Kalender

Ausstellungen

Jul
14
Sa
ganztägig Ausstellung »Aufbruch ins romant...
Ausstellung »Aufbruch ins romant...
Jul 14 – Okt 21 ganztägig
Ausstellung »Aufbruch ins romantische Universum – August Wilhelm Schlegel«   In der Ausstellung zu entdecken ist ein ebenso innovativer wie vielseitiger Schriftsteller und Intellektueller, ein romantischer Weltbürger, dessen europaweite Netzwerke im Kontext einer interkulturellen Vermittlungspraxis[...]
Aug
3
Fr
ganztägig Ausstellung »›Sardellen Salat se...
Ausstellung »›Sardellen Salat se...
Aug 3 – Dez 16 ganztägig
Handgeschriebene Kochbücher und Speisezettel aus früheren Jahrhunderten haben ihren besonderen Reiz. Sie geben Einblick in die Küchen- und Esskultur im Umkreis der berühmten Dichter und Wissenschaftler und liefern aufschlussreiche Erkenntnisse über die Geschichte der Kochkunst[...]
Sep
3
Mo
ganztägig 170 Jahre Panses Verlag in Weimar
170 Jahre Panses Verlag in Weimar
Sep 3 – Dez 14 ganztägig
170 Jahre Panses Verlag in Weimar @ Druckgraphisches Museum Pavillon Presse | Weimar | Thüringen | Deutschland
Das große, am Straßenrand aufgestellte Schwungrad am Ende der Scherfgasse erinnert noch an das rege industrielle Treiben von Panses Verlag und Druckerei in dieser Weimarer Straße. Zwischen 1848 und 1945 wurden hier Bücher und Zeitungen[...]
Sep
7
Fr
ganztägig Ausstellung »›Wie danke ich Ihne...
Ausstellung »›Wie danke ich Ihne...
Sep 7 – Dez 9 ganztägig
»Wie danke ich Ihnen für Ihr Andenken…« Idee und Alltag in Friedrich Schillers Rudolstädter Umfeld   Sonderausstellung im Graphisches Kabinett zum 230. Jubiläum von Schillers Rudolstädter Sommer in den ehemaligen Wohnräumen der Louise von Lengefeld[...]
ganztägig Ausstellung »gestochen scharf – ...
Ausstellung »gestochen scharf – ...
Sep 7 – Dez 21 ganztägig
Die Ausstellung »gestochen scharf – Kupferstiche von Baldwin Zettl zu Literatur« ist ein Kooperationsprojekt zwischen der Universitätsbibliothek Erfurt und dem Bilderhaus Krämerbrücke, Erfurt. Susanne Hebecker, die Kuratorin der Ausstellung, wählte aus dem inzwischen immens angewachsenen[...]
Sep
21
Fr
ganztägig Ausstellung »Der Weg in die Revo...
Ausstellung »Der Weg in die Revo...
Sep 21 2018 – Mrz 17 2019 ganztägig
Ausstellung »Der Weg in die Revolution. Soziale Bewegungen in Jena 1869 bis 1918« im Stadtmuseum Jena @ Stadtmuseum Jena | Jena | Thüringen | Deutschland
1869 trifft August Bebel erstmals in Jena ein. Die Saalestadt ist damals noch ein beschauliches „Universitätsdorf“, wie Ernst Haeckel sie liebevoll-ironisch nannte. Die rasante Expansion der Zeiss- und Schottwerke im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts[...]
Okt
10
Mi
ganztägig Ausstellung »Hannes Möller – Bra...
Ausstellung »Hannes Möller – Bra...
Okt 10 2018 – Feb 16 2019 ganztägig
Ausstellung »Hannes Möller – Brandbücher | Aschebücher« in der Herzogin Anna Amalia Bibliothek in Weimar
Erstmals wird im Studienzentrum der Herzogin Anna Amalia Bibliothek eine Kunstausstellung gezeigt. Sie bildet den Auftakt für eine Reihe von Wechselausstellungen an diesem außergewöhnlichen Ort. Im Rahmen seines Bibliotheken-Projektes beschäftigt den Künstler Hannes Möller die[...]
Nov
10
Sa
ganztägig Ausstellung »Grimms Märchen… und...
Ausstellung »Grimms Märchen… und...
Nov 10 2018 – Mrz 3 2019 ganztägig
»Grimms Märchen… und kein Ende – Europäische Kunstmärchen« Die Ausstellung dokumentiert die Entwicklung vom romantischen Kunstmärchen zum realitätsverbunden Wirklichkeitsmärchen. Neben und nach den Brüdern Grimm hat es in der europäischen Kulturgeschichte zahlreiche weitere Märchensammler und[...]
Dez
31
Di
ganztägig Dummy
Dummy
Dez 31 2030 – Dez 30 2044 ganztägig
 
Jul
14
Sa
Ausstellung »Aufbruch ins romantische Universum – August Wilhelm Schlegel« im Romantikerhaus Jena
Jul 14 – Okt 21 ganztägig

Ausstellung »Aufbruch ins romantische Universum – August Wilhelm Schlegel«

 

In der Ausstellung zu entdecken ist ein ebenso innovativer wie vielseitiger Schriftsteller und Intellektueller, ein romantischer Weltbürger, dessen europaweite Netzwerke im Kontext einer interkulturellen Vermittlungspraxis ihresgleichen suchen.

Der Schriftsteller, Übersetzer und Philologe August Wilhelm Schlegel (1767–1845) war der kosmopolitischste unter den deutschen Romantikern, ein romantischer ‚Universalpoet‘ und -gelehrter zugleich, und er war ein unerschrockener Grenzgänger. Nicht nur in literarischer Hinsicht betrat er weitgehend unbekanntes Terrain; er bereiste zeitlebens die Länder Europas und war zwei Mal sogar im Begriff, nach Amerika auszuwandern. Neue Felder für die Literatur zu entdecken – dazu trieb ihn seine Neugier auf das vermeintlich Fremde und bislang Unbekannte unermüdlich an, um gemeinsam mit seinen Mitstreitern die deutsche Kultur im Zeichen des »Romantischen« von Grund auf zu erneuern und umzugestalten.
August Wilhelm Schlegel ist eine der Hauptfiguren der deutschen und der europäischen Romantik. Er muss in einem Atemzug mit all jenen Künstlern und Intellektuellen genannt werden, die um 1800 als Vermittler zwischen den Kulturen auftraten und die in nahezu allen kulturellen Zentren Europas einen großen Wirkungskreis etablierten.
In der Ausstellung zu entdecken ist ein ebenso innovativer wie vielseitiger Schriftsteller und Intellektueller, ein romantischer Weltbürger, dessen europaweite Netzwerke im Kontext einer interkulturellen Vermittlungspraxis ihresgleichen suchen.
Die einzelnen Themen der Ausstellung verknüpfen die Biographie mit dem literarischen Schaffen. So wird Schlegels interkulturelles Wirken als Romantiker sichtbar, das sich an jedem Ort anders entfaltet und sich neuen Gegenständen und Themen zuwendet.

 

Ausstellungsdauer:
14. Juli 2018 bis 21. Oktober 2018

Öffnungszeiten:

Dienstag – Sonntag 10:00 – 17:00 Uhr

Aug
3
Fr
Ausstellung »›Sardellen Salat sehr gut.‹ Kochbücher, Rezepte und Menükarten« in Weimar
Aug 3 – Dez 16 ganztägig

Handgeschriebene Kochbücher und Speisezettel aus früheren Jahrhunderten haben ihren besonderen Reiz. Sie geben Einblick in die Küchen- und Esskultur im Umkreis der berühmten Dichter und Wissenschaftler und liefern aufschlussreiche Erkenntnisse über die Geschichte der Kochkunst und Hauswirtschaft.

So auch die Rezeptsammlungen, die aus den Familien Goethe, Schiller, Arnim und Nietzsche stammen und nun im Goethe- und Schiller-Archiv gezeigt werden. Hier geht es nicht nur um die Zubereitung von Gesottenem und Gebackenem, um das Pökeln, Beizen oder Einmachen, sondern auch um verschiedenfarbige Tinten oder einen dekorativen Tafelschmuck aus Wachs. Darüber hinaus bieten sie allerlei praktische Tipps und bewährte Hausmittel für die Gesundheit an – Rezepte, die über Generationen weitergegeben wurden. Meist sind sie in regional geprägter Mundart, vielfach flüchtig und ohne Anspruch auf korrekte Orthographie niedergeschrieben, was ihre Lektüre heute recht vergnüglich macht, etwa für »Gutt Hammel fleisch zu Machen«, »Eiser Kuchen« und »Hobelspäne« oder ein »Mittel gegen den Magenkrampf«.

Anders der Anspruch eines René François le Goullon, Küchenmeister französischer Herkunft und Mundkoch der Herzogin Anna Amalia. Seine »Grands Diners« mit auserlesenen kulinarischen Spezialitäten und prachtvollen Tafelarrangements sind 1829 im Taschenbuch ›Der neue Apicius‹ erschienen und haben den Verfasser über Weimars Grenzen hinaus berühmt gemacht. Menus à la Goullon wurden noch lange nachgekocht, wie man an einem Speisezettel von 1873 aus dem Wittumspalais sehen kann. Er gehört zu den zahlreichen Menükarten verschiedener Provenienz, die in den Beständen des Archivs und in der Herzogin Anna Amalia Bibliothek entdeckt wurden und in der kleinen Schau präsentiert werden.

 

Ausstellungsdauer:

Fr 3. August 2018 – So 16. Dezember 2018

Öffnungszeiten:

Mo Di Mi Do Fr 08:30 – 18:00 Uhr
Sa So, Feiertage 11:00 – 16:00 Uhr

 

Die Ausstellung findet im Rahmen der »Thüringer Tischkultur 2018« statt.

Sep
3
Mo
170 Jahre Panses Verlag in Weimar
Sep 3 – Dez 14 ganztägig
170 Jahre Panses Verlag in Weimar @ Druckgraphisches Museum Pavillon Presse | Weimar | Thüringen | Deutschland

Das große, am Straßenrand aufgestellte Schwungrad am Ende der Scherfgasse erinnert noch an das rege industrielle Treiben von Panses Verlag und Druckerei in dieser Weimarer Straße. Zwischen 1848 und 1945 wurden hier Bücher und Zeitungen gedruckt und verlegt.

Die deutsche Revolution von 1848/49 bildet dazu den historischen Ausgangspunkt. Eine ihrer wenigen Errungenschaften war die Pressefreiheit. Diese nutzte der Legationsrat Dr. Karl Panse und gründet 1848 einen Verlag. Ab 1849 bringt er seine Zeitung »Die Revolution« auf den Markt, die er durch die Niederschlagung der Revolution jedoch in »Deutschland« umbenennen muss. Nach dem Tod des Verlagsgründers im Jahre 1871 übernahmen seine Erben Verlag und Druckerei in der Weimarer Scherfgasse. Schon bald wurden hier auch Bücher verlegt. Darunter auch Werke zu den klassischen Stätten von Weimar. Mit der Gründung des Landes Thüringen im Jahre 1920 entwickelte sich die Tageszeitung aus Panses Verlag von der bedeutendsten Weimarer Zeitung zu einer der größten und wichtigsten Thüringens.

Mit dem Zweiten Weltkrieg wird jedoch das Ende von Panses Verlag eingeleutet. Ab 1943 musste in der Scherfgasse die eigene Zeitung eingestellt und die Thüringer Gauzeitung des NS-Verlages gedruckt werden. Nach dem Krieg wird Panses Verlag von der sowjetischen Militäradministration enteignet.

Die Ausstellung erinnert an das Wirken des Verlages und der Familie Panse. Letztere stammte zwar ursprünglich nicht aus Weimar, prägte aber das moderne Weimarer und Thüringer Zeitungsbild maßgeblich mit. Daneben bildet die Ausstellung auch einen geschichtlichen Rückblick zur frühen Demokratiebewegung auf deutschen Boden – bis hin zur ersten echten Demokratie in Deutschland, deren 100-jähriges Bestehen im nächsten Jahr gedacht werden wird. (Druckgraphisches Museum Pavillon-Presse)

 

Öffnungszeiten: Mo + Fr 13 bis 17 Uhr

Ausstellungsdauer: 3. September bis 14. Dezember 2018

Sep
7
Fr
Ausstellung »›Wie danke ich Ihnen für Ihr Andenken…‹ Idee und Alltag in Friedrich Schillers Rudolstädter Umfeld« auf Schloss Heidecksburg
Sep 7 – Dez 9 ganztägig

»Wie danke ich Ihnen für Ihr Andenken…« Idee und Alltag in Friedrich Schillers Rudolstädter Umfeld

 

Sonderausstellung im Graphisches Kabinett zum 230. Jubiläum von Schillers Rudolstädter Sommer in den ehemaligen Wohnräumen der Louise von Lengefeld auf Schloss Heidecksburg.

Ausstellungsdauer 07.09.—09.12.2018

Öffnungszeiten
April—Oktober:
10—18 Uhr   (Dienstag-Sonntag)
November—März:
10—17 Uhr   (Dienstag-Sonntag)
Montag geschlossen / an Feiertagen auch montags geöffnet
24. Dezember geschlossen, Silvester 10—15 Uhr und Neujahr 11—17 Uhr geöffnet
Kassenschluss 30 min vor Schließung des Museums.

Ausstellung »gestochen scharf – Kupferstiche von Baldwin Zettl zu Literatur« in der Universitätsbibliothek Erfurt
Sep 7 – Dez 21 ganztägig

Die Ausstellung »gestochen scharf – Kupferstiche von Baldwin Zettl zu Literatur« ist ein Kooperationsprojekt zwischen der Universitätsbibliothek Erfurt und dem Bilderhaus Krämerbrücke, Erfurt. Susanne Hebecker, die Kuratorin der Ausstellung, wählte aus dem inzwischen immens angewachsenen Œuvre von Baldwin Zettl einige Werke von jenen aus, die auf Literatur assoziativ oder illustrierend reagieren. Die Arbeiten bringen das Existentielle im menschlichen Leben – die Höhen, Tiefen und Untiefen – ins Bild.

Der Künstler Baldwin Zettl gehört zu den bedeutenden Kupferstechern der Gegenwart. Seine handwerkliche Präzision und sein künstlerischer Erfindungsreichtum reihen ihn mit seinen Werken ein in das Kontinuum und die Zeitlosigkeit der »Alten Meister«.

Zettl studierte von 1964 bis 1969 in Leipzig an der Hochschule für Grafik und Buchkunst. Kunsthistorisch wird er deshalb der sogenannten »Leipziger Schule« zugeordnet.

Das Redaktionsteam des »Lexikons des gesamten Buchwesens« (2., völlig neu bearb. Aufl. Stuttgart, Hiersemann, 1987–2016) ehrte den Künstler mit einem biographischen Eintrag, weil ein Teil seines Werks unmittelbar zu Literatur entstanden ist und er eine künstlerische Technik pflegt, die unmittelbar mit der Geschichte des Buchdrucks verbunden ist.

Die Universitätsbibliothek besitzt einige Vorzugsausgaben mit originalen Grafiken Zettls sowie Bücher, die der Künstler illustriert hat. Diese Objekte aus den Beständen der Bibliothek ergänzen die Ausstellung.

 

Öffnungszeiten: Montag – Freitag 10:00 – 17:00 Uhr (außer an Feiertagen)

Ausstellungsdauer: 07.09.2018 bis 21.12.2018.

Sep
21
Fr
Ausstellung »Der Weg in die Revolution. Soziale Bewegungen in Jena 1869 bis 1918« im Stadtmuseum Jena
Sep 21 2018 – Mrz 17 2019 ganztägig
Ausstellung »Der Weg in die Revolution. Soziale Bewegungen in Jena 1869 bis 1918« im Stadtmuseum Jena @ Stadtmuseum Jena | Jena | Thüringen | Deutschland

1869 trifft August Bebel erstmals in Jena ein. Die Saalestadt ist damals noch ein beschauliches „Universitätsdorf“, wie Ernst Haeckel sie liebevoll-ironisch nannte. Die rasante Expansion der Zeiss- und Schottwerke im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts
verwandelten es in eine moderne Industriestadt. Die Zahl der in den großen Unternehmen Zeiss und Schott Arbeitenden stieg bei Zeiss zwischen 1890 und 1914 von 387 auf 4678 und bei Schott von 46 auf 1300.

Die Ausstellung befasst sich daher mit der Unternehmensstruktur und den Arbeitsverhältnissen dieser im ausgehenden 19. Jahrhundert stark wachsenden Firmen. Im Zuge der Industrialisierung siedelten sich in Jena aber auch kleine und mittlere Betriebe an. Die Gewerkschaftsbewegung und die Sozialdemokratie bildeten dabei verstärkt die Organisationsformen der Jenaer Arbeiter. Dabei versuchten beide soziale Bewegungen, die um 1900 immer mehr Zulauf verzeichneten, gegen die zunehmende Verschlechterung der Arbeitsund Lebensbedingungen anzugehen.

Die Ausstellung und der begleitende Katalog zeichnen die Entstehung und Entwicklung der sozialen Bewegungen in Jena nach. Ausgehend von den Lebens- und Arbeitsverhältnissen in der stark expandierenden Stadt werden sowohl die Hintergründe für eine Organisation der Arbeiterschaft beleuchtet als auch die Umsetzung der politischen Ideen, wie beispielsweise in Streiks, näher betrachtet.
Der zeitliche Rahmen reicht dabei vom ersten Eintreffen August Bebels im Jahr 1869 bis zum Ausbruch der Novemberrevolution im Jahr 1918.

 

Öffnungszeiten:
Montag geschlossen
Dienstag, Mittwoch, Freitag 10 – 17 Uhr
Donnerstag 15 – 22 Uhr
Samstag und Sonntag 11 -18 Uhr

Okt
10
Mi
Ausstellung »Hannes Möller – Brandbücher | Aschebücher« in der Herzogin Anna Amalia Bibliothek in Weimar
Okt 10 2018 – Feb 16 2019 ganztägig
Ausstellung »Hannes Möller – Brandbücher | Aschebücher« in der Herzogin Anna Amalia Bibliothek in Weimar

Erstmals wird im Studienzentrum der Herzogin Anna Amalia Bibliothek eine Kunstausstellung gezeigt. Sie bildet den Auftakt für eine Reihe von Wechselausstellungen an diesem außergewöhnlichen Ort.

Im Rahmen seines Bibliotheken-Projektes beschäftigt den Künstler Hannes Möller die Welt der Bücher und Bibliotheken. Inspiriert durch einen Besuch der Cusanus-Bibliothek in Bernkastel-Kues 2007 nimmt das Thema Buch schon bald großen Raum in seinem Schaffen ein. Er bereist große, berühmte, aber auch kleine, unbekannte Bibliotheken in Deutschland, Frankreich, der Schweiz, England und Belgien. Durch ihre Bestände, Geschichte, Architektur oder Größe ist ihm jede Bibliothek eine einzigartige, inspirierende Station auf dem Weg zu den Büchern. Durch besondere Eigenheiten wie Farben, Licht, Geruch, Staub erhält sie zusätzlich ihren ganz besonderen, typischen, manchmal geheimnisvollen Ausdruck.

Im Kosmos der Bibliotheken entdeckt der Künstler einzelne, dort aufbewahrte Bücher. Es sind insbesondere die Jahrhunderte alten, teils aufwendig gefertigten Exemplare; die fragilen, verletzten und beschädigten Bücher mit ihren deutlichen Gebrauchsspuren in den häufig schier unüberschaubaren Regalreihen der Kathedralen des Wissens (A. Manguel), die er entdeckt und zum Gegenstand künstlerischer Auseinandersetzung macht.

In einer speziellen Mixed-Media-Technik, basierend auf Aquarell-/Gouache-Malerei auf Bütten, entstehen aus dieser Intention Möllers beeindruckende Bilder. Man könnte die Arbeiten gleichsam als Buch-Porträts klassifizieren – als mit künstlerischen Mitteln aus der Masse heraus gearbeitete Buch-Individuen.

In der vierzig Arbeiten umfassenden Ausstellung »Brandbücher | Aschebücher« im Weimarer Studienzentrum der Herzogin Anna Amalia Bibliothek werden erstmals beide Bild-Zyklen vollständig gezeigt. Sie porträtieren einen Teil der geschädigten und zerstörten Bücher, die der verheerende Bibliotheksbrand des Jahres 2004 hinterlassen hat. Der Zyklus »Brandbücher«, der zwischen 2010 und 2014 entsteht, enthält aus dem Bibliotheken-Projekt heraus weiterentwickelte Einzeldarstellungen der durch Hitze und Löschwasser geschädigten Bücher. Sie stellen das Bindeglied zu den »Aschebüchern« dar, jenem Zyklus, der mit dreißig Arbeiten den Schwerpunkt der Ausstellung bildet. Ebenso wie den »Brandbüchern« nähert sich der Künstler auch diesen verkohlten, teils bis zur Unkenntlichkeit geschmolzenen Objekten mit außerordentlicher Detailtreue. Um aber die größtmögliche Authentizität und Nähe zu ihren geschundenen Vorbildern zu erlangen, arbeitet Möller neben Farbe, Kohle und Rußpigmenten auch Originalasche der verbrannten Bücher – teils zu Pigmenten vermahlen, teils als grobe Stücke – in die »Aschebücher«-Bilder hinein.

Besucherinformationen
Eintritt frei

Öffnungszeiten
Mo Di Mi Do Fr 09:00 – 20:00 Uhr
Sa 09:00 – 17:00 Uhr

Feiertage:
Reformationstag 31.10. geschlossen
Weihnachtsfeiertage 22.12.18 bis 01.01.19 geschlossen

Okt
16
Di
Eröffnung des »Narrare-Festivals« in Jena
Okt 16 um 17:00

Im Oktober veranstaltet Lese-Zeichen erstmals das internationale Festival für Erzählkunst “Narrare” in Jena. In der ganzen Stadt werden eine Woche lang Veranstaltungen stattfinden. Erzählerinnen und Erzähler geben Geschichten weiter. Sie begegnen den Zuhörern ganz persönlich und schaffen mit dem Erzählen der verschiedensten Geschichten einen Raum, in welchem wir alle zuhause sein dürfen. Die Geschichten erzählen von der Sehnsucht nach Gerechtigkeit, nach Liebe, Sinn und Glück. Sie sind zeitlos und universal. Mythen, Märchen, Sagen usw. sind seit jeher die Wegbereiter der Migration. Sie machen nicht Halt vor Ländergrenzen, sie überschreiten diese seit Jahrhunderten und schaffen sich im neuen Kulturraum immer wieder eine neue Identität.

Erzählung Mit Naceur Charles Aceval in Jena
Okt 16 um 20:00

Im Oktober veranstaltet Lese-Zeichen erstmals das internationale Festival für Erzählkunst “Narrare” in Jena. In der ganzen Stadt werden eine Woche lang Veranstaltungen stattfinden. Erzählerinnen und Erzähler geben Geschichten weiter. Sie begegnen den Zuhörern ganz persönlich und schaffen mit dem Erzählen der verschiedensten Geschichten einen Raum, in welchem wir alle zuhause sein dürfen. Die Geschichten erzählen von der Sehnsucht nach Gerechtigkeit, nach Liebe, Sinn und Glück. Sie sind zeitlos und universal. Mythen, Märchen, Sagen usw. sind seit jeher die Wegbereiter der Migration. Sie machen nicht Halt vor Ländergrenzen, sie überschreiten diese seit Jahrhunderten und schaffen sich im neuen Kulturraum immer wieder eine neue Identität.

Naceur Charles Aceval stammt aus den algerischen Hochebenen. Er wuchs in den Nomadenzelten der Familie seiner Mutter auf. Diese und seine Großmutter haben ihm die Märchen erzählt, mit denen er seither lebt. Seine Geschichten entstammen der mündlichen Erzähltradition des Maghreb. Seit über 30 Jahren lebt er in Deutschland. Mit seiner warmen Stimme und dem ihm eigenen Charme schlägt er eine Brücke zwischen den Kulturen.

Okt
17
Mi
Erzählung mit Selma Scheele in Jena (geschlossene Veranstaltung)
Okt 17 um 10:00

Im Oktober veranstaltet Lese-Zeichen erstmals das internationale Festival für Erzählkunst “Narrare” in Jena. In der ganzen Stadt werden eine Woche lang Veranstaltungen stattfinden. Erzählerinnen und Erzähler geben Geschichten weiter. Sie begegnen den Zuhörern ganz persönlich und schaffen mit dem Erzählen der verschiedensten Geschichten einen Raum, in welchem wir alle zuhause sein dürfen. Die Geschichten erzählen von der Sehnsucht nach Gerechtigkeit, nach Liebe, Sinn und Glück. Sie sind zeitlos und universal. Mythen, Märchen, Sagen usw. sind seit jeher die Wegbereiter der Migration. Sie machen nicht Halt vor Ländergrenzen, sie überschreiten diese seit Jahrhunderten und schaffen sich im neuen Kulturraum immer wieder eine neue Identität.

Selma Scheele hat Theaterpädagogik und Erzählkunst in Berlin an der Universität der Künste studiert. Sie verzaubert mit ihren lebhaften Erzählungen Groß und Klein. Selma erzählt für jedes Alter und erschafft mit ausdrucksstarker Gestik und Mimik Figuren, plastische Bilder und berührende Momente. Sie erzählt ihre Geschichten in deutscher und türkischer Sprache.

Erzählung mit Selma Scheele in Jena (geschlossene Veranstaltung)
Okt 17 um 11:00

Im Oktober veranstaltet Lese-Zeichen erstmals das internationale Festival für Erzählkunst “Narrare” in Jena. In der ganzen Stadt werden eine Woche lang Veranstaltungen stattfinden. Erzählerinnen und Erzähler geben Geschichten weiter. Sie begegnen den Zuhörern ganz persönlich und schaffen mit dem Erzählen der verschiedensten Geschichten einen Raum, in welchem wir alle zuhause sein dürfen. Die Geschichten erzählen von der Sehnsucht nach Gerechtigkeit, nach Liebe, Sinn und Glück. Sie sind zeitlos und universal. Mythen, Märchen, Sagen usw. sind seit jeher die Wegbereiter der Migration. Sie machen nicht Halt vor Ländergrenzen, sie überschreiten diese seit Jahrhunderten und schaffen sich im neuen Kulturraum immer wieder eine neue Identität.

Selma Scheele hat Theaterpädagogik und Erzählkunst in Berlin an der Universität der Künste studiert. Sie verzaubert mit ihren lebhaften Erzählungen Groß und Klein. Selma erzählt für jedes Alter und erschafft mit ausdrucksstarker Gestik und Mimik Figuren, plastische Bilder und berührende Momente. Sie erzählt ihre Geschichten in deutscher und türkischer Sprache.

Erzählung mit Charles Naceur Aceval in Jena
Okt 17 um 18:00

Im Oktober veranstaltet Lese-Zeichen erstmals das internationale Festival für Erzählkunst “Narrare” in Jena. In der ganzen Stadt werden eine Woche lang Veranstaltungen stattfinden. Erzählerinnen und Erzähler geben Geschichten weiter. Sie begegnen den Zuhörern ganz persönlich und schaffen mit dem Erzählen der verschiedensten Geschichten einen Raum, in welchem wir alle zuhause sein dürfen. Die Geschichten erzählen von der Sehnsucht nach Gerechtigkeit, nach Liebe, Sinn und Glück. Sie sind zeitlos und universal. Mythen, Märchen, Sagen usw. sind seit jeher die Wegbereiter der Migration. Sie machen nicht Halt vor Ländergrenzen, sie überschreiten diese seit Jahrhunderten und schaffen sich im neuen Kulturraum immer wieder eine neue Identität.

Naceur Charles Aceval stammt aus den algerischen Hochebenen. Er wuchs in den Nomadenzelten der Familie seiner Mutter auf. Diese und seine Großmutter haben ihm die Märchen erzählt, mit denen er seither lebt. Seine Geschichten entstammen der mündlichen Erzähltradition des Maghreb. Seit über 30 Jahren lebt er in Deutschland. Mit seiner warmen Stimme und dem ihm eigenen Charme schlägt er eine Brücke zwischen den Kulturen.

Erzählung mit Ragnhild A. Mørch in Jena
Okt 17 um 19:00

Im Oktober veranstaltet Lese-Zeichen erstmals das internationale Festival für Erzählkunst “Narrare” in Jena. In der ganzen Stadt werden eine Woche lang Veranstaltungen stattfinden. Erzählerinnen und Erzähler geben Geschichten weiter. Sie begegnen den Zuhörern ganz persönlich und schaffen mit dem Erzählen der verschiedensten Geschichten einen Raum, in welchem wir alle zuhause sein dürfen. Die Geschichten erzählen von der Sehnsucht nach Gerechtigkeit, nach Liebe, Sinn und Glück. Sie sind zeitlos und universal. Mythen, Märchen, Sagen usw. sind seit jeher die Wegbereiter der Migration. Sie machen nicht Halt vor Ländergrenzen, sie überschreiten diese seit Jahrhunderten und schaffen sich im neuen Kulturraum immer wieder eine neue Identität.

Ragnhild A. Mørch studierte in Oslo und London Theaterregie, Theaterwissenschaften, Erzählkunst und Pantomime. Seit 2005 ist sie ausschließlich als Erzählerin tätig. Sehr häufig geht es in ihren Erzählprogrammen um Identität, Vorurteile und kulturelle Zugehörigkeit. Sie erzählt dreisprachig (deutsch, norwegisch, englisch) und ist ein Erlebnis für Auge, Ohr und Herz!

Eintritt nur mit vorheriger Anmeldung!

Vorpremiere mit Filmgespräch mit Rosa von Praunheim in Weimar
Okt 17 um 19:00

MÄNNERFREUNDSCHAFTEN – Vorpremiere mit Filmgespräch mit dem Regisseur Rosa von Praunheim

 

Wie schwul war Goethe? Und wie sieht es mit seinen Zeitgenossen aus? Inspiriert von Robert Tobins »Warm Brothers – Queer Theory and the Age of Goethe« geht Regisseur Rosa von Praunheim diesen und anderen Fragen nach. Queergelesene Inszenierungen von Briefwechseln, Lyrik und dramatischen Texten an den Orten ihres Entstehens werden durch Interviews mit Literaturwissenschaftlern und Historikerinnen kommentiert. So entsteht ein schillernder, abwechslungsreicher Film, der Genregrenzen sprengt und auf unterhaltsame Weise die Homoerotik und Homosexualität in der Weimarer Klassik beleuchtet. Im Anschluss an den Film Annette Seemann im Gespräch mit Rosa von Praunheim und dem Publikum.

D 2018, 85 min

R: Rosa von Praunheim, D: Matthias Luckey, Petra Hartung, Max Conrad, Sybille Enders, Sarina Radomski

Eine Veranstaltung der Stadtkulturdirektion in Zusammenarbeit mit dem Kino mon ami.

Okt
18
Do
Erzählung mit Ragnhild A. Mørch in Jena (geschlossene Veranstaltung)
Okt 18 um 09:45

Im Oktober veranstaltet Lese-Zeichen erstmals das internationale Festival für Erzählkunst “Narrare” in Jena. In der ganzen Stadt werden eine Woche lang Veranstaltungen stattfinden. Erzählerinnen und Erzähler geben Geschichten weiter. Sie begegnen den Zuhörern ganz persönlich und schaffen mit dem Erzählen der verschiedensten Geschichten einen Raum, in welchem wir alle zuhause sein dürfen. Die Geschichten erzählen von der Sehnsucht nach Gerechtigkeit, nach Liebe, Sinn und Glück. Sie sind zeitlos und universal. Mythen, Märchen, Sagen usw. sind seit jeher die Wegbereiter der Migration. Sie machen nicht Halt vor Ländergrenzen, sie überschreiten diese seit Jahrhunderten und schaffen sich im neuen Kulturraum immer wieder eine neue Identität.

Ragnhild A. Mørch studierte in Oslo und London Theaterregie, Theaterwissenschaften, Erzählkunst und Pantomime. Seit 2005 ist sie ausschließlich als Erzählerin tätig. Sehr häufig geht es in ihren Erzählprogrammen um Identität, Vorurteile und kulturelle Zugehörigkeit. Sie erzählt dreisprachig (deutsch, norwegisch, englisch) und ist ein Erlebnis für Auge, Ohr und Herz!

Erzählung mit Jürgen Steigmeier in Jena (geschlossene Veranstaltung)
Okt 18 um 10:30

Im Oktober veranstaltet Lese-Zeichen erstmals das internationale Festival für Erzählkunst “Narrare” in Jena. In der ganzen Stadt werden eine Woche lang Veranstaltungen stattfinden. Erzählerinnen und Erzähler geben Geschichten weiter. Sie begegnen den Zuhörern ganz persönlich und schaffen mit dem Erzählen der verschiedensten Geschichten einen Raum, in welchem wir alle zuhause sein dürfen. Die Geschichten erzählen von der Sehnsucht nach Gerechtigkeit, nach Liebe, Sinn und Glück. Sie sind zeitlos und universal. Mythen, Märchen, Sagen usw. sind seit jeher die Wegbereiter der Migration. Sie machen nicht Halt vor Ländergrenzen, sie überschreiten diese seit Jahrhunderten und schaffen sich im neuen Kulturraum immer wieder eine neue Identität.

Jürg Steigmeier ist ein Schweizer Urgestein. Unermüdlich recherchiert er alte Schweizer Märchen und Sagen, löst sie von der klassischen Vorlage, transportiert sie ins Heute und lässt Neues entstehen. Jürg ist ein Erzähler, der mit Haut und Haar in eine Geschichte hineinspringt und sie zum Leben erweckt. Seine Geschichten sind nicht neu erfunden, aber immer neu erzählt.

Erzählung mit Ragnhild A. Mørch in Jena (geschlossene Veranstaltung)
Okt 18 um 10:30

Im Oktober veranstaltet Lese-Zeichen erstmals das internationale Festival für Erzählkunst “Narrare” in Jena. In der ganzen Stadt werden eine Woche lang Veranstaltungen stattfinden. Erzählerinnen und Erzähler geben Geschichten weiter. Sie begegnen den Zuhörern ganz persönlich und schaffen mit dem Erzählen der verschiedensten Geschichten einen Raum, in welchem wir alle zuhause sein dürfen. Die Geschichten erzählen von der Sehnsucht nach Gerechtigkeit, nach Liebe, Sinn und Glück. Sie sind zeitlos und universal. Mythen, Märchen, Sagen usw. sind seit jeher die Wegbereiter der Migration. Sie machen nicht Halt vor Ländergrenzen, sie überschreiten diese seit Jahrhunderten und schaffen sich im neuen Kulturraum immer wieder eine neue Identität.

Ragnhild A. Mørch studierte in Oslo und London Theaterregie, Theaterwissenschaften, Erzählkunst und Pantomime. Seit 2005 ist sie ausschließlich als Erzählerin tätig. Sehr häufig geht es in ihren Erzählprogrammen um Identität, Vorurteile und kulturelle Zugehörigkeit. Sie erzählt dreisprachig (deutsch, norwegisch, englisch) und ist ein Erlebnis für Auge, Ohr und Herz!

Erzählung mit Naceuer Charles Aceval in Jena
Okt 18 um 18:00

Naceur Charles Aceval erzählt für Studenten und Interessierte

Im Oktober veranstaltet Lese-Zeichen erstmals das internationale Festival für Erzählkunst “Narrare” in Jena. In der ganzen Stadt werden eine Woche lang Veranstaltungen stattfinden. Erzählerinnen und Erzähler geben Geschichten weiter. Sie begegnen den Zuhörern ganz persönlich und schaffen mit dem Erzählen der verschiedensten Geschichten einen Raum, in welchem wir alle zuhause sein dürfen. Die Geschichten erzählen von der Sehnsucht nach Gerechtigkeit, nach Liebe, Sinn und Glück. Sie sind zeitlos und universal. Mythen, Märchen, Sagen usw. sind seit jeher die Wegbereiter der Migration. Sie machen nicht Halt vor Ländergrenzen, sie überschreiten diese seit Jahrhunderten und schaffen sich im neuen Kulturraum immer wieder eine neue Identität.

Naceur Charles Aceval stammt aus den algerischen Hochebenen. Er wuchs in den Nomadenzelten der Familie seiner Mutter auf. Diese und seine Großmutter haben ihm die Märchen erzählt, mit denen er seither lebt. Seine Geschichten entstammen der mündlichen Erzähltradition des Maghreb. Seit über 30 Jahren lebt er in Deutschland. Mit seiner warmen Stimme und dem ihm eigenen Charme schlägt er eine Brücke zwischen den Kulturen.

Erzählung mit Jürg Steigmeier in Jena (geschlossene Veranstaltung)
Okt 18 um 20:00

Im Oktober veranstaltet Lese-Zeichen erstmals das internationale Festival für Erzählkunst “Narrare” in Jena. In der ganzen Stadt werden eine Woche lang Veranstaltungen stattfinden. Erzählerinnen und Erzähler geben Geschichten weiter. Sie begegnen den Zuhörern ganz persönlich und schaffen mit dem Erzählen der verschiedensten Geschichten einen Raum, in welchem wir alle zuhause sein dürfen. Die Geschichten erzählen von der Sehnsucht nach Gerechtigkeit, nach Liebe, Sinn und Glück. Sie sind zeitlos und universal. Mythen, Märchen, Sagen usw. sind seit jeher die Wegbereiter der Migration. Sie machen nicht Halt vor Ländergrenzen, sie überschreiten diese seit Jahrhunderten und schaffen sich im neuen Kulturraum immer wieder eine neue Identität.

Jürg Steigmeier ist ein Schweizer Urgestein. Unermüdlich recherchiert er alte Schweizer Märchen und Sagen, löst sie von der klassischen Vorlage, transportiert sie ins Heute und lässt Neues entstehen. Jürg ist ein Erzähler, der mit Haut und Haar in eine Geschichte hineinspringt und sie zum Leben erweckt. Seine Geschichten sind nicht neu erfunden, aber immer neu erzählt.

Okt
19
Fr
Erzählung mit Dorothee Herrmann in Krölpa
Okt 19 um 09:00

Dorothee Herrmann – Der Gesang der Feen

DoroFee/ Dorothee Eva Herrmann, geboren 1973. Illustratorin, Malerin und Autorin mit dem Schwerpunkt Märchen, Sagen, Mythen, insbesondere Elfen, Engel und Drachen wohnt in ihrer Wahlheimat Jena. Sie arbeitet im „Atelier der Fee“ im Kulturbahnhof Jena. Zu ihren Arbeiten zählen Kinderbuchillustrationen, Geschenkbücher, Grafiken für CD-Cover und Booklets, Zeitschriften/Werbung, Grußkarten, großformatige Malerei auf Wand, Leinwand und Holz, Porträtmalerei, Kinderschminken, Bellypainting, Kurse in Märchenmalerei und kreativer Malerei, Kita-Ausstattung, Lesungen aus Kinderbüchern, Workshops.

Seit 2008 bis heute Ausbildung in verschiedenen Meisterkursen bei den Illustratoren Quint Buchholz, Vitali Konstantinov, Reinhard Michl und Annette Bley

Erzählung mit Kristin Petrasch in Krölpa
Okt 19 um 09:00

Kristin Petrasch – Tashi und die Naturgeister

Das Mädchen Tashi lebt mit ihrer kleinen Familie in einem Zeltlager im fruchtbaren Tal des Flusses Yalung in Tibet. Sie liebt ihre Mutter Kelsang und ihre Großmutter Nyima. Und da sind noch ihre besten Freunde die Schafe, die sie jeden Tag auf der Weide beaufsichtigt, bei jedem Wetter. Als sie eines Morgens aufwacht, ist aber alles anders als sonst. Etwas Unerwartetes kündigt sich an. Wie Tashi den letzten Willen der Großmutter erfüllen lernt, indem sie das scheinbar Unmögliche möglich macht, davon erzählt diese einfühlsame Geschichte. Die Bilder zeichnete der in China sehr bekannte Maler Huang Huihuang.

Erzählung mit Rolf Barth in Krölpa
Okt 19 um 09:00

Rolf Barth – Ein Fall fürs Alphabet

Aus dem Vorlesebuch von Herrn Wolke sind sämtliche Buchstaben verschwunden: Ein Fall fürs Alphabet, das sich sofort nach Himmelsburg aufmacht. Das Detektivduo M & B hat schon bald einen Verdacht: Alle Spuren führen nach Zappendusterhausen! Dort hat König Xnix das Lesen und Schreiben verboten. Aber die Kinder möchten gerne Geschichten erzählen und stehlen die Buchstaben. Gelingt es Herrn Wolke und seinen Freunden in das bestens gesicherte Zappendusterhausen zu gelangen und dort nicht nur die verschwundenen Buchstaben zu finden, sondern auch die Kinder gegen König Xnix zu unterstützen?

Erzählung mit Verena Zeltner in Krölpa
Okt 19 um 09:00

Verena Zeltner – Nelly Goldhaar und das verschwundene Himmelblau

Nelly Goldhaar lebt mit ihrem Großvater und ihrem besten Freund Fantamur, einem zottigen Hirtenhund, in einem kleinen Fischerdorf.

Eines Morgens geht die Sonne nicht mehr auf. Ewige Nacht und Kälte breitet sich über Land und Meer aus. Keiner weiß, was zu tun ist. Tapfere Männer ziehen aus, um herauszufinden, ob irgendwo im Lande noch Sommer und Sonne sei; doch sie kehren unverrichteter Dinge wieder zurück.

Aber Nelly will das nicht hinnehmen. So macht sie sich gemeinsam mit Fantamur auf die Suche nach dem verschwundenen Himmelblau …

Noch ahnt sie nicht, welch beschwerlicher Weg vor ihnen liegt, noch weiß sie nichts von den sieben Brücken, vom Zauberwald und seinen freundlichen Bewohnern – und schon gar nichts von dem geheimnisvollen König der Finsternis …

Erzählung mit Selma Scheele in Jena (geschlossene Veranstaltung)
Okt 19 um 10:00

Im Oktober veranstaltet Lese-Zeichen erstmals das internationale Festival für Erzählkunst “Narrare” in Jena. In der ganzen Stadt werden eine Woche lang Veranstaltungen stattfinden. Erzählerinnen und Erzähler geben Geschichten weiter. Sie begegnen den Zuhörern ganz persönlich und schaffen mit dem Erzählen der verschiedensten Geschichten einen Raum, in welchem wir alle zuhause sein dürfen. Die Geschichten erzählen von der Sehnsucht nach Gerechtigkeit, nach Liebe, Sinn und Glück. Sie sind zeitlos und universal. Mythen, Märchen, Sagen usw. sind seit jeher die Wegbereiter der Migration. Sie machen nicht Halt vor Ländergrenzen, sie überschreiten diese seit Jahrhunderten und schaffen sich im neuen Kulturraum immer wieder eine neue Identität.

Selma Scheele hat Theaterpädagogik und Erzählkunst in Berlin an der Universität der Künste studiert. Sie verzaubert mit ihren lebhaften Erzählungen Groß und Klein. Selma erzählt für jedes Alter und erschafft mit ausdrucksstarker Gestik und Mimik Figuren, plastische Bilder und berührende Momente. Sie erzählt ihre Geschichten in deutscher und türkischer Sprache.

Erzählung mit Rolf Barth in Krölpa
Okt 19 um 10:30

Rolf Barth – Leseshow – die Geschichte von der Angst

Auf Anregung vieler Eltern haben wir uns in unserem neuen Buch mit der kindlichen Angst vor dem Einschlafen befasst. Jedes Kind ist anders und bei jedem nehmen die Ängste verschiedene Gestalten an. Bei Tim ist es ein Monster, das jeden Abend vor seinem Bett sitzt und ihn am Einschlafen hindert.

Gemeinsam mit Herrn Wolke reist Tim in seinen Kopf und entdeckt, dass das Monster nur in seinen Gedanken existiert. Also kann er sich das Monster so denken, wie er das möchte. Und das tut Tim – und zwar auf sehr originelle und witzige Weise.

Mit dem Buch wollen wir Kindern helfen zu erkennen, dass sie mit ihren Ängsten nicht alleine sind. Eltern bietet das Buch Lösungsansätze, mit diesem Phänomen kreativ umzugehen.

Erzählung mit Selma Scheele in Jena (geschlossene Veranstaltung)
Okt 19 um 11:00

Im Oktober veranstaltet Lese-Zeichen erstmals das internationale Festival für Erzählkunst “Narrare” in Jena. In der ganzen Stadt werden eine Woche lang Veranstaltungen stattfinden. Erzählerinnen und Erzähler geben Geschichten weiter. Sie begegnen den Zuhörern ganz persönlich und schaffen mit dem Erzählen der verschiedensten Geschichten einen Raum, in welchem wir alle zuhause sein dürfen. Die Geschichten erzählen von der Sehnsucht nach Gerechtigkeit, nach Liebe, Sinn und Glück. Sie sind zeitlos und universal. Mythen, Märchen, Sagen usw. sind seit jeher die Wegbereiter der Migration. Sie machen nicht Halt vor Ländergrenzen, sie überschreiten diese seit Jahrhunderten und schaffen sich im neuen Kulturraum immer wieder eine neue Identität.

Selma Scheele hat Theaterpädagogik und Erzählkunst in Berlin an der Universität der Künste studiert. Sie verzaubert mit ihren lebhaften Erzählungen Groß und Klein. Selma erzählt für jedes Alter und erschafft mit ausdrucksstarker Gestik und Mimik Figuren, plastische Bilder und berührende Momente. Sie erzählt ihre Geschichten in deutscher und türkischer Sprache.

Musikalische Lesung mit Ilja Richter in Suhl
Okt 19 um 19:00

Ilja Richter bietet im Alleingang eine Hommage an einen Verkannten: Den bekanntesten deutschen Autor des 20. Jahrhunderts, Karl May. Solo für einen Solisten, denn mit Zweisamkeit hatte Eigenbrötler May zeitlebens seine Schwierigkeiten. Neben gelesenen Parts aus Büchern von Karl May und Anekdoten aus dem Leben des Schriftstellers erwartet die Zuschauer ein bunter Abend mit Richters komponierten und getexteten Liedern. Außerdem kommen zu Wort: Karl May-Fans wie Adolf Hitler, Friedensnobel-Preisträgerin Bertha von Suttner oder Schriftsteller Carl Zuckmayer. Letzterer taufte vor lauter Karl May-Begeisterung seine Tochter auf den Namen ‚Winnetou’. In 90 Minuten schildert Ilja Richter Mays Schicksalsweg: Vom Kleinkriminellen zum Bestseller-Autor. Hochstapler und Genie zugleich! Da war so viel mehr, und doch immer zu wenig für den armen Sohn eines Webers. Sein Vater prügelte, mangels eigener Bildung, den kleinen Karl ins Bildungsbürgertum, in dem er aber immer ein Außenseiter blieb. Mit einer unglaublichen Auflage von 200 Millionen verkauften Büchern ist Karl May heute noch Deutschlands erfolgreichster Schriftsteller.

Ilja Richter steht seit seinem neunten Lebensjahr auf der Bühne. Mit 16 moderierte er im ZDF die POP-SHOW »HOT AND SWEET« (1969/1970), den Vorläufer der heute legendären »DISCO«. Ab dem 30. Lebensjahr wandte er sich dem Theater zu. Unzählige Film und Fernseh-Parts sind für ihn angenehme Nebengleise. Über 50 Theaterinszenierungen – von der Komödie bis zur Tragödie – nennt er sein seit 50 Jahren laufendes Praktikum.

www.iljarichter.de

Internationale Erzähler zu Gast in der Villa Rosenthal Jena
Okt 19 um 19:30

»Von Zaunhütern und Grenzgängern«. Mit internationalen Erzählern

Das Festival »Narrare« lädt zu einem wahrhaft grenzüberschreitenden Abend ein. Künstler unterschiedlichster Herkunft, verschiedene Kunstsparten und Generationen erzählen »Von Zaunhütern und Grenzgängern« und teilen sich die Bühne. Erleben Sie Erzählkunst, Poetry Slam, Livezeichnen, Musik und genießen Sie das erlesene Getränkeangebot der Outbird-Bar!

Mitwirkende :

Ragnhild A. Mørch studierte in Oslo und London Theaterregie, Theaterwissenschaften, Erzählkunst und Pantomime. Seit 2005 ist sie ausschließlich als Erzählerin tätig. Sehr häufig geht es in ihren Erzählprogrammen um Identität, Vorurteile und kulturelle Zugehörigkeit. Sie erzählt dreisprachig (deutsch, norwegisch, englisch) und ist ein Erlebnis für Auge, Ohr und Herz!

Naceur Charles Aceval stammt aus den algerischen Hochebenen. Er wuchs in den Nomadenzelten der Familie seiner Mutter auf. Diese und seine Großmutter haben ihm die Märchen erzählt, mit denen er seither lebt. Seine Geschichten entstammen der mündlichen Erzähltradition des Maghreb. Seit über 30 Jahren lebt er in Deutschland. Mit seiner warmen Stimme und dem ihm eigenen Charme schlägt er eine Brücke zwischen den Kulturen.

Jürg Steigmeier ist ein Schweizer Urgestein. Unermüdlich recherchiert er alte Schweizer Märchen und Sagen, löst sie von der klassischen Vorlage, transportiert sie ins Heute und lässt Neues entstehen. Jürg ist ein Erzähler, der mit Haut und Haar in eine Geschichte hineinspringt und sie zum Leben erweckt. Seine Geschichten sind nicht neu erfunden, aber immer neu erzählt.

Tanasgol Sabbagh, geboren im Iran, aufgewachsen in Deutschland, ist eine Spoken-Word-Performerin. Seit 2011 ist sie deutschlandweit auf Poetry-Slam-Bühnen unterwegs. Sie beschäftigt sich in ihren Texten oft mit gesellschaftlichen Konflikten, zu denen sie immer einen persönlichen Bezug herstellt. Mit samtweicher Stimme, philosophischem Tiefgang und messerscharfen Pointen zieht sie die Zuhörer in ihren Bann.

Friedrich Herrmann stammt aus Jena und ist seit einiger Zeit Vollzeit-Schauspieler und Slam-Poet. Er ist deutschlandweit auf Poetry Slam-Bühnen unterwegs. In Jena spielt er Improvisationstheater bei der Gruppe »Rababakomplott« und betreibt die Lesebühne »Sebastian ist krank«. Mit Witz und Scharfsinn begeistert er das Publikum. Die Stadt Jena kann stolz auf ihn sein.

Klaus Wegener ist Musiker mit Leib und Seele. Er studierte klassische Klarinette und Jazzsaxophon. Seine musikalischen Aktivitäten führten ihn nach Schweden, Finnland, Russland, Polen, England, Frankreich, Österreich, Schweiz, Italien, Spanien, Griechenland, Ägypten, Malawi, Simbabwe, Brasilien, Mexico und in den Sudan.

Sandra Bach (Sandruschka) ist Livezeichnerin und lebt in Weimar. Sie studierte Kommunikationsdesign und arbeitet freiberuflich als Zeichnerin, Illustratorin und Art-Direktorin. Sandra transportiert Inhalte in Bilder. Dies tut sie schnell, witzig, emotional, sachkundig und zielgruppengerecht. Sie bei der Arbeit zu erleben ist eine wahre Freude. Sandra Bach erstellte das Logo für das Festival »Narrare«.

Tristan Rosenkranz und seine Kollegen versorgen uns an diesem Abend mit erlesenen Getränken. Tristan lebt in Gera. Er ist Autor, Inhaber der Agentur »Outbird«, Verleger, Veranstalter, Herausgeber des Magazins »Outscapes« und zu ausgewählten Veranstaltungen Caterer für internationale Whisky- sowie weitere ausgezeichnete Getränkespezialitäten.

Antje Horn stammt aus Jena. Sie ist Erzählerin mit Leib und Seele und Moderatorin dieses Abends. Bekannt ist sie als Dexelstipendiatin der Stadt Jena, Stipendiatin der Kulturstiftung Thüringen, Initiatorin des Festivals « Narrare » und weiterer Veranstaltungsreihen im Thüringer Raum.

Okt
20
Sa
»Narrare«-Familiennachmittag in Jena
Okt 20 um 15:30

»Das Notenboot«. Der Narrare-Familiennachmittag

Der »Narrare-Familiennachmittag« in der Villa Rosenthal lädt zu einer abenteuerlichen Reise ein. Junge Nachwuchserzähler*innen und Musiker*innen erzählen die Geschichte des Notenbootes, geschrieben von Paula Sauer. Nach der Vorstellung können Boote und Anderes gebastelt und gemalt werden. Es gibt Limo, Kakao und Kuchen.

Mitwirkende: Kinder der Kinder-Musikwerkstatt Jena.

Paula Sauer ist Musikerin, Autorin, Musiktherapeutin, Erzieherin und Gründerin der Kinder.Musikwerkstatt Jena.

Simone Jakob ist Ergotherapeutin mit Herz und Verstand. Sie arbeitet seit vielen Jahren mit Kindern, die « irgendwie anders » sind.

Tristan Rosenkranz ist Autor, Verleger, Veranstalter, Caterer, Initiator der Agentur Outbird und Herausgeber des Magazins Outscapes.

Antje Horn ist Erzählerin und fungierte bei diesem Projekt als Leiterin der Erzählwerkstatt. Sie ist Initiatorin und künstlerische Leiterin des Festivals «Narrare».

Erzählung und Mitmach-Theater mit Max Schreiner in Krölpa
Okt 20 um 16:00

Max Schreiner erzählt Fantasiegeschichten – Mitmach-Theater

Gemeinsam mit der Gemeinde und der Grundschule Krölpa veranstaltet der Lese-Zeichen e.V. seit 2008 die Krölpaer Kinderliteraturtage nach dem Vorbild der Thüringer Literatur- und Autorentage.

An zwei Tagen im Oktober dreht sich dabei in den Gemäuern der über 100 Jahre alten Schule alles um die Welt der Wörter und Phantasie, wobei es uns wichtig ist, dass die Kinder nicht nur abenteuerlichen Geschichten lauschen, die gelesen, erzählt oder gesungen werden, sondern auch selbst mit Schriftstellern, Märchenerzählern oder Liedermachern ins Gespräch kommen können und zur Entdeckung ihres eigenen kreativen Potenzials angeregt werden. Zu den Kinderliteraturtagen rufen wir deshalb jährlich einen Schreibwettbewerb für Grundschüler entlang von Saale und Orla aus. Die besten Einsendungen präsentieren und prämieren wir im Rahmen eines bunten Familienprogramms.

Lange Nacht der Geschichten in der Villa Rosenthal in Jena
Okt 20 um 19:30

Die Lange Nacht der Geschichten. Mit internationalen Erzählern

Kann man «Zaunhüter und Grenzgänger» zugleich sein ? Fünf Erzähler*innen aus verschiedenen Ländern erzählen von Torwächtern und Wanderern zwischen den Welten, Stillstand und Bewegung, Bewahrung und Erneuerung, gestern und heute. Für erlesene Getränke sorgt die Outbird-Bar.

Mitwirkende:

Selma Scheele hat Theaterpädagogik und Erzählkunst in Berlin an der Universität der Künste studiert. Sie verzaubert mit ihren lebhaften Erzählungen Groß und Klein. Selma erzählt für jedes Alter und erschafft mit ausdrucksstarker Gestik und Mimik Figuren, plastische Bilder und berührende Momente. Sie erzählt ihre Geschichten in deutscher und türkischer Sprache.

Ragnhild A. Mørch studierte in Oslo und London Theaterregie, Theaterwissenschaften, Erzählkunst und Pantomime. Seit 2005 ist sie ausschließlich als Erzählerin tätig. Sehr häufig geht es in ihren Erzählprogrammen um Identität, Vorurteile und kulturelle Zugehörigkeit. Sie erzählt dreisprachig (deutsch, norwegisch, englisch) und ist ein Erlebnis für Auge, Ohr und Herz !

Naceur Charles Aceval stammt aus den algerischen Hochebenen. Er wuchs in den Nomadenzelten der Familie seiner Mutter auf. Diese und seine Großmutter haben ihm die Märchen erzählt, mit denen er seither lebt. Seine Geschichten entstammen der mündlichen Erzähltradition des Maghreb. Seit über 30 Jahren lebt er in Deutschland. Mit seiner warmen Stimme und dem ihm eigenen Charme schlägt er eine Brücke zwischen den Kulturen.

Jürg Steigmeier ist ein Schweizer Urgestein. Unermüdlich recherchiert er alte Schweizer Märchen und Sagen, löst sie von der klassischen Vorlage, transportiert sie ins Heute und lässt Neues entstehen. Jürg ist ein Erzähler, der mit Haut und Haar in eine Geschichte hineinspringt und sie zum Leben erweckt. Seine Geschichten sind nicht neu erfunden, aber immer neu erzählt.

Antje Horn stammt aus Jena. Sie ist Erzählerin mit Leib und Seele, Herz und Verstand. Bekannt ist sie als Dexelstipendiatin der Stadt Jena, Stipendiatin der Kulturstiftung Thüringen, Initiatorin und künstlerische Leiterin des Festivals « Narrare » und weiterer Veranstaltungsreihen im Thüringer Raum.

Klaus Wegener ist Musiker mit Leib und Seele. Er studierte klassische Klarinette und Jazzsaxophon. Seine musikalischen Aktivitäten führten ihn nach Schweden, Finnland, Russland, Polen, England, Frankreich, Österreich, Schweiz, Italien, Spanien, Griechenland, Ägypten, Malawi, Simbabwe, Brasilien, Mexico und in den Sudan.

Tristan Rosenkranz und seine Kollegen versorgen uns an diesem Abend mit erlesenen Getränken. Tristan lebt in Gera. Er ist Autor, Inhaber der Agentur „Outbird“, Verleger, Veranstalter, Herausgeber des Magazins « Outscapes » und zu ausgewählten Veranstaltungen Caterer für internationale Whisky- sowie weitere ausgezeichnete Getränkespezialitäten.

Konzert mit den Octavians in Krölpa
Okt 20 um 20:00

“Die Goldenen 20er” Konzert mit den Octavians

Erleben Sie in Krölpa den Charme der 20er Jahre – mit den unvergesslichen Lieder der Comedian Harmonists und vielen mehr – interpretiert von einem der bekanntesten Vokalensembles Deutschlands: den Octavians! Die Octavians sind mehrfacher Preisträger verschiedener A-cappella-Wettbewerbe und brillieren durch ihren homogenen Klang und ihre musikalische Vielseitigkeit. Dabei gelingt ihnen die Gratwanderung zwischen humoristischem und geistlichem Liedgut. Ihre drei Countertenöre verleihen der Gruppe eine unverwechselbare Klangfarbe und ermöglichen ihr auf diese Weise ein Spektrum vom höchsten Sopran bis zum tiefen Bass zu intonieren. In den 11 Jahren ihres Bestehens erweiterte sich das Repertoire der Octavians stetig und umfasst mittlerweile geistliche und weltliche A-cappella-Werke aus über acht Jahrhunderten von den Anfängen der Mehrstimmigkeit bis zum zeitgenössischen Jazz und Pop.

In Krölpa präsentieren die Ocativians ihr Programm “Die Goldenen 20er”. Inhaltlich wird ein breites Spektrum mit Arrangements der Comedian Harmonists über Jazz-Standards bis hin zu Bearbeitungen bekannter Pop-Titel geboten. Die Octavians werden vom Pianisten Michael Ebert am Flügel begleitet.

Musikalisch begleitete Lesung mit Eva Mattes in Suhl
Okt 20 um 20:30

Astrid Lindgren: Die Menschheit hat den Verstand verloren

Viele Jahre bevor ihre berühmten Kinderbücher entstanden, schrieb Astrid Lindgren ihre Gedanken über das dunkelste Kapitel des 20. Jahrhunderts in ihren Tagebüchern nieder. Sie schildert ihren Alltag, stellt aber auch Fragen, die heute wieder von erschreckender Aktualität sind: Was tun, wenn Fremdenfeindlichkeit das Denken und Handeln der Menschen bestimmt? Wie kann jeder Einzelne von uns Stellung beziehen?

Gleich nach dem Erscheinen der Tagebücher 2015 hat Eva Mattes – die am Theater und im Film mit Regisseuren wie Peter Zadek, Rainer Werner Fassbinder, Werner Herzog arbeitete und bis 2016 als Tatortkommissarin Klara Blum ermittelte – Lindgrens Kriegstagebücher als Hörbuch aufgenommen. Jetzt hat Eva Mattes gemeinsam mit der Musikerin und Autorin Irmgard Schleier daraus eine musikalisch begleitete Lesung entwickelt, die beide seit 2017 exklusiv auf Theaterbühnen vorstellen. Kapitel aus den Tagebüchern und Auszüge aus »Pippi Langstrumpf« wechseln ab mit literarischen Chansons aus dem Exil, jiddischen Liedern aus dem Widerstand sowie Wiegen- und Kinderliedern aus Nord- und Osteuropa.

Eva Mattes, Rezitation | Jakob Neubauer, Akkordeon | Irmgard Schleier, Klavier, Programm und Produktion

Die Veranstaltung wird exklusiv präsentiert von Freies Wort.

www.evamattes.com
www.irmgardschleier.de
www.jakob-neubauer.de

Okt
21
So
Konzert mit dem Chor »Viva la musica« in Suhl-Heinrichs
Okt 21 um 17:00

Chor-Konzert mit Viva la musica

Die 1997 gegründete Vokalgruppe »Viva la Musica« aus Tiefenort in Südthüringen singt Lieder der verschiedensten musikalischen Stilrichtungen unter der Leitung von Jochen Wölkner. Heitere Madrigale der Renaissancezeit von Komponisten wie Hassler, di Lasso oder Gastoldi erklingen neben romantischen Liedern von Brahms oder Rheinberger. Eine ganz andere, eigene Klangwelt führt Sie zu Folksongs und Volksliedern aus aller Welt in klangschönen Chorversionen. Zeitgenössische geistliche und weltliche Chormusik sowie a cappella Bearbeitungen verschiedener Pop-Songs, z. B. von den »King’s Singers« oder den »Wise Guys«, bringen Sie zurück in unsere Zeit.

In der aktuellen Besetzung (Sopran: Teresa Wölkner, Katrin Sprycha, Alt: Ute Möhring, Kirsten Mey, Tenor: Hagen Karn, Jochen Wölkner, Bass: Steffen Distel) singt das Vokalensemble seit 2008.

Alle Choristen haben die Musik als Leidenschaft für sich entdeckt: Das Singen als Gelegenheit, Gefühl durch rhythmische, harmonische & dynamische Elemente zum Ausdruck zu bringen. Dies bietet den Sängerinnen und Sängern neben Beruf und Alltag Gelegenheit, die anderen Saiten in sich zum Klingen zu bringen. Dass dadurch auch ein Publikum bewegt und begeistert werden kann, verstärkt das empfundene Glück.

Viva la Musica hat sich erfolgreich am 1. Südthüringer Chorfestival beteiligt und zum großen Südthüringer Chorfestival im September 2017 vor mehr als 1.600 begeisterten Zuschauern einen umjubelten Auftritt gefeiert. www.viva-la-musica.net

Okt
23
Di
Eine märchenhafte Weltreise mit Hansi von Märchenborn in der Grundschule Bottendorf
Okt 23 um 09:00

»Eine märchenhafte Weltreise – Märchen, Lieder und Instrumente aus aller Welt« mit Hansi von Märchenborn.

 

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Reihe »Thüringen liest!« der Landesfachstelle für Öffentliche Bibliotheken in Thüringen und des Deutschen Bibliotheksverbandes, LV Thüringen in Zusammenarbeit mit dem Thüringer Literaturrat statt. Mit freundlicher Unterstützung der Thüringer Staatskanzlei und der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen.

Okt
24
Mi
»Märchenhafte Weltreise« mit Hansi von Märchenborn in der Gemeinde- und Kurbibliothek Bad Klosterlausnitz
Okt 24 um 09:30

»Eine märchenhafte Weltreise – Märchen, Lieder und Instrumente aus aller Welt« – mit Hansi von Märchenborn.

 

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Reihe »Thüringen liest!« der Landesfachstelle für Öffentliche Bibliotheken in Thüringen und des Deutschen Bibliotheksverbandes, LV Thüringen in Zusammenarbeit mit dem Thüringer Literaturrat statt. Mit freundlicher Unterstützung der Thüringer Staatskanzlei und der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen.

Märchen für kleine und große Leute mit Andreas vom Rothenbarth in der Stadt- und Kreisbibliothek Zella-Mehlis
Okt 24 um 16:00

»Märchen für kleine und große Leute« – mit dem Märchenerzähler Andreas vom Rothenbarth.

 

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Reihe »Thüringen liest!« der Landesfachstelle für Öffentliche Bibliotheken in Thüringen und des Deutschen Bibliotheksverbandes, LV Thüringen in Zusammenarbeit mit dem Thüringer Literaturrat statt. Mit freundlicher Unterstützung der Thüringer Staatskanzlei und der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen.

Vernissage der Ausstellung von Andreas Berner und Paul-Celan-Lesung mit Lysann Schläfke in Jena
Okt 24 um 19:30

»Die Liebe: zwangsjackenschön«

Vernissage der Ausstellung von Andreas Berner.

Lysann Schläfke liest Gedichte von Paul Celan.

Mit Musik von Zuzanna Sosnowska (Cello).

 

Paul Celans Gedichte faszinieren: ihre Komposition und sprachlichen Neubildungen, ebenso wie das Geflecht aus historischen, literarischen, religiösen Daten, auf die sie verweisen. Wir begegnen darin der Trauer um die in der Shoa Ermordeten und wir begegnen der Frage nach Schuld. Wir begegnen auch dem Menschen Paul Celan, mit seiner Biographie, die getränkt ist von den traumatischen Erfahrungen des 20. Jahrhunderts, daneben seiner Erfahrung von Liebe und Glück, Enttäuschung und Einsamkeit.
Die Ausstellung zeigt Materialdrucke und Federzeichnungen von Andreas Berner. Die Arbeiten entstanden unter dem Einfluss von 17 Gedichten Paul Celans, sie sind jedoch keine Illustrationen: sie sind Assoziationen.

DIE HOCHWELT – verloren, die Wahnfahrt, die Tagfahrt. DIE SPUR EINES BISSES im Nirgends. BILDER entnarbte Leiber. DIE HOCHWELT – verloren, die Wahnfahrt, die Tagfahrt.
So beginnen einige der Gedichte Paul Celans, die Andreas Berner zu seinen Materialdrucken und Federzeichnungen inspiriert haben. Die Gedichte stammen aus den Bänden „Fadensonnen“, „Atemwende“ und „Lichtzwang“. Zur Vernissage der Ausstellung wird die Schauspielerin Lysann Schläfke die Gedichte Paul Celans lesen. Dazu wird sie von Zuzanna Sosnowska am Cello begleitet.
Die Rechte an den Gedichten von Paul Celan liegen beim Suhrkamp Verlag.

Lesung und Film mit Adriana Altaras in Suhl
Okt 24 um 20:00

Die Ich-Erzählerin dieses Romans heißt Adriana Altaras und sie erzählt mit hinreißender Tragikomik von den Absurditäten des Theateralltags, von einer unverhofften Familienzusammenführung und davon, warum die Shoah, die Tragödie des 20. Jahrhunderts, das Epizentrum ihres Schaffens ist. Adriana Altaras liebt es zu inszenieren – Opern, Theaterstücke, Komödien, Tragödien. Doch eines stellt sie immer wieder fest: Man muss Opfer dafür bringen. Wochenlang in der deutschen Einöde vor Anker gehen, das Heimweh in Süßsauer-Soße beim lokalen Chinesen ertränken, zweiundvierzig Namen und Lebensgeschichten binnen vierundzwanzig Stunden auswendig lernen, Zungenküsse auf der Bühne verbieten und gegebenenfalls den Inspizienten aus dem Schnürboden befreien. Ein mitreißendes und anrührendes Buch von tiefster Menschlichkeit.

Adriana Altaras wurde 1960 in Zagreb geboren, lebte ab 1964 in Italien, später in Deutschland. Sie studierte Schauspiel in Berlin und New York, spielte in Film- und Fernsehproduktionen (u.a. »Alles auf Zucker«) und inszeniert seit den Neunzigerjahren an Schauspiel- und Opernhäusern. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u.a. den Bundesfilmpreis, den Theaterpreis des Landes Nordrhein-Westfalen und den Silbernen Bären für schauspielerische Leistungen. 2012 erschien ihr Bestseller »Titos Brille«. 2014 folgte »Doitscha – Eine jüdische Mutter packt aus«, 2017 »Das Meer und ich waren im besten Alter«. Adriana Altaras lebt mit ihrer Familie in Berlin.

www.altaras.eu

Okt
27
Sa
Märchen mit Andreas vom Rothenbart in der Stadtbibliothek Altenburg
Okt 27 um 15:00

»Märchen für kleine und große Leute« mir dem Märchenerzähler Andreas vom Rothenbarth.

 

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Reihe »Thüringen liest!« der Landesfachstelle für Öffentliche Bibliotheken in Thüringen und des Deutschen Bibliotheksverbandes, LV Thüringen in Zusammenarbeit mit dem Thüringer Literaturrat statt. Mit freundlicher Unterstützung der Thüringer Staatskanzlei und der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen.

Okt
30
Di
Lesung und Konzert mit Ulf Annel und Jürgen Adlung in der Stadtbibliothek Gotha
Okt 30 um 19:00

Annelsurium mit Boogie drumherum – Lesung und Konzert mit Ulf Annel und Jürgen Adlung.

 

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Reihe »Thüringen liest!« der Landesfachstelle für Öffentliche Bibliotheken in Thüringen und des Deutschen Bibliotheksverbandes, LV Thüringen in Zusammenarbeit mit dem Thüringer Literaturrat statt. Mit freundlicher Unterstützung der Thüringer Staatskanzlei und der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen.

Nov
2
Fr
Erzählung mit Antje Horn und Suse Weise in Meiningen
Nov 2 um 19:30
Erzählung mit Antje Horn und Suse Weise in Meiningen @ Stadt- und Kreisbibliothek Meiningen | Meiningen | Thüringen | Deutschland

Schaurige, schöne und skurrile Geschichten, hart an der Kante zwischen dieser und der Anderswelt, Geschichten von Leibesfülle, Tagwerk und Liebesdiensten, skurrile Geschichten über merkwürdige Ereignisse um erstaunliche Leute aus Irland und Schottland, mit und ohne Alkohol, obendrein Wissenswertes über Whisky im Allgemeinen und Speziellen, slàinte mhath! Zum Wohl!

Suse Weisse ist Erzählerin und lebt in Potsdam. Seit vielen Jahren erzählt sie ihre Geschichten auf Bühnen, internationalen Festivals und Klassenzimmern aller Welt. Ihre Vorliebe gilt den rauen und mysteriösen Stoffen des Nordens .. zum Gruseln, zum Staunen, zum Lachen.
Antje Horn ist Erzählerin und lebt in Jena. Sie erzählt mit Händen und Füßen, Herz und Verstand, mal mit und mal ohne Musik. Sie reist mit dem Publikum durch ferne Länder und innere Welten. Gewohntes wird auf den Kopf gestellt, Unmögliches wird Wirklichkeit.

XVII. Weimarer Lyriknacht
Nov 2 um 20:00

Lyrik und Jazz mit Sylvia Geist, Ulf Stolterfoht und anderen.

Moderation: Nancy Hünger.

Nov
4
So
Erzählung mit Ute Lemm
Nov 4 um 11:00

„Mein Lieblingsbuch“ mit Ute Lemm

Seit zwei Jahren ist Ute Lemm die Chefplanerin am Theater Erfurt: Sie schreibt den Spielplan für alle Vorstellungen und Veranstaltungen und kümmert sich als Orchesterdirektorin auch um fehlende Instrumente, erkrankte Musiker und die Probenplanung für das nächste Konzert. Die gebürtige Schwerinerin ist ein echtes Theaterkind, war zwölf Jahre in ihrer Heimatstadt am Mecklenburgischen Staatstheater als Chefdisponentin, persönliche Referentin des Generalintendanten, Konzertdramaturgin und Operndirektorin tätig und bringt ihren Enthusiasmus für die vielen Facetten von Kunst nun in der Thüringer Landeshauptstadt ein. Die promovierte Musikwissenschaftlerin hat in Erfurt ihre persönliche Lieblingsstadt entdeckt und nutzt jede Gelegenheit, um der Verbindung aus Lebensart und Kulturgeschichte nachzugehen. Als Bücherwurm in der fünften Generation wird sie in der Reihe “Mein Lieblingsbuch” deutsche Amerika-Geschichten der letzten 200 Jahre vorstellen.

Hugendubel Filiale im Thüringen Park: Nordhäuserstraße 73t, 99091, Erfurt
Mo-Sa: 10.00-20.00 Uhr

Buchhandlung Hugendubel: Anger 62, 99084, Erfurt
Mo-Sa: 9.30–20.00 Uhr

Ticket Shop Thüringen: TA, OTZ, TLZ Pressehäuser/Service-Partner/angeschlossene Tourist Informationen
0361 227 5 227  www.ticketshop-thueringen.de

Herbstlese-Geschäftsstelle: Anger 37, 99084, Erfurt
Mo-Fr: 12.00 – 18.30 Uhr, Sa: 10.00 – 15.00 Uhr
0361 644 123 75  www.herbstlese.de

Nov
7
Mi
Märchen mit Angela Carl in der Gemeindebibliothek Dermbach
Nov 7 um 10:00

Angela Carl erzählt Märchen für junge Leute und solche, die jung geblieben sind.

 

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Reihe »Thüringen liest!« der Landesfachstelle für Öffentliche Bibliotheken in Thüringen und des Deutschen Bibliotheksverbandes, LV Thüringen in Zusammenarbeit mit dem Thüringer Literaturrat statt. Mit freundlicher Unterstützung der Thüringer Staatskanzlei und der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen.

Nov
10
Sa
Ausstellung »Grimms Märchen… und kein Ende – Europäische Kunstmärchen« im Romantikerhaus Jena
Nov 10 2018 – Mrz 3 2019 ganztägig

»Grimms Märchen… und kein Ende – Europäische Kunstmärchen«

Die Ausstellung dokumentiert die Entwicklung vom romantischen Kunstmärchen zum realitätsverbunden Wirklichkeitsmärchen.

Neben und nach den Brüdern Grimm hat es in der europäischen Kulturgeschichte zahlreiche weitere Märchensammler und -dichter gegeben, deren Schöpfungen allerdings eher dem Kunstmärchen als dem Volksmärchen zuzuordnen sind. Dazu gehören am Ende des 18. und zu Beginn des 19. Jahrhunderts Autoren wie Tieck, Brentano, Fouqué oder E.T.A Hoffmann, später Mörike, Hauff oder Storm.

Präsentiert werden zahlreiche Buchausgaben, darunter u.a. Brentanos »Gockel, Hinkel und Gackeleia« in der Erstausgabe von 1838 und historische Ausgaben des 19. Jahrhunderts von Fouqués »Undine«. Gerade in jüngerer Zeit haben Illustratoren die Kunstmärchen für sich entdeckt und phantasievolle Umsetzungen der Stoffe geschaffen. Zu sehen sind in der Ausstellung u.a. die Illustrationen von Jindra Čapek zu Hoffmanns »Der goldne Topf« und Friedrich Hechelmanns Arbeiten zu Mörikes »Die schöne Lau«. Breiten Raum nehmen auch die Illustrationen zu Hauffs Märchen »Das kalte Herz« ein, das die Besucher in der Ausstellung außergewöhnlich inszeniert erleben können …

 

Ausstellungsdauer:
10. November 2018 bis 3. März 2019

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag 10:00  Uhr – 17:00 Uhr

Nov
23
Fr
Lyrik und Chansons mit Je+Scha und Frau Lehmann in Suhl
Nov 23 um 19:30

KlangGedanken – Sommerkinder auf dem Weg ins Wir
Lyrik und Chansons mit Je+Scha und Frau Lehmann
Mit ihren oft lächelnd-schwermütigen, aber auch trotzig motzigen Gedichten nimmt Je+Scha alias Jenny Schauerhammer ihre Leser mit in eine Welt der Emotionen und farbgewaltigen Gedankenbilder. Wortakrobatik trifft auf Lautmalerei – und an mancher Stelle lugt ein bisschen Wahnsinn um die Ecke.

Frau Lehmann erzählt als Chansonette und Liedermacherin große und kleine Geschichten aus ihrer Welt. Ob Laut oder leise, schwermütig ernst oder beißend ironisch – sie führt ihre Zuhörer mit wandelbarer Stimme, begleitet vom Klavier, in kürzester Zeit durch die Höhen und Tiefen des Seins.

Zusammen machen sich die beiden Frauen auf den Weg, mit Gedichten, Liedern und gemeinsam vertonter Lyrik im Gepäck. Zwei Stimmen und ein Klavier nehmen ihr Publikum mit auf die Reise durch zart anmutende Welten aus Wut, Mut und klingender Melancholie. Wer sich darauf einlässt, wird vielleicht mit Erkenntnis belohnt. Vielleicht aber auch nicht.

Nov
25
So
Gesprächskonzert mit Peter Gülke und dem Klenke-Quartett auf Schloss Ettersburg
Nov 25 um 20:00

Gesprächskonzert mit Peter Gülke und dem Klenke Quartett, das Werke von Wolfgang Amadeus Mozart und Peter Tschaikowski spielt.

Nov
28
Mi
Kino-Abend: »Die Geträumten« in der Villa Rosenthal in Jena
Nov 28 um 19:30

Kino-Abend: »Die Geträumten«. Mit einer poetischen Einführung von André Schinkel.

Im Rahmen der Ausstellung »Paul Celan – Die Liebe: zwangsjackenschön«

 

Der Briefwechsel zwischen Paul Celan und Ingeborg Bachmann bildet die Textgrundlage für den Film „Die Geträumten“. Zwei junge Schauspieler, Anja Plaschg und Laurence Rupp, treffen sich in einem Tonstudio, um daraus zu lesen. Die dramatisch schwankenden Gefühle der Briefe – zwischen Rausch und Verlustangst, Entzücken und Erschrecken, Nähe und Fremdheit – gehen auf die Schauspieler über.

Die Liebesgeschichte zwischen Bachmann und Celan beginnt 1948 und sie endet mit dem Suizid Celans 1971 in Paris. Für Ingeborg Bachmann ist es die große Liebe ihres Lebens, und doch hört sie nie auf, in ihm den Fremden zu sehen und ein bisschen wohl auch zu fürchten: einen Juden aus Czernowitz, dessen Eltern im Holocaust umgekommen sind, während sie selbst nichts dergleichen erlebt hat.

Nov
30
Fr
Musikalische Lesung mit Thomas Rühmann und Tobias Morgenstern in Krölpa
Nov 30 um 20:00

»Seide« –  Eine Musikalische Lesung mit Thomas Rühmann und Tobias Morgenstern

 

Eine west-östliche Novelle von Alessandro Baricco mit Liedern von Rio Reiser. Eine Geschichte voller Leichtigkeit, Ferne und Musik.

Erzählt wird die sonderbare Reise des Seidenraupenhändlers Hervé Joncour bis ans Ende der Welt. Im Herbst 1861 bricht der südfranzösische Seidenhändler Hervé Joncour auf zu einer beschwerlichen Reise nach Japan, um Seidenraupen zu kaufen. Die Begegnung mit einer rätselhaften Schönheit erlaubt nur heimliche Blicke und eine kurze Botschaft – doch das reicht, um Hervés Leidenschaft zu entfachen. Jahr für Jahr treibt es ihn fortan wieder nach Japan. Doch niemals wird er auch nur die Stimme dieses Mädchens hören. Erst viele Jahre später begreift er das Geschehen.

Der beliebte Schauspieler Thomas Rühmann, bekannt u.a. aus “Tatort” und “In aller Freundschaft” liest die Geschichte. Er wird musikalisch begleitet von Tobias Morgenstern.

Dez
6
Do
Lesekonzert mit Ines Hommann auf Burg Ranis
Dez 6 um 19:30

»Romantische Schauergeschichten« – Lesekonzert mit Ines Hommann

 
Wenn die Tage dunkler werden, lädt die Burg Ranis ein, sich zu gruseln! Die Rezitatorin Ines Hommann präsentiert ein Programm mit Schauergeschichten, dabei wird sie am Klavier begleitet.

Im späten 18. Jahrhundert entdeckte eine junge Generation von Literaten und Künstlern die Nachtseiten der menschlichen Psyche. In deren Folge entstanden Geschichten, die heute zur “schwarzen Romantik” beziehungsweise zur “Schauerromantik” zählen. Einige der bekanntesten Vertreter dieser Unterströmung der Romantik sind Heinrich von Kleist, Edgar Allan Poe oder Eleonore von Wallenrod. Umrahmt werden die Geschichten von Liedern, unter anderem von Franz Schubert, Robert Schumann und Fanny Hensel.

Dez
9
So
“Mein Lieblingsbuch” mit Ingrid und Ulf Annel in Erfurt
Dez 9 um 15:00

“Mein Lieblingsbuch” mit Ingrid und Ulf Annel

„Das bisschen, was ich lese, schreib ich selber“ ging als flapsiger Spruch beim Schweriner Poetenseminar um, wo sich die Erfurter Ingrid und Ulf Annel kennenlernten. Wie sieht heute die Balance zwischen Lesen und Schreiben bei den beiden aus?

Ingrid Annel wollte als Kind Pianistin oder Allesforscherin werden, hat viele Neigungen und Berufe ausprobiert, ehe sie freiberufliche Autorin wurde. Ulf Annel, Autor und Kabarettist, ist in einem „Bücher-Haushalt“ aufgewachsen. Er war immer von Büchern umgeben, und auch im Tiefthaler Zuhause der Annels stehen viele Bücherregale.

Ein schreibendes Paar, das wie geschaffen ist für die Reihe “Mein Lieblingsbuch”.

Hugendubel Filiale im Thüringen Park: Nordhäuserstraße 73t, 99091, Erfurt
Mo-Sa: 10.00-20.00 Uhr

Buchhandlung Hugendubel: Anger 62, 99084, Erfurt
Mo-Sa: 9.30–20.00 Uhr

Ticket Shop Thüringen: TA, OTZ, TLZ Pressehäuser/Service-Partner/angeschlossene Tourist Informationen
0361 227 5 227  www.ticketshop-thueringen.de

Herbstlese-Geschäftsstelle: Anger 37, 99084, Erfurt
Mo-Fr: 12.00 – 18.30 Uhr, Sa: 10.00 – 15.00 Uhr
0361 644 123 75  www.herbstlese.de

Dez
12
Mi
»Paul Celan als Übersetzer« – Vortrag und Lesung von Martin Stiebert in Jena
Dez 12 um 19:30

»Fremde Nähe«. Paul Celan als Übersetzer
Vortrag und Lesung von Martin Stiebert
Musikalische Begleitung: Oliver Räumelt

 

Als Titel für eine Übersetzungssammlung notierte sich Celan einmal die Wendung »Fremde Nähe« – diese Formulierung wählte das Deutsche Literaturarchiv Marbach für seine große Ausstellung zu Celan als Übersetzer im Jahre 1997. Aus dem großartigen Katalog dieser Ausstellung bezieht Martin Stiebert viele Anregungen für seinen Vortrag. Es werden Gedichte von William Shakespeare, Jules Supervielle, Giuseppe Ungaretti und Ossip Mandelstamm im Original und ins Celans Übersetzung vorgestellt.

Dez
15
Sa
Antje Horn erzählt von »Zorn & Zärtlichkeit« in der Theaterfabrik Gera
Dez 15 um 20:00

Geschichten von Liebe und Sehnsucht, Streit und Versöhnung, frei erzählt von Antje Horn aus Jena.

Antje Horn ist Erzählerin. Sie liest nicht vor, sie erzählt frei, mit Händen und Füßen. Seit einigen Jahren leiht sie Märchen und Geschichten aus aller Welt ihre Stimme. Warum? Märchen und Geschichten sind stets auf Wanderschaft. Sie überwinden Ländergrenzen und Weltmeere, oft wird Gewohntes auf den Kopf gestellt, das Sanfte besiegt das Harte, Unmögliches wird Wirklichkeit, Uraltes und gerade Entstehendes verbinden sich während des Erzählens. Die Erzählerin reist mit dem Publikum durch ferne Länder und innere Welten. Wie arm wären wir ohne Märchen und Geschichten. Wir haben sie bitter nötig, gerade heute!

Feb
23
Sa
Antje Horn erzählt von »Zorn und Zärtlichkeit« im Schillerhaus Rudolstadt
Feb 23 um 19:30

„Zorn und Zärtlichkeit“. Erzählabend mit Antje Horn und Klaus Wegener

Antje Horn erzählt Geschichten von Flecken an den Wänden und Blutstropfen im Schnee.

Antje Horn ist Erzählerin. Sie liest nicht vor, sie erzählt frei, mit Händen und Füßen. Seit einigen Jahren leiht sie Märchen und Geschichten aus aller Welt ihre Stimme. Warum? Märchen und Geschichten sind stets auf Wanderschaft. Sie überwinden Ländergrenzen und Weltmeere, oft wird Gewohntes auf den Kopf gestellt, das Sanfte besiegt das Harte, Unmögliches wird Wirklichkeit, Uraltes und gerade Entstehendes verbinden sich während des Erzählens. Die Erzählerin reist mit dem Publikum durch ferne Länder und innere Welten. Wie arm wären wir ohne Märchen und Geschichten. Wir haben sie bitter nötig, gerade heute!

Klaus Wegener begleitet den Abend am Saxophon.

Dez
31
Di
Dummy
Dez 31 2030 – Dez 30 2044 ganztägig

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