Kalender

Ausstellungen

Jan
18
Fr
ganztägig Ausstellung »Schätze des Goethe-...
Ausstellung »Schätze des Goethe-...
Jan 18 – Apr 7 ganztägig
Das Bau­haus-Jubi­läum 2019 führte zur Idee, die neue Folge der Schätze-Reihe des Goe­the- und Schil­ler-Archivs dem Thema Rund um Jubi­läen zu wid­men. So wer­den in der Aus­stel­lung neben einem Brief des Bau­haus­meis­ters Was­sily Kan­din­sky und[...]
Jan
26
Sa
ganztägig Ausstellung »Ernst Hardt in Weim...
Ausstellung »Ernst Hardt in Weim...
Jan 26 – Mai 19 ganztägig
Ausstellung »Ernst Hardt in Weimar« im Stadtmuseum Weimar
Ernst Hardt. Ein Wei­ma­rer Dich­ter schreibt Rund­funk­ge­schichte »Neues Wei­mar« – Deut­sches Natio­nal­thea­ter – Natio­nal­ver­samm­lung – Bau­haus – Rund­funk­pio­nier   Kura­tor: Dr. Alf Röß­ner, Direk­tor des Stadt­mu­se­ums Wei­mar. Im Jubi­lä­ums­jahr 2019 plant das Stadt­mu­seum Wei­mar eine[...]
Feb
8
Fr
ganztägig Ausstellung »Die Welt als Buch« ...
Ausstellung »Die Welt als Buch« ...
Feb 8 – Mrz 30 ganztägig
Aus­stel­lung »Nor­bert Hin­ter­ber­ger ›Die Welt als Buch‹« in Wei­mar   Nor­bert W. Hin­ter­ber­ger, em. Pro­fes­sor für Freie Kunst an der Fakul­tät Gestal­tung von 1993 bis 2015, zeigt seine groß­for­ma­ti­gen Künst­ler­bü­cher »Die Homi­ni­den-Evo­lu­tion«, »Das Buch über[...]
Mrz
22
Fr
ganztägig Ausstellung »Fotografien von Dir...
Ausstellung »Fotografien von Dir...
Mrz 22 – Apr 13 ganztägig
Das Gedicht & sein Dou­ble. Die zeit­ge­nös­si­sche Lyrik­szene im Por­trait – Foto­gra­fien von Dirk Skiba   Der opu­lente Bild­band „Das Gedicht & sein Dou­ble“ der edi­tion AZUR gibt dem Lyrik-Genre ein Gesicht. Oder bes­ser: 100[...]
Apr
11
Do
ganztägig Ausstellung »Die Bauhausbücher« ...
Ausstellung »Die Bauhausbücher« ...
Apr 11 – Jul 28 ganztägig
»Die Bau­haus­bü­cher« – Ein euro­päi­sches Publi­ka­ti­ons­pro­jekt des Bau­hau­ses 1924–1930   Die Aus­stel­lung basiert auf der durch die Uni­ver­si­täts­bi­blio­thek in den ver­gan­ge­nen Jah­ren so gut wie voll­stän­dig zusam­men­ge­tra­ge­nen Kol­lek­tion der Bau­haus­bü­cher, ergänzt um Exem­plare aus der[...]
Apr
19
Fr
ganztägig Ausstellung »›Poetische Perlen‹ ...
Ausstellung »›Poetische Perlen‹ ...
Apr 19 – Jul 21 ganztägig
1819 erschien erst­mals Goe­thes ›West-öst­li­cher Divan‹ – und machte Epo­che. Das weit­aus größte Gedicht­en­sem­ble in Goe­thes Gesamt­werk wirkt bis heute, indem es den kul­tu­renüber­grei­fen­den Dia­log poe­tisch ver­wirk­licht. Die Aus­stel­lung macht den Besu­chern erfahr­bar, wie die[...]
Mai
17
Fr
ganztägig Zeichnungen und Druckgraphik von...
Zeichnungen und Druckgraphik von...
Mai 17 – Jul 20 ganztägig
Erfur­ter Salon der Kunst »Über das Ver­mes­sen der Erin­ne­run­gen« Zeich­nun­gen & Druck­gra­phik von Rolf Escher   Trotz minu­tiö­ser Detail­schil­de­run­gen geht der Rea­lis­mus Rolf Eschers weit über das bloß Sicht­bare hin­aus. Seine Dar­stel­lun­gen stil­ler Räume und[...]
Dez
31
Di
ganztägig Dummy
Dummy
Dez 31 2030 – Dez 30 2044 ganztägig
 
Mrz
22
Fr
Thüringen liest auf der Leipziger Buchmesse – Lesung mit Anselm Oelze
Mrz 22 um 19:00

Wal­lace – Ein phi­lo­so­phi­scher Aben­teu­er­ro­man

Frühjahr 1858: Ein Brief verlässt die Gewürzinsel Ter­nate. Sein Ziel: Südengland, sein Inhalt: ein Auf­satz über den Ursprung der Arten. Kaum ein Jahr später wird er, ver­packt zwi­schen zwei Buch­de­ckeln, für Auf­se­hen sor­gen. Er wird erneut um die Welt rei­sen und bekannt wer­den als Theo­rie der Evo­lu­tion. Doch nicht sein Ver­fas­ser, der Arten­samm­ler Alfred Rus­sel Wal­lace, wird den größten Ruhm dafür ern­ten, son­dern sein Empfänger, der Natur­for­scher Charles Dar­win. Von Wal­lace bleibt ledig­lich eine nach ihm benannte Trenn­li­nie der Arten im Malai­ischen Archi­pel.

Einhundertfünfzig Jahre später stößt der Museumsnachtwächter Albrecht Brom­berg auf das Schick­sal des ver­ges­se­nen Wal­lace. Auf des­sen Spu­ren reist er durch ferne Länder und je länger er mit ihm unter­wegs ist, desto mehr zwei­felt er an, dass alles so blei­ben muss, wie es ist.
Mit sei­nem Debüt ist Anselm Oelze ein phi­lo­so­phi­scher Aben­teu­er­ro­man gelun­gen. Ein lite­ra­ri­sches Denk­mal für die Außen­sei­ter des Lebens und der Geschichte, die es sich gemütlich auf ihrer eige­nen klei­nen Insel ein­ge­rich­tet haben.

Thüringen liest auf der Leipziger Buchmesse – Lesung mit Jochen Voit
Mrz 22 um 19:00

Rädels­füh­rer. Stu­den­ti­scher Pro­test in der DDR – Buch­vor­stel­lung mit Jochen Voit

Mode­ra­tion: Lutz Rathe­now

 

Eine span­nend illus­trierte Chro­nik über die auf­kei­mende Jugend­be­we­gung am Vor­abend der Bier­mann-Aus­bür­ge­rung und ihre Unter­drü­ckung Erfurt 1976: Ein Stu­dent schreibt einen kri­ti­schen Arti­kel für die Hoch­schul­zei­tung. Der Arti­kel wird nie gedruckt, der Stu­dent zwangs­ex­ma­tri­ku­liert. Seine Mit­stu­die­ren­den set­zen sich für ihn ein und schrei­ben einen Brief an Bil­dungs­mi­nis­te­rin Mar­got Hon­ecker. Darin wün­schen sie sich „offene Dis­kus­sio­nen“. Hon­ecker reagiert mit Härte. Die Stu­die­ren­den sol­len ihre Unter­schrift zurück­zu­zie­hen. Einige wer­den mit Zwangs­ex­ma­tri­ku­la­tion bestraft und Stu­di­en­ver­bot für sämt­li­che Hoch­schu­len der DDR. Andere müs­sen sich in hys­te­risch anmu­ten­den Anhö­run­gen öffent­lich distan­zie­ren. Die Wege der drei von der Hoch­schul­lei­tung zu „Rädels­füh­rer“ erklär­ten Per­so­nen füh­ren dar­auf: ins Berufs­le­ben, aufs Abstell­gleis und ins Gefäng­nis.

Der Autor Dr. Jochen Voit ist Lei­ter der Gedenk­stätte Andre­as­straße in Erfurt.

Lesung mit Birgit Vanderbeke im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Mrz 22 um 19:30

Bir­git Van­der­beke: Alle, die vor uns da waren

 

Die Erzäh­le­rin die­ses auto­bio­gra­fi­schen Romans, mitt­ler­weile selbst Groß­mutter, spürt den Fäden und Ver­bin­dun­gen zwi­schen den Genera­tio­nen nach: Was bewog die eigene Groß­mutter, Ost­ende zu ver­las­sen und ihrem 14-jäh­ri­gen Sohn Gas­ton, der sich der deut­schen Wehr­macht ange­schlos­sen hatte, nach Deutsch­land zu fol­gen? Wie hielt sie, die nie wie­der nach Bel­gien zurück­kehrte, das Leben in der Fremde aus? Und wie kön­nen diese Erin­ne­run­gen in Zei­ten, die erneut von Flucht und Ver­trei­bung geprägt sind, Trost und Hilfe sein?

Thüringen liest auf der Leipziger Buchmesse – Lesung mit Jörg Sader
Mrz 22 um 19:30

Alba, Liebste – und andere Erzäh­lun­gen – Lesung und Gespräch mit Jörg Sader

 

Mode­ra­tion: Bar­bara Miklaw Mira­bi­lis Ver­lag (Mil­titz)

Poe­ti­sche Erzäh­lun­gen, die von der unter­ge­gan­ge­nen DDR über die Grenze ins Hier und Jetzt füh­ren.

Die Lesung fin­det im Rah­men von »Leip­zig liest – Halle liest mit« statt.

Thüringen liest auf der Leipziger Buchmesse – Gespräch mit Roland Jahn u.a.
Mrz 22 um 20:00

Museen und Gedenk­stät­ten zur Erin­ne­rung an die Opfer der kom­mu­nis­ti­schen Dik­ta­tur

 

Mitwirkende/Autoren

  • Eti­enne Fran­cois,
  • Tobias Hol­lit­zer,
  • Roland Jahn,
  • Anna Kamin­sky,
  • Sieg­fried Rei­prich

Mode­ra­tion

  • Sven Felix Kel­ler­hoff

 

In 35 Län­dern erin­nern Gedenk­orte an gesche­he­nes Unrecht und ihre Opfer. Ein Gespräch über ihre Bedeu­tung für die Ver­mitt­lungs- und Bil­dungs­ar­beit

Spä­tes­tens seit dem Zusam­men­bruch der kom­mu­nis­ti­schen Herr­schafts­sys­teme ent­stan­den in den Staa­ten Mit­tel- und Ost­eu­ro­pas, aber auch in Afrika, Asien, Aus­tra­lien und Ame­rika viel­ge­stal­tige Erin­ne­rungs­for­men: Gedenk­stät­ten, Museen, Denk­mä­ler, Mahn­male, Sakral­bau­ten und Skulp­tu­ren­parks erin­nern an die kom­mu­nis­ti­schen Dik­ta­tu­ren und ihre Opfer, an Oppo­si­tion und Wider­stand sowie an die Über­win­dung der Unrechts­re­gime.

Der Band stellt eine Aus­wahl von 119 Erin­ne­rungs­or­ten in 35 Län­dern vor. Neben einem Über­blick über die Geschichte der jewei­li­gen Gewalt­ver­bre­chen beleuch­ten die ein­zel­nen Bei­träge die Ent­ste­hung der Gedenk­zei­chen und doku­men­tie­ren die Bemü­hun­gen, das Erin­nern an die Opfer der kom­mu­nis­ti­schen Gewalt­herr­schaft ins öffent­li­che Bewusst­sein zurück­zu­ho­len.

Nach der Vor­stel­lung des Ban­des folgt ein Podi­ums­ge­spräch mit der Her­aus­ge­be­rin Dr. Anna Kamin­sky, Geschäfts­füh­re­rin der Bun­des­stif­tung zur Auf­ar­bei­tung der SED-Dik­ta­tur, Roland Jahn (ange­fragt), dem Bun­des­be­auf­trag­ten für die Stasi-Unter­la­gen, Sieg­fried Rei­prich, dem Geschäfts­füh­rer der Stif­tung Säch­si­sche Gedenk­stät­ten, Prof. Dr. Eti­enne Fran­cois von der FU Ber­lin, der das Buch „Deut­sche Erin­ne­rungs­orte“ ver­fasst hat, und Tobias Hol­lit­zer, dem Lei­ter der Gedenk­stätte Museum in der „Run­den Ecke“.

In dem Gespräch geht es ins­be­son­dere um die Erin­ne­rungs­orte für die Opfer der SED-Dik­ta­tur in der DDR und ihre Bedeu­tung für die Ver­mitt­lungs- und Bil­dungs­ar­beit im Kon­text inter­na­tio­na­ler Erfah­run­gen.

Thüringen liest auf der Leipziger Buchmesse – Lesung mit Katja Cassing (Lina Atfah)
Mrz 22 um 20:00

Katja Cas­sing liest Lina Atfah: Das Buch von der feh­len­den Ankunft (Pen­dra­gon) | Jörg Schieke: Anti­pho­nia (Poe­ten­la­den) | Max Sess­ner: Das Was­ser von ges­tern (edi­tion AZUR)

Lina Atfah: Das Buch von der feh­len­den Ankunft (Pen­dra­gon) – gele­sen von Katja Cas­sing
Lina Atfahs Gedichte glei­chen einem traum­wand­le­ri­schen Tanz auf einer Rasier­klinge: Hier Verse, die in prä­zi­ser Bild­haf­tig­keit wie Schnapp­schüsse ihren Fokus auf die zer­ris­sene und zer­fetzte Hei­mat Syrien rich­ten, auf Flucht, Ver­trei­bung, Mas­sa­ker und Ver­bre­chen. Dort sinn­li­che Gedichte, die gera­dezu schwel­ge­risch voll­ge­so­gen sind von aller­lei ara­bi­schen Mythen, Geschich­ten und Motivsträn­gen. Und über all­dem: Eine junge poe­ti­sche Stimme, die in ihrem Anspie­lungs­reich­tum ihres­glei­chen sucht.

Jörg Schieke: Anti­pho­nia (Poe­ten­la­den)
Mit »Anti­pho­nia« legt Jörg Schieke ein lan­ges Gedicht vor, das lust- und kunst­voll einen Par­force­ritt durch die Gegen­wart und unmit­tel­bare Ver­gan­gen­heit zele­briert. Rein inhalt­lich, wie man so sagt. For­mal aber lässt es For­men auf­er­ste­hen, die ver­gan­gen schei­nen, aber zyklisch ihren Anspruch auf Gegen­wär­tig­keit gel­tend machen. Immer wie­der fin­det das Epos sei­nen Weg zurück in den Vers, dem es letzt­lich ent­stammt und aus dem es erst in der bür­ger­li­chen Epo­che in den Roman floh.

Mrz
23
Sa
Thüringen liest auf der Leipziger Buchmesse – Lesung mit Daniela Danz
Mrz 23 um 12:00

Gedichte als empa­thi­sche Befra­gung des Indi­vi­du­ums auf der Suche nach sei­nem Platz im Strom der Zeit – Lesung mit Daniela Danz

 

Daniela Danz› 2009 erschie­ne­ner Gedicht­band „Pon­tus“ war eine Sen­sa­tion, er wurde mit höchs­tem Lob bedacht und liegt mitt­ler­weile in der vier­ten Auf­lage vor. So wie die Autorin dort den Blick auf die Gren­zen Euro­pas, beson­ders im Osten, rich­tete, so wid­met sie sich in ihrem neuen Buch dem schwie­ri­gen und fast nur mit der Chif­fre »V« zu fas­sen­den Thema Vater­land, das sie als tran­szen­dierte Hei­mat ver­steht. Sprachmäch­tig und form­be­wusst fragt Daniela Danz dem nach, was unsere Gesell­schaft, was Europa zusam­men­hält jen­seits des­sen, was leicht zu haben ist.

Thüringen liest auf der Leipziger Buchmesse – Lesung mit Jürgen K. Hultenreich
Mrz 23 um 12:30

Höl­der­lin – Das halbe Leben. Eine poe­ti­sche Bio­gra­fie

Lesung mit Jür­gen K. Hul­ten­reich

 

Mode­ra­tion: Bernd Fischer

Fried­rich Höl­der­lin (1770 –1843) blieb zu Leb­zei­ten die Aner­ken­nung ver­sagt; er zählt aber heute zwei­fel­los zu den gro­ßen deut­schen Dich­tern. Wäh­rend des Theo­lo­gie-Stu­di­ums in Tübingen wohnte er mit Hegel und Schel­ling zusam­men auf einer Stube und emp­fing viel­fäl­tige phi­lo­so­phi­sche Impulse. Schon bald löste sich sein dich­te­ri­sches Werk vom Ein­fluss der Roman­ti­ker und er ging völ­lig
eigen­stän­dige Wege.
Mit Höl­der­lins Gedicht­zeile „Wohin denn ich?“ arti­ku­liert sich das depri­mie­rende Unbe­haust­sein in einer als gna­den­los emp­fun­de­nen Welt – der Beginn der lite­ra­ri­schen Moderne? Sei­ner aus­weg­lo­sen Zer­ris­sen­heit ver­suchte er durch eine nicht zu ver­wirk­li­chende, idea­li­sierte Liebe zu ent­kom­men, um schließ­lich von einer unheil­ba­ren Geis­tes­krank­heit ein­ge­fan­gen und „geret­tet“ zu wer­den: „Wo aber Gefahr ist, wächst das Ret­tende auch.“
Jürgen K. Hul­ten­reich nähert sich der Bio­gra­fie des rät­sel­vol­len Dich­ters mit poe­ti­scher Emphase, stell­tihn vor den his­to­ri­schen und geis­tes­ge­schicht­li­chen Hin­ter­grund, lässt aber keine Zwei­fel am zwie­späl­ti­gen Cha­rak­ter die­ser viel­be­wun­der­ten Jahr­hun­dert­ge­stalt.

Thüringen liest auf der Leipziger Buchmesse – Lesung mit Michael Kirchschlager
Mrz 23 um 12:30

Emil aus der Dra­chen­schlucht – Lesung mit Michael Kirch­schla­ger

 

Taucht ein in die Welt des klei­nen Dra­chen Emils und beglei­tet ihn auf sei­nen Aben­teu­ern.

Der kleine Dra­che Emil wächst zwar ohne seine Eltern in der Dra­chen­schlucht im schö­nen Thü­rin­gen auf, doch so ganz allein ist er nie. Auf sei­nen span­nen­den Rei­sen lernt er nicht nur zahl­rei­che lie­bens­werte Tiere und Men­schen ken­nen, son­dern hilft sogar ech­ten Prin­zes­sin­nen in Not. Auch als Thü­rin­gen vom bösen Her­zog Hein­rich über­fal­len wird, scheint nur noch Emil hel­fen zu kön­nen. Und selbst bis ins Reich der Trolle dringt er vor, um seine Mama aus den Klauen des Troll­kö­nigs Frott zu ret­ten.
Wird es Emil gelin­gen seine Eltern wie­der­zu­fin­den? Seit bei der inter­ak­ti­ven Lesung von Michael Kirch­schla­ger dabei und erlebt gemein­sam die span­nen­den Aben­teuer des klei­nen Dra­chen Emils.

Thüringen liest auf der Leipziger Buchmesse – Lesung mit Christoph Eisenhuth
Mrz 23 um 13:00

Bio­gra­phie in Land­schaft. Gedichte – Lesung mit Chris­toph Eisen­huth

 

Chris­toph Eisen­huth, Jahr­gang 1949, reflek­tiert in sei­nen Gedich­ten vor allem ganz per­sön­li­che Ein­drü­cke von Künst­ler­per­sön­lich­kei­ten und deren Leben und Wer­ken.
Ganz ähn­lich wie in einem Kalei­do­skop tau­chen unter ande­rem Namen wie Paula Moder­sohn-Becker, Hanns Cibulka, Franz Kafka, Robert Schu­mann, Johan­nes Bob­row­ski in der bild­rei­chen Lyrik des Autors auf

Thüringen liest auf der Leipziger Buchmesse – Lesung mit Corinna Gutmann u.a.
Mrz 23 um 13:30

Kopf­Kino: Schrei­ben mit Gefan­ge­nen im Knast – Texte der Gefan­ge­nen, der Orga­ni­sa­to­rin (Blick von außen) und der Jus­tiz­voll­zugs­be­am­tin

 

Lasst uns ein Buch machen“ – Die­sen Auf­ruf brachte Anke Hart­mann, Frei­zeit­be­am­tin und Ver­traute in der JVA Hohen­leu­ben, unter die Gefan­ge­nen. Denn seit Mai 2012 ist Corina Gut­mann, Biblio­theks­lei­te­rin von Greiz, regel­mä­ßig im Knast mit unter­schied­lichs­ten Pro­jek­ten, Schrei­ben, Boxen, Lesen…so ent­stand auch eine RAP-CD und end­lich ein BUCH. Dazu hol­ten sie sich Work­shop-Part­ner wie Dali­bor Mar­ko­vic (Slam Poet) und Ronny Ritze (Autor). Und um die 15 Gefan­gene, Ronny, Dali­bor, Anke und Corina schrie­ben… Die­ser kleine Exkurs ist wich­tig, denn der Weg ist das Ziel…Anke Hart­mann und Corina Gut­mann lesen Texte aus „Kopf­Kino“. Knast­pro­jekte pola­ri­sie­ren immer. Darum sind Sie zu einer Dis­kus­sion dazu ein­ge­la­den.

Thüringen liest auf der Leipziger Buchmesse – Lesung mit Thomas Bärsch
Mrz 23 um 13:30

»Das große Ganze« – Über seine Kind­heit in der DDR der 70er und 80er Jahre

Lesung mit Tho­mas Bärsch

Mode­ra­tion: Ine Dipp­mann, Elia van Sci­rouvsky

Thüringen liest auf der Leipziger Buchmesse – Lesung mit Franziska Gehm
Mrz 23 um 14:00

Ratz und Mimi – Lesung mit Fran­ziska Gehm

 

Faul­tier Ratz hängt am liebs­ten faul herum und ratzt! Doch dann zieht Motte Mimi bei ihm ein…

Rapüüüüh… Faul­tier Ratz nacht sei­nem Namen alle Ehre. Am liebs­ten ratzt er, und zwar den gan­zen Tag! Doch dann zieht Motte Mimi bei ihm ein. Schluss mit Schnarch! Mimi dreht das Radio laut – und Ratz fällt vom Baum. Mit­ten hin­ein in ein gro­ßes Aben­teuer, in dem aus­ge­rech­net ER zum Held wird! Weil er näm­lich das magi­sche Tem­po­fon fin­det…

Thüringen liest auf der Leipziger Buchmesse – Buchpremiere Edition Muschelkalk 2019 mit Nele Heyse und Diana Hellwig
Mrz 23 um 14:30

Band 48: Nele Heyse – »Dop­pelt ver­dien­tes Glück, Geschich­ten und Gedichte«
Band 49: Diana Hell­wig – »Der lächelnde Hund, Erzäh­lun­gen«.

Lesung mit Nele Heyse und Diana Hell­wig.

Mode­ra­tion: André Schin­kel.

Thüringen liest auf der Leipziger Buchmesse – Lesung mit Michael Knoche u.a.
Mrz 23 um 18:00

Der deut­sche Gil Blas. Ein­ge­führt von Goe­the. Oder Leben, Wan­de­run­gen und Schick­sale Johann Chris­toph Sach­ses, eines Thü­rin­gers von ihm selbst ver­fasst

 

Mitwirkende/Autoren

  • Peter Graf,
  • Michael Kno­che

 

Wie­der­ent­de­ckung: die aben­teu­er­li­che Lebens­ge­schichte eines Biblio­the­kars­ge­hil­fen – hg. von Goe­the

Eine groß­ar­tige Wie­der­ent­de­ckung – vor­ge­stellt von Michael Kno­che, dem lang­jäh­ri­gen Direk­tor der Anna Ama­lia Biblio­thek und dem Her­aus­ge­ber Peter Graf.

1822 gab Johann Wolf­gang von Goe­the bei Cotta die Lebens­ge­schichte sei­nes Biblio­the­kars­ge­hil­fen Johann Chris­toph Sachse her­aus, der ab 1800 in der Anna Ama­lia Biblio­thek für ihn arbei­tete. Vor Sach­ses Ankunft in Wei­mar war sein von Schick­sals­schlä­gen gepräg­tes Leben sehr aben­teu­er­lich ver­lau­fen.

Stän­dig wech­selnde Anstel­lun­gen füh­ren ihn durch halb Deutsch­land, er gerät in die Wir­ren der franzö­sischen Revo­lu­ti­ons­kriege, seine Pläne, in Hollän­disch ­Ost­in­dien oder Ame­rika ein neues Leben zu begin­nen, schei­tern.
Sel­ten hat er Geld, und wenn doch, ver­liert er es bald wie­der. Er wird über­fal­len, gerät in die Hände be­trügerischer »See­len­ver­käu­fer«, befreit sich erneut und ver­dingt sich für eine wei­tere wenig ein­träg­li­che Anstel­lung. Sach­ses Auf­zeich­nun­gen schil­dern auf ebenso span­nende, ein­fa­che wie ein­dring­li­che Weise das Leben der unte­ren Stände in Deutsch­land Ende des 18. und Anfang des 19. Jahr­hun­derts.

In sei­nem Vor­wort for­mu­lierte Goe­the die Bedeu­tung des Buches so: »Selbst die obern Stände wer­den nicht ohne Erbau­ung das Büch­lein durch­le­sen, beson­ders wenn es ihnen auf­fällt: wie es wohl aus­se­hen möchte, wenn ihre Bedien­ten auch der­glei­chen Bekennt­nisse schrie­ben. Und so geste­hen wir denn eben­falls, daß wir, bei Lesung die­ses ziem­lich star­ken Ban­des, zu from­men Betrach­tun­gen ange­regt wor­den; denn man glaubt doch zuletzt eine mora­li­sche Welt­ord­nung zu erbli­cken.«

Lesung mit Birgit Vanderbeke in Weimar
Mrz 23 um 19:30

Bir­git Van­der­beke: „Alle, die vor uns da waren“ – Autoren­le­sung

Die Erzäh­le­rin in Bir­git Van­der­be­kes Roman erhält eine Ein­la­dung nach Achill Island. In das ehe­ma­lige Feri­en­haus des Schrift­stel­lers Hein­rich Böll. Ein Ort der Abge­schie­den­heit in der rauen Land­schaft Irlands, ohne Inter­net und Tele­fon. Wäh­rend sich um sie herum Zeit und Wirk­lich­keit zuneh­mend auf­lö­sen, ver­ge­gen­wär­tigt sie sich die Welt ihrer Kind­heit und Jugend. Mit gro­ßer Skep­sis fragt sie sich, wie diese Welt ein­mal für ihren Sohn und ihren Enkel aus­se­hen wird. Eines Abends begeg­net ihr Böll, der in sei­nem Arbeits­zim­mer sitzt und raucht. Und ihr etwas Tröst­li­ches sagt: Sie sind alle bei dir. Alle, die vor uns da waren. Im abschlie­ßen­den Teil ihrer beein­dru­cken­den Roman-Tri­lo­gie umkreist Bir­git Van­der­beke Fra­gen, die weit zurück­füh­ren und doch aktu­el­ler nicht sein könn­ten.

Lesung mit Nora Gomringer und Philipp Scholz im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Mrz 23 um 19:30

Nora Gom­rin­ger & Phil­ipp Scholz: PENG PENG PARKER

 

Doro­thy Par­ker war eine viel­schich­tige Frau: Dich­te­rin, Geliebte, Wer­be­tex­te­rin und Oscar-Nomi­nee. Ihr lyri­sches Werk ist wit­zig und lako­nisch, mal zart, mal hart. Nie­mand hat so seuf­zend, so ver­la­chend über die Liebe und das Ran­geln zwi­schen den Geschlech­tern geschrie­ben wie Doro­thy Par­ker und uns dabei Kari­ka­tu­ren und fein linierte Por­traits der Bou­le­vard­lö­wen und -löwin­nen ihrer Zeit hin­ter­las­sen. Ein New York der 20er Jahre ohne diese Ikone ist undenk­bar.

Aus der Fülle von Par­kers Spott-, Humor- und Lie­bes­ge­dich­ten für Kol­le­gen, Hunde und Män­ner haben Gom­rin­ger & Scholz, die in den letz­ten Jah­ren mit ihrer CD PENG PENG PENG für Furore gesorgt haben, erstaun­li­che Songs geschaf­fen. Melo­diös und rhyth­misch, wit­zig und eigen weicht das Duo jenes Schwarz­weiß alter Fotos und klin­gen­der Pia­no­t­as­ten auf zu Melo­dien, die schon lange zwi­schen den Zei­len ste­hen.
Das eng­li­sche Ori­gi­nal wie auch die kon­ge­nia­len Über­set­zun­gen durch Ulrich Blu­men­bach (»Denn mein Herz ist frisch gebro­chen«, Doer­le­mann 2017) wer­den dabei zu glei­chen Tei­len erklin­gen.

The com­po­ser wis­hes to thank the Natio­nal Asso­cia­tion for the Advan­ce­ment of Colo­red People for aut­ho­ri­zing the use of Doro­thy Parker’s work.

Thüringen liest auf der Leipziger Buchmesse – Lesung mit Katrin Bibiella
Mrz 23 um 20:00

Poe­sie im quar­tus-Ver­lag II

 

Die Gedichte von Kat­rin Bibi­ella haben einen ganz und gar eige­nen Ton. Die Kir­chen­mu­si­ke­rin und pro­mo­vierte Lite­ra­tur­wis­sen­schaft­le­rin aus Oppen­heim folgt Nova­lis in ihrem Glau­ben an einen Schöp­fer­geist, der sich in der Welt mani­fes­tiert, in einer Urschrift, die allen Din­gen zugrunde liegt. Lyrik ist für sie das Zur­spra­che­kom­men des ver­bor­ge­nen Urtex­tes, der Har­mo­nie aller Wesen. Es geht ihr um die „Wahr­neh­mung einer Stille, die hin­ter den Din­gen liegt und sie ver­eint“ – ihre ursprüng­li­che Ver­bun­den­heit wie­der fühl­bar macht. In ihrem Band „Raue Nächte“ fin­den sich sorg­fäl­tig kom­po­nierte Vers­ge­bilde, die in 14 Zei­len ein Äußers­tes an Strenge und Phan­ta­sie zugleich ver­ei­nen. Am Sams­tag liest sie aus dem Band in einem beson­de­ren Ambi­ente, das der Musi­ka­li­tät ihrer Verse im wahrs­ten Wort­sinn Raum gibt: im Musik­sa­lon des Men­dels­sohn-Hau­ses.

 

Mode­riert wird der Abend von Jens-Fietje Dwars.

Mrz
24
So
Lesung mit Franz Müntefering in Erfurt
Mrz 24 um 11:00

Franz Mün­te­fe­ring: Unter­wegs. Älter­wer­den in die­ser Zeit

 

Franz Mün­te­fe­ring hat mit 78 Jah­ren seine Betrach­tun­gen und Erfah­run­gen über das Älter­wer­den in unse­rer Zeit auf­ge­schrie­ben. Vor dem Hin­ter­grund sei­ner Bio­gra­fie ent­wi­ckelt er seine Gedan­ken zum Älter­wer­den im Ehren­amt, als Sozi­al­de­mo­krat, als Deut­scher, als Bücher­freund, das Älter­wer­den mit der Demo­kra­tie und mit Blick auf die Zukunft. Durch­weg opti­mis­tisch ist sein Buch nicht. Aber doch getra­gen von der Zuver­sicht in die Gestalt­bar­keit der Dinge, abhän­gig von der Bereit­schaft zum Enga­ge­ment und vom Mut zum Han­deln: in Poli­tik, Gesell­schaft und per­sön­lich.

Älter wer­den heißt leben. Eine span­nende Sache, die für die meis­ten von uns län­ger hält als je zuvor bei Men­schen. Und die uns Gele­gen­heit und Mit­ver­ant­wor­tung gibt, unter­wegs zu blei­ben und uns ein­zu­mi­schen. Zu sagen, wie es war, wie es ist und wohin die Reise gehen muss. Es geht um das all­täg­li­che Leben im Älter­wer­den, um Mobi­li­tät und Begeg­nung, um Gesund­heit und ums Ster­ben. Um Lau­fen und Ler­nen und Lachen. Um Soli­da­ri­tät zwi­schen Men­schen und mit beson­de­rer Dring­lich­keit um die Lebens­chan­cen der jun­gen Genera­tion. Um Europa! Und um unsere Demo­kra­tie.“ Franz Mün­te­fe­ring

In Koope­ra­tion mit der Fried­rich-Ebert-Stif­tung / Lan­des­büro Thü­rin­gen und dem Katho­li­schen Forum im Land Thü­rin­gen

Thüringen liest auf der Leipziger Buchmesse – Lesung mit Katja Cassing (Shugoro Yamamoto – Die Rache)
Mrz 24 um 11:00

 Die Ver­le­ge­rin Katja Cas­sing liest: Shu­goro Yama­moto – Die Rache

Das Duell eines Kochs mit dem berühm­tes­ten japa­ni­schen Schwert­kämp­fer aller Zei­ten: Miya­moto Musa­shi.

Nach­dem sein Vater bei einem Anschlag auf den berühmten Schwertkämpfer Miya­moto Musa­shi ums Leben gekom­men ist und sein Bru­der ihn des Hau­ses ver­wie­sen hat, beschließt der junge Iwata, Bett­ler zu wer­den. Da die Hütte, in die er sich zurückzieht, auf dem Weg zum fürst­li­chen Land­sitz liegt, dau­ert es nicht lange, bis Büttel der Stadt bei ihm auf­tau­chen, um ihn zu ver­trei­ben. Da aber geschieht etwas Selt­sa­mes. Als man hört, wer er ist, wird man höf­lich und zieht wie­der ab. Und vom nächs­ten Tag an kom­men stän­dig Besu­cher und brin­gen Geld und Geschenke. Offen­bar glaubt man in der Stadt, dass der junge Mann seine Hütte nicht zufäl­lig an dem Weg errich­tet hat, den Miya­moto Musa­shi zwei­mal am Tag beschrei­tet, son­dern in dem ehren­vol­len Ansin­nen, den übermächtigen Musa­shi für den Tod des Vaters zum Duell zu for­dern.

Ein Buch nicht nur für Japan-Lieb­ha­ber oder Samu­rai-Fans. Diese Geschichte ent­le­digt sich vie­ler Kli­schees und unter­hält bra­vou­rös. Wer das Bogen­schie­ßen beherrscht, Ori­ga­mis fal­ten kann und sich traut, als Gai­jin eine Lese­reise nach Japan zu unter­neh­men, der sollte her­aus­fin­den, warum der junge Bett­ler so reich beschenkt wird, was sich die schöne O-Kita vom gar nicht armen Iwata erhofft und wie diese Geschichte endet. Es lohnt sich. astrolibrium.wordpress.com

Autor Shu­goro Yama­moto (bür­ger­lich: Satomu Shi­mizu, 1903–1967), ging nach der Volks­schule in die Lehre bei einem Pfand­lei­her, des­sen Namen er spä­ter als Pseud­onym ver­wen­dete; sein schrift­stel­le­ri­sches Debüt gab er 1926 mit dem Roman Sum­a­dera fukin (In der Nähe des Sum­a­dera); Nihon fudoki (1942–1946) wurde für den Naoki-Preis nomi­niert, den Yama­moto aller­dings – wie alle fol­gen­den Preise auch – ablehnte. Yama­moto hin­ter­ließ ein umfang­rei­ches Werk; viele sei­ner Romane und Erzählungen wur­den für die Bühne adap­tiert oder ver­filmt, u.a. von Akira Kuro­sawa; er ist Namens­ge­ber des Yama­moto- Shu­goro-Lite­ra­tur­prei­ses. Die Rache ist die erste deut­sche Übersetzung eines sei­ner Werke.

Kein unab­hän­gi­ger Ver­lag in Deutsch­land hat in den letz­ten Jah­ren soviele lite­ra­ri­sche Neu­ent­de­ckun­gen von Welt­rang vor­ge­legt wie der cass-Ver­lag. (Anm. der Red.)

Weimarer Reden: Kathrin Schmidt
Mrz 24 um 11:00

»Gesucht: Der Neue Mensch« // Gesucht: Zeitgeist*in (m/w/d) – Ver­netz­tes Den­ken als prag­ma­ti­scher Zugriff auf ein Cha­mä­leon

Auf welch ver­schie­den­ar­tige Weise Lite­ra­tur immer wie­der den Neuen Men­schen zu beschwö­ren ver­sucht, lässt sich an der Lite­ra­tur der DDR deut­lich bele­gen. Aber was bedeu­tet diese Begriff­lich­keit für eine Autorin im Jahre 2019? Die Schrift­stel­le­rin Kath­rin Schmidt unter­nimmt den Ver­such, den Men­schen im Milieu­zu­sam­men­hang der Lebens­ver­hält­nisse inner­halb einer Gesell­schaft zu ver­or­ten und zu zei­gen, wie auch ein »Zeit­geist« genann­tes Phä­no­men sein Erwach­sen­wer­den beglei­tet. Sich als Indi­vi­duum, jedoch in einem sozia­len und genera­tio­na­len Kon­text zu sehen und sich die­ses tat­säch­lich bewusst zu machen, scheint ihr eine Chance, die im Gesell­schafts­ge­spräch oft brach­liegt.

Für Kath­rin Schmidt, die am 1990 gegrün­de­ten »Run­den Tisch« Ber­lin saß, danach als Redak­teu­rin der femi­nis­ti­schen Frau­en­zeit­schrift »Ypsi­lon« arbei­tete und seit 1994 frei­schaf­fend ist, bleibt das ein Thema, das sich auch ver­schie­dene Wei­sen durch ihr Romane und Erzäh­lun­gen zieht.

Kath­rin Schmidt wurde in Gotha gebo­ren, stu­dierte in Jena Psy­cho­lo­gie und zählt inzwi­schen zu den wich­tigs­ten Autor*innen der deut­schen Lite­ra­tur. 2009 legte sie einen zutiefst auto­bio­gra­fi­schen Roman vor: »Du stirbst nicht« the­ma­ti­siert per­sön­li­che Erkran­kung und Gesun­dung. Für die­ses Werk wurde sie mit dem Deut­schen Buch­preis aus­ge­zeich­net. In ihrem Roman »Kapoks Schwes­tern« schlägt sie eine gro­ßen Bogen durch deutsch-jüdi­sche Geschichte, der bis in das 21. Jahr­hun­dert reicht.

 

Wei­ma­rer Reden 2019

Das Jahr 2019 ist ein Jubi­lä­ums­jahr. Aus den poli­ti­schen Umwäl­zun­gen von damals, deren Ergeb­nis die Wei­ma­rer Repu­blik war, erwuchs eine andere Art der Welt- und Mensch­heits­be­trach­tung. Die Vision vom ›Neuen Men­schen‹ durch­drang die ästh­te­ti­schen und poli­ti­schen Debatte: Aber wie sollte er beschaf­fen sein, die­ser ›Neue Mensch‹? Wie sollte, wie wollte er leben?

Das Zeit­al­ter der Digi­ta­li­sie­rung kreist wie­der um den ›Neuen Men­schen‹, der in einer Weise opti­miert wer­den soll, wie es Visio­näre im ver­gan­ge­nen Jahr­hun­dert vor­sich­tig erwo­gen haben. Heute wie damals geht es darum, die neuen Ideen und Hand­lungs­op­tio­nen abzu­wä­gen und sie auf ihre huma­nis­ti­sche Sub­stanz zu prü­fen.

Aus wel­chen Quel­len sich das Phi­lo­so­phie­ren über den ›Neuen Men­schen‹ speist, in wel­cher Weise er sich in Kunst und Lite­ra­tur abbil­det und wie wir es heute ange­sichts wach­sen­der Tech­ni­sie­rung und Digi­ta­li­sie­rung mit ihm hal­ten, dar­über soll in an drei Sonn­ta­gen im März gespro­chen wer­den.

Mode­ra­tion: Liane von Bil­ler­beck

Thüringen liest auf der Leipziger Buchmesse – Lesung mit Heike Köhler-Oswald
Mrz 24 um 14:00

Mör­der im Schafs­pelz – ein neuer Grei­fen-Kri­mi­nal­ro­man

 

Ein Lei­chen­fund im Wei­ma­rer Land bringt düs­tere Geheim­nisse ans Licht. Der Grei­fen-Krimi ist zurück.

Der Fund einer ske­let­tier­ten Lei­che in einem klei­nen Dorf im Wei­ma­rer Land wirft Fra­gen auf. Nicht nur die Iden­ti­tät des Ske­let­tes ist schwer fest­zu­stel­len, auch gera­ten Kri­mi­nal­ober­kom­mis­sa­rin Vero­nika Vogel und ihr jun­ger Kol­lege Lukas Engel in ein ver­strick­tes Netz aus lang­jäh­ri­gen Geheim­nis­sen. Neben einem vor sechs­und­zwan­zig Jah­ren aus­ge­setz­ten Baby, auf­ge­häng­ten Tie­ren und ver­dräng­ten Ver­ge­wal­ti­gungs­vor­wür­fen, muss sich die Kom­mis­sa­rin auch noch mit ihren eige­nen Pro­ble­men aus­ein­an­der­set­zen. Eine ver­wor­rene Jagd nach dem Mör­der beginnt.

Mit Heike Köh­ler-Oswalds Buch „Mör­der im Schafs­pelz“ kehrt die tra­di­ti­ons­rei­che Reihe des Grei­fen-Kri­mi­nal­ro­mans zurück.

»Mein Lieblingsbuch« mit Tobias J. Knoblich in Erfurt
Mrz 24 um 15:00

»Mein Lieb­lings­buch« mit Dr. Tobias J. Knob­lich.

Ein­mal im Monat lädt das Kul­tur: Haus Dacheröden bekannte und weni­ger bekannte, immer aber inter­es­sante Men­schen ein, über jene Bücher zu spre­chen, die sie aktu­ell bewe­gen oder die sie viel­leicht schon ihr gan­zes Leben beglei­ten. Pas­send zum Sonn­tags­kaf­fee locken die
köst­li­chen Krea­tio­nen der Kon­di­tor­meis­te­rin Ute Strucks­berg.

Thüringen liest auf der Leipziger Buchmesse – Lesung mit Ingrid Annel
Mrz 24 um 15:30

Mär­chen­hafte Geschich­ten von ver­zau­ber­ten Magi­ern, den Pegasi und vom Glück – so blau wie der Him­mel

Ein Kleid, ganz aus Schnee – Lesung mit Ingrid Annel

 

Wozu mit einem Koch­lehr­ling auf den höchs­ten Gip­fel klet­tern? Ist die Traum­brille die Lösung aller Pro­bleme? Viel­leicht, denn auch die kleine Eis­ver­käu­fe­rin kann eine große Berühmt­heit auf der Bühne ver­wan­deln und dahin­schmel­zen las­sen.
Apfel und Glas­mur­mel, Flöte und Holz­pferd fin­den sich in den Taschen eines abge­leg­ten Man­tels – und mit ihnen begin­nen die Aben­teuer.
Öff­nen Dra­chen­zun­gen alle Wege? Oder schaf­fen dies nur der achte und der neunte Zwerg? Fin­det Dorn­rose tat­säch­lich ihr Glück?
Leise, mit Iro­nie und Poe­sie, manch­mal schräg und augen­zwin­kernd, locken uns Ingrid Annels Geschich­ten in unsere Wel­ten, die wir sonst bei­nahe über­se­hen hät­ten.

Mrz
25
Mo
»JuLe-Treff im Leseladen« in Weimar
Mrz 25 um 16:00

Junge Leser ab 12 Jah­ren tref­fen sich in der Ecker­mann-Buch­hand­lung!

Du bist zwi­schen 12–16 Jah­ren und liest gern?
Du bist neu­gie­rig auf aktu­elle Titel?
Du hast Lust, auch ande­ren einen Buch­tipp zu geben?
Dann bist Du bei uns als Testleser/in rich­tig!

Wir tref­fen uns ein­mal monat­lich zum Reden, Raten, Bewer­ten und Emp­feh­len. Auf uns war­tet ein Jahr vol­ler Lese­aben­teuer! Wir freuen uns auf Dich!

Sabine Arndt, Biblio­the­ka­rin
Johan­nes Stein­hö­fel und das Team der Ecker­mann-Buch­hand­lung
Sig­run Lüdde und die Lite­ra­ri­sche Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V.

Grüner Salon mit Karl-Heinz Swirszczuk im Schillerhaus Rudolstadt
Mrz 25 um 17:00

Seit 2017 trifft sich der von Karl-Heinz Swirsz­c­zuk und Schü­lern des Fri­de­ri­cian­ums gegrün­dete Phi­lo­so­phie­kreis im Schil­ler­haus, um gemein­sam zu phi­lo­so­phie­ren. Dabei geht es vor allem um The­men wie die Zukunft der Arbeit, ethi­sche Fra­gen, die die künst­li­che Intel­li­genz und der Trans­hu­ma­nis­mus auf­wer­fen sowie die phi­lo­so­phi­sche Dimen­sion aktu­el­ler poli­ti­scher Debat­ten und gesell­schaft­li­cher Ent­wick­lun­gen. Die Tref­fen des Krei­ses sind offen für inter­es­sierte Teil­neh­mer jeden Alters, die Freude am gemein­sa­men Nach­den­ken und Dis­ku­tie­ren haben.

Lesung mit Bernd Polster in Weimar
Mrz 25 um 19:00

Bernd Pols­ter: „Wal­ter Gro­pius. Der Archi­tekt sei­nes Ruhms“, Autoren­le­sung

Mode­ra­tion: Dr. Frank Simon-Ritz

100 Jahre Bau­haus: Die neue, umfas­sende Bio­gra­fie über Wal­ter Gro­pius ent­hüllt die wahre Geschichte der Archi­tek­ten-Legende.
Er zählt zu den Gro­ßen der moder­nen Archi­tek­tur: Was aber hat Wal­ter Gro­pius wirk­lich gebaut? Nicht viel. Und das ist nicht erstaun­lich, denn nach zwei Jah­ren Stu­dium war klar, dass ihm jedes Talent zum Archi­tek­ten fehlte. Doch er grün­dete ein Archi­tek­tur­büro, wo andere jene Bau­ten ent­war­fen, die heute als Iko­nen der Moderne gel­ten. In sei­nem Netz­werk tau­chen alle Namen auf, die in der Geschichte der Archi­tek­tur und des Designs im 20. Jahr­hun­dert eine Rolle spie­len. Wer wollte da an sei­ner Bedeu­tung zwei­feln? Bernd Pols­ter hat Gro­pius’ Leben akri­bisch erforscht – man wird es in Zukunft nicht mehr als Hel­den­ge­schichte, son­dern als Schel­men­ro­man erzäh­len.

Eine Ver­an­stal­tung in Koope­ra­tion mit der Lan­des­zen­trale für poli­ti­sche Bil­dung Thü­rin­gen e.V.

Lesung mit Bela B. Felsenheimer in Erfurt
Mrz 25 um 21:00

Bela B Fel­sen­hei­mer: Schar­now

 

In Schar­now, einem Dorf nörd­lich von Ber­lin, ist der Hund begra­ben. Schein­bar. Tat­säch­lich wird hier gerade die Welt gewen­det: Schüt­zen lie­gen auf der Lauer, um die Agen­ten einer Uni­ver­sal­macht zu ver­nich­ten, ein mord­lus­ti­ges Buch rich­tet blu­tige Ver­hee­rung an, und mit­ten­drin hat ein Pakt der Glück­li­chen plötz­lich kein Bier mehr. Wenn sich dann ein syri­scher Prak­ti­kant für ein Man­ga­mäd­chen stark macht, ist auch die Liebe nicht weit.

Mrz
26
Di
Lesung mit Wolfgang Haak im Rahmen der »Lesarten 2019« in Weimar
Mrz 26 um 18:00

Lyrik im Glas­pa­vil­lon mit Wolf­gang Haak und der Pre­miere von „Wort­still­le­ben“, dem Band mit sei­nen neu­es­ten (Prosa-) Gedich­ten

 

Mit einer Lau­da­tio von Michael Kno­che zum 65. Geburts­tag des Autors und Musik von Mikel Gor­riti Lucaioli, Gitarre.

 

In der „Weg­scheide“ die­ses neuen Ban­des von Wolf­gang Haak heißt es: „Ich bin ange­kom­men ohne Ende, ohne Anfang, unauf­halt­sam mit den Jah­res­zei­ten im Kreis gegan­gen. Was für ein Lebens­weg. Stim­men im Schilf: Willst alter Knabe du mit uns gehen. Wohin, wohin.“ – Seine gera­dezu anthro­po­lo­gi­schen Beob­ach­tun­gen und Orts­be­stim­mun­gen sei­ner selbst, die mit der Strenge klas­si­scher For­men arbei­tet und gleich­zei­tig wilde Aus­brü­che in ganz eigene Kom­po­si­tio­nen unter­nimmt, erge­ben eine der gro­ßen Qua­li­tä­ten die­ser Texte. Wie schon der Vor­gän­ger-Band, „Treib­gut Warm­zeit“, lotet „Wort­still­le­ben“ die Berüh­rungs­flä­chen zwi­schen Gedicht und Pro­sa­text aus und macht dabei Ent­de­ckun­gen für beide, für die Lyrik wie für die Prosa.

Wolf­gang Haak, 1954 in Gen­thin (Sach­sen Anhalt) gebo­ren, lebt in Wei­mar. Nach dem Stu­dium der Mathe­ma­tik, Phy­sik und Erzie­hungs­wis­sen­schaf­ten an der Fried­rich-Schil­ler-Uni­ver­si­tät wurde er Leh­rer und von 1991–2019 Schul­lei­ter des Musik­gym­na­si­ums Schloss Bel­ve­dere. Grün­dungs­mit­glied der Lite­ra­ri­schen Gesell­schaft Thü­rin­gens e.V., sowie 2006 Grün­der des Thü­rin­ger Lite­ra­tur­rats. Mit­glied im PEN seit 2012.

Lesung mit Monika Stenzel und Ulrike Jackwerth in Gotha
Mrz 26 um 19:00

He, du Glück­li­che! 29 Lebens­ge­schich­ten – Lesung mit Monika Sten­zel & Ulrike Jack­werth

 

Lesung und Gespräch mit Monika Sten­zel und Ulrike Jack­werth Fast vier­zig Jahre nach dem bahn­bre­chen­den Inter­view-Buch »Guten Mor­gen, du Schöne« von Maxie Wan­der befrag­ten die Autorin­nen Monika Sten­zel und Ulrike Jack­werth ost­deut­sche Groß­müt­ter, Töch­ter und Enke­lin­nen, wie sie heute ihr Leben meis­tern, was sie glück­lich macht, was Hei­mat für sie bedeu­tet. Wie haben sie die umwäl­zen­den gesell­schaft­li­chen Ver­än­de­run­gen nach 1989 erlebt, wie sich in der »west­li­chen Rea­li­tät« zurecht­ge­fun­den? Und was bedeu­ten die gesell­schaft­li­chen und bio­gra­fi­schen Umbrü­che für die nach­fol­gende Genera­tion? In span­nen­den, unter­halt­sa­men und oft­mals berüh­ren­den Por­träts wer­den die Frauen und ihre Geschich­ten vor­ge­stellt, kann man Anteil neh­men an ihren Erfah­run­gen und Erleb­nis­sen. Monika Sten­zel, gebo­ren in Halle (Saale). Abschluss an der Hoch­schule für Schau­spiel­kunst »Ernst Busch«. 1981 stellte sie einen Antrag auf Aus­reise und ver­ließ 1984 mit ihrer Fami­lie die DDR. Seit­dem lebt sie in Ber­lin und arbei­tete als freie Schau­spie­le­rin an ver­schie­de­nen Thea­tern der Repu­blik. 2012 begann sie zu schrei­ben. »He, du Glück­li­che!« ist ihre erste Ver­öf­fent­li­chung. Ulrike Jack­werth, gebo­ren in Wie­ner Neustadt/Österreich. Schau­spiel­stu­dium an der Uni­ver­si­tät für Musik und dar­stel­lende Kunst »Mozar­teum « in Salz­burg. Seit 1984 lebt sie in Ber­lin, arbei­tet als Schau­spie­le­rin und Regis­seu­rin an zahl­rei­chen Thea­tern im deutsch­spra­chi­gen Raum und seit 2014 auch als Dozen­tin und Coach für Schau­spiel. 1987 begeg­ne­ten sich Ulrike Jack­werth und Monika Sten­zel bei einer gemein­sa­men Pro­duk­tion und arbei­te­ten seit­dem mehr­fach erfolg­reich zusam­men.

Lesung mit Wolfram Eilenberger in Erfurt
Mrz 26 um 19:30

Wolf­ram Eilen­ber­ger: Zeit der Zau­be­rer

 

Wolf­ram Eilen­ber­ger, Best­sel­ler­au­tor, lang­jäh­ri­ger Chef­re­dak­teur des „Phi­lo­so­phie Maga­zins“ und der wohl begab­teste und zur­zeit auf­fäl­ligste Ver­mitt­ler von Geis­tes­ge­schichte im deutsch­spra­chi­gen Raum, erweckt die Phi­lo­so­phie der Zwan­zi­ger Jahre und mit ihr ein gan­zes Jahr­zehnt zwi­schen Lebens­lust und Wirt­schafts­krise, Nach­krieg und auf­kom­men­dem Natio­nal­so­zia­lis­mus zum Leben.

Der kome­ten­hafte Auf­stieg Mar­tin Hei­deg­gers und des­sen Liebe zu Han­nah Arendt. Der tau­melnde Wal­ter Ben­ja­min, des­sen amour fou auf Capri mit einer let­ti­schen Anar­chis­tin ihn sel­ber zum Revo­lu­tio­när macht. Der Genius und Mil­li­ar­därs­sohn Witt­gen­stein der, wäh­rend er in Cam­bridge als Gott der Phi­lo­so­phie ver­ehrt wird, in der ober­ös­ter­rei­chi­schen Pro­vinz voll­kom­men ver­armt Grund­schü­ler unter­rich­tet. Und schließ­lich Ernst Cas­si­rer, der Jahre vor sei­ner Emi­gra­tion in den bür­ger­li­chen Vier­teln Ham­burgs am eige­nen Leib den auf­stei­gen­den Anti­se­mi­tis­mus erfährt.

In den Lebens­we­gen und dem revo­lu­tio­nä­ren Den­ken die­ser vier Aus­nah­me­phi­lo­so­phen sieht Wolf­ram Eilen­ber­ger den Ursprung unse­rer heu­ti­gen Welt begrün­det. Dank der gro­ßen Erzähl­kunst des Autors ist uns der Rück­blick auf die Zwan­zi­ger Jahre zugleich Inspi­ra­tion und Mah­nung, aber in aller­ers­ter Linie ein mit­rei­ßen­des Lese­ver­gnü­gen.

Lyrik und Musik im Kunstverein Jena
Mrz 26 um 20:00

Lyrik & Musik im Kunst­ver­ein. Mit Kinga Tóth, Özlem Özgül Dündar und Tommy Neu­wirth

Kinga Tóths Lesun­gen, die sich häu­fig in Per­for­mance­thea­ter ver­wan­deln, sind wegen ihrer Inten­si­tät ein unver­gess­li­ches Erleb­nis! In ihren Gedich­ten ist Spra­che die wahre Bau­her­rin der Welt. Spra­che, die ihre Bau­steine über­all auf­sam­melt und zu einem Mensch-Maschine-Arte­fakt zusam­men­baut. Ihr neuer Band „Party“ ver­eint Gedichte und Zeich­nun­gen. Kinga Tóth war 2016 Stadt­schrei­be­rin in Jena und lebt der­zeit in Graz.

In Özlem Özgül Dün­dars Gedicht­band „gedan­ken zer­ren“ rast das Ich durch die Zei­len und prallt auf Gren­zen der Spra­che, des Kör­pers, des Dus. Kom­mu­ni­ka­tion schei­tert, mensch­li­che Bezie­hun­gen ent­glei­ten. Kein Mit­ein­an­der scheint zu exis­tie­ren, das von Dauer ist. 2018 wurde Özlem Özgül Dündar zu den Tagen der deutsch­spra­chi­gen Lite­ra­tur nach Kla­gen­furt ein­ge­la­den, wo sie mit dem Kelag-Preis aus­ge­zeich­net wurde.

Tommy Neu­wirth gibt seit 2013 per­for­ma­tive Kon­zerte unter dem Namen «Das welt­weite Netz­werk für ein bedin­gungs­lo­ses Grund­ein­kom­men». Er wird den Abend mit Sounds beglei­ten.

Lyrik und Musik im Kunstverein Jena mit Kinga Tóth, Özlem Özgül Dündar und Tommy Neuwirth
Mrz 26 um 20:00

Lyrik & Musik im Kunst­ver­ein

Mit Kinga Tóth, Özlem Özgül Dündar und Tommy Neu­wirth

 

 

Kinga Tóths Lesun­gen, die sich häu­fig in Per­for­mance­thea­ter ver­wan­deln, sind wegen ihrer Inten­si­tät ein unver­gess­li­ches Erleb­nis! In ihren Gedich­ten ist Spra­che die wahre Bau­her­rin der Welt. Spra­che, die ihre Bau­steine über­all auf­sam­melt und zu einem Mensch-Maschine-Arte­fakt zusam­men­baut. Ihr neuer Band „Party“ ver­eint Gedichte und Zeich­nun­gen. Kinga Tóth war 2016 Stadt­schrei­be­rin in Jena und lebt der­zeit in Graz.

In Özlem Özgül Dün­dars Gedicht­band „gedan­ken zer­ren“ rast das Ich durch die Zei­len und prallt auf Gren­zen der Spra­che, des Kör­pers, des Dus. Kom­mu­ni­ka­tion schei­tert, mensch­li­che Bezie­hun­gen ent­glei­ten. Kein Mit­ein­an­der scheint zu exis­tie­ren, das von Dauer ist. 2018 wurde Özlem Özgül Dündar zu den Tagen der deutsch­spra­chi­gen Lite­ra­tur nach Kla­gen­furt ein­ge­la­den, wo sie mit dem Kelag-Preis aus­ge­zeich­net wurde.

Tommy Neu­wirth gibt seit 2013 per­for­ma­tive Kon­zerte unter dem Namen «Das welt­weite Netz­werk für ein bedin­gungs­lo­ses Grund­ein­kom­men». Er wird den Abend mit Sounds beglei­ten.

Mrz
27
Mi
Lesung mit Walter Kaufmann in Zella-Mehlis
Mrz 27 um 18:00

Wal­ter Kauf­mann liest in der Stadt-und Kreis­bi­blio­thek Zella Meh­lis aus »Gibt es dich noch Enrico Spoon? Über Men­schen und Orte welt­weit«.

 

Mode­ra­tion: Lan­dolf Scher­zer

Neun Jahr­zehnte auf drei Kon­ti­nen­ten – Mit sei­nen 95 Jah­ren ist Wal­ter Kauf­mann ein ech­ter Zeuge des Jahr­hun­derts: Als jüdi­sches Kind knapp dem NS-Mord ent­ron­nen, wurde er in Aus­tra­lien zum Schrift­stel­ler, heute umfasst sein Werk mehr als 40 Bücher.

Von den rund 40 Roma­nen, Reise-Repor­tage und Por­trait- Büchern sein heute nur die zwei letz­ten genannt, weil auch sie bele­gen: 95 Jahre alt aber noch kein biss­chen ver­gess­lich, kein biss­chen ent­mu­tigt son­dern  „jugend­lich“ pro­duk­tiv und krea­tiv ist Wal­ter Kauf­mann noch immer. Erst vor einem Jahr erschie­nen in sei­nem Buch in „Die meine Wege kreu­zen“ Por­traits von 70 Men­schen an die er sich noch heute sehr kon­kret erin­nert. Und  nur 12 Monate spä­ter ver­öf­fent­lichte Wal­ter Kauf­mann das groß­ar­tige Erin­ne­rungs­buch „Gibt es dich noch Enrico Spoon?
Über Men­schen und Orte welt­weit in die­sem Buch sozu­sa­gen ein selbst­ge­mach­tes Geburts­tags­ge­schenk beschreibt wei­ter Kauf­mann 120 Men­schen denen er in 9 Jahr­zehn­ten auf drei Kon­ti­nen­ten begeg­net ist.

 

Geför­dert durch die Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thü­rin­gen.

Lesung mit Monika Stenzel und Ulrike Jackwerth in Erfurt
Mrz 27 um 19:00

He, du Glück­li­che! 29 Lebens­ge­schich­ten – Lesung mit Monika Sten­zel & Ulrike Jack­werth

 

Lesung und Gespräch mit Monika Sten­zel und Ulrike Jack­werth Fast vier­zig Jahre nach dem bahn­bre­chen­den Inter­view-Buch »Guten Mor­gen, du Schöne« von Maxie Wan­der befrag­ten die Autorin­nen Monika Sten­zel und Ulrike Jack­werth ost­deut­sche Groß­müt­ter, Töch­ter und Enke­lin­nen, wie sie heute ihr Leben meis­tern, was sie glück­lich macht, was Hei­mat für sie bedeu­tet. Wie haben sie die umwäl­zen­den gesell­schaft­li­chen Ver­än­de­run­gen nach 1989 erlebt, wie sich in der »west­li­chen Rea­li­tät« zurecht­ge­fun­den? Und was bedeu­ten die gesell­schaft­li­chen und bio­gra­fi­schen Umbrü­che für die nach­fol­gende Genera­tion? In span­nen­den, unter­halt­sa­men und oft­mals berüh­ren­den Por­träts wer­den die Frauen und ihre Geschich­ten vor­ge­stellt, kann man Anteil neh­men an ihren Erfah­run­gen und Erleb­nis­sen. Monika Sten­zel, gebo­ren in Halle (Saale). Abschluss an der Hoch­schule für Schau­spiel­kunst »Ernst Busch«. 1981 stellte sie einen Antrag auf Aus­reise und ver­ließ 1984 mit ihrer Fami­lie die DDR. Seit­dem lebt sie in Ber­lin und arbei­tete als freie Schau­spie­le­rin an ver­schie­de­nen Thea­tern der Repu­blik. 2012 begann sie zu schrei­ben. »He, du Glück­li­che!« ist ihre erste Ver­öf­fent­li­chung. Ulrike Jack­werth, gebo­ren in Wie­ner Neustadt/Österreich. Schau­spiel­stu­dium an der Uni­ver­si­tät für Musik und dar­stel­lende Kunst »Mozar­teum « in Salz­burg. Seit 1984 lebt sie in Ber­lin, arbei­tet als Schau­spie­le­rin und Regis­seu­rin an zahl­rei­chen Thea­tern im deutsch­spra­chi­gen Raum und seit 2014 auch als Dozen­tin und Coach für Schau­spiel. 1987 begeg­ne­ten sich Ulrike Jack­werth und Monika Sten­zel bei einer gemein­sa­men Pro­duk­tion und arbei­te­ten seit­dem mehr­fach erfolg­reich zusam­men.

Reihe »Das poli­ti­sche Buch im Gespräch«.

Lesung mit Lutz Lindemann und Frank Willmann in Erfurt
Mrz 27 um 19:30

Lutz Lin­de­mann gehört zu den bekann­tes­ten Fuß­ball­stars der DDR, er spielte für die Natio­nal­mann­schaft und für den FC Carl Zeiss Jena im Euro­pa­po­kal. Als Junio­ren­na­tio­nal­spie­ler ver­scherzt er es sich durch Stur­heit und jugend­li­chen Leicht­sinn mit den Genos­sen und schält wäh­rend des Mili­tär­diens­tes in der Kaserne Kar­tof­feln – und schafft doch das schein­bar Unmög­li­che: die Rück­kehr in die DDR-Ober­liga und in den inter­na­tio­na­len Fuß­ball. Was Lin­de­mann aus sech­zig Jah­ren Fuß­ball­le­ben zu berich­ten hat, gewährt sel­tene Ein­bli­cke in die Seele die­ses Sports und sei­ner Prot­ago­nis­ten: der Beses­se­nen und der Beson­ne­nen, der Geld­ge­ber und der Geld­aus­ge­ber. Von ihnen und von der gro­ßen Liebe zum Fuß­ball erzählt Lin­de­mann unei­tel und mit tro­cke­nem Humor, auf­ge­schrie­ben von Frank Will­mann.

Musikalische Lesung mit Andrea Stenzel, Anne Sabin und Ditmar Wiederhold im Literaturmuseum »Theodor Storm« in Heiligenstadt
Mrz 27 um 19:30

Lesung mit Musik: Andrea Sten­zel „Mich zu beschei­den war nie meine Sache“ – Frau­en­geschich­ten.

Alte Mythen neu erzählt: Die Göt­tin­ger Autorin liest ihre Fas­sung der Geschichte des Odys­seus
aus der Per­spek­tive der Frauen, die ihm begeg­net sind, sowie die Geschichte von Lilith,
Adams ers­ter Frau, der das Para­dies zu eng ist.

Musi­ka­lisch umrahmt wird die Lesung von Dit­mar Wie­der­hold (Fagott) und Anne Sabin (Cello).

Für ihr Gedicht „Brach­land“ erhielt Sten­zel 2013 den Sil­ber­berg­preis, für ihre Erzäh­lung
„Dra­chen­tö­ter“ den Lite­ra­tur­preis Nord­ost im Jahr 2014. Zwei Jahre spä­ter bekam sie den
drit­ten Preis des Bon­ner Dich­tungs­rings und war nomi­niert für den Dresd­ner Lyrik­preis.

Mrz
28
Do
Lesung für Kinder mit Hubert Schirneck und Live-Zeichnen mit Ina Hattenhauer in Weimar
Mrz 28 um 10:00

Milans Welt“ eine Lesung mit Live-Illus­tra­tion

mit dem Kin­der­buch­au­tor Hubert Schirn­eck und der Illus­tra­to­rin Ina Hat­ten­hauer.

Grup­pen bitte vor­anmel­den.

Literarischer Dokumentarfilm von Bernhard Sallmann in Weimar
Mrz 28 um 17:00

RHINLAND.FONTANE

Bern­hard Sall­mann arbei­tet an einem vier­tei­li­gen Film­pro­jekt in Aus­ein­an­der­set­zung mit Theo­dor Fon­ta­nes in der zwei­ten Hälfte des 19. Jahr­hun­derts ver­fass­ten Rei­se­re­por­ta­gen „Wan­de­run­gen durch die Mark Bran­den­burg“. Nach dem bereits fer­tig­ge­stell­ten Film »Oder­land. Fon­tane« liegt nun als zwei­ter Teil RHINLAND.FONTANE vor. Sein Inter­esse ist einer­seits ein his­to­ri­sches, das sich in der genauen Rezi­ta­tion der aus Fon­ta­nes Buch „Die Graf­schaft Rup­pin“ aus­ge­wähl­ten Stel­len abzeich­net: Arbeits­ver­hält­nisse von Torf­ste­chern, preu­ßi­scher Mili­ta­ris­mus, kapi­ta­lis­ti­sches Spe­ku­lan­ten­tum, Selbst­re­fle­xio­nen des Autors oder die ein­schnei­dende Erfah­rung des 30jährigen Krie­ges. Ande­rer­seits ist Sall­manns Kon­zept einer stren­gen Orts- und Land­schafts­re­gis­tra­tur in lan­gen sta­ti­schen Ein­stel­lun­gen mit Ori­gi­nal­ton der Gegen­wart ver­pflich­tet. Der Film ver­zich­tet gänz­lich auf Bild­ar­chiv­ma­te­rial und setzt keine eigene Erzäh­lung hinzu. Fon­tane wurde im Dezem­ber 1819 in Neu­rup­pin gebo­ren.

D 2017, 67 min, R: Bern­hard Sall­mann

Lesung mit Monika Stenzel und Ulrike Jackwerth in Weimar
Mrz 28 um 19:00

He, du Glück­li­che! 29 Lebens­ge­schich­ten – Lesung mit Monika Sten­zel & Ulrike Jack­werth

 

Lesung und Gespräch mit Monika Sten­zel und Ulrike Jack­werth Fast vier­zig Jahre nach dem bahn­bre­chen­den Inter­view-Buch »Guten Mor­gen, du Schöne« von Maxie Wan­der befrag­ten die Autorin­nen Monika Sten­zel und Ulrike Jack­werth ost­deut­sche Groß­müt­ter, Töch­ter und Enke­lin­nen, wie sie heute ihr Leben meis­tern, was sie glück­lich macht, was Hei­mat für sie bedeu­tet. Wie haben sie die umwäl­zen­den gesell­schaft­li­chen Ver­än­de­run­gen nach 1989 erlebt, wie sich in der »west­li­chen Rea­li­tät« zurecht­ge­fun­den? Und was bedeu­ten die gesell­schaft­li­chen und bio­gra­fi­schen Umbrü­che für die nach­fol­gende Genera­tion? In span­nen­den, unter­halt­sa­men und oft­mals berüh­ren­den Por­träts wer­den die Frauen und ihre Geschich­ten vor­ge­stellt, kann man Anteil neh­men an ihren Erfah­run­gen und Erleb­nis­sen. Monika Sten­zel, gebo­ren in Halle (Saale). Abschluss an der Hoch­schule für Schau­spiel­kunst »Ernst Busch«. 1981 stellte sie einen Antrag auf Aus­reise und ver­ließ 1984 mit ihrer Fami­lie die DDR. Seit­dem lebt sie in Ber­lin und arbei­tete als freie Schau­spie­le­rin an ver­schie­de­nen Thea­tern der Repu­blik. 2012 begann sie zu schrei­ben. »He, du Glück­li­che!« ist ihre erste Ver­öf­fent­li­chung. Ulrike Jack­werth, gebo­ren in Wie­ner Neustadt/Österreich. Schau­spiel­stu­dium an der Uni­ver­si­tät für Musik und dar­stel­lende Kunst »Mozar­teum « in Salz­burg. Seit 1984 lebt sie in Ber­lin, arbei­tet als Schau­spie­le­rin und Regis­seu­rin an zahl­rei­chen Thea­tern im deutsch­spra­chi­gen Raum und seit 2014 auch als Dozen­tin und Coach für Schau­spiel. 1987 begeg­ne­ten sich Ulrike Jack­werth und Monika Sten­zel bei einer gemein­sa­men Pro­duk­tion und arbei­te­ten seit­dem mehr­fach erfolg­reich zusam­men.

Reihe »Das poli­ti­sche Buch im Gespräch«.

Lesung mit Regina Scheer in Weimar
Mrz 28 um 19:00

Lesung mit Regina Scheer: „Gott wohnt im Wed­ding“

Mode­ra­tion: Diet­lind Stein­hö­fel

Ein Haus. Ein Jahr­hun­dert. So viele Lebens­ge­schich­ten. Alle sind sie unter­ein­an­der und schick­sal­haft mit dem ehe­mals roten Wed­ding ver­bun­den, die­sem ärm­li­chen Stadt­teil in Ber­lin. Mit dem her­un­ter­ge­kom­me­nen Haus dort in der Utrech­ter Straße. Leo, der nach 70 Jah­ren aus Israel nach Deutsch­land zurück­kehrt, obwohl er das eigent­lich nie wollte. Seine Enke­lin Nira, die Amir liebt, der in Ber­lin einen Fala­fel- Imbiss eröff­net hat. Laila, die gar nicht weiß, dass ihre Sinti-Fami­lie hier einst gewohnt hat. Und schließ­lich die alte Ger­trud, die Leo und sei­nen Freund Man­fred 1944 in ihrem Ver­steck auf dem Dach­bo­den ent­deckt, aber nicht ver­ra­ten hat. Regina Scheer, die groß­ar­tige Erzäh­le­rin deut­scher Geschichte, hat die Leben ihrer Prot­ago­nis­ten zu einem lite­ra­ri­schen Epos ver­wo­ben vol­ler Wahr­haf­tig­keit und mensch­li­cher Wärme.

Literaturland Thüringen unterwegs in Luxemburg
Mrz 28 um 19:00
Literaturland Thüringen unterwegs in Luxemburg @ Abtei Neumünster,

Euroa ist ein Gedicht -

Das europäische Grundgesetz in Versen

 

Mehr und mehr geben Natio­na­lis­ten aller Cou­leurs in Europa den Ton an. Ist die euro­päi­sche Idee am Ende? Nein, sagt eine Gruppe von Dich­te­rin­nen und Dich­tern aus ganz Europa. »Das Euro­päi­sche Grund­ge­setz in Ver­sen« heißt ihr mit­rei­ßen­des Mani­fest für ein libe­ra­les und gerech­tes Europa. Ein Bekennt­nis zu den Men­schen in Europa und zu ihren unver­äu­ßer­li­chen Rech­ten. Zu ihrem Recht auf Woh­nung und Arbeit, auf Frie­den und Lebens­ge­nuss. »Wir, Volk von Europa, Herr­scher von eige­nen Gna­den!« Eine flam­mende und mit Witz gewürzte Poe­try-Per­for­mance. Nach Auf­trit­ten mit dem Thü­rin­ger Lite­ra­tur­rat in Erfurt, Brüs­sel und Ber­lin nun in Luxem­bourg.

Mit Daniela Danz, Guy Hel­min­ger, Geert van Isten­dael, Manza, Chris­toph Schmitz-Schole­mann, Jens Kirs­ten.

Spra­chen: Deutsch, Fran­zö­sisch, Gali­zisch, Spa­nisch, Eng­lisch, Nie­der­län­disch, Eng­lisch, Pol­nisch.

Eine Ver­an­stal­tung im Rah­men des Pro­jekts »Lite­ra­tur­land Thü­rin­gen unter­wegs« des Thü­rin­ger Lite­ra­tur­ra­tes e.V. mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thü­rin­gen und der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei.

In Zusam­men­ar­beit mit dem Brüs­se­ler Dich­ter­kol­lek­tiv, dem Insti­tut Pierre Wer­ner und Le Bureau au Luxem­bourg du Par­le­ment Euro­péen.

 

Einladung Luxembourg 2019

Lesung mit dem Schriftsteller Walter Kaufmann in der Villa Rosenthal Jena
Mrz 28 um 19:30
Lesung mit dem Schriftsteller Walter Kaufmann in der Villa Rosenthal Jena @ Villa Rosenthal Jena

»Gibt es dich noch, Enrico Spoon?«

Lesung mit dem Schriftsteller Walter Kaufman

 

Neun Jahr­zehnte auf drei Kon­ti­nen­ten – Mit sei­nen 95 Jah­ren ist Wal­ter Kauf­mann ein ech­ter Zeuge des Jahr­hun­derts: Als jüdi­sches Kind knapp dem NS-Mord ent­ron­nen, wurde er in Aus­tra­lien zum Schrift­stel­ler, heute umfasst sein Werk mehr als 40 Bücher.

Von den rund 40 Roma­nen, Reise-Repor­tage und Por­trait- Büchern sein heute nur die zwei letz­ten genannt, weil auch sie bele­gen: 95 Jahre alt aber noch kein biss­chen ver­gess­lich, kein biss­chen ent­mu­tigt son­dern  „jugend­lich“ pro­duk­tiv und krea­tiv ist Wal­ter Kauf­mann noch immer. Erst vor einem Jahr erschie­nen in sei­nem Buch in „Die meine Wege kreu­zen“ Por­traits von 70 Men­schen an die er sich noch heute sehr kon­kret erin­nert. Und  nur 12 Monate spä­ter ver­öf­fent­lichte Wal­ter Kauf­mann das groß­ar­tige Erin­ne­rungs­buch „Gibt es dich noch Enrico Spoon?
Über Men­schen und Orte welt­weit in die­sem Buch sozu­sa­gen ein selbst­ge­mach­tes Geburts­tags­ge­schenk beschreibt wei­ter Kauf­mann 120 Men­schen denen er in 9 Jahr­zehn­ten auf drei Kon­ti­nen­ten begeg­net ist.

Mode­ra­tion Dr. Mar­tin Straub

Eine gemein­same Ver­an­stal­tung des FBK für Thü­rin­gen e.V., Lese­zei­chen e.V., Lite­ra­ri­sche Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V., Thü­rin­ger Lite­ra­tur­rat e.V.

Geför­dert durch die Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thü­rin­gen.   

Lesung mit Wlada Koslowa im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Mrz 28 um 19:30

Wlada Kolo­sowa: Flie­gende Hunde

 

Solo­le­sung der Gewin­ne­rin des „Debü­tan­ten­sa­lons“ der Herbst­lese 2018: Oks­ana und Lena wach­sen in einem tris­ten Vor­ort von St. Peters­burg auf. Sie tei­len alles: Träume, Sor­gen, erste Berüh­run­gen – Nächte, die es nicht geben darf. Um ihnen zu ent­kom­men, zieht Lena zum Modeln nach China. Oks­ana taucht immer tie­fer in eine Online-Com­mu­nity ab, in der Mager­süch­tige Rezepte aus der Zeit der Blo­ckade Lenin­grads aus­tau­schen. Ein Roman über zwei junge Frauen, die ihr Glück und sich selbst suchen.

Traumberuf: Schriftsteller? mit Romy Gehrke im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Mrz 28 um 19:30

Eine Ver­an­stal­tungs­reihe für inter­es­sierte Schrei­bende und neu­gie­rige Leser
Unter dem Titel »Traum­be­ruf: Schrift­stel­ler?« ver­an­stal­ten der Thü­rin­ger Schrift­stel­ler­ver­band und Lese-Zei­chen e.V. gemein­sam mit dem Kul­tur: Haus Dacheröden eine Folge von Gesprächs­run­den zu The­men rund um Bücher, vor allem zum Schrei­ben und Ver­öf­fent­li­chen. Ein­mal im Monat wer­den unter der Gesprächs­lei­tung von Ingrid Annel und Olaf Trunschke, pas­send zum jewei­li­gen Thema, Gäste von ihrer Arbeit am Schreib­tisch und den Erfah­run­gen im Lite­ra­tur­be­trieb berich­ten. In einer Kurz­le­sung stel­len die ein­ge­la­de­nen Autoren anschlie­ßend einige Werke frisch vom Schreib­tisch vor.

Dies­mal zu Gast ist die Kul­tur­jour­na­lis­tin Romy Gehrke: »Wie Bücher lau­fen ler­nen – Schrei­ben für Film und Fern­se­hen«

Romy Gehrke (geb.1967) lebt seit 2008 in Thü­rin­gen und arbei­tet als freie Fern­seh­re­dak­teu­rin für die öffent­li­chen Fern­seh- und Rund­funk­an­stal­ten.

Ihren beruf­li­chen Weg begann sie als Souf­fleuse und Regie­as­sis­ten­tin, um nach dem Schau­spiel-Stu­dium an der Hoch­schule für Musik und Dar­stel­lende Kunst in Frank­furt am Main selbst einige Jahre auf staat­li­chen Büh­nen zu ste­hen.

Doch Spie­len reicht manch­mal nicht. Im Jahr 2000 Absprung, noch ein­mal in die Hör­säle der Hum­boldt-Uni­ver­si­tät Ber­lin für ein Stu­dium der Kul­tur­wis­sen­schaf­ten.

Als Kul­tur­re­dak­teu­rin beginnt ihre Berufs­lauf­bahn beim MDR-Rund­funk. Über die Jahre ver­sucht sie, der Lite­ra­tur mehr Sen­de­zeit und Auf­merk­sam­keit im Fern­se­hen zu ver­schaf­fen. Die Kom­bi­na­tion aus Schau­spie­ler­blick und Kul­tur­wis­sen­schaft­le­rin ermög­licht es ihr, unkon­ven­tio­nelle und spie­le­ri­sche Fern­seh­bei­träge zu pro­du­zie­ren.

Wie diese manch­mal unter den abstru­ses­ten Bedin­gun­gen ent­ste­hen und wie man in weni­gen Minu­ten einen gan­zen Roman im Fern­se­hen vor­stel­len kann, davon erzählt sie an die­sem Abend.

Lesung mit Anne Hahn, Frank Willmann feat. Montezuma Sauerbier in Weimar
Mrz 28 um 20:00

Anne Hahn und Frank Will­mann stel­len die erwei­terte Neu­auf­lage des von ihnen her­aus­ge­ge­be­nen Buches »Satan, kannst du mir noch mal ver­zei­hen. Otze Ehr­lich, Schleim­keim und der ganze Rest« vor.

  • feat. Mon­te­zuma Sauer­bier (Costa Rica)

Schleim­keim war die ein­fluss­reichste Punk­band der DDR. Die Bio­gra­fie ihres Sän­gers Die­ter »Otze« Ehr­lich liest sich aben­teu­er­li­cher als jeder Roman. Sie spie­gelt die ganze innere Zer­ris­sen­heit eines unan­ge­pass­ten Cha­rak­ters in einem auto­ri­tä­ren Staat wider. 1980 grün­dete Otze zusam­men mit sei­nem Bru­der Klaus in Erfurt die Punk­band Schleim­keim. Es kam zu weni­gen, aber legen­dä­ren Auf­trit­ten, beglei­tet von Skan­da­len und Gefäng­nis­auf­ent­hal­ten. Nach­dem Otze 1998 sei­nen Vater mit einer Axt erschla­gen hatte, wurde er in eine psych­ia­tri­sche Kli­nik ein­ge­wie­sen, wo er 2005 unter unge­klär­ten Umstän­den ums Leben kam.

Frank Will­mann und Anne Hahn haben Dut­zende von Zeit­zeu­gen inter­viewt, Band­mit­glie­der, Freunde, Musi­ker­kol­le­gen, Pfar­rer, Sozi­al­ar­bei­ter. Sie zeich­nen ein viel­schich­ti­ges und unge­schön­tes Bild die­ses außer­ge­wöhn­li­chen Musi­kers und Men­schen und lie­fern somit auch ein Stück DDR-Geschichte von innen. Dabei erfährt man viel über die oppo­si­tio­nelle Szene der DDR, den von Repres­sio­nen gepräg­ten All­tag und die Ver­su­che der Kir­che, der Gegen­kul­tur einen Raum zu geben. Die Punk- und Under­ground- Bewe­gung der DDR wird anhand die­ser ebenso auf­re­gen­den wie zum Teil kata­stro­pha­len Lebens­ge­schichte greif­bar.

Mrz
29
Fr
Vortrag von Dr. Marie Haller-Nevermann in Weimar
Mrz 29 um 17:00

»Mehr ein Welt­teil als eine Stadt« – Ber­li­ner Klas­sik um 1800 und ihre Prot­ago­nis­ten – Vor­trag von Dr. Marie Hal­ler-Never­mann.

Jazz meets Lyrik in Weimar
Mrz 29 um 19:30

Jazz meets Lyrik oder Nacht­far­ben meets Poe­try mit Nancy Hün­ger, Felix Römer und Levin Sim­met

 

Die fünf Klang(raum)ästheten um Mas­ter­mind Mar­tin Bosch las­sen auf ihrem zwei­ten Album AIRA – tief in den Raum bli­cken. Fla­ckernde Fix­sterne, raum­über­grei­fende Mond­see­re­flek­tio­nen und flir­rende Kome­ten tra­gen unser irdi­sches Ohr durch Traum und Zeit. AIRA – von Nacht­far­ben, das ist pul­sie­rende Musik unse­rer Zeit, die weit über den Jazz hin­aus­geht. Alles klingt und schwingt gegen die irdi­sche Geo­me­trie und wäh­rend nur eines Augen­auf­schlags ent­steht und ver­geht ein mikro­sko­pisch zir­keln­der Kos­mos. Am Abend des 29. März 2019 trifft die­ses Klang­er­leb­nis der moder­nen Jazz­mu­sik auf die Kraft der Wort­ma­le­rei von drei deut­schen Autoren. Aus Ber­lin ist Felix Römer zu Gast, der als einer der Pio­niere der deut­schen Poe­try-Slam Szene gilt und neben zahl­rei­chen lite­ra­ri­schen Ver­öf­fent­li­chun­gen auch Tex­ter für bekannte Künst­ler wie Annen­May­Kan­te­reit ist. Außer­dem wird uns Nancy Hün­ger, mehr­fa­che Sti­pen­dia­tin ver­schie­de­ner Insti­tu­tio­nen, mit ihrer ein­zig­ar­ti­gen bild­haf­ten Spra­che ver­zau­bern. Als drit­ter Autor wird der jet­zige Phi­lo­so­phie-Stu­dent Levin Sim­met aus Wei­mar auf­tre­ten. 2018 gewann der erst 20-Jäh­rige die U20 Poe­try- Meis­ter­schaft Thü­rin­gens und tourte im letz­ten Jahr mit sei­nen Tex­ten durch Deutsch­land und die Schweiz.

Landolf Scherzer im Gespräch mit Walter Kaufmann im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Mrz 29 um 19:30

Lan­dolf Scher­zer im Gespräch mit Wal­ter Kauf­mann: Gibt es dich noch – Enrico Spoon?

 

Der Jude Wal­ter Kauf­mann konnte als Jugend­li­cher mit einem Kin­der­trans­port 1939 nach Eng­land flie­hen, wurde als „feind­li­cher Aus­län­der“ inter­niert und nach Aus­tra­lien ver­schifft. 1957 über­sie­delte er von dort in die DDR, behielt jedoch die aus­tra­li­sche Staats­bür­ger­schaft. Der heute 95Jährige spricht mit Lan­dolf Scher­zer über sein beweg­tes Leben und stellt sein aktu­el­les Buch vor: Berüh­rende Geschich­ten von Men­schen, denen der Autor in den ver­gan­ge­nen neun Jahr­zehn­ten begeg­net ist und die er nicht ver­ges­sen hat.

Lesung mit Lutz Lindemann und Frank Willmann in Jena
Mrz 29 um 20:00

Lutz Lin­de­mann gehört zu den bekann­tes­ten Fuß­ball­stars der DDR, er spielte für die Natio­nal­mann­schaft und für den FC Carl Zeiss Jena im Euro­pa­po­kal. Als Junio­ren­na­tio­nal­spie­ler ver­scherzt er es sich durch Stur­heit und jugend­li­chen Leicht­sinn mit den Genos­sen und schält wäh­rend des Mili­tär­diens­tes in der Kaserne Kar­tof­feln – und schafft doch das schein­bar Unmög­li­che: die Rück­kehr in die DDR-Ober­liga und in den inter­na­tio­na­len Fuß­ball. Was Lin­de­mann aus sech­zig Jah­ren Fuß­ball­le­ben zu berich­ten hat, gewährt sel­tene Ein­bli­cke in die Seele die­ses Sports und sei­ner Prot­ago­nis­ten: der Beses­se­nen und der Beson­ne­nen, der Geld­ge­ber und der Geld­aus­ge­ber. Von ihnen und von der gro­ßen Liebe zum Fuß­ball erzählt Lin­de­mann unei­tel und mit tro­cke­nem Humor, auf­ge­schrie­ben von Frank Will­mann.

Mrz
30
Sa
Kreatives Schreiben mit Anke Engelmann im Kultur: Haus Dacheröden Erfurt
Mrz 30 um 11:00 – 17:00

Work­shop Schrei­ben und Sprach­spiele mit Tagesüber­schrift

Krea­ti­ves Schrei­ben mit Anke Engel­mann (Büro für ange­wandte Poe­sie).

Literarisches zum Thema Zirkus in der Dichterstätte »Sarah Kirsch« Limlingerode
Mrz 30 um 14:30

Men­schen, Tiere und Gedichte – Texte, die sich dem Thema ZIRKUS wid­men, wer­den von Mit­glie­dern des Jun­gen Zir­kus Zap­pe­lini, Nord­hau­sen, prä­sen­tiert. Also dann: Her­ein­spa­ziert in die lite­ra­ri­sche Manege!

Literarischer Dokumentarfilm in Weimar
Mrz 30 um 19:00

EX LIBRIS: DIE PUBLIC LIBRARY VON NEW YORK

 

Mit über 51 Mil­lio­nen Medien ist die New York Public Library eine der größ­ten Biblio­the­ken der Welt. Doch das 1911 eröff­nete Haus ist mehr als ein alt­ehr­wür­di­ges Archiv des Wis­sens, Sam­melns und Bewah­rens von Infor­ma­tio­nen – im Zuge der digi­ta­len Revo­lu­tion erfin­det sich die Biblio­thek neu als ein viel­schich­ti­ger und leben­di­ger Ort des gemein­sa­men Ler­nens. Doku­men­tar­film-Legende Fre­de­rick Wise­man ist mit sei­ner Kamera tief in den Kos­mos der New York Public Library ein­ge­drun­gen und hat einen Ort ent­deckt, an dem Demo­kra­tie gelebt wird. Hier, zwi­schen Bücher­sta­peln und Moni­to­ren, kann jeder sein Recht auf Bil­dung wahr­neh­men und sich mit ande­ren aus­tau­schen. Die Kraft der Gedan­ken ist der Anfang einer bes­se­ren Welt.

USA 2017, 197 min, FSK o. A., R: Fre­de­rick Wise­man

Walter-Moers-Lesung in Greiz
Mrz 30 um 20:00

HC Schmidt Urge­stein ost­deut­scher Musi­ker­szene. Sän­ger Spre­cher, Musi­ker Schau­spie­ler. Er agierte unter ande­rem bei Gene­ra­tor, Elek­tra, Zwei Wege und Gual­aceo und vie­len ande­ren Pro­jek­ten. Seine neues Inter­esse ist die Pro­duk­tion von Hör­bü­chern sowie sze­nisch musi­ka­li­sche Lesun­gen und diverse Mode­ra­tio­nen auf seine per­sön­lich unver­wech­sel­bare Art. Uner­müd­lich zieht HC Schmidt seit über 45 Jah­ren sei­nen Kar­ren, nun bela­den mit sze­nisch-musi­ka­li­schen Lesun­gen von Bukow­ski bis Vil­lon und Inter­pre­ta­tio­nen von Cohen bis Waits, über knar­rende Büh­nen­die­len. Der 1952 gebür­tige Dresd­ner ist mit sei­nem Pro­gram­men authen­tisch bis ins Mark: kein ande­rer ver­mag so wie er die Zer­ris­sen­heit und die Lei­den­schaft für das Leben, vor­bei an geschei­ter­ten Bezie­hun­gen und geleer­ten Fla­schen, zu ver­kör­pern. HC Schmidt ist von einer Art, die vom Aus­ster­ben bedroht und der Unsterb­lich­keit ganz nah ist (© Vol­ker Wolf­ram)

Mrz
31
So
Poetry-Slam in Weimar
Mrz 31 um 19:19

Poe­try Slam # 42

Die Ant­wort auf alle Fra­gen – 42  oder doch … Poe­try Slam?

Es tre­ten immer noch bekannte und unbe­kannte Poe­ten und New­co­mer auf die Bühne des mon ami und stel­len sich dem Publi­kum. Fein­füh­lige Verse tref­fen immer noch auf pri­ckelnde Prosa, tref­fen auf das beste Publi­kum Wei­mars und der Umge­bung in der stim­mungs­vol­len Atmo­sphäre des mon ami. Ihr ent­schei­det immer noch mit eurem Applaus, wer in die nächste Runde zieht und bestimmt somit euren Abend selbst. Wollt ihr ihn lus­tig, per­for­ma­tiv, nach­denk­lich, lyrisch, pro­sa­isch oder gerappt – ihr habt es immer noch in der Hand.

Ver­an­stal­ter: mon ami Wei­mar

Apr
1
Mo
»Philosophy after work / Philosophie nach der Arbeit« im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Apr 1 um 19:00

Kön­nen phi­lo­so­phi­sche Schrif­ten für uns, in unse­rem All­tag heute frucht­bar sein? Haben sol­che Texte etwas mit mir zu tun? Die Lek­türe klei­ner Texte gro­ßer Phi­lo­so­phen soll zu einem gemein­sa­men Gedan­ken­aus­tausch anre­gen.

Die phi­lo­so­phi­sche Prak­ti­ke­rin Diet­linde Schmal­fuß-Plicht lei­tet diese Zusam­men­künfte und bei ihr kön­nen sich alle Inter­es­sen­ten bis eine Woche vor dem Ter­min anmel­den: info@philosophie-milan.de.

Gespräch mit Jörg Sobiella und Benjamin-Immanuel Hoff im Deutschen Nationaltheater Weimar
Apr 1 um 20:00

Wei­mar 1919. Der lange Weg zur Demo­kra­tie

Jörg Sobi­ella im Gespräch mit Prof. Ben­ja­min-Imma­nuel Hoff

 

Ein ver­lo­re­ner Krieg, eine Revo­lu­tion, ein hun­gern­des Volk – und ein Par­la­ment, das den Weg in eine demo­kra­ti­sche Repu­blik ebnete. Doch wieso kam die ver­fas­sung­ge­bende Natio­nal­ver­samm­lung in das kleine Wei­mar und tagte nicht in Ber­lin? Wie lern­ten die neuen Poli­ti­ke­rin­nen und Poli­ti­ker – alle­samt „kleine Leute“ – das Hand­werk des Regie­rens? Was gelang, was miss­lang ihnen bei Lösung der unge­heu­ren Pro­bleme? Wer waren die Abge­ord­ne­ten, mit wel­chen Hoff­nun­gen kamen sie, mit wel­chen Ent­täu­schun­gen ver­lie­ßen sie Wei­mar? Jörg Sobi­ella erzählt vor dem Hin­ter­grund der extre­men poli­ti­schen Wech­sel­fälle anhand unbe­kann­ter Geschich­ten aus Zei­tun­gen, Memoi­ren und Tage­bü­chern die Geschichte der zeit­wei­li­gen „Haupt­stadt“ Wei­mar im par­la­men­ta­ri­schen Aus­nah­me­zu­stand. Es ent­steht ein fas­zi­nie­ren­des Pan­orama vom Grün­dungs­par­la­ment der Wei­ma­rer Repu­blik, der Stadt, die der Repu­blik den Namen gab, und dem Land, das auf eine bes­sere Zukunft hoffte.

Sebastian ist krank – Lesebühne in Jena
Apr 1 um 20:00

Sebas­tian ist krank – Jenas junge, beste und ein­zige monat­li­che Lese­bühne

 

Wir sind Slam-Poe­ten, Sto­ry­tel­ler, Lyri­ker, Pro­sais­ten und Ex-Grund­schü­ler.

Wir sind mehr­fach mit Prei­sen und Titeln über­schüt­tete Lite­ra­ten, die sich an schlech­ten Wort­spie­len ver­su­chen. Wir ent­fes­seln mal tosen­den Applaus, mal zum Zer­rei­ßen gespannte Stille und sind dabei stets min­des­tens so mit­tel. Wir sind Jenas junge, beste und ein­zige monat­li­che Lese­bühne. Wir sind Sebas­tian ist krank.

Wir? Das sind: Die sagen­um­wo­ge­nen Linn Ditt­ner und Flem­ming Witt, der legen­den­um­rankte Steve Kußin und der fabel­hafte Fried­rich Herr­mann. Und natür­lich Sebas­tian (Sebas­tian ist krank). Mit dabei sind wie­der Gäste.

Apr
2
Di
Vortrag von Michael Siebenbrodt in Eisenach
Apr 2 um 18:30

»100 Jahre Bau­haus Wei­mar – Hoch­schule des Erfin­dens« – Vor­trag von Michael Sie­ben­brodt.

Lesung mit Alexander Wendt in Sonneberg
Apr 2 um 19:00

Kris­tall. Eine Reise in die Dro­gen­welt des 21. Jahr­hun­derts – Lesung mit Alex­an­der Wendt.

Lesung mit Frank Willmann und Lutz Lindemann in Greiz
Apr 2 um 19:00

Lutz Lin­de­mann gehört zu den bekann­tes­ten Fuß­ball­stars der DDR, er spielte für die Natio­nal­mann­schaft und für den FC Carl Zeiss Jena im Euro­pa­po­kal. Als Junio­ren­na­tio­nal­spie­ler ver­scherzt er es sich durch Stur­heit und jugend­li­chen Leicht­sinn mit den Genos­sen und schält wäh­rend des Mili­tär­diens­tes in der Kaserne Kar­tof­feln – und schafft doch das schein­bar Unmög­li­che: die Rück­kehr in die DDR-Ober­liga und in den inter­na­tio­na­len Fuß­ball. Was Linde-mann aus sech­zig Jah­ren Fuß­ball­le­ben zu berich­ten hat, gewährt sel­tene Ein­bli­cke in die Seele die­ses Sports und sei­ner Prot­ago­nis­ten: der Beses­se­nen und der Beson­ne­nen, der Geld­ge­ber und der Geld­aus­ge­ber. Von ihnen und von der gro­ßen Liebe zum Fuß­ball erzählt Lin­de­mann unei­tel und mit tro­cke­nem Humor, auf­ge­schrie­ben von Frank Will­mann. Frank Will­mann, gebo­ren 1963 in Wei­mar. 1984 Aus­reise nach West­ber­lin. Schrift­stel­ler, Publi­zist. Coach der Autoren­na­tio­nal­mann­schaft. Zuletzt erschie­nen: „Mau­er­krie­ger“ (2013) und „Kas­si­ber aus der Gum­mi­zelle – Geschich­ten vom Fuß­ball“ (2015). Her­aus­ge­ber der Reihe „Fuß­ball­fi­bel – Biblio­thek des Deut­schen Fuß­balls“. Frank Will­mann lebt in Ber­lin. Eine Koope­ra­ti­ons­ver­an­stal­tung der Grei­zer Biblio­thek und der Lan­des­zen­trale für poli­ti­sche Bil­dung.

Lesung mit Stephan Orth im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Apr 2 um 19:30

Ste­phan Orth: Couch­sur­fing in China

 

Wie ticken die Men­schen in China? Drei Monate lang erkun­det Couch­sur­fer Ste­phan Orth das Reich der Mitte: vom Spie­ler­pa­ra­dies Macao im Süden bis nach Dan­dong an der Grenze zu Nord­ko­rea, von Shang­hai bis in die Kri­sen­pro­vinz Xin­jiang. Er besucht High­tech-Metro­po­len, die mit tota­ler Über­wa­chung expe­ri­men­tie­ren, und abge­schie­dene Dör­fer, in denen fürs Will­kom­menses­sen der Hund geschlach­tet wird. Er ist Gast in einer Live-Fern­seh­show und tritt fast einer ver­bo­te­nen Sekte bei. Orths Buch bie­tet uns Ein­bli­cke hin­ter die Kulis­sen der neuen Super­macht.

Lesung und Konzert mit Irene Moessinger in Weimar
Apr 2 um 20:00

Irene Moes­sin­ger & Band: Ber­lin liegt am Meer

 

Man kennt sie ins­be­son­dere als Grün­de­rin des legen­dä­ren Tem­po­drom: In den 80er Jah­ren inves­tierte sie eine unver­hoffte Erb­schaft in ein Zir­kus­zelt, stellte es in die Sand­wüste am Pots­da­mer Platz und machte dar­aus die Traum­fa­brik Tem­po­drom. Doch Irene Moes­sin­ger erzählt in „Ber­lin liegt am Meer“ nicht nur von die­sem Lebens­pro­jekt, sie nimmt ihre Leser mit auf einen Streif­zug durch eine aben­teu­er­li­che Bio­gra­fie, die zeigt, dass gerade die unvor­her­seh­ba­ren Ver­än­de­run­gen oft den Zau­ber des Daseins aus­ma­chen.  Die Autorin erzählt von ihrer Kind­heit, in der es sie mit ihrer wage­mu­ti­gen Mut­ter mit­ten in den 50ern an die Küste Anda­lu­si­ens ver­schlug, in eine Welt mit Non­nen, Tore­ros und (Lebens)Künstlern. Sie erzählt von dem abrup­ten Ende die­ser Kind­heit im stren­gen Inter­nat Salem. Und von ihrem spä­te­ren Auf­bruch ins West­ber­lin der 70er Jahre. Von ihrer Par­al­lel­exis­tenz als Kran­ken­schwes­ter auf der Inten­siv­sta­tion und als Haus­be­set­ze­rin im Rauch-Haus. Und natür­lich, wie sie zu dem wild­bun­ten Zir­kus­zelt kam, das zu einer der Keim­zel­len der „Ber­li­ner Kul­tur“ wurde, für Hel­mut Kohl aller­dings viel zu nah am Kanz­ler­amt stand. Und von der Tem­po­drom-Affäre, die Ber­lin erschüt­terte, und sie zu neuen Ufern auf­bre­chen ließ. Die Musi­ker, die über das Meer in die große Stadt gefolgt sind: Clau­dia Fierke (Gitarre und Gesang), Stef­fen Nit­zel (Gesang und snare drum) und Sabine Erkel­entz (Trom­pete).

Apr
3
Mi
Lesung mit Alexander Wendt in Nordhausen
Apr 3 um 18:00

Kris­tall. Eine Reise in die Dro­gen­welt des 21. Jahr­hun­derts – Lesung mit Alex­an­der Wendt.

Lesung mit Jana Hensel und Wolfgang Engler in Weimar
Apr 3 um 18:00

Wolf­gang Eng­ler, Jana Hen­sel: „Wer wir sind. Die Erfah­rung, ost­deutsch zu sein“

Autoren­le­sung und Gespräch, Mode­ra­tion: Maike Nedo

 

Wer sind diese Ost­deut­schen?, fragt sich die Öffent­lich­keit nicht zuletzt seit Pegida, NSU und den Wahl­er­fol­gen der AfD. Anti­de­mo­kra­ten, Frem­den­feinde, unver­bes­ser­li­che Ost­al­gi­ker? Zwei her­aus­ra­gende Stim­men des Ostens stel­len sich in die­sem Streit­ge­spräch jen­seits von Vor­ur­tei­len und Kli­schees der Frage nach der ost­deut­schen Erfah­rung, die, so ihre These, „viel­leicht am bes­ten mit Hei­mat­lo­sig­keit zu beschrei­ben ist, mit einem Unbe­haust­sein, das viele Facet­ten kennt. Das sich nicht jeden Tag über­groß vor einem auf­stellt, aber das immer spür­bar ist, nie weg­geht.“ Ein unver­zicht­ba­rer Bei­trag zur Geschichts­schrei­bung des Nach­wend­e­deutsch­lands.

Lesung mit Peter Wensierski in Erfurt
Apr 3 um 19:00

Fens­ter zur Frei­heit. Die radix-blät­ter – Unter­grund­ver­lag und Dru­cke­rei der DDROp­po­si­tion – Lesung mit Peter Wen­sier­ski.

Reihe »Das poli­ti­sche Buch im Gespräch«.

Ausstellungseröffnung »SCHATZ.KAMMER.MUSEUM« im Literaturmuseum »Theodor Storm« in Heiligenstadt
Apr 3 um 19:30

Aus­stel­lungs­er­öff­nung »SCHATZ.KAMMER.MUSEUM«. Eine Mit­mach-Aus­stel­lung. Die Aus­stel­lung ist bis zum 23. Juni zu sehen.

Buchvorstellung mit Nele Heyse und Diana Hellwig im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Apr 3 um 19:30

Neues in der Edi­tion Muschel­kalk: Mit Nele Heyse und Diana Hell­wig

 

Die Reihe zur thü­rin­gi­schen Lite­ra­tur der Gegen­wart wächst um wei­tere zwei neue Bücher: Das Erzähl-Debüt „Der lächelnde Hund“ der Erfur­te­rin Diana Hell­wig und der Band mit Gedich­ten und Geschich­ten „Dop­pelt ver­dien­tes Glück“ von Nele Heyse. Dop­pelt ergrei­fend und fein­sin­nig gespon­nene Lite­ra­tur ist das, exis­ten­ti­ell, erin­nernd, for­dernd, in die Tiefe gehend iro­nisch, auf der Suche nach dem eige­nen Platz, dem Abgrün­di­gen in den Din­gen.

Mode­ra­tion: André Schin­kel (Hg. der Edi­tion Muschel­kalk)

In Koope­ra­tion mit der Lite­ra­ri­schen Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V., geför­dert durch die Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thü­rin­gen

Lesung mit Lutz Lindemann und Frank Willmann in Gera
Apr 3 um 19:30

Lutz Lin­de­mann gehört zu den bekann­tes­ten Fuß­ball­stars der DDR, er spielte für die Natio­nal­mann­schaft und für den FC Carl Zeiss Jena im Euro­pa­po­kal. Als Junio­ren­na­tio­nal­spie­ler ver­scherzt er es sich durch Stur­heit und jugend­li­chen Leicht­sinn mit den Genos­sen und schält wäh­rend des Mili­tär­diens­tes in der Kaserne Kar­tof­feln – und schafft doch das schein­bar Unmög­li­che: die Rück­kehr in die DDR-Ober­liga und in den inter­na­tio­na­len Fuß­ball. Was Lin­de­mann aus sech­zig Jah­ren Fuß­ball­le­ben zu berich­ten hat, gewährt sel­tene Ein­bli­cke in die Seele die­ses Sports und sei­ner Prot­ago­nis­ten: der Beses­se­nen und der Beson­ne­nen, der Geld­ge­ber und der Geld­aus­ge­ber. Von ihnen und von der gro­ßen Liebe zum Fuß­ball erzählt Lin­de­mann unei­tel und mit tro­cke­nem Humor, auf­ge­schrie­ben von Frank Will­mann.

Lesung mit Sarah Bosetti in Weimar
Apr 3 um 20:00

Sarah Bosetti: Ich will doch nur mein Bes­tes

 

Sarah Bosetti ist eine Erfin­dung ihrer Eltern. Seit 1984 ist sie anwe­send, halb Mensch und halb Frau, stu­dierte zunächst Film­re­gie in Brüs­sel und zog dann nach Ber­lin, wo sie sich seit­her zur Erspar­nis eige­ner Heiz­kos­ten im Schein­wer­fer­licht der Lese- und Kaba­rett­büh­nen wärmt. Neben Auf­trit­ten im ZDF (Die Anstalt), in der ARD (Nuhr im Ers­ten, Ladies Night), auf 3sat, ZDF.kultur und im WDR ist sie Kolum­nis­tin bei radio­eins (RBB) und tourt mit ihrem Solo­pro­gramm „Ich will doch nur mein Bes­tes“ durch Deutsch­land. Im Okto­ber 2017 ist im Rowohlt Ver­lag ihr drit­tes Buch „Ich bin sehr hübsch, das sieht man nur nicht so“ erschie­nen.

Ver­an­stal­ter: mon ami Wei­mar

Apr
4
Do
Lesung mit Udo Sierck
Apr 4 um 16:00

Wider­spens­tig, eigen­sin­nig, unbe­quem: Die unbe­kannte Geschichte behin­der­ter Men­schen – Lesung mit Udo Sierck.

Reihe »Das poli­ti­sche Buch im Gespräch«.

Lesung mit Franziska Wilhelm im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Apr 4 um 19:30

Fran­ziska Wil­helm: Die schöns­ten Abgründe des All­tags

 

Die neuen Geschich­ten der gebür­ti­gen Erfur­te­rin und jetzt in Leip­zig leben­den Autorin und Poe­try-Slam­me­rin Fran­ziska Wil­helm sind Aben­teu­er­trips durch die klei­nen Kämpfe des Lebens, mit denen wir uns alle die ganze Zeit her­um­är­gern müs­sen. „Das Span­nende ist, dass in ihren Tex­ten auch die gro­ßen The­men unter der Ober­flä­che mit­schwin­gen. So geht es in der Geschichte ‚Bin­de­haut­ent­zün­dung‘ um die Pri­va­ti­sie­rung des Gesund­heits­sys­tems oder in ‚Chris­ten­rock‘ um die Ver­lo­ckun­gen des Kom­mer­zes für Kunst und Kul­tur.“ (Clau­dius Nie­ßen)

Lesung mit Melanie Raabe und Franz Dobler auf Burg Ranis
Apr 4 um 19:30

Tat­ort Burg: Der Kri­mi­abend mit Mela­nie Raabe und Franz Dobler

 

Die Best­sel­ler­au­torin Mela­nie Raabe kehrt auf die Burg Ranis zurück und stellt ihren neuen Thril­ler vor: »Der Schat­ten«. Gerade ist die junge Jour­na­lis­tin Norah von Ber­lin nach Wien gezo­gen, um ihr altes Leben hin­ter sich zu las­sen. Da pro­phe­zeit ihr eine alte Bett­le­rin, dass sie am 11. Februar einen Mann namens Arthur Grimm töten wird – mit gutem Grund. Norah ist ver­stört, denn aus­ge­rech­net in der Nacht des 11. Februar ist vor vie­len Jah­ren Schreck­li­ches gesche­hen. Trotz­dem tut sie die Frau als ver­wirrt ab, bis kurz dar­auf ein mys­te­riö­ser Mann namens Arthur Grimm in ihrem Leben auf­taucht. Hat sie tat­säch­lich allen Grund, sich an Grimm zu rächen? Was ist damals, in der schlimms­ten Nacht ihres Lebens, wirk­lich pas­siert?

Franz Doblers Romane bestechen durch ihre Mischung aus der­ber Prä­zi­sion und Poe­sie. Robert Fall­ner, der Prot­ago­nist sei­nes Romans »Ein Schlag ins Gesicht«, ist ziem­lich am Ende. Sei­nen Job als Kri­mi­nal­haupt­kom­mis­sar ist er end­gül­tig los. Seine Frau wohl auch. Zeit für einen Neu­an­fang. Eine Sicher­heits­firma beauf­tragt ihn mit einem Fall: Er soll den Stal­ker einer bekann­ten Schau­spie­le­rin stel­len, von dem kei­ner glaubt, dass es ihn gibt. Simone Tho­mas hat schon eini­ges hin­ter sich: zwei Ehe­män­ner, drei­und­vier­zig Jahre Show­ge­schäft, Dut­zende Nackt­fo­tos, diverse Film­pro­duk­tio­nen, Dro­gen­ex­zesse, Yel­low-Press-Skan­dale. Läs­sig und fein­füh­lig zugleich schickt Franz Dobler sei­nen Held gefähr­lich nahe heran an eine exzen­tri­sche Diva, deren Stal­ker unbe­re­chen­bar ist.

Lesung mit Christoph Hein in Weimar
Apr 4 um 20:00

Ver­wirr­nis“ – Autoren­le­sung mit Chris­toph Hein

 

Frie­de­ward liebt Wolf­gang. Und Wolf­gang liebt Frie­de­ward. Sie sind jung, genie­ßen die Som­mer­fe­rien, fah­ren mit dem Fahr­rad die weite Stre­cke ans Meer und reden stun­den­lang über Gott und die Welt. Sie sind glück­lich, wenn sie zusam­men sind, und das scheint ihnen alles zu sein, was sie brau­chen. Doch kei­ner darf wis­sen, dass sie mehr sind als beste Freunde. Es sind die 1950er-Jahre, sie leben im katho­li­schen Hei­li­gen­stadt und für die Men­schen um sie herum, beson­ders für Frie­de­wards streng­gläu­bi­gen Vater, ist ihre Liebe eine Sünde. Käme ihre Bezie­hung ans Licht, könn­ten sie alles ver­lie­ren. Als sie zum Stu­dium nach Leip­zig gehen – Frie­de­ward stu­diert Ger­ma­nis­tik, Wolf­gang  Musik –, fin­den sie dort eine Welt gefei­er­ter Intel­lek­tu­el­ler, alles flirrt gera­dezu vor leben­di­gem Geist. Und sie ler­nen Jac­que­line ken­nen, die ihnen gesteht, dass sie eine heim­li­che Bezie­hung zu einer Dozen­tin hat. Wäre es nicht die per­fekte „Tar­nung“, wenn einer von ihnen Jac­que­line zum Schein hei­ra­ten würde? In sei­nem neuen Roman erzählt der große deut­sche Chro­nist Chris­toph Hein bewe­gend von einer Liebe, die über Jahre hin­weg allen Wid­rig­kei­ten trotzt und zeich­net zugleich ein leben­di­ges Pan­orama deut­schen Geis­tes­le­bens.

Apr
5
Fr
Lesung mit Rainer Hohberg in Uhlstädt-Kirchhasel
Apr 5 um 19:00 – 20:00

Rai­ner Hoh­berg zu Gast in der Biblio­thek Uhl­städt

 

Ein­la­dung in einen Mär­chen­gar­ten 

An die­sem Tag soll sich die Gemein­de­bi­blio­thek in einen früh­lings­haf­ten Mär­chen­gar­ten ver­wan­deln. Dafür sorgt der Mär­chen­er­zäh­ler und Schrift­stel­ler Rai­ner Hoh­berg, der aus sei­nem Buch „Ein bota­ni­scher Mär­chen­gar­ten“ lesen wird. Schon immer haben Blu­men und Bäume  die Fan­ta­sie beschäf­tigt, durch ihre Far­ben und Düfte,  ihre Heil­wir­kun­gen und die ihnen zuge­schrie­be­nen Zau­ber­kräfte zum Fabu­lie­ren ange­regt.  Zwölf der schöns­ten Pflan­zen­mär­chen aus aller Welt hat Hoh­berg für sein Buch neu erzählt. Beim Gang durch sei­nen fan­tas­ti­schen Mär­chen­gar­ten kann man einer lie­bens­wer­ten Prin­zes­sin aus dem Wal­nuss­baum begeg­nen, ent­deckt die fins­te­ren Geheim­nisse eines Rosen­schlos­ses und erfahrt, wie der­einst die Son­nen­blume ent­stan­den sein soll.  Zu jedem Mär­chen ver­mit­telt ein Pflan­zen­por­trät Hin­ter­grund­wis­sen und Anre­gun­gen zum Erkun­den, Spie­len, Gärt­nern und Genie­ßen. Es ist ein  Buch für Mär­chen- und Pflan­zen­freunde, für  Kin­der, Eltern und Groß­el­tern – für die ganze Fami­lie. Und auch zur Lesung im Pfarr­gar­ten, der gemein­sam mit dem Lese­zei­chen e.V. ver­an­stal­tet wird, sind Mär­chen- und Pflan­zen­lieb­ha­ber jeg­li­chen Alters will­kom­men.

Rai­ner Hoh­berg lebt, schreibt und gärt­nert in Hum­mels­hain, wo er sich als Vor­sit­zen­der des För­der­ver­eins auch um die Erhal­tung des Neuen Jagd­schlos­ses küm­mert. Er hat zahl­rei­che Bücher zur Thü­rin­ger Kul­tur­ge­schichte, Mär­chen- und Sagen­bü­cher  sowie Kin­der­bü­cher ver­öf­fent­licht. „Ein  Bota­ni­scher Mär­chen­gar­ten“, inzwi­schen in 3. Auf­lage und auch als Hör­buch erschie­nen,  ist das fünfte Mär­chen­buch aus sei­ner Feder.

Geför­dert durch die Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thü­rin­gen.

Lesung mit Melanie Raabe und Franz Dobler in Jena
Apr 5 um 19:30

Tat­ort Villa: Der Kri­mi­abend mit Mela­nie Raabe und Franz Dobler

 

Die Best­sel­ler­au­torin Mela­nie Raabe kehrt in ihre Geburts­stadt Jena zurück und stellt ihren neuen Thril­ler vor: »Der Schat­ten«. Gerade ist die junge Jour­na­lis­tin Norah von Ber­lin nach Wien gezo­gen, um ihr altes Leben hin­ter sich zu las­sen. Da pro­phe­zeit ihr eine alte Bett­le­rin, dass sie am 11. Februar einen Mann namens Arthur Grimm töten wird – mit gutem Grund. Norah ist ver­stört, denn aus­ge­rech­net in der Nacht des 11. Februar ist vor vie­len Jah­ren Schreck­li­ches gesche­hen. Trotz­dem tut sie die Frau als ver­wirrt ab, bis kurz dar­auf ein mys­te­riö­ser Mann namens Arthur Grimm in ihrem Leben auf­taucht. Hat sie tat­säch­lich allen Grund, sich an Grimm zu rächen? Was ist damals, in der schlimms­ten Nacht ihres Lebens, wirk­lich pas­siert?

Franz Doblers Romane bestechen durch ihre Mischung aus der­ber Prä­zi­sion und Poe­sie. Robert Fall­ner, der Prot­ago­nist sei­nes Romans »Ein Schlag ins Gesicht«, ist ziem­lich am Ende. Sei­nen Job als Kri­mi­nal­haupt­kom­mis­sar ist er end­gül­tig los. Seine Frau wohl auch. Zeit für einen Neu­an­fang. Eine Sicher­heits­firma beauf­tragt ihn mit einem Fall: Er soll den Stal­ker einer bekann­ten Schau­spie­le­rin stel­len, von dem kei­ner glaubt, dass es ihn gibt. Simone Tho­mas hat schon eini­ges hin­ter sich: zwei Ehe­män­ner, drei­und­vier­zig Jahre Show­ge­schäft, Dut­zende Nackt­fo­tos, diverse Film­pro­duk­tio­nen, Dro­gen­ex­zesse, Yel­low-Press-Skan­dale. Läs­sig und fein­füh­lig zugleich schickt Franz Dobler sei­nen Held gefähr­lich nahe heran an eine exzen­tri­sche Diva, deren Stal­ker unbe­re­chen­bar ist.

Lesung mit Sarah Kuttner in Erfurt
Apr 5 um 19:30

Sarah Kutt­ner: Kurt

 

Lena hat mit ihrem Freund Kurt ein Haus gekauft. Es scheint, als wäre ihre größte Her­aus­for­de­rung, sich an die neuen Fami­li­en­ver­hält­nisse zu gewöh­nen, daran, dass Bran­den­burg nun Zuhause sein soll. Doch als Kurts klei­ner Sohn bei einem Sturz stirbt, blei­ben drei Erwach­sene zurück, die neu ler­nen müs­sen, wie man lebt.

Sarah Kutt­ner erzählt von einer ganz nor­ma­len kom­pli­zier­ten Fami­lie, davon, was sie zusam­men­hält, wenn das Schlimmste pas­siert. Sie schil­dert diese Tra­gö­die direkt und leicht und zugleich mit einer tie­fen Ernst­haf­tig­keit, wie nur Sarah Kutt­ner das kann. Eine Lie­bes­er­klä­rung an die, die gegan­gen sind, und an die, die blei­ben.

Sarah Kuttner’s ers­ter Roman »Män­gel­ex­em­plar« erschien 2009 und stand wochen­lang auf der Best­sel­ler­liste. Damals wie heute schreibt Kutt­ner über ernste, exis­ten­ti­elle The­men direkt, ehr­lich und schwe­re­los. Mit die­ser Mischung aus Ein­fühl­sam­keit und Läs­sig­keit wurde sie auch in ihren Sen­dun­gen »Sarah Kutt­ner – die Show« (VIVA) und »Kutt­ner.« (MTV) bekannt und mode­rierte seit­dem zahl­rei­che eigene For­mate in ARD, ZDF und diver­sen drit­ten Pro­gram­men. Seit 2016 pro­du­ziert und prä­sen­tiert sie die monat­li­che Ver­an­stal­tungs­reihe »Kutt­ners schöne Nerd­nacht«, seit 2017 mode­riert sie gemein­sam mit Ste­fan Nig­ge­meier den Pod­cast »Das kleine Fern­seh­bal­lett« auf Deezer.

Apr
6
Sa
Jahresversammlung der Literarischen Gesellschaft Thüringen in Weimar
Apr 6 um 11:00

Alle Mit­glie­der sowie Inter­es­sen­tin­nen und Inter­es­sen­ten sind herz­lich ein­ge­la­den.

Zu Beginn stellt Grit Bären­wald ihren Gedicht­band »Ihr immer« vor, der als Jah­res­gabe der Lite­ra­ri­schen Gesell­schaft Thü­rin­gen erscheint.

Lesung mit Melanie Raabe und Franz Dobler in Greiz
Apr 6 um 19:00

Der Kri­mi­abend mit Mela­nie Raabe und Franz Dobler Die Best­sel­ler­au­torin Mela­nie Raabe kehrt nach Thü­rin­gen zurück und stellt ihren neuen Thril­ler vor: »Der Schat­ten«. Gerade ist die junge Jour­na­lis­tin Norah von Ber­lin nach Wien gezo­gen, um ihr altes Leben hin­ter sich zu las­sen. Da pro­phe­zeit ihr eine alte Bett­le­rin, dass sie am 11. Februar einen Mann namens Arthur Grimm töten wird…
Franz Doblers Romane bestechen durch ihre Mischung aus der­ber Prä­zi­sion und Poe­sie. Robert Fall­ner, der Prot­ago­nist sei­nes Romans »Ein Schlag ins Gesicht«, ist ziem­lich am Ende. Sei­nen Job als Kri­mi­nal­haupt­kom­mis­sar ist er end­gül­tig los. Seine Frau wohl auch. Zeit für einen Neu­an­fang. Eine Sicher­heits­firma beauf­tragt ihn mit einem Fall: …

 

Mit Whisky-Bar der »Edi­tion Out­bird«.

Bauhaus Graphic Shorts – Literatur und Grafik im Bauhaus-Museum Weimar
Apr 6 um 19:30 – 23:30

19:30 Uhr: Daniela Danz (Lesung) und Cars­ten Weit­z­mann (Gra­fik)

20:30 Uhr: Peter Neu­mann (Lesung) & Alex­an­der von Knorre (Gra­fik)

21:30 Uhr: Fran­ziska Wil­helm (Lesung) & San­dra Bach (Gra­fik)

22:30 Uhr: Joshua Schöß­ler (Lesung) & Ste­fan Kow­al­c­zyk (Gra­fik)

 

Koope­ra­ti­ons­part­ner & För­de­rer: Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thü­rin­gen, Spar­kas­sen-Kul­tur­stif­tung Hes­sen-Thü­rin­gen, Thü­rin­ger Staats­kanz­lei, Stadt Wei­mar, Stadt­bü­che­rei Wei­mar, Bauhaus100, Bau­haus Museum / Klas­sik Stif­tung Wei­mar

Apr
7
So
Lesung für Kinder mit Anna-Stefanie Kempe in Erfurt
Apr 7 um 11:00

Anna-Ste­fa­nie Kempe: Paul Raum­fah­rer und das Geheim­nis des Dach­bo­dens

 

Ein­schla­fen ist ganz leicht. Man muss nur lang­sam die Augen zuma­chen, schon blickt man in einen leuch­tend bun­ten Ster­nen­him­mel.“ So beginnt die Geschichte von Paul Raum­fah­rer, der auf sei­nem Dach­bo­den einem fun­keln­den Geheim­nis auf die Spur kommt. Anna-Ste­fa­nie Kem­pes Bil­der­buch ent­stand wäh­rend ihres Stu­di­ums an der Wei­ma­rer Bau­haus Uni­ver­si­tät. Span­nend und sen­si­bel zugleich erzählt sie von Pauls Mut, sei­nen Sor­gen und natür­lich von einem gro­ßen Aben­teuer.

Ab 6 Jah­ren

Apr
8
Mo
Literarischer Dokumentarfilm in Weimar
Apr 8 um 19:00

AGGREGAT“ – Film und Gespräch mit Marie Wilke, Regis­seu­rin und Dreh­buch­au­torin des Films

 

AGGREGAT setzt sich zusam­men aus Beob­ach­tun­gen in Deutsch­land in einer Zeit des Umbruchs: Flücht­lings­krise und Rechts­po­pu­lis­mus stel­len das demo­kra­ti­sche Sys­tem auf die Probe. Dreh­orte waren Redak­tio­nen, die Bun­des­pres­se­kon­fe­renz und Kon­fe­renz­räume im Bun­des­tag, aber auch Schre­ber­gär­ten, Markt­plätze und Gast­stät­ten. Der Film beob­ach­tet ohne Kom­men­tar den poli­ti­schen und jour­na­lis­ti­schen All­tag hin­ter den Kulis­sen in Deutsch­land. Abge­ord­nete der SPD üben in einer inter­nen Ver­an­stal­tung den Umgang mit rechts­po­pu­lis­ti­schen The­sen. In einem Info-Zelt des Deut­schen Bun­des­tags wird Poli­tik nach­ge­spielt. Jour­na­lis­ten der Bild-Zei­tung und der taz dis­ku­tie­ren in Redak­ti­ons­kon­fe­ren­zen über The­men des Tages. TV-Redak­teure pro­du­zie­ren einen Fern­seh­bei­trag über die iden­ti­täre Bewe­gung. Eine Men­schen­menge ruft: Volks­ver­rä­ter. Lügen­presse. AGGREGAT ist keine Erzäh­lung. Der Film ist eine Samm­lung aus Bil­dern, Ein­drü­cken und Bruch­stü­cken der poli­ti­schen und media­len Gegen­wart der deut­schen Demo­kra­tie. D 2018, 98 min, FSK o. A. , R: Marie Wilke

Eine Ver­an­stal­tung in Koope­ra­tion mit der Lan­des­zen­trale für poli­ti­sche Bil­dung Thü­rin­gen e.V .

Apr
9
Di
Buchvorstellung mit Diana Hellwig und Nele Heyse in Weimar
Apr 9 um 19:00

Prä­sen­ta­tion der neuen Bände der Edi­tion Muschel­kalk von und mit
Diana Hell­wig und Nele Heyse, vor­ge­stellt vom Her­aus­ge­ber André Schin­kel

 

Mit dem Band „Der lächelnde Hund“ tritt Diana Hell­wig, die Ver­fas­se­rin von Minia­tu­ren, Geschich­ten und Lyrik, mit ihrem ers­ten geschlos­se­nen Zyklus an die Öffent­lich­keit. Kleine und mitt­lere exis­ten­ti­elle Welt­thea­ter wie Schat­ten­risse sind diese sich begeis­ternd wie in der Vehe­menz anrüh­rend fügen­den Erzäh­lun­gen.
Nele Hey­ses Erzäh­lun­gen im Band „Dop­pelt ver­dien­tes Glück“ sind tief und lebens­nah, sie ver­han­deln eigent­lich stets Roman-Stoffe. Es geht um: die Anwe­sen­heit auf die­sem Pla­ne­ten, den Platz im eige­nen Leben, die Geb­res­ten der Liebe, das Abgrün­dige in den Din­gen und mehr noch den Men­schen, denen Nele Heyse natür­lich ver­fal­len ist. Ihre Gedichte, hier unter dem Ein­druck des Mari­ti­men, sind stau­nende, wie Minia­tur-Ozeane leuch­tende Spie­ge­lun­gen des Selbst in der Welt.

Eine Ver­an­stal­tung der Les­ar­ten Wei­mar in Koope­ra­tion mit der Lite­ra­ri­schen Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V.

Lesung mit Marion Brasch in Erfurt
Apr 9 um 19:30

Marion Brasch: Lie­ber woan­ders

 

Toni und Alex ken­nen sich nicht und sind doch auf ver­häng­nis­volle Weise mit­ein­an­der ver­bun­den. Toni lei­det unter dem Ver­lust ihres klei­nen Bru­ders, für des­sen Tod sie sich ver­ant­wort­lich macht. Alex führt ein Dop­pel­le­ben und trägt an einer Schuld, über die er nie gespro­chen hat. 24 Stun­den bewe­gen sich die bei­den auf­ein­an­der zu, bis sich ihre Wege trotz skur­ri­ler Begeg­nun­gen und komi­scher Zwi­schen­fälle schließ­lich kreu­zen.

Marion Brasch erzählt diese Geschichte vom Leben und Über­le­ben in einem kla­ren, auf­müp­fi­gen und war­men Ton und mit gro­ßem Gespür für die Augen­bli­cke, die über Glück oder Unglück ent­schei­den.

Apr
10
Mi
Ausstellung »Die Bauhausbücher« in der Universitätsbibliothek der Bauhaus-Universität Weimar
Apr 10 um 15:00

Aus­stel­lungs­er­öff­nung »Die Bau­haus­bü­cher« – Ein euro­päi­sches Publi­ka­ti­ons­pro­jekt des Bau­hau­ses 1924–1930

 

Die Aus­stel­lung basiert auf der durch die Uni­ver­si­täts­bi­blio­thek in den ver­gan­ge­nen Jah­ren so gut wie voll­stän­dig zusam­men­ge­tra­ge­nen Kol­lek­tion der Bau­haus­bü­cher, ergänzt um Exem­plare aus der Her­zo­gin Anna Ama­lia Biblio­thek der Klas­sik Stif­tung Wei­mar.

Dar­über hin­aus wer­den die Reprints der Bau­haus­bü­cher in die Aus­stel­lung inte­griert und für Besu­che­rin­nen und Besu­cher benutz­bar gemacht, um die Publi­ka­ti­ons- und Wir­kungs­ge­schichte die­ser her­aus­ra­gen­den Publi­ka­ti­ons­reihe über den Zeit­raum von 100 Jah­ren zu ver­deut­li­chen. Beglei­tet wer­den diese Expo­nate von Repro­duk­tio­nen der umfang­rei­chen Wer­be­druck­sa­chen, die eben­falls von Moholy-Nagy 1924–29 gestal­tet wur­den. Die Aus­stel­lung ver­weist zugleich auf die in wesent­li­chen Tei­len erhal­tene Biblio­thek des Staat­li­chen Bau­hau­ses in Wei­mar, die bis heute von der Uni­ver­si­täts­bi­blio­thek bewahrt und öffent­lich zugäng­lich gemacht wird.

Die für die Geschichte des Wei­ma­rer Bau­hau­ses in beson­de­rem Maß bedeu­ten­den Bau­haus­bü­cher »Ein Ver­suchs­haus des Bau­hau­ses in Wei­mar« (Bau­haus­bü­cher 3) und »Neue Arbei­ten der Bau­haus­werk­stät­ten« (Bau­haus­bü­cher 5, beide 1925) wer­den durch die dort publi­zier­ten Fotos ergänzt, die sich in den Foto-Alben des Bau­hau­ses, den sog. »Bau­haus-Alben«, im Archiv der Moderne der Bau­haus- Uni­ver­si­tät Wei­mar erhal­ten haben. Die davon gefer­tig­ten groß­for­ma­ti­gen Prints ermög­li­che einen Ein­blick in das auf­stre­bende Medium Foto­gra­fie mit pro­fes­sio­nel­ler Archi­tek­tur und Objekt­fo­to­gra­fie von der Staat­li­chen Bild­stelle Ber­lin bis zur Bau­häus­le­rin Lucia Moholy. Die Aus­stel­lung wird damit zum Bin­de­glied für die wich­tigs­ten Akti­vi­tä­ten zum 100. Bau­haus- Jubi­läum in Wei­mar. Sie schlägt eine Brü­cke zum neuen Bau­haus-Museum mit den dort aus­ge­stell­ten Werk­statt­ar­bei­ten, die 1925 von Gro­pius an die Staat­li­chen Kunst­samm­lun­gen zu Wei­mar über­ge­ben wur­den, ebenso wie zum Haus Am Horn mit sei­ner neuen musea­len Nut­zung. Schließ­lich stellt sie einen aktu­el­len Kon­text zum Inter­na­tio­na­len Bau­haus-Kol­lo­quium und zu den Bau­haus-Gebäu­den (UNESCO-Welt­kul­tur­erbe) der Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar her. Die Aus­stel­lung wird als Wan­der­aus­stel­lung kon­zi­piert und steht ab Spät­som­mer 2019 inter­es­sier­ten Part­nern der Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar zur Ver­fü­gung (z.B. Uni­ver­si­täts­bi­blio­thek der Uni­ver­si­tät Trier).

 

In Koope­ra­tion mit dem Freun­des­kreis der Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar e. V. , dem Archiv der Moderne an der Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar und der Her­zo­gin Anna Ama­lia Biblio­thek / Klas­sik Stif­tung Wei­mar

Die Aus­stel­lung »Die Bau­haus­bü­cher« wird durch die Thü­rin­ger Staats­kanz­lei und den Freun­des­kreis der Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar e.V. geför­dert.

Lesung mit Peter Neumann in Weimar
Apr 10 um 18:00

Peter Neu­mann: „Jena 1800. Die Repu­blik der freien Geis­ter“

 

Begrü­ßung: Dr. Rein­hard Laube

Mit den Ideen der Fran­zö­si­schen Revo­lu­tion gera­ten nicht nur die poli­ti­schen Ver­hält­nisse in Europa ins Wan­ken. Eine ganze Genera­tion von jun­gen Dich­tern und Phi­lo­so­phen beschließt, die Welt neu zu den­ken. Die füh­ren­den Köpfe – dar­un­ter die Brü­der Schle­gel mit ihren Frauen, der Phi­lo­soph Schel­ling und der Dich­ter Nova­lis – tref­fen sich in der thü­rin­gi­schen Uni­ver­si­täts­stadt an der Saale, um eine „Repu­blik der freien Geis­ter“ zu errich­ten. Sie stel­len nicht nur gesell­schaft­li­che Tra­di­tio­nen in Frage, sie revo­lu­tio­nie­ren mit ihrem Blick auf das Indi­vi­duum und die Natur zugleich auch unser Ver­ständ­nis von Frei­heit und Wirk­lich­keit – bis heute. Far­big und lei­den­schaft­lich erzählt Peter Neu­mann von die­ser unge­wöhn­li­chen Denk­er­kom­mune, die nichts weni­ger vor­be­rei­tete als den geis­ti­gen Auf­bruch in die Moderne.

Lesung mit Anja Hradetzky in Meiningen
Apr 10 um 19:30

Lesung mit Anja Hra­detzky: Wie ich als Cow­girl die Welt bereiste und ohne Land und Geld zur Bio-Bäue­rin wurde

Lesung im Rah­men der »Mei­nin­ger Früh­lings­les«.

Schottischer Abend mit Georg Starke & Wolfgang Dreller im Literaturmuseum »Theodor Storm« in Heiligenstadt
Apr 10 um 19:30

A Scot­tish Night. Die Schott­land-Revue. Ein schot­ti­scher »Hotch-Potch« aus Schau­spiel, Lesung und Musik, von und mit Georg Starke & Wolf­gang Drel­ler.
Theo­dor Fon­tane führt durch das Pro­gramm.

Apr
11
Do
Lesung mit Christian Schüle in Ilmenau
Apr 11 um 19:00

In der Kampf­zone. Deutsch­land zwi­schen Panik, Grö­ßen­wahn und Selbst­verzwer­gung – Lesung mit Chris­tian Schüle.

Lesung mit Lutz Lindemann und Frank Willmann in Weimar
Apr 11 um 19:30

Lutz Lin­de­mann gehört zu den bekann­tes­ten Fuß­ball­stars der DDR, er spielte für die Natio­nal­mann­schaft und für den FC Carl Zeiss Jena im Euro­pa­po­kal. Als Junio­ren­na­tio­nal­spie­ler ver­scherzt er es sich durch Stur­heit und jugend­li­chen Leicht­sinn mit den Genos­sen und schält wäh­rend des Mili­tär­diens­tes in der Kaserne Kar­tof­feln – und schafft doch das schein­bar Unmög­li­che: die Rück­kehr in die DDR-Ober­liga und in den inter­na­tio­na­len Fuß­ball. Was Lin­de­mann aus sech­zig Jah­ren Fuß­ball­le­ben zu berich­ten hat, gewährt sel­tene Ein­bli­cke in die Seele die­ses Sports und sei­ner Prot­ago­nis­ten: der Beses­se­nen und der Beson­ne­nen, der Geld­ge­ber und der Geld­aus­ge­ber. Von ihnen und von der gro­ßen Liebe zum Fuß­ball erzählt Lin­de­mann unei­tel und mit tro­cke­nem Humor, auf­ge­schrie­ben von Frank Will­mann.

Eine Ver­an­stal­tung in Koope­ra­tion mit der Lan­des­zen­trale für poli­ti­sche Bil­dung Thü­rin­gen e.V.

Lesung mit Tanja Brandes und Markus Decker in Erfurt
Apr 11 um 19:30

Ost­frauen ver­än­dern die Repu­blik – Lesung mit Tanja Bran­des und Mar­kus Decker .

In der Reihe »Das poli­ti­sche Buch im Gespräch«.

Lesung mit Isabelle Lehn in Erfurt
Apr 11 um 20:00

In guter Nachbarschaft

 

Zu Gast ist die Autorin Isa­belle Lehn.

Mode­ra­tion: Mario Oster­land

 

Mit der freund­li­chen Unter­stüt­zung der Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thü­rin­gen.

Apr
12
Fr
Lesung mit Lutz Lindemann und Frank Willmann in Hermsdorf
Apr 12 um 19:00

Lutz Lin­de­mann gehört zu den bekann­tes­ten Fuß­ball­stars der DDR, er spielte für die Natio­nal­mann­schaft und für den FC Carl Zeiss Jena im Euro­pa­po­kal. Als Junio­ren­na­tio­nal­spie­ler ver­scherzt er es sich durch Stur­heit und jugend­li­chen Leicht­sinn mit den Genos­sen und schält wäh­rend des Mili­tär­diens­tes in der Kaserne Kar­tof­feln – und schafft doch das schein­bar Unmög­li­che: die Rück­kehr in die DDR-Ober­liga und in den inter­na­tio­na­len Fuß­ball. Was Lin­de­mann aus sech­zig Jah­ren Fuß­ball­le­ben zu berich­ten hat, gewährt sel­tene Ein­bli­cke in die Seele die­ses Sports und sei­ner Prot­ago­nis­ten: der Beses­se­nen und der Beson­ne­nen, der Geld­ge­ber und der Geld­aus­ge­ber. Von ihnen und von der gro­ßen Liebe zum Fuß­ball erzählt Lin­de­mann unei­tel und mit tro­cke­nem Humor, auf­ge­schrie­ben von Frank Will­mann.

»Der Politische Salon« mit Norbert Walter-Borjans im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Apr 12 um 19:30

»Der Poli­ti­sche Salon« mit Nor­bert Wal­ter-Bor­jans: Steu­ern – Der große Bluff

 

Kein Poli­ti­ker hat in den letz­ten Jah­ren so kon­se­quent gegen die Seu­che des Steu­er­be­trugs gekämpft und Steue­run­ge­rech­tig­kei­ten ange­pran­gert wie der ehe­ma­lige NRW-Finanz­mi­nis­ter Nor­bert Wal­ter-Bor­jans. Er hat immer wie­der ver­sucht, die Unge­rech­tig­kei­ten und Schwä­chen unse­res Steu­er­sys­tems ins Zen­trum der poli­ti­schen Aus­ein­an­der­set­zun­gen zu rücken und Ideen für grö­ßere Trans­pa­renz, Ein­fach­heit und Gerech­tig­keit bei den Steu­ern ent­wi­ckelt.

 

Mode­ra­tion: Dr. Babette Win­ter
(Mit­glied des Euro­päi­schen Par­la­ments)

Apr
13
Sa
Vortrag von Wolfgang Benz in Erfurt
Apr 13 um 09:30

Wie es zu Deutsch­lands Tei­lung kam. Vom Zusam­men­bruch zur Grün­dung der bei­den deut­schen Staa­ten

 

Vor­trag von Wolf­gang Benz im Rah­men des wis­sen­schaft­li­chen Tages­se­mi­nars: »Die dop­pelte Staats­grün­dung 1949: Akteure und ihre Ziel­vor­stel­lun­gen«.

BücherLounge in der Weimarer Eckermann-Buchhandlung
Apr 13 um 19:00

Lite­ra­ri­sche Emp­feh­lun­gen und Gesprä­che bei einem abend­li­chen Glas Wein

 

Die Ecker­mann Buch­hand­lung und die Lite­ra­ri­sche Gesell­schaft Thü­rin­gen e. V. laden Sie zu einem beson­de­ren Event ein.

Am Abend begrü­ßen wir Sie zu Pro­secco, Wein und vie­len wei­te­ren Geträn­ken sowie einem köst­li­chen Abend­buf­fet, stel­len aktu­elle Lite­ra­tur, große Klas­si­ker und echte Geheim­tipps vor und laden Sie ein, mit uns und ande­ren Lesern ins Gespräch zu kom­men.

Mit­ar­bei­ter und Gäste der Buch­hand­lung um Johan­nes Stein­hö­fel stel­len Ihnen ihre Emp­feh­lun­gen vor. Wir las­sen uns nicht von Best­sel­ler­lis­ten lei­ten, son­dern von unse­ren per­sön­li­chen Sym­pa­thien. Ebenso emp­feh­len wir auch Bücher für unsere jun­gen und jüngs­ten Leser.

Dazu ver­wöhnt Sie der Café­La­den Wei­mar mit sei­nen aus­ge­such­ten Spe­zia­li­tä­ten und natür­lich unse­rem fair gehan­del­ten Wei­mar-Kaf­fee.

Begrenzte Plätze, sichern Sie sich Ihre Karte!

Highslammer XVII im Kaisersaal Erfurt
Apr 13 um 19:00

Seit acht Jah­ren kom­men die bes­ten acht Poe­tin­nen und Poe­ten des gesamt­deut­schen Rau­mes nach Erfurt und prä­sen­tie­ren ihre Texte und Per­for­man­ces beim „Highslam­mer“. Das begeis­terte Publi­kum darf durch Applaus ent­schei­den, wie der Abend wei­ter­ge­hen soll.

Das Line-Up:

  • Phil­ipp Schar­ren­berg (Mün­chen) / Leo­nie Warnke (Leip­zig) / David Weber (Leip­zig) / August Klar (Pader­born) / Hel­muth Stei­er­wald (Nürn­berg)
  • Udo Tif­fert (Dres­den) / Kai Bosch (Stutt­gart) / Ste­fa­nie Men­sch­ner (Jena)
  • Fea­ture Poet: Birdy (Gewin­ne­rin des 16. Highslam­mers)
  • Fea­ture Act: Som­mer­tag (Berlin/Halle)
  • Live Paint: Peer Gal­lus (Erfurt)
  • Mode­ra­tion: Andreas In der Au / AIDA (Erfurt)
Lesung mit Hannes Jaenicke in Gotha
Apr 13 um 19:00

Frau­en­schwarm, preis­ge­krön­ter Schau­spie­ler, Kämp­fer für die Umwelt. Han­nes Jae­ni­cke bril­liert und begeis­tert seine Fans mit vie­len Facet­ten. Der 1960 in Frank­furt gebo­rene und in Ame­rika auf­ge­wach­sene Schau­spie­ler über­zeugt seit Jah­ren auch als Schrift­stel­ler. Seine Bücher sind stets in den Best­sel­ler­lis­ten zu fin­den. Bei uns wird er aus sei­nem aktu­el­len Buch: „Wer der Herde folgt, sieht nur Ärsche“ lesen und zitie­ren. Im Büh­nen­in­ter­view wer­den wir wie­der mehr von sei­ner beruf­li­chen Lei­den­schaft, aber auch vom Men­schen Jae­ni­cke erfah­ren. Pri­vat enga­giert er sich stark für ver­schie­dene The­men aus den Berei­chen Tier- und Umwelt­schutz und drehte zahl­rei­che preis­ge­krönte Umwelt­do­ku­men­ta­tio­nen. Zudem setzt er sich für kari­ta­tive Orga­ni­sa­tio­nen wie die Christof­fel Blin­den­mis­sion (CBM), die tibe­ti­sche Men­schen­rechts­or­ga­ni­sa­tion Inter­na­tio­nal Cam­paign for Tibet (ICT), Amnesty Inter­na­tio­nal (AI) und Green­peace ein. Ein­drucks­voll und uner­schro­cken hält Han­nes Jae­ni­cke der Indus­trie, der Poli­tik und den Medien den Spie­gel vor. Das ist gekonnte und hilf­rei­che Auf­klä­rung. Ein Abend mit Han­nes Jae­ni­cke wird wie­der ein Abend im Wohn­zim­mer­at­mo­sphäre mit einem sym­pha­ti­schen Star. Wir freuen uns sehr dar­auf.

Lesung mit Peter Weck in Gotha
Apr 13 um 19:00

ich hei­rate eine Fami­lie … war´s das? – Der bekannte Schau­spie­ler Peter Weck liest aus sei­ner Auto­bio­gra­fie.

Christoph Schmitz-Scholemann im Gespräch mit Jürgen Wiebicke in Weimar
Apr 13 um 19:30

Jür­gen Wie­bi­cke – Demo­kra­tie­ret­ter in einem ner­vö­sen Land
Chris­toph Schmitz-Schole­mann im Gespräch mit dem Phi­lo­so­phen und Autor

u.a. von „Zehn Regeln für Demo­kra­tie­ret­ter“ und „Zu Fuß durch ein ner­vö­ses Land. Auf der Suche nach dem, was uns zusam­men­hält“.

Spä­tes­tens seit der Wahl von Donald Trump wis­sen wir: Unsere libe­rale Demo­kra­tie ist in Gefahr. Ernst­haft. Wir haben kei­ner­lei Garan­tie, dass auto­ri­täre Kräfte nicht auch bei uns die Ober­hand gewin­nen. Was also tun? Wie kön­nen wir die Sub­stanz unse­rer Demo­kra­tie ver­tei­di­gen gegen die immer lau­ter und dreis­ter wer­den­den Ver­äch­ter – auch jen­seits der Wahl­ka­bine? Wie andere ermu­ti­gen, mit­zu­ma­chen? Der Jour­na­list und Phi­lo­soph Jür­gen Wie­bi­cke gibt uns zehn grif­fige Regeln an die Hand, mit deren Hilfe jeder von uns jeder­zeit anfan­gen kann. Vor der eige­nen Haus­tür. Im All­tag. Denn – und daran müs­sen wir uns wie­der erin­nern: Die Demo­kra­tie ist mehr als eine Regie­rungs­form, sie ist eine Lebens­form, die wir immer wie­der aufs Neue bele­ben und ver­tei­di­gen müs­sen.

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