Kalender

Ausstellungen

Sep
21
Fr
ganztägig Ausstellung »Der Weg in die Revo...
Ausstellung »Der Weg in die Revo...
Sep 21 2018 – Mrz 17 2019 ganztägig
Ausstellung »Der Weg in die Revolution. Soziale Bewegungen in Jena 1869 bis 1918« im Stadtmuseum Jena @ Stadtmuseum Jena | Jena | Thüringen | Deutschland
1869 trifft August Bebel erstmals in Jena ein. Die Saalestadt ist damals noch ein beschauliches „Universitätsdorf“, wie Ernst Haeckel sie liebevoll-ironisch nannte. Die rasante Expansion der Zeiss- und Schottwerke im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts[...]
Okt
10
Mi
ganztägig Ausstellung »Hannes Möller – Bra...
Ausstellung »Hannes Möller – Bra...
Okt 10 2018 – Feb 16 2019 ganztägig
Ausstellung »Hannes Möller – Brandbücher | Aschebücher« in der Herzogin Anna Amalia Bibliothek in Weimar
Erstmals wird im Studienzentrum der Herzogin Anna Amalia Bibliothek eine Kunstausstellung gezeigt. Sie bildet den Auftakt für eine Reihe von Wechselausstellungen an diesem außergewöhnlichen Ort. Im Rahmen seines Bibliotheken-Projektes beschäftigt den Künstler Hannes Möller die[...]
Nov
10
Sa
ganztägig Ausstellung »Grimms Märchen… und...
Ausstellung »Grimms Märchen… und...
Nov 10 2018 – Mrz 3 2019 ganztägig
»Grimms Märchen… und kein Ende – Europäische Kunstmärchen« Die Ausstellung dokumentiert die Entwicklung vom romantischen Kunstmärchen zum realitätsverbunden Wirklichkeitsmärchen. Neben und nach den Brüdern Grimm hat es in der europäischen Kulturgeschichte zahlreiche weitere Märchensammler und[...]
Dez
5
Mi
ganztägig Ausstellung »Knecht Ruprecht. Il...
Ausstellung »Knecht Ruprecht. Il...
Dez 5 2018 – Mrz 17 2019 ganztägig
Klaus Ensikat zählt zu den angesehensten Buchkünstlern der Gegenwart. Das Literaturmuseum »Theodor Storm« zeigt vom 5. Dezember 2018 bis zum 17. März 2019 eine große Auswahl seiner Arbeiten. Ensikats akribisch gezeichnete und prägnant kolorierte Kinderbuchszenen[...]
Jan
18
Fr
ganztägig Ausstellung »Schätze des Goethe-...
Ausstellung »Schätze des Goethe-...
Jan 18 – Apr 7 ganztägig
Das Bauhaus-Jubiläum 2019 führte zur Idee, die neue Folge der Schätze-Reihe des Goethe- und Schiller-Archivs dem Thema Rund um Jubiläen zu widmen. So werden in der Ausstellung neben einem Brief des Bauhausmeisters Wassily Kandinsky und[...]
Jan
25
Fr
ganztägig »Dada trifft Bauhaus« – Ausstell...
»Dada trifft Bauhaus« – Ausstell...
Jan 25 – Mrz 13 ganztägig
»Dada trifft Bauhaus« – Ausstellung in der Galerie »C. Keller« in Weimar @ Galerie »C Keller«
Das achte Themenjahr der Dada-Dekade 2012-2022 beleuchtet die Beziehungen, die es zwischen Dada und dem Bauhaus gab. Aus diesem Anlass ist vom 25. Januar bis 13. März in der Weimarer Galerie Markt 21 eine Ausstellung[...]
ganztägig Ausstellung über Stéphane Hessel...
Ausstellung über Stéphane Hessel...
Jan 25 – Feb 20 ganztägig
Die Stadt-, Kreis- und Fahrbibliothek Apolda/Weimarer Land zeigt ab dem 25. Januar 2019 die Wanderausstellung »Die Würde des Menschen…« über den Schriftsteller Stéphane Hessel.
Jan
26
Sa
ganztägig Ausstellung »Ernst Hardt in Weim...
Ausstellung »Ernst Hardt in Weim...
Jan 26 – Mai 19 ganztägig
Ausstellung »Ernst Hardt in Weimar« im Stadtmuseum Weimar
Ernst Hardt. Ein Weimarer Dichter schreibt Rundfunkgeschichte »Neues Weimar« – Deutsches Nationaltheater – Nationalversammlung – Bauhaus – Rundfunkpionier   Kurator: Dr. Alf Rößner, Direktor des Stadtmuseums Weimar. Im Jubiläumsjahr 2019 plant das Stadtmuseum Weimar eine[...]
Dez
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Di
ganztägig Dummy
Dummy
Dez 31 2030 – Dez 30 2044 ganztägig
 
Sep
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Fr
Ausstellung »Der Weg in die Revolution. Soziale Bewegungen in Jena 1869 bis 1918« im Stadtmuseum Jena
Sep 21 2018 – Mrz 17 2019 ganztägig
Ausstellung »Der Weg in die Revolution. Soziale Bewegungen in Jena 1869 bis 1918« im Stadtmuseum Jena @ Stadtmuseum Jena | Jena | Thüringen | Deutschland

1869 trifft August Bebel erstmals in Jena ein. Die Saalestadt ist damals noch ein beschauliches „Universitätsdorf“, wie Ernst Haeckel sie liebevoll-ironisch nannte. Die rasante Expansion der Zeiss- und Schottwerke im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts
verwandelten es in eine moderne Industriestadt. Die Zahl der in den großen Unternehmen Zeiss und Schott Arbeitenden stieg bei Zeiss zwischen 1890 und 1914 von 387 auf 4678 und bei Schott von 46 auf 1300.

Die Ausstellung befasst sich daher mit der Unternehmensstruktur und den Arbeitsverhältnissen dieser im ausgehenden 19. Jahrhundert stark wachsenden Firmen. Im Zuge der Industrialisierung siedelten sich in Jena aber auch kleine und mittlere Betriebe an. Die Gewerkschaftsbewegung und die Sozialdemokratie bildeten dabei verstärkt die Organisationsformen der Jenaer Arbeiter. Dabei versuchten beide soziale Bewegungen, die um 1900 immer mehr Zulauf verzeichneten, gegen die zunehmende Verschlechterung der Arbeitsund Lebensbedingungen anzugehen.

Die Ausstellung und der begleitende Katalog zeichnen die Entstehung und Entwicklung der sozialen Bewegungen in Jena nach. Ausgehend von den Lebens- und Arbeitsverhältnissen in der stark expandierenden Stadt werden sowohl die Hintergründe für eine Organisation der Arbeiterschaft beleuchtet als auch die Umsetzung der politischen Ideen, wie beispielsweise in Streiks, näher betrachtet.
Der zeitliche Rahmen reicht dabei vom ersten Eintreffen August Bebels im Jahr 1869 bis zum Ausbruch der Novemberrevolution im Jahr 1918.

 

Öffnungszeiten:
Montag geschlossen
Dienstag, Mittwoch, Freitag 10 – 17 Uhr
Donnerstag 15 – 22 Uhr
Samstag und Sonntag 11 -18 Uhr

Okt
10
Mi
Ausstellung »Hannes Möller – Brandbücher | Aschebücher« in der Herzogin Anna Amalia Bibliothek in Weimar
Okt 10 2018 – Feb 16 2019 ganztägig
Ausstellung »Hannes Möller – Brandbücher | Aschebücher« in der Herzogin Anna Amalia Bibliothek in Weimar

Erstmals wird im Studienzentrum der Herzogin Anna Amalia Bibliothek eine Kunstausstellung gezeigt. Sie bildet den Auftakt für eine Reihe von Wechselausstellungen an diesem außergewöhnlichen Ort.

Im Rahmen seines Bibliotheken-Projektes beschäftigt den Künstler Hannes Möller die Welt der Bücher und Bibliotheken. Inspiriert durch einen Besuch der Cusanus-Bibliothek in Bernkastel-Kues 2007 nimmt das Thema Buch schon bald großen Raum in seinem Schaffen ein. Er bereist große, berühmte, aber auch kleine, unbekannte Bibliotheken in Deutschland, Frankreich, der Schweiz, England und Belgien. Durch ihre Bestände, Geschichte, Architektur oder Größe ist ihm jede Bibliothek eine einzigartige, inspirierende Station auf dem Weg zu den Büchern. Durch besondere Eigenheiten wie Farben, Licht, Geruch, Staub erhält sie zusätzlich ihren ganz besonderen, typischen, manchmal geheimnisvollen Ausdruck.

Im Kosmos der Bibliotheken entdeckt der Künstler einzelne, dort aufbewahrte Bücher. Es sind insbesondere die Jahrhunderte alten, teils aufwendig gefertigten Exemplare; die fragilen, verletzten und beschädigten Bücher mit ihren deutlichen Gebrauchsspuren in den häufig schier unüberschaubaren Regalreihen der Kathedralen des Wissens (A. Manguel), die er entdeckt und zum Gegenstand künstlerischer Auseinandersetzung macht.

In einer speziellen Mixed-Media-Technik, basierend auf Aquarell-/Gouache-Malerei auf Bütten, entstehen aus dieser Intention Möllers beeindruckende Bilder. Man könnte die Arbeiten gleichsam als Buch-Porträts klassifizieren – als mit künstlerischen Mitteln aus der Masse heraus gearbeitete Buch-Individuen.

In der vierzig Arbeiten umfassenden Ausstellung »Brandbücher | Aschebücher« im Weimarer Studienzentrum der Herzogin Anna Amalia Bibliothek werden erstmals beide Bild-Zyklen vollständig gezeigt. Sie porträtieren einen Teil der geschädigten und zerstörten Bücher, die der verheerende Bibliotheksbrand des Jahres 2004 hinterlassen hat. Der Zyklus »Brandbücher«, der zwischen 2010 und 2014 entsteht, enthält aus dem Bibliotheken-Projekt heraus weiterentwickelte Einzeldarstellungen der durch Hitze und Löschwasser geschädigten Bücher. Sie stellen das Bindeglied zu den »Aschebüchern« dar, jenem Zyklus, der mit dreißig Arbeiten den Schwerpunkt der Ausstellung bildet. Ebenso wie den »Brandbüchern« nähert sich der Künstler auch diesen verkohlten, teils bis zur Unkenntlichkeit geschmolzenen Objekten mit außerordentlicher Detailtreue. Um aber die größtmögliche Authentizität und Nähe zu ihren geschundenen Vorbildern zu erlangen, arbeitet Möller neben Farbe, Kohle und Rußpigmenten auch Originalasche der verbrannten Bücher – teils zu Pigmenten vermahlen, teils als grobe Stücke – in die »Aschebücher«-Bilder hinein.

Besucherinformationen
Eintritt frei

Öffnungszeiten
Mo Di Mi Do Fr 09:00 – 20:00 Uhr
Sa 09:00 – 17:00 Uhr

Feiertage:
Reformationstag 31.10. geschlossen
Weihnachtsfeiertage 22.12.18 bis 01.01.19 geschlossen

Nov
10
Sa
Ausstellung »Grimms Märchen… und kein Ende – Europäische Kunstmärchen« im Romantikerhaus Jena
Nov 10 2018 – Mrz 3 2019 ganztägig

»Grimms Märchen… und kein Ende – Europäische Kunstmärchen«

Die Ausstellung dokumentiert die Entwicklung vom romantischen Kunstmärchen zum realitätsverbunden Wirklichkeitsmärchen.

Neben und nach den Brüdern Grimm hat es in der europäischen Kulturgeschichte zahlreiche weitere Märchensammler und -dichter gegeben, deren Schöpfungen allerdings eher dem Kunstmärchen als dem Volksmärchen zuzuordnen sind. Dazu gehören am Ende des 18. und zu Beginn des 19. Jahrhunderts Autoren wie Tieck, Brentano, Fouqué oder E.T.A Hoffmann, später Mörike, Hauff oder Storm.

Präsentiert werden zahlreiche Buchausgaben, darunter u.a. Brentanos »Gockel, Hinkel und Gackeleia« in der Erstausgabe von 1838 und historische Ausgaben des 19. Jahrhunderts von Fouqués »Undine«. Gerade in jüngerer Zeit haben Illustratoren die Kunstmärchen für sich entdeckt und phantasievolle Umsetzungen der Stoffe geschaffen. Zu sehen sind in der Ausstellung u.a. die Illustrationen von Jindra Čapek zu Hoffmanns »Der goldne Topf« und Friedrich Hechelmanns Arbeiten zu Mörikes »Die schöne Lau«. Breiten Raum nehmen auch die Illustrationen zu Hauffs Märchen »Das kalte Herz« ein, das die Besucher in der Ausstellung außergewöhnlich inszeniert erleben können …

 

Ausstellungsdauer:
10. November 2018 bis 3. März 2019

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag 10:00  Uhr – 17:00 Uhr

Dez
5
Mi
Ausstellung »Knecht Ruprecht. Illustrationen und Buchgraphiken von Klaus Ensikat« im Literaturmuseum »Theodor Storm« in Heiligenstadt
Dez 5 2018 – Mrz 17 2019 ganztägig

Klaus Ensikat zählt zu den angesehensten Buchkünstlern der Gegenwart. Das Literaturmuseum »Theodor Storm« zeigt vom 5. Dezember 2018 bis zum 17. März
2019 eine große Auswahl seiner Arbeiten.
Ensikats akribisch gezeichnete und prägnant kolorierte Kinderbuchszenen erinnern mit ihrer Stricheltechnik an die Meisterwerke klassischer Kupferstecher. Durchaus unabhängig von den Textvorlagen lassen Ensikats Graphiken besondere Welten auferstehen, die Groß und Klein faszinieren.
Ensikat wurde vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem deutschen Jugendliteraturpreis sowie dem Thüringer Märchen- und Sagenpreis »Ludwig Bechstein«. 1996 erhielt er für sein Gesamtwerk den Hans-Christian-Andersen-Preis, der wichtigsten internationalen Auszeichnung für Kinderbuchautoren und -illustratoren.

 

Ausstellungsdauer:

04.04.2019 bis 23.06.2019.

Öffnungszeiten:

Di-F: 10 bis 17 Uhr / Sa-So: 14:30 bis 16:30 Uhr

Jan
18
Fr
Ausstellung »Schätze des Goethe- und Schiller-Archivs – Folge V: ›Rund um Jubiläen‹« in Weimar
Jan 18 – Apr 7 ganztägig

Das Bauhaus-Jubiläum 2019 führte zur Idee, die neue Folge der Schätze-Reihe des Goethe- und Schiller-Archivs dem Thema Rund um Jubiläen zu widmen. So werden in der Ausstellung neben einem Brief des Bauhausmeisters Wassily Kandinsky und einem Tagebuch Paul Dobes aus der Zeit seiner Lehrtätigkeit am Bauhaus Handschriften berühmter Dichter, Künstler und Wissenschaftler des 18. und 19. Jahrhunderts präsentiert und deren runder Geburts- oder Todestage gedacht.
Ausgewählt wurden Briefe u. a. von Bettina von Arnim (160. Todestag) sowie von Clara Schumann, Theodor Fontane und Adolf Pichler anlässlich deren 200. Geburtstagen. Wie tief der Komödiendichter August von Kotzebue (200. Todestag) in die politischen Wirren seiner Zeit verstrickt war, zeigt sein Memoire über den Revolutionsgeist. In einem wissenschaftlichen Zirkular Alexander von Humboldts (250. Geburtstag) geht es um Versuche an Fröschen zur Reizbarkeit von Nerven und Muskeln.
Ein Gedicht aus der Feder des Sturm-und-Drang-Dichters Friedrich Leopold Graf zu Stolberg (200. Todestag) und das einzig erhaltene Manuskript der Fragmentsammlung Ideen von Friedrich Schlegel (190. Todestag), an deren Abfassung neben seinem Bruder August Wilhelm vor allem auch Novalis beteiligt war, werden zum ersten Mal in einer Ausstellung zu sehen sein.
Neben den Handschriften der Jubilare sind kostbare Originale aus den Nachlässen Goethes, Schillers, Liszts und Nietzsches ausgestellt. Im Weiteren laden außergewöhnliche Schriftzeichentabellen des Universalgelehrten Christian Wilhelm Büttner und ein Bilderbrief des Malers Georg Melchior Kraus zur Betrachtung ein und versprechen einen abwechslungsreichen Rundgang durch den historischen Handschriftensaal des Hauses.

Öffnungszeiten: Mo-Fr 8.30–18 Uhr | Sa–So 11–16 Uhr
Ausstellungsdauer: 16.01.2019 bis 07.04.2019

Eröffnung: 17. Januar 2019 | 17 Uhr

Jan
25
Fr
»Dada trifft Bauhaus« – Ausstellung in der Galerie »C. Keller« in Weimar
Jan 25 – Mrz 13 ganztägig
»Dada trifft Bauhaus« – Ausstellung in der Galerie »C. Keller« in Weimar @ Galerie »C Keller«

Das achte Themenjahr der Dada-Dekade 2012-2022 beleuchtet die Beziehungen, die es zwischen Dada und dem Bauhaus gab. Aus diesem Anlass ist vom 25. Januar bis 13. März in der Weimarer Galerie Markt 21 eine Ausstellung zu sehen, die mit der traditionellen Performance »Neujahrsempfang« am 25. Januar 2019 (21 Uhr) eröffnet wird.

Die Ausstellung verweist auf die Schlüsselrolle des Niederländers Theo van Doesburg, der Einfluss auf die Meister und Gesellen des Bauhauses hatte, der 1921/22 Vorträge im Umfeld der Schule hielt und 1922 in Weimar den Internationalen Kongress der Dadaisten und Konstruktivisten organisierte, an dem auch Bauhäusler teilnahmen. Er war nicht nur Konstruktivist, sondern veröffentlichte unter dem Pseudonym I. K. Bonset dadaistische Gedichte.

Kurt Schwitters trat 1925 während eines Bauhausfestes auf und rezitierte seine »Urlautsonate«, die in Auszügen zu erleben ist. Im gleichen Jahr kam eine Lithografie von ihm in die Bauhaus-Mappe III. Im Buch »Die Bühne am Bauhaus« (1924) wurde seine Merzbühne gewürdigt.

Erstmals werden Bilder, Zeichnungen und Briefe von Kurt Schmidt (1901-1991) ausgestellt, mit dem das Ensemble für Intuitive Musik Weimar (EFIM) zusammengearbeitet hat. Er studierte von 1920 bis 1924 bei Johannes Itten, Wassily Kandinsky und Oskar Schlemmer und gestaltete zur Bauhauswoche 1923 das «Mechanische Ballett. Neben historischen Texten und Fimausschnitten präsentiert die Ausstellung wieder besondere Artefakte, wie z. B. das Fahrrad von Lux Feininger.

 

Ausstellungsdauer:
25.01.2019 bis 13.03.2019

Öffnungszeiten:
12:00–15:00 und 21:00–03:00 Uhr

Ausstellung über Stéphane Hessel in der Bibliothek Apolda
Jan 25 – Feb 20 ganztägig

Die Stadt-, Kreis- und Fahrbibliothek Apolda/Weimarer Land zeigt ab dem 25. Januar 2019 die Wanderausstellung »Die Würde des Menschen…« über den Schriftsteller Stéphane Hessel.

Jan
26
Sa
Ausstellung »Ernst Hardt in Weimar« im Stadtmuseum Weimar
Jan 26 – Mai 19 ganztägig

Ernst Hardt. Ein Weimarer Dichter schreibt Rundfunkgeschichte

»Neues Weimar« – Deutsches Nationaltheater – Nationalversammlung – Bauhaus – Rundfunkpionier

 

Kurator: Dr. Alf Rößner, Direktor des Stadtmuseums Weimar.

Im Jubiläumsjahr 2019 plant das Stadtmuseum Weimar eine Ausstellung zu dem Dichter, Übersetzer, Theaterintendanten und Rundfunkpionier Ernst Hardt (1876-1947), welcher mit seinem Wirken auf verblüffende Art und Weise Nationalversammlung und Bauhaus verbindet. Schwerpunkt bilden die Weimarer Jahre des heute zu Unrecht fast Vergessenen. Der aus dem George-Kreis stammende Dichter und Autor aus dem Beginn der Moderne und spätere Schillerpreisträger (“Tantris der Narr”) gehörte mit zum “Neuen Weimar” im Umfeld von Harry Graf Kessler und Henry van de Velde. Als Generalintendant des Weimarer Theaters benannte er das Haus 1919 in “Deutsches Nationaltheater” um. Befreundet mit Walter Gropius, unterstützte er die “Weimarer Volksbühne” und das Bauhaus (u.a. Gedenktafel für die Verfassung am DNT). Als Wegbereiter der Moderne und Rundfunkpionier in Köln förderte Ernst Hardt vor allem das Hörspiel und wurde zu einer wichtigen Persönlichkeit des Kulturlebens der Weimarer Republik.

Zur Ausstellung erscheint ein Begleitbuch.

Ausstellungsdauer: Samstag, 26.01.2019 bis Sonntag, 19.05.2019

Öffnungszeiten: Di-So 10-17 Uhr

 

Matthias-Claudius-Programm mit Karin Kisker in der Dichterstätte »Sarah Kirsch« in Limlingerode
Jan 26 um 14:30

Matthias Claudius, 1740-1815, – Leben als Hauptberuf – … dass Sie gnädigst geruhen, ein Machtwort zu sprechen, wozu ich geschickt sein soll. (aus einem Bittschreiben an den Kronprinzen und Mitregenten von Dänemark)

Sein »Abendlied« scheint heute berühmter als er selbst, denn er ist wie der von ihm besungene Mond nur halb im Bewusstsein der Menschen. Um diese für viele noch unbeleuchtete Seite seiner Dichtung sichtbar werden zu lassen, hat Karin Kisker das Programm so konzipiert, dass seine außergewöhnliche Persönlichkeit durch das dichterische Wort hörbar erlebt werden kann.

ENDE der HausART Nr. 3/2018: Die Künstlerin Susanne Theumer begegnet dem Dichter Günter Kunert, z. B. mit »Späte Zeit« von 2013 – Originalgrafisches Buch mit 19 Kaltnadelradierungen und einer Einbandradierung zu Gedichten von neun Dichtern, darunter drei Gedichte von Kunert. / / »Am Fließ« von 2014 – Originalgraphisches Buch mit 13 Kaltnadelradierungen zu Gedichten von Günter Kunert, und 13 Kaltnadelradierungen von 2018 zu weiteren Werken des Dichters. Dazu die 3-teilige großformatige Kohlezeichnung von 2018, »BBS Gedenkend«.

Jan
30
Mi
Vortrag von Prof. Dr. Markus Hilgert in Weimar
Jan 30 um 18:00

Vortrag in der Reihe »Konstellationen. Neue Sichten der Bibliothek«

Prof. Dr. Markus Hilgert (Generalsekretär der Kulturstiftung der Länder) spricht über das Thema:

»Zwischen Kulturerhalt und gesellschaftlichem Transfer: Perspektiven im Rahmen der Ausstellung ›Brandbücher | Aschebücher‹«

 

Zum Thema: Die wissenschaftliche Rede von Dingen als Kulturgütern oder materiellem Kulturerbe übergeht meist die Tatsache, dass diese Begriffe keine wissenschaftlichen Kategorien bezeichnen, sondern, ihrem Ursprung nach, gesellschaftliche. Als Produkte gesellschaftlicher Zuschreibungen stehen Kulturgüter in einem Abhängigkeitsverhältnis nicht nur von der Organisationsform einer Gesellschaft und den Verfahren ihrer Entscheidungsfindung, sondern auch von Prozessen mit gesamtgesellschaftlichen Auswirkungen wie etwa militärischen Konflikten, wirtschaftlichen Krisen oder technologischen Umbrüchen. Vor dem Hintergrund dieser Zusammenhänge und mit Blick auf das Konzept der Ausstellung »Aschebücher | Brandbücher« in der Herzogin Anna Amalia Bibliothek in Weimar erörtert der Vortrag die Frage, in welchem grundlegenden Bezug zur Gesellschaft sowie zu gesamtgesellschaftlichen Entwicklungen die Erforschung und Vermittlung des kulturellen Erbes insbesondere unter den Bedingungen der digitalen Transformation stehen und welche zusätzlichen Forschungs- und Handlungsperspektiven sich daraus für kulturbewahrende Einrichtungen ergeben.
Zur Person: Der Altorientalist Markus Hilgert ist seit 2017 Generalsekretär der Kulturstiftung der Länder, nachdem er seit 2013 als Direktor des Vorderasiatischen Museums der Staatlichen Museen zu Berlin und von 2007 bis 2014 als Professor für Assyriologie an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg tätig war. Der im Jahr 2004 an der Friedrich-Schiller-Universität Jena habilitierte Wissenschaftler ist Honorarprofessor an den Universitäten Heidelberg, Marburg und Berlin.

Jan
31
Do
Vortrag von Prof. Claudia Olk in der Herzogin Anna Amalia Bibliothek Weimar
Jan 31 um 18:00

»›eternal lines to time‹: Liebe und Poetik bei Sir Philip Sidney und William Shakespeare« – Vortrag von Prof. Claudia Olk

in der Vortragsreihe «Shakespeare und seine Zeitgenossen – Poetik, Philosophie und Drama« der Deutschen Shakespeare-Gesellschaft und der Herzogin Anna Amalia Bibliothek Weimar.

 

Die Frühe Neuzeit, das 16. Und 17. Jahrhundert, zählt zu den produktivsten Epochen der Literaturgeschichte. Dies betrifft nicht nur die enorm reiche Tradition der Dichtung und Dramatik, sondern bezieht sich umfassender auf eine Neuakzentuierung der rhetorischen und poetischen Kraft der Sprache.

Der Vortrag situiert ausgewählte Werke William Shakespeares und Sir Philip Sidneys im Kontext der Diskussionen um Dichtung und Wirklichkeit, die den Beginn einer spezifisch englischen Poetik markieren. Einzellektüren von Sonetten Shakespeares widmen sich den Strategien, in denen Liebe und Schönheit im Text erzeugt und reflektiert werden.

 

Claudia Olk ist Professorin für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Freien Universität Berlin und in zweiter Amtszeit Präsidentin der Deutschen Shakespeare-Gesellschaft. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen auf der Literatur und Kultur des Spätmittelalters und der Frühen Neuzeit sowie der Moderne.

Feb
3
So
Kulinarischer Vortrag von Ilka Sieler im Schillerhaus Rudolstadt
Feb 3 um 15:00

Aus Küche und Keller – Kochen und Hauswirtschaft im 18. Jahrhundert

 

Die Leipziger Kostümschneiderin Ilka Sieler hat sich neben der Beschäftigung mit der Mode des 18. Jahrhunderts auch der Hauswirtschaft und hier insbesondere der Kochkunst und dem Küchenalltag dieser Zeit gewidmet, in der die Essenszubereitung und das Führen des Haushalts noch etliche Personen ganztägig beschäftigten. In Kochbüchern der Schillerzeit fand sie Staunenswertes und Kurioses, aber auch etliche zeitlose Tricks, die sie in ihrem anschaulichen Vortrag in der typischen Kleidung einer Köchin des ausgehenden 18. Jahrhunderts vorstellt. Dazu serviert das Café „Schiller!“ Kaffee und Kuchen.

Feb
6
Mi
Vortrag von Dr. Detelf Ignasiak auf Schloss Friedenstein Gotha
Feb 6 um 18:15

Der Literaturwissenschaftler Dr. Detelf Ignasiak spricht zum Thema »Literaturgeschichte als Stadtgeschichte«.

Feb
14
Do
Vortrag von Prof. Roland Weidle in Weimar
Feb 14 um 18:00

»Der Mensch als Erklärer der Natur: Francis Bacon (1561–1626) und die große Erneuerung der Wissenschaft« – Vortrag von Prof. Roland Weidle

in der Vortragsreihe »Shakespeare und seine Zeitgenossen – Poetik, Philosophie und Drama« der Deutschen Shakespeare-Gesellschaft und der Herzogin Anna Amalia Bibliothek Weimar.

 

Der Vortrag widmet sich Person und Werk des großen englischen Philosophen, Wissenschaftlers, Essayisten, Staatsmannes und Schriftstellers Francis Bacon. Besondere Beachtung wird dabei dessen Neubegründung des Wissenschaftsbegriffes finden, den viele als eine der Grundlagen für unser heutiges Verständnis von Forschung verstehen. Zudem hat sich Bacon intensiv mit Fragen des Aufbaus und der Funktionen von Bildungseinrichtungen auseinandergesetzt, die auch in der heutigen Zeit noch ihre Gültigkeit besitzen. Der Vortrag möchte auch zeigen, inwieweit Bacons Betonung einer empirisch-induktiven Herangehensweise an die Phänomene der Welt auch Ausdruck eines sich in der frühen Neuzeit vollziehenden epistemologischen Paradigmenwechsels ist, der seinen Niederschlag auch in anderen Bereichen, wie z.B. dem Drama Shakespeares findet.

 

Dr. Roland Weidle ist Professor für englische Literaturwissenschaft am Englischen Seminar der Ruhr-Universität Bochum mit einem besonderen Schwerpunkt in der Literatur der Shakespearezeit. Neben Shakespeares Dramen zählt u.a. die Tragödien des 18. Jahrhunderts, das zeitgenössische Drama sowie erzähltheoretische Fragestellungen zu seinen Forschungsinteressen. Seit 2011 ist er Vizepräsident der Deutschen Shakespeare-Gesellschaft.

Feb
19
Di
Vortrag von Simone Frieling in Weimar
Feb 19 um 18:00

»Rosa Luxemburg und Goethe – eine Wahlverwandtschaft« – Vortrag von Simone Frieling (Mainz).

Feb
23
Sa
»Norwegen in Wort, Musik und Skulptur« – in der Dichterstätte »Sarah Kirsch« Limlingerode
Feb 23 um 17:00

Mit dem Ehepaar Heinke und Rolf Richter geht es mit leuchtenden Fotografien auf nach Norwegen. “Wergeland und Vigeland – Norwegen in Wort, Musik und Skulptur”: Hendrik Wergeland (1807-1845), Vita und Gedichte, Gustav Vigeland ( 1869-1943), Skulpturenpark in Oslo, Kari Bremner (geb. 1956), Klangkunst der Songschreiberin und Sängerin

Eröffnung HausART Nr. 1/2019: Blicke in Landschaftliches, Fotografien von Heidelore Kneffel und Holzarbeiten von Alexander Kneffel.

Feb
28
Do
Vortrag von Dr. Anne Enderwitz in Weimar
Feb 28 um 18:00

»Zur Topologie des frühneuzeitlichen Theaters: London in den Komödien von Ben Jonson und Thomas Middleton« – Vortrag von Dr. Anne Enderwitz

in der Vortragsreihe »Shakespeare und seine Zeitgenossen – Poetik, Philosophie und Drama« der Deutschen Shakespeare-Gesellschaft und der Herzogin Anna Amalia Bibliothek Weimar.

Mrz
5
Di
Wilhelm-Busch-Programm mit Carmen Barann und Mechthild Schäfer im Literaturmuseum »Theodor Storm« in Heiligenstadt
Mrz 5 um 16:00 – 17:00

Zum Tee bei Storm: Carmen Barann und Mechthild Schäfer. „Die fromme Helene” – Wilhelm Busch rezitiert und mit Klaviermusik begleitet.

Mrz
30
Sa
Literarisches zum Thema Zirkus in der Dichterstätte »Sarah Kirsch« Limlingerode
Mrz 30 um 14:30

Menschen, Tiere und Gedichte – Texte, die sich dem Thema ZIRKUS widmen, werden von Mitgliedern des Jungen Zirkus Zappelini, Nordhausen, präsentiert. Also dann: Hereinspaziert in die literarische Manege!

Apr
16
Di
Vortrag von Dr. Jens Riederer zur Teegeselligkeit um 1800 in Weimar
Apr 16 um 18:00

»Guter Tee und neuer Ton. Zur Teegeselligkeit in Weimar um 1800« – Vortrag von Dr. Jens Riederer (Weimar).

Apr
24
Mi
Vortrag von Dr. Anne-Katrin Sors im Literaturmuseum »Theodor Storm« Heiligenstadt
Apr 24 um 19:30

Vortrag: Dr. Anne-Katrin Sors: »›Ganz für das Studium angelegt.‹ Die Kunstsammlung der Universität Göttingen«.

Apr
27
Sa
Vortrag über Sophie Mereau von Stephanie und Mathias Schick in der Dichterstätte »Sarah Kirsch« Limlingerode
Apr 27 um 14:30

Stephanie und Mathias Schick stellen die Dichterin Sophie Friederike Mereau / Brentano, 1770 – 1806, vor. Wechsel vergnügt dein Gemüth; es freuet der Wechsel uns alle … Ein ungewöhnliches Leben, in dem trotz der Kürze des Daseins ein beachtliches Werk entstand. Herder, Goethe und Schiller achteten sie als Autorin, die sich der Romantik zugehörig fühlte.

Mai
21
Di
Vortrag von Dieter Lehnhardt in Weimar
Mai 21 um 18:00

»›Öl in die Lebenslampe‹. Goethe als Sammler« – Vortrag von Dieter Lehnhardt (Hüttenberg).

Mai
25
Sa
Vortrag über Raoul Schrott von Karen Aurin in der Dichterstätte »Sarah Kirsch« Limlingerode
Mai 25 um 14:30

Raoul Schrott, geb. 1946 in Österreich, Erste Erde, Epos 2017 – Wir stehen alle im selben Wind / Unser Wissen über die Welt wird erzählt und in einzelne Lebensgeschichten gefasst: An den Anfang des Universums zurückgehen, um vom Urknall an die Entstehung der Erde und des Lebens bis hin zum Menschen zu verfolgen! In wechselnden poetischen Formen entsteht so ein großes erzählerisches Panorama. Karen Aurin stellt das Epos vor.

Jun
1
Sa
2. Nacht der Kultur im Heilbad Heiligenstadt – mit Programm im Literaturmuseum »Theodor Storm«
Jun 1 um 19:00

Die zweite Nacht der Kultur wird die Innenstadt von Heiligenstadt wieder in eine einzigartige Kunst- und Kulturmeile verwandeln. Freuen Sie sich auf einen bezaubernden Abend im Literaturmuseum! Klaus Nitschke singt für Sie und spielt auf der Gitarre.

Jun
30
So
22. »Limlingeröder Diskurse« in der Dichterstätte »Sarah Kirsch« Limlingerode
Jun 30 um 10:00

Ab 10.00 Uhr bis in den Nachmittag mit Wanderung auf dem »Grünen Junipfad«.

Ausführliche Angaben zu den Diskursen werden rechtzeitig veröffentlicht.

Jul
5
Fr
Stormtage 2019 im Literaturmuseum »Theodor Storm« in Heiligenstadt
Jul 5 – Jul 7 ganztägig

Die Stormtage finden wie gewohnt am ersten Juli-Wochenende statt, vom 5.7. – 7.7.2019.

Ein ausführliches Programm wird noch verschickt. Sie dürfen sich aber bereits freuen auf interessante Vorträge von Prof. Dr. Dr. h.c. Irmgard Roebling, Prof. Dr. Christian Begemann, Dr. Klara Schubenz, Dr. Christian Neumann und Dr. Valérie Leyh.

Ebenso werden die 22. Storm-Blätter 2019 vorgestellt und eine Ausstellung der Wiener Illustratorin Julie Völk eröffnet, die u. a. im Insel-Verlag Storms Doppelgänger illustriert hat.

Sep
17
Di
Vortrag von Dr. Markus Schwering in Weimar
Sep 17 um 18:00

»Goethe aus der Sicht von Marx und Engels« – Vortrag von Dr. Markus Schwering (Köln).

Okt
15
Di
Vortrag von Dr. Michael Knoche in Weimar
Okt 15 um 18:00

»›Tumult im feurigen Gemüte‹. Goethe und Friedrich Nicolai im Wortgefecht« – Dr. Michael Knoche (Weimar).

Nov
19
Di
Vortrag von Prof. Dr. Alice Stašková in Weimar
Nov 19 um 18:00

»›doch immer der König unserer Literatur‹. Heinrich Heines Goethe« – Vortrag von Prof. Dr. Alice Stašková (Jena).

Dez
31
Di
Dummy
Dez 31 2030 – Dez 30 2044 ganztägig

Literaturland Thüringen‹ ist eine gemeinsame Initiative von
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