Kalender

Ausstellungen

Jan
18
Fr
ganztägig Ausstellung »Schätze des Goethe-...
Ausstellung »Schätze des Goethe-...
Jan 18 – Apr 7 ganztägig
Das Bau­haus-Jubi­läum 2019 führte zur Idee, die neue Folge der Schätze-Reihe des Goe­the- und Schil­ler-Archivs dem Thema Rund um Jubi­läen zu wid­men. So wer­den in der Aus­stel­lung neben einem Brief des Bau­haus­meis­ters Was­sily Kan­din­sky und[...]
Jan
26
Sa
ganztägig Ausstellung »Ernst Hardt in Weim...
Ausstellung »Ernst Hardt in Weim...
Jan 26 – Mai 19 ganztägig
Ausstellung »Ernst Hardt in Weimar« im Stadtmuseum Weimar
Ernst Hardt. Ein Wei­ma­rer Dich­ter schreibt Rund­funk­ge­schichte »Neues Wei­mar« – Deut­sches Natio­nal­thea­ter – Natio­nal­ver­samm­lung – Bau­haus – Rund­funk­pio­nier   Kura­tor: Dr. Alf Röß­ner, Direk­tor des Stadt­mu­se­ums Wei­mar. Im Jubi­lä­ums­jahr 2019 plant das Stadt­mu­seum Wei­mar eine[...]
Feb
8
Fr
ganztägig Ausstellung »Die Welt als Buch« ...
Ausstellung »Die Welt als Buch« ...
Feb 8 – Mrz 30 ganztägig
Aus­stel­lung »Nor­bert Hin­ter­ber­ger ›Die Welt als Buch‹« in Wei­mar   Nor­bert W. Hin­ter­ber­ger, em. Pro­fes­sor für Freie Kunst an der Fakul­tät Gestal­tung von 1993 bis 2015, zeigt seine groß­for­ma­ti­gen Künst­ler­bü­cher »Die Homi­ni­den-Evo­lu­tion«, »Das Buch über[...]
Mrz
22
Fr
ganztägig Ausstellung »Fotografien von Dir...
Ausstellung »Fotografien von Dir...
Mrz 22 – Apr 13 ganztägig
Das Gedicht & sein Dou­ble. Die zeit­ge­nös­si­sche Lyrik­szene im Por­trait – Foto­gra­fien von Dirk Skiba   Der opu­lente Bild­band „Das Gedicht & sein Dou­ble“ der edi­tion AZUR gibt dem Lyrik-Genre ein Gesicht. Oder bes­ser: 100[...]
Apr
11
Do
ganztägig Ausstellung »Die Bauhausbücher« ...
Ausstellung »Die Bauhausbücher« ...
Apr 11 – Jul 28 ganztägig
»Die Bau­haus­bü­cher« – Ein euro­päi­sches Publi­ka­ti­ons­pro­jekt des Bau­hau­ses 1924–1930   Die Aus­stel­lung basiert auf der durch die Uni­ver­si­täts­bi­blio­thek in den ver­gan­ge­nen Jah­ren so gut wie voll­stän­dig zusam­men­ge­tra­ge­nen Kol­lek­tion der Bau­haus­bü­cher, ergänzt um Exem­plare aus der[...]
Apr
19
Fr
ganztägig Ausstellung »›Poetische Perlen‹ ...
Ausstellung »›Poetische Perlen‹ ...
Apr 19 – Jul 21 ganztägig
1819 erschien erst­mals Goe­thes ›West-öst­li­cher Divan‹ – und machte Epo­che. Das weit­aus größte Gedicht­en­sem­ble in Goe­thes Gesamt­werk wirkt bis heute, indem es den kul­tu­renüber­grei­fen­den Dia­log poe­tisch ver­wirk­licht. Die Aus­stel­lung macht den Besu­chern erfahr­bar, wie die[...]
Mai
17
Fr
ganztägig Zeichnungen und Druckgraphik von...
Zeichnungen und Druckgraphik von...
Mai 17 – Jul 20 ganztägig
Erfur­ter Salon der Kunst »Über das Ver­mes­sen der Erin­ne­run­gen« Zeich­nun­gen & Druck­gra­phik von Rolf Escher   Trotz minu­tiö­ser Detail­schil­de­run­gen geht der Rea­lis­mus Rolf Eschers weit über das bloß Sicht­bare hin­aus. Seine Dar­stel­lun­gen stil­ler Räume und[...]
Dez
31
Di
ganztägig Dummy
Dummy
Dez 31 2030 – Dez 30 2044 ganztägig
 
Mrz
19
Di
Lesung mit Annette Leo in Weimar
Mrz 19 um 19:00

Das Kind auf der Liste. Die Geschichte von Willy Blum und sei­ner Fami­lie

Lesung mit Annette Leo.

In der Reihe »Das poli­ti­sche Buch im Gespräch« der Lan­des­zen­trale für poli­ti­sche Bil­dung Thü­rin­gen.

Lesung mit Fritz Pleitgen & Michail Schischkin im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Mrz 19 um 19:30

Fritz Pleit­gen & Michail Schisch­kin: Frie­den oder Krieg. Russ­land und der Wes­ten – eine Annä­he­rung

 

Gibt es Anlass, Mos­kau zu fürch­ten? Hat womög­lich Russ­land Grund, dem Wes­ten zu miss­trauen? Wodurch wer­den die Span­nun­gen zwi­schen Ost und West befeu­ert? Und wie las­sen sie sich lösen?

Ein deut­scher Jour­na­list, ein Schrift­stel­ler aus Russ­land – zwei pro­funde Ken­ner, zwei gegen­sätz­li­che Posi­tio­nen: Michail Schisch­kin, viel­fach aus­ge­zeich­ne­ter Schrift­stel­ler aus Russ­land, kri­ti­siert scharf Putins auto­ri­täre Herr­schaft und die Poli­tik des Kreml. Fritz Pleit­gen, lang­jäh­ri­ger ARD-Kor­re­spon­dent in Mos­kau, ver­ur­teilt das Vor­ge­hen des Wes­tens als arro­gant und fahr­läs­sig. – Ein erhel­len­der Dia­log zweier aus­ge­wie­se­ner Exper­ten, gestützt auf per­sön­li­che Erfah­rung und kluge poli­ti­sche Ana­lyse. So kon­trär ihre Posi­tio­nen auch sind, in einem sind sich beide einig: Ver­stän­di­gung ist mög­lich.

Mrz
20
Mi
Lesung für Kinder mit Benedikt Weber in Weimar
Mrz 20 um 08:30

Ein Fall für die schwarze Pfote“ – Kin­der­buch­le­sung mit Bene­dikt Weber
(ab 7 Jah­ren)

Wie­der­ho­lung der Lesung um 11 Uhr.

Um Anmel­dung wird gebe­ten.

Lesung mit Michael Stavarič in Weimar
Mrz 20 um 19:00

Michael Sta­va­rič liest »Got­land« und »Win­ter­thur«

 

Der eins­tige „Glam­ro­cker unter den öster­rei­chi­schen Jun­g­li­te­ra­ten“ (Nüch­tern) ist zu einem „der sprachmäch­tigs­ten Autoren sei­ner Genera­tion“ (Sich­rovsky) her­an­ge­reift, einem schil­lern­den Sprach­wan­de­rer von größ­tem Fein­ge­fühl und nicht zu unter­schät­zen­dem Humor, der Gen­re­gren­zen und lite­ra­ri­sche Kon­ven­tio­nen spie­le­risch zu über­win­den scheint, und dem man als Leser gerne auf fal­sche Fähr­ten im Sprach­di­ckicht folgt.

Michael Sta­va­rič (geb. 1972 in Brno/ehem. Tsche­cho­slo­wa­kei) hat zwar eine Woh­nung in Wien, ver­bringt aber den Groß­teil sei­ner Zeit auf Lese­rei­sen, auf denen auch seine Werke – Romane, Gedichte und mehr­fach aus­ge­zeich­nete Kin­der­bü­cher – ent­ste­hen. In Wei­mar macht er nun erst­ma­lig Sta­tion und wird sei­nen Roman „Got­land“ im Gepäck haben, der die Geschichte eines Soh­nes erzählt, der auf ganz eigene Art und Weise ver­sucht, sich aus einer von sei­ner streng relo­giö­sen Mut­ter auf­ge­zwun­ge­nen Bezie­hung zu Gott, zu lösen. „Ein üppi­ges Stück Lite­ra­tur, das öfter ein­mal das Lachen des Schalks hören lässt“, wie es in der Wie­ner Zei­tung zu „Got­land“ heißt.

Außer­dem wird Sta­va­rič einen Ein­blick in sein aktu­el­les Roman­pro­jekt „Win­ter­thur“, das im kom­men­den Jahr bei Luch­ter­hand erschei­nen wird, und in seine umfang­rei­che Musik­samm­lung, die in sei­nem Rei­se­ge­päck nie feh­len darf, gewäh­ren.

LEA – Lesebühne Erfurter Autoren
Mrz 20 um 19:30

LEA – Lese­bühne Erfur­ter Autoren

Das erste Mal auf einer Bühne ste­hen. Das erste Mal sei­nen Text und sich sel­ber prä­sen­tie­ren. Das Publi­kum war­tet gespannt. Ein­at­men, aus­at­men. Das erste Wort erklingt … Die offene Lese­bühne LEA – Lese­bühne Erfur­ter Autoren eröff­net Schrei­ben­den die Mög­lich­keit, ihre Texte öffent­lich vor­zu­tra­gen. Zehn Minu­ten auf der Bühne sind jedem und jeder gege­ben, die es zu fül­len gilt. Die Vor­tra­gen­den kön­nen die Text­art frei wäh­len, alles ist erlaubt und erwünscht. Unter­stützt wer­den sie von einem ein­ge­la­de­nen Autor und einem Musik-Act.

Alle, die sich auf die Bühne trauen und lesen möch­ten, mel­den sich bitte bei a.budzier@highslammer.de an.

LEA ist ein Gemein­schafts­pro­jekt des HIGHSLAMMER e.V. und der Lite­ra­ri­schen Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V. Mit der freund­li­chen Unter­stüt­zung der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei und der Erfur­ter Herbst­lese.

Links: www.highslammer.de, www.heft-online.de

Lesung mit Annette Leo in Gera
Mrz 20 um 19:30

Das Kind auf der Liste. Die Geschichte von Willy Blum und sei­ner Fami­lie

Lesung mit Annette Leo.

In der Reihe »Das poli­ti­sche Buch im Gespräch« der Lan­des­zen­trale für poli­ti­sche Bil­dung Thü­rin­gen.

Lesung mit Sarah Wiener in Erfurt
Mrz 20 um 19:30

Sarah Wie­ner: Bie­nen­le­ben. Vom Glück, Teil der Natur zu sein

 

Sarah Wie­ner, Köchin, Umwelt­ak­ti­vis­tin, Bio­bäue­rin, erzählt von ihrem Leben mit den Bie­nen. Sie ent­führt uns in die fas­zi­nie­rende Welt der Tiere, die ein maß­geb­li­cher Indi­ka­tor für die Gesund­heit unse­res Lebens­rau­mes sind. Ihr Credo: Bie­nen­völ­ker sind kom­plexe Per­sön­lich­kei­ten, sie ver­fü­gen über spe­zi­fi­sche Cha­rak­tere und Eigen­schaf­ten, und sie kön­nen uns leh­ren, wie ein funk­tio­nie­ren­des Gemein­we­sen mit Wer­ten wie Soli­da­ri­tät, Ver­trauen, Arbeits­tei­lung und Demo­kra­tie ent­steht.

Wenn die Bie­nen ver­schwin­den, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben, soll Albert Ein­stein gesagt haben. Dass ohne die Bestäu­bungs­leis­tung der Bie­nen den Pflan­zen – und damit uns Men­schen – die Lebens­grund­lage ent­zo­gen ist, weiß inzwi­schen jedes Kind. Sarah Wie­ner nimmt uns mit auf eine aben­teu­er­li­che Reise durch den Lebens­zy­klus eines Bie­nen­vol­kes, und sie erzählt, wel­che Bedeu­tung das Imkern und die Beschäf­ti­gung mit den Bie­nen für sie haben.

In Koope­ra­tion mit der Hein­rich-Böll-Stif­tung Thü­rin­gen e.V.

Lesung mit Thomas Thieme und Frank Quilitzsch in Weimar
Mrz 20 um 19:30

Eröff­nung mit Faust und Fuß­ball

 

Tho­mas Thieme und Frank Qui­litzsch lesen aus ihrem Buch „Ich Hoe­neß Kohl“, das zum 70. Geburts­tag des Schau­spie­lers erschie­nen ist Live-Talk mit Ste­phan Märki und Jimmy Hart­wig zu Thie­mes Thea­ter­ar­beit in Wei­mar, „Rest of Best“ sorgt für gute Stim­mung.

Sie sind wie Faust und Mephisto, wie Del­ling und Netzer, ein biss­chen auch wie Stat­ler und Wal­dorf aus der Mup­pet-Show – der Schau­spie­ler Tho­mas Thieme und sein Kri­ti­ker, der Thü­rin­ger Feuil­le­to­nist Frank Qui­litzsch.
Seit nun­mehr acht­zehn Jah­ren „ver­hört“ Kul­tur­re­dak­teur Qui­litzsch den vom „Faust“ beses­se­nen, fuß­ball­ver­rück­ten Wei­ma­rer Schau­spie­ler Tho­mas Thieme am Tele­fon: „Herr Thieme, wo sind Sie?“ Die in loser Folge in der Thü­rin­gi­schen Lan­des­zei­tung abge­druck­ten mehr als 200 Inter­views beleuch­ten facet­ten­reich das Leben des Thea­ter- und Film-Stars. Vor zehn Jah­ren misch­ten sie mit ihrem ers­ten Band „Ich Faust – Tho­mas Thieme“ die Thea­ter­welt auf. Nun folgte der zweite Streich, bei dem sich alles um Thie­mes Film­rol­len dreht. Vor allem seine Rol­len als Kanz­ler der deut­schen Ein­heit Hel­mut Kohl und gefal­le­ner Fuß­ball­gott Uli Hoe­neß rück­ten ins Zen­trum der Befra­gung. Dafür sind sie sogar nach Mün­chen gefah­ren, um den Ball­künst­ler Gün­ter Netzer zu tref­fen.

Thüringen liest auf der Leipziger Buchmesse – Lange Leipziger Lesenacht mit Anselm Oelze und Marion Brasch
Mrz 20 um 20:00

Die Nacht der neuen deutsch­spra­chi­gen Lite­ra­tur in der Moritz­bas­tei mit Marion Brasch und Anselm Oelze.

Mrz
21
Do
Thüringen liest auf der Leipziger Buchmesse – Lesung mit Verena Zeltner
Mrz 21 um 11:00

ICE­zeit – In den Klauen des wei­ßen Dra­chen Crys­tal – Lesung mit Verena Zelt­ner

Ein Jugend­ro­man, der sich mit der Droge Crys­tal Meth beschäf­tigt.

Dem aktu­el­len Dro­gen­be­richt zufolge leben in Deutsch­land mehr als 3 Mil­lio­nen Kin­der in Fami­lien mit min­des­tens einem sucht­kran­ken Eltern­teil. Dabei ist Crys­tal meth – nach Mei­nung von Exper­ten die gefähr­lichste Droge der Welt – auf dem Vor­marsch.
Wie erle­ben Kin­der die Sucht ihrer Eltern, wie ver­su­chen sie, ihren All­tag zu bewäl­ti­gen?

ICE­zeit erzählt aus der Sicht des vier­zehn­jäh­ri­gen Ben, wie sich das Leben einer glück­li­chen Fami­lie all­mäh­lich ver­än­dert: Er ver­steht nicht, wes­halb sich seine Mut­ter oft so merk­wür­dig benimmt. Weil sein Vater aus­wärts arbei­tet und nur am Wochen­ende zu Hause ist, muss Ben mehr und mehr Ver­ant­wor­tung für seine kleine Schwes­ter über­neh­men. Erst als er eines Tages zufäl­lig die wei­ßen Kris­talle ent­deckt, wird ihm klar, was mit sei­ner Mut­ter los ist.

Sie erklärt sich zwar zu einem Ent­zug bereit, doch kurz dar­auf beginnt sie erneut, Crys­tal meth zu kon­su­mie­ren. Ihre Dro­gen­kar­riere nimmt eine immer rasan­tere Fahrt auf. Sie ver­liert ihren Job, ver­nach­läs­sigt ihre Kin­der – Ben ist ver­zwei­felt. Mit allen Mit­teln ver­sucht er, seine kleine Schwes­ter zu beschüt­zen, ihr ein nor­ma­les Leben vor­zu­gau­keln. Und da ist auch noch die stän­dige Angst, jemand könnte mit­be­kom­men, wie der All­tag der Fami­lie tat­säch­lich aus­sieht …

Thüringen liest auf der Leipziger Buchmesse – Lesung mit Julia Bruns
Mrz 21 um 11:30

Thü­rin­gen­tod – Lesung mit Julia Bruns

 

Mode­ra­tion: Holk Maisel.

Fröh­lich wird in Söm­merda den Thü­rin­gen-Tag gefei­ert. Bis eine ehe­ma­lige Inge­nieu­rin am Ufer der Unstrut stirbt. Die Kom­mis­sare Bern­sen und Kohl­schu­et­ter bege­ben sich auf die Spu­ren ost­deut­scher Indus­trie­ge­schichte und bewe­gen sich zwi­schen mensch­li­chen Abgrün­den, die sogar einen hart­ge­sot­te­nen Poli­zei­be­am­ten dazu brin­gen, an die Untreue sei­ner Frau zu glau­ben. Freuen Sie sich auf ein beson­de­res Lese­er­leb­nis.

Thüringen liest auf der Leipziger Buchmesse – Lesung mit Anselm Oelze
Mrz 21 um 12:30

Wal­lace – Lesung mit Anselm Oelze.

Thüringen liest auf der Leipziger Buchmesse: Lesung mit Annerose Kirchner
Mrz 21 um 12:30

»Belie­hene Zeit« Lesung und Gespräch mit Anne­rose Kirch­ner und dem Gra­fi­ker Ste­fan Knech­tel.

 

Die Dich­te­rin Anne­rose Kirch­ner liest aus ihrem in der »Edi­tion Orna­ment« erschie­ne­nen Gedicht­band. Der Her­aus­ge­ber Jens-Fietje Dwars im Gespräch mit der Autorin und dem Gra­fi­ker Ste­fan Knech­tel.

Mode­ra­tion Jens-Fietje Dwars.

Thüringen liest auf der Leipziger Buchmesse – Buchvorstellung mit Ronny Ritze
Mrz 21 um 13:30

Text­tä­ter Band II: Wie gelingt Prä­ven­ti­ons­ar­beit mit Straf­ge­fan­ge­nen durch das Schrei­ben?

 

Buch­vor­stel­lung mit Ronny Ritze

Poe­sie­t­he­ra­pie: Wie heil­sam ist Schrei­ben?
Tex­ten mit Tätern: Schreib­trai­ning im Knast
Crys­tal Meth: Jugend­li­che Gefan­gene über ihre Sucht
Bio­gra­fie­ar­beit: Profi-Ein­bre­cher über das Leben vor und nach der Haft
Hoff­nung ver­sus Stigma: Ziele und Wün­sche Inhaf­tier­ter
Bevor das Kind in den Brun­nen fällt: Wel­che Prä­ven­ti­ons­pro­gramme funk­tio­nie­ren?
Lite­ra­tur­preis hin­ter Git­tern: Blu­men für den Täter?
Ronny Ritze ist Schreib­trai­ner und führt Schreib­werk­stät­ten in Haft­an­stal­ten und Hil­fe­pro­jek­ten durch. Bei Prä­ven­ti­ons­ver­an­stal­tun­gen lässt er Täter zu Wort kom­men, ohne zu wer­ten oder vor­zu­füh­ren. Text­Tä­ter II ist der Ver­such einer Aus­ein­an­der­set­zung mit drin­gen­den gesell­schaft­li­chen Fra­gen rund um Strafe und Prä­ven­tion und wird ergänzt mit Inter­views u.a. mit Silke Hei­mes, Cars­ten Stahl und Domi­nik Fors­ter.

Thüringen liest auf der Leipziger Buchmesse – Lesung und Gespräch mit Detlef Ignasiak und Frank Lindner
Mrz 21 um 14:00

Das lite­ra­ri­sche Thü­rin­gen - Ein Stan­dard­werk, das neue Maß­stäbe set­zen wird!

Der quar­tus-Ver­lag steht für Thü­rin­ger Lite­ra­tur- und Kul­tur­ge­schichte. Seit 1993 bringt er zwei­mal im Jahr die Thü­rin­ger Lite­ra­tur­zeit­schrift „Palm­baum“ her­aus, auf nun­mehr 30 Bände ist die Buch­reihe „Palm­baum Texte. Kul­tur­ge­schichte“ ange­wach­sen.
Zur Buch­messe erscheint der große Lite­ra­tur­füh­rer des Ver­le­gers Det­lef Igna­siak: „Das lite­ra­ri­sche Thü­rin­gen. Autoren-Gale­rien und Dich­ter-Stät­ten“.

Auf fast 1000 Sei­ten wer­den die wich­tigs­ten Autoren por­trä­tiert, die seit dem Mit­tel­al­ter in dem mit­tel­deut­schen Land gewirkt haben, und ihre Spu­ren nach­ge­zeich­net. Ein Stan­dard­werk, das neue Maß­stäbe set­zen wird!

Frank Lind­ner zeigt in sei­nem Buch „Ide­en­reich Thü­rin­gen“, wie viele geis­tige Strö­mun­gen und Werke von Thü­rin­gen aus­gin­gen oder in dem Land der Mitte Werke her­vor­brach­ten.

Der „Palmbaum“-Chefredakteur Jens-F. Dwars stellt die neuen Bücher im Gespräch mit den Autoren vor.

Thüringen liest auf der Leipziger Buchmesse – Lesung mit Frank Willmann und Lutz Lindemann
Mrz 21 um 17:00

Opti­mist aus Lei­den­schaft. Mein Leben – Lesung mit Lutz Lin­de­mann

Mode­ra­tion: Frank Will­mann

 

Aus dem Kar­tof­fel­kel­ler in den Spit­zen­fuß­ball

Lutz Lin­de­mann gehört zu den bekann­tes­ten Fuß­bal­lern der DDR, er spielte für die Natio­nal­mann­schaft und für den FC Carl Zeiss Jena im Euro­pa­po­kal. Doch das Aus­nah­me­ta­lent wäre im DDR-Sport­sys­tem bei­nahe unter die Räder gekom­men: Als Junio­ren­na­tio­nal­spie­ler ver­scherzt er es sich durch Stur­heit und jugend­li­chen Leicht­sinn mit den Genos­sen; nach schwe­rem Kreuz­band­riss wäh­rend des Mili­tär­diens­tes schält er in der Kaserne vor­erst nur noch Kar­tof­feln – und schafft doch inner­halb von zwei Jah­ren das schein­bar Unmög­li­che: die Rück­kehr in die DDR-Ober­liga und in den inter­na­tio­na­len Fuß­ball. Nach der Wende baut er im erz­ge­bir­gi­schen Aue den Pro­fi­fuß­ball auf, ist als Trai­ner und sport­li­cher Lei­ter bei ver­schie­de­nen deut­schen Clubs aktiv und star­tet 2016 das Pro­jekt Euro­pa­po­kal in Priš­tina.  Lutz Lin­de­mann hat mehr zu erzäh­len als Fuß­ball­ge­schichte.

Konzertlesung mit Gerhard Schöne in Weimar
Mrz 21 um 19:00

Zum Welt­tag der Poe­sie: Mein Kin­der­land – Eine Kon­zert­le­sung mit Ger­hard Schöne

Seit dem Erschei­nen sei­ner ers­ten Schall­platte 1981 gehört Ger­hard Schöne zu den bekann­tes­ten Lie­der­ma­chern Deutsch­lands. Beson­ders mit sei­nen Lie­dern für Kin­der hat er sich tief ins Gedächt­nis meh­re­rer Genera­tio­nen ein­ge­schrie­ben. Drei Jahr­zehnte nach sei­nen „Lie­dern aus dem Kin­der­land“ hat er nun die Geschich­ten aus sei­nem eige­nen „Kin­der­land“ auf­ge­schrie­ben – vol­ler Poe­sie und Witz, ohne fal­sche Sen­ti­men­ta­li­tät, dafür stets mit einem klei­nen Schuss Selbst­iro­nie.

Thüringen liest auf der Leipziger Buchmesse – Lesung mit Matthias Biskupek
Mrz 21 um 19:00

Das Poe­sie­al­bum stellt die Ernte des Jah­res 2018 vor. Es lesen die Autoren Eugen Gom­rin­ger, Andreas Rei­mann und Utz Rachow­ski sowie die Her­aus­ge­ber Rita Jorek (zu Marie Luise Kaschnitz), Moritz Kirsch (zu Sarah Kirsch) und Mat­thias Bis­ku­pek (zu Ror Wolf).

Mode­ra­tion: Ver­le­ger Klaus-Peter Anders

Lesung mit Annette Leo in Rudolstadt
Mrz 21 um 19:30

Das Kind auf der Liste. Die Geschichte von Willy Blum und sei­ner Fami­lie

Lesung mit Annette Leo.

In der Reihe »Das poli­ti­sche Buch im Gespräch« der Lan­des­zen­trale für poli­ti­sche Bil­dung Thü­rin­gen.

Lesung mit Rafik Schami in Erfurt
Mrz 21 um 19:30

Lesung mit Rafik Schami: Ich wollte nur Geschich­ten erzäh­len

 

Am 19. März 1971 lan­dete in Frank­furt am Main das Flug­zeug, das Rafik Schami nach Deutsch­land brachte. Die Ent­schei­dung, seine Hei­mat Syrien zu ver­las­sen, war ein Sprung ins kalte Was­ser – und in die Frei­heit.

In Tex­ten, die sich wie Mosa­ik­steine zu einem bun­ten Gemälde zusam­men­fü­gen, erzählt er in sei­ner unnach­ahm­li­chen Art Hei­te­res, Komi­sches und Ernst­haf­tes aus dem Leben eines Exil­au­tors. Zum ers­ten Mal hebt Rafik Schami ein biss­chen den Vor­hang und zeigt, wel­che aben­teu­er­li­chen Hür­den er bei sei­nem lite­ra­ri­schen Schaf­fen über­win­den musste. Eine span­nende Lek­türe für alle Fans und Freunde sei­ner Lite­ra­tur – und für Neu­gie­rige.

Thüringen liest auf der Leipziger Buchmesse – Wallstein-Abend mit Steffen Mensching
Mrz 21 um 21:00

Der Wall­stein Ver­lag lädt ein zum all­jähr­li­chen Ver­lags­abend im Tele­graph. Mit Lesun­gen von Ema­nuel Maeß, Stef­fen Men­sching und Mojca Kumer­dej.

Mode­ra­tion: The­del von Wall­mo­den.

Mrz
22
Fr
Thüringen liest auf der Leipziger Buchmesse – Lesung mit Franziska Wilhelm
Mrz 22 um 10:00

Franz­siska Wil­helm liest aus „Die schöns­ten Abgründe des All­tags“.

Anna Kal­eri stellt die Initia­tive Lite­ra­tur statt Brand­sätze vor.

 

Mode­ra­tion:Elia van Sci­rouvsky

Thüringen liest auf der Leipziger Buchmesse – Lesung mit Knut Kreuch
Mrz 22 um 10:30

Das kleine Buch der Thü­rin­ger Trach­ten – Lesung mit Knut Kreuch

 

Kom­pakte Vor­stel­lung der Thü­rin­ger Trach­ten bis in die 2. Hälfte des 19. Jahr­hun­derts.

Autor Knut Kreuch stellt sein klei­nes Buch vor und infor­miert über die ver­schie­de­nen Thü­rin­ger Trach­ten, die lan­des­weit noch bis in die zweite Hälfte des 19. Jahr­hun­derts die übli­che Klei­dung waren. Wer Tracht trug, gab zu erken­nen, wo er zuhause und zu wel­chem Anlass er unter­wegs war. Die Tracht brachte des Men­schen Hei­mat­ver­bun­den­heit zum Aus­druck. Das kleine Buch zeigt eine über­ra­schende Viel­falt an Klei­dungs­stü­cken und reprä­sen­tiert damit hand­werk­li­che Höchst­leis­tung, Tra­di­ti­ons­be­wusst­sein, Zuge­hö­rig­keit und Hei­mat­ver­bun­den­heit.

Thüringen liest auf der Leipziger Buchmesse – Lesung mit Franziska Gehm
Mrz 22 um 11:00

Ratz und Mimi – Lesung mit Fran­ziska Gehm

 

Faul­tier Ratz hängt am liebs­ten faul herum und ratzt! Doch dann zieht Motte Mimi bei ihm ein.

Rapüüüüh… Faul­tier Ratz nacht sei­nem Namen alle Ehre. Am liebs­ten ratzt er, und zwar den gan­zen Tag! Doch dann zieht Motte Mimi bei ihm ein. Schluss mit Schnarch! Mimi dreht das Radio laut – und Ratz fällt vom Baum. Mit­ten hin­ein in ein gro­ßes Aben­teuer, in dem aus­ge­rech­net ER zum Held wird! Weil er näm­lich das magi­sche Tem­po­fon fin­det…

Thüringen liest auf der Leipziger Buchmesse – Lesung mit Ulrich Völkel
Mrz 22 um 12:00

Ich werde dich töten! – Lesung mit Ulrich Völ­kel

 

Die Lei­che eines ver­ur­teil­ten Ver­ge­wal­ti­gers wird gefun­den. Kom­mis­sar Ponte und sein Team ermit­teln. Als in der Gar­ten­an­lage Hin­ter dem Bahn­hof die ver­stüm­melte Lei­che von Karl­heinz Vie­big gefun­den wird, erin­nert sich KHK Ponte des Flu­ches, den der Vater Ernst Olbrich dem ver­ur­teil­ten Ver­ge­wal­ti­ger sei­ner Toch­ter Mari­anne hin­ter­her­ge­ru­fen hat. „Ich werde dich töten!“ Gar­ten­nach­bar Sawatzki hat die Lei­che gefun­den. Bei der Befra­gung ver­wi­ckelt er sich in Wider­sprü­che. Aber er ist nicht der ein­zige Ver­däch­tige. Ein ande­rer Klein­gärt­ner aus der Anlage bemüht sich, den Harm­lo­sen zu geben, obwohl er allen Grund zu haben scheint, Vie­big zu has­sen. Ist die Ver­stüm­me­lung der Lei­che nur vor­ge­nom­men wor­den, um Ernst Olbrich zu ver­däch­ti­gen? Aber der hat nun wirk­lich ein was­ser­dich­tes Alibi.
Ekke Ponte und sein Team arbei­ten unter Hoch­druck, zumal Unruhe in der Bevöl­ke­rung auf­kommt, zumal die Klein­gärt­ner in den letz­ten Mona­ten meh­rere Lau­ben­ein­brü­che ange­zeigt haben. Der Fall nimmt ver­schie­dene uner­war­tete Wen­dun­gen, bis end­lich der tat­säch­lich Her­gang des Ver­bre­chens geklärt und der Täter über­führt wer­den kann.

Thüringen liest auf der Leipziger Buchmesse – Lesung mit Benjamin-Immanuel Hoff u.a.
Mrz 22 um 12:30

Wie viel Kon­trolle von Geheim­diens­ten leis­ten die Par­la­mente und ihre Unter­su­chungs­aus­schüsse? -

 

Und wo hat der Schutz des ver­meint­li­chen Staats­wohls die Ober­hand vor der rück­halt­lo­sen Auf­klä­rung gewon­nen? Ein (selbst-)kritisches Resü­mee.

Lesung und Gespräch mit Ben­ja­min-Imma­nuel Hoff und Heike Kleff­ner.

Thüringen liest auf der Leipziger Buchmesse – Gespräch mit Lutz Rathenow
Mrz 22 um 13:00

Leip­zi­ger Bücher­men­schen stel­len sich vor: Lesung und Gespräch mit Lutz Rathe­now

Mode­ra­tion: Ine Dipp­mann, Elia van Sci­rouvsky

Thüringen liest auf der Leipziger Buchmesse – Lesung mit Frank Willmann und Lutz Lindemann
Mrz 22 um 15:00

Opti­mist aus Lei­den­schaft. Mein Leben – Lesung mit Lutz Lin­de­mann

Mode­ra­tion: Frank Will­mann.

 

Der Experte aus MDR „Sport im Osten“ mit sei­nen per­sön­li­chen Erin­ne­run­gen

Lutz Lin­de­mann gehört zu den bekann­tes­ten Fuß­bal­lern der DDR, er spielte für die Natio­nal­mann­schaft und für den FC Carl Zeiss Jena im Euro­pa­po­kal. Doch das Aus­nah­me­ta­lent wäre im DDR-Sport­sys­tem bei­nahe unter die Räder gekom­men: Als Junio­ren-Natio­nal­spie­ler ver­scherzt er es sich mit den Genos­sen; nach schwe­rem Kreuz­band­riss wäh­rend des Mili­tär­diens­tes schält er in der Kaserne vor­erst nur noch Kar­tof­feln – und schafft inner­halb von zwei Jah­ren das schein­bar Unmög­li­che: die Rück­kehr in die DDR-Ober­liga und in den inter­na­tio­na­len Fuß­ball. Nach der Wende baute er im erz­ge­bir­gi­schen Aue den Pro­fi­fuß­ball auf, war als Trai­ner und sport­li­cher Lei­ter bei ver­schie­de­nen deut­schen Clubs aktiv und star­tete 2016 das Pro­jekt Euro­pa­po­kal in Pris­tina.

Thüringen liest auf der Leipziger Buchmesse – Lesung mit Steffen Höhne
Mrz 22 um 15:00

»Franz Kafka und die Musik« – Aus der Reihe »Intel­lek­tu­el­les Prag im 19. und 20. Jahr­hun­dert«

 

Mitwirkende/Autoren
  • Stef­fen Höhne,
  • Alice Stas­ková
Mode­ra­tion
  • Harald Liehr

Franz Kaf­kas Ver­hält­nis zur Musik wird im vor­lie­gen­den Band auf drei Ebe­nen unter­sucht: Musik in Kaf­kas Werk, Ver­to­nun­gen Kaf­kas sowie Kafka in der Jazz- und Pop­mu­sik. Die Moti­vik des Musi­ka­li­schen hat für Kaf­kas Schrei­ben vor allem in drei Berei­chen Bedeu­tung erlangt: Musik im Kon­text von Kom­mu­ni­ka­ti­ons­me­dien, Musik im Bereich tie­ri­scher Exis­tenz, Musik im Kon­text der Briefe an Milena. Über diese werk­im­ma­nen­ten Bezüge hin­aus berück­sich­tigt der Band auch kul­tur­his­to­ri­sche Kon­texte wie Kaf­kas Inter­esse für die zeit­ge­nös­si­sche jid­di­sche bzw. für popu­läre Musik. Schließ­lich wer­den die Wir­kun­gen, die von Kaf­kas Wer­ken aus­ge­hen, auf zeit­ge­nös­si­sche, popu­läre und avant­gar­dis­ti­sche Kom­po­nis­ten beleuch­tet.

Stef­fen Höhne ist Pro­fes­sor für Kul­tur­wis­sen­schaft und -manage­ment am Insti­tut für Musik­wis­sen­schaft Wei­mar-Jena.

Thüringen liest auf der Leipziger Buchmesse – Lesung mit Benjamin-Immanuel Hoff u.a.
Mrz 22 um 16:00

Wie viel Kon­trolle von Geheim­diens­ten leis­ten die Par­la­mente und ihre Unter­su­chungs­aus­schüsse?

Mit:

  • Ben­ja­min-Imma­nuel Hoff,
  • Heike Kleff­ner,
  • Maxi­mi­lian Pichl,
  • Mar­tina Ren­ner

Und wo hat der Schutz des ver­meint­li­chen Staats­wohls die Ober­hand vor der rück­halt­lo­sen Auf­klä­rung gewon­nen? Ein (selbst-)kritisches Resü­mee.

Thüringen liest auf der Leipziger Buchmesse – Gespräch mit Norbert Frei u.a.
Mrz 22 um 16:30

Zur rech­ten Zeit. Wider die Rück­kehr des Natio­na­lis­mus

Ein Gespräch mit den His­to­ri­ke­rIn­nen Nor­bert Frei, Chris­tina Morina, Franka Mau­bach und Maik Tänd­ler

 

Mit Nor­bert Frei und sei­nen Mit­au­torIn­nen mischen sich erst­mals nam­hafte His­to­ri­ke­rIn­nen in die Debatte ein. Im Rück­blick auf den Fall von Wei­mar, den Natio­nal­so­zia­lis­mus und die Nach­kriegs­zeit zei­gen sie, was gegen­wär­tig wirk­lich auf dem Spiel steht: nichts weni­ger als die in einem müh­sa­men Pro­zess der gesell­schaft­li­chen Selbst­auf­klä­rung ent­stan­dene his­to­risch-poli­ti­sche Iden­ti­tät der Bun­des­re­pu­blik.

Thüringen liest auf der Leipziger Buchmesse – Lesung mit Anselm Oelze
Mrz 22 um 19:00

Wal­lace – Ein phi­lo­so­phi­scher Aben­teu­er­ro­man

Frühjahr 1858: Ein Brief verlässt die Gewürzinsel Ter­nate. Sein Ziel: Südengland, sein Inhalt: ein Auf­satz über den Ursprung der Arten. Kaum ein Jahr später wird er, ver­packt zwi­schen zwei Buch­de­ckeln, für Auf­se­hen sor­gen. Er wird erneut um die Welt rei­sen und bekannt wer­den als Theo­rie der Evo­lu­tion. Doch nicht sein Ver­fas­ser, der Arten­samm­ler Alfred Rus­sel Wal­lace, wird den größten Ruhm dafür ern­ten, son­dern sein Empfänger, der Natur­for­scher Charles Dar­win. Von Wal­lace bleibt ledig­lich eine nach ihm benannte Trenn­li­nie der Arten im Malai­ischen Archi­pel.

Einhundertfünfzig Jahre später stößt der Museumsnachtwächter Albrecht Brom­berg auf das Schick­sal des ver­ges­se­nen Wal­lace. Auf des­sen Spu­ren reist er durch ferne Länder und je länger er mit ihm unter­wegs ist, desto mehr zwei­felt er an, dass alles so blei­ben muss, wie es ist.
Mit sei­nem Debüt ist Anselm Oelze ein phi­lo­so­phi­scher Aben­teu­er­ro­man gelun­gen. Ein lite­ra­ri­sches Denk­mal für die Außen­sei­ter des Lebens und der Geschichte, die es sich gemütlich auf ihrer eige­nen klei­nen Insel ein­ge­rich­tet haben.

Thüringen liest auf der Leipziger Buchmesse – Lesung mit Jochen Voit
Mrz 22 um 19:00

Rädels­füh­rer. Stu­den­ti­scher Pro­test in der DDR – Buch­vor­stel­lung mit Jochen Voit

Mode­ra­tion: Lutz Rathe­now

 

Eine span­nend illus­trierte Chro­nik über die auf­kei­mende Jugend­be­we­gung am Vor­abend der Bier­mann-Aus­bür­ge­rung und ihre Unter­drü­ckung Erfurt 1976: Ein Stu­dent schreibt einen kri­ti­schen Arti­kel für die Hoch­schul­zei­tung. Der Arti­kel wird nie gedruckt, der Stu­dent zwangs­ex­ma­tri­ku­liert. Seine Mit­stu­die­ren­den set­zen sich für ihn ein und schrei­ben einen Brief an Bil­dungs­mi­nis­te­rin Mar­got Hon­ecker. Darin wün­schen sie sich „offene Dis­kus­sio­nen“. Hon­ecker reagiert mit Härte. Die Stu­die­ren­den sol­len ihre Unter­schrift zurück­zu­zie­hen. Einige wer­den mit Zwangs­ex­ma­tri­ku­la­tion bestraft und Stu­di­en­ver­bot für sämt­li­che Hoch­schu­len der DDR. Andere müs­sen sich in hys­te­risch anmu­ten­den Anhö­run­gen öffent­lich distan­zie­ren. Die Wege der drei von der Hoch­schul­lei­tung zu „Rädels­füh­rer“ erklär­ten Per­so­nen füh­ren dar­auf: ins Berufs­le­ben, aufs Abstell­gleis und ins Gefäng­nis.

Der Autor Dr. Jochen Voit ist Lei­ter der Gedenk­stätte Andre­as­straße in Erfurt.

Lesung mit Birgit Vanderbeke im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Mrz 22 um 19:30

Bir­git Van­der­beke: Alle, die vor uns da waren

 

Die Erzäh­le­rin die­ses auto­bio­gra­fi­schen Romans, mitt­ler­weile selbst Groß­mutter, spürt den Fäden und Ver­bin­dun­gen zwi­schen den Genera­tio­nen nach: Was bewog die eigene Groß­mutter, Ost­ende zu ver­las­sen und ihrem 14-jäh­ri­gen Sohn Gas­ton, der sich der deut­schen Wehr­macht ange­schlos­sen hatte, nach Deutsch­land zu fol­gen? Wie hielt sie, die nie wie­der nach Bel­gien zurück­kehrte, das Leben in der Fremde aus? Und wie kön­nen diese Erin­ne­run­gen in Zei­ten, die erneut von Flucht und Ver­trei­bung geprägt sind, Trost und Hilfe sein?

Thüringen liest auf der Leipziger Buchmesse – Lesung mit Jörg Sader
Mrz 22 um 19:30

Alba, Liebste – und andere Erzäh­lun­gen – Lesung und Gespräch mit Jörg Sader

 

Mode­ra­tion: Bar­bara Miklaw Mira­bi­lis Ver­lag (Mil­titz)

Poe­ti­sche Erzäh­lun­gen, die von der unter­ge­gan­ge­nen DDR über die Grenze ins Hier und Jetzt füh­ren.

Die Lesung fin­det im Rah­men von »Leip­zig liest – Halle liest mit« statt.

Thüringen liest auf der Leipziger Buchmesse – Lesung mit Katja Cassing (Lina Atfah)
Mrz 22 um 20:00

Katja Cas­sing liest Lina Atfah: Das Buch von der feh­len­den Ankunft (Pen­dra­gon) | Jörg Schieke: Anti­pho­nia (Poe­ten­la­den) | Max Sess­ner: Das Was­ser von ges­tern (edi­tion AZUR)

Lina Atfah: Das Buch von der feh­len­den Ankunft (Pen­dra­gon) – gele­sen von Katja Cas­sing
Lina Atfahs Gedichte glei­chen einem traum­wand­le­ri­schen Tanz auf einer Rasier­klinge: Hier Verse, die in prä­zi­ser Bild­haf­tig­keit wie Schnapp­schüsse ihren Fokus auf die zer­ris­sene und zer­fetzte Hei­mat Syrien rich­ten, auf Flucht, Ver­trei­bung, Mas­sa­ker und Ver­bre­chen. Dort sinn­li­che Gedichte, die gera­dezu schwel­ge­risch voll­ge­so­gen sind von aller­lei ara­bi­schen Mythen, Geschich­ten und Motivsträn­gen. Und über all­dem: Eine junge poe­ti­sche Stimme, die in ihrem Anspie­lungs­reich­tum ihres­glei­chen sucht.

Jörg Schieke: Anti­pho­nia (Poe­ten­la­den)
Mit »Anti­pho­nia« legt Jörg Schieke ein lan­ges Gedicht vor, das lust- und kunst­voll einen Par­force­ritt durch die Gegen­wart und unmit­tel­bare Ver­gan­gen­heit zele­briert. Rein inhalt­lich, wie man so sagt. For­mal aber lässt es For­men auf­er­ste­hen, die ver­gan­gen schei­nen, aber zyklisch ihren Anspruch auf Gegen­wär­tig­keit gel­tend machen. Immer wie­der fin­det das Epos sei­nen Weg zurück in den Vers, dem es letzt­lich ent­stammt und aus dem es erst in der bür­ger­li­chen Epo­che in den Roman floh.

Mrz
23
Sa
Thüringen liest auf der Leipziger Buchmesse – Lesung mit Daniela Danz
Mrz 23 um 12:00

Gedichte als empa­thi­sche Befra­gung des Indi­vi­du­ums auf der Suche nach sei­nem Platz im Strom der Zeit – Lesung mit Daniela Danz

 

Daniela Danz› 2009 erschie­ne­ner Gedicht­band „Pon­tus“ war eine Sen­sa­tion, er wurde mit höchs­tem Lob bedacht und liegt mitt­ler­weile in der vier­ten Auf­lage vor. So wie die Autorin dort den Blick auf die Gren­zen Euro­pas, beson­ders im Osten, rich­tete, so wid­met sie sich in ihrem neuen Buch dem schwie­ri­gen und fast nur mit der Chif­fre »V« zu fas­sen­den Thema Vater­land, das sie als tran­szen­dierte Hei­mat ver­steht. Sprachmäch­tig und form­be­wusst fragt Daniela Danz dem nach, was unsere Gesell­schaft, was Europa zusam­men­hält jen­seits des­sen, was leicht zu haben ist.

Thüringen liest auf der Leipziger Buchmesse – Lesung mit Jürgen K. Hultenreich
Mrz 23 um 12:30

Höl­der­lin – Das halbe Leben. Eine poe­ti­sche Bio­gra­fie

Lesung mit Jür­gen K. Hul­ten­reich

 

Mode­ra­tion: Bernd Fischer

Fried­rich Höl­der­lin (1770 –1843) blieb zu Leb­zei­ten die Aner­ken­nung ver­sagt; er zählt aber heute zwei­fel­los zu den gro­ßen deut­schen Dich­tern. Wäh­rend des Theo­lo­gie-Stu­di­ums in Tübingen wohnte er mit Hegel und Schel­ling zusam­men auf einer Stube und emp­fing viel­fäl­tige phi­lo­so­phi­sche Impulse. Schon bald löste sich sein dich­te­ri­sches Werk vom Ein­fluss der Roman­ti­ker und er ging völ­lig
eigen­stän­dige Wege.
Mit Höl­der­lins Gedicht­zeile „Wohin denn ich?“ arti­ku­liert sich das depri­mie­rende Unbe­haust­sein in einer als gna­den­los emp­fun­de­nen Welt – der Beginn der lite­ra­ri­schen Moderne? Sei­ner aus­weg­lo­sen Zer­ris­sen­heit ver­suchte er durch eine nicht zu ver­wirk­li­chende, idea­li­sierte Liebe zu ent­kom­men, um schließ­lich von einer unheil­ba­ren Geis­tes­krank­heit ein­ge­fan­gen und „geret­tet“ zu wer­den: „Wo aber Gefahr ist, wächst das Ret­tende auch.“
Jürgen K. Hul­ten­reich nähert sich der Bio­gra­fie des rät­sel­vol­len Dich­ters mit poe­ti­scher Emphase, stell­tihn vor den his­to­ri­schen und geis­tes­ge­schicht­li­chen Hin­ter­grund, lässt aber keine Zwei­fel am zwie­späl­ti­gen Cha­rak­ter die­ser viel­be­wun­der­ten Jahr­hun­dert­ge­stalt.

Thüringen liest auf der Leipziger Buchmesse – Lesung mit Michael Kirchschlager
Mrz 23 um 12:30

Emil aus der Dra­chen­schlucht – Lesung mit Michael Kirch­schla­ger

 

Taucht ein in die Welt des klei­nen Dra­chen Emils und beglei­tet ihn auf sei­nen Aben­teu­ern.

Der kleine Dra­che Emil wächst zwar ohne seine Eltern in der Dra­chen­schlucht im schö­nen Thü­rin­gen auf, doch so ganz allein ist er nie. Auf sei­nen span­nen­den Rei­sen lernt er nicht nur zahl­rei­che lie­bens­werte Tiere und Men­schen ken­nen, son­dern hilft sogar ech­ten Prin­zes­sin­nen in Not. Auch als Thü­rin­gen vom bösen Her­zog Hein­rich über­fal­len wird, scheint nur noch Emil hel­fen zu kön­nen. Und selbst bis ins Reich der Trolle dringt er vor, um seine Mama aus den Klauen des Troll­kö­nigs Frott zu ret­ten.
Wird es Emil gelin­gen seine Eltern wie­der­zu­fin­den? Seit bei der inter­ak­ti­ven Lesung von Michael Kirch­schla­ger dabei und erlebt gemein­sam die span­nen­den Aben­teuer des klei­nen Dra­chen Emils.

Thüringen liest auf der Leipziger Buchmesse – Lesung mit Christoph Eisenhuth
Mrz 23 um 13:00

Bio­gra­phie in Land­schaft. Gedichte – Lesung mit Chris­toph Eisen­huth

 

Chris­toph Eisen­huth, Jahr­gang 1949, reflek­tiert in sei­nen Gedich­ten vor allem ganz per­sön­li­che Ein­drü­cke von Künst­ler­per­sön­lich­kei­ten und deren Leben und Wer­ken.
Ganz ähn­lich wie in einem Kalei­do­skop tau­chen unter ande­rem Namen wie Paula Moder­sohn-Becker, Hanns Cibulka, Franz Kafka, Robert Schu­mann, Johan­nes Bob­row­ski in der bild­rei­chen Lyrik des Autors auf

Thüringen liest auf der Leipziger Buchmesse – Lesung mit Corinna Gutmann u.a.
Mrz 23 um 13:30

Kopf­Kino: Schrei­ben mit Gefan­ge­nen im Knast – Texte der Gefan­ge­nen, der Orga­ni­sa­to­rin (Blick von außen) und der Jus­tiz­voll­zugs­be­am­tin

 

Lasst uns ein Buch machen“ – Die­sen Auf­ruf brachte Anke Hart­mann, Frei­zeit­be­am­tin und Ver­traute in der JVA Hohen­leu­ben, unter die Gefan­ge­nen. Denn seit Mai 2012 ist Corina Gut­mann, Biblio­theks­lei­te­rin von Greiz, regel­mä­ßig im Knast mit unter­schied­lichs­ten Pro­jek­ten, Schrei­ben, Boxen, Lesen…so ent­stand auch eine RAP-CD und end­lich ein BUCH. Dazu hol­ten sie sich Work­shop-Part­ner wie Dali­bor Mar­ko­vic (Slam Poet) und Ronny Ritze (Autor). Und um die 15 Gefan­gene, Ronny, Dali­bor, Anke und Corina schrie­ben… Die­ser kleine Exkurs ist wich­tig, denn der Weg ist das Ziel…Anke Hart­mann und Corina Gut­mann lesen Texte aus „Kopf­Kino“. Knast­pro­jekte pola­ri­sie­ren immer. Darum sind Sie zu einer Dis­kus­sion dazu ein­ge­la­den.

Thüringen liest auf der Leipziger Buchmesse – Lesung mit Thomas Bärsch
Mrz 23 um 13:30

»Das große Ganze« – Über seine Kind­heit in der DDR der 70er und 80er Jahre

Lesung mit Tho­mas Bärsch

Mode­ra­tion: Ine Dipp­mann, Elia van Sci­rouvsky

Thüringen liest auf der Leipziger Buchmesse – Lesung mit Franziska Gehm
Mrz 23 um 14:00

Ratz und Mimi – Lesung mit Fran­ziska Gehm

 

Faul­tier Ratz hängt am liebs­ten faul herum und ratzt! Doch dann zieht Motte Mimi bei ihm ein…

Rapüüüüh… Faul­tier Ratz nacht sei­nem Namen alle Ehre. Am liebs­ten ratzt er, und zwar den gan­zen Tag! Doch dann zieht Motte Mimi bei ihm ein. Schluss mit Schnarch! Mimi dreht das Radio laut – und Ratz fällt vom Baum. Mit­ten hin­ein in ein gro­ßes Aben­teuer, in dem aus­ge­rech­net ER zum Held wird! Weil er näm­lich das magi­sche Tem­po­fon fin­det…

Thüringen liest auf der Leipziger Buchmesse – Buchpremiere Edition Muschelkalk 2019 mit Nele Heyse und Diana Hellwig
Mrz 23 um 14:30

Band 48: Nele Heyse – »Dop­pelt ver­dien­tes Glück, Geschich­ten und Gedichte«
Band 49: Diana Hell­wig – »Der lächelnde Hund, Erzäh­lun­gen«.

Lesung mit Nele Heyse und Diana Hell­wig.

Mode­ra­tion: André Schin­kel.

Thüringen liest auf der Leipziger Buchmesse – Lesung mit Michael Knoche u.a.
Mrz 23 um 18:00

Der deut­sche Gil Blas. Ein­ge­führt von Goe­the. Oder Leben, Wan­de­run­gen und Schick­sale Johann Chris­toph Sach­ses, eines Thü­rin­gers von ihm selbst ver­fasst

 

Mitwirkende/Autoren

  • Peter Graf,
  • Michael Kno­che

 

Wie­der­ent­de­ckung: die aben­teu­er­li­che Lebens­ge­schichte eines Biblio­the­kars­ge­hil­fen – hg. von Goe­the

Eine groß­ar­tige Wie­der­ent­de­ckung – vor­ge­stellt von Michael Kno­che, dem lang­jäh­ri­gen Direk­tor der Anna Ama­lia Biblio­thek und dem Her­aus­ge­ber Peter Graf.

1822 gab Johann Wolf­gang von Goe­the bei Cotta die Lebens­ge­schichte sei­nes Biblio­the­kars­ge­hil­fen Johann Chris­toph Sachse her­aus, der ab 1800 in der Anna Ama­lia Biblio­thek für ihn arbei­tete. Vor Sach­ses Ankunft in Wei­mar war sein von Schick­sals­schlä­gen gepräg­tes Leben sehr aben­teu­er­lich ver­lau­fen.

Stän­dig wech­selnde Anstel­lun­gen füh­ren ihn durch halb Deutsch­land, er gerät in die Wir­ren der franzö­sischen Revo­lu­ti­ons­kriege, seine Pläne, in Hollän­disch ­Ost­in­dien oder Ame­rika ein neues Leben zu begin­nen, schei­tern.
Sel­ten hat er Geld, und wenn doch, ver­liert er es bald wie­der. Er wird über­fal­len, gerät in die Hände be­trügerischer »See­len­ver­käu­fer«, befreit sich erneut und ver­dingt sich für eine wei­tere wenig ein­träg­li­che Anstel­lung. Sach­ses Auf­zeich­nun­gen schil­dern auf ebenso span­nende, ein­fa­che wie ein­dring­li­che Weise das Leben der unte­ren Stände in Deutsch­land Ende des 18. und Anfang des 19. Jahr­hun­derts.

In sei­nem Vor­wort for­mu­lierte Goe­the die Bedeu­tung des Buches so: »Selbst die obern Stände wer­den nicht ohne Erbau­ung das Büch­lein durch­le­sen, beson­ders wenn es ihnen auf­fällt: wie es wohl aus­se­hen möchte, wenn ihre Bedien­ten auch der­glei­chen Bekennt­nisse schrie­ben. Und so geste­hen wir denn eben­falls, daß wir, bei Lesung die­ses ziem­lich star­ken Ban­des, zu from­men Betrach­tun­gen ange­regt wor­den; denn man glaubt doch zuletzt eine mora­li­sche Welt­ord­nung zu erbli­cken.«

Lesung mit Birgit Vanderbeke in Weimar
Mrz 23 um 19:30

Bir­git Van­der­beke: „Alle, die vor uns da waren“ – Autoren­le­sung

Die Erzäh­le­rin in Bir­git Van­der­be­kes Roman erhält eine Ein­la­dung nach Achill Island. In das ehe­ma­lige Feri­en­haus des Schrift­stel­lers Hein­rich Böll. Ein Ort der Abge­schie­den­heit in der rauen Land­schaft Irlands, ohne Inter­net und Tele­fon. Wäh­rend sich um sie herum Zeit und Wirk­lich­keit zuneh­mend auf­lö­sen, ver­ge­gen­wär­tigt sie sich die Welt ihrer Kind­heit und Jugend. Mit gro­ßer Skep­sis fragt sie sich, wie diese Welt ein­mal für ihren Sohn und ihren Enkel aus­se­hen wird. Eines Abends begeg­net ihr Böll, der in sei­nem Arbeits­zim­mer sitzt und raucht. Und ihr etwas Tröst­li­ches sagt: Sie sind alle bei dir. Alle, die vor uns da waren. Im abschlie­ßen­den Teil ihrer beein­dru­cken­den Roman-Tri­lo­gie umkreist Bir­git Van­der­beke Fra­gen, die weit zurück­füh­ren und doch aktu­el­ler nicht sein könn­ten.

Lesung mit Nora Gomringer und Philipp Scholz im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Mrz 23 um 19:30

Nora Gom­rin­ger & Phil­ipp Scholz: PENG PENG PARKER

 

Doro­thy Par­ker war eine viel­schich­tige Frau: Dich­te­rin, Geliebte, Wer­be­tex­te­rin und Oscar-Nomi­nee. Ihr lyri­sches Werk ist wit­zig und lako­nisch, mal zart, mal hart. Nie­mand hat so seuf­zend, so ver­la­chend über die Liebe und das Ran­geln zwi­schen den Geschlech­tern geschrie­ben wie Doro­thy Par­ker und uns dabei Kari­ka­tu­ren und fein linierte Por­traits der Bou­le­vard­lö­wen und -löwin­nen ihrer Zeit hin­ter­las­sen. Ein New York der 20er Jahre ohne diese Ikone ist undenk­bar.

Aus der Fülle von Par­kers Spott-, Humor- und Lie­bes­ge­dich­ten für Kol­le­gen, Hunde und Män­ner haben Gom­rin­ger & Scholz, die in den letz­ten Jah­ren mit ihrer CD PENG PENG PENG für Furore gesorgt haben, erstaun­li­che Songs geschaf­fen. Melo­diös und rhyth­misch, wit­zig und eigen weicht das Duo jenes Schwarz­weiß alter Fotos und klin­gen­der Pia­no­t­as­ten auf zu Melo­dien, die schon lange zwi­schen den Zei­len ste­hen.
Das eng­li­sche Ori­gi­nal wie auch die kon­ge­nia­len Über­set­zun­gen durch Ulrich Blu­men­bach (»Denn mein Herz ist frisch gebro­chen«, Doer­le­mann 2017) wer­den dabei zu glei­chen Tei­len erklin­gen.

The com­po­ser wis­hes to thank the Natio­nal Asso­cia­tion for the Advan­ce­ment of Colo­red People for aut­ho­ri­zing the use of Doro­thy Parker’s work.

Thüringen liest auf der Leipziger Buchmesse – Lesung mit Katrin Bibiella
Mrz 23 um 20:00

Poe­sie im quar­tus-Ver­lag II

 

Die Gedichte von Kat­rin Bibi­ella haben einen ganz und gar eige­nen Ton. Die Kir­chen­mu­si­ke­rin und pro­mo­vierte Lite­ra­tur­wis­sen­schaft­le­rin aus Oppen­heim folgt Nova­lis in ihrem Glau­ben an einen Schöp­fer­geist, der sich in der Welt mani­fes­tiert, in einer Urschrift, die allen Din­gen zugrunde liegt. Lyrik ist für sie das Zur­spra­che­kom­men des ver­bor­ge­nen Urtex­tes, der Har­mo­nie aller Wesen. Es geht ihr um die „Wahr­neh­mung einer Stille, die hin­ter den Din­gen liegt und sie ver­eint“ – ihre ursprüng­li­che Ver­bun­den­heit wie­der fühl­bar macht. In ihrem Band „Raue Nächte“ fin­den sich sorg­fäl­tig kom­po­nierte Vers­ge­bilde, die in 14 Zei­len ein Äußers­tes an Strenge und Phan­ta­sie zugleich ver­ei­nen. Am Sams­tag liest sie aus dem Band in einem beson­de­ren Ambi­ente, das der Musi­ka­li­tät ihrer Verse im wahrs­ten Wort­sinn Raum gibt: im Musik­sa­lon des Men­dels­sohn-Hau­ses.

 

Mode­riert wird der Abend von Jens-Fietje Dwars.

Mrz
24
So
Lesung mit Franz Müntefering in Erfurt
Mrz 24 um 11:00

Franz Mün­te­fe­ring: Unter­wegs. Älter­wer­den in die­ser Zeit

 

Franz Mün­te­fe­ring hat mit 78 Jah­ren seine Betrach­tun­gen und Erfah­run­gen über das Älter­wer­den in unse­rer Zeit auf­ge­schrie­ben. Vor dem Hin­ter­grund sei­ner Bio­gra­fie ent­wi­ckelt er seine Gedan­ken zum Älter­wer­den im Ehren­amt, als Sozi­al­de­mo­krat, als Deut­scher, als Bücher­freund, das Älter­wer­den mit der Demo­kra­tie und mit Blick auf die Zukunft. Durch­weg opti­mis­tisch ist sein Buch nicht. Aber doch getra­gen von der Zuver­sicht in die Gestalt­bar­keit der Dinge, abhän­gig von der Bereit­schaft zum Enga­ge­ment und vom Mut zum Han­deln: in Poli­tik, Gesell­schaft und per­sön­lich.

Älter wer­den heißt leben. Eine span­nende Sache, die für die meis­ten von uns län­ger hält als je zuvor bei Men­schen. Und die uns Gele­gen­heit und Mit­ver­ant­wor­tung gibt, unter­wegs zu blei­ben und uns ein­zu­mi­schen. Zu sagen, wie es war, wie es ist und wohin die Reise gehen muss. Es geht um das all­täg­li­che Leben im Älter­wer­den, um Mobi­li­tät und Begeg­nung, um Gesund­heit und ums Ster­ben. Um Lau­fen und Ler­nen und Lachen. Um Soli­da­ri­tät zwi­schen Men­schen und mit beson­de­rer Dring­lich­keit um die Lebens­chan­cen der jun­gen Genera­tion. Um Europa! Und um unsere Demo­kra­tie.“ Franz Mün­te­fe­ring

In Koope­ra­tion mit der Fried­rich-Ebert-Stif­tung / Lan­des­büro Thü­rin­gen und dem Katho­li­schen Forum im Land Thü­rin­gen

Thüringen liest auf der Leipziger Buchmesse – Lesung mit Katja Cassing (Shugoro Yamamoto – Die Rache)
Mrz 24 um 11:00

 Die Ver­le­ge­rin Katja Cas­sing liest: Shu­goro Yama­moto – Die Rache

Das Duell eines Kochs mit dem berühm­tes­ten japa­ni­schen Schwert­kämp­fer aller Zei­ten: Miya­moto Musa­shi.

Nach­dem sein Vater bei einem Anschlag auf den berühmten Schwertkämpfer Miya­moto Musa­shi ums Leben gekom­men ist und sein Bru­der ihn des Hau­ses ver­wie­sen hat, beschließt der junge Iwata, Bett­ler zu wer­den. Da die Hütte, in die er sich zurückzieht, auf dem Weg zum fürst­li­chen Land­sitz liegt, dau­ert es nicht lange, bis Büttel der Stadt bei ihm auf­tau­chen, um ihn zu ver­trei­ben. Da aber geschieht etwas Selt­sa­mes. Als man hört, wer er ist, wird man höf­lich und zieht wie­der ab. Und vom nächs­ten Tag an kom­men stän­dig Besu­cher und brin­gen Geld und Geschenke. Offen­bar glaubt man in der Stadt, dass der junge Mann seine Hütte nicht zufäl­lig an dem Weg errich­tet hat, den Miya­moto Musa­shi zwei­mal am Tag beschrei­tet, son­dern in dem ehren­vol­len Ansin­nen, den übermächtigen Musa­shi für den Tod des Vaters zum Duell zu for­dern.

Ein Buch nicht nur für Japan-Lieb­ha­ber oder Samu­rai-Fans. Diese Geschichte ent­le­digt sich vie­ler Kli­schees und unter­hält bra­vou­rös. Wer das Bogen­schie­ßen beherrscht, Ori­ga­mis fal­ten kann und sich traut, als Gai­jin eine Lese­reise nach Japan zu unter­neh­men, der sollte her­aus­fin­den, warum der junge Bett­ler so reich beschenkt wird, was sich die schöne O-Kita vom gar nicht armen Iwata erhofft und wie diese Geschichte endet. Es lohnt sich. astrolibrium.wordpress.com

Autor Shu­goro Yama­moto (bür­ger­lich: Satomu Shi­mizu, 1903–1967), ging nach der Volks­schule in die Lehre bei einem Pfand­lei­her, des­sen Namen er spä­ter als Pseud­onym ver­wen­dete; sein schrift­stel­le­ri­sches Debüt gab er 1926 mit dem Roman Sum­a­dera fukin (In der Nähe des Sum­a­dera); Nihon fudoki (1942–1946) wurde für den Naoki-Preis nomi­niert, den Yama­moto aller­dings – wie alle fol­gen­den Preise auch – ablehnte. Yama­moto hin­ter­ließ ein umfang­rei­ches Werk; viele sei­ner Romane und Erzählungen wur­den für die Bühne adap­tiert oder ver­filmt, u.a. von Akira Kuro­sawa; er ist Namens­ge­ber des Yama­moto- Shu­goro-Lite­ra­tur­prei­ses. Die Rache ist die erste deut­sche Übersetzung eines sei­ner Werke.

Kein unab­hän­gi­ger Ver­lag in Deutsch­land hat in den letz­ten Jah­ren soviele lite­ra­ri­sche Neu­ent­de­ckun­gen von Welt­rang vor­ge­legt wie der cass-Ver­lag. (Anm. der Red.)

Thüringen liest auf der Leipziger Buchmesse – Lesung mit Heike Köhler-Oswald
Mrz 24 um 14:00

Mör­der im Schafs­pelz – ein neuer Grei­fen-Kri­mi­nal­ro­man

 

Ein Lei­chen­fund im Wei­ma­rer Land bringt düs­tere Geheim­nisse ans Licht. Der Grei­fen-Krimi ist zurück.

Der Fund einer ske­let­tier­ten Lei­che in einem klei­nen Dorf im Wei­ma­rer Land wirft Fra­gen auf. Nicht nur die Iden­ti­tät des Ske­let­tes ist schwer fest­zu­stel­len, auch gera­ten Kri­mi­nal­ober­kom­mis­sa­rin Vero­nika Vogel und ihr jun­ger Kol­lege Lukas Engel in ein ver­strick­tes Netz aus lang­jäh­ri­gen Geheim­nis­sen. Neben einem vor sechs­und­zwan­zig Jah­ren aus­ge­setz­ten Baby, auf­ge­häng­ten Tie­ren und ver­dräng­ten Ver­ge­wal­ti­gungs­vor­wür­fen, muss sich die Kom­mis­sa­rin auch noch mit ihren eige­nen Pro­ble­men aus­ein­an­der­set­zen. Eine ver­wor­rene Jagd nach dem Mör­der beginnt.

Mit Heike Köh­ler-Oswalds Buch „Mör­der im Schafs­pelz“ kehrt die tra­di­ti­ons­rei­che Reihe des Grei­fen-Kri­mi­nal­ro­mans zurück.

»Mein Lieblingsbuch« mit Tobias J. Knoblich in Erfurt
Mrz 24 um 15:00

»Mein Lieb­lings­buch« mit Dr. Tobias J. Knob­lich.

Ein­mal im Monat lädt das Kul­tur: Haus Dacheröden bekannte und weni­ger bekannte, immer aber inter­es­sante Men­schen ein, über jene Bücher zu spre­chen, die sie aktu­ell bewe­gen oder die sie viel­leicht schon ihr gan­zes Leben beglei­ten. Pas­send zum Sonn­tags­kaf­fee locken die
köst­li­chen Krea­tio­nen der Kon­di­tor­meis­te­rin Ute Strucks­berg.

Thüringen liest auf der Leipziger Buchmesse – Lesung mit Ingrid Annel
Mrz 24 um 15:30

Mär­chen­hafte Geschich­ten von ver­zau­ber­ten Magi­ern, den Pegasi und vom Glück – so blau wie der Him­mel

Ein Kleid, ganz aus Schnee – Lesung mit Ingrid Annel

 

Wozu mit einem Koch­lehr­ling auf den höchs­ten Gip­fel klet­tern? Ist die Traum­brille die Lösung aller Pro­bleme? Viel­leicht, denn auch die kleine Eis­ver­käu­fe­rin kann eine große Berühmt­heit auf der Bühne ver­wan­deln und dahin­schmel­zen las­sen.
Apfel und Glas­mur­mel, Flöte und Holz­pferd fin­den sich in den Taschen eines abge­leg­ten Man­tels – und mit ihnen begin­nen die Aben­teuer.
Öff­nen Dra­chen­zun­gen alle Wege? Oder schaf­fen dies nur der achte und der neunte Zwerg? Fin­det Dorn­rose tat­säch­lich ihr Glück?
Leise, mit Iro­nie und Poe­sie, manch­mal schräg und augen­zwin­kernd, locken uns Ingrid Annels Geschich­ten in unsere Wel­ten, die wir sonst bei­nahe über­se­hen hät­ten.

Mrz
25
Mo
Lesung mit Bernd Polster in Weimar
Mrz 25 um 19:00

Bernd Pols­ter: „Wal­ter Gro­pius. Der Archi­tekt sei­nes Ruhms“, Autoren­le­sung

Mode­ra­tion: Dr. Frank Simon-Ritz

100 Jahre Bau­haus: Die neue, umfas­sende Bio­gra­fie über Wal­ter Gro­pius ent­hüllt die wahre Geschichte der Archi­tek­ten-Legende.
Er zählt zu den Gro­ßen der moder­nen Archi­tek­tur: Was aber hat Wal­ter Gro­pius wirk­lich gebaut? Nicht viel. Und das ist nicht erstaun­lich, denn nach zwei Jah­ren Stu­dium war klar, dass ihm jedes Talent zum Archi­tek­ten fehlte. Doch er grün­dete ein Archi­tek­tur­büro, wo andere jene Bau­ten ent­war­fen, die heute als Iko­nen der Moderne gel­ten. In sei­nem Netz­werk tau­chen alle Namen auf, die in der Geschichte der Archi­tek­tur und des Designs im 20. Jahr­hun­dert eine Rolle spie­len. Wer wollte da an sei­ner Bedeu­tung zwei­feln? Bernd Pols­ter hat Gro­pius’ Leben akri­bisch erforscht – man wird es in Zukunft nicht mehr als Hel­den­ge­schichte, son­dern als Schel­men­ro­man erzäh­len.

Eine Ver­an­stal­tung in Koope­ra­tion mit der Lan­des­zen­trale für poli­ti­sche Bil­dung Thü­rin­gen e.V.

Lesung mit Bela B. Felsenheimer in Erfurt
Mrz 25 um 21:00

Bela B Fel­sen­hei­mer: Schar­now

 

In Schar­now, einem Dorf nörd­lich von Ber­lin, ist der Hund begra­ben. Schein­bar. Tat­säch­lich wird hier gerade die Welt gewen­det: Schüt­zen lie­gen auf der Lauer, um die Agen­ten einer Uni­ver­sal­macht zu ver­nich­ten, ein mord­lus­ti­ges Buch rich­tet blu­tige Ver­hee­rung an, und mit­ten­drin hat ein Pakt der Glück­li­chen plötz­lich kein Bier mehr. Wenn sich dann ein syri­scher Prak­ti­kant für ein Man­ga­mäd­chen stark macht, ist auch die Liebe nicht weit.

Mrz
26
Di
Lesung mit Monika Stenzel und Ulrike Jackwerth in Gotha
Mrz 26 um 19:00

He, du Glück­li­che! 29 Lebens­ge­schich­ten – Lesung mit Monika Sten­zel & Ulrike Jack­werth

 

Lesung und Gespräch mit Monika Sten­zel und Ulrike Jack­werth Fast vier­zig Jahre nach dem bahn­bre­chen­den Inter­view-Buch »Guten Mor­gen, du Schöne« von Maxie Wan­der befrag­ten die Autorin­nen Monika Sten­zel und Ulrike Jack­werth ost­deut­sche Groß­müt­ter, Töch­ter und Enke­lin­nen, wie sie heute ihr Leben meis­tern, was sie glück­lich macht, was Hei­mat für sie bedeu­tet. Wie haben sie die umwäl­zen­den gesell­schaft­li­chen Ver­än­de­run­gen nach 1989 erlebt, wie sich in der »west­li­chen Rea­li­tät« zurecht­ge­fun­den? Und was bedeu­ten die gesell­schaft­li­chen und bio­gra­fi­schen Umbrü­che für die nach­fol­gende Genera­tion? In span­nen­den, unter­halt­sa­men und oft­mals berüh­ren­den Por­träts wer­den die Frauen und ihre Geschich­ten vor­ge­stellt, kann man Anteil neh­men an ihren Erfah­run­gen und Erleb­nis­sen. Monika Sten­zel, gebo­ren in Halle (Saale). Abschluss an der Hoch­schule für Schau­spiel­kunst »Ernst Busch«. 1981 stellte sie einen Antrag auf Aus­reise und ver­ließ 1984 mit ihrer Fami­lie die DDR. Seit­dem lebt sie in Ber­lin und arbei­tete als freie Schau­spie­le­rin an ver­schie­de­nen Thea­tern der Repu­blik. 2012 begann sie zu schrei­ben. »He, du Glück­li­che!« ist ihre erste Ver­öf­fent­li­chung. Ulrike Jack­werth, gebo­ren in Wie­ner Neustadt/Österreich. Schau­spiel­stu­dium an der Uni­ver­si­tät für Musik und dar­stel­lende Kunst »Mozar­teum « in Salz­burg. Seit 1984 lebt sie in Ber­lin, arbei­tet als Schau­spie­le­rin und Regis­seu­rin an zahl­rei­chen Thea­tern im deutsch­spra­chi­gen Raum und seit 2014 auch als Dozen­tin und Coach für Schau­spiel. 1987 begeg­ne­ten sich Ulrike Jack­werth und Monika Sten­zel bei einer gemein­sa­men Pro­duk­tion und arbei­te­ten seit­dem mehr­fach erfolg­reich zusam­men.

Lesung mit Wolfram Eilenberger in Erfurt
Mrz 26 um 19:30

Wolf­ram Eilen­ber­ger: Zeit der Zau­be­rer

 

Wolf­ram Eilen­ber­ger, Best­sel­ler­au­tor, lang­jäh­ri­ger Chef­re­dak­teur des „Phi­lo­so­phie Maga­zins“ und der wohl begab­teste und zur­zeit auf­fäl­ligste Ver­mitt­ler von Geis­tes­ge­schichte im deutsch­spra­chi­gen Raum, erweckt die Phi­lo­so­phie der Zwan­zi­ger Jahre und mit ihr ein gan­zes Jahr­zehnt zwi­schen Lebens­lust und Wirt­schafts­krise, Nach­krieg und auf­kom­men­dem Natio­nal­so­zia­lis­mus zum Leben.

Der kome­ten­hafte Auf­stieg Mar­tin Hei­deg­gers und des­sen Liebe zu Han­nah Arendt. Der tau­melnde Wal­ter Ben­ja­min, des­sen amour fou auf Capri mit einer let­ti­schen Anar­chis­tin ihn sel­ber zum Revo­lu­tio­när macht. Der Genius und Mil­li­ar­därs­sohn Witt­gen­stein der, wäh­rend er in Cam­bridge als Gott der Phi­lo­so­phie ver­ehrt wird, in der ober­ös­ter­rei­chi­schen Pro­vinz voll­kom­men ver­armt Grund­schü­ler unter­rich­tet. Und schließ­lich Ernst Cas­si­rer, der Jahre vor sei­ner Emi­gra­tion in den bür­ger­li­chen Vier­teln Ham­burgs am eige­nen Leib den auf­stei­gen­den Anti­se­mi­tis­mus erfährt.

In den Lebens­we­gen und dem revo­lu­tio­nä­ren Den­ken die­ser vier Aus­nah­me­phi­lo­so­phen sieht Wolf­ram Eilen­ber­ger den Ursprung unse­rer heu­ti­gen Welt begrün­det. Dank der gro­ßen Erzähl­kunst des Autors ist uns der Rück­blick auf die Zwan­zi­ger Jahre zugleich Inspi­ra­tion und Mah­nung, aber in aller­ers­ter Linie ein mit­rei­ßen­des Lese­ver­gnü­gen.

Lyrik und Musik im Kunstverein Jena
Mrz 26 um 20:00

Lyrik & Musik im Kunst­ver­ein. Mit Kinga Tóth, Özlem Özgül Dündar und Tommy Neu­wirth

Kinga Tóths Lesun­gen, die sich häu­fig in Per­for­mance­thea­ter ver­wan­deln, sind wegen ihrer Inten­si­tät ein unver­gess­li­ches Erleb­nis! In ihren Gedich­ten ist Spra­che die wahre Bau­her­rin der Welt. Spra­che, die ihre Bau­steine über­all auf­sam­melt und zu einem Mensch-Maschine-Arte­fakt zusam­men­baut. Ihr neuer Band „Party“ ver­eint Gedichte und Zeich­nun­gen. Kinga Tóth war 2016 Stadt­schrei­be­rin in Jena und lebt der­zeit in Graz.

In Özlem Özgül Dün­dars Gedicht­band „gedan­ken zer­ren“ rast das Ich durch die Zei­len und prallt auf Gren­zen der Spra­che, des Kör­pers, des Dus. Kom­mu­ni­ka­tion schei­tert, mensch­li­che Bezie­hun­gen ent­glei­ten. Kein Mit­ein­an­der scheint zu exis­tie­ren, das von Dauer ist. 2018 wurde Özlem Özgül Dündar zu den Tagen der deutsch­spra­chi­gen Lite­ra­tur nach Kla­gen­furt ein­ge­la­den, wo sie mit dem Kelag-Preis aus­ge­zeich­net wurde.

Tommy Neu­wirth gibt seit 2013 per­for­ma­tive Kon­zerte unter dem Namen «Das welt­weite Netz­werk für ein bedin­gungs­lo­ses Grund­ein­kom­men». Er wird den Abend mit Sounds beglei­ten.

Lyrik und Musik im Kunstverein Jena mit Kinga Tóth, Özlem Özgül Dündar und Tommy Neuwirth
Mrz 26 um 20:00

Lyrik & Musik im Kunst­ver­ein

Mit Kinga Tóth, Özlem Özgül Dündar und Tommy Neu­wirth

 

 

Kinga Tóths Lesun­gen, die sich häu­fig in Per­for­mance­thea­ter ver­wan­deln, sind wegen ihrer Inten­si­tät ein unver­gess­li­ches Erleb­nis! In ihren Gedich­ten ist Spra­che die wahre Bau­her­rin der Welt. Spra­che, die ihre Bau­steine über­all auf­sam­melt und zu einem Mensch-Maschine-Arte­fakt zusam­men­baut. Ihr neuer Band „Party“ ver­eint Gedichte und Zeich­nun­gen. Kinga Tóth war 2016 Stadt­schrei­be­rin in Jena und lebt der­zeit in Graz.

In Özlem Özgül Dün­dars Gedicht­band „gedan­ken zer­ren“ rast das Ich durch die Zei­len und prallt auf Gren­zen der Spra­che, des Kör­pers, des Dus. Kom­mu­ni­ka­tion schei­tert, mensch­li­che Bezie­hun­gen ent­glei­ten. Kein Mit­ein­an­der scheint zu exis­tie­ren, das von Dauer ist. 2018 wurde Özlem Özgül Dündar zu den Tagen der deutsch­spra­chi­gen Lite­ra­tur nach Kla­gen­furt ein­ge­la­den, wo sie mit dem Kelag-Preis aus­ge­zeich­net wurde.

Tommy Neu­wirth gibt seit 2013 per­for­ma­tive Kon­zerte unter dem Namen «Das welt­weite Netz­werk für ein bedin­gungs­lo­ses Grund­ein­kom­men». Er wird den Abend mit Sounds beglei­ten.

Mrz
27
Mi
Lesung mit Walter Kaufmann in Zella-Mehlis
Mrz 27 um 18:00

Wal­ter Kauf­mann liest in der Stadt-und Kreis­bi­blio­thek Zella Meh­lis aus »Gibt es dich noch Enrico Spoon? Über Men­schen und Orte welt­weit«.

 

Mode­ra­tion: Lan­dolf Scher­zer

Neun Jahr­zehnte auf drei Kon­ti­nen­ten – Mit sei­nen 95 Jah­ren ist Wal­ter Kauf­mann ein ech­ter Zeuge des Jahr­hun­derts: Als jüdi­sches Kind knapp dem NS-Mord ent­ron­nen, wurde er in Aus­tra­lien zum Schrift­stel­ler, heute umfasst sein Werk mehr als 40 Bücher.

Von den rund 40 Roma­nen, Reise-Repor­tage und Por­trait- Büchern sein heute nur die zwei letz­ten genannt, weil auch sie bele­gen: 95 Jahre alt aber noch kein biss­chen ver­gess­lich, kein biss­chen ent­mu­tigt son­dern  „jugend­lich“ pro­duk­tiv und krea­tiv ist Wal­ter Kauf­mann noch immer. Erst vor einem Jahr erschie­nen in sei­nem Buch in „Die meine Wege kreu­zen“ Por­traits von 70 Men­schen an die er sich noch heute sehr kon­kret erin­nert. Und  nur 12 Monate spä­ter ver­öf­fent­lichte Wal­ter Kauf­mann das groß­ar­tige Erin­ne­rungs­buch „Gibt es dich noch Enrico Spoon?
Über Men­schen und Orte welt­weit in die­sem Buch sozu­sa­gen ein selbst­ge­mach­tes Geburts­tags­ge­schenk beschreibt wei­ter Kauf­mann 120 Men­schen denen er in 9 Jahr­zehn­ten auf drei Kon­ti­nen­ten begeg­net ist.

 

Geför­dert durch die Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thü­rin­gen.

Lesung mit Monika Stenzel und Ulrike Jackwerth in Erfurt
Mrz 27 um 19:00

He, du Glück­li­che! 29 Lebens­ge­schich­ten – Lesung mit Monika Sten­zel & Ulrike Jack­werth

 

Lesung und Gespräch mit Monika Sten­zel und Ulrike Jack­werth Fast vier­zig Jahre nach dem bahn­bre­chen­den Inter­view-Buch »Guten Mor­gen, du Schöne« von Maxie Wan­der befrag­ten die Autorin­nen Monika Sten­zel und Ulrike Jack­werth ost­deut­sche Groß­müt­ter, Töch­ter und Enke­lin­nen, wie sie heute ihr Leben meis­tern, was sie glück­lich macht, was Hei­mat für sie bedeu­tet. Wie haben sie die umwäl­zen­den gesell­schaft­li­chen Ver­än­de­run­gen nach 1989 erlebt, wie sich in der »west­li­chen Rea­li­tät« zurecht­ge­fun­den? Und was bedeu­ten die gesell­schaft­li­chen und bio­gra­fi­schen Umbrü­che für die nach­fol­gende Genera­tion? In span­nen­den, unter­halt­sa­men und oft­mals berüh­ren­den Por­träts wer­den die Frauen und ihre Geschich­ten vor­ge­stellt, kann man Anteil neh­men an ihren Erfah­run­gen und Erleb­nis­sen. Monika Sten­zel, gebo­ren in Halle (Saale). Abschluss an der Hoch­schule für Schau­spiel­kunst »Ernst Busch«. 1981 stellte sie einen Antrag auf Aus­reise und ver­ließ 1984 mit ihrer Fami­lie die DDR. Seit­dem lebt sie in Ber­lin und arbei­tete als freie Schau­spie­le­rin an ver­schie­de­nen Thea­tern der Repu­blik. 2012 begann sie zu schrei­ben. »He, du Glück­li­che!« ist ihre erste Ver­öf­fent­li­chung. Ulrike Jack­werth, gebo­ren in Wie­ner Neustadt/Österreich. Schau­spiel­stu­dium an der Uni­ver­si­tät für Musik und dar­stel­lende Kunst »Mozar­teum « in Salz­burg. Seit 1984 lebt sie in Ber­lin, arbei­tet als Schau­spie­le­rin und Regis­seu­rin an zahl­rei­chen Thea­tern im deutsch­spra­chi­gen Raum und seit 2014 auch als Dozen­tin und Coach für Schau­spiel. 1987 begeg­ne­ten sich Ulrike Jack­werth und Monika Sten­zel bei einer gemein­sa­men Pro­duk­tion und arbei­te­ten seit­dem mehr­fach erfolg­reich zusam­men.

Reihe »Das poli­ti­sche Buch im Gespräch«.

Lesung mit Lutz Lindemann und Frank Willmann in Erfurt
Mrz 27 um 19:30

Lutz Lin­de­mann gehört zu den bekann­tes­ten Fuß­ball­stars der DDR, er spielte für die Natio­nal­mann­schaft und für den FC Carl Zeiss Jena im Euro­pa­po­kal. Als Junio­ren­na­tio­nal­spie­ler ver­scherzt er es sich durch Stur­heit und jugend­li­chen Leicht­sinn mit den Genos­sen und schält wäh­rend des Mili­tär­diens­tes in der Kaserne Kar­tof­feln – und schafft doch das schein­bar Unmög­li­che: die Rück­kehr in die DDR-Ober­liga und in den inter­na­tio­na­len Fuß­ball. Was Lin­de­mann aus sech­zig Jah­ren Fuß­ball­le­ben zu berich­ten hat, gewährt sel­tene Ein­bli­cke in die Seele die­ses Sports und sei­ner Prot­ago­nis­ten: der Beses­se­nen und der Beson­ne­nen, der Geld­ge­ber und der Geld­aus­ge­ber. Von ihnen und von der gro­ßen Liebe zum Fuß­ball erzählt Lin­de­mann unei­tel und mit tro­cke­nem Humor, auf­ge­schrie­ben von Frank Will­mann.

Musikalische Lesung mit Andrea Stenzel, Anne Sabin und Ditmar Wiederhold im Literaturmuseum »Theodor Storm« in Heiligenstadt
Mrz 27 um 19:30

Lesung mit Musik: Andrea Sten­zel „Mich zu beschei­den war nie meine Sache“ – Frau­en­geschich­ten.

Die Göt­tin­ger Schrift­stel­le­rin Andrea Sten­zel liest eigene Prosa. Musi­ka­li­sche Beglei­tung: Dit­mar Wie­der­hold (Fagott) Anne Sabin (Cello).

Mrz
28
Do
Lesung für Kinder mit Hubert Schirneck und Live-Zeichnen mit Ina Hattenhauer in Weimar
Mrz 28 um 10:00

Milans Welt“ eine Lesung mit Live-Illus­tra­tion

mit dem Kin­der­buch­au­tor Hubert Schirn­eck und der Illus­tra­to­rin Ina Hat­ten­hauer.

Grup­pen bitte vor­anmel­den.

Lesung mit Monika Stenzel und Ulrike Jackwerth in Weimar
Mrz 28 um 19:00

He, du Glück­li­che! 29 Lebens­ge­schich­ten – Lesung mit Monika Sten­zel & Ulrike Jack­werth

 

Lesung und Gespräch mit Monika Sten­zel und Ulrike Jack­werth Fast vier­zig Jahre nach dem bahn­bre­chen­den Inter­view-Buch »Guten Mor­gen, du Schöne« von Maxie Wan­der befrag­ten die Autorin­nen Monika Sten­zel und Ulrike Jack­werth ost­deut­sche Groß­müt­ter, Töch­ter und Enke­lin­nen, wie sie heute ihr Leben meis­tern, was sie glück­lich macht, was Hei­mat für sie bedeu­tet. Wie haben sie die umwäl­zen­den gesell­schaft­li­chen Ver­än­de­run­gen nach 1989 erlebt, wie sich in der »west­li­chen Rea­li­tät« zurecht­ge­fun­den? Und was bedeu­ten die gesell­schaft­li­chen und bio­gra­fi­schen Umbrü­che für die nach­fol­gende Genera­tion? In span­nen­den, unter­halt­sa­men und oft­mals berüh­ren­den Por­träts wer­den die Frauen und ihre Geschich­ten vor­ge­stellt, kann man Anteil neh­men an ihren Erfah­run­gen und Erleb­nis­sen. Monika Sten­zel, gebo­ren in Halle (Saale). Abschluss an der Hoch­schule für Schau­spiel­kunst »Ernst Busch«. 1981 stellte sie einen Antrag auf Aus­reise und ver­ließ 1984 mit ihrer Fami­lie die DDR. Seit­dem lebt sie in Ber­lin und arbei­tete als freie Schau­spie­le­rin an ver­schie­de­nen Thea­tern der Repu­blik. 2012 begann sie zu schrei­ben. »He, du Glück­li­che!« ist ihre erste Ver­öf­fent­li­chung. Ulrike Jack­werth, gebo­ren in Wie­ner Neustadt/Österreich. Schau­spiel­stu­dium an der Uni­ver­si­tät für Musik und dar­stel­lende Kunst »Mozar­teum « in Salz­burg. Seit 1984 lebt sie in Ber­lin, arbei­tet als Schau­spie­le­rin und Regis­seu­rin an zahl­rei­chen Thea­tern im deutsch­spra­chi­gen Raum und seit 2014 auch als Dozen­tin und Coach für Schau­spiel. 1987 begeg­ne­ten sich Ulrike Jack­werth und Monika Sten­zel bei einer gemein­sa­men Pro­duk­tion und arbei­te­ten seit­dem mehr­fach erfolg­reich zusam­men.

Reihe »Das poli­ti­sche Buch im Gespräch«.

Lesung mit Regina Scheer in Weimar
Mrz 28 um 19:00

Lesung mit Regina Scheer: „Gott wohnt im Wed­ding“

Mode­ra­tion: Diet­lind Stein­hö­fel

Ein Haus. Ein Jahr­hun­dert. So viele Lebens­ge­schich­ten. Alle sind sie unter­ein­an­der und schick­sal­haft mit dem ehe­mals roten Wed­ding ver­bun­den, die­sem ärm­li­chen Stadt­teil in Ber­lin. Mit dem her­un­ter­ge­kom­me­nen Haus dort in der Utrech­ter Straße. Leo, der nach 70 Jah­ren aus Israel nach Deutsch­land zurück­kehrt, obwohl er das eigent­lich nie wollte. Seine Enke­lin Nira, die Amir liebt, der in Ber­lin einen Fala­fel- Imbiss eröff­net hat. Laila, die gar nicht weiß, dass ihre Sinti-Fami­lie hier einst gewohnt hat. Und schließ­lich die alte Ger­trud, die Leo und sei­nen Freund Man­fred 1944 in ihrem Ver­steck auf dem Dach­bo­den ent­deckt, aber nicht ver­ra­ten hat. Regina Scheer, die groß­ar­tige Erzäh­le­rin deut­scher Geschichte, hat die Leben ihrer Prot­ago­nis­ten zu einem lite­ra­ri­schen Epos ver­wo­ben vol­ler Wahr­haf­tig­keit und mensch­li­cher Wärme.

Literaturland Thüringen unterwegs in Luxemburg
Mrz 28 um 19:00
Literaturland Thüringen unterwegs in Luxemburg @ Abtei Neumünster,

Euroa ist ein Gedicht -

Das europäische Grundgesetz in Versen

 

Mehr und mehr geben Natio­na­lis­ten aller Cou­leurs in Europa den Ton an. Ist die euro­päi­sche Idee am Ende? Nein, sagt eine Gruppe von Dich­te­rin­nen und Dich­tern aus ganz Europa. »Das Euro­päi­sche Grund­ge­setz in Ver­sen« heißt ihr mit­rei­ßen­des Mani­fest für ein libe­ra­les und gerech­tes Europa. Ein Bekennt­nis zu den Men­schen in Europa und zu ihren unver­äu­ßer­li­chen Rech­ten. Zu ihrem Recht auf Woh­nung und Arbeit, auf Frie­den und Lebens­ge­nuss. »Wir, Volk von Europa, Herr­scher von eige­nen Gna­den!« Eine flam­mende und mit Witz gewürzte Poe­try-Per­for­mance. Nach Auf­trit­ten mit dem Thü­rin­ger Lite­ra­tur­rat in Erfurt, Brüs­sel und Ber­lin nun in Luxem­bourg.

Mit Daniela Danz, Guy Hel­min­ger, Geert van Isten­dael, Manza, Chris­toph Schmitz-Schole­mann, Jens Kirs­ten.

Spra­chen: Deutsch, Fran­zö­sisch, Gali­zisch, Spa­nisch, Eng­lisch, Nie­der­län­disch, Eng­lisch, Pol­nisch.

Eine Ver­an­stal­tung im Rah­men des Pro­jekts »Lite­ra­tur­land Thü­rin­gen unter­wegs« des Thü­rin­ger Lite­ra­tur­ra­tes e.V. mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thü­rin­gen und der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei.

In Zusam­men­ar­beit mit dem Brüs­se­ler Dich­ter­kol­lek­tiv, dem Insti­tut Pierre Wer­ner und Le Bureau au Luxem­bourg du Par­le­ment Euro­péen.

 

Einladung Luxembourg 2019

Lesung mit dem Schriftsteller Walter Kaufmann in der Villa Rosenthal Jena
Mrz 28 um 19:30
Lesung mit dem Schriftsteller Walter Kaufmann in der Villa Rosenthal Jena @ Villa Rosenthal Jena

»Gibt es dich noch, Enrico Spoon?«

Lesung mit dem Schriftsteller Walter Kaufman

 

Neun Jahr­zehnte auf drei Kon­ti­nen­ten – Mit sei­nen 95 Jah­ren ist Wal­ter Kauf­mann ein ech­ter Zeuge des Jahr­hun­derts: Als jüdi­sches Kind knapp dem NS-Mord ent­ron­nen, wurde er in Aus­tra­lien zum Schrift­stel­ler, heute umfasst sein Werk mehr als 40 Bücher.

Von den rund 40 Roma­nen, Reise-Repor­tage und Por­trait- Büchern sein heute nur die zwei letz­ten genannt, weil auch sie bele­gen: 95 Jahre alt aber noch kein biss­chen ver­gess­lich, kein biss­chen ent­mu­tigt son­dern  „jugend­lich“ pro­duk­tiv und krea­tiv ist Wal­ter Kauf­mann noch immer. Erst vor einem Jahr erschie­nen in sei­nem Buch in „Die meine Wege kreu­zen“ Por­traits von 70 Men­schen an die er sich noch heute sehr kon­kret erin­nert. Und  nur 12 Monate spä­ter ver­öf­fent­lichte Wal­ter Kauf­mann das groß­ar­tige Erin­ne­rungs­buch „Gibt es dich noch Enrico Spoon?
Über Men­schen und Orte welt­weit in die­sem Buch sozu­sa­gen ein selbst­ge­mach­tes Geburts­tags­ge­schenk beschreibt wei­ter Kauf­mann 120 Men­schen denen er in 9 Jahr­zehn­ten auf drei Kon­ti­nen­ten begeg­net ist.

Mode­ra­tion Dr. Mar­tin Straub

Eine gemein­same Ver­an­stal­tung des FBK für Thü­rin­gen e.V., Lese­zei­chen e.V., Lite­ra­ri­sche Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V., Thü­rin­ger Lite­ra­tur­rat e.V.

Geför­dert durch die Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thü­rin­gen.   

Lesung mit Wlada Koslowa im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Mrz 28 um 19:30

Wlada Kolo­sowa: Flie­gende Hunde

 

Solo­le­sung der Gewin­ne­rin des „Debü­tan­ten­sa­lons“ der Herbst­lese 2018: Oks­ana und Lena wach­sen in einem tris­ten Vor­ort von St. Peters­burg auf. Sie tei­len alles: Träume, Sor­gen, erste Berüh­run­gen – Nächte, die es nicht geben darf. Um ihnen zu ent­kom­men, zieht Lena zum Modeln nach China. Oks­ana taucht immer tie­fer in eine Online-Com­mu­nity ab, in der Mager­süch­tige Rezepte aus der Zeit der Blo­ckade Lenin­grads aus­tau­schen. Ein Roman über zwei junge Frauen, die ihr Glück und sich selbst suchen.

Traumberuf: Schriftsteller? mit Romy Gehrke im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Mrz 28 um 19:30

Eine Ver­an­stal­tungs­reihe für inter­es­sierte Schrei­bende und neu­gie­rige Leser
Unter dem Titel »Traum­be­ruf: Schrift­stel­ler?« ver­an­stal­ten der Thü­rin­ger Schrift­stel­ler­ver­band und Lese-Zei­chen e.V. gemein­sam mit dem Kul­tur: Haus Dacheröden eine Folge von Gesprächs­run­den zu The­men rund um Bücher, vor allem zum Schrei­ben und Ver­öf­fent­li­chen. Ein­mal im Monat wer­den unter der Gesprächs­lei­tung von Ingrid Annel und Olaf Trunschke, pas­send zum jewei­li­gen Thema, Gäste von ihrer Arbeit am Schreib­tisch und den Erfah­run­gen im Lite­ra­tur­be­trieb berich­ten. In einer Kurz­le­sung stel­len die ein­ge­la­de­nen Autoren anschlie­ßend einige Werke frisch vom Schreib­tisch vor.

Dies­mal zu Gast ist die Kul­tur­jour­na­lis­tin Romy Gehrke: »Wie Bücher lau­fen ler­nen – Schrei­ben für Film und Fern­se­hen«

Romy Gehrke (geb.1967) lebt seit 2008 in Thü­rin­gen und arbei­tet als freie Fern­seh­re­dak­teu­rin für die öffent­li­chen Fern­seh- und Rund­funk­an­stal­ten.

Ihren beruf­li­chen Weg begann sie als Souf­fleuse und Regie­as­sis­ten­tin, um nach dem Schau­spiel-Stu­dium an der Hoch­schule für Musik und Dar­stel­lende Kunst in Frank­furt am Main selbst einige Jahre auf staat­li­chen Büh­nen zu ste­hen.

Doch Spie­len reicht manch­mal nicht. Im Jahr 2000 Absprung, noch ein­mal in die Hör­säle der Hum­boldt-Uni­ver­si­tät Ber­lin für ein Stu­dium der Kul­tur­wis­sen­schaf­ten.

Als Kul­tur­re­dak­teu­rin beginnt ihre Berufs­lauf­bahn beim MDR-Rund­funk. Über die Jahre ver­sucht sie, der Lite­ra­tur mehr Sen­de­zeit und Auf­merk­sam­keit im Fern­se­hen zu ver­schaf­fen. Die Kom­bi­na­tion aus Schau­spie­ler­blick und Kul­tur­wis­sen­schaft­le­rin ermög­licht es ihr, unkon­ven­tio­nelle und spie­le­ri­sche Fern­seh­bei­träge zu pro­du­zie­ren.

Wie diese manch­mal unter den abstru­ses­ten Bedin­gun­gen ent­ste­hen und wie man in weni­gen Minu­ten einen gan­zen Roman im Fern­se­hen vor­stel­len kann, davon erzählt sie an die­sem Abend.

Mrz
29
Fr
Jazz meets Lyrik in Weimar
Mrz 29 um 19:30

Jazz meets Lyrik oder Nacht­far­ben meets Poe­try mit Nancy Hün­ger, Felix Römer und Levin Sim­met

 

Die fünf Klang(raum)ästheten um Mas­ter­mind Mar­tin Bosch las­sen auf ihrem zwei­ten Album AIRA – tief in den Raum bli­cken. Fla­ckernde Fix­sterne, raum­über­grei­fende Mond­see­re­flek­tio­nen und flir­rende Kome­ten tra­gen unser irdi­sches Ohr durch Traum und Zeit. AIRA – von Nacht­far­ben, das ist pul­sie­rende Musik unse­rer Zeit, die weit über den Jazz hin­aus­geht. Alles klingt und schwingt gegen die irdi­sche Geo­me­trie und wäh­rend nur eines Augen­auf­schlags ent­steht und ver­geht ein mikro­sko­pisch zir­keln­der Kos­mos. Am Abend des 29. März 2019 trifft die­ses Klang­er­leb­nis der moder­nen Jazz­mu­sik auf die Kraft der Wort­ma­le­rei von drei deut­schen Autoren. Aus Ber­lin ist Felix Römer zu Gast, der als einer der Pio­niere der deut­schen Poe­try-Slam Szene gilt und neben zahl­rei­chen lite­ra­ri­schen Ver­öf­fent­li­chun­gen auch Tex­ter für bekannte Künst­ler wie Annen­May­Kan­te­reit ist. Außer­dem wird uns Nancy Hün­ger, mehr­fa­che Sti­pen­dia­tin ver­schie­de­ner Insti­tu­tio­nen, mit ihrer ein­zig­ar­ti­gen bild­haf­ten Spra­che ver­zau­bern. Als drit­ter Autor wird der jet­zige Phi­lo­so­phie-Stu­dent Levin Sim­met aus Wei­mar auf­tre­ten. 2018 gewann der erst 20-Jäh­rige die U20 Poe­try- Meis­ter­schaft Thü­rin­gens und tourte im letz­ten Jahr mit sei­nen Tex­ten durch Deutsch­land und die Schweiz.

Landolf Scherzer im Gespräch mit Walter Kaufmann im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Mrz 29 um 19:30

Lan­dolf Scher­zer im Gespräch mit Wal­ter Kauf­mann: Gibt es dich noch – Enrico Spoon?

 

Der Jude Wal­ter Kauf­mann konnte als Jugend­li­cher mit einem Kin­der­trans­port 1939 nach Eng­land flie­hen, wurde als „feind­li­cher Aus­län­der“ inter­niert und nach Aus­tra­lien ver­schifft. 1957 über­sie­delte er von dort in die DDR, behielt jedoch die aus­tra­li­sche Staats­bür­ger­schaft. Der heute 95Jährige spricht mit Lan­dolf Scher­zer über sein beweg­tes Leben und stellt sein aktu­el­les Buch vor: Berüh­rende Geschich­ten von Men­schen, denen der Autor in den ver­gan­ge­nen neun Jahr­zehn­ten begeg­net ist und die er nicht ver­ges­sen hat.

Lesung mit Lutz Lindemann und Frank Willmann in Jena
Mrz 29 um 20:00

Lutz Lin­de­mann gehört zu den bekann­tes­ten Fuß­ball­stars der DDR, er spielte für die Natio­nal­mann­schaft und für den FC Carl Zeiss Jena im Euro­pa­po­kal. Als Junio­ren­na­tio­nal­spie­ler ver­scherzt er es sich durch Stur­heit und jugend­li­chen Leicht­sinn mit den Genos­sen und schält wäh­rend des Mili­tär­diens­tes in der Kaserne Kar­tof­feln – und schafft doch das schein­bar Unmög­li­che: die Rück­kehr in die DDR-Ober­liga und in den inter­na­tio­na­len Fuß­ball. Was Lin­de­mann aus sech­zig Jah­ren Fuß­ball­le­ben zu berich­ten hat, gewährt sel­tene Ein­bli­cke in die Seele die­ses Sports und sei­ner Prot­ago­nis­ten: der Beses­se­nen und der Beson­ne­nen, der Geld­ge­ber und der Geld­aus­ge­ber. Von ihnen und von der gro­ßen Liebe zum Fuß­ball erzählt Lin­de­mann unei­tel und mit tro­cke­nem Humor, auf­ge­schrie­ben von Frank Will­mann.

Mrz
30
Sa
Literarisches zum Thema Zirkus in der Dichterstätte »Sarah Kirsch« Limlingerode
Mrz 30 um 14:30

Men­schen, Tiere und Gedichte – Texte, die sich dem Thema ZIRKUS wid­men, wer­den von Mit­glie­dern des Jun­gen Zir­kus Zap­pe­lini, Nord­hau­sen, prä­sen­tiert. Also dann: Her­ein­spa­ziert in die lite­ra­ri­sche Manege!

Walter-Moers-Lesung in Greiz
Mrz 30 um 20:00

HC Schmidt Urge­stein ost­deut­scher Musi­ker­szene. Sän­ger Spre­cher, Musi­ker Schau­spie­ler. Er agierte unter ande­rem bei Gene­ra­tor, Elek­tra, Zwei Wege und Gual­aceo und vie­len ande­ren Pro­jek­ten. Seine neues Inter­esse ist die Pro­duk­tion von Hör­bü­chern sowie sze­nisch musi­ka­li­sche Lesun­gen und diverse Mode­ra­tio­nen auf seine per­sön­lich unver­wech­sel­bare Art. Uner­müd­lich zieht HC Schmidt seit über 45 Jah­ren sei­nen Kar­ren, nun bela­den mit sze­nisch-musi­ka­li­schen Lesun­gen von Bukow­ski bis Vil­lon und Inter­pre­ta­tio­nen von Cohen bis Waits, über knar­rende Büh­nen­die­len. Der 1952 gebür­tige Dresd­ner ist mit sei­nem Pro­gram­men authen­tisch bis ins Mark: kein ande­rer ver­mag so wie er die Zer­ris­sen­heit und die Lei­den­schaft für das Leben, vor­bei an geschei­ter­ten Bezie­hun­gen und geleer­ten Fla­schen, zu ver­kör­pern. HC Schmidt ist von einer Art, die vom Aus­ster­ben bedroht und der Unsterb­lich­keit ganz nah ist (© Vol­ker Wolf­ram)

Mrz
31
So
Poetry-Slam in Weimar
Mrz 31 um 19:19

Poe­try Slam # 42

Die Ant­wort auf alle Fra­gen – 42  oder doch … Poe­try Slam?

Es tre­ten immer noch bekannte und unbe­kannte Poe­ten und New­co­mer auf die Bühne des mon ami und stel­len sich dem Publi­kum. Fein­füh­lige Verse tref­fen immer noch auf pri­ckelnde Prosa, tref­fen auf das beste Publi­kum Wei­mars und der Umge­bung in der stim­mungs­vol­len Atmo­sphäre des mon ami. Ihr ent­schei­det immer noch mit eurem Applaus, wer in die nächste Runde zieht und bestimmt somit euren Abend selbst. Wollt ihr ihn lus­tig, per­for­ma­tiv, nach­denk­lich, lyrisch, pro­sa­isch oder gerappt – ihr habt es immer noch in der Hand.

Ver­an­stal­ter: mon ami Wei­mar

Apr
1
Mo
Sebastian ist krank – Lesebühne in Jena
Apr 1 um 20:00

Sebas­tian ist krank – Jenas junge, beste und ein­zige monat­li­che Lese­bühne

 

Wir sind Slam-Poe­ten, Sto­ry­tel­ler, Lyri­ker, Pro­sais­ten und Ex-Grund­schü­ler.

Wir sind mehr­fach mit Prei­sen und Titeln über­schüt­tete Lite­ra­ten, die sich an schlech­ten Wort­spie­len ver­su­chen. Wir ent­fes­seln mal tosen­den Applaus, mal zum Zer­rei­ßen gespannte Stille und sind dabei stets min­des­tens so mit­tel. Wir sind Jenas junge, beste und ein­zige monat­li­che Lese­bühne. Wir sind Sebas­tian ist krank.

Wir? Das sind: Die sagen­um­wo­ge­nen Linn Ditt­ner und Flem­ming Witt, der legen­den­um­rankte Steve Kußin und der fabel­hafte Fried­rich Herr­mann. Und natür­lich Sebas­tian (Sebas­tian ist krank). Mit dabei sind wie­der Gäste.

Apr
2
Di
Lesung mit Alexander Wendt in Sonneberg
Apr 2 um 19:00

Kris­tall. Eine Reise in die Dro­gen­welt des 21. Jahr­hun­derts – Lesung mit Alex­an­der Wendt.

Lesung mit Frank Willmann und Lutz Lindemann in Greiz
Apr 2 um 19:00

Lutz Lin­de­mann gehört zu den bekann­tes­ten Fuß­ball­stars der DDR, er spielte für die Natio­nal­mann­schaft und für den FC Carl Zeiss Jena im Euro­pa­po­kal. Als Junio­ren­na­tio­nal­spie­ler ver­scherzt er es sich durch Stur­heit und jugend­li­chen Leicht­sinn mit den Genos­sen und schält wäh­rend des Mili­tär­diens­tes in der Kaserne Kar­tof­feln – und schafft doch das schein­bar Unmög­li­che: die Rück­kehr in die DDR-Ober­liga und in den inter­na­tio­na­len Fuß­ball. Was Linde-mann aus sech­zig Jah­ren Fuß­ball­le­ben zu berich­ten hat, gewährt sel­tene Ein­bli­cke in die Seele die­ses Sports und sei­ner Prot­ago­nis­ten: der Beses­se­nen und der Beson­ne­nen, der Geld­ge­ber und der Geld­aus­ge­ber. Von ihnen und von der gro­ßen Liebe zum Fuß­ball erzählt Lin­de­mann unei­tel und mit tro­cke­nem Humor, auf­ge­schrie­ben von Frank Will­mann. Frank Will­mann, gebo­ren 1963 in Wei­mar. 1984 Aus­reise nach West­ber­lin. Schrift­stel­ler, Publi­zist. Coach der Autoren­na­tio­nal­mann­schaft. Zuletzt erschie­nen: „Mau­er­krie­ger“ (2013) und „Kas­si­ber aus der Gum­mi­zelle – Geschich­ten vom Fuß­ball“ (2015). Her­aus­ge­ber der Reihe „Fuß­ball­fi­bel – Biblio­thek des Deut­schen Fuß­balls“. Frank Will­mann lebt in Ber­lin. Eine Koope­ra­ti­ons­ver­an­stal­tung der Grei­zer Biblio­thek und der Lan­des­zen­trale für poli­ti­sche Bil­dung.

Lesung mit Stephan Orth im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Apr 2 um 19:30

Ste­phan Orth: Couch­sur­fing in China

 

Wie ticken die Men­schen in China? Drei Monate lang erkun­det Couch­sur­fer Ste­phan Orth das Reich der Mitte: vom Spie­ler­pa­ra­dies Macao im Süden bis nach Dan­dong an der Grenze zu Nord­ko­rea, von Shang­hai bis in die Kri­sen­pro­vinz Xin­jiang. Er besucht High­tech-Metro­po­len, die mit tota­ler Über­wa­chung expe­ri­men­tie­ren, und abge­schie­dene Dör­fer, in denen fürs Will­kom­menses­sen der Hund geschlach­tet wird. Er ist Gast in einer Live-Fern­seh­show und tritt fast einer ver­bo­te­nen Sekte bei. Orths Buch bie­tet uns Ein­bli­cke hin­ter die Kulis­sen der neuen Super­macht.

Lesung und Konzert mit Irene Moessinger in Weimar
Apr 2 um 20:00

Irene Moes­sin­ger & Band: Ber­lin liegt am Meer

 

Man kennt sie ins­be­son­dere als Grün­de­rin des legen­dä­ren Tem­po­drom: In den 80er Jah­ren inves­tierte sie eine unver­hoffte Erb­schaft in ein Zir­kus­zelt, stellte es in die Sand­wüste am Pots­da­mer Platz und machte dar­aus die Traum­fa­brik Tem­po­drom. Doch Irene Moes­sin­ger erzählt in „Ber­lin liegt am Meer“ nicht nur von die­sem Lebens­pro­jekt, sie nimmt ihre Leser mit auf einen Streif­zug durch eine aben­teu­er­li­che Bio­gra­fie, die zeigt, dass gerade die unvor­her­seh­ba­ren Ver­än­de­run­gen oft den Zau­ber des Daseins aus­ma­chen.  Die Autorin erzählt von ihrer Kind­heit, in der es sie mit ihrer wage­mu­ti­gen Mut­ter mit­ten in den 50ern an die Küste Anda­lu­si­ens ver­schlug, in eine Welt mit Non­nen, Tore­ros und (Lebens)Künstlern. Sie erzählt von dem abrup­ten Ende die­ser Kind­heit im stren­gen Inter­nat Salem. Und von ihrem spä­te­ren Auf­bruch ins West­ber­lin der 70er Jahre. Von ihrer Par­al­lel­exis­tenz als Kran­ken­schwes­ter auf der Inten­siv­sta­tion und als Haus­be­set­ze­rin im Rauch-Haus. Und natür­lich, wie sie zu dem wild­bun­ten Zir­kus­zelt kam, das zu einer der Keim­zel­len der „Ber­li­ner Kul­tur“ wurde, für Hel­mut Kohl aller­dings viel zu nah am Kanz­ler­amt stand. Und von der Tem­po­drom-Affäre, die Ber­lin erschüt­terte, und sie zu neuen Ufern auf­bre­chen ließ. Die Musi­ker, die über das Meer in die große Stadt gefolgt sind: Clau­dia Fierke (Gitarre und Gesang), Stef­fen Nit­zel (Gesang und snare drum) und Sabine Erkel­entz (Trom­pete).

Apr
3
Mi
Lesung mit Alexander Wendt in Nordhausen
Apr 3 um 18:00

Kris­tall. Eine Reise in die Dro­gen­welt des 21. Jahr­hun­derts – Lesung mit Alex­an­der Wendt.

Lesung mit Jana Hensel und Wolfgang Engler in Weimar
Apr 3 um 18:00

Wolf­gang Eng­ler, Jana Hen­sel: „Wer wir sind. Die Erfah­rung, ost­deutsch zu sein“

Autoren­le­sung und Gespräch, Mode­ra­tion: Maike Nedo

 

Wer sind diese Ost­deut­schen?, fragt sich die Öffent­lich­keit nicht zuletzt seit Pegida, NSU und den Wahl­er­fol­gen der AfD. Anti­de­mo­kra­ten, Frem­den­feinde, unver­bes­ser­li­che Ost­al­gi­ker? Zwei her­aus­ra­gende Stim­men des Ostens stel­len sich in die­sem Streit­ge­spräch jen­seits von Vor­ur­tei­len und Kli­schees der Frage nach der ost­deut­schen Erfah­rung, die, so ihre These, „viel­leicht am bes­ten mit Hei­mat­lo­sig­keit zu beschrei­ben ist, mit einem Unbe­haust­sein, das viele Facet­ten kennt. Das sich nicht jeden Tag über­groß vor einem auf­stellt, aber das immer spür­bar ist, nie weg­geht.“ Ein unver­zicht­ba­rer Bei­trag zur Geschichts­schrei­bung des Nach­wend­e­deutsch­lands.

Lesung mit Peter Wensierski in Erfurt
Apr 3 um 19:00

Fens­ter zur Frei­heit. Die radix-blät­ter – Unter­grund­ver­lag und Dru­cke­rei der DDROp­po­si­tion – Lesung mit Peter Wen­sier­ski.

Reihe »Das poli­ti­sche Buch im Gespräch«.

Buchvorstellung mit Nele Heyse und Diana Hellwig im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Apr 3 um 19:30

Neues in der Edi­tion Muschel­kalk: Mit Nele Heyse und Diana Hell­wig

 

Die Reihe zur thü­rin­gi­schen Lite­ra­tur der Gegen­wart wächst um wei­tere zwei neue Bücher: Das Erzähl-Debüt „Der lächelnde Hund“ der Erfur­te­rin Diana Hell­wig und der Band mit Gedich­ten und Geschich­ten „Dop­pelt ver­dien­tes Glück“ von Nele Heyse. Dop­pelt ergrei­fend und fein­sin­nig gespon­nene Lite­ra­tur ist das, exis­ten­ti­ell, erin­nernd, for­dernd, in die Tiefe gehend iro­nisch, auf der Suche nach dem eige­nen Platz, dem Abgrün­di­gen in den Din­gen.

Mode­ra­tion: André Schin­kel (Hg. der Edi­tion Muschel­kalk)

In Koope­ra­tion mit der Lite­ra­ri­schen Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V., geför­dert durch die Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thü­rin­gen

Lesung mit Lutz Lindemann und Frank Willmann in Gera
Apr 3 um 19:30

Lutz Lin­de­mann gehört zu den bekann­tes­ten Fuß­ball­stars der DDR, er spielte für die Natio­nal­mann­schaft und für den FC Carl Zeiss Jena im Euro­pa­po­kal. Als Junio­ren­na­tio­nal­spie­ler ver­scherzt er es sich durch Stur­heit und jugend­li­chen Leicht­sinn mit den Genos­sen und schält wäh­rend des Mili­tär­diens­tes in der Kaserne Kar­tof­feln – und schafft doch das schein­bar Unmög­li­che: die Rück­kehr in die DDR-Ober­liga und in den inter­na­tio­na­len Fuß­ball. Was Lin­de­mann aus sech­zig Jah­ren Fuß­ball­le­ben zu berich­ten hat, gewährt sel­tene Ein­bli­cke in die Seele die­ses Sports und sei­ner Prot­ago­nis­ten: der Beses­se­nen und der Beson­ne­nen, der Geld­ge­ber und der Geld­aus­ge­ber. Von ihnen und von der gro­ßen Liebe zum Fuß­ball erzählt Lin­de­mann unei­tel und mit tro­cke­nem Humor, auf­ge­schrie­ben von Frank Will­mann.

Lesung mit Sarah Bosetti in Weimar
Apr 3 um 20:00

Sarah Bosetti: Ich will doch nur mein Bes­tes

 

Sarah Bosetti ist eine Erfin­dung ihrer Eltern. Seit 1984 ist sie anwe­send, halb Mensch und halb Frau, stu­dierte zunächst Film­re­gie in Brüs­sel und zog dann nach Ber­lin, wo sie sich seit­her zur Erspar­nis eige­ner Heiz­kos­ten im Schein­wer­fer­licht der Lese- und Kaba­rett­büh­nen wärmt. Neben Auf­trit­ten im ZDF (Die Anstalt), in der ARD (Nuhr im Ers­ten, Ladies Night), auf 3sat, ZDF.kultur und im WDR ist sie Kolum­nis­tin bei radio­eins (RBB) und tourt mit ihrem Solo­pro­gramm „Ich will doch nur mein Bes­tes“ durch Deutsch­land. Im Okto­ber 2017 ist im Rowohlt Ver­lag ihr drit­tes Buch „Ich bin sehr hübsch, das sieht man nur nicht so“ erschie­nen.

Ver­an­stal­ter: mon ami Wei­mar

Apr
4
Do
Lesung mit Udo Sierck
Apr 4 um 16:00

Wider­spens­tig, eigen­sin­nig, unbe­quem: Die unbe­kannte Geschichte behin­der­ter Men­schen – Lesung mit Udo Sierck.

Reihe »Das poli­ti­sche Buch im Gespräch«.

Lesung mit Franziska Wilhelm im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Apr 4 um 19:30

Fran­ziska Wil­helm: Die schöns­ten Abgründe des All­tags

 

Die neuen Geschich­ten der gebür­ti­gen Erfur­te­rin und jetzt in Leip­zig leben­den Autorin und Poe­try-Slam­me­rin Fran­ziska Wil­helm sind Aben­teu­er­trips durch die klei­nen Kämpfe des Lebens, mit denen wir uns alle die ganze Zeit her­um­är­gern müs­sen. „Das Span­nende ist, dass in ihren Tex­ten auch die gro­ßen The­men unter der Ober­flä­che mit­schwin­gen. So geht es in der Geschichte ‚Bin­de­haut­ent­zün­dung‘ um die Pri­va­ti­sie­rung des Gesund­heits­sys­tems oder in ‚Chris­ten­rock‘ um die Ver­lo­ckun­gen des Kom­mer­zes für Kunst und Kul­tur.“ (Clau­dius Nie­ßen)

Lesung mit Melanie Raabe und Franz Dobler auf Burg Ranis
Apr 4 um 19:30

Tat­ort Burg: Der Kri­mi­abend mit Mela­nie Raabe und Franz Dobler

 

Die Best­sel­ler­au­torin Mela­nie Raabe kehrt auf die Burg Ranis zurück und stellt ihren neuen Thril­ler vor: »Der Schat­ten«. Gerade ist die junge Jour­na­lis­tin Norah von Ber­lin nach Wien gezo­gen, um ihr altes Leben hin­ter sich zu las­sen. Da pro­phe­zeit ihr eine alte Bett­le­rin, dass sie am 11. Februar einen Mann namens Arthur Grimm töten wird – mit gutem Grund. Norah ist ver­stört, denn aus­ge­rech­net in der Nacht des 11. Februar ist vor vie­len Jah­ren Schreck­li­ches gesche­hen. Trotz­dem tut sie die Frau als ver­wirrt ab, bis kurz dar­auf ein mys­te­riö­ser Mann namens Arthur Grimm in ihrem Leben auf­taucht. Hat sie tat­säch­lich allen Grund, sich an Grimm zu rächen? Was ist damals, in der schlimms­ten Nacht ihres Lebens, wirk­lich pas­siert?

Franz Doblers Romane bestechen durch ihre Mischung aus der­ber Prä­zi­sion und Poe­sie. Robert Fall­ner, der Prot­ago­nist sei­nes Romans »Ein Schlag ins Gesicht«, ist ziem­lich am Ende. Sei­nen Job als Kri­mi­nal­haupt­kom­mis­sar ist er end­gül­tig los. Seine Frau wohl auch. Zeit für einen Neu­an­fang. Eine Sicher­heits­firma beauf­tragt ihn mit einem Fall: Er soll den Stal­ker einer bekann­ten Schau­spie­le­rin stel­len, von dem kei­ner glaubt, dass es ihn gibt. Simone Tho­mas hat schon eini­ges hin­ter sich: zwei Ehe­män­ner, drei­und­vier­zig Jahre Show­ge­schäft, Dut­zende Nackt­fo­tos, diverse Film­pro­duk­tio­nen, Dro­gen­ex­zesse, Yel­low-Press-Skan­dale. Läs­sig und fein­füh­lig zugleich schickt Franz Dobler sei­nen Held gefähr­lich nahe heran an eine exzen­tri­sche Diva, deren Stal­ker unbe­re­chen­bar ist.

Lesung mit Christoph Hein in Weimar
Apr 4 um 20:00

Ver­wirr­nis“ – Autoren­le­sung mit Chris­toph Hein

 

Frie­de­ward liebt Wolf­gang. Und Wolf­gang liebt Frie­de­ward. Sie sind jung, genie­ßen die Som­mer­fe­rien, fah­ren mit dem Fahr­rad die weite Stre­cke ans Meer und reden stun­den­lang über Gott und die Welt. Sie sind glück­lich, wenn sie zusam­men sind, und das scheint ihnen alles zu sein, was sie brau­chen. Doch kei­ner darf wis­sen, dass sie mehr sind als beste Freunde. Es sind die 1950er-Jahre, sie leben im katho­li­schen Hei­li­gen­stadt und für die Men­schen um sie herum, beson­ders für Frie­de­wards streng­gläu­bi­gen Vater, ist ihre Liebe eine Sünde. Käme ihre Bezie­hung ans Licht, könn­ten sie alles ver­lie­ren. Als sie zum Stu­dium nach Leip­zig gehen – Frie­de­ward stu­diert Ger­ma­nis­tik, Wolf­gang  Musik –, fin­den sie dort eine Welt gefei­er­ter Intel­lek­tu­el­ler, alles flirrt gera­dezu vor leben­di­gem Geist. Und sie ler­nen Jac­que­line ken­nen, die ihnen gesteht, dass sie eine heim­li­che Bezie­hung zu einer Dozen­tin hat. Wäre es nicht die per­fekte „Tar­nung“, wenn einer von ihnen Jac­que­line zum Schein hei­ra­ten würde? In sei­nem neuen Roman erzählt der große deut­sche Chro­nist Chris­toph Hein bewe­gend von einer Liebe, die über Jahre hin­weg allen Wid­rig­kei­ten trotzt und zeich­net zugleich ein leben­di­ges Pan­orama deut­schen Geis­tes­le­bens.

Apr
5
Fr
Lesung mit Rainer Hohberg in Uhlstädt-Kirchhasel
Apr 5 um 19:00 – 20:00

Rai­ner Hoh­berg zu Gast in der Biblio­thek Uhl­städt

 

Ein­la­dung in einen Mär­chen­gar­ten 

An die­sem Tag soll sich die Gemein­de­bi­blio­thek in einen früh­lings­haf­ten Mär­chen­gar­ten ver­wan­deln. Dafür sorgt der Mär­chen­er­zäh­ler und Schrift­stel­ler Rai­ner Hoh­berg, der aus sei­nem Buch „Ein bota­ni­scher Mär­chen­gar­ten“ lesen wird. Schon immer haben Blu­men und Bäume  die Fan­ta­sie beschäf­tigt, durch ihre Far­ben und Düfte,  ihre Heil­wir­kun­gen und die ihnen zuge­schrie­be­nen Zau­ber­kräfte zum Fabu­lie­ren ange­regt.  Zwölf der schöns­ten Pflan­zen­mär­chen aus aller Welt hat Hoh­berg für sein Buch neu erzählt. Beim Gang durch sei­nen fan­tas­ti­schen Mär­chen­gar­ten kann man einer lie­bens­wer­ten Prin­zes­sin aus dem Wal­nuss­baum begeg­nen, ent­deckt die fins­te­ren Geheim­nisse eines Rosen­schlos­ses und erfahrt, wie der­einst die Son­nen­blume ent­stan­den sein soll.  Zu jedem Mär­chen ver­mit­telt ein Pflan­zen­por­trät Hin­ter­grund­wis­sen und Anre­gun­gen zum Erkun­den, Spie­len, Gärt­nern und Genie­ßen. Es ist ein  Buch für Mär­chen- und Pflan­zen­freunde, für  Kin­der, Eltern und Groß­el­tern – für die ganze Fami­lie. Und auch zur Lesung im Pfarr­gar­ten, der gemein­sam mit dem Lese­zei­chen e.V. ver­an­stal­tet wird, sind Mär­chen- und Pflan­zen­lieb­ha­ber jeg­li­chen Alters will­kom­men.

Rai­ner Hoh­berg lebt, schreibt und gärt­nert in Hum­mels­hain, wo er sich als Vor­sit­zen­der des För­der­ver­eins auch um die Erhal­tung des Neuen Jagd­schlos­ses küm­mert. Er hat zahl­rei­che Bücher zur Thü­rin­ger Kul­tur­ge­schichte, Mär­chen- und Sagen­bü­cher  sowie Kin­der­bü­cher ver­öf­fent­licht. „Ein  Bota­ni­scher Mär­chen­gar­ten“, inzwi­schen in 3. Auf­lage und auch als Hör­buch erschie­nen,  ist das fünfte Mär­chen­buch aus sei­ner Feder.

Geför­dert durch die Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thü­rin­gen.

Lesung mit Melanie Raabe und Franz Dobler in Jena
Apr 5 um 19:30

Tat­ort Villa: Der Kri­mi­abend mit Mela­nie Raabe und Franz Dobler

 

Die Best­sel­ler­au­torin Mela­nie Raabe kehrt in ihre Geburts­stadt Jena zurück und stellt ihren neuen Thril­ler vor: »Der Schat­ten«. Gerade ist die junge Jour­na­lis­tin Norah von Ber­lin nach Wien gezo­gen, um ihr altes Leben hin­ter sich zu las­sen. Da pro­phe­zeit ihr eine alte Bett­le­rin, dass sie am 11. Februar einen Mann namens Arthur Grimm töten wird – mit gutem Grund. Norah ist ver­stört, denn aus­ge­rech­net in der Nacht des 11. Februar ist vor vie­len Jah­ren Schreck­li­ches gesche­hen. Trotz­dem tut sie die Frau als ver­wirrt ab, bis kurz dar­auf ein mys­te­riö­ser Mann namens Arthur Grimm in ihrem Leben auf­taucht. Hat sie tat­säch­lich allen Grund, sich an Grimm zu rächen? Was ist damals, in der schlimms­ten Nacht ihres Lebens, wirk­lich pas­siert?

Franz Doblers Romane bestechen durch ihre Mischung aus der­ber Prä­zi­sion und Poe­sie. Robert Fall­ner, der Prot­ago­nist sei­nes Romans »Ein Schlag ins Gesicht«, ist ziem­lich am Ende. Sei­nen Job als Kri­mi­nal­haupt­kom­mis­sar ist er end­gül­tig los. Seine Frau wohl auch. Zeit für einen Neu­an­fang. Eine Sicher­heits­firma beauf­tragt ihn mit einem Fall: Er soll den Stal­ker einer bekann­ten Schau­spie­le­rin stel­len, von dem kei­ner glaubt, dass es ihn gibt. Simone Tho­mas hat schon eini­ges hin­ter sich: zwei Ehe­män­ner, drei­und­vier­zig Jahre Show­ge­schäft, Dut­zende Nackt­fo­tos, diverse Film­pro­duk­tio­nen, Dro­gen­ex­zesse, Yel­low-Press-Skan­dale. Läs­sig und fein­füh­lig zugleich schickt Franz Dobler sei­nen Held gefähr­lich nahe heran an eine exzen­tri­sche Diva, deren Stal­ker unbe­re­chen­bar ist.

Lesung mit Sarah Kuttner in Erfurt
Apr 5 um 19:30

Sarah Kutt­ner: Kurt

 

Lena hat mit ihrem Freund Kurt ein Haus gekauft. Es scheint, als wäre ihre größte Her­aus­for­de­rung, sich an die neuen Fami­li­en­ver­hält­nisse zu gewöh­nen, daran, dass Bran­den­burg nun Zuhause sein soll. Doch als Kurts klei­ner Sohn bei einem Sturz stirbt, blei­ben drei Erwach­sene zurück, die neu ler­nen müs­sen, wie man lebt.

Sarah Kutt­ner erzählt von einer ganz nor­ma­len kom­pli­zier­ten Fami­lie, davon, was sie zusam­men­hält, wenn das Schlimmste pas­siert. Sie schil­dert diese Tra­gö­die direkt und leicht und zugleich mit einer tie­fen Ernst­haf­tig­keit, wie nur Sarah Kutt­ner das kann. Eine Lie­bes­er­klä­rung an die, die gegan­gen sind, und an die, die blei­ben.

Sarah Kuttner’s ers­ter Roman »Män­gel­ex­em­plar« erschien 2009 und stand wochen­lang auf der Best­sel­ler­liste. Damals wie heute schreibt Kutt­ner über ernste, exis­ten­ti­elle The­men direkt, ehr­lich und schwe­re­los. Mit die­ser Mischung aus Ein­fühl­sam­keit und Läs­sig­keit wurde sie auch in ihren Sen­dun­gen »Sarah Kutt­ner – die Show« (VIVA) und »Kutt­ner.« (MTV) bekannt und mode­rierte seit­dem zahl­rei­che eigene For­mate in ARD, ZDF und diver­sen drit­ten Pro­gram­men. Seit 2016 pro­du­ziert und prä­sen­tiert sie die monat­li­che Ver­an­stal­tungs­reihe »Kutt­ners schöne Nerd­nacht«, seit 2017 mode­riert sie gemein­sam mit Ste­fan Nig­ge­meier den Pod­cast »Das kleine Fern­seh­bal­lett« auf Deezer.

Apr
6
Sa
Jahresversammlung der Literarischen Gesellschaft Thüringen in Weimar
Apr 6 um 11:00

Alle Mit­glie­der sowie Inter­es­sen­tin­nen und Inter­es­sen­ten sind herz­lich ein­ge­la­den.

Zu Beginn stellt Grit Bären­wald ihren Gedicht­band »Ihr immer« vor, der als Jah­res­gabe der Lite­ra­ri­schen Gesell­schaft Thü­rin­gen erscheint.

Lesung mit Melanie Raabe und Franz Dobler in Greiz
Apr 6 um 19:00

Der Kri­mi­abend mit Mela­nie Raabe und Franz Dobler Die Best­sel­ler­au­torin Mela­nie Raabe kehrt nach Thü­rin­gen zurück und stellt ihren neuen Thril­ler vor: »Der Schat­ten«. Gerade ist die junge Jour­na­lis­tin Norah von Ber­lin nach Wien gezo­gen, um ihr altes Leben hin­ter sich zu las­sen. Da pro­phe­zeit ihr eine alte Bett­le­rin, dass sie am 11. Februar einen Mann namens Arthur Grimm töten wird…
Franz Doblers Romane bestechen durch ihre Mischung aus der­ber Prä­zi­sion und Poe­sie. Robert Fall­ner, der Prot­ago­nist sei­nes Romans »Ein Schlag ins Gesicht«, ist ziem­lich am Ende. Sei­nen Job als Kri­mi­nal­haupt­kom­mis­sar ist er end­gül­tig los. Seine Frau wohl auch. Zeit für einen Neu­an­fang. Eine Sicher­heits­firma beauf­tragt ihn mit einem Fall: …

 

Mit Whisky-Bar der »Edi­tion Out­bird«.

Bauhaus Graphic Shorts – Literatur und Grafik im Bauhaus-Museum Weimar
Apr 6 um 19:30 – 23:30

19:30 Uhr: Daniela Danz (Lesung) und Cars­ten Weit­z­mann (Gra­fik)

20:30 Uhr: Peter Neu­mann (Lesung) & Alex­an­der von Knorre (Gra­fik)

21:30 Uhr: Fran­ziska Wil­helm (Lesung) & San­dra Bach (Gra­fik)

22:30 Uhr: Joshua Schöß­ler (Lesung) & Ste­fan Kow­al­c­zyk (Gra­fik)

 

Koope­ra­ti­ons­part­ner & För­de­rer: Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thü­rin­gen, Spar­kas­sen-Kul­tur­stif­tung Hes­sen-Thü­rin­gen, Thü­rin­ger Staats­kanz­lei, Stadt Wei­mar, Stadt­bü­che­rei Wei­mar, Bauhaus100, Bau­haus Museum / Klas­sik Stif­tung Wei­mar

Apr
7
So
Lesung für Kinder mit Anna-Stefanie Kempe in Erfurt
Apr 7 um 11:00

Anna-Ste­fa­nie Kempe: Paul Raum­fah­rer und das Geheim­nis des Dach­bo­dens

 

Ein­schla­fen ist ganz leicht. Man muss nur lang­sam die Augen zuma­chen, schon blickt man in einen leuch­tend bun­ten Ster­nen­him­mel.“ So beginnt die Geschichte von Paul Raum­fah­rer, der auf sei­nem Dach­bo­den einem fun­keln­den Geheim­nis auf die Spur kommt. Anna-Ste­fa­nie Kem­pes Bil­der­buch ent­stand wäh­rend ihres Stu­di­ums an der Wei­ma­rer Bau­haus Uni­ver­si­tät. Span­nend und sen­si­bel zugleich erzählt sie von Pauls Mut, sei­nen Sor­gen und natür­lich von einem gro­ßen Aben­teuer.

Ab 6 Jah­ren

Apr
9
Di
Lesung mit Marion Brasch in Erfurt
Apr 9 um 19:30

Marion Brasch: Lie­ber woan­ders

 

Toni und Alex ken­nen sich nicht und sind doch auf ver­häng­nis­volle Weise mit­ein­an­der ver­bun­den. Toni lei­det unter dem Ver­lust ihres klei­nen Bru­ders, für des­sen Tod sie sich ver­ant­wort­lich macht. Alex führt ein Dop­pel­le­ben und trägt an einer Schuld, über die er nie gespro­chen hat. 24 Stun­den bewe­gen sich die bei­den auf­ein­an­der zu, bis sich ihre Wege trotz skur­ri­ler Begeg­nun­gen und komi­scher Zwi­schen­fälle schließ­lich kreu­zen.

Marion Brasch erzählt diese Geschichte vom Leben und Über­le­ben in einem kla­ren, auf­müp­fi­gen und war­men Ton und mit gro­ßem Gespür für die Augen­bli­cke, die über Glück oder Unglück ent­schei­den.

Apr
10
Mi
Lesung mit Peter Neumann in Weimar
Apr 10 um 18:00

Peter Neu­mann: „Jena 1800. Die Repu­blik der freien Geis­ter“

 

Begrü­ßung: Dr. Rein­hard Laube

Mit den Ideen der Fran­zö­si­schen Revo­lu­tion gera­ten nicht nur die poli­ti­schen Ver­hält­nisse in Europa ins Wan­ken. Eine ganze Genera­tion von jun­gen Dich­tern und Phi­lo­so­phen beschließt, die Welt neu zu den­ken. Die füh­ren­den Köpfe – dar­un­ter die Brü­der Schle­gel mit ihren Frauen, der Phi­lo­soph Schel­ling und der Dich­ter Nova­lis – tref­fen sich in der thü­rin­gi­schen Uni­ver­si­täts­stadt an der Saale, um eine „Repu­blik der freien Geis­ter“ zu errich­ten. Sie stel­len nicht nur gesell­schaft­li­che Tra­di­tio­nen in Frage, sie revo­lu­tio­nie­ren mit ihrem Blick auf das Indi­vi­duum und die Natur zugleich auch unser Ver­ständ­nis von Frei­heit und Wirk­lich­keit – bis heute. Far­big und lei­den­schaft­lich erzählt Peter Neu­mann von die­ser unge­wöhn­li­chen Denk­er­kom­mune, die nichts weni­ger vor­be­rei­tete als den geis­ti­gen Auf­bruch in die Moderne.

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