Kalender

Ausstellungen

Sep
21
Fr
ganztägig Ausstellung »Der Weg in die Revo...
Ausstellung »Der Weg in die Revo...
Sep 21 2018 – Mrz 17 2019 ganztägig
Ausstellung »Der Weg in die Revolution. Soziale Bewegungen in Jena 1869 bis 1918« im Stadtmuseum Jena @ Stadtmuseum Jena | Jena | Thüringen | Deutschland
1869 trifft August Bebel erst­mals in Jena ein. Die Saa­le­stadt ist damals noch ein beschau­li­ches „Uni­ver­si­täts­dorf“, wie Ernst Haeckel sie lie­be­voll-iro­nisch nannte. Die rasante Expan­sion der Zeiss- und Schott­werke im letz­ten Drit­tel des 19. Jahr­hun­derts[...]
Nov
10
Sa
ganztägig Ausstellung »Grimms Märchen… und...
Ausstellung »Grimms Märchen… und...
Nov 10 2018 – Mrz 3 2019 ganztägig
»Grimms Mär­chen… und kein Ende – Euro­päi­sche Kunst­mär­chen« Die Aus­stel­lung doku­men­tiert die Ent­wick­lung vom roman­ti­schen Kunst­mär­chen zum rea­li­täts­ver­bun­den Wirk­lich­keits­mär­chen. Neben und nach den Brü­dern Grimm hat es in der euro­päi­schen Kul­tur­ge­schichte zahl­rei­che wei­tere Mär­chen­samm­ler und[...]
Dez
5
Mi
ganztägig Ausstellung »Knecht Ruprecht. Il...
Ausstellung »Knecht Ruprecht. Il...
Dez 5 2018 – Mrz 17 2019 ganztägig
Klaus Ensi­kat zählt zu den ange­se­hens­ten Buch­künst­lern der Gegen­wart. Das Lite­ra­tur­mu­seum »Theo­dor Storm« zeigt vom 5. Dezem­ber 2018 bis zum 17. März 2019 eine große Aus­wahl sei­ner Arbei­ten. Ensi­kats akri­bisch gezeich­nete und prä­gnant kolo­rierte Kin­der­buch­sze­nen[...]
Jan
18
Fr
ganztägig Ausstellung »Schätze des Goethe-...
Ausstellung »Schätze des Goethe-...
Jan 18 – Apr 7 ganztägig
Das Bau­haus-Jubi­läum 2019 führte zur Idee, die neue Folge der Schätze-Reihe des Goe­the- und Schil­ler-Archivs dem Thema Rund um Jubi­läen zu wid­men. So wer­den in der Aus­stel­lung neben einem Brief des Bau­haus­meis­ters Was­sily Kan­din­sky und[...]
Jan
25
Fr
ganztägig <span class="dquo">»</span>Dada ...
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Jan 25 – Mrz 13 ganztägig
»Dada trifft Bauhaus« – Ausstellung in der Galerie »C. Keller« in Weimar @ Galerie »C Keller«
Das achte The­men­jahr der Dada-Dekade 2012–2022 beleuch­tet die Bezie­hun­gen, die es zwi­schen Dada und dem Bau­haus gab. Aus die­sem Anlass ist vom 25. Januar bis 13. März in der Wei­ma­rer Gale­rie Markt 21 eine Aus­stel­lung[...]
ganztägig Ausstellung über Stéphane Hessel...
Ausstellung über Stéphane Hessel...
Jan 25 – Feb 20 ganztägig
Die Stadt-, Kreis- und Fahr­bi­blio­thek Apolda/Weimarer Land zeigt ab dem 25. Januar 2019 die Wan­der­aus­stel­lung »Die Würde des Men­schen…« über den Schrift­stel­ler Sté­phane Hes­sel.
Jan
26
Sa
ganztägig Ausstellung »Ernst Hardt in Weim...
Ausstellung »Ernst Hardt in Weim...
Jan 26 – Mai 19 ganztägig
Ausstellung »Ernst Hardt in Weimar« im Stadtmuseum Weimar
Ernst Hardt. Ein Wei­ma­rer Dich­ter schreibt Rund­funk­ge­schichte »Neues Wei­mar« – Deut­sches Natio­nal­thea­ter – Natio­nal­ver­samm­lung – Bau­haus – Rund­funk­pio­nier   Kura­tor: Dr. Alf Röß­ner, Direk­tor des Stadt­mu­se­ums Wei­mar. Im Jubi­lä­ums­jahr 2019 plant das Stadt­mu­seum Wei­mar eine[...]
Feb
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Mi
ganztägig Ausstellung »100 Frauen und 100 ...
Ausstellung »100 Frauen und 100 ...
Feb 6 – Mrz 10 ganztägig
Erst seit 100 Jah­ren dür­fen Frauen wäh­len. Bis es dazu kam war es ein lan­ger, stei­ni­ger Weg. Noch heute kämp­fen Frauen in allen Tei­len der Welt um Aner­ken­nung und Gleich­be­rech­ti­gung. 65 Illus­tra­to­rin­nen haben für das[...]
Feb
8
Fr
ganztägig Ausstellung »Die Welt als Buch« ...
Ausstellung »Die Welt als Buch« ...
Feb 8 – Mrz 30 ganztägig
Aus­stel­lung »Nor­bert Hin­ter­ber­ger ›Die Welt als Buch‹« in Wei­mar   Nor­bert W. Hin­ter­ber­ger, em. Pro­fes­sor für Freie Kunst an der Fakul­tät Gestal­tung von 1993 bis 2015, zeigt seine groß­for­ma­ti­gen Künst­ler­bü­cher »Die Homi­ni­den-Evo­lu­tion«, »Das Buch über[...]
Mrz
22
Fr
ganztägig Ausstellung »Fotografien von Dir...
Ausstellung »Fotografien von Dir...
Mrz 22 – Apr 13 ganztägig
Das Gedicht & sein Dou­ble. Die zeit­ge­nös­si­sche Lyrik­szene im Por­trait – Foto­gra­fien von Dirk Skiba   Der opu­lente Bild­band „Das Gedicht & sein Dou­ble“ der edi­tion AZUR gibt dem Lyrik-Genre ein Gesicht. Oder bes­ser: 100[...]
Apr
11
Do
ganztägig Ausstellung »Die Bauhausbücher« ...
Ausstellung »Die Bauhausbücher« ...
Apr 11 – Jul 28 ganztägig
»Die Bau­haus­bü­cher« – Ein euro­päi­sches Publi­ka­ti­ons­pro­jekt des Bau­hau­ses 1924–1930   Die Aus­stel­lung basiert auf der durch die Uni­ver­si­täts­bi­blio­thek in den ver­gan­ge­nen Jah­ren so gut wie voll­stän­dig zusam­men­ge­tra­ge­nen Kol­lek­tion der Bau­haus­bü­cher, ergänzt um Exem­plare aus der[...]
Dez
31
Di
ganztägig Dummy
Dummy
Dez 31 2030 – Dez 30 2044 ganztägig
 
Sep
21
Fr
Ausstellung »Der Weg in die Revolution. Soziale Bewegungen in Jena 1869 bis 1918« im Stadtmuseum Jena
Sep 21 2018 – Mrz 17 2019 ganztägig
Ausstellung »Der Weg in die Revolution. Soziale Bewegungen in Jena 1869 bis 1918« im Stadtmuseum Jena @ Stadtmuseum Jena | Jena | Thüringen | Deutschland

1869 trifft August Bebel erst­mals in Jena ein. Die Saa­le­stadt ist damals noch ein beschau­li­ches „Uni­ver­si­täts­dorf“, wie Ernst Haeckel sie lie­be­voll-iro­nisch nannte. Die rasante Expan­sion der Zeiss- und Schott­werke im letz­ten Drit­tel des 19. Jahr­hun­derts
ver­wan­del­ten es in eine moderne Indus­trie­stadt. Die Zahl der in den gro­ßen Unter­neh­men Zeiss und Schott Arbei­ten­den stieg bei Zeiss zwi­schen 1890 und 1914 von 387 auf 4678 und bei Schott von 46 auf 1300.

Die Aus­stel­lung befasst sich daher mit der Unter­neh­mens­struk­tur und den Arbeits­ver­hält­nis­sen die­ser im aus­ge­hen­den 19. Jahr­hun­dert stark wach­sen­den Fir­men. Im Zuge der Indus­tria­li­sie­rung sie­del­ten sich in Jena aber auch kleine und mitt­lere Betriebe an. Die Gewerk­schafts­be­we­gung und die Sozi­al­de­mo­kra­tie bil­de­ten dabei ver­stärkt die Orga­ni­sa­ti­ons­for­men der Jenaer Arbei­ter. Dabei ver­such­ten beide soziale Bewe­gun­gen, die um 1900 immer mehr Zulauf ver­zeich­ne­ten, gegen die zuneh­mende Ver­schlech­te­rung der Arbeits­und Lebens­be­din­gun­gen anzu­ge­hen.

Die Aus­stel­lung und der beglei­tende Kata­log zeich­nen die Ent­ste­hung und Ent­wick­lung der sozia­len Bewe­gun­gen in Jena nach. Aus­ge­hend von den Lebens- und Arbeits­ver­hält­nis­sen in der stark expan­die­ren­den Stadt wer­den sowohl die Hin­ter­gründe für eine Orga­ni­sa­tion der Arbei­ter­schaft beleuch­tet als auch die Umset­zung der poli­ti­schen Ideen, wie bei­spiels­weise in Streiks, näher betrach­tet.
Der zeit­li­che Rah­men reicht dabei vom ers­ten Ein­tref­fen August Bebels im Jahr 1869 bis zum Aus­bruch der Novem­ber­re­vo­lu­tion im Jahr 1918.

 

Öff­nungs­zei­ten:
Mon­tag geschlos­sen
Diens­tag, Mitt­woch, Frei­tag 10 – 17 Uhr
Don­ners­tag 15 – 22 Uhr
Sams­tag und Sonn­tag 11 -18 Uhr

Nov
10
Sa
Ausstellung »Grimms Märchen… und kein Ende – Europäische Kunstmärchen« im Romantikerhaus Jena
Nov 10 2018 – Mrz 3 2019 ganztägig

»Grimms Mär­chen… und kein Ende – Euro­päi­sche Kunst­mär­chen«

Die Aus­stel­lung doku­men­tiert die Ent­wick­lung vom roman­ti­schen Kunst­mär­chen zum rea­li­täts­ver­bun­den Wirk­lich­keits­mär­chen.

Neben und nach den Brü­dern Grimm hat es in der euro­päi­schen Kul­tur­ge­schichte zahl­rei­che wei­tere Mär­chen­samm­ler und -dich­ter gege­ben, deren Schöp­fun­gen aller­dings eher dem Kunst­mär­chen als dem Volks­mär­chen zuzu­ord­nen sind. Dazu gehö­ren am Ende des 18. und zu Beginn des 19. Jahr­hun­derts Autoren wie Tieck, Bren­tano, Fou­qué oder E.T.A Hoff­mann, spä­ter Mörike, Hauff oder Storm.

Prä­sen­tiert wer­den zahl­rei­che Buch­aus­ga­ben, dar­un­ter u.a. Bren­ta­nos »Gockel, Hin­kel und Gacke­leia« in der Erst­aus­gabe von 1838 und his­to­ri­sche Aus­ga­ben des 19. Jahr­hun­derts von Fou­qués »Undine«. Gerade in jün­ge­rer Zeit haben Illus­tra­to­ren die Kunst­mär­chen für sich ent­deckt und phan­ta­sie­volle Umset­zun­gen der Stoffe geschaf­fen. Zu sehen sind in der Aus­stel­lung u.a. die Illus­tra­tio­nen von Jin­dra Čapek zu Hoff­manns »Der goldne Topf« und Fried­rich Hechel­manns Arbei­ten zu Möri­kes »Die schöne Lau«. Brei­ten Raum neh­men auch die Illus­tra­tio­nen zu Hauffs Mär­chen »Das kalte Herz« ein, das die Besu­cher in der Aus­stel­lung außer­ge­wöhn­lich insze­niert erle­ben kön­nen …

 

Aus­stel­lungs­dauer:
10. Novem­ber 2018 bis 3. März 2019

Öff­nungs­zei­ten:
Diens­tag bis Sonn­tag 10:00  Uhr – 17:00 Uhr

Dez
5
Mi
Ausstellung »Knecht Ruprecht. Illustrationen und Buchgraphiken von Klaus Ensikat« im Literaturmuseum »Theodor Storm« in Heiligenstadt
Dez 5 2018 – Mrz 17 2019 ganztägig

Klaus Ensi­kat zählt zu den ange­se­hens­ten Buch­künst­lern der Gegen­wart. Das Lite­ra­tur­mu­seum »Theo­dor Storm« zeigt vom 5. Dezem­ber 2018 bis zum 17. März
2019 eine große Aus­wahl sei­ner Arbei­ten.
Ensi­kats akri­bisch gezeich­nete und prä­gnant kolo­rierte Kin­der­buch­sze­nen erin­nern mit ihrer Stri­chel­tech­nik an die Meis­ter­werke klas­si­scher Kup­fer­ste­cher. Durch­aus unab­hän­gig von den Text­vor­la­gen las­sen Ensi­kats Gra­phi­ken beson­dere Wel­ten auf­er­ste­hen, die Groß und Klein fas­zi­nie­ren.
Ensi­kat wurde viel­fach aus­ge­zeich­net, u. a. mit dem deut­schen Jugend­li­te­ra­tur­preis sowie dem Thü­rin­ger Mär­chen- und Sagen­preis »Lud­wig Bech­stein«. 1996 erhielt er für sein Gesamt­werk den Hans-Chris­tian-Ander­sen-Preis, der wich­tigs­ten inter­na­tio­na­len Aus­zeich­nung für Kin­der­buch­au­toren und -illus­tra­to­ren.

 

Aus­stel­lungs­dauer:

04.04.2019 bis 23.06.2019.

Öff­nungs­zei­ten:

Di-F: 10 bis 17 Uhr / Sa-So: 14:30 bis 16:30 Uhr

Jan
18
Fr
Ausstellung »Schätze des Goethe- und Schiller-Archivs – Folge V: ›Rund um Jubiläen‹« in Weimar
Jan 18 – Apr 7 ganztägig

Das Bau­haus-Jubi­läum 2019 führte zur Idee, die neue Folge der Schätze-Reihe des Goe­the- und Schil­ler-Archivs dem Thema Rund um Jubi­läen zu wid­men. So wer­den in der Aus­stel­lung neben einem Brief des Bau­haus­meis­ters Was­sily Kan­din­sky und einem Tage­buch Paul Dobes aus der Zeit sei­ner Lehr­tä­tig­keit am Bau­haus Hand­schrif­ten berühm­ter Dich­ter, Künst­ler und Wis­sen­schaft­ler des 18. und 19. Jahr­hun­derts prä­sen­tiert und deren run­der Geburts- oder Todes­tage gedacht.
Aus­ge­wählt wur­den Briefe u. a. von Bet­tina von Arnim (160. Todes­tag) sowie von Clara Schu­mann, Theo­dor Fon­tane und Adolf Pich­ler anläss­lich deren 200. Geburts­ta­gen. Wie tief der Komö­di­en­dich­ter August von Kot­ze­bue (200. Todes­tag) in die poli­ti­schen Wir­ren sei­ner Zeit ver­strickt war, zeigt sein Memoire über den Revo­lu­ti­ons­geist. In einem wis­sen­schaft­li­chen Zir­ku­lar Alex­an­der von Hum­boldts (250. Geburts­tag) geht es um Ver­su­che an Frö­schen zur Reiz­bar­keit von Ner­ven und Mus­keln.
Ein Gedicht aus der Feder des Sturm-und-Drang-Dich­ters Fried­rich Leo­pold Graf zu Stol­berg (200. Todes­tag) und das ein­zig erhal­tene Manu­skript der Frag­ment­samm­lung Ideen von Fried­rich Schle­gel (190. Todes­tag), an deren Abfas­sung neben sei­nem Bru­der August Wil­helm vor allem auch Nova­lis betei­ligt war, wer­den zum ers­ten Mal in einer Aus­stel­lung zu sehen sein.
Neben den Hand­schrif­ten der Jubi­lare sind kost­bare Ori­gi­nale aus den Nach­läs­sen Goe­thes, Schil­lers, Liszts und Nietz­sches aus­ge­stellt. Im Wei­te­ren laden außer­ge­wöhn­li­che Schrift­zei­chen­ta­bel­len des Uni­ver­sal­ge­lehr­ten Chris­tian Wil­helm Bütt­ner und ein Bil­der­brief des Malers Georg Mel­chior Kraus zur Betrach­tung ein und ver­spre­chen einen abwechs­lungs­rei­chen Rund­gang durch den his­to­ri­schen Hand­schrif­ten­saal des Hau­ses.

Öff­nungs­zei­ten: Mo-Fr 8.30–18 Uhr | Sa–So 11–16 Uhr
Aus­stel­lungs­dauer: 16.01.2019 bis 07.04.2019

Eröff­nung: 17. Januar 2019 | 17 Uhr

Jan
25
Fr
»Dada trifft Bauhaus« – Ausstellung in der Galerie »C. Keller« in Weimar
Jan 25 – Mrz 13 ganztägig
»Dada trifft Bauhaus« – Ausstellung in der Galerie »C. Keller« in Weimar @ Galerie »C Keller«

Das achte The­men­jahr der Dada-Dekade 2012–2022 beleuch­tet die Bezie­hun­gen, die es zwi­schen Dada und dem Bau­haus gab. Aus die­sem Anlass ist vom 25. Januar bis 13. März in der Wei­ma­rer Gale­rie Markt 21 eine Aus­stel­lung zu sehen, die mit der tra­di­tio­nel­len Per­for­mance »Neu­jahrs­emp­fang« am 25. Januar 2019 (21 Uhr) eröff­net wird.

Die Aus­stel­lung ver­weist auf die Schlüs­sel­rolle des Nie­der­län­ders Theo van Does­burg, der Ein­fluss auf die Meis­ter und Gesel­len des Bau­hau­ses hatte, der 1921/22 Vor­träge im Umfeld der Schule hielt und 1922 in Wei­mar den Inter­na­tio­na­len Kon­gress der Dada­is­ten und Kon­struk­ti­vis­ten orga­ni­sierte, an dem auch Bau­häus­ler teil­nah­men. Er war nicht nur Kon­struk­ti­vist, son­dern ver­öf­fent­lichte unter dem Pseud­onym I. K. Bon­set dada­is­ti­sche Gedichte.

Kurt Schwit­ters trat 1925 wäh­rend eines Bau­haus­fes­tes auf und rezi­tierte seine »Urlaut­so­nate«, die in Aus­zü­gen zu erle­ben ist. Im glei­chen Jahr kam eine Litho­gra­fie von ihm in die Bau­haus-Mappe III. Im Buch »Die Bühne am Bau­haus« (1924) wurde seine Merz­bühne gewür­digt.

Erst­mals wer­den Bil­der, Zeich­nun­gen und Briefe von Kurt Schmidt (1901–1991) aus­ge­stellt, mit dem das Ensem­ble für Intui­tive Musik Wei­mar (EFIM) zusam­men­ge­ar­bei­tet hat. Er stu­dierte von 1920 bis 1924 bei Johan­nes Itten, Was­sily Kan­din­sky und Oskar Schlem­mer und gestal­tete zur Bau­haus­wo­che 1923 das «Mecha­ni­sche Bal­lett. Neben his­to­ri­schen Tex­ten und Fim­aus­schnit­ten prä­sen­tiert die Aus­stel­lung wie­der beson­dere Arte­fakte, wie z. B. das Fahr­rad von Lux Fei­nin­ger.

 

Aus­stel­lungs­dauer:
25.01.2019 bis 13.03.2019

Öff­nungs­zei­ten:
12:00–15:00 und 21:00–03:00 Uhr

Ausstellung über Stéphane Hessel in der Bibliothek Apolda
Jan 25 – Feb 20 ganztägig

Die Stadt-, Kreis- und Fahr­bi­blio­thek Apolda/Weimarer Land zeigt ab dem 25. Januar 2019 die Wan­der­aus­stel­lung »Die Würde des Men­schen…« über den Schrift­stel­ler Sté­phane Hes­sel.

Jan
26
Sa
Ausstellung »Ernst Hardt in Weimar« im Stadtmuseum Weimar
Jan 26 – Mai 19 ganztägig

Ernst Hardt. Ein Wei­ma­rer Dich­ter schreibt Rund­funk­ge­schichte

»Neues Wei­mar« – Deut­sches Natio­nal­thea­ter – Natio­nal­ver­samm­lung – Bau­haus – Rund­funk­pio­nier

 

Kura­tor: Dr. Alf Röß­ner, Direk­tor des Stadt­mu­se­ums Wei­mar.

Im Jubi­lä­ums­jahr 2019 plant das Stadt­mu­seum Wei­mar eine Aus­stel­lung zu dem Dich­ter, Über­set­zer, Thea­ter­in­ten­dan­ten und Rund­funk­pio­nier Ernst Hardt (1876–1947), wel­cher mit sei­nem Wir­ken auf ver­blüf­fende Art und Weise Natio­nal­ver­samm­lung und Bau­haus ver­bin­det. Schwer­punkt bil­den die Wei­ma­rer Jahre des heute zu Unrecht fast Ver­ges­se­nen. Der aus dem George-Kreis stam­mende Dich­ter und Autor aus dem Beginn der Moderne und spä­tere Schil­ler­preis­trä­ger (»Tan­tris der Narr«) gehörte mit zum »Neuen Wei­mar« im Umfeld von Harry Graf Kess­ler und Henry van de Velde. Als Gene­ral­inten­dant des Wei­ma­rer Thea­ters benannte er das Haus 1919 in »Deut­sches Natio­nal­thea­ter« um. Befreun­det mit Wal­ter Gro­pius, unter­stützte er die »Wei­ma­rer Volks­bühne« und das Bau­haus (u.a. Gedenk­ta­fel für die Ver­fas­sung am DNT). Als Weg­be­rei­ter der Moderne und Rund­funk­pio­nier in Köln för­derte Ernst Hardt vor allem das Hör­spiel und wurde zu einer wich­ti­gen Per­sön­lich­keit des Kul­tur­le­bens der Wei­ma­rer Repu­blik.

Zur Aus­stel­lung erscheint ein Begleit­buch.

Aus­stel­lungs­dauer: Sams­tag, 26.01.2019 bis Sonn­tag, 19.05.2019

Öff­nungs­zei­ten: Di-So 10–17 Uhr

 

Feb
6
Mi
Ausstellung »100 Frauen und 100 Jahre Frauenwahlrecht« im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Feb 6 – Mrz 10 ganztägig

Erst seit 100 Jah­ren dür­fen Frauen wäh­len. Bis es dazu kam war es ein lan­ger, stei­ni­ger Weg. Noch heute kämp­fen Frauen in allen Tei­len der Welt um Aner­ken­nung und Gleich­be­rech­ti­gung.

65 Illus­tra­to­rin­nen haben für das im Ver­lags­haus Jacoby & Stuart erschie­nene Buch „100 Frauen und 100 Jahre Frau­en­wahl­recht“ ein­hun­dert deut­sche, öster­rei­chi­sche und Schwei­zer Frauen aus den ver­gan­ge­nen 100 Jah­ren por­trä­tiert. Diese Frauen ste­hen stell­ver­tre­tend für alle, die sich für die Rechte, Belange und Aner­ken­nung von Frauen enga­giert haben und es immer noch tun.

Par­al­lel zur Aus­stel­lungs­er­öff­nung zei­gen wir die Arte-Doku „Die Hälfte der Welt gehört uns – Als Frauen das Wahl­recht erkämpf­ten“

Die Wan­der­aus­stel­lung ist vom 06. Februar bis zum 10. März im Kul­tur: Haus Dacheröden zu sehen.

Feb
8
Fr
Ausstellung »Die Welt als Buch« in der Universitätsbibliothek der Bauhaus-Universität Weimar
Feb 8 – Mrz 30 ganztägig

Aus­stel­lung »Nor­bert Hin­ter­ber­ger ›Die Welt als Buch‹« in Wei­mar

 

Nor­bert W. Hin­ter­ber­ger, em. Pro­fes­sor für Freie Kunst an der Fakul­tät Gestal­tung von 1993 bis 2015, zeigt seine groß­for­ma­ti­gen Künst­ler­bü­cher »Die Homi­ni­den-Evo­lu­tion«, »Das Buch über das Nichts« und »Das Ama­zo­nas-Buch« sowie aus­ge­wählte Sei­ten aus die­sen Büchern. Die Buch­ge­stal­tun­gen Hin­ter­ber­gers sind Ergeb­nisse jah­re­lan­ger obses­si­ver, lust­vol­ler Recher­che und Arbeit.

Öff­nungs­zei­ten:

Mo-Fr 09–21 Uhr | Sa 10–16 Uhr | So geschlos­sen

Aus­stel­lungs­dauer:

08.02.2019 – 30.03.2019

Feb
21
Do
Vortrag von Betty-Brux-Pinkwart in Weimar
Feb 21 um 17:00

Vor­trag von Betty Brux-Pink­wart (Jena) zum Thema « Vom From­mann­schen Haus zum Freund­li­chen Begeg­nen: Geschichte und Geschich­ten aus dem Archiv einer Ver­le­ger­fa­mi­lie«

 

Der Nach­lass der Jenaer Ver­le­ger­fa­mi­lie From­mann zählt zu den wenig erforsch­ten Bestän­den des Goe­the- und Schil­ler-Archivs. Dies mag zunächst über­ra­schen, wird doch der Name From­mann oft in Zusam­men­hang mit Goe­the genannt – From­mann, der Dru­cker vie­ler Goethe’scher Werke, das gesel­lige From­mann­sche Haus am Jenaer Fürs­ten­gra­ben, wo nicht nur der Dich­ter ‚schöne Abende‘ ver­lebte und Min­chen Herz­lieb den Gäs­ten freund­lich begeg­nete.

Betty Brux-Pink­wart beschäf­tigt sich im Rah­men ihres Jenaer Dis­ser­ta­ti­ons­pro­jek­tes ein­ge­hend mit der Fami­lie From­mann und dem gesel­li­gen Zir­kel in deren Haus. Dabei kon­zen­triert sie sich beson­ders auf den Zeit­raum von 1798 bis 1810, in dem Bezie­hun­gen zu unter­schied­li­chen gesell­schaft­li­chen Krei­sen und zen­tra­len Per­sön­lich­kei­ten aus Wis­sen­schaft, Lite­ra­tur, Kunst und Kul­tur unter­hal­ten wer­den. Im Vor­trag wird der Wei­ma­rer From­mann-Bestand und des­sen Geschichte näher beleuch­tet. Dar­über hin­aus gibt die Refe­ren­tin anhand aus­ge­wähl­ter Archi­va­lien neue Ein­bli­cke in die From­mann­sche Gesel­lig­keits­kul­tur und ord­net die Lebens­um­stände der Fami­lie in Jena kul­tur­his­to­risch ein.

Betty Brux-Pink­wart stu­dierte in Jena Ger­ma­nis­ti­sche Lite­ra­tur­wis­sen­schaft, Neuere und Mit­tel­al­ter­li­che Geschichte und beschäf­tigte sich bereits in ihrer Magis­ter­ar­beit mit dem From­mann­schen Haus als kul­tu­rel­len Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ort um 1800. Dar­auf auf­bau­end pro­mo­viert sie seit 2011 unter Prof. Dr. Dirk von Peters­dorff. 2012 war sie Sti­pen­dia­tin der Klas­sik Stif­tung Wei­mar und hat seit­her in vie­len (Transkriptions-)Projekten zur Goe­the­zeit, bei­spiels­weise zu Char­lotte von Schil­ler, den Gebrü­dern Schle­gel, Fried­rich Schlei­er­ma­cher und Georg Wil­helm Fried­rich Hegel, mit­ge­ar­bei­tet.

Feb
23
Sa
»Norwegen in Wort, Musik und Skulptur« – in der Dichterstätte »Sarah Kirsch« Limlingerode
Feb 23 um 17:00

Mit dem Ehe­paar Heinke und Rolf Rich­ter geht es mit leuch­ten­den Foto­gra­fien auf nach Nor­we­gen. »Wer­ge­land und Vige­land – Nor­we­gen in Wort, Musik und Skulp­tur«: Hen­drik Wer­ge­land (1807–1845), Vita und Gedichte, Gus­tav Vige­land ( 1869–1943), Skulp­tu­ren­park in Oslo, Kari Brem­ner (geb. 1956), Klang­kunst der Song­schrei­be­rin und Sän­ge­rin

Eröff­nung Haus­ART Nr. 1/2019: Bli­cke in Land­schaft­li­ches, Foto­gra­fien von Hei­de­lore Knef­fel und Holz­ar­bei­ten von Alex­an­der Knef­fel.

Feb
28
Do
Vortrag von Dr. Anne Enderwitz in Weimar
Feb 28 um 18:00

»Zur Topo­lo­gie des früh­neu­zeit­li­chen Thea­ters: Lon­don in den Komö­dien von Ben Jon­son und Tho­mas Midd­le­ton« – Vor­trag von Dr. Anne End­erwitz

in der Vor­trags­reihe »Shake­speare und seine Zeit­ge­nos­sen – Poe­tik, Phi­lo­so­phie und Drama« der Deut­schen Shake­speare-Gesell­schaft und der Her­zo­gin Anna Ama­lia Biblio­thek Wei­mar.

Mrz
10
So
Weimarer Reden: Philipp Blom
Mrz 10 um 11:00

»Gesucht: Der Neue Mensch« // Der neue Mensch: Wunsch­traum oder Gespenst

 

In sei­nem 2014 für den Spie­gel ver­fass­ten Essay »Träume und Alb­träume« setzt sich Phil­ipp Blom mit der Sehn­sucht nach dem Neuen Men­schen in der Wei­ma­rer Repu­blik als Reflex auf die mons­trö­sen Kriegs­er­fah­run­gen im Ers­ten Welt­krieg aus­ein­an­der. »Tech­no­lo­gie und Wis­sen­schaft – und die auf­klä­re­ri­sche Ver­nunft, die sie mög­lich gemacht hatte – waren durch den Krieg ambi­va­lent gewor­den. Poli­tik, Kunst und Gesell­schaft der Zwan­zi­ger- und Drei­ßi­ger­jahre waren geprägt von sehr unter­schied­li­chen Ver­su­chen, das Ver­hält­nis zwi­schen Mensch und Maschine neu zu defi­nie­ren. Über all dem stand ein Wunsch­traum, ein Gespenst: der neue Mensch.«

Phil­ipp Blom stu­dierte Phi­lo­so­phie, Geschichte und Juda­is­tik in Wien und Oxford, arbei­tete in Lon­don und Paris und beschäf­tigt sich in sei­nen Wer­ken, in denen sich his­to­ri­sche For­schung, phi­lo­so­phi­sche Erkun­dun­gen und Bel­le­tris­ti­sches ver­bin­den, immer wie­der mit gesell­schaft­li­chen Umbruch­si­tua­tio­nen. Sein 2017 erschie­ne­nes auf­rüt­teln­des Buch »Was steht auf dem Spiel steht« beant­wor­tet die Titel­frage am Schluß knapp und ein­deu­tig: »Alles.« Mit ver­blüf­fen­den geschicht­li­chen Rück­schlüs­sen ana­ly­siert er die Gründe für die Krise unse­rer Demo­kra­tie und ver­weist ein­dring­lich auf die Zukunft. Für seine in 16 Spra­chen über­setz­ten Bücher erhielt er zahl­rei­che Aus­zeich­nun­gen.

 

Wei­ma­rer Reden 2019

Das Jahr 2019 ist ein Jubi­lä­ums­jahr. Aus den poli­ti­schen Umwäl­zun­gen von damals, deren Ergeb­nis die Wei­ma­rer Repu­blik war, erwuchs eine andere Art der Welt- und Mensch­heits­be­trach­tung. Die Vision vom ›Neuen Men­schen‹ durch­drang die ästh­te­ti­schen und poli­ti­schen Debatte: Aber wie sollte er beschaf­fen sein, die­ser ›Neue Mensch‹? Wie sollte, wie wollte er leben?

Das Zeit­al­ter der Digi­ta­li­sie­rung kreist wie­der um den ›Neuen Men­schen‹, der in einer Weise opti­miert wer­den soll, wie es Visio­näre im ver­gan­ge­nen Jahr­hun­dert vor­sich­tig erwo­gen haben. Heute wie damals geht es darum, die neuen Ideen und Hand­lungs­op­tio­nen abzu­wä­gen und sie auf ihre huma­nis­ti­sche Sub­stanz zu prü­fen.

Aus wel­chen Quel­len sich das Phi­lo­so­phie­ren über den ›Neuen Men­schen‹ speist, in wel­cher Weise er sich in Kunst und Lite­ra­tur abbil­det und wie wir es heute ange­sichts wach­sen­der Tech­ni­sie­rung und Digi­ta­li­sie­rung mit ihm hal­ten, dar­über soll in an drei Sonn­ta­gen im März gespro­chen wer­den.

Mode­ra­tion: Liane von Bil­ler­beck

Mrz
12
Di
Vortrag und Lesung von Christa Niedner und Christine Theml in Jena
Mrz 12 um 10:00

Senio­ren-Aka­de­mie: »Johan­nes Bob­row­ski: ›Da hab ich den Pirol geliebt …‹«

Vor­trag und Lesung von Christa Nied­ner und Chris­tine Theml, musi­ka­li­sche Beglei­tung von Ilga Her­zog.

Mrz
17
So
Weimarer Reden: Bernhard Pörksen
Mrz 17 um 11:00

»Gesucht: Der Neue Mensch« // Die neue Macht der Des­in­for­ma­tion. Über Fak­ten und Fakes – und die kon­krete Uto­pie einer redak­tio­nel­len Gesell­schaft

 

Bern­hard Pörk­sen beschäf­tigt sich u.a. mit Skan­dal- und Kri­sen­kom­mu­ni­ka­tion. In sei­nem letz­ten Buch »Die große Gereizt­heit« wid­met er sich der Erfah­rung im digi­ta­len Zeit­al­ter und appel­liert an unsere Ver­ant­wor­tung für das kom­mu­ni­ka­tive Klima in der Gesell­schaft. Er stu­dierte Ger­ma­nis­tik, Jour­na­lis­tik und Bio­lo­gie. Er hat den Lehr­stuhl für Medi­en­wis­sen­schaf­ten an der Uni­ver­si­tät Tübin­gen inne. Er ist Ver­fas­ser vie­ler Sach­bü­cher.

 

Wei­ma­rer Reden 2019

Das Jahr 2019 ist ein Jubi­lä­ums­jahr. Aus den poli­ti­schen Umwäl­zun­gen von damals, deren Ergeb­nis die Wei­ma­rer Repu­blik war, erwuchs eine andere Art der Welt- und Mensch­heits­be­trach­tung. Die Vision vom ›Neuen Men­schen‹ durch­drang die ästh­te­ti­schen und poli­ti­schen Debatte: Aber wie sollte er beschaf­fen sein, die­ser ›Neue Mensch‹? Wie sollte, wie wollte er leben?

Das Zeit­al­ter der Digi­ta­li­sie­rung kreist wie­der um den ›Neuen Men­schen‹, der in einer Weise opti­miert wer­den soll, wie es Visio­näre im ver­gan­ge­nen Jahr­hun­dert vor­sich­tig erwo­gen haben. Heute wie damals geht es darum, die neuen Ideen und Hand­lungs­op­tio­nen abzu­wä­gen und sie auf ihre huma­nis­ti­sche Sub­stanz zu prü­fen.

Aus wel­chen Quel­len sich das Phi­lo­so­phie­ren über den ›Neuen Men­schen‹ speist, in wel­cher Weise er sich in Kunst und Lite­ra­tur abbil­det und wie wir es heute ange­sichts wach­sen­der Tech­ni­sie­rung und Digi­ta­li­sie­rung mit ihm hal­ten, dar­über soll in an drei Sonn­ta­gen im März gespro­chen wer­den.

Mode­ra­tion: Liane von Bil­ler­beck

Mrz
22
Fr
Ausstellung »Fotografien von Dirk Skiba: Das Gedicht und sein Double. Die zeitgenössische Lyrikszene im Porträt«
Mrz 22 – Apr 13 ganztägig

Das Gedicht & sein Dou­ble. Die zeit­ge­nös­si­sche Lyrik­szene im Por­trait – Foto­gra­fien von Dirk Skiba

 

Der opu­lente Bild­band „Das Gedicht & sein Dou­ble“ der edi­tion AZUR gibt dem Lyrik-Genre
ein Gesicht. Oder bes­ser: 100 Gesich­ter. Seit mehr als fünf Jah­ren por­trä­tiert der Foto­graf
Dirk Skiba Dich­te­rin­nen und Dich­ter. Die Lau­ten und die Flüs­te­rer, die Jun­gen und die nicht mehr ganz Jun­gen, die Eta­blier­ten und die noch Unbe­kann­ten. Jedem Foto ist ein lyri­sches Selbst­por­trät zur Seite gestellt, wel­ches das Bild kom­men­tiert, ergänzt oder ihm wider­spricht.

 

Aus­stel­lungs­dauer:
22. März bis 13. April 2019

Öff­nungs­zei­ten:
Mo-Fr 12–17 Uhr | Sa 10–15 Uhr | So geschlos­sen

Mrz
24
So
Weimarer Reden: Kathrin Schmidt
Mrz 24 um 11:00

»Gesucht: Der Neue Mensch« // Gesucht: Zeitgeist*in (m/w/d) – Ver­netz­tes Den­ken als prag­ma­ti­scher Zugriff auf ein Cha­mä­leon

Auf welch ver­schie­den­ar­tige Weise Lite­ra­tur immer wie­der den Neuen Men­schen zu beschwö­ren ver­sucht, lässt sich an der Lite­ra­tur der DDR deut­lich bele­gen. Aber was bedeu­tet diese Begriff­lich­keit für eine Autorin im Jahre 2019? Die Schrift­stel­le­rin Kath­rin Schmidt unter­nimmt den Ver­such, den Men­schen im Milieu­zu­sam­men­hang der Lebens­ver­hält­nisse inner­halb einer Gesell­schaft zu ver­or­ten und zu zei­gen, wie auch ein »Zeit­geist« genann­tes Phä­no­men sein Erwach­sen­wer­den beglei­tet. Sich als Indi­vi­duum, jedoch in einem sozia­len und genera­tio­na­len Kon­text zu sehen und sich die­ses tat­säch­lich bewusst zu machen, scheint ihr eine Chance, die im Gesell­schafts­ge­spräch oft brach­liegt.

Für Kath­rin Schmidt, die am 1990 gegrün­de­ten »Run­den Tisch« Ber­lin saß, danach als Redak­teu­rin der femi­nis­ti­schen Frau­en­zeit­schrift »Ypsi­lon« arbei­tete und seit 1994 frei­schaf­fend ist, bleibt das ein Thema, das sich auch ver­schie­dene Wei­sen durch ihr Romane und Erzäh­lun­gen zieht.

Kath­rin Schmidt wurde in Gotha gebo­ren, stu­dierte in Jena Psy­cho­lo­gie und zählt inzwi­schen zu den wich­tigs­ten Autor*innen der deut­schen Lite­ra­tur. 2009 legte sie einen zutiefst auto­bio­gra­fi­schen Roman vor: »Du stirbst nicht« the­ma­ti­siert per­sön­li­che Erkran­kung und Gesun­dung. Für die­ses Werk wurde sie mit dem Deut­schen Buch­preis aus­ge­zeich­net. In ihrem Roman »Kapoks Schwes­tern« schlägt sie eine gro­ßen Bogen durch deutsch-jüdi­sche Geschichte, der bis in das 21. Jahr­hun­dert reicht.

 

Wei­ma­rer Reden 2019

Das Jahr 2019 ist ein Jubi­lä­ums­jahr. Aus den poli­ti­schen Umwäl­zun­gen von damals, deren Ergeb­nis die Wei­ma­rer Repu­blik war, erwuchs eine andere Art der Welt- und Mensch­heits­be­trach­tung. Die Vision vom ›Neuen Men­schen‹ durch­drang die ästh­te­ti­schen und poli­ti­schen Debatte: Aber wie sollte er beschaf­fen sein, die­ser ›Neue Mensch‹? Wie sollte, wie wollte er leben?

Das Zeit­al­ter der Digi­ta­li­sie­rung kreist wie­der um den ›Neuen Men­schen‹, der in einer Weise opti­miert wer­den soll, wie es Visio­näre im ver­gan­ge­nen Jahr­hun­dert vor­sich­tig erwo­gen haben. Heute wie damals geht es darum, die neuen Ideen und Hand­lungs­op­tio­nen abzu­wä­gen und sie auf ihre huma­nis­ti­sche Sub­stanz zu prü­fen.

Aus wel­chen Quel­len sich das Phi­lo­so­phie­ren über den ›Neuen Men­schen‹ speist, in wel­cher Weise er sich in Kunst und Lite­ra­tur abbil­det und wie wir es heute ange­sichts wach­sen­der Tech­ni­sie­rung und Digi­ta­li­sie­rung mit ihm hal­ten, dar­über soll in an drei Sonn­ta­gen im März gespro­chen wer­den.

Mode­ra­tion: Liane von Bil­ler­beck

Mrz
30
Sa
Literarisches zum Thema Zirkus in der Dichterstätte »Sarah Kirsch« Limlingerode
Mrz 30 um 14:30

Men­schen, Tiere und Gedichte – Texte, die sich dem Thema ZIRKUS wid­men, wer­den von Mit­glie­dern des Jun­gen Zir­kus Zap­pe­lini, Nord­hau­sen, prä­sen­tiert. Also dann: Her­ein­spa­ziert in die lite­ra­ri­sche Manege!

Apr
11
Do
Ausstellung »Die Bauhausbücher« in der Universitätsbibliothek der Bauhaus-Universität Weimar
Apr 11 – Jul 28 ganztägig

»Die Bau­haus­bü­cher« – Ein euro­päi­sches Publi­ka­ti­ons­pro­jekt des Bau­hau­ses 1924–1930

 

Die Aus­stel­lung basiert auf der durch die Uni­ver­si­täts­bi­blio­thek in den ver­gan­ge­nen Jah­ren so gut wie voll­stän­dig zusam­men­ge­tra­ge­nen Kol­lek­tion der Bau­haus­bü­cher, ergänzt um Exem­plare aus der Her­zo­gin Anna Ama­lia Biblio­thek der Klas­sik Stif­tung Wei­mar.

Aus­stel­lungs­er­öff­nung: Mi, 10. April 2019 um 15 Uhr

Dar­über hin­aus wer­den die Reprints der Bau­haus­bü­cher in die Aus­stel­lung inte­griert und für Besu­che­rin­nen und Besu­cher benutz­bar gemacht, um die Publi­ka­ti­ons- und Wir­kungs­ge­schichte die­ser her­aus­ra­gen­den Publi­ka­ti­ons­reihe über den Zeit­raum von 100 Jah­ren zu ver­deut­li­chen. Beglei­tet wer­den diese Expo­nate von Repro­duk­tio­nen der umfang­rei­chen Wer­be­druck­sa­chen, die eben­falls von Moholy-Nagy 1924–29 gestal­tet wur­den. Die Aus­stel­lung ver­weist zugleich auf die in wesent­li­chen Tei­len erhal­tene Biblio­thek des Staat­li­chen Bau­hau­ses in Wei­mar, die bis heute von der Uni­ver­si­täts­bi­blio­thek bewahrt und öffent­lich zugäng­lich gemacht wird.

Die für die Geschichte des Wei­ma­rer Bau­hau­ses in beson­de­rem Maß bedeu­ten­den Bau­haus­bü­cher »Ein Ver­suchs­haus des Bau­hau­ses in Wei­mar« (Bau­haus­bü­cher 3) und »Neue Arbei­ten der Bau­haus­werk­stät­ten« (Bau­haus­bü­cher 5, beide 1925) wer­den durch die dort publi­zier­ten Fotos ergänzt, die sich in den Foto-Alben des Bau­hau­ses, den sog. »Bau­haus-Alben«, im Archiv der Moderne der Bau­haus- Uni­ver­si­tät Wei­mar erhal­ten haben. Die davon gefer­tig­ten groß­for­ma­ti­gen Prints ermög­li­che einen Ein­blick in das auf­stre­bende Medium Foto­gra­fie mit pro­fes­sio­nel­ler Archi­tek­tur und Objekt­fo­to­gra­fie von der Staat­li­chen Bild­stelle Ber­lin bis zur Bau­häus­le­rin Lucia Moholy. Die Aus­stel­lung wird damit zum Bin­de­glied für die wich­tigs­ten Akti­vi­tä­ten zum 100. Bau­haus- Jubi­läum in Wei­mar. Sie schlägt eine Brü­cke zum neuen Bau­haus-Museum mit den dort aus­ge­stell­ten Werk­statt­ar­bei­ten, die 1925 von Gro­pius an die Staat­li­chen Kunst­samm­lun­gen zu Wei­mar über­ge­ben wur­den, ebenso wie zum Haus Am Horn mit sei­ner neuen musea­len Nut­zung. Schließ­lich stellt sie einen aktu­el­len Kon­text zum Inter­na­tio­na­len Bau­haus-Kol­lo­quium und zu den Bau­haus-Gebäu­den (UNESCO-Welt­kul­tur­erbe) der Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar her. Die Aus­stel­lung wird als Wan­der­aus­stel­lung kon­zi­piert und steht ab Spät­som­mer 2019 inter­es­sier­ten Part­nern der Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar zur Ver­fü­gung (z.B. Uni­ver­si­täts­bi­blio­thek der Uni­ver­si­tät Trier).

 

In Koope­ra­tion mit dem Freun­des­kreis der Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar e. V. , dem Archiv der Moderne an der Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar und der Her­zo­gin Anna Ama­lia Biblio­thek / Klas­sik Stif­tung Wei­mar

Die Aus­stel­lung »Die Bau­haus­bü­cher« wird durch die Thü­rin­ger Staats­kanz­lei und den Freun­des­kreis der Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar e.V. geför­dert.

Apr
16
Di
Vortrag von Dr. Jens Riederer zur Teegeselligkeit um 1800 in Weimar
Apr 16 um 18:00

»Guter Tee und neuer Ton. Zur Tee­ge­sel­lig­keit in Wei­mar um 1800« – Vor­trag von Dr. Jens Rie­de­rer (Wei­mar).

Apr
24
Mi
Vortrag von Dr. Anne-Katrin Sors im Literaturmuseum »Theodor Storm« Heiligenstadt
Apr 24 um 19:30

Vor­trag: Dr. Anne-Kat­rin Sors: »›Ganz für das Stu­dium ange­legt.‹ Die Kunst­samm­lung der Uni­ver­si­tät Göt­tin­gen«.

Apr
26
Fr
Vortrag von Prof. Dr. Matthias Steinbach in Jena
Apr 26 um 19:30

herr­lich, wenigs­tens auf kurze Zeit dem all­tag zu ent­flie­hen“ ‒ der Archäo­loge Wil­helm Dör­pfeld in Jena.

Vor­trag von Prof. Dr. Mat­thias Stein­bach (Braun­schweig)

Apr
27
Sa
Vortrag über Sophie Mereau von Stephanie und Mathias Schick in der Dichterstätte »Sarah Kirsch« Limlingerode
Apr 27 um 14:30

Ste­pha­nie und Mathias Schick stel­len die Dich­te­rin Sophie Frie­de­rike Mereau / Bren­tano, 1770 – 1806, vor. Wech­sel ver­gnügt dein Gemüth; es freuet der Wech­sel uns alle … Ein unge­wöhn­li­ches Leben, in dem trotz der Kürze des Daseins ein beacht­li­ches Werk ent­stand. Her­der, Goe­the und Schil­ler ach­te­ten sie als Autorin, die sich der Roman­tik zuge­hö­rig fühlte.

Mai
7
Di
Vortrag von Iris Geißler und Christine Theml in Jena
Mai 7 um 10:00

Senio­ren-Aka­de­mie: »Ein­mal Stock­holm und zurück – Die fabel­hafte Welt der Astrid Lind­gren«

Iris Geiß­ler und Chris­tine Theml stel­len ein Por­trät der Astrid Lind­gren vor. Ilga Her­zog beglei­tet musi­ka­lisch.

Mai
9
Do
Vortrag von Prof. Dr. Udo Ebert zu Schillers Todestag in Jena
Mai 9 um 19:30

Schil­lers Todes­tag: »Ästhe­ti­sches Ver­gnü­gen und psy­cho­lo­gi­sche Neu­gier ‒ Schil­lers Inter­esse an Ver­bre­chern«

Vor­trag von Prof. Dr. Udo Ebert (FSU Jena)

Mai
15
Mi
Lesung und Vortrag von Frank Willmann in Meiningen
Mai 15 um 19:00

Der beson­dere Vor­trag:
Leben in der DDR und Flucht nach West-Ber­lin
Lesung und Vor­trag von Frank Will­mann

 

Frank Will­mann wurde in Wei­mar gebo­ren und enga­gierte sich in den dor­ti­gen Jun­gen­kir­chen­krei­sen. Mitte der 80er Jahre ging er nach West-Ber­lin. Unter Lebens­ge­fahr nahm er dort zwei Jahre spä­ter an der Kunst­ak­tion „der weiße Strich“ teil, von der West­seite aus wurde ein lan­ger Strich mit wei­ßer Farbe auf die Ber­li­ner Mauer gemalt. Nach der poli­ti­schen Wende bis heute lebt und arbei­tet er in Ber­lin. Er ist Autor und Her­aus­ge­ber zahl­rei­cher Publi­ka­tio­nen. Neben Büchern über Fuß­ballf­an­kul­tur wid­met er sich die­sem Thema auch in Kolum­nen und Zei­tungs­bei­trä­gen. Die Reihe „Biblio­thek des deut­schen Fuß­balls“ wird seit 2015 von ihm her­aus­ge­ge­ben. Frank Will­mann berich­tet an die­sem Abend aus sei­nem beweg­ten Leben: von sei­ner Jugend in Wei­mar, der Flucht nach West-Ber­lin und der Kunst­ak­tion „der weiße Strich“.
Aus­drück­lich erwünscht ist eine Dis­kus­sion mit dem Refe­ren­ten!

Mai
16
Do
Lesung und Vortrag für Schüler von Frank Willmann in Meiningen
Mai 16 um 09:00

Von poli­ti­schen Füh­rung und auch von der uni­for­men Mehr­heits­ge­sell­schaft der DDR wur­den eine Viel­zahl von Per­so­nen mit ande­ren Lebens­vor­stel­lun­gen und Lebens­ent­wür­fen in Nischen des Daseins gedrängt. Zu ihnen zäh­len zwei­fels­ohne sowohl Punks als auch Hoo­li­gans der DDR.
Frank Will­mann, selbst in der DDR auf­ge­wach­sen und spä­ter nach West-Ber­lin geflüch­tet, zählt zu den pro­fun­des­ten Ken­nern die­ser bei­den Sub­kul­tu­ren der DDR. Er wird in sei­nem Vor­trag einen Ein­blick in die inne­ren und äuße­ren Struk­tu­ren die­ser bei­den Sze­nen geben.
Der Refe­rent steht für Fra­gen wäh­rend und nach dem Vor­trag sehr gerne zur Ver­fü­gung.

Mai
21
Di
Vortrag von Dieter Lehnhardt in Weimar
Mai 21 um 18:00

»›Öl in die Lebens­lampe‹. Goe­the als Samm­ler« – Vor­trag von Die­ter Lehn­hardt (Hüt­ten­berg).

Mai
25
Sa
Vortrag über Raoul Schrott von Karen Aurin in der Dichterstätte »Sarah Kirsch« Limlingerode
Mai 25 um 14:30

Raoul Schrott, geb. 1946 in Öster­reich, Erste Erde, Epos 2017 – Wir ste­hen alle im sel­ben Wind / Unser Wis­sen über die Welt wird erzählt und in ein­zelne Lebens­ge­schich­ten gefasst: An den Anfang des Uni­ver­sums zurück­ge­hen, um vom Urknall an die Ent­ste­hung der Erde und des Lebens bis hin zum Men­schen zu ver­fol­gen! In wech­seln­den poe­ti­schen For­men ent­steht so ein gro­ßes erzäh­le­ri­sches Pan­orama. Karen Aurin stellt das Epos vor.

Jun
30
So
22. »Limlingeröder Diskurse« in der Dichterstätte »Sarah Kirsch« Limlingerode
Jun 30 um 10:00

Ab 10.00 Uhr bis in den Nach­mit­tag mit Wan­de­rung auf dem »Grü­nen Junipfad«.

Aus­führ­li­che Anga­ben zu den Dis­kur­sen wer­den recht­zei­tig ver­öf­fent­licht.

Jul
5
Fr
Stormtage 2019 im Literaturmuseum »Theodor Storm« in Heiligenstadt
Jul 5 – Jul 7 ganztägig

Die Storm­tage fin­den wie gewohnt am ers­ten Juli-Wochen­ende statt, vom 5.7. – 7.7.2019.

Ein aus­führ­li­ches Pro­gramm wird noch ver­schickt. Sie dür­fen sich aber bereits freuen auf inter­es­sante Vor­träge von Prof. Dr. Dr. h.c. Irm­gard Roeb­ling, Prof. Dr. Chris­tian Bege­mann, Dr. Klara Schubenz, Dr. Chris­tian Neu­mann und Dr. Valé­rie Leyh.

Ebenso wer­den die 22. Storm-Blät­ter 2019 vor­ge­stellt und eine Aus­stel­lung der Wie­ner Illus­tra­to­rin Julie Völk eröff­net, die u. a. im Insel-Ver­lag Storms Dop­pel­gän­ger illus­triert hat.

Sep
17
Di
Vortrag von Dr. Markus Schwering in Weimar
Sep 17 um 18:00

»Goe­the aus der Sicht von Marx und Engels« – Vor­trag von Dr. Mar­kus Schwe­ring (Köln).

Okt
15
Di
Vortrag von Dr. Michael Knoche in Weimar
Okt 15 um 18:00

»›Tumult im feu­ri­gen Gemüte‹. Goe­the und Fried­rich Nico­lai im Wort­ge­fecht« – Dr. Michael Kno­che (Wei­mar).

Nov
19
Di
Vortrag von Prof. Dr. Alice Stašková in Weimar
Nov 19 um 18:00

»›doch immer der König unse­rer Lite­ra­tur‹. Hein­rich Hei­nes Goe­the« – Vor­trag von Prof. Dr. Alice Staš­ková (Jena).

Dez
31
Di
Dummy
Dez 31 2030 – Dez 30 2044 ganztägig

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