Kalender

Ausstellungen

Jul
14
So
ganztägig Ausstellung ›Die F.N. –Schlaufe ...
Ausstellung ›Die F.N. –Schlaufe ...
Jul 14 – Okt 20 ganztägig
Ausstellung ›Die F.N. –Schlaufe – Ernstes und Heiteres aus dem Leben des fabelhaften Friedrich Nietzsche‹ im Romantikerhaus Jena @ Literaturmuseum »Romantikerhaus« Jena
Tho­mas Zieg­ler: Künst­le­ri­sche Arbei­ten eines Rebel­len und Roman­ti­kers   Der Künst­ler Tho­mas Zieg­ler setzt Fried­rich Nietz­sches phi­lo­so­phi­sches Leben ins Werk und gestal­tet mit Text und Bild den Schel­men­ro­man »Die F.N.-Schlaufe«. Das Werk ist eine toll­kühn[...]
Aug
2
Fr
ganztägig Ausstellung »Adele Schopenhauer ...
Ausstellung »Adele Schopenhauer ...
Aug 2 – Dez 15 ganztägig
»Adele Scho­pen­hauer – ›Weil ich so indi­vi­du­ell bin‹«   Adele Scho­pen­hauer (1797–1849) wird oft bloß als Schwes­ter des Phi­lo­so­phen Arthur oder Toch­ter der Salo­nière Johanna wahr­ge­nom­men. Nur wenige ken­nen ihr künst­le­ri­sches und dich­te­ri­sches Werk, dem[...]
Nov
10
So
ganztägig Ausstellung »Birger Jesch – Korr...
Ausstellung »Birger Jesch – Korr...
Nov 10 2019 – Feb 28 2020 ganztägig
Ausstellung »Birger Jesch – Korrespondenzen« im Romantikerhaus Jena @ Literaturmuseum »Romantikerhaus« Jena
Der Künst­ler Bir­ger Jesch begann 2007 unter befreun­de­ten ehe­ma­li­gen Akti­vis­ten der sub­kul­tu­rel­len Szene der DDR vor allem Hand­wer­ker und Künst­ler zu por­trä­tie­ren. Bir­ger Jesch’s Kor­re­spon­den­zen mit Freun­den und Künst­lern fin­det als Kom­mu­ni­ka­ti­ons­form Vor­bil­der bei den[...]
Dez
31
Di
ganztägig Dummy
Dummy
Dez 31 2030 – Dez 30 2044 ganztägig
 
Sep
19
Do
Vortrag von Dr. Francesca Müller-Fabbri in Weimar
Sep 19 um 17:00

»Meine Seele hat ein Gesell­schafts­kleid wie die veni­zia­ni­schen Schleier und Mas­ken« – Neues und wenig Bekann­tes über Adele Scho­pen­hauer

 

Vor­trag von Dr. Fran­ce­sca Mül­ler-Fab­bri, Wei­mar

 

Wer war Adele Scho­pen­hauer (1797–1848) – außer die Toch­ter der berühm­ten Autorin Johanna oder die Schwes­ter des bahn­bre­chen­den Phi­lo­so­phen Arthur? »Mich kennt fast nie­mand«, ver­traute sie in einem bewe­gen­den Brief ihrem Bru­der an, »denn meine Seele hat ein Gesell­schafts­kleid wie die Vene­zia­ni­schen Schleier und Mas­ken, von mir selbst sieht man nicht viel«. Und in der Tat zir­ku­lier­ten ihre lite­ra­ri­schen und künst­le­ri­schen Arbei­ten lange nur im engs­ten Freun­des­kreis oder unter dem Schutz der Anony­mi­tät. Die rei­chen Bestände des Goe­the- und Schil­ler-Archivs, zusam­men mit Objek­ten aus den Kunst­samm­lun­gen in Wei­mar, erlau­ben uns heute, einen Teil ihres Wer­kes wie­der zu ent­de­cken und damit end­lich ihren poe­ti­schen Geist sowie ihre visio­näre Gestal­tungs­kraft zu wür­di­gen.

Fran­ce­sca Mül­ler-Fab­bri stu­dierte Roma­nis­tik und Kunst­ge­schichte in Genua und Mar­seille, lebt und arbei­tet seit meh­re­ren Jah­ren in Wei­mar. Als Sti­pen­dia­tin der Klas­sik Stif­tung Wei­mar forscht sie über Künst­le­rin­nen der Goe­the-Zeit, Samm­lungs­ge­schich­ten und deutsch-ita­lie­ni­sche Kul­tur­be­zie­hun­gen im 19. und 20. Jahr­hun­dert. – Sie ist Kura­to­rin der Aus­stel­lung und Autorin des Begleit­hef­tes.

Die­ses Begleit­heft – im Archiv erhält­lich – beinhal­tet zahl­rei­che Aus­stel­lungs­ob­jekte wie Adele Scho­pen­hau­ers Tage­bü­cher sowie Manu­skripte von Gedich­ten, Mär­chen und Ita­li­en­auf­zeich­nun­gen, ihre fan­ta­sie­vol­len Sche­ren­schnitte, Aqua­relle und Ara­bes­ken. Sie wer­den kom­plet­tiert mit ori­gi­na­len Brie­fen, die Ein­blick geben in ihr Ver­hält­nis zum Bru­der, die enge Bezie­hung zum »Vater« Goe­the, die Freund­schaft zu wich­ti­gen Schrift­stel­le­rin­nen und Schrift­stel­lern wie Immer­mann und der Droste. Nicht zuletzt wird daran erin­nert, wie Adele Scho­pen­hau­ers viel­ge­stal­ti­ges Erbe durch ihre Freun­din­nen Otti­lie von Goe­the, All­wina From­mann und Sibylle Mer­tens-Schaaff­hau­sen nach Wei­mar gelangte.

Sep
22
So
Lesung mit Annette Seemann im Schlosspark Hummelshain
Sep 22 um 15:00

Vortrag/Lesung mit Annette See­mann (Wei­mar): „His­to­ri­sche Gär­ten: Thü­rin­ger Klein­ode zwi­schen Zierde und Nut­zen“

Annette See­mann, gebo­ren in Frankfurt/Main, stu­dierte Ger­ma­nis­tik und Roma­nis­tik in Frank­furt und Poi­tiers und pro­mo­vierte 1986. Seit 1999 arbei­tet sie als Buch­au­torin und Über­set­ze­rin; bis 2001 war sie freie Mit­ar­bei­te­rin des FAZ-Maga­zins. Nach der Über­sied­lung nach Wei­mar 2002 initi­ierte sie meh­rere päd­ago­gi­sche Pro­jekte für Kin­der und Jugend­li­che, dar­un­ter das 2014 mit dem Thü­rin­ger Kul­tur­preis aus­ge­zeich­nete Pro­jekt „Wei­ma­rer Kin­der­bi­bel.“ Annette See­mann ver­fasste zahl­rei­che kul­tur­ge­schicht­li­che und bio­gra­phi­sche Mono­gra­phien und ist Mit­glied des deut­schen PEN.

Sep
24
Di
Liegestuhl – Lauschen in der Jenaer Villa Rosenthal
Sep 24 um 13:30

In der zwei­ten Etage der Villa Rosen­thal kön­nen Sie in ent­spann­ter Atmo­sphäre in einem Lie­ge­stuhl lie­gend den Geschich­ten und der Musik von Antje Horn und Tim Hel­big mit geschlos­se­nen Augen fol­gen.

Antje Horn ist Erzäh­le­rin. Sie liest nicht vor, sie erzählt frei in der jahr­tau­sen­de­al­ten Tra­di­tion der Geschich­ten­er­zäh­ler, ein heute sel­te­nes und über­ra­schen­des Erleb­nis. In ihren Geschich­ten, oft sind es Mär­chen, wird Gewohn­tes auf den Kopf gestellt, besiegt das Sanfte das Harte, wird Unmög­li­ches Wirk­lich­keit. Wäh­rend des Erzäh­lens ver­bin­det sich Uraltes und gerade Ent­ste­hen­des zu einer immer neuen Geschichte, die mit den kon­ge­nia­len und abwechs­lungs­rei­chen Sounds von Tim Hel­big in ein Zwie­ge­spräch tritt.
Tim Hel­big kon­zi­piert und rea­li­siert viel­schich­tige Klang­in­stal­la­tio­nen. Er kom­po­niert akus­ma­ti­sche Musik, sowohl für expe­ri­men­telle, als auch tra­di­tio­nelle Instru­mente.

Sep
25
Mi
Liegestuhl – Lauschen in der Jenaer Villa Rosenthal
Sep 25 um 13:30

In der zwei­ten Etage der Villa Rosen­thal kön­nen Sie in ent­spann­ter Atmo­sphäre in einem Lie­ge­stuhl lie­gend den Geschich­ten und der Musik von Antje Horn und Tim Hel­big mit geschlos­se­nen Augen fol­gen.

Antje Horn ist Erzäh­le­rin. Sie liest nicht vor, sie erzählt frei in der jahr­tau­sen­de­al­ten Tra­di­tion der Geschich­ten­er­zäh­ler, ein heute sel­te­nes und über­ra­schen­des Erleb­nis. In ihren Geschich­ten, oft sind es Mär­chen, wird Gewohn­tes auf den Kopf gestellt, besiegt das Sanfte das Harte, wird Unmög­li­ches Wirk­lich­keit. Wäh­rend des Erzäh­lens ver­bin­det sich Uraltes und gerade Ent­ste­hen­des zu einer immer neuen Geschichte, die mit den kon­ge­nia­len und abwechs­lungs­rei­chen Sounds von Tim Hel­big in ein Zwie­ge­spräch tritt.
Tim Hel­big kon­zi­piert und rea­li­siert viel­schich­tige Klang­in­stal­la­tio­nen. Er kom­po­niert akus­ma­ti­sche Musik, sowohl für expe­ri­men­telle, als auch tra­di­tio­nelle Instru­mente.

Sep
26
Do
Liegestuhl – Lauschen in der Jenaer Villa Rosenthal
Sep 26 um 13:30

In der zwei­ten Etage der Villa Rosen­thal kön­nen Sie in ent­spann­ter Atmo­sphäre in einem Lie­ge­stuhl lie­gend den Geschich­ten und der Musik von Antje Horn und Tim Hel­big mit geschlos­se­nen Augen fol­gen.

Antje Horn ist Erzäh­le­rin. Sie liest nicht vor, sie erzählt frei in der jahr­tau­sen­de­al­ten Tra­di­tion der Geschich­ten­er­zäh­ler, ein heute sel­te­nes und über­ra­schen­des Erleb­nis. In ihren Geschich­ten, oft sind es Mär­chen, wird Gewohn­tes auf den Kopf gestellt, besiegt das Sanfte das Harte, wird Unmög­li­ches Wirk­lich­keit. Wäh­rend des Erzäh­lens ver­bin­det sich Uraltes und gerade Ent­ste­hen­des zu einer immer neuen Geschichte, die mit den kon­ge­nia­len und abwechs­lungs­rei­chen Sounds von Tim Hel­big in ein Zwie­ge­spräch tritt.
Tim Hel­big kon­zi­piert und rea­li­siert viel­schich­tige Klang­in­stal­la­tio­nen. Er kom­po­niert akus­ma­ti­sche Musik, sowohl für expe­ri­men­telle, als auch tra­di­tio­nelle Instru­mente.

Musikalischer Erzählabend mit Antje Horn, Kristin Wardetzky und Tim Helbig in Jena
Sep 26 um 20:00

Es war ein­mal und es wird einst sein … Musi­ka­li­scher Erzähl­abend mit Antje Horn, Kris­tin War­detzky und Tim Hel­big

 

Men­schen kau­fen Sterne,
Bäume kön­nen spre­chen,
Hir­sche jagen Jäger,
Tote keh­ren zurück.

Antje Horn und Kris­tin War­detzky erzäh­len Geschich­ten von Ver­wand­lung und Ver­än­de­rung. Musi­ka­lisch beglei­tet wird der Abend von Tim Hel­big.

 

 

Orga­ni­sa­tor: Lese-Zei­chen e.V., DFG-Kol­leg­for­scher_in­nen­gruppe „Post­wachs­tums­ge­sell­schaf­ten«, Jen­a­Kul­tur, mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei

Sep
27
Fr
Liegestuhl – Lauschen in der Jenaer Villa Rosenthal
Sep 27 um 13:30

In der zwei­ten Etage der Villa Rosen­thal kön­nen Sie in ent­spann­ter Atmo­sphäre in einem Lie­ge­stuhl lie­gend den Geschich­ten und der Musik von Antje Horn und Tim Hel­big mit geschlos­se­nen Augen fol­gen.

Antje Horn ist Erzäh­le­rin. Sie liest nicht vor, sie erzählt frei in der jahr­tau­sen­de­al­ten Tra­di­tion der Geschich­ten­er­zäh­ler, ein heute sel­te­nes und über­ra­schen­des Erleb­nis. In ihren Geschich­ten, oft sind es Mär­chen, wird Gewohn­tes auf den Kopf gestellt, besiegt das Sanfte das Harte, wird Unmög­li­ches Wirk­lich­keit. Wäh­rend des Erzäh­lens ver­bin­det sich Uraltes und gerade Ent­ste­hen­des zu einer immer neuen Geschichte, die mit den kon­ge­nia­len und abwechs­lungs­rei­chen Sounds von Tim Hel­big in ein Zwie­ge­spräch tritt.
Tim Hel­big kon­zi­piert und rea­li­siert viel­schich­tige Klang­in­stal­la­tio­nen. Er kom­po­niert akus­ma­ti­sche Musik, sowohl für expe­ri­men­telle, als auch tra­di­tio­nelle Instru­mente.

Sep
28
Sa
Buchvorstellung mit Heidelore Kneffel in der Dichterstätte »Sarah Kirsch« in Limlingerode
Sep 28 um 14:30

Hei­de­lore Knef­fel stellt den neuen Band »Kalei­do­skop V« des För­der­ver­eins Dich­ter­stätte »Sarah Kirsch« vor.

Der Band ver­eint neue Doku­mente zur Sarah-Kirsch-For­schung. Im Mit­tel­punkt steht ein Repor­ta­ge­text von 1963, mit dem Titel »Schule der guten Laune« über die Ger­hart-Haupt­mann-Schule in Wer­ni­ge­rode, die wegen ihres gemisch­ten Cho­res Ruhm erlangte, vor  allem wegen des Musik­leh­rers und Chor­lei­ters Fried­rich Krell, der, hoch­be­tagt, in Wer­ni­ge­rode lebt.

Neben einem Rück­blick auf die Sarah-Kirsch-Tage Anfang Juni 1997 in Nord­hau­sen und Lim­lin­ge­rode wird Sarah Kirsch am Ort ihrer frü­hen Kind­heit als Dich­te­rin für Kin­der vor­ge­stellt. Er ent­hält zudem den Brief­wech­sel Sarah Kirschs mit Hei­de­lore Knef­fel, die die Dich­ter­stätte Sarah Kirsch begrün­dete und seit vie­len Jah­ren lei­tet.

Sarah Kirschs Erin­ne­run­gen an die Fami­lie A. berei­chern den Band ebenso wie eine Suche nach Spu­ren Sarah Kirschs in Halle an der Saale und eine Exkur­sion »Als das Dich­ten sei­nen Anfang nahm« sowie neue Erkennt­nisse über den Band »La Page­rie« der Dich­te­rin.

Sep
29
So
Gerhard-Altenbourg-Vortrag von Dr. Roland Jäger im Lindenau-Museum Altenburg
Sep 29 um 15:00

Ger­hard Alten­bourg im Gespräch

 

 

Dr. Roland Jäger stellt das Ton­do­ku­ment eines Inter­views vor, das er am 1. April 1989 mit dem Künst­ler führte.

 

Eine Ver­an­stal­tung des Lin­denau-Muse­ums in Zusam­men­ar­beit mit der Ger­hard Alten­bourg Gesell­schaft.

Okt
15
Di
Vortrag von Dr. Michael Knoche in Weimar
Okt 15 um 18:00

»›Tumult im feu­ri­gen Gemüte‹. Goe­the und Fried­rich Nico­lai im Wort­ge­fecht« – Dr. Michael Kno­che (Wei­mar).

Okt
17
Do
Vortrag von Ronny Teuscher in Weimar
Okt 17 um 17:00

Adele Scho­pen­hauer als emsige Beschaf­fe­rin rhei­ni­scher Alter­tü­mer für Goe­the

Vor­trag von Ronny Teu­scher, M. A., Plauen

Okt
19
Sa
Vortrag zum 175. Geburtstag Nietzsches von Dr. Jens-Fietje Dwars in Jena
Okt 19 um 15:00 – 16:00

Vor­trag zum 175. Geburts­tag Nietz­sches von Dr. Jens-Fietje Dwars

 

Ich suchte meine schwerste Last, da fand ich mich.“ Nietz­sche in Jena

Nietz­sche war drei­mal in Jena und sei­ner Umge­bung, jeweils an Wen­de­punkte sei­nes Lebens: 1859 als Mus­ter­schü­ler, der einen Selbst­mord­ver­such als Bade­un­fall kaschierte, 1882 mit der Liebe sei­nes Lebens in Tau­ten­burg und 1889/90 in der Psych­ia­trie. Der Vor­trag folgt den Spu­ren der Auf­ent­halte und fragt, was Jena mit die­sem Erbe anfan­gen könnte. Der Vor­trag ist Ehrung zum 175. Geburts­tag Nietz­sches und zugleich Abschluss der Aus­stel­lung »Die F.N.-Schleife« mit Bil­dern von Tho­mas Zieg­ler.

Okt
23
Mi
»Thüringen liest!« – Märchen für Kinder mit Hansi von Märchenborn in Großbreitenbach
Okt 23 um 09:30

»Häs­chen und Karl­chen« – Mär­chen für Kin­der mit Hansi von Mär­chen­born.

»Thüringen liest!« – Märchen für kleine und große Kinder mit Andreas vom Rothenbarth
Okt 23 um 10:00

Mär­chen für kleine und große Kin­der mit dem Mär­chen­er­zäh­ler Andreas vom Rothen­barth.

Okt
24
Do
»Thüringen liest!« – Märchen mit Hansi von Märchenborn in Weimar
Okt 24 um 10:00

»Ei, ei, ei, das gibt’s doch nicht« – Mär­chen für kleine und große Leute mit Hansi von Mär­chen­born.

Okt
26
Sa
Vortrag über Friedrich Hebbel in der Dichterstätte »Sarah Kirsch« in Limlingerode
Okt 26 um 19:30

Als höchs­tes Wun­der, das der Geist voll­brachte, Preis ich die Spra­che …, Fried­rich Heb­bel, 1813–1863

Heb­bel, der haupt­säch­lich als Dra­ma­ti­ker bekannt ist, hin­ter­ließ neben sei­nen Büh­nen-wer­ken auch eine Viel­zahl lyri­scher Texte vol­ler Anmut und Tiefe in unter­schied­lichs­ten For­men. Dass er, der sich selbst als Lyri­ker im Neben­amt ver­stand, Bedeut­sa­mes in der Dicht­kunst des 19. Jahr­hun­derts schuf, stellt Stef­fen Adam vor.

Okt
30
Mi
100 Jahre Greifenverlag – Vortrag von Justus H. Ulbricht im Schillerhaus Rudolstadt
Okt 30 um 19:30

100 Jahre Grei­fen­ver­lag – Aus der jugend­be­weg­ten Grün­der­zeit

Vor­trag von Jus­tus H. Ulb­richt

 

 

Von Anhän­gern der Wan­der­vo­gel­be­we­gung 1919 gegrün­det, erlebte der Rudol­städ­ter Grei­fen­ver­lag in den ver­gan­ge­nen 100 Jah­ren eine wech­sel­volle Geschichte. Was dort erschien, atmete den Geist einer bür­ger­li­chen Jugend, die sich selbst fin­den wollte, ohne all das zu erfül­len, was die Erwach­se­nen von ihr erwar­te­ten. Was Wan­der­vö­gel und Bün­di­sche dach­ten, lite­ra­risch und künst­le­risch schätz­ten und welt­an­schau­lich brauch­ten, lie­fer­ten ihnen Zeit­schrif­ten und Bücher – auch sol­che aus Rudol­stadt.  Der Vor­trag des Dresd­ner His­to­ri­ker Dr. Jus­tus H. Ulb­richt rekon­stru­iert die Ideen- und Gefühls­welt der Jugend­be­we­gung zwi­schen den Krie­gen kri­tisch und unter­nimmt den Ver­such, das Lebens­ge­fühl bür­ger­li­cher Söhne und Töch­ter als Spie­gel deut­scher Kul­tur im “Zeit­al­ter der Extreme” zu ver­ste­hen.

Nov
10
So
Vortrag von Cees de Boer im Lindenau-Museum Altenburg
Nov 10 um 16:00

Das Buch als Log­buch und Teil­nahme

Im Rah­men der Aus­stel­lung »her­man de vries – Ger­hard-Alten­bourg-Preis 2019« spricht Cees de Boer, Kura­tor und Publi­zist aus Ams­ter­dam und Tri­est, über her­man de vries’ Umgang mit dem Medium Künst­ler­buch.

Nov
14
Do
Offene Erzählbühne in Meiningen
Nov 14 um 16:00

Offene Erzähl­bühne für Erzäh­ler und Erzäh­le­rin­nen aller Cou­leur

Mode­ra­tion: Antje Horn und Suse Weise.

Nov
19
Di
Vortrag von Prof. Dr. Alice Stašková in Weimar
Nov 19 um 18:00

»›doch immer der König unse­rer Lite­ra­tur‹. Hein­rich Hei­nes Goe­the« – Vor­trag von Prof. Dr. Alice Staš­ková (Jena).

Nov
21
Do
Vortrag von Claudia Häfner in Weimar
Nov 21 um 17:00

Adele Scho­pen­hauer und Goe­the: ein Brief­wech­sel

Vor­trag von Clau­dia Häf­ner, Jena

Nov
23
Sa
Lesung und Vortrag zu Miroslav Holub mit Christina Stauch in der Dichterstätte »Sarah Kirsch« in Limlingerode
Nov 23 um 19:30

Geh und öffne die Tür

Der Titel der musi­ka­li­schen Lesung »Geh und öffne die Tür«, zusam­men­ge­fügt von Chris­tina Stauch aus Bad Lan­gen­salza, ist eine Vers­zeile aus dem Gedicht Die Tür des tsche­chi­schen Autors Miros­lav Holub. Außer­dem über­setze Rei­ner Kunze in dem Lyrik­band Wo wir zu Hause das Salz haben – Nach­dich­tun­gen, tsche­chi­sche Lyrik von Jíří Wol­ker, Vít Obrtel, Jaros­lav Sei­fert, Lud­vík Kun­dera, Jan Skácel, Olga Never­ši­l­ová, Jana Štro­blová und Milena Fuci­ma­nová. Für die musi­ka­li­sche Dar­bie­tung wurde der viel­sei­tige Musi­ker Udo Hem­mann, Wei­mar, gewon­nen.

Dez
12
Do
Vorstellung neuer Handschriften im Goethe- und Schiller-Archiv in Weimar
Dez 12 um 17:00

Neue Hand­schrif­ten im Goe­the- und Schil­ler-Archiv.

Vor­ge­stellt von Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­tern des Archivs.

Anschlie­ßend Jah­res­aus­klang.

Dez
14
Sa
Lesung und Vortrag zu Paul Scheerbart in der Dichterstätte »Sarah Kirsch« in Limlingerode
Dez 14 um 14:30

Paul Scheer­b­art (1863 – 1915): Meine Welt ist nicht von Pappe

Der Dich­ter Paul Scheer­b­art ist einer der bekann­tes­ten Dich­ter, von dem jeder weiß, dass nie­mand ihn kennt. Des­we­gen füh­len wir uns ver­pflich­tet, die ver­bor­ge­nen Schätze sei­ner Dicht­kunst an die­sem Dezem­ber­tag öffent­lich geheim zu hal­ten.

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