Kalender

Ausstellungen

Jun
4
So
ganztägig Ausstellung »shakespeare d(r)ame...
Ausstellung »shakespeare d(r)ame...
Jun 4 2017 – Jun 24 2018 ganztägig
Ausstellung: shakespeare d(r)amen Illustrationen von Jacky Gleich, Anke Feuchtenberger, Susanne Janssen, Pascale Küng und Alice Wellinger Zum Jubiläumsjahr 2016 entstand ein besonderes Werk: Der Autor Bruno Blume schrieb Prosafassungen der fünf späten Tragödien William Shakespeares,[...]
Jan
19
Fr
ganztägig Ausstellung »Allerlei Mitgeschic...
Ausstellung »Allerlei Mitgeschic...
Jan 19 – Jul 22 ganztägig
Allerlei Mitgeschicktes. Briefe an Goethe und ihre Beilagen   Fast täglich empfing Goethe Briefe. Annähernd 20.000 sind überliefert. Häufig waren die Schreiben begleitet von Büchern, Autographen und Noten, aber auch von Kunstgegenständen, Münzen, Mineralien oder[...]
Mrz
9
Fr
ganztägig Ausstellung »Vom bunten Spielzeu...
Ausstellung »Vom bunten Spielzeu...
Mrz 9 – Aug 9 ganztägig
Vom bunten Spielzeugdorf zum Drachen Emil – 85 Jahre Knabe Verlag Weimar   Unter dem Titel »Vom bunten Spielzeugdorf zum Drachen Emil« findet in der ersten Jahreshälfte 2018 eine Ausstellung zum Weimarer »Knabe Verlag« statt.[...]
Mai
5
Sa
ganztägig Ausstellung »Dystopia. Zum 200. ...
Ausstellung »Dystopia. Zum 200. ...
Mai 5 – Aug 12 ganztägig
DYSTOPIA. Zum 200. Geburtstag von Karl Marx Installationen, Zeichnungen, Skulpturen, Videos   Aus Anlass des 200. Geburtstages von Karl Marx soll anhand von Werken zeitgenössischer Künstler die Rolle von Utopien in der gegenwärtigen Welt hinterfragt[...]
Jul
14
Sa
ganztägig Ausstellung »Aufbruch ins romant...
Ausstellung »Aufbruch ins romant...
Jul 14 – Okt 21 ganztägig
Ausstellung »Aufbruch ins romantische Universum – August Wilhelm Schlegel«   In der Ausstellung zu entdecken ist ein ebenso innovativer wie vielseitiger Schriftsteller und Intellektueller, ein romantischer Weltbürger, dessen europaweite Netzwerke im Kontext einer interkulturellen Vermittlungspraxis[...]
Nov
10
Sa
ganztägig Ausstellung »Grimms Märchen… und...
Ausstellung »Grimms Märchen… und...
Nov 10 2018 – Mrz 3 2019 ganztägig
»Grimms Märchen… und kein Ende – Europäische Kunstmärchen« Die Ausstellung dokumentiert die Entwicklung vom romantischen Kunstmärchen zum realitätsverbunden Wirklichkeitsmärchen. Neben und nach den Brüdern Grimm hat es in der europäischen Kulturgeschichte zahlreiche weitere Märchensammler und[...]
Jun
19
Di
Buchvorstellung & Gespräch mit den Läufern Waldemar Cierpinski, Jens Hauspurg und Jens Panse in Erfurt
Jun 19 um 19:00

»42,195 – Auf den Spuren zweier Olympiasiege«

 

Buchvorstellung & Gespräch mit den Läufern Waldemar Cierpinski, Jens Hauspurg und Jens Panse.

Jun
20
Mi
»Die Macht der Gedichte« – Veranstaltung zum Weltflüchtlingstag in Apolda
Jun 20 um 18:00

»Die Macht der Gedichte« – Lesung in mehreren Sprachen und Gespräch zum Weltflüchtlingstag der Vereinten Nationen.

Dabei wird es um sprachliche Bonderheiten in der Dichtung ebenso gehen, wie um spezifische kulturelle Entwicklungen.

»Poesie beschreibt Emotionen, Details, Bilder. Es ist eine der ältesten Formen künstlerischen Ausdrucks. Ein menschlicher Impuls, der in Freude, Trauer, Zweifel, Hoffnung, Einsamkeit und vielem mehr zum Ausdruck kommt.« (Freundeskreis Integration Apolda)

Veranstaltungsorganisation: Hibe Khamilarovska und Toshe Khamilarovski.

Veranstaltung zur Bücherverbrennung 1933 in Niedergrunstedt
Jun 20 um 18:00

In Erinnerung an den 21. Juni 1933, als auf der Höhe bei Niedergrunstedt Bücher verbrannt wurden.

Eine Veranstaltung u.a. mit Wolfgang Haak und Christoph Schmitz-Scholemann.

Seit einiger Zeit wird auch in Weimar am 10. Mai daran erinnert, dass man an jenem Datum im Jahre 1933 in Deutschland missliebigen Büchern Scheiterhaufen errichtete. Die Autoren der verbrannten Bücher hatten gemeinsam, dass sie im nationalsozialistischen Deutschland als minderwertig und gefährlich galten, weil sie humanistische und demokratische Überzeugungen vertraten. Weil sie Kommunisten waren oder jüdischen Glaubens. Weniger bekannt ist, dass es in Thüringen in diesem Rahmen mit Jena und Weimar zwei Bücherverbrennungen gab und dass diese in Niedergrunstedt stattfand.

Der Ev.-Luth. Kirchengemeindeverband Buchfart-Legefeld, die Literarische Gesellschaft Thüringen e.V. und Pfarrer Joachim Neubert laden ein, sich nach 85 Jahren gemeinsam mit Kai Sauer, Wolfgang Haak, Christoph Schmitz Scholemann, Harry Stein, Johannes Bock, der Organistin Grit Roos und der Geigerin Paula Roos an dieses Datum zu erinnern und Auszüge aus Büchern und Musikwerken zu hören, die damals dem nationalsozialistischen Gedankengut zum Opfer fielen. Es waren Werke u.a. von Vicky Baum, Lion Feuchtwanger, Alfred Kerr, Ernst Lissauer, Emil Ludwig, Erich Maria Remarque, Roda-Roda, Artur Schnitzler, Kurt Tucholsky, Jakob Wassermann, Franz Werfen und Stephan Zweig.

 

Hintergrund

Seit 1924 beeinflusste in Thüringen die Vereinigte Völkische Liste die Landespolitik, ab 1930 war hier die NSDAP erstmals in Deutschland an einer Landesregierung beteiligt. Der damalige Thüringer Innen- und Volksbildungsminister Frick (NSDAP) ließ unmittelbar nach Amtsantritt den öffentlichen Raum von Kunstwerken und Büchern säubern, die ihm als „undeutsch“ erschienen. Öffentliche Bibliotheken mussten solche Bücher aus ihren Beständen nehmen.

Zum 21. Juni 1933 lud die Ortsgruppe Weimar des Deutschnationalen Handlungsgehilfen-Vereins (DHV) zu seiner Sonnenwendfeier nach Niedergrunstedt ein. Der DHV war seinerzeit eine der größeren Gewerkschaften und vom Verbot der Gewerkschaften ausgenommen worden, da er sich schon lange als völkisch-nationalistische Organisation an die Seite der NSDAP gestellt hatte.

Die Weimarische Zeitung vermerkte am nächsten Tag: „Nach dem gemeinsamen Gesang des Liedes Wir treten an zum Beten […] übergab der Ortsgruppenvorsteher den Flammen einige Schundwerke.“

Die Veranstaltung wurde nicht nur von Bürgern der Stadt Weimar besucht. Auch ein „größerer Teil der Einwohnerschaft Niedergrunstedts“ war zugegen, als die Schriften von deutschen und österreichischen Autoren jüdischer Herkunft wie „Vicky Baum, Lion Feuchtwanger, Alfred Kerr, Ernst Lissauer, Emil Ludwig, Erich Maria Remarque, Roda-Roda, Artur Schnitzler, Kurt Tucholsky, Jakob Wassermann, Franz Werfen und Stephan Zweig“ den Flammen übergeben wurden.

Außer kurzen Artikeln in der Lokalpresse fand das Ereignis aber keinen medialen Widerhall. Lag es daran, dass trotz der ambivalenten Rolle Weimars eine Bücherverbrennung als „kultureller Reinigungsakt“ nicht gut ankam? Oder war die Ursache, dass andere fast zeitgleich stattfindende Veranstaltungen mehr Beachtung fanden? In Niedergrunstedt weiß heute kaum noch jemand von diesem Ereignis, und auch in Weimar sind es wohl nur wenige.

Der Ev.-Luth. Kirchengemeindeverband Buchfart-Legefeld und die Literarische Gesellschaft Thüringen e.V. laden ein, sich nach 85 Jahren an dieses Datum zu erinnern und Auszüge aus Büchern zu hören, die damals dem nationalsozialistischen Gedankengut zum Opfer fielen.

Jun
21
Do
Lesung mit Rainer Hohberg in Arnstadt
Jun 21 um 10:00

»Liebe, Ritter, Brot und Rosen« – Lesung mit Rainer Hohberg

 

Eine spannende Lebensgeschichte aus dem Mittelalter: Als Vierjährige kommt die ungarische Königstochter Elisabeth nach Thüringen; mit vierzehn Jahren wird sie verheiratet. Als junge Landgräfin setzt sie sich selbstbewusst über die Regeln der höfischen Gesellschaft hinweg und widmet sich dem Kampf gegen Hunger und Krankheit der einfachen Menschen.

Darüber hat Rainer Hohberg zusammen mit Sylvia Weigelt ein spannendes Buch geschrieben. Er erzählt Legenden und Sagen über die heilige Elisabeth von Thüringen und gibt Einblick in das reale mittelalterliche Leben vor 800 Jahren.

Buchpräsentation und Gespräch mit Bernhard Vogel auf Schloss Ettersburg
Jun 21 um 19:00

»Klares Ziel und langer Atem – Brückenbauer zwischen Ost und West« – Buchpräsentation und Gespräch mit Bernhard Vogel, Freya Klier, Christopher Beckmann, Hermann Wentker und Matthias Gehler.

Buchvorstellung mit Caroline & Jürgen Fischer in Erfurt
Jun 21 um 19:00

»100 Geschichten an der Via Regia«

 

Buchvorstellung mit Caroline & Jürgen Fischer.

Lesekonzert mit Timo Gutekunst und Cornelie Mier im Schillerhaus Rudolstadt
Jun 21 um 19:00

Goethes Novelle − gelesen von Timo Gutekunst
mit Cellobegleitung von Cornelie Mier

 

Zu den schönsten Alterswerken Goethes zählt seine „Novelle“. Den Stoff und seine politisch-ästhetische Problematik trug der Dichter lange mit sich herum. Schon 1797 verfolgte er die Idee zu einem Versepos, das Friedrich Schiller in einem Brief aus dem Jenaer Gartenhaus als „die Löwen und Tieger-Geschichte“ bezeichnete, „die mir immer außerordentlich vorkam“. „Zu zeigen, wie das Unbändige, Unüberwindliche oft besser durch Liebe und Frömmigkeit als durch Gewalt bezwungen werde, ist“, so Goethe gegenüber Eckermann, „die Aufgabe dieser Novelle.“

Eine Kooperation des Schillerhauses Rudolstadt mit der Goethegesellschaft Rudolstadt e.V.

Jun
22
Fr
Buchvorstellung mit Beate Weston-Weidemann und Gorch Maltzen in Weimar
Jun 22 um 19:00
Buchvorstellung mit Beate Weston-Weidemann und Gorch Maltzen in Weimar @ Eckermann-Buchhandlung Weimar | Weimar | Thüringen | Deutschland

Vorstellung der Bände 46 und 47 der Edition Muschelkalk der Literarischen Gesellschaft Thüringen e.V.

 

Es lesen: Beate Weston-Weidemann und Gorch Maltzen.
Moderation: André Schinkel

 

Beate Weston-Weidemann: Partitur der leisen Geräusche (Gedichte)

Beate Weston-Weidemanns Gedichte sind so stille wie beredte Manifeste der Innerlichkeit, sie reden von Zuspruch, vager Zuversicht, von Erwägen und Abschied. Die Autorin und Künstlerin bündelt in der seismischen Expedition »Partitur der leisen Geräusche« ihr lyrisches Werk – nach dem Gedichtzyklus »Niststätte für Wolken und Licht« von 2006 – erstmals in einer umfänglichen Sammlung, deren Schrittfolge zugleich ein chronologisch-emotionales Räderwerk ist. (André Schinkel)

Gorch Maltzen: Sträuben (Erzählungen und Dialoge)

Ein junger Autor ist zu entdecken – die klaren, kristallinen, teils in einem harten Jargon stehenden, dabei Hochzerbrechliches darbietenden Erzählungen und dramatischen Strukturen Gorch Maltzens sind im weitesten Sinne Adoleszenz-, Verlorenheitsberichte der besonderen Art: ihr rabiater Existenzialismus ist ein verbrämter wie anrührender zugleich. Die Akte des titelgebenden Stücks fungieren als Opener und Scharniere der Kapitel dieses kühlen und zugleich aufregenden Buchs. (André Schinkel)

Mit der freundlichen Unterstützung der Thüringer Staatskanzlei.

Zu den Autoren:

Beate Weston-Weidemann: Geboren 1960 in Eisfeld, Abitur in Bad Langensalza, ab 1984 als Töpferin in Westthüringen tätig. Zwei Kinder. Töpferlehre 1991–1993, danach Studium der Germanistik, Kunstgeschichte und Soziologie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena (ohne Abschluss). Mitglied im VS sowie im Kunstwestthüringer e. V. 2008–2010 Studienaufenthalt in Lateinamerika. Freiberufliche Tätigkeit als Autorin, Künstlerin und Kuratorin. Mitarbeit an Ausstellungen und Ausstellungskatalogen, u. a. für das Kunstforum Gotha. Veröffentlichungen: »Milchstunde ohne Schwimmlehrer«, Weimar 2006, »Niststätte für Wolken und Licht«, Rostock 2006.

Gorch Maltzen wurde 1987 in Heide (Holstein) geboren und studierte Italianistik an der Universität Hamburg. Er schreibt Erzählungen und dramatische Texte. Seine Kurzgeschichten sind in zahlreichen Literaturzeitschriften erschienen, so u. a. in »Bella triste«, »hEFt«, »Narr«, „Metamorphosen«, »oda – Ort der Augen«. Maltzen wurde mit dem Jurypreis des Eobanus-Hessus-Wettbewerbs, Erfurt 2015, ausgezeichnet. Er lebt in Weimar.

»VORLAUT« trifft »LEA« – Offene Lesebühne in Weimar
Jun 22 um 19:30

Das erste Mal auf einer Bühne stehen. Das erste Mal seinen Text und sich selber präsentieren. Das Publikum wartet gespannt. Einatmen, ausatmen. Das erste Wort erklingt…

Die offenen Lesebühnen VORLAUT und LEA – Lesebühne Erfurter Autoren kooperieren und eröffnen Schreibenden die Möglichkeit, ihre Texte öffentlich vorzutragen. Zehn Minuten auf der Bühne sind jedem und jeder gegeben, die es zu füllen gilt. Die Vortragenden können die Textart frei wählen, alles ist erlaubt und erwünscht. Unterstützt werden sie von einem eingeladenen Autor und einem Musik-Act.

VORLAUT ist das gemeinsame Projekt von Elisabeth Reck und Levin Simmet im Rahmen ihres Freiwilligen Sozialen Jahres, das Elisabeth bei der Erfurter Herbstlese und Levin beim Kulturzentrum mon ami in Weimar absolviert. VORLAUT in Erfurt arbeitet mit LEA zusammen, die von Andreas Budzier geleitet wird.

Alle, die sich auf die Bühne trauen und in Weimar lesen möchten, melden sich bitte bei Levin Simmet unter E-Mail simmet@monami-weimar.de.

Sommersalon »Freiluftklänge« mit Antje Horn, Klaus Wegener und D-Jane Schuchi in Jena
Jun 22 um 19:30

Sommersalon »Freiluftklänge« mit Antje Horn, Klaus Wegener und D-Jane Schuchi.

Jun
23
Sa
»Der Briefwechsel zwischen Carl Alexander und Liszt« – Lesung und Konzert in Weimar
Jun 23 um 20:00

»Mein Freund,  Sie müssen mir berichten, was Sie umtreibt«. Der Briefwechsel zwischen Carl Alexander und Franz Liszt – Lesung und Konzert.

Jun
24
So
21. Limlingeröder Diskurse in der »Dichterstätte Sarah Kirsch« in Limlingerode
Jun 24 um 10:00

Da der Förderverein seit 20 Jahren auch Programme und Lesungen mit persönlich anwesenden angesehenen Dichterinnen und Dichtern durchgeführt hat, werden die Mitglieder diese noch einmal ins Haus holen, in dem eines ihrer bekannten Gedichte vorgetragen wird. Die Literaten werden in Großfotografien zu sehen sein, die Vitrinen zeigen Dokumente ihres Auftretens in L. Dieser besondere Diskursetag bietet für die Besucher so manche Überraschung.

Also: Treten Sie getrost herein, sollen wohl empfangen sein, heißt es frei nach Johann Wolfgang Goethe und mit Sarah Kirsch sagen wir »Etwas auf Flügeln ist unterwegs, dauert an.«

 

Eröffnung der HausART Nr. 2/2018 mit der Künstlerin Karin Kisker, Nordhausen: Blätter zu »’Wisag‘ von 12 Sibyllen – eine Hommage an ein Himmelgartenbuch von 1493«.

Lese-Konzert mit Hubert und Andreas Schirneck in Sömmerda
Jun 24 um 15:00

Literatur und Musik mit Hubert Schirneck (Lesung) und Andreas Schirneck (Gitarre).

Hubert Schirneck präsentiert skurrile Geschichten, in denen er unter anderem erklärt, wie der Buchstabe M entstanden ist. Er schenkt seiner Mutter einen Bach und führt seltsame Interviews mit berühmten Sagengestalten.

Andreas Schirneck unterbricht seinen Bruder ab und zu, um gewisse Töne von sich zu geben, die so fein aufeinander abgestimmt sind, dass aus ihnen Songs von den Beatles, von Neil Young und anderen entstehen.

Lesung mit Hans Henner Hess im Rittergut Knau
Jun 24 um 16:00
»Grillwetter« – Lesung mit Hans Henner Hess

 

Anwalt Fickel würde seine Geschäfte als Terminhure am Amtsgericht zu gern ein wenig ruhen lassen, um sich endlich gebührend seinem Privatleben zu widmen, genauer gesagt: seiner neuen Fernfreundin Astrid Kemmerzehl. Doch Bad Bocklet ist weit, und ausgerechnet jetzt geht es zu Hause um die Wurst.

Das Traditionsunternehmen Krautwurst Thüringer Wurstspezialitäten hat Insolvenz angemeldet, Massenentlassungen stehen bevor, und das Schlimmste ist: Ein Produktionsstopp scheint unvermeidlich. – Die Folgen für Südwestthüringen und seine Bevölkerung wären verheerend: kalter Bratwurstentzug und Tofuschock, verwaiste Grillgitter und Löschbierschwemme. Eine ganze Region droht abzudriften. Zu allem Überfluss ist der Insolvenzverwalter spurlos verschwunden. Ist er mit einem Geldkoffer durchgebrannt, wie es Geschäftsführer Jürgen Krautwurst befürchtet, oder wurde er von Schlachter Menschner mit dem Schweinespalter erschlagen? Eine total verfahrene Situation – wer, wenn nicht Anwalt Fickel sollte den Karren aus dem Dreck ziehen? Dabei muss er sich allerdings zwischen zwei Leidenschaften entscheiden: Liebe oder Rostbratwurst.

Jun
25
Mo
Lesung & Musik mit Heike Eberius von Hammel und Bert Gocke in Zeulenroda-Triebes
Jun 25 um 10:30

»Der Wetterzauberer« – Lesung & Musik für Kinder mit Heike Eberius von Hammel und Bert Gocke

Mieses Wetter! Hexe Stummelzahn hätte sich ihren fürchterlichen Schnupfen längst weggezaubert, wenn sie nur wüsste, wo ihr Zauberstab liegt. Seit Wochen hat sie ihre Hexenstube nicht aufgeräumt. Krach – draufgetreten! Aua! Der Stab zaubert vor Schmerz eine Wolke aus rohen Eiern. Eine Katastrophe bahnt sich an, die selbst Zauberer Sinnso nicht in den Griff bekommt. Allein der Uhrengeist Tick kann helfen.

Die Autorin schlüpft in verschiedene Rollen. Durch das Programm führen Puppen. Bert, der Gitarrist, sorgt für die musikalische Umrahmung. Die Kinder singen mit, bewegen sich. Am Ende wird gerockt, bis der Fußboden wackelt.

Zwei Erkenntnisse: Lesen ist wichtig, ab und zu aufräumen ist von Vorteil.

Jugendliche aus Wolfersdorf präsentieren Texte in der Stadtbibliothek Neustadt an der Orla
Jun 25 um 13:30

Jugendliche aus Wolfersdorf stellen die Ergebnisse einer Schreibwerkstatt vor, die unter Anleitung des Autors Ronny Ritze im Jugendhilfezentrum »Wendepunkt« in Wolfersdorf entstanden.

Jun
26
Di
Lesung & Musik für Kinder mit Heike Eberius von Hammel und Bert Gocke in Waltershausen
Jun 26 um 14:30

»Der Wetterzauberer« – Lesung & Musik für Kinder mit Heike Eberius von Hammel und Bert Gocke

 

Mieses Wetter! Hexe Stummelzahn hätte sich ihren fürchterlichen Schnupfen längst weggezaubert, wenn sie nur wüsste, wo ihr Zauberstab liegt. Seit Wochen hat sie ihre Hexenstube nicht aufgeräumt. Krach – draufgetreten! Aua! Der Stab zaubert vor Schmerz eine Wolke aus rohen Eiern. Eine Katastrophe bahnt sich an, die selbst Zauberer Sinnso nicht in den Griff bekommt. Allein der Uhrengeist Tick kann helfen.

Die Autorin schlüpft in verschiedene Rollen. Durch das Programm führen Puppen. Bert, der Gitarrist, sorgt für die musikalische Umrahmung. Die Kinder singen mit, bewegen sich. Am Ende wird gerockt, bis der Fußboden wackelt.

Zwei Erkenntnisse: Lesen ist wichtig, ab und zu aufräumen ist von Vorteil.

Jun
27
Mi
»Jedes Wort hat eine Melodie« – mit Martin Stiebert in Schillers Gartenhaus in Jena
Jun 27 um 09:00

Musik und Märchen gleichermaßen öffnen die Phantasiewelt des Kindes. Anhand der Geschichte vom »Brüderchen Vierbein« und ausgewählter Musikstücke können Kinder spielerisch miterleben, wie Musik und Sprache, erzählte Geschichte und erklingende Instrumente zusammenwirken. Laden Sie Musiker der Jenaer Philharmonie und den Erzähler Martin Stiebert doch einfach zu einer Darbietung der Geschichte in Ihren Kindergarten ein!

»Der Wetterzauberer« – Lesung & Musik für Kinder mit Heike Eberius von Hammel und Bert Gocke in Meiningen
Jun 27 um 09:30

»Der Wetterzauberer« – Lesung & Musik für Kinder mit Heike Eberius von Hammel und Bert Gocke

Mieses Wetter! Hexe Stummelzahn hätte sich ihren fürchterlichen Schnupfen längst weggezaubert, wenn sie nur wüsste, wo ihr Zauberstab liegt. Seit Wochen hat sie ihre Hexenstube nicht aufgeräumt. Krach – draufgetreten! Aua! Der Stab zaubert vor Schmerz eine Wolke aus rohen Eiern. Eine Katastrophe bahnt sich an, die selbst Zauberer Sinnso nicht in den Griff bekommt. Allein der Uhrengeist Tick kann helfen.

Die Autorin schlüpft in verschiedene Rollen. Durch das Programm führen Puppen. Bert, der Gitarrist, sorgt für die musikalische Umrahmung. Die Kinder singen mit, bewegen sich. Am Ende wird gerockt, bis der Fußboden wackelt.

Zwei Erkenntnisse: Lesen ist wichtig, ab und zu aufräumen ist von Vorteil.

»Jedes Wort hat eine Melodie« – mit Martin Stiebert in Schillers Gartenhaus in Jena
Jun 27 um 10:00

Musik und Märchen gleichermaßen öffnen die Phantasiewelt des Kindes. Anhand der Geschichte vom »Brüderchen Vierbein« und ausgewählter Musikstücke können Kinder spielerisch miterleben, wie Musik und Sprache, erzählte Geschichte und erklingende Instrumente zusammenwirken. Laden Sie Musiker der Jenaer Philharmonie und den Erzähler Martin Stiebert doch einfach zu einer Darbietung der Geschichte in Ihren Kindergarten ein!

Jun
28
Do
»Jedes Wort hat eine Melodie« – mit Martin Stiebert in Schillers Gartenhaus in Jena
Jun 28 um 09:00

Musik und Märchen gleichermaßen öffnen die Phantasiewelt des Kindes. Anhand der Geschichte vom »Brüderchen Vierbein« und ausgewählter Musikstücke können Kinder spielerisch miterleben, wie Musik und Sprache, erzählte Geschichte und erklingende Instrumente zusammenwirken. Laden Sie Musiker der Jenaer Philharmonie und den Erzähler Martin Stiebert doch einfach zu einer Darbietung der Geschichte in Ihren Kindergarten ein!

»Jedes Wort hat eine Melodie« – mit Martin Stiebert in Schillers Gartenhaus in Jena
Jun 28 um 10:00

Musik und Märchen gleichermaßen öffnen die Phantasiewelt des Kindes. Anhand der Geschichte vom »Brüderchen Vierbein« und ausgewählter Musikstücke können Kinder spielerisch miterleben, wie Musik und Sprache, erzählte Geschichte und erklingende Instrumente zusammenwirken. Laden Sie Musiker der Jenaer Philharmonie und den Erzähler Martin Stiebert doch einfach zu einer Darbietung der Geschichte in Ihren Kindergarten ein!

Gedichte des Dichters Hans Magnus Enzensberger in der Dichterstätte »Sarah Kirsch« in Limlingerode
Jun 28 um 14:30

„Bevor du B sagst, verweile doch, horch, bedenk, was du gesagt hast …“

Gedichte von Hans Magnus Enzensberger

„Bevor du B sagst, verweile doch, horch, bedenk, was du gesagt hast …“ Hans Magnus Enzensberger, geb. 1929, Dichter, Schriftsteller, Herausgeber, Übersetzer, Redakteur, vorgestellt von Stephanie und Matthias Schick.

Musikalische Lesung mit Dirk Zöllner und André Drechsler in Greiz
Jun 28 um 19:00

„Affenzahn“. Musikalische Lesung mit Dirk Zöllner und André Drechsler

Dirk Zöllner kann Songs schreiben, singen und von der Bühne aus das Publikum begeistern, das weiß man. Dass er auch ein begnadeter Geschichtenerzähler ist, hat er in seiner Autobiografie bewiesen. Er selbst bezeichnet sich als „freischaffender Überlebenskünstler“.

Seine unkonventionellen Ansichten über Kunst und Leben stellt er in den pointierten Kolumnen dieses Buches zur Diskussion. Er lässt die Glocken für „Silly“ läuten, bekennt, wie alle Musik-Normalverbraucher fast immer die Best of seines eigenen Lebens zu hören, fragt, was Seelensänger Seal mit einem Eiszapfen will, und hält an unverrückbaren Wahrheiten fest, beispielsweise: „Richtige Bands sind Banden, von pubertierenden Jungs gegründet, die ganz viel Bock auf das Leben und die Mädchen haben.“

Lesung und Gespräch mit Ludwig Fischer in Jena
Jun 28 um 19:30

Naturkunden: Brennnesseln.

Lesung und Gespräch über Nature Writing mit Ludwig Fischer.

 

Moderation: Peter Braun.

Ludwig Fischer ist Landschafts- und Naturtheoretiker, Schriftsteller, Gärtner, Kräuterexperte. Sein Buch über Brennnesseln erschien in der viel beachteten Reihe »Naturkunden« bei Matthes & Seitz.

Die erstaunliche Natur- und Kulturgeschichte einer zumeist verachteten und gemiedenen Pflanze, mit Einblicken in Märchen und unbekannte Dokumente, in literarische Texte, kühne Projekte und vielerlei Wissenswertes, so zum Beispiel weshalb Jeanne d’Arc in einem Nesselgewand zur Hinrichtung gekarrt wurde; dass man Nesselfasern heute in den Innenauskleidungen von Autos wiederfinden kann; wie die ›Donnernessel‹ den Göttern verbunden war und dass Brennnesseln, unter Obstbäume gepflanzt, den Ertrag steigern. Der Leser erfährt, dass Brennnesselsamen schon in der Antike als Aphrodisiakum galten; dass sich ganze Kochbücher mit Rezepten füllen lassen, in denen Brennnesselblätter eine wichtige Zutat sind, bis hin zu raffinierten Brennnessel-Smoothies – kurz: dass das verwünschte Unkraut, mit dem man schmerzhafte Bekanntschaft machen kann, in der Geschichte der Menschen eine der wichtigsten wilden Nutzpflanzen war und wie sie in den letzten Jahrzehnten wiederentdeckt wird.

Jul
4
Mi
Literaturland Thüringen unterwegs … in Brüssel
Jul 4 um 18:30

Nachdenken über Deutschland – Die Schriftsteller Jürgen K. Hultenreich (Berlin) und Wulf Kirsten (Weimar) lesen in der Vertretung des Freistaats Thüringen bei der Europäischen Union in Brüssel

 

  • Begrüßung: Dr. Babette Winter (Staatssekretärin für Kultur und Europa in der Thüringer Staatskanzlei)
  • Einführung: Christoph Schmitz-Scholemann (Vorsitzender des Thüringer Literaturrates e.V.)
  • Lesung Jürgen K. Hultenreich
  • Lesung Wulf Kirsten

 

Vor dem Hintergrund der gegenwärtigen politischen Debatten tun wir gut daran, einmal einen Blick in die geographische Mitte Deutschlands zu werfen. Der 1934 im sächsischen Klipphausen auf der »erde bei meißen« geborene Wulf Kirsten lebt seit 50 Jahren in Weimar. Der seit 30 Jahren im Berliner Wedding lebende Jürgen K. Hultenreich wurde 1948 in Erfurt geboren. Ihre Lebensgeschichten und ihre schriftstellerische Arbeit sind auf unterschiedliche Weise mit der entgleisten Utopie des sozialistischen Experiments DDR verbunden – und mit den Folgen, die der politische Umbruch Deutschlands vor einem Vierteljahrhundert auslöste. Zwei sprachgewaltige Wortarbeiter geben einen Einblick in ihr erzählerisches und in ihr dichterisches Schaffen.

Jürgen K. Hultenreich absolvierte eine Lehre als Gebrauchswerber. Mitte der 1960er Jahre wurde er nach einem illegalen Grenzübertritt in der CSSR verhaftet und verbrachte ein halbes Jahr in Untersuchungshaft der Staatssicherheit, mit zeitweiliger Internierung in der Psychiatrischen Klinik Pfafferode bei Mühlhausen.  Seit 1985 lebt er in Berlin Wedding als freischaffender Schriftsteller und bildender Künstler.

Sein 2001 erschienener Roman »Die Schillergruft« über den erzwungenen Aufenthalt in der Psychiatrie ist eine eindrucksvolle Parabel auf eine kranke Gesellschaft, wie man sie selten in der deutschen Literatur findet. Kaum ein Roman von dieser erzählerischen Wucht ist bislang über die DDR geschrieben worden. Hultenreich nimmt den schier unerschöpflichen Erzählfaden seiner Erfurter Nachkriegskindheit und seiner dort verlebten Jugend nicht nur im Roman »Die Schillergruft«, sondern auch in den Erzählungen des Bandes »Westausgang« von 2005 immer wieder auf und webt so ein dichtes erzählerisches Netz. Zuletzt erschien von ihm »Das Bamberg des E.T.A. Hoffmann« (2016) und im September 2018 erscheint sein Buch »Hölderlin. Das halbe Leben« in der Edition A. B. Fischer, Berlin.

Wulf Kirsten arbeitete er als Buchhalter, Sachbearbeiter und Bauarbeiter, studierte dann Deutsch und Russisch auf Lehramt in Leipzig, wobei die Deutsche Bücherei zu seiner eigentlichen Universität wurde. Nach kurzer Tätigkeit als Lehrer war er von 1965 bis 1987 Lektor im Aufbau Verlag in Weimar. Seitdem lebt er als freier Schriftsteller, Publizist und Herausgeber in Weimar. Jenseits der Moden des Literaturbetriebs gehört Kirsten Sprache »in der man sich verproviantieren kann gegen Geschwindigkeit, Anpassung, Verlust« (Martin Walser zum wahrhaft Bleibenden, was die deutschsprachige Poesie in den letzten Jahrzehnten hervorgebracht hat. Von 1992 bis 2010 war er Autor des Zürcher Ammann Verlags, seitdem bei S. Fischer. Kirsten ist Mitglied mehrerer Akademien und erhielt für sein literarisches Schaffen zahlreiche Auszeichnungen, u.a. 2015 den Thüringer Literaturpreis. Zu seinen letzten erschienenen Büchern gehören »fliehende ansicht. Gedichte« (2012, frz. »images filantes«, 2014), »was ich noch sagen wollte. Gedichte« (2014), »Die Poesie der Landschaft«, hg. Jan Volker Röhnert (2016), »Die Prinzessinnen im Krautgarten« als TB (2018); »Die Schlacht bei Kesselsdorf / Kleewunsch« als TB (2018).

Die Veranstaltung ist eine Kooperation der Vertretung des Freistaats Thüringen bei der Europäischen Union in Brüssel mit dem Thüringer Literaturrat e.V., der in seiner Reihe »Literaturland Thüringen unterwegs« Literatur aus Thüringen in anderen Ländern vorstellt.

Jul
26
Do
»VORLAUT« trifft »LEA« – Offene Lesebühne in Weimar
Jul 26 um 19:30

Das erste Mal auf einer Bühne stehen. Das erste Mal seinen Text und sich selber präsentieren. Das Publikum wartet gespannt. Einatmen, ausatmen. Das erste Wort erklingt…

Die offenen Lesebühnen VORLAUT und LEA – Lesebühne Erfurter Autoren kooperieren und eröffnen Schreibenden die Möglichkeit, ihre Texte öffentlich vorzutragen. Zehn Minuten auf der Bühne sind jedem und jeder gegeben, die es zu füllen gilt. Die Vortragenden können die Textart frei wählen, alles ist erlaubt und erwünscht. Unterstützt werden sie von einem eingeladenen Autor und einem Musik-Act.

VORLAUT ist das gemeinsame Projekt von Elisabeth Reck und Levin Simmet im Rahmen ihres Freiwilligen Sozialen Jahres, das Elisabeth bei der Erfurter Herbstlese und Levin beim Kulturzentrum mon ami in Weimar absolviert. VORLAUT in Erfurt arbeitet mit LEA zusammen, die von Andreas Budzier geleitet wird.

Alle, die sich auf die Bühne trauen und in Weimar lesen möchten, melden sich bitte bei Levin Simmet unter E-Mail simmet@monami-weimar.de.

Aug
12
So
Lesung mit Nancy Hünger und Christine Hansmann in Pößneck
Aug 12 um 15:00

„Der Garten im Gedicht“. Lesung mit Nancy Hünger und Christine Hansmann. Musik: Klaus Wegener (Klarinette/Saxophon)

„Hast du einen Garten und eine Bibliothek, dann hast du alles, was du brauchst.“ (Cicero)

Zu allen Zeiten haben Gärten MalerInnen und DichterInnen inspiriert. Ausgehend von einzelnen Blumen, weitet sich der Blick in das Leben der Gärten. Präsentiert werden ausgewählte Gedichte von Johann Wolfgang von Goethe bis in unsere Gegenwart, besinnlich oder humorvoll – Poesie pur!
Der bekannte Jenaer Musiker Klaus Wegener setzt mit Saxophon und Klarinette musikalische Akzente.

Aug
24
Fr
»VORLAUT« trifft »LEA« – Offene Lesebühne in Weimar
Aug 24 um 19:30

Das erste Mal auf einer Bühne stehen. Das erste Mal seinen Text und sich selber präsentieren. Das Publikum wartet gespannt. Einatmen, ausatmen. Das erste Wort erklingt…

Die offenen Lesebühnen VORLAUT und LEA – Lesebühne Erfurter Autoren kooperieren und eröffnen Schreibenden die Möglichkeit, ihre Texte öffentlich vorzutragen. Zehn Minuten auf der Bühne sind jedem und jeder gegeben, die es zu füllen gilt. Die Vortragenden können die Textart frei wählen, alles ist erlaubt und erwünscht. Unterstützt werden sie von einem eingeladenen Autor und einem Musik-Act.

VORLAUT ist das gemeinsame Projekt von Elisabeth Reck und Levin Simmet im Rahmen ihres Freiwilligen Sozialen Jahres, das Elisabeth bei der Erfurter Herbstlese und Levin beim Kulturzentrum mon ami in Weimar absolviert. VORLAUT in Erfurt arbeitet mit LEA zusammen, die von Andreas Budzier geleitet wird.

Alle, die sich auf die Bühne trauen und in Weimar lesen möchten, melden sich bitte bei Levin Simmet unter E-Mail simmet@monami-weimar.de.

Aug
25
Sa
Vorstellung des Dichters Gottfried August Bürger in der Dichterstätte »Sarah Kirsch« in Limlingerode
Aug 25 um 14:30

Vorstellung des Dichters Gottfried August Bürger (1747-1794)

 

„Der Bauer An seinen Durchlauchtigen Tyrannen / … Ha! du wärst Obrigkeit von Gott? Gott spendet Segen aus; du raubst! Du nicht von Gott, Tyrann!“ Gottfried August Bürger, geboren 1747 in Molmerswende „Ich rühme mir Mein Dörfchen hier; Denn schönre Auen, Als ringsumher … Blühn nirgends mehr …“ gestorben 1794 in Göttingen, ein Dichter der Aufklärung, des Sturm und Drang. Der Förderverein Gottfried-August-Bürger Molmerswende e. V. stellt ihn in der „Dichterstätte“ vor.

Aug
28
Di
Verleihung des Dr.-Heinrich-Weber-Preises des Freundeskreises des Goethe-Nationalmuseums in Weimar
Aug 28 um 10:00

»Doch der Preis ist keineswegs gering.« – Verleihung des Dr.-Heinrich-Weber-Preises des Freundeskreises des Goethe-Nationalmuseums.

12 Uhr, Garten am histo­rischen Goethewohnhaus: »…mit dem Glockenschlag zwölf..«

Buchvorstellung mit Peter Walther & Torsten Unger im KulturHaus Dacheröden in Erfurt
Aug 28 um 19:30

»Neu aufgeblättert – Hans Fallada«: Mit dem Fallada-Biografen Peter Walther & Torsten Unger.

Sep
1
Sa
Eine Hochstapler-Lesung mit Texten von Thomas Mann, Harry Domela und René Halkett in Weimar
Sep 1 um 17:00

Von falschen Prinzen und liebenswerten Monstern – Eine Hochstapler-Lesung mit Texten von Thomas Mann, Harry Domela und René Halkett

Deutschland in den 1920er Jahren. Die alte Ordnung ist verschwunden, die neue noch nicht so recht angekommen. Selbstbewusstsein und Abenteuerlust treffen auf Untertanengeist und Obrigkeitshörigkeit. Eine gute Zeit für einen Menschenschlag, der nicht ist, wofür er sich ausgibt, und damit sein gesellschaftliches Vorankommen sichert: der Hochstapler. Mit seinen »Bekenntnissen des Hochstaplers Felix Krull«, erstmals erschienen 1922, hat Thomas Mann dieser Figur ein literarisches Denkmal gesetzt.

In einer Lesung präsentiert das Kunstfest Texte, die sich dem Phänomen des Hochstaplers aus verschiedenen Blickwinkeln nähern und dabei gleichzeitig ein spannendes Panorama der frühen Weimarer Republik zeichnen. Natürlich darf »Felix Krull« dabei nicht fehlen. Mit René Halkett und Harry Domela kommen jedoch auch zwei Autoren zu Wort, die auf besondere Weise mit Weimar und Thüringen verbunden sind.

René Halkett wurde 1900 als Albrecht Freiherr von Fritsch in Weimar geboren. Er studierte am Bauhaus und emigrierte 1933 nach England. Bereits 1939 erschien dort sein autobiografisches Zeitporträt »The Dear Monster«, das erst 2011 unter dem Titel »Der liebe Unhold« auf Deutsch veröffentlicht wurde und die Ziellosigkeit einer ganzen Generation nach dem Ersten Weltkrieg beschreibt.

Harry Domela hingegen war vielleicht der berühmteste Hochstapler der Weimarer Republik. 1926 steigt er unter dem Namen Baron von Korff in einem Erfurter Hotel ab, wird jedoch bald für Wilhelm von Preußen, den Sohn des früheren Kronprinzen, gehalten. Er genießt die Aufmerksamkeit, die ihm als Königliche Hoheit in Thüringen zuteil wird. Der Schwindel fliegt auf, Domela wird festgenommen. Im Gefängnis schreibt er mit »Der falsche Prinz« seine Memoiren, die ein beredtes Zeugnis vom Zustand der Weimarer Republik jener Jahre ablegen.

Sep
3
Mo
Sebastian ist krank – Lesebühne in Jena
Sep 3 um 20:00

Jenas junge, beste und einzige monatliche Lesebühne.

 

Wir sind Slam-Poeten, Storyteller, Lyriker, Prosaisten und Ex-Grundschüler.

Wir sind mehrfach mit Preisen und Titeln überschüttete Literaten, die sich an schlechten Wortspielen versuchen. Wir entfesseln mal tosenden Applaus, mal zum Zerreißen gespannte Stille und sind dabei stets mindestens so mittel. Wir sind Jenas junge, beste und einzige monatliche Lesebühne. Wir sind Sebastian ist krank.

Wir? Das sind: Die sagenumwogenen Linn Dittner und Flemming Witt, der legendenumrankte Steve Kußin und der fabelhafte Friedrich Herrmann. Und natürlich Sebastian (Sebastian ist krank). Mit dabei sind wieder Gäste.

 

Sep
6
Do
Lesung mit Stefan Bollmann auf Burg Ranis
Sep 6 um 19:30

Das 20. Jahrhundert ist noch kein Jahr alt, da macht sich eine Gruppe junger Aussteiger nach Ascona an den Lago Maggiore auf. Sie gründen den Monte Verità, den Berg der Wahrheit. Ihre Agenda: in der Natur leben, sich vegan ernähren, freier lieben, sich selbst verwirklichen. Schnell verbreitet sich ihr Ruf nach Berlin, München, Genf und St. Petersburg. Erich Mühsam kommt, völlig blank, mit dem schönen Dichter Johannes Nohl im Schlepptau, doch er verträgt das vegetarische Essen nicht. Käthe Kruse tanzt mit ihrem unehelichen Kind an Weihnachten ums Feuer. Hermann Hesse flüchtet sich vor dem Alkohol nach Ascona und gräbt sich in die Erde ein. Marianne Werefkin malt über sechshundert Bilder. Mary Wigman folgt ihrem Lehrer Rudolf von Laban auf den Berg und bringt diesen mit ihrem Tanz an die Sonne zum Beben.

Stefan Bollmann liest aus seinem Buch »Monte Verità 1900 – der Traum vom alternativen Leben beginnt« und erzählt von den Lebensreformern und der faszinierenden Aktualität ihrer Ideen bis heute.

Sep
7
Fr
Lesung mit Manja Präkels in Jena
Sep 7 um 19:30

»Als ich mit Hitler Schnapskirschen aß« -Lesung mit Manja Präkels

 

Landleben zwischen Lethargie und Lebenslust. Mimi und Oliver sind Nachbarskinder und Angelfreunde in einer kleinen Stadt an der Havel. Sie spielen Fußball miteinander, leisten den Pionierschwur und berauschen sich auf Familienfesten heimlich mit den Schnapskirschen der Eltern. Mit dem Mauerfall zerbricht auch ihre Freundschaft. Mimi sieht sich als der letzte Pionier – Timur ohne Trupp. Oliver wird unter dem Kampfnamen Hitler zu einem der Anführer marodierender Jugendbanden. In Windeseile bringen seine Leute Straßen und Plätze unter ihre Kontrolle. Dann eskaliert die Situation vollends …

Manja Präkels erzählt in ihrem Debütroman vom Verschwinden der DDR in einem brandenburgischen Kleinstadtidyll, dem Auftauchen verloren geglaubter Gespenster, von Freundschaft und Wut.

Manja Präkels wurde für dieses Buch mit dem Kranichsteiner Jugendliteratur-Stipendium 2018 ausgezeichnet und für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2018 nominiert. Zudem erhält die Autorin für dieses Buch den Anna-Seghers-Preis 2018.

Sep
8
Sa
Gedenkveranstaltung für den Schauspieler und Schriftsteller Hans Lucke in Weimar
Sep 8 um 14:00

Wir erinnern an den Schauspieler und Schriftsteller Hans Lucke, der am 27. August 2017 im Alter von 90 Jahren verstarb.

Moderation:  Frank Quilitzsch.

  • Musikalisches Rahmenprogramm: Prof. Wolf-Günther Leidel improvisiert über Werke von Richard Strauss.
  • »Erste Begegnung mit dem Theater« – Lesung von Wolfgang Haak aus Hans Luckes autobiographischen Aufzeichnungen.
  • »Die Ameise, die etwas besonderes sein wollte« – Lesung von Paul Andreas Freyer aus unveröffentlichten Märchen von Hans Lucke
  • »Jud Goethe« – Lesung von Wulf Kirsten aus Hans Luckes Prosaband.

Veranstalter: »Vox coelestis« Weimar e.V., Kulturdirektion der Stadt Weimar, Literarische Gesellschaft Thüringen e.V., Thüringer Literaturrat e.V.

Sep
20
Do
Lesung mit Natascha Würzbach in Weimar
Sep 20 um 17:00

Vorfahren er-finden: Wie eine Schriftstellerin mit Archivmaterial umgeht

Kommentierte Lesung aus dem autobiographischen Roman »Das magische Tintenfass« mit der Autorin Natascha Würzbach, Köln.

Lesung mit Landolf Scherzer in Rudolstadt
Sep 20 um 19:30

»Buenos días, Cuba« – Lesung mit Landolf Scherzer

 

Landolf Scherzer hat bei Reisen den Zufall auf seiner Seite. Kaum ist er auf Kuba, stirbt Fidel Castro, und er erlebt er ein Land im Ausnahmezustand. Um so drängender wird die Frage, wie die Ideale der Revolution in der Gegenwart bestehen.

Wer in Kuba viel fragt, dem wird wenig erlaubt, lernt Scherzer schon am ersten Tag in Havanna. Also macht er es bei seinen Recherchen wie die Kubaner, er geht Umwege und improvisiert. Jede Busfahrt, jeder Einkauf, jeder Spaziergang beschert ihm überraschende Begegnungen und Lebensberichte. Er bewundert, wie unkonventionell die Kubaner den problematischen Alltag meistern und wie ungebrochen der Stolz auf die Revolution und ihre Errungenschaften ist. Aber mit Schlitzohrigkeit und Optimismus allein lassen sich die Konflikte, die die Öffnung Kubas mit sich bringt, nicht lösen. Was also muss bewahrt, was soll verändert werden?

Sep
22
Sa
Matthias Klaß zu Gast bei der Mihlaer Herbstlese 2018
Sep 22 um 17:00

Matthias Klaß Gast der Mihlaer Herbstlese 2018

 

Humorvolle Lesung mit musikalischer Umrahmung. die Gäste erwartet ein buntes Abendprogramm mit Fettbroten und Wein.

Eine gemeinsame Veranstaltung mit dem Förderverein der Bibliothek Mihla e.V. Gefördert durch die Thüringer Staatskanzlei.

Sep
29
Sa
Lesung und Vortrag über Sarah Kirsch mit Jörg Trenkner in der Dichterstätte »Sarah Kirsch« in Limlingerode
Sep 29 um 14:30

Der Mediziner Jörg Trenkner stellt den Sarah-Kirsch-Band »La Pagerie«, 1980 in der Deutschen Verlags-Anstalt Stuttgart erschienen, vor und benennt und zeigt bisher Unbekanntes aus der Entstehungszeit des lyrischen Prosabandes, dem ein Aufenthalt der Dichterin in der französische Provence zu Grunde liegt, wo sie Logis in dem Schlösschen »La Pagerie«nahm.

Okt
1
Mo
Sebastian ist krank – Lesebühne in Jena
Okt 1 um 20:00

Jenas junge, beste und einzige monatliche Lesebühne.

 

Wir sind Slam-Poeten, Storyteller, Lyriker, Prosaisten und Ex-Grundschüler.

Wir sind mehrfach mit Preisen und Titeln überschüttete Literaten, die sich an schlechten Wortspielen versuchen. Wir entfesseln mal tosenden Applaus, mal zum Zerreißen gespannte Stille und sind dabei stets mindestens so mittel. Wir sind Jenas junge, beste und einzige monatliche Lesebühne. Wir sind Sebastian ist krank.

Wir? Das sind: Die sagenumwogenen Linn Dittner und Flemming Witt, der legendenumrankte Steve Kußin und der fabelhafte Friedrich Herrmann. Und natürlich Sebastian (Sebastian ist krank). Mit dabei sind wieder Gäste.

 

Okt
8
Mo
Lesung und Gespräch mit Werner Söllner in Jena
Okt 8 um 19:30

Der Dichter Werner Söllner zu Gast in der Reihe »Die Gunst des Augenblicks – Lyrik der Gegenwart – Thüringer Lesungen und Werkstattgespräche«

Moderation: Helmut Hühn und Nancy Hünger.

 

Werner Söllner, 1951 in Hortia (Rumänien) geboren, studierte in Cluj zunächst ein Jahr lang Physik, dann Germanistik und Anglistik. Von 1976 bis 1982 war er Lektor für deutschsprachige Literatur im Bukarester Kinderbuchverlag Ion Creangă. 1982 siedelte er in die BRD über; seitdem lebt er in Frankfurt am Main. 1991/92 war er Zuger Stadtbeobachter, 1992/93 hielt er die Köln-Düsseldorfer Poetiklesungen, 1993 die Frankfurter Poetikvorlesungen an der Goethe-Universität, 1997 war er Gastdozent am Dartmouth College und am Oberlin College. Seit 2002 war er Leiter desHessischen Literaturforums. Seine Gedichtbände Kopfland. Passagen (1988) und Der Schlaf des Trommlers (1992) sowie auch die meisterhaften Dinescu-Nachdichtungen brachten ihm dauerhaften Ruhm ein. Er ist Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland und gehört dem Verband Deutscher Schriftsteller an. Werner Söllner wurde vielfach ausgezeichnet u. a. mit dem Deutschen Sprachpreis (1989) und der Eugen-Viehof-Ehrengabe (1996).

Zuletzt erschienen: Der Schlaf des Trommlers (1992); Knochenmusik (2015).

Okt
9
Di
Lesung und Gespräch mit Werner Söllner in Erfurt
Okt 9 um 09:51

Der Dichter Werner Söllner zu Gast in der Reihe »Die Gunst des Augenblicks – Lyrik der Gegenwart – Thüringer Lesungen und Werkstattgespräche«

Moderation: Guido Naschert.

 

Werner Söllner, 1951 in Hortia (Rumänien) geboren, studierte in Cluj zunächst ein Jahr lang Physik, dann Germanistik und Anglistik. Von 1976 bis 1982 war er Lektor für deutschsprachige Literatur im Bukarester Kinderbuchverlag Ion Creangă. 1982 siedelte er in die BRD über; seitdem lebt er in Frankfurt am Main. 1991/92 war er Zuger Stadtbeobachter, 1992/93 hielt er die Köln-Düsseldorfer Poetiklesungen, 1993 die Frankfurter Poetikvorlesungen an der Goethe-Universität, 1997 war er Gastdozent am Dartmouth College und am Oberlin College. Seit 2002 war er Leiter desHessischen Literaturforums. Seine Gedichtbände Kopfland. Passagen (1988) und Der Schlaf des Trommlers (1992) sowie auch die meisterhaften Dinescu-Nachdichtungen brachten ihm dauerhaften Ruhm ein. Er ist Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland und gehört dem Verband Deutscher Schriftsteller an. Werner Söllner wurde vielfach ausgezeichnet u. a. mit dem Deutschen Sprachpreis (1989) und der Eugen-Viehof-Ehrengabe (1996).

Zuletzt erschienen: Der Schlaf des Trommlers (1992); Knochenmusik (2015).

Okt
27
Sa
Gedichte Günter Kunerts und Grafiken Susanne Theumers in der Dichterstätte »Sarah Kirsch« in Limlingerode
Okt 27 um 14:30

Dichtung und Kunst in Gemeinschaft: Die Gedichte Günter Kunerts und die Grafiken Susanne Theumers

»Kleine Leute, große Leute,
gab es gestern, gibt es heute …«

Dichtung und Kunst in Gemeinschaft: Die Gedichte Günter Kunerts und die Grafiken Susanne Theumers im »Salong Musenbundt«. Der mit Sarah Kirsch befreundete Günter Kunert war es, der Sarah Kirsch auf das Schulhaus in Tielenhemme an der Eider hinwies, das sie von 1983 bis zu ihrem Tod am 5. Mai 2013 bewohnte. Beide Autoren sind den Katzen verbunden, Kunert nähert sich ihnen auch mit Kunstblättern. Susanne Theumer fühlt sich der Dichtkunst sehr nah und schuf Radierungen und Zeichnungen zum  Werk mehrerer Literaten.

mit Eröffnung HausART Nr. 3/2018. Die Künstlerin Susanne Theumer begegnet dem Dichter Günter Kunert, z. B. mit »Späte Zeit« – Originalgrafisches Buch mit 19 Kaltnadelradierungen und einer Einbandradierung zu Gedichten von neun Dichtern, darunter Günter Kunert. / »Am Fließ«- Originalgraphisches Buch mit 13 Radierungen und einer Einbandradierungen zu Gedichten von Günter Kunert.

Nov
2
Fr
XVII. Weimarer Lyriknacht
Nov 2 um 20:00

Lyrik und Jazz mit Sylvia Geist, Ulf Stolterfoht und anderen.

Moderation: Nancy Hünger.

Nov
5
Mo
Sebastian ist krank – Lesebühne in Jena
Nov 5 um 20:00

Jenas junge, beste und einzige monatliche Lesebühne.

 

Wir sind Slam-Poeten, Storyteller, Lyriker, Prosaisten und Ex-Grundschüler.

Wir sind mehrfach mit Preisen und Titeln überschüttete Literaten, die sich an schlechten Wortspielen versuchen. Wir entfesseln mal tosenden Applaus, mal zum Zerreißen gespannte Stille und sind dabei stets mindestens so mittel. Wir sind Jenas junge, beste und einzige monatliche Lesebühne. Wir sind Sebastian ist krank.

Wir? Das sind: Die sagenumwogenen Linn Dittner und Flemming Witt, der legendenumrankte Steve Kußin und der fabelhafte Friedrich Herrmann. Und natürlich Sebastian (Sebastian ist krank). Mit dabei sind wieder Gäste.

 

Nov
6
Di
Lesung und Gespräch mit Theresia Prammer in Erfurt
Nov 6 um 19:30

Die Dichterin Theresia Prammer zu Gast in der Reihe »Die Gunst des Augenblicks – Lyrik der Gegenwart – Thüringer Lesungen und Werkstattgespräche«

 

Moderation: Guido Naschert.

THERESIA PRAMMER, geboren 1973, aufgewachsen in Wien, lebt als Essayistin, Veranstalterin (Literatur Lana, Attico), Übersetzerin und Prokuristin in Berlin. Neben Texten zur Gegenwartslyrik und zahlreichen literarischen Übersetzungen ist sie auch als Herausgeberin mehrerer Anthologien und Schwerpunkt-Dossiers etwa zu Pier Paolo Pasolini, Eugenio Montale oder Ghérasim Luca hervorgetreten. Außerdem veröffentlichte sie Bücher zur literarischen Übersetzung und Übersetzungstheorie, u. a.: Lesarten der Sprache. Andrea Zanzotto in deutschen Übersetzungen (2005); Übersetzen. Überschreiben. Einverleiben – Verlaufsformen poetischer Rede (2009); Ricostruzioni (2011). 2018 unterrichtet sie an der Universität für angewandte Kunst Wien. Im kommenden Herbst erscheint im Verlag Peter Engstler eine von ihr betreute Auswahl aus Pier Paolo Pasolinis späten Gedichten.

Zuletzt erschienen: Vom heimlichen Ehrgeiz, ein Bleistift zu sein (Übersetzung Valerio Magrelli, zus. mit Piero Salabé) (2016); Fährten (zus. mit Ann Cotten und Monika Rinck) (2018).

Nov
24
Sa
Gedichte von Inge Müller und Heiner Müller in der Dichterstätte »Sarah Kirsch« in Limlingerode
Nov 24 um 14:30

Gedichte von Inge Müller und Heiner Müller

„Ich will alles von der Welt“ / “Vor meiner Schreibmaschine dein Gedicht …“

Seit 1997 erklingen Gedichte im Dorf, anfangs im Dorfgemeinschaftshaus, in dem auch die Geburtsstunde der „Limlingeröder Diskurse“ stattfand.

Dez
3
Mo
Sebastian ist krank – Lesebühne in Jena
Dez 3 um 20:00

Jenas junge, beste und einzige monatliche Lesebühne.

 

Wir sind Slam-Poeten, Storyteller, Lyriker, Prosaisten und Ex-Grundschüler.

Wir sind mehrfach mit Preisen und Titeln überschüttete Literaten, die sich an schlechten Wortspielen versuchen. Wir entfesseln mal tosenden Applaus, mal zum Zerreißen gespannte Stille und sind dabei stets mindestens so mittel. Wir sind Jenas junge, beste und einzige monatliche Lesebühne. Wir sind Sebastian ist krank.

Wir? Das sind: Die sagenumwogenen Linn Dittner und Flemming Witt, der legendenumrankte Steve Kußin und der fabelhafte Friedrich Herrmann. Und natürlich Sebastian (Sebastian ist krank). Mit dabei sind wieder Gäste.

 

Dez
15
Sa
Lesung und Vortrag über Dichter und Engel in der Dichterstätte »Sarah Kirsch« in Limlingerode
Dez 15 um 14:30

»Dichter und Engel«

»Nur, wenn sie ihre Flügel breiten, sind sie die Wecker eines Winds …«

Seit 1997 erklingen Gedichte im Dorf, anfangs im Dorfgemeinschaftshaus, in dem auch die Geburtsstunde der „Limlingeröder Diskurse“ stattfand.

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