Kalender

Ausstellungen

Feb
14
Fr
ganztägig Ausstellung »Nietzsche komponier...
Ausstellung »Nietzsche komponier...
Feb 14 – Jun 14 ganztägig
Nietz­sche kom­po­niert. Noten­ma­nu­skripte aus dem Nach­lass – Eine Son­der­aus­stel­lung im Rah­men von »Nietz­sche Super­star. Ein Par­cours der Moderne«   Musik beglei­tete Nietz­sche sein Leben lang. Sie war ihm, der seit frü­her Jugend Kla­vier spielte und[...]
Mrz
7
Sa
ganztägig Ausstellung »Ein zweischneidiges...
Ausstellung »Ein zweischneidiges...
Mrz 7 – Jun 4 ganztägig
Ausstellung »Ein zweischneidiges Schwert. Radjo Monk: Graphiken, Typoskripte, Buchkunst, gemischte Medien« in der Stadtbücherei Weimar @ Stadtbücherei Weimar
Aus­stel­lung »Ein zwei­schnei­di­ges Schwert. Radjo Monk: Gra­phi­ken, Typoskripte, Buch­kunst, gemischte Medien« in Wei­mar   Öff­nungs­zei­ten Diens­tag – Frei­tag 10 – 19 Uhr Sams­tag 10 – 13 Uhr Mon­tag geschlos­sen Aus­stel­lungs­dauer 07.03.2020 bis 04.06.2020
Mrz
14
Sa
ganztägig Ausstellung »<span class="caps">...
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Mrz 14 – Mai 24 ganztägig
Ausstellung »EDITION AUGENWEIDE. Jörg Kowalski & Ulrich Tarlatt« im Romantikerhaus Jena @ Literaturmuseum Romantikerhaus Jena
EDITION AUGENWEIDE. Jörg Kow­al­ski & Ulrich Tar­latt 30 Jahre Künst­ler­buch Alma­nach COMMON SENSE 1989–2018   Gemein­sam mit dem Lyri­ker Jörg Kow­al­ski (Halle) grün­det der Maler und Gra­fi­ker Ulrich Tar­latt (Bern­burg) 1987 die edi­tion augen­weide, einen[...]
Apr
3
Fr
ganztägig <span class="dquo">»</span>Oh ei...
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Apr 3 – Sep 1 ganztägig
Oh ein Gott ist der Mensch, wenn er träumt – Aus­stel­lung zum 250. Geburts­tag Höl­der­lins   Bil­der von HAP Gries­ha­ber, Peter Zaum­seil, Die­ter M. Wei­den­bach, Harald Rei­ner Gratz, Mar­kus Val­lazza, Wolf Bertram Becker…
Dez
31
Di
ganztägig Dummy
Dummy
Dez 31 2030 – Dez 30 2044 ganztägig
 
Mrz
12
Do
Bitte beachten! – Aktueller Hinweis zu allen öffentlichen Veranstaltungen in Thüringen
Mrz 12 – Apr 12 ganztägig

Alle öffentlichen Veranstaltungen sind bis auf weiteres abgesagt. Wir dokumentieren dennoch die geplanten Veranstaltungen. Wir bitten Sie, sich zu gegebener Zeit darüber zu informieren, ob angezeigte Veranstaltungen wieder oder zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden.

Apr
6
Mo
Sebastian ist krank – Lesebühne in Jena
Apr 6 um 20:00

Jenas junge, beste und ein­zige monat­li­che Lese­bühne mit Linn Ditt­ner, Fried­rich Herr­mann, Steve Kußin und Flem­ming Witt.

Ein­mal im Monat sprin­gen die drei Stage-Autoren Fried­rich Herr­mann, Linn Ditt­ner, Flem­ming Witt  und Steve Kußin auf Jenas Büh­nen und begeis­tern mit Team­tex­ten, Slam Poe­try, Kurz­ge­schich­ten, Inter­views und Lite­ra­tur­ex­pe­ri­men­ten.

Die Lese­show wird ergänzt durch wech­selnde Gast­au­toren aus ganz Deutsch­land und den prä­le­gen­därs­ten Musizi aus Thü­rin­gen.

Apr
16
Do
Buchvorstellung mit Michael Jeismann auf Schloss Friedenstein in Gotha
Apr 16 um 17:15

»Die Frei­heit der Liebe. Paare zwi­schen zwei Kul­tu­ren. Eine Welt­ge­schichte bis heute«

Buch­vor­stel­lung mit Apl. Prof. Dr. Michael Jeis­mann (Ber­lin).

Ein Paar, in dem sich zwei Kul­tu­ren ver­bin­den, sorgt für Unruhe. Diese Erfah­rung kennt das Gil­ga­mesch-Epos genauso wie die Eras­mus-Pär­chen, die sich beim Aus­lands­stu­dium fin­den. Michael Jeis­mann hat die erste Kul­tur­ge­schichte jener Paare geschrie­ben, die sich über Gren­zen hin­weg gefun­den haben. Die Angst, eine fremde Kul­tur könnte die eigene Iden­ti­tät schwä­chen, ist so groß wie das Begeh­ren, das Leben um Neues zu berei­chern. Michael Jeis­mann rückt die legen­däre Köni­gin von Saba und König Salomo in eine Linie mit der Eng­län­de­rin Ruth Khama und Seretse Khama, dem spä­te­ren Prä­si­den­ten von Bots­wana, die 1950 den ers­ten glo­ba­len Pro­test gegen Ras­sen­dis­kri­mi­nie­rung aus­lös­ten. Die inter­kul­tu­rel­len Paare zwi­schen Ver­bot und Tole­ranz: Viele wer­den sich in die­sem Buch wie­der­fin­den.

Ver­an­stal­ter: Freun­des­ge­sell­schaft der For­schungs­bi­blio­thek Gotha in Koope­ra­tion mit der Lan­des­zen­trale für Poli­ti­sche Bil­dung Thü­rin­gen.

Apr
17
Fr
Literatursalon des Südthüringer Literaturvereins in Suhl
Apr 17 um 18:00

Offe­nes Podium für (eigene) Lite­ra­tur. Autorin­nen und Autoren sind herz­lich will­kom­men, um mit erfah­re­nen Schrift­stel­lern des Süd­thü­rin­ger Lite­ra­tur­ver­eins ins Gespräch zu kom­men.

Apr
20
Mo
»JuLe-Treff im Leseladen« in Weimar
Apr 20 um 16:00

Junge Leser ab 12 Jah­ren tref­fen sich in der Ecker­mann-Buch­hand­lung!

Du bist zwi­schen 12–16 Jah­ren und liest gern?
Du bist neu­gie­rig auf aktu­elle Titel?
Du hast Lust, auch ande­ren einen Buch­tipp zu geben?
Dann bist Du bei uns als Testleser/in rich­tig!

Wir tref­fen uns ein­mal monat­lich zum Reden, Raten, Bewer­ten und Emp­feh­len. Auf uns war­tet ein Jahr vol­ler Lese­aben­teuer! Wir freuen uns auf Dich!

Sabine Arndt, Biblio­the­ka­rin
Johan­nes Stein­hö­fel und das Team der Ecker­mann-Buch­hand­lung
Sig­run Lüdde und die Lite­ra­ri­sche Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V.

Diskussionsabend »Was ist uns wichtig?« – Krieg: Verfolgung, Armut – wem sollte Asyl gewährt werden und wem nicht?« im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Apr 20 um 19:00

Thema 1: Krieg: Ver­fol­gung, Armut – wem sollte Asyl gewährt wer­den und wem nicht?

 

Das Kul­tur: Haus Dacheröden ver­steht sich als ein Ort der leben­di­gen Debatte und des Aus­tauschs, an dem sich alle betei­li­gen kön­nen und sol­len. Wir möch­ten aktu­elle, auch strit­tige The­men auf­grei­fen und sie in einer Atmo­sphäre des gegen­sei­ti­gen Respek­tes und im Bemü­hen um Sach­lich­keit dis­ku­tie­ren. Keine leichte Auf­gabe in einer Zeit, in der nicht wenige mei­nen, gar nicht mehr mit­ein­an­der reden zu kön­nen oder prin­zi­pi­ell nicht gehört zu wer­den.

Wie geru­fen kam uns da der Vor­schlag von Daniel Pri­vi­tera, im Kul­tur: Haus Dacheröden an drei auf­ein­an­der­fol­gen­den Tagen unter dem Titel „Was ist uns wich­tig?“ ein neues inter­ak­ti­ves Dis­kus­si­ons­for­mat aus­zu­pro­bie­ren. Die stu­den­ti­sche Gruppe um Daniel Pri­vi­tera hat das Kon­zept dazu aus Har­vard mit­ge­bracht und bereits in meh­re­ren deut­schen Städ­ten erfolg­reich umge­setzt.

Ziel sind offene Dis­kus­si­ons­abende zu wich­ti­gen gesell­schaft­li­chen Fra­gen, die im bes­ten Fall Men­schen aus unter­schied­li­chen Lebens­wel­ten wie­der zusam­men­brin­gen, damit sie gemein­sam kon­struk­tiv über grund­sätz­li­che Fra­gen des Zusam­men­le­bens dis­ku­tie­ren. Das Beson­dere dabei: kein fron­ta­ler Vor­trag, kein abge­ho­be­nes Podium – alle, die im Raum sind, dis­ku­tie­ren mit. Und wir hof­fen: Sie auch!

Was ist uns wich­tig?“ rich­tet sich an Jugend­li­che und Erwach­sene glei­cher­ma­ßen. Das Ver­an­stal­tungs­for­mat ist so aus­ge­legt, dass kei­ner­lei Vor­kennt­nisse nötig sind, um mit­ma­chen zu kön­nen. Die Unter­neh­me­rin und die Arbeits­lose, der Stu­dent und der Rent­ner: ein bun­ter Mix an Men­schen hat bis­her an den Dis­kus­si­ons­run­den teil­ge­nom­men, und so soll es auch in Erfurt sein. Der Mode­ra­tor Daniel Pri­vi­tera sorgt dabei dafür, dass der rote Dis­kus­si­ons­fa­den nicht ver­lo­ren geht.

 

Der Ein­tritt ist frei, und wir haben uns zusam­men mit Daniel Pri­vi­tera fol­gende The­men gesetzt für die Tage 20. bis 22. April 2020 im Kul­tur: Haus Dacheröden:

 

20. April, 19 Uhr

Thema 1: Krieg: Ver­fol­gung, Armut – wem sollte Asyl gewährt wer­den und wem nicht?

Kaum ein Thema hat in den letz­ten Jah­ren die Gemü­ter in Deutsch­land so erhitzt wie die Asyl­po­li­tik. Viel zu sel­ten wird dabei sach­lich über die mora­li­schen Gründe für und gegen Asyl in unter­schied­li­chen Fäl­len gespro­chen – das wol­len wir mit Ihnen tun.

 

21. April, 19 Uhr

Thema 2: Leit­kul­tur oder Multi-Kulti – wie sollte das Zusam­men­le­ben in Deutsch­land aus­se­hen?

In Deutsch­land leben Men­schen aus vie­len ver­schie­de­nen Kul­tur­krei­sen. Das bie­tet Chan­cen, kann aber auch das Gemein­schafts­ge­fühl auf eine Probe stel­len. Wie sähe also das ideale täg­li­che Mit­ein­an­der aus?

 

22. April, 19 Uhr

Thema 3: Die vierte Gewalt –  wie soll­ten Medien berich­ten?

Medien spie­len in einer Demo­kra­tie eine zen­trale Rolle. In den letz­ten Jah­ren stan­den sie in Deutsch­land aber ver­mehrt in der Kri­tik: nicht neu­tral genug, nicht immer wahr­heits­ge­treu, so die Vor­würfe. Höchste Zeit also, dar­über nach­zu­den­ken: Wie soll­ten Medien eigent­lich berich­ten?

 

Wenn Sie mit­dis­ku­tie­ren möch­ten, dann mel­den Sie sich bitte bei Katha­rina Buck­litsch an (E‑Mail: bucklitsch@herbstlese.de).

Nähere Infor­ma­tio­nen zum Pro­jekt „Was ist uns wich­tig?“ fin­den Sie auf der Web­site von Daniel Pri­vi­tera und sei­nen Kol­le­gen: http://wasistunswichtig.de/

Philosophisches Gespräch in Erfurt
Apr 20 um 19:00

Kön­nen phi­lo­so­phi­sche Schrif­ten für uns, in unse­rem All­tag heute frucht­bar sein? Haben sol­che Texte etwas mit mir zu tun? Die Lek­türe klei­ner Texte gro­ßer Phi­lo­so­phen soll zu einem gemein­sa­men Gedan­ken­aus­tausch anre­gen.

Die phi­lo­so­phi­sche Prak­ti­ke­rin Diet­linde Schmal­fuß-Plicht lei­tet diese Zusam­men­künfte und bei ihr kön­nen sich alle Inter­es­sen­ten bis eine Woche vor dem Ter­min anmel­den: info@philosophie-milan.de.

Apr
21
Di
Lesung mit Wolfgang Benz in Erfurt
Apr 21 um 18:00

Wolf­gang Benz: The­re­si­en­stadt. Eine Geschichte von Täu­schung und Ver­nich­tung

 

Nir­gendwo kam der Zynis­mus der Natio­nal­so­zia­lis­ten deut­li­cher zum Aus­druck als in The­re­si­en­stadt. Die Welt­öf­fent­lich­keit und die zur Depor­ta­tion bestimm­ten Juden wur­den plan­mä­ßig über den Zweck der Ein­rich­tung getäuscht. Mit ihren Lügen über The­re­si­en­stadt sind die Natio­nal­so­zia­lis­ten nicht erfolg­los geblie­ben: Bis heute hält sich das Bild des pri­vi­le­gier­ten „Alters­ghetto“. Immer wie­der fin­det man in der Lite­ra­tur Hin­weise dar­auf, dass hier die Lebens­be­din­gun­gen bes­ser waren als in ande­ren Lagern, dass die Kin­der und Jugend­li­chen in den Genuss von Schul­bil­dung gekom­men seien, nir­gendwo fehlt der Ver­weis auf das kul­tu­relle Leben im Ghetto. Dies alles gab es, doch wird dabei ein ent­schei­den­der Teil der Wirk­lich­keit aus­ge­blen­det. Denn The­re­si­en­stadt war in das Pro­gramm der Ermor­dung der euro­päi­schen Juden ein­ge­bun­den und von Hun­ger, Elend und einer hohen Sterb­lich­keit geprägt. Das Ghetto war hoff­nungs­los über­füllt und immer wie­der gin­gen Trans­porte in die Ver­nich­tungs­la­ger im Osten. Ins­ge­samt wur­den 141 000 Juden, vor allem aus der Tsche­cho­slo­wa­kei, Deutsch­land und Öster­reich, nach The­re­si­en­stadt depor­tiert, nur 23 000 von ihnen über­leb­ten den Holo­caust. Wolf­gang Benz zeich­net ein Bild der Rea­li­tät zwi­schen Hoff­nung und Ver­nich­tung, zwi­schen Illu­sion und Unter­gang. Sein Buch ist der wich­tigste Bei­trag zu einer Gesamt­dar­stel­lung der Geschichte des Ghet­tos The­re­si­en­stadt seit dem Stan­dard­werk des tsche­chi­schen Zeit­zeu­gen Hans Gün­ther Adler aus den 1950er Jah­ren. Die Frage nach dem Erbe von The­re­si­en­stadt und des­sen heu­ti­ger Bedeu­tung für die Erin­ne­rungs­kul­tur schließt den Band ab. Wolf­gang Benz, war von 1990 bis 2011 Lei­ter des renom­mier­ten Zen­trums für Anti­se­mi­tis­mus­for­schung (TU Ber­lin). Zahl­rei­che Ver­öf­fent­li­chun­gen zu den The­men Natio­nal­so­zia­lis­mus, Anti­se­mi­tis­mus und ver­glei­chen­der Vor­ur­teils­for­schung, u. a. „Was ist Anti­se­mi­tis­mus?“ (2005); „Nach dem Unter­gang. Die ers­ten Zeug­nisse der Shoah in Polen 1944–1947“ (2014); „Anti­se­mi­tis­mus in der DDR. Mani­fes­ta­tio­nen und Fol­gen des Feind­bil­des Israel“ (2018).

Vortrag von Prof. Dr. Klaus Manger im Goethe- und Schiller-Archiv Weimar
Apr 21 um 18:00

»Dog­ma­tis­mus und Kos­mo­po­li­tis­mus im klas­si­schen Wei­mar. Chris­toph Mar­tin Wie­lands ›Geschichte der Abde­ri­ten‹« – Vor­trag von Prof. Dr. Klaus Man­ger (Jena)

Diskussionsabend »Was ist uns wichtig?« – Leitkultur oder Multi-Kulti – wie sollte das Zusammenleben in Deutschland aussehen?« im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Apr 21 um 19:00

Thema 2: Leit­kul­tur oder Multi-Kulti – wie sollte das Zusam­men­le­ben in Deutsch­land aus­se­hen?

 

Das Kul­tur: Haus Dacheröden ver­steht sich als ein Ort der leben­di­gen Debatte und des Aus­tauschs, an dem sich alle betei­li­gen kön­nen und sol­len. Wir möch­ten aktu­elle, auch strit­tige The­men auf­grei­fen und sie in einer Atmo­sphäre des gegen­sei­ti­gen Respek­tes und im Bemü­hen um Sach­lich­keit dis­ku­tie­ren. Keine leichte Auf­gabe in einer Zeit, in der nicht wenige mei­nen, gar nicht mehr mit­ein­an­der reden zu kön­nen oder prin­zi­pi­ell nicht gehört zu wer­den.

Wie geru­fen kam uns da der Vor­schlag von Daniel Pri­vi­tera, im Kul­tur: Haus Dacheröden an drei auf­ein­an­der­fol­gen­den Tagen unter dem Titel „Was ist uns wich­tig?“ ein neues inter­ak­ti­ves Dis­kus­si­ons­for­mat aus­zu­pro­bie­ren. Die stu­den­ti­sche Gruppe um Daniel Pri­vi­tera hat das Kon­zept dazu aus Har­vard mit­ge­bracht und bereits in meh­re­ren deut­schen Städ­ten erfolg­reich umge­setzt.

Ziel sind offene Dis­kus­si­ons­abende zu wich­ti­gen gesell­schaft­li­chen Fra­gen, die im bes­ten Fall Men­schen aus unter­schied­li­chen Lebens­wel­ten wie­der zusam­men­brin­gen, damit sie gemein­sam kon­struk­tiv über grund­sätz­li­che Fra­gen des Zusam­men­le­bens dis­ku­tie­ren. Das Beson­dere dabei: kein fron­ta­ler Vor­trag, kein abge­ho­be­nes Podium – alle, die im Raum sind, dis­ku­tie­ren mit. Und wir hof­fen: Sie auch!

Was ist uns wich­tig?“ rich­tet sich an Jugend­li­che und Erwach­sene glei­cher­ma­ßen. Das Ver­an­stal­tungs­for­mat ist so aus­ge­legt, dass kei­ner­lei Vor­kennt­nisse nötig sind, um mit­ma­chen zu kön­nen. Die Unter­neh­me­rin und die Arbeits­lose, der Stu­dent und der Rent­ner: ein bun­ter Mix an Men­schen hat bis­her an den Dis­kus­si­ons­run­den teil­ge­nom­men, und so soll es auch in Erfurt sein. Der Mode­ra­tor Daniel Pri­vi­tera sorgt dabei dafür, dass der rote Dis­kus­si­ons­fa­den nicht ver­lo­ren geht.

 

Der Ein­tritt ist frei, und wir haben uns zusam­men mit Daniel Pri­vi­tera fol­gende The­men gesetzt für die Tage 20. bis 22. April 2020 im Kul­tur: Haus Dacheröden:

 

20. April, 19 Uhr

Thema 1: Krieg: Ver­fol­gung, Armut – wem sollte Asyl gewährt wer­den und wem nicht?

Kaum ein Thema hat in den letz­ten Jah­ren die Gemü­ter in Deutsch­land so erhitzt wie die Asyl­po­li­tik. Viel zu sel­ten wird dabei sach­lich über die mora­li­schen Gründe für und gegen Asyl in unter­schied­li­chen Fäl­len gespro­chen – das wol­len wir mit Ihnen tun.

 

21. April, 19 Uhr

Thema 2: Leit­kul­tur oder Multi-Kulti – wie sollte das Zusam­men­le­ben in Deutsch­land aus­se­hen?

In Deutsch­land leben Men­schen aus vie­len ver­schie­de­nen Kul­tur­krei­sen. Das bie­tet Chan­cen, kann aber auch das Gemein­schafts­ge­fühl auf eine Probe stel­len. Wie sähe also das ideale täg­li­che Mit­ein­an­der aus?

 

22. April, 19 Uhr

Thema 3: Die vierte Gewalt –  wie soll­ten Medien berich­ten?

Medien spie­len in einer Demo­kra­tie eine zen­trale Rolle. In den letz­ten Jah­ren stan­den sie in Deutsch­land aber ver­mehrt in der Kri­tik: nicht neu­tral genug, nicht immer wahr­heits­ge­treu, so die Vor­würfe. Höchste Zeit also, dar­über nach­zu­den­ken: Wie soll­ten Medien eigent­lich berich­ten?

 

Wenn Sie mit­dis­ku­tie­ren möch­ten, dann mel­den Sie sich bitte bei Katha­rina Buck­litsch an (E‑Mail: bucklitsch@herbstlese.de).

Nähere Infor­ma­tio­nen zum Pro­jekt „Was ist uns wich­tig?“ fin­den Sie auf der Web­site von Daniel Pri­vi­tera und sei­nen Kol­le­gen: http://wasistunswichtig.de/

Apr
22
Mi
Diskussionsabend »Was ist uns wichtig? – Die vierte Gewalt – wie sollten Medien berichten?« im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Apr 22 um 19:00

Thema 3: Die vierte Gewalt –  wie soll­ten Medien berich­ten?

 

Das Kul­tur: Haus Dacheröden ver­steht sich als ein Ort der leben­di­gen Debatte und des Aus­tauschs, an dem sich alle betei­li­gen kön­nen und sol­len. Wir möch­ten aktu­elle, auch strit­tige The­men auf­grei­fen und sie in einer Atmo­sphäre des gegen­sei­ti­gen Respek­tes und im Bemü­hen um Sach­lich­keit dis­ku­tie­ren. Keine leichte Auf­gabe in einer Zeit, in der nicht wenige mei­nen, gar nicht mehr mit­ein­an­der reden zu kön­nen oder prin­zi­pi­ell nicht gehört zu wer­den.

Wie geru­fen kam uns da der Vor­schlag von Daniel Pri­vi­tera, im Kul­tur: Haus Dacheröden an drei auf­ein­an­der­fol­gen­den Tagen unter dem Titel „Was ist uns wich­tig?“ ein neues inter­ak­ti­ves Dis­kus­si­ons­for­mat aus­zu­pro­bie­ren. Die stu­den­ti­sche Gruppe um Daniel Pri­vi­tera hat das Kon­zept dazu aus Har­vard mit­ge­bracht und bereits in meh­re­ren deut­schen Städ­ten erfolg­reich umge­setzt.

Ziel sind offene Dis­kus­si­ons­abende zu wich­ti­gen gesell­schaft­li­chen Fra­gen, die im bes­ten Fall Men­schen aus unter­schied­li­chen Lebens­wel­ten wie­der zusam­men­brin­gen, damit sie gemein­sam kon­struk­tiv über grund­sätz­li­che Fra­gen des Zusam­men­le­bens dis­ku­tie­ren. Das Beson­dere dabei: kein fron­ta­ler Vor­trag, kein abge­ho­be­nes Podium – alle, die im Raum sind, dis­ku­tie­ren mit. Und wir hof­fen: Sie auch!

Was ist uns wich­tig?“ rich­tet sich an Jugend­li­che und Erwach­sene glei­cher­ma­ßen. Das Ver­an­stal­tungs­for­mat ist so aus­ge­legt, dass kei­ner­lei Vor­kennt­nisse nötig sind, um mit­ma­chen zu kön­nen. Die Unter­neh­me­rin und die Arbeits­lose, der Stu­dent und der Rent­ner: ein bun­ter Mix an Men­schen hat bis­her an den Dis­kus­si­ons­run­den teil­ge­nom­men, und so soll es auch in Erfurt sein. Der Mode­ra­tor Daniel Pri­vi­tera sorgt dabei dafür, dass der rote Dis­kus­si­ons­fa­den nicht ver­lo­ren geht.

 

Der Ein­tritt ist frei, und wir haben uns zusam­men mit Daniel Pri­vi­tera fol­gende The­men gesetzt für die Tage 20. bis 22. April 2020 im Kul­tur: Haus Dacheröden:

 

20. April, 19 Uhr

Thema 1: Krieg: Ver­fol­gung, Armut – wem sollte Asyl gewährt wer­den und wem nicht?

Kaum ein Thema hat in den letz­ten Jah­ren die Gemü­ter in Deutsch­land so erhitzt wie die Asyl­po­li­tik. Viel zu sel­ten wird dabei sach­lich über die mora­li­schen Gründe für und gegen Asyl in unter­schied­li­chen Fäl­len gespro­chen – das wol­len wir mit Ihnen tun.

 

21. April, 19 Uhr

Thema 2: Leit­kul­tur oder Multi-Kulti – wie sollte das Zusam­men­le­ben in Deutsch­land aus­se­hen?

In Deutsch­land leben Men­schen aus vie­len ver­schie­de­nen Kul­tur­krei­sen. Das bie­tet Chan­cen, kann aber auch das Gemein­schafts­ge­fühl auf eine Probe stel­len. Wie sähe also das ideale täg­li­che Mit­ein­an­der aus?

 

22. April, 19 Uhr

Thema 3: Die vierte Gewalt –  wie soll­ten Medien berich­ten?

Medien spie­len in einer Demo­kra­tie eine zen­trale Rolle. In den letz­ten Jah­ren stan­den sie in Deutsch­land aber ver­mehrt in der Kri­tik: nicht neu­tral genug, nicht immer wahr­heits­ge­treu, so die Vor­würfe. Höchste Zeit also, dar­über nach­zu­den­ken: Wie soll­ten Medien eigent­lich berich­ten?

 

Wenn Sie mit­dis­ku­tie­ren möch­ten, dann mel­den Sie sich bitte bei Katha­rina Buck­litsch an (E‑Mail: bucklitsch@herbstlese.de).

Nähere Infor­ma­tio­nen zum Pro­jekt „Was ist uns wich­tig?“ fin­den Sie auf der Web­site von Daniel Pri­vi­tera und sei­nen Kol­le­gen: http://wasistunswichtig.de/

Lesung mit Wolfgang Benz in Arnstadt
Apr 22 um 19:00

Lesung mit Wolf­gang Benz: The­re­si­en­stadt. Eine Geschichte von Täu­schung und Ver­nich­tung

 

Nir­gendwo kam der Zynis­mus der Natio­nal­so­zia­lis­ten deut­li­cher zum Aus­druck als in The­re­si­en­stadt. Die Welt­öf­fent­lich­keit und die zur Depor­ta­tion bestimm­ten Juden wur­den plan­mä­ßig über den Zweck der Ein­rich­tung getäuscht. Mit ihren Lügen über The­re­si­en­stadt sind die Natio­nal­so­zia­lis­ten nicht erfolg­los geblie­ben: Bis heute hält sich das Bild des pri­vi­le­gier­ten „Alters­ghetto“. Immer wie­der fin­det man in der Lite­ra­tur Hin­weise dar­auf, dass hier die Lebens­be­din­gun­gen bes­ser waren als in ande­ren Lagern, dass die Kin­der und Jugend­li­chen in den Genuss von Schul­bil­dung gekom­men seien, nir­gendwo fehlt der Ver­weis auf das kul­tu­relle Leben im Ghetto. Dies alles gab es, doch wird dabei ein ent­schei­den­der Teil der Wirk­lich­keit aus­ge­blen­det. Denn The­re­si­en­stadt war in das Pro­gramm der Ermor­dung der euro­päi­schen Juden ein­ge­bun­den und von Hun­ger, Elend und einer hohen Sterb­lich­keit geprägt. Das Ghetto war hoff­nungs­los über­füllt und immer wie­der gin­gen Trans­porte in die Ver­nich­tungs­la­ger im Osten. Ins­ge­samt wur­den 141 000 Juden, vor allem aus der Tsche­cho­slo­wa­kei, Deutsch­land und Öster­reich, nach The­re­si­en­stadt depor­tiert, nur 23 000 von ihnen über­leb­ten den Holo­caust. Wolf­gang Benz zeich­net ein Bild der Rea­li­tät zwi­schen Hoff­nung und Ver­nich­tung, zwi­schen Illu­sion und Unter­gang. Sein Buch ist der wich­tigste Bei­trag zu einer Gesamt­dar­stel­lung der Geschichte des Ghet­tos The­re­si­en­stadt seit dem Stan­dard­werk des tsche­chi­schen Zeit­zeu­gen Hans Gün­ther Adler aus den 1950er Jah­ren. Die Frage nach dem Erbe von The­re­si­en­stadt und des­sen heu­ti­ger Bedeu­tung für die Erin­ne­rungs­kul­tur schließt den Band ab. Wolf­gang Benz, war von 1990 bis 2011 Lei­ter des renom­mier­ten Zen­trums für Anti­se­mi­tis­mus­for­schung (TU Ber­lin). Zahl­rei­che Ver­öf­fent­li­chun­gen zu den The­men Natio­nal­so­zia­lis­mus, Anti­se­mi­tis­mus und ver­glei­chen­der Vor­ur­teils­for­schung, u. a. „Was ist Anti­se­mi­tis­mus?“ (2005); „Nach dem Unter­gang. Die ers­ten Zeug­nisse der Shoah in Polen 1944–1947“ (2014); „Anti­se­mi­tis­mus in der DDR. Mani­fes­ta­tio­nen und Fol­gen des Feind­bil­des Israel“ (2018).

2. HörsaalSlam an der Uni Erfurt
Apr 22 um 20:00

Poe­try Slam im Hör­saal Nr. 1 der Uni­ver­si­tät Erfurt! Der Fach­schafts­rat Erzie­hungs­wis­sen­schaft und der Stu­die­ren­den­rat holen für Euch die bes­ten und größ­ten Poe­tIn­nen Deutsch­lands direkt in den Hör­saal. Statt Sta­tis­tik gibt es feinste Emo­tio­nen, statt Power­point poin­ten­rei­che Prosa, statt Lan­ge­weile nur Liebe und Poe­sie. Kommt vor­bei, genießt und schreibt gut mit, denn alles ist garan­tiert prü­fungs­re­le­vant! Natür­lich sind neben den Stu­die­ren­den auch alle ande­ren Fans des guten Poe­try Slams herz­lich ein­ge­la­den.

In Koope­ra­tion mit Fach­schafts­rat Erzie­hungs­wis­sen­schaft, Stu­die­ren­den­rat und Highslam­mer e.V.

Filmpremiere »Auf den Lebensspuren von Eduard Rosenthal« im Theaterhaus Jena
Apr 22 um 20:00

Film­pre­miere »Auf den Lebens­spu­ren von Edu­ard Rosen­thal« von Tors­ten Eck­old und Diet­mar Ebert.

Apr
23
Do
Book Club – Gespräch über Literatur in Erfurt
Apr 23 um 17:00

Die erste Regel des Book Club lau­tet: Nie­mand spricht über den Book­Club… Sechs junge Frauen bil­den das Herz des Book Clubs. Ihre Gemein­sam­keit: Sie lie­ben das Lesen und jede von ihnen ein ande­res Genre! Bei regel­mä­ßi­gen Tref­fen wird über Bücher zu einem bestimm­ten Thema dis­ku­tiert. Am 23. April lau­tet es „Wahre Bege­ben­hei­ten“. Die Frauen des Book Club sind alle sehr leb­haft und ganz ver­schie­den, und so ent­ste­hen immer lus­tige und hit­zige Debat­ten.

Vortrag von Prof. Dr. Rüdiger Görner im Goethe- und Schiller-Archiv Weimar
Apr 23 um 18:00

Gedan­ken­klänge – oder: Tanz der Denk­schritte – Nietz­sche und die Musi­ka­li­sie­rung der Refle­xion

Vor­trag von Prof. Dr. Rüdi­ger Gör­ner, Lon­don, zur Aus­stel­lung »Nietz­sche kom­po­niert. Noten­ma­nu­skripte aus dem Nach­lass«

Lesung mit Ariadne von Schirach in Greiz
Apr 23 um 19:00

Die psy­cho­ti­sche Gesell­schaft – Lesung mit Ari­adne von Schi­rach

 

Man könnte mei­nen, die Welt wäre ver­rückt gewor­den. Was ist, wenn das tat­säch­lich stimmt? Ange­sichts einer immer ver­rück­ter wer­den­den Gegen­wart ist es an der Zeit, uns wie­der an unsere Würde, unsere Träume und unsere Ver­ant­wor­tung für unser eige­nes und gemein­sa­mes Leben zu erin­nern. »Die psy­cho­ti­sche Gesell­schaft« ist eine hell­sich­tige Ana­lyse unse­rer öko­no­mi­sier­ten Gesell­schaft und zugleich ein lei­den­schaft­li­ches Plä­doyer für einen ande­ren Umgang mit Natur, Mensch­sein und Liebe. Selbst­mord­at­ten­tä­ter, Geflüch­tete und popu­lis­ti­sche Prä­si­den­ten. Und dann spielt auch noch das Klima ver­rückt. Die­ser kri­sen­hafte Zustand hat viele Gründe. Die Öko­no­mi­sie­rung der Welt hat sich im 21. Jahr­hun­dert fast voll­endet. Sie betrifft schon lange nicht mehr nur das Sicht­bare, son­dern reicht tief in das Unsicht­bare hin­ein: in das Soziale, in den Umgang mit uns selbst, den ande­ren und der Welt. Der Selbst­wert ist zum Markt­wert gewor­den, die Gren­zen zwi­schen Ich und Welt ver­schwim­men. Das Resul­tat die­ser kol­lek­ti­ven Iden­ti­täts­krise ist eine psy­cho­ti­sche Gesell­schaft, deren Mit­glie­der weder wis­sen, wer sie sind, noch was sie sol­len, und des­halb unfä­hig sind, mit sich und mit­ein­an­der bewusst, wert­schät­zend und ange­mes­sen umzu­ge­hen. Doch jede Krise trägt in sich die Mög­lich­keit einer neuen Ord­nung, sie ist eine Chance, unser Ver­hält­nis zu uns, den Ande­ren und der Welt neu zu erzäh­len. Ari­adne von Schi­rach unter­rich­tet Phi­lo­so­phie und chi­ne­si­sches Den­ken an der Ber­li­ner Uni­ver­si­tät der Künste, der HFBK in Ham­burg und der Donau-Uni­ver­si­tät Krems. Sie arbei­tet als freie Jour­na­lis­tin und Kri­ti­ke­rin und wurde bekannt als Autorin der Sach­buch-Best­sel­ler »Der Tanz um die Lust« und »Du sollst nicht funk­tio­nie­ren. Für eine neue Lebens­kunst«. 2016 erschien das psy­cho­lo­gi­sche Fach­buch »Ich und Du und Mül­lers Kuh. Kleine Cha­rak­ter­kunde für alle, die sich und andere bes­ser ver­ste­hen wol­len«.

Lesung mit Christine Theml, Iris Geisler und Christine Hansmann in Jena
Apr 23 um 19:00

Lesung im Rah­men der Reihe „Lite­ra­tur im Flur“

 

Mit: Chris­tine Theml, Iris Geis­ler (Jena) und Chris­tine Hans­mann (Wei­mar), Lesung

Musik: Ilga Her­zog (Jena), Quer­flöte u.a.

 

Lesung mit Michael Schweßinger in Gera
Apr 23 um 19:30

Michael Schweß­in­ger liest aus »In Bux­te­hude ist noch Platz«

 

Die Welt ist ent­setz­lich schön und Michael Schweß­in­ger ist in ihr unter­wegs: Nicht nur in Bux­te­hude, son­dern quer durch Europa – in frem­den Städ­ten, auf Flü­gen und Zwi­schen­stopps und eigent­lich irgend­wie immer in bet­ween – begeg­nen ihm Men­schen und ihre Geschich­ten. Seine Trieb­fe­dern dabei sind Neu­gier und die Schön­heit des ers­ten Mor­gens in einem gänz­lich unver­trau­ten Land. Er nimmt uns in sei­nen Erzäh­lun­gen mit auf die­sen kalei­do­sko­pi­schen Heim­weg in die Fremde.

Der Erzähl­sound von „In Bux­te­hude ist noch Platz“ ist mal ent­spannt und flie­ßend, mal Social Beat, und immer wie­der trifft da die­ser ihm urei­gene, ver­stie­gene Humor auf eine Phi­lo­so­phie des Lebens­hun­gers. An die­sem Abend wird er seine Welt, die erfah­rene und erlebte, die sei­nes unver­wech­sel­ba­ren Erzähl­sounds und die sei­nes urei­ge­nen Humors, mit dem Publi­kum tei­len.

Apr
24
Fr
9. Suhler Lesenacht in Suhl-Heinrichs
Apr 24 um 18:00

Ver­an­stal­tun­gen im his­to­ri­schen Rat­haus Suhl-Hein­richs und wei­te­ren Lese­orte

9. Suh­ler Lese­nacht in Suhl-Hein­richs – Gemein­schafts­pro­gramm des Süd­thü­rin­ger Lite­ra­tur­ver­eins in der VHS Suhl-Hein­richs und an drei wei­te­ren Lese­or­ten inklu­sive Pre­miere für das Heft »30 Jahre blü­hende Land­schaf­ten – Lite­ra­ri­sche Exkur­sio­nen«.

Das genaue Pro­gramm wird auf der Web­site des Süd­thü­rin­ger Lite­ra­tur­ver­eins noch bekannt­ge­ge­ben.

6. Thüringer Diary Slam in Erfurt
Apr 24 um 19:30

Wir laden inter­es­sier­tes Publi­kum und all‘ die­je­ni­gen, die sich mit ihren Tage­bü­chern auf die Bühne trauen, zum Diary-Slam ein. Ob ers­ter Kuss, chao­ti­scher All­tag oder anstren­gende Fami­li­en­feier, alle The­men sind will­kom­men bei den Tex­ten. Das Publi­kum ent­schei­det, wer eine Runde wei­ter­kommt. Auf geht‘s: Tage­bü­cher raus­kra­men und eine Anmel­dung schi­cken an fsj_kultur@herbstlese.de (Sophie Kirch­ner).

Apr
25
Sa
Kreatives Schreiben mit Anke Engelmann im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Apr 25 um 10:00 – 15:00

Das Krea­tive Schrei­ben unter der Lei­tung von Anke Engel­mann (Büro für ange­wandte Poe­sie, Erfurt) fin­det regel­mä­ßig im Kul­tur: Haus Dacheröden statt. Alle, die ihre Schrei­ber­fah­run­gen mit ande­ren tei­len und dis­ku­tie­ren, Neues ler­nen und sich aus­pro­bie­ren möch­ten in der Kunst des Schrei­bens, sind herz­lich ein­ge­la­den. Das Krea­tive Schrei­ben fin­det in der Regel am letz­ten Sams­tag im Monat von 10 bis 15 Uhr statt.

 

Nähere Infor­ma­tio­nen zu Anke Engel­mann gibt es unter www.poesiebuero.de.

 

Wer inter­es­siert ist und sich anmel­den möchte, kann dies unter der E‑Mail Adresse herbstlese@herbstlese.de oder unter Tel. 0361–644 123 75 tun. Die Teil­nah­me­ge­bühr beträgt € 42,- Nor­mal­preis und € 30,- ermä­ßigt pro Tag und wird direkt vor Ort ent­rich­tet. Bei Mehr­fach­bu­chung im vor­aus ist ein Rabatt mög­lich.

Literarisches Programm mit Wulf Kirsten zu Sarah Kirschs 85. Geburtstag in der Dichterstätte Sarah Kirsch in Limlingerode
Apr 25 um 14:30

Zu Sarah Kirschs 85. Geburts­tag am 16. April 2020:

Lesung von Gedich­ten Wulf Kirs­tens aus dem biblio­phi­len Band »flur­gän­ger«

 

Eröff­nung Haus­ART Nr.2/2020: Acht­und­drei­ßig Radie­run­gen Susanne Theu­mers zu 88 Gedich­ten Wulf Kirs­tens im Band »flur­gän­ger«, Ver­lag Tho­mas Reche, Neu­mark, 2019, limi­tierte Auf­lage in der Reihe Liga­tu­ren, signiert von bei­den, darin Wulf Kirs­ten: »Zu einem Land­schafts­zy­klus von Susanne Theu­mer« .

Die Aus­stel­lung dau­ert bis Ende Juni.

Apr
27
Mo
Lesung und Gespräch mit Daniela Seel in Erfurt
Apr 27 um 19:30

»Die Gunst des Augen­blicks« – Lesung und Gespräch mit Daniela Seel

 

Die 1974 in Frank­furt am Main gebo­rene Autorin Daniela Seel baute nach der Jahr­tau­send­wende mit dem Ver­lag kook­books eines der wich­tigs­ten Netz­werke für Gegen­warts­ly­rik auf, dem heute bereits lite­ra­tur­his­to­ri­sche Bedeu­tung zukommt. Ob als Dich­te­rin, als Über­set­ze­rin oder als Dozen­tin für Sprach­kunst, Poe­sie ist für Daniela Seel nicht nur aus­zu­le­gen­der Text, son­dern vor allem Lebens­form und Pra­xis. Für ihr Wir­ken und ihre Ver­dienste wurde sie viel­fach aus­ge­zeich­net, u. a. mit dem Fried­rich-Höl­der­lin-För­der­preis und dem Spit­zen­preis beim ers­ten Deut­schen Ver­lags­preis 2019.

Im Gespräch mit Mode­ra­tor Guido Naschert gibt Daniela Seel Aus­kunft über ihr ver­le­ge­ri­sches und lite­ra­ri­sches Schaf­fen und liest aus ihren Lyrik­bän­den »was weißt du schon von prä­rie« (2015) und »Aus­zug aus Eden« (2019).

Apr
28
Di
Lesung und Gespräch mit Daniela Seel in Jena
Apr 28 um 19:30

»Die Gunst des Augen­blicks« – Lesung und Gespräch mit Daniela Seel

 

Die 1974 in Frank­furt am Main gebo­rene Autorin Daniela Seel baute nach der Jahr­tau­send­wende mit dem Ver­lag kook­books eines der wich­tigs­ten Netz­werke für Gegen­warts­ly­rik auf, dem heute bereits lite­ra­tur­his­to­ri­sche Bedeu­tung zukommt. Ob als Dich­te­rin, als Über­set­ze­rin oder als Dozen­tin für Sprach­kunst, Poe­sie ist für Daniela Seel nicht nur aus­zu­le­gen­der Text, son­dern vor allem Lebens­form und Pra­xis. Für ihr Wir­ken und ihre Ver­dienste wurde sie viel­fach aus­ge­zeich­net, u. a. mit dem Fried­rich-Höl­der­lin-För­der­preis und dem Spit­zen­preis beim ers­ten Deut­schen Ver­lags­preis 2019.

Im Gespräch mit Hel­mut Hühn und Nancy Hünger.gibt Daniela Seel Aus­kunft über ihr ver­le­ge­ri­sches und lite­ra­ri­sches Schaf­fen und liest aus ihren Lyrik­bän­den »was weißt du schon von prä­rie« (2015) und »Aus­zug aus Eden« (2019).

für Stu­die­rende freier Ein­tritt

Apr
29
Mi
Lesung mit Wolfgang Haak in Weimar
Apr 29 um 18:30

»Zeit­um­stel­lung«, Roman, Blick aus dem Hin­ter­hof einer klei­nen Stadt auf die End­zeit der DDR – Lesung mit Wolf­gang Haak.

Eine Ver­an­stal­tung des Hotel »Ele­phant« mit der freund­li­chen Unter­stüt­zung der Lite­ra­ri­schen Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V.

Lesung mit Lutz Seiler in Erfurt
Apr 29 um 19:30

»Stern 111« – Lesung mit Lutz Sei­ler

 

Ein Pan­orama der ers­ten Nach­wen­de­jahre in Ost und West: Zwei Tage nach dem Fall der Mauer ver­las­sen Inge und Wal­ter Bisch­off ihr altes Leben – die Woh­nung, den Gar­ten, ihre Arbeit und das Land. Ihre Reise führt die bei­den Fünf­zig­jäh­ri­gen weit hin­aus: Über Not­auf­nah­me­la­ger und Durch­gangs­wohn­heime fol­gen sie einem lange geheg­ten Traum, einem »Lebens­ge­heim­nis«, von dem selbst ihr Sohn Carl nichts weiß. Carl wie­derum, der den Auf­trag ver­wei­gert, das elter­li­che Erbe zu über­neh­men, flieht nach Ber­lin. Er lebt auf der Straße, bis er in den Kreis des »klu­gen Rudels« auf­ge­nom­men wird, einer Gruppe jun­ger Frauen und Män­ner, die dunkle Geschäfte, einen Gue­ril­la­kampf um leer­ste­hende Häu­ser und die Kel­ler­kneipe Assel betreibt. Im U‑Boot der Assel schlin­gert Carl durch das archai­sche Chaos der Nach­wen­de­zeit, immer in der Hoff­nung, Effi wie­der­zu­se­hen, »die ein­zige Frau, in die er je ver­liebt gewe­sen war«.

Nach dem mit dem Deut­schen Buch­preis aus­ge­zeich­ne­ten Best­sel­ler »Kruso« führt Lutz Sei­ler die Geschichte in zwei gro­ßen Erzähl­bö­gen fort – in einem Road­trip, der seine Bahn um den hal­ben Erd­ball zieht, und in einem Ber­lin-Roman, der uns die ers­ten Tage einer neuen Welt vor Augen führt. Und ganz neben­bei wird die Geschichte einer Fami­lie erzählt, die der Herbst 89 sprengt und die nun ver­su­chen muss, neu zuein­an­der zu fin­den.

Vortrag von Dr. Uta Bretschneider im Literaturmuseum »Theodor Storm« in Heilbad Heiligenstadt
Apr 29 um 19:30

»Hei­mat – Räume, Gefühle, Kon­junk­tu­ren« – Vor­trag von Dr. Uta Bret­schnei­der (Hen­ne­ber­gi­sches Museum Klos­ter Veßra).

 

Gemein­same Ver­an­stal­tung des Lite­ra­tur­mu­se­ums »Theo­dor Storm« mit der Lan­des­zen­trale für poli­ti­sche Bil­dung, Erfurt.

Lesung mit Frank Witzel in Jena
Apr 29 um 20:15

Frank Wit­zel liest »Inni­ger Schiff­bruch«

 

Was geschieht, wenn die eige­nen Eltern ster­ben? Wenn auf­ge­fun­dene Briefe und Auf­zeich­nun­gen ein neues Licht auf Vater und Mut­ter wer­fen? Die Beschäf­ti­gung mit dem Nach­lass sei­nes ver­stor­be­nen Vaters ruft im Erzäh­ler von Frank Wit­zels auto­bio­gra­fi­schem Roman Erin­ne­run­gen an eine Kind­heit wach, in der das Fern­se­hen den Vor­abend erfin­det. Eine Kind­heit vol­ler Dis­zi­pli­nie­rungs­maß­nah­men wie Haus­ar­rest, Ton­band- und Fern­seh­ver­bot, in der die Eltern ihrem Kind unwis­sent­lich den Schre­cken der einst selbst erlit­te­nen Tren­nung als unent­wegte Dro­hung wei­ter­ge­ben. Eine Kind­heit, in der ein Sonn­tag klar struk­tu­riert, die Kit­tel­schürze für die Haus­frau unab­ding­bar und die von Erwach­se­nen erdachte Mond­fahrt Peter­chens ein Hor­ror­sze­na­rio ist wie das der Main­zer Fast­nacht. Wie sehr sich das indi­vi­du­ell Erlebte und kol­lek­tiv Erfah­rene gegen­sei­tig durch­drin­gen, zeigt sich, wenn Wit­zel gerade nicht die insze­nier­ten Bil­der aus dem Fami­li­en­al­bum »Unser Kind«, son­dern viel­mehr die aus­ge­son­der­ten Auf­nah­men mit der Frage zur Hand nimmt, ob nicht sie es sind, die Aus­kunft dar­über geben kön­nen, wie etwas wirk­lich gewe­sen ist. Im unent­weg­ten Zwei­fel am Wahr­heits­ge­halt der eige­nen Erin­ne­run­gen zeigt sich Frank Wit­zel ein­mal mehr als ein so nah­ba­rer wie begna­de­ter Erzäh­ler, dem es gelingt, über das Per­sön­li­che die Ver­fasst­heit einer Nach­kriegs­ge­sell­schaft in der neuen BRD zu erfas­sen.

Kar­ten erhal­ten Sie in der Tha­lia Uni­ver­si­täts­buch­hand­lung Jena.

Mai
1
Fr
31. Südthüringer Literaturwerkstatt auf Schloss Sinnershausen
Mai 1 um 15:00 – Mai 3 um 13:00

31. Süd­thü­rin­ger Lite­ra­tur­werk­statt (auf Ein­la­dung) in der JABZ Schloss Sin­ners­hau­sen mit vier Semi­nar­grup­pen, gelei­tet von André Schin­kel, Peter Neu­mann, Ulrike Blech­schmidt und Nata­lie Ewald.

Inter­es­sen­ten wen­den sich bitte unter den ange­ge­be­nen Kon­takt­da­ten an den Süd­thü­rin­ger Lite­ra­tur­ver­ein.

Mai
2
Sa
Literarische Soiree im Literaturmuseum Baumbachhaus Meiningen
Mai 2 um 19:00

Lite­ra­ri­sche Soi­ree mit den bes­ten Tex­ten der Süd­thü­rin­ger Lite­ra­tur­werk­statt im Lite­ra­tur­mu­seum Baum­bach­haus Mei­nin­gen.

Musi­ka­li­sche Beglei­tung: Gus­tav Kühn.

Mai
11
Mo
Lesung und Gespräch mit Farhad Showghi in Erfurt
Mai 11 um 19:30

Lesung und Gespräch mit Far­had Showghi – in der Reihe »Die Gunst des Augen­blicks – Thü­rin­ger Lesun­gen und Werk­statt­ge­sprä­che«

 

Im Jahr 2018 erhielt Far­had Showghi den renom­mier­ten Peter-Huchel-Preis für deutsch­spra­chige Lyrik. Die Jury schrieb in ihrer Begrün­dung: Showghis »Gedichte sto­ßen mit lei­sem Nach­druck vor in see­li­sche Bezirke, die erst durch die­sen Auf­bruch in den Fokus der Auf­merk­sam­keit gera­ten. So ent­ste­hen ent­schie­dene Modelle einer heu­ti­gen Wirk­lich­keit zwi­schen Ori­ent und Okzi­dent, die es ohne kör­per­li­che Wahr­neh­mung nicht gäbe.« Far­had Showghi wurde 1961 in Prag gebo­ren, ver­brachte Kind­heit und Jugend in der BRD und im Iran. Nach sei­nem Stu­dium der Human­me­di­zin in Erlan­gen lebt und arbei­tet er seit 1989 als Psych­ia­ter, Psy­cho­the­ra­peut, Autor und Über­set­zer in Ham­burg. Showghi ist Mit­glied im PEN-Zen­trum Deutsch­land und der Freien Aka­de­mie der Künste. Seine Arbei­ten wur­den viel­fach aus­ge­zeich­net, u. a. erhielt er den 3‑sat-Preis beim Inge­borg-Bach­mann-Wett­be­werb und den Peter-Huchel-Preis.

Im Gespräch gibt Far­hard Showghi Aus­kunft über sein lite­ra­ri­sches Schaf­fen und liest aus sei­nen zuletzt erschie­ne­nen Büchern »In ver­brach­ter Zeit« (2014) und »Wol­kenflug spielt Zer­reiß­probe« (2017).

Mode­ra­tion: Guido Naschert

 

Die Ver­an­stal­tun­gen der Reihe »Die Gunst des Augen­blicks« wer­den mit der freund­li­chen Unter­stüt­zung der Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thü­rin­gen, der Fried­rich-Schil­ler-Uni­ver­si­tät, des Lese-Zei­chen e.V. und der Gesell­schaft für Deut­sche Spra­che e.V. gemein­sam von der Lite­ra­ri­schen Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V. (Pro­jekt­lei­tung; Geschäfts­füh­rung u. Antrag­stel­lung) und der Uni­ver­si­tät Jena (Schil­lers Gar­ten­haus, For­schungs­stelle Euro­päi­sche Roman­tik) (Pro­jekt­lei­tung, Geschäfts­füh­rung u. Koor­di­na­tion) sowie Lese-Zei­chen e.V. (Jena) und Erfur­ter Herbst­lese e.V. durch­ge­führt.

Mai
12
Di
Buchvorstellung mit PD Dr. Annegret Schüle, Stefan Weise und Thomas Schäfer in Gotha
Mai 12 um 19:00

»Paul Schä­fer. Erfur­ter Kom­mu­nist, ermor­det im Sta­li­nis­mus« – Buch­vor­stel­lung mit PD Dr. Anne­gret Schüle, Ste­fan Weise und Tho­mas Schä­fer

Lesung und Gesräch mit Farhad Showghi in Jena
Mai 12 um 19:30

Lesung und Gespräch mit Far­had Showghi – in der Reihe »Die Gunst des Augen­blicks – Thü­rin­ger Lesun­gen und Werk­statt­ge­sprä­che«

 

Im Jahr 2018 erhielt Far­had Showghi den renom­mier­ten Peter-Huchel-Preis für deutsch­spra­chige Lyrik. Die Jury schrieb in ihrer Begrün­dung: Showghis »Gedichte sto­ßen mit lei­sem Nach­druck vor in see­li­sche Bezirke, die erst durch die­sen Auf­bruch in den Fokus der Auf­merk­sam­keit gera­ten. So ent­ste­hen ent­schie­dene Modelle einer heu­ti­gen Wirk­lich­keit zwi­schen Ori­ent und Okzi­dent, die es ohne kör­per­li­che Wahr­neh­mung nicht gäbe.« Far­had Showghi wurde 1961 in Prag gebo­ren, ver­brachte Kind­heit und Jugend in der BRD und im Iran. Nach sei­nem Stu­dium der Human­me­di­zin in Erlan­gen lebt und arbei­tet er seit 1989 als Psych­ia­ter, Psy­cho­the­ra­peut, Autor und Über­set­zer in Ham­burg. Showghi ist Mit­glied im PEN-Zen­trum Deutsch­land und der Freien Aka­de­mie der Künste. Seine Arbei­ten wur­den viel­fach aus­ge­zeich­net, u. a. erhielt er den 3‑sat-Preis beim Inge­borg-Bach­mann-Wett­be­werb und den Peter-Huchel-Preis.

Im Gespräch gibt Far­hard Showghi Aus­kunft über sein lite­ra­ri­sches Schaf­fen und liest aus sei­nen zuletzt erschie­ne­nen Büchern »In ver­brach­ter Zeit« (2014) und »Wol­kenflug spielt Zer­reiß­probe« (2017).

Mode­ra­tion: Guido Naschert

 

Die Ver­an­stal­tun­gen der Reihe »Die Gunst des Augen­blicks« wer­den mit der freund­li­chen Unter­stüt­zung der Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thü­rin­gen, der Fried­rich-Schil­ler-Uni­ver­si­tät, des Lese-Zei­chen e.V. und der Gesell­schaft für Deut­sche Spra­che e.V. gemein­sam von der Lite­ra­ri­schen Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V. (Pro­jekt­lei­tung; Geschäfts­füh­rung u. Antrag­stel­lung) und der Uni­ver­si­tät Jena (Schil­lers Gar­ten­haus, For­schungs­stelle Euro­päi­sche Roman­tik) (Pro­jekt­lei­tung, Geschäfts­füh­rung u. Koor­di­na­tion) sowie Lese-Zei­chen e.V. (Jena) und Erfur­ter Herbst­lese e.V. durch­ge­führt.

Mai
14
Do
Lesung mit Eva Demski und Volker Braun in Eisenach
Mai 14 um 20:00

Lesung mit Eva Dem­ski und Vol­ker Braun

 

Vol­ker Brauns Gedicht »Jazz« (1965) und Eva Demskis Text »Die B‑Seite« (2009) sind im Lite­ra­tur­kof­fer des Lippmann+Rau-Musikarchivs ein­an­der nahe, buch­stäb­lich. Zwei poli­ti­sche Wort­mel­dun­gen, die zu Papier gebracht wur­den in bewe­gen­der und beweg­ter Zeit und in zwei Staa­ten, die so nicht mehr gibt, ein drit­ter wächst aus bei­den gerade mühe­voll zusam­men.

Allein des­halb erschien uns eine gemein­same Lesung von Eva Dem­ski und Vol­ker Braun, drei­ßig Jahre nach der Wie­der­ver­ei­ni­gung bei­der deut­scher Staa­ten reiz­voll. Zwei starke lite­ra­ri­sche Stim­men, her­aus­ra­gend aus den Wir­ren der Zeit.

Der Maler Johan­nes Hei­sig (Mit­glied des Kura­to­ri­ums der Lippmann+Rau-Stiftung) gibt eine Ein­stim­mung in die­sen Abend. Er por­trä­tierte sowohl Eva Dem­sik als auch Vol­ker Braun.

Eine Ver­an­stal­tung der Lippmann+Rau-Stiftung in Koope­ra­tion mit der Lan­des­zen­trale für Poli­ti­sche Bil­dung in Thü­rin­gen und dem Thü­rin­ger Lite­ra­tur­rat e.V.

Mai
15
Fr
Vortrag von Dr. Sascha Salatowsky auf Schloss Friedenstein
Mai 15 um 18:15

»Der Phi­lo­soph Kurd Laß­witz« – Vor­trag von Dr. Sascha Sala­tow­sky (Gotha).

Mai
17
So
Museumsführung zum internationalen Museumstag im Literaturmuseum »Theodor Storm« in Heilbad Heiligenstadt
Mai 17 um 14:30

Inter­na­tio­na­ler Muse­ums­tag im Lite­ra­tur­mu­seum »Theo­dor Storm«

Füh­rung bei freiem Ein­tritt, mit Muse­ums­lei­ter Dr. Gideon Haut.

Der Storm-Ver­ein ser­viert selbst­ge­machte Mai­bowle.

Salon für akustische Kunst im Kultur:Haus Dacheröden in Erfurt
Mai 17 um 16:00

INSELN DER PHANTASIE. ZWISCHEN INTROSPEKTION UND REALITÄTSFLUCHT mit Hör­stü­cken nach Elfriede Gerstl und Irm­gard Keun mit der Autorin Ruth Johanna Ben­rath und der Regis­seu­rin Bar­bara Meer­köt­ter.

Mai
19
Di
Vortrag von Prof. Dr. Rainer M. Holm-Hadulla im Goethe- und Schiller-Archiv Weimar
Mai 19 um 18:00

»›Sym­pa­thy for the Devil‹. Die künst­le­ri­sche Bewäl­ti­gung des Bösen bei Goe­the, Freud und den Rol­ling Stones« – Vor­trag von Prof. Dr. Rai­ner M. Holm-Hadulla (Hei­del­berg).

Mai
27
Mi
Vortrag von Olaf Eigenbrodt in der Forschungsbibliothek Gotha
Mai 27 um 18:15

»Bibliotheksarchitektur(en): Skiz­zen zur Ent­wick­lung einer Bau­auf­gabe« – Vor­trag von Olaf Eigen­brodt (Ham­burg).

Mai
28
Do
Vortrag von PD Dr. Michael Jaeger im Goethe- und Schiller-Archiv Weimar
Mai 28 um 17:00

»Rei­sen als The­ra­pie – Goe­thes ita­lie­ni­sche ›Wie­der­ge­burt‹«

Vor­trag von PD Dr. Michael Jae­ger, Ber­lin

Mai
30
Sa
Vortrag und Lesung mit Mathias und Stefanie Schick über die Schriftstellerin Elisabeth Langgässer in der Dichterstätte Sarah Kirsch in Limlingerode
Mai 30 um 14:30

Eli­sa­beth Lang­gäs­ser, 1899-I950, Schrift­stel­le­rin und Lyri­ke­rin

 

Die Autorin erlebte unmit­tel­bar die Wider­sprü­che und Schre­ckens­ta­ten einer Epo­che. Toch­ter eines katho­lisch getauf­ten Kreis­bau­rats jüdi­scher Her­kunft, fiel sie in der Nazi­zeit als soge­nannte »Halb­jü­din« unter die Nürn­ber­ger Ras­sen­ge­setze, erhielt Schreib­ver­bot. Aus ihrer Ehe mit dem Hei­deg­ger-Schü­ler Wil­helm Hoff­mann gin­gen drei Töch­ter her­vor. Ihr erst­ge­bo­re­nes, unehe­li­ches Kind Cor­de­lia, Toch­ter des jüdi­schen Staats­recht­lers Her­mann Hel­ler, wurde 1944 ins Lager The­re­si­en­stadt und dann nach Ausch­witz depor­tiert. Erst im Januar 1946 erfuhr die Lang­gäs­ser, dass Cor­de­lia über­lebt hatte und in ein schwe­di­sches Sana­to­rium geret­tet wor­den war. So ist Früh­ling 1946 für die Dich­te­rin ein Früh­jahr nach lan­ger erstarr­ter Lebens­zeit. – mit Mathias und Ste­fa­nie Schick

Jun
3
Mi
Vortrag von PD Dr. Christian Lotz in der Forschungsbibliothek Gotha
Jun 3 um 18:15

Reihe »Per­t­hes im Gespräch«

»Sozia­lis­ti­sche Glo­ba­li­sie­rung. Der VEB Her­mann Haack und die inter­na­tio­nale Zusam­men­ar­beit an der Karta Mira/Weltkarte 1:2.500.000 (1956–1989)« – Vor­trag von PD Dr. Chris­tian Lotz (Mar­burg).

Jun
4
Do
Lesung mit Corina Gutmann in Suhl
Jun 4 um 19:00

Corina Gut­mann und ein Gast lesen aus „Kopf­kino“

Unter Corina Gut­manns Regie und hohem Enga­ge­ment ent­stand in vie­len Stun­den Schreib­work­shop in der JVA Hohen­leu­ben die Antho­lo­gie „Kopf­kino“, in wel­cher Inhaf­tierte ihre Sehn­süchte, Träume, ihren Schmerz und ihre Visio­nen in Lyrik, Prosa und Short Sto­ries zum Aus­druck brin­gen. Ein star­kes Buch mit star­ken Tex­ten, wel­ches am heu­ti­gen Abend von Corina Gut­mann & Gast in der Suh­ler Kul­tur­bau­stelle prä­sen­tiert wird. Wir freuen uns auf die­sen wich­ti­gen Abend.

Lesung mit Peter Wawerzinek in Bad Klosterlausnitz
Jun 4 um 19:00

Peter Wawer­zi­nek liest aus „Geis­ter­fahrt durch Süd­schwe­den“

Bach­mann-Preis­trä­ger Peter Wawer­zi­nek, Ver­fas­ser so scho­nungs­lo­ser Romane wie „Raben­liebe“ und „Schluck­specht“, ent­deckt Schwe­dens Land und Leute für sich. Mit Sprach­witz, Ent­de­cker­freude und einer gera­dezu ver­spiel­ten Sicht aufs Leben schließt er die­ses Land ins Herz und schreibt „Geis­ter­fahrt durch Süd­schwe­den“ (Edi­tion Out­bird). Wawer­zi­nek nimmt seine Gäste mit auf eine Reise, um ihnen zwi­schen sei­nen geschrie­be­nen Wor­ten seine ganz per­sön­li­chen Sei­ten zu zei­gen. Als Genie­ßer, Rei­sen­der, Ent­de­cker und manch­mal auch als begna­de­ter Schau­spie­ler.

Jun
6
Sa
3. Nacht der Kultur im Literaturmuseum »Theodor Storm« in Heilbad Heiligenstadt
Jun 6 um 18:00

Die 3. Nacht der Kul­tur wird die Innen­stadt von Hei­li­gen­stadt wie­der in eine bunte Kunst- und Kul­tur­meile ver­wan­deln.

Das Pup­pen­thea­ter des Thea­ter Sil­ber­born aus Bad Harz­burg ent­führt uns in die zau­ber­hafte Welt der Regen­trude.

Für Kin­der ab 5 Jah­ren geeig­net.

Begrenzte Platz­zahl!

Jun
11
Do
Lesung mit Lutz Seiler auf Burg Ranis
Jun 11 um 19:30

Lutz Sei­ler liest aus sei­nem neuen Roman »Stern111«

 

Mit Musik von Fried­rich Thiele (Cello).

Ein Pan­orama der ers­ten Nach­wen­de­jahre in Ost und West: Nach dem mit dem Deut­schen Buch­preis aus­ge­zeich­ne­ten Best­sel­ler „Kruso“ führt Lutz Sei­ler die Geschichte fort.

Zwei Tage nach dem Fall der Mauer ver­las­sen Inge und Wal­ter Bisch­off ihr altes Leben – die Woh­nung, den Gar­ten, ihre Arbeit und das Land. Ihre Reise führt die bei­den Fünf­zig­jäh­ri­gen weit hin­aus: Über Not­auf­nah­me­la­ger und Durch­gangs­wohn­heime fol­gen sie einem lange geheg­ten Traum, einem „Lebens­ge­heim­nis“, von dem selbst ihr Sohn Carl nichts weiß. Carl wie­derum, der den Auf­trag ver­wei­gert, das elter­li­che Erbe zu über­neh­men, flieht nach Ber­lin. Er lebt auf der Straße, bis er in den Kreis des „klu­gen Rudels“ auf­ge­nom­men wird, einer Gruppe jun­ger Frauen und Män­ner, die dunkle Geschäfte, einen Gue­ril­la­kampf um leer­ste­hende Häu­ser und die Kel­ler­kneipe Assel betreibt. Im U‑Boot der Assel schlin­gert Carl durch das archai­sche Chaos der Nach­wen­de­zeit, immer in der Hoff­nung, Effi wie­der­zu­se­hen, „die ein­zige Frau, in die er je ver­liebt gewe­sen war“.

 

Orga­ni­sa­tor: Lese-Zei­chen e.V., Lan­des­zen­trale für poli­ti­sche Bil­dung Thü­rin­gen, geför­dert durch die Thü­rin­ger Kul­tur­stif­tung.

Jun
13
Sa
5. Weimarer Poetryfilmpreis in Weimar
Jun 13 um 18:00

Alle Freun­din­nen und Freunde der Poe­sie und des Kurz­films kön­nen sich auch die­ses Jahr wie­der auf unse­rer Preis­ver­lei­hungs­gala einen Über­blick ver­schaf­fen, was in der zeit­ge­nös­si­schen Poe­try­film­welt pas­siert.

Unser ein­stün­di­ges Wett­be­werbs­pro­gramm prä­sen­tiert die nomi­nier­ten Filme. Anschlie­ßend gibt die Jury die Gewin­ner in den Kate­go­rien »Bes­tes Video« (1000 €) und »Beste Ani­ma­tion« (1000 €) sowie den Publi­kums­ge­win­ner (250 €) bekannt.

Im Anschluss gibt es eine After-Party mit Live-Musik in der Lounge des Kino Licht­haus.

 

Eine Ver­an­stal­tung der Inter­na­tio­na­len Thü­rin­ger Poe­try­film­tage

Wei­tere Infos dem­nächst unter www.poetryfilm.de

Jun
14
So
Mechthild Großmann liest auf Burg Ranis Alan Bennett
Jun 14 um 20:00

Mecht­hild Groß­mann liest Alan Ben­nett

 

Der bri­ti­sche Schrift­stel­ler Alan Ben­net ist ein Meis­ter der bit­ter­bö­sen Satire. Sein Buch „Ein Krä­cker unterm Kana­pee« ver­sam­melt scharf­zün­gige Mono­loge über skur­rile, manch­mal auch trau­rige Frauen. Meis­ter­haft beherrscht Alan Ben­nett die Kla­via­tur von Tra­gik bis Komik, denn diese erst macht die Schick­sals­schläge des Lebens (und auch die­je­ni­gen unter die Gür­tel­li­nie) erträg­lich – und Appe­tit auf mehr.

Mecht­hild Groß­mann spielt seit 2002 die Rolle der Staats­an­wäl­tin Wil­hel­mine Klemm im Müns­te­ra­ner „Tat­ort“. 40 Jahre war sie Mit­glied des Tanz­thea­ters Pina Bausch. Gebo­ren wurde Mecht­hild Groß­mann in Müns­ter; in Ham­burg ließ sie sich zur Schau­spie­le­rin aus­bil­den. Seit­her stand und steht sie auf vie­len gro­ßen deut­schen Büh­nen und auch vor der Kamera („Ber­lin, Alex­an­der­platz«, »Nir­gendwo in Afrika«, …). Außer­dem ist sie eine der belieb­tes­ten deut­schen Hör­buch­spre­che­rin­nen. Zur­zeit spielt Mecht­hild Groß­mann am Schau­spiel­haus Frank­furt.

Kar­ten bekom­men Sie für € 18,- / € 14,- ermä­ßigt im Ticket­shop auf www.lesezeichen-ev.de

Jun
16
Di
Vortrag von Jun.-Prof. Dr. Paula Wojcik im Goethe- und Schiller-Archiv Weimar
Jun 16 um 18:00

»Goe­the-Rezep­tion in Polen« – Vor­trag von Jun.-Prof. Dr. Paula Wojcik (Wien).

Jun
17
Mi
Vortrag von Dr. Bärbel Raschke in der Forschungsbibliothek Gotha
Jun 17 um 18:15

»Lands­män­nin, Freun­din, Schwes­ter Bril­lante, Agen­tin. Wer war die Gothaer Hof­dame Juliane F. von Buch­wald in ihren Brie­fen an den würt­tem­ber­gi­schen Juris­ten und Diplo­ma­ten Chris­toph D. von Kel­ler wirk­lich?«

Vor­trag von Dr. Bär­bel Raschke (Leip­zig).

Vortrag von Dr. Bärbel Raschke in der Forschungsbibliothek Gotha
Jun 17 um 18:15

»Lands­män­nin, Freun­din, Schwes­ter Bril­lante, Agen­tin. Wer war die Gothaer Hof­dame Juliane F. von Buch­wald in ihren Brie­fen an den würt­tem­ber­gi­schen Juris­ten und Diplo­ma­ten Chris­toph D. von Kel­ler wirk­lich?«

Vor­trag von Dr. Bär­bel Raschke (Leip­zig).

Jun
18
Do
Vortrag und Lesung von Dr. Michael Märker im Goethe- und Schiller-Archiv Weimar
Jun 18 um 17:00

Zusam­men­ge­rafft, ener­gisch, innig“ – Beet­ho­ven zum 250. Geburts­tag

Vor­trag von Dr. Michael Mär­ker, Leip­zig, mit Lesung aus sei­nem neuen Buch „Lud­wig van Beet­ho­ven. Bild­bio­gra­fie“

Jun
19
Fr
Lesung mit Schriftstellerinnen und Schriftstellern des Südthüringer Literaturvereins in Stützerbach
Jun 19 um 19:30

»Unbe­wachte Momente« – Lesung in der Kul­tur­scheune Stüt­zer­bach mit Autorin­nen und Autoren des Süd­thü­rin­ger Lite­ra­tur­ver­eins

Musi­ka­li­sche Beglei­tung durch Bernd Fried­rich und Harald Möl­ler (Gitarre).

Jun
20
Sa
Rosenfest im Garten am Literaturmuseum »Theodor Storm« in Heilbad Heiligenstadt
Jun 20 um 14:00 – 18:00

14:00 Uhr: Vor­trag und Fra­ge­stunde mit Sig­rid Nied­ner (Gärt­ne­rin im Hen­ne­ber­gi­schen Museum Klos­ter Veßra)

15:00 Uhr: Kaf­fee und Kuchen im Rosen­gar­ten.
Der Theo­dor-Storm-Ver­ein ver­zau­bert die Gäste mit selbst­ge­ba­cke­nen Lecke­reien.

16:30 Uhr: Der Sing­kreis St. Aegi­dien Hei­li­gen­stadt, Eichs­fel­der Kam­mer­mu­sik­kreis unter Lei­tung von Sieg­fried Ihme singt für unsere Gäste.

Jun
28
So
23. »Limlingeröder Diskurse« in der Dichterstätte Sarah Kirsch in Limlingerode
Jun 28 um 10:00 – 16:00

Es kolkt ein Rabe  ums Haus / und du zählst die Rufe …

Chris­tian Rosenau: Gedichte aus Nadel­stich und Schlan­gen­spra­che,

dazu seine Gitar­ren­mu­sik und  Gesang mit Luise Hecht, Sopran.

Jul
3
Fr
28. Stormtage im Literaturmuseum »Theodor Storm« in Heilbad Heiligenstadt
Jul 3 – Jul 5 ganztägig

Die 28. Storm­tage fin­den am ers­ten Juli-Wochen­ende vom 3.7 – 5.7.2020 statt.

Freuen Sie sich auf Vor­träge u.a. von Eck­art Pas­tor und Sol­vejg Wil­lot, eine Lesung von Til­man Spre­ckel­sen und eine Exkur­sion!

Das genaue Pro­gramm wird auf der Web­site des Lite­ra­tur­mu­se­ums »Theo­dor Storm« noch bekannt­ge­ge­ben.

Zudem wer­den die 23. Storm-Blät­ter 2020 vor­ge­stellt.

Sommerfest im Goethe- und Schiller-Archiv Weimar
Jul 3 um 16:00

»Also heiß‹ ich euch will­kom­men …«
Som­mer­fest im Goe­the- und Schil­ler-Archiv

Jul
18
Sa
Lesekonzert zu Goethes »West-Östlichem Divan« in Dornburg
Jul 18 um 17:00

 „Hoch­be­glückt in dei­ner Liebe“ – Lese­kon­zert zu Goe­thes „West-Öst­li­chem Divan“ im Rah­men der „Dorn­bur­ger Impres­sio­nen“

 

Mit: Alena-Maria Stolle (Wei­mar), Gesang

Helga Assing (Jena), Kla­vier

Chris­tine Hans­mann (Wei­mar), Lesung und Mode­ra­tion

 

Jul
25
Sa
Lesung und Vortrag zu Friedrich Hölderlins 250. Geburtstag in der Dichterstätte Sarah Kirsch in Limlingerode
Jul 25 um 14:30

Meine gelieb­ten Tale lächeln mich an. (F. H.) // 1994 erhielt Sarah Kirsch den Fried­rich-Höl­der­lin-Preis der Stadt Bad Hom­burg, die Lau­da­tio Das ist meine Erde hielt Prof. Dr. Fried­rich Perels, Direk­tor des Freien Deut­schen Hoch­stif­tes. Höl­der­lin, die­ser sprach- und ide­en­ge­wal­tige Dich­ter, war einer der lite­ra­ri­schen Anre­ger der Kirsch. Ein ›IM‹ von mir ist ›Höl­der­lin‹. Und wel­ches Schwein sich hin­ter ›Höl­der­lin‹ ver­birgt, das möchte ich wis­sen! Dass der Name eines ihrer Lieb­lings­dich­ter so miss­braucht wurde, setzte Sarah Kirsch zusätz­lich zu nach dem Lesen ihrer Sta­si­akte.

2020 fei­ert die lite­ra­ri­sche Welt, ins­be­son­dere Baden-Würt­tem­berg, Fried­rich Höl­der­lins 250. Geburts­tag. Vom Lite­ra­tur­ar­chiv Mar­bach aus wird das Pro­gramm koor­di­niert mit meh­re­ren Aus­stel­lun­gen und einer Fülle von Ver­an­stal­tun­gen in Lite­ra­tur­häu­sern, Thea­tern, Kon­zert­sä­len und Schu­len. Die »Dich­ter­stätte Sarah Kirsch« ist dabei!

 

Eröff­nung Haus­ART Nr. 3/2020: Karen Aurin, Bad Lau­ter­berg: Gezeich­ne­tes und Gemal­tes 

Aug
12
Mi
Buchvorstellung mit Volker Müller in Erfurt
Aug 12 um 18:00

Vor­stel­lung des Erzähl­ban­des »Blon­di­nen­ret­tung« in der Reihe „Lite­ra­tur­café“ des Akti­ons­krei­ses für Frie­den Erfurt e.V.

Musi­ka­li­sche Umrah­mung (Kla­ri­nette) durch den Autor.

Aug
18
Di
Lesung mit Herbert Köfer in Bad Tabarz
Aug 18 um 19:00

»99 und kein bischen leise« – Schau­spiel-Legende Her­bert Köfer liest im KUKUNA in Bad Tab­arz

 

Her­bert Köfers Lauf­bahn begann mit einer vor den Eltern ver­heim­lich­ten Bewer­bung des Sech­zehn­jäh­ri­gen an der Schau­spiel­schule; heute ist er der älteste aktive Schau­spie­ler und als sol­cher im Guin­ness­buch der Rekorde ver­zeich­net. Der­art Publi­city aber braucht er gar nicht, denn die Popu­la­ri­tät des Thea­ter- und Film­schau­spie­lers, der auch als Kaba­ret­tist, Mode­ra­tor, Quiz­mas­ter und (ers­ter) Nach­rich­ten­spre­cher des Fern­se­hens bril­lierte, ist unge­bro­chen. Wie kein ande­rer hat er sich den Ehren­ti­tel eines Volks­schau­spie­lers ver­dient. Er hob das Fern­se­hen mit aus der Taufe, stand in frü­hen »Distel«-Jahren als Kaba­ret­tist auf der Bühne, stellte in unver­ges­se­nen Fern­seh­schwän­ken und Film­ko­mö­dien an der Seite von Kol­le­gen wie Helga Göring, Mari­anne Wün­scher, Gerd E. Schä­fer oder Rolf Her­richt sein erz­ko­mö­di­an­ti­sches Talent unter Beweis, beein­druckte als Cha­rak­ter­dar­stel­ler in DEFA-Fil­men wie »Nackt unter Wöl­fen«, glänzte in Shows und Unter­hal­tungs­sen­dun­gen. Nach der Wende war er nicht weni­ger gefragt – und nicht nur der Film‑, son­dern vor allem der Thea­ter­schau­spie­ler Köfer wurde nun auch im Wes­ten ent­deckt. Wie sehr sein Herz fürs Thea­ter schlägt, zeigte sich, als er sich im Alter von 82 Jah­ren einen Traum erfüllte und sein eige­nes Tour­nee­thea­ter, »Köfer Komö­di­an­ten­bühne«, grün­dete. In die­sem Buch blickt Her­bert Köfer auf sein lan­ges Schau­spie­ler­le­ben zurück und wählt die hei­tere Epi­sode, um von gro­ßen und klei­nen Rol­len, Ereig­nis­sen hin­ter den Kulis­sen und amü­san­ten Begeg­nun­gen mit sei­nen Kol­le­gen zu erzäh­len.

Her­bert Köfer wird im Februar 2020 99 Jahre alt und ist der älteste aktive Schau­spie­ler der Welt. Gebo­ren 1921 in Ber­lin, debü­tiert er 1940 am Stadt­thea­ter Brieg. Aus bri­ti­scher Kriegs­ge­fan­gen­schaft nach Ber­lin zurück­ge­kehrt, spielt er an der Volks­bühne und am Deut­schen Thea­ter. 1952 hebt er das DDR-Fern­se­hen mit aus der Taufe. Er wirkt in DEFA-Fil­men (»Nackt unter Wöl­fen«, »Klei­ner Mann, was nun?«, »Der Reser­ve­held«) und in zahl­rei­chen Fern­seh­pro­duk­tio­nen mit, so in Unter­hal­tungs­sen­dun­gen wie »Das blaue Fens­ter«, in Lust­spie­len, etwa den Maxe-Bau­mann-Schwän­ken, im »Poli­zei­ruf« und in belieb­ten Serien wie »Rent­ner haben nie­mals Zeit«. Auch nach der Wende ist er in TV-Fil­men und ‑Serien zu sehen, über­nimmt Thea­ter­rol­len und grün­det »Köfers Komö­di­an­ten­bühne«. Mit »Pen­sion Schöl­ler« fei­ert er Erfolge in Ber­lin, Ham­burg und Dres­den. Köfer lebt mit sei­ner Ehe­frau Heike im Bran­den­bur­gi­schen.

Aug
25
Di
Präsentation des neuen Goethe-Jahrbuchs der Goethe-Gesellschaft im Goethe- und Schiller-Archiv Weimar
Aug 25 um 18:00

»›May­fest‹ als buko­li­sches Gedicht. Zum Tra­di­ti­ons­ver­hal­ten des jun­gen Goe­the«

Prä­sen­ta­tion des neuen Goe­the-Jahr­buchs der Goe­the-Gesell­schaft mit PD Dr. Chris­to­pher Meid (Frei­burg i. Br.)

Im Anschluss Gesel­lig­keit bei einem Glas Wein.

Aug
28
Fr
»Chansons & Seemannsgarn« mit Linda Trillhaase & Hauke von Grimm in Greiz
Aug 28 um 19:00

»Chan­sons & See­manns­garn« mit Linda Trill­haase & Hauke von Grimm

 

Linda Trill­haase webt aus Klas­si­kern wie Hein­rich Heine, Annette von Droste Hüls­hoff, Rai­ner Maria Rilke oder Chris­tian Mor­gen­stern einen berüh­rend­schö­nen Chan­son­abend, zu dem Hauke von Grimm seine ver­schmitz­ten, far­ben­fro­hen und bis­wei­len ver­stie­ge­nen Geschich­ten erzählt.

Die Ver­an­stal­tung fin­det im Rah­men der Grei­zer Muse­ums­nacht statt.

Aug
29
Sa
Ringelnatz-Programm mit Ulf Annel und Verena Fränzel in der Dichterstätte »Sarah Kirsch« in Limlingerode
Aug 29 um 14:30

Jede Laune mei­ner Wim­per – das Rin­gel­natz-Pro­gramm, erfun­den und vor­ge­tra­gen von  Ulf Annel  und der Musi­ke­rin Verena Frän­zel, beide Erfurt.

 

Zur Wir­kung kommt gleich­falls die künst­le­ri­sche Bega­bung des Joa­chim Rin­gel­natz mit Repro­duk­tio­nen in den Vitri­nen der Biblio­thek. Der Dich­ter stand auch mit Nord­hau­sens Thea­ter in Ver­bin­dung, und zwar mit dem Drei-Akter Die Fla­sche.

Sep
10
Do
Lesung mit Mona Krassu in Gera
Sep 10 um 19:30

Mona Krassu liest aus ihrem Roman »Falsch erzo­gen«

 

Solveig Eck­stein hat viele Träume. Zum Bei­spiel die­sen, eine her­aus­ra­gende Schau­spie­le­rin zu wer­den. Sie ist ein hüb­sches und intel­li­gen­tes Mäd­chen. Sie liebt Gedichte, liest, wenn andere Kin­der spie­len. Sie hat also alle Vor­aus­set­zun­gen, ihren Traum zu leben.

Aber, sie wächst in der DDR auf. Was pas­siert in einer Dik­ta­tur mit Kin­dern, die schon als Schü­ler nicht ins sozia­lis­ti­sche Sys­tem pas­sen, weil sie Paro­len hin­ter­fra­gen und weil sie wider­spre­chen? Weil sie die Songs von Udo Lin­den­berg toll fin­den? Weil sie frei leben wol­len? Die Genos­sen und Funk­tio­näre in der DDR haben Ihre Metho­den. Sie nut­zen auch die Mit­tel der Medi­zin, wenn es darum geht, junge Men­schen auf Linie zu brin­gen.

Wie Mäd­chen und junge Frauen in den soge­nann­ten Trip­per­bur­gen gede­mü­tigt und miss­han­delt wur­den, ist unfass­bar. Im Roman »Falsch erzo­gen« erzählt Mona Krassu ein­fühl­sam die Geschichte eines die­ser Mäd­chen.

Sep
11
Fr
Lesung mit Klaus Märkert in Greiz
Sep 11 um 19:00

Klaus Mär­kert liest aus »Das Beson­dere kommt noch«

 

Gute Lite­ra­tur muss weh­tun! Darum hat der Bochu­mer Schrift­stel­ler Klaus Mär­kert (Erfin­der des Nacht­hu­mors) sei­nen vier­ten auto­bio­gra­fi­schen Roman unter Ein­fluss von Musik geschrie­ben. Für jedes Kapi­tel wählte er einen Song aus, der ihn in End­los­schleife bei vol­ler Laut­stärke über Kopf­hö­rer von der Außen­welt abschirmte. Sein Gehör hat gelit­ten. Viele sol­cher Romane wird er nicht mehr schrei­ben kön­nen …

Und natür­lich reizt er ein­mal mehr die Lach­mus­keln sei­ner Leser­schaft mit skur­ri­len, schwarz­hu­mo­ri­gen, situa­ti­ons­ko­mi­schen und bis­wei­len absur­den Geschich­ten sei­nes Lebens.

Sep
15
Di
Vortrag von Prof. Dr. Dieter Lamping im Goethe- und Schiller-Archiv Weimar
Sep 15 um 18:00

»Karl Jas­pers (1883–1969) und Goe­the. Lek­tü­ren eines Phi­lo­so­phen und Psych­ia­ters« – Vor­trag von Prof. Dr. Die­ter Lam­ping (Mainz)

Sep
17
Do
Vortrag von Dr. Yvonne Pietsch im Goethe- und Schiller-Archiv Weimar
Sep 17 um 17:00

»›Der Sel­le­rie bleibt Trumpf‹ – Joa­chim Rin­gel­natz in den Bestän­den des Goe­the- und Schil­ler-Archivs« – Vor­trag von Dr. Yvonne Pietsch, Wei­mar

Sep
24
Do
Lesung mit Christine Theml, Iris Geisler und Christine Hansmann in Jena
Sep 24 um 19:00

Lesun­gen im Rah­men der Reihe „Lite­ra­tur im Flur“

 

Mit: Chris­tine Theml, Iris Geis­ler (Jena) und Chris­tine Hans­mann (Wei­mar), Lesung

Musik: Ilga Her­zog (Jena), Quer­flöte u.a.

Sep
26
Sa
»Gedichte und Klebebriefe« von Dietrich Lückoff in der Dichterstätte »Sarah Kirsch« in Limlingerode
Sep 26 um 14:30

Diet­rich Lück­off, 1957–2014, war pro­mo­vier­ter Roma­nist, ver­öf­fent­lichte Lyrik­bände, Erzäh­lun­gen, Kri­ti­ken und Essays im Rund­funk, in Zeit­schrif­ten und Büchern, liebt die Musik. Im ers­ten Teil wer­den seine Gedichte dar­ge­bo­ten.

Im zwei­ten Teil des Nach­mit­tags stellt Hei­de­lore Knef­fel Lück­hoffs Beschäf­ti­gung mit den unge­wöhn­li­chen »Kle­be­brie­fen« des Frei­herrn Karl Hart­wig Gre­gor von Meu­se­bach, 1781–1847, vor, Briefe z. B. an die Gebrü­der Grimm und die Fami­lie von Arnim, in die er Zei­tungs­ar­ti­kel und ande­res gedruck­tes, aber auch nicht­sprach­li­ches Mate­rial hin­ein­mon­tierte. Von Meu­se­bach war ein gefrag­ter Jurist und bedeu­ten­der Bücher­samm­ler und Büch­er­for­scher. Er war auch mit zwei Fami­li­en­mit­glie­dern der berühm­ten Nord­häu­ser Fami­lie Förs­te­mann ver­bun­den.

Sep
27
So
Salon für akustische Kunst im Kultur:Haus Dacheröden in Erfurt
Sep 27 um 16:00

HÖRSALON SPECIAL – Vor­stel­lung eines preis­ge­krön­ten Stü­ckes mit Gäs­ten.

Okt
6
Di
Lesung mit Mona Krassu in Greiz
Okt 6 um 19:30

Mona Krassu liest aus ihrem Roman »Falsch erzo­gen«

 

Solveig Eck­stein hat viele Träume. Zum Bei­spiel die­sen, eine her­aus­ra­gende Schau­spie­le­rin zu wer­den. Sie ist ein hüb­sches und intel­li­gen­tes Mäd­chen. Sie liebt Gedichte, liest, wenn andere Kin­der spie­len. Sie hat also alle Vor­aus­set­zun­gen, ihren Traum zu leben.

Aber, sie wächst in der DDR auf. Was pas­siert in einer Dik­ta­tur mit Kin­dern, die schon als Schü­ler nicht ins sozia­lis­ti­sche Sys­tem pas­sen, weil sie Paro­len hin­ter­fra­gen und weil sie wider­spre­chen? Weil sie die Songs von Udo Lin­den­berg toll fin­den? Weil sie frei leben wol­len? Die Genos­sen und Funk­tio­näre in der DDR haben Ihre Metho­den. Sie nut­zen auch die Mit­tel der Medi­zin, wenn es darum geht, junge Men­schen auf Linie zu brin­gen.

Wie Mäd­chen und junge Frauen in den soge­nann­ten Trip­per­bur­gen gede­mü­tigt und miss­han­delt wur­den, ist unfass­bar. Im Roman »Falsch erzo­gen« erzählt Mona Krassu ein­fühl­sam die Geschichte eines die­ser Mäd­chen.

Okt
9
Fr
Lesung mit Mona Krassu in Bad Klosterlausnitz
Okt 9 um 20:00

Mona Krassu liest aus ihrem Roman »Falsch erzo­gen«

 

Solveig Eck­stein hat viele Träume. Zum Bei­spiel die­sen, eine her­aus­ra­gende Schau­spie­le­rin zu wer­den. Sie ist ein hüb­sches und intel­li­gen­tes Mäd­chen. Sie liebt Gedichte, liest, wenn andere Kin­der spie­len. Sie hat also alle Vor­aus­set­zun­gen, ihren Traum zu leben.

Aber, sie wächst in der DDR auf. Was pas­siert in einer Dik­ta­tur mit Kin­dern, die schon als Schü­ler nicht ins sozia­lis­ti­sche Sys­tem pas­sen, weil sie Paro­len hin­ter­fra­gen und weil sie wider­spre­chen? Weil sie die Songs von Udo Lin­den­berg toll fin­den? Weil sie frei leben wol­len? Die Genos­sen und Funk­tio­näre in der DDR haben Ihre Metho­den. Sie nut­zen auch die Mit­tel der Medi­zin, wenn es darum geht, junge Men­schen auf Linie zu brin­gen.

Wie Mäd­chen und junge Frauen in den soge­nann­ten Trip­per­bur­gen gede­mü­tigt und miss­han­delt wur­den, ist unfass­bar. Im Roman »Falsch erzo­gen« erzählt Mona Krassu ein­fühl­sam die Geschichte eines die­ser Mäd­chen.

Okt
10
Sa
Lesung mit Franziska Reski im KUKUNA Bad Tabarz
Okt 10 um 19:00

»Bei aller Liebe« – Lesung mit Petra Reski

 

»Die palermi­ti­sche Staats­an­wäl­tin mit dem Hang zu schar­fen Fra­gen und Hei­li­gen­fi­gu­ren ermit­telt in jener ›Zwi­schen­welt‹, die ihre Schöp­fe­rin so peni­bel erforscht: Netz­werke aus Poli­ti­kern, Unter­neh­mern und Mafiosi also, die von­ein­an­der pro­fi­tie­ren.« Frank­fur­ter All­ge­meine Zei­tung Der letzte Band der Serena Vitale Tri­lo­gie In Palermo wird ein deut­scher Staats­an­walt ermor­det auf­ge­fun­den – aus­ge­rech­net auf dem Stra­ßen­strich der Trans­ves­ti­ten. Serena Vitale will mit dem Fall nichts zu tun haben, schließ­lich neh­men afri­ka­ni­sche Schlep­per­ban­den all ihre Zeit in Anspruch, denn am Elend der Flücht­linge wol­len viele ver­die­nen. Doch der Staats­an­walt ermit­telte in Deutsch­land gegen die Mafia, und Serena Vitale ist son­nen­klar, dass es sich kei­nes­falls um ein Ver­bre­chen aus Lei­den­schaft han­delt. Ihr bleibt nichts ande­res übrig, als sich selbst in die Ermitt­lun­gen zu stür­zen. Die Vor­gän­ger der Tri­lo­gie: Band 1 – Palermo Con­nec­tion Band 2 – Die Gesich­ter der Toten

Okt
15
Do
Vortrag von PD Dr. Martin Gierl im Goethe- und Schiller-Archiv Weimar
Okt 15 um 17:00

»Chris­tian Wil­helm Bütt­ner in Göt­tin­gen – Vom bizarr sys­te­ma­ti­schen Beginn der Wis­sen­schaft«

Vor­trag von PD Dr. Mar­tin Gierl, Göt­tin­gen

Zur Aus­stel­lung »Alpha­bete der Natur. Die sagen­haf­ten Samm­lun­gen Chris­tian Wil­helm Bütt­ners«

Okt
20
Di
Buchpremiere mit Prof. Dr. Gerhard R. Kaiser im Goethe- und Schiller-Archiv Weimar
Okt 20 um 18:00

»Tie­furt. Lite­ra­tur und Leben zu Beginn von Wei­mars gro­ßer Zeit« – Prä­sen­ta­tion des neuen Ban­des in der Reihe »Schrif­ten der Goe­the-Gesell­schaft« mit Prof. Dr. Ger­hard R. Kai­ser (Wei­mar-Tie­furt)

Im Anschluss Gesel­lig­keit bei einem Glas Wein.

Okt
24
Sa
»Gedichte aus vier Jahrzehnten« in der Dichterstätte »Sarah Kirsch« in Limlingerode
Okt 24 um 14:30

»Sagen wird man über unsre Tage …« Lyri­sche Texte hat­ten in der DDR Tra­di­tion und Bedeu­tung – soll­ten vor allem eine poli­ti­sche Funk­tion erfül­len, waren aber viel­mehr eine Mög­lich­keit für per­sön­li­che Frei­räume und ver­schlüs­selte Bot­schaf­ten. Sie spie­geln unter­schied­li­che Lebens­wel­ten und Erfah­run­gen wider. Gedichte ver­schie­de­ner Autoren und For­men aus vier Jahr­zehn­ten wer­den, ergänzt durch Musik der Zeit, von Mit­glie­dern der Dich­ter­stätte prä­sen­tiert.

Eröff­nung Haus­ART Nr.4/2020: Foto­gra­fien von Olaf Mar­tens in schwarz-weiß, geb. 1963 in Halle/Saale. Er stu­dierte von 1985 bis 1992 Foto­gra­fie an der Hoch­schule für Gra­fik und Buch­kunst in Leip­zig

Nov
12
Do
Lesung mit M. Kruppe in Gera
Nov 12 um 19:30

M. Kruppe liest aus »Selt­same Begeg­nun­gen«

 

M. Kruppe hat es wie­der getan. Mit dem Gedicht­band »Selt­same Begeg­nun­gen« prä­sen­tiert der Thü­rin­ger Autor und Rezi­ta­tor ein wei­te­res Sam­mel­su­rium aus schrä­gen Gestal­ten, die die Rän­der der Gesell­schaft tan­gie­ren, seziert ver­meint­lich all­täg­li­che Situa­tio­nen und legiert seine Beob­ach­tungs­gabe mit zuwei­len deut­li­cher Kri­tik am Kon­strukt Gesell­schaft. Ein­dring­li­cher noch ist er gewor­den, und auch seine Poe­sie hatte Zeit zu rei­fen. Krup­pes Lek­türe geht nicht ein­fach vor­über, sie geht in die Tiefe. Und Kruppe wäre nicht Kruppe, würde er sei­nen lite­ra­ri­schen Weg, seine Lesun­gen, nicht stets mit einer Prise schrä­gem Humor gar­nie­ren.

Nov
17
Di
Vortrag von Philipp Restetzki im Goethe- und Schiller-Archiv Weimar
Nov 17 um 18:00

»›Von allen Sei­ten hun­dert Quel­len‹. Über Goe­thes Arbeit am ›Faust‹« – Vor­trag von Phil­ipp Res­tetzki (Gör­litz)

Nov
19
Do
Vortrag von Prof. Dr. Jürgen Hanneder im Goethe- und Schiller-Archiv Weimar
Nov 19 um 17:00

»Roman­tik und die Fol­gen – Zur Rezep­tion August Wil­helm Schle­gels«

Vor­trag von Prof. Dr. Jür­gen Han­ne­der, Marburg/Weimar

Nov
26
Do
Lesung mit Christine Theml, Iris Geisler und Christine Hansmann in Jena
Nov 26 um 19:00

Lesun­gen im Rah­men der Reihe „Lite­ra­tur im Flur“

 

Mit: Chris­tine Theml, Iris Geis­ler (Jena) und Chris­tine Hans­mann (Wei­mar), Lesung

Musik: Ilga Her­zog (Jena), Quer­flöte u.a.

Nov
28
Sa
Musikalische Lesung mit Christine Stauch in der Dichterstätte »Sarah Kirsch« in Limlingerode
Nov 28 um 14:30

»Sei gegrüßt und lebe« – Chris­tine Stauch aus Bad Lan­gen­salza stellt in einer musi­ka­li­schen Lesung Eine Freund­schaft in Brie­fen und Tage­bü­chern von 1964–1973 zwi­schen Christa Wolfs und Bri­gitte Rei­mann vor.

Hin­zu­ge­fügt wer­den Gedichte Sarah Kirschs aus dem benann­ten Zeit­raum aus dem von Elke Erb her­aus­ge­ge­be­nen und mit einem Nach­wort ver­se­he­nen Reclam­band Musik auf dem Was­ser. Musi­ka­li­sches dazu bie­tet Udo Hem­mann aus Wei­mar.

Nov
29
So
Salon für akustische Kunst im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Nov 29 um 16:00

DIE SCHÖPFUNG VERBESSERN. MANIPULATION UND MÖGLICHKEIT mit Arbei­ten aus dem Stu­di­en­gang »Expe­ri­men­tel­les Radio« der Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar.

Dez
17
Do
Vorstellung neuerworbener Handschriften im Goethe- und Schiller-Archiv Weimar
Dez 17 um 17:00

Neue Hand­schrif­ten im Goe­the- und Schil­ler-Archiv, vor­ge­stellt von Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­tern des Archivs.

Anschlie­ßend Jah­res­aus­klang.

Dez
19
Sa
Vorstellung des Briefwechsels zwischen Sarah Kirsch und Christa Wolf in der Dichterstätte »Sarah Kirsch« in Limlingerode
Dez 19 um 14:30

»Wir haben uns wirk­lich an aller­hand gewöhnt« – Der Brief­wech­sel der bei­den Schrift­stel­le­rin­nen Sarah Kirsch und Christa Wolf  von 1962–1990.

Kaum hatte das Haus Dacheröden in Erfurt die­sen Brief­wech­sel für den 21. Novem­ber 2019 ange­kün­digt, war die Ver­an­stal­tung aus­ver­kauft.

In Lim­lin­ge­rode wird die­ser Brief­ver­kehr von Ver­eins­mit­glie­dern in Zusam­men­hang gebracht mit dem Titel­foto des Ban­des von Helga Paris und den Büchern Som­mer­stück von Christa Wolf und Aller­lei-Rauh von Sarah Kirsch.

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