Ausstellung »Er tut mehr Schaden als Luther und Melanchthon« – Johann Friedrich I. von Sachsen als Glaubenskämpfer in der Gefangenschaft

Johann Friedrich I. von Sachsen – Glaubenskämpfer und Märtyrer der Reformation

Die Ausstellung ist Johann Friedrich I. Kurfürst von Sachsen (1503-1554) gewidmet, dem bedeutendsten Förderer und Gönner Luthers, politischer Kopf der Reformation und einer der Anführer des Schmalkaldischen Bundes.

Das zentrale Thema wird Johann Friedrichs Gefangenschaft und Heimkehr sein, beginnend mit der Gefangennahme (Niederlage des protestantischen Heeres in der Schlacht bei Mühlberg/Elbe (24. April 1547) und der Kapitulation Wittenbergs (19. Mai 1547), über die Zeit in kaiserlicher Gefangenschaft bis hin zu deren Ende mit Entlassung, Heimreise und Ankunft in der Heimat.Mit dieser Ausstellung wird erstmals überhaupt der Fokus auf diese bisher kaum näher beleuchtete Phase im Leben und Wirken des sächsischen Kurfürsten gerichtet. Auf anschauliche Weise soll vermittelt werden, was diese Gefangenschaft für ihn und seine Familie, aber auch für das politische Geschehen, für seine Gegner und für die Verfechter der Reformation bedeutete. Angestrebt wird ein weitgehend authentischer Zugang zu dieser problematischen Situation, der – ausgehend von der ganz persönlichen Situation Johann Friedrichs – den Blick auf und das Verständnis für die historische Situation eröffnet.

Ausstellungsdauer: 31.10.2017 bis 4.3.2018

Öffnungszeiten: Dienstag, Mittwoch, Freitag 10 – 17 Uhr
Donnerstag 15 – 22 Uhr
Samstag und Sonntag 11 -18 Uhr
Montag geschlossen

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