für Kinder von Wilhelm Busch, F. K. Waechter, Volker Kriegel und Philip Waechter«.   Das weithin bekannte Kinderbuch »Max und Moritz« ist der Ausgangspunkt der Ausstellung mit Meisterwerken der Kinderbuchillustration.[...]
Jun
13
Di
Goethe Akademie 2/2017 in Weimar
Jun 13 – Jun 16 ganztägig

Goethe Akademie 2/2017 vom 13.7. – 16.7.2017
»Warum gabst du uns die tiefen Blicke«. Die Stimme der Frau in Goethes Dichtung

Jun
17
Sa
Ausstellungseröffnung »Im Auftrag der Schrift« im Romantikerhaus Jena
Jun 17: 15:00

»Im Auftrag der Schrift – Die Sammlung Hartmann«

Eröffnung der Sonderausstellung im Romantikerhaus vom 17. Juni bis 1. Oktober 2017

 

Brigitte und Gerhard Hartmann besitzen eine der größten Sammlungen
zeitgenössischer Grafik im deutschsprachigen Raum. Seit mehr als zehn Jahren
bauen sie gezielt und mit großem Geschick eine neue, spezielle Sammlung auf,
die handschriftliche Texte mit bildnerischen Arbeiten verknüpft. Diese
Sammlung wird vom Franz-Michael-Felder-Archiv der Vorarlberger
Landesbibliothek in Bregenz m Bodensee betreut.

Im Zentrum der Sammlung steht das Interesse am Dialog von Handschrift und
Bild. Handschriftliche Texte werden in bildnerische Arbeiten überführt.
Bildnerische Arbeiten kommentieren handschriftliche Texte. Es entsteht ein
Spiel aus Bildern und Formen, Zeichen und Symbolen. Beim Betrachten machen
wir einzigartige Erfahrungen zwischen Bildlichkeit und Schriftlichkeit: Die
Schrift erscheint als Bild, das Bild als Schrift.

Begrüßung: Dr. Ulf Häder, Direktor Städtische Museen Jena

»Ein Dialog von Schrift und Bild« Podiumsdiskussion

mit Madeleine Heublein, Künstlerin, Leipzig, Dr. Jens-Fietje Dwars, Autor, Jena,
Gerhard Hartmann, Sammler, Lindau

Moderation: Dr. Jürgen Thaler, Vorarlberger Landesbibliothek Bregenz

Musik: Nils Alf, Bassklarinette, Saxofon, Kay Kalytta, Schlagzeug, Percussion

Literarische Exkursion auf den Spuren von Gabriele Reuter in Weimar
Jun 17: 15:00

»Gabriele Reuter« – Ein literarischer Spaziergang auf den Spuren der Schriftstellerin mit Dr. Annette Seemann.

Gabriele Reuter, 1859 als Kaufmannstochter in Alexandrien (Ägypten) geboren, war um 1900 eine der meistgelesenen Schriftstellerinnen Deutschlands. Am wirkungsmächtigsten war ihr Hauptwerk Aus guter Familie – Leidensgeschichte eines Mädchens, 1895 im S. Fischer Verlag erschienen. Gabriele Reuter verwob in diesem naturalistischen Roman eigenes Erleben mit Fiktion – er wurde ein Identifikationsbuch für Frauen ihrer Generation. Neben diesem bedeutsamen Werk erreichten drei weitere ihrer Bücher bis 1932 mindestens 25 Auflagen. Hoch geschätzt von Autoren wie Thomas Mann verstarb Gabriele Reuter tief verarmt und wurde dem Vergessen preisgegeben.

Mit der freundlichen Unterstützung der Thüringer Staatskanzlei und der Stadt Weimar.

Lesung mit Jovan Nikolic in Jena
Jun 17: 17:00

Jovan Nikolic liest „Das Orchester der Frauen, die mich verlassen haben“. Mit Musik von Oliver Räumelt

Jovan Nikolic war für viele Gäste der letzten Thüringer Literaturtage auf Burg Ranis die literarische Entdeckung. 2017 kehrt er nach Thüringen zurück und wird im Kloster Mildenfurth sein neues Buch vorstellen – am Akkordeon musikalische Begleitet von Oliver Räumelt.

„Das Orchester der Frauen, die mich verlassen haben“ ist ein sentimentaler Reiseführer durch die Hotels entlang der Riviera Ex-Jugoslawiens, ein Tribut an die Musik und den Lifestyle der sechziger und siebziger Jahre, eine Suche nach den verlorenen Lieben. Jovan Nikolics neue Geschichte spielt in der Zeit, „als wir noch Vertrauen in das Leben hatten“, sie ist in bewährter Manier voll von verschlungenem Humor und voller Emotion. Auf jeden Fall: Lektüre für Nostalgiker und empfindliche Seelen.

Eine Veranstaltung des Lese-Zeichen e.V. mit dem Arbeitskreis Kunst und Kultur des Klosters Mildenfurth.

Lesung mit Thomas Kaufmann in Jena
Jun 17: 19:30

Thomas Kaufmann liest „Luthers Juden“.

Im Lutherjahr wollen wir nicht nur an die Errungenschaften Martin Luthers erinnern, sondern auch einen kritischen Blick auf sein wechselhaftes Verhältnis zu den Juden werfen – mit Genauigkeit und ohne Polemik.

Die grundlegende Untersuchung zu Luthers Antisemitismus, zur Judenfeindlichkeit in seinen Schriften, in seinem Weltbild, in seinen alltäglichen Meinungen und Ansichten ist das Ergebnis der jahrelangen Forschungen des Kirchenhistorikers Thomas Kaufmann. Sein Buch „Luthers Juden“ ist ein eindringliches und überzeugendes Plädoyer für eine entschlossene und vollständige Historisierung Luthers und seines Werks. Kaufmann warnt davor, heute und in Zukunft von Luthers Popularität profitieren zu wollen und naiv mit ihm umzugehen. Genau darin weiß er sich schließlich durch den großen Reformator selbst bestärkt, der als mächtiger Polemiker mit Worten vernichten, aber auch sich selbst relativieren konnte.

Eine Veranstaltung des Lese-Zeichen e.V. mit der Friedenskirche Jena.

Jun
18
So
Lesung mit Rainer Hohberg im Rittergut Knau
Jun 18: 16:00

Rainer Hohberg liest „Gespenstisches aus der Thüringer Sagenwelt“

Erneut hat sich Rainer Hohberg aufgemacht, Sagengeheimnissen auf den Grund zu gehen. Diesmal ist er Gespenstern und anderen fantastischen Wesen auf der Spur, von denen es in Thüringens Sagenwelt nur so wimmelt.

Was hat es mit den verwunschenen Seelen auf sich, die an der Saale als Irrlichter ihr gaukelndes Spiel treiben? Haben sich Thüringer Weibsbilder bei Mondschein tatsächlich in schauerliche Werwölfe verwandelt? Und woher stammen die kopflosen Ritter, Hexen und Teufel, verführerischen Nixen und Elfen, Korndämonen und Moosleute, hilfreichen Wichtel und Schutzengel, welche die Menschen zwischen Kyffhäuser und Rhön Jahrhunderte lang begleitet haben und dies womöglich noch heute tun? Dem Sagendetektiv ist wieder ein spannendes Buch gelungen.

Eine Veranstaltung des Lese-Zeichen e.V. mit dem Rittergut Knau.

Neue Reihe »Mein Lieblingsbuch« im Haus Dacheröden in Erfurt
Jun 18: 18:00

Premiere der neuen Reihe „Mein Lieblingsbuch“ des Erfurter Herbstlese e.V. im Haus Dacheröden.

Im gemütlichen Rahmen der Salons möchte die Erfurter Herbstlese ab sofort regelmäßig prominente und interessante Bürger einladen, die ihre Bücherlieblinge vorstellen. Den Auftakt macht der Generalintendant des Theaters Erfurt, Guy Montavon und ein Überraschungsgast.

Jun
19
Mo
Jedes Wort hat eine Melodie
Jun 19: 09:00

Die Musiker der Jenaer Philharmonie und der Sprecher Martin Stiebert erklären, woher die Töne kommen und warum die Geige aus Holz ist. Warum braucht man einen Stock, um zu spielen, und warum wackeln die Musiker dabei manchmal mit ihren Fingern? Wie spielt man leise und wie laut? Die Musiker zeigen nicht nur, was eine Geige alles kann und warum das Cello einen Stachel hat, sie vermitteln auch spielerisch und in kindgerechter Weise den Zauber der Musik. Dabei sind Anfassen und Saiten zupfen ausdrücklich erlaubt: denn Musik macht schlau! Für Kinder ab 4 Jahre.

Ein gemeinsames Projekt von Lese-Zeichen e. V., Schillers Gartenhaus und der Jenaer Philharmonie mit Unterstützung der Philharmonischen Gesellschaft Jena e. V.

Lesung mit Donna Leon & Annett Renneberg in Meiningen
Jun 19: 19:30

Donna Leon & Annett Renneberg: Stille Wasser. Commissario Brunettis sechsundzwanzigster Fall

Wer mag ihn nicht, den liebenswürdigen Comissario Brunetti aus den Kriminalromanen von Donna Leon? Nach 25 Fällen ist es kein Wunder, wenn der Comissario schwächelt. Brunetti landet im Ospedale Civile. Das Räderwerk des Alltags hat ihn zermürbt. Nachdem man ihn krankgeschrieben hat, will der Commissario in der Villa einer Verwandten von Paola zur Ruhe kommen. Wie wunderbar, einmal nicht Verbrechern hinterherzujagen, sondern in ländlicher Idylle seine Gedanken mit den Wolken ziehen zu lassen. Brunetti soll sich in der Lagune erholen. Doch zwischen Bienen und Blumen kommt er einem größeren Fall als je zuvor auf die Spur. Da darf natürlich auch die charmante Signorina Elettra Zorzi nicht fehlen, die in den Verfilmungen der Krimis von Annett Renneberg gespielt wird.

 
Information zum Kartenkauf
Tourist-Information Meiningen: Ernestinerstraße 2, 98617, Meiningen
03693 44 65 0  www.meiningen.de

Jun
21
Mi
Mit der Fahrbibliothek Weimarer Land durch Thüringen
Jun 21: 15:00 – Jun 23: 16:00

Herr Wolke und Herr Schreiberling auf Lesetour: mit der Fahrbibliothek Weimarer Land durch Thüringen

Gemeinsam mit der Fahrbibliothek Weimarer Land reisen Herr Wolke und Herr Schreiberling vom 21. – 23.06.2017 mit dem Bücherbus durch das Thüringer Land.

Sie fahren speziell in Regionen, die nicht über ein optimales Bildungs- und Leseangebot verfügen. Sie besuchen Schulen, Kitas, treffen Kinder aber auch unter ihrem Lieblingsbaum, der Bushaltestelle, am Weiher, überall an schönen und markanten Orten, an denen man Kinder und ihre Erwachsenen zum Lesen und Zuhören verführen kann.

Tourdaten und weitere Informationen

Herr Wolke und Herr Schreiberling verstehen es die Kinder in ihren Bann zu ziehen.  Sie  bieten unterhaltsame und lehrreiche Programme so z.B. zu Themen, wie Freundschaft, Ernährung, Trauerbewältigung und Trennung und beziehen die Kinder  aktiv mit ein.

Herr Wolke und Herr Schreiberling animieren Kinder und ihre Erwachsenen zum gemeinsamen Lesen, Zuhören und Zaubern. Der Spaß kommt dabei nicht zu kurz, versprochen!

Veranstalter:Lese-Zeichen e.V., Kreis- und Fahrbibliothek Weimarer Land, Kinderbuchverlag: Traumsalon Berlin, Friedrich-Bödecker-Kreis für Thüringen e.V., Thüringer Staatskanzlei

Lesung mit Annerose Kirchner in Ranis
Jun 21: 18:30

Annerose Kirchner liest „Spurlos verschwunden. Dörfer in Thüringen – Opfer des Uranabbaus“

Gessen, Schmirchau, Lichtenberg, Culmitzsch, Katzendorf, Sorge – das sind die Namen von Dörfern im Osten Thüringens, die nach dem Zweiten Weltkrieg dem Uranbergbau in der SBZ /DDR weichen mussten. Dort wurde unter höchster Geheimhaltung das Erz für Moskau abgebaut – für die Herstellung sowjetischer Atomwaffen und für die Kernenergie. Als die Bagger anrückten und die Dörfer zerstörten, war ein öffentlicher Protest der Bewohner unmöglich. Wer sich wehrte, hatte mit ernsthaften Konsequenzen zu rechnen.

Annerose Kirchner hat Zeitzeugen befragt, die froh waren, endlich Gehör zu finden. Sie erzählen die Geschichte der verschwundenen Dörfer und ihrer Bewohner, berichten von den Brüchen in den Biografien. Die Autorin ordnet die Ereignisse in die DDR-Geschichte ein und stellt weitergehende Fragen: Was ist aus den Menschen geworden, die damals zwangsumgesiedelt wurden und ihre Heimat verloren? Wie sieht die Landschaft heute aus?

Eine Veranstaltung des Lese-Zeichen e.V. mit der Firma Zein.

Blackbox Abschiebung – Geschichte, Theorie und Praxis der deutschen Migrationspolitik. Vortrag von Miltiadis Oulios
Jun 21: 19:30

Eine Veranstaltung der Friedrich-Schiller- Universität Jena mit dem Lese-Zeichen e.V. und der Gleichstellungs- und Frauenbeauftragten Jena.

Jun
22
Do
Lesekonzert zum 245. Geburtstag von Friedrich von Hardenberg in Jena
Jun 22: 15:00

„Ich sehe dich in tausend Bildern“ – Lesekonzert zum 245. Geburtstag von Friedrich von Hardenberg, genannt Novalis

Mit Liedern nach Gedichten von Novalis von Franz Schubert, Max Reger und Joseph Gabriel Rheinberger und Texten von und zu Novalis

Georg Philipp Friedrich Freiherr von Hardenberg, der sich als Poet Novalis nannte, wird bis heute oft als fantastischer, bisweilen weltfremder Schwärmer missverstanden. Er war jedoch das Gegenteil, er war Wissenschaftler, Jurist, Geologe, Bergbauingenieur, Forscher, Philosoph und Dichter.

Mit Jena verbinden ihn nicht nur das dort 1790 begonnene Jura-Studium, seine innige Verbindung zu Friedrich Schiller oder die Nähe zum Kreis der Frühromantiker. Für das 15 km von Jena entfernte Gut Schlöben, lange im Besitz der Hardenbergschen Familie, sind immer wieder Aufenthalte von Novalis belegt. Hier schrieb er als Zwölfjähriger seinen ersten „Neujahrsgruß in Versen“, und noch im Herbst 1800, kurz vor seinem Tod, hat er sich Bücher aus der reichhaltigen Schlöbener Bibliothek kommen lassen.

Aus Anlass seines 245. Geburtstages am 2. Mai 2017 soll Friedrich von Hardenberg mit zwei Lese-Konzerten gewürdigt werden. Die Weimarer Sängerin Alena-Maria Stolle trägt kaum bekannte, selten zu hörende Novalis-Vertonungen von Franz Schubert, Max Reger und Joseph Gabriel Rheinberger vor; begleitet wird sie an der Schlöbener Novalis-Orgel von Wolf Günter Leidel (Weimar), im Romantikerhaus Jena von Helga Assing.

Die Autorin, Sprecherin und Rezitatorin Christine Hansmann (Weimar) liest Texte von und zu Novalis, u.a. aus dem Romanfragment Heinrich von Ofterdingen.

Podiumsdiskussion zum Thema »Die Kunst und die Künstler in Zeiten leerer Kassen« in Erfurt
Jun 22: 19:00

Wer soll das bezahlen? Wer hat soviel Geld?

Podiumsdiskussion zum Thema „Die Kunst und die Künstler in Zeiten leerer Kassen“

Im Anschluss in Kooperation mit dem verband bildender künstler thüringen e.V. Vernissage der neuen Dauerausstellung im Haus Dacheröden.

Bei einem Glas Wein haben Sie die Gelegenheit, sich in den Galerieräumen des Erfurter Herbstlese e.V. die Grafiken und Zeichnungen der Sammlung „Thüringer Blätter“ anzusehen und mit Vertretern der Thüringer Kunstszene ins Gespräch zu kommen.

Dominique Wand liest in der Grundmühle bei Tiefthal aus Wilhelm Hauffs „Das Wirtshaus im Spessart“
Jun 22: 19:30

»Vor vielen Jahren, als im Spessart die Wege noch schlecht und nicht so häufig als jetzt befahren waren, zogen zwei junge Burschen durch diesen Wald. Der Abend war schon heraufgekommen, und die Schatten der riesengroßen Fichten und Buchen verfinsterten den schmalen Weg, auf dem die beiden wanderten.« So beginnt Wilhelm Hauffs »Märchenalmanach auf das Jahr 1828 für Söhne und Töchter gebildeter Stände«, heute besser bekannt unter dem Namen »Das Wirtshaus im Spessart«.

Wie auch schon in seinen vorangegangenen Märchensammlungen »Die Karawane« und »Der Scheik von Alessandria und seine Sklaven« bettete Hauff seine Märchen und Sagen in eine Rahmenhandlung. Und so erzählen sich die in einer einsamen Schänke im Spessart gestrandeten Reisenden gegenseitig Geschichten, um sich aus Furcht vor einer berüchtigten Räuberbande wach zu halten: Die Sage vom Hirschgulden, Die Höhle von Steenfoll, Saids Schicksal und – als bekanntestes Märchen – Das kalte Herz.

Dominique Wand, Musiker, Journalist und Kabarettist, liest die bekannte Räubergeschichte fernab in dunklen Wäldern, in der Grundmühle im Weißbachtal.

Jun
23
Fr
juLi im juni in Weimar
Jun 23: 19:00

Auftaktveranstaltung:

Lesungen mit Philip Krömer und Isabelle Lehn mit anschließendem Gespräch über die Arbeit im Literaturbetrieb.

Ab ca. 21 Uhr Musik.

Jun
24
Sa
juLi im juni in Weimar
Jun 24: 13:00

Programm ab 13 Uhr

Künstlerisches und musikalisches Rahmenprogramm zwischen den Lesungen im „Künstlergarten“ (Theaterplatz 4, 99423 Weimar)

 

14 Uhr:

  • Lesung mit Philip Krömer, Ort: Gewölbekeller der Stadtbibliothek (Steubenstraße 1, 99423 Weimar)
  • Lesung mit Mercedes Lauenstein, Ort: MaMuTh (Geleitstraße 25, 99423 Weimar)

16 Uhr:

  • Lesung mit Isabelle Lehn, Ort: Kirms-Krackow-Haus (Jakobstraße 10, 99423 Weimar)
  • Babelsprech, Ort: Künstlergarten (Theaterplatz 4, 99423 Weimar) (bei schlechtem Wetter Projekt EINS)

18 Uhr:

  • Lesung mit Mercedes Lauenstein, Ort: MaMuTh (Geleitstraße 25, 99423 Weimar)
  • Lesung mit Andreas Stichmann, Ort: Gewölbekeller der Stadtbibliothek (Steubenstraße 1, 99423 Weimar)

20 Uhr:

  • Lesung mit Andreas Stichmann, Ort: Gewölbekeller der Stadtbibliothek (Steubenstraße 1, 99423 Weimar)
  • Babelsprech, Ort: Kirms-Krackow-Haus (Jakobstraße 10, 99423 Weimar)

Ab 22:30 Uhr:

  • Poetry Slam und Aftershow-Party, Ort: „Projekt EINS“ (Schützengasse 2, 99423 Weimar)
»Wir sind nicht für die Wirklichkeit gemacht, sondern für die Liebe« – Poetry & Songs von Lukas Rauchstein und Kersten Flenter
Jun 24: 20:00

Der »Hofdichter des Undergound« Kersten Flenter trifft auf Lukas Rauchstein, den »jungen Hans Albers mit einem Schluck Tom Waits«. Ihre Show ist so rasant wie ein Poetry Slam. Sie sind charmant, dynamisch und trinkfest. Ihre Texte und Songs spielen mit dem Thema Liebe – aber nicht verkitscht, sondern leicht verkatert.

Kersten Flenter schreibt Texte auf der Klippe zwischen Melancholie und Gelächter. Nach über 1000 Lesungen im In- und Ausland ist ihm die Bühne ein zweites Zuhause geworden. In mehr als 20 Büchern in großen und kleinen Verlagen wurden seine Gedichte, Erzählungen, Romane und Kolumnen veröffentlicht. Zuletzt erschienen seine Tresenlieder unter dem Titel »Bevor du mich schön trinkst« und seinen Band »Als das Trinken noch geholfen hat. 12 Heimatgedichte für Heimatlose.«

Bei den Konzerten von Lukas Rauchstein nimmt man erst artig Platz, ordert dann den Whiskey und spätestens im Zugabenblock steht man auf der Theke und verlangt Nachschlag – hauptsächlich von der Mucke versteht sich. Lukas Rauchstein dichtet für den Texter in Dir, begreift die Wissenschaft der Popmusik als hohe Kunst und jagt auf der Bühne seine Klugscheißerbrille durch die Konfettikanone.

Die Veranstaltung findet mit Simultanübersetzung für Gehörlose statt!

Karten gibt es bei der Tourist Information Jena, unter 0152-23729880 (Mo-Fr 10-17 Uhr).

Jun
25
So
20. »Limlingeröder Diskurse« in der Dichterstätte Sarah Kirsch in Limlingerode
Jun 25: 10:00

Lesung mit Sigrid Damm (angefragt) – »Vögel, die verkünden Land« mit einem Lyrikprogramm über den Dichter Jacob Michael Reinhold Lenz (1751-1792), vorgetragen von Mitgliedern des Fördervereins Dichterstätte Sarah Kirsch.

Eröffnung der HausART Nr. 2/2017: Susanne Theumer. Höhnstedt und Halle/Saale, Grafische Blätter zum Dichter Lenz, Einführung: Prof. Dr. Inge Stephan, Literaturwissenschaftlerin, Berlin – Dauer der Ausstellung bis 30. September 2017

Lesung mit Annerose Kirchner in Rüdersdorf
Jun 25: 14:00

»Spurlos verschwunden. Dörfer in Thüringen – Opfer des Uranabbaus« – Lesung mit der Schriftstellerin Annerose Kirchner.

Literarischer Gottesdienst mit Martin Stiebert in Ranis
Jun 25: 14:00

„Wenn man Glück hat, trifft man ihn in der Bibliothek, auf der Straße oder im Café Central, wenn man größeres Glück hat, kann man ihm lauschen, was immer bedeutet, leichten Fußes einen Spaziergang durch die Literaturgeschichte anzutreten, mit kleinen Ausflügen in die Philologie, Theologie, ins funkelnde Denken des Martin Stiebert, das so wunderbar weitverzweigte Girlanden windet.“ (Kulturjournal)

Martin Stiebert wurde 1963 in Dresden geboren. Er studierte Klassische Philologie, Archäologie, Germanistik und Kunstgeschichte in Jena. Seit den 1990er Jahren ist er im Thüringer Raum als Vorleser und Rezitator tätig. Er hält Lesungen, die in die literarischen Werke bekannter Autoren von der Klassik bis in die Moderne führen. Im Jahr 2007 wurde er mit dem Walter-Dexel-Stipendium der Stadt Jena ausgezeichnet. Er lebt in Jena.

Eine Veranstaltung des Lese-Zeichen e.V. mit der Evangelischen Kirchgemeinde Ranis.

Lesung mit Ingrid Annel in Erfurt-Tiefthal
Jun 25: 15:00

Weltreise durch Thüringen mit Ingrid Annel

Eine Lesung mit Schatzkiste, für neugierige Menschen zwischen 8 und 108.

Lesung mit der Erfurter Stadtschreiberin Luo Lingyuan in Erfurt-Tiefthal
Jun 25: 17:30

Lesung mit der Erfurter Stadtschreiberin Luo Lingyuan

Jun
26
Mo
Buchpremiere mit Christoph Schmitz-Scholemann, Walter Sachs und Claudia Buder in Weimar
Jun 26: 19:00

»LIEBHABER EIER WORT SALAT. Gedichte von Christoph Schmitz-Scholemann und Walter Sachs«

Buchpremiere mit Christoph Schmitz-Scholemann, Walter Sachs und Claudia Buder (Akkordeon).

Wie der Titel schon verrät, vereint dieser Lyrikband „Gelegentliches“ von dem Bildhauer und Zeichner Walter Sachs sowie dem Schriftsteller und Übersetzer Christoph Schmitz-Scholemann. Beide verbindet nicht nur der gemeinsame Wohnsitz in Weimar, sondern auch die Freude an der leichten und sinnreichen Poesie.

  • Pappband, 38 Seiten mit 34 Zeichnungen von Walter Sachs, Format: 26 x 17 cm, 250 Ex., Gestaltung Walter Sachs, Offsetdruck Gutenberg Druckerei Weimar, Handeinband Ludwig Vater, Jena, 18,50 €
  • Vorzugsausgabe: Ex. 1-50 mit einer signierten Zeichnung von Walter Sachs, Impressum von den Autoren signiert, 80,00 €

 

Jun
27
Di
Buchpremiere mit Annette Seemann und Constantin Beyer in Weimar
Jun 27: 18:00

Kulturgeschichtliches Handbuch zur Entdeckung des Flusstals der Saale

»Die Saale. Fluss der Grenzen und der Mitte« –Buchvorstellung mit Dr. Annette Seemann und Constantin Beyer
Das Buch stellt den einzigartig reichen deutschen Kulturraum »Saale« erstmals umfassend in Wort und Bild vor: Abwechslungsreiche Landschaften, Städte und Residenzen mit großer Vergangenheit prägen das Flusstal und seine Geschichte ebenso wie die hier beheimatete Industrie oder bedeutende Persönlichkeiten wie Heinrich Schütz, Goethe oder Carl Zeiss.

Die Saale ist deutsche Seelen-Landschaft und große deutsche Kulturgeschichte zugleich: Wichtige Ressourcen wie Wasser, Holz, Klima, Bodenschätze und Verkehrsgunst ermöglichten die Entwicklung zahlreicher Städte. In Jena und Halle entstanden Universitäten. Auch Hof, Saalfeld, Rudolstadt, Naumburg, Weißenfels oder Bernburg zeugen von einer bedeutenden Vergangenheit, Naumburg und Merseburg haben große Dome hervorgebracht. Künstler und Schriftsteller sind mit Saale-Orten verbunden: Jean Paul mit Joditz, Schwarzenbach und Hof, Friedrich Nietzsche mit Schulpforta, Paul Schultze-Naumburg mit Saaleck, Thomas Bernhard mit Saalfeld. Industrieunternehmen haben die Saale genutzt, etwa die optische Industrie und die Glasindustrie in Jena. Und vor allem gibt es die ursprünglichen Landschaften und die Hänge, an denen der berühmte Wein des nördlichsten Weinanbaugebiets Deutschlands, Saale-Unstrut, gedeiht.

Orientiert am Saaleverlauf werden Annette Seemann und Constantin Beyer in lockerer Präsentation eine große Auswahl an Bildern und Fakten präsentieren.

Jun
29
Do
Lesung und Vortrag mit Heidelore Kneffel und Karin Kisker in der Dichterstätte Sarah Kirsch in Limlingerode
Jun 29: 14:30

»Mit Johann Wolfgang Goethe auf den Sprachspuren Martin Luthers« – Lesung und Vortrag mit Heidelore Kneffel und Karin Kisker.

Vortrag von Dr. Irina Lucke-Kaminiarz in Weimar
Jun 29: 17:00

Handschriften von Richard Strauss im Goethe- und Schiller-Archiv und ihre Bedeutung für die Strauss-Forschung – Vortrag von Dr. Irina Lucke-Kaminiarz (Weimar)

Jun
30
Fr
Lesung mit Preisträgern des Jungen Literaturforums Hessen-Thüringen in Weimar
Jun 30: 19:30

Lesung mit Preisträgern des Jungen Literaturforums Hessen-Thüringen

Es lesen Joshua Schößler, Lisa Goldschmidt und Annika Scheffel.
Moderationen: Peter Neumann und Mario Osterland.

Lesung und Konzert mit Pauline Werner und Olaf Bessert auf dem Baumkronenpfad im Hainich
Jun 30: 19:30

Provinzgeschnatter unterwegs – Lesung und Konzert mit Pauline Werner und Olaf Bessert.

Im „Provinzgeschnatter“ schnattern vier Freundinnen ganz provinziell über Alltägliches und Außergewöhnliches, über Frösche, Prinzen und dazugehörige weiße Pferde. Sie grübeln immer wieder gerne über der Frage, warum bei Herzensangelegenheiten die Kluft zwischen Wunsch und Wirklichkeit trotz aller Anstrengung nie kleiner zu werden scheint.

Pauline Werner liest die komischsten, nachdenklichsten und überhaupt die schönsten Geschichten aus 5 Jahren Provinzgeschnatter. Musikalisch wird sie von dem Liedermacher Olaf Bessert begleitet und zusammen machen die Beiden „Provinzgeschnatter“ zu einem fröhlichen Plauderstündchen mitten im Hainich.

Eine Veranstaltung des Lese-Zeichen e.V. mit der KTL Kur und Tourismus GmbH Bad Langensalza, dem Nationalpark Hainich und der Thüringer Staatskanzlei.

Jul
1
Sa
Ausstellungseröffnung »Wanderlust oder die Sehnsucht nach dem Paradies«
Jul 1: 10:30

Eröffnung der Ausstellung »Wanderlust oder die Sehnsucht nach dem Paradies«

Die blaue Blume – romantisches Symbol der Sehnsucht nach dem Unendlichen. In Eisenach hat Heinrich von Ofterdingen, der Held im Roman von Novalis, zum erstenmal von ihr geträumt. »…. denn es reist sich besser / mit leichtem Gepäck«. Heute feiert der Song von Silbermond jugendliche Leichtfüßigkeit und den Mut zum Weniger.

»Wanderlust« gilt als »typisch deutscher« Gefühlszustand. Gemeint ist die Lust am freien Schweifen in freier Natur; die Entdeckung des Schönen im Flickenteppich der Kulturlandschaft; die Freiheit, aufzubrechen, wohin man will; das Tagträumen, die Zwiesprache mit sich selbst – und die Suche nach Sinn.

Die Ausstellung im Eisenacher Stadtschloss geht der Philosophie und Praxis der Wanderlust nach. Sie spannt den Bogen zwischen Tradition und Zukunftsfähigkeit. Sie erzählt davon, wie auf den Wegen durch das Land Glücksmomente, Flow-Gefühle und Gipfelerlebnisse entstehen können; wie eine intime Verbundenheit mit heimischer Natur und Kultur wächst, und die Erfahrung fremder Natur und Kultur den eigenen Horizont erweitert und bereichert. Wie die »Resonanzräume« (Hartmut Rosa) neu zum Schwingen kommen, die wir alle heute so dringend brauchen.

Ausstellungsdauer: 1. Juli bis 29. Oktober 2017

Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag 10-17 Uhr

Informationen: Kulturamt Eisenach 03691-670410

Jul
2
So
Lesung mit Ursula Schütt in Eisfeld
Jul 2: 15:00

Lesung mit Ursula Schütt im Gartenhaus von Otto Ludwig

 

Ursula Schütt liest Geschichten über die Liebe aus „Die dunklen Flecken des Mondes“

Wird Markus schuldig, als er während seiner Auszeit in das Haus von Ute und Gunter einzieht? Warum gewinnen zinnoberrote Hortensien manchmal eine ganz besondere Bedeutung? Was empfindet eine betrogene Ehefrau, wenn sie der Rivalin brieflich Antwort auf eine drängende Frage geben soll? Wie wird aus einem Frosch heute ein Froschkönig?

Liebe ist nicht nur ein seliger Zustand, sondern auch ein vielschichtiger und manchmal schmerzhafter Prozess.

 

Eine Veranstaltung des Vereins Kirche und Schloss zu Eisfeld e.V. 

Jul
4
Di
Lesung mit Dirk von Petersdorff in Jena
Jul 4: 19:30

Lesung mit Dirk von Petersdorff in der Reihe »Die Gunst des Augenblicks – Lyrik der Gegenwart – Thüringer Lesungen und Werkstattgespräche«

Veranstalter: Literarische Gesellschaft Thüringen, Lese-Zeichen, FSU Jena.

Jul
5
Mi
Lesung mit Jenny Feuerstein in Eisenach
Jul 5: 19:00

Lesung mit Jenny Feuerstein: Oswald Franke – „Das gleiche immer Meer“

„Mühlhausen – Friedrichslohra 5/7 Und der Himmel ist erbaut, schön blau und hoch wölbt er sich über die Erde. Alle Sorgen schwinden u. ungewollt als wäre es schon immer so gewesen bummeln wir dahin lustig plaudernd. Das erste Lied um eine Schlafstatt, gern wird sie uns bewilligt. Frau Musika verhilft uns noch zu ein paar Tassen Kakao und einem fürstlichen Abend. Und als hätten wir die Seeligkeit erlangt, strecken wir uns ins Stroh nieder.“

Oswald Franke beginnt am 5.7.1929 mit einer Bleistiftnotiz in seinem schwarzen Tagebuch … Er ging einen äußeren Weg, der westlichen Grenze zu, die in so sonderbarer Weise dem Profil seiner Mutter, meiner Urgroßmutter glich, und zugleich einen inneren Weg, einem Sehnsuchtsort entgegen, einer Zukunft, die er nach der Novelle von Theodor Storm mit „Immensee.“ umschreibt. Sie ist auch im Verlauf seiner Wanderroute zu ahnen, die das Profil eines Kindes und zugleich einer Frau erkennen läßt, das Profil meiner Großmutter, seiner Zeit. Immensee. Er ahnte, er umzirkelte sie.

Weblink zum Buch

Die Lesung findet im Rahmen der Ausstellung »Wanderlust oder die Sehnsucht nach dem Paradies« im Eisenacher Stadtschloss vom 1.7. bis 29.10.2017.

Eine Veranstaltung des Thüringer Literaturrates e.V. in Zusammenarbeit mit dem Thüringer Museum Eisenach und dem Kulturamt der Stadt Eisenach.

Die Veranstaltung findet mit freundlicher Unterstützung der  Thüringer Staatskanzlei und der Kulturstiftung des Freistaats Thüringen statt.

Jul
7
Fr
25. Stormtage in Heiligenstadt (7. – 9. Juli 2017)
Jul 7 – Jul 9 ganztägig

7. Juli 2017, Fr., 19. 30 Uhr

  • Ausstellungseröffnung »Martin Lersch: Illustrationen zu Theodor Storms Novellen ›Drüben am Markt‹ und ›Im Nachbarhause links‹«

8. Juli 2017,Sa., 10.00 Uhr

  • »Es ist der Wind, der alte Heimatslaut…« – Storm-Gedichte, die wir lieben. Vorstellung eines Künstlerbuches mit Kaltnadelradierungen von Claudia Berg, Halle, sowie Gedichten Theodor Storms und Kurzessays zu »Die Stadt«, »Meeresstrand«, »Trost«, »In schwerer Krankheit«, »Die Zeit ist hin«, »Waldweg«, »Die Nachtigall«, »An Wilhelm Jensen«
  • Mitwirkende: Dr. Christian Demandt, Husum; Dr. Christian Neumann, Berlin; Prof. Dr. Dr. h.c. Irmgard Roebling, Osnabrück; Prof. Dr. Eckart Pastor, Lüttich; Dr. habil. Malte Stein, Hamburg; Andrea Stenzel, Göttingen; Prof. Dr. Philipp Theisohn, Zürich; Dr. Regina Fasold, Heilbad Heiligenstadt

8. Juli 2017, Sa. ,14.00 Uhr

  • Kaffeetrinken im Museumsgarten´. Der Theodor-Storm-Verein lädt zu Kaffee und selbstgebackenem köstlichen Kuchen ein.

8. Juli 2017, Sa., 19. 30 Uhr

  • Konzert im Gemeindesaal der Ev. St. Martinsgemeinde, Friedensplatz
    „Du graue Stadt am Meer“ – Vertonungen von Storm-Gedichten der Komponisten Brahms, von Blome, Stolz, Carriére, Schwarz, Kukuck, Zillinger mit dem Kammerchor „Con Brio“ unter der Leitung von Susanne Schmidt, Kassel
    Solisten: Jochen Faulhammer, Bass, Ralf Schwarz-Aschenbrenner, Klavier

9. Juli 2017, So., ab 10.00 Uhr

  • Ausflug zur Burg Hanstein mit Führung durch die Burg und anschließendem Mittagessen im Klausenhof in Bornhagen.
Sommerfest im Goethe- und Schiller-Archiv Weimar
Jul 7: 16:00

»Willkommen, ihr Leute! …« – Sommerfest im Goethe- und Schiller-Archiv.

Jul
8
Sa
Literarische Wanderung »Auf dem Goethewanderweg von Ilmenau zum Kickelhahn«
Jul 8: 10:00

Literarische Wanderung »Auf dem Goethewanderweg von Ilmenau zum Kickelhahn«

Leitung: Dr. Eckhard Ullrich

Im Rahmen der Ausstellung »Wanderlust oder die Sehnsucht nach dem Paradies« im Eisenacher Stadtschloss vom 1.7. bis 29.10.2017.

Die Wanderung unter sachkundiger Leitung von Dr. Eckhard Ullrich beginnt am GoetheStadtmuseum am Ilmenauer Markt und führt über den mittleren und oberen Berggrabenweg entlang des Goethewanderweges über den Schwalbenstein nach Manebach. Über den Hermannstein geht des dann zum Goethehäuschen auf dem Kickelhahn und nach einer Rast zurück nach Ilmenau.

Eine Veranstaltung des Thüringer Literaturrates e.V. in Zusammenarbeit mit dem Thüringer Museum Eisenach und dem Kulturamt der Stadt Eisenach.

Die Veranstaltung findet mit freundlicher Unterstützung der  Thüringer Staatskanzlei und der Kulturstiftung des Freistaats Thüringen statt.

Jul
11
Di
Lesung mit Bärbel Klässner in Erfurt
Jul 11: 18:30

Lesung mit Bärbel Klässner

in der Reihe »Die Gunst des Augenblicks – Lyrik der Gegenwart – Thüringer Lesungen und Werkstattgespräche«

Moderation: Nancy Hünger

Bärbel Klässner, geboren 1960 in Magdeburg, studierte Sozialpsychologie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. In den 80er Jahren engagierte sie sich in der Oppositionsbewegung innerhalb der Evangelischen Kirche der DDR. Sie gab in Jena die illegale Zeitung frau anders mit heraus. Seit 1995 leitet sie Schreibgruppen und -werkstätten. Bärbel Klässner ist Mitglied in der Literarischen Gesellschaft Thüringen, im Verband der Schriftsteller und in der Autorinnenvereinigung e.V. Seit 2003 lebt sie als freie Autorin in Essen.

Für ihr Werk wurde sie mehrfach ausgezeichnet, sie erhielt u. a. das Harald-Gerlach-Literaturstipendium (2013), das Clara- und Eduard-Rosenthal-Stipendium der Stadt Jena für Literatur/Stadtschreibung und war mehrfach Preisträgerin im Postpoetry-Wettbewerb NRW.

Zuletzt erschienen: so übernächtigt so angezündet: Poesie & Liebe (2014); Der Zugang ist gelegt (2008).

„Sie hat sich ihre eigene Sprache geschaffen, dazu eine erstaunlich selbständige (originäre) Bilderwelt, die kaum Anleihen erkennen lässt. Bärbel Klässners Gedichte bergen immer wieder Zeilen, Wendungen, die sich festhaken.“ (Wulf Kirsten, Nachwort „Nahe dem wortwendekreis“)

Jul
12
Mi
»Der leise Atem der Zukunft« – Lesung mit Ulrich Grober im Eisenacher Stadtschloss
Jul 12: 19:00

»Der leise Atem der Zukunft« – Lesung mit Ulrich Grober

im Rahmen der Ausstellung »Wanderlust oder die Sehnsucht nach dem Paradies« im Eisenacher Stadtschloss vom 1.7. bis 29.10.2017  liest der Schriftsteller Ulrich Grober aus seinem Buch »Der leise Atem der Zukunft«.

Bereits in seinem 2010 erschienenen Buch »Die Entdeckung der Nachhaltigkeit« setzte sich Ulrich Grober mit dem Ursprung und dem kulturgeschichtlichen Wandel des Begriffs der Nachhaltigkeit auseinander. Durch Ulrich Grober hat der heute oft ausgedünnte und verzerrt verwendete Begriff der Nachhaltigkeit eine Neubestimmung und Richtigstellung erfahren, die für das 21. Jahrhundert eine Schlüsselstellung einnehmen wird.
In »Der leise Atem der Zukunft« setzt Ulrich Grober seine Überlegungen zur Nachhaltigkeit fort. In seinem Denken stellen sich Bezüge zu Hartmut Rosa (Resonanz) oder Wilhelm Schmid (Gelassenheit) her, die beide in Thüringen lehren. Dass Begriffe wie Entschleunigung, Gelassenheit oder Selbstbeschränkung keine Sprachhülsen sein müssen, wird jeder erfahren, der sich von der Lesung mit Ulrich Grober inspirieren lässt.

Ulrich Grober wurde 1949 in Lippstadt geboren und lebt heute am Rand des Ruhrgebiets in Marl. Er studierte Germanistik und Anglistik in Frankfurt am Main und in Bochum. Er arbeitet als freier Journalist, Publizist und Schriftsteller. Neben zahlreichen journalistischen Veröffentlichungen für Zeitungen und den Rundfunk hat Ulrich Grober eine Reihe von Büchern vorgelegt. 2006 erschien „Vom Wandern. Neue Wege zu einer alten Kunst“ im Verlag Zweitausendundeins in Frankfurt (mit zahlreichen Nachauflagen). Mit seinem 2010 vorgelegten Buch „Die Entdeckung der Nachhaltigkeit“ weckte Ulrich Grober breites Interesse in der Öffentlichkeit. 2011 erhielt er für seine Auseinandersetzung mit dem Thema der Nachhaltigkeit den „Brandenburgischen Literaturpreis Umwelt“. Zuletzt erschien von ihm 2016 »Der leise Atem der Zukunft. Vom Aufstieg nachhaltiger Werte in Zeiten der Krise“ im Münchner Oekom Verlag.

Der Verlag über das Buch: »Ein historischer Prozess des Umdenkens ist im Gange. Weltweit machen sich Menschen auf die Suche nach einer »anderen Welt«: vielgestaltig und kreativ, ohne fertige Lösungen, aber mit gemeinsamen Werten und einer geteilten Vision von nachhaltiger Zukunft. Dabei zu sein ist faszinierend.
Und doch verengt sich momentan die Perspektive vieler zum Tunnelblick. Sie starren gebannt auf die Symptome von Krise und Kollaps: frustriert, angstbesetzt, gewaltbereit – oder resigniert, erschöpft, zynisch. Umso mehr zählt jetzt positive Energie. Ulrich Grober hat sich für dieses Buch auf den Weg gemacht – zu Menschen und Orten, die für eine neue Kultur der Nachhaltigkeit stehen. Im Inneren des Landes, in der Mitte der Gesellschaft. Er wandert auf den Spuren von Hauffs Märchen »Das Kalte Herz« durch den Schwarzwald; entwirft einen Abgesang auf die Autostadt in Wolfsburg; meditiert auf Meister Eckharts Sitz im Predigerkloster zu Erfurt. Was ihn interessiert, sind nachhaltige Werte im aktuellen Zeitgeist. Sein Buch erzählt vom Hunger nach Entschleunigung, nach Gelassenheit und Empathie, nach Einfachheit, Nachhaltigkeit und – Sinn.«

Eine Veranstaltung des Thüringer Literaturrates e.V. in Zusammenarbeit mit dem Thüringer Museum Eisenach und dem Kulturamt der Stadt Eisenach.

Die Veranstaltung findet mit freundlicher Unterstützung der  Thüringer Staatskanzlei und der Kulturstiftung des Freistaats Thüringen statt.

Jul
13
Do
Literaturland Thüringen unterwegs … in Brüssel
Jul 13: 18:00

»Thüringer Stimmen«

Lesung mit Kathrin Schmidt und Steffen Mensching

 

Begrüßung und Moderation: Dr. Jens-Fietje Dwars (Chefredakteur der Zeitschrift »Palmbaum« und Herausgeber der »Thüringer Stimmen«).

Grußwort: Dr. Babette Winter, Staatssekretärin für Europa und Kultur in der Thüringer Staatskanzlei.

»Kapoks Schwestern« – Lesung mit Kathrin Schmidt

»Jacobs Leiter« – Lesung mit Steffen Mensching

 

Kathrin Schmidt, geboren 1958 in Gotha, arbeitete als Diplompsychologin, Redakteurin und Sozialwissenschaftlerin. Sie erhielt für ihre literarischen Arbeiten zahlreiche Preise, darunter den Leonce-und-Lena-Preis 1993. Ihr 1998 erschienener Roman »Die Gunnar-Lennefsen-Expedition« wurde mit dem Förderpreis des Heimito-von-Doderer-Preises und dem Preis des Landes Kärnten beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb 1998 ausgezeichnet. Für ihren Roman »Du stirbst nicht« erhielt sie 2009 den Preis der SWR-Bestenliste und den Deutschen Buchpreis. 2013 erhielt sie den Thüringer Literaturpreis. Zuletzt erschienen von ihr 2010 »Blinde Bienen. Gedichte« und 2011 der Erzählungsband »Finito. Schwamm drüber«. Sie lebt in Berlin.

Über den Roman »Kapoks Schwestern«: Entlang der spannungsreichen Beziehungen der Familien Kapok und Schaechter erzählt Kathrin Schmidt von Krieg, Flucht, Teilung, Bespitzelung und neuer Freiheit, von Liebe, Freundschaft, Schuld und Glück. Kathrin Schmidt erzählt eine große Geschichte aus kleinen Verhältnissen, führt ihre Leser in abgelegene Gegenden, vergangene Zeiten und in die deutsche und europäische Gegenwart. Kunstvoll, mit Gespür fürs Detail, große Gefühle und niedere Instinkte. (Verlag Kiepenheuer & Witsch)

 

Steffen Mensching wurde 1958 in Berlin (Ost) geboren. Er studierte an der Humboldt-Universität Berlin Kulturwissenschaft und arbeitete zwanzig Jahre als freiberuflicher Autor, Schauspieler, Clown und Regisseur. Bekannt wurde er vor allem durch die Zusammenarbeit mit Hans-Eckardt Wenzel. Ihre Clownsprogramme (u. a. »Letztes aus der DaDaeR« 1983 bis 1989) begleiteten die Wende in Ostdeutschland. Seine erste größere Gedichtsammlung »Erinnerung an eine Milchglasscheibe« erschien 1979, später folgten Lyrik-Sammlungen und Romane. Seit der Spielzeit 2008/09 ist Steffen Mensching Intendant am Theater Rudolstadt. Er ist Mitglied des Deutschen .PE.N.-Zentrums Deutschland.

Über den Roman »Jacobs Leiter«: Ein Mann aus Deutschland steht auf der 28th Street in Chelsea, Manhattan, und sucht einen Buchhändler. Er trifft auf Jack, alias Jacob, alias Jacov, seinen zukünftigen Geschäftspartner, Lehrer und väterlichen Freund. Jack bietet ihm 4000 alte deutsche Bücher zum Kauf an, kostbare und wertlose Bände, die aus Europa nach Amerika kamen. Der Mann ist hin und her gerissen. Was soll er mit dieser Emigrantenbibliothek? Da beginnen die Bücher zu erzählen… Sie erzählen nicht nur ihre Geschichte, sondern auch die Geschichten ihrer Vorbesitzer, in die der Autor biographische Elemente hineinspielen lässt.

 

Dr. Jens-Fietje Dwars wurde 1960 in Weißenfels geboren. Er ist seit 2000 freier Schriftsteller, Film- und Ausstellungsmacher, seit 2005 Chefredakteur der Thüringer Literaturzeitschrift „Palmbaum“ und Herausgeber der »Edition Ornament« im quartus-Verlag, 2001 und 2004 erhielt er den Adolf Grimme-Sonderpreis. Er lebt in Jena.

 

Die Veranstaltung findet in der Reihe »Literaturland Thüringen unterwegs..« des Thüringer Literaturrates e.V.  und in Zusammenarbeit mit der Vertretung des Freistaats Thüringen bei der EU in Brüssel statt.

Jul
15
Sa
Literarische Wanderung zu den Drei Gleichen
»Mit Menantes und Radegunde
auf dem Gustav-Freytag-Weg«
Jul 15: 10:00

Die Rundwanderung führt vom Freudenthal unterhalb der Burg Gleichen über Mühlberg und die Mühlburg zur Wachsenburg und über das Gleichental wieder zurück zum Ausgangspunkt. Geführt wird sie vom Jenaer Autor, Film- und Ausstellungsmacher Dr. Jens-Fietje Dwars, der u.a. die Menantes-Gedenkstätte in Wandersleben eingerichtet hat und die Thüringer Literaturzeitschrift »Palmbaum« leitet.

Als Christian Friedrich Hunold 1680 in Wandersleben geboren, war Menantes einer der meistgelesenen Dichter des Barock. Hören Sie, wie er und viele andere Autoren die Sage vom »zweibeweibten Grafen von Gleichen« besungen haben. Auch die Mühlburg ist ein literarischer Ort: Gustav Freytag hat ihr mit seinem Roman »Das Nest der Zaunkönige« 1873 ein Denkmal gesetzt. Mehr noch: mit der Legende der heiligen Radegunde, an die noch heute die Grundmauern einer Kapelle auf der Burg erinnern, begann die Thüringer Literaturge­schichte. Auf dem Gustav-Freytag-Wanderweg erinnert zudem der Triniusblick an einen Schriftsteller, der Thüringen als »Grünes Herz Deutschlands« berühmt gemacht hat. Und damit der Rückweg nicht zu lang wird, liest Dwars die besten Texte zum Menantes-Preis für erotische Dichtung, der seit 2006 alle zwei Jahre in Wandersleben vergeben wird.

Treffpunkt: 10 Uhr Menantes-Gedenkstätte, Menantes-Straße 31, OT Wandersleben, 99869 Drei Gleichen, von dort im PKW zum Parkplatz Freudenthal (10:15 Uhr). Ende der Wanderung: ca. 16 Uhr

 

Über die Drei Gleichen und ihre literarische Bedeutung

»Hier liegt vom Buche Thüringen eine der herrlichsten Stellen vor uns aufgeschlagen«, beschrieb Ludwig Bechstein den Landstrich rund um die Drei Gleichen auf einer Wanderung im Jahre 1838.

Der gut ausgeschilderte Rundweg von zwölf Kilometern verbindet die Mühlburg, die Wachsenburg sowie die Burg Gleichen und bietet immer wieder tolle Ausblicke.

Eine Burg für zwei Frauen
Ausgangspunkt der Wanderung ist der Bahnhof Wandersleben, von wo man nach etwa einer halben Stunde Fußmarsch auf die Burgenroute stößt und am Gasthof Freudenthal anlangt. (Ein Abstecher nach rechts, führt hinauf auf den hohen Kaffberg (393 m ü. NN), von dem man einen hervorragenden Ausblick auf die „Drei Gleichen“ hat.) Um das Freudental rankt sich die »Sage vom zweibeweibten Grafen«. Sie handelt von Graf Ernst III. von Gleichen, der auf einem Kreuzzug in den Orient in Gefangenschaft geriet. Mit der Hilfe einer Sultans­tochter konnte er jedoch fliehen. Er verliebte sich in seine Retterin und nahm sie zur Frau, obwohl er bereits verheiratet war. Am Fuße des Berges, wo heute der Gasthof steht, begrüßte ihn seine erste Frau mit offenen Armen. Fortan lebte der Graf mit zwei Frauen auf der Burg.

Die aus dem 11. Jahrhundert stammende Burg Gleichen (370 m) ist die größte der drei Burganlagen. Bis ins 16. Jahrhundert war sie bewohnt, danach dem Verfall preisgegeben. Neben Ringmauer, Torhaus und Resten des romanischen Palas ist auch der Bergfried erhalten. Der Aufstieg zum Turm wird mit einem schönen Ausblick belohnt.

Am Bergfuß bad lands: graugrüne und rote, nährstoffarme Tonsteine (aus dem Mittleren Keuper vor ca. 225 Mio. Jahren), wie in der südeuropäischen Steppe.

 

Vom Kugelblitz getroffen
Kaum ist die Autobahn unterquert, empfängt einen auch schon der kleine Ort Mühlberg. Die Touristinformation Kulturscheune Mühlberg berichtet von einer Sage: »Es heißt, dass in der Nacht des 31. Mai 1230 ein Kugelblitz zeitgleich in die Türme der drei Burgen einschlug, die Feuer auf den Bergen waren bis weit in die Ferne zu sehen. Seitdem sprechen die Menschen von den Drei Gleichen.«
Das Dorf steht auf Kalktuff, den eine stark sprudelnde, mineralreiche Karstquelle – der Spring – abgesetzt hat. Unterhalb der Burg Rätsandsteinbruch für Baumaterialien.
Es folgt der Aufstieg zur Ruine Mühlburg (377 m), der ältesten Burg Thüringens, 704 erstmals urkundlich erwähnt. Ab dem 17. Jahrhundert verfiel das Bauwerk. Noch heute führt eine Holzbrücke über den Burggraben in das Innere der Anlage, die von dem imposanten, 22 Meter hohen Bergfried beherrscht wird. 56 m tiefer Brunnen aus 13. Jh., kleines Museum.

Gustav Freytag beschrieb die Burg in seinem Romanzyklus »Die Ahnen« als »Das Nest der Zaunkönige«. Die letzte Thüringer Königstochter Radegunde (518 – 587) gründete im sechsten Jahrhundert in Frankreich eine freie Gemeinschaft von Frauen zur Pflege Notleidender und Kranker, weshalb sie nach ihrem Tod als Heilige verehrt wurde. Ein Zeugnis davon ist die ehemalige Radegundiskapelle auf der Mühlburg, von der allerdings nur noch die Grundmauern erhalten geblieben sind.
Auf dem Gustav- Freytag-Weg geht es über die Schlossleite, einem besonders reizvollen und geschützten Abschnitt im Drei-Gleichen-Gebiet über den Triniusblick (380 m, durch den Thüringer Wald-Verein Mühlberg zu Ehren des Schriftstellers August Trinius errichtet), bis zum Heckenberg und (links halten) in steilem Aufstieg zur Wachsenburg (421 m ü. NN) mit Blick auf den Thüringer Wald. Die einzige erhaltene Burg der Drei Gleichen (Hotel, Gaststätte) war bereits um 950 eine befestigte Anlage.
936 im Auftrag von Abt Meingoth als Klosteranlage errichtet, zeitweise Schutz- und Raubritterburg, bis Ende des 19. Jh. von Herzog Carl Eduard (Sachsen-Coburg und Gotha) als Gefängnis genutzt. Vom ehemaligen Wachsenburgverein als Ausflugsziel mit Aussichtsturm und Gaststätte umgebaut, heute in Privatbesitz, Hotel und Museum mit Bauern- und Handwerkszimmer sowie einer Waffen- und Rüstkammer. Hohenloheturm mit Rundblick über das Thüringer Becken. Brunnenhaus mit 93 Meter tiefem Brunnen und einem Tretrad aus der Zeit kurz nach dem Dreißigjährigen Krieg.

Von der Wachsenburg führt der Weg hinunter ins Gleichental, vorbei an Alabasterbruch (bis 1952) und der Gräfenbrunnenquelle zurück bis nach Freudenthal.

 

Die Wanderung findet im Rahmen der Ausstellung »Wanderlust oder die Sehnsucht nach dem Paradies« im Eisenacher Stadtschloss vom 1.7. bis 29.10.2017 statt.

Eine Veranstaltung des Thüringer Literaturrates e.V. in Zusammenarbeit mit dem Thüringer Museum Eisenach und dem Kulturamt der Stadt Eisenach.

Die Veranstaltung findet mit freundlicher Unterstützung der  Thüringer Staatskanzlei und der Kulturstiftung des Freistaats Thüringen statt.

Jul
21
Fr
Märchen & Musik mit Andreas vom Rothenbarth und Tine Hildebrandt auf dem Baumkronenpfad im Hainich
Jul 21: 19:30

Andreas vom Rothenbarth und Tine Hildebrandt (Musik) – „Grün, wild und frei! Andreas vom Rothenbarth erzählt Märchen für Erwachsene

Der Wald unserer Märchen steht für das Unheimliche, Unbeherrschbare. Auch im Nationalpark Hainich soll wieder ein Ur-Wald entstehen, der sich der menschlichen Kontrolle entzieht. Hier, zwischen uralten Buchen oder über ihren rauschenden Wipfeln, kommt uns eine Ahnung von den Ängsten unserer Vorfahren, die sie märchenerzählend am Lagerfeuer zu bekämpfen suchten.

Die Märchenabende mit Andreas vom Rothenbarth sind bekannt für zauberhafte Spannung, wohliges Gruseln und befreiendes Lachen, wenn alles sein gutes Ende findet. Tine Hildebrandt kennt alle diese Momente und kann sie gekonnt auf der Flöte nachempfinden.

Eine Veranstaltung des Lese-Zeichen e.V. mit der KTL Kur und Tourismus GmbH Bad Langensalza, dem Nationalpark Hainich und der Thüringer Staatskanzlei.

Jul
26
Mi
Sommerwerkstatt »Art & Wiese«
Jul 26 – Jul 30 ganztägig

Sommerwerkstatt für junge Menschen auf der Burg Ranis

Der Lese-Zeichen e.V., die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten und das Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur laden Dich zur Sommerwerkstatt auf Burg Ranis ein, die schon so manchen Künstler und zahlreiche Autoren inspiriert hat.

Du schreibst gern Gedichte oder arbeitest bereits an deinem ersten Roman? Oder interessierst Du Dich für Kunst und Fotografie? Du wolltest schon immer einmal etwas über Typographie, Bildgestaltung und Grafik lernen oder wie man den Pinsel über die Leinwand schwingt, eine Skulptur aus einem Baumstumpf fräst, was Kunst so alles möglich macht? Dann komm zur Sommerwerkstatt auf die Burg Ranis. Dort findest Du nicht nur Gelegenheit gemeinsam mit professionellen Schriftstellern und Lektoren an Deinem Text zu feilen oder mit bildenden Künstlern analog und digital an Deinem Frühwerk zu arbeiten, sondern Du lernst auch Gleichgesinnte kennen.

Die Teilnahme an den Workshops ist kostenfrei. Für die Unterbringung und Verpflegung fällt ein Unkostenbeitrag in Höhe von € 90,- an. Die Unterbringung erfolgt im Kinder-, Jugend- und Touristikzentrum „Papilio“ in Ludwigshof in Ranis, die An- und Abreise selbstständig. Wir rechnen mit 25 Teilnehmern. Bei mehr Teilnehmern zählt die Reihenfolge der Anmeldungen.

Rückmeldungen bis zum 30. Juni an: Lese-Zeichen e. V., Carl-Zeiss-Platz 15, 07743 Jena, Tel: 03641 – 493900 E-mail: ranis(at)lesezeichen-ev.de Bei der Anmeldung bitte Adresse, Telefon, Fax und Alter angeben (wenn vorhanden E-Mail).

Die Teilnahme erfolgt nach unserer schriftlichen Bestätigung. Für Anfragen stehen wir gern zur Verfügung. Die Werkstatt wird vom Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur gefördert.Teilnahme: ab 12 Jahren Für die noch nicht 18jährigen muss die Zustimmung der/des Erziehungsberechtigten vorliegen.

Die Werkstatt wird aktuell betreut von:

Helge Pfannenschmidt (Freier Lektor)
Daniela Danz (Autorin)
Andreas Berner (Grafiker)
Manuela Hemman (Malerin, Grafikerin)
Unkostenbeitrag kann gefördert werden!!!
Und so geht’s:

Mitmachen ist möglich in den Bereichen Sport, Kultur und Freizeit. Zehn Euro stehen jedem Kind bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres dafür monatlich zur Verfügung – zum Beispiel für die Musikschule, den Fußball- oder Leichtathletikverein, den Kinderzirkus oder die Pfadfinder-Freizeit oder aber für die Sommerwerkstatt Ranis.

Aug
2
Mi
Lesung mit Martin Stiebert in Apolda
Aug 2: 19:30

Lesung mit Martin Stiebert aus »Martin Luthers Rhetorik des Herzens«

Aug
3
Do
Lesung mit Christine Hansmann und Wolfgang Haak in Weimar
Aug 3: 19:00

»Zwischen den Ufern« – Ausstellung von Martin Max.

Begrüßung: Petra Schnabel.

Anlässlich der Ausstellungseröffnung lesen Christine Hansmann und Wolfgang Haak.

Musik: Laura Oetzel & Danuiel Mattelé.

Aug
5
Sa
»Kranewitt und Pimpernell – von verbotenen und erstaunlichen Kräutern« Nikola Hübsch erzählt für Erwachsene
Aug 5: 16:00

»Wie kann ich sie so wecken, dass sie gerne wach wird?« Eine knifflige Frage – die Antwort entscheidet über Leben und Tod. Deshalb wird in einer heißen Nacht an dem Bett der Auserwählten Großväterchen Wasserpfeife um Geschichten gebeten: Da vergreift sich ein König an den Blüten des Neembaumes, der Zitronenhäuptling sucht mit seiner Gewürz- und Pflanzenschar ein gefahrloses Zuhause und ein erblindeter Vater braucht ein ganz besonderes Heilmittel.

Nikola Hübsch erzählt außerdem, warum es manchmal vier Wünsche in den Märchen geben sollte und dass es für eine Frau durchaus schön sein kann, wenn der Traum-prinz zuhause bleibt.

Nikola Hübsch war nach dem Schauspielstudium einige Jahre an deutschen Theatern tätig, bevor sie nach Namibia emigrierte. Dort war sie Redakteurin und Moderatorin beim Rundfunk, später Vizeintendantin des Nationaltheaters in Windhoek und lernte das Erzählen. Seit ihrer Rückkehr erzählt sie leidenschaftlich gerne für Menschen jeden Alters, leitet in Freiburg das Projekt »EZW« und hält Lehraufträge zum Erzählen und zu Jeux Dramatiques an Hochschulen.

http://www.nikolahuebsch.com

Aug
6
So
»Kranewitt und Pimpernell – von verbotenen und erstaunlichen Kräutern« Nikola Hübsch erzählt für Erwachsene
Aug 6: 16:00

»Wie kann ich sie so wecken, dass sie gerne wach wird?« Eine knifflige Frage – die Antwort entscheidet über Leben und Tod. Deshalb wird in einer heißen Nacht an dem Bett der Auserwählten Großväterchen Wasserpfeife um Geschichten gebeten: Da vergreift sich ein König an den Blüten des Neembaumes, der Zitronenhäuptling sucht mit seiner Gewürz- und Pflanzenschar ein gefahrloses Zuhause und ein erblindeter Vater braucht ein ganz besonderes Heilmittel.

Nikola Hübsch erzählt außerdem, warum es manchmal vier Wünsche in den Märchen geben sollte und dass es für eine Frau durchaus schön sein kann, wenn der Traum-prinz zuhause bleibt.

Nikola Hübsch war nach dem Schauspielstudium einige Jahre an deutschen Theatern tätig, bevor sie nach Namibia emigrierte. Dort war sie Redakteurin und Moderatorin beim Rundfunk, später Vizeintendantin des Nationaltheaters in Windhoek und lernte das Erzählen. Seit ihrer Rückkehr erzählt sie leidenschaftlich gerne für Menschen jeden Alters, leitet in Freiburg das Projekt »EZW« und hält Lehraufträge zum Erzählen und zu Jeux Dramatiques an Hochschulen.

http://www.nikolahuebsch.com

Aug
10
Do
Textwerkstatt für Frauen
Aug 10 – Aug 13 ganztägig

Ausschreibung

Die Literarische Gesellschaft Thüringen e.V. lädt in Zusammenarbeit mit dem Lese-Zeichen e.V. zur Textwerkstatt für Frauen ein. Die Einladung richtet sich sowohl an Frauen, die bereits länger literarisch arbeiten und/oder schon publiziert haben, als auch an Frauen, die vor allem Lust am Schreiben mitbringen und mit- und voneinander lernen wollen, für ihre Texte einen literarischen Maßstab zu entwickeln und an der Gestaltung zu arbeiten. Willkommen sind sowohl Lyrik als auch Prosa, (auto)biografische Texte und experimentelle Formen. Fundierte Textkritik, intensiver Austausch, Respekt und Spaß – nichts soll zu kurz kommen. Wir freuen uns auf interessierte Frauen und eine bunte Palette an Texten!

Anreise: Donnerstag, 10. August bis 19.00 Uhr zum Abendessen

Abreise: Sonntag, 13. August, nach dem gemeinsamen Mittagessen

Teilnahmegebühr: 180,- € im Einzelzimmer (DU/WC) inklusive 3 Übernachtungen sowie je 3 Mahlzeiten (Vollpension); auf Anfrage stehen 2 ermäßigte Plätze (120,- €) zur Verfügung.

Eine Teilnahme nur an einzelnen Tagen oder Veranstaltungen ist nicht möglich.

Wir bitten um Anmeldung bis zum 31.05.2017 und um eine Anzahlung bis zum 02.06.2017 in Höhe von 80,- € auf das Konto der Literarischen Gesellschaft Thüringen bei der Sparkasse Mittelthüringen (IBAN: DE48 8205 1000 0600 0221 61, BIC: HELADEF1WEM). Der Eingang der Anzahlung gilt als verbindliche Zusage unsererseits.

Sollte nach einmaliger Mahnung bis zum 15.06.2017 keine Zahlung erfolgen, behalten wir uns vor, den Platz an eine andere Frau zu vergeben.

Der Restbetrag (100,- € bzw. ermäßigt 40,- €) ist am 08.08.2017 fällig. Es ist auch möglich, den Gesamtbetrag bereits bis zum 02.06.2017 einzuzahlen. Nach der Anmeldung mit Zahlungseingang erhalten Sie/erhältst du eine Mail mit den Details zum Ablauf der Werkstatt. Bis zum 31.07.2017 müssen Texte eingereicht werden, die wir gemeinsam besprechen.

Anmeldung und Anfragen bitte an Sigrun Lüdde (E-Mail: literarische-gesellschaft@t-online.de, Tel. 03643-776699, Fax 03643-776866)

Die Werkstattleiterinnen:

Nancy Hünger lebt als freie Autorin in Erfurt. Im Herbst 2008 erhielt sie ein Hermann-Lenz-Stipendium. Im Jahre 2011 war sie Jenaer Stadtschreiberin, 2013 Stipendiatin im Künstlerhaus Edenkoben. Harald-Gerlach-Stipendiatin 2015.

Bärbel Klässner lebt in Essen, schreibt und veröffentlicht Lyrik und essayistische Prosa, Stipendien vom Land Thüringen und vom Land NRW, 2011 Rosenthal-Stipendiatin in Jena, Harald-Gerlach-Stipendiatin 2013, Preisträgerin PostPoetry 2012 und 2013.

 

Szenische Wieland-Lesung im Schillerhaus Rudolstadt
Aug 10: 19:30

Die »Pappenspieler« präsentieren: Wielands »Musarion« – in einer szenischen Lesung mit Playmobil-Spielfiguren.

Auch nach 44 Jahren konnte sich Johann Wolfgang von Goethe noch gut »des Orts und der Stelle« entsinnen, wo er 1768 die ersten Aushängebogen von Christoph Martin Wielands »Musarion« gesehen hatte. Der volle Titel des Werkes lautet »Musarion oder die Philosophie der Grazien«, aber auch die beste Inhaltsangabe kann dieses Feuerwerk des Wortwitzes und die sprachliche Leichtigkeit nicht beschreiben, die nicht nur Goethe begeistert hat. In der Inszenierung der »Pappenspieler« (Freiburg i. Br.) erfährt das Stück mithilfe von Playmobil-Figuren eine dem spielerischen Charakter angemessene Umsetzung.

Wer ein Opernglas besitzt, sollte dieses mitbringen − die Bühne ist klein!

Aug
11
Fr
Lesung und Konzert mit Ulf Annel und Jürgen Adlung auf dem Baumkronenpfad im Hainich
Aug 11: 19:30

„Die unglaubliche Geschichte Thüringens“ – Lesung mit Ulf Annel

Der Erfurter „Arche“-Kabarettist Ulf Annel beweist in seinem Solo-Programm sehr humorvoll, dass Thüringen für viel mehr steht als für Kloß und Bratwurst. Er „lunst“ in helle und dunkle Ecken der Geschichte und stellt wichtige Fragen wie: Waren die Thüringer die Blaumacher des Kontinents? Wie wurde Thüringen die Samenbank der europäischen Königshäuser? Wo fand der erste Grand Prix de Eurovision statt? Was verbindet Luther, den Gartenzwerg und das Glasauge?

Ein amüsanter Surfkurs von der Urgesellschaft bis zur Wende. Alles wahr und trotzdem zum Lachen!

Musikalisch begleitet wird der Abend von Pianist Jürgen „Atze“ Adlung alias Mr. Speedfinger.

Eine Veranstaltung des Lese-Zeichen e.V. mit der KTL Kur und Tourismus GmbH Bad Langensalza, dem Nationalpark Hainich und der Thüringer Staatskanzlei.

Aug
15
Di
Präsentation des neuen Goethe-Jahrbuchs der Goethe-Gesellschaft in Weimar
Aug 15: 18:00

Präsentation des neuen Goethe-Jahrbuchs der Goethe-Gesellschaft mit Dr. Michael Veeh (Regensburg): Goethes „Faust“ in Comic-Zeichnungen

Im Anschluss Geselligkeit bei einem Glas Wein.

Aug
18
Fr
Kunst und Kultur zwischen Gesellschaft und Politik auf Burg Ranis
Aug 18: 18:00

4. Demokratiekonferenz im Saale-Orla-Kreis

Welche Rolle spielen Kunst und Kultur für die demokratische Gesellschaft? Sind sie unerlässlich, unabhängig oder gar unpolitisch – sollen sie Spiegel, Stachel oder Motor sein?

Der Saale-Orla-Kreis beteiligt sich seit 2015 mit der lokalen »Partnerschaft für Demokratie« am Bundesprogramm »Demokratie leben!« sowie dem Thüringer Landesprogramm für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit »Denk bunt«. Beide Programme basieren auf einer engen

Kooperation zwischen Staat und Zivilgesellschaft und fördern ein vielfältiges, gewaltfreies und demokratisches Miteinander. Vor diesem Hintergrund werden 2017 verstärkt Projekte aus dem künstlerischen und kulturellen Bereich gefördert.

Die Veranstaltung soll allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern, Initiativen, Bildungseinrichtungen, Vereinen und Verbänden sowie kommunalen Verantwortlichen in Verwaltung und Politik die Gelegenheit geben, über die Rolle von Kunst und Kultur im Saale-Orla-Kreis zu diskutieren und gegebenenfalls Ausgangspunkt für eine weiterführende Zusammenarbeit sein.

Programm:

  1. „Schlingensief & Co. – Potenziale ästhetischer Ambiguität im gesellschaftspolitischen Diskurs“
    Vortrag von Prof. Dr. Verena Krieger
    (Lehrstuhl für Kunstgeschichte Friedrich-Schiller-Universität Jena)
    „Die Verantwortung von Kunst und Kultur in der demokratischen Gesellschaft“
  2. Offene Podiumsdiskussion
    mit Prof. Dr. Verena Krieger
    Kathrin Ollroge (Potsdam)
    Fotokünstlerin, Projekt »Raum für Gedanken«
    Matthias Biskupek (Berlin/Rudolstadt)
    Schriftsteller, Publizist, Literaturkritiker
    Volly Tanner (Leipzig)
    Schriftsteller, Moderator, Journalist
    Büro für Urbane Zwischenwelten (Leipzig)
    Beteiligungsprozesse, Kultur- und Kreativwirtschaft im ländlichen Raum
    Ernst Niemand (Jena)
    Comic-Künstler, Projekt »Angry White Dude«
    Andreas Berner (Wurzbach)
    Lesezeichen e.V. –  Thüringer Büro zur Förderung von Literatur und Kunst
    Pößneck alternativer Freiraum e.V.
    Träger von Kulturprojekten zur Demokratieförderung im SOK
    Moderation: Annegret Zacharias (Jena)
Nancy Hünger und Christine Hansmann: »Der Garten im Gedicht«
Aug 18: 19:00

»Hast du einen Garten und eine Bibliothek, dann hast du alles, was du brauchst.« (Cicero)

Zu allen Zeiten haben Gärten MalerInnen und DichterInnen inspiriert. Ausgehend von einzelnen Blumen, weitet sich der Blick in das Leben der Gärten. Präsentiert werden ausgewählte Gedichte von Johann Wolfgang von Goethe bis in unsere Gegenwart, besinnlich oder humorvoll – Poesie pur! Der bekannte Jenaer Musiker Klaus Wegener setzt mit Saxophon und Klarinette musikalische Akzente.

Aug
19
Sa
Outbird Salon auf Burg Ranis
Aug 19: 17:00

Umgeben vom besonderen Ambiente der Burg Ranis präsentiert Outbird im ersten Teil vielversprechende, junge Newcomer aus dem Künstlernetzwerk des „Corvus e. V.„, um nach einer Pause im zweiten Teil Lyrik von Jim Morrison und Musik von The Doors zu präsentieren.

Erster Teil (17 Uhr) – Musik:

Welat Gedick (Violine)
Helene Gedick (Flöte)
Abby Engel (Klavier + Gitarre)
Charlotte Frensen (Klavier)

Zweiter Teil (19.30 Uhr) – Lyrik:

Autor + Rezitator M. Kruppe feiert Geburtstag und liest dabei musikalisch Lyrik von Jim Morrison, untermalt von Musik von The Doors. Passend und im Sinne von Morrisons´ „Well, show me the way to the next Whisky Bar“ wird es für Feinschmecker eine Auswahl leckeren Fingerfoods und erlesener Whiskys (und anderer Getränke) geben. Im Anschluss an die Veranstaltung noch gemütliches Beisammensein.

Eine Veranstaltung von Outbird mit dem Lese-Zeichen e.V.

Aug
20
So
Lesung mit Martin Stiebert in Pößneck
Aug 20: 15:00

Eilende Wolken! Segler der Lüfte!

Die Poesie von Wolken von Schiller bis Enzensberger

Lesung mit Martin Stiebert und musikalischer Begleitung von Oliver Räumelt am Akkordeon

Lesung mit Annerose Kirchner in Ronneburg
Aug 20: 15:30

»Spurlos verschwunden – eine literarische Spurensuche nach Dörfern und Menschen, die dem Uranbergbau weichen mussten« – Lesung mit der Schriftstellerin Annerose Kirchner.

Aug
22
Di
Gedenkveranstaltung für den Politiker und Dichter
Hans-Jürgen Döring im Thüringer Landtag
Aug 22: 18:00

Am 29. April 2017 starb der Dichter und Politiker Hans-Jürgen Döring. Über 25 Jahre prägte er als Landtagsabgeordneter und Politiker der SPD die Landespolitik maßgeblich mit. Vor allem als kultur- und bildungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Thüringer Landtag setzte er sich wie kein anderer für kulturelle Belange über alle künstlerischen Sparten hinweg ein.

Seit 2014 war Hans-Jürgen Döring Vorsitzender des Verbandes deutscher Schriftsteller in Thüringen. Als Dichter veröffentlichte er zwei Gedichtbände; ein dritter erscheint aus seinem Nachlass anlässlich der Gedenkveranstaltung am 22. August 2017.

Schirmherr der Veranstaltung ist Christian Carius, der Präsident des Thüringer Landtages.

Neben kurzen Reden auf den Politiker Hans-Jürgen Döring von Weggefährten wir Birgit Pelke und Heiko Gentzel soll in der Veranstaltung vor allem auch der Dichter zu Wort kommen. Politikerinnen und Politiker, Schriftstellerinnen und Schriftsteller, Freundinnen und Freunde von Hans-Jürgen Döring lesen Gedichte und Prosa aus seinem schriftstellerischen Werk.

Im Anschluss lädt die SPD-Fraktion im Thüringer Landtag zu einem Empfang.

ONLINE ANMELDUNG

Aug
25
Fr
Vortrag von Dr. Ute Pott im Schillerhaus Rudolstadt
Aug 25: 17:00

Dr. Ute Pott – Literarische Geselligkeit im 18. Jahrhundert

Das 18. Jahrhundert gilt auch als »das gesellige« Jahrhundert. Johann Wilhelm Ludwig Gleim (1719-1803), den Schiller bewunderte und verehrte, war ein Genie der Freundschaft und Geselligkeit. In seinen Sammlungen haben sich zahlreiche Objekte aus seinem freundschaftlichen Zirkel erhalten, die die neuen Umgangsformen und das Interesse am Austausch ab der Mitte des 18. Jahrhunderts dokumentieren. In einem anschaulichen Vortrag schildert die Direktorin des Gleimhauses in Halberstadt am Beispiel von Gleim und seinem Kreis die Aspekte der Geselligkeit, von Gedicht-Spielen bis zum Essen und Trinken.

Aug
26
Sa
Sommerfest der Poesie in Eisenach
Aug 26: 14:00 – Aug 27: 00:00

Sommerfest der Poesie in der Eisenacher Südstadt

Zum ersten Mal veranstaltet die Literarische Gesellschaft Thüringen ihr Sommerfest der Poesie. Gefeiert wird auf dem Areal der Alten Mälzerei in Eisenach. Partner für dieses Event sind die Stadt Eisenach, die Lippmann+Rau-Stiftung sowie der Jazzclub Eisenach. Auf dem Literaturfest kann man bis in die Nacht hinein Literatur, Film und Musik genießen, die verschiedenen Projekte der LGT kennenlernen und vielfältige Kontakte knüpfen oder vertiefen.

 

Im Programm stehen:

14:00 Uhr Eröffnung der Veranstaltung durch die Literarische Gesellschaft Thüringen (Reuter-Villa Salon)

14:15 Uhr Auszeichnung und Lesung der drei Preisträger des Schreibwettbewerbs, Übergabe der Preisträgertexte für den Manuskriptkoffer, des Lippmann+Rau Musikarchivs (Reuter-Villa Salon)

15:00 Uhr Vorstellung der Projekte Weimarer Kinderbibel und Thüringer Buchlöwe unter Einbeziehung ausgewählter junger Autoren vom Martin-Luther-Gymnasium + Lesung von Lieblingstexten aus den vielen Jahren des Buchlöwen durch Mitglieder der Literarischen Gesellschaft

16:00 Uhr Literaten und Lesebühnen aus Thüringen (Reuter-Villa Salon und Garten sowie Gedenkstätte Goldener Löwe)

17:00 Uhr Es lesen Lyriker und Autoren aus der Region (Reuter-Villa Salon und Garten sowie Gedenkstätte Goldener Löwe)

18:30 Uhr Poetryfilmkanal Weimar und Lesung Edition Muschelkalk (Christine Hansmann & Stefan Petermann), (Hotel Glockenhof)

20:00 Uhr Abendlesung mit Nancy Hünger und Daniela Danz (Reuter-Villa Salon)

21:00 Uhr Nachtmusik im Garten der Reuter-Villa mit Jana Nietzschmann und mit der Westthüringer Folkband „Mi Laad“ – Konzert: Snowblind unplugged in der Phantasie (separater Eintritt)

Karten sind in der Buchhandlung „Leselust“ für 10 Euro (ermäßigt 8 Euro) erhältlich. Schüler haben freien Eintritt, Begleitpersonen von Schülern sind ebenfalls ermäßigungsberechtigt.

Veranstaltungsorte:

  • Reuter-Wagner-Museum – Reuterweg 2 (an der Auffahrt zur Wartburg)
  • Gedenkstätte Goldener Löwe – Marienstraße 57 (2 min Fußweg von der Reuter-Villa)
  • Hotel Glockenhof – Grimmelgasse 4 (8 min Fußweg von der Reuter-Villa)
  • Ausflugslokal Phantasie – Mariental 33 (15 min Fußweg von der Reuter-Villa)
Robert-Gernhardt-Programm mit Stephanie und Matthias Schick in Limlingerode
Aug 26: 14:30

»Robert Gernhardt (1937-2006), Schriftsteller, Lyriker, Maler, Zeichner« – ein Programm mit Stephanie und Matthias Schick.

Aug
28
Mo
Lesung mit Martin Stiebert in Jena zu Goethes Geburtstag
Aug 28: 19:30

200 Jahre »Urworte. Orphisch« – zu Goethes Geburtstag

Sep
2
Sa
Lesung mit Wulf Kirsten in Weimar
Sep 2: 16:00

Wulf Kirsten liest bei Ullrich Panndorf

Im Rahmen der Ausstellung „Verweile doch“  mit Werken des Weimarer Künstlers  Ullrich Panndorf aus drei Jahrzehnten findet am Samstag, dem 2. September, 16.00 Uhr, eine Lesung mit Wulf Kirsten in der Kunsthalle Harry Graf Kessler, Goethepatz 9b, in Weimar statt.

Wulf Kirsten gibt ihr den seinem vorletzten Gedicht entlehnten Titel „Am Lebensfaden“. Neben neuerer Lyrik dürfen die Besucher auch literarische Bekenntnisse des Schriftstellers zu Weimar und Europa sowie jüngere Prosatexte erwarten.

Außerdem nimmt Wulf Kirsten Bezug zu Arbeiten von Ullrich Panndorf –  zu Dresden und den Sandstein-Galerien der Sächsischen Schweiz. Beide, den Schriftsteller und den Künstler, verbindet die Leidenschaft zur Sächsischen Schweiz, wohin sie sich in ihrem 2016 erschienenen gemeinsamen Werk „Felsenfest“ noch einmal auf eine besondere Spurensuche an Orte ihrer Vergangenheit begeben haben.

Einen weiteren Grund, länger an diesem Nachmittag in der Ausstellung zu verweilen, bietet Jens Henkel von der burgart-presse Rudolstadt. Er wird dieses und andere Künstlerbücher von Ullrich Panndorf präsentieren und in das Buchkunstschaffen des Malers und Grafikers Panndorf einführen.

Eine Veranstaltung der Kulturdirektion Weimar.

Lesung mit Matthias Winde und Johannes Arpe im Schillerhaus Rudolstadt
Sep 2: 19:30

Das Treffen: Briefe von Schriftstellern und anderen Profis –
Lesung mit Matthias Winde und Johannes Arpe

 

Wer schreibt, der bleibt, und was wäre uns von all den weltbewegenden Gedanken, geheimen Sehnsüchten und grandiosen Irrtümern der Dichter geblieben, hätten sie sie nicht brieflich festgehalten. In unserer Reihe „Das Treffen“ anlässlich der ersten Begegnung von Goethe und Schiller in Rudolstadt, präsentieren die Schauspieler Matthias Winde und Johannes Arpe im Garten des Schillerhauses eine Auswahl der spannendsten und berührendsten, der lustigsten und zeitgeschichtlich interessantesten Briefe von und an Autoren. Ein geradezu nostalgischer Abend in einer Zeit, in der das Briefeschreiben schon etwas aus der Mode gekommen ist. Mit Akkordeonmusik von Uwe Steger.

Sep
4
Mo
Sebastian ist krank #15 – Lesebühne in Jena
Sep 4: 20:00

Wir sind Slam-Poeten, Storyteller, Lyriker, Prosaisten und Ex-Grundschüler. Wir sind mehrfach mit Preisen und Titeln überschüttete Literaten, die sich an schlechten Wortspielen versuchen. Wir entfesseln mal tosenden Applaus, mal zum Zerreißen gespannte Stille und sind dabei stets mindestens so mittel. Wir sind Jenas junge, beste und einzige monatliche Lesebühne. Wir sind Sebastian ist krank.

Wir? Das sind: Die sagenumwogene Elli Linn, der legendenumrankte Steve Kußin und der fabelhafte Friedrich Herrmann. Und natürlich Sebastian (Sebastian ist krank). Mit dabei sind wieder Gäste.

Tickets gibt es nur an der Abendkasse: 6 €, ermäßigt schlanke 5 €.

Sep
6
Mi
Lesung und Gespräch mit Hamed Abboud in Eisenach
Sep 6: 19:00

Lesung und Gespräch mit Hamed Abboud: »Der Sohn Adams und die nicht endende Suche«

im Rahmen der Ausstellung »Wanderlust oder die Sehnsucht nach dem Paradies« im Eisenacher Stadtschloss vom 1.7. bis 29.10.2017.

Hamed Abboud, geboren 1987, floh aus Syrien über Ägypten, Dubai, und die Türkei nach Europa. Heute lebt er als anerkannter Flüchtling in Österreich. Hamed Abboud schreibt Gedichte gegen den Krieg und die Hoffnungslosigkeit. Wehmütig, sarkastisch und eindrücklich. Seine Texte handeln von dem, was er in seiner Heimat erlebt hat, vom Alltag unter einem diktatorischen Regime, von Verfolgung, Flucht und Sehnsucht und »dem Traum vom Paradies«. 2017 erschien sein zweisprachiger Gedichtband „Der Tod backt einen Geburtstagskuchen“ in der Schweizer Edition Pudelundpinscher. Die in Köln lebende Übersetzerin Larissa Bender hat seine Gedichte ins Deutsche übertragen.

Moderation und Lesung der deutschen Übersetzungen: Wolfgang Haak.

Eine Veranstaltung des Thüringer Literaturrates e.V. in Zusammenarbeit mit dem Thüringer Museum Eisenach, der Kulturdirektion der Stadt Eisenach, dem Heimatbund Thüringen und dem Kunstverein Eisenach.

Die Veranstaltung findet mit freundlicher Unterstützung der  Thüringer Staatskanzlei und der Kulturstiftung des Freistaats Thüringen statt.

Sep
7
Do
»Die stillen Trabanten«: Lesung mit Clemens Meyer in Ranis
Sep 7: 19:30

Geschichten aus der Nacht. Clemens Meyer ist ein Meister der Kurzgeschichte.

Ein Lokführer, der die Nachtfahrten liebt, bis ein lachender Mann auf den Schienen steht. Ein Wachmann, der seine Runden um das Ausländerwohnheim dreht und sich in die Frau hinter dem Zaun verliebt. Ein Imbissbudenbesitzer, der am Hochhausfenster steht und auf die leuchtenden Trabanten der Nacht schaut. Souverän, rauschhaft und traumwandlerisch sicher erzählt Clemens Meyer von verlorenen Schlachten und überwältigenden Wünschen. Es sind Geschichten aus unserer Zeit, so zerrissen wie unser Leben, so düster wie die Welt, so schön wie die schönsten Hoffnungen.

Lesung und Gespräch mit Hamed Abboud in Bad Langensalza
Sep 7: 19:30

Lesung und Gespräch mit Hamed Abboud: »Der Sohn Adams und die nicht endende Suche«

im Rahmen der Ausstellung »Wanderlust oder die Sehnsucht nach dem Paradies« im Eisenacher Stadtschloss vom 1.7. bis 29.10.2017.

 

Hamed Abboud, geboren 1987, floh aus Syrien über Ägypten, Dubai, und die Türkei nach Europa. Heute lebt er als anerkannter Flüchtling in Österreich. Hamed Abboud schreibt Gedichte gegen den Krieg und die Hoffnungslosigkeit. Wehmütig, sarkastisch und eindrücklich. Seine Texte handeln von dem, was er in seiner Heimat erlebt hat, vom Alltag unter einem diktatorischen Regime, von Verfolgung, Flucht und Sehnsucht und »dem Traum vom Paradies«. 2017 erschien sein zweisprachiger Gedichtband „Der Tod backt einen Geburtstagskuchen“ in der Schweizer Edition Pudelundpinscher. Die in Köln lebende Übersetzerin Larissa Bender hat seine Gedichte ins Deutsche übertragen.

Moderation und Lesung der deutschen Übersetzungen: Jens Kirsten.

Eine Veranstaltung des Thüringer Literaturrates e.V. in Zusammenarbeit mit dem Heimatbund Thüringen und dem BUND Umweltzentrum Bad Langensalza.

Die Veranstaltung findet mit freundlicher Unterstützung der  Thüringer Staatskanzlei und der Kulturstiftung des Freistaats Thüringen statt.

Sep
8
Fr
»Die stillen Trabanten«: Lesung mit Clemens Meyer in Jena
Sep 8: 19:30

Geschichten aus der Nacht. Clemens Meyer ist ein Meister der Kurzgeschichte.

Ein Lokführer, der die Nachtfahrten liebt, bis ein lachender Mann auf den Schienen steht. Ein Wachmann, der seine Runden um das Ausländerwohnheim dreht und sich in die Frau hinter dem Zaun verliebt. Ein Imbissbudenbesitzer, der am Hochhausfenster steht und auf die leuchtenden Trabanten der Nacht schaut. Souverän, rauschhaft und traumwandlerisch sicher erzählt Clemens Meyer von verlorenen Schlachten und überwältigenden Wünschen. Es sind Geschichten aus unserer Zeit, so zerrissen wie unser Leben, so düster wie die Welt, so schön wie die schönsten Hoffnungen.

Tickets sind im Vorverkauf in der Thalia-Buchhandlung in der Neuen Mitte und an der Abendkasse erhältlich.

Lesung und Gespräch mit Hamed Abboud in Erfurt
Sep 8: 20:00

»Der Sohn Adams und die nicht endende Suche« – Lesung und Gespräch mit dem syrischen Dichter Hamed Abboud

Hamed Abboud, geboren 1987, floh aus Syrien über Ägypten, Dubai, und die Türkei nach Europa. Heute lebt er in Österreich.
Er schreibt Gedichte gegen den Krieg und die Hoffnungslosigkeit. Seine Texte handeln von dem, was er in seiner Heimat erlebt hat, vom Alltag unter einem diktatorischen Regime, von Verfolgung, Flucht und Sehnsucht.
2017 erschien sein Gedichtband »Der Tod backt einen Geburtstagskuchen« in der Edition Pudelundpinscher in der Schweiz.
Hamed Abboud wurde vom Haus der Kulturen der Welt in Berlin für den »Internationaler Literaturpreis« 2017 nominiert.

Begrüßung: Alfred Bax
(Heimatbund Thüringen)

Moderation & Gespräch: Wolfgang Haak
(Schriftsteller, P.E.N.-Zentrum Deutschland)

Eine Vetanstaltung des Heimatbund Thüringen e.V., Projekt PARTHNER in Kooperation mit dem Thüringer Literaturrat e.V.


Gefördert durch das Bundesministerium des Innern im Rahmen des Bundesprogramms »Zusammenhalt durch Teilhabe« sowie durch »Denk bunt«, das Landesprogramm für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit des Thüringer Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport.“

Sep
9
Sa
Rudolstädter KulTourNacht 2017 im Schillerhaus Rudolstadt
Sep 9: 19:00

Das Lutherbild in der Literatur

Am „Mythos Luther“ haben in den vergangenen fünf Jahrhunderten nicht nur Theologen tatkräftig mitgewirkt, sondern auch bildende Künstler und Literaten. Im Rahmen der diesjährigen Rudolstädter KulTourNacht, die im Zeichen des Reformationsjubiläums steht, werden die maßgeblichsten und interessantesten Texte von Schriftstellern, in denen das Lutherbild konstruiert, aber auch dekonstruiert wurde, vorgelesen. Die Bandbreite reicht von Hans Sachs mit seinem bekannten Gedicht von der „wittenbergisch nachtigal“ bis zu einem Spottgedicht des jungen Hallenser Dichters André Schinkel, und natürlich darf auch ein Luthergedicht von Friedrich Schiller nicht fehlen.

Dixieland! Mit der Burgen-Jazz-Band
Sep 9: 20:00

Es ist bereits zur Tradition geworden: Im September reisen die Gäste der Pinsenberghalle Krölpa zurück in das goldene Zeitalter der amerikanischen Musik. Die Spielfreude des Dixieland ist bis heute ansteckend! Und mit der Burgen-Jazz-Band ist in diesem Jahr eine der besten Dixie-Combos Thüringens zu erleben!
Die sechsköpfige Kapelle aus der Region der Drei Gleichen besteht aus Banjo, Basss, Schlagzeug, Trompete, Posaune und Saxophon. Ihr Repertoire umfasst traditionellen Dixieland, Oldtime Jazz und die Schlager von damals. Hier sind sie zu hören, die Klassiker wie „Ice Cream“, „Tiger Rag“, „JaDa“, „Bourbone Street Parade“, aber
auch Schlager aus der Jugendzeit wie „Hallo kleines Fräulein“, „Wochenend und Sonnenschein“, „Mein kleiner grüner Kaktus“, „Ich hab‘ für dich ’nen Blumentopf“ und viele andere mehr. Eben handgemachte Musik, auf der Bühne, im und mit dem Publikum, live und ohne Strom.

Tickets bei der Gemeinde Krölpa (03647-43140) und in der Buchhandlung am Markt in Pößneck

Sep
10
So
Tag des offenen Denkmals im Kultur-Pfarrhof in Wandersleben
Sep 10: 13:30 – 17:00

»Aus Liebe zum Buch – Lesen ist Zukunft«
Druck- und Grafik-Fest zum Tag des offenen Denkmals 2017

 

13:30 Uhr: Lesung mit dem Kinderbuch-Autor Hubert Schirneck

anschließend Puppenspiel

14:30 Uhr: Drucken, Papierschöpfen, Buchbinden zum Mitmachen

Kaffeetafel,  Bratwurst, Getränke

Eröffnung des Thüringer Märchen- und Sagenfestes auf Burg Ranis
Sep 10: 14:00

Eröffnung des Thüringer Märchen- und Sagenfestes auf Burg Ranis zum Tag des offenen Denkmals

Das ganze Jahr über verzaubern zahlreiche professionelle Erzähler mit ihren Erzählkünsten große und kleine Zuhörer. Die Tradition des freien Erzählens und die damit verbundene Kultur des Zuhörens, sowie das Märchen als traditionelles Bildungs- und Kulturgut, das sind Aspekte, auf die der Lese-Zeichen e.V. und die Stadt Meiningen als Organisatoren Wert legen.

Die Eröffnung des Thüringer Märchen- und Sagenfestes findet traditionell am „Tag des Offenen Denkmals“ statt – in diesem Jahr am Sonntag, dem 10. September ab 14:30 Uhr. Ein buntes Programm aus Erzählungen und Mitmachaktionen für kleine und große Kinder rund um das diesjährige Motto „Macht und Pracht“ erwartet die Besucher auf Burg Ranis.

Lese-Zeichen e.V. in Zusammenarbeit mit den Burgfreunden Ranis e.V. und der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten

Tag des offenen Denkmals im Literaturmuseum »Theodor Storm« in Heiligenstadt
Sep 10: 14:00

Der Storm-Verein lädt im Veranstaltungskeller und im Museumsgarten zu Kaffee und selbstgebackenem Kuchen ein.

Sep
13
Mi
Vortrag über Luther von Dr. Joachim Ott in Gotha
Sep 13: 18:15

„Luther und der Hammer. Vortrag in Gotha zu einem besonderen Fund“  von Dr. Joachim Ott (Jena)
Ort: Spiegelsaal auf Schloss Friedenstein
Kaum ein Ereignis wird so sehr mit der Wittenberger Reformation Martin Luthers verbunden wie sein vermeintliches Anschlagen der Ablassthesen am 31. Oktober 1517 an die Tür der Schlosskirche. Verstärkt wird dieses Bild noch dadurch, dass der Anschlag buchstäblich mit dem Hammer erfolgt sein soll. Nicht ohne Grund werben die drei nationalen Lutherausstellungen in Berlin, Eisenach und Wittenberg mit dem Slogan „3xHammer. Die volle Wucht der Reformation“. In der Forschung ist diese Zuspitzung auf den Hammer allerdings umstritten, gilt dieses Bild doch als eine Prägung erst des 19. Jahrhunderts. Erstaunlicherweise aber hat man bisher nie untersucht, wann und wo das so populäre Bildmotiv „Luther mit dem Hammer“ tatsächlich entstanden ist.

In Gotha ist nun bei Erschließungsarbeiten am Nachlass des Gothaer Theologen und Bibliotheksdirektors Ernst Salomon Cyprian eine lavierte Federzeichnung entdeckt worden, die einer der ersten Belege für die Visualisierung des Thesenanschlags mit dem Hammer ist. Die Zeichnung wurde nach einem anlässlich des Reformationsjubiläums 1717 im dänischen Aalborg ausgestellten Schaubild angefertigt. Sie befindet sich heute im Landesarchiv Thüringen – Staatsarchiv Gotha.

Dr. Joachim Ott, Leiter der Sondersammlungen der Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek Jena, wird in seinem Vortrag die Hintergründe und Zusammenhänge dieses Fundes vorstellen, der für die Erinnerungskultur zur Reformation von großer Bedeutung ist. Der Fund lässt sich mit anderen Objekten aus der Zeit – wie einer Augsburger Medaille von 1717, die ebenfalls den hämmernden Luther zeigt, im Münzkabinett der Stiftung Schloss Friedenstein Gotha sowie Cyprians „Hilaria Evangelica“ – kontextualisieren. Diese Objekte offenbaren die bislang unentdeckte Spur zum Ursprung des Hammermotivs – eine Spur, die ganz überraschend nach Rom zum Papst führt. Es zeigt sich, dass der historisch nicht verbürgte Thesenanschlag mit dem Hammer zwar mit deutlichem Abstand zur Reformationszeit, aber schon weit vor dem 19. Jahrhundert erstmals dargestellt worden ist. Er stand und steht nicht nur für den Beginn der Reformation, sondern dient bis heute als identitätsstiftendes Ereignis der lutherischen Gläubigen.

Dr. Joachim Ott studierte Kunstgeschichte, Geschichte und Christliche Archäologie in Göttingen und Marburg und promovierte zum Thema Krone und Krönung in der Kunst der Spätantike und des Mittelalters. Seit 2003 verwaltet und erforscht er die bedeutenden historischen Altbestände der ThULB Jena. Seine Forschungen zum Thesenanschlag Luthers werden demnächst im Lutherjahrbuch 2017 publiziert.

Den Besuchern des Vortrags wird die Gelegenheit geboten, die Gothaer Zeichnung, die Augsburger Medaille und die „Hilaria Evangelica“ im Original zu betrachten.
Nach dem Gespräch besteht die Möglichkeit, den Abend mit angenehmen Gesprächen und einem Getränk ausklingen zu lassen.

Sep
14
Do
Goethe Akademie 3/2017 in Weimar
Sep 14 – Sep 17 ganztägig

Goethe Akademie 3/2017 vom 14.9. – 17.9.2017

»Seine durchgewachten Nächte haben unsern Tag erhellt«. Gesundheit und Krankheit bei Schiller und Goethe.

200. Geburtstag Theodor Storms im Literaturmuseum »Theodor Storm« Heiligenstadt
Sep 14: 18:00

»Ein Geburtstagskonzert für Theodor Storm« – unter der Schirmherrschaft des Landrats Dr. Werner Henning.

Chorliedersingen mit Chören aus dem Eichsfeld vor dem Storm-Denkmal und dem Literaturmuseum »Theodor Storm«.

»Beste Absichten«: Lesung mit Thomas Brussig in Rudolstadt
Sep 14: 19:00

Kein Sex, keine Drugs, aber jede Menge Rock’n’Roll – Der neue Roman von Thomas Brussig
Ostberlin 1989. In einem Keller probt Die Seuche, eine Band, die Großes vorhat. Ihr einziger Fan ist zugleich ihr Manager. Äppstiehn tut, was er kann – und das ist nicht viel. Die Seuche spielt bei Familienfesten und Geburtstagsfeiern und lässt sich in Autoschiebereien am Rande der Prager Botschaft verwickeln. Doch gegen die Wende ist sogar Äppstiehn machtlos. Plötzlich spielt Musik keine Rolle mehr. Aber geht das überhaupt?
Thomas Brussigs warmherzige Hommage an die Musik einer Zeit erzählt mit Witz und Leichtigkeit davon, wie es ist, wenn etwas zu Ende geht und gleichzeitig etwas beginnt.

Lesung mit Clemens Meyer in Hermsdorf
Sep 14: 19:00

Der preisgekrönte Romanautor und Erzähler Clemens Meyer (u.a. „Als wir träumten“) liest aus seinem neuen Erzählungsband „Die stillen Trabanten“.

Die Veranstaltung findet in der Reihe »Hermsdorfer Gespräche« statt.

Lesung mit Landolf Scherzer in Eisenach
Sep 14: 19:00

Lesung mit Landolf Scherzer: »Immer geradeaus. Zu Fuß durch Europas Osten«

im Rahmen der Ausstellung »Wanderlust oder die Sehnsucht nach dem Paradies« im Eisenacher Stadtschloss vom 1.7. bis 29.10.2017.

 

Wenn Landolf Scherzer sich auf den Weg macht, läuft er direkt ins Abenteuer. Knapp fünf Wochen wanderte er diesmal entlang der Grenzen zwischen Ungarn, Kroatien, Serbien und Rumänien.
Geplant war eine Fahrt per Traktor und Wohnwagen durch sieben osteuropäische Länder, aber bereits vor Ungarn gab der Trecker auf. So musste Landolf Scherzer mit seiner alten Kraxe loslaufen, immer geradeaus, von Grenze zu Grenze. Was enttäuschend begann, erwies sich als Glücksfall, denn wie hätte er sonst so viele Begegnungen am Wegrand haben können: ungarische Flurwächter, kroatische Friedhofspfleger, rumänische Fußballtrainer, gastfreundliche Roma und all die Grenzgänger aus dem Heer derer, die der Arbeit hinterherziehen. Ihn erwarteten merkwürdige Beispiele der Globalisierung, osteuropäisches Improvisationstalent, absurde EU-Projekte, neueste Technik neben primitivsten Bedingungen. Hass auf den Nachbarn lernte er kennen, Geschäftstüchtigkeit wie Großherzigkeit – und nicht zuletzt seine eigenen Grenzen. (Aufbau-Verlag)

 

Eine Veranstaltung des Thüringer Literaturrates e.V. in Zusammenarbeit mit dem Thüringer Museum Eisenach und der Kulturdirektion der Stadt Eisenach.

Die Veranstaltung findet mit freundlicher Unterstützung der  Thüringer Staatskanzlei und der Kulturstiftung des Freistaats Thüringen statt.

Szenische Stefan-Zweig-Lesung mit Volker Ranisch in Erfurt
Sep 14: 19:30

Stefan Zweig „Die Schachnovelle“ – Szenische Lesung mit Volker Ranisch, Schauspieler aus Zürich.

„Auf dem großen Passagierdampfer, der um Mitternacht von New York nach Buenos Aires abgehen sollte, herrschte die übliche Geschäftigkeit und Bewegung der letzten Stunde. Gäste vom Land drängten durcheinander, um ihren Freunden das Geleit zu geben, Telegraphenboys mit schiefen Mützen schossen Namen ausrufend durch die Gesellschaftsräume, Koffer und Blumen wurden geschleppt, Kinder liefen neugierig treppauf und treppab, während das Orchester unerschütterlich zur Deckshow spielte.“

Mit an Bord ist der amtierende Schachweltmeister Mirko Czentovic, der für ein hohes Honorar gegen die Passagiere spielt. Das Erstaunen ist groß, als der unscheinbare Dr. B., ein österreichischer Emigrant, eher zufällig gegen ihn antritt und seinen mechanisch routinierten Gegner mit verspielter Leichtigkeit besiegt. Doch das Schachspiel fördert Erinnerungen an den Terror seiner Inhaftierung im Nationalsozialismus zutage und reißt eine seelische Wunde wieder auf, die erneut Dr. B.s geistige Gesundheit bedroht.

Eine Veranstaltung im Rahmen der Erfurter LesArten.

Volker Ranisch ist mit seinen szenischen Lesungen schon viele Jahre ein gern gesehener Gast in Erfurt. Der gebürtige Karl-Marx-Städter lebt in Berlin und in der Schweiz.

Sep
15
Fr
Die Gunst des Augenblicks: mit Thomas Kunst
Sep 15: 19:30
Lesung aus Theodor Storms Märchen »Der Spiegel des Cyprianus« mit Regina Fasold in Bornhagen
Sep 15: 19:30

Ein Abendessen à la Theodor Storm wartet auf Sie und eine anschließende Lesung aus Theodor Storms Märchen „Der Spiegel des Cyprianus“ durch Museumsleiterin Dr. Regina Fasold. Die Burg Hanstein gilt als Vorbild für die Ritterburg in Storms Märchen.

Sep
16
Sa
Literarische Exkursion »Auf Schillers Spuren zum Jenzig« in Jena
Sep 16: 10:00

Information zum Treffpunkt (Gasthaus »Distelschänke«): Tram Linie 2, 3, 33, Station: Jenzigweg

»Der Spaziergang« – Literarische Exkursion auf Schillers Spuren zum Jenzig

Leitung: Wolfgang Haak.

 

Am Sonnabend, dem 16. September 2017, lädt der Thüringer Literaturrat zu einem literarischen Spaziergang auf den Spuren von Schiller in Jena ein. Schillers Gedicht »Der Spaziergang« verbindet sich unmittelbar mit Schillers Wegen auf den Jenzig. Es entstand im August und September 1795 und gehörte für den Dichter zum Höhepunkt seines Schaffens. Nicht nur die Entstehungsgeschichte und das Werk selbst werden zu Gehör kommen, sondern auch Gedichte zeitgenössicher Dichter, die sich thematisch mit der Landschaft um Jena verbinden.

Die Wanderung führt von der Gaststätte »Distelschänke« in Jena unter der Leitung von Wolfgang Haak zum Jenzighaus.

 

Die Exkursion findet im Rahmen der Ausstellung »Wanderlust oder die Sehnsucht nach dem Paradies« im Eisenacher Stadtschloss vom 1.7. bis 29.10.2017 statt.

Eine Veranstaltung des Thüringer Literaturrates e.V. in Zusammenarbeit mit dem Thüringer Museum Eisenach und der Kulturdirektion der Stadt Eisenach.

Die Veranstaltung findet mit freundlicher Unterstützung der  Thüringer Staatskanzlei und der Kulturstiftung des Freistaats Thüringen statt.

Buchvorstellung mit Ingo Schulze im Lindenau-Museum Altenburg
Sep 16: 15:00

»Peter Holtz. Sein glückliches Leben erzählt von ihm selbst«

Buchvorstellung mit Ingo Schulze

Peter Holtz will das Glück für alle. Schon als Kind praktiziert er die Abschaffung des Geldes, erfindet den Punk aus dem Geist des Arbeiterliedes und bekehrt sich zum Christentum. Als CDU-Mitglied (Ost) kämpft er für eine christlich-kommunistische Demokratie. Doch er wundert sich: Der Lauf der Welt widerspricht aller Logik. Seine Selbstlosigkeit belohnt die Marktwirtschaft mit Reichtum. Hat er sich für das Falsche eingesetzt? Oder für das Richtige, aber auf dem falschen Weg? Und vor allem: Wie wird er das Geld mit Anstand wieder los? Peter Holtz nimmt die Verheißungen des Kapitalismus beim Wort.
Mit Witz und Poesie lässt Ingo Schulze eine Figur erstehen, wie es sie noch nicht gab, wie wir sie aber heute brauchen: in Zeiten, in denen die Welt sich auf den Kopf stellt. (S. Fischer Verlag)

Ingo Schulze wurde 1962 in Dresden geboren und lebt in Berlin. Nach dem Studium der klassischen Philologie in Jena arbeitete er zunächst als Schauspieldramaturg und Zeitungsredakteur. Bereits sein erstes Buch »33 Augenblicke des Glücks«, 1995 erschienen, wurde sowohl von der Kritik als auch dem Publikum mit Begeisterung aufgenommen. »Simple Storys« (1998) wurde ein spektakulärer Erfolg und ist Schullektüre. Es folgten das Opus magnum »Neue Leben« (2005) und die Erzählungen »Handy« (2007) und »Orangen und Engel« (2010) sowie der Roman »Adam und Evelyn« (2008). Zuletzt erschienen vor allem Essays und Reden, »Was wollen wir?« (2009) und »Unsere schönen neuen Kleider« (2012), sowie das Künstlerbuch »Einübung ins Paradies« (2016). Ingo Schulzes Werk wurde auch mit internationalen Preisen ausgezeichnet und ist in 30 Sprachen übersetzt. (S. Fischer Verlag)

Sep
19
Di
Lesung und Workshop mit Timo Brunke in Bad Lobenstein
Sep 19: 09:00

WortKlang – Lyrik im Konzert – Lesung und Workshop mit Timo Brunke
Lauteratur! Geschichten, die das Leben spricht. Ein Slampoesie-Solo
Das Programm:
Timo Brunke ist der Sprache des Menschen auf der Spur – vom lallenden Säugling bis zu den letzten Worten eines Menschen. Einschulung, Konfirmation, Ehekrach und alles, was dazwischenkommt – der Alltag ist voller Sprechmomente. Und so geht Timo Brunke ins Fußballstadion, tanzt einen langsamen Walzer und kann sich im Restaurant nicht entscheiden. Er spinnt diese Geschichten, die das Leben spricht, in der Phantasie weiter und tauscht sich darüber aus mit Tristan und Isolde, Friedrich Schiller und anderen
Klassikern.
Timo Brunke hat sich als Mitbegründer der deutschsprachigen Slam- oder Bühnenpoesie einen Namen gemacht. Er erforscht seit seinen ersten Auftritten im Jahr 1993 die Möglichkeiten, die eine bewusst für den mündlichen Vortrag gedachte performative Literatur bietet. Hier stoßen sehr alte poetische Traditionen, wie die des Rhapsoden auf neuere Strömungen wie Rapdichtung und spoken word. Besondere Färbung erhält sein Schaffen durch die Art und Weise, wie Timo Brunke verschiedenste Versgattungen und Metren mit Erzählformen und Sprechakten mischt. So entsteht eine Live-Literatur, die im Zeitalter von Youtube und  Internetfernsehen auf die körperliche Anwesenheit des Dichters als Darsteller seiner Texte setzt. Text, Stimme, Gestik und Mimik verschmelzen zu einer volldichterischen Momentaufnahme epischen Ausmaßes.

So stellt sich der Literatur die „Lauteratur“ zur Seite. Unterhaltung, Aufruhr und Rührung sind dabei gleichermaßen beabsichtigt. Der Vollblutpoet Timo Brunke wirbt auf Versfüßen um jedes Wort, das seinem beredten Mundwerk entströmt. Und das seit fast 20 Jahren.

Veranstalter: Sparkassen Kulturstiftung Hessen-Thüringen, Sparkasse Saale-Orla, Lese-Zeichen e.V.

Thüringen liest! – Lesung mit Michael Kirchschlager in Marksuhl
Sep 19: 10:00

»Emil rettet Thüringen« – Lesung mit Michael Kirchschlager

Vortrag von Prof. Dr. Dieter Lamping in Weimar
Sep 19: 18:00

Vortrag von Prof. Dr. Dieter Lamping (Mainz) – »Kafka und Goethe. Die Geschichte einer Entfernung«.

Sep
21
Do
Verleihung des Thüringer Literaturpreises 2017 in Erfurt
Sep 21: 18:00

Verleihung des Thüringer Literaturpreises 2017 an den Dichter und Prosaschriftsteller Lutz Seiler durch den Ministerpräsidenten des Freistaats Thüringen Bodo Ramelow.

Die Laudatio hält Dr. Torsten Unger.

Der mit 12.000 € dotierte Thüringer Literaturpreis wird gemeinsam von der Thüringer Staatskanzlei, der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen und dem Thüringer Literaturrat e.V. verliehen.

Die diesjährige Preisverleihung findet in enger Zusammenarbeit mit der Erfurter Herbstlese statt. Es gibt eine begrenzte Anzahl von frei verfügbaren Karten über den Erfurter Herbstlese e.V. 

Vortrag von Dr. Holger Thuß in Weimar
Sep 21: 18:00

Wahlverwandtschaften. Das merkwürdige Leben der Goethe-Freundin Marianne von Eybenberg, geb. Meyer (1767-1812) – Vortrag von Dr. Holger Thuß (Jena)

Das Leben Marianne von Eybenbergs wurde in der Forschung bisher wenig berücksichtigt. Die jüdische, später zum Christentum konvertierte Berliner Bankierstochter war mit Goethe befreundet und stand mit ihm im Briefwechsel. Besonders diese Beziehung zum berühmten Dichter sichert ihr einen Platz in der Geschichte. Der Referent präsentiert neue Erkenntnisse zu Eybenbergs Biographie aus der Beschäftigung mit zahlreichen u. a. familiengeschichtlichen Quellen.

Dr. Holger Thuß ist Historiker und Gesellschafter des TvR Medienverlages in Jena.

Szenische Dylan-Thomas-Lesung mit Moritz Röhl in Weimar
Sep 21: 19:30

Dylan Thomas – Rückreise
Drei Erzählungen des Waliser Poeten und Schriftstellers

Eine szenische Lesung mit Moritz Röhl

 

Der Dichter Dylan Thomas (geboren 27.10.1914 in Swansea –gestorben 09.11.1953 in New York) hat den Stoff für seine Werke in seiner walisischen Heimat gefunden. Es war eine kultivierte Hass-Liebe, die Dylan Thomas zu seiner Heimatstadt Swansea oder auch gleich zu ganz Wales, dem Hinterhof Großbritanniens, pflegte. Es war aber auch die Sehnsucht nach dem verlorenen Paradies der Kindheit, nach einer Zeit, die nicht zurückgeholt werden kann. „Als ich jung war und grün unter den Apfelzweigen“ – dichtete er und so ist er immer geblieben. Er ist immer das Kind, das unter den Apfelbäumen liegt und träumt. Es ist kein Zufall, dass Thomas nie den Versuch unternahm, ein dramatisches Werk  zu schreiben. Er sagte von sich, er sei „erste Klasse der zweiten Klasse“, wobei seine Anhänger mit dieser bescheidenen Selbsteinschätzung sicher nicht mitgehen. Wer heute an Dylan Thomas denkt, denkt vor allem an das Hörspiel „Unter dem Milchwald“. Der große  Theaterkritiker  Friedrich  Luft  meinte,  dass  „Thomas‘  quellende  Sprache  sich  wie  ein warmer Regen über eine Landschaft des Alltags senkt. Und siehe, nun blühen die Kleinstadtfiguren, werden  spektakulär,  werden  in  all  ihrer  Spießigkeit  interessant,  rund,  tragisch  oder  komisch.“ Er fand, dass der „ Dichter heimlich das Dach von den Häusern hebt. Der Blick in das Innere erweist sich als Besuch in einem Menschen-Zoo, dessen Insassen nur durch die Gitterstäbe der Konvention daran  gehindert  werden,  sich  aus  Gier  oder  Gemeinheit  oder  trunkener  Verzückung  selber  oder gegenseitig zu zerfleischen.“

Lesung mit Hendrik Neukirchner
Sep 21: 20:00

„Großstadtsinfonie“ in der Begegnungsstätte Caprini – Lesung mit Hendrik Neukirchner / Thomas Schlauraff begleitet ihn dabei an der E-Gitarre.

In dem literarisch-musikalischen Programm „Großstadtsinfonie“ stellt der Suhler Autor Hendrik Neukirchner Auszüge aus seinen Texten und Gedichten vor. Musikalisch wird er dabei vom Meininger Thomas Schlauraff an der Gitarre begleitet. Die Sprache, die Worte, die der Autor wählt, um sich auszudrücken, spiegeln die facettenreiche Klaviatur des deutschen Vokabulars – von schönen Metaphern über staccatoartige Satzausflüge bis hin zu abstoßenden und vulgären Überzeichnungen. Den Zuhörer, der sich auf die Gedankenwelt des Wortträumers, auf seinen selbst erdachten Kosmos einlässt, der in dem See der Wortspielereien und Anspielungen mitschwimmt, erwartet ein abwechslungsreicher Abend, welcher garantiert viel Gesprächsstoff bietet. Thomas Schlauraff begleitet den emotional dichten Vortrag der Gedichte und Texte mit gleichsam melodiösen wie verstörenden Arrangements auf der E-Gitarre. Das Programm „Großstadtsinfonie“ ist eine Multimediaperformance mit vorgetragenen Gedichten und Texten, akustischer Musik und elektronischen Arrangements sowie Videoeinspielungen.

Sep
22
Fr
Gespräch mit Selena Mowat und Karol Kerrane im Schillerhaus Rudolstadt
Sep 22: 19:30

Auf dem Sofa mit … Selena Mowat und Karol Kerrane

Als der Ire Karol Kerrane, Business Development Director für die EPC Group, nach Lebensstationen in Australien und Neuseeland und zahlreichen Reisen in alle Weltgegenden 2010 in seine neue Wahlheimat Rudolstadt zog, arbeitete die schottische Malerin Selena Mowat noch als Kunstdozentin an der Universität von Dundee. 2014 aber folgte die auf Porträt- und Landschaftsmalerei spezialisierte Künstlerin, deren Werke europaweit in Sammlungen und Ausstellungen zu sehen sind, ihrem Herzen nach Rudolstadt, wo sie seither ihr Atelier hat. Zum Gespräch mit diesen beiden interessanten Rudolstädter Persönlichkeiten bietet das Restaurant eine irisch-schottische Spezialität an.

Krimilesung mit Birgit Storm auf dem Baumkronenpfad im Hainich
Sep 22: 19:30

„Außenseiter“ – Krimilesung mit Birgit Storm

Theo ist sauer. Gerade jetzt, wo er mit seinem Kollegen Matze zu einer Motorradtour nach Hamburg starten will, wird bei seiner Mutter eingebrochen. Verbissen sucht er nach dem Eindringling und verpasst dabei den Anschluss an Matzes Ermittlungen, der mit ihm den Überfall auf einen Obdachlosen aufklären soll. Entsetzt muss er zusehen, wie die Kollegen seinen Sohn verhaften.

Birgit Storm wurde 1958 in Heiligenhafen geboren, ist in Husum an der Nordsee aufgewachsen und lebt seit dem Studium in Hamburg. Mit ihrem ersten Roman „Ein Schuss zu viel“ hat sie am Wettbewerb um den Thüringer Krimipreis teilgenommen und gehörte zu den drei Finalisten.

Eine Veranstaltung des Lese-Zeichen e.V. mit der KTL Kur und Tourismus GmbH Bad Langensalza, dem Nationalpark Hainich und der Thüringer Staatskanzlei.

Sep
23
Sa
Literarische Wanderung »Auf den Spuren der historischen Thüringer Wandervereine« um Ruhla und Eisenach
Sep 23: 10:00

Auf den Spuren der historischen Thüringer Wandervereine

Leitung: Rüdiger Haufe.

 

Die Wanderung führt, ausgehend vom Ruhlaer Dichterhain, auf den Ringberg zum »Carl-Alexander-Turm«, am »Toten Mann« vorbei auf den Rennsteig, den Rennsteig entland ostwärts zur »Neuen Wiese« mit dem »Trinius Blick«. Weiter führt die Route zum »Nebe-Stein« und zum »Ehrenmal« der Wandervereine auf dem Glöckner. Dann geht es durch den »Ungeheuren Grund« am Dornsenberg vorbei zurück nach Ruhla. Die Wanderstrecke beträgt etwa 12 Kilometer. Rüdiger Haufe, der sich intensiv mit den Thüringer Heimat- und Wandervereine beschäftigt hat, geht auf der Wanderung zeitgenössischen »Thüringen«-Diskursen im 19. und 20. Jahrhundert nach. Schriftsteller wie Ludwig Storch, Alexander Ziegler, August Trinius oder Hermann Nebe werden dabei ebenso eine Rolle spielen wie der Thüringerwald-Verein und der Rennsteigverein.

Die Exkursion findet im Rahmen der Ausstellung »Wanderlust oder die Sehnsucht nach dem Paradies« im Eisenacher Stadtschloss vom 1.7. bis 29.10.2017 statt.

Eine Veranstaltung des Thüringer Literaturrates e.V. in Zusammenarbeit mit dem Thüringer Museum Eisenach und der Kulturdirektion der Stadt Eisenach.

Die Veranstaltung findet mit freundlicher Unterstützung der  Thüringer Staatskanzlei und der Kulturstiftung des Freistaats Thüringen statt.

Tagung »Ehrfurcht vor dem Leben. Martin Luther & Albert Schweitzer. Bekenntnisse für das Leben« in Weimar
Sep 23: 10:00

10:00 Uhr – Stadtkirche »St. Peter und Paul«, Herderplatz 8:

»Friedensbekenntnisse: Jesus, Luther, Schweitzer« – Vortrag von Dr. Eugen Drewermann

15:00 Uhr – Herderzentrum, Herderplatz 7, 99423 Weimar

»Liebe zum Leben heute?!« Trotz gegenwärtig destruktiver Tendenzen kann zur Lebensliebe ermutigt werden – Vortrag von Dr. Helmut Wehr

16:30 Uhr – Herderzentrum, Herderplatz 7, 99423 Weimar

»Albert Schweitzer, Martin Niemöller, Dietrich Bonhoeffer, Paul Schneider«. Wie können Biographien auch Jugendlichen Orientierung geben?

Krimilesung mit Birgit Storm auf dem Baumkronenpfad im Hainich
Sep 23: 19:30

Literatur und Musik auf dem Baumkronenpfad
„Außenseiter“ – Krimilesung mit Birgit Storm

Theo ist sauer. Gerade jetzt, wo er mit seinem Kollegen Matze zu einer Motorradtour nach Hamburg starten will, wird bei seiner Mutter eingebrochen. Verbissen sucht er nach dem Eindringling und verpasst dabei den Anschluss an Matzes Ermittlungen, der mit ihm den Überfall auf einen Obdachlosen aufklären soll. Entsetzt muss er zusehen, wie die Kollegen seinen Sohn verhaften.

Birgit Storm wurde 1958 in Heiligenhafen geboren, ist in Husum an der Nordsee aufgewachsen und lebt seit dem Studium in Hamburg. Mit ihrem ersten Roman „Ein Schuss zu viel“ hat sie am Wettbewerb um den Thüringer Krimipreis teilgenommen und gehörte zu den drei Finalisten.

Eine Veranstaltung des Lese-Zeichen e.V. mit der KTL Kur und Tourismus GmbH Bad Langensalza, dem Nationalpark Hainich und der Thüringer Staatskanzlei.

Sep
24
So
Literarische Wanderung auf Spuren von Novalis in Jena
Sep 24: 10:00

»Literatur – Poesie – Kunst unterwegs« – Geführte Rundwanderung auf dem Novalis-Skulpturen-Wanderweg

Leitung: Cornelie Mier.

Die Wanderung führt durch sanftes Gelände. In ihm ist nachvollziehbar, auf welchem landschaftlichen und kulturhistorischen Schauplatz und von dessen Stimmungseinfluss angeregt Novalis ( Friedrich von Hardenberg ) und die Dichter , Schriftsteller, Wissenschaftler und  Lebenskünstler der Jenaer Frühromantik gelebt haben.

17 Skulpturen einheimischer Künstler setzen Akzente am Weg. An vielen Stellen kommt der Dichter zu Wort mit Zeugnissen aus seinem Leben und Werk.

Dauer: ca. 6 Stunden, die Streckenlänge beträgt etwa 13 km.

Gutes Schuhwerk und Proviant erforderlich.

Thüringer Literatur-Quintett liest in Ulla
Sep 24: 16:00

Zur Landtagswahl treten sie zwar nicht an, dennoch stehen sie für Demokratie, Weltoffenheit, Gemeinsinn und Solidarität: die Herren Landolf Scherzer (76), Matthias Biskupek (66), Martin Straub (74) und Frank Quilitzsch (60). Nach längerer Pause hat das Thüringer Literatur-Quintett (TLQ) wieder zusammengefunden und liest am Wahlsonntag in der Reihe »Die Welt in Ulla«.

Unter seinem Motto »Einer für alle – alle für einen guten Zweck« ist das 2003 gegründete TLQ bereits für die Meininger Kinder- und die Kromsdorfer Fahrbibliothek, für Kinder- und Jugendprojekte, die Schiller-Gedenkstätte in Rudolstadt, für ein Begegnungszentrum in Jena und die Stadtbibliothek in Heiligenstadt aufgetreten, hat an die Bücherverbrennung durch die Nationalsozialisten erinnert und die Ilmenauer gegen rechte Aufmärsche gestärkt. In Ulla lesen die vier Schriftsteller sowie ein Überraschungsgast für das im Mai verstorbene fünfte TLQ-Mitglied: den Dichter und SPD-Landespolitiker Hans-Jürgen Döring.

Die Veranstaltung wird vom Ortsverein Ulla unterstützt.

Sep
27
Mi
Präsentation des sechsten und letzten Bandes der Weimarer Kinderbibel in Weimar
Sep 27: 17:00

Es erwarten Sie Musik, Grußworte, Lesung aus der neuen Kinderbibel,  Erfahrungsberichte und Begegnungen bei Saft und Keksen sowie ein Ausblick auf den Vermittlungsraum in der Weimarer Herderkirche, der am 31.10.2017 zum ersten Mal der Öffentlichkeit vorgestellt wird.
Die sechste und damit letzte Staffel des mehrjährigen Projekts »Weimarer Kinderbibel« wird mit der Präsentation von Band 6 abgeschlossen. In das Buch  aufgenommen wurden die Geschichten und die Gestaltungen – als Techniken kamen
Leuchttisch-Legetrick und Computergrafik zum Einsatz – von 70 Schülern, darunter 34 aus Weimar, 27 aus Eisenach und 9 aus Bad Berka. Einige der Geschichten werden von Schülerinnen und Schülern vorgelesen. Die Bände können bei der Literarischen Gesellschaft Thüringen e.V. bestellt werden.

Ausstellungseröffnung »Aus dem Nachlass des Kunstmalers Theodor Sander« in Heiligenstadt
Sep 27: 19:30

Ausstellungseröffnung »Aus dem Nachlass des Kunstmalers Theodor Sander« (1858-1935), Ehemann der Storm-Tochter Lucie (1860-1935), geboren 1860 in Heiligenstadt.

Anlässlich der Schenkung an das Literaturmuseum „Theodor Storm“ durch einen Urenkel des Dichters.

Ausstellungsdauer bis 31.12.2017.

Literaturland Thüringen‹ ist eine gemeinsame Initiative von
Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen · Thüringer Literaturrat e. V. · MDR-Figaro · MDR Thüringen – Das Radio

Gestaltung und Umsetzung XP.DT © 2011-14 [http://www.xp-dt.de]
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