Kalender

Ausstellungen

Jan
26
Sa
ganztägig Ausstellung »Ernst Hardt in Weim...
Ausstellung »Ernst Hardt in Weim...
Jan 26 – Mai 19 ganztägig
Ausstellung »Ernst Hardt in Weimar« im Stadtmuseum Weimar
Ernst Hardt. Ein Wei­ma­rer Dich­ter schreibt Rund­funk­ge­schichte »Neues Wei­mar« – Deut­sches Natio­nal­thea­ter – Natio­nal­ver­samm­lung – Bau­haus – Rund­funk­pio­nier   Kura­tor: Dr. Alf Röß­ner, Direk­tor des Stadt­mu­se­ums Wei­mar. Im Jubi­lä­ums­jahr 2019 plant das Stadt­mu­seum Wei­mar eine[...]
Apr
11
Do
ganztägig Ausstellung »Die Bauhausbücher« ...
Ausstellung »Die Bauhausbücher« ...
Apr 11 – Jul 28 ganztägig
»Die Bau­haus­bü­cher« – Ein euro­päi­sches Publi­ka­ti­ons­pro­jekt des Bau­hau­ses 1924–1930   Die Aus­stel­lung basiert auf der durch die Uni­ver­si­täts­bi­blio­thek in den ver­gan­ge­nen Jah­ren so gut wie voll­stän­dig zusam­men­ge­tra­ge­nen Kol­lek­tion der Bau­haus­bü­cher, ergänzt um Exem­plare aus der[...]
Apr
19
Fr
ganztägig Ausstellung »›Poetische Perlen‹ ...
Ausstellung »›Poetische Perlen‹ ...
Apr 19 – Jul 21 ganztägig
1819 erschien erst­mals Goe­thes ›West-öst­li­cher Divan‹ – und machte Epo­che. Das weit­aus größte Gedicht­en­sem­ble in Goe­thes Gesamt­werk wirkt bis heute, indem es den kul­tu­renüber­grei­fen­den Dia­log poe­tisch ver­wirk­licht. Die Aus­stel­lung macht den Besu­chern erfahr­bar, wie die[...]
Mai
17
Fr
ganztägig Zeichnungen und Druckgraphik von...
Zeichnungen und Druckgraphik von...
Mai 17 – Jul 20 ganztägig
Erfur­ter Salon der Kunst »Über das Ver­mes­sen der Erin­ne­run­gen« Zeich­nun­gen & Druck­gra­phik von Rolf Escher   Trotz minu­tiö­ser Detail­schil­de­run­gen geht der Rea­lis­mus Rolf Eschers weit über das bloß Sicht­bare hin­aus. Seine Dar­stel­lun­gen stil­ler Räume und[...]
Dez
31
Di
ganztägig Dummy
Dummy
Dez 31 2030 – Dez 30 2044 ganztägig
 
Apr
18
Do
Traumberuf: Schriftsteller? mit Ingrid Annel im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Apr 18 um 19:30

Eine Ver­an­stal­tungs­reihe für inter­es­sierte Schrei­bende und neu­gie­rige Leser
Unter dem Titel »Traum­be­ruf: Schrift­stel­ler?« ver­an­stal­ten der Thü­rin­ger Schrift­stel­ler­ver­band und Lese-Zei­chen e.V. gemein­sam mit dem Kul­tur: Haus Dacheröden eine Folge von Gesprächs­run­den zu The­men rund um Bücher, vor allem zum Schrei­ben und Ver­öf­fent­li­chen. Ein­mal im Monat wer­den unter der Gesprächs­lei­tung von Ingrid Annel und Olaf Trunschke, pas­send zum jewei­li­gen Thema, Gäste von ihrer Arbeit am Schreib­tisch und den Erfah­run­gen im Lite­ra­tur­be­trieb berich­ten. In einer Kurz­le­sung stel­len die ein­ge­la­de­nen Autoren anschlie­ßend einige Werke frisch vom Schreib­tisch vor.

Dies­mal zu Gast ist die Schrift­stel­le­rin Ingrid Annel: »Genauso, nur anders oder bes­ser: Schrei­ben für Kin­der«

Apr
20
Sa
Lesung auf Schloss Kochberg mit Bernd Lange
Apr 20 um 17:00

»Vom Eise befreit … Goe­the, Faust, Ostern« – Ein lite­ra­ri­sches Oster­pro­gramm mit Bernd Lange.

Apr
23
Di
Lesung mit Peter Neumann in Sondershausen
Apr 23 um 19:00

Jena 1800. Die Repu­blik der freien Geis­ter – Lesung mit Peter Neu­mann.

In der Reihe »Das poli­ti­sche Buch im Gespräch«.

Lesung mit Linus Volkmann in Jena
Apr 23 um 19:30

Linus Volk­mann: Sprengt die Charts!

Wie werde ich Pop­star – und warum? Stars, das sind immer die ande­ren – nie man selbst.
Blickt man in den Spie­gel oder auf die Alt­glas­berge in der Küche, wun­dert das nicht wirk­lich. Aller­dings sind doch gerade im Pop die Prot­ago­nis­ten auch nicht bes­ser auf­ge­stellt. Die haben bloß Pho­to­shop und trin­ken ihre Chan­tré-Cola eben vom Fass. Linus Volk­mann ver­rät in sei­nem neuen Live-Pro­gramm, wie man selbst so fame wird, dass man von ihm dann ver­ris­sen wer­den kann. Wie kommt man auch ohne Pro­ben nach oben?
Wie werde ich trotz Chart-Hit nicht sofort Alko­ho­li­ker? Wem ver­kaufe ich meine Hoch­zeits­fo­tos, wenn ich Lady Gaga oder Ryan Goss­ling hei­rate? Bunte, BILD-Zei­tung oder doch lie­ber Bussi Bär?

Linus Volk­manns Texte und Clips fin­den sich unter ande­rem bei arte, VICE, WDR, Tita­nic oder Spie­gel Online. Zudem kon­zi­piert er Bei­träge für Jan Böh­mer­manns „Neo Maga­zin Royale“, wofür er in die­sem Jahr den Grimme-Preis erhielt.

Apr
24
Mi
Lesung mit Elisabeth Dommer in Altenburg
Apr 24 um 15:30

»Der unheim­li­che Zau­ber der Sterne« – Lesung mit Eli­sa­beth Dom­mer

 

Zwei­ein­halb Jahre nach „Son­nen­wind­haus“ ist am Ende des Jah­res 2018 ein wei­te­res Buch von Eli­sa­beth Dom­mer erschie­nen. In elf teils kur­zen, teils lan­gen Geschich­ten erzählt sie darin von der Erde als Stern unter Ster­nen – irdisch, kos­misch, phan­tas­tisch und mensch­lich.

Geför­dert durch die Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thü­rin­gen. 

Buchvorstellung mit PD Dr. Martin Disselkamp in Weimar
Apr 24 um 18:00

Göt­ter­lehre und andere mytho­lo­gi­sche Schrif­ten von Karl Phil­ipp Moritz – Buch­vorstllung mit PD Dr. Mar­tin Dis­sel­kamp.

In der „Göt­ter­lehre“ beschäf­tigt sich der Goe­the-Zeit­ge­nosse Karl Phil­ipp Moritz (1756–1793) vor dem Hin­ter­grund anwach­sen­den Inter­es­ses an der Mytho­lo­gie mit anti­ken, vor allem grie­chi­schen Mythen­über­lie­fe­run­gen. Gemes­sen an Ver­kaufs­er­folg und Auf­la­gen­zah­len ist die „Göt­ter­lehre“ sein erfolg­reichs­tes Werk. Von den vie­len Auf­la­gen durfte der Autor selbst aller­dings nur die erste erle­ben. Im Rah­men der seit 2005 erschei­nen­den Kri­ti­schen Moritz-Aus­gabe ist die „Göt­ter­lehre“ jetzt erst­mals in aus­führ­lich kom­men­tier­ter Form her­aus­ge­kom­men.
Moritz kon­zi­pierte die Schrift wäh­rend sei­nes Ita­li­en­auf­ent­halts 1786–1788 mit Blick auf die Pro­fes­sur an der Ber­li­ner Aka­de­mie der Künste, die er 1789 antrat, und ver­öf­fent­lichte sie 1791. In der Geschichte zeit­ge­nös­si­scher Aus­ein­an­der­set­zun­gen mit anti­ken Mythen bezeich­net sie einen Ein­schnitt; denn der Ver­fas­ser bricht mit mytho­lo­gie­kri­ti­schen Grund­ein­stel­lun­gen der Auf­klä­rungs­zeit und ent­wi­ckelt neue Per­spek­ti­ven auf einen alten Stoff. Zum Erfolg des Werks trug eine Serie von Kup­fer­ab­bil­dun­gen bei, für die Asmus Jakob Cars­tens die Vor­zeich­nun­gen anfer­tigte.
Mit der Frage, auf wel­che anti­ken und jün­ge­ren Quel­len sich Moritz bei der Aus­ar­bei­tung stützte, hat sich die For­schung bis­lang nicht sys­te­ma­tisch beschäf­tigt. Erst­mals wid­met sich die kri­ti­sche Edi­tion die­ser Auf­gabe und bewer­tet auch Quer­ver­bin­dun­gen inner­halb von Moritz’ schrift­stel­le­ri­schem Werk neu. So wird deut­lich, unter wel­chen Vor­aus­set­zun­gen Moritz als Mytho­loge antrat und wel­chen Neu­an­satz mit Aus­wir­kun­gen auf die Roman­tik er ein­lei­tete. Der Her­aus­ge­ber, Mar­tin Dis­sel­kamp, stellt einige sei­ner For­schungs­er­geb­nisse vor.
Zur Per­son: Mar­tin Dis­sel­kamp ist Lei­ter der Moritz-Arbeits­stelle an der Ber­lin-Bran­den­bur­gi­schen Aka­de­mie der Wis­sen­schaf­ten, Mit­her­aus­ge­ber der Kri­ti­schen Moritz-Aus­gabe und Pri­vat­do­zent an der Tech­ni­schen Uni­ver­si­tät Ber­lin.

Apr
26
Fr
Lesung mit Annette Seemann in Suhl
Apr 26 um 19:30

Lesung mit Annette See­mann „Peggy Gug­gen­heim – Ich bin eine befreite Frau“

 

Annette See­mann beleuch­tet in ihrer Bio­gra­fie den unkon­ven­tio­nel­len Lebens­weg der Peggy Gug­gen­heim, ihren Auf­stieg zur Mäze­nin, Kunst­i­kone und bedeu­tends­ten Gale­ris­tin des 20. Jahr­hun­derts. Sie war kunst­be­ses­sen, eigen­wil­lig, zugleich schüch­tern und pro­vo­kant und stets auf der Suche nach Inspi­ra­tion und der wah­ren Liebe. Ein außer­ge­wöhn­li­ches Frau­en­le­ben, geprägt von Schick­sals­schlä­gen, tur­bu­len­ten Ehen, lei­den­schaft­li­chen Affä­ren und Bezie­hun­gen zu eini­gen der größ­ten Künst­ler der Zeit, wie Samuel Beckett, Max Ernst und Jack­son Pol­lock.

Apr
29
Mo
Lesung und Gespräch mit Anja Kampmann im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Apr 29 um 19:30

Lesung und Gespräch mit Anja Kamp­mann in der Reihe »Die Gunst des Augen­blicks. Lyrik der Gegen­wart – Thü­rin­ger Lesun­gen und Werk­statt­ge­sprä­che«

Mode­ra­tion: Guido Naschert.

 

Pro­jekt­trä­ge­rin: Lite­ra­ri­sche Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V.

Koope­ra­ti­ons­part­ner: Erfur­ter Herbst­lese e.V., For­schungs­stelle Euro­päi­sche Roman­tik und Schil­lers Gar­ten­haus der FSU Jena, Lese-Zei­chen e.V.

För­de­rer: Fried­rich-Schil­ler-Uni­ver­si­tät Jena, Thü­rin­ger Staats­kanz­lei.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen: HIER und HIER.

Apr
30
Di
Lesung und Gespräch mit Anja Kampmann in Schillers Gartenhaus in Jena
Apr 30 um 19:30

Lesung und Gespräch mit Anja Kamp­mann in der Reihe »Die Gunst des Augen­blicks. Lyrik der Gegen­wart – Thü­rin­ger Lesun­gen und Werk­statt­ge­sprä­che«

Mode­ra­tion: Guido Naschert.

 

Pro­jekt­trä­ge­rin: Lite­ra­ri­sche Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V.

Koope­ra­ti­ons­part­ner: Erfur­ter Herbst­lese e.V., For­schungs­stelle Euro­päi­sche Roman­tik und Schil­lers Gar­ten­haus der FSU Jena, Lese-Zei­chen e.V.

För­de­rer: Fried­rich-Schil­ler-Uni­ver­si­tät Jena, Thü­rin­ger Staats­kanz­lei.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen: HIER und HIER.

Lesung und Konzert mit Uschi Brüning in Erfurt
Apr 30 um 19:30

Uschi Brü­ning: So wie ich. Auto­bio­gra­fie

 

Man­fred Krug schwärmte für ihre Stimme, Ulrich Plenz­dorf setzte ihr ein Denk­mal in „Die neuen Lei­den des jun­gen W.“. Nun erzählt Uschi Brü­ning, die große Jazz- und Soul­sän­ge­rin, erst­mals von ihrem Leben als Musi­ke­rin in der DDR, dem stän­di­gen Vaban­que­spiel mit dem SED-Regime und warum sie den­noch nie die Aus­reise in den Wes­ten erwo­gen hat.

Schon von klein auf singt sie mit Begeis­te­rung – zu Hause, auf der Straße, im Kin­der­heim, in der Schule. Mit drei­zehn beschließt sie, als Sän­ge­rin berühmt wer­den. Ihre gro­ßen Vor­bil­der sind Cate­rina Valente und Ella Fitz­ge­rald. An der Seite von Man­fred Krug fei­ert die junge Uschi Brü­ning ihre ers­ten Büh­nen­er­folge. Sie grün­det eine eigene Band, will sich als Frau in der Män­ner­welt des Jazz behaup­ten. Bald lernt sie den Saxo­pho­nis­ten Ernst-Lud­wig Petrow­sky ken­nen. Die bei­den wer­den ein Paar und musi­ka­li­sche Part­ner, genie­ßen als erfolg­rei­che Künst­ler man­che Frei­hei­ten: Jazz ist die gedul­dete Nische, in der sich auch Unan­ge­passte und Regime­kri­ti­ker rela­tiv zwang­los zusam­men­fin­den kön­nen. „So wie ich“ ist eine außer­ge­wöhn­li­che Reise in die ehe­ma­lige DDR und ihre Musik­szene – und eine Lie­bes­er­klä­rung Uschi Brü­nings an den Mann ihres Lebens. Vor allem aber gibt das Buch Ein­blick in das ebenso bewegte und bewe­gende Leben die­ser hin­rei­ßen­den Jazz­sän­ge­rin.

Der Abend ist keine reine Lesung, Uschi Brü­ning singt auch und wird dabei von Lukas Nat­schin­ski am Piano beglei­tet.

Video­über­tra­gung der aus­ver­kauf­ten Lesung mit Uschi Brü­ning, »So wie ich. Auto­bio­gra­fie« in den Neben­raum!

Mai
2
Do
Literatur und Jazz im Bauhaus-Jahr auf Burg Ranis
Mai 2 um 19:30

Vom Atem der Städte. Lite­ra­tur und Jazz im Bau­haus-Jahr. Mit Japa­nic, Manuela Stü­ßer, Pina Ber­ge­mann und André Hin­der­lich

Wie keine andere Land­schaft hat die Stadt, beson­ders die gro­ßen Städte, mit der Wende vom 19. zum 20. Jahr­hun­dert vor allem auch z.Z. der Bau­haus­grün­dung die Künste geprägt und zu einem ver­än­der­ten Zeit­ge­fühl geführt. Wie in einem Brenn­glas greift die Lyrik die ganze scharfe Wider­sprüch­lich­keit städ­ti­schen Lebens auf und gibt zugleich einen Ein­blick in die wech­sel­volle Geschichte des 20./21. Jahr­hun­derts. Und so wird das Publi­kum Bekann­tes und Unbe­kann­te­res hören. Neben Tex­ten von Jakob van Hod­dis, Ber­tolt Brecht und Georg Heym wer­den Texte von Bau­häus­lern zu hören sein, Gedichte von Georg Trakl, Erich Käst­ner und Alfred Lich­ten­stein, bis hin zu Wulf Kirs­ten, Stef­fen Men­sching und Rolf Die­ter Brink­mann. Mit einer Mischung aus Jazz, Lyrik, Pan­to­mime und Bild stel­len die Thü­rin­ger Jazz-Meile und der Lese-Zei­chen e.V. in bewähr­ter Zusam­men­ar­beit ihren Bei­trag zum Bau­haus-Jubi­läum vor.

Es wir­ken mit: die berühmte japa­ni­sche Jazz-Pia­nis­tin Aki Takase, mit ihrer Band „Japa­nic“.
Die Schau­spie­le­rin­nen und Schau­spie­ler Manuela Stü­ßer (Thea­ter Rudol­stadt), Pina Ber­ge­mann und André Hin­der­lich (Thea­ter­haus Jena).

Lesung und Gespräch mit Éric Vuillard in Weimar
Mai 2 um 20:00

»14. Juli«
Lesung und Gespräch mit Éric Vuil­lard

Prof. Edo­ardo Cos­t­a­dura spricht mit Eric Vuil­lard über des­sen neu­es­tes Buch,
Franka Gün­ther über­setzt und liest den deut­schen Text

 

Der Som­mer 1789 ist herr­lich warm und so schön, dass man die Hun­gers­not im vor­an­ge­gan­ge­nen bit­ter­kal­ten Win­ter leicht ver­ges­sen kann, zumin­dest in den Paläs­ten. Im Volk aber wächst die Unzu­frie­den­heit über die Will­kür und Deka­denz der herr­schen­den Klas­sen, bis die drü­ckende Hitze schließ­lich kaum mehr aus­zu­hal­ten ist. Eines Nachts ver­sam­meln sich erste Grup­pen in der Dun­kel­heit. Waf­fen­ar­se­nale wer­den gestürmt, Thea­ter­re­qui­si­ten geplün­dert. Aus fal­schen Spee­ren wer­den echte Schlag­stö­cke. Die Kir­chen­glo­cken in Paris schla­gen Alarm, doch zu spät: Am Mor­gen des 14. Juli hat sich die Menge bereits vor den Toren der Bas­tille ver­sam­melt – sie wird Europa für immer ver­än­dern. In Éric Vuil­lards »14. Juli« wird die Geburts­stunde der fran­zö­si­schen Revo­lu­tion erst­mals aus der Per­spek­tive der Volks­menge erzählt, die sich an jenem Juli-Vor­mit­tag vor der Bas­tille und in den umlie­gen­den Gas­sen ver­sam­melte. Gestützt auf akri­bi­scher Archiv­ar­beit, holt Vuil­lard die bis­lang anonym und uner­kannt geblie­be­nen Prot­ago­nis­ten des Sturms auf die Bas­tille ans Tages­licht. Diese authen­ti­schen und meis­ter­haft gezeich­ne­ten Figu­ren erin­nern uns daran, dass Frei­heit auch Gleich­heit aller Men­schen vor der Geschichte bedeu­tet.
Eine Koope­ra­ti­ons­ver­an­stal­tung mit dem Deut­schen Natio­nal­thea­ter Wei­mar und dem Fran­zö­si­schen Kul­tur­büro in Thü­rin­gen.

Mai
3
Fr
Lesung mit Raquel Erdtmann in Schleiz
Mai 3 um 19:00

Raquel Erdtmann liest „Und ich würde es wie­der tun. Wahre Fälle vor Gericht“

 

Wahre Ver­bre­chen. Wahre Geschich­ten. Raquel Erdtmann nimmt die Leser mit in den Gerichts­saal, der zur Bühne des Lebens wird. Ihre Schil­de­run­gen der Pro­zesse sind dabei so plas­tisch, dass man als Leser das Gefühl hat, den Sze­nen selbst bei­zu­woh­nen. Es sind Bli­cke hin­ter die Fas­sade und in mensch­li­che Abgründe.

Eine Frau, die zum Mes­ser greift, um sich für jah­re­lange Demü­ti­gun­gen zu rächen. Ein Mann, der sei­nen Vater erschlägt. Einer, der tötet, ein­fach so. Kleine und grö­ßere Betrü­ge­reien wie ein Hei­rats­schwind­ler oder eine koschere Metz­ge­rei, die Würste im Schwei­ne­darm ver­kauft. Diebe, Räu­ber, Mör­der, von Eifer­sucht oder Tra­di­tio­nen Getrie­bene und die, die zu Tätern wer­den in einem kur­zen Moment der Unbe­herrscht­heit.

Mai
4
Sa
Salonabend mit Annerose Kirchner auf Burg Posterstein
Mai 4 um 17:00

Ein Salon­ge­spräch über die Bedeu­tung von Lyrik
mit der Dich­te­rin Anne­rose Kirch­ner
und dem Gra­fi­ker Ste­fan Knech­tel

 

  • Mode­ra­tion: Ange­lika Bohn.

Wir laden anläss­lich des Erschei­nens des neuen Lyrik­bands »Belie­hene Zeit« mit Gedich­ten der Geraer Autorin Anne­rose Kirch­ner und Holz­schnit­ten von Ste­fan Knech­tel zu einem Abend mit Lesung, Holz­schnit­ten und einem Gespräch über den Ein­fluss von Lite­ra­tur und Kunst in der Gesell­schaft. Das Gedicht »Jean Paul auf Schloss Löb­ichau« schließt unmit­tel­bar an die Salon­ge­schichte im Alten­bur­ger Land und an den Salon der Her­zo­gin Anna Doro­thea von Kur­land in Löb­ichau und Tan­nen­feld an – eines der Haupt­for­schungs­ge­biete im Museum Burg Pos­ter­stein. So knüpft der Abend an diese über 200-jäh­rige Kul­tur an und lenkt das Thema des Gesprächs gleich­zei­tig ins Heute.

  • Der Lyrik­band »Belie­hene Zeit«: »Nach 15 Jah­ren legt die Geraer Lyri­ke­rin einen neuen Gedicht­band vor: Erin­ne­run­gen, Por­träts, Land­schafts­bil­der – still, zurück­hal­tend, erfah­rungs­ge­sät­tigt. Lei­ser, unauf­dring­li­cher Wider­stand prä­zi­ser Spra­che gegen die Selbst­ent­wer­tung einer rasen­den Welt.«, schreibt Jens-Fietje Dwars, Her­aus­ge­ber der »Edi­tion Orna­ment«.
  • Anne­rose Kirch­ner: Belie­hene Zeit. Gedichte mit Holz­schnit­ten von Ste­fan Knech­tel, 48 Sei­ten, ISBN 978–3-947646–00-5.
  • Wei­tere Infos inkl. Lese­probe unter: www.edition-ornament.de

 

 

Lesung des Südthüringer Literaturvereins in Meiningen
Mai 4 um 19:30

Vom 2. bis 4. Mai führt der Süd­thü­rin­ger Lite­ra­tur­ver­ein seine inzwi­schen 30. Schreib­werk­statt auf Schloss Sin­ners­hau­sen durch.

Eine Aus­wahl der hier­bei ent­ste­hen­den Gedichte, Erzäh­lun­gen und Apho­ris­men kommt im Baum­bach­haus zu Gehör.

Die musi­ka­li­sche Umrah­mung unter­nimmt der junge Mei­nin­ger Pia­nist Gus­tav Kühn.

Lesung mit Jennifer Sonntag und Benjamin Schmidt in Gera
Mai 4 um 20:00

Jen­ni­fer Sonn­tag & Ben­ja­min Schmidt – »Das Leben ist Behin­de­rung«

 

Jen­ni­fer Sonn­tag, blinde Autorin und Mode­ra­to­rin des MDR-Talk­for­mats „Selbst­be­stimmt!“, Ben­ja­min Schmidt, quer­schnitts­ge­lähm­ter Autor, und Fran­ziska Appel, Pro­jekt­part­ne­rin und Illus­tra­to­rin der bei­den, wer­den anläss­lich des Euro­päi­schen Pro­test­ta­ges zur Gleich­stel­lung von Men­schen mit Behin­de­rung aus ihren Wer­ken „Sero­quäl­mär­chen“ und „Schon immer ein Krüp­pel“ lesen und im Talk den Gäs­ten von einem Leben mit Behin­de­rung, von den Schwie­rig­kei­ten kli­ni­scher Ver­ein­bar­keit von Blind­heit und Depres­sion, von den zahl­rei­chen sicht­ba­ren und unsicht­ba­ren Hemm­nis­sen eines „ein­ge­schränk­ten“ Lebens und dem künst­le­ri­schen Umgang damit berich­ten.

Mai
5
So
Lesung mit Lutz Lindemann und Frank Willmann in Nordhausen
Mai 5 um 16:00

Lutz Lin­de­mann gehört zu den bekann­tes­ten Fuß­ball­stars der DDR, er spielte für die Natio­nal­mann­schaft und für den FC Carl Zeiss Jena im Euro­pa­po­kal. Als Junio­ren­na­tio­nal­spie­ler ver­scherzt er es sich durch Stur­heit und jugend­li­chen Leicht­sinn mit den Genos­sen und schält wäh­rend des Mili­tär­diens­tes in der Kaserne Kar­tof­feln – und schafft doch das schein­bar Unmög­li­che: die Rück­kehr in die DDR-Ober­liga und in den inter­na­tio­na­len Fuß­ball. Was Lin­de­mann aus sech­zig Jah­ren Fuß­ball­le­ben zu berich­ten hat, gewährt sel­tene Ein­bli­cke in die Seele die­ses Sports und sei­ner Prot­ago­nis­ten: der Beses­se­nen und der Beson­ne­nen, der Geld­ge­ber und der Geld­aus­ge­ber. Von ihnen und von der gro­ßen Liebe zum Fuß­ball erzählt Lin­de­mann unei­tel und mit tro­cke­nem Humor, auf­ge­schrie­ben von Frank Will­mann.

Mai
6
Mo
Lesung mit Andreas Leusink in Hermsdorf
Mai 6 um 19:00

Gun­der­mann. Von jedem Tag will ich was haben“ Lesung mit Andreas Leu­sink

 

Ger­hard Gun­der­mann war Bag­ger­fah­rer und Lie­der­ma­cher, Genosse und Rebell, Offi­ziers­schü­ler und Befehls­ver­wei­ge­rer, Spit­zel und Bespit­zel­ter. Ein Welt­ver­bes­se­rer, der es nicht bes­ser wusste. Ein Zer­ris­se­ner. Er drängte immer nach vorn und eckte immer an.

Andreas Leu­sink hat in sei­nem Buch viele bis­her unver­öf­fent­lichte Texte und Fotos, Briefe und Erin­ne­run­gen, Doku­mente und Inter­views zusam­men­ge­stellt. Außer­dem gibt er Ein­blick in die Ent­ste­hungs­ge­schichte des gro­ßen Kino­films „Gun­der­mann“, der noch ein­mal neu auf ein ver­schwun­de­nes Land blickt. Es ist nicht zu spät dafür. Es ist an der Zeit.

Die Fuchs­tal-Chao­ten beglei­ten die Lesung mit Songs von Ger­hard Gun­der­mann.

Sebastian ist krank – Lesebühne in Jena
Mai 6 um 20:00

Sebas­tian ist krank – Jenas junge, beste und ein­zige monat­li­che Lese­bühne

 

Wir sind Slam-Poe­ten, Sto­ry­tel­ler, Lyri­ker, Pro­sais­ten und Ex-Grund­schü­ler.

Wir sind mehr­fach mit Prei­sen und Titeln über­schüt­tete Lite­ra­ten, die sich an schlech­ten Wort­spie­len ver­su­chen. Wir ent­fes­seln mal tosen­den Applaus, mal zum Zer­rei­ßen gespannte Stille und sind dabei stets min­des­tens so mit­tel. Wir sind Jenas junge, beste und ein­zige monat­li­che Lese­bühne. Wir sind Sebas­tian ist krank.

Wir? Das sind: Die sagen­um­wo­ge­nen Linn Ditt­ner und Flem­ming Witt, der legen­den­um­rankte Steve Kußin und der fabel­hafte Fried­rich Herr­mann. Und natür­lich Sebas­tian (Sebas­tian ist krank). Mit dabei sind wie­der Gäste.

Mai
7
Di
Buchvorstellung mit Volker Müller in Greiz
Mai 7 um 19:00

Der Grei­zer Autor Vol­ker Mül­ler stellt gemein­sam mit Wil­fried Pucher und Ronny Kerl in einer Ver­an­stal­tung der Reihe »Pro­mi­nente im Gespräch« sei­nen kürz­lich erschie­ne­nen Band »Blon­di­nen­ret­tung« vor.

 

  • Wil­fried Pucher (Lesung),
  • Ronny Kerl (Gitarre),
  • Vol­ker Mül­ler (Lesung/Klarinette)

 

Die Publi­ka­tion mit dem Unter­ti­tel »Geschich­ten aus einem fer­nen nahen Land« ver­sam­melt vier­zehn fik­tive Künst­ler­erzäh­lun­gen. Geschil­dert wer­den Frauen und Män­ner, die malen, Thea­ter spie­len, schrei­ben oder sich der Musik wid­men. Es geht um Erfolg und Schei­tern, die oft schwie­rige Wahl von Lebens­we­gen, das Ver­hält­nis von Wider­stand und Anpas­sung, Stand­haf­tig­keit und Ver­füh­rung, Ruhm, Talent, Liebe, Alt­wer­den …

Die Texte ste­hen dar­über hin­aus für künst­le­ri­sche und sti­lis­ti­sche Viel­falt. So wird in »Kampf­ge­fähr­ten« der Streit zweier älte­rer Schau­spie­ler über Ver­gan­ge­nes aus dem Blick­win­kel eines Kin­des bzw. spä­ter Jugend­li­chen geschil­dert. Die Lebens­bi­lanz eines Sän­gers (»Abge­sang«) geschieht in Form eines offe­nen Mono­logs. Man weiß über weite Stre­cken nicht, ob der Mann nach­sinnt oder vor sich hin spricht, ob seine Erin­ne­run­gen und Refle­xio­nen einen kon­kre­ten Adres­sa­ten haben.

Gele­gent­lich greift Mül­ler die tra­dierte For­men der Rah­men­er­zäh­lung auf, nutzt sie durch­aus ernst­haft, ver­sieht sie an ande­rer Stelle mit einem iro­ni­schem Unter­ton oder kon­ter­ka­riert sie. In »Traum­tän­zer« kommt, um Größe und Gren­zen von Kul­tur­po­li­tik plas­tisch wer­den zu las­sen, das Mit­tel der def­ti­gen sati­ri­schen Über­trei­bung zur Anwen­dung. Kei­nes­falls fehlt bei Mül­ler der Humor – ob in schwar­zer Aus­füh­rung (»Teil­stö­run­gen«), im Dienste erhel­len­der Zuspit­zung (»Spar­füchse«) oder in ver­schmitzt-lei­ser Form (»Her­ren­nach­mit­tag«).

Einige Erzäh­lun­gen wie »Dich­ter­büs­ten« und »Blon­di­nen­ret­tung« grei­fen weit in die jün­gere Zeit­ge­schichte zurück. Aller­dings bedient sich der Autor hier wie andern­orts eines Kunst­griffs: Prä­gende Begriffe aus Poli­tik, Gesell­schaft und Geo­gra­phie tra­gen im Sinne einer erhel­len­den, auch man­ches spie­le­ri­sche Ele­ment ent­hal­ten­den Ver­frem­dung abge­wan­delte oder erfun­dene Bezeich­nun­gen. Kaum etwas dürfte des­halb ohne wei­te­res eins zu eins in die deutsch-deut­sche Ver­gan­gen­heit oder in die Gegen­wart über­trag­bar sein. Dass das Fin­den sol­cher Bezüge in einem wei­te­ren Sinne grund­sätz­lich mög­lich und reiz­voll sein kann, steht auf einem ande­ren Blatt.

Lesung mit Andreas Leusink in Rudolstadt
Mai 7 um 19:00

Gun­der­mann. Von jedem Tag will ich was haben, was ich nicht ver­gesse … Briefe, Doku­mente, Inter­views, Erin­ne­run­gen – Lesung mit Andreas Leu­sink.

In der Reihe »Das poli­ti­sche Buch im Gespräch«.

Lesung mit Andreas Leusink in Rudolstadt
Mai 7 um 19:00

Gun­der­mann. Von jedem Tag will ich was haben“ Lesung mit Andreas Leu­sink.

 

Ger­hard Gun­der­mann war Bag­ger­fah­rer und Lie­der­ma­cher, Genosse und Rebell, Offi­ziers­schü­ler und Befehls­ver­wei­ge­rer, Spit­zel und Bespit­zel­ter. Ein Welt­ver­bes­se­rer, der es nicht bes­ser wusste. Ein Zer­ris­se­ner. Er drängte immer nach vorn und eckte immer an.

Andreas Leu­sink hat in sei­nem Buch viele bis­her unver­öf­fent­lichte Texte und Fotos, Briefe und Erin­ne­run­gen, Doku­mente und Inter­views zusam­men­ge­stellt. Außer­dem gibt er Ein­blick in die Ent­ste­hungs­ge­schichte des gro­ßen Kino­films „Gun­der­mann“, der noch ein­mal neu auf ein ver­schwun­de­nes Land blickt. Es ist nicht zu spät dafür. Es ist an der Zeit.

Die Fuchs­tal-Chao­ten beglei­ten die Lesung mit Songs von Ger­hard Gun­der­mann.

Mai
8
Mi
Lesung mit Karin Urbach in Erfurt
Mai 8 um 18:00

Queen Vic­to­ria. Die unbeug­same Köni­gin – Lesung mit Karina Urbach.

In der Reihe »Das poli­ti­sche Buch im Gespräch«.

Lesung mit Udo Scheer in Gera
Mai 8 um 19:00

Jür­gen Fuchs. Schrift­stel­ler, Bür­ger­recht­ler, Sozi­al­psy­cho­loge. Ein Por­trät – Lesung mit Udo Scheer

Jür­gen Fuchs, 1950 in Rei­chen­bach im Vogt­land gebo­ren, gestor­ben am 9. Mai 1999 in Ber­lin, war ein Schrift­stel­ler und Bür­ger­recht­ler, der pola­ri­sierte wie nur wenige. Sein Anspruch: „Sagen, was ist“ führte 1975 zur poli­ti­schen Zwangs­ex­ma­tri­ku­la­tion von der Jenaer Uni­ver­si­tät.
Nach der Bier­mann-Aus­bür­ge­rung 1976 kam er in die Stasi-U-Haft Ber­lin-Hohen­schön­hau­sen. Starke inter­na­tio­nale Pro­teste führ­ten nach neun Mona­ten zu sei­ner Aus­bür­ge­rung.
In der Bun­des­re­pu­blik wurde er ein viel beach­te­ter Schrift­stel­ler. Gleich­zei­tig sah die SED-Füh­rung wegen sei­ner wir­kungs­vol­len Unter­stüt­zung der Bür­ger­rechts­be­we­gung in Ost­eu­ropa und der DDR in ihm einen „Staats­feind Nr. 1“.

Der Schrift­stel­ler und Publi­zist Udo Scheer lässt mit die­sem Por­trät zugleich ein  span­nungs­rei­ches Stück Zeit­ge­schichte leben­dig wer­den. Udo Scheer wurde 1951 in Mün­chen gebo­ren und kam 1960 in die DDR. Er stu­dierte bis 1974 Tech­no­lo­gie für den  wis­sen­schaft­li­chen Gerä­te­bau an der Fried­rich-Schil­ler-Uni­ver­si­tät Jena. Er arbei­tete in
der DDR als Kon­struk­teur und schrieb, ohne die Mög­lich­keit zu haben, seine Werke ver­öf­fent­li­chen zu kön­nen. Das MfS „bear­bei­tete“ ihn in zwei ope­ra­ti­ven Vor­gän­gen. Nach der fried­li­chen Revo­lu­tion in der DDR enga­gierte er sich u. a. ab 1995 als Vor­sit­zen­der der Geschichts­werk­statt Jena e.V.; seit 1993 ist Scheer frei­be­ruf­li­cher Schrift­stel­ler und
Publi­zist.

Lesung mit Rolf-Bernhard Essig in Meiningen
Mai 8 um 19:30

Rolf Bern­hard Essig: Ich kenn‹ doch meine Pap­pen­hei­mer – Ein hei­te­res Erzähl­pro­gramm mit Sprich­wort-Sprech­stunde und »Schlag den Essig«-Sprichwort-Slam!

Lesung mit Meike Winnemuth im Kultur: Haus Dacheröden
Mai 8 um 20:15

Meike Winne­muth: Bin im Gar­ten. Ein Jahr wach­sen und wach­sen las­sen

 

Welt­rei­sende sucht Ort zum Blei­ben: Ihr Best­sel­ler „Das große Los“ hat Hun­dert­tau­sen­den Lust gemacht, auf­zu­bre­chen und die Welt zu sehen. Inzwi­schen will Meike Winne­muth nur eins: ankom­men, Wur­zeln schla­gen, fes­ten Boden unter den Füßen. Und zwar einen, den sie per­sön­lich dort­hin geschau­felt hat. Sie star­tet das Pro­jekt „Gar­ten“. Obwohl sie nie einen hatte und nicht mal ahnt, wie man Toma­ten zieht…

Mai
9
Do
Lesung mit Martin Clemens Winter in Nordhausen
Mai 9 um 19:00

Gewalt und Erin­ne­rung im länd­li­chen Raum. Die deut­sche Bevöl­ke­rung und die Todes­mär­sche – Lesung mit Mar­tin Cle­mens Win­ter.

In der Reihe »Das poli­ti­sche Buch im Gespräch«.

Lesung mit Tanja Brandes und Markus Decker in Rudolstadt
Mai 9 um 19:30

Ost­frauen ver­än­dern die Repu­blik – Lesung mit Tanja Bran­des und Mar­kus Decker .

In der Reihe »Das poli­ti­sche Buch im Gespräch«.

Mai
10
Fr
Lesung mit Volker Braun in Jena
Mai 10 um 20:15

Vol­ker Braun liest „Hand­strei­che“ und „Ver­la­ge­rung des gehei­men Punk­tes“

 

Vol­ker Braun fei­ert in die­sem Jahr sei­nen 80. Geburts­tag. Pünkt­lich dazu erschei­nen zwei neue Bücher im Suhr­kamp Ver­lag, aus denen er in Jena lesen wird.
In „Hand­strei­che“ fragt Vol­ker Braun, über wel­che Mög­lich­kei­ten ein Schrift­stel­ler heute zum Ein­grei­fen in den Lauf der Dinge ver­fügt? In sei­ner Werk­statt ent­ste­hen Träume, Rät­sel­haf­tes, eigen­sin­nige Wahr­hei­ten, Beob­ach­tun­gen zum schrei­ben­den und füh­len­den Ich und zur Welt. Sol­che hand­streich­ar­ti­gen Über­fälle erfol­gen in der Schel­men­per­spek­tive: Der Schelm grün­det sein Den­ken und Han­deln auf den ple­be­ji­schen Umgang mit den Din­gen, unge­ho­belte Ein­sprü­che, Angriffe und Ver­tei­di­gun­gen, Bur­les­ken, Hand­griffe, Fin­ger­zeige, Rip­pen­stöße.
Der Band „Ver­la­ge­rung des gehei­men Punkts“ ver­sam­melt Unter­grund­texte und Fest­re­den; aber die Unter­schei­dung besagt wenig, auch die öffent­li­chen Texte muss­ten sich aus dem Grund her­aus­ar­bei­ten, und auch in unzen­sier­ten Zei­ten führt das Den­ken ein unter­grün­di­ges Dasein.

Mai
13
Mo
Lesung mit Iny Lorentz in Meiningen
Mai 13 um 19:30

Iny Lorentz: Licht in den Wol­ken

 

Auf einem Inter­nat für höhere Töch­ter lernt Rieke, Toch­ter eines ver­arm­ten Offi­ziers, 1864 Gunda von Har­tung ken­nen.
Wäh­rend eines Feri­en­be­suchs bei deren Fami­lie trifft sie auch auf Gundas Bru­der Theo. Der ver­hält sich dem selbst­be­wuss­ten Mäd­chen gegen­über anfangs äußerst schroff, doch als Rie­kes Vater im Kampf schwer ver­wun­det wird, steht er ihr selbst­los zur Seite. Noch bevor die bei­den ein­an­der aller­dings ihre Gefühle geste­hen kön­nen, kommt es zu einem fol­gen­schwe­ren Miss­ver­ständ­nis.
Theo tritt in die Armee ein und zieht mit in den Deutsch-Fran­zö­si­schen Krieg. Wird Rieke ihn jemals wie­der­se­hen?
Der zweite Band der Spie­gel-Best­sel­ler-Tri­lo­gie von Iny Lorentz nach »Tage des Sturms«.

Mai
15
Mi
Lesung mit Peter Neumann im Schillerhaus Rudolstadt
Mai 15 um 19:00

Peter Neu­mann liest aus „Jena 1800 – Die Repu­blik der freien Geis­ter“

Jena 1800: Mit den Ideen der Fran­zö­si­schen Revo­lu­tion gera­ten nicht nur die poli­ti­schen Ver­hält­nisse in Europa ins Wan­ken. Eine ganze Genera­tion von jun­gen Dich­tern und Phi­lo­so­phen beschließt, die Welt neu zu den­ken. Die füh­ren­den Köpfe tref­fen sich in der thü­rin­gi­schen Uni­ver­si­täts­stadt an der Saale, um eine „Repu­blik der freien Geis­ter“ zu errich­ten. Sie stel­len nicht nur gesell­schaft­li­che Tra­di­tio­nen in Frage, sie revo­lu­tio­nie­ren mit ihrem Blick auf das Indi­vi­duum und die Natur zugleich auch unser Ver­ständ­nis von Frei­heit und Wirk­lich­keit – bis heute. Far­big und lei­den­schaft­lich erzählt der in Jena leh­rende Dr. Peter Neu­mann von die­ser unge­wöhn­li­chen Denk­er­kom­mune, die nicht weni­ger vor­be­rei­tete als den geis­ti­gen Auf­bruch in die Moderne.

In Zusam­men­ar­beit mit der Goe­the­ge­sell­schaft Rudol­stadt.

Lesung und Vortrag von Frank Willmann in Meiningen
Mai 15 um 19:00

Der beson­dere Vor­trag:
Leben in der DDR und Flucht nach West-Ber­lin
Lesung und Vor­trag von Frank Will­mann

 

Frank Will­mann wurde in Wei­mar gebo­ren und enga­gierte sich in den dor­ti­gen Jun­gen­kir­chen­krei­sen. Mitte der 80er Jahre ging er nach West-Ber­lin. Unter Lebens­ge­fahr nahm er dort zwei Jahre spä­ter an der Kunst­ak­tion „der weiße Strich“ teil, von der West­seite aus wurde ein lan­ger Strich mit wei­ßer Farbe auf die Ber­li­ner Mauer gemalt. Nach der poli­ti­schen Wende bis heute lebt und arbei­tet er in Ber­lin. Er ist Autor und Her­aus­ge­ber zahl­rei­cher Publi­ka­tio­nen. Neben Büchern über Fuß­ballf­an­kul­tur wid­met er sich die­sem Thema auch in Kolum­nen und Zei­tungs­bei­trä­gen. Die Reihe „Biblio­thek des deut­schen Fuß­balls“ wird seit 2015 von ihm her­aus­ge­ge­ben. Frank Will­mann berich­tet an die­sem Abend aus sei­nem beweg­ten Leben: von sei­ner Jugend in Wei­mar, der Flucht nach West-Ber­lin und der Kunst­ak­tion „der weiße Strich“.
Aus­drück­lich erwünscht ist eine Dis­kus­sion mit dem Refe­ren­ten!

LEA – Lesebühne Erfurter Autoren
Mai 15 um 19:30

LEA – Lese­bühne Erfur­ter Autoren

Das erste Mal auf einer Bühne ste­hen. Das erste Mal sei­nen Text und sich sel­ber prä­sen­tie­ren. Das Publi­kum war­tet gespannt. Ein­at­men, aus­at­men. Das erste Wort erklingt … Die offene Lese­bühne LEA – Lese­bühne Erfur­ter Autoren eröff­net Schrei­ben­den die Mög­lich­keit, ihre Texte öffent­lich vor­zu­tra­gen. Zehn Minu­ten auf der Bühne sind jedem und jeder gege­ben, die es zu fül­len gilt. Die Vor­tra­gen­den kön­nen die Text­art frei wäh­len, alles ist erlaubt und erwünscht. Unter­stützt wer­den sie von einem ein­ge­la­de­nen Autor und einem Musik-Act.

Alle, die sich auf die Bühne trauen und lesen möch­ten, mel­den sich bitte bei a.budzier@highslammer.de an.

LEA ist ein Gemein­schafts­pro­jekt des HIGHSLAMMER e.V. und der Lite­ra­ri­schen Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V. Mit der freund­li­chen Unter­stüt­zung der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei und der Erfur­ter Herbst­lese.

Links: www.highslammer.de, www.heft-online.de

Mai
16
Do
Lesung und Vortrag für Schüler von Frank Willmann in Meiningen
Mai 16 um 09:00

Von poli­ti­schen Füh­rung und auch von der uni­for­men Mehr­heits­ge­sell­schaft der DDR wur­den eine Viel­zahl von Per­so­nen mit ande­ren Lebens­vor­stel­lun­gen und Lebens­ent­wür­fen in Nischen des Daseins gedrängt. Zu ihnen zäh­len zwei­fels­ohne sowohl Punks als auch Hoo­li­gans der DDR.
Frank Will­mann, selbst in der DDR auf­ge­wach­sen und spä­ter nach West-Ber­lin geflüch­tet, zählt zu den pro­fun­des­ten Ken­nern die­ser bei­den Sub­kul­tu­ren der DDR. Er wird in sei­nem Vor­trag einen Ein­blick in die inne­ren und äuße­ren Struk­tu­ren die­ser bei­den Sze­nen geben.
Der Refe­rent steht für Fra­gen wäh­rend und nach dem Vor­trag sehr gerne zur Ver­fü­gung.

Mai
17
Fr
Lesung mit Andreas Hähle in Suhl
Mai 17 um 20:00

Wahn­si­gnale“ – Lesung mit Andreas Hähle

 

Andreas Hähle nimmt uns in sei­nem ver­stö­rend-fes­seln­den Trip „Wahn­si­gnale“ mit in die zer­ris­sene See­len­land­schaft eines von einem ins andere Sys­tem „hin­über­le­ben­den“ (Sinn)Suchenden.

Anfang der 90er Jahre irgendwo in einer Küs­ten­stadt im Osten Deutsch­lands. Das knappe Jahr der Frei­heit ist vor­bei, die DDR exis­tiert nicht mehr. Statt der ver­spro­che­nen blü­hen­den Land­schaf­ten began­nen Glas­pa­läste die weni­gen Muti­gen aus­zu­keh­ren, die sich mit klei­nen Läden über Was­ser zu hal­ten ver­such­ten.

Was geschieht, wenn man sich zwi­schen zwei Stühle setzt? Der Held die­ses Romans folgt dem Ruf des Bösen und die neue Gesell­schaft lässt ihn gewäh­ren. Mehr noch – fast beför­dert sie ihn und er erkennt schnell, dass das Böse zur neuen Gesell­schaft gehört wie das sprich­wört­li­che Salz in der Suppe. So beginnt die Reise durch das See­len­le­ben eines Men­schen und einer zer­stör­ten, zer­ris­se­nen Gesell­schaft

Mai
18
Sa
Buchpremiere mit Stefanie Paul in Weimar
Mai 18 um 10:00

Wei­mar – der Kin­der­stadt­füh­rer – Buch­pre­miere mit Ste­fa­nie Paul

 

Wei­mar – das ist Cra­nach, Luther und die Refor­ma­tion, das ist Goe­the, Schil­ler, Anna Ama­lia mit ihrer berühm­ten Biblio­thek, das ist Natio­nal­thea­ter, Natio­nal­ver­samm­lung und Bau­haus, das ist aber auch Buchen­wald. Alles The­men, die Jahr für Jahr weit über eine Mil­lion Tou­ris­ten nach Wei­mar locken. Und gleich­zei­tig lau­ter The­men, mit denen man Kin­der nicht sofort begeis­tern kann. Eine Kul­tur­reise nach Wei­mar mit Kin­dern, die der gan­zen Fami­lie Spaß macht? Mit die­sem Rei­se­füh­rer ist das kein Pro­blem mehr. Kind­ge­recht und span­nend erzählt er Anek­do­ten aus der Stadt­ge­schichte und knüpft dabei immer wie­der an die Lebens­welt der jun­gen Wei­mar-Besu­cher an. Der Rei­se­füh­rer bie­tet eine Viel­zahl an Ideen, sich die Stadt kind­ge­recht zu erobern. So kann man bei­spiels­weise etwas über Goe­the erfah­ren, wenn man – wie damals der 8-jäh­rige August von Goe­the viel­leicht auch – vor dem Goe­the-Gar­ten­haus ein Falt­boot baut und auf der Ilm schwim­men lässt … Ein Kin­der­stadt­füh­rer, der bil­det und der gan­zen Fami­lie Spaß macht.

Hier geht es zur Lese­probe

Ste­fa­nie Paul, Jahr­gang 1982, stu­dierte Geschichte, Ger­ma­nis­tik und Poli­tik­wis­sen­schaft (M. A.) und besuchte danach die Deut­sche Jour­na­listenschule (DJS) in Mün­chen. Seit 2010 ist sie als freie Jour­na­lis­tin und Autorin tätig, schwer­punkt­mä­ßig für Kin­der- und Jugend­me­dien (u. a. für die Kindernach­richten der Deut­schen Presse-Agen­tur dpa, DIE ZEIT, GEO­lino).
Eine Ver­an­stal­tung des Wart­burg Ver­lags in der Evan­ge­li­schen Ver­lags­an­stalt Leip­zig
in Zusam­men­ar­beit mit der Tha­lia Buch­hand­lung Wei­mar.

Literaturland Thüringen unterwegs in Rothenburg ob der Tauber
Mai 18 um 15:00

Lite­ra­tur­land Thü­rin­gen unter­wegs in Rothen­burg ob der Tau­ber:

Doppellesung mit Felix Leibrock  und Bernd Ritter

 

Begrü­ßung: Dr. Mar­cus Hirte, Lei­ter des Mit­tel­al­ter­li­chen Kri­mi­nal­mu­se­ums Roten­burg ob der Tau­ber.

Ein­füh­rung: Chris­toph Schmitz-Schole­mann, Vor­sit­zen­der des Thü­rin­ger Lite­ra­tur­ra­tes.

 

Zur Lesung: Eine attrak­tive Schau­spie­le­rin schei­tert bei dem Ver­such, einen Gene­ral­stabs­of­fi­zier der Wehr­macht bei sei­nem Hei­mat­ur­laub 1944 zu ver­füh­ren. Aus Rache zeigt sie ihn als einen Sym­pa­thi­san­ten des Hit­ler-Atten­tats vom 20. Juli an. Als der Krieg zu Ende ist, kommt sie in ein rus­si­sches Spe­zi­al­la­ger. Nach lan­ger Haft wan­dert sie aus der DDR nach Mün­chen aus. Dort beginnt sie ein neues Leben. Doch die Schat­ten der Ver­gan­gen­heit holen sie und andere wie­der ein, als in die­sen Tagen in Wei­mar eine Schü­le­rin ver­schwin­det. Felix Leib­rock hat in sei­nem Kri­mi­nal­ro­man »Schat­ten­rot« (Droemer Knaur) eine Geschichte über Eifer­sucht, Rache und Schuld geschrie­ben, die zwi­schen Nach­kriegs­zeit und Gegen­wart hin und her spielt. Es geht um Wölfe, Wer­wölfe, um Lager, Lust und Leid.

Zum Autor: Felix Leib­rock ist Poli­zei­seel­sor­ger bei der Baye­ri­schen Bereit­schafts­po­li­zei und Geschäfts­füh­rer des Evan­ge­li­schen Bil­dungs­werks Mün­chen. Er hat an der Lud­wig-Maxi­mi­li­ans-Uni­ver­si­tät Mün­chen pro­mo­viert, war dort Wis­sen­schaft­li­cher Mit­ar­bei­ter, Buch­händ­ler bei Hugen­du­bel am Sal­va­tor­platz und Pfar­rer und Stadt­kul­tur­di­rek­tor in Wei­mar. Er lebt in Wei­mar und Mün­chen.

***

Zur Lesung: Bernd Rit­ter geht in sei­nem aktu­el­len Roman­vor­ha­ben dem bis heute unauf­ge­klär­ten Gemäl­de­dieb­stahl auf Schloss Frie­den­stein zu Gotha in der Nacht vom 13. auf den 14. Dezem­ber 1979 nach. Kom­mis­sar Karl-Heinz Schim­mel­pfen­nig, „ein ana­lo­ger Typ in einer digi­ta­li­sier­ten Welt«, jagt seit der Tat­nacht ein Phan­tom: einen Heh­ler; einen fana­ti­schen Samm­ler – kurz: den Auf­trag­ge­ber des größ­ten Kunst­dieb­stahls in der dama­li­gen DDR.

Zum Autor: Bernd Rit­ter wurde 1954 in Frem­dis­walde bei Grimma in Sach­sen gebo­ren. Nach dem Abitur und dem Grund­wehr­dienst in der NVA stu­dierte er von 1974–1977 Ger­ma­nis­tik in Leip­zig. Dann arbei­tete er in ver­schie­de­nen Betrie­ben, bevor er 1982 Fern­stu­dium der Inge­nieur­öko­no­mie abschloss. Seit 1990 ist Bernd Rit­ter als Ein­rich­tungs­be­ra­ter in der Holz- und Möbel­bran­che in Hes­sen und Thü­rin­gen tätig. Er lebt seit 1996 in Bad Tab­arz.

Mai
20
Mo
Lesung mit Petra Durst-Benning in Eisenach
Mai 20 um 19:00

»Die Foto­gra­fin: Band 2: Die Zeit der Ent­schei­dung« – Lesung mit Petra Durst-Ben­ning.

Mai
21
Di
Lesung mit Umeswaran Arunagirinathan in Meiningen
Mai 21 um 19:30

Umes­wa­ran Aru­nagi­ri­nathan (Arzt in Bad Neu­stadt): Der fremde Deut­sche.

Mai
23
Do
Lesung mit Harriet Scharnberg in Erfurt
Mai 23 um 19:00

Die „Juden­frage“ im Bild. Der Anti­se­mi­tis­mus in natio­nal­so­zia­lis­ti­schen Foto­re­por­ta­gen – Lesung mit Har­riet Scharn­berg.

In der Reihe »Das poli­ti­sche Buch im Gespräch«.

Mai
24
Fr
Lesung, Film und Tanz mit Sascha Lange in Suhl
Mai 24 um 19:00

Lesung, Film & Tanz mit Sascha Lange

Behind the wall – Depe­che Mode Fan­kul­tur in der DDR

 

Depe­che Mode gehö­ren ohne Zwei­fel zu den lang­le­bigs­ten Bands der eigent­lich schnell­le­bi­gen Pop­mu­sik-Ära der 1980er Jahre. Und sie haben auch ohne Zwei­fel bis heute die treu­es­ten Fans. Behind the Wall erzählt die Geschichte die­ser beson­de­ren Fan­kul­tur in den 1980ern – hin­ter der Mauer, in der DDR. Behind the Wall ist gleich­zei­tig auch eine Com­ing-of-Age-Geschichte. Eine Musik-Geschichte. Eine Geschichte über Depe­che Mode. Eine Geschichte, die zeigt, dass Jugend­li­che in Ost und West sich in der 1980er Jah­ren schon viel ähn­li­cher waren, als sie selbst damals wuss­ten. Und doch anders waren – wegen der Umstände. Eine Geschichte von einem Mau­er­fall lange vor dem Mau­er­fall. Eine gren­zen­lose Fan­liebe…

Nach der Lesung „Behind The Wall“, unter­stützt durch Fotos via Bea­mer wird der bis­lang unver­öf­fent­lichte 45-minü­ti­gen Dok­film „People Are People“ aus dem Jahr 1989 (!) über eine Depe­che Mode-Fan­cli­que aus Zwickau/Sachsen gezeigt. Ein unglaub­lich berüh­ren­des Zeit­do­ku­ment.

Im Anschluss fin­det eine Depe­che Mode Party zum TANZEN statt!

Mai
25
Sa
Klassik-Gartenfestival auf Schloss Kochberg
Mai 25 um 12:00 – 18:00

12–18 Uhr (3 €)
Por­zel­lan­ma­ler der Meis­se­ner Por­zel­lan-manu­fak­tur, Gar­ten­pflan­zen, Blu­men, histo-rische Pelar­go­nien, Kräu­ter, klas­si­sche Gar­ten-möbel, Gar­ten­de­ko­ra­tio­nen, Duf­tes­sen­zen und Sei­fen, Natur­kos­me­tik, Stroh­hüte, Körbe, kuli-nari­sche Kost­pro­ben, Fein­kost, Wein, Brot und Käse, Gebäck und Ein­ge­mach­tes nach histo-rischen Rezep­ten, Kaf­fee und Kuchen, Mai-bowle und Spar­gel­ge­richte.

12–18 Uhr (Son­der­ein­tritt 2,25 €)
Besich­ti­gung des Schloss­mu­se­ums­Auf den Spu­ren von Char­lotte von Stein und Johann Wolf­gang von Goe­the

12–15 Uhr
Besich­ti­gung des ein­zig­ar­ti­gen Pri­vat­thea­ters aus dem 18. Jahr­hun­dert

12–18 Uhr
Besich­ti­gung der ehe­ma­li­gen Patro­nats­kir­che St. Michael

13/15.30 Uhr
Fami­li­en­füh­rung im Park­Treff­punkt am Ein­gang zum Park unter­halb des Thea­ters

14–14.30 Uhr, 16–16.30 Uhr
»Wir sehen die­sel­ben Sterne«Prominente und Besu­cher lesen im Blu­men­gar­ten des Parks Texte aus dem Ori­ent und Okzi­dent. Lesen Sie mit!

15 Uhr (10/5 €)
Sche­he­ra­zade liest Mär­chen aus 1001. Nacht – Lesung in der Grotte im Park mit Maria-Eli­sa­beth Wey

17 Uhr (25 €)
Sulei­kas Lie­der­Kon­zert im Thea­ter Ver­to­nun­gen von Goe­the-Gedich­ten aus dem West-öst­li­chen Divan u. a., mit Wer­ken von Franz Schu­bert, Robert Schu­mann, Felix Men­dels sohn Bar­tholdy und Hugo Wolf Mirella Hagen, Sopran Frank-Immo Zich­ner, Kla­vier

Mai
26
So
Lesung mit Alexander Kissler auf Schloss Ettersburg
Mai 26 um 16:00

Wider­worte. Warum mit Phra­sen Schluss sein muss – Lesung mit Alex­an­der Kiss­ler.

In der Reihe »Das poli­ti­sche Buch im Gespräch«.

»Jenseits der Perlenkette« – Lesung und Gespräch mit Stefan Petermann und Yvonne Andrä im Schillerhaus Rudolstadt
Mai 26 um 17:00

»Jen­seits der Per­len­kette«
Lesung und Gespräch mit Ste­fan Peter­mann und Yvonne Andrä

 

Das Dorf – Land­lus­t­i­dylle oder Pro­vinz­hölle?

Yvonne Andrä und Ste­fan Peter­mann haben sich auf­ge­macht, zehn kleine thü­rin­gi­sche Dör­fer zu berei­sen, foto­gra­fisch zu doku­men­tie­ren und ihnen Texte zu wid­men. Sie haben einen Köh­ler getrof­fen, der ein­mal der Teu­fel war. Sie waren in einem Dorf, das direkt an der inner­deut­schen Grenze lag. Im Vogt­land hiel­ten sie die Zeit an und im Eichs­feld sahen sie Jesus. Nun legen sie einen Zwi­schen­stopp in Jena ein und spre­chen über ihre Rei­sen, Hoff­nun­gen und Träume, Wut und Angst, All­tag und Aus­nah­men. Ein Abend mit Geschich­ten und Fotos, Fra­gen und Ant­wor­ten.

Yvonne Andrä ist Autorin, Pro­du­zen­tin, Fil­me­ma­che­rin und Foto­gra­fin. Mit ihren fil­mi­schen Kurz-Por­traits «Wei­mar­le­ben» und ihrem lite­ra­risch-foto­gra­fi­schen Blog «Wei­mar acht Uhr» zeigt sie sich als sen­si­ble, kluge Beob­ach­te­rin, die stets das Beson­dere im All­täg­li­chen zu ent­de­cken ver­mag. Ste­fan Peter­mann ist als Autor viel­fach aus­ge­zeich­net, war Stadt­schrei­ber im ober­ös­te­rei­chi­schen Wels, tex­tete und kom­po­nierte, spielte in einer Band und ist neben sei­ner inten­si­ven schrift­stel­le­ri­schen Tätig­keit auch Ton­ge­stal­ter und Pro­du­zent. Beide ver­bin­det eine lang­jäh­rige künst­le­risch-inspi­rie­rende Part­ner­schaft. Mit ihrem jüngs­ten Pro­jekt Jen­seits der Per­len­kette tref­fen sie den Nerv der Zeit und rich­ten den Blick auf abseits gele­gene Dorf­ge­mein­schaf­ten, deren Beson­der­hei­ten und Geschich­ten Stoff für viele span­nende Abende bie­ten.

 

Eine Ver­an­stal­tung des Schil­ler­hau­ses Rudol­stadt und des Lese-Zei­chen e.V. Jena.

Johannes-Bobrowski-Programm von Martin Stiebert in Krölpa
Mai 26 um 19:00

Annä­he­run­gen an Litauen. Texte von Johan­nes Bob­row­ski und ande­ren Dich­tern“ – Ein neues Pro­gramm von Mar­tin Stie­bert

 

Mit Musik von Oli­ver Räu­melt.

 

Litauen war für den Dich­ter Johan­nes Bob­row­ski ein ganz wich­ti­ges Land im euro­päi­schen Osten. Es beglei­tete ihn ein Leben lang: von den litaui­schen Bau­ern im Memel­land sei­ner Kind­heit bis zum Roman „Litaui­sche Cla­viere“, den er kurz vor sei­nem Tod abschloss. Mar­tin Stie­bert wird Lyrik und Prosa Bob­row­skis vor­tra­gen, die vom litaui­schen Motiv geprägt sind. Hinzu kommt Poe­sie ande­rer Dich­ter die­ses Lan­des: von Kris­ti­jo­nas Done­lai­tis, Adam Mickie­wicz und Czesław Miłosz.

Lesung und Gespräch über Nature Writing mit Petra Ahne in Jena
Mai 26 um 19:00

Natur­kun­den: „Hüt­ten“. Lesung und Gespräch über Nature Wri­ting mit Petra Ahne

 

Eine Hütte, kein Haus sollte es sein, als Petra Ahne und ihre Fami­lie ein Domi­zil auf dem Land such­ten: klein, mit Platz nur für das Nötigste, durch nichts als eine Wand von der umge­ben­den Natur getrennt. Genug, um sich zu schüt­zen, zu träu­men, zu den­ken, sich zu ver­ste­cken und sich selbst zu bewei­sen.

Hin­ter den Wän­den einer Hütte nahm die Zivi­li­sa­tion ihren Lauf, wurde der Mensch zu dem, was er ist. Der Bau ihrer eige­nen Hütte wirft Fra­gen nach dem Wesen die­ses kleins­ten Hau­ses auf, und so hat sich Petra Ahne auf die Spur der Hütte gemacht und der Fan­ta­sien, die sie umge­ben. Sie ist mit Alex­an­der de Toc­que­ville zu den Block­hüt­ten der ame­ri­ka­ni­schen Sied­ler gereist und mit den Über­le­ben­den einer geschei­ter­ten Ant­ark­tis-Expe­di­tion zu dem win­dum­tos­ten Obdach auf Ele­phant Island. Sie hat einen Mann getrof­fen, der seit 55 Jah­ren allein in einer Hütte lebt, und den FBI-Beam­ten, der als einer der Ers­ten das Holz­haus des Unabom­bers in Mon­tana betrat. Sie hat die Hüt­ten­träume von frü­her mit denen von heute ver­gli­chen. Die Sehn­sucht der Städ­ter nach dem Häus­chen im Grü­nen ist groß. Heute mehr denn je hin­ter­fragt die Hütte, was wich­tig ist und wie wir leben wol­len.

Jun
2
So
Open Air Poetry Slam in der Jenaer Villa Rosenthal
Jun 2 um 19:00

Vor­ver­kauf in der Jena Tou­rist-Infor­ma­tion ab Mai 2019

Ein lauer Som­mer­abend und ein freier Kopf. Zeit für Muse, aus­rei­chend Platz auf dem Fahr­rad für eine Decke und genü­gend Ener­gie in den Bei­nen, um sich auf den Weg in den park­ähn­li­chen Gar­ten der Villa Rosen­thal zu machen.

Für einen gemein­sa­men Open Air Poe­try Slam Abend: „Städ­te­battle Leip­zig vs. Jena“.

Einst leb­ten hier die Ehe­leute Clara und Edu­ard Rosen­thal und präg­ten das Leben in Jena um die Jahr­hun­dert­wende nach­hal­tig mit. Geschich­ten erzäh­len davon, wie gern die bei­den Gäste und Künst­ler ein­lu­den, um wun­der­bare Stun­den in der Villa Rosen­thal zu ver­brin­gen. Machen wir es ihnen 100 Jahre spä­ter ein­fach nach.
Renom­mierte Poe­tin­nen und Poe­ten kämp­fen an die­sem Abend um Ruhm und Ehre.
Bei schlech­tem Wet­ter wird das Open Air Spek­ta­kel im Kas­sa­blanca statt­fin­den.

Mode­ra­tion: Bonny Lycen
Team Jena: Fried­rich Her­mann, Mar­cel Schneuer, Inke Som­mer­lang
Team Leip­zig: Jan Lind­ner, Sari Sorg­los, Lina Wede­meyer

Ein­lass: ab 18 Uhr

Der Open Air Poe­try Slam ist ein Pro­jekt von Caro­lin Heyden­reich, FSJ Kul­tur 2018/19 in der Villa Rosen­thal Jena, in Zusam­men­ar­beit mit dem Kas­sa­blanca Gleis 1 e. V..

Jun
3
Mo
Lesung mit Wolfgang Benz in Erfurt
Jun 3 um 19:00

Anti­se­mi­tis­mus in der DDR. Mani­fes­ta­tio­nen und Fol­gen des Feind­bil­des Israel – Lesung mit Wolf­gang Benz.

In der Reihe »Das poli­ti­sche Buch im Gespräch«.

Lesung und Gespräch mit Hans Thill und Michael Braun in Jena
Jun 3 um 19:30

Die Gunst des Augen­blicks – Lesung und Gespräch mit Hans Thill und Michael Braun

 Mode­ra­tion: Nancy Hün­ger und Hel­mut Hühn

In sei­ner epo­cha­len Gedicht­samm­lung Tran­sit hatte Wal­ter Höl­le­rer 1956 die ideale Form einer zeit­ge­nös­si­schen Lyrik-Antho­lo­gie geschaf­fen. Er ent­wi­ckelte sie als ein „Mosaik vie­ler Fel­der, in dem jeder Teil zu dem ande­ren in beweg­li­che, erfin­de­ri­sche Nach­bar­schaft tre­ten kann.“

Auf die­ses Ver­fah­ren der kor­re­spon­die­ren­den Motive und inter­tex­tu­el­len Refe­ren­zen greift auch die von Michael Braun und Hans Thill kom­po­nierte Lyrik-Antho­lo­gie „Aus Man­gel an Bewei­sen“ zurück, die mit Tex­ten von rund 100 Autorin­nen und Autoren einen Kanon der deutsch­spra­chi­gen Lyrik des 21. Jahr­hun­derts vor­legt. Um die Aggre­gat­zu­stände der gegen­wär­ti­gen Lyrik ein­zu­fan­gen, folgt sie einer bewähr­ten Maxime: „Gedichte sind nicht zum Träu­men da, son­dern zum Auf­wa­chen.“ (G. Falk­ner) Eine Bestands­auf­nahme des lyri­schen Jahr­zehnts – ein­zig­ar­tig in der lite­ra­ri­schen Land­schaft Euro­pas. Seit nun­mehr 40 Jah­ren beglei­tet das Tan­dem Michael Braun und Hans Thill die Szene der zeit­ge­nös­si­schen Poe­sie in Deutsch­land. Aus Man­gel an Bewei­sen erweist sie sich erneut als ein fas­zi­nie­ren­des Spie­gel­bild der for­men­rei­chen poe­ti­schen Land­schaft Deutsch­lands. Und mit poe­to­lo­gi­schen Essays von Yev­ge­niy Brey­ger, Franz Josef Czer­nin, Dag­mara Kraus, Bri­gitte Ole­schin­ski und Uljana Wolf.

Sebastian ist krank – Lesebühne in Jena
Jun 3 um 20:00

Sebas­tian ist krank – Jenas junge, beste und ein­zige monat­li­che Lese­bühne

 

Wir sind Slam-Poe­ten, Sto­ry­tel­ler, Lyri­ker, Pro­sais­ten und Ex-Grund­schü­ler.

Wir sind mehr­fach mit Prei­sen und Titeln über­schüt­tete Lite­ra­ten, die sich an schlech­ten Wort­spie­len ver­su­chen. Wir ent­fes­seln mal tosen­den Applaus, mal zum Zer­rei­ßen gespannte Stille und sind dabei stets min­des­tens so mit­tel. Wir sind Jenas junge, beste und ein­zige monat­li­che Lese­bühne. Wir sind Sebas­tian ist krank.

Wir? Das sind: Die sagen­um­wo­ge­nen Linn Ditt­ner und Flem­ming Witt, der legen­den­um­rankte Steve Kußin und der fabel­hafte Fried­rich Herr­mann. Und natür­lich Sebas­tian (Sebas­tian ist krank). Mit dabei sind wie­der Gäste.

Jun
4
Di
Lesung mit Wolfgang Benz in Erfurt
Jun 4 um 20:00

Anti­se­mi­tis­mus in der DDR. Mani­fes­ta­tio­nen und Fol­gen des Feind­bil­des Israel – Lesung mit Wolf­gang Benz.

In der Reihe »Das poli­ti­sche Buch im Gespräch«.

Jun
5
Mi
Buchvorstellung mit Hans Thill und Michael Braun in Erfurt
Jun 5 um 19:30

Die Gunst des Augen­blicks – »Aus Man­gel an Bewei­sen«. Deutsch­spra­chige Lyrik des 21. Jahr­hun­derts

 

Lesung und Gespräch und Vor­stel­lung der Antho­lo­gie mit Hans Thill und Michael Braun (beide Hei­del­berg)

Mode­ra­tion: Guido Naschert.

 

In sei­ner epo­cha­len Gedicht­samm­lung Tran­sit hatte Wal­ter Höl­le­rer 1956 die ideale Form einer zeit­ge­nös­si­schen Lyrik-Antho­lo­gie geschaf­fen. Er ent­wi­ckelte sie als ein „Mosaik vie­ler Fel­der, in dem jeder Teil zu dem ande­ren in beweg­li­che, erfin­de­ri­sche Nach­bar­schaft tre­ten kann.“

Auf die­ses Ver­fah­ren der kor­re­spon­die­ren­den Motive und inter­tex­tu­el­len Refe­ren­zen greift auch die von Michael Braun und Hans Thill kom­po­nierte Lyrik-Antho­lo­gie „Aus Man­gel an Bewei­sen“ zurück, die mit Tex­ten von rund 100 Autorin­nen und Autoren einen Kanon der deutsch­spra­chi­gen Lyrik des 21. Jahr­hun­derts vor­legt. Um die Aggre­gat­zu­stände der gegen­wär­ti­gen Lyrik ein­zu­fan­gen, folgt sie einer bewähr­ten Maxime: „Gedichte sind nicht zum Träu­men da, son­dern zum Auf­wa­chen.“ (G. Falk­ner) Eine Bestands­auf­nahme des lyri­schen Jahr­zehnts – ein­zig­ar­tig in der lite­ra­ri­schen Land­schaft Euro­pas. Seit nun­mehr 40 Jah­ren beglei­tet das Tan­dem Michael Braun und Hans Thill die Szene der zeit­ge­nös­si­schen Poe­sie in Deutsch­land. Aus Man­gel an Bewei­sen erweist sie sich erneut als ein fas­zi­nie­ren­des Spie­gel­bild der for­men­rei­chen poe­ti­schen Land­schaft Deutsch­lands. Und mit poe­to­lo­gi­schen Essays von Yev­ge­niy Brey­ger, Franz Josef Czer­nin, Dag­mara Kraus, Bri­gitte Ole­schin­ski und Uljana Wolf

Eine Ver­an­stal­tung der Uni­ver­si­tät Jena mit der freund­li­chen Unter­stüt­zung der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei und der Lite­ra­ri­schen Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V.

Jun
6
Do
Lesung mit Ulrike Müller in Arnstadt
Jun 6 um 14:00

Bau­haus-Frauen. Meis­te­rin­nen in Kunst, Hand­werk und Design – Lesung mit Ulrike Mül­ler.

In der Reihe »Das poli­ti­sche Buch im Gespräch«.

Eröffnung der 22. Thüringer Literatur- und Autorentage mit Terézia Mora auf Burg Ranis
Jun 6 um 19:30

Die Büch­ner­preis­trä­ge­rin Teré­zia Mora zu Gast auf Burg Ranis

»Die Liebe unter Ali­ens«

2018 ver­lieh die Deut­sche Aka­de­mie für Spra­che und Dich­tung den Georg-Büch­ner-Preis, die wich­tigste Aus­zeich­nung der deut­schen Lite­ra­tur, an Teré­zia Mora. In der Begrün­dung heißt es: „In ihren Roma­nen und Erzäh­lun­gen wid­met sich Teré­zia Mora Außen­sei­tern und Hei­mat­lo­sen, pre­kä­ren Exis­ten­zen und Men­schen auf der Suche und trifft damit schmerz­lich den Nerv unse­rer Zeit.“

Wir freuen uns, die 22. Thü­rin­ger Lite­ra­tur- und Autoren­tage auf Burg Ranis mit der aktu­el­len Büch­ner­preis­trä­ge­rin Teré­zia Mora zu eröff­nen.

Im Mit­tel­punkt des Abends wird Teré­zia Moras aktu­el­ler Band „Die Liebe unter Ali­ens“ ste­hen. Darin erzählt sie von Men­schen, die sich ver­lie­ren, aber nicht auf­ge­ben, die ver­lo­ren sind, aber wei­ter hof­fen. Wir begeg­nen Frauen und Män­nern, die sich merk­wür­dig fremd sind und zuein­an­der fin­den wol­len. Ein­zel­gän­gern, die sich ihre wah­ren Gefühle nicht ein­ge­ste­hen. Träu­mern, die sich ihren Idea­lis­mus auf eigen­sin­nige Weise bewah­ren.

Der Abend wird mode­riert von Hauke Hück­städt, dem Lei­ter des Lite­ra­tur­hau­ses Frank­furt.

In der Reihe »Das poli­ti­sche Buch im Gespräch«.

 

 

 

Poetry-Slam in Meiningen
Jun 6 um 20:00

Poe­try Slam heißt ein jun­ges For­mat der Text­prä­sen­ta­tion zwi­schen Lite­ra­tur, Rap und Comedy. Die Ver­an­stal­tun­gen sind wie ein Wett­be­werb auf­ge­baut und for­dern junge Per­for­mer zu wort­akro­ba­ti­schen Höchst­leis­tun­gen her­aus. Immer geht es um die Gunst des Publi­kums, um Ruhm und Ehre für alle Zeit.

Jun
7
Fr
Lesung mit Sabine Pannen in Erfurt
Jun 7 um 18:00

Wo ein Genosse ist, da ist die Par­tei! Der innere Zer­fall der SED-Par­tei­ba­sis 1979–1989 – Lesung mit Sabine Pan­nen.

In der Reihe »Das poli­ti­sche Buch im Gespräch«.

12. Raniser Poetry Slam
Jun 7 um 19:30

Sechs junge und jung geblie­bene Dich­ter, Poe­ten, Wort­akro­ba­ten, die Bes­ten Ihrer Zunft tre­ten gegen­ein­an­der an, ein Kampf mit Wor­ten, um die Gunst des Publi­kums.

Wie­der sind sprach­ge­wal­tige Wort­ge­fechte und Reim­ge­wit­ter zu erwar­ten, Poe­sie in ihrer gan­zen Viel­falt – hei­ter, treff­si­cher, nach­denk­lich, kri­tisch und lie­be­voll im Umgang mit dem Wort. Die The­men sind ganz klar, alles was zwi­schen Him­mel und Erde mög­lich ist, die Liebe, das Leben und die Wege und Wir­run­gen des All­tags.

Fünf der sechs Teil­neh­mer ste­hen schon fest.
Doch wer wird der sechste Teil­neh­mer? In die­sem Jahr schrei­ben wir einen Platz im Poe­try Slam aus! Ab sofort kön­nen sich alle Poe­ten bewer­ben! Schickt eine Text­probe oder den Video­link eines Auf­tritts per E-Mail an ranis@lesezeichen-ev.de.

Jun
8
Sa
MDR KULTUR Café mit Matthias Nawrat auf Burg Ranis
Jun 8 um 14:00

Der MDR sen­det auch in die­sem Jahr von Burg Ranis. Kat­rin Schu­ma­cher begrüßt dies­mal Mat­thias Nawrat, des­sen neuer Roman „Der trau­rige Gast“ für den Preis der Leip­zi­ger Buch­messe nomi­niert ist.

Es ist der Win­ter des Anschlags auf den Weih­nachts­markt an der Ber­li­ner Gedächt­nis­kir­che. Ein Mann ohne Namen beob­ach­tet seine Nach­bar­schaft mit wach­sen­der Beun­ru­hi­gung. Über Gesprä­che und Begeg­nun­gen sucht er Ant­wor­ten auf die Frage nach dem Wesen des Men­schen, dem Leben, dem Tod.

»Der trau­rige Gast« ist eine Selbst- und Welt­be­fra­gung von bestri­cken­der erzäh­le­ri­scher Inten­si­tät. Ein phi­lo­so­phi­scher und zutiefst mensch­li­cher Roman, der weiß, was Ver­lie­ren, Ver­drän­gen, Neu-Ankom­men bedeu­ten. Ein Buch vom Über­le­ben, in aller Schön­heit, trotz allem Schre­cken.

Lesung mit Lucy Fricke und Feridun Zaimoglu auf Burg Ranis
Jun 8 um 16:00

Lite­ra­ri­sche Hel­din­nen. Mit Lucy Fri­cke und Fer­idun Zai­mo­glu

 

In ihren neuen Roma­nen beschäf­ti­gen sich Lucy Fri­cke und Fer­idun Zai­mo­glu mit weib­li­chen Erfah­rungs­wel­ten, ein­mal aus his­to­ri­scher Per­spek­tive, ein­mal ganz gegen­wär­tig.

Die Geschichte der Frau“ von Fer­idun Zai­mo­glu ist ein lite­ra­ri­sches Aben­teuer, ein gro­ßer Gesang, ein femi­nis­ti­sches Mani­fest. Das Buch erzählt uner­hörte Geschich­ten. Es lässt zehn Frauen zur Spra­che kom­men, deren Sicht auf die Dinge nicht über­lie­fert wurde. Dazu gehö­ren die Hel­din Anti­gone, die der Hexe­rei bezich­tigte Prista Früh­bot­tin, die Trüm­mer­freu Hildrun Til­manns. Kraft­voll, poe­tisch und sub­ver­siv. Kein Frie­dens­an­ge­bot. Keine Schmei­che­lei. Tabula Rasa!

In Lucy Fri­ckes preis­ge­krön­tem Roman „Töch­ter“ bre­chen zwei Frauen auf zu einer Reise in die Schweiz, mit einem tod­kran­ken Vater auf der Rück­bank. Eine finale Fahrt soll es wer­den, doch nichts endet, wie man es sich vor­ge­stellt hat, schon gar nicht das Leben. Mit einem Humor aus Not­wehr und einer Wahr­haf­tig­keit, die weh­tut, erzählt Lucy Fri­cke von Frauen in der Mitte ihres Lebens, von Abschie­den, die nie­man­dem erspart blei­ben und von Vätern, die zu früh ver­schwin­den. Eine gro­teske Reise Rich­tung Süden, durch die Schweiz, Ita­lien, bis nach Grie­chen­land, immer tie­fer hin­ein in die Abgründe der eige­nen Geschichte.

Jun
9
So
Lesung mit Fabian Kahl auf Burg Ranis
Jun 9 um 12:30

Der Schatzssu­cher“ – Lesung mit Fabian Kahl

 

Wie wäre es mit einem Pfingst­aus­flug zur Burg Ranis? Genie­ßen Sie mit­tags eine köst­li­che Mahl­zeit der Land­flei­sche­rei Lin­dig und erle­ben Sie anschlie­ßend um 12.30 Uhr Fabian Kahl, den belieb­ten Kunst- und Antik­händ­ler aus der TV-Sen­dung „Bares für Rares“.

Fabian Kahl ist nicht weit von Burg Ranis, auf Schloss Bran­den­stein, auf­ge­wach­sen. Bei den 22. Thü­rin­ger Lite­ra­tur­ta­gen stellt er sein neues Buch „Der Schatzssu­cher“ vor.
Seit 2013 sitzt Fabian Kahl regel­mä­ßig am Händ­ler­tisch der ZDF-Erfolgs­sen­dung „Bares für Rares“. Der selbst ernannte »Antik­jä­ger« hat sich schon in jun­gen Jah­ren für Anti­kes und Kunst begeis­tert und seine Lei­den­schaft zum Beruf gemacht. In die­sem Buch erzählt er nicht nur von sei­nem per­sön­li­chen Wer­de­gang und unge­wöhn­li­chen Ent­de­ckun­gen bei der „Schatz­su­che“ auf Floh­märk­ten, Mes­sen und in Nach­läs­sen, son­dern gibt wert­volle Tipps und Tricks für die Bewer­tung und den An- und Ver­kauf von Rari­tä­ten und kurio­sen Ein­zel­stü­cken.

Wolfgang-Hilbig-Lesung mit Corinna Harfouch auf Burg Ranis
Jun 9 um 20:00

Corinna Har­fouch liest Wolf­gang Hil­bigs »Mono­log aus eini­gen Tagen mei­nes Lebens«

Musi­ka­li­sche Beglei­tung: Felix Kroll

 

Wolf­gang Hil­big war eine lite­ra­ri­sche Aus­nah­me­erschei­nung. Im thü­rin­gi­schen Meu­sel­witz gebo­ren und in einer Berg­ar­bei­ter­fa­mi­lie auf­ge­wach­sen, hätte ihn die DDR als Arbei­ter­schrift­stel­ler ehren kön­nen. Statt­des­sen wurde er ver­femt und igno­riert. Sei­nen spä­te­ren Erfolg konnte das nicht ver­hin­dern. Hil­bigs Texte bestechen durch ihre Prä­zi­sion und sprach­li­che Schön­heit. Uwe Kolbe schrieb über Hil­big: er „war Arbei­ter von Her­kunft, Wesen und Stolz, Dich­ter von Beru­fung und Stolz sowie als Dich­ter Auto­di­dakt und auch dar­auf stolz. Und all das ist er unter dem Namen und Deck­man­tel eines erfolg­rei­chen Schrift­stel­lers bis zum Schluss geblie­ben.“

Corinna Har­fouch liebt Hil­bigs Texte und trägt sie mit jener Inten­si­tät und Prä­senz vor, die sie zu einer außer­ge­wöhn­li­chen Schau­spie­le­rin unse­rer Zeit machen. Corinna Har­fouch wurde in Suhl gebo­ren. Für ihre Rolle in dem Thea­ter­stück »Des Teu­fels Gene­ral« wurde sie 1997 zur »Schau­spie­le­rin des Jah­res« ernannt. Zu ihren Kino­er­fol­gen gehö­ren die Filme „Der Unter­gang“, „Ele­men­tar­teil­chen“ oder „Fack ju Göhte“. Musi­ka­lisch wird Corinna Har­fouch an die­sem Abend von Felix Kroll beglei­tet.

Jun
17
Mo
Lesung mit Titus Müller in Meiningen
Jun 17 um 19:30

Titus Mül­ler: Der Tag X

 

Der große Roman über den Auf­stand am 17. Juni 1953, als 24 Stun­den alles mög­lich schien.

Das Leben der Gym­na­si­as­tin Nelly Find­ei­sen wird mit jedem Tag kom­pli­zier­ter. Es reicht nicht, dass sie ihren Vater, der vor sie­ben Jah­ren nach Russ­land abkom­man­diert wurde, nie mehr sieht, auch ihre Mut­ter wird ihr zuse­hends frem­der. Hinzu kommt ihr Enga­ge­ment in einer kirch­li­chen Jugend­or­ga­ni­sa­tion, was im Früh­jahr 1953 zum Raus­wurf aus der Schule führt. Trost könnte sie bei dem jun­gen Uhr­ma­cher Wolf Uhlitz fin­den, der sich in sie ver­liebt hat. Er will ihr hel­fen, legt sich dafür sogar mit sei­nem Vater an, ent­wen­det staat­li­che Doku­mente und lan­det im Gefäng­nis. Was Wolf nur vage ahnt: Die junge Nelly steht in einer geheim­nis­vol­len Ver­bin­dung mit einem rus­si­schen Spion namens Ilja, der sie mit Nach­rich­ten über ihren ver­schlepp­ten Vater ver­sorgt und den Aus­tausch von Brie­fen mit ihm ver­mit­telt. Wie Wolf träumt auch Ilja von einem Leben mit Nelly – aber als sich in Ber­lin und Halle die Unzu­frie­den­heit mit dem Regime in Mas­sen­de­mons­tra­tio­nen ent­lädt, hängt ihrer aller Leben an sei­de­nen Fäden.

Titus Mül­ler erzählt ein­dring­lich und packend vom Leben der Auf­be­geh­ren­den und ent­fal­tet authen­tisch und detail­ge­nau das Pan­orama eines Auf­stan­des, der bei­spiel­haft wurde.

Jun
19
Mi
Lesung mit Joe Bausch in Greiz
Jun 19 um 19:00 – 20:00

»Gangsterblues« von Joe Bausch – Harte Geschichten

 

 

Sie sind Mör­der, Dea­ler, noto­ri­sche Betrü­ger, Ver­ge­wal­ti­ger oder haben schwere Raub­über­fälle began­gen. Und sie alle wur­den zu hohen Haft­stra­fen ver­ur­teilt. Im Knast haben sie viel Zeit, um sich mit ihren Taten aus­ein­an­der­zu­set­zen – und irgend­wann wol­len sie reden: der psy­cho­pa­thi­sche Seri­en­mör­der über eine eis­kalte Ent­füh­rung, die bei­den Halb­brü­der über einen fast per­fek­ten Mord, oder der Ret­tungs­sa­ni­tä­ter über den Zufall, der ihn zum Ver­bre­cher machte – mit ver­hee­ren­den Fol­gen. Sie alle ver­trauen sich Joe Bausch an und las­sen ihn tief in den Abgrund ihrer Seele bli­cken. Die bes­ten die­ser Geschich­ten hat er hier auf­ge­schrie­ben. Wahre Geschich­ten, die unter die Haut gehen. Joe Bausch, Jahr­gang 1953, arbei­tet als Regie­rungs­me­di­zi­nal­di­rek­tor in der Jus­tiz­voll­zugs­an­stalt Werl und ist bekannt als Rechts­me­di­zi­ner Dr. Joseph Roth im Köl­ner Tat­ort. Sie sind herz­lich ein­ge­la­den! Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Lan­des­zen­trale für poli­ti­sche Bil­dung Thü­rin­gens.

LEA – Lesebühne Erfurter Autoren
Jun 19 um 19:30

LEA – Lese­bühne Erfur­ter Autoren

Das erste Mal auf einer Bühne ste­hen. Das erste Mal sei­nen Text und sich sel­ber prä­sen­tie­ren. Das Publi­kum war­tet gespannt. Ein­at­men, aus­at­men. Das erste Wort erklingt … Die offene Lese­bühne LEA – Lese­bühne Erfur­ter Autoren eröff­net Schrei­ben­den die Mög­lich­keit, ihre Texte öffent­lich vor­zu­tra­gen. Zehn Minu­ten auf der Bühne sind jedem und jeder gege­ben, die es zu fül­len gilt. Die Vor­tra­gen­den kön­nen die Text­art frei wäh­len, alles ist erlaubt und erwünscht. Unter­stützt wer­den sie von einem ein­ge­la­de­nen Autor und einem Musik-Act.

Alle, die sich auf die Bühne trauen und lesen möch­ten, mel­den sich bitte bei a.budzier@highslammer.de an.

LEA ist ein Gemein­schafts­pro­jekt des HIGHSLAMMER e.V. und der Lite­ra­ri­schen Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V. Mit der freund­li­chen Unter­stüt­zung der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei und der Erfur­ter Herbst­lese.

Links: www.highslammer.de, www.heft-online.de

Lesung mit Joachim Radkau in Rudolstadt
Jun 19 um 19:30

Geschichte der Zukunft. Pro­gno­sen, Visio­nen, Irrun­gen in Deutsch­land
von 1945 bis heute – Lesung mit Joa­chim Rad­kau.

 

Ob Bil­dungs­ka­ta­stro­phe, Wald­ster­ben, Atom­kraft oder Ener­gie­wende – Joa­chim Rad­kau, eme­ri­tier­ter Pro­fes­sor für Neuere Geschichte an der Uni­ver­si­tät Bie­le­feld, durch­pflügt die Zukunfts­hoff­nun­gen der jüngs­ten Geschichte hei­ter, über­ra­schungs­reich und kunst­fer­tig. Hoff­nun­gen und Ängste, Pro­gno­sen und Visio­nen, fatale Irr­tü­mer und uner­war­tete Wen­dun­gen: Im Rück­blick staunt man, wie sicher wir zu wis­sen glau­ben, was auf uns zukommt. Ein unge­wöhn­li­cher Blick auf die deut­sche Geschichte von einem der ori­gi­nells­ten His­to­ri­ker unse­rer Tage.

In der Reihe »Das poli­ti­sche Buch im Gespräch«.

Jun
21
Fr
Lesung mit Gregor Gysi in der Viba-Nougat-Welt Schmalkalden
Jun 21 um 19:00

»Ein Leben ist zuwe­nig« – Lesung mit Gre­gor Gysi

 

Kaum ein deut­scher Poli­ti­ker wurde so geschmäht, kaum einer schlug sich so erfolg­reich durchs Gestrüpp der Anfein­dun­gen – hin zu einer aner­kann­ten Pro­mi­nenz: In sei­ner Auto­bio­gra­phie erzählt Gre­gor Gysi inter­es­sante Geschich­ten aus den Span­nungs­fel­dern sei­nes Lebens.

Jun
26
Mi
Lesung mit David Ranan in Erfurt
Jun 26 um 19:00

Mus­li­mi­scher Anti­se­mi­tis­mus. Eine Gefahr für den gesell­schaft­li­chen Frie­den in Deutsch­land? – Lesung mit David Ranan.

In der Reihe »Das poli­ti­sche Buch im Gespräch«.

Jun
27
Do
Lesung mit Sandra Roth in Weimar
Jun 27 um 19:00

Lotta Schul­tüte. Mit dem Roll­stuhl ins Klas­sen­zim­mer – Lesung mit San­dra Roth.

Jun
30
So
22. »Limlingeröder Diskurse« in der Dichterstätte »Sarah Kirsch« Limlingerode
Jun 30 um 10:00

Ab 10.00 Uhr bis in den Nach­mit­tag mit Wan­de­rung auf dem »Grü­nen Junipfad«.

Aus­führ­li­che Anga­ben zu den Dis­kur­sen wer­den recht­zei­tig ver­öf­fent­licht.

Jul
5
Fr
Stormtage 2019 im Literaturmuseum »Theodor Storm« in Heiligenstadt
Jul 5 – Jul 7 ganztägig

Die Storm­tage fin­den wie gewohnt am ers­ten Juli-Wochen­ende statt, vom 5.7. – 7.7.2019.

Ein aus­führ­li­ches Pro­gramm wird noch ver­schickt. Sie dür­fen sich aber bereits freuen auf inter­es­sante Vor­träge von Prof. Dr. Dr. h.c. Irm­gard Roeb­ling, Prof. Dr. Chris­tian Bege­mann, Dr. Klara Schubenz, Dr. Chris­tian Neu­mann und Dr. Valé­rie Leyh.

Ebenso wer­den die 22. Storm-Blät­ter 2019 vor­ge­stellt und eine Aus­stel­lung der Wie­ner Illus­tra­to­rin Julie Völk eröff­net, die u. a. im Insel-Ver­lag Storms Dop­pel­gän­ger illus­triert hat.

Aug
18
So
Lesung mit Florian Werner in Pößneck
Aug 18 um 15:00

Lesung mit Flo­rian Wer­ner (Ber­lin) aus sei­nem Buch „Schne­cken. Ein Por­trait.“

Musik: Oli­ver Räu­melt (Wei­mar), Akkor­deon

 

Ihr Gehäuse wird für seine Spi­ral­form bewun­dert, ihre krie­chende Fort­be­we­gungs­weise ver­lacht, ihr schlei­mi­ger Kör­per als wider­wär­tig emp­fun­den, aber den­noch mit Genuss und Knob­lauch­but­ter ver­speist. Unser Ver­hält­nis zur Schne­cke ist höchst wider­sprüch­lich. Höchste Zeit, sich die­sem schil­lern­den Tier mit der gebo­te­nen Behut­sam­keit anzu­nä­hern. Flo­rian Wer­ner macht sich auf die kul­tur­ge­schicht­li­che Spur der Schne­cke, besucht die World Snail Racing Com­pe­ti­tion in Eng­land, eine Bio-Schne­cken­farm in Frank­reich und klärt auf über die Vir­tuo­si­tät des Schne­cken­sex. Und es zeigt sich: In unse­rer von ziel­lo­ser Hek­tik und rast­lo­ser Geschäf­tig­keit gepräg­ten Moderne hat die Schne­cke mit ihrer ruhi­gen Beharr­lich­keit gar das Zeug zum Sehn­sucht­stier.

Flo­rian Wer­ner, 1971 gebo­ren, ist pro­mo­vier­ter Lite­ra­tur­wis­sen­schaft­ler, schreibt erzäh­lende Sach­bü­cher und Prosa und arbei­tet für den Hör­funk. Sein Buch »Die Kuh. Leben, Werk und Wir­kung« (2009) wurde von der Zeit­schrift Bild der Wis­sen­schaft zum ›Wis­sen­schafts­buch des Jah­res‹ gewählt und mit dem Lite­ra­tur­preis Umwelt des Lan­des Bran­den­burg aus­ge­zeich­net.

Oli­ver Räu­melt (Akkor­deon) absol­vierte seine Aus­bil­dung an den Musik­hoch­schu­len Tros­sin­gen und Wei­mar; nach dem Stu­dium folgte ein län­ge­rer Auf­ent­halt in Bra­si­lien. Kon­zerte führ­ten ihn u.a. nach Ungarn, Spa­nien, Frank­reich, Öster­reich, Weiß­russ­land, Russ­land, Kanada und in die USA. Er lei­tet die For­ma­tion „Celina Tango“ und spielt seit 2011 mit „Christa Plat­zer & Band“.

Aug
20
Di
Präsentation des neuen Goethe-Jahrbuchs der Goethe-Gesellschaft in Weimar
Aug 20 um 18:00

»›Mich hat er durch mein Leben beglei­tet‹ – Käthe Koll­witz und Goe­the« – Prä­sen­ta­tion des neuen Goe­the-Jahr­buchs der Goe­the-Gesell­schaft mit Prof. Dr. Wolf­gang Hol­ler (Wei­mar).

Im Anschluss Gesel­lig­keit bei einem Glas Wein.

Aug
25
So
Lesung mit Nancy Hünger und Christine Hansmann in Neustadt/Orla
Aug 25 um 16:00

Lesung mit Nancy Hün­ger und Chris­tine Hans­mann: „Der Gar­ten im Gedicht“

Musik: Klaus Wege­ner, Klarinette/Saxophon

 

Hast du einen Gar­ten und eine Biblio­thek, dann hast du alles, was du brauchst.« (Cicero)

Zu allen Zei­ten haben Gär­ten Male­rIn­nen und Dich­te­rIn­nen inspi­riert. Aus­ge­hend von ein­zel­nen Blu­men, wei­tet sich der Blick in das Leben der Gär­ten. Prä­sen­tiert wer­den aus­ge­wählte Gedichte von Johann Wolf­gang von Goe­the bis in unsere Gegen­wart, besinn­lich oder humor­voll – Poe­sie pur!

Der bekannte Jenaer Musi­ker Klaus Wege­ner setzt mit Saxo­phon und Kla­ri­nette musi­ka­li­sche Akzente.

Sep
22
So
Lesung mit Annette Seemann im Schlosspark Hummelshain
Sep 22 um 15:00

Vortrag/Lesung mit Annette See­mann (Wei­mar): „His­to­ri­sche Gär­ten: Thü­rin­ger Klein­ode zwi­schen Zierde und Nut­zen“

Annette See­mann, gebo­ren in Frankfurt/Main, stu­dierte Ger­ma­nis­tik und Roma­nis­tik in Frank­furt und Poi­tiers und pro­mo­vierte 1986. Seit 1999 arbei­tet sie als Buch­au­torin und Über­set­ze­rin; bis 2001 war sie freie Mit­ar­bei­te­rin des FAZ-Maga­zins. Nach der Über­sied­lung nach Wei­mar 2002 initi­ierte sie meh­rere päd­ago­gi­sche Pro­jekte für Kin­der und Jugend­li­che, dar­un­ter das 2014 mit dem Thü­rin­ger Kul­tur­preis aus­ge­zeich­nete Pro­jekt „Wei­ma­rer Kin­der­bi­bel.“ Annette See­mann ver­fasste zahl­rei­che kul­tur­ge­schicht­li­che und bio­gra­phi­sche Mono­gra­phien und ist Mit­glied des deut­schen PEN.

Sep
26
Do
Ein Abend mit Anne Kies, Steffen Mensching und dem iranischen Schriftsteller Ali Abdollahi im Schillerhaus Rudolstadt
Sep 26 um 19:30

Dich­ten ist ein Über­mut“ – 200 Jahre „West-öst­li­cher Divan“ zwi­schen Klas­sik und Gegen­wart

Ein Abend mit Anne Kies, Stef­fen Men­sching und dem ira­ni­schen Schrift­stel­ler Ali Abdol­lahi

 

Vor 200 Jah­ren erschien Johann Wolf­gang von Goe­thes Gedicht­samm­lung „West-öst­li­cher Divan“ als Ergeb­nis sei­ner Beschäf­ti­gung mit den Gedich­ten des per­si­schen Dich­ters Hafis. Ein hoher Anteil der Gedichte geht auf Goe­thes Brief­wech­sel mit Mari­anne von Wil­le­mer zurück, von der auch einige Gedichte des Divan stam­men. Anne Kies und Stef­fen Men­sching ver­lei­hen in ihrer Lesung den Gedich­ten Prä­senz, und der in Iran lebende Dich­ter, Über­set­zer und Kul­tur­ver­mitt­ler Ali Abdol­lahi zeigt mit sei­ner eige­nen Dich­tung und im Gespräch, wie leben­dig und span­nend die aktu­elle ira­ni­sche Lite­ra­tur­szene ist.

 

Eine Ver­an­stal­tung des Thü­rin­ger Lite­ra­tur­ra­tes e.V. in Zusam­men­ar­beit mit dem Schil­ler­haus Rudol­stadt. Die Ver­an­stal­tung fin­det im Rah­men der Reihe »Ori­ent und Okzi­dent sind nicht mehr zu tren­nen – 200 Jahre West-öst­li­cher Divan« statt. Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung durch die Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thü­rin­gen und der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei.

Sep
28
Sa
Lesung mit Andreas Lehmann und Nadja Klinger in Zella-Mehlis
Sep 28 um 19:30

Lesung mit Andreas Leh­mann und Nadja Klin­ger – »Hin­ter­her ist man immer schlauer! «

 

Andreas Leh­mann (MAGA­ZIN-Chef­re­dak­teur)  und Nadja Klin­ger (Redak­teu­rin) lesen große MAGA­ZIN-Geschich­ten, Klein­ge­druck­tes, Kon­takt­an­zei­gen und eigen­ar­tige Nach­rich­ten an die Redak­tion.

Okt
22
Di
Lesung mit Andreas Altmann in Jena
Okt 22 um 19:30

Die Gunst des Augen­blicks – Andreas Alt­mann (Ber­lin)
Lyrik der Gegen­wart

Mode­ra­tion: Hel­mut Hühn und Mar­tin Straub

Eine Ver­an­stal­tung der Uni­ver­si­tät Jena mit der freund­li­chen Unter­stüt­zung der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei und der Lite­ra­ri­schen Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V.

Nov
4
Mo
Lesung mit Marcel Beyer in Jena
Nov 4 um 19:30

Die Gunst des Augen­blicks – Mar­cel Beyer (Dres­den)

Lyrik der Gegen­wart – Thü­rin­ger Lesun­gen und Werk­statt­ge­sprä­che

Mode­ra­tion: Nancy Hün­ger und Dirk von Peters­dorff

 

Pro­jekt­trä­ge­rin: Lite­ra­ri­sche Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V.
Koope­ra­ti­ons­part­ner: For­schungs­stelle Euro­päi­sche Roman­tik und Schil­lers Gar­ten­haus der FSU Jena, Lese-Zei­chen e.V.
För­de­rer: Fried­rich-Schil­ler-Uni­ver­si­tät Jena, Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thü­rin­gen.

Nov
6
Mi
Lesung mit Marcel Beyer in Erfurt
Nov 6 um 19:30

Die Gunst des Augen­blicks – Mar­cel Beyer (Dres­den)

Lyrik der Gegen­wart – Thü­rin­ger Lesun­gen und Werk­statt­ge­sprä­che

Mode­ra­tion: Guido Naschert.

 

Pro­jekt­trä­ge­rin: Lite­ra­ri­sche Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V.
Koope­ra­ti­ons­part­ner: Erfur­ter Herbst­lese e.V., For­schungs­stelle Euro­päi­sche Roman­tik und Schil­lers Gar­ten­haus der FSU Jena, Lese-Zei­chen e.V.
För­de­rer: Fried­rich-Schil­ler-Uni­ver­si­tät Jena, Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thü­rin­gen.

Nov
8
Fr
XVIII. Weimarer Lyriknacht – Lyrik und Jazz
Nov 8 um 20:00

Lyrik und Jazz
XVIII. Wei­ma­rer Lyrik­nacht

Mit Sebas­tian Unger und ande­ren Autoren und Autorin­nen sowie einer Jazz­for­ma­tion.

Es mode­riert Nancy Hün­ger.

 

Die Wei­ma­rer Lyrik­nacht ist eine gemein­same Ver­an­stal­tung der Lite­ra­ri­schen Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V., des Lese-Zei­chen e.V., der Stadt Wei­mar und der Jazz­meile Thü­rin­gen mit der freund­li­chen Unter­stüt­zung der Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thü­rin­gen.

Nov
14
Do
Lese-Konzert mit Sebastian Fizek in Erfurt
Nov 14 um 20:00

SEBASTIAN FITZEK LIVE IN CONCERT

Sebas­tian Fit­zek bringt zusam­men mit sei­nem neuen Thril­ler den pas­sen­den Sound­track gleich mit. Die elek­tro­ni­sche Live­band »Buf­fer Under­run« und ein klas­si­sches Ensem­ble sor­gen für ein Klang­wun­der mit wabern­den Bäs­sen, ver­zerr­ten Syn­the­si­zern, gro­ßem Flü­gel und
ele­gan­ten Streich­in­stru­men­ten. Fit­zeks »Lesung 3.0« – ein unver­gess­li­ches Erleb­nis.

Nov
20
Mi
Lesung mit Jörg Albrecht in Erfurt
Nov 20 um 19:30

Die Gunst des Augen­blicks – Jörg Albrecht­Ly­rik der Gegen­wart –

Thü­rin­ger Lesun­gen und Werk­statt­ge­sprä­che

 

Mode­ra­tion: Guido Naschert.

 

Pro­jekt­trä­ge­rin: Lite­ra­ri­sche Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V.
Koope­ra­ti­ons­part­ner: Erfur­ter Herbst­lese e.V., For­schungs­stelle Euro­päi­sche Roman­tik und Schil­lers Gar­ten­haus der FSU Jena, Lese-Zei­chen e.V.
För­de­rer: Fried­rich-Schil­ler-Uni­ver­si­tät Jena, Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thü­rin­gen.

Dez
3
Di
Lesung und Gespräch mit Thomas Stangl in Jena
Dez 3 um 19:30

Die Gunst des Augen­blicks – Tho­mas Stangl (Wien)

Prosa der Gegen­wart – Thü­rin­ger Lesun­gen und Werk­statt­ge­sprä­che

Mode­ra­tion: Dr. Boris Hoge-Ben­te­ler (FSU Jena)

 

Eine Ver­an­stal­tung der Uni­ver­si­tät Jena mit der freund­li­chen Unter­stüt­zung der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei und der Lite­ra­ri­schen Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V.

Dez
7
Sa
Lesung zum Kochberger Nikolaus-Markt mit Bernd Lange
Dez 7 um 15:15

Geschich­ten von Sankt Niko­laus aus Myra – Lesung für Jung und Alt mit Bernd Lange

Lesung zum Kochberger Nikolaus-Markt mit Bernd Lange
Dez 7 um 16:30

»Die hei­li­gen drei Könige aus dem Mor­gen­land« und »Die drei dunk­len Könige« – Lesung im Thea­ter mit Bernd Lange.

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