Kalender

Ausstellungen

Apr
10
So
ganztägig Ausstellung »Bücher bewegen. 375...
Ausstellung »Bücher bewegen. 375...
Apr 10 – Jul 19 ganztägig
Ausstellung "Bücher bewegen. 375 Jahre Forschungsbibliothek Gotha" in der Forschungsbibliothek Gotha auf Schloss Friedenstein @ Schloss Friedenstein, Spiegelsaal
Bücher bewe­gen. Sie erzeu­gen Gedan­ken, Emo­tio­nen und Reak­tio­nen. Bücher bewe­gen sich oder bes­ser: Sie wer­den von uns bewegt. In Büchern kann Bewe­gung dar­ge­stellt wer­den und Bücher gehen auf Rei­sen. Sie wer­den leben­dig und ver­än­dern sich,[...]
Apr
21
Do
ganztägig Ausstellung »Matthias Biskupek u...
Ausstellung »Matthias Biskupek u...
Apr 21 – Jul 12 ganztägig
Mat­thias Bis­ku­pek, gebo­ren 1950 in Mitt­weida, lebte und arbei­tete von 1973 an bis zu sei­nem Tod im April 2021 in Rudol­stadt als Schrift­stel­ler, Publi­zist und Lite­ra­tur­kri­ti­ker. Der gebür­tige Rudol­städ­ter Jens Hen­kel ver­brachte sein Berufs­le­ben als[...]
Apr
30
Sa
ganztägig Ausstellung »Punkt, Fläche, Stri...
Ausstellung »Punkt, Fläche, Stri...
Apr 30 – Jul 24 ganztägig
»Punkt, Flä­che, Strich« – Künst­ler­bü­cher und Sym­bol­no­ta­tio­nen der Künst­le­rin Warja Lavater Die Kunst­werke Warja Lava­ters (1913–2007) muten geheim­nis­voll an. Gestal­te­ri­sche Grund­ele­mente über­zie­hen ihre Bil­der und tre­ten auf den ers­ten Blick als gegen­stands­lose Kom­po­si­tio­nen in Erschei­nung.[...]
Mai
6
Fr
ganztägig Nietzsche – Weimar – <span class...
Nietzsche – Weimar – <span class...
Mai 6 2022 – Mrz 27 2023 ganztägig
Nietzsche – Weimar – DDR. Zwei Italiener entdecken den echten Nietzsche –  Ausstellung im Nietzsche-Archiv Weimar @ Nietzsche-Archiv Weimar
Das Nietz­sche-Archiv in Wei­mar, Foto: Jens Kirsten.   Die Wech­sel­aus­stel­lung erzählt von dem ita­lie­ni­schen Ger­ma­nis­ten Mazzino Mon­ti­nari, der in den 1960er Jah­ren in Wei­mar arbei­tete. Wäh­rend er und sein Leh­rer Gior­gio Colli Nietz­sches Schrif­ten neu[...]
ganztägig Wieland! Weltgeist in Weimar – A...
Wieland! Weltgeist in Weimar – A...
Mai 6 – Aug 14 ganztägig
Wieland! Weltgeist in Weimar – Ausstellung im Goethe- und Schiller-Archiv Weimar @ Goethe- und Schiller-Archiv Weimar
Chris­toph Mar­tin Wie­land, A.E. Stark zuge­schrie­ben, 1806   Zum 250. Jah­res­tag der Ankunft von Chris­toph Mar­tin Wie­land in Wei­mar zeigt das Goe­the- und Schil­ler-Archiv Hand­schrif­ten, Bücher, Gebrauchs­ge­gen­stände und Gra­fi­ken des Schrift­stel­lers und Über­set­zers. Als einer der[...]
Mai
14
Sa
ganztägig Sonderausstellung »Dein Ritter H...
Sonderausstellung »Dein Ritter H...
Mai 14 – Sep 4 ganztägig
Sonderausstellung »Dein Ritter Hultenreich« im Museum Schloss Burgk @ Museum Schloss Burgk
Male­rei, Gra­phik, Zeich­nung, Skulp­tur, Künst­ler­bü­cher, Texte und archäo­lo­gi­sche Funde aus dem Museum für Vor- und Früh­ge­schichte Berlin Jür­gen K. Hul­ten­reich (HUL) + Harald-Alex­an­der Klimek (HAK) und Weg­ge­fähr­ten Grimm­ling, Maka­rov, Scheib, Stra­walde sowie Objekte aus dem[...]
Aug
19
Fr
ganztägig Ausstellung zum 250. Geburtstag ...
Ausstellung zum 250. Geburtstag ...
Aug 19 – Nov 20 ganztägig
Ausstellung zum 250. Geburtstag des Dichters Novalis: »… die blaue Blume sehn ich mich zu erblicken« im Romantikerhaus Jena @ Romantikerhaus Jena
Für Lieb­ha­ber der lite­ra­ri­schen Roman­tik steht das Jahr 2022 ganz im Zei­chen des 250. Geburts­ta­ges von Fried­rich von Har­den­berg, bes­ser bekannt als Nova­lis. Am 2. Mai 1772 auf Schloss Ober­wie­der­stedt gebo­ren, starb Nova­lis 1801 in[...]
Dez
11
So
ganztägig Ausstellung »Feder, Stift und Sc...
Ausstellung »Feder, Stift und Sc...
Dez 11 2022 – Feb 12 2023 ganztägig
Ausstellung »Feder, Stift und Schere – Adele Schopenhauer« im Romantikerhaus Jena @ Romantikerhaus Jena
Adele Scho­pen­hauer (1797–1849) steht als Schwes­ter des Phi­lo­so­phen Arthur Scho­pen­hauer bis heute im Schat­ten ihres Bru­ders. Ent­spre­chend unbe­kannt sind dich­te­ri­sches und bild­künst­le­ri­sches Werk, zu dem nicht nur Gedichte, der Roman Anna (1845) sowie Erzäh­lun­gen und[...]
Dez
31
Di
ganztägig Dummy
Dummy
Dez 31 2030 – Dez 30 2044 ganztägig
 
Jun
29
Mi
Lesung über Mascha Kaléko, Asja Lacis, Milena Jesenska mit Heike Meyer und Ulrike Müller im Künstlergarten Weimar
Jun 29 um 19:00

»Zum Anders­sein gehört vor allem Mut.« Neue Autorin­nen, Texte & Lebens­bil­der – von Mascha Kaléko über Asja Lacis bis zu Milena Jesenska

 

Stim­men: Heike Meyer.

Entree & Zwi­schen­töne: Ulrike Müller.

Eine Ver­an­stal­tung in der Reihe AVANTGARDISTINNEN AUS DEM ÖSTLICHEN EUROPA // 1920er und 1930er Jahre // Ver­an­stal­tungs­reihe vom 29. Juni bis zum 3. August 2022 //  Sechs Mitt­woch­abende, Beginn jeweils um 19.00 Uhr // mit Text­pro­gram­men, Vor­trä­gen, Lyrik, Musik und Gespräch, arran­giert und mode­riert von Ulrike Mül­ler, Weimar.

 

Eine Ver­an­stal­tung der Lite­ra­ri­schen Gesell­schaft Thü­rin­gen in Koope­ra­tion mit dem Haus der Wei­ma­rer Repu­blik und der Lan­des­zen­trale für poli­ti­sche Bil­dung Thüringen.

Jun
30
Do
Vortrag von Prof. Norbert Greiner in Weimar
Jun 30 um 18:00

Wie­lands „deut­scher“ Shake­speare im euro­päi­schen Kon­text – Vor­trag von Prof. Nor­bert Grei­ner, Neckargemünd

 

Unter wel­chen poe­to­lo­gi­schen Vor­zei­chen und nach wel­chen Grund­sät­zen ent­stand Wie­lands Über­set­zung? In wel­chem Ver­hält­nis steht sie zu ver­gleich­ba­ren Bemühun­gen in Europa? Wie wurde sie auf­ge­nom­men und wie wirk­te sie auf das deut­sche Lite­ra­tur- und Theaterleben?

Prof. Dr. Nor­bert Grei­ner lehrte an den Uni­ver­si­tä­ten Trier, Hei­del­berg, Ham­burg und Wien. Zu sei­nen Forschungsge­bieten gehö­ren die Kul­tur­ge­schichte des Über­set­zens, die eng­lisch-deut­schen Lite­ra­tur­be­zie­hun­gen und das bri­ti­sche Drama und Thea­ter von der Shake­speare­zeit bis zur Gegen­wart. Er war Vor­stands­mit­glied der Deut­schen Shake­speare-Gesell­schaft (2005–2011), Mit­her­aus­ge­ber des Shake­speare Jahr­buchs (2006–2021), Mit­her­aus­ge­ber des Internationa­len Hand­buchs zur Über­set­zungs­for­schung (Ber­lin, New York 2004–2011) und ist Mit­her­aus­ge­ber der Eng­lisch-deu­t­­schen Stu­di­en­aus­gabe der Dra­men Shake­speares, in deren Rah­men er die Bände zu Much Ado About Not­hing und Ham­let ediert hat und A Mid­sum­mer Night‘s Dream zum Druck vorbereitet.

Eine Vor­trags­reihe der Deut­schen Shake­speare-Gesell­schaft in Zusam­men­ar­beit mit der Her­zo­gin Anna Ama­lia Bibliothek.

Jul
2
Sa
Gästeführung im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Jul 2 um 11:00 – 12:00

GESTERNHEUTEMORGEN

 

Das Kul­tur: Haus Dacheröden am Erfur­ter Anger ist kaum aus dem Stadt­bild weg­zu­den­ken, der magi­sche Zau­ber des Hau­ses ist jahr­hun­der­te­alt. Wo einst große Geis­ter wie Schil­ler und Goe­the zu Gast waren, ist das Haus heute Ort der kul­tu­rel­len Begeg­nun­gen, Bil­dung und Kommunikation.

Im Jahr 1791 hei­ra­tete Wil­helm von Hum­boldt hier die Toch­ter des Hau­ses, die ebenso gebil­dete wie lieb­rei­zende Caro­line von Dacheröden, Mit­tel­punkt so manch leb­haf­ter Gesell­schaf ob ihres Charmes und ihrer geis­ti­gen wie musi­ka­li­schen Fähig­kei­ten. Hum­boldts führ­ten eine für dama­lige Ver­hält­nisse unkon­ven­tio­nelle Ehe mit vie­len Frei­hei­ten. Caro­line von Hum­boldt lebte trotz acht Kin­dern ihre kul­tu­rel­len Inter­es­sen aus und war zeit­le­bens eine eben­bür­tige Part­ne­rin. Durch ihre weit­rei­chende Bekannt­schaft ver­lobte sich sogar auch Fried­rich Schil­ler im Haus Dacheröden.

Das Gebäude im Renais­sance-Stil bestand ursprüng­lich aus dem „Haus zum Gol­de­nen Hecht“ und dem „Haus zum Gro­ßen und Neuen Schiff“ und wurde 1833 zum Dop­pel­haus. Noch heute ist erkenn­bar, dass die bei­den Häu­ser bereits in der Ent­ste­hungs­zeit zu den archi­tek­to­ni­schen Juwe­len am Han­dels­platz der rei­chen Erfur­ter Waid­händ­ler gehörten.

Nach umfang­rei­chen Bau­maß­nah­men brannte der drei­ge­schos­sige Dach­stuhl kurz vor der Wie­der­eröff­nung des Hau­ses im August 2006 voll­stän­dig aus. Mit der Sanie­rung ist es gelun­gen, einen ein­ma­li­gen Ort der Geschichte zu bewah­ren und das Haus als ein­zig­ar­ti­gen Kul­tur­raum zu öff­nen. Im Jahr 2017 zog der Lite­ra­tur­ver­ein Erfur­ter Herbst­lese in das Kul­tur: Haus Dacheröden und ent­wi­ckelte es zu einem neuen Ver­an­stal­tungs- und Begeg­nungs­ort mit regel­mä­ßig wech­seln­den Ausstellungen.

Sie möch­ten mehr über die Geschichte des Hau­ses erfah­ren? Dann besu­chen Sie unsere Führungen!
Jeden 1. Sams­tag im Monat wer­den Sie von fach­kun­di­gen Stadt­füh­re­rIn­nen durch das Kul­tur: Haus Dacheröden geführt und erfah­ren mehr zur leben­di­gen Geschichte in Erfurt. Die Gäs­te­füh­rung dau­ert etwa eine Stunde und ist zum Teil bar­rie­re­frei. Start/Treff­punkt für die Füh­rung ist die Geschäfts­stelle in der 1. Etage im Kul­tur: Haus Dacheröden

Anmel­dung erwünscht unter: kontakt@dacheroeden.de oder 0361 / 644 123 75.
Spon­tane Gäste sind trotz­dem auch sehr willkommen!

Stormtage in Heilbad Heiligenstadt
Jul 2 um 11:00 – 16:00

11 Uhr– 12 Uhr:

Rosi Lampe: »Her­ein­spa­ziert! Her­ein­spa­ziert, ins kleine Welt­thea­ter!« – Ein Streif­zug durch die Geschichte des Pup­pen­thea­ters vom 19. Jahr­hun­dert bis in die Gegenwart

Mit­tags­pause

13:30 – 14:15 Uhr

Hen­ri­ette Roth: Ein kunst­his­to­ri­scher Blick auf Karl Timm­lers »Der Pup­pen­spie­ler Egon Gäble«.

Im Anschluss: Gemein­sa­mes Kaf­fee­trin­ken im Gar­ten des Lite­ra­tur­mu­se­ums „Theo­dor Storm“ – der Theo­dor-Storm-Ver­ein lädt zu Kaf­fee und selbst­ge­ba­cke­nem Kuchen ein.

Jul
5
Di
Jul 5 um 19:30

Eine Deutsch­stunde zu rus­si­scher Geschichte und Gegenwart

 

Vor­trag von Irina Scherbakowa.

Anschlie­ßend Gespräch mit Ulrike Müller.

Vor dem Hin­ter­grund natio­nal­so­zia­lis­ti­scher und sta­li­nis­ti­scher Ver­fol­gung von AutorIn­nen stellt sie aktu­elle poli­ti­sche Bezüge her. The­men wie ihre bit­tere Ana­lyse der sys­te­ma­tisch tota­li­tä­ren Zurich­tung ihres Hei­mat­lan­des durch mediale Mas­sen­ma­ni­pu­la­tion (vgl. »Der Russ­land-Reflex« 2015, mit Karl Schlö­gel) gewin­nen dabei an unmit­tel­ba­rer Glaub­wür­dig­keit durch Scher­ba­ko­was kon­se­quente Rück­bin­dung an mensch­li­che Erfah­rung. Wie in ihren zahl­rei­chen Publi­ka­tio­nen wer­den auch an die­sem Abend Aspekte ihrer eige­nen Bio­gra­fie eine beson­dere Rolle spie­len (vgl.: »Die Hände mei­nes Vaters. Eine rus­si­sche Fami­li­en­ge­schichte«, 2017).

Irina Scher­ba­kowa hat lange als Über­set­ze­rin deut­scher Bel­le­tris­tik ins Rus­si­sche gear­bei­tet. Ende der 70er Jahre begann sie mit dem Sam­meln von Ton­band­auf­zeich­nun­gen der Erin­ne­run­gen von Sta­li­nis­mus-Opfern und GULAG-Inhaf­tier­ten und war auch als Dozen­tin an der Rus­si­schen Staat­li­chen Uni­ver­si­tät für Human­wis­sen­schaf­ten Mos­kau im Bereich Oral History tätig.

Sie ist Mit­be­grün­de­rin von »Memo­rial Inter­na­tio­nal«, der größ­ten und ältes­ten zivil­ge­sell­schaft­li­chen Orga­ni­sa­tion Russ­lands, die ent­stan­den ist als Bür­ger­rechts­be­we­gung zur Auf­ar­bei­tung der Ver­bre­chen der Sta­lin­zeit und quasi zeit­gleich mit dem Beginn des Über­falls Russ­lands auf die Ukraine ver­bo­ten wurde – trotz zahl­rei­cher Pro­teste und Soli­da­ri­täts­be­kun­dun­gen in Russ­land selbst und aus dem Aus­land. Inzwi­schen hat Irina Scher­ba­kowa ihr Hei­mat­land ver­las­sen. Irina Scher­ba­kowa hatte zahl­rei­che Gast­pro­fes­su­ren inne und wurde viel­fach aus­ge­zeich­net, unter ande­rem mit dem Carl von Ossietzky-Preis, der Goe­the-Medaille und vor weni­gen Wochen mit dem Theodor-Heuß-Preis.

Die oben genannte Reihe wird getra­gen vom Haus der Wei­ma­rer Repu­blik, der Lite­ra­ri­schen Gesell­schaft und der Lan­des­zen­trale für poli­ti­sche Bil­dung Thü­rin­gen. Die Erfur­ter Ver­an­stal­tung mit Irina Scher­ba­kowa erfolgt in Koope­ra­tion mit dem Kul­tur: Dacheröden und dem Ver­ein Erfur­ter Herbstlese.

Jul
7
Do
Vortrag von Prof. Dr. Heinrich Meier in Weimar
Jul 7 um 18:00

Nietz­sches Wille zur Macht und die Selbst­er­kennt­nis des Philosophen -

Vor­trag von Prof. Dr. Hein­rich Meier (Carl Fried­rich von Sie­mens Stiftung)

 

In der Reihe »Kon­stel­la­tio­nen. Neue Sich­ten der Bibliothek«.

Jul
13
Mi
Musikalisch-literarisches Programm über die Dichterinnen Anna Achmatowa und Marina Zwetajewa mit Ulrike Müller und Christian Rosenau im Künstlergarten Weimar
Jul 13 um 19:00

Ver­ehrt und ver­folgt – Die Dich­te­rin­nen Anna Ach­ma­towa und Marina Zwetajewa

Text­pro­gramm: Ulrike Mül­ler, Weimar

Gitarre: Chris­tian Rosenau, Coburg

 

Eine Ver­an­stal­tung in der Reihe AVANTGARDISTINNEN AUS DEM ÖSTLICHEN EUROPA // 1920er und 1930er Jahre // Ver­an­stal­tungs­reihe vom 29. Juni bis zum 3. August 2022 //  Sechs Mitt­woch­abende, Beginn jeweils um 19.00 Uhr // mit Text­pro­gram­men, Vor­trä­gen, Lyrik, Musik und Gespräch, arran­giert und mode­riert von Ulrike Mül­ler, Weimar.

Eine Ver­an­stal­tung der Lite­ra­ri­schen Gesell­schaft Thü­rin­gen in Koope­ra­tion mit dem Haus der Wei­ma­rer Repu­blik und der Lan­des­zen­trale für poli­ti­sche Bil­dung Thüringen.

Jul
14
Do
Vortrag von Prof. Balz Engler in Weimar
Jul 14 um 18:00

Wie­land begeg­net Shake­speare – Vor­trag von Prof. Balz Eng­ler, Basel

 

Wie kam Wie­land als noch jun­ger Mann dazu, die erste Über­set­zung aller Dra­men Shake­speares zu wagen? Was zeich­net diese aus? Was machte seine Auf­gabe schwie­rig, aber für seine Zeit auch beson­ders wichtig?

Balz Eng­ler ist Pro­fes­sor eme­ri­tus für Eng­li­sche Lite­ra­tur an der Uni­ver­si­tät Basel. Unter sei­nen Publi­ka­tio­nen fin­det sich eine zwei­spra­chige Aus­gabe von Othello (mit eige­ner Prosa-Über­set­zung), und Bücher über Shake­speare-Über­set­zung und dar­über, wie Shake­speare als Klas­si­ker immer wie­der neu geschaf­fen wird. Er ist der Initi­ant des Hyper­Ham­let-Pro­jekts, das doku­men­tiert, wie die Spra­che die­ses Stücks Teil unse­rer Kul­tur gewor­den ist.

Eine Vor­trags­reihe der Deut­schen Shake­speare-Gesell­schaft in Zusam­men­ar­beit mit der Her­zo­gin Anna Ama­lia Bibliothek.

Jul
20
Mi
Vortrag und Gespräch mit Anke Blümm im Künstlergarten Weimar
Jul 20 um 19:00

Der Stoff wird Aus­druck.“ (Otti Ber­ger) – Bau­haus­künst­le­rin­nen aus dem öst­li­chen Europa

 

Vor­trag von Anke Blümm, Wei­mar, und Gespräch mit Ulrike Müller.

 

Eine Ver­an­stal­tung in der Reihe AVANTGARDISTINNEN AUS DEM ÖSTLICHEN EUROPA // 1920er und 1930er Jahre // Ver­an­stal­tungs­reihe vom 29. Juni bis zum 3. August 2022 //  Sechs Mitt­woch­abende, Beginn jeweils um 19.00 Uhr // mit Text­pro­gram­men, Vor­trä­gen, Lyrik, Musik und Gespräch, arran­giert und mode­riert von Ulrike Mül­ler, Weimar.

Eine Ver­an­stal­tung der Lite­ra­ri­schen Gesell­schaft Thü­rin­gen in Koope­ra­tion mit dem Haus der Wei­ma­rer Repu­blik und der Lan­des­zen­trale für poli­ti­sche Bil­dung Thüringen.

Jul
21
Do
Vortrag von Stephan Getzin im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Jul 21 um 19:30

Wenn jemand eine Reise tut…dann kann er was erzählen! 

»Mit Ste­phan Get­zin durch Nami­bia« – Vor­trag von Ste­phan Getzin

 

Das Kul­tur: Haus Dacheröden lädt ein­mal im Monat Men­schen ein, die über Ihre Rei­sen und ganz unter­schied­li­chen Erfah­run­gen in der Ferne erzäh­len. Diese könn­ten nicht unter­schied­li­cher sein: Vom Leben im kal­ten Lapp­land, über Couch­sur­fing in Saudi-Ara­bien bis hin zur Aben­teu­er­reise durch Afrika, unsere Gäste berich­ten in Dia­show, Lesung oder Gespräch über die span­nends­ten Reisen.

Nami­bia – Land der Weite und der mys­te­riö­sen Feenkreise

Der Natur­wis­sen­schaft­ler Ste­phan Get­zin hat durch seine Arbeit als Öko­loge die halbe Welt bereist – von Kanada und Panama bis hin zu Tai­wan oder Aus­tra­lien. Sein beson­de­res Inter­esse galt aber schon seit Kind­heit dem Kon­ti­nent Afrika. In Nami­bia stu­dierte er drei Jahre lang Öko­lo­gie und Geo­gra­phie, und ist dem Land seit nun­mehr über 20 Jah­ren eng ver­bun­den. Unter ande­rem unter­sucht er dort auch die mys­te­riö­sen Feen­kreise, die als eines der letz­ten gro­ßen Natur­rät­sel unse­rer Zeit gel­ten. Eine wei­tere Lei­den­schaft auf sei­nen Rei­sen ist die Foto­gra­fie. In die­sem Vor­trag wird er die ein­ma­lige Schön­heit und Weite Nami­bias mit fas­zi­nie­ren­den Bil­dern und Luft­bild­per­spek­ti­ven vorstellen.

Jul
23
Sa
Johannes-Bobrowski-Programm mit Martin Stiebert in der Evangelisch-Lutherischen Gemeinde Krölpa
Jul 23 um 15:00

Johan­nes Bob­row­ski als Nach­dich­ter – Pro­gramm mit Mar­tin Stiebert.

Von Johan­nes Bob­row­ski gibt es nur wenige Nach­dich­tun­gen lyri­scher Texte: Ein Gedicht des eng­li­schen Roman­ti­kers Shel­ley, zwei des tsche­chi­schen Sur­rea­lis­ten Kon­stan­tin Biebl und drei von Boris Pas­ternak. Bob­row­ski sel­ber meinte, er „habe nicht das lei­seste Talent für Über­tra­gun­gen“. Wir Leser dür­fen das anders sehen und uns die­sen bemer­kens­wer­ten Tex­ten zuwenden.

Schließ­lich gibt es neben den Gedich­ten noch ein etwas umfang­rei­che­res Bei­spiel: die lie­bens­wür­dige Vers­er­zäh­lung „Das Tier­häus­chen“ von Samuil Marschak.

Ver­an­stal­ter: Lese-Zei­chen e.V., Evan­ge­lisch-Luthe­ri­sche Gemeinde Krölpa.

Jul
27
Mi
Musikalisch-literarisches Programm über Rose Ausländer und Rajzel Zychlinski mit Ulrike Müller und Kerstin Katjusha Kozubek im Künstlergarten Weimar
Jul 27 um 19:00

Zwi­schen Czer­no­witz, Wien und Lwiw: Reise durch ver­ges­sene Sprach­land­schaf­ten zu Rose Aus­län­der und Raj­zel Zychlinski

 

Gedicht­col­lage & Zwi­schen­texte: Ulrike Mül­ler, Weimar.

Gesang & Rezi­ta­tion: Kers­tin Kat­ju­sha Kozu­bek, Weimar.

 

Eine Ver­an­stal­tung in der Reihe AVANTGARDISTINNEN AUS DEM ÖSTLICHEN EUROPA // 1920er und 1930er Jahre // Ver­an­stal­tungs­reihe vom 29. Juni bis zum 3. August 2022 //  Sechs Mitt­woch­abende, Beginn jeweils um 19.00 Uhr // mit Text­pro­gram­men, Vor­trä­gen, Lyrik, Musik und Gespräch, arran­giert und mode­riert von Ulrike Mül­ler, Weimar.

 

Eine Ver­an­stal­tung der Lite­ra­ri­schen Gesell­schaft Thü­rin­gen in Koope­ra­tion mit dem Haus der Wei­ma­rer Repu­blik und der Lan­des­zen­trale für poli­ti­sche Bil­dung Thüringen.

Aug
6
Sa
Gästeführung im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Aug 6 um 11:00 – 12:00

GESTERNHEUTEMORGEN

 

Das Kul­tur: Haus Dacheröden am Erfur­ter Anger ist kaum aus dem Stadt­bild weg­zu­den­ken, der magi­sche Zau­ber des Hau­ses ist jahr­hun­der­te­alt. Wo einst große Geis­ter wie Schil­ler und Goe­the zu Gast waren, ist das Haus heute Ort der kul­tu­rel­len Begeg­nun­gen, Bil­dung und Kommunikation.

Im Jahr 1791 hei­ra­tete Wil­helm von Hum­boldt hier die Toch­ter des Hau­ses, die ebenso gebil­dete wie lieb­rei­zende Caro­line von Dacheröden, Mit­tel­punkt so manch leb­haf­ter Gesell­schaf ob ihres Charmes und ihrer geis­ti­gen wie musi­ka­li­schen Fähig­kei­ten. Hum­boldts führ­ten eine für dama­lige Ver­hält­nisse unkon­ven­tio­nelle Ehe mit vie­len Frei­hei­ten. Caro­line von Hum­boldt lebte trotz acht Kin­dern ihre kul­tu­rel­len Inter­es­sen aus und war zeit­le­bens eine eben­bür­tige Part­ne­rin. Durch ihre weit­rei­chende Bekannt­schaft ver­lobte sich sogar auch Fried­rich Schil­ler im Haus Dacheröden.

Das Gebäude im Renais­sance-Stil bestand ursprüng­lich aus dem „Haus zum Gol­de­nen Hecht“ und dem „Haus zum Gro­ßen und Neuen Schiff“ und wurde 1833 zum Dop­pel­haus. Noch heute ist erkenn­bar, dass die bei­den Häu­ser bereits in der Ent­ste­hungs­zeit zu den archi­tek­to­ni­schen Juwe­len am Han­dels­platz der rei­chen Erfur­ter Waid­händ­ler gehörten.

Nach umfang­rei­chen Bau­maß­nah­men brannte der drei­ge­schos­sige Dach­stuhl kurz vor der Wie­der­eröff­nung des Hau­ses im August 2006 voll­stän­dig aus. Mit der Sanie­rung ist es gelun­gen, einen ein­ma­li­gen Ort der Geschichte zu bewah­ren und das Haus als ein­zig­ar­ti­gen Kul­tur­raum zu öff­nen. Im Jahr 2017 zog der Lite­ra­tur­ver­ein Erfur­ter Herbst­lese in das Kul­tur: Haus Dacheröden und ent­wi­ckelte es zu einem neuen Ver­an­stal­tungs- und Begeg­nungs­ort mit regel­mä­ßig wech­seln­den Ausstellungen.

Sie möch­ten mehr über die Geschichte des Hau­ses erfah­ren? Dann besu­chen Sie unsere Führungen!
Jeden 1. Sams­tag im Monat wer­den Sie von fach­kun­di­gen Stadt­füh­re­rIn­nen durch das Kul­tur: Haus Dacheröden geführt und erfah­ren mehr zur leben­di­gen Geschichte in Erfurt. Die Gäs­te­füh­rung dau­ert etwa eine Stunde und ist zum Teil bar­rie­re­frei. Start/Treff­punkt für die Füh­rung ist die Geschäfts­stelle in der 1. Etage im Kul­tur: Haus Dacheröden

Anmel­dung erwünscht unter: kontakt@dacheroeden.de oder 0361 / 644 123 75.
Spon­tane Gäste sind trotz­dem auch sehr willkommen!

Aug
20
Sa
Eine Hommage an Edith-Piaf im Schillerhaus Rudolstadt
Aug 20 um 19:30

Sie war ein selt­sa­mer klei­ner Vogel und eine große Dame zugleich. Sie war nur 1,47 m groß, ihre Taille maß nur 48 cm, aber in dem schmäch­ti­gen Kör­per steckte eine unbän­dige Ener­gie. Schick­sals­schläge und Ruhm bestimm­ten ihr Leben, aber Edith Piaf bereute nichts … Non, je ne reg­rette rien.

Das Publi­kum darf sich auf eine tur­bu­lente Reise durch die­ses rasante und ver­rückte Leben freuen, das von Liebe und Tren­nung, Tod und Ver­zweif­lung, Dro­gen- und Alko­hol­ex­zes­sen, Lachen und Wei­nen, Absturz und Auf­er­ste­hung geprägt war.

Die wun­der­bare Musi­ke­rin Heidi Ste­ger spielt auf ihrem Knopf­ak­kor­deon aus dem gro­ßen Rei­gen die­ser unver­ges­se­nen und unver­wech­sel­ba­ren Lie­der und ent­führt uns ins Paris der 20-er Jahre. Astrid Hös­chel-Bell­mann erzählt das Leben die­ser ein­zig­ar­ti­gen Frau.

Aug
23
Di
Vorstellung des neuen Goethe-Jahrbuchs der Goethe-Gesellschaft in Weimar
Aug 23 um 18:00

Vor­stel­lung des neuen Goe­the-Jahr­buchs der Goe­the-Gesell­schaft mit PD Dr. Michael Jae­ger (Ber­lin)

Des Men­schen­geis­tes Meis­ter­stück“ – Fausts moderne Ökonomie.

Im Anschluss laden wir Sie ein zu Gesel­lig­keit bei einem Glas Wein.

Aug
27
Sa
Vortrag und Lesung über Dichtung auf Schloss Wiepersdorf in der Dichterstätte Sarah Kirsch in Limlingerode
Aug 27 um 14:30

Hier ist das Vers­maß ele­gisch. Das Tem­pus Praeteritum“

Unsere lite­ra­ri­sche Exkur­sion führt uns nach Wie­pers­dorf. Dort­hin, wo Bet­tina und Achim von Arnim Stadt- gegen Land­le­ben tausch­ten. Dort­hin, wo Sarah Kirsch aus dem „prak­ti­schen Hoch­haus“ in den „früh­schla­fen­den Land­strich hin­ter den Wäl­dern“ floh.

Sep
3
Sa
Gästeführung im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Sep 3 um 11:00 – 12:00

GESTERNHEUTEMORGEN

 

Das Kul­tur: Haus Dacheröden am Erfur­ter Anger ist kaum aus dem Stadt­bild weg­zu­den­ken, der magi­sche Zau­ber des Hau­ses ist jahr­hun­der­te­alt. Wo einst große Geis­ter wie Schil­ler und Goe­the zu Gast waren, ist das Haus heute Ort der kul­tu­rel­len Begeg­nun­gen, Bil­dung und Kommunikation.

Im Jahr 1791 hei­ra­tete Wil­helm von Hum­boldt hier die Toch­ter des Hau­ses, die ebenso gebil­dete wie lieb­rei­zende Caro­line von Dacheröden, Mit­tel­punkt so manch leb­haf­ter Gesell­schaf ob ihres Charmes und ihrer geis­ti­gen wie musi­ka­li­schen Fähig­kei­ten. Hum­boldts führ­ten eine für dama­lige Ver­hält­nisse unkon­ven­tio­nelle Ehe mit vie­len Frei­hei­ten. Caro­line von Hum­boldt lebte trotz acht Kin­dern ihre kul­tu­rel­len Inter­es­sen aus und war zeit­le­bens eine eben­bür­tige Part­ne­rin. Durch ihre weit­rei­chende Bekannt­schaft ver­lobte sich sogar auch Fried­rich Schil­ler im Haus Dacheröden.

Das Gebäude im Renais­sance-Stil bestand ursprüng­lich aus dem „Haus zum Gol­de­nen Hecht“ und dem „Haus zum Gro­ßen und Neuen Schiff“ und wurde 1833 zum Dop­pel­haus. Noch heute ist erkenn­bar, dass die bei­den Häu­ser bereits in der Ent­ste­hungs­zeit zu den archi­tek­to­ni­schen Juwe­len am Han­dels­platz der rei­chen Erfur­ter Waid­händ­ler gehörten.

Nach umfang­rei­chen Bau­maß­nah­men brannte der drei­ge­schos­sige Dach­stuhl kurz vor der Wie­der­eröff­nung des Hau­ses im August 2006 voll­stän­dig aus. Mit der Sanie­rung ist es gelun­gen, einen ein­ma­li­gen Ort der Geschichte zu bewah­ren und das Haus als ein­zig­ar­ti­gen Kul­tur­raum zu öff­nen. Im Jahr 2017 zog der Lite­ra­tur­ver­ein Erfur­ter Herbst­lese in das Kul­tur: Haus Dacheröden und ent­wi­ckelte es zu einem neuen Ver­an­stal­tungs- und Begeg­nungs­ort mit regel­mä­ßig wech­seln­den Ausstellungen.

Sie möch­ten mehr über die Geschichte des Hau­ses erfah­ren? Dann besu­chen Sie unsere Führungen!
Jeden 1. Sams­tag im Monat wer­den Sie von fach­kun­di­gen Stadt­füh­re­rIn­nen durch das Kul­tur: Haus Dacheröden geführt und erfah­ren mehr zur leben­di­gen Geschichte in Erfurt. Die Gäs­te­füh­rung dau­ert etwa eine Stunde und ist zum Teil bar­rie­re­frei. Start/Treff­punkt für die Füh­rung ist die Geschäfts­stelle in der 1. Etage im Kul­tur: Haus Dacheröden

Anmel­dung erwünscht unter: kontakt@dacheroeden.de oder 0361 / 644 123 75.
Spon­tane Gäste sind trotz­dem auch sehr willkommen!

Sep
13
Di
Wieland-Vortrag von Prof. Dr. Klaus Manger in Weimar
Sep 13 um 18:00

Vor­trag von Prof. Dr. Klaus Man­ger (Jena)

Dog­ma­tis­mus und Kos­mo­po­li­tis­mus im klas­si­schen Wei­mar. Chris­toph Mar­tin Wie­lands »Geschichte der Abderiten«.

Sep
22
Do
Ein Abend für Ottilie von Goethe im Goethe- und Schiller-Archiv Weimar
Sep 22 um 17:00

Ein Abend für Otti­lie von Goe­the – Lesun­gen und Musik.

Sep
24
Sa
Ingeborg Bachmann und Paul Celan – Lesung mit Karen Aurin in der Dichterstätte Sarah Kirsch in Limlingerode
Sep 24 um 14:30

Inge­borg Bach­mann – Paul Celan“

Als sich Inge­borg Bach­mann und Paul Celan 1948 zum ers­ten Mal in Wien begeg­ne­ten, sollte dies der Beginn einer inten­si­ven per­sön­li­chen, intel­lek­tu­el­len, künst­le­ri­schen und schick­sal­haf­ten Bezie­hung werden.

In Gedich­ten und Brie­fen spürt Karen Aurin in ihrer Lesung die­sem beson­de­ren Paar der Lite­ra­tur­ge­schichte nach.

Okt
1
Sa
Gästeführung im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Okt 1 um 11:00 – 12:00

GESTERNHEUTEMORGEN

 

Das Kul­tur: Haus Dacheröden am Erfur­ter Anger ist kaum aus dem Stadt­bild weg­zu­den­ken, der magi­sche Zau­ber des Hau­ses ist jahr­hun­der­te­alt. Wo einst große Geis­ter wie Schil­ler und Goe­the zu Gast waren, ist das Haus heute Ort der kul­tu­rel­len Begeg­nun­gen, Bil­dung und Kommunikation.

Im Jahr 1791 hei­ra­tete Wil­helm von Hum­boldt hier die Toch­ter des Hau­ses, die ebenso gebil­dete wie lieb­rei­zende Caro­line von Dacheröden, Mit­tel­punkt so manch leb­haf­ter Gesell­schaf ob ihres Charmes und ihrer geis­ti­gen wie musi­ka­li­schen Fähig­kei­ten. Hum­boldts führ­ten eine für dama­lige Ver­hält­nisse unkon­ven­tio­nelle Ehe mit vie­len Frei­hei­ten. Caro­line von Hum­boldt lebte trotz acht Kin­dern ihre kul­tu­rel­len Inter­es­sen aus und war zeit­le­bens eine eben­bür­tige Part­ne­rin. Durch ihre weit­rei­chende Bekannt­schaft ver­lobte sich sogar auch Fried­rich Schil­ler im Haus Dacheröden.

Das Gebäude im Renais­sance-Stil bestand ursprüng­lich aus dem „Haus zum Gol­de­nen Hecht“ und dem „Haus zum Gro­ßen und Neuen Schiff“ und wurde 1833 zum Dop­pel­haus. Noch heute ist erkenn­bar, dass die bei­den Häu­ser bereits in der Ent­ste­hungs­zeit zu den archi­tek­to­ni­schen Juwe­len am Han­dels­platz der rei­chen Erfur­ter Waid­händ­ler gehörten.

Nach umfang­rei­chen Bau­maß­nah­men brannte der drei­ge­schos­sige Dach­stuhl kurz vor der Wie­der­eröff­nung des Hau­ses im August 2006 voll­stän­dig aus. Mit der Sanie­rung ist es gelun­gen, einen ein­ma­li­gen Ort der Geschichte zu bewah­ren und das Haus als ein­zig­ar­ti­gen Kul­tur­raum zu öff­nen. Im Jahr 2017 zog der Lite­ra­tur­ver­ein Erfur­ter Herbst­lese in das Kul­tur: Haus Dacheröden und ent­wi­ckelte es zu einem neuen Ver­an­stal­tungs- und Begeg­nungs­ort mit regel­mä­ßig wech­seln­den Ausstellungen.

Sie möch­ten mehr über die Geschichte des Hau­ses erfah­ren? Dann besu­chen Sie unsere Führungen!
Jeden 1. Sams­tag im Monat wer­den Sie von fach­kun­di­gen Stadt­füh­re­rIn­nen durch das Kul­tur: Haus Dacheröden geführt und erfah­ren mehr zur leben­di­gen Geschichte in Erfurt. Die Gäs­te­füh­rung dau­ert etwa eine Stunde und ist zum Teil bar­rie­re­frei. Start/Treff­punkt für die Füh­rung ist die Geschäfts­stelle in der 1. Etage im Kul­tur: Haus Dacheröden

Anmel­dung erwünscht unter: kontakt@dacheroeden.de oder 0361 / 644 123 75.
Spon­tane Gäste sind trotz­dem auch sehr willkommen!

Okt
18
Di
Vortrag von Prof. Dr. Dieter Lamping in Weimar
Okt 18 um 18:00

Vor­trag von Prof. Dr. Die­ter Lam­ping (Mainz)

Goe­the kann man immer brau­chen“. Rahel Varn­ha­gen und Goethe

Okt
20
Do
Vortrag und Lesung mit der Autorin Dr. Dagmar von Gersdorff im Goethe- und Schiller-Archiv Weimar
Okt 20 um 18:00

Die Schwie­ger­toch­ter. Das Leben der Otti­lie von Goethe

Vor­trag und Lesung mit der Autorin Dr. Dag­mar von Gers­dorff, Berlin

Okt
29
Sa
Vortrag und Lesung über Rainer Werner Fassbinder als Lyriker in der Dichterstätte Sarah Kirsch in Limlingerode
Okt 29 um 14:30

Rai­ner Wer­ner Fass­bin­der – ein Fil­me­ma­cher als Lyriker?“

Fass­bin­der hat den deut­schen Film der Nach­kriegs­zeit geprägt wie wohl kein Zwei­ter. Viele sei­ner Filme sind legen­där und gesell­schafts­po­li­tisch bri­sant. Fass­bin­der führte ein Leben wie im Rausch und war unglaub­lich pro­duk­tiv. Er schrieb Dreh­bü­cher, Thea­ter­stü­cke und in jun­gen Jah­ren auch Lyrik.

Diese Gedichte wer­den nun- ein­ge­bet­tet in Aus­füh­run­gen zu Leben und Werk des Künst­lers – in der Dich­ter­stätte präsentiert.

Nov
5
Sa
Gästeführung im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Nov 5 um 11:00 – 12:00

GESTERNHEUTEMORGEN

 

Das Kul­tur: Haus Dacheröden am Erfur­ter Anger ist kaum aus dem Stadt­bild weg­zu­den­ken, der magi­sche Zau­ber des Hau­ses ist jahr­hun­der­te­alt. Wo einst große Geis­ter wie Schil­ler und Goe­the zu Gast waren, ist das Haus heute Ort der kul­tu­rel­len Begeg­nun­gen, Bil­dung und Kommunikation.

Im Jahr 1791 hei­ra­tete Wil­helm von Hum­boldt hier die Toch­ter des Hau­ses, die ebenso gebil­dete wie lieb­rei­zende Caro­line von Dacheröden, Mit­tel­punkt so manch leb­haf­ter Gesell­schaf ob ihres Charmes und ihrer geis­ti­gen wie musi­ka­li­schen Fähig­kei­ten. Hum­boldts führ­ten eine für dama­lige Ver­hält­nisse unkon­ven­tio­nelle Ehe mit vie­len Frei­hei­ten. Caro­line von Hum­boldt lebte trotz acht Kin­dern ihre kul­tu­rel­len Inter­es­sen aus und war zeit­le­bens eine eben­bür­tige Part­ne­rin. Durch ihre weit­rei­chende Bekannt­schaft ver­lobte sich sogar auch Fried­rich Schil­ler im Haus Dacheröden.

Das Gebäude im Renais­sance-Stil bestand ursprüng­lich aus dem „Haus zum Gol­de­nen Hecht“ und dem „Haus zum Gro­ßen und Neuen Schiff“ und wurde 1833 zum Dop­pel­haus. Noch heute ist erkenn­bar, dass die bei­den Häu­ser bereits in der Ent­ste­hungs­zeit zu den archi­tek­to­ni­schen Juwe­len am Han­dels­platz der rei­chen Erfur­ter Waid­händ­ler gehörten.

Nach umfang­rei­chen Bau­maß­nah­men brannte der drei­ge­schos­sige Dach­stuhl kurz vor der Wie­der­eröff­nung des Hau­ses im August 2006 voll­stän­dig aus. Mit der Sanie­rung ist es gelun­gen, einen ein­ma­li­gen Ort der Geschichte zu bewah­ren und das Haus als ein­zig­ar­ti­gen Kul­tur­raum zu öff­nen. Im Jahr 2017 zog der Lite­ra­tur­ver­ein Erfur­ter Herbst­lese in das Kul­tur: Haus Dacheröden und ent­wi­ckelte es zu einem neuen Ver­an­stal­tungs- und Begeg­nungs­ort mit regel­mä­ßig wech­seln­den Ausstellungen.

Sie möch­ten mehr über die Geschichte des Hau­ses erfah­ren? Dann besu­chen Sie unsere Führungen!
Jeden 1. Sams­tag im Monat wer­den Sie von fach­kun­di­gen Stadt­füh­re­rIn­nen durch das Kul­tur: Haus Dacheröden geführt und erfah­ren mehr zur leben­di­gen Geschichte in Erfurt. Die Gäs­te­füh­rung dau­ert etwa eine Stunde und ist zum Teil bar­rie­re­frei. Start/Treff­punkt für die Füh­rung ist die Geschäfts­stelle in der 1. Etage im Kul­tur: Haus Dacheröden

Anmel­dung erwünscht unter: kontakt@dacheroeden.de oder 0361 / 644 123 75.
Spon­tane Gäste sind trotz­dem auch sehr willkommen!

Nov
15
Di
Vortrag von Dr. Francesca Müller-Fabbri in Weimar
Nov 15 um 18:00

Vor­trag von Dr. Fran­ce­sca Mül­ler-Fab­bri (Wei­mar)

Otti­lie von Goe­thes Nach­lass: Neu­ig­kei­ten aus Wei­mar und Jena

Nov
17
Do
Vortrag von Dr. Astrid Dröse im Goethe- und Schiller-Archiv Weimar
Nov 17 um 17:00

Chaos. Otti­lie von Goe­thes Journalpoetik

Vor­trag von Dr. Astrid Dröse, Tübingen

Nov
19
Sa
Literarisch-musikalische Veranstaltung über Brigitte Reimann mit Christina Stauch und Udo Hemmann in der Dichterstätte Sarah Kirsch in Limlingerode
Nov 19 um 14:30

Und die Rosen, und die Myrte und die Zucker­erb­sen … Den Men­schen Schuhe an die Füße. Dafür schreibe ich.“

Im Monat Novem­ber, in dem vor 33 Jah­ren die Mauer fiel und der Weg für die Ent­wick­lung eines geein­ten, freien, demo­kra­ti­schen Deutsch­lands geeb­net wurde, erin­nert die „Dich­ter­stätte Sarah Kirsch“ an Men­schen , die sich in ihrem gan­zen Leben für die­sen Moment ein­setz­ten. Zu ihnen zählte die Autorin Bri­gitte Rei­mann. Obwohl ihr Schaf­fen zu Beginn noch ganz ganz im Zei­chen des Auf­baus eines „neuen Deutsch­lands“ in der DDR stand, wurde sie mit den Jah­ren zuneh­mend durch poli­ti­sche Maß­nah­men in ihrem Arbei­ten ein­ge­schränkt, sodass ihr künst­le­ri­scher Ein­fluss und ihre Strahl­kraft verloren.

Chris­tine Stauch und Udo Hem­mann wer­den dies auf ein­drucks­volle Art und Weise im Rah­men ihrer Lesung vermitteln.

Dez
3
Sa
Gästeführung im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Dez 3 um 11:00 – 12:00

GESTERNHEUTEMORGEN

 

Das Kul­tur: Haus Dacheröden am Erfur­ter Anger ist kaum aus dem Stadt­bild weg­zu­den­ken, der magi­sche Zau­ber des Hau­ses ist jahr­hun­der­te­alt. Wo einst große Geis­ter wie Schil­ler und Goe­the zu Gast waren, ist das Haus heute Ort der kul­tu­rel­len Begeg­nun­gen, Bil­dung und Kommunikation.

Im Jahr 1791 hei­ra­tete Wil­helm von Hum­boldt hier die Toch­ter des Hau­ses, die ebenso gebil­dete wie lieb­rei­zende Caro­line von Dacheröden, Mit­tel­punkt so manch leb­haf­ter Gesell­schaf ob ihres Charmes und ihrer geis­ti­gen wie musi­ka­li­schen Fähig­kei­ten. Hum­boldts führ­ten eine für dama­lige Ver­hält­nisse unkon­ven­tio­nelle Ehe mit vie­len Frei­hei­ten. Caro­line von Hum­boldt lebte trotz acht Kin­dern ihre kul­tu­rel­len Inter­es­sen aus und war zeit­le­bens eine eben­bür­tige Part­ne­rin. Durch ihre weit­rei­chende Bekannt­schaft ver­lobte sich sogar auch Fried­rich Schil­ler im Haus Dacheröden.

Das Gebäude im Renais­sance-Stil bestand ursprüng­lich aus dem „Haus zum Gol­de­nen Hecht“ und dem „Haus zum Gro­ßen und Neuen Schiff“ und wurde 1833 zum Dop­pel­haus. Noch heute ist erkenn­bar, dass die bei­den Häu­ser bereits in der Ent­ste­hungs­zeit zu den archi­tek­to­ni­schen Juwe­len am Han­dels­platz der rei­chen Erfur­ter Waid­händ­ler gehörten.

Nach umfang­rei­chen Bau­maß­nah­men brannte der drei­ge­schos­sige Dach­stuhl kurz vor der Wie­der­eröff­nung des Hau­ses im August 2006 voll­stän­dig aus. Mit der Sanie­rung ist es gelun­gen, einen ein­ma­li­gen Ort der Geschichte zu bewah­ren und das Haus als ein­zig­ar­ti­gen Kul­tur­raum zu öff­nen. Im Jahr 2017 zog der Lite­ra­tur­ver­ein Erfur­ter Herbst­lese in das Kul­tur: Haus Dacheröden und ent­wi­ckelte es zu einem neuen Ver­an­stal­tungs- und Begeg­nungs­ort mit regel­mä­ßig wech­seln­den Ausstellungen.

Sie möch­ten mehr über die Geschichte des Hau­ses erfah­ren? Dann besu­chen Sie unsere Führungen!
Jeden 1. Sams­tag im Monat wer­den Sie von fach­kun­di­gen Stadt­füh­re­rIn­nen durch das Kul­tur: Haus Dacheröden geführt und erfah­ren mehr zur leben­di­gen Geschichte in Erfurt. Die Gäs­te­füh­rung dau­ert etwa eine Stunde und ist zum Teil bar­rie­re­frei. Start/Treff­punkt für die Füh­rung ist die Geschäfts­stelle in der 1. Etage im Kul­tur: Haus Dacheröden

Anmel­dung erwünscht unter: kontakt@dacheroeden.de oder 0361 / 644 123 75.
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Dez
15
Do
Neue Handschriften vorgestellt von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Goethe- und Schiller-Archivs Weimar
Dez 15 um 17:00

Neue Hand­schrif­ten im Goe­the- und Schiller-Archiv

Vor­ge­stellt von Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­tern des Archivs

Anschlie­ßend Jahresausklang

Dez
17
Sa
Literarisch-musikalische Lesung von Mitgliedern des Fördervereins in der Dichterstätte Sarah Kirsch Limlingerode
Dez 17 um 14:30

Mit­ten im kal­ten Winter“

In der bibli­schen Weih­nachts­ge­schichte waren Maria und Josef unter­wegs von Naza­reth in Gali­läa nach Beth­le­hem in Judäa. Auch heute sind Men­schen unter­wegs, eine neue Hei­mat zu fin­den. In ihrer Lesung ver­bin­den Mit­glie­der des Ver­eins „Dich­ter­stätte Sarah Kirsch“ Texte von Robert Seet­ha­ler und Katja Oskamp, die das Thema Flucht auf­grei­fen, miteinander.

Musi­ka­lisch beglei­tet wird diese Lesung von Juli­enne Ernst.

Literaturland Thüringen‹ ist eine gemeinsame Initiative von
Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen · Thüringer Literaturrat e. V. · MDR-Figaro · MDR Thüringen – Das Radio

Gestaltung und Umsetzung XP.DT © 2011-14 [http://www.xp-dt.de]
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